Deutsche Schlachtverluste vom 6. Mai, 1944

Luftkampfgeschwader 1 P-47 - Zeppelin 1933
01. 1. Gruppe FW 190A 340003 zerstört Fw. W. Dotzauer Abgeschossen um 15:00 stürtzte ab in der Gegend von Steenwijk, Holland. Gleiche Beobachter. Pilot starb.
02. 1. Gruppe FW 190A 340002 zerstört Uffz. A. Haupt Abgeschossen in einer Aktion in der Nähe von Haselünne ungefähr um 12:10. Beobachtet bei 2. Lt J. Icard von einer P-47 der 56. Fighter Gruppe.
03. 1. Gruppe FW 190A 642558 zerstört Off. Cdt. Fw. E. Demuth Pilot an Feuer sprang mit Fallschirm heraus. Flugzeug stürzte
in der Nähe von Minden ab.
04. 1. Gruppe FW 190A zerstört In Luftschlacht zerstört.
05. 1. Gruppe FW 190A zerstört In Luftschlacht zerstört.
06. 1. Gruppe FW 190A zerstört Während einer Luftschlacht beschädigt, aber nicht als
Resultat feindlichen Feuers.
07. 2. Gruppe FW 190A zerstört Ofw. D. Lueth Abgeschossen in einer Lufaktion über Haselünne ungefähr um 12:00 Uhr. Stürtzte in der Gegend von Eidelstadt südlich von Barnstorf ab. Pilot starb.
08. 2. Gruppe FW 190A 463000 zerstört Oblt. W. Kretschmer Abgeschossen in der Nähe von Quakenbrück ungefähr gegen 12:00 Uhr bei Colonel H. Zemke in einer P-47 der 56. Fighter Gruppe. Pilot sprang mit bösen Verbrennungen heraus.
09. 2. Gruppe FW 190A beschädigt Ofw. Haninger In der Luft beschädigt landete dieses Flugzeug ungefähr 6 km südlich von Bremen um 12:10 Uhr.
10. 2. Gruppe FW 190A beschädigt Lt. L. Schumacher In der Luftaktion mit Bombern in der Nähe von Zwolle, Holland gegen 15:00 Uhr beschädigt. Landete aus eigener Kraft am Rhein.
11. 2. Gruppe FW 190A unreparierbar beschädigt Um ca. 12 Uhr nachmittags unreparierbar beschädigt während eines Luftangriffs bei Haselünne.
12. 2. Gruppe FW 190A unreparierbar beschädigt
Luftkampfgeschwader 2
13. 2. Gruppe Me 109G 27033 zerstört Uffz G. Sens Bei Capt. W. Koraleski in a P-47 um 14:55 abgeschossen; stürtzte ab in der Gegend von Lingen. Pilot sprang heraus, leicht verwundet.
14. 2. Gruppe Me 109G 10232 zerstört Ofw. W. Morzinek Auf gleiche Weise wie #13., Pilot verwundet.
15. 2. Gruppe Me 109G zerstört Oblt. G. Schaedle Nach einer langen Luftverfolgung in niedrigen Höhen um ca. 15:00 von Capt. W. Koraleski abgeschoßen. Flg. Off C. Barger und 1st Lt. N. Fortier beschädigten ihre P-47 der 355igten Luftkampfgruppe. Flugzeug zerstört als as in einem Feld in der Nähe von Hopsten herunterkam.
16. 2. Gruppe Me 109G beschädigt In Luftschlacht beschädigt.
17. 2. Gruppe Me 109G beschädigt In Luftschlacht beschädigt.
Luftkampfgeschwader 3
18. Andere Beteiliger Me 109G
zerstört
Während einer Luftschlacht um ca. 13:00 bei Berlin zerstört.
19. 2. Gruppe Me 109G
zerstört
Uffz. E. Britzlmai(e)r In einer Luftaktion ungefähr um 12:00 Uhr nördlich über Magdeburg abgeschoßen. Flugzeug stürtzte in der Nähe von Moeckern bei Magdeburg ab.
20. 2. Gruppe Me 109G
zerstört
