| Originale Dokumente |
| Pharaoh Thutmose III. - der Napoleon des Alten Ägyptens |
Die Verbindung zwischen zwei biblischen und Ägyptischen Quellen - In der Bibel lesen wir das Rehabeam Tribut an Pharao Sisak zahlte, da dieser Jerusalem überwunden hatte. [2.Chronicles 12:8 mit einbegriffen]. Ungefähr 200 Jahre später zahlte auch Hosea von Israel Tribut an (Pharaoh?) So (oder aber die Stadt Sais) aus Ägypten. In übereinstimmender Weise enthalten auch die Ägyptischen Inschriften zwei Hinweise darauf das diese Zahlungen stattfanden. Wenn wir jedoch den Pharaoh Sosenk der 22. Dynastie als Sisak bezeichnen finden wir keinen biblischen Bericht, das Thutmose III. Tribut von Israel erhielt und das Israel (Pharaoh) So solchen zahlte. [10] |
|
zeigt das sie in revidierter Geschichte genau übereinstimmen. Hier haben wir zwei gute Zeugen für die Macht der synchronisierten Geschichte! |
|
Tribut an Thutmose III./Sisak bezahlt als Rehabeam König war: "doch sollen sie ihm untertan sein, daß sie inne werden, was es sei, mir dienen oder den Königreichen anderer Länder zu dienen." [2.Chroniker 12:8; Bedeutungsweise umschrieben: Der Sachinhalt bedeutet das Israel herausfinden wird wie teuer es ist einem fremden König zu dienen.] |
Tribut empfangen bei Thutmoses III. vom Land Israel (Retenu/Erez Israel/Unser Land Israel wie die Juden es nannten): "Der Tribut der Häupter Israels (Retenu) ..." [50] "Tribut der Prinze von Israel (Retenu), die in diesem Jahr kamen, um sich ganz seiner Majestät zu unterwerfen ..." [60] |
| Ungefähr 200 Jahre später |
|
Tribut bezahlt in den Tagen Hoseas des Königs von Israel an Pharaoh So/Sesonk: "Als aber der König von Assyrien erfuhr, daß Hosea eine Verschwörung angefangen hatte und hatte Boten zu So, dem König in Ägypten, gesandt und dem König von Assyrien nicht wie alle Jahre Tribut bezahlt, liess er ihn festnehmen und im Gefängnis in Fesseln legen." [2.König 17:4; Diese `Geschenke' bedeuten in Wirklichkeit Tribut Zahlungen, eine Art von Schutzzinsen. Die verständliche Schlußfolgerung ist, das Pharaoh So Geschenke erhielt aber nicht Shalmaneser V., der König der Assyrer.] |
Tribut empfangen bei Sesonk (Pharaoh So) von Syrien/Palestinien: "Das Jahr ... unter seiner Majestät dem König Sesonk ... Tribut aus dem Land der Syrer ..." [80] Solch eine genaue Übereinstimmung zweier völlig unabhängiger Quellen sollte in der Diskussion über Chronologie schon Bedeutung haben. |
In Übereinstimmung mit beiden Quellen des ersten Heereszuges öffnete die Stadt ihre Toren in friedlicher Weise sobald wir einsehen das `mkty' Jerusalem war und nicht Megiddo. Und so schrieb Thutmoses: "Dann umgab meine Majestät sie wie eine Mauer, stark (dick) gemacht --- (d.h. die Mauer war `dick' gemacht in dem seine Armee die Stadt umzingelte, die Mauer selber war nicht dicker geworden, denn die Inschrift führt fort ...) sie schmeckten nicht die Lebensluft, ganz umgeben vor ihrer Mauer ---- die Asiaten aller Länder (wohl Stämme) kamen mit gebeugten Häuptern, untergaben sich dem Ruhm meiner Majestät." "Diese Asiaten die in dem verachtenswertem `mkty' waren kamen heraus zum Ruhm Menkheperres, Leben spendender, und sagen: `Gib uns eine Gelegenheit, das wir seiner Majestät [unsere] Steuern zahlen können.'" "Dann befahl meine Majestät ihnen Lebensatem zu gewähren ---- alle ihre Güter trugen ----" [100] In Übereinstimmung beider Quellen wurde die Stadt nicht zerstört und es gibt keinen schriftlichen Beweis, daß das Oberhaupt der Stadt, obwohl gedemütigt, gefangengenommen oder irgendwie verletzt wurde. Im nächsten