Was jeder Christ wissen muss

Unser Wille Selbst und Sterben Alter & Neuer Bund
Sterben bevor man lebt
Auferstehung nach dem Tod
Wie wir richtig sterben und es überleben um davon zu erzählen
Wie immer recht zu haben töten kann
Wie man Gott treu bleiben kann

Sterben bevor man lebt

Wir können sehr klare Beweise vor uns haben die unsere Gedanken und unser Benehmen beeinflussen sollten und wir können wichtige Information trotzdem übersehen. So ist es sehr ernüchternd und herausfordernd einzusehen wie etwas wichtiges uns dennoch entgehen kann. So können Menschen auch sehr religiös sein, ihrer Sache sehr ergeben, mit Bezug auf religiöse Weisheit sehr gut informiert sein, und trotzdem kann es geschehen, das sie in totaler Weise Jesus nicht kennen. So gab es wohl auch keine Gruppe von Menschen in aller Geschichte, die besser biblisch informiert und dem Herrn treuer waren, als die Religionslehrer, unter denen Jesus lebte.

Und trotzdem, obwohl Jesus für dreieinhalb Jahre unter ihnen lebte - greifbar, körperlich, sie hörten ihn mit ihren Ohren und sahen ihn mit ihren Augen, sie konnten ihn mit ihren Händen anfassen - trotzdem missverstanden sie seine Botschaft ganz und gar. Ist das etwas bestürzend für uns? Wie soll man das verstehen? Wie konnte das sein?

Laßt uns einmal eine Gelegenheit besprechen zu der Jesus ganz klar Daten mit seinen Jüngern besprach und trotzdem verstanden sie ihn nicht. Deshalb sagte Jesus so oft, "Sie haben Ohren zum hören, aber sie hören nicht."

Andere haben auch Ohren, doch sie hören wirklich. Und manche haben Augen und sehen, aber andere sehen nicht. So fragen wir uns, `Was geht hier vor sich?' Was ist der Unterschied zwischen blinden Augen und tauben Ohren im Kontrast zu sehenden Augen und hörenden Ohren? Wir lesen in Markus 8:31:

"Und er hob an sie zu lehren: Des Menschen Sohn muß viel leiden und verworfen werden von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet werden und über drei Tage auferstehen."

"Und er redete das Wort frei und offenbar."

Ein interessanter kurzer Satz. Hier haben wir einfache Worte. Keine Sprachen mussten übersetzt, keine Symbole mussten erklärt werden, er sagte einfach: `Ich muß sterben und werde drei Tage später auferstehen' und Petrus nahm ihn beiseite und fing an ihn zu wehren, als sich Jesus aber umwandte bedrohte er Petrus,

"Gehe hinter mich, Satan! denn du meinst nicht was göttlich, sondern was menschlich ist."
Dieser letzte Satz ist unser Hauptgedanke für dieses Thema.

So ging es auch zu nach der Verklärung Jesu. Auf dem Rückweg vom Berg treffen sie dann einen besessenen jungen Mannn und die Jünger Jesu konnten ihn nicht austreiben, und so tat Jesus es für sie.

"Und so fragten ihn seine Jünger besonders: `Warum konnten wir ihn nicht austreiben?' Und er sprach: `Diese Art kann mit nichts ausfahren denn durch Beten und Fasten.'"
Diese Frage der Jünger war schon gut angebracht, denn als Jesus sie ausgesand hatte, gab er ihnen Kraft zu heilen und Teufel auszutreiben (Hes. 34). Aber diesmal gelang es ihnen nicht und das überraschte sie sehr. Sie hatten sich schon daran gewöhnt dies tun zu können.

Mit Studium finden wir heraus das hier zwei kritische Dinge vor sich gehen.

  • den Jüngern war es diesmal unmögliche sehr kritische, geistliche Wahrheit zu hören. Irgendwie hatten sie das verloren.
  • Und sie verloren auch die nötige geistliche Kraft ihren Mitmenschen mit Heilungen zu dienen.
  • Dies war für sie sehr bedeutsam, denn wenn Ohren nicht mehr hören und Augen nicht mehr sehen können blockiert etwas unsere eigene Wahrnehmungsgabe - unser eigenes, geistliches Verständnis geistlicher Stärke und Macht und auch den Einfluss Gottes durch uns, um für andere göttlichen Dienst versehen zu können.

    Und Jesus sprach zu ihnen wieder über sein bevorstehendes Leiden (Mark. 9:30-32) "Sie aber verstanden das Wort nicht und fürchteten sich, ihn zu fragen."

    Dreimal versuchte Jesus es ihnen beizubringen, jedoch ohne Erfolg.

    Er wollte gerne, das sie nicht erschrocken sein werden, wenn seine Leiden, sein Tod und seine Auferstehung kommen würden. Er wollte gerne, daß sie darauf vorbereitet waren. Sie verstanden es aber nicht. Wie würden sie es dann verstehen können, das sie es eigentlich waren - alle Sünder - die Ihn ans Kreuz nageln würden?

