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CIAS Dokumente Der Assyrische Tharthan - Teil III zu Sargon The Grand Vizier & History |
Eine Revolutionäre Theorie Sargon ist Sanherib von der Sie sagen werden, `Oh, ich wußte nicht, das dies in diesen Büchern steht ... von Damien Mackey Weihnachten 2001 | Das Heim für die Gemeration Neuer Gelehrter |
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Sargon: "In meinem 12. Regierungsjahr, Marduk-apal-iddina [Merodach-baladan] und Shuturnahundu, der Elamiter ... Ich ... schlug mit dem Schwert und eroberte ..." Und: Sargon: "Talta, König der Ellipi ... erreichte das gesetzte Ende seines Lebens ... Ispabara [sein Sohn] ... flüchtete ins (zur) ... der Festung von Marubishti, ... diese Festung überkamen sie wie mit einem Netz. ... Leute ... brachte ich hinauf." |
Sennacherib: "Während meines ersten Feldzugs gelang es mir zu schlagen den Merodach-baladan ... zusammen mit der Armee von Elam, seinem Verbündeten ....". Und: Sanherib: "... Ich wandte mich um und folgte dem Weg zum Land der Ellipi. ... Ispabara, ihr König, ... flüchtete .... Die Städte von Marubishti und Akkuddu, ... Ich zerstörte .... Leute der Länder die meine Hände erobert hatten und ich ließ mich darin nieder". |
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Dazu kommt noch die Möglichkeit, daß sie ihre eigenen `unvergleichlichen Paläste' (`Palace without Rival') innerhalb kurzer Zeit bauten, da der Bericht davon fast dieselben Wörter benutzt.[2] Eric Aitchison macht mich auf den so sehr ähnlichen Wortlaut dieser beiden Berichte aufmerksam: |
| Sargon: "Paläste aus Elfenbein, Ahorn, Boxholz, Maulbeerholz(?), Zedern, Zypressen, Wacholder, Kiefern und Pistazienholz, der `Palast ohne Vergleich' als meine königliche Wohnung .... mit großen Balken aus Zedern machte ich das Dach. Die Türen aus Zypressen und Ahorn verfestigte ich mit .... glänzender Bronze und setzte sie in ihre Tore. Ein Überdach, wie es ein Palast der Hetiter (Syrer) hat, das in der Sprache der Amurru bit-hilanni genannt wird, baute ich vor die Tore. Acht Löwenpaare die 4610 Talente wiegen, machte ich aus glänzender Bronze wie es die Kunsthandwerker von Ninagal tun, von prächtigem Glanz; vier sehr hohe Zedersäulen, jede 1 GAR im Durchmesser ... setzte ich als Schanierposten für die Tore oben auf die großen Löwenleiber. Bergschafe (als) mächtige, schützende Götter machte ich sehr geschickt aus großen Steinblöcken der Gebirge, und, setzte sie in die vier Richtungen der Winde ... Ich schmückte ihre Eingänge. Große Blöcke von Kalkstein, - des (Feindes) Städte, die meine Hände gefangen haben meisselte ich in ihre Seiten und setzte sie hinauf auf die inneren Wände als Denkmäler zur Bewunderung." | Sanherib: "Darauf ließ ich sie einen Palast bauen aus Elfenbein, Ahorn, Boxholz, Maulbeerholz (musukannu), Zedern, Zypressen ... Pistazienholz, der "Palast ohne Vergleich", als meine Königliche Wohnung. Balken aus Zedern ... große Tore aus Zypressen, deren Geruch ... Ich verfestigte sie mit glänzenden Kupferplatten und setzte sie in ihre Toröffnungen. Ein Überdach, nach dem Muster eines Hetitischen (Syrischen) Palastes, das sie in der Sprache der Amoriter bit-hilani nennen, baute ich innerhalb (der Tore) .... Acht Löwen, offen bei den Knien, heranpirschend, aus 11400 Talenten von glänzender Bronze mit der geschickten Arbeit des Gottes Nin-a-gal gemacht, und voller Schöhnheit ... zwei große Zedersäulen, (die) ich auf die (großen) Löwen setzte, ich setzte darin Posten für die Tore. Vier Bergschafe, als schützende Götter ... aus großen Felssteinen ... machte ich sehr geschickt und setzte sie in (die Richtung) der vier Winde, Ich schmückte ihre Eingänge. Große Blöcke aus Kalkstein, die feindlichen Stämme, die meine Hände erobert hatten, schleppte ich durch sie (die Tore), und ich setzte sie hinauf rings um die Wand - ich machte sie zu Denkmälern der Bewunderung." |
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Eric selber nahm an, das dies gemeinsame Bauunternehmungen des Sargon mit seinem mitregierendem Sohn gewesen sein müssen[3]: Als ich mich noch über diese Dinge amüsierte, kam mir allmählich der Gedanke, das dies nicht einfach der Fall einer Mitregierung war, aber das die gleiche Person diese Worte sprach. Wir würden also sagen, das Sargon der Titel eines Königs war dessen persönlicher Name Sanherib war[4] und das, so weit es diese beiden anbelangt, der 'Palast ohne Vergleich' von dem gleichen König durch den gleichen Architekten gebaut wurde. Um diese neue Theorie zu prüfen versuchte ich alle acht Feldzüge Sanheribs mit den Regierungsjahreszahlen Sargons zu verweben. Die Ergebnisse waren viel besser als ich gehofft haben konnte. Ich fand das dabei ein vollkommenes chronologisches Muster entstand. Nicht nur das, aber diese neue Anordnung öffnete auch die Tür für neue Entdeckungen, besonders bemerkenswert ein Verständnis der Nachfolgeschaft der hohen Priester zur Zeit Hiskias in dem urkundenartigen Bericht der Belagerung von Ashdod durch Sargon. Wir