Deutsche Schlachtverluste vom 6. Mai, 1944

Luftkampfgeschwader 1 P-47 - Zeppelin 1933
01. 1. Gruppe FW 190A 340003 zerstört Fw. W. Dotzauer Abgeschossen um 15:00 stürtzte ab in der Gegend von Steenwijk, Holland. Gleiche Beobachter. Pilot starb.
02. 1. Gruppe FW 190A 340002 zerstört Uffz. A. Haupt Abgeschossen in einer Aktion in der Nähe von Haselünne ungefähr um 12:10. Beobachtet bei 2. Lt J. Icard von einer P-47 der 56. Fighter Gruppe.
03. 1. Gruppe FW 190A 642558 zerstört Off. Cdt. Fw. E. Demuth Pilot an Feuer sprang mit Fallschirm heraus. Flugzeug stürtzte
in der Nähe von Minden ab.
04. 1. Gruppe FW 190A zerstört In Luftschlacht zerstört.
05. 1. Gruppe FW 190A zerstört In Luftschlacht zerstört.
06. 1. Gruppe FW 190A zerstört Während einer Luftschlacht beschädigt, aber nicht als
Resultat feindlichen Feuers.
07. 2. Gruppe FW 190A zerstört Ofw. D. Lueth Abgeschossen in einer Lufaktion über Haselünne ungefähr um 12:00 Uhr. Stürtzte in der Gegend von Eidelstadt südlich von Barnstorf ab. Pilot starb.
08. 2. Gruppe FW 190A 463000 zerstört Oblt. W. Kretschmer Abgeschossen in der Nähe von Quakenbrück ungefähr gegen 12:00 Uhr bei Colonel H. Zemke in einer P-47 der 56. Fighter Gruppe. Pilot sprang mit bösen Verbrennungen heraus.
09. 2. Gruppe FW 190A beschädigt Ofw. Haninger In der Luft beschädigt landete dieses Flugzeug ungefähr 6 km südlich von Bremen um 12:10 Uhr.
10. 2. Gruppe FW 190A beschädigt Lt. L. Schumacher In der Luftaktion mit Bombern in der Nähe von Zwolle, Holland gegen 15:00 Uhr beschädigt. Landete aus eigener Kraft am Rhein.
11. 2. Gruppe FW 190A unreparierbar beschädigt Um ca. 12 Uhr nachmittags unreparierbar beschädigt während eines Luftangriffs bei Haselünne.
12. 2. Gruppe FW 190A unreparierbar beschädigt
Luftkampfgeschwader 2
13. 2. Gruppe Me 109G 27033 zerstört Uffz G. Sens Bei Capt. W. Koraleski in a P-47 um 14:55 abgeschossen; stürtzte ab in der Gegend von Lingen. Pilot sprang heraus, leicht verwundet.
14. 2. Gruppe Me 109G 10232 zerstört Ofw. W. Morzinek Auf gleiche Weise wie #13., Pilot verwundet.
15. 2. Gruppe Me 109G zerstört Oblt. G. Schaedle Nach einer langen Luftverfolgung in niedrigen Höhen um ca. 15:00 von Capt. W. Koraleski abgeschoßen. Flg. Off C. Barger und 1st Lt. N. Fortier beschädigten ihre P-47 der 355igten Luftkampfgruppe. Flugzeug zerstört als as in einem Feld in der Nähe von Hopsten herunterkam.
16. 2. Gruppe Me 109G beschädigt In Luftschlacht beschädigt.
17. 2. Gruppe Me 109G beschädigt In Luftschlacht beschädigt.
Luftkampfgeschwader 3
18. Andere Beteiliger Me 109G
zerstört
Während einer Luftschlacht um ca. 13:00 bei Berlin zerstört.
19. 2. Gruppe Me 109G
zerstört
Uffz. E. Britzlmai(e)r In einer Luftaktion ungefähr um 12:00 Uhr nördlich über Magdeburg abgeschoßen. Flugzeug stürtzte in der Nähe von Moeckern bei Magdeburg ab.
20. 2. Gruppe Me 109G
zerstört