    Dann lesen wir:

    "Und er kam gen Kapernaum. Und da er daheim war, fragte er sie: `Was handeltet ihr miteinander auf dem Wege?' Sie aber schwiegen, denn sie hatten miteinander auf dem Wege gehandelt, welcher der Größte wäre."
    Dies klingt ganz so, das die Jünger von ihren eigenen Problemen so eingenommen waren, vielleicht um sich selbst zu beschützen, das nichts anderes ihr Herz erreichen konnte. Und so erinnern wir uns an die Worte Jesu an Petrus, "Du hast nicht göttliches im Sinn aber menschliches."

    Was ist der Unterschied?

    Wir lesen in Philliper 2:5:

    "Ein jeglicher sei gesinnt wie Jesus Christus auch war."
    Dies ist der gleiche Gedanke von dem was Jesus zu Petrus sagte. Der Apostel Paulus aber weist hier darauf hin, das wir `den Sinn' Jesu haben müssen. Unsere Haltung soll die gleiche sein wie Jesus' war und dann erklärt er weiter:

    "... welcher, ob er wohl in göttlicher Gestalt war, hielt er's nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein."
    Wir erfahren hier, das Jesus nicht selbstsüchtiger Weise seine göttliche Natur beibehielt, das er aber willig war sie niederzulegen, sich seiner göttlichen Natur zu entkleiden, und unsere schwache, menschliche Natur anzunehmen.

    ".. sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward gleich wie ein anderer Mensch und an Gebärden als ein Mensch erfunden; er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz."

    Jesus verneinte seine wirkliche Natur, übte Selbstverneinung und legte seine göttliche Natur beiseite.

    Der Text sagt hier, das wir die gleiche Natur wie Jesus haben sollten. Was denkt ihr? Wie sollten wir unsere wirkliche Natur, tief im inneren, beschreiben? Sagen einige unter euch, wir sind von Natur selbstsüchtig, sündhaft?

    Wir lernen hier also, das Jesus seine göttliche Natur aufgab und das er will, das wir unsere Natur aufgeben - unser `Ich'. Verstehen wir uns an diesem Punkt? Es war die Aufgabe Jesu seiner göttlichen Natur gegenüber wie Tod zu sein. Wir haben die Aufgabe unserer selbsteingenommenen, sündhaften Natur wie Tod zu sein.

    "Ich lebe aber, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir."
    "Ich sterbe täglich zum Ruhme Christo Jesu, unserm Herrn."
    "Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach. Denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's erhalten."
    Gal. 2:20; 1.Kor, 15:31; Lk. 9:23,24 Jh. 12:24
    Und so erkennen wir, das der Unterschied zwischen jemanden mit verschlossenen Ohren und Augen im Gegensatz zu offnen Ohren und Augen einfach dieser ist:

    Ist sein `Ich' tot, oder ist es noch lebending?

    Ist sein `Selbst' noch in ihm wirksam oder ist es Tod?

    Ist seine Selbstsucht noch aktiv oder nicht mehr vorhanden?

    Wie stirbt man aber zu seinem eigenen `Ich'?

    Auferstehung nach dem `Tod'

    Dabei erfahren wir das einer der hauptsächlichsten Gründe, warum wir nicht ein siegreicheres Christliches Leben führen, keine Siege erringen, keinen inneren Frieden haben, ist dieser, das unser `Ich' noch in uns lebt und uns diese Gaben verschließt. So kommt es auch das wir nicht mächtigere Heiler und Diener der geistlichen Nöte anderer sind, und wir verstehen was dies auch mit dem Block des `Selbst' in unserem Leben zu tun hat. Auch wenn wir Christen sind und denken ein ziemlich gutes, geistliches Leben zu führen, wenn wir aber versuchen dies über die Kraft des `Selbst' in uns zu legen, kann Gott nicht mit uns zusammenwirken und was wir gerne hätten bleibt uns verschlossen. Als Resultat haben wir weniger spirituale Freude und innere Schöhnheit, denn unser Drang zum `Selbst' vertreibt solche guten Gaben von uns. Jesus kann dann vor uns stehen, und wie im Fall der Jünger, in unsere Ohren sprechen und vor unseren Augen berichten und sagen, `Ich möchte gerne das ihr etwas über mich versteht' und wir verstehen es nicht.

    "Es ist die Liebe unseres `Ichs' was unseren Frieden zerstört."

    So könnten wir uns im Gebet fragen, `Herr, auf welche Weise liebe ich mein `Ich' das es den Frieden in mir verbannt?

    Nun, mögen einige fragen, `In meinem Beruf muß ich harte Geschäftsangelegenheiten handhaben. Ich muß dabei stark sein, schnell in Gedanken und ich muß unbedingt Selbstvertrauen haben.'

    Wenn du so denkst musst auch du, wie Petrus und die Jünger, wieder gut mit offenen Ohren zuhören und die Lektion in dein Berufsleben hineinprojektieren.

