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Pharaoh Thutmose III. - der Napoleon des Alten Ägyptens
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Verbindung Ägyptischer Quellen
Thutmoses der Dritte
Tribut in den Tagen Hoseas
Hauptpunkte
Neu Identifizierung Thutmoses III & Nachfolger
Bombe Nummer Eins
Bombe Nummer Zwei
Bombe Nummer Drei
Bombe Nummer Vier
Bombe Nummer Fünf.
Bomben Kommentare
Der Feldzug gegen Kadesh
Wo war der Ort `Mkty'
Das Gelüsten nach Schätzen
Zusammenfassend
Die wichtigsten Ereignisse wiedererzählt
Die Gebal Barkal Stele
Andere Kriegsunternehmen
Eine andere Identifizierung von `Mkty'
Der Weg nach Aruna
Das Tragen des Gottesbildes
Plünder Karavanen
Bilder der Schätze Jerusalems
Die Innhaltsliste der Solomonischen Schätze
Ein genauer Vergleich der Schatzquellen
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Der Stamm von Manasseh in alten Chroniken
Die Flora und Fauna von Karnak
Goldenes Zeitalter
Notes & References
Die Mesopotamier
Ramses II. auf Deutsch
The Kassites


Die Verbindung zwischen zwei biblischen und Ägyptischen Quellen

In der Bibel lesen wir das Rehabeam Tribut an Pharao Sisak zahlte, da dieser Jerusalem überwunden hatte. [2.Chronicles 12:8 mit einbegriffen]. Ungefähr 200 Jahre später zahlte auch Hosea von Israel Tribut an (Pharaoh?) So (oder aber die Stadt Sais) aus Ägypten. In übereinstimmender Weise enthalten auch die Ägyptischen Inschriften zwei Hinweise darauf das diese Zahlungen stattfanden. Wenn wir jedoch den Pharaoh Sosenk der 22. Dynastie als Sisak bezeichnen finden wir keinen biblischen Bericht, das Thutmose III. Tribut von Israel erhielt und das Israel (Pharaoh) So solchen zahlte. [10]


Ein Vergleich der unabhängigen Hebräischen und Ägyptischen Quellen
zeigt das sie in revidierter Geschichte genau übereinstimmen.
Hier haben wir zwei gute Zeugen für die Macht der synchronisierten Geschichte!
Tribut an Thutmose III./Sisak bezahlt als Rehabeam König war:
"doch sollen sie ihm untertan sein, daß sie inne werden, was es sei, mir dienen oder den Königreichen anderer Länder zu dienen." [2.Chroniker 12:8; Bedeutungsweise umschrieben: Der Sachinhalt bedeutet das Israel herausfinden wird wie teuer es ist einem fremden König zu dienen.]
Tribut empfangen bei Thutmoses III. vom Land Israel (Retenu/Erez Israel/Unser Land Israel wie die Juden es nannten):
"Der Tribut der Häupter Israels (Retenu) ..." [50]
"Tribut der Prinze von Israel (Retenu), die in diesem Jahr kamen, um sich ganz seiner Majestät zu unterwerfen ..." [60]
Ungefähr 200 Jahre später
Tribut bezahlt in den Tagen Hoseas des Königs von Israel an Pharaoh So/Sesonk:

"Als aber der König von Assyrien erfuhr, daß Hosea eine Verschwörung angefangen hatte und hatte Boten zu So, dem König in Ägypten, gesandt und dem König von Assyrien nicht wie alle Jahre Tribut bezahlt, liess er ihn festnehmen und im Gefängnis in Fesseln legen." [2.König 17:4; Diese `Geschenke' bedeuten in Wirklichkeit Tribut Zahlungen, eine Art von Schutzzinsen. Die verständliche Schlußfolgerung ist, das Pharaoh So Geschenke erhielt aber nicht Shalmaneser V., der König der Assyrer.]

Tribut empfangen bei Sesonk (Pharaoh So) von Syrien/Palestinien:
"Das Jahr ... unter seiner Majestät dem König Sesonk ... Tribut aus dem Land der Syrer ..." [80]

Solch eine genaue Übereinstimmung zweier völlig unabhängiger Quellen sollte in der Diskussion über Chronologie schon Bedeutung haben.


In Übereinstimmung mit beiden Quellen des ersten Heereszuges öffnete die Stadt ihre Toren in friedlicher Weise sobald wir einsehen das `mkty' Jerusalem war und nicht Megiddo.

Und so schrieb Thutmoses: "Dann umgab meine Majestät sie wie eine Mauer, stark (dick) gemacht --- (d.h. die Mauer war `dick' gemacht in dem seine Armee die Stadt umzingelte, die Mauer selber war nicht dicker geworden, denn die Inschrift führt fort ...) sie schmeckten nicht die Lebensluft, ganz umgeben vor ihrer Mauer ---- die Asiaten aller Länder (wohl Stämme) kamen mit gebeugten Häuptern, untergaben sich dem Ruhm meiner Majestät." "Diese Asiaten die in dem verachtenswertem `mkty' waren kamen heraus zum Ruhm Menkheperres, Leben spendender, und sagen: `Gib uns eine Gelegenheit, das wir seiner Majestät [unsere] Steuern zahlen können.'" "Dann befahl meine Majestät ihnen Lebensatem zu gewähren ---- alle ihre Güter trugen ----" [100]

In Übereinstimmung beider Quellen wurde die Stadt nicht zerstört und es gibt keinen schriftlichen Beweis, daß das Oberhaupt der Stadt, Djeserkhauobwohl gedemütigt, gefangengenommen oder irgendwie verletzt wurde. Im nächsten Teil wollen wir Hinweise vorbringen die `mkty' identifizieren.

Pharaoh Thutmose III - Tcheser-khau, Sheser-khau, oder auch Shisher-'ka, (S-H-S-K, Shishak.) [120]

Palestinien, nicht Afrika, waren immer die Länder wo Eroberer ihre Armeen hinführten, um viel Reichtümer zu erbeuten. Der politische Hintergrund der Herrschaft Thutmoses III. war auch die geeignetste Zeit für die Art von Ränkespielen die zu der Spaltung der 12 Stämme Israels führte wie sie in der Bibel berichtet und in den Ägyptischen Inschriften erwähnt werden, denn wir lesen:

"Nun, (während) der Zeit [hatten die Asiaten Streitereien] untereinander, ein jeder [bekämpfte] seinen [Nachbarn]. ..." [125]

Natürlich wäre es uns lieber wenn die Teilnehmer dieser Auseinandersetzungen weiter beschrieben wären, aber in den etwas unbestimmten Ägyptischen Texten finden wir dennoch genügende Einzelheiten, um zu erkennen, daß die Ereignisse der Spaltung Israels den Inhalt des obigen Textes erfüllen könnten. Die Gesamtsachlage wird sogar noch besser erkennbar, wenn wir die Geschichte der ganzen 18. Dynastie wie einen Stempel über die Geschichte Israels legen und beide mit der Zeit des Königs Saul anfangen lassen. Es ist nicht genug nur einen Pfeiler, der hier mit vielen Pfeilern versehenen, revidierten Geschichte des alten Mittleren Ostens zu kritisieren, wie z.B die Geschichte der Königin von Saba, wir müssen unseren Blick über den ganzen Geschichtsablauf bis vielleicht in die Zeit von Ramses III/Nectanebo I oder sogar bis Si Amon schweifen lassen. Auf dieser Webseite versuchen wir aufzuzeigen wie parallele Verhältnisses in Nachbarländern sehr oft übereinstimmen, wie man es in wirklichen Situationen erwarten sollte und wir dabei feststellen, das, wirklich, die Dynastien, wie sie heute oft datiert sind, vor ca. 200 Jahren in den falschen, geschichtlichen Hintergrund gelegt wurden. Auf diese Weise finden sogar zufällige Ereignisse ihre Parallelen zwischen den Ägyptischen und Hebräischen Quellen. Diese Parallelen sind die gleichen in der Art der Ereignisse, den ungefähren Zeitspannen, und den Resultaten.

Hauptpunkte:

Vielleicht ist dies eine gute Stelle uns an die schriftlich dokumentierten Parallelen zu erinnern die Epochen und Könige miteinander verbinden. Einige dieser Verbindungen finden sie in dieser Abhandlung und die lassen wir hier aus. (1) Hauptpunkte sind einige, wenige Sachen in den EA Briefen.; (2) Vielleicht auch David als Thutmose I.; (3) Necharomes als Zeuge das der Griechische Name für Ramses II Necho war.; (4) Das die von Ramses III dargestellten Seekriege zwischen Ägypten und Persien, nicht den Philistern, stattfanden. Wir haben aber noch mehr unterstützende schriftliche Zeugen für revidierte Geschichte.

Neu Identifizierung Thutmoses III. und seine Nachfolger
An dieser Stelle möchten wir gerne mögliche neue Identifizierungen kurz beschreiben. Wir haben fünf Chronologische Bomben für sie.

Bombe Nummer Eins. Damien schrieb, `anstatt für Thutmoses IV. der Nachfolger Amenhoteps II. zu sein, Name circles of Thumose III and IV. mache ich aus Thutmose III. und IV. die gleiche Person (beide haben den Namen `Menkheperure') oder Brüder; und der Sohn Thutmoses IV., der vor ihm starb, 'Aakheperure', ist die gleiche Person wie Amenhotep II, 'Aakheperure'. Das bedeutet das Amenhotep III, 'der Große' tatsächlich gleich nach der langen Regierungszeit Thutmoses III. zur Macht kam. Konventionale Geschichtsbücher mögen sagen, das Amenhotep III. der Sohn Thutmoses III. war, ohne es mit irgendwelchen Beweisen zu prüfen. [145]

Während diese Verkürzung noch etwas zaghaft ist, fanden wir aber auch keine Gründe das es nicht so sein kann und wir denken, das es bald sicherer sein wird.

Bombe Nummer Zwei. Amenhotep III ist König Asa in Jerusalem - beide regierten für ungefähr 40 Jahre. (Ich folge P. Mauro's Biblischer Chronologie hier) der besagt Asa/Amenhotep III war 15 Jahre lang König nach dem Sisak von Ägypten kam und den Tempel Salomos ausplünderte, was sich also im 38. Jahr Thutmoses III. zutrug. Ungefähr im 43. Jahr des letzteren (was das 5. Jahr Amenhoteps III. (Asa) ist), sandte Thutmose III. seinen Nubischen Kommandanten, den Biblischen "Sera den Äthiopier" mit einer großen Armee von einer Millionen mit 300 Streitwagen, da seine eigenen Streifzüge wohl wegen seines Alters vorher aufhörten. Die große Armee hatte Äthiopier und Lybier, um Judäa von der Landkarte zu entfernen. Dies war die größte Armee die jemals zusammengerufen wurde. König Asa, der Sohn des Königs Abijam, wandte sich mit Gebet an Gott um Hilfe (1.Kön. 15:8), und es wurde ihm gegeben das die ganze feindliche Armee entfloh, 2.Chron. 14:9-15. Dies war fast der einzigste, gefährliche Krieg zur Zeit Asas in seiner Doppelperson als Merymose oder vielleicht sogar als Amenhotep III selber(?). Er berichtet dies Ereignis auf verschiedenen seiner Steininschriften in denen er den Namen seines Feindes, dem "schlechten Kushiter," als Ikheny/Ikheni angibt.

