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Deutsch: Ich fand diese Zeitungsausschnitte in einem alten Buch in einer Bibliothek. Wir sind nicht eine Webseite für Naziism dessen Folgen unseren Familien viel Leiden brachten. Wir sind daran interessiert originales Quellenmaterial zu verwahren.
English: I found these newspaper clippings in an old book in a library. We are not a Website for Naziism which caused much harm to our families. We are a website interested in preserving primary sources of historical interest. These clippings are here presented as educational reminders about the follies of war.
Kretschmer und Schepke
Wie der Wehrmachtsbericht gestern meldete, sind die beiden U-Boot-Kommandanten Kretschmer und Schepke von ihren letzten Feindfahrten nicht mehr zurückgekehrt; der eine ist anscheinend mit seinen Kameraden den Seemannstod gestorben, der andere mit einem Teil seiner Besatzung in Feindeshand gefallen. Beide Offiziere waren zusammen mit Prien, mit dem vor allem Kretschmer in heftigem Wettstreit lag, als die erfolgreichsten deutschen U-Boot-Kommandanten weltbekannt. Als die neue deutsche U-Bootwaffe am 27. September vergangenen Jahres ihr fünfjähriges Bestehen begehen konnte, waren Kretschmer und Schepke unter den sieben U-Boot-Kommandanten genannt worden, die schon damals je über 100,000 Tonnen feindlichen Schiffsraum versenkt hatten. Beide zusammen haben dem Gegner weit über ½ Millionen Tonnen Schiffsraum für Kriegszwecke entzogen.

U-Bootfahrer, Flieger und so manche anderen Angehörige der verschiedenen Waffengattungen wissen bei jedem Unternehmen gegen den Feind, daß ihr Leben im Dienste Großdeutschlands ständig in äußerster Gefahr steht. Opfer sind gerade bei diesen Waffen unvermeidlich. Und der Verlust zweier der besten U-Boot-Kommandanten trifft das ganze deutsche Volk auf das schmerzlichste, wenn auch der eine von ihnen wenigstens am Leben geblieben ist. Aber wie schon im Weltkrieg, so sind auch diesmal solche Schicksale eine Anfeuerung für alle Angehörigen der U-Bootwaffe, ihre Kameraden zu rächen und sich ihrer würdig zu zeigen. [Scherl-Bilderdienst-Autoflex; Datum und Zeitungsquelle bisher unbekannt]
Erster Führer einer Panzerarmee und Bannerträger der Ge....
Würzburg, 17. Januar
Generalfeldmarschall von Reichenau, der infolge eines Schlaganfalls schwer erkrankt war, ist während seiner Überführung in die Heimat gestorben.
Der Führer hat für den so hochverdienten Feldmarschall ein Staatsbegräbnis angeordnet. Mit seiner Vertretung als Führer der deutschen Nation hat der Führer den Reichsmarschall Hermann Göring und in seiner Eigenschaft als Oberbefehlshaber des Heeres den Generalfeldmarschall v. Rundstedt beauftragt.
Walter von Reichenau wurde am 8. Oktober 1884 in Karlsruhe als Sohn des späteren Generalleutnants von Reichenau geboren und trat 1903 in ein Garde-Feld-Artillerie-Regiment als Fahnenjunker ein. Nach seiner Beförderung zum Leutnant kam er 1904 zur Kriegsschule. Den Ausbruch des Weltkriegs erlebte er als Hauptmann und Führer einer Batterie, wurde jedoch 1915 in den Generalstab des Feldheeres kommandiert. Nach den Kämpfen in Belgien, Polen und Rußland nahm er 1917 und 1918 an den schweren Abwehrschlachten im Westen teil. Beim Zusammenbruch war er zunächst im Grenzschutz in Schlesien tätig und wurde dann von der Reichswehr übernommen. In den folgenden Jahren wechselt er Front und Stabkommandos, bis er 1933 zum Chef des Ministeramtes, 1934 als Generalmajor zum Chef des Wehrmachtsamtes ernannt wurde. 1936 beförderte der Führer ihn zum General der Artillerie. 1938 übernahm er den Oberbefehl über die Gruppe 4 und im folgenden Jahr als Generaloberst den Befehl über die 6. und später die 10. Armee.
Generaloberst Walter von Reichenau erhielt das Ritterkreuz für seine hervorragenden Verdienste als Führer der 10. Armee und in Anerkennung der durch seine Truppen erzielten großen Erfolge im polnischen Feldzug. Am 10. Juli 1940 beförderte der Führer ihn in Anerkennung seiner Leistungen um den Sieg im Westen zum Generalfeldmarschall.
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