    "Während das `Selbst' noch in uns lebt, sind wir immerzu dabei es von `Verwesung' und Verleumdung zu beschützen; wenn wir aber dem `Selbst' Tod sind und unser Leben in Gott verborgen ist, kümmern wir uns nicht viel über Vernachlässigung oder Übersehungen durch andere. Wir sind dann taub, wenn verspottet, und blind; wenn verachtet."

    "Jene die dem `Selbst' gegenüber Tod sind fühlen nicht so leicht und werden auf das vorbereitet sein, was so schnell entrüsten kann. Tote können nichts fühlen. Wenn du dem `Selbst' gegenüber Tod wärst, und dein Leben in Christus verborgen wäre, würden tausende von Dingen, die du jetzt bemerkst, an dir unbemerkt vorrüber gehen, und jene, die du erleidest, würdest du als unwichtig übersehen. Dann würdest du das Ewige verstehen und dich über die kleinen Ärger abfinden können."

    Das bedeutet nicht das Christen nichts fühlen. Es bedeutet nur, das, wie ein Christ zu fühlen, ist so, das Christus in ihnen ist anstatt ihr `Selbst'. Jesus Christus hatte auch alle diese Anzahl von Gefühlen die wir auch haben.

    Und so kommt es dann, das viel zu viele Menschen, wenn sie als Erwachsene getauft werden, ihr `Selbst' nicht im Wasser für Tod zurück lassen. Gott wird nicht und kann uns nicht seinen Willen aufzwingen. Der Weg auf dem wir Gott offene Freiheit über uns geben, uns mit seinem Geist zu füllen und mächtig zu machen, ist, ihm unser `Selbst' ganz zu übergeben, denn unser stolzes `Selbst' ist unser größte Feind.

    Jesus starb seinem göttlichen `Selbst' gegenüber, wir müssen unserem sündlichen `Selbst' absterben. In dem unser Leben dem `Selbst' abstirbt kann Jesus uns mit seinem Leben füllen und ein undenkbar glückliches Leben in uns aufkommen lassen.



    Wie wir richtig sterben und es überleben um davon zu erzählen

    Wenn es wie eine schlechte Botschaft klingt den Tod unseres inneren `Selbst' zu suchen, finden wir eine wunderbare Botschaft, wenn das errungen ist. So mag ein Christ von sich denken, das er ein `toter' Mensch ist der doch gehen kann. Aufgrund unserer Sünde sind wir alle zum Tode verurteilt, denn Sünde ist nicht was wir tun aber was wir sind. Wir sind Sünder. Dann `weckt' Jesus uns aber auf zu einem neuen Leben. Christen sind also nicht Menschen die eines Tages auferweckt werden, sie leben schon jetzt das Leben eines Auferstandenen, sie sind schon jetzt durchdrungen von dem selben Heiligen Geist, der gleichen Macht, die Jesus von den Toten auferweckte.

    Wir können also von uns als eine schon gestorbene Person denken, die doch nach der Macht der Auferstehung lebt. So mögen wir uns fragen, `Leben wir in einer Art von Ehrbarkeit, und fühlen wir uns für immer wie von Wundern umgeben mit keiner Möglichkeit dies zu überwinden?'

    Aber oft kann es doch sein, das ein Christliches Leben zu führen uns oft so scheint, das wir so wenig Kraft, so wenige Siege in unserem Kampf gegen unser `Selbst' haben - nur kleine Dinge, wie zu viel zu essen, unser Drang immer nur TV anzusehen, unser Widerstand unserem Heiratspartner mehr selbstlos beizustehen - vielleicht haben wir keine richtig Schlagzeilen machende Erfahrungen - nur kleine Dinge - aber sie sind da.[1000] Wir mögen zuerst denken, oh, ich möchte Gott schon gerne lieben aber fühlte mich manchmal so schwach, ihn nicht mit der gleichen Liebe liebte mit der er mich liebte - die Art von Liebe die er gerne hätte, das wir sie haben - und die wir in seinem Buch finden können. Wir lesen:

    "... welches da sei die überschwengliche Größe seiner Kraft an uns, die wir glauben nach der Wirkung seiner mächtigen Stärke, welche er gewirkt hat in Christo, da er ihn von den Toten auferweckt hat und gesetzt zu seiner Rechten im Himmel.über alle Fürstentümer, Gewalt, Macht, Herrschaft und alles, was genannt mag werden, nicht allein in dieser Welt, sondern auch in der zukünftigen; und hat alle Dinge unter seine Füße getan und hat ihn gesetzt zum Haupt der Gemeinde über alles."
    Der Apostel Paulus betete: `Ich möchte, das ihr dieser Auferstehungskraft besitzt. Ich möchte das ihr diese Ehrfurch vor ihm habt und für immer mit Wunder über ihn erfüllt seid mit keiner Möglichkeit dieses Gefühl zu überwinden.' Und wir sollten wissen, das die Macht, die Jesus von den Toten auferweckte, war eine andere Art von der Macht, die Lazarus von den Toten auferweckte - die Macht die den Körper des Lazarus auferweckte. Jesus wurde von der Macht des zweiten Todes auferweckt, dem Tod wegen Sünde, und so war dies unglaublich starke Auferstehungskraft die sich hier offenbarte im Vergleich zu der Macht die erforderlich war, Lazarus aus seinem Tod aufzuerwecken. Paulus sagt den Ephesern, ich hätte es gerne, das ihr die gleiche Macht besitzt, die Jesus von den Toten auferweckte.