Teil wollen wir Hinweise vorbringen die `mkty' identifizieren.Pharaoh Thutmose III - Tcheser-khau, Sheser-khau, oder auch Shisher-'ka, (S-H-S-K, Shishak.) [120] Palestinien, nicht Afrika, waren immer die Länder wo Eroberer ihre Armeen hinführten, um viel Reichtümer zu erbeuten. Der politische Hintergrund der Herrschaft Thutmoses III. war auch die geeignetste Zeit für die Art von Ränkespielen die zu der Spaltung der 12 Stämme Israels führte wie sie in der Bibel berichtet und in den Ägyptischen Inschriften erwähnt werden, denn wir lesen: "Nun, (während) der Zeit [hatten die Asiaten Streitereien] untereinander, ein jeder [bekämpfte] seinen [Nachbarn]. ..." [125] Natürlich wäre es uns lieber wenn die Teilnehmer dieser Auseinandersetzungen weiter beschrieben wären, aber in den etwas unbestimmten Ägyptischen Texten finden wir dennoch genügende Einzelheiten, um zu erkennen, daß die Ereignisse der Spaltung Israels den Inhalt des obigen Textes erfüllen könnten. Die Gesamtsachlage wird sogar noch besser erkennbar, wenn wir die Geschichte der ganzen 18. Dynastie wie einen Stempel über die Geschichte Israels legen und beide mit der Zeit des Königs Saul anfangen lassen. Es ist nicht genug nur einen Pfeiler, der hier mit vielen Pfeilern versehenen, revidierten Geschichte des alten Mittleren Ostens zu kritisieren, wie z.B die Geschichte der Königin von Saba, wir müssen unseren Blick über den ganzen Geschichtsablauf bis vielleicht in die Zeit von Ramses III/Nectanebo I oder sogar bis Si Amon schweifen lassen. Auf dieser Webseite versuchen wir aufzuzeigen wie parallele Verhältnisses in Nachbarländern sehr oft übereinstimmen, wie man es in wirklichen Situationen erwarten sollte und wir dabei feststellen, das, wirklich, die Dynastien, wie sie heute oft datiert sind, vor ca. 200 Jahren in den falschen, geschichtlichen Hintergrund gelegt wurden. Auf diese Weise finden sogar zufällige Ereignisse ihre Parallelen zwischen den Ägyptischen und Hebräischen Quellen. Diese Parallelen sind die gleichen in der Art der Ereignisse, den ungefähren Zeitspannen, und den Resultaten. Der Feldzug gegen Kadesh Auf einer Wand in Karnak meisselten die Steinmetzer Thutmoses die gebundenen Formen von Asiatischen Gefangenen. Der Platz in ihrem Körper wurde dazu benutzt die Namen der Städte die Thutmose bezwungen hatte einzutragen. An erster Stelle in dieser Liste, die 119 Ortsnamen enhält, lesen wir `kd-sw', Kadesh, Heilige Stadt. Andere Städte wurden auch `Kadesh' in Ägyptischen Quellen genannt. So gab es ein Kadesh Naphthali in Galiläa. Warum sollte aber diese unbedeutende Stadt an erster Stelle erwähnt werden? Jemand sagte, das der Name später hinzugefügt wurde, dies ist aber sehr unwahrscheinlich, da drei Kopien dieser Liste vorhanden sind und `Kadesh' auf allen an erster Stelle steht. [140] Andere bestanden darauf, das die Stadtliste gleich nach der Rückkehr vom Feldzug hergestellt wurde. [145] Ein Blick in die Schriften bestätigt, das Jerusalem auch oft mit `heilig' bezeichnet wurde. "Salomo aber brachte die Tochter des Pharao aus der Davidsstadt hinauf in das Haus, das er ihr gebaut hatte ... weil diese heilige Städte sind..." 2.Chronik 8:11 "Habe doch ich meinen König eingesetzt auf Zion, meinem heiligen Berge." Psalm 2:6 "Stosst in die Posaunen auf Zion und erhebt den Lärmruf auf meinem heiligen Berge..." Joel 2:1 Der berühmte Feldzug Thutmoses III. gegen `Kadesh' ist der gleiche über den wir in der Bibel lesen, wie Sisak Jerusalem einnahm als Rehabeam König war. Wenn wir den Berichten Thutmoses III. folgen, wie er in `M-k-t-ty' ankam, hilft es uns zu verstehen, das `Kadesh' Jerusalem war. Wie kann Thutmose Sisak sein? Einige der Horusnamen von Thutmoses sind: Tcheser-khau und Sheser-khau, Namen die nicht ungleich von `Sisak' (Shishak) sind. [160]