Es gelang Amenhotep III. 30,000 Kriegsgefangene zu erlangen.

In früheren Artikeln identifizierte ich "Serah" dem Mann vom Mohrenland mit dem Nubischen Kommandanten des Amenhoteps III., dessen Name `User-tatet' war. Sera/Serah wurde wohl vom Element `Seratet, Serutet' abgeleitet, `User' oder `Uzer.' Jetzt denk ich aber das `Ikheny' dieser User-tatet war.

Auf Grund diesen massiven Sieges für Juda, wurde König Asa sehr reich, berühmt und mächtig (2.Chron. 14:9-15), genau wie auch Amenhotep III - ein neuer König Salomo. Wie dann auch die Herrschaft Thutmose III. ihrem Ende entgegen ging, und er keine Erben hatte, war es Amenhotep der Große der Ägypten für ca. 30 Jahre regierte.

Bombe Nummer Drei. Amenhotep III heiratete die nicht zu verachtende Königin Tiye. [138]. Comparing Tiy and Nefertiti - shows similar/same glyphs Spitznamen gab es damals sehr oft, und die Variationen an Tiy sind der Art; oder einfach Abkürzungen, wie auch die Endsilbe in Neferti-ti, nach Angaben von Ägyptologen. So kommt es, das am Anfang der Regierungszeit Akhnatons Tiy's Quellen verblassen, ca. ums 16. Jahr des Königs, wie auch Nefertiti's Einfluß ums 16. Jahr Akhnatons verblasst, und so schlag ich vor, das Tiy Nefertiti ist. Ihre augenscheinliche Heirat zu Akhnaton, ihrem vermutlichen Sohn, ist nicht mehr als seine Heirat mit Nefertiti.

Bombe Nummer Vier. Da es König Asa war der in seinem Alter and mit seinen Füßen krank war, 1.König 15:23, und wie dies der Anlass war, das er sich völlig dem Herrn unterordnete, dann kann es schon sein, das er und nicht Akhnaton, der Ödipus (Schwellfuß) war. Tushratta (mein Ben hadad) sandte dem Amenhotep III. von Ninive eine Standbild der Ishtar zu, in der grundlosen Hoffnung das er Heilung (Zahn Problem?) finden würde. Das meint die Bibel wohl, wenn sie Ärzte im Zusammenhang mit König Asa erwähnt, 2.Chr. 16:12; das heißt, das sie so etwas wie Zauberer oder Hexendoktoren waren.

Bombe Nummer Fünf. So sehe ich jetzt ein, das eigentlich kein Grund besteht für Isebel/Nefertiti von (i) Ahab in Israel, zu (ii) Amenhotep III überwechselte, und dann zu (iii) Akhnaton. Ahab war Akhnaton. Nefertiti (=Tiye) heiratete zuerst Amenhotep III (Asa), und, nach dem er starb, oder Interesse verlor, ging sie ihren Gelüsten folgend über nach Akhnaton (=Ahab - als seine Frau Isebel).
(Es ist schon ziemlich sicher das Nefertiti auch die legendäre Königin Semiramis aus der gleichen Zeit war, von der gesagt wird, das sie über beide, Ägypten und Babylon, herrschte. Und so muss diese unglaubliche Frau wohl auch noch Zeit gefunden haben entweder einen Babylonischen König zu heiraten, oder vielleicht war es besser so, das einer ihrer schon erwähnten Gatten auch König über Babylon war).

Bomben Kommentare: Dies alles ist so neu das wir (noch) nicht unsere Zeitlinien verändert haben. Wir wollten dies alles jetzt eigentlich nur bekannt machen, um von ihnen zu hören, was ihre Meinung dazu sein mag. Es mag schon harte Argumente gegen diese hier vorgeschlagene Sachlage geben. Wir möchten auch gerne darauf hinweisen, Könige Judas mit Königen Ägyptens gleichzusetzen muss sorgfälltig untersucht werden, was die Ergebnisse solcher Identifizierungen sein mögen, die schwachen und starken Seiten, wie sie in anderen Fällen, die wir schon veröffentlichten, hilfreich waren. Personen wie David und Thutmoses I., Ben Hadad und seine vielen `alter egos', usw. [Schreiben sie an `ancihisATnetzero.net' für Kommentare.]



Der Feldzug gegen Kadesh

Auf einer Wand in Karnak meisselten die Steinmetzer Thutmoses die gebundenen Formen von Asiatischen Gefangenen. Der Platz in ihrem Körper wurde dazu benutzt die Namen der Städte die Thutmose bezwungen hatte einzutragen. An erster Stelle in dieser Liste, die 119 Ortsnamen enhält, lesen wir `kd-sw', Kadesh, Heilige Stadt. Andere Städte wurden auch `Kadesh' in Ägyptischen Quellen genannt. So gab es ein Kadesh Naphthali in Galiläa. Warum sollte aber diese unbedeutende Stadt an erster Stelle erwähnt werden? Jemand sagte, das der Name später hinzugefügt wurde, dies ist aber sehr unwahrscheinlich, da drei Kopien dieser Liste vorhanden sind und `Kadesh' auf allen an erster Stelle steht. [140] Andere bestanden darauf, das die Stadtliste gleich nach der Rückkehr vom Feldzug hergestellt wurde. [145]

Ein Blick in die Schriften bestätigt, das Jerusalem auch oft mit `heilig' bezeichnet wurde.

"Salomo aber brachte die Tochter des Pharao aus der Davidsstadt hinauf in das Haus, das er ihr gebaut hatte ... weil diese heilige (kadesh) Städte sind..." 2.Chronik 8:11

"Habe doch ich meinen König eingesetzt auf Zion, meinem heiligen Berge." Psalm 2:6

"Stosst in die Posaunen auf Zion und erhebt den Lärmruf auf meinem heiligen Berge..." Joel 2:1

Der berühmte Feldzug Thutmoses III. gegen `Kadesh' ist der gleiche über den wir in der Bibel lesen, wie Sisak Jerusalem einnahm als Rehabeam König war. Wenn wir den Berichten Thutmoses III. folgen, wie er in `M-k-t-ty' ankam, hilft es uns zu verstehen, das `Kadesh' Jerusalem war.

Wie kann Thutmose Sisak sein? Einige der Horusnamen von Thutmoses sind: Tcheser-khau und Sheser-khau, Namen die nicht ungleich von `Sisak' (Shishak) sind. [160]

Wo war der geographische Ort von `Mkty'?

Einige Geschichtsforscher dachten das Rehabeam in Megiddo war, um dort Hilfe zu leisten und das Truppen Sisaks vor den Toren der Stadt standen. Diese Ansicht öffnet aber einige Probleme.

1. Es könnte für Rehabeam ganz unmöglich gewesen sein zuerst in Megiddo zu sein und dann in Jerusalem. Die Städte sind bei Luftlinie 90 km voneinander entfernt aber der schwierige Weg durch das Bergland ist 140-150 km lang. Rehabeam hatte genug zu tun seine eigene Stadt auf die drohende Gefahr vorzubereiten.
2. Die Tatsache, das die Inschriften des ersten Feldzugs schon sehr beschädigt waren, mit Lücken die von einigen Zentimetern bis 1,75 m lang sind, war der Grund warum Übersetzer wie Breasted oft versuchten diese Lakunen mit ihren eigenen Worten zu füllen, wie sie es logischerweise verstanden. Aber in seiner Übersetzung füllte er auch einige Worte hinzu an einer Stelle, wo keine Lücke vorhanden war. Hier ist das Zitat:

"Jahr 23, erster Monat des dritten Viertels (9. Monat), am 16. Tag, (kam er an) (he arrived) an der Stadt Yehem (Y-hm)." [180]

Die Bedeutung dieser Hinzufügung (`kam er an') ist, das Breasted hier seinen eigenen Ideen für seinen geehrten Helden Thutmoses Raum gab und ihn in Yehem ankommen ließ. In seinem Buch, `History of Egypt' ging Breasted weiter auf diesen Punkt ein in dem er schrieb:

"Als er durch die Shepela Gegend marschiert und an der Küste entlang, überquerte er die Ebene von Sharon, indem er sich nun dem inneren des Landes zuwandte und sein Lager am Abend des 10. Mai bei Yehem aufschlug, ein Ort von unbekannter Lage aber ca. 80-90 Meilen von Gaza entfernt, an der Seite der Karmelberge." [188]

Die Tatsache aber ist, das kein Wort davon im Ägyptischen Text steht. Wir lesen nur, das Pharao eine Nacht in einer Stadt verbrachte die als Gaza identifiziert wurde. Neun Tage später hatte er eine Beratung mit seinen Offizieren in einem Ort dessen geographische Stelle wir garnicht kennen. Alles andere ist nur Theorie. Die einzige Berechtigung an die Breasted in Übereinstimmung mit konventioneller Chronologie denken konnte, war, das Thutmoses ja eventuel in Megiddo ankommen musste.

Der Text dieser Kriegsberatung ist aber für uns sehr wichtig, da wir darin einige geographische Hinweise finden. Wir lernen davon:

1. Der Weg nach `Mkty' wurde bei den Offizieren als sehr schwierig, ja sogar furchtsam, angesehen.
2. Die Worte im Text scheinen fast eine Meuterei unter seinen Offizieren zu offenbaren, so unwillig waren sie diesen Weg zu benutzen.
3. Der Weg wird als sehr eng und steil beschrieben und kann deshalb leicht vom Feind verteidigt werden.
4. Ein Ort `Aruna' wird dabei erwähnt.
5. Zwei andere Wege werden erwähnt:
a) ein Weg endet bei `Ta-'a-na-ka' das Breasted als `Taanach' übersetzte.
b) der andere Weg ist der Weg nach `Dj-ty', Zefti, so das sie nördlich von `Mkty' aus den Bergen herauskommen würden.

