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Christliche Erziehung und Warum die Protestantischen Kirchen fielen

E. A. Sutherland

Why they fell
Einleitung
Verlorene Prinzipien
Luther und Melanchthon
Nach Luther und Melanchthon
Schulen und der Päpstliche Geist
Schulen der Jesuiten
Erfolg der Schulen der Jesuiten
Jagd nach Heretikern und Protestanten
Das Geheimnis der Ablehnung
Notizen & Bibliographie
Vergleich

Einleitung

Jene Kirche triumphiert die das Joch weltlicher Erziehung bricht, und die Werke und Prinzipien Christlicher Erziehung pflegt.

"Nun, wie niemals zuvor, müssen wir die wahren Erkenntnisse der Erziehung verstehen. Wenn wir darin verfehlen diese zu verstehen, werden wir nie einen Platz im Königreich Gottes haben." [10] "Die Wissenschaft wahrer Erziehung ist die Wahrheit." [12]

Es ist das Ziel dieser Studie ein besseres Verständnis der Gründe für die Abnahme und den Verfall moralischer Erziehung der Protestantischen Kirchen um die Zeit von 1844 zu verstehen.

Für jene Leser die sich wundern mögen was es mit 1844 ist, können hier und hier darüber lesen.

Verlorene Prinzipien

Der Protestantismus der im 16. Jahrhundert in Europa entstand, war dabei seinen einstweiligen Glanz zu verlieren. Gott bereitete dann einen Ausweg vor, die zukünftigen Vereinigten Staaten, als ein Ort der Sicherheit für die Entwicklung der Prinzipien christlicher Erziehung. Von diesem Land sollte dann die Botschaft der baldigen Wiederkunft Jesu Christi in alle Welt gehen. E.A. Sutherland, Erzieher

"Es war das Verlangen nach Gewissensfreiheit, das die Pilger begeisterte, den Schwierigkeiten der langen Reise über das Meer mit Mut zu begegnen, die Beschwerden und die Gefahren der Wildnis zu erdulden und unter Gottes Segen an der Küste Amerikas den Grund zu einer mächtigen Nation zu legen. . . . Die Bibel galt als die Grundlage ihres Glaubens, als Quelle der Weisheit und als Freiheitsbrief. Ihre Grundsätze wurden zu Hause, in der Schule und in der Kirche fleißig gelehrt, und ihre Früchte offenbarten sich in Wohlstand, Bildung, sittlicher Reinheit und Mäßigkeit." [40]

Diese Reformer, nach dem sie Amerika erreichten, sagten der Päpstlichen Lehren von Kirche und Staat ab, behielten aber das päpstliche Erziehungssystem. Während die Reformer die Lehren Roms ablehnten, befreiten sie sich nicht vollständig von dessen Mangel an geistlicher Duldsamkeit. " Die englischen Reformer hatten, während sie den Lehren des Romanismus entsagten, viele dessen Formen beibehalten. ... Sie sahen sie als Zeichen der Sklaverei, von der sie befreit wurden und zu der sie nicht zurückkehren wollten. ... Viele wünschten ernstlich zu der Reinheit und Einfachheit des urchristlichen Glaubens zurückzukehren, der die erste Gemeinde kennzeichnete. ... Gejagt, verfolgt und eingekerkert konnten sie in der Zukunft keine Hoffnung auf bessere Tage erspähen, und viele kamen zu der Überzeugung, daß für solche, die Gott der Stimme ihres eigenen Gewissens gemäß dienen wollten, "England für immer aufgehört hatte, ein bewohnbares Land zu sein." (Palfrey, Gesch. Neuenglands, 3. Kap., 43. Abschn.) ... Aber freudig fügten sie sich in jede Lage und verloren keine Zeit mit Müßiggang oder Unzufriedenheit. Sie wußten, daß sie Pilger waren. . . In Verbannung und Ungemach erstärkten sie ihre Liebe und ihren Glauben. Sie vertrauten den Verheißungen Gottes, und er verließ sie nicht in Zeiten der Not. Seine Engel standen ihnen zur Seite, um sie zu ermutigen und zu unterstützen. Als Gottes Hand sie übers Meer zu weisen schien, nach einem Lande, wo sie für sich selbst einen Staat gründen und ihren Kindern das kostbare Erbe religiöser Freiheit hinterlassen konnten, folgten sie ohne Zagen willig dem Pfad der Vorsehung. ... Als die Puritaner sich zuerst gezwungen fühlten, sich von der Englischen Kirche zu trennen, schlossen sie untereinander einen feierlichen Bund, als freies Volk des Herrn in "allen seinen Wegen, die ihnen bekannt waren oder noch bekanntgemacht würden, gemeinsam zu wandeln." (Brown, Pilgerväter, S. 74.) Dies war der wahre Geist der Freiheit, die lebendige Grundlage des Protestantismus." [60]

Das Erziehungssystem jener Kirche, die sie von ihrer ursprünglichen Heimat vertrieben hatte, war eins der Folgenschwersten Fehler der Puritaner, wenn sie dieses nicht aufgaben. Ihr eigenes Erziehungssystem, während es päpstlichen Geistes war, war zu einem gewissen Grad Protestantisch in Praxis. Ein Geschichtsschreiber berichtet über die Schulen der Puritaner in der Neuen Welt, daß ihre Klassen "den Zeit-verdankten Lehrplan der Hochschulen beibehielten. Sie lehrten viel Lateinisch, Griechisch, erweiterte Kurse in Mathematik und viele der humanistischen Lehrfächer. Sie folgten dem Model bekannter Englischer Schulen wie Rugby und Eton." So lesen wir auch wieder, "Die Wurzeln dieses Systems befanden sich tief im großen, kirchlichen System." "Seit seiner frühen Erziehung," fing Henry Dunster [62], einer der ersten Schulleiter von Harvard an, "den Lehrplan von Harvard zum größten Teil den Englischen Universitäten anzupassen." Leopold von Ranke Sie folgten dem Englischen Model - wie dem der Universität von Cambridge - so sorgfälltig, das sie dessen Namen annahmen, und der Geschichtsforscher schrieb über Harvard, "In mehreren Fällen sandten die Eltern junger Leute ihre Kinder nach Amerika, um dort ihre Erziehung zu beenden." Boone (1917-1981), indem er über die Lehrfächer von William und Mary vor der Revolution spricht, schrieb, "Alle folgten dem Englischen Muster." Über die Yale Schule, die später enstandt, schrieb er, "Ihre Regulierungen waren zum größten Teil die von Harvard, wie auch die dort gelehrten Fächer." Das junge Erziehungssystem folgte dem Muster des Älteren.