Wo war `Mkty'? |
|
|
Es war der Plan Thutmoses seine besondere Truppe möglichst schnell und ungesehen in die Gegend von `Mkty' zu bringen. Deshalb wollte er den engen, |
|
steilen Weg nach Aruna nehmen, wo es sein könnte, das niemand vermutete, das er auf diesem Wege kommen würde, da er auch innerhalb der Grenzen Israels lag und nicht innerhalb der Grenze des Stammes Benjamin. Wie Eva Danelius auch schon schrieb, solche steilen Bergformationen können nicht einfach verschwinden. Die einzige Gegend, die dieser Beschreibung nahe kommt, ist der alte Kamelweg der von der Seeküste östlich über die Berge in die Gegend von Gibeon führt. Wir lesen: "Seine Majestät befahl eine Ratsversammlung mit seinen tapferen Truppen ... `Der elende Feind, der Kommandant von Kadesh kam und befindet sich nun innerhalb von `Mkty', wo er zu dieser Zeit ist. ... Und sie sprachen während der König mit ihnen war, `Warum muss es sein, dass wir auf diesem engen Weg gehen müssen? Und dies während sie kommen und der Feind dann einfach auf uns warten kann und verteidigt mit wenigen den Weg gegen viele. Sollen unsere Stoßtruppen kämpfen während die Schlußtruppen sich noch ohne zu fechten in Aruna befinden? ... Mein König befand sich auf dem nördlichen Weg unter [der Beschützung] des Vaters, Amon Re, dem Herrn von Theben, [der vor mir herging] während Harakhte [meine Arme stärkte]..." [200]
Von diesen Worten lernen wir das die Furcht der Ägypter so gross war diesen Bergpfad zu benutzen, das sie eine Statuette ihres Gottes zu ihrem Schutz vor sich hertrugen, wohl ganz so wie die Israeliten die Bundeslade transportierten. Dies war ein einzigartiges Geschehen in der Geschichte Ägyptens und den Grund dafür müssen wir in der Vergangenheit dieser Berge suchen als Josua dort um Hilfe flehte und sein Gott die Sonne zum Stillstand brachte und die Heere der fünf Könige der Kanaaniter in die Flucht schlug. [Josua 10:11-16]
1. Die erste Schlacht die hier zur Zeit Josuas stattfand ist wohl auch die am meisten bekannte:
Zweimal in der Geschichte Israels und Judahs zeigte ein König seine Schätze ausländischen Besuchern [den Ägyptern und den Hittite/Chaldäern] und beides Mal war das genug, um sie in kriegerischer Absicht zurückzubringen. Den ersten Bericht finden wir in 1.König 14:25-26:
Thutmoses III. und die wichtigsten Ereignisse wiedererzählt - ein staunenswerter Bericht!
1) Feldzug gegen Mittanien -
Diskussion: Sollten es uns überraschen, daß Land um Byblos herum auch Gottesland genannt wird? Wie wir schon in Jeroboam zu zeigen versuchen, die nördliche Grenze des Salomonischen Reiches war viel höher im Norden als wir denken. Aber es gibt keinen Grund anzunehmen, daß Thutmose so kurz nach dem Tode Salomos annahm, das all Syrischen Gebiete von einer zentralen Regierung übersehen wurden. Er scheint vielmehr die Orte die er überkam, wie Geschenke zu behandeln, deren Güter nun ihm gehörten. Die Teilung zwischen Israel und Judah war schon zur Zeit Thutmoses eine politische Tatsache. Es scheint, das er sorgfältig die Stadt Shechem vermied, wo der König der 10 Stämme wohnte bis Omri Samaria baute.
2) Elefantenjagd in Niy - Am See `Niy' jagte er eine Herde von 120 Elefanten. 3) Die Syrischen Feldzüge Der Erste Feldzug - Jahr 23 Hier finden wir den Bericht seines Feldzuges gegen Der Rat der Offiziere Thutmoses III.