Map of Wadi Ara Map of Beth Horon Ascent

Es war der Plan Thutmoses seine besondere Truppe möglichst schnell und ungesehen in die Gegend von `Mkty' zu bringen. Deshalb wollte er den engen,
steilen Weg nach Aruna nehmen, wo es sein könnte, das niemand vermutete, das er auf diesem Wege kommen würde, da er auch innerhalb der Grenzen Israels lag und nicht innerhalb der Grenze des Stammes Benjamin. Wie Eva Danelius auch schon schrieb, solche steilen Bergformationen können nicht einfach verschwinden. Die einzige Gegend, die dieser Beschreibung nahe kommt, ist der alte Kamelweg der von der Seeküste östlich über die Berge in die Gegend von Gibeon führt. Wir lesen:

"Seine Majestät befahl eine Ratsversammlung mit seinen tapferen Truppen ... `Der elende Feind, der Kommandant von Kadesh kam und befindet sich nun innerhalb von `Mkty', wo er zu dieser Zeit ist. ... Und sie sprachen während der König mit ihnen war, `Warum muss es sein, dass wir auf diesem engen Weg gehen müssen? Und dies während sie kommen und der Feind dann einfach auf uns warten kann und verteidigt mit wenigen den Weg gegen viele. Sollen unsere Stoßtruppen kämpfen während die Schlußtruppen sich noch ohne zu fechten in Aruna befinden? ... Mein König befand sich auf dem nördlichen Weg unter [der Beschützung] des Vaters, Amon Re, dem Herrn von Theben, [der vor mir herging] während Harakhte [meine Arme stärkte]..." [200]

Von diesen Worten lernen wir das die Furcht der Ägypter so gross war diesen Bergpfad zu benutzen, das sie eine Statuette ihres Gottes zu ihrem Schutz vor sich hertrugen, wohl ganz so wie die Israeliten die Bundeslade transportierten. Dies war ein einzigartiges Geschehen in der Geschichte Ägyptens und den Grund dafür müssen wir in der Vergangenheit dieser Berge suchen als Josua dort um Hilfe flehte und sein Gott die Sonne zum Stillstand brachte und die Heere der fünf Könige der Kanaaniter in die Flucht schlug. [Josua 10:11-16]

Der einzige Weg der für eine verhältnismäßig kurze Strecke solch einen steilen Bergpfad hat ist der `Beth-Horon' Anstieg von Gezer und Aijalon an der Seeküste über die Judäischen Berge in die Gegend nördlich von Jerusalem (Gibeon) führt. Dies ist ein Bergland durch das Armeen zogen und wo einige bekannte kriegerische Begegnungen stattfanden.

1. Die erste Schlacht die hier zur Zeit Josuas stattfand ist wohl auch die am meisten bekannte:
"...Aber der Herr schreckte sie vor Israel daß sie eine große Schlacht schlugen zu Gibeon und jagten ihnen nach den Weg hinan zu Beth-Horon und schlugen sie bis gen Aseka und Makkeda. Und da sie vor Israel flohen den Weg zu Beth-Horon herab, ließ der Herr einen großen Hagel vom Himmel auf sie fallen bis gen Aseka, daß sie starben. Und viel mehr starben ihrer von dem Hagel, als die Kinder Israel mit dem Schwert erwürgten." Joshua 10:10-15 (Septuagint).

2. Der zweite Benutz des Beth-Horon Weges kam unter Thutmosis.

Er schrieb: "Warum ist es das wir diesen sich verengenden Weg benutzen sollten?... Werden nicht ein Pferd hinter dem anderen und ein Mann hinter einem anderen Mann gehen müssen?" [250]
Es gab zwei andere Wege die sie benutzt haben könnten, aber sie wollten den benutzen, auf dem sie hofften, nicht erwartet zu werden. Ihre Furcht, sich auf dem Weg dem Feind bloß zu stellen, da sie ja wussten was in den Tagen Josuas passierte, veranlasste sie etwas zu tun, daß vorher oder später nie getan wurde - sie trugen ein Standbild ihres Götzen Amon-re vor sich her, um sie vor dem Gott Israels zu beschützen. "Meine Majestät ging weiter in nördlicher (eigentlich nord-östlich) Richtung unter dem Schutz ihres Vaters, Amon-re, Herr von Theben, der vor mir herging, während Harakhte [meine Arme stärkte] -- mein Vater, Amon-re..." [260]
3. Die Dritte die Makkabäer, [1.Makkabäer 3:24-25; 7:26-50].
4. Viertens, die Römer in 66 v. Chr., und
5. Fünftens die Engländer in 1917 unter General Allenby. Dies war das einzige Mal wo die Engländer in ihren Notizen schrieben "... es gelang uns zurückzuziehen."

Nelson dachte, die Männer Thutmoses' trugen das Abbild Amons in einem tragbaren Schrein wie die Hebräer ja auch die Bundeslade trugen. Was für eine Furcht hatte Pharaoh ergriffen solch ein einmaliges Ding zu tun? Er hatte doch schon höhere und weit gefährlichere Berge durchzogen, wie in Äthiopien, wo die Berge über 3000 Meter hoch sind, mit schroffen Felswänden und tiefen Talkesseln in denen reißende Flüße fliessen. Was sich nun vor Pharaoh befand war nur ein etwa 4 km langer Aufstieg über Berge die selten höher als 800 m waren. die Antwort zu unserer Frage müssen wir in einer anderen Dimension suchen, die heutzutage gerne übersehen wird, in unserem Zeitalter technischer Fähigkeiten, das gerne Göttliche Dinge übersieht. Für Thutmoses war das Vorhandenseins eines Gottes selbstverständlich. Dort ist es, wo wir die Antwort zu unserer Frage suchen müssen. Thutmose fürchtete sich nicht vor den Menschen, aber er schlug nur ungerne den Weg über diese Berge ein, wo der Gott Israels sich in unbestreitbarer Tatsache zum Schutz seines Volkes offenbart hatte. [290]

Das Gelüsten nach Schätzen

Wir können annehmen, das Thutmose in seinen jungen Jahren Hatshepsut auf ihrer Reise nach Punt begleitete oder wenigstens die Berichte gehört hatte. Damals mag er sich entschlossen haben, wenn er König sei, das diese Schätze eines Tages ihm gehören würden. Vielleicht dachte er sogar, das sie ihm rechtmässiger Weise gehörten, da die Israeliten ja zur Zeit Moses von ihrem Sklavendienst entflohen waren.

Zweimal in der Geschichte Israels und Judahs zeigte ein König seine Schätze ausländischen Besuchern [den Ägyptern und den Hittite/Chaldäern] und beides Mal war das genug, um sie in kriegerischer Absicht zurückzubringen. Den ersten Bericht finden wir in 1.König 14:25-26:

"Aber im 5. Jahr des Königs Rehabeam zog Sisak, der König Ägyptens, herauf wider Jerusalem und nahm die Schätze aus dem Hause des Herrn und aus dem Hause des Königs and alles, was zu nehmen war, und nahm alle goldenen Schilder, die Salomo hatte machen lassen."

Es waren wohl diese Schätze, die Hatshepsut, die Königin von Seba sah und wir dann lesen, "König Salomo aber gab der Königin von Saba alles, was sie begehrte und erbat, ausser dem, was er ihr schenkte, wie ein König zu schenken pflegt." 1. Könige 10:13; 2.Chronik 9:12. Sie muß die Schätze im Tempel wohl gesehen haben.

Der zweite Bericht liest sich folgendermassen:

"Zu der Zeit sandte Berodach-Baladan, der Sohn Baldans, König zu Babel, Briefe und Geschenke zu Hiskia; denn er hatte gehört, daß Hiskia krank gewesen war. Hiskia aber war fröhlich mit ihnen und zeigte ihnen das ganze Schatzhaus, Silber, Gold, Spezerei und das beste Öl, und das Zeughaus und alles, was in seinen Schätzen vorhanden war. Es war nichts in seinem Haus und in seiner ganzen Herrschaft, das ihnen Hiskia nicht zeigte." 2.König 20:12,13.

Dieser Bericht blieb in der Erinnerung der Chaldäer für über 100 Jahre. Als Nebuchadnezzar König wurde machte er Krieg gegen Jerusalem und raubte die Stadt und Schatzkammern so das nichts zurückblieb. Hiskia hatte nicht von dem Fehler Salomons gelernt.

"Und alle Gefäße im Hause Gottes, groß und klein, die Schätze im Hause des Herrn und die Schätze des Königs und seiner Fürsten, alles ließ er gen Babel führen. Und sie verbrannten das Haus Gottes und brachen ab die Mauer zu Jerusalem, und alle ihre Paläste brannten sie mit Feuer aus, daß alle ihre köstlichen Geräte verderbt wurden." 2.Chronik 36:18,19

Zusammenfassend haben wir dann die Situation, das

  1. die Schätze die Salomo der Königin von Saba zeigte (1.Kön. 10:13), einige Jahre später
  2. von Sisak (2.Chr.12:9) gestohlen wurden; und die Schätze
  3. die König Hiskia dem Berodach-Baladan zeigte (2. Kön. 20:12,13),
  4. 100 Jahre später von Nebukadnezzar gestohlen wurden (2.Chr. 36:18,19) (Zürcher Bibel).

Die Könige Israels hätten schon wissen sollen das sie keine solche vertraulichen Verbindungen mit Heidnischen Königen haben sollten, 5.Mose 12:30-32, das sie ihnen aber die Lebensrettenden Wahrheiten des Wortes Gottes mitteilen können, .

Thutmoses III. und die wichtigsten Ereignisse wiedererzählt - ein staunenswerter Bericht!

Palestinien, nicht Afrika, war immer die Gegend wo erobernde Armeen reiche Beute zu finden hofften. Der Levant und Palestinien wurde auch als Pufferzone bei den Königen Mesopotamiens und Ägyptens angesehen. Besitz Palestinien und man konnte mehr oder weniger in Ruhe schlafen, oder so hofften sie. So kam es, das die Königin von Saba, Hatshepsut, `die Türen zu den Schätzen Salomos öffnete' und damit den Saatkorn in das Herz Thutmoses legte, sie sich eines Tages sein Eigentum zu machen. Wir finden diese Gedanken natürlich nicht in den alten Quellen beider Länder erwähnt, es scheint aber eine logische Schlußfolgerung zu sein, wenn wir die revidierten Daten benutzen. Auf ähnlicher Weise war wohl auch die Spaltung der 12 Stämme Israels ein Resultat der listigen Pläne Thutmoses für Israel.
Deshalb zwingen uns diese Zusammenhänge einzusehen, das die Königin von Saba von dem gleichen Land herkam, wo auch Sisak seine Wohnung hatte. Wenn die Jüdischen Schreiber `die Enden der Erde' erwähnen kann das sehr gut in der Gegend von Thebes für sie liegen, da sie wohl nichts oder sehr wenig über die weiteren Gebiete, die grosse Sahara und Afrika, bescheit wussten.

In diesem Sinne können wir wohl auch weiterhin annehmen, das die südliche Spitze der Arabischen Halbinsel, wo Yemen heute ist, nicht das Ende der Erde für sie war, da diese Gewässer ja schon von den Handelsschiffen Salomos und Ägyptens besucht wurden. Aus diesem Grund war auch die Umseglung des Afrikanischen Kontinents für lange Zeit ein Ziel der Könige am Nil.

Die Gebel Barkal Stela Thutmoses III. vom Ersten Hof des Großen Tempels Amuns - diese Stela berichtet [relevant excerpts only] seinen ...

1) Feldzug gegen Mittanien -
"Er ist ein tapferer König ... Naharin dessen Herrscher vor Furcht entfloh ... Ich zerhackte ihre Städtchen und Dörfer und verbrannte sie ... Ich entführte ihre Bewohner ... auch die Viehherden ... ich füllte alle ihre Pflanzungen und ihre Fruchtbäume ... Ich hatte viele Gefäße ... Bauten in den Bergen des Gotteslandes, in der Gegend der `Lady von Byblos' ... denn auf dem Berg in Naharin stellte meine Majestät eine Steintafel auf, gemeisselt aus den Felsbergen im westlichen Lande des Euphrats."