Ungefähr um 13:00 Uhr in der Nähe von Berlin abgeschossen.
21. 4. Gruppe Me 109G
zerstört
Ungefähr um 13:00 Uhr in der Nähe von Berlin abgeschossen.
Luftkampfgeschwader 11
22. Ander Beteiliger Me 109G
27126
zerstört
Ofw. H. Reinthaler In der Luftaktion östlich von Haseluenne um 12:10 von 2. Lr. R. Wise in einer P-47 der 78. Luftkampfgruppe abgeschoßen. Kugel ging durch den linken Arm der amputiert werden mußte.
23. 1. Gruppe FW 190A
642523
zerstört
In einer Luftaktion in der Nähe von Haseluenne um 12:00 von Major J. Stewart in einer P-47 der 56. Luftkampfgruppe abgeschoßen.
Pilot sprang heraus und verrenkte sein rechtes Knie als er mit dem hinteren Teil seines Flugzeugs in Kontakt kam.
24. 1. Gruppe FW 190A
430467
zerstört
Fw. H. Neuendorf In einer Luftaktion in der Nähe von Haseluenne um 12:00 von Major J. Stewart in einer P-47 der 56. Luftkampfgruppe abgeschoßen.
Pilot starb. Flugzeug kam bei Kloppenburg runter.
25. 1. Gruppe FW 190A
zerstört
Im Luftkampf zerstört.
26. 1. Gruppe FW 190A
beschädigt
Im Luftkampf beschädigt
27. 1. Gruppe FW 190A
beschädigt
Im Luftkampf beschädigt
28. 2. Gruppe Me 109G
410222
zerstört
Fw. H.G. Wennekers In einer Luftaktion in der Nähe von Quakenbrück um 12:00 von 1. Lt. W. Tonkin in einer P-47 der 78. Luftkampfgruppe abgeschoßen.
Pilot durch die linke Hand geschossen, sprang raus.
29. 2. Gruppe Me 109G
410819
zerstört
Uffz. P. Reinhardt In einer Luftaktion in der Nähe von Haseluenne um 12:00 abgeschossen.
Pilot starb. Aktion wohl von Colonel H. Zemke in einer P-47 der 56. Luftkampfgruppe.
30. 2. Gruppe Me 109G
20049
zerstört
Fw. M. Hauptmann In einer Luftaktion 16 km nördlich von Nienburg um 14:50 abgeschossen.
Pilot starb. Aktion von 1. Lt. R. Janney in einer P-47 der 359. Luftkampfgruppe.
31. 2. Gruppe Me 109G
zerstört
Uffz. F. Zambelli In einer Luftaktion in der Nähe von Nienburg um 14:50 von Capt. W. Bolefahr in einer P-47 der 359. Luftkampfgruppe abgeschossen.
Pilot sprang heraus.
32. 2. Gruppe Me 109G
beschädigt
Oblt. H. Knoke In einer Schlacht mit feindlicher Formation östlich von Haseluenne um 12:10 beschädigt.
Das rechte Landungsrad verloren. Landete auf einem Rad bei Winstorf.
33. 2. Gruppe Me 109G
beschädigt
Oblt. H. Knoke Bei Wunstorf ca. um 13:45 auf dem Boden beschossen als er gerade dabei war für eine neue Luftschlacht abzufliegen. Aktion bei 1. Lt. J. Carder in einer P-47 der 357. Luftkampfgruppe.
34. 2. Gruppe Me 109G
beschädigt
Lt. H. Klaffenbach In einer Schlacht vom feindlichen Rückfeuer von Bombern östlich von Haseluenne um 12:10 beschossen.
35. 3. Gruppe FW 190A
zerstört
Hptm. H. Frey In einer Schlacht vom feindlichen Rückfeuer von Bombern der 452. Bombergruppe über Coevorden um 14:48 abgeschossen.
Pilot starb. Flugzeug stürtzte bei Sleen, Holland ab.
36. 3. Gruppe FW 190A
zerstört
Uffz. Gluttig In einer Schlacht zerstört.
Pilot starb.
37. 3. Gruppe FW 190A
In einer Schlacht zerstört.

