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Sieg in der Gedankenwelt
Bei Larry Kirkpatrick übersetzt bei CIAS |
Einleitung Das Thema für heute ist sehr wichtig, besonders für Leser die mit der Bibel schon gut bekannt sind. Das Ziel der Bibel ist zu erklären wie Gott plant das Problem der Sünde zu seinem Abschluß zu bringen. Das Zweite Kommen Jesu wird nicht in einer Ecke geschehen, es wird die ganze Erde mit Seinem Licht erleuchten. Nur die sich auf diesen Tag vorbereitet haben, werden das Licht, das heller scheinen wird als die Sonne, ertragen können, da sie ihren Charakter durch den Hohenpriesterlichen Dienst Jesu im himmlischen Allerheiligsten, durch Sein auf dem Kreuz vergossenen Blutes, reingewaschen haben. (Hebr. 9;10) Aus diesem Grund ist es wichtig zu wissen wie Nachfolger Jesu sich auf Sein Kommen vorbereiten können. Von Gott oder Bösen Engeln Geführt Der Apostel Jakobus schreibt etwas sehr befremdendes am Anfang seines Briefes. Er sagt das wir froh sein sollen wenn wir uns in Situationen befinden in denen wir in Anfechtung fallen, Jakobus 1:2. Warum? Da Anfechtung unseres Glaubens Geduld in uns hervor bringt, und das fortwährende Erfahrung in Geduld, unseren Glauben vollendet, so das wir an nichts mangeln. Woanders lesen wir aber, das wir darum beten sollen, das wir nicht in Versuchung geführt werden, sondern erlöst werden von dem Übel (Mt6:13). Wir bemerken auch das Jakobus darüber spricht, wenn jemand in Versuchung fällt, Matthäus aber darüber, in Versuchung geführt zu werden. So unterscheiden wir zwischen Versuchungen die Gott vorbereitet, um unseren Glauben zu prüfen, und solche Versuchungen, in die der Böse uns hineinleitet, der nichts Gutes für uns vorhat. Laßt uns darüber mal kurz nachdenken. Nach Angaben in der Bibel, wenn Gott uns in schwierigen Dingen prüft, hilft er uns in wahrer Rechtschaffenheit stärker zu werden. Er versprach, das er Sein Volk `schmelzen', `reinigen' und `läutern' will, so "dass sie dem Herrn richtige Opfergaben darbringen." (Mal. 3:3 Zürcher Bibel). Der hier aufgezeigte Unterschied ist dieser, wenn man in Versuchung geführt wird, folgt ein solcher den Verlockungen des Bösen und er mag vorher schon öfter mal mit jenem zu tun gehabt haben. Ist das immer so? Was lehrt die Bibel darüber? Im Fall Jesu, Jesus wurde durch den Heiligen Geist in die Wüste geführt in deren Einsamkeit er sehr geprüft wurde. Wir lernen von seinem Beispiel, wenn Gott dich in eine Situation führt und du Ihm nahe bleibst, kannst du nicht über dein Vermögen versucht werden, 1.Korinther 10:13. Das heißt das Gott uns niemals in Situationen führt, in denen wir unbedingt versagen würden, er bringt uns aber in Situationen in denen man bedingten Erfolg hat - wenn wir uns Ihm ganz und gar anvertrauen und seinen Ratschlägen folgen. Heute wollen wir lernen wie Gott uns durch den rechten Benutz unseres Willens ein neues Gewissen gibt. Die Gesetze Begierigen Denkens Gibt es denn so etwas? Es ist wichtig zu verstehen wie wir Menschen nach den Gesetzen unserer begierenden Wünsche, Willensentscheidungen treffen. Wir lesen,
Jakobus nennt es aber, "gelockt" zu werden, oder vielleicht noch besser "gezogen" zu werden. Wenn wir durch unsere eigenen, begierigen Wünsche geführt werden, meint er zu sagen, das wir wie durch einen Fischhacken `gezogen' werden. Die Bibel will damit sagen, das Satan unsere schwachen Seiten kennt, unsere Begierden. So versucht er uns in jenen Gebieten, die schon vorher unsere schwachen Charaktereigenschaften waren. Einige Dinge mögen schon seit einiger Zeit hoch auf unserer Wunschliste stehen, Dinge, von denen wir von unserem alten Leben her wissen, das sie nicht gut und richtig sind. Wenn wir dann also das zuerst suchen, was früher, bevor wir Gott kannten, uns lockenswert erschien, kann der Böse uns leicht überlisten. Aus solchen Gründen versucht er uns immer wieder mit alten Sünden, die auf dem Pfad unserer eigenen Zerstörung noch immer herum liegen mögen, da er uns gut kennt. So betrachten wir unsere Entscheidungzentrale. Paulus schrieb darüber:
Unsere Wahl ist also, entweder Diener der Sünde zu sein, was zum (zweiten) Tod führen wird, oder Gott gehorsam zu sein, was zu gerechtem Leben führen wird und der Hoffnung des ewigen Lebens im Reich Gottes. Unsere Handlungsweisen entscheiden oft zwischen verschiedenen Möglichkeiten. Wir denken eine Entscheidung ist besser als die andere und wir wählen das, wonach wir uns am meisten sehnen. Aus diesem Grund müssen wir also den Gebrauch unserer Willenskraft verstehen, da sie die Entscheidungzentrale in unserem Gehirn ist. Alles hängt davon ab, das wir unsere Gott gegebene Willenskraft richtig benutzen lernen. Christen mögen schon den Wunsch haben ein gutes Leben zu führen und der Heiligkeit Gottes nach zu streben, wenn das aber alles ist, nur den Wunsch zu haben, ohne unsere Handlungsweisen, unsere Begierden zu verändern, wird uns das nicht am Ende in unsere gehoffte Richtung führen. Wenn man nur solch einen Wunsch ausdrückt überkommen zu können, sich aber dagegen streubt seinen eigenen Willen dem Willen Gottes zu unterordnen, sind solche keine wahren Christen. Am Ende eines jeden Tages kommt es deshalb darauf an, welchen Wünschen und Gefühlen wir immer und immer wieder die Oberhand geben. Unser Herz, unsere Gedanken, werden immerzu von unseren täglichen Entscheidungen beeinflußt, und wenn wir mit uns selber ehrlich sind, sind wir es selber die diese Entscheidungen treffen, die uns so machen wie wir sind. Suche Erst ... Hier folgt ein Prinzip das für alle gültig ist, bekehrt oder unbekehrt. Alle bewußte Taten die wir Menschen begehen zielen darauf ab, das wir mit ihnen zufrieden sind. Wenn jemand sofortige Befriedigung sucht, und das sein heißester Wunsch zu jener gegebenen Zeit ist, wird er demgemäß seine Entscheidungen treffen. Wenn jemand aber "am ersten trachtet nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit" (Mt. 6:33) dann wird das für diese Person von höchster Wichtigkeit sein und er wird alle anderen Entscheidungen dieser Ansicht unterordnen. So sehen wir ein, das es zu jeder gegebenen Zeit etwas gibt das wir "zuerst suchen" werden. Wir haben sozusagen eine Rangordnung für unsere Werte; eine gewisse Werteskala wie zu einer gewissen Zeit unser Leben verlaufen soll. Dies ist auch so im Leben aller Menschen die Gott getreu oder nicht getreu leben wollen. Es ist deshalb so sehr wichtig zu verstehen was in unserem Herzen vor sich geht. Dazu kommt noch, die Wahlen die wir treffen haben direkter Weise damit zu tun, ob wir denken, das die Gründe für unsere Unzufriedenheit geändert werden können oder nicht. Wenn ich denke das ich meine Situation nicht verändern kann, werde ich kaum Energie verschwenden das zu versuchen. Wenn ich denke, das es nicht möglich ist Sünden zu überkommen, werde ich das auch garnicht versuchen. Menschen drängen sich nicht darum das zu tun, von dem sie denken, das es für sie unmöglich ist. Wenn es wahr ist, das wir nach unserer gegenwärtigen Werteskala Entscheidungen treffen, dann ist es auch wahr, das wir zuerst die am meisten unzufrieden machenden Dinge aufgeben werden. Wenn es mein Ziel ist ein besonderes Sündengebiet zuerst zu überkommen, dann werden meine geistlichen und gefühlsmäßigen Hilfsquellen so viel Kraftaufwand benötigen wie mein Herzenswunsch sie erfordert. Hier folgt aber eine Warnung: "Der Ehrgeizige Mann sucht immer höhere Stellungen, Ehre und Macht. Er gewinnt seine Ziele und sinkt dann ins Grab. Die Welt lobt ihn und nennt ihn einen erfolgreichen Mann; aber gewogen im Heiligtum, mangelt es ihm, es ist aber zu spät seine Fehler zu überkommen. Er befriedigte eitle Gefühle und jagte nach Träumereien, in der himmlischen Buchführung, jedoch, steht nach seinem Namen, verloren." {ST, July 3, 1884 par. 15} So nehmen unsere Ziele die Gedanken sehr in Anspruch, was leider oft dazu führt, das diese liebgewonnenen Ziele unsere Seele von Gott trennen. Jesus kannte die heimlichen Begierden des menschlichen Herzens und wir erhielten die Bibel, um diesen die richtige Richtung zu geben. Gottes Wort verbietet nicht das wir fleißig sind, sie überläßt es dem Menschen nicht ein nutzloses Leben zu leben; sie setzt Ziele vor ihn, die es wert sind, mit aller Kraft zu erreichen. Die Bibel zeigt dem Vergnügungsucher den Pfad zu Friede und Freude; sie leitet das Streben der Ehrgeizigen. Wenn es Reichtum ist das wir suchen, öffnet sie Schätze die niemals entmutigen werden, - unendliche Reichtümer, unvergänglich so wie der Thron des Ewigen." {ST, July 3, 1884 par. 16} Jener der die im Fleisch begründeten Begierden zu stillen sucht, strebt nach Illusionen. Er mag das Ziel seiner Begierde erreichen, findet aber das sie von leerer Bedeutung sind. Wir sollen zuerst bessere Dinge suchen, und ernten demgemäß." (Röm. 8:5-17). Die Zwei Richtungen des Selbstbetruges Welche Methode benutzt der Teufel, um uns auf anderen Wegen zu leiten als jenen, die für uns die besten sind? "Wenn wir es unseren Gedanken erlauben unsicher hin und her zu schwanken befinden wir uns am Anfang wo Versuchungen zur Sünde führen. Der Böse beobachtet uns immerzu und benutzt alle Gelegenheiten Gott falsch darzustellen, und unsere Gedanken dem zu zuwenden, das verboten ist. Er versucht immer wieder unsere Gedanken der Welt zu zukehren. Er erregt unsere Gefühle, reizt unsere Leidenschaften und richtet unsere Neigungen dem zu, was nicht gut für uns ist; es ist aber deine Verantwortung jedes Gefühl und jede Leidenschaft zu kontrollieren und in ruhiger Vernunft und ruhigem Gewissen zu beurteilen. Wenn wir das tun, verliert der Böse seine Macht über unsere Gedankenwelt. Christus ruft uns dazu auf, fortwährend über diese Angriffe in unseren Gedanken zu siegen, da sie unseren Charakter beeinflussen, und stattdessen unsere natürlichen Neigungen durch die Gnade Gottes zu verändern. Wir müssen Appetit und Leidenschaften überkommen und unseren Willen vollkommen mit Jesus in Einklang bringen. Dies wird nicht ein schmerzhafter Prozess sein, wenn das Herz willig dem Wirken des Heiligen Geistes geöffnet wird. "Umgürtet darum die Lenden eures Sinnes; seid nüchtern und setzet eure Hoffnung völlig auf die Gnade, die euch gebracht wird beim Offenbarwerden Jesu Christi." {1.Petr. 1:13 (ZB); R&H, June 14, 1892 par. 3} An dieser Stelle finden wir zwei spezifische Probleme:
Hier kommen zwei Fragen auf:
"Es ist unser Vorrecht die höheren Eigenschaften Seines Wesens zu erhalten, wenn wir, durch die Vorkehrungen die er traf, Seine Segnungen und Wohltaten annehmen und fortwährend das Gute statt des Bösen in uns kultivieren. Wir haben in uns Vernunft, Gewissen, Erinnerung, Willenskraft und Zuneigungen - ein Mensch kann alle diese Merkmale zu eigen haben. Als Gott Vater und Gott Sohn Vorkehrungen trafen einen Weg vorzubereiten, den Menschen von den Fesseln Satans zu befreien, gab Gott der menschlichen Natur alle Hilfe mit Seiner göttlichen Natur wieder in Einklang zu kommen. In solch einer Natur wie wir sie haben wurde unser Herr Jesus Christus in der Wüste von Satan versucht. Er könnte den Lügen Satans nachgegeben haben wie Adam es tat, wir sollten aber das Lamm Gottes loben und preisen, das er in keinem einzigen Punkt der Sünde nachgab." {3SM 130.2} Diese bemerkenswerte Erklärung läßt uns wissen, das wir `die höheren Eigenschaften seines [Jesu] Wesens' haben sollen. Um diese Merkmale unsere Eigenen zu machen, müssen wir die Segen Gottes für uns annehmen, d.h. das wir fortwährend das Gute statt das Böse in uns kultivieren. Das mag bedeuten,
Dies sind die gleichen Merkmale die Jesus in Seiner Menschheit zu eigen waren. Gott will diese Eigenschaften benutzen, um jene Menschen in eine neue Person zu verwandeln, die mit dem Heiligen Geist dazu willig zusammen wirken. Kann das Wirklich Geschehen? Dies bringt unz zu der zentralen Frage:
`Wie können wir dann Gott mit ganzem Hersen suchen?'Ist das wirklich möglich? Der König David beantwortete diese Frage so:
Dies Ziel schließt also Veränderungen in unserem Herzen, in unserer Gedankenwelt, mit ein. Dies ist nicht nur wunschvolles Denken. "Die Herzensveränderung durch die wir Kinder Gottes werden wird in der Bibel als neue Geburt besprochen . . . Wenn Christus in uns wohnt, wird unsere ganze Natur umgestaltet. Der Einfluß Jesu, Seine Liebe, erweicht unser Herz, macht unsere Lebensvorstellung ihm untertan und hebt unsere Gedanken und Wünsche zu Gott und Seinem Himmel empor." {SC 73.1} Dies sind die Veränderungen nach denen wir suchen:
Es ist Jesus, "Aller Heiden Bestes", wie Haggai Ihn nennt (Hag. 2:7). Da Gott uns Menschen aber mit einem freien Willen schuf, müssen wir es Ihm erlauben zu uns zu kommen. Das hat mit unserem Herzen, unseren Gedanken, zu tun. Welch einen hohen Ruf haben aber auch nur einfache Christen? Dies ist eine Überraschung und Grund zur Freude! "Der wahre Christ erhält Erfahrungen die Heiligkeit in ihm wirken. Er ist ohne Flecken oder Schuld in seinem Gewissen, auch ohne irgendeiner Spur von Verderbung in seiner Seele. Die geistlich wirkende Kraft des Gesetzes Gottes, mit dessen begrenzenden Prinzipien [200], kommt in sein Leben hinein. Das Licht der Wahrheit beleuchtet sein Verständnis. Der Glimmer vollkommener Liebe für den Erlöser fegt die Dunkelheit fort, die sich zwischen ihm und Gott befand. Der Wille Gottes wird nun sein Wille, rein, erhebend, durchläuternd, und heiligend. Sein Angesicht spiegelt nun das Licht des Himmels wieder. Sein Körper ist nun ein brauchbarer Tempel für den Heiligen Geist. Heilige Haltung schmückt nun seinen Charakter. Gott kann nun mit ihm zusammenwirken, denn seine Seele und Leib sind in Einklang mit Gott." {HP 200.3} Diese Erklärung markiert die besonders hohe Stellung die erreicht wird, nicht nur von seltesten, gottseligen Menschen, aber von allen wahren Christen. `Solch ein Christ ist ohne Flecken oder Schuld in seinem Gewissen, auch ohne irgendeiner Spur von Verderbung in seiner Seele. Die geistlich wirkende Kraft des Gesetzes Gottes, mit dessen begrenzenden Prinzipien, kommt in sein Leben hinein.' Wir können nur staunend dieses Versprechen Gottes betrachten. Wir blicken dann im Geist vorraus auf den Tag Seiner Erscheinung, und Freude regt sich in unserem Herzen, das wir Teil Seines Landes, Seines Königreiches sein werden, wo kein Herzeleid zu finden ist, und wo wir unsere gereinigten Gaben zu voller Blüte entwickeln können. Götzen in Unserem Herzen Aufrichten Am Anfang sind Menschen keine Götzendiener. Wir fangen unser Leben mit unserer durcheinander gebrachten, in Sünde gefallene Natur an. Es ist eine verbogenen Natur anders als die original geplante. Nach dem Ungehorsam in Adam aufkam, ist diese Natur dazu bereit begierige Wünsche ihr höchstes Ziel zu machen. Es fand eine Veränderung im Menschen statt. Zuerst, in unserem originalen Zustand, war der Charakter der Menschen zentrifugaler Art, ihre Interessen flossen hinaus. Nach dem Fall kehrte sich das alles um. Nun wurde unsere Natur zentripedal, so das unsere Interessen nun nur in uns selber hinein fließen. Anders ausgedrückt, ist der fruchtbare Grund in uns jeder Zeit dazu bereit entweder guten Samen oder Unkraut wachsen zu lassen. Wir wählen was wir erlauben in uns aufzuwachsen. Unsere ungezügelte Natur wirkt gegen uns, um uns letzten Endes zu vernichten. Nachfolger Jesu sollen aber lernen wie sie die selbst zerstörenden Neigungen zügeln und von Unkraut frei halten können. Dazu kommt noch das Christen, durch die Kraft Gottes nun in ihrem Leben, Gelegenheit haben, für ihre eigene Sinnesänderung mit Gott zusammen zu arbeiten. Wie schon erwähnt fangen Menschen ihr Leben nicht als Götzenanbeter an. Sie werden das später. Es geschieht so:
Wer richtet in unseren Herzen (Gedanken) Götzen auf? Sie sind für jeden persönliche Dinge. "Diese Leute hängen mit ihren Herzen an ihren Götzen." Jeder wählt seine eigenen. Sie richten sie in dem einen Gebiet auf über das nur sie vollkommene Kontrolle haben: in ihren eigenen Herzen. Menschen haben aber nicht nur einen Götzen in ihrem Herzen. Nach gegebener Zeit befindet sich eine ganze Sammlung darin, "mit seiner großen Abgötterei" oder wie die Zürcher Bibel es übersetzt, "wegen seiner vielen Götzen" (Hes. 14:4). Wir sehen hier wieder wie unsere Werteskala funktioniert. Jeder Mensch hat seine eigenen, hierarchische Lieblingsdinge die Zentrale Stelle in seinem Leben erhalten. Dies sind die vielen Götzen. Genauso wie wir Götzen in unserem Herzen aufrichten können, so können wir uns auch vor dem verbeugen dem es alleine gehört das wir Ihn anbeten - unseren Schöpfergott. Unsere ganze Aufmerksamkeit auf solche Götzen um uns herum zu lenken bedutet, das wir unsere Gedanken von göttlichen Dingen abwenden. Dies ist das unabwendbare daraus folgende Ergebnis.
Jene die Götzen herstellen, tatsächliche kleine Standbilder, wissen das sie das tun. Sie wissen das diese Hände haben aber nichts anfassen können, sie haben ihren Mund, können damit aber nicht sprechen. Heutezutage leben wir viel schneller verglichen mit jenen alten Zeiten. Einige leben ein sehr schnelles Leben. Wir erhalten jeden Tag so viel Informationen, die oft unsere sofortige Aufmerksamkeit und Entscheidung verlangen, das wir uns selber gar nicht helfen können, behandeln dann aber einige Dinge nur so leicht hin. Wir haben wenig Zeit für uns selbst zu denken oder eine Idee abzuwägen: ein Problem, eine Angst, den Eindruck einer vorüber eilende, fremden Person. So ist es wohl für uns ganz leicht Götzen herzustellen, sie anzubeten, und wie sie zu werden, ohne das wir es bemerken. Die obige Quotierung, jedoch, sagt es ganz klar: Jene die sich Götzen machen (bewußt oder unbewußt) sind ihnen gleich. Bemerken Sie bitte die Betonung. Wir haben es in unserer Hand ob wir Götzen herstellen wollen oder sie anbeten. Wir lasen dazu: So sind alle "die auf sie hoffen". Wem vertrauen wir, ist die Frage. Ist es ihre Pansionierung? Sind es ihre akademischen Befehlungsschreiben? Ist es ihr Beruf? Ihre Frau? Ihre Intelligenz? - Dies sind nur Beispiele. Jeder dieser Punkte und noch viele andere können die gleiche Auswirkung auf sie haben. Sie können für uns zu Götzen werden. Worauf gründen wir unser Vertrauen? Da es schon wahr ist, das niemand sein Leben als Götzendiener anfängt, werden wir solche aber später. Wir entarten uns mehr und mehr von dem was wir sein sollten. Man benutzt Animierungen, um in leblosen Dingen den Eindruck von Leben hinein zu bringen. Gott schuf Adam; er gab ihm Leben. So fing in allen von uns das Leben an. Jedes auch nur kleinste Leben ist sehr kostbar. Später sind es unsere eigenen Entscheidungen die uns lebendig machen oder den Tod herbeiführen. Gott ist aber gerne dazu bereit uns auf zu muntern: "Wähle das Leben" 5.Mose 30:19 sagt Er. Wenn wir das Leben wählen, müssen wir auch sorgfältig das wählen, was wir für unser Leben wünschen. Eva hörte der Schlange zu und glaubte deren Lüge, das die Frucht vom Baum `der Erkenntnis des Guten und Bösen' etwas war, das sie zu essen wünschte. Der Teufel stellte ihr diesen Götzen vor und sie betrachtete ihre Begierde höher zu sein als ihr Vertrauen an Gott. Sie hatte damit einen Götzen in ihrem Herzen. Satan setzte diesen vor sie, die Frucht hing so schön wie ein Fischhacken vor ihr und es lüstete sie danach, (1.Mose 3:6; 2.Mose 20:17). "Die Klarheit des Herrn wieder zu spiegeln verklärt uns" . Dies ist auch das zentrale Problem mit Götzen. Wenn wir unsere Energie dazu benutzen, um sie auf falsche Dinge zu konzentrieren, nehmen diese die höchste Stelle in unserer Werteskala ein. Sie fesseln unsere ganze Aufmerksamkeit. Wie wir diesen Dingen nachjagen, füllen sie endlich ganz und gar unsere Gedanken. Sie beherrschen uns, Geld, Familie, Kinder, Gott - alles steht zurück. Wir leben nur für diese Dinge - unsere Selbstsucht. Sie mögen nur leblose Dinge sein, unnatürliche, sie füllen aber unser ganzes Herz, sie sind Götzen die wir selber in uns aufrichteten. Sie überschwemmen alles andere in unserem Leben. Wie ein Kaninchen Nachts die Strasse überquert und die Scheinwerfer eines Autos staunend ansieht - und dann flach wie eine Scheibe wird - so geht es auch am Ende den Götzenanbetern. Ja! Es ist doch so notwendig das wir die bittende Stimme Gottes hören wenn er sagt,
Hier finden wir eine klare Darstellung über wo die Verantwortung und vorgebliche Notwendigkeit unserer Handlungsweisen liegt. Obwohl Hesekiel diese Botschaft an Israel richtet, meint Gott damit uns alle. Wir alle müssen unser Leben sogleich ändern, denn Jesus kommt sehr bald wieder. Wir müssen unsere Gedanken, unsere Häuser von all dem Kram auslehren, das unsere Aufmerksamkeit von Gott ablenkt. Nur so, fand ich, konnte ich es anfangen mein Leben dem Willen Gottes anzupassen. Die Kraft unser Leben so zu ändern ist nicht in uns selbst, sie kommt nur von Gott. Wir sahen Seine Liebe wie er uns erretten möchte, wie er uns von der Last der Sünde befreien möchte, und wir tun alles, nach dem wir diese Erkenntnisse in uns haben, um Ihm zu gefallen. Gott selber gibt uns die Kraft dazu, unser Leben ganz und gar nur Ihm zu zuwenden.
Nun gilt dies folgende biblische Versprechen auch uns, "Hoffe auf den Herrn und tue, was gut ist; bleibe im Lande und übe Treue, so hast du deine Wonne an dem Herrn, und er gibt dir was dein Herz begehrt." Psalm 37:3,4 ZB. Gott nimmt nun den ersten Platz in unserem Leben ein. Jesus wird für jeden von uns der erfüllte Wunsch aller Zeiten, das Zentrum, die Mitte aller unserer Gedanken. Wenn wir uns daran täglich immer wieder erinnern, seine Worte immer in unseren Gedanken bewegen, werden wir unsere Probleme richtig ordnen lernen, unsere Werteskala neu aufrichten, und nie vergessen diese immer im Auge zu behalten, denn wir wissen das der Teufel uns nicht aufgeben will und Anfechtungen aufkommen werden. Wenn das geschieht, seit froh im Herrn, lobt Ihn und versteht, das Er Euch beisteht, wie er es versprach als er sagte, "Wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich sie alle zu mir ziehen."
Nach Seiner Himmelfahrt sandte Er uns den Heiligen Geist von dem die Bibel lehrt, das er allgegenwärtig ist (1.Könige 8:27).
Wenn es darum geht unseren Sinn, unser Herz, unsere Gedankenwelt zu ändern benötigen wir praktische Hilfsmittel. Ein solches praktisches Hilfsmittel ist eine neue Werteskala, eine Liste neuer Motivierungen. Hier folgt nun was über solche praktischen Hilfen schon gesagt wurde.
"Es sind unsere Motive die unseren Werken ihren Charakter geben, ihnen wird entweder der Stempel der Schmach oder des hohen moralischen Wertes aufgeprägt." {Das Leben Jesu}
"Jede Tat erhält ihre Qualität von den Motiven die sie veranlasste, wenn die Motive nicht erhaben, rein und selbstlos sind, wird unsere Gedankenwelt und unser Charakter niemals gleichmässig gestaltet sein." {Sons & Daughters of God, 171}.
"Mit jeder Aktion in unserem Leben offenbaren wir eins der zwei sich widerstreitenden Motive." {Erziehung. S. 190}
Alle unsere Taten, ob von Außen sichtbar oder nicht, weisen einen Stempel auf. Sie sind markiert als Werke der Schmach oder ale Werke hohen moralischen Wertes." Unsere Werke müssen hoch, rein und selbstlos sein, damit unsere Gedanken und unser Charakter gut ausgegeglichen sind. Motive widerstreiten sich. Deshalb sind unsere Werke voller Scham oder von hohem moralischen Wert. Es ist nicht nur das Ablehnen der Sünde, aber auch Teilnahme an positiven Dingen von hohem moralischen Wert, was Friede in unser Leben hinein bringt.
"Gott hat für jeden Freude vorbereitet an die beide, Reiche und Arme, sich erfreuen können - die Freude die man findet, wenn man reine Gedanken und selbstlose Werke kultiviert, die Freude die davon kommt wenn man mitfühlende Worte spricht und freundliche Werke vollbringt. Jene die solche Dinge vollbringen verbreiten das Licht Jesu Christi über jene die in vielen dunklen Schatten wohnen." {MH 198.2}
Sinnliche Vergnügen sind nur eine Gruppe, eigentlich eine niedrigere Gruppe, all der verschiedenen Arten von Unterhaltung die man finden kann. Das Kultivieren von reinen Gedanken und selbstlosen Werken ist von höherer Bedeutung, die Gott für alle vorbereitet hat. Sind wir gewohnt solche Erfahrungen zu haben?
Lasst uns nicht vergessen, obwohl unsere Natur verbogen ist, haben wir doch noch ein positives Element darin. Es gibt einen `Henkel' den Gott benutzen kann, nämlich dieser, `gerechtes Leben erscheint auch den Sündern in einem guten Licht.' Deshalb lesen wir in der Bibel, "Dies war das wahrhaftige Licht, welches alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen." Johannes 1:9. So lesen wir auch, "sogar die ihr böse seid, wisst euren Kindern gute Gaben zu geben", und auch, Gott hat "weder Anfang noch Ende, Ewigkeit, in alle Herzen gelegt." {Luk. 11:13 ZB; Prediger 3:11 Luther umschrieben).
"Jeder Mensch, wie schwer auch von Sünde beeinflußt, ist nach Gottes Ansicht von kostbarem Wert. Wie die Münze das Bild und die Überschrift jener trägt die Macht haben, so trug auch der Mensch nach seiner Schöpfung das Ebenbild und die Überschrift Gottes, und obwohl jetzt beschädigt und verblaßt durch den Einfluß der Sünde, verbleiben die Spuren Seiner Überschrift in jedem Menschen. Gott möchte jede Seele wieder zurück gewinnen, damit er Sein Ebenbild der Gerechtigkeit und Heiligkeit wieder darauf aufprägen kann." {COL 194.3}
Wir erinnern uns noch daran: `Die uns von Gott gegebene Willenskraft ist unsere, damit wir sie benutzen.'
Was ist es das Menschen dazu bewegt vor Gott Buße zu tun? Es ist dies, "die Güte Gottes leitet uns zur Buße." Röm. 2:4.
So betrachten wir nun solch ein Beispiel einer Werteskala oder Liste. Sie enthält viele Warnungen, motivierende Fragen und Bemerkungen die jeder selber unterstreichen kann.
Wenn Versuchungen dich gerade zu überweltigen suchen, frage dir selber diese Fragen:
Wir können immer wieder und immer wieder selber wählen wer wir sein wollen. Es ist aber dieser genaue Augenblick der Gipfel auf dem wir stehen, von wo wir entweder hoch fliegen oder herabfallen - der Punkt zwischen unserem Charakter und Ewigkeit. Wofür ich mich in diesem Augenblick entscheide ist es der ich dann bin. Alles andere ist schon Geschichte oder noch Zukunft.
Wenn du dich in Versuchungen befindest, und böse Angriffe sich in deinen Gedanken herumwälzen und Fragen aufkommen wie - wirst du diese Sünde begehen oder nicht? - fange sofort eine gedankliche Übersicht durch die Liste der obigen Prinzipien an die jetzt deine neue Werteskala ist. Diese Prinzipien sollten spezifische Schwachheiten und positive moralische Vornahmen enthalten, sie mögen verschiedene, typische Sachlagen enthalten. Sie mögen damit zu tun haben, wie du dich verteidigen wirst wenn Entscheidungen von dir verlangt werden. Sie mögen auch Dinge enthalten, die du dich einfach weigerst zu tun. So mag deine Liste auch folgenschwere Warnungen enthalten, - wenn ich dies tue, geschieht dies und das - besonders mit Bezug zu Fragen auf Arbeitsplätzen. So gestalte solche Werteskalen und Prinzipien sehr sorgfältig, wanke aber nicht zwischen Gut und Böse hin und her.
Hier ist ein Beispiel solcher einer Werteliste:
"Durch das Gesetz haben wir Erkenntnis der Sünde. Sünder werden aber immerzu die Nähe Jesu erfahren durch die wunderbaren Beweise Seiner großen Liebe für uns offenbar wurden, in dem er sich selbst erniedrigte, um einen Schamvollen Tod für mich und dich auf einem Kreuz zu sterben." {LHU 150}
"Wenn wir nun auf Jesus aufschauen, Seine Vorzüge und Seine Gnade betrachten, dann wird Seine Reinheit eine Abscheu in uns schaffen zu dem was Sündhaft ist, und ein intensives Verlangen und Durst für Seine Gerechtigkeit in uns hervor bringen." {OHC 58}
Wir mögen beschädigter Staub sein, wir sind aber nicht verlorener Staub. Wir sind noch erlösbar. Wir können Teilnehmer der göttlichen Natur werden und der vergänglichen Lust dieser Welt entkommen, 2.Petrus 2:4.
Wir befinden uns in einem neuen Umschulungslager. Wir schulten uns ein böses Leben zu führen, nun bilden wir uns darin aus in Gerechtigkeit zu leben. Jesus Christus selber ist unser Lehrer. Charakter kann man besser durch lange Erziehung schulen, als durch wunderliche Sprünge hier und dort. Obwohl uns Gottes Methode langweilig erscheinen mag, ist sie am wirksamsten. Wir mögen gerne geistlich schneller wachsen wollen, das gibt es aber nicht.
Wir beenden dies mit einem traurigen und dann sehr hoffnungsvollem Gedanken von Hosea.
Die Situation mit Ephraim scheint hoffnungslos zu sein - aber nicht so im letzten Kapitel des Buches.
Es wird Menschen geben die lernten wie man Gottes Wege immer wieder wählen kann! Sie verstehen wie man solche Entscheidungen macht, und sie haben es sich vorgenommen, Ihm ihr ganzes Herz zu geben. Sie werden nicht mehr die Werke ihrer Hände als ihren Gott betrachten.
Im himmlischen Vater finden die Waisen Gnade. Und dann, ganz am Ende wird Ephraim sagen,
So gibt es für uns alle noch Hoffnung. Es gibt noch Hilfe. Es findet immer noch das Suchen und Finden statt. Man erkennt wieder, oder immer noch, was unsere Götzen eigentlich sind, und man lehnt sie dann sogleich ab. Jesus ist dann alles was wir brauchen. Wir können siegreich überkommen. Wir können es mit ganzem Herzen tun. Wir können immer noch eine ganze Erlösung erhalten. Wir können heute andere Menschen werden, und so Tag für Tag. Unser himmlischer Vater hat vor uns einen klaren Weg geöffnet. Er ruft uns auf Jesus zu folgen. Deine Antwort wird deine Antwort sein. Der Weg ist in der Bibel klar beschrieben.
Dies alles sind gute Botschaften. Jesus wird sehr bald wieder kommen und wir können bereit sein Ihn zu empfangen. Wir werden Ihn sehen wie Er ist. Wir werden in Seiner Gegenwart auf unseren Füßen stehen können und denken nicht in den Klüften und Felsen Zuflucht zu suchen, Offb. 6:15. Nein, wir sehen Ihm frei ins Gesicht und an dem Tage sehen wir dann Sein freundliches Lächeln und wir gehen mit Ihm in das was Er für uns vorbereitet hat in Seinem himmlischen Reich. Dies sollte ganz oben auf unserer Werteskala stehen! Maranatha!
[10] Im Griechischen haben wir `epidymia' Begierde.
[200] Hier folgt eine Interpretation der Gebote Gottes.
Was ist die Bedeutung des sechsten Gebots?
Was ist die Bedeutung des siebten Gebots?
Was ist die Bedeutung des achten Gebots?
Was ist die Bedeutung des neunten Gebots?
Was ist die Bedeutung des 10. Gebots? |
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