Es war schon ganz natürlich das Yale nach dem Englischen Papstsystem errichtet werden sollte, da der Gründer, Elihu Yale, 20 Jahre in den Englischen Schulen verbracht hatte. "Er arbeitete 20 Jahre in den Schulen und in speziellem Studium." [80]

Siebenten Tags Adventisten sollten die folgenden Tatsachen nicht unbeachtet lassen:

Die drei führenden Schulen in den Kolonien wurden von Männern angefangen, die dem päpstlichen System der alten Welt enflohen; aber diese Erzieher, wegen ihrer Schulung in diesen päpstlichen Anstalten und ihrer Unkenntnisse der Beziehung zwischen Schulerziehung und Religion, modelierten unbewussterweise ihre Institutionen nach dem Erziehungssystem jener Kirche der sie entkamen.

Es ist schon überraschend das diese Englischen Reformer, nach dem sie für ihre Ziele so viel aufgaben, es trotzdem erlauben sollten solch ein Erziehungswerk anzufangen - ein System das ihnen so ungleich war - das es die Pflegerin ihrer Kinder wurde von dessem Busen sie nun ihre Nahrung erhielten. Sie verstanden nicht, das der Charakter und die Christliche Erfahrung ihrer Kinder davon abhing, was die Natur ihrer "Nahrung" die sie empfingen, sein würde. Hätten sie die Beziehung zwischen der Belehrung ihrer Kinder und die Erfahrung derselben in der Kirche verstanden, würden sie nicht das päpstliche System benutzt haben, um ihr eigenes Erziehungssystem darauf aufzurichten. Stattdessen hätten sie es aber ganz und gar, als zu gefährlich für ein Protestantisches System, verworfen.

Einige Tatsachen der Geschichte der Erziehung sollten es klar machen, daß das System von Oxford, Cambridge, Eton und Rugby päpstlicher Herkunft war, das die Englischen Reformer in ihren Schulen deren Model nachahmten, und damit das päpstliche System tief in Amerika einpflanzten. Laurie schrieb darüber, "Oxford und Cambridge modelierten sich nach dem System von Paris . . . . Eine grosse Anzahl von Schulmeistern und Studenten verließ Paris . . . Auf diese Weise kam der Englische Teil der Universität (von Paris) nach Oxford und Cambridge." Die Beziehung zwischen der Universität von Paris, der Mutter von Cambridge und Oxford, und dem Papsttum wurde so ausgedrückt, "Weil es das Zentrum theologischer Erziehung war, erhielt es viele Vorrechte vom Papst, und behielt nahe Verbindungen mit dem Heiligen See des Papstes." [100]

Luther und Melanchthon

Luther und Melanchthon, die großen Reformer des 16. Jahrhunderts, verstanden ganz klar, das es unmöglich war eine beständige religiöse Reform aufrecht zu erhalten, ohne eine Reform im Christlichen Erziehungswerk. So richteten sie nicht nur ihre Aufmerksamkeit auf die Lehren des Papsttums aber auch darauf, ein wirksames, Christliches Erziehungssystem aufzurichten. Melanchthon sagte, "Die jungen Menschen in unseren Schulen zu vernachlässigen, ist so, wie den Frühlung aus dem Jahr zu entfernen. Einige nehmen tatsächlich den Frühling aus dem Jahr, jene, die es erlauben das Schulen geschwächt werden, da Religion ohne sie nicht aufrechterhalten bleiben kann." "Melanchthon richtete immer wieder seine Energie auf den Fortschritt des Erziehungswerkes hinaus und den Aufbau guter, christlicher Schulen. ... Im Frühling von 1525, mit Luthers Hilfe, organisierte er wieder, neuer Weise, die Schulen von Eisleben und Magdeburg." Er erklärte, "Das Anliegen wahrer Erziehung ist das Anliegen Gottes." [120]

" In 1528 entwickelte Melanchthon den 'Säxischen Schulplan,' der die Grundlage für die Organisation vieler Schulen in ganz Deutschland wurde." Dieser Plan hatte mit den Fragen vieler Studienthemen zu tun, die nicht nur unfruchtbar aber auch verletzend waren . . . Der Lehrer soll nicht die Kinder mit zu vielen Büchern belasten." ([125] Das heißt also weniger Bücher zu benutzen, die aber sehr sorgfältig ausgewählt werden müssen.) Diese Reformer erkannten, daß das Erziehungssystem der päpstlichen Kirche dessen Stärke war, und sie zielten auf dieses System mit einem tiefen, zerstörenden Schlag, verwundeten es und brachten die päpstliche Kirche hinab zu ihren Knien. Sie taten das, als sie ein christliches Schulsystem anfingen, das Protestanten aus den Kindern machte. Diese großartige Revolution in Erziehung und Religion fand innerhalb einer Generation statt, während einer kurzen Zeitspanne die nicht länger als eine Lebenszeit andauerte.

Um die Kraft dieses großen, christlichen Erziehungswerkes zu verstehen, schrieb der Geschichtsforscher das folgende über mehrere Europäische Länder: " Die Edlen des Landes studierten in Wittenberg - alle anderen Hochschulen des Landes waren voller Protestanten . . . Nicht mehr als der dreißigste Teil der Bevölkerung des Landes blieb Katholisch. . . . Sie sandten ihre Kinder nicht mehr zu Katholischen Schulen. Die Einwohner von Mainz zögerten darin nicht ihre Kinder Protestantischen Schulen zuzusenden. Die Evangelischen Länder breiteten ihren belebenden Einfluß in die am weitesten entfernten und fast vergessenen Ecken Europas aus. Was für ein großes Reich hatten sie innerhalb von 40 Jahren erobert. ... In Wien vergingen 20 Jahre und kein einziger Student der Universität nahm an Sakramenten der Priester teil. ... Zu ungefähr dieser Zeit waren alle Lehrer in Deutschland fast ohne Ausnahme, Protestanten. ... Der gesamte Korpus einer aufwachsenden Generation saß zu ihren Füßen und trank den Haß gegen den Papst als Grundlage ihres Lernens." [140]