Deutsch: Ich fand diese Zeitungsausschnitte in einem alten Buch in einer Bibliothek. Wir sind nicht eine Webseite für Naziism dessen Folgen unseren Familien viel Leiden brachten. Wir sind daran interessiert originales Quellenmaterial zu verwahren.
English: I found these newspaper clippings in an old book in a library. We are not a Website for Naziism which caused much harm to our families. We are a website interested in preserving primary sources of historical interest. These clippings are here presented as educational reminders about the follies of war.

Kretschmer und Schepke

Wie der Wehrmachtsbericht gestern meldete, sind die beiden U-Boot-Kommandanten Kretschmer und Schepke von ihren letzten Feindfahrten nicht mehr zurückgekehrt; der eine ist anscheinend mit seinen Kameraden den Seemannstod gestorben, der andere mit einem Teil seiner Besatzung in Feindeshand gefallen. Beide Offiziere waren zusammen mit Prien, mit dem vor allem Kretschmer in heftigem Wettstreit lag, als die erfolgreichsten deutschen U-Boot-Kommandanten weltbekannt. Als die neue deutsche U-Bootwaffe am 27. September vergangenen Jahres ihr fünfjähriges Bestehen begehen konnte, waren Kretschmer und Schepke unter den sieben U-Boot-Kommandanten genannt worden, die schon damals je über 100,000 Tonnen feindlichen Schiffsraum versenkt hatten. Beide zusammen haben dem Gegner weit über ½ Millionen Tonnen Schiffsraum für Kriegszwecke entzogen.
U Boot Kommandanten Kretschmer und Schepke:The picture info in English! As the army headquarters announced yesterday, two submarine commanders, Otto Kretschmer and Joachim Schepke, did not return from there latest mission in enemy waters; one died apparently together with his comrades the seaman's death, the other together with some of his crew fell into enemy hands.  Both officers were together with Prien, with whom especially Kretschmer was in a hard competition to be the most successful submarine commander.  As the new generation of submarines celebrated September 27th of last year their 5th annual existence, Kretschmer and Schepke were among the 7 most successful commanders in sinking over 100,000 enemy tonnage.  Both together sunk over ½ million tons of enemy (that's us) shipping capacity.  Submariners, pilots and so many others know from all weapons divisions know that their tasks are frought with danger.  Sacrifice is unavoidable.  The loss of two of the best submariners hits home painfully hard for the German people, even if one of them remained alive.  But as already in the first WW, the fate of these two is a motivation for their comrades to avenge them and be found honorable.
U-Bootfahrer, Flieger und so manche anderen Angehörige der verschiedenen Waffengattungen wissen bei jedem Unternehmen gegen den Feind, daß ihr Leben im Dienste Großdeutschlands ständig in äußerster Gefahr steht. Opfer sind gerade bei diesen Waffen unvermeidlich. Und der Verlust zweier der besten U-Boot-Kommandanten trifft das ganze deutsche Volk auf das schmerzlichste, wenn auch der eine von ihnen wenigstens am Leben geblieben ist. Aber wie schon im Weltkrieg, so sind auch diesmal solche Schicksale eine Anfeuerung für alle Angehörigen der U-Bootwaffe, ihre Kameraden zu rächen und sich ihrer würdig zu zeigen. [Scherl-Bilderdienst-Autoflex; Datum und Zeitungsquelle bisher unbekannt]

Erster Führer einer Panzerarmee und Bannerträger der Ge....