werden diese miteinander verbundenen chronologischen Muster im Zweiten Teil - dem grundlegenden Teil diese Artikels - vorbringen nachdem wir zuerst mehr über den geschichtlichen Hintergrund Sargons berichten und die starken und schwachen Seiten der konventionellen Geschichte darstellen. Erster Teil Sargon war für viele Jahrhunderte eine vollständig geheimnisvolle Figur wie auch Charles Boutflower es in Kapitel XII[5] mit Bezug auf Jesaja 20,1 erklärt: "Das Jahr, in dem der Tharthan nach Ashdod kam, als ihn gesandt hatte Sargon, der König von Assyrien ...": ... Unser voriges Kapitel machte uns mit Sargon bekannt, der Gründer der letzten und bedeutensten Dynastien der Assyrischen Kriegskönige. Innerhalb der Dynastie, die er gründete, war Sargon wohl der geschickteste Herrscher: tatsächlich beschreiben ihn einige als den größten aller Assyrischen Könige, jedoch denken andere dabei mehr an Tiglath-Pileser. Für lange Jahre war die einzige Quelle seiner Existenz der erste Vers in Jesajas 20. Kapitel. Deshalb fragten sich die älteren Schreiber der Bibelkommentare oft, wer er wohl sein könnte. War er Sanherib? oder Salmanasser? oder ein Nachfolger von Salmanasser aber ein kurzvorhergehender Herrscher Sanheribs? Boutflower dachte, das die frühen Archäologischen Entdeckungen dieses Problem gelöst hatten[5]: Das Geheimnis war letzten Endes gelöst worden, als der erste Palast während der Ausgrabungen Bottas bei Khorsabad in 1842 gefunden wurde; dies war ein Palast Sargons und war von ihm in seiner neuen Stadt Dur-Sargon gebaut worden: und man konnte dann sehen, daß die letzt Meinung über ihn richtig war. Aber war das wirklich so? Oder bewies dies vielleicht nur das Sargon wirklich lebte und das Jesajas Bemerkung über ihn zuverlässig war? Geschichtsforscher sind jedoch keine Narren und es gibt einige zwingende Gründe das man zu der Textbuchansicht anhalten sollte, wie Boutflower es auch zusammenfaßte, das Sargon "ein Nachfolger Salmanassers und unmittelbarer Vorhergeher Sanheribs war". Den für sich selbst sprechenden Beweis den ich fand, war das Zeugnis des Sohnes Sanheribs, Esarhaddon, der sich folgendermaßen zu verschiedenen Anläßen einführt: Ich bin Esarhaddon, allmächtiger König, König über Assyrien ... Sohn Sanheribs, des Königs über Assyrien; Enkelsohn Sargons, allmächtiger König, König über Assyrien. Hat diese Aussage schon meine Theorie, das Sanherib Sargon ist, wie mit einem Stein getötet? Natürlich, angesichts dieser Titel Esarhaddons, muß ich nun sehr schwer fechten, die neue Ansicht zu verteidigen. Die Nachfolgerschaft Sargons und Sanheribs erschien so lückenlos, daß ich nur sehr langsam begann sie kritisch zu untersuchen. Nur seit kurzer Zeit haben gesammelte Daten mich veranlaßt dies zu tun. Die nun folgenden Entdeckungen ermutigten mich und sie werden im II. Teil beschrieben, der Teil der sich besonders mit der Belagerung von Asdod befasst, was mich veranlaßt Boutflower wieder vorzubringen: "Wer könnte Sargon gewesen sein?" und zu überlegen "War er Sanherib?" Und dies mit einem selbstvertrauendem Ja zu beantworten. Zuerst wollen wir die vermuteten Stärken der konventionellen Ansichten betrachten, das Sanherib der Sohn und Nachfolger von Sargon war, denen weitere kritischen Bemerkungen folgen werden: Stärken der Konventionellen Theorie (i) Erstens Ich kann nur zwei Beispiele der primären Natur konventioneller Ansichten finden. Nach meiner Meinung ist die oben zitierte Inschrift Esarhaddons vom sogenannten Prism S - und man kann es auch im gleichen Format in anderen Urkunden finden - das er `der Sohn Sanheribs und Enkelkind Sargons' war. Prism A im Britischen Museum lautet ähnlich ist aber mit viel mehr Wortlückenklammern versehen[6]: [Esarhaddon, der große König, der mächtige König, König über Alles, König über Assyrien, Vizekönig von Babylon, König] von [Sumur] und Akkad, [Sohn Sanheribs, der große König, der mächtige König], König über Assyrien, [(Enkel)sohn Sargons, der große König, der mächtige König], König von Assyrien ... Die erste Urkunde, Prism S, würde mich in meiner Theorie zum vollständigen Anhalten zwingen wäre es nicht für die anderen Beweisstücke der vorgeschlagenen Vereinigung Sargons mit Sanherib. Der andere, quasi primäre Beweis hat mit der Nachfolgerschaft Sanheribs zu tun. Man kann in Geschichtsbüchern über die vermeintlichen Beweise lesen, daß Sargon getötet wurde und das Sanherib auf seinem Thron saß. Carl Olaf Jonsson gibt es so auch wieder mit Klammern, an[7]: Zu dem Eponym `Nashur(a)-bel' (705 v.Chr.) fügt einer der Eponym Chroniken (Cb6) die Notierung hinzu, daß der König (=Sargon) getötet wurde, und daß Sanherib, im (Monat?) Ab 12, sich auf seinen Thron setzte. Was man in all den oben vorgebrachten primären Quellen bemerkt, ist, das sie immer Klammern aufweisen. Prism S, das bemerkenswerteste Zeugnis, hat das Wort "(Groß)enkel" in Klammern. In Prism A sind alle Titel in Quadratklammern eingeschlossen, dies sollte darauf hinweisen, daß die Assyrologen hinzugefügt haben, was sie den nun fehlenden