"Sie sprachen in der Gegenwart seiner Majestät, `Warum ist es, das wir auf diesem Weg
(Kommentar: Da die Engländer verschiedene Wege für ihre Armeen benutzten und mehrere dieser versuchten nach Megiddo durchzukommen, sprechen wir von der einen, besondere Abteilung die zurückgezwungen wurde.) |
| a) Bait-al-Makdis oder Makdis | so wiedergegeben bei dem Arabischen Schreiber Mukadassi dem Jerusalemiten vom 10. Jahrhundert n.Chr. in seiner Beschreibung Syriens, Seite 34. |
| b) Miqdash | Ibid. |
Deshalb konnte `My-k-ty' auch als `My-k-sh' oder `My-k-tsh' gelesen werden, also `Makdis' oder `Miqdash' nach den Quellen der 19. Dynastie. Die Lesung `Aruna', das nach der Übersetzung Breasted's inmitten der Berge liegt, ist richtig; aber die Berge sind nicht die Karmelberge, aber vielmehr die Berge von Ephraim und Benjamin, `Har Kodsho' in der Bibel. Das Tragen des Gottesbildes Als Thutmoses seinen Marsch auf dem, für ihn vielleicht, gefährlichen Weg anfing lesen wir in seiner Inschrift: "Seine Majestät ging nördlich (unter dem Schutz) seines Vaters weiter,[510] Eva Danelius schrieb: "Dies ist die einzige Stelle die ich in Ägyptischen Schriften kenne wo "Was für eine Furcht hatte den Pharaoh überkommen, das er sich genötigt sah solch eine Vorsichtmaßnahme zu befehlen? ... Warum tat er das hier und nur hier, das einzige Mal in seinem Leben? ... Die Antwort zu diesem Rätsel sollte solcher Art sein, das es auch erklärt, warum Thutmose seinen Erfolgreichen Feldzug durch die Aruna Schlucht als einen Höhepunkt seiner militärischen Erfahrung ansah. ... Die hier vorgeschlagene Antwort gehört in ein Gebiet das von der Wissenschaft in einem Zeitalter wo technische Erklärungen metaphysische ersetzt haben und Rationalität einen Höhepunkt erreicht hat, oft vermieden wird. In der Zeit, mit der wir uns hier befassen, war Religion und Kontakt mit einem höheren Wesen eine Tatsache des täglichen Lebens. Dort ist es, wo wir die Antwort suchen sollten ... In anderen Worten, Thutmose fürchtete sich nicht vor seinen menschlichen Feinden, er hesitierte aber, einen Weg einzuschlagen, wo `der himmlische Gott dieses Landes seinem Volk deutlicher Weise zu Hilfe kam ..." [570]
Nach unserer Meinung ist die Geschichte Megiddos unbedeutent für diesen besonderen Kriegszug des Thutmoses III. Die Tatsache, das die Ägypter ein Götzenbild vor sich hertrugen, um sie von dem Gott des Landes (wie sie dachten) zu beschützen, das sie gerade zu überwinden trachteten, mag vielleicht auch von etwas chronologischer Hilfe sein, in dem es wohl mehr Sinn macht, das dieser Starke Gott der Gott Israels war über den die Ägypter ja schon unterrichtet gewesen sein mußten, und dessen Schutz wir schon beschrieben, statt eines `Gottes' wie jene der Kanaaniter oder den 10 Stämmen, die sich ganz vom Gott Abrahams, Isaaks und Jakob getrennt hatten und ihren eigenen steineren und hölzeren Götzen dienten als ob sie wirklich göttlicher Natur waren.
Nun, er benutzte ihn. Für ein Jahr nach dem anderen kehrte Thutmoses III. nach Palestinien zurück, um seinen Tribut abzuholen (2.Chroniker 12:8: "... doch sollen sie ihm untertan sein"). Drei Jahre nach der Eroberung von `m-k-t' (Miqtar, Jerusalem und ihre Umgebung), und andere Orte, deren Namen er an eine Wand in Karnak schrieb und Bilder von Bäumen und Pflanzen zeigt die er jedes Jahr von Palestinien her in sein eigenes Land brachte und dann diese Innschrift hinzufügte: 1) `Flagpoles' sind wohl zum Schiffbau geeignete hohe Bäume. Thutmose erinnert daran, wie er die im Gottesland wachsenden hohen Bäume fällte, dem Land der Terassen, Judah-Palestinien. Er berichtet dann, wie, in Nachahmung der ganzen Phönizischen/Israelitischen Flotte, er auch seine Schiffe von den Männern aus Lebanon (Hirams) bauen ließ. Sie segeln auch zum Süden, um die wunderbaren Güter des "Gartens (oder Gartenlandes)" zu bringen. Wenn man von Lebanon in südlicher Richtung segelt kommt man ohne Ausnahme in Ägypten an. Der Zusammenhang des Berichtes scheint aber nicht zu bedeuten, das Ägypten gemeint sein könnte. Deshalb nehmen wir an, das der Hafen ihrer Abfahrt noch mal wieder die alte Hafenstadt Salomos, Eilat, war oder aber eine Israelische Hafenstadt am Mittelmeer und ihr Ziel entweder Afrika oder der Nil war und das der `Garten' wohl die fruchtbaren, tropischen Wälder der Lebanesischen Berge und das Hula Tal beschreibt mit dem wohl auch die Ägypter wenig bekannt waren. So war es dann ja auch das wir über König Josaphat den folgenden Bericht finden: "Und es war kein König in Edom, ein Landpfleger war König. Und Josaphat hatte Schiffe lassen machen aufs Meer, die nach Ophir gehen sollten, Gold zu holen. Aber sie gingen nicht; denn sie wurden zerbrochen zu Ezion-Geber."