Nach der Zeit Luthers und Melanchthons

Nach dem Tod von Luther und Melanchthon, die Theologen, in dessen Händen nun das Werk der Reformation fiel, statt das Christliche Schulsystem weiter auszubauen, befassten sich nur mit technischen Fragen der Theologie und verpassten so das wichtigste Anliegen ihres Zeitalters. Sie verkauften ihr Geburtsrecht für einen Becher voller Haferflocken. Als die Nachfolger Luthers und Melanchthons die gute Erziehungsarbeit der jungen Leute nicht weiter führten, jene die die zukünftigen Missionare und Leiter des Werkes und die Pfeiler der Kirche werden sollten, setzten unter ihnen Unzufriedenheiten ein. Sie verbrachten zu viel ihrer Zeit damit die Ansichten ihrer Mitarbeiter auf kleinen, unwichtigen theologischen Gebieten zu kritisieren. So wirkten sie jetzt zerstörend und nicht aufbauend. Sie richteten ihre Aufmerksamkeit zu viel of Glaubenslehren, und verbrauchten ihre Energie, um Strenggläubige Lehren aufrecht zu erhalten. Sie kristallisierten ihre Lehren zu ihrem Glaubensbekenntnis; sie hörten auf sich zu entwickeln und verloren den Geist christlicher Erziehung, was das Öl ihrer geistlichen Lampen sein sollte. Protestantismus verfiel in toter Glaubensstrenge und sie zerfielen in viele sich anfechtende Gruppen. Ihr Evangelisches Werk wurde sehr geschwächt und konnt der Kraft des wieder aufwachenden Päpstlichen Erziehungssystems nicht widerstehen.

Der Erfolg der Reformer war das Ergebnis ihres Erziehungswerkes, das die jungen Menschen kontrollierte. Das Päpstliche Schulsystem war zur Zeit Luthers und Melanchthons fast ganz verschwunden. Als die Reformer aber starben und ihre Nachfolger sich mehr für abstrakte Ideen interessierten, anstatt für Christliche Erziehung, und sie ihre Zeit, Energie und das Geld der Kirche damit verbrachten über abstrakte Theologie zu predigen und zu schreiben, erholte sich das Papstsystem, wurde wieder lebendig und fing sein Todesringen mit den Protestanten an. Der Papst erkannte, das der Erfolg seiner Kirche davon abhing, über das Schulsystem der Protestanten Sieg zu gewinnen. Wir sind überrascht wieviel Geschick und Takt die Päpstlichen Erzieher in ihrem Angriff benutzten und wie schnell sie den Sieg gewannen. Diese Erfahrungen sollten für immer eine wichtige Lehre für uns darstellen.

Christliche Schulen in denen der Päpstliche Geist wirksam ist

Die Augen der Nachfolger Luthers und Melanchthons waren wie blind. Sie verstanden nicht "die Wissenschaft wahrer Erziehung." Sie erkannten nicht dessen Wichtigkeit und hatten keine Ahnung über den Einfluß der Erziehung auf den Charakter. "Das wahre Ziel der Erziehung ist es den Charakter Gottes in jeder Seele wieder aufzurichten." [150] "Satan benutzte die Blindheit einige ihrer Erzieher zu seinem Vorteil.Johannes Sturmius Wie Wölfe in Schafkleidung, zerstörte er die Lämmer. Von größtem Einfluß unter ihnen war Johannes Sturm/ Sturmius [155], der, nach der Meinung dieser blinden Reformer, ein guter Protestant sein sollte. Sturm führte fast das gesamte Päpstliche Schulsystem wieder in die Protestantischen Schulen von Straßburg ein. Und er gab vor ein Protestant zu sein, und so bewunderten die leichtgläubigen Nachfolger Luthers mit Wohlgefallen sein ganzes Schulsystem. Die nun sogenannten Reformer sahen ihn als den größten Erzieher ihrer Zeit an. Seine Schulen wurden so sehr unter ihnen bekannt, das sie das Model für die Evangelischen Schulen Deutschlands wurden, und ihr Einfluß reichte auch nach England hinein, und von dort nach Amerika." "Niemand der mit dem Erziehungswerk unserer wichtigen, klassischen Schulen vor 40 Jahren bekannt ist - Eton, Winchester und Westminster - kann es kaum vermeiden zu erkennen, das sie auf das Model Sturms aufgebaut wurden." Geschichtsforscher schrieben über den Ehrgeiz Sturms "Griechische und Römische Zivilisation wieder aufzurichten." [160]

Der Wolf dieser Erziehung, in Christlicher Verkleidung, machte große Fortschritte gegen die Lämmer der Herde, und machte den Päpstlichen Sieg möglich. Für eine Kirche ist es der gefährlichste Feind eine eigene Schule zu haben, die sich als Christlich bekennt, und die "Lehrer und Leiter hat, die nur halb bekehrt sind;" die nur mit populären Methoden bekannt sind, und die "einige Dinge und halbe Reformen annehmen, . . . aber lieber nach ihren eigenen Ideen arbeiten," [170] "die, Schritt für Schritt, sich nach weltlicher Schulung ausrichten und unschuldige Lämmer mit sich nehmen. Am Tag des Gerichts wird es leichter für einen Mann (oder Frau) sein, der kalt und eingestehend ein Feind der Reform ist, als für einen der vorgibt ein guter Hirte zu sein, aber ein verkleideter Wolf ist, der Lämmer in die Irre führt bis sie sich nicht mehr selber retten können. Dies ist des Teufels Meisterwerk der Zerstörung des Werkes Gottes auf Erden, und es gibt keinen Einfluß dem es schwerer ist entgegen zu wirken." Keine Art von Bosheit wird stärker verdammt. " Ich weiß deine Werke, daß du weder kalt noch warm bist. Ach, daß du kalt oder warm wärest! Weil du aber lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien aus meinem Mund." Offenbarung 3,15. 16.