    "... daß er euch Kraft gebe nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit, stark zu werden durch seinen Geist an dem inwendigen Menschen." Epheser 3:16
    Paulus sagt hier, `Ich möchte gerne das ihr diese Auferstehungskraft (dynamei) habt.'

    ... daß Christus wohne durch den Glauben in euren Herzen und ihr durch die Liebe eingewurzelt und gegründet werdet. auf daß ihr begreifen möget mit allen Heiligen, welches da sei die Breite und die Länge und die Tiefe und die Höhe; auch erkennen die Liebe Christi, die doch alle Erkenntnis übertrifft, auf daß ihr erfüllt werdet mit allerlei Gottesfülle."
    Die `Macht und Kraft' hier beschrieben scheint die gleiche Bedeutung zu haben, wie die hier beschriebene `Liebe'. Und wir mögen vielleicht an dieser Stelle verstehen, wenn wir mit unserem `Selbst' kämpfen, hält das uns davon ab, die große Liebe, die Gott doch für uns hat, einzusehen und einzusehen, wie großartig die Auferstehungskraft Jesu wirklich ist.

    Paulus fährt aber fort:

    "Dem aber, der überschwenglich tun kann über alles, das wir bitten oder verstehen, nach der Kraft, die in uns wirkt, dem sei Ehre in der Gemeinde, die in Christo Jesu ist, zu aller Zeit, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen." Paulus sagt den Ephesern, ich möchte das ihr Auferstehungkraft habt. Wir sind der Tempel des Heiligen Geistes. Ich möchte das ihr dies erfahren könnt und in euch habt die gleiche Macht die Jesus von den Toten auferweckte - und das ihr die so große Liebe kennt, die für alle Worte einfach zu groß ist sie beschreiben zu können - diese große Macht solltet ihr haben.

    Was mag aber die Antwort zu dieser Frage sein? `Wann geschieht gelegentlich solche große Auferstehungskraft?'

    Antwort: `Nach dem wir Tod sind.'

    Wann benötigte Lazarus Auferstehungskraft?

    Nachdem er starb und nicht vorher.

    Wann benötigte der verstorbene Sohn der Witwe Auferstehungskraft?

    Nachdem er starb und nicht vorher.

    Wann erfahren wir also Auferstehungskraft?

    Nachdem wir der Sünde gegenüber Tod sind.

    Dies ist also die Überschrift, die Schlagzeile, die wir nicht vergessen wollen!

    Auferstehungskraft geschieht in uns nur, wenn wir unserem `Selbst' gegenüber Tod sind!

    Wenn die Auferstehungskraft nicht benötigt wird, kompetiert sie nicht um uns, sie versucht nicht ihren Weg uns aufzuzwingen - wenn `unser eigenes Leben' so vor sich geht - brauchen wir nicht Auferstehungskraft. Verstehen wir uns?

    Wenn aber der `Tod' kommt, kommt auch die Auferstehungskraft, um uns ein ganz anderes Leben zu schenken. Versteht bitte! - Nachdem Lazarus auferweckt wurde, kam er zu dem gleichen Leben zurück, das er vorher hatte? Wie mag es mit unserem eigenen Leben stehen?

    Was würde aber passieren, wenn jemand wie ein Gelähmter, plötzlich wieder gehen könnte? Würden wir denken, das er sich jetzt für immer darüber so glücklich fühlen wird, das er es niemals wieder vergessen könnte?

    "Wisset ihr nicht, daß alle, die wir in Jesum Christum getauft sind, die sind in seinen Tod getauft? So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, auf daß, gleichwie Christus ist auferweckt von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, also sollen auch wir in einem neuen Leben wandeln." Römer 6:3,4
    Es ist also unsere Aufgabe im `Tod zum Selbst' zu verbleiben, damit, nach der Bibel, die Auferstehungskraft Gottes in uns viel Gelegenheiten findet, wirken zu können. Deshalb sagt Paulus:

    "Ich sterbe jeden Tag."
    Und Jesus sagte:

    "Trage dein Kreuz täglich."
    Und solche Leute, die auf einem Kreuz sind, tun dort nur eins: Sie sterben. Was also in einer Bekehrung zu Gott in uns vor sich geht, ist dies, es stirbt etwas in uns und wir wachen zu einem neuen Leben auf. Aber manchmal verstehen wir noch nicht, das wir eine Richtung einschlagen müssen, wo wir immer und immer wieder lernen müssen, unserem `Selbst' gegenüber `Tod' zu verbleiben. Und wir mögen fragen,

    `Wird Gott mich ganz verlassen, jedes mal wenn ich eine Sünde begehe?'
    Natürlich sollten wir das nicht denken, Römer 7 und 8.