[1.Könige 22:47, 48] "Und er vereinigte sich mit Ahasja, dem König Israels, Schiffe zu machen, daß sie aufs Meer führen; und sie machten die Schiffe zu Ezion-Geber. Aber Elieser ... weissagte wieder Josaphat und sprach: `Darum daß du dich mit Ahasja vereinigt hast, hat der Herr deine Werke zerrissen'. Und die Schiffe wurden zerbrochen (wohl in einem Sturm) und konnten nicht aufs Meer fahren." [2.Chroniker 20:36, 37] "Du zerbrichst die Schiffe im Meer durch den Ostwind." [Psalm 48: 8] Ungefähr nur 100 Jahre nach dem Salomo eine Flotte von Schiffen hatte, versuchten auch Josaphat und, wie wir auch oben lasen, Thutmoses dieses nachzuahmen. Der Handel war so erfolgreich für Salomo, daß spätere Generationen seine Unternehmen nie ganz vergessen konnten, "Sie ist wie ein Kaufmannsschiff, das seine Nahrung von Ferne bringt." [Sprüche Salomos 31:14] Der Schatz von Jerusalem auf den Wänden von Karnak Es ist wohl ein glücklicher Umstand, daß die Mauern des Karnak Tempels den Bericht und die Bilder eroberter Schätze bewahrten, die von einem anderen Tempel kamen, dem Tempel von Jerusalem, Kadesh, die Heilige Stadt. Aber Geschichtsforscher wagten sich nicht zu vermuten, dass mit `Kadesh' Jerusalem gemeint sein könnte, den nach ihrer Meinung lebte Thutmoses III. ja viele Jahrhunderte vorher. Die Bilder die wir jetzt untersuchen wollen zeigen Reihen von Behältern, Möbel, Gebrauchsgegenstände verschiedener Art, Schmuck und köstliche Dinge oft typisch für priesterliche Tempeldienste. Was wir aber nicht vorfinden sind Dinge wie Nacktheit, phallische oder Yonische Geräte, fraziert aussehende Gesichter - Sachen die oft in heidnischen Tempeln zu finden sein könnten. Einige, wenige Ausnahmen zeigen Ägyptische Motive auf und könnten damit erklärt werden, das Salomo ja eine Ägyptische Prinzessin geheiratet hatte. Die vollständige Liste dieser Schätze wurde bei Walter Wreszinski zusammengestellt in seinem `Atlas zur altägyptischen Kulturgeschichte', Leipzig, 1935.Die Zeit Thutmoses III. presentiert auch den besten geschichtlichen Hintergrund für die Art von politischen Verschwörungen wie sie ja mit Jerobeam und seiner Rolle die 12 Stämme zu spalten, geschahen. Die Regierungsmethoden Salomos und Rehabeams waren sehr teuer für das ganze Volk Israel. Die 12 Stämme spalteten sich für alle Zeit und alles andere ist biblische Geschichte. Wie wir schon demonstrierten war Thutmoses Sisak des Biblischen Berichtes. Da die Tontafeln von Ras Shamra in die Zeit des Amenhoteps und Thutmoses gehören, sollte zu erwarten sein, das wir in ihnen den Namen Zerah (Terah, Gedicht von Keret) und auch Sisak darin finden können. Der Name wurde auch gefunden und befand sich unter den ersten Wörtern den derÜbersetzer zu seiner großen Überraschung vorfand. "Le mot `Swsk' semble, un nom propre, a rapprocher peut-etre Übers. "Das Wort `Swsk' ist wohl ein Eigenname der den Ägyptischen, Hebräischen Sosenk oder Sisak zusammenbringt." [790] Der Übersetzer wagte es sich nicht die richtige Schlußfolgerung zu ziehn, denn was tat ein Pharaoh des 9. oder 10. Jahrhunderts v. Chr. hier in der Mitte des zweiten Jahrtausends v. Chr.? Warum stand der Name `Sisaq' (Französisch) `Shishak' auf einer Tontafel von Ras Shamra die aus dem 15. Jahrhundert v. Chr. herstammte? Wer will den noch behaupten, daß es keinen Grund gibt die alte Geschichte der Bibelländer zu revidieren? Der Inventar der Tempelschätze von Jerusalem In diesem Teil werden wir die Karnak Wandbilder und weniger so, die Darstellungen im Grabe des Rekhmire, dem Vizier Thutmoses, und Menkheperre-Seneb, seinem hohen Priester und die Übersetzung von James Breasted benutzen. Alle diese Quellen zusammengenommen können mit dem biblischen Bericht Stück für Stück verglichen werden um uns zu helfen einzusehen, wie groß die Ähnlichkeiten dieser zwei unabhängig angefertigten Quellen eigentlich ist und das beide Berichte zur gleichen Zeitspanne der Weltgeschichte gehören müssen. Der militärischer Feldzug Thutmoses III., in seinem 23. Jahr, richtete sich gegen Ziele in Palestinien und Syrien. Er unterwarf diese Länder und nahm einige der Städte mit Gewalt