Johannes Sturms Schule war wie eine halbwegige Markierung zwischen den Christlichen Schulen Luthers und Melanchthons und den Papstschulen ringsherum. [So liebe Lehrer und Schüler, seht euch um wie es bei euch steht.] Seine Schulen boten eine Mischung Mittelalterlicher, klassischer Literatur an, mit ein wenig Bibel zur Beeindruckung dazwischen gelegt und ein wenig Geschmack der Lehren der Kirchen noch dazu. Ihre Studiumskurse waren unpraktisch, seine Lehrmethoden waren mechanisch; Auswendiglernen wurde hochgestellt; seine Schulleitung war eigenmächtig, willkürlich und Befehlerisch. "Totes Wissen von Wörtern nahm den Platz lebendiger Kenntnisse aller Dinge . . . Die Schüler mussten lernen, man brachte ihnen aber nicht bei zu sehen und zu hören, zu denken und zu prüfen; was dazu führte, das sie nicht wahre, unabhängige und persönlichen Erfolge erlangten. Die Lehrer befassten sich damit Texte vorzuschreiben, aber nicht harmonische Entwicklung der jungen Menschen gemäß der Gesetze in der Natur zu lehren." [200]

Macaulay (1800-1859), in dem er über dieses System spricht, fügt noch hinzu: " Thomas B. Macaulay Sie versprachen was unpraktisch war; sie verachteten was praktisch war. Sie füllten die Welt mit langen Wörtern und langen Bärten, und sie ließen sie so unkundig und Böse wie sie schon immer war." [220]

Die Schulen der Jesuiten

Diese Studie sollte es klar machen das diese Protestantischen Lehrer die Evangelischen Gemeinschaften schwächten und sie unfähig machten, dem Angriff des Papsttums durch sein verfälschtes Schulsystem, das von dem Jesuiten Loyola eingeführt wurde, zu widerstehen. Bevor dies stattfand, erkannte die Katholische Kirche ihre Hilflosigkeit der großen Bewegung der Protestanten zu widerstehen, die von tausenden von Missionaren der christlichen Schulen Luthers und Melanchthons angefangen wurde. Sie bemerkten aber die Zurücksetzung der Protestantischen Kirchen durch tote Orthodoxie aufgrund der Unfähigkeit der Nachfolger Luthers, als eine verletzbare Stelle des Protestantismus.

Der Orden der Jesuiten fand seine spezielle Mission darin, Protestantismus zu bekämpfen. Als seine beste Gelegenheit den Fortschritt der Protestanten anzuhalten, zielte er darauf ab ihr Erziehungssystem zu kontrollieren. "Sie fingen ein groß angelegtes Erziehungswerk an" in Protestantischen Ländern "und verdienten ein großes Ansehen für ihre Schulen. ... Mehr als alle anderen Agenturen verminderten sie den Fortschritt der Reformation, und gewannen sogar Länder zurück die von den Protestanten schon erobert waren ... Sie arbeiteten größtenteils nur durch ihre Schulen derer sie viele aufrichteten und kontrollierten. Alle Mitgleider des Ordens wurden tüchtige und praktische Lehrer." [230]

Die folgenden Lehrmethoden sind typische für die Schulen der Jesuiten: "Man kultivierte Erinnerung als eine Methode freie Gedanken und klares Urteil zu beseitigen." Anstelle von Selbst-Regierung " war ihr System der Disziplin auf gegenseitiges Misstrauen, spionieren und informieren aufgebaut. Unbeschränkter Gehorsam befreite Schüler von aller Verantwortung mit Bezug auf moralische Rechtfertigung ihre Taten." [250]

"Die Jesuiten hatten Wetteifer gerne. Jener, der es versteht Wetteifer hervor zu bringen hat eine mächtige Hilfe seiner Lehrmethode gefunden. Nichts wird als mehr lobenswert angesehen als einen Mitstudenten zu überkommen, und nichts ist mehr verachtenswert als überkommen zu werden. Die besten Studenten erhalten dann mit großangelegter Feierlichkeit Preise . . . Sie suchten nach angeberischen Ergebnissen um damit die Welt zu beeindrucken; eine gut abgerundetet Erziehung bedeutete nichts für sie . . . Die Jesuiten befassten sich nicht damit das Verständnis ihrer Studenten zu entwickeln, aber nur die wahrnehmenden und wiedergebenden Gaben zu stärken." Wenn ein Student "ein großartiges Schauspiel seines Erinnerungsvermögens presentieren konnte, hatte er den höchsten Punkt erreicht zu dem Jesuiten ihn führen wollten." " Originalität und unabhängiges Denken, Liebe zur Wahrheit um ihrer selbst willen, die Kraft reflektiven Denkens und Urteils wurden nicht nur vernachlässigt aber auch im Jesuitischen System unterdrückt." [260] "Das System Jesuitischer Erziehung war sehr erfolgreich und für fast ein Jahrhundert kamen alle bekanntesten Männer der Christenheit aus den Schulen der Jesuiten." [270]

Der Erfolg der Schulen der Jesuiten

Mit Bezug auf den Erfolg des Jesuitischen Erziehungssystems und wie sie die sorglosen und gleichgültigen Protestanten überkamen, lesen wir: "Sie machten ihren Eindruck." Sie beobachteten die Schulen der Protestanten wie Parasiten und saugten aus ihnen ihr Leben. "Ihr Bemühen war besonders auf die Universitäten hin ausgerichtet. Protestanten brachten ihre Kinder von entfernten Schulen zurück und überließen sie den Jesuiten, um von ihnen erzogen zu werden. Die Jesuiten hielten den Stuhl des Professors inne. ... Sie eroberten die Deutschen in ihrem eigenen Land, in ihrem Heim, und nahmen ihnen einen Teil ihres eigenen Landes weg." [280 Rheinland??]