    Wir können es vielleicht so darstellen. Wenn wir uns Jesus übergeben, verstehen wir, das wir nun der Tempel des Heiligen Geistes sind, der in uns wohnen will. Und so mögen wir uns ein grosses Meer vorstellen. Es representiert alle Kraftquellen, alle Macht des Himmels, die in uns ist. Aber da ist auch eine Talsperre, die den Abfluß des Wassers kontrolliert. Wenn das `Selbst' in mir wieder aufkommt, bedeutet das aber nicht das Gott - das all das Wasser - mich auf einmal verläßt, es bedeutet aber, das, wegen meiner Wahl mein `Selbst' aufkommen zu lassen, nun die Talsperre zu ist, und obwohl Gott in mir ist, hindert dies ihn durch mich hindurch fließen zu können, und so kann ich meine Mitmenschen um mich herum nicht mehr beeinflussen. Obwohl wir Christen sind haben wir aber wenig Kraft, wenig Freude, wenig geistliches Leben, wenige Siege und wenig Erfolg andere zu beeinflussen - weil mein `Selbst' so groß wird und zum Leben kommt, da `die Talsperre' verschlossen ist, und jedesmal, wenn wir von unserem `Selbst' überzeugt werden, und wir beten, `Lieber Gott, zeig mir was ich tun soll', finden wir wenig Kraft, denn man kann nicht viel `Selbst' in sich haben und dann gerne auf Jesus und seine Wünsche für uns aufschauen. Wenn ich dann aber wieder durch den Heiligen Geist meine Notlage erkenne, kann auch die Talsperre wieder geöffnet werden.

    Und so fassen wir unsere Situation wieder und kreuzigen wieder das `Selbst' in uns. Und wie das `Selbst' dann stirbt, kann das Wasser Gottes, wie vorher, wieder durch uns fliessen.

    Wir schauen also entweder nur auf uns selbst oder auf Jesus. Dadurch können zwei Dinge in uns geschehen. Entweder fangen wir an rational über uns zu denken, und zu schlußfolgern, `Ich bin wirklich nicht so ein schlechter Mensch', oder wir mögen sagen, `Oh, ich bin doch so ein schlechter Mensch', und ich peinige mich und berate mich, bis ich fast im Staub herumkrieche.

    Aber keine dieser Denkweisen verbessern uns. Wenn wir uns aber dem Kreuz Jesu zuwenden, lernen wir zwei andere Ding:

  • Wir lernen wie sehr er uns liebt und
  • Wir lernen was für ein verzweifelter Mensch wir sind
  • Wir werden `Selbst' aber sehr anders betrachten, wenn wir daran denken, wie sehr Gott uns liebt, und wir fühlen uns überschwemmt mit Dankbarkeit anstatt nur rational über unsere Sachlage zu denken. Vielleicht erkennen wir sogar, das, ohne ein klareres Verständnis des gekreuzigten Heilandes, es uns nur übrig bleibt für uns selbst zu leben. Wenn wir dann aber das Grab Jesu anschauen, und wir daran denken, wie die Auferstehungskraft es leer machte [1200] - dann kann der Heilige Geist in uns und durch uns wieder arbeiten - solange wir unser selbst hinter uns lassen. Die Bibel sagt:

    "... und tragen allezeit das Sterben des Herrn Jesu an unserem Leibe, auf daß auch das Leben des Herrn Jesu an unserm Leibe offenbar werde. Denn wir, die wir leben, werden immer wieder in den Tod gegeben um Jesu willen, auf daß auch das Leben des Herrn Jesu offenbar werde an unserm sterblichen Fleische." 2.Korinther 4:10
    Verstehen wir was Gott uns hier sagen will? Dies ist einfach so sehr wichtig. Es ist so wichtig zu verstehen, das, zu dem Ausmaß daß `Selbst' in uns am Leben bleibt, zu dem Ausmaß verlieren wir `Auferstehungskraft', `geistliche Kraft', die Kraft des Heiligen Geistes in uns - das alles verlieren wir vollständig. Das Tor zur Wasserquelle Gottes ist versperrt und nichts fliesst in oder aus von unseren Herzen. Dies ist der Grund, warum ein Christliches Leben so oft zum scheitern kommt.

    Wir erinnern uns an all die Schriftgelehrten, Pharisäer und die Jünger Jesu, als er damals unter ihnen wandelte. Sie sahen und hörten ihn, konnten ihn aber nicht verstehen, da sie zu viel an sich selbst dachten, wie sie ihre Stelle im Leben einhalten können, wie sie ihr Ansehen bewahren können. Die Mitglieder der Gemeinde solcher `Pharisäer' fühlen diesen Stolz wohl etwas, wenn sie nach der Predigt an ihm vorbei hinaus gehen und ihm ihre Hand zustecken und er sie mit flüchtigem Gruß und einer ziehenden Bewegung durch die Tür sendet, ohne sie anzuschauen. Sie vergessen das Menschen Gottes Geschöpfe sind die er aus Liebe schuf und deshalb können sie nur mit Liebe beherrscht werden, Jeremiah 31,3.