ein während andere, wie Jerusalem, sich ihm freiwillig unterwarfen. All wurden Pharaoh tributpflichtig. Ein Wandbild in Karnak zeigt die Schätze aus Gold, Silber, Erz und aus köstlichem Stein und Beispiele von der Flora und Fauna, die er in Palestinien vorfand und die Pharaoh nach einem seiner Feldzüge nach Ägypten transportieren ließ. Diese Feldzüge soll der populären Geschichte nach gegen die Ortschaften der Kanaaniter gerichtet worden sein, lange bevor die Israeliten in dem Land ankamen. Wir finden aber, das die Verfechter dieser Theorie in vielen Einzelheiten die Geschichte falsch darstellen. Es gibt keinen positiven Beweis, daß die Kanaaniter die Hersteller dieser Produkte waren. Die Geschichte des Leviten und seiner Konkubine [Richter 19:1ff] demonstriert das einige Israeliten in den Städten der Jebusiter wohnten. Deshalb nehmen wir an, daß sie auch mit ihnen Gebrauchsgegenstände austauschten, einschließlich von Tontöpfen und anderen erhaltbaren Produkten. Aus diesem Grund ist es in keinem Fall ein sicheres Unternehmen ausgegrabene Funde zu datieren und sie Kanaanitischen Ursprungs oder auch anderen Zeitperioden zu zuschreiben. Die Geschichte des Leviten hilft uns zu verstehen, das Israeliten auch fest Städte bewohnten und nicht nur wie Nomaden in Zelten wohnten wie einige Geschichtsforscher es gerne haben wollen. Wir würden vorschlagen, das auch Tontöpfe und Tonscherben nicht unbedingt eine sichere Methode zur Zeitbestimmung archäologischer Schichten sein mögen. Töpfer und Handwerker würden sicherlich ihre Waren an jeden verkaufen der ihren Preis bezahlen konnte. Die Bibel erwähnt die Fähigkeit der Kanaaniter Metallwaren herstellen zu können aber wohl nur in dem Sinne zu sagen - die Kanaaniter können es tun wir (Israel) aber auch und vielleicht sogar besser. Es waren die Israeliten die die Arbeitsklasse während ihres Aufenthalts in Ägypten darstellten. Ihre Geschicklichkeit entwickelte und vertiefte sich über viele Generationen. Das dies der Fall war können wir daraus verstehen, wenn Aaron keine Schwierigkeit hatte ein goldenes Kalb in der Wildernis bei Sinai herzustellen. Der Verlust dieser Arbeiter veranlaßte Pharaoh sie mit Gewalt wieder nach ihrem Ort zurück zu bringen, ein Versuch der ihm und seiner ganzen Armee das Leben kostete. Zur Zeit Davids und Salomos fanden diese Handwerker neue Arbeit, besonders während der Bauzeit des Tempels und der Paläste des Königs. Wir können wohl annehmen, das er auch einen Palast für seine Frau bauen ließ und dieser wohl ihrem Geschmack gemäß hergestellt wurde. Seine Königin hatte wohl auch in ihrem Besitz im Hebräischen Jerusalem, Brautgeschänke wie ein Götzenbild des Amon-re. Unter den Wandbildern der Punt Expedition, beschrieb Kurt Sethe in 1905 ein beschädigtes Bild mit einer Inschrift deren wenige noch lesbare Worte ihn veranlassten anzunehmen das ein Standbild, vermutlich des Amon-re im `Gottes land' während der Punt Expedition aufgestellt wurde. Solch ein beschädigtes Standbild fand man for einiger Zeit in Jerusalem. Da wir schon darauf hinwiesen, das der Name Punt vielleicht auch auf Handelsorte der Afrikanischen Küste bezug nehmen könnte und das die Punt Expedition vielleicht eine Inspektionsrundfahrt antrat, vielleicht sogar bis nach südlicheren Häfen von Afrika, um selber zu sehen woher Salomo so viel Reichtum brachte, schlagen wir auch vor, das dies eine natürliche Folgerung der Tatsache war, das Salomo, mit der Heirat einer Ägyptischen Prinzessin auch Vorrechte und Pflichten in Ägypten selber übernahm. Ein Vergleich der Ägyptischen Schatzwand in Karnak mit dem Biblischen Bericht |
| #15 und 16, Möbel mit Ösen für Tragestöcke Vgl. 2.Mose 37:3, 13-14. | #177, Altar mit der Inschrift `Eine großer Bronzaltar'. Vgl. 2.Chroniker 4:1. | Altar #9 finden wir unter den mit Gold überzogenen Gegenständen mit Bekrönung und gewellter Brüstung. Vgl. 2.Mose 30:1, 3 "Du sollst auch einen Räucheraltar machen ... Und sollst einen Kranz von Gold umher machen." |
|
|
|
|
| Das Spitzbrot #138 hat die Inschrift `Weißes Brot' war aber aus Silber von einem Goldschmied und nicht von Bäckern gemacht worden wie wir es in 2.Mose 31:1-11; lernen. | #35-38 sind Kerzenhalter. #30-34 sind Hacken, Löffel und andere Arten von in Tempeln benutzten Gebrauchsgegen= ständen, 2.Chroniker 4:16; 2.Mose 35:15. |
|
|
|