Würzburg, 17. Januar

Generalfeldmarschall von Reichenau, der infolge eines Schlaganfalls schwer erkrankt war, ist während seiner Überführung in die Heimat gestorben.

Der Führer hat für den so hochverdienten Feldmarschall ein Staatsbegräbnis angeordnet. Mit seiner Vertretung als Führer der deutschen Nation hat der Führer den Reichsmarschall Hermann Göring und in seiner Eigenschaft als Oberbefehlshaber des Heeres den Generalfeldmarschall v. Rundstedt beauftragt.In English: `First leader of a tank division and bearer of the banner ... 4 Star General von Reichenau, who was incapacitated in consequence of a hard stroke, died during his transfer to his home town.  The Fuehrer ordered a state funeral for his highly respected general.  In his capacity as Fuehrer of the German Nation he commissioned the `Reichsmarshall' Herman Goering to take his place.  Walter von Reichenau was born Oct. 8, 1884 as the son of the later general von Reichenau in Karlsruhe.  In 1903 he joined a field artillery unit as banner bearer.  In 1904 he went to war school after his appointment to lieutenant. At the beginning of WWI he was a captain of a battery and became in 1915 Lieutenant General (or s.th. similar) After the war in Belgien, Poland and Russia, he participated in 1917 and 1918 in the hard defensive war on the western front.

Walter von Reichenau wurde am 8. Oktober 1884 in Karlsruhe als Sohn des späteren Generalleutnants von Reichenau geboren und trat 1903 in ein Garde-Feld-Artillerie-Regiment als Fahnenjunker ein. Nach seiner Beförderung zum Leutnant kam er 1904 zur Kriegsschule. Den Ausbruch des Weltkriegs erlebte er als Hauptmann und Führer einer Batterie, wurde jedoch 1915 in den Generalstab des Feldheeres kommandiert. Nach den Kämpfen in Belgien, Polen und Rußland nahm er 1917 und 1918 an den schweren Abwehrschlachten im Westen teil. Beim Zusammenbruch war er zunächst im Grenzschutz in Schlesien tätig und wurde dann von der Reichswehr übernommen. In den folgenden Jahren wechselt er Front und Stabkommandos, bis er 1933 zum Chef des Ministeramtes, 1934 als Generalmajor zum Chef des Wehrmachtsamtes ernannt wurde. 1936 beförderte der Führer ihn zum General der Artillerie. 1938 übernahm er den Oberbefehl über die Gruppe 4 und im folgenden Jahr als Generaloberst den Befehl über die 6. und später die 10. Armee.

Generaloberst Walter von Reichenau erhielt das Ritterkreuz für seine hervorragenden Verdienste als Führer der 10. Armee und in Anerkennung der durch seine Truppen erzielten großen Erfolge im polnischen Feldzug. Am 10. Juli 1940 beförderte der Führer ihn in Anerkennung seiner Leistungen um den Sieg im Westen zum Generalfeldmarschall.
Das 20. Jahrhundert