Diskussion: Sollten es uns überraschen, daß Land um Byblos herum auch Gottesland genannt wird? Wie wir schon in Jeroboam zu zeigen versuchen, die nördliche Grenze des Salomonischen Reiches war viel höher im Norden als wir denken. Aber es gibt keinen Grund anzunehmen, daß Thutmose so kurz nach dem Tode Salomos annahm, das all Syrischen Gebiete von einer zentralen Regierung übersehen wurden. Er scheint vielmehr die Orte die er überkam, wie Geschenke zu behandeln, deren Güter nun ihm gehörten. Die Teilung zwischen Israel und Judah war schon zur Zeit Thutmoses eine politische Tatsache. Es scheint, das er sorgfältig die Stadt Shechem vermied, wo der König der 10 Stämme wohnte bis Omri Samaria baute.

"Jerobeam aber baute Sichem auf dem Gebirge Ephraim und wohnte darin, und zog von da heraus und baute Pnuel." [1.Kings 12:25]

"Und das Weib Jerobeams machte sich auf, ging hin und kam zu Thirza. Und da sie auf die Schwelle des Hauses kam, starb der Knabe." [1.Kings 14:17; Es könnte sein das auch Thirza innerhalb der Grenzen Ephraims lag.]

Den wichtigeren Punkt den wir gerne machen möchten ist, das, obwohl die Armee mit ihren Streitwagen und mutigen Männern aus `Mkty' heraus kam und Thutmose entgegen ging, kam es nicht zu einem Kampf. Sie untergaben sich der Macht Ägyptens, da sie sich wohl bewusst waren, das ihre Armee der der Ägypter nicht gewachsen war. Jahre ohne militärische Übungen vergingen und sie waren der Aufgabe nicht gewachsen. Nach dem Buch der Chronik Israels, bestand die Ägyptische Armee aus:

  1. 1200 Streitwagen
  2. 60,000 Reitern
  3. ein Volk ohne Nummer; die Libyer, Suchiter, und Mohren [2.Chronik 12:3]
Andere Kriegsunternehmen des Thutmoses III.

2) Elefantenjagd in Niy - Am See `Niy' jagte er eine Herde von 120 Elefanten.
3) Die Syrischen Feldzüge

Der Erste Feldzug - Jahr 23

Hier finden wir den Bericht seines Feldzuges gegen `Mkty'. Dieser Name erscheint an zweiter Stelle in der großen Palestinischen Liste aber an 31. Stelle in der Karnak Liste im Großen Tempel von Amun.

Der Rat der Offiziere Thutmoses III.

"Sie sprachen in der Gegenwart seiner Majestät, `Warum ist es, das wir auf diesem Weg Weg = uat gehen sollten der sich doch so verengtverengen = hews? Während sie [kommen] und sagen, das die Armee dort auf uns wartet, den Weg [einhält] gegen eine große Schar? Müssen die Pferde und [unsere] Männer nicht all hintereinander hindurch? Sollten unsere [Vortruppen] schon kämpfen, während die hinteren Truppen sich noch bei Aruna [Angenommene Hieroglyphen fuer Aruna`'-rw-n] befinden ohne gekämpft zu haben? Es gibt noch zwei andere Wege: einer davon, siehe, er [wird] ... uns, denn er kommt by Taanach [T'`-n-k] heraus; der andere, [sieh]e, er [bring]t uns auf dem Weg nördlich von Zefti [Df-ty], so das wir nördlich von `My-k-ty' ankommen. Laß uns, unser siegreichen Gebieter, seinem Wunsch gemäß [diesen Weg] nehmen, aber zwinge uns nicht auf einem schwierigenschwierig = uaua Weg zu gehen.'" [340]

Eine Identifizierung von `Mkty'

Champollion und alle Gelehrten nach ihm identifizierten `Mkty' mit Megiddo. Dieser Feldzug began im 22. Jahr am 4. Monat des Thutmoses III. als er die Grenze Ägyptens überschritt. Eins seiner Ziele war eine Auflehnung in der Stadt von Sharuhen zu dämpfen. Neun Tage später war sein Jahrestag, der Anfang seines 23. Jahres. Zu dieser Zeit war er bei `G'-d-tw, vielleicht Gaza. Breasted schrieb, das Thutmose vom 19. April bis zum 14. Mai benötigte bei `Mkty' anzukommen. Im ganzen dauerte es 175 Tage (5 Monate und 25 Tage) vom Anfang bis zum Ende.

Geschichtsforscher sagen das Thutmose nicht die nördliche Richtung durch Zephath einschlug, auch nicht die südliche durch Gath nach Taanach, stattdessen nahm er seinen Weg durch Aruna und dem `Nahal Iron (Eisen)' auch in Arabisch als `Wadi Ara' bekannt. Besucher zu dieser Gegend finden aber bald heraus, das es auf diesem Weg nach Megiddo keine Stelle gibt die so steil oder schwierig ist Furcht zu erregen. Es ist deshalb schwierig einzusehen, warum die Offiziere Thutmoses sich sehr dagegen auflehnten eine ihnen bevorstehende schwierige Strecke einzuschlagen. Aber dieser Sachverhalt ist nicht die Schuld der alten Ägypter, moderne Ausleger dachten nur an den ähnlichen Wortlaut von `Mkty' zu `Megiddo', ein Sachverhalt der auch mit ihrer frühen Zeitsetzung des Königs gut übereinstimmte und seither war das Ziel Thutmoses Megiddo. Man vermied andere Möglichkeiten zu betrachten. Der `Nahal iron' ist sicherlich nicht ein enger, `heimlicher', `gefährlicher' Pass durch die Berge jener Gegend wie die Ägyptischen Quellen ihn beschreiben.

Der Weg nach Aruna

Der problematische Weg nach Aruna war auch so für den Amerikanischen Archaeologen Harold H. Nelson. Nelson hatte große Schwierigkeiten den Weg nach `Mkty' mit dem `Wadi Ara' nördlich nach Megiddo in Übereinstimmung zu bringen. Deshalb schlug man vor, das dieser Weg nach Aruna der gleiche ist der auch im Papyrus Anastasi I erwähnt wird.

"Sieh da! der ... ist in einer Schlucht 600 (2000 cubits) Fuß tief, mit Felsen und Steinen gefüllt ... Du findest keinen Führer, der dir einen Weg vorbereitet ... wenn du den Weg nicht kennst. Furcht befällt dich, das Haar (deines Hauptes) steht steil und deine Seele liegt in deinen Händen. Dein Pfad ist voller Felsen und Steine, ohne auf dem Wege einen Fußhalt finden zu können ... Die Schlucht ist auf einer Seite vor dir, und eine Steilwand auf der anderen. Du gehst mit unsicheren Schritten neben dem Streitwagen an deiner Seite und fürchtest dich das Pferd zu schnell voran zu treiben. Wenn es in die Schlucht fallen sollte, dein Halsschmuck würde unbedeckt sein und dein Leib würde fallen." [380]
Nelson bemerkte zu diesem Zitat, "Tiefe Schluchten wie diese sind nur selten in Palestinien zu finden und sicherlich nicht in der Gegend um Megiddo"

Aber solche Tiefen können nicht einfach aus der Umwelt verschwinden. Ein Bericht darüber sollte nicht nur in historisch-geographischen Büchern zu finden sein, sondern auch in der Bibel. So finden wir dann ja auch den Namen `Aruna' in der Bibel - Buchstabe für Buchstabe - aber mit einer etwas anderen Betonung. Es ist die sogenannte `Tenne des Jebusiters Aruna' [2.Samuel 24:16, 18-24; Zürcher Bibel], die Stelle, wo Jahrzehnte später der Tempel gebaut wurde. In anderen Worten also, der Bergweg den die Offiziere Thutmoses' fürchteten, war der alte Kamelweg der von Jaffa über den `Beth-Horon' Anstieg nach Jerusalem führt und sich dann der Stadt vom Norden her nähert.

Die Umgebung Jerusalems wurde auch `Kd-sw' (Kadesh), `Jebel el Kuds' oder `Har Kodsho' der Heilige Berg, genannt. Mit anderen Worten `Kd-sw' war nicht der Name einer Stadt aber des umliegenden Landes. [400]

Der `Beth-Horon Anstieg' war öfter mal der Schauplatz von Schlachten und Versuchen einen Feind zu hindern Jerusalem zu erreichen. Das bekannteste dieser Ereignisse war auch das erste:

a) Josua 10:10-14 wenn Josua bettete und die Sonne still stand,

b) 1.Makkabär 3:23,24 & 7:26-50; Auflehnung gegen die Römer,

c) Auch der Römische General Gaius Cestius Gallus (66 .Chr.) nahm diesen Weg und schlug sein Lager bei Gibeon auf, wo die Juden ihn angriffen. Obwohl Gallus sie damals zurückhielt, gelang es ihnen einen grossen Teil der Hintertruppen von ihm abzuschneiden, als sie versuchten Gallus über Beth-Horon zu erreichen. Aber den größeren Schaden erlitten die Römer, als sie versuchten sich zurückzuziehen, nachdem sie im Bergland angekommen waren. Josephus schrieb:

"... aber als sie auf ihrem Weg hinunter in den engen Schluchten eingeschlossen waren ..." [440]

d) Im November 1917 versuchten die Britisch ohne Erfolg durchzukommen. Dies war das einzige Mal während General Allenbys Feldzügen das die schwerwiegenden Worte, `erfolgreich zurückgezogen' in seinen täglichen Berichten erschien. [445]

(Kommentar: Da die Engländer verschiedene Wege für ihre Armeen benutzten und mehrere dieser versuchten nach Megiddo durchzukommen, sprechen wir von der einen, besondere Abteilung die zurückgezwungen wurde.)

Der Ort, der als `Zefti' übersetzt wurde war das biblische Zephatha von 2.Chroniker 14:10:

"Und Asa zog aus, ihm entgegen; und sie rüsteten sich Streit im Tal Zephatha bei Maresa."

Dies ist der Ort wo Asa seinen Krieg gegen Sera gewann, der entweder Amenhotep II. selber war oder sein General. Maresa war eine Jüdische Grenzfestung in Richtung des Landes der Phillister. Zephatha war wohl eine Ort auf der anderen Seite diese Gebietes. Der Weg führte ungefähr 10 km nördlich und wendet sich dann zum Nordosten an der Stelle, der als der Ort gilt, wo David Goliath traf. Die Schlucht teilt sich dann in mehrere `Wadis', wo eine der Bergketten Bethlehem vom Süden her erreicht, während die andere das nördlichere Tal trifft, das zu einer Stelle nördlich von My-k-ty führt, wie ja auch die Offiziere des Thutmose zu erwähnen scheinen. Obwohl der hieroglyphische Text gewöhnlich als `My-k-ty' übersetzt wird, lasen andere (Gauthier) `Makta'. Es ist von einiger Interesse festzustellen, das in einigen späteren Inschriften der 19. Dynastie, der letzte Teil `ti' des Namens als `sh', `s', oder `tsh' geschrieben wurde. Einige andere Namen für Jerusalem waren:


a) Bait-al-Makdis oder Makdis so wiedergegeben bei dem Arabischen Schreiber Mukadassi dem Jerusalemiten vom 10. Jahrhundert n.Chr. in seiner Beschreibung Syriens, Seite 34.
b) Miqdash Ibid.