| Die geraden Rechtecke stellen die Zahl `1' dar; das umgekehrte `U' eine `10'; Spiralen die Zahl `100'. | Der Gebrauch dieser Geräte war als Kerzenhalter mit Lotus Motiven. Der Benutz von Blumenknospen als Verzierung wird auch erwähnt, 2.Mose 37:17ff. Ein Beispiel sehen wir in #195 und 75, (Sieh `Galleria' für weitere Beispiele) 1.König 7:49. |
| Die Tische mit der #29 befinden sich in der dritten Reihe sind mit Gold überzogen und sind `Schaubrottische'. | Die Illustration #117 zeigt silberne `Schaubrottische'. | Inzensaltäre |
|
|
|
|
| Über den Inzensaltar lesen wir, "den Räucheraltar mit seinen Stangen, die Salben und Spezerei zum Räuchwerk" befanden sich im Tempel von Jerusalem, 2.Mose 35:15. #41 und 181 wohl flache Schalen auf einem Ständer sein auf denen man Inzens brannte da wir sie nicht näher in der Bibel beschrieben werden. |
| Im Tempel von Jerusalem gab es auch goldene Kerzenlöscher die halfen den angenehme Gerüche während der Dienste im Tempel auszubreiten (2.Chroniker 4:22; 1.König 7:50), vielleicht Brunnen [masrek] die Flüßigkeiten spritzen konnten (1.König 7:50; 2.Chroniker 4:22). |
| Vielleicht Flüssigkeit spritzende Gefgefäße.Oft zeigen diese Gefäße Mausartige Tierchen und auch Frösche mit kleinen Scheiben, laufende Mäuse, Lotusblüten auf dem Rand. | Nach dem biblischen Bericht hatte Salomo 100 goldene Becken, 2.Chroniker 4:8. In Karnak finden wir 95 davon. | Die Bibel spricht von mit Kupfer (Erz) überzogenen Türen, 2.Chroniker 4:9. In Karnak finden wir 30 mit "Kupfer überzogene Türen". |
|
|
|
|
| "Goldene" Schilder finden wir unter den erbeuteten Kostbarkeiten Pharaohs erwähnt, 2.Chroniker 9:15. Diese 300 Schilder zusammen mit den 200 Schildern aus Gold (2.Chroniker 9:15,16) wurden nicht vom Tempel entfehrnt; sie schmückten "das Haus des des Waldes von Lebanon" Wir finden den Ephod nicht als Beutestück erwähnt sehen aber zahlreiche Teile Priesterlicher Kleidung und Halsumhänge mit Brustplatten. |
|
|
|
| In Karnak finden wir verzierte Behälter, die nur von sehr geschickten Leuten hergestellt werden konnten und sich gut für Prunk liebende Könige eigneten, 1.König 7:50. | Die Wandbilder im Grabe des Viziers Rekhmire representieren weitere Geräte, die ihren Weg nach Ägypten fanden. Über `A' sehen wir einen Leopard und über `B' einen Baboon Affen. Diese werden auch in den Inschriften von Deir el Bahari erwähnt, "Affen, Gaboons ... Ein lebender südlicher Panther ..." [910], 1. König 10:22. Zur Zeit Salomos gab es in Palestinien/Lebanon Leoparden, Hoheslied, 4:8. |
|
|
|
Verschiedene Arten von Behältern, Möbel, sogar Streitwagen mit Gold und Silber, befanden sich unter den aus Judah erbeuteten Gegenständen. Die Ägypter dokumtieren: ".... 340 lebende Gefangene; 83 Hände; 2,401 Pferde; 191 Fohlen; 6 Hengste; ... junge ...; ein vergoldeter Streitwagen, (eine) dem Oberhaupt von `Mkty' gehörige Stange aus Gold (wie die Gegend um Jersusalem herum genannt wurde); .... 892 Streitwagen dieses elenden Feindes; zusammen 924 (Streitwagen); eine schön hergestellte Ritterrüstung aus Erz die dem Oberhaupt von Jerusalem gehörte .... 200 Ritterausrüstungen seiner schlimmen Soldaten; 502 Schalen; 7 Stangen aus (Mry)holz, aus Silber gemacht, und die zum Zelt des Feindes gehörten. Und, siehe, die Armee seiner Majestät nahm auch ...., 297 ...., 1,929 großes Viehzeug, 2,000 kleines Vieh, 20,500 weißes, kleines Viehzeug." Das `weiße Viehzeug ist von besonderer Interesse, da solches viel im Tempeldienst benutzt wurde. [3.Mose 22:20] [980] Sieh auch den folgenden Teil. Verschiedene Arten von Kunstwerken der besten Handwerker des eroberten Landes finden wir hier dargestellt. Sie machten kunstvolle Behälter und Gebrausgegenstände, die die Ägypter nun als eroberte Beute in ihren Gräbern stolz aufzeigen. Eine gute Anzahl dieser Künstler wurden wohl nach Ägypten gebracht, um nun dort ihre Arbeit für Pharaoh weiterzuführen. Wir sollten uns nicht wundern über den Aufenthalt von Jüdischen Handwerkern zur Zeit des Neuen Königreichs, bevor sie in Elephantine wohnten, in Ägypten vorzufinden. Im Grab des Rekhmire finden wir Gold, Silber und Kupferschmiede erwähnt, Möbeltischler, Steinmetzer und Maurer. So lesen wir zum Beispiel über den Kupferschmieden: "Ankunft der Asiatischen Kupfer[-schmiede] die seine Majestät während seine Sieges in Retenu gefangen nahm." [1030] Über den Tischlern lesen wir: "Das herstellen von Truhen aus Elfenbein, Ebenholz." Über den Maurern steht: "Gefangene die seine Majestät für den Bau des Amontempels brachte."