Diese Wiedereroberung fand in fast allen Europäischen Ländern statt. Sie überkamen England in dem sie junge Menschen nach Rom brachten, sie dort in den Schulen der Jesuiten erzogen und sie dann als Missionare in ihr Heimatland zurück sandten. Auf diese Weise richteten sie sich in Englischen Schulen ein. Die Jesuiten eroberten sozusagen auch die neue Welt. Nach dem sie sich gründlich festsetzten und ihre charakteristischen Methoden eingeführt hatten benutzen sie diese auch heute noch, sogar in unseren Schulen. Hier, wie überall, ist es nur ihr Ziel "die einzigen zu sein die Richtung der Erziehung zu bestimmen, so das sie die jungen Leute in ihren Händen haben und sie nur nach ihrem eigenen Muster erziehen können." [290]

"Innerhalb von 50 Jahren nachdem Luther die Bulle Leo X. vor den Toren Wittenbergs verbrannte, erreichten die Protestanten ihren Höhepunkt, ein Aufstieg der bald verloren wurde und den sie nie wieder gewinnen konnten." [300]

"Wie kam es das Protestantismus so viel vollbrachte, aber nicht mehr? Wie kam es das die Kirche Roms, nach dem sie große Teile Europas verloren hatte, nicht weitere Gegenden verlor, aber tatsächlich fast die Hälfte von dem was sie verloren hatte wieder gewann? Dies ist sicherlich eine sehr bedeutsame und wichtige Frage." Wir haben schon die Antwort dazu, sie wird aber von Macaulay wieder gegeben, der sehr gut den Anteil verstand, den die von dem Jesuiten Loyola gegründeten Schulen hatten: "So stand es mit dem hochgeachteten Ignatius Loyola, der, in der großen Reaktion, den gleichen Anteil trug den Luther zur Zeit der Protestantischen Bewegung hatte. Es war bei den Füßen dieses Jesuiten, wo die Jugend der mittleren und höheren Klassen von Kindheit zum Mannesalter auferzogen wurden, von den ersten Lehren bis zu den Kursen der Rethorik und Philosophie. ... Der große Orden ging voran zu erobern und zu erobern. ... Ihr erstes Ziel war keine Person aus ihrer Kirche zu vertreiben."

Die Jagd nach Heretikern vereitelte das Ziel der Protestanten

Macaulay berichtet die Niederlage der Protestantischen Bewegung und den Erfolg des Papsttums so: "Der Krieg zwischen Luther und Leo war ein Krieg zwischen festem Glauben und Unglaube; zwischen Eifer und Gleichgültigkeit; zwischen Energie und Trägheit; zwischen Ernsthaftigkeit und Leichtsinn; zwischen reinem Leben und Unreinheit. Sehr anders verlief der Krieg den entarteter Protestantismus gegen neu auflebenden Katholizismus führen musste," was durch ihr Jesuitisches Erziehungssystem möglich wurde. "Die Reformer hatten einige der Korruptionen, die man richtigerweise der Kirche Roms vorwarf, verkürzt. Sie wurden lauwarm und weltlich. (Sie machten nach dem Motto der Jesuiten aus weiß schwarz und das was schwarz war nannten sie weiß, Jes. 5,20) Ihre alten, großen Führer begrub man und sie hinterliessen keine Nachfolger. ... Überall unter den Protestanten sehen wir Ermattigung, überall auf der Katholischen Seite sehen wir neuen Eifer und Hingabe. Fast allen Eifer der Protestanten richteten sie gegeneinander. ... Auf der anderen Seite, die Macht, die den Kampf der Reformation geführt haben sollte, war durch zivile Auseinandersetzungen ermüdet worden."

Das Papsttum lernte eine bittere Lexion wie man mit Heretikern umgehen sollte . . . Seit der Reformation, bewahrt sie ihre Stärke und setzt sie zur Arbeit ein. Macaulay sagte: "Rom verstand gründlich was keine andere Kirche jemals verstand - wie man Schwärmer behandeln muss. ... Die Katholische Kirche unterwirft sie nicht oder stellt solche vor sich, sie benutzt sie aber. ... Sie benutzt sie in ihren Diensten ... Für solch einen gesinnten Mann gibt es in orthodoxen Protestantischen Gemeinden keinen Platz. Er befindet sich auf keiner Hochschule ... und man sagt ihm, wenn er in der Gemeinschaft der Kirche bleiben will, muss er das so nur als Zuhörer tun, und das, wenn er als Lehrer wirken möchte, muß er als abgetrennenter Schismatiker anfangen. Sein Wahl ist schnell getroffen. Er begibt sich zum `Tower Hill' oder zum `Smithfield.' Eine Gemeinde formiert sich, und in wenigen Wochen hat die Protestantische Kirche für immer einhundert weitere Familien verloren."

Das Papstum war weiser als die Protestanten, wenn es darum ging, wie man mit jenen Handeln sollte, die etwas unregelmäßige Ansichten hatten. Sie verbrachten wenig Zeit in Kirchen Verhandlungen. Sie dirigierten aber deren Bemühungen, anstatt sie aus der Kirche zu zwingen. "Der unwissentliche Schwärmer, den die Kirche hervorbringt . . . ein höchst gefährlicher Feind, bringt die Katholische Kirche dazu ihr Genosse zu sein. Sie bietet ihm an seinen Bart zu pflegen, bedeckt ihn mit einem Mantel und einer Haube - natürlich aus dunklem Material, bindet einen Gürtel um ihn und sendet ihn dann hinaus in ihrem Namen zu lehren. Das kostet ihr garnichts. Er nimmt keinen einzigen Dukaten von den regulären Klerikern fort. Er lebt von den Almosen jener die seinen geistlichen Charakter respektieren und ihm für seine Lehrtätigkeiten dankbar sind. ... All dieser Einfluß wird so dazu benutzt die Kirche zu stärken. ... Auf diese Weise verbindet die Römische Kirche in sich selbst alle ihre organisierte Kraft und auch die Kraft der unzustimmbaren. ... Sie bringt Loyola nach Oxford. Es ist sicher das er dort der Anfang einer bemerkenswehrten Linie von Nachfolgern werden wird. Setze John Wesley in Rom ein. Es ist sicher, das er dort der erste Führer einer neuen Gesellschaft wird, die sich damit beschäftigt die Interessen und die Ehre der Kirche hoch zu halten." [320]