Deshalb konnte `My-k-ty' auch als `My-k-sh' oder `My-k-tsh' gelesen werden, also `Makdis' oder `Miqdash' nach den Quellen der 19. Dynastie.

Die Lesung `Aruna', das nach der Übersetzung Breasted's inmitten der Berge liegt, ist richtig; aber die Berge sind nicht die Karmelberge, aber vielmehr die Berge von Ephraim und Benjamin, `Har Kodsho' in der Bibel.

Das Tragen des Gottesbildes

Als Thutmoses seinen Marsch auf dem, für ihn vielleicht, gefährlichen Weg anfing lesen wir in seiner Inschrift:

"Seine Majestät ging nördlich (unter dem Schutz) seines Vaters weiter,
Amon-Re, Herr von Theben, der [vor ihm] herging, während Harakhte
[meine Arme stärkte] ---- (mein) Vater, Amon-Re, Herr von Theben..."
[510]
Eva Danelius schrieb:
"Dies ist die einzige Stelle die ich in Ägyptischen Schriften kenne wo
uns berichtet wird, das eine Bildsäule oder ein Götzenbild in eine Schlacht
getragen wurde, wie die Hebräer die Bundeslade trugen.

"Was für eine Furcht hatte den Pharaoh überkommen, das er sich genötigt sah
solch eine Vorsichtmaßnahme zu befehlen? ... Warum tat er das hier
und nur hier, das einzige Mal in seinem Leben? ... Die Antwort zu diesem Rätsel
sollte solcher Art sein, das es auch erklärt, warum Thutmose seinen Erfolgreichen
Feldzug durch die Aruna Schlucht als einen Höhepunkt seiner militärischen
Erfahrung ansah. ... Die hier vorgeschlagene Antwort gehört in ein Gebiet
das von der Wissenschaft in einem Zeitalter wo technische Erklärungen metaphysische ersetzt haben und Rationalität einen Höhepunkt erreicht hat, oft vermieden wird. In der Zeit, mit der wir uns hier befassen, war Religion und Kontakt mit einem höheren Wesen eine Tatsache des täglichen Lebens. Dort ist es, wo wir die Antwort suchen sollten ... In anderen Worten, Thutmose fürchtete sich nicht vor seinen menschlichen Feinden, er hesitierte aber, einen Weg einzuschlagen, wo `der himmlische Gott dieses Landes seinem Volk deutlicher Weise zu Hilfe kam ..."
[570]

Nach unserer Meinung ist die Geschichte Megiddos unbedeutent für diesen besonderen Kriegszug des Thutmoses III. Die Tatsache, das die Ägypter ein Götzenbild vor sich hertrugen, um sie von dem Gott des Landes (wie sie dachten) zu beschützen, das sie gerade zu überwinden trachteten, mag vielleicht auch von etwas chronologischer Hilfe sein, in dem es wohl mehr Sinn macht, das dieser Starke Gott der Gott Israels war über den die Ägypter ja schon unterrichtet gewesen sein mußten, und dessen Schutz wir schon beschrieben, statt eines `Gottes' wie jene der Kanaaniter oder den 10 Stämmen, die sich ganz vom Gott Abrahams, Isaaks und Jakob getrennt hatten und ihren eigenen steineren und hölzeren Götzen dienten als ob sie wirklich göttlicher Natur waren.

Deshalb möchten wir es gerne betonen was die Tatsache dieser geschichtlichen Ereignisse für unsere heutigen Geschichtsforscher bedeutet:

Die Tatsache dieses Ereignisses setzt Thutmoses III. ins 10. Jahrhundert v. Chr., in die Zeit Rehabeams und Jerabeams.

In seiner Liste eroberter Städte finden wir an erster Stelle `q-d-s', Kadesh, Jerusalem, die heilige Stadt. Danach kommen andere Namen wie `m-k-t', Maqtar, ca. 14 km nördlich von Jerusalem; `d-b-h' Tibhath; `t-m-s-q', Damaskus; `Itmm', Etam; `Bt Sir', Beth-zur; `Sk', Soccoh; und so geht es weiter, 2.Chroniker 11:5ff. Obwol auch Pharaoh Sosenk solch eine Stadtliste anfertigen ließ können wir feststellen, das seine Liste eine Nachahmung der des Thutmoses war und das wir kaum eine der Ortschaften darin heute noch identifizieren können. Da es nicht zu einer Schlacht zwischen Thutmoses und Rehabeam kam zerstörten die Ägypter nicht die Stadt. Stattdessen forderten sie jedes Jahr eine Tributzahlung, die er manchmal sogar selber abholte.

Diese Stadtliste an der Wand des Tempels in Karnak erlaubt es uns die Gesichtsformen, wie sie von den Künstlerns Thutmoses hergestellt wurden mit denen der Leute von Punt, wie wir sie in Deir el Bahari dargestellt vorfinden, zu vergleichen. In beiden Fällen fertigten Künstler, wohl der gleichen Generation zugehörig, diese Steinbilder an. Sie waren Meister der Kunst besondere Rassentypen genau darzustellen. Ein vergleichender Blick der `Leute des Gotteslandes', mit den ``Leuten vom Süden', und den Ägyptern in den Puntbildern hilft uns zu erkennen, wie sorgfältig diese Steinmetzen die eigentümlichen Gesichtsausdrucke ihrer eigenen Landsmänner und die der Ausländer darstellen konnten. Das gleiche charakteristische Profil, der gleiche Haarstil mit einem hinter dem Kopf gebundenen Streifband, der gleiche Bartschnitt der in seiner Länge, als eine Verlängerung ihres Kinnes, uns versichert das beide Beispiele, die von Hatshepsut in Deir el Bahari und die von Thutmoses III. in Karnak die gleichen Volksgruppen darstellen.

Karavanen - Die Plünderung des Heiligen Landes

Man könnte aber fragen, wenn Thutmoses III. zum gleichen Land ging wo Hatshepsut zwei oder drei Jahrzehnte vorher hinging, warum nannte er das Land nicht bei dem gleichen Namen, `Rezenu' (Palestinien), den Hatshepsut benutzte, `Gottes Land' oder `Punt'?

Nun, er benutzte ihn. Für ein Jahr nach dem anderen kehrte Thutmoses III. nach Palestinien zurück, um seinen Tribut abzuholen (2.Chroniker 12:8: "... doch sollen sie ihm untertan sein"). Drei Jahre nach der Eroberung von `m-k-t' (Miqtar, Jerusalem und ihre Umgebung), und andere Orte, deren Namen er an eine Wand in Karnak schrieb und Bilder von Bäumen und Pflanzen zeigt die er jedes Jahr von Palestinien her in sein eigenes Land brachte und dann diese Innschrift hinzufügte:

"Pflanzen die seine Majestät aus dem Land Retenu brachte. Alle Pflanzen
die [dort] wachsen, alle Blumen die es im Gottes Land gibt und dort bei
seiner Majestät auf dem Weg nach dem Oberen Retenu gefunden wurden."
[640]
In einer anderen Inschrift bemerkt er, nach dem er eine Tributzahlung von Shinar, Kheta und Naharin (nördlicheres Syrien) in geschäftlichem Ton beschreibt:

"Wunderbare Dinge zu seiner Majestät vom Land Punt gebracht in diesem Jahr:
getrocknetes Myrrh (Weihrauch Pflanzen) ..."
[650]
Dieser Text überraschte auch den Übersetzer Breasted. Wir stellen damit fest, das Thutmoses III. die gleichen Begriffe - `Punt' und `Gottes Land' - bedeutender Weise sogar öfter zusammen benutzt, was uns erkennen läßt, das beide Könige Interessen an diesem Land hatten. Die Frage ob Punt eine Afrikanische Stadt war oder ein Ort wo sich eingeführte Afrikaner befanden, mag noch offen stehen. In solch einem Fall würden die Quotierungen beider Namen, zusammen benutzt, Orte in entgegengesetzen Richtungen des Kompasses bedeuten. `Gottes Land' wird aber zusammen mit `Retenu' benutzt und sollte darum zu der Zeit dieser Könige als das gleiche Land angesehen werden. Da wir auch schon Gründe haben anzunehmen, das die Grenzen Israels viel höher in nördlicher Richtung reichten als man bisher annahm, da Salomo in Baalbek baute, sollte es uns nicht überraschen, den Ausdruck `Ober-Retenu' hier vorzufinden.

Wir finden auch bestätigt, das wirklich, Myrrh und Frankincence (olibanum) in den Tagen Salomos in Palestinien angepflanzt wurden.

"Bis der Tag kühl wird und die Schatten weichen, will
ich zum Myrrhenberge gehen und zum Weihrauchhügel (frankincense)."
[Hoheslied 4:6]
Nach seiner 5. Inspektionsreise in seine eroberten Länder von Syrien und Palestinien, erwähnt Thutmoses III. `Frankincense, Öl, Honig and Wein als Tribut'. Später, nach seinem 9. Besuch, erhielt er "Pferde, Streitwagen oder leichte Kutschen, verschiedene Silberbehälter und auch trockenen Myrrh, süß riechende Öle und Weintöpfe." [700]

So schrieb er:

"Tribut der Prinze von Retenu, die kamen, um sich mir zu unterwerfen ...
für die Seele (d.h. Leben) seiner Majestät ... Nun, jeder Hafen an dem seine Majestät
ankam hatte Vorräte von Brot (loaves) und verschiedenen Broten, mit Öl,
Weihrauch, Wein, F[rüchte] ---- vorhanden in reichstem Ausmaß ...
Die Ernte des Palestinischen Landes wurde bekannt gemacht, es bestand aus
viel Getreide, Getreide noch in der Hülse, grünes Öl, Weintrauben,
alle zufriedenen Produkte des Landes."
[720]
Die Gebal Barkal Stela Thutmoses III. beschreibt es folgendermaßen:

"Es war meine Armee die die hohen Bäume (flagpoles) [722] fällte, auf den Terassen von `s-Holz', auf den Bergen des Gottes Landes .... für die Monumente meiner Väter, all den Göttern von Ober und Unter Ägypten. Ruderboote aus `s-Holz' werden für meine Majestät gebaut .... die Küste Lebanons in der Festung ..... Die Häupter, Herren des Lebanon, bauen die königlichen Schiffe damit Menschen darin zum Süden segeln können, um alle wunderbaren Dinge der "Gärten" zum Palast zu bringen, LPH. ... Die Fürsten von Retjenu (Retenu), die die hohen Bäume mit Hilfe von Ochsen zur Küste ziehen, sie sind es, die mit ihren Zinsen zu dem Ort kommen, wo seine Majestäts Wohnung ist in ... [und] tragen alle guten Güter als Wunder des Südens und sie sind steuerpflichtig jedes Jahr wie auch alle Untertanen seiner Majestät." [740]

Thutmose erinnert daran, wie er die im Gottesland wachsenden hohen Bäume fällte, dem Land der Terassen, Judah-Palestinien. Er berichtet dann, wie, in Nachahmung der ganzen Phönizischen/Israelitischen Flotte, er auch seine Schiffe von den Männern aus Lebanon (Hirams) bauen ließ. Sie segeln auch zum Süden, um die wunderbaren Güter des "Gartens (oder Gartenlandes)" zu bringen. Wenn man von Lebanon in südlicher Richtung segelt kommt man ohne Ausnahme in Ägypten an. Der Zusammenhang des Berichtes scheint aber nicht zu bedeuten, das Ägypten gemeint sein könnte. Deshalb nehmen wir an, das der Hafen ihrer Abfahrt noch mal wieder die alte Hafenstadt Salomos, Eilat, war oder aber eine Israelische Hafenstadt am Mittelmeer und ihr Ziel entweder Afrika oder der Nil war und das der `Garten' wohl die fruchtbaren, tropischen Wälder der Lebanesischen Berge und das Hula Tal beschreibt mit dem wohl auch die Ägypter wenig bekannt waren.