"Der Bauaufseher, er sagte zu den Arbeitern: `Die Rute ist in meiner Hand, seit nicht faul.'"
Über dem König Notes & References [10] Die gleiche Situation besteht für alle anderen Chronologien die nicht Thutmose III. in die Zeit Rehabeams setzen. [50] James Breasted, `Records', Vol. II, Sec. 447; Dann folgt eine Liste von Zinspflichtigen Dingen. [100] Breasted, `Records', Vol. II, Sec. 440, 441, 442. [120] K.Birch, `Shishak Mystery?', Chronology and Catastrophism Workshop, No. 2 (1987), p. 35; Golden Horus name: `Sekhempahtydsejerkhaw'. [125] Breasted, `Records', Vol. II, Sec. 416. [140] M. Müller, `Asien und Europa nach altägyptischen Denkmälern', S. 145, n.5. [145] J. Simons, `Handbook for the Study of Egyptian Topographical Lists..., 1937. [160] K. Birch, `Shishak Mystery', Chronology Workshop No. 2 (1987), S. 35. [180] Breasted, `Records', Vol. II, Sec. 419. [188] Breasted, `History of Egypt', S. 286, 287. [200] Breasted, `Records', Vol. II, Sec. 420, 421, 425. [290] Eva Danelius, `Did Thutmoses III Despoil the Temple in Jerusalem?', SIS Review II, No.3, (1977/78), p.65. [340] Breasted, `Records', Vol. II, Sec. 421; W. Helck, `Egyptian Historical Records of the Later 18th Dynasty', (trans. ins Englische B. Cumming) Vol. I, Sec. 1235. [380] See Papyrus `Anastasi I' in the CIAS Encyclo.
[400] Seti der Große erwähnt auch ein `qds' in seiner Liste im Tempel von El Qurneh und benutzt [440] Josephus, `Wars of the Jews', Book II, Sec. XIX, 8. [445] `A brief record...under...general Allenby', GCI (1918), notes opp. plates 20 & 23. [510] Breasted, `Records', Vol. II, Sec. 425. [570] Eva Danelius, `Did Thutmose III Despoil the Temple of Jerusalem?', Kronos 1, No.3, (1975), p.4. [640] Breasted, `Records', Vol. II, Sec. 451. [740] Barbara Cumming, `Egyptian Historical Records of the Later Eigtheenth Dynasty', Fascicle I, Sec. 1240; Transl. from W. Helck, `Urkunden der 18. Dynastie', Hefte 17-19. [790] Edouard Dhorme (1881-1966), `Revue biblique', Vol. XL (1931), p. 55. [910] JBRE, Records, Sec. 265,272. [980] JBRE, `Records', Vol. II, Sec. 435. [1030] JBREA, `Records', Vol. II, Sec. 755. [1140] R.W. Rogers, `Cuneiform Parallels to the Old Testament (2nd ed., N.Y. and Cincinatti, 1926), p. 255. [1165] James Breasted, `Records', Vol. II, Sec. 568. [1190] Ibid., Vol. III, Sec. 118. [1220] Breasted, `Records', Vol. I, Sec. 680. [1230] Breasted, `Records', Vol. III, Sec. 118; Der Leser mag sich daran erinnern das wir Seti I (den Großen), [in dessen Inschriften der Name `Mntyw' gefunden wurde] in die Zeit des Königs Manasseh datierten. Dies ist ein gutes Beispiel wie die revidierte Geschichte, die wir hier vertaidigen, Zusammenhänge aufzeigen kann, die sonst keinen Sinn finden.. |
|
|