Die Römische Kirche seit ihrer Erneuerung ist tatsächlich voller Leben mit entschiedenen, freudigen, eifrigen Soldaten in ihrer Mitte, die nichts weiter kennen, als nur für die Kirche zu leben und zu sterben. Sie hat es sich vorgenommen zu erobern und die gedemütigten, zerbrochenen, vollständig unterdrückten Protestantischen Gemeinschaften zurück zu bringen. Sie hat überall, durch ihre Jesuitischen Lehrer, Redakteure und öffentlichen Beamten, Männer, die für sie arbeiten öffentliche Meinung auf ihre Seite zu bringen, die wichtigen und kontrolierenden Positionen in der Regierung einzunehmen und am besten von allem, durch ihre Lehrer Kontrolle über die Denkweise der Kinder und Jugendlichen der Protestanten zu erhalten. Sie sieht dieses ewige Prinzip als sehr wertvoll an und benutzt es immerzu, "Wie man einen Knaben gewöhnt, so läßt er nicht davon, wenn er alt wird." (Spr. 22,6) Die Katholiken sagen, laß uns dein Kind erziehen bis es 12 Jahre alt ist, und es wird immer ein Katholik bleiben. Nun können wir besser verstehen warum jene Englischen Reformer den Charakter und die Gefahr im Schulsystem von Cambridge, Oxford, Eton und Westminster nicht verstanden, und unvermutender Weise dieses Erziehungssystem in ihre Heime und in jede Christliche Schule der neuen Welt einpflanzten. Sie pflegten und verbreiteten es ahnungslos und ihre Nachfolger, wie die Nachfolger Luthers und Melanchthons, wurden von dem Geist Roms infektiert, so das im Jahr 1844 die Protestanten moralisch so waren wie ihre Mutterkirche.

In diesem Artikel zeigen wir die Wurzeln auf, die den Baum des Erziehungssystem in den Vereinigten Staaten unterstützt und ernährt. Während Harvard, die erste Schule in Neu-England, zuerst "wenig mehr als nur eine Lehrschule für Pfarrer war," und "man dort die Bibel systematisch studierte," ist es aber doch einfach für jeden Studenten in Harvards Lehrplan zu erkennen, das, neben den Bibelfächern, dessen Kurrikulum nach dem Model von Eton, Rugby und anderen bekannten Englischen Schulen hergestellt ist, sie doch alle Sturms System benutzten. Yale, William und Mary, und andere Institutionen in den Vereinigten Staaten wurden nach diesem gleichen Model eingerichtet. Wir sehen also das gesamte Schulsystem der Protestanten wie es nach dem Muster Johannes Sturms (1507-1589) das Päpstliche Model nachahmt.

Das Geheimnis der Ablehnung der Botschaft von 1844

Das Geheimnis warum die Protestantischen Gemeinschaften die gepredigte Botschaft von 1844 ablehnten findet ihre Erklärung in der Geschichte ihres Schulsystems, wie wir es darstellten. Wir sehen, während sie die Formen des Protestantismusses beibehielten, flößte das Papsttum seit langer Zeit ohne Unterbrechung seinen Geist ins Leben ihrer Studenten. Dies brachte eine Form von Protestanten hervor der mit dem Päpstlichen Geist gefüllt war. Das buchstabiert man `B-a-b-y-l-o-n'. Sollten unsere Studenten nicht ernstlich das Schulsystem fraglich betrachten unter dem sie sich befinden, so das sie sich nicht in der Gesellschaft jener törichten fünf Jungfrauen (Mt. 25,1ff) befinden die vom Herrn, zur Zeit, als die große oder laute Stimme des dritten Engels geschah (Offb, 14,9), nicht erkannt werden, und das nur, weil sie nicht die "wahre Wissenschaft der Erziehung" verstanden hatten? "Sie befanden sich nicht in der Linie wahrer Erziehung," und sie lehnten die Botschaft ab.

Besondere, göttlich inspirierte Ideen über die Reform der zivilen Regierung erhielten einige Männer in diesem Land von Gott zur Zeit als die Verwundung des Papsttums geschah. Diese Männer wagten es diese Wahrheit zu lehren und zu pflegen. Sie vertraten die wahren Prinzipien ziviler Regierung zu solch einem Ausmaß, das die Dritte Engelsbotschaft unter ihrem Schutz verbreitet werden konnte. Aber das Päpstliche Erziehungssystem, wie es unter den Protestanten nun bestand, war ein fortwährender Feind ziviler Reform, da die Kirchen der Protestanten sich nicht von den Mittelalterlichen, klassischen Lehrfächern und deren Grade und würdevollen Auszeichnungen befreien konnten - ohne dem es für ein aristokratisches und imperialistisches System sehr schwer ist in entweder einer Kirche oder in einem Staat gut zu leben oder sich zu vergrößern. Aber trotz der Verfehlungen der Kirchen sich von diesem System zu befreien, widersetzten sich die zivilen Reformer gegen alle Kronen, Titel und Auszeichnungen die das Europäische, aristokratische System und dessen Großmachtspolitik weitergeführt hätte. Die Kirchen in Amerika jedoch, da sie noch dem Päpstlichen Erziehungssystem folgten, wurden nicht nur für den intoleranten Geist des Papsttums unter ihnen selber verantwortlich, aber auch für die Wiederherstellung des Imperialismus wie es sich in der Regierung offenbarte, und wie es sich auch besonders in solchen Neigungen wie der Zentralisierung von Kreditbüros, Monopolen und Unionen bemerbar machte.

Das Jahr 1844 war eins der kritistischen Zeiten in der Geschichte der Kirche seit den Tagen der Apostel. Auf dieses Jahr wies die Hand der Prophetie schon seit langen Zeiten hin. Der ganze Himmel folgte mit Interesse was in diesem Jahr geschehen würde. Engel wirkten mit intensiver Interesse für jene die vorgaben Nachfolger Jesu zu sein, um sie darauf vorzubereiten die Botschaft für ihre Zeit anzunehmen und sie in aller Welt zu verkündigen. Unser Überblick der Geschichte des Erziehungswerkes dieser Zeit jedoch, beweist, das es vom Papsttum geborgt war, was sie vollkommen ungeschickt machte diese 1844 Botschaft zu erhalten oder weiter zu geben. Das Ergebnis war, das es ihnen unmöglich war Männer darin zu unterrichten die Botschaft zu verkündigen.[336]

Die Welt kam dem großen Tag der Versöhnung im himmlischen Heiligtum näher, dem Jahr 1844. Vor diesem Datum, weist die Geschichte eine höchst interessante Christliche Erziehungsbewegung und Glaubenserwachung auf. Die popularen Kirchen näherten sich dem wichtigen Testdatum sehr schnell. Gott wusste schon das es für sie unmöglich war die Abschließende Botschaft zu verbreiten wenn sie nicht "die Linie wahrer Erziehung aufnehmen würden." Die folgenden Worte waren auf sie gerichtet: "Nun wie nie zuvor müssen wir die Wissenschaft wahrer Erziehung verstehen. Wenn wir darin verfehlen, werden wir nie einen Platz im Königreich Gottes haben."