Die Politik des 20. Jahrhunderts hatte viel mit den Einflüssen der vorangegangenen Jahrhunderte zu tun. Die bedeutensten Kräfte Europäischer Politik, ob sie offen wirkten oder im geheimen, sind nicht schwer aufzufinden. Wir wissen ja schon von den Königen und deren bedeutsamsten Beamten, von Kriegen und Niederlagen, usw. Inmitten all dieser Ereignisse steht aber der menschliche Geist hervor. Der menschliche Glaube, seine Sünden, und wie er reagierte. Menschlicher Glaube kommt aber nicht aus sich selbst. Er ist ein entweder einfach angenommenes oder studiertes Resultat. Wenn `Glaube' einfach angenommen wird, ist das eine kritische Sachlage, besonders wenn es ein falscher, unbiblischer Glaube ist. Um Menschen an sich zu reißen, haben viele versucht ihnen ihren Glauben oft erfolgreich aufzuzwingen. Dies war so auf allen Kontinenten. Der biblische, Christliche Glaube wie Jesus ihn predigte war aber nur durch freiwillige und freundliche Wahrheitssuche findbar. Der Glaube an den allmächtigen Gott, wie er in der Bibel gelehrt wird, ist vollkommen freiwilliger Natur und kann niemanden aufgezwungen werden. Gezwungene Religion ist falsche Religion. Die Jahrhunderte seit der Zeit Jesu auf Erden sahen meistens nur gezwungene Religion deren Oberhäupter viel Schuld auf sich luden. Fanatische Nachfolger kann man leicht finden. Unter ihnen war Ignatius Loyola, ein besonderer Kandidat geheimer Schikanerie, dessen Auswirkung spätere Geschichte sehr beeinflußte. Die Nachfolger der von Loyola organisierten Schule kontrollieren heute, mehr als zuvor, wichtige Machtzentralen in der Kirche und Politik. Es ist ihr Ziel die ganze Welt unter das Crozier Roms zu bringen. So schrieb man in Frankreich über die, "der geschickteste, ausdauernste, furchtlose und von der Päbstlichen Autorität überzeugste Agent" [100] Die große Kirche Europas trachtete schon seit Jahrhunderten darnach die Macht der ganzen Welt irgendwie an sich zu reißen. Sie benutzte dazu den geheimen Arm der Jesuiten.

Die wenig bekannten, aufgeschriebenen Archive bezeugen den folgenden Ablauf der Weltgeschichte.

Am 1. Mai, 1938 erinnerte der `Mercure de France' seine Leser an was vier Jahre vorher bekannt wurde:

"Der `Mercure de France' vom 15. Januar, 1934, berichtete - und niemand sprach dagegen - das es Papst Pius XII. war, der Hitler zur Macht brachte. Er kam zur Macht nicht so sehr aufgrund rechtmässiger Anlässe, aber vielmehr durch den Einfluß des Papstes auf das Zentrum (die Deutsche Katholische Partei). ... Denkt der Vatikan das er einen politischen Fehler machte für Hitler den politischen Weg zur Macht zu öffnen? Es scheint nicht so ..." [200]

Diese Meinung wurde an dem Tag veröffentlicht den man sofort `Anschluss' nannte, der Tag an dem Österreich dem Deutschen Reich zufiel. Und so geschah es am 24. Juli 1959, das Papst Johannes XXIII (1958-63) seinem persönlichen Freund Franz von Papen (1879-1969) den ehrenden Titel `Geheimrat' verlieh. Manche denken das dieser Mann zur Zeit des ersten Weltkriegs ein Spion in Amerika war und später für den Anschluss und die Machtübernahme Hitlers verantwortlich wurde.

Es war Joseph Rovan der über den diplomatischen Vertrag vom (Sonnabend) 8. July 1933 zwischen dem Vatikan und den Nazis schrieb:

"Das Konkordat brachte der national-sozialistischen Regierung - jeder denkt es waren machtgierige, oder sogar Räuber, die dies zusammenstellten - das Siegel einer Übereinstimmung mit der ältesten Macht (dem Vatikan). Es war sozusagen so etwas wie ein Diploma internationaler Ehrbarkeit." [300]
Der Papst war aber nicht nur zufrieden Adolf zur Macht zu helfen, er wollte ihm auch die moralische Unterstützung des Vatikans geben. Dieses Dokument beweist die ursprüngliche Rolle der RKK zur Machtübernahme Hitlers. Katholizismus und Nazismus stand hier gegen verhaßte Liberale Einflüsse (wie sie größtenteils von Amerika herkamen).

Wir lesen:

"Der schwächste Punkt in all den episkopalischen Deklarationen, die der triumphierenden Wahl vom 3.März 1993 folgten, finden wir im ersten offiziellen Dokument der Kirche, der die Unterschrift aller Deutschen Bischöfe trägt. Wir beziehen uns hier auf den Pastoralen Brief vom 3. Juni 1933, in dem das gesamte Deutsche Episkopat, wie schon gesagt, einen Anteil hatte." [400]

Mehr könnte berichtet werden, aber wir wollen nur kurz einige Sachen darstellen.