So war es dann ja auch das wir über König Josaphat den folgenden Bericht finden:

"Und es war kein König in Edom, ein Landpfleger war König. Und Josaphat hatte Schiffe lassen machen aufs Meer, die nach Ophir gehen sollten, Gold zu holen. Aber sie gingen nicht; denn sie wurden zerbrochen zu Ezion-Geber." [1.Könige 22:47, 48]

"Und er vereinigte sich mit Ahasja, dem König Israels, Schiffe zu machen, daß sie aufs Meer führen; und sie machten die Schiffe zu Ezion-Geber. Aber Elieser ... weissagte wieder Josaphat und sprach: `Darum daß du dich mit Ahasja vereinigt hast, hat der Herr deine Werke zerrissen'. Und die Schiffe wurden zerbrochen (wohl in einem Sturm) und konnten nicht aufs Meer fahren." [2.Chroniker 20:36, 37] "Du zerbrichst die Schiffe im Meer durch den Ostwind." [Psalm 48: 8]


Ungefähr nur 100 Jahre nach dem Salomo eine Flotte von Schiffen hatte, versuchten auch Josaphat und, wie wir auch oben lasen, Thutmoses dieses nachzuahmen. Der Handel war so erfolgreich für Salomo, daß spätere Generationen seine Unternehmen nie ganz vergessen konnten, "Sie ist wie ein Kaufmannsschiff, das seine Nahrung von Ferne bringt." [Sprüche Salomos 31:14]

Der Schatz von Jerusalem auf den Wänden von Karnak

Es ist wohl ein glücklicher Umstand, daß die Mauern No. 91 Silberne Nilfiguren mit den Wappenpflanzen der beiden Reiche auf den Köpfen, #92 Silberne Feuerbecken auf Untersätzen, #93 Silberne Schüsseln, #94 Silberne Löffel mit Schüssel & Tülledes Karnak Tempels den Bericht und die Bilder eroberter Schätze bewahrten, die von einem anderen Tempel kamen, dem Tempel von Jerusalem, Kadesh, die Heilige Stadt. Aber Geschichtsforscher wagten sich nicht zu vermuten, dass mit `Kadesh' Jerusalem gemeint sein könnte, den nach ihrer Meinung lebte Thutmoses III. ja viele Jahrhunderte vorher. Die Bilder die wir jetzt untersuchen wollen zeigen Reihen von Behältern, Möbel, Gebrauchsgegenstände verschiedener Art, Schmuck und köstliche Dinge oft typisch für priesterliche Tempeldienste. Was wir aber nicht vorfinden sind Dinge wie Nacktheit, phallische oder Yonische Geräte, fraziert aussehende Gesichter - Sachen die oft in heidnischen Tempeln zu finden sein könnten. Einige, wenige Ausnahmen zeigen Ägyptische Motive auf und könnten damit erklärt werden, das Salomo ja eine Ägyptische Prinzessin geheiratet hatte. Die vollständige Liste dieser Schätze wurde bei Walter Wreszinski zusammengestellt in seinem `Atlas zur altägyptischen Kulturgeschichte', Leipzig, 1935.

Die Zeit Thutmoses III. presentiert auch den besten geschichtlichen Hintergrund für die Art von politischen Verschwörungen wie sie ja mit Jerobeam und seiner Rolle die 12 Stämme zu spalten, geschahen. Die Regierungsmethoden Salomos und Rehabeams waren sehr teuer für das ganze Volk Israel. Die 12 Stämme spalteten sich für alle Zeit und alles andere ist biblische Geschichte.

Wie wir schon demonstrierten war Thutmoses Sisak des Biblischen Berichtes. Da die Tontafeln von Ras Shamra in die Zeit des Amenhoteps und Thutmoses gehören, sollte zu erwarten sein, das wir in ihnen den Namen Zerah (Terah, Gedicht von Keret) und auch Sisak darin finden können. Der Name wurde auch gefunden und befand sich unter den ersten Wörtern den derÜbersetzer zu seiner großen Überraschung vorfand.

"Le mot `Swsk' semble, un nom propre, a rapprocher peut-etre
de l'egyptien Sosenq, hebreu Sosaq, et Sisaq."

Übers. "Das Wort `Swsk' ist wohl ein Eigenname der den Ägyptischen, Hebräischen Sosenk oder Sisak zusammenbringt." [790]
Der Übersetzer wagte es sich nicht die richtige Schlußfolgerung zu ziehn, denn was tat ein Pharaoh des 9. oder 10. Jahrhunderts v. Chr. hier in der Mitte des zweiten Jahrtausends v. Chr.? Warum stand der Name `Sisaq' (Französisch) `Shishak' auf einer Tontafel von Ras Shamra die aus dem 15. Jahrhundert v. Chr. herstammte?

Wer will den noch behaupten, daß es keinen Grund gibt die alte Geschichte der Bibelländer zu revidieren?

Der Inventar der Tempelschätze von Jerusalem

In diesem Teil werden wir die Karnak Wandbilder und weniger so, die Darstellungen im Grabe des Rekhmire, dem Vizier Thutmoses, und Menkheperre-Seneb, seinem hohen Priester und die Übersetzung von James Breasted benutzen. Alle diese Quellen zusammengenommen können mit dem biblischen Bericht Stück für Stück verglichen werden um uns zu helfen einzusehen, wie groß die Ähnlichkeiten dieser zwei unabhängig angefertigten Quellen eigentlich ist und das beide Berichte zur gleichen Zeitspanne der Weltgeschichte gehören müssen.

Der militärischer Feldzug Thutmoses III., in seinem 23. Jahr, richtete sich gegen Ziele in Palestinien und Syrien. Er unterwarf diese Länder und nahm einige der Städte mit Gewalt ein während andere, wie Jerusalem, sich ihm freiwillig unterwarfen. All wurden Pharaoh tributpflichtig.

Ein Wandbild in Karnak zeigt die Schätze aus Gold, Silber, Erz und aus köstlichem Stein und Beispiele von der Flora und Fauna, die er in Palestinien vorfand und die Pharaoh nach einem seiner Feldzüge nach Ägypten transportieren ließ.

Diese Feldzüge soll der populären Geschichte nach gegen die Ortschaften der Kanaaniter gerichtet worden sein, lange bevor die Israeliten in dem Land ankamen. Wir finden aber, das die Verfechter dieser Theorie in vielen Einzelheiten die Geschichte falsch darstellen. Es gibt keinen positiven Beweis, daß die Kanaaniter die Hersteller dieser Produkte waren. Die Geschichte des Leviten und seiner Konkubine [Richter 19:1ff] demonstriert das einige Israeliten in den Städten der Jebusiter wohnten. Deshalb nehmen wir an, daß sie auch mit ihnen Gebrauchsgegenstände austauschten, einschließlich von Tontöpfen und anderen erhaltbaren Produkten. Aus diesem Grund ist es in keinem Fall ein sicheres Unternehmen ausgegrabene Funde zu datieren und sie Kanaanitischen Ursprungs oder auch anderen Zeitperioden zu zuschreiben. Die Geschichte des Leviten hilft uns zu verstehen, das Israeliten auch fest Städte bewohnten und nicht nur wie Nomaden in Zelten wohnten wie einige Geschichtsforscher es gerne haben wollen. Wir würden vorschlagen, das auch Tontöpfe und Tonscherben nicht unbedingt eine sichere Methode zur Zeitbestimmung archäologischer Schichten sein mögen. Töpfer und Handwerker würden sicherlich ihre Waren an jeden verkaufen der ihren Preis bezahlen konnte.

Die Bibel erwähnt die Fähigkeit der Kanaaniter Metallwaren herstellen zu können aber wohl nur in dem Sinne zu sagen - die Kanaaniter können es tun wir (Israel) aber auch und vielleicht sogar besser. Es waren die Israeliten die die Arbeitsklasse während ihres Aufenthalts in Ägypten darstellten. Ihre Geschicklichkeit entwickelte und vertiefte sich über viele Generationen. Das dies der Fall war können wir daraus verstehen, wenn Aaron keine Schwierigkeit hatte ein goldenes Kalb in der Wildernis bei Sinai herzustellen. Der Verlust dieser Arbeiter veranlaßte Pharaoh sie mit Gewalt wieder nach ihrem Ort zurück zu bringen, ein Versuch der ihm und seiner ganzen Armee das Leben kostete.

Zur Zeit Davids und Salomos fanden diese Handwerker neue Arbeit, besonders während der Bauzeit des Tempels und der Paläste des Königs. Wir können wohl annehmen, das er auch einen Palast für seine Frau bauen ließ und dieser wohl ihrem Geschmack gemäß hergestellt wurde. Seine Königin hatte wohl auch in ihrem Besitz im Hebräischen Jerusalem, Brautgeschänke wie ein Götzenbild des Amon-re. Unter den Wandbildern der Punt Expedition, beschrieb Kurt Sethe in 1905 ein beschädigtes Bild mit einer Inschrift deren wenige noch lesbare Worte ihn veranlassten anzunehmen das ein Standbild, vermutlich des Amon-re im `Gottes land' während der Punt Expedition aufgestellt wurde. Solch ein beschädigtes Standbild fand man for einiger Zeit in Jerusalem.

Da wir schon darauf hinwiesen, das der Name Punt vielleicht auch auf Handelsorte der Afrikanischen Küste bezug nehmen könnte und das die Punt Expedition vielleicht eine Inspektionsrundfahrt antrat, vielleicht sogar bis nach südlicheren Häfen von Afrika, um selber zu sehen woher Salomo so viel Reichtum brachte, schlagen wir auch vor, das dies eine natürliche Folgerung der Tatsache war, das Salomo, mit der Heirat einer Ägyptischen Prinzessin auch Vorrechte und Pflichten in Ägypten selber übernahm.