originalen Text ansahen. Mit Bezug auf Sanheribs Nachfolgeschaft, Jonsson qualifizierte den unbenannten Vorgänger König mit dem eingeklammerten "Sargon". Es war die Gewohnheit Assyrischer Könige ihre Titel bis zurück zu ihrem Vater und Großvater zu erwähnen. Es gibt aber zwei bemerkungswerte Ausnahmen in Neu-Assyrischer Geschichte: Interessanterweise, Sargon und Sanherib erwähnten nicht, entweder ihren Vater oder auch Großvater. John Russell erklärt dies folgendermaßen[8]: In fast allen anderen Assyrischen, königlichen Titularen folgte dem Namen des Königs eine kurze Genealogie mit dem Format "Sohn von PN1, der der Sohn von PN2 war," besonders den Rechtmäßigkeitsanspruch des Königs betonend. Wie auch Tadmor schon beobachtet hatte, solche Erklärungen findet man nie in den Titularen Sanheribs. Diese Weglassung ist überraschend, da Sanherib ohne Frage [sic] der rechtmäßige Erbe Sargons II. war. Tadmor schlägt vor, das Sanherib den Namen seines Vaters ausließ, da er nicht mit dessen politischen Grundsätzen übereinstimmte und wegen den Umständen, die sein schämender Tod mit sich brachte ... Dies mag schon sein, aber es ist auch wichtig, das Sargon diese kurze Genealogie von seinen eigenen Titularen ausließ, vermutlich da, im Gegensatz zu seinem Namen (Sargon ist die biblische Form von Šarru-kên: "der König war rechmäßiger Erbe"), war er dennoch nicht wirklich der rechtmäßige Herrscher. Vielleicht versuchte Sanherib von seiner nicht sicheren Genealogie abzulenken: die einzige Methode, bei der Sanherib die gewöhnliche Genealogische Formel benutzt haben könnte, würde in einer Form gewesen sein, die etwa so lauten würde, "Sanherib, Sohn von Sargon, der nicht der Sohn Salmanassers war", oder "der der Sohn eines unbekannten war", dies aber würde schlimmer lauten als nichts darüber auszusagen. Das man hier eine ungewöhnliche Situation vor sich hatte kann man kaum bezweifeln. Die Klammern, die wir in Esarhaddons Titeln vorfinden mögen ein Ergebnis dieser Sachlage sein. Im Gegensatz dazu, Esarhaddons Sohn, Assurbanipal, benötigte nicht solche Klammern, wenn er aussagt: Ich bin Assurbanipal ... Abkömmling der Lenden Esarhaddons ...; Enkelsohn Sanheribs ..." [9]. Meine eigene Erklärung dieser ungewöhnlichen Sachlage nimmt ihren Ursprung in von Russells obigem Satz, "... er übereinstimmte nicht mit den politischen Grundsätzen seines Vorgängers". Ich schlage vor, das dies nur so beglichen werden kann, wenn wir Sanherib und Sargon wieder vereinen, der, am Anfang seiner Herrschaft die populäre politische Agenda seines gehaßten Vorgehers, Salmanasser berichtigen mußte. So schrieb Olmstead[10]: Etwas verachtendes das Salmanasser auf die Stadt Assur legte wurde die Ursache seines Falles. Assur ärgerte sich sehr über den gotteslästernden Elenden der sich nicht vor dem allmächtigen Herrn fürchtete, stürzte seine Regierung in seinem tiefen Zorn und rief Sargon als König aus. Gab ihm den Zepter, den Thron und die Krone. Um seine Herrschaft fester zu Gründen, erlaubte Sargon den heiligen Städten Assur und Harran Freiheit von Zinspflichten, und alle Einwohner erhielten wie nie zuvor besondere Vorrechte. Sie wurden von militärischen Zinspflichten des ganzen Landes und von den Aufforderungen des Zinsmeisters befreit. Wie alle anderen Assyrischen Tempelstädte im Land, wurden sie von Zinspflichten befreit. Die Urkunde, die die Schenkung dieser Vorrechte enthielt, wurde auf eine Silbertafel geschrieben und vor dem Ebenbild Assurs aufgestellt. Natürlich wollte Sargon nicht den Titel eines Königs benutzen (obwohl er sein Vater war, wie ich denke), den seine Untertanen so wenig mochten. Die gleichen Kommentare beziehen sich auch auf Sanherib da er und Sargon die gleiche Person waren - und berichtet nicht das Buch des Tobias das Salmanasser der Vater Sanheribs war? [Tobias 1:18] Es ist deshalb möglich, das Sanheribs vertrauter Sohn Esarhaddon es auch vermeiden wollte den gehaßten Salmanasser zu erwähnen, indem er die traditionelle Form der Titel beibehielt und auf diese überlegende Weise eine tautologische Genealogie benutzte, die diese Bedeutung hat: 'Esarhaddon. Sohn des Sanherib. Esarhaddon, Sohn Sargons'. (ii) Zweitens In einem zweiten Sinn gibt es bestimmte Gesichtpunkte die augenscheinlich die allgemein akzeptierte Ansicht begünstigt, das Sargon und Sanherib zwei verschiedene Personen waren. So: Müßen wir zum Beispiel die leicht einzusehenden verschiedenen Namen betrachten. Sie scheinen auch Männer von verschiedener Personalität gewesen zu sein. Sargon hat überall das Ansehen ein großartiger König aller Könige gewesen zu sein; Sanherib wird manchmal als schwach, feige und verräterisch beschrieben; jedoch sind nicht alle Geschichtsforscher so schnell dazu bereit ihn geradewegs so zu beurteilen[11]. Dann gibt es auch einen Unterschied ihres Wohnsitzes zu bedenken. Man sagt über Sargon, daß er am Anfang in seiner Heimat Kalah sehr tätig war und dann, besonders später, während der Erbauung seiner neuen Stadt Dur-Sharrukin bei Khorsabad. Im Gegensatz dazu