Wie der Einfluss der Jesuitischen Schulen in Italien im 16. Jahrhundert die kulturelle Landschaft veränderte kann man an der Veränderung der Künste sehen, wo einst Glaube und Eifer für die Kirche fromme Gedichte und Lieder hervorbrachte, wurden diese jetzt durch ekstatische Gesichte und Beschäftigung mit oft furchteregenden Darstellungen vom Tod der Martyrer ersetzt. Die Liebe des deformierten, peinlich Genauens ihrer Leiden und ihre theatrischen Darstellungen, erinnern uns an die `Exercitia spiritualia/ Geistliche Exercitien' des Ignatius Loyola.

Während des 16. Jahrhunderts litten auch die Waldenser unter der Verfolgung des Emmanuel Philibert von Savoy in 1561 in Calabria, im Casal di San Sisto und Guardia Fiscale. [500]

Die Jesuiten in Deutschland.

Nach der Reformation dachte man das die Zukunft der RKK in Zentral Europa verloren war. Dann geschah aber mit Hilfe der Wittelsbacher, den Hapsburgern (Herzog Albert V., Maximilian I. 1597-1651, Ferdinand 1617-1637) und Jesuiten eine Veränderung. Die von diesen Fürsten fanatisch ausgeführten Verfolgungen waren die Ursache für den dreißigjährigen Krieg. Die Jesuiten öffneten überall Schulen, auch in München, Hildesheim, Köln, Gratz, Bonn, Neuss, Ingolstadt und Münster, um mit deren Hilfe ihren Einfluß vollständig zu machen.

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts regierten Männer wie Mussolini in Italien [600] und Francisco Franco (1892-1975) in Spanien. Beide waren dem Vatikan treu, so waren auch die führenden Nazis. Monseigneur Picard durch seine `Review Historia', 1954, versuchte die Verbindung zwischen Belgien, Frankreich und England zu brechen. Wir erinnern uns wie schnell die Deutsche Wehrmacht, die von den Belgischen Klerikern 5. Armee verratenen Belgier, besiegte. Es war in 1944 als der Hafen von Anvers/Antwerpen fast in die Hände der Engländer fiel und der Belgische Verräter Leon Degrelle (von der Katholischen `Christus Rex' Partei) Berlin um 20,000 V1 und V2 fliegende Bomben bat, die sechs Monate lang Anvers und die kleine Stadt Liege (Long 5.5667, Lat 50.6333), südlich von Luxemburg, fast ohne Unterbrechung bombardierten. M.Maurice de Behaut schrieb darüber in 1954:

"Vor zehn Jahren (in 1944), fiel der Hafen von Anvers, der dritt-wichtigste Hafen in der Welt, fast unbeschadet in die Hände der Britischen Truppen. Zur Zeit als die Bevölkerung schon etwas das Ende ihrer Leiden und Beschwerden kommen sah, fiel die diabolischste Nazi Erfindung auf sie nieder: die fliegenden Bomben (Raketen), V1 und V2. Diese Bomben Angriffe, die am längsten währenden in der Geschichte, da sie sechs Monate lang stattfanden, Tag und Nacht, verheimlichte man auf Befehl des alliierten Hauptquartiers sehr sorgfälltig. Dies ist der Grund warum heute (1954 bis jetzt), die Opferleiden der Städte Anvers und Liege noch immer unerwähnt bleiben. ...

"Am Abend der ersten Bombardierung (12. Oktober), hörten einige über Radio Berlin die alamierenden Bemerkungen des "rexist" Verräters Leon Degrelle:

"Ich bat meinen Führer,' schrie er, `um zwanzigtausend fliegende Bomben. Sie werden ein idiotisches Volk bestrafen. Ich verspreche ihnen, das sie aus der Stadt Anvers eine Stadt ohne Hafen machen werden oder einen Hafen ohne Stadt."