Was diese damals erfuhren, müssen wir heute durchleben

Was die Protestantischen Kirchen im Jahr 1844 durchlebten, müssen wir als Siebenten Tags Adventisten heute bestehen. Wir werden feststellen wie die Protestantischen Gemeinschaften den Prinzipien Christlicher Erziehung widerstanden und wie es ihnen auf diese Weise unmöglich war den lauten Ruf, die Botschaft der großen Stimme, den Mitternachtsruf, zu verkündigen. Tausende von jungen Siebenten Tags Adventisten, die sich in den Schulen in der ganzen Welt befinden, können es sich nicht leisten dieses oben beschriebene Verfehlen zu wiederholen. Der moralische Verfall der populären Kirchen verursachte den lauten Schrei, "Babylon ist gefallen, sie ist gefallen," was sich niemals zugetragen hätte, wenn sie die Prinzipien wahrer Erziehung gepflegt hätten. Wenn individuelle Siebenten Tags Adventisten sich der Zeit des lauten Schreis nähern so wie die Protestanten sich dem Mitternachtsrufes näherten, werden sie auch törichte Jungfrauen sein für welche die Tür verschlossen bleibt. In der Parabel Jesu hatten alle Jungfrauen Lampen, ihre Lehren; sie hatten aber nicht die Liebe zur Wahrheit die diese Lampen mit wahrer Lehre zum leuchten bringen, "Die Wissenschaft wahrer Erziehung ist die Wahrheit, die tief in die Seele eingedrückt sein sollte, so daß sie nicht durch die überall aufkommenden Falschheiten ausgelöscht werden kann. Die Dritte Engelsbotschaft ist die Wahrheit, und das Licht, und die Kraft." [340] Ist christliche Erziehung dann nicht das Licht zu den Glaubenslehren? Päpstliche Erziehung kann diese Lampen nicht zum leuchten bringen, denn sie besteht aus Dunkelheit.

Junge Siebten Tags Adventisten befinden uns sicherlich in einer ernsten Zeit - eine Zeit wenn jeder Lehrer im Land, wenn jeder Student und voraussichtliche Missionsarbeiter in der Gemeinde die Situation genau betrachten und seine Haltung gegenüber Christlicher Erziehung feststellen sollte. Denn "bevor wir die Botschaft gegenwärtiger Wahrheit in ihrer ganzen Fülle in andere Länder tragen können, müssen wir zuerst jedes Joch das uns zurückhält brechen." [350] "Nun wie nie zuvor müssen wir die Wissenschaft wahrer Erziehung verstehen. Wenn wir darin verfehlen, werden wir nie einen Platz im Königreich Gottes haben." Wir besprechen hier Fragen über Leben und Tod.


Notizen & Bibliographie

[010] Ellen White, Christian Educator, July 8, 1897.

[012] Testimonies, vol. 6, 131.

[040] Der Große Kampf , 292, 296.

[060] Der Große Kampf, 289–291.

[062] Henry Dunster wurde im August 1640 Präsident von Harvard. Er starb im jahr 1659.

[080] Richard Boone, Education in the United States, 24–40.

[100] S.S. Laurie's Rise and Constitution of Universities, (1887), pp. 153, 162, 242.

[120] Schmidt, Karl (1812-1895), Life of Melanchthon, (Elberfeld, 1861), p. 81.

[125] Franklin V.N. Painter's History of Education, 152. Melanchthons `Lateinische Grammatik' wurde auch das wichtigste Schulbuch für die nächstem hundert Jahre und sein Loci communes wurde sein erstes systematisches Textbuch über die Theologie Luthers. Sein `Sächsischer Schulplan' war praktischer Natur und ordnete den Unterricht in Klassen. Man sollte den Kindern weniger Fächer lehren, diese aber mehr sorgfältig. Man machte aus Klöstern Schulen. (Harold Grimm, The Reformation Era, S. 228.)

[140] Von Ranke's History of the Popes, 135.

[150] Christian Educator, 63.

[155] "Jakob Sturm ( geb. 1489 in Straßburg, gestorben 1553), ein gelehrter und welterfahrener elsässischer Staatsmann, machte aus seiner Vaterstadt eine Stätte der Wissenschaft, besonders durch Heranziehung des Humanisten Johannes von Sturm. Jakob Sturm, der aus einer alten Patrizierfamilie stammte, gründete die Bibliothek und 1538 ein Gymnasium. Er wird quotiert als ob er am Marburger Gespräch mit Luther, Öcolampadius, Zwingli, Bucer und Kanzler Feige teilnahm. Johannes Sturm, der später von Kaiser Karl V. geadelt wurde, war ein bedeutender Humanist und Pädagoge. Er wurde 1507 in Schleiden (Eifel) geboren und starb 1589 in Straßburg. In 1530 wurde er akademischer Lehrer der klassischen Sprachen in Paris und bei 1538 wurde er von Jakob Sturm (Vater?), durch die Bemühungen des Katholischen Bischofs, als Rektor an das von diesem neu gegründete Gymnasium in Straßburg berufen, das unter ihm europäischen Ruf erlangte. 1582 verlor er seine Stelle, da er als eifriger Calvinist mit den Lutheranern in Streit geriet. Johannes von Sturm hatte eine Studienordnung eingeführt, die im wesentlichen auf Melanchthons Grundsätzen aufgebaut war, Vorbild für zahlreiche Schulpläne des 16. und 17. Jahrhunderts wurde und auch Einfluss auf die »Ratio studiorum« der Jesuiten hatte. Eine Straße der Stadt ist nach ihm benannt. Dieser Lebenslauf läßt aus wo er erzogen wurde.
Eventuel wurde Bucer der Rektor in Strasburg und später wurde Theodore Beza (1519-1605) Rektor in der Schule Calvins in Lausanne. Beza organisierte die Schulen unter seinem Einfluß nach dem Model von Johannes Sturm. Bei 1600 hatte er 1200 Studenten, viele von denen Ausländer waren, und die öffentlichen Schulen hatten 300. Diese Ausländischen Studenten brachten die Lehren Calvins und die Römisch basierte, Sturmsche Lehrmethoden in ihr Heimatland.
Patrizier ist die Bezeichnung für Angehörige der alteingesessenen Oberschicht im antiken Rom. Davon abgeleitet wird auch die sozial relativ abgeschlossene Oberschicht in vielen mittelalterlichen Städten Patriziat genannt. Im antiken Rom stellten Patrizier die Oberklasse in der Frühzeit des antiken Rom dar. Sie waren die Familien berühmter oder einflussreicher Vorfahren. Das Wort Patrizier (patricius) leitet sich vom lateinischen Wort `pater, patres' (Väter, Vorfahren) ab. Die Patrizier nahmen für sich in Anspruch, die Nachfahren der Gründungsväter Roms zu sein. Sie gelten als dem landgesessenen Adel ebenbürtig.