Ungefähr um 13:00 Uhr in der Nähe von Berlin abgeschossen.
21. 4. Gruppe Me 109G
zerstört
Ungefähr um 13:00 Uhr in der Nähe von Berlin abgeschossen.
Luftkampfgeschwader 11
22. Ander Beteiliger Me 109G
27126
zerstört
Ofw. H. Reinthaler In der Luftaktion östlich von Haseluenne um 12:10 von 2. Lr. R. Wise in einer P-47 der 78. Luftkampfgruppe abgeschoßen. Kugel ging durch den linken Arm der amputiert werden mußte.
23. 1. Gruppe FW 190A
642523
zerstört
In einer Luftaktion in der Nähe von Haseluenne um 12:00 von Major J. Stewart in einer P-47 der 56. Luftkampfgruppe abgeschoßen.
Pilot sprang heraus und verrenkte sein rechtes Knie als er mit dem hinteren Teil seines Flugzeugs in Kontakt kam.
24. 1. Gruppe FW 190A
430467
zerstört
Fw. H. Neuendorf In einer Luftaktion in der Nähe von Haseluenne um 12:00 von Major J. Stewart in einer P-47 der 56. Luftkampfgruppe abgeschoßen.
Pilot starb. Flugzeug kam bei Kloppenburg runter.
25. 1. Gruppe FW 190A
zerstört
Im Luftkampf zerstört.
26. 1. Gruppe FW 190A
beschädigt
Im Luftkampf beschädigt
27. 1. Gruppe FW 190A
beschädigt
Im Luftkampf beschädigt
28. 2. Gruppe Me 109G
410222
zerstört
Fw. H.G. Wennekers In einer Luftaktion in der Nähe von Quakenbrück um 12:00 von 1. Lt. W. Tonkin in einer P-47 der 78. Luftkampfgruppe abgeschoßen.
Pilot durch die linke Hand geschossen, sprang raus.
29. 2. Gruppe Me 109G
410819
zerstört
Uffz. P. Reinhardt In einer Luftaktion in der Nähe von Haseluenne um 12:00 abgeschossen.
Pilot starb. Aktion wohl von Colonel H. Zemke in einer P-47 der 56. Luftkampfgruppe.
30. 2. Gruppe Me 109G
20049
zerstört
Fw. M. Hauptmann In einer Luftaktion 16 km nördlich von Nienburg um 14:50 abgeschossen.
Pilot starb. Aktion von 1. Lt. R. Janney in einer P-47 der 359. Luftkampfgruppe.
31. 2. Gruppe Me 109G
zerstört
Uffz. F. Zambelli In einer Luftaktion in der Nähe von Nienburg um 14:50 von Capt. W. Bolefahr in einer P-47 der 359. Luftkampfgruppe abgeschossen.
Pilot sprang heraus.
32. 2. Gruppe Me 109G
beschädigt
Oblt. H. Knoke In einer Schlacht mit feindlicher Formation östlich von Haseluenne um 12:10 beschädigt.
Das rechte Landungsrad verloren. Landete auf einem Rad bei Winstorf.
33. 2. Gruppe Me 109G
beschädigt
Oblt. H. Knoke Bei Wunstorf ca. um 13:45 auf dem Boden beschossen als er gerade dabei war für eine neue Luftschlacht abzufliegen. Aktion bei 1. Lt. J. Carder in einer P-47 der 357. Luftkampfgruppe.
34. 2. Gruppe Me 109G
beschädigt
Lt. H. Klaffenbach In einer Schlacht vom feindlichen Rückfeuer von Bombern östlich von Haseluenne um 12:10 beschossen.
35. 3. Gruppe FW 190A
zerstört
Hptm. H. Frey In einer Schlacht vom feindlichen Rückfeuer von Bombern der 452. Bombergruppe über Coevorden um 14:48 abgeschossen.
Pilot starb. Flugzeug stürtzte bei Sleen, Holland ab.
36. 3. Gruppe FW 190A
zerstört
Uffz. Gluttig In einer Schlacht zerstört.
Pilot starb.
37. 3. Gruppe FW 190A
In einer Schlacht zerstört.