Ein Vergleich der Ägyptischen Schatzwand in Karnak mit dem Biblischen Bericht

#15 und 16, Möbel mit Ösen für Tragestöcke Vgl. 2.Mose 37:3, 13-14. #177, Altar mit der Inschrift `Eine großer Bronzaltar'. Vgl. 2.Chroniker 4:1. Altar #9 finden wir unter den mit Gold überzogenen Gegenständen mit Bekrönung und gewellter Brüstung. Vgl. 2.Mose 30:1, 3 "Du sollst auch einen Räucheraltar machen ... Und sollst einen Kranz von Gold umher machen."
Möbel mit Tragestangen.1 Altar mit der Überschrift `Ein großer Bronzaltar'2 #9 befindet sich unter den mit Gold überzogenen Möbeln und könnte eine Altar sein.3
Das Spitzbrot #138 (links) hat die Inschrift `Weißes Brot' war aber aus Silber von einem Goldschmied und nicht von Bäckern gemacht worden wie wir es in 2.Mose 31:1-11; lernen. #35-38 sind Kerzenhalter. #30-34 sind Hacken, Löffel und andere Arten von in Tempeln benutzten Gebrauchsgegenständen, 2.Chroniker 4:16; 2.Mose 35:15.
Über Kohn #138 steht `Weißes Brot' Kerzenhalter
Die geraden Rechtecke stellen die Zahl `1' dar; das umgekehrte `U' eine `10'; Spiralen die Zahl `100'. Der Gebrauch dieser Geräte war als Kerzenhalter mit Lotus Motiven. Der Benutz von Blumenknospen als Verzierung wird auch erwähnt, 2.Mose 37:17ff. Ein Beispiel sehen wir in #195 und 75, (Sieh `Galleria' für weitere Beispiele) 1.König 7:49.
Die Tische mit der #29 befinden sich in der dritten Reihe sind mit Gold überzogen und sind `Schaubrottische'. Die Illustration #117 zeigt silberne `Schaubrottische'. Inzensaltäre
Goldene `Schaubrottische6 Silberne 7 Inzensaltar8
Über den Inzensaltar lesen wir, "den Räucheraltar mit seinen Stangen, die Salben und Spezerei zum Räuchwerk" befanden sich im Tempel von Jerusalem, 2.Mose 35:15. #41 und 181 werden wohl flache Schalen auf einem Ständer sein auf denen man Inzens brannte, da sie nicht näher in der Bibel beschrieben werden.
Im Tempel von Jerusalem gab es auch goldene Kerzenlöscher die halfen die angenehmen Gerüche während der Dienste im Tempel auszubreiten (2.Chroniker 4:22; 1.König 7:50), es sind wohl auch Brunnen [masrek] aufgezeigt die Flüßigkeiten spritzen konnten (1.König 7:50; 2.Chroniker 4:22).
Vielleicht Flüssigkeit spritzende Gegefäße.Oft zeigen diese Gefäße Mausartige Tierchen und auch Frösche mit kleinen Scheiben, laufende Mäuse, Lotusblüten auf dem Rand. Nach dem biblischen Bericht hatte Salomo 100 goldene Becken, 2.Chroniker 4:8. In Karnak finden wir 95 davon. Die Bibel spricht von mit Kupfer (Erz) überzogenen Türen, 2.Chroniker 4:9. In Karnak finden wir 30 mit "Kupfer überzogene Türen".
Flüßigkeit spritzende Behälter9 Silver 10 30 Kupfertüren11
"Goldene" Schilder finden wir unter den erbeuteten Kostbarkeiten Pharaohs erwähnt, 2.Chroniker 9:15. Diese 300 Schilder zusammen mit den 200 Schildern aus Gold (2.Chroniker 9:15,16) wurden nicht vom Tempel entfehrnt; sie schmückten "das Haus des Waldes von Lebanon" Wir finden den Ephod nicht als Beutestück erwähnt sehen aber zahlreiche Teile Priesterlicher Kleidung und Halsumhänge mit Brustplatten.
Goldene Becken oder Tartschen12 Priesterliche Halskragen mit Brustplatten13
In Karnak finden wir verzierte Behälter, die nur von sehr geschickten Leuten hergestellt werden konnten und sich gut für Prunk liebende Könige eigneten, 1.König 7:50. Die Wandbilder im Grabe des Viziers Rekhmire representieren weitere Geräte, die ihren Weg nach Ägypten fanden. Über `A' sehen wir einen Leopard und über `B' einen Baboon Affen. Diese werden auch in den Inschriften von Deir el Bahari erwähnt, "Affen, Gaboons ... Ein lebender südlicher Panther ..." [910], 1. König 10:22. Zur Zeit Salomos gab es in Palestinien/Lebanon Leoparden, Hoheslied, 4:8.
Prunkgefäße oder Chalices Temple loot in tomb of Rekhmire

Verschiedene Arten von Behältern, Möbel, sogar Streitwagen mit Gold und Silber, befanden sich unter den aus Judah erbeuteten Gegenständen.

Die Ägypter dokumtieren:

".... 340 lebende Gefangene; 83 Hände; 2,401 Pferde; 191 Fohlen; 6 Hengste; ... junge ...; ein vergoldeter Streitwagen, (eine) dem Oberhaupt von `Mkty' gehörige Stange aus Gold (wie die Gegend um Jersusalem herum genannt wurde); .... 892 Streitwagen dieses elenden Feindes; zusammen 924 (Streitwagen); eine schön hergestellte Ritterrüstung aus Erz die dem Oberhaupt von Jerusalem gehörte .... 200 Ritterausrüstungen seiner schlimmen Soldaten; 502 Schalen; 7 Stangen aus (Mry)holz, aus Silber gemacht, und die zum Zelt des Feindes gehörten. Und, siehe, die Armee seiner Majestät nahm auch ...., 297 ...., 1,929 großes Viehzeug, 2,000 kleines Vieh, 20,500 weißes, kleines Viehzeug." Das `weiße Viehzeug ist von besonderer Interesse, da solches viel im Tempeldienst benutzt wurde. [3.Mose 22:20] [980] Sieh auch den folgenden Teil.

Verschiedene Arten von Kunstarbeiten der besten Handwerker des eroberten Landes finden wir hier dargestellt. Sie machten artistische Behälter und Gebrausgegenstände, welche die Ägypter nun als eroberte Beute in ihren Gräbern stolz aufzeigen. Eine gute Anzahl dieser Künstler wurden wohl nach Ägypten gebracht, um dort ihre Arbeit für Pharaoh weiterzuführen. Wir sollten uns nicht darüber wundern Jüdische Handwerker zur Zeit des Neuen Königreichs, bevor sie in Elephantine wohnten, in Ägypten vorzufinden. Im Grab des Rekhmire finden wir Gold, Silber und Kupferschmiede erwähnt, Möbeltischler, Steinmetzer und Maurer. So lesen wir zum Beispiel über den Kupferschmieden:

"Ankunft der Asiatischen Kupfer[-schmiede] die seine Majestät während seines Sieges in Retenu gefangen nahm." [1030]

Über den Tischlern lesen wir:

"Das Herstellen von Truhen aus Elfenbein, Ebenholz."

Über den Maurern steht:

"Gefangene die seine Majestät für den Bau des Amontempels brachte."

"Der Bauaufseher, er sagte zu den Arbeitern: `Die Rute ist in meiner Hand, seit nicht faul.'"

Dieses ganze Beweismeterial wurde den Kanaanitern zugeschrieben, das sie diese geschulten Kunstwerker waren. Und das, obwohl wir von ihren Schriftquellen, ob sie existieren, keinen Grund haben anzunehmen, das sie solche Art von Leuten waren. So schrieb der Übersetzer (Mercer) darüber:

"Zu dieser Zeit (Thutmose III, 1503-1449) hatten die Syrer eine höhere Zivilisation als sogar die so wunderbar geschickte Rasse der Ägypter selber. Die nach Ägypten transportierte Beute wie Ritterrüstungen, Gold überzogene Streitwagen, mit Silber eingelegte Streitwagen sind Zeugen das diese industriellen und kunstvollen Werke nach Ägypten ankamen. Mit all diesen wertvollen Dingen kamen auch Gefangene, die nun im Land am Nil ihre Handwerke ausführten, wie sie es von zu Hause her gewohnt waren, und als sie so arbeiteten lehrten sie die Ägypter darin. ... Die Syrischen Handwerker hatten ein so gutes Ansehen, das ihre Waren den Kunstgeschmack der Ägypter änderten, während ihre Sprache nun auch vom Semitischen beeinflußt wurde und ihre Schreibmethoden langsam aber sicher einen weicheren, anmutigeren Stil annahmen. Als Ergebnis des neuen Blutes dieser Ausländer in ihrem Land änderte sich sogar das Aussehen der eroberten Leute zu weniger schroffen aber nun delikateren Formen. Die Ägypter hatten vorher, seit der Zeit der Könige, niemals solche Änderungen erlebt." [1140]

Während dem wir keinen genauen, schriftlichen Beweis der Fähigkeiten der Kanaaniter haben, dokumentiert die Bibel eben solche künstlerischen Berufe zur Zeit der ersten Könige in Israel.

Wir lesen:

"Der König Salomo ließ sich eine Sänfte machen von Holz aus Libanon. Ihre Säulen sind silbern, die Decke golden, der Sitz purpurn, und inwendig ist sie lieblich ausgeziert um der Töchter Jerusalems willen." [Hoheslied 3:9, 10]

Wir haben schon gezeigt, das die Eroberung Palestiniens durch Thutmose III sich nicht im 15. Jahrhundert sondern in den Tagen Rehabeams von Jerusalem zutrug. Wir zeigten wie die Darstellungen von Deir el Bahari und Karnak das gleiche Profil der Leute aufzeigen, die die Ägypter der Zeit Hatshepsuts und Thutmoses in dem Land antraffen zu dem sie kamen. Nach seinem ersten Feldzug in seinem 23. Jahr (-925) im 5. Jahr des Rehabeams, kehrte Thutmoses jedes Jahr wieder zurück, um alle guten Dinge die er finden konnte nach Ägypten zu transportieren. Aber als die Zeit Rehabeams endete und während der Zeit Ahijas (913-910) und Asas (910-869) kamen diese Feldzüge auch zu ihrem Ende. Thutmose starb ungefähr um das Jahr -901. Am Ende seines Lebens finden wir daher seine Feldzüge nach Kush in seinen Inschriften.

Thutmose III als Gesetzgeber

Da Thutmose III. nun ein Zeitgenosse Salomos und Hammurabis war, können wir vielleicht schwache Echos der Einflüße jener Zeit in seinen Inschriften finden. Vor dieser Zeit gibt es weniger Inschriften in Ägypten die mit Gesetz und Ordnung zu tun haben. Nachdem seine häufigen Kriegszüge zu ihrem Ende kamen und nun ein regelmäßiger Strom von Reichtümern täglich in seinem Land ankamen, begannen seine Schreiber ihre Aufmerksamkeit zu der `Weisen Regierungsleitung' ihres Königs zu lenken.