    Jesus war umgeben von Leuten die ihn wirklich hassten, und andere, die ihn wirklich liebten - aber keiner unter ihnen verstand, was Jesus ihnen über sein baldiges Leiden und seinem Tod sagen wollte. Sie hatten keine geistliche Kraft, weil sie zu viel über sich selbst nachdachten. Die `Auferstehungskraft' kommt aber nur zu jenen, die ihrem `Selbst' absterben. So sollte eins unserer Gebete sein, Jesus zu fragen, `Zeig mir was ich tun muss, um Dir mein `Selbst' zu übergeben.'


    Wie immer recht zu haben töten kann

    Wir sprachen ja schon darüber das nur jene, die ihrem `Selbst' gegenüber Tod sind, `Auferstehungskraft' bekommen können. Deshalb ist es für Christen so wichtig zu lernen, wie wir `sterben' und `Tod' bleiben. Bitte bemerkt, das wir hier mit Anführungszeichen sprechen. Geistlich `sterben'. Das ist es was geschehen muß. Warum? So daß die Kraft Gottes, die er in der Auferstehung Jesu offenbarte, auch in unserem Leben wirksam werden, hineinfließen kann.

    Die Definition dieses `Selbst' in uns, das `sterben' muß, ist aber diese:

    Dieses `Selbst hat mit jeder Eigentümlichkeit unseres Charakters, unseres Lebens, zu tun, das nicht unter der Kontrolle und Herrschaft Jesu steht.' Das ist, was `sterben' muß.

    Unsere Frage mag aber sein, `Wie weit sollten wir diese Analogie tragen?

    Diese Frage drängt sich besonders Pastoren auf, wenn jemand zu ihnen kommt und sie um Rat fragt. So zum Beispiel die Anliegen dieses Ehepaars, von dem ich nun die Hauptpunkte berichten möchte.

    Die Frau berichtete über ihren Mann, wie `kalt' er so oft sein konnte. Er war gefühlsmäßig oft nicht erreichbar, sagte sie, zeigte nicht seine Liebe, er hört nicht auf mich, er hilft mir nicht im Haus, und so ging es weiter als sie die lange Liste seiner Sünden aufzählte. - Ein Blick zum Ehemann zeigte, das er immer wieder bejahend dasaß - sein Kopf ging rauf und runter, rauf und runter. Er stimmte ihr schon zu. Sie hatte recht. So war er. -

    Nun, wenn er diesem zustimmt, ist das schon ziemlich eindrucksvoll. - Wie die Frau aber, fast mit Gift in ihrer Stimme, diese Liste seiner Verfehlungen aufzählte, fühlte der Pastor eine Nervösität in ihm wachsen. Sie klang einfach zu gerecht. Sie sprach aus innerem Ärger, mit feindseliger Stimme, mit Bitterkeit, Kritik und Selbstrechtfertigung. - Und alles was sie sagte, schien richtig zu sein. Aber die Situation gab dem Pastor nicht das Gefühl richtig zu sein.

    Vielleicht können wir diese Geschichte mit der Josephs vergleichen. So können wir wohl auch dem folgenden zustimmen, das die Meinung der Brüder Josephs, die ihn als ein verwöhntes Kind ansahen, des Vaters liebsten Sohn, war schon ganz richtig. Aber macht es uns nervös zu sehen, was sie ihrem Bruder antaten in ihrer `Richtigkeit'? Die Entscheidungen die sie zusammen machten - die Methoden die sie wählten, weil sie sich ja so sehr im Recht fühlten?

    Wenn wir über diese beiden Beispiele nachdenken kristallisiert sich dieser Gedanke heraus:

    "Wir begehen viele, wenn auch nicht die meisten unserer Sünden, wenn wir denken, das wir im Recht sind."

    Was denken wir über diese Schlußfolgerung?

    Es geschieht in uns etwas. Die Dinge im Leben sollten offen und ehrlich sein. Das Leben stößt uns manchmal ins Gesicht in Wegen, in denen es nicht geschehen sollte. Mein Mann behandelt mich nicht so wie es sein sollte. Meine Kinder behandeln mich auch nicht richtig. Mein Boss ist auch nicht gut. Ich erhielt nicht meine Beförderung, nicht mehr Geld. Ich bestand nicht mein Exam ... und weiter und weiter geht es so.

    Das Leben ist so schwer.

    Können wir solchen Gefühlen zustimmen?

    Wenn das Leben schwer wird und Dinge nicht so geschehen wie wir erwarteten ... wie reagieren wir dazu?

    Und so erinnern wir uns an die junge Frau, die so im Recht war. Sie fand Jesus und traf eines Tages den Pastor und sprach zu ihm über ihre neugefundene Freude in Jesus.