[160] Painter, Franklin, V.N., History of Education, 1883, p. 163. Er schrieb auch, Luther and Education.

[170] Testimonies, vol. 6, 141.

[200] Painter's History of Education, 156.

[220] Thomas B. Macaulay's Bacon, 379.

[230] Painter's History of Education, 166.

[250] Rosenkranz's, Johann Karl (1805-1879), Philosophy of Education, 270.

[260] Painter's History of Education, 172, 173.

[270] Rosenkranz, 272.

[280] Macaulay's, Thomas B. (1800-1859), Von Ranke, (1840), vol. 4, 134–139. Sieh auch Hughe's, Loyola and the Educational System of the Jesuits.

[290] Thompson, Richard W. (1809-1900), Footprints of the Jesuits, (1894), p. 419.

[300] Macaulay's Von Ranke.

[320] Macaulay's Von Ranke.

[336] Wie tief die Kluft war zwischen dem Wort Gottes und was angebliche Christen verstanden mag aus dieser Geschichte hervorgehen. Eine Evangelischer Pastor war einmal kurz nach dem zweiten Weltkrieg von Kirchenvostandsmitglied zu einem kleinen Teebesuch in sein kultiviertes Haus eingeladen worden. Als er "drückte er sein Bedauern darüber aus, daß die Bomben auch dieses Schatzkästlein des Geschmacks nicht verschont, sondern nur ein kümmerliches (wenn auch in sich selbst sehr gepflegtes) Fragment übriggelassen hätten. Da antwortete der also Angesprochene: `Sprechen sie nich von Bedauern. Auch bei diesem Verlust habe ich die Gnade Gottes erfahren.' Unwillkürlich durchfuhr es mich: Wie fromm ist dieser Mann, wie demütig - und wie kleingläubig und sentimental hast du ihn eben angesprochen! Da fuhr er fort: `Gott hat mir nämlich gerade so wenig Raum gelassen, daß ich nach dem Kriege keine Flüchtlinge aufnehmen mußte.' Ich will jetzt nicht davon sprechen, welchen Schock dieses Wechselbad der Äußerungen auf mich ausübte. ... Der Mann war wirklich fromm, er betete, und auch die sozialen Bemühungen um seinen Betrieb waren ihm Herzenssachen. Daß aber auch die Wohnraumfrage etwas mit Gott und dem Nächsten zu tun hatte, war ihm offensichtlich nicht klargeworden. Er hatte übersehen, daß dieser Fragenkomplex ebenso wie alle anderen Lebensbereiche eine Affinität zu der Botschaft hatte, die er in seinem Herzen bejahte. Sein geistiges Gehäuse stand abgetrennt und unverbunden neben seinem sonstigen Leben. ... Das fromme Herz hatte das Blut noch nicht bis in alle Glieder gepumpt. Die Extremitäten blieben klamm." Thielicke, Helmut, Leiden an der Kirche', S. 24-25. -- Lesen solche nicht oft in der Bibel? Ist solche Religion nur eine Form? Gottes Wort sagt das wir lauwarm sind und wir deshalb ausgespien werden, wenn wir nicht mit unserem Glauben ernst machen.

[340] Testimonies, vol. 6, 131.

[350] The Madison School, 30.

Babylons System Gottes System
- freie Gedanken und klares Urteil beseitiigt
- System gegenseitigen Misstrauens und spiionieren
- keine Verantwortung auf moralische Rechttfertigung
- Sie lehrten unpraktisch
- sie verachteten was praktisch war
- sie füllten die Welt mit langen Wörtern<
- sie ließen Studenten unkundig und Böse - Schulen boten Mischung Mittelalterlicherr, klassischer Literatur an
- nur ein wenig Bibel wurde gelehrt
- Lehrmethoden waren mechanisch
- Auswendiglernen wurde hochgestellt
- Schulleitung war eigenmächtig, willkürliich, befehlerisch
- Totes Wissen von Wörtern nahm den Platz lebendiger Kenntnisse
- Die Schüler mussten lernen
- man lehrte sie aber nicht zu sehen und zzu hören, zu denken und zu prüfen
- sie waren kaum imstande wahre, unabhängiige und persönliche Erfolge zu erlangen
- Lehrer befassten sich damit Texte vorzusschreiben, aber nicht harmonische Entwicklung der jungen Menschen gemäß der Gesetze in der Natur zu lehren
- Jesuiten hatten Wetteifer gerne
- großangelegte Feierlichkeit und Preise - sie suchten nach angeberischen Ergebnisssen um damit die Welt zu beeindrucken
- eine gut abgerundete Erziehung bedeutetee nichts für sie
- Jesuiten befassten sich nicht damit das Verständnis ihrer Studenten zu entwickeln, aber nur die wahrnehmenden und wiedergebenden Gaben zu stärken
- sie liebten das Schauspiel guten Erinnerrungsvermögens
- Originalität und unabhängiges Denken niccht unterstützt.
  • Es war das Verlangen nach Gewissensfreiheit, das die Pilger begeisterte, den Schwierigkeiten der langen Reise über das Meer mit Mut zu begegnen, die Beschwerden und die Gefahren der Wildnis zu erdulden und unter Gottes Segen an der Küste Amerikas den Grund zu einer mächtigen Nation zu legen. Die Bibel galt als die Grundlage ihres Glaubens, als Quelle der Weisheit und als Freiheitsbrief. Ihre Grundsätze wurden zu Hause, in der Schule und in der Kirche fleißig gelehrt, und ihre Früchte offenbarten sich in Wohlstand, Bildung, sittlicher Reinheit und Mäßigkeit.

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