"Wahrlich, meine Majestät machte jedes Monument, jedes Gesetz, (und) alle Anordnungen, die Ich machte , für meinen Vater, Amon-Re, Herr von Thebem, Herrscher über Karnak, denn ich so gut kenne, seine Berühmtheit. Ich war so Weise in seiner Majestät und ruhte so in der Mitte seines Herzens während ich wusste ------- das, was er befahl zu tun, von all den Dingen die sein ka von mir erwünschte für ihn zu tun, wie er es befahl. ..." [1165]

Der übrige Teil seiner Inschriften klingen ganz so als ob Thutmose sich nicht sehr daheim fühlte, wenn es dazu kam seinem Land und Volk moralische und philosophische Führung zu geben. Salomonische Weisheit, obwohl er davon gehört haben mag, war aber nicht in seiner kriegslustigen Natur nach dem Klang seiner überlebenden Inschriften.

Die Erwähnung des Stammes Manasseh in Ägyptischen Urkunden

Wie es denn so kommt finden wir den Namen Mntyw in Ägyptischen Dokumenten einer viel späteren Zeit, der Zeit des Königs Manasseh, der `Mntyw' aus der Zeit des Mittleren Königreiches mag der Stamm Menashe/Manasseh gewesen sein.

Die Zeit Seti des Großen - das Presentieren der Syrischen Kriegsgefangenen und der geschätzten Töpfe für Amon

Vor dem König

"Die Erschlagung der Asiatischen Troglodyten (Ynw-Mn·t·yw [Menate, Manasseh]), alle unerreichbaren Länder, alle Gebiete, dei Fenkhu der Sumpfgebiete Asiens (das Hula Tal?), die große Kurve der See (w'd-wr)."

Über dem König

"Das Erschlagen der Troglodyten, die Überwindung der Asiaten (Mn·t·yw), die Ausdehnung seiner Grenzen bis zu den `Hörnern der Erde', so weit bis zu den Sümpfen von Naharin (N-h-r-n)." [1190]

Wir wissen nun das Retenu/Rezenu von `erez' oder `eretz Israel' herkommt und der Name für Palestinien ist. Nach Berichten soll dieser Name `Rezenu' nur einmal von der Zeit Sesostris III., 12. Dynastie, in Inschriften gefunden worden sein. Es ist in einem kurzen Abschnitt eines Berichtes eines militärischen Einfalls in `M-n-tyw'.

"Seine Majestat wandte sich der nördlichen Richtung zu, um die Asiaten (Mntyw-Stt) zu überkommen. Seine Majestät kam in einem Distrikt an dess en Name `Sekmem' (Skmm) war. Seine Majestät führte einen guten Weg zum Palast des `Lebens, Reictums, und Gesundheit' (L.P.H.,' Als Sekmen fiel, zusammen mit Retenu (Rtnw) dem üblen, während ich als Rückschütze diente." [1220]

Da `Mntyw' darin zusammen mit `Rezenu' erwähnt wird, sollte es wohl richtig sein, darin auch nach `Mntyw' zu suchen. Wie wir dann feststellen, denselben Namen `Mntyw' kann man auch in Ägyptischen Dokumenten einer viel späteren Zeit, der Zeit des Königs Menashe (Manasseh) finden, was uns dazu veranlasst anzunehmen, daß sich das Wort `Mntyw' im Text des Mittleren Königreiches auf den Stamm `Manasseh' bezieht. [1230]

Die Flora und Fauna in den Karnakbildern

Salomo war ein Meister aller Künste. Wir kennen ihn ja schon in seinen jüngeren Jahren als einen treuen Anhänger Gottes, wir sollten aber auch wissen, dass er so etwas wie ein Naturalist war. Er sammelte Vögel, Tiere und Pflanzen von anderen, südlicheren Gegenden und pflanzte sie auf den Terassen seines Königreiches und richtete wohl eine Art Zoo in seinem Palasthof ein. Viele dieser Dinge und vielleicht sogar alle, wurden nach Ägypten transportiert.

Das Goldene Zeitalter

Nachdem Thutmoses Judah völlig ausgeraubt hatte und keine weiteren Wertsachen mehr gefunden werden konnten, wandte der König seine Aufmerksamkeit in Richtung Afrika (Kush). Pharahoh's Kenntnisse der Quellen der Reichtümer Salomos, veranlasste ihn wohl Afrikanische Gegenden sein Eigentum zu machen. Er führte seine Armee ins grosse Land und dessen Hauptstadt Kerma. Die Nubier von Kush wurden nun die Diener Pharaohs. Wandbilder zeigen einen fast endlosen Strom von Reichtümern und der leitende Beamte dieser Tatsachen wurde selber auch reich.



Notes & References

[10] Die gleiche Situation besteht für alle anderen Chronologien die nicht Thutmose III. in die Zeit Rehabeams setzen.

[50] James Breasted, `Records', Vol. II, Sec. 447; Dann folgt eine Liste von Zinspflichtigen Dingen.

[60] Ibid., Sec. 471.

[100] Breasted, `Records', Vol. II, Sec. 440, 441, 442.

[120] K.Birch, `Shishak Mystery?', Chronology and Catastrophism Workshop, No. 2 (1987), p. 35; Golden Horus name: `Sekhempahtydsejerkhaw'.

[125] Breasted, `Records', Vol. II, Sec. 416.

[135] Wenn Thutmose IV Thutmose III sein sollte, wer ist dann die Mumie die Thutmose IV sein soll? Man veröffentlichte eine zweijährige Studie (2007-2009) über die genetische Mumien Verbindungen der 18. Dynastie im Magazin > KMT, Summer, 2010, S. 19-35. Dort schrieb man, "... die Identifizierung der Knochen aus KV55 sind "fast sicherlich" die von Akhenaten, und der letztere soll der Vater von Tutankhamen sein . . ." (der nach schwerer Krankheit gestorben sein soll.) (S. 21). Mit Bezug auf die Mumie aus KV35, die die von Amenhotep III (conv. 1386-1349 BC) sein soll, lesen wir, "Die Identifizierung der schwer beschädigten Mumie (nur der Schädel, ein beiseite liegendes Bein, Teile der Füße sind nicht vorhanden, veranlasste die Schlußfolgerung, das er eine Fußkrankheit {Klumpenfuß} hatte). Man fand diese Teile in einem Seitenraum in KV35 in 1898, in antiker Zeit bezeichnete man sie als Nebmaatre Amenhotep III zugehörig was man aber auch bezweifelte, besonders wegen der Balsamierungsmethode. . . . aber war das Ergebnis des DNA Tests nicht dagegen das dies die Überreste von Thutmose IV und Amenhotep II (Großvater) waren . . . . die Überreste weisen darauf hin .... das er zwischen 40 und 50 Jahre alt war zur Zeit seines Todes . . .", S. 22 Aparatus. - - Wir stellen fest das viele Verbindungen und Zeitgenossen sehr fraglich sind und nicht regelrecht bewiesen werden können. Das bedeutet das es erlaubt ist andere Ansichten zu erwägen. Der Biblische Bericht sagt, das König Asa (910-869) nachdem er 41 Jahre lang als König regierte, 2.Chr. 16:13. Wenn wir die chronologischen Einzelheiten zwischen Amenhotep III und Asa im SInn der Revision vergleichen, finden wir einige gute Übereinstimmungen.

[138] Die Inschriften aus der Zeit von Tiy/Amenhotep III, lesen sich so, "Jahr 10 zur Zeit seiner Majestät ... des Sohnes von Ra, Amenhotep (III), Herrscher üner Theben, dem Leben gewährt war, )und) des Grokönigs Weib, Tiy, sie lebt, deren Vaters Name war Yuya (Ywy'), der Mutters Name war (Twy'). Wunderbares brachte man zu Seiner Majestät, L.P.H.: Kirgipa, die Tochter des Herrschers in Naharin, Satirna; (und) die Vorsteher des Frauenharems, (viz.,) 317 Personen." (J, Breasted, "Records", Vol. II, Sec. 867, p. 348.)
In ihren Jubilierungsinschriften sagt es sie wohnt "in ihrer Stadt Zerukha (Dr-wh)." [Ibid., Sec. 869.] - Wir finden in der Stadtliste des Thutmose III Namen wie "Zoreah, Sorek (ein Tal in Gaza)."

[140] M. Müller, `Asien und Europa nach altägyptischen Denkmälern', S. 145, n.5.

[145] J. Simons, `Handbook for the Study of Egyptian Topographical Lists..., 1937.

[160] K. Birch, `Shishak Mystery', Chronology Workshop No. 2 (1987), S. 35.

[180] Breasted, `Records', Vol. II, Sec. 419.

[188] Breasted, `History of Egypt', S. 286, 287.

[200] Breasted, `Records', Vol. II, Sec. 420, 421, 425.

[250] Ibid, Sec. 421.

[260] JBRE, III, Sec. 425.

[290] Eva Danelius, `Did Thutmoses III Despoil the Temple in Jerusalem?', SIS Review II, No.3, (1977/78), p.65.

[340] Breasted, `Records', Vol. II, Sec. 421; W. Helck, `Egyptian Historical Records of the Later 18th Dynasty', (trans. ins Englische B. Cumming) Vol. I, Sec. 1235.

[380] See Papyrus `Anastasi I' in the CIAS Encyclo.

[400] Seti der Große erwähnt auch ein `qds' in seiner Liste im Tempel von El Qurneh und benutzt . Simons, `Egyptian Topographical Lists', p. 144.

[440] Josephus, `Wars of the Jews', Book II, Sec. XIX, 8.

[445] `A brief record...under...general Allenby', GCI (1918), notes opp. plates 20 & 23.

[510] Breasted, `Records', Vol. II, Sec. 425.

[570] Eva Danelius, `Did Thutmose III Despoil the Temple of Jerusalem?', Kronos 1, No.3, (1975), p.4.

[640] Breasted, `Records', Vol. II, Sec. 451.

[650] Ibid., Sec. 486.

[700] Ibid, Sec. 491.

[720] Ibid., Sec. 471-473.

[722] "Flagpoles" sind wohl zum Schaffbau geeignete hohe Bäume.

[740] Barbara Cumming, `Egyptian Historical Records of the Later Eigtheenth Dynasty', Fascicle I, Sec. 1240; Transl. from W. Helck, `Urkunden der 18. Dynastie', Hefte 17-19.

[790] Edouard Dhorme (1881-1966), `Revue biblique', Vol. XL (1931), p. 55.

[910] JBRE, Records, Sec. 265,272.

[980] JBRE, `Records', Vol. II, Sec. 435.

[1030] JBREA, `Records', Vol. II, Sec. 755.

[1140] R.W. Rogers, `Cuneiform Parallels to the Old Testament (2nd ed., N.Y. and Cincinatti, 1926), p. 255.

[1165] James Breasted, `Records', Vol. II, Sec. 568.

[1190] Ibid., Vol. III, Sec. 118.

[1220] Breasted, `Records', Vol. I, Sec. 680.

[1230] Breasted, `Records', Vol. III, Sec. 118; Der Leser mag sich daran erinnern das wir Seti I (den Großen), [in dessen Inschriften der Name `Mntyw' gefunden wurde] in die Zeit des Königs Manasseh datierten. Dies ist ein gutes Beispiel wie die revidierte Geschichte, die wir hier verteidigen, Zusammenhänge aufzeigen kann, die sonst keinen Sinn finden..


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