    Als der Pastor ihr so zuhörte, wuchs das Gefühl in ihm, das etwas nicht ganz richtig klang. So fragte er sie:

    `Du scheinst sehr bestärkt zu sein mit dem Gefühl, das es genug ist, Jesus in dir zu haben. Hilf mir aber bitte zu verstehen, was genau du damit meinst? Was ist Jesus in dir genug für?

    `Oh, für alles was ich brauch', erwiederte sie.

    Gut! Was brauchst du aber? Was erwartest du Jesus für dich zu tun?

    Das er mir meinen Mann zurück bringt natürlich, meine drei kleinen Töchter benötigen ihren Vater und ich weiß ganz genau in meinem Herzen, das Gott ihn wieder zurückbringen wird - ich weiß nicht wann, weiß aber das es passieren wird.

    Als der Pastor ihr sagte, das er an keine biblische Grundlage für ihre Zuversicht denken konnte, sah er, wie ihre Gebärden sich plötzlich änderten.

    Wie kannst du dies bezweifeln? Denkst du das es für mich leicht war meine Kinder alleine aufzuziehen? Wenn Gott uns so treu ist wie er sagt er ist, dann wird er meinen Mann zurück bringen - das muß er schon tun.

    Als sie so sprach war ihre Stimme mit verzweifeltem Zorn gefüllt. Der Zorn einer verlangenden Person.

    Wenn wir Recht haben und Dinge nicht so geschehen, wie sie geschehen sollten - wie reagieren wir dazu?

    Sie war eine Frau mit tiefen Wunden und befand sich nun in einem Zustand von Bitterkeit aber ihr Hauptproblem das Aufmerksamkeit verlangte war `ihre verlangende Denkweise'.

    "Wir begehen viele, wenn auch nicht die meisten unserer Sünden, wenn wir denken, das wir im Recht sind."

    `Wenn wir Recht haben, und Recht geschieht nicht.'

    Manchmal haben wir wirklich recht. Zu anderen Gelegenheiten mögen wir denken das wir Recht haben, aber es ist nicht wirklich so. Wie dem auch immer sein mag, wenn wir wirklich Recht haben, besonders wenn es Gottes Wille ist, können wir dann sagen,

    - Es ist Gottes Wille, das wir ein frohes verheirtatetes Leben haben?

    - Es ist Gottes Wille, das unsere Kinder ggut aufwachsen?

    Gott ist auf unserer Seite. Und wenn wir wissen das Gott auf unserer Seite ist - die Verhältnisses sich aber nicht ändern - welche Art des Denkens kommt dann in uns auf? Welche Denkweise macht sich dann bemerkbar?

    So kann es uns sehr befremdent erscheinen, wenn Christen Probleme erfahren und wir bemerken, das sie ihre Haltung nur wenig länger bewahren können, bevor sie anfangen wie alle anderen Menschen zu reagieren.

    Etwas länger. Aber nicht viel länger.

    Beeindruckt uns solch eine Beobachtung etwas?

    Wir erinnern uns an diese Worte,

    "Es ist unsere Liebe des `Selbst' das unseren inneren Frieden zerstört."

    Während das `Selbst' in uns groß ist und gut lebt, beschützen wir uns von Beschähmungen und Beleidigungen. Wenn wir aber unserem `Selbst' gegenüber `Tod' sind, und unser Leben ist versteckt mit Christus in uns in Gott, werden wir nicht solche Dinge, wie von anderen unbeachtet gelassen zu sein, unser Gemüt beeinflussen lassen? Wir erwähnten aber auch, das wir Verleumdungen gegenüber `Tod' sein werden, und taub gegenüber von Vorwürfen und blind gegenüber der Verachtung.

    Dietrich Bonhöfer sagte einmal, `Wenn Gott einen Menschen beruft, ruft er ihn bereit zu sein zu sterben.'

    `Sterben', obwohl wir im Recht sind.

    Es ist schon richtig zu sagen, jene Menschen die nur einmal geboren werden sterben zweimal. Jene aber, die zweimal geboren werden, sterben nur einmal.

    Was bedeutet das?

    Zweimal geboren zu werden ist zuerst natürlich unsere physikalische Geburt, das zweite Mal geboren zu werden ist unsere geistliche Geburt, die Jesus mit Nikodemus besprach.

    Nur einmal geboren zu werden bedeutet das solch eine Person sich nicht für Gott entschied und dann zuerst den natürlichen Tod stirbt und dann den Tod nach dem Gericht Gottes.


    Dies sind nicht entmutigende Gedanken, aber Gedanken, die uns stark machen.

    Am Anfang seiner Leiden sagte Hiob, "Der Herr hat's gegeben, der Herr hat's genommen, der Name des Herrn sei gelobt."

    Später jedoch änderte sich seine Haltung und er fing an Gott verlangende Fragen zu stellen:

    `Warum haderst du mit mir?'
    Wenn wir besonders mit langanhaltenden Problemen leben, die Versuchung zu sündigen wenn wir Recht haben, wird unglaublich stark.