Deutsch: Ich fand diese Zeitungsausschnitte in einem alten Buch in einer Bibliothek. Wir sind nicht eine Webseite für Naziism dessen Folgen unseren Familien viel Leiden brachten. Wir sind daran interessiert originales Quellenmaterial zu verwahren.
English: I found these newspaper clippings in an old book in a library. We are not a Website for Naziism which caused much harm to our families. We are a website interested in preserving primary sources of historical interest. These clippings are here presented as educational reminders about the follies of war.

Kretschmer und Schepke

Wie der Wehrmachtsbericht gestern meldete, sind die beiden U-Boot-Kommandanten Kretschmer und Schepke von ihren letzten Feindfahrten nicht mehr zurückgekehrt; der eine ist anscheinend mit seinen Kameraden den Seemannstod gestorben, der andere mit einem Teil seiner Besatzung in Feindeshand gefallen. Beide Offiziere waren zusammen mit Prien, mit dem vor allem Kretschmer in heftigem Wettstreit lag, als die erfolgreichsten deutschen U-Boot-Kommandanten weltbekannt. Als die neue deutsche U-Bootwaffe am 27. September vergangenen Jahres ihr fünfjähriges Bestehen begehen konnte, waren Kretschmer und Schepke unter den sieben U-Boot-Kommandanten genannt worden, die schon damals je über 100,000 Tonnen feindlichen Schiffsraum versenkt hatten. Beide zusammen haben dem Gegner weit über ½ Millionen Tonnen Schiffsraum für Kriegszwecke entzogen.
U Boot Kommandanten Kretschmer und Schepke:The picture info in English! As the army headquarters announced yesterday, two submarine commanders, Otto Kretschmer and Joachim Schepke, did not return from there latest mission in enemy waters; one died apparently together with his comrades the seaman's death, the other together with some of his crew fell into enemy hands.  Both officers were together with Prien, with whom especially Kretschmer was in a hard competition to be the most successful submarine commander.  As the new generation of submarines celebrated September 27th of last year their 5th annual existence, Kretschmer and Schepke were among the 7 most successful commanders in sinking over 100,000 enemy tonnage.  Both together sunk over ½ million tons of enemy (that's us) shipping capacity.  Submariners, pilots and so many others know from all weapons divisions know that their tasks are frought with danger.  Sacrifice is unavoidable.  The loss of two of the best submariners hits home painfully hard for the German people, even if one of them remained alive.  But as already in the first WW, the fate of these two is a motivation for their comrades to avenge them and be found honorable.
U-Bootfahrer, Flieger und so manche anderen Angehörige der verschiedenen Waffengattungen wissen bei jedem Unternehmen gegen den Feind, daß ihr Leben im Dienste Großdeutschlands ständig in äußerster Gefahr steht. Opfer sind gerade bei diesen Waffen unvermeidlich. Und der Verlust zweier der besten U-Boot-Kommandanten trifft das ganze deutsche Volk auf das schmerzlichste, wenn auch der eine von ihnen wenigstens am Leben geblieben ist. Aber wie schon im Weltkrieg, so sind auch diesmal solche Schicksale eine Anfeuerung für alle Angehörigen der U-Bootwaffe, ihre Kameraden zu rächen und sich ihrer würdig zu zeigen. [Scherl-Bilderdienst-Autoflex; Datum und Zeitungsquelle bisher unbekannt]

Erster Führer einer Panzerarmee und Bannerträger der Ge....

Würzburg, 17. Januar

Generalfeldmarschall von Reichenau, der infolge eines Schlaganfalls schwer erkrankt war, ist während seiner Überführung in die Heimat gestorben.

Der Führer hat für den so hochverdienten Feldmarschall ein Staatsbegräbnis angeordnet. Mit seiner Vertretung als Führer der deutschen Nation hat der Führer den Reichsmarschall Hermann Göring und in seiner Eigenschaft als Oberbefehlshaber des Heeres den Generalfeldmarschall v. Rundstedt beauftragt.In English: `First leader of a tank division and bearer of the banner ... 4 Star General von Reichenau, who was incapacitated in consequence of a hard stroke, died during his transfer to his home town.  The Fuehrer ordered a state funeral for his highly respected general.  In his capacity as Fuehrer of the German Nation he commissioned the `Reichsmarshall' Herman Goering to take his place.  Walter von Reichenau was born Oct. 8, 1884 as the son of the later general von Reichenau in Karlsruhe.  In 1903 he joined a field artillery unit as banner bearer.  In 1904 he went to war school after his appointment to lieutenant. At the beginning of WWI he was a captain of a battery and became in 1915 Lieutenant General (or s.th. similar) After the war in Belgien, Poland and Russia, he participated in 1917 and 1918 in the hard defensive war on the western front.

Walter von Reichenau wurde am 8. Oktober 1884 in Karlsruhe als Sohn des späteren Generalleutnants von Reichenau geboren und trat 1903 in ein Garde-Feld-Artillerie-Regiment als Fahnenjunker ein. Nach seiner Beförderung zum Leutnant kam er 1904 zur Kriegsschule. Den Ausbruch des Weltkriegs erlebte er als Hauptmann und Führer einer Batterie, wurde jedoch 1915 in den Generalstab des Feldheeres kommandiert. Nach den Kämpfen in Belgien, Polen und Rußland nahm er 1917 und 1918 an den schweren Abwehrschlachten im Westen teil. Beim Zusammenbruch war er zunächst im Grenzschutz in Schlesien tätig und wurde dann von der Reichswehr übernommen. In den folgenden Jahren wechselt er Front und Stabkommandos, bis er 1933 zum Chef des Ministeramtes, 1934 als Generalmajor zum Chef des Wehrmachtsamtes ernannt wurde. 1936 beförderte der Führer ihn zum General der Artillerie. 1938 übernahm er den Oberbefehl über die Gruppe 4 und im folgenden Jahr als Generaloberst den Befehl über die 6. und später die 10. Armee.

Generaloberst Walter von Reichenau erhielt das Ritterkreuz für seine hervorragenden Verdienste als Führer der 10. Armee und in Anerkennung der durch seine Truppen erzielten großen Erfolge im polnischen Feldzug. Am 10. Juli 1940 beförderte der Führer ihn in Anerkennung seiner Leistungen um den Sieg im Westen zum Generalfeldmarschall.
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