"Von dem Tag an, würde der Takt der fallenden Bomben die katastrophische Vernichtung der Städte betonen, während der Verräter Leon Degrelle (15. Juni, 1906 - starb 31. Marz 1994) über Radio Berlin noch viel schrecklichere Verheerungen versprach." [700]

Leon Degrelle tat seine `Pflicht' und das Resultat war so groß wie sein Eifer. "Ich erinnere mich gut an den Katholischen Jugenkongress von 1930. Ich stand hinter Monseigneur Picard, der gleich neben Kardinal Roey stand. 100,000 jugendliche marschierten für zwei Studen vor unserer Platform und umjubelten die erlauchten religiösen Männer." [800]

Später würden diese erlauchten religiösen Männer so tun als ob sie Leon Degrelle nicht kannten. Es war ja Monseigneur Picard selber der mit der Autorität von Kardinal Roey und dem apostolischen Nuntio Monseigneur Micara, Degrelle als Oberhaupt der `Rex' ernannte.[900]

Diese Römischen, Religiösen Vertreter hatten nichts dagegen das Blut der Regierenden in Frankreich und Belgien fließen zu lassen - `Niederlage ist fruchtbarer als Sieg', sagten sie. [1000]

In späteren Jahren verbländeten Katholische Priester die Augen Protestantischer Prediger wir Jim Bakker, Billy Graham und andere. Ein Zeitungsbild zeigt wie sich der letztere so sehr darüber freute ein Buch der Jesuiten zu sehen das seine Evangelisationserfolge rühmte. Es war Bischof Floyd von Oakland Kalifornien, der diese Zusammenkunft herstellte. [1100] Graham predigt seinen Zuhörern Lehren, die den Katholiken gefielen. Die Katholiken hatten ihn so gerne, das Graham in 1981 zwei Stunden alleine mit Papst Johannes Paulus II. verbrachte.

Wie auch Billy Graham, so auch Walter Martin. Beide haben evangelische Protestanten an den Vatikan verraten, so tun es auch ihre Nachfolger. Walter Martin war der Mann, der die Katholische Karismatische Bewegung in den USA half von den Evangelischen Gemeinschaften akzeptiert zu werden indem er die Katholische Organisation in seinen Radio Programmen nicht angriff. [1200] Diese Einflussreichen Protestanten vergassen ganz und gar die Geschichte ihrer Religion.

So ist es immer der Papst der die Amerikaner ankogst mehr Mitleid für die leidende Menschheit zu zeigen. Wir sind ja solch ein reiches Land, berätet er uns, wir sollten mehr Geld für die Notdürfigen ausgeben. Es war so als Papst Johannes Paulus einige Zeit vor dem 1980 Erdbeben in Italien in der USA war. Es war das treue katholische Kind Senator Edward Kennedy, der mit Krokodilstränen in den Augen Amerika um 45 Millionen Dollar bat den armen Opfern in Italien zu helfen. Natürlich sagte er nichts über die damals schon in die Billionen von Dollarn reichenden Reichtümer des Vatikans, der in solchen Notlagen proportional nur Pfennige ausgibt.



Notizen und Bemerkungen

[0100] Adolphe Michel, `Les Jesuits', Paris, 1879.
[0200] Mercure de France, 15. Januar, 1934.
[0300] Le catholicisme politique en Allemagne, Paris 1956, S. 231, Ed. du Seuil. Nach Information eines Fotos (das 7 Personen zeigt) waren die folgenden, bekannteren Personen zum Anlass der Unterzeichnung des Konkordats in Rom in 1933 anwesend:
Kardinal Pacelli (der spätere Papst Pius XII 1939-58) an der Spitze des mit Akten gedeckten Tisches.

Pacelli war der Nuntio des Vatikans in München.
Franz von Papen sagte einmal über den Vertrag des Vatikans mit den Nazis: "Nazismus ist die Christliche Reaktion gegen den Geist von 1789", mit Bezug auf die Amerikanische Konstitution und Unabhängigkeitserklärung.

... und der bis dahin weniger bekannte Prälat des Vatikans,
Montini (der spätere Papst Paul VI. 1963-78).
Hitler (1889-1945) zelebrierte den Vertrag im September von 1934 mit anwesenden Parteiführern, Bischof Müller und Abott Schachleiter. Spätere Sachlagen zeigen auch die Ähnlichkeit zwischen dem Symbol des Nazi Hakenkreuzes und dem kommunistischen Hammer und Sichel. Produkte Jesuitscher Schulen waren:
Friedrich Engels (1820-1895),
Karl Marx (1818-83),
Joseph Stalin (1879-1953),
Wladimir Iljitsch Lenin (1870-1924) und
Raul Fidel Castro (1926-xx).
[0400] Robert d'Harcourt (von der Französischen Akademie), `Catholiques d`Allemagne'. Sieh auch: Carlo Falconi, `Le silence de Pie XII', gedruckt bei du Rocher, Monaco 1965.; Guenter Lewy, `The Catholic Church and Nazi Germany', N.Y., Mac-Grawhill, 1964.; Saul Friedlander, `Pie XII et le IIIe Reich', Ed. du Seuil, Paris 1964.; Gonzague de Reynold, `D`ou vient l'Allemagne', Plon, Paris 1939, S. 185.; `La Tribune des Nations', 30. Juni 1950.; Walter Gorlitz & Herbert A. Quint, `Adolf Hitler', Amiot, Dumont, Paris 1953, S. 32.; `Mercure de France', "Pius XI und Hitler", 15. Januar 1934.
[0500] J. Huber, `Les Jesuits', Sandoz et Fischbacher, Paris 1875, S. 71 usw.
[0600] Als Mussolini nur ein einfacher aber ausgesprochener Abgeordneter und Sprecher der Faschisten war, hatte der Vatikanische Staatssekretär Kardinal Gasparri ein geheimes Treffen mit Mussolini. In diesem Treffen war Mussolini damit in Einverständnis, das der Papst `Temporale Macht' über einen Teil von Rom haben sollte. Aus dieser Zusammenkunft kam der Lateranvertrag von Februar 1929 zustande. Dies bedeutete, das Mussolini für den Vatikan der Mann in Rom wurde und sie ihm zur Macht halfen. Der geheime Mann vom Vatikan war der Jesuit Vater Tacchi Venturi, der Sekretär der `Gesellschaft Jesu' und Beichtvater Mussolinis. Es war Halke von Ledochowski, früherer (1915) Jesuit für die `Wiedereroberung' der Slavischen Länder und später Abbott seines Ordens, der Venturi diesen Auftrag gab. [Gaston Gaillard, `La fin d'un temps', Ed. Albert, Paris 1933.] So kam es das der so-gedachte Christlichen Demokrat Don Sturzo am 16. November 1922 einstimmig für die Faschisten stimmte. So geschah es auch 10 Jahre später in Deutschland wo Monsignör Kass und sein `Katholisches Zentrum' für die Nazis stimmte. Dies waren keine Zufälle.
[0700] Review "Historia", 1954.
[0800] Leon Degrelle, La cohue de 1940', (Robert Crausaz, Lausanne 1949, S. 214-215.
[0900] `La Croix', 24. Mai 1946.
[1000] Ibid., Leon Degrelle, La cohue de 1940', (Robert Crausaz, Lausanne 1949, S. 213, 216, 219.
[1100] `Oakland Tribune', 29. Juli, 1971.
[1200] Harold Bredeson, ökumenischer Führer in einem Gespräch mit Professor Walter Martin am 2.Februar 1982 über Channel 40 in Süd-Kalifornien.
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