    Dies erinnert uns an die Geschichte eines Mannes der zur Beerdigung eines Bekannten kam der ihn besonders schlecht behandelt hatte. So stand er über seinem Grab und verwünschte den Verstorbenen bis der Himmel blau wurde. Beeinflusste das aber den Toten? Überhaupt nicht. Der Tote blieb ganz ruhig.

    Wenn wir unserem `Selbst' gegenüber Tod sind haben wir Frieden mit Gott.

    Wenn Dinge nicht so geschehen wie sie passieren sollten, fühlt es sich so gut an, uns dagegen zu wenden, und Verlangen an Gott zu richten.

    Und so hatte die junge Frau vor dem Pastor so recht, aber der Pastor fühlte nicht viel dabei aus ihren Worten was wir in Galater 5:22 und 1.Kor. 13:4 beschrieben vorfinden:

    "Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanftmut, und Keuschheit."

    "Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, sie treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht, sie stellt sich nicht ungebärdig, sie sucht nicht das Ihre, sie läßt sich nicht verbittern, sie rechnet das Böse nicht zu."

    So sagt man auch, wenn Stolz und Selbstliebe beiseite gelegt werden könnten, würden sich die meisten Probleme in fünf Minuten lösen lassen.

    Glaubt ihr das?

    Warum sollten wir diesen Problemen so lange anhängen?

    Nur fünf Minuten!

    Wow!

    Würden wir nicht gerne die meisten Probleme in solch kurzer Zeit lösen können?

    Es ist ganz einfach. Lege nur Stolz und Selbstsucht beiseite.

    Ja, ganz einfach was?

    "Liebe stellt sich nicht ungebärdig, sie sucht nicht das Ihre, sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet nicht das Böse zu."
    Die Frau vor dem Pastor hatte all das - und noch die Erinnerungskraft eines Elephanten dazu.

    Liebe speichert keine Notizen der Fehler.

    "So zieht nun an als die Auserwählten Gottes ... herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld, und vertrage einer den anderen und vergebet euch untereinander." Kol. 3:11,12
    Gott hat keine Freude über Bosheiten. Oh, wie manche Menschen doch den schlechten Erfahrungen in ihrem Leben Raum geben und gerne erzählen - besonders wenn sie sich im Recht befinden.

    "Wir begehen viele, wenn auch nicht die meisten unserer Sünden, wenn wir denken, das wir im Recht sind."

    Die Bibel sagt aber über Jesus:

    "Sei gesinnt, wie Jesus auch war: welcher, obwohl er in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an.." Phil. 2:5-7

    Wie man Gott treu bleiben kann

    Um Gott treu zu bleiben müssen wir unsere Situation erkennen. Dazu mögen die folgenden vier Punkte helfen:

    1. Erkenne die Situation der drohenden Versuchung
    2. Nenne die anfechtende Sünde bei Namen
    3. Übergebe dein Problem sofort an Gott. Gott wird dir zeigen ob deine Handhabung aus dem Glauben kommt.
    4. Vertausche die anfechtenden Gedanken mit Gottes Gedanken in dem du dich an Worte aus einem Bibeltext erinnerst.
    Ein Beispiel: Ich fahre so ruhig auf einer Strasse entlang. Plötzlich schneidet ein anderer Fahrer meinen Weg ab. Ich erkenne sogleich das meine vorige Natur mich zum Ärger bringen möchte. Sogleich ruf ich in meinem Auto aus (oder auch nur un Gedanken), `Kein Ärger heute!' Gott hilf mir! Ich denke an irgendeinen Bibeltext der vielleicht dieser Situation anpasst: `Oh, Herr, gib mir Sanftmut und Barmherzigkeit!' Mit mehr Erfahrung kann man besser passende Texte finden.

    "Wie wird ein Jüngling seinen Weg unsträflich gehen? Wenn er sich hält nach deinen Worten. Ich suche dich von ganzem Herzen, laß mich nicht abirren von deinen Geboten. Ich behalte dein Wort in meinem Herzen, auf das ich nicht wider dich sündige." Psalm 119

    Notizen und Quellen

    [1000] Dem Heiratspartner zu helfen mag auch bedeuten, das, wie der Mann seiner Frau hilft, so mag es wohl auch der Mann gerne, wenn die Frau manchmal hinausgeht und dem Mann zuschaut, wie er das Auto repariert oder wie er den Hof säubert oder wenigstens etwas zu sagen wie, `Oh, ich hätte dir gerne geholfen oder dir zugesehen, wenn die Kinder mich nicht so viel im Haus brauchten.' Der Mann kann dann etwa so antworten, `Ich versteh schon. Vielleicht Morgen.'
    [1200] Wie die Auferstehungskraft es leer machte. Wir sahen von Römer 6:3,4 das die christliche Taufe das Symbol oder der Gedächtnistag für die Auferstehung Jesu ist - also nicht der Grund der Sonntagsheiligung. Wir sollen uns also oft an den Tag unserer Taufe erinnern, der Tag an dem wir uns für Gott entschieden.


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