konzentrierte sich Sanheribs Interesse leidenschaftlicher Art und Weise mehr auf Niniveh. Es besteht auch ein Unterschied in der Urkunden Methode. Sargon beurkundete seine Taten in dem er Regierungsjahre angab, Sanherib seine mit Hilfe der Anzahl seiner Feldzüge. Sargons List seiner Regierungsoffiziere ist sehr mit Einzelheiten gefüllt, Sanheribs ist nicht so. - Mit Bezug auf Namen, habe Ich schon den Grund für die Unterschiede der persönlichen Namen vorgeschlagen. - Man kann nicht zu viel über die Personalitätsunterschiede sagen da, wie Russell nach einer tiefgehenden Studie Sanheribs einsah, "wir wissen nicht viel über den Mann Sanherib ..." [12]. - Die anderen schon oben erwähnten Unterschiede könnten sehr wohl zwei Seiten einer einzigen Münze sein. Zum Beispiel mag jemand mit Bezug auf Russells folgende Behauptung die Frage stellen: "... Nineveh, wo es wenig Beweismaterial für die Taten Sargons gibt": Warum würde solch ein mächtiger König die Assyrische Hauptstadt so vernachläßigen? Andererseits, warum vermied Sanherib so vollständig die ganz neue Stadt Dur-Sharrukin? Wiederum, warum verurkundete Sanherib nicht seine Regierungsjahre? John Bright hoffte ohne viel Vertrauen auf eine mögliche, spätere Entdeckung "der offiziellen Urkunden Sanheribs für ungefähr das letzte Jahrzehnt seiner Herrschaft (ob es das auch jemals gab)"[13]. Was ich aber hier vorschlage ist, das diese "offiziellen Urkunden" schon in der Khorsabad Archäologischen Stadt existieren. Es war deshalb nicht notwendig dies alles noch einmal in Niniveh zu wiederholen. Und wir werden auch im Zweiten Teil entdecken, das, wo Sargon einen Feldzug oder andere Projekte in allen Einzelheiten beschreibt, Sanherib nur kurz darüber berichtet und umgekehrt findet das gleiche statt. Schwächen der Konventionellen Theorie Die konventionelle Zusammenstellung hat schon ihre eigenen Schwächen oder Risse die einige Unternehmungslustige Revisionäre nun weiter öffnen wollen. Peter James, z.B., tat dies in weitreichender Art und Weise.[14] Eric Aitchison schrieb die schon vorher erwähnte Kritik über die zu große Abhängigkeit von Assyriologen an die fast als heilig angesehenen Limmu Listen. Wir wollen aber besonders die fragwürdige Zeitspanne um 700 v.Chr. betrachten, die einige entmudigende Beispiele von Problemen im Rahmen konventioneller Chronologie enthält: Beunruhigende Duplikationen. - Der allgegenwärtige König von Babylon, Merodach-baladan, bereitete schon zur Zeit Tiglathpilesers (ca. 744-727 v.Chr.) Schwierigkeiten für Assyrien. Später wird er ein vollständiger Unruhestifter während der letzten 12 Jahre Sargons (ca. 721-710 v.Chr.). Er erscheint wieder auf der Bühne der Weltpolitik zur Zeit Sanheribs, der ihn in seinem ersten Feldzug schlägt and dann, endgültig, in seinem vierten Feldzug (ca. 704-700 v.Chr.). Könige können über lange Zeitspannen regieren, aber Merodach-baladan scheint im besonderen sein Willkommen zu lange ausgenutzt zu haben. Und - Während es nicht schwer ist zu glauben, z.B., das Sargon seinen `Sohn' auf einen besonderen Feldzug sandte und diesen dann sich selbst zuschreibt, mag es schwerer sein zu glauben, das Sargon die Stadt Merodach-baladans mit dem Namen Dur-Yakin zerstörte und dann, das Sanherib die gleiche Tat nur wenige Jahre später vollbrachte. So schreibt Eric Aitchison [15]: "Die Stadt Dur-Yakin wurde zweimal zerstört nach den mit Einzelheiten gefüllten Berichten von Sargon und Sanherib. Sargon verurkundete seine Zerstörung in seinem 13. Jahr während Sanherib sie zu seinem ersten Feldzug zählt.". Eponym Unregelmäßigkeiten. Dieser Punkt, im Falle von Sargon/Sanherib, wurde bei Professor Newton aufgewiesen, und bei dem Konventionalisten Carl Olaf Jonsson quotiert [16]: ... vom König Sargon glaubt man aufgrund anderer Quellen daß er nur 17 Jahre regierte, aber die Zahl in der Limmu Liste dafür beträgt 32 Jahre aufgrund einer privaten Unterhaltung mit Herrn Couture, die ich nicht unabhängig geprüft habe. Darum müßen wir die Möglichkeit einrechnen, daß es in den Listen Lücken gibt. Jonsson fängt dann an die Schlußfolgerungen Professor Newtons zu prüfen: Solche Schlußfolgerungen beruhen auf die irrtümliche Anahme das der Eponymkanon aufzeigt, das Könige regelmäßig ihren Eponym in ihrem ersten Jahr abhielten. Aber die Untersuchung eines Eponymkanons, wie auch anderer, zeitgemäßer Dokumente, zeigte deutlich das dies nicht die Absicht des Kanons war. Es ist sicherlich wahr, daß während der früheren Zeitalter die Könige ihr Eponym in ihrem ersten oder zweiten Regierungsjahr hielten, in späteren Zeiten aber wichen sie von diesem Gebrauch ab. Zum Beispiel, Salmanassar V (726-721 v.Chr.) hielt sein Eponym in seinem vierten Regierungsjahr. ... Der Nachfolger Salmanassars, Sargon II hielt sein Eponym in seinem dritten Regierungsjahr. ... Aber die längste Abweichung dieser früheren `Regeln' findet man für Sanherib, Sargons Nachfolger, notiert, der sein Eponym in seinem achtzehnten Regierungsjahr hielt! .... Sanheribs Eponym in seinem achtzehten Jahr ist natürlich eine große Abweichung dieser Assyrischen Tradition. Vielleicht ist es leichter zu glauben das, in dem Zusammenhang dieses Artikels, dies Sanheribs zweiter Eponym war, und sein erster sich in seinem (Sargons) 3. Jahr zutrug. Klare Behauptungen Widersprochen. Es besteht das Problem das Sanherib, mit Bezug auf seinen dritten Feldzug zum Westen, erwähnt, das er schon Tributzahlungen von König Hiskia von Juda vor diesem Ereignis erhielt. Jedoch die zwei früheren Feldzüge Sanheribs (erste und zweite) führten garnicht in die nähe Judas im Westen; brachten ihn aber zum Osten [17]. So wundert man sich wann gelang es früher dem König von Assyrien seine Oberherrschaft über Hiskia aufzuzwingen? Ein ähnliches Problem ist der Anspruch Sanheribs Mannäer (ein Volksstamm, nicht Männer) als Sklavenarbeiter benutzt zu haben, obwohl er niemals diese Menschen eroberte. Russell fragte dies [18]: Sanherib sagt, "Die Einwohner von Chaldäa, die Armenier, die Mannäer ... die sich dem Joch nicht unterwarfen; führte ich davon, und zwang sie den Korb zu tragen und Ziegeln zu machen." Wo fand Sanherib diese Arbeiter? Sein erster und bisher einziger Feldzug führte ihn gegen den Süden. Dort traf er die Chaldäer und Armänier ... er erwähnt jedoch nicht Mannäer ... unter seinen Feinden ... er scheint niemals gegen die Mannäer Kriegszüge geführt zu haben ... der beste Grund für die Anwesenheit der Gefangenen von Mannäa Rechenschaft abzulegen ... so früh in der Regierungszeit Sanheribs, ist anzunehmen, das sie sich noch seit der Zeit Sargon II. dort befanden, der in jenen Gebieten Krieg führte. Es Zerstört die Zuverlässigkeit Israelitischer Literatur 2. König Die Chronologie im Buch der 2.Könige verbietet ganz und gar einen Platz für die Regierungszeit Sargons als eine getrennte Macht von Sanherib. Ich weiß, das es nicht mehr populär ist die Hebräische Schriften als brauchbare geschichtliche Quelle anzuerkennen. Und tatsächlich, nach den Äußerungen Gunnar Heinsohn von der Universität von Bremen, wird heutzutage viel der alten Geschichte Israels aus der Vergangenheit herausgeschrieben [19]: Weltbedeutende Gelehrte sind dabei das alte Israel von den Geschichtsbüchern zu entfernen. Die gesamte Zeitspanne vom Patriarchen Abraham im 21. Jahrhundert (Datum der Fundamentalisten) bis zur Blüte des geteilten Königreiches im 9. Jahrhundert soll man nicht in den Archäologischen Schichten finden können. ... In ähnlichem Zusammenhang sprach kürzlich ein Jüdischer Sprecher an der Universität von Sydney über das Thema der Bücher 1. und 2. Chroniker, verneinte die wirkliche geschichtliche Wichtigkeit dieser Bücher deren Zusammenstellung (wie auch die von 1.&2.König) bei Gelehrten, zu ungefähr dem 6. Jahrhundert v.Chr. datiert wurde. Trotz dieses gegenwärtigen Akademischen Denkens sollten wir nicht vergessen das: "... für lange Zeiten [tatsächlich für 20 Jahrhunderte oder sogar noch länger] die einzigste Erwähnung des großen Königs [Sargon] im ersten Vers des 20. Kapitels im Buch des Propheten Jesaja gefunden wurde.". Darüber hinaus finden wir schwerwiegende sich miteinander verbindende Chronologien im zweiten Buch der Königsbücher der Bibel für das Ereignis des Falles der Stadt von Samaria. Dies, schlage ich vor, sollte nicht so leichthin übersehen werden. Sargon beansprucht das dieses Ereignis (oder der Grund dafür) sich in seinem ersten Jahr zutrug [20]: "[Am Anfang meiner Herrschaft, in meinem ersten Regierungsjahr .... Samerianai (die Einwohner von Samaria) ... 27,290 Menschen, die darin wohnten, führte ich von dannen ....]". A) 2.König 18:10 enthält sogar noch weitere Einzelheiten und berichtet das "im sechsten Jahr Hiskias, welches das neunte Jahr des Königs Hosea von Israel war, Samarien erobert (gewonnen) wurde". Diese letzte Bemerkung wird als das gleiche Ereignis angesehen, das Sargon auch in Verbindung mit seinem "ersten Jahr" erwähnt, in welchem Fall wir hier eine 4-seitige-Kreuzverbindung dieses Ereignisses vor uns haben: nämlich |
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(a) Der Fall Samariens; (b) erstes Jahr Sargons; (c) sechstes Jahr Hiskias; (d) neuntes Jahr Hoseas. |
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"Lange aber hernach, nach dem Tode Salmanassers, da sein Sohn Sanherib nach ihm regierte, welcher den Kindern Israel Feind war. ging Tobias täglich zu allen Israeliten und tröstete sie, und teilte einem jeglichen mit von seinen Gütern, was er vermochte. Die Hungrigen speiste er, die Nackten kleidete er, die Erschlagenen und Toten begrub er sorglich. Sanherib aber, der König, war geflohen aus Judäa, da ihn Gott geschlagen hatte um seiner Lästerung willen. Da er nun wiederkam, war er ergrimmt, und ließ viele der Kinder Israel töten; deren Leichname pflegte Tobias zu begraben. Als aber solches der König erfuhr, hieß er ihn töten, und nahm ihm alle seine Güter. Tobias aber floh mit seinem Weibe und Sohne, und hielt sich hernach heimlich bei guten Freunden. Aber nach 45 Tagen ward der König von seinen eigenen Söhnen erschlagen." [Tobias 1:18-24] "In derselben Nacht ging der Engel des Herrn aus und erschlug im Lager der Assyrer 185,000 Mann. Und am anderen Morgen früh, siehe, da waren sie alle tot, lauter Leichen!" [2.König 19:35] |
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Sargons Jahr 1 Wie wir schon sahen sagt uns Sargon ganz einfach das er Samaria am Anfang seiner Herrschaft, seinem ersten Jahr, einnahm. Er scheint zu dieser Zeit ein Mitherrscher Salmanassers gewesen zu sein. In diesem Jahr zog Sargon auch gegen Merodach-baladan, nun König über Babylon, dessen Herrschaft zur gleichen Zeit anfing als die Sargons. Er sagt auch das er während dieses Jahres: "An den Tu'munu Stamm zwang ich Assurs Joch". |
Sanheribs Erster Feldzug Wir finden hier einige gute Parallelen. Sanherib traf auch Merodach-baladan am Anfang seiner Zeit der Feldzüge. Er berichtet darüber in viel mehr Einzelheiten als Sargon: "Während meines ersten Feldzugs vollbrachte ich die Niederlage von Merodach-baladan, König von Babylon, zusammen mit dem Heer von Elam, seinem Verbündeten, im Tal von Kish ....". Nachdem er seinen folgenden Eingang in die Stadt Babylon beschreibt [27], erwähnt Sanherib auch - wie Sargon es auch tut - das er den `Tu'munu' Stamm bezwang: "Auf meiner Rückkehr (Marsch), die Tu'muna ... nicht unerwerflich ... überkam ich. - [Sieh Source] |
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Sargons Jahr 8 Es war Sanheribs zweiter Feldzug von dem ich zuerst dachte das er dem Kriegszug in Sargons 15. Jahr so sehr nahe kommt. Nun kann ich dies noch besser vorbringen da Sargon, in seinem 15. Jahr, bestätigt, daß er vorher "während seiner früheren Kriegszüge", `Taltâ von Ellipi' überwunden hatte. Sanheribs zweiter Feldzug kann man als seinen Bericht dieses "früheren Kriegszuges" verstehen, der nicht in Sargons Urkunden zu finden ist. Er trug sich wahrscheinlich in Sargons 8. Jahr zu. "Im achten Jahr meiner Regierungszeit wandte ich mich gegen die Länder der ... Meder .... Ich trug ihre Güter davon". |
Sanheribs Erster Feldzug Geschichtsforscher wunderten sich, warum Sanherib so wenig Kontakt mit den Medern hatte die doch solch ein grosses Problem für andere Assyrische Könige gewesen waren. Sanheribs kurze Erwähnung der Meder am Ende seines zweiten Feldzugs wird von Geschichtsforschern als unbeutend angesehen - nur der Empfang von Geschenken. Vielleicht sollten wir Sanherib aber etwas besser anhören denn er prahlt, das er "den schweren Tribut der entfernten Meder empfing". |
Obwohl diese Bemerkung Sanheribs, alleine betrachtet, wie seine Art von Prahlerei klingen mag, wird sie jedoch unsere Aufmerksamkeit im Zusammenhang unserer Revision verdienen. Hier müssen wir etwas über die Geschichte der Meder mitteilen, da eine Studie ihres bekannten Königs Deioces, zum Vergleich der Neu-Assyrischen Herrscher, die Zeitgenossen Hesekiahs waren, die Notwendigkeit aufzeigt, die Zeitspanne dieser Periode zu verkürzen. Deioces der Meder Sargon erwähnt in seinen Innschriften für die Zeit um -715 den Herrscher Deioces ( Andererseits macht Herodotus Deioces einen ungefähren Zeitgenossen von dem Lydier Gyges, der einen Vertrag mit Assurbanipal machte, und von dem man ja denkt, das er der Großenkel Sargons war. Herodotus schrieb das Alyattes, der Sohn von Sadyattes, der Sohn von Ardys, der Sohn von Gyges, Krieg machte mit Cyaxares, der Sohn Pharortes, der Sohn Deioces [29]. Es sollte uns nicht überraschen das M. Luckenbill mit der Chronologie dieser Zeit Schwierigkeiten hatte [30]: Wenn dies der Fall wäre, dann würde Deioces ein Zeitgenosse der früheren Zeit der Herrschaft des Ardys oder der späteren Zeit des Gyges sein. Wenn wir uns jedoch wieder daran erinnern, das Gyges in -660 einen Vertrag mit Assurbanipal abschloss, scheint es unwahrscheinlich zu sein Deioces, den Sargon ja in -715 nach Hamath transportierte, noch in der Zeit des Assurbanipal vorzufinden. Eine Zeitspanne von 55 Jahren (715-660 v.Chr.) für Deioces, obwohl menschlich möglich, ist aber doch ziemlich unwahrscheinlich. Deshalb fand Luckerman es notwending, um die traditionelle Identifizierung zwischen Deioces und Daiukku aufrechtzuerhalten, diese Umstände etwas auszudehnen: Es ist nicht ausserhalb der Möglichkeiten, daß Daiukku, wenn er wirklich Deioces war, nur ein Kindherrscher war, als er von dem Assyrer Sargon abgesetzt wurde. Später, während die Nachfolger Sargons die Macht Assyriens in vernichtender Weise ausbreiteten, gelang es Daiukku/Deioces irgendwie diese Zustände für die Gründung einer Dynastie der Meder auszunutzen. Solch ein Ausdehnen dieser Zeiten und ihrer Persönlichkeiten ist tatsächlich notwendig, wenn man die konventionale Chronologie dieser Könige beibehält, z. B. (1.) Sargon, (2.) Sannherib, (3.) Assarhadon, (4.) Assurbanipal. Nach dem hier vorgebrachten Model dieser Zeit jedoch, wo wir aufzeigen das Sargon und Sannherib die gleiche Person war, und das die gesamte Regierungszeit Assarhaddons innerhalb der Jahre seines Vaters stattfanden, dann werden die konventionellen 55 Jahre des Deioces bei ungefähr 30 Jahre verkürzt [z.B. 55-25: (ca. 17 weitere Jahre für Sannherib +8 Jahre des Asurbanipals=25 Jahre)]. In diesem Fall wird Luckermans "Kinderherrscher" Theorie für Deioces ganz überflüssig. Sanheribs Dritter Feldzug stimmt mit Sargons Jahr 9 (bis Jahr 11) überein Sargons Jahr 9 (- Jahr 11) Dieses Jahr, nachdem was wir im Ersten Teil vorgebracht haben, sollte mathematisch mit dem 14. Jahr des Königs Hiskia zusammenfallen. Deshalb sollte er uns mitteilen, ob die Assyrer bis ins südliche Palestinien vordrangen. Dies tut der Bericht aber nicht -wenigstens auf den ersten Blick! Die Heeresscharen Sargons, im 9. Jahr gemäß seiner Urkunden, bekämpften noch die Meder und Persischen Unruhestifter im Osten. Aber eine tiefere Probe in die Urkunden Sargons - die wir nun ziemlich gründlich mit der Hilfe von Boutflower unternehmen müssen - werden eine Assyrische Invasion im Westen bestätigen. Wir werden entdecken, das sein Jahr 9 tatsächlich auch das genaue Jahr Sargons war, in dem er seinen Tharthan nach Asdod sandte, wie es in Jesaja 20:1 beschrieben wird. Sargon nahm sich vor bald die Eroberung seines Tharthan weiterzuführen. [31]. Beide, Sargon und die Bibel schieben sehr zusammen, was eigentlich eine lang ausgezogene Invasion war, die in verschiedenen Etappen vor sich ging. Der Assyrische König, wie wir sehen werden, folgte seinem Tharthan keineswegs sogleich auf dem Weg zum Westen. Asdod Wenn nun Sargon Asdod erwähnt, sollten wir uns fragen an welche Ortschaft er dachte, denn in dem gleichen Bericht kommt auch der Name `Asdod am Meer' vor. So lesen wir: "Asdod, Gimtu [Gath?], Ashdudimmu [Asdod-am-Meer], Ich belagerte und nahm gefangen." [Pritchard, `Assyrian and Babylonian Historical Texts', S. 197; Für Bilder sieh auch `Destruction of Judean Fortress Portrayed...', BAR, Vol. X, Mar/Apr 1984, p. 48ff; David Ussishkin, `Lachish - Key to the Israelite Conquest of Canaan', Vol. XIII, Jan/Feb 1987, p. 18-39; featuring many images; D. Ussishkin, `Restoring the Great Gate at Lachish', BAR, Mar/Apr 1988, p. 42ff.;] Es ist aber das 'Asdod am Meer' , das ich als die Stadt vorschlage - im Gegensatz zu gewöhnlichen Ansichten - welche die gut bekannte Stadt in der Ebene der Philister war; während ich die Stadt `Asdod' durch Sargon bekannt als die Festung Lachish (SW von Jerusalem) identifiziere. Diese drei Städte: Lachish, Gath, und Asdod, zusammengenommen, formieren auf einer Landkarte einen Keilschrift ähnlichen Buchstaben von Festungen im Shephelah Gebiet der Negevwüste. Assyrien mußte sie erobern, da die kampflustigen Ägypter sie als gefährliche Stützpunkte benutzten. Die Festung von Lachish war diesesmal der zentrale Angriffspunkt für Sanherib. Zu keiner anderen Stadt in der Ebene passt die Beschreibung über Asdod, daß es eine sehr feste Stadt war [32], besser als zu Lachish. "Was für eine Überraschung dann" schreibt Russell über die Unterlage von Lachish, dem Höhepunkt des Feldzugs Sanheribs zum Westen, "diesen selben verurkundeten Feldzug - auf die Leiber der Bullen vor dem Eingang zu seiner Thronhalle eingraviert - und zu entdecken, das Lachish überhaupt nicht erwähnt wird." [33] Aber, antworte ich, hat Sargon diese Ereignisse nicht schon in seinem Asdod Bericht verurkundet? Zunächst wollen wir uns noch einmal Boutflower und seine Wiederherstellung dieses etwas komplizierten Kriegszuges anhören. Indem er sich auf das Fragment Sm. 2022 der Sargonischen Urkunden beruft, die er als "ein besonderes kostbares Stück" bezeichnet, Boutflower entnimmt dieser Quelle seinen wichtigen, grundlegenden Inhalt. [34] |
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Die längere Seite [dieses Bruchstückes], mit dem wir uns hier beschäftigen wollen, ist ca. 3,8 cm hoch und hat eine Trennungslinie nahe am unteren Rand rüber gezogen. Unmittelbar unter dieser Linie, und etwas zur linken Seite, kann man mit der Hilfe eines Vergrösserungsglases eine Gruppe von neun Kuneiformartigen Eindrücken in drei parallelen, horizontalisch orientierten Linien feststellen. Sogar ein Neuling in dieser Schrift kann erkennen, das wir hier ein Abbild der Nummer "9" vor uns haben. Es ist also diese Figur, die das Bruchstück von so großer Interesse macht, den es zeigt uns, wie ich sogleich beweisen werde, "das Jahr in dem der Tharthan nach Asdod kam." |
Nachdem Boutflower weiterhin seine Untersuching fortsetzt schlußfolgert er, daß das hier diskutierte Bruchstück "ein Jahr später ist, als die angenommene Zeitrechnung in den Urkunden." |
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In anderen Worten, die Urkunden lassen Sargons Regierungszeit im Jahr 722 v.Chr. [sic] anfangen, das als das rish sharutti oder "Anfang der Regierung", betitelt wird, -721 war also dann sein erstes Regierungsjahr. Unser Zylinder aber, den wir wie Winckler Zylinder B nennen wollen, sieht -721 als den "Anfang der Regierung" an, was bedeutet, das dann -720 sein erstes Jahr war. Von dieser Schlußfolgerung erhalten wir dann das folgende Ergebnis. Die Einnahme der Stadt Samaria wird von den Urkunden zum "Anfang der Regierung" Sargons zugewiesen, d.h. zu wenigstens den drei letzten Monaten des Jahres -722, und ist als das erste Ereignis seiner Herrschaft aufgezeichnet worden. Aber nach der neuen Berechnung, der Zeit vom Zylinder B, sollte das Ereignis überhaupt nicht in die Regierungszeit Sargons fallen, aber würde so gesehen werden, daß es in die Zeit seines Vorgängers Salmanassar gehört. |
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Boutflower beschäftigt sich nun mit dem Hauptziel der Assyrischen Interessen: die Stadt Asdod. An dieser Stelle müßen wir seine wichtigen Argumente in bedeutender Länge nachfolgen: |
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Die zweite Schwierigkeit in Sm. 2022 hat mit der Erwähnung Asdods in dem Teil unterhalb der Trennungslinie zu tun. Nach der Zeitberechnung, die in diesem Bruchstück benutzt wird, muß etwas in Asdod am Anfang des neunten Jahres Sargons geschehen sein, d.h. am Anfang des 10. Jahres, dem Jahr 712 v.Chr., nach den besser bekannten Berechnungen der Urkunden. Nun, wenn wir uns den Urkunden wieder zuwenden und die Eintragung über sein zehntes Jahr untersuchen, finden wir das Asdod überhaupt nicht erwähnt wird. Nicht bis wir zu dem zweiten und schließenden Teil der Urkunde für das elfte Jahr kommen, finden wir den Bericht des so sehr bekannten Feldzuges gegen die Stadt. |
Was ist dann die Erklärung für diese so schwierige Situation, fragt Boutflower? |
| Typische Assyrische Kriegsberichte! Boutflower zeigt nun das die Assyrischen Quotierungen das Jahr 9 und 11 verbinden: |
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Die obige Quotierung bildet, wie schon erwähnt, den zweiten und schließenden Teil des Berichtes in der zum elften Jahr, 711 v.Chr., gehörenden Urkunde Sargons. Der erste Teil dieses Berichtes befaßt sich mit dem Feldzug gegen Mutallu aus Gurgum. In der Großartigen Inschrift von Khorsabad finden wir einen ähnlichen Bericht, der einige erfrischend neue Einzelheiten enthält.
Der unrechtmäßige Machthaber Yatna, d.h. "der Cypriote", wird dort als ein Yamani, "der Ionier" bezeichnet, um damit anzudeuten das er Griechischer Herkunft war. Wir erfahren auch, das er nach Melukhkha an der Grenze von Ägypten entkommen konnte, wurde dort aber bei dem Äthiopischen König in Fesseln gelegt und nach Assyrien transportier .... |
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Um den Zustand des sich empörenden Azuri zu ändern, und seinen Bruder Akhimiti auf den Thron zu setzen, sandte Sargon eine bewaffnete Armee nach Asdod: |
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Es ist wohl sehr wahrscheinlich, das es die Aussendung solch einer Armee war, mit ihrem erfolgreichen Ergebnis im Auge, was auf dem Fragment Sm. 2022 unterhalb der Trennungslinie aufgeschrieben wurde. Wie Jesaja 20:1 dies Ereignis berichtet - und seine Aussage, wie wir gleich sehen werden, findet auch in unabhängigen Quellen Unterstützung - wurde diese erste Expedition vom Tharthan selber unternommen. Vielleicht war dies der Grund, warum man nicht dachte diesen Bericht in die Urkunden Sargons für sein zehntes Jahr, 712 v.Chr., einzutragen. Aber wenn wir nun zum elften Jahr kommen, 711 v.Chr., und der Hersteller der Urkunden sehr richtig den ganzen Ablauf der Ereignisse bis zur Belagerung berichtet, erregen zwei Dinge unsere besondere Aufmerksamkeit: 1. das es wohl kaum möglich sein kann, das alle diese Ereignisse sich in einem einzigen Jahr -711 zutrugen, und 2. wie auch oben berichtet, daß eine Heeresmacht schon vorher, am Anfang all der Probleme, ausgesandt worden sein musste, um die Absetzung Azuris zu erzwingen und Akhimiti auf den Thron zu setzen. Als nun diese Heeresmacht sich zurückzog, muß ein neuer Aufstand in Asdod stattgefunden haben, denn es scheint, das die anti-Assyrische Partei imstande war, nach einer längeren oder kürzeren Zeit, wieder die Oberhand zu gewinnen, Akhmitit aus der Stadt hinauszujagen, und in seinen Platz einen Griechischen Abendteurer, Yatna-Yamani, zu setzen. Die Stadt wurde dann wieder neu befestigt und von einem Wassergraben umgeben. Dies konnte leicht getan werden, da die Berge Judas einen Überfluß von Wasser hatten das gewöhnlich, durch die Ebene der Philister unterhalb des Sandgrundes, zum Meer fließt. Dies sind die "Untergrundgewäßer", von denen Sargon spricht.. |
| Es geschah zu ungefähr dieser Zeit, Jahr 11, das Sargon sich wieder zu neuen Unternehmungen aufmachte: |
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Inzwischen, die Nachrichten von dem was in Asdod geschah, erreichten die Ohren des Großen Königs am Anfang seines elften Jahres, nach der Berechnung der Urkundenhersteller .... So voller Zorn war Sargon, das er, ohne auf die Sammlung einer großen Heeresmacht zu warten, sich sofort mit einer besonders ausgewählten Schar von Reitern aufmachte, jene überflutenden Flüße überquerte, und schnell in die abfallende Provinz hineinbrach. So lautet wenigstens sein eigener Bericht; aber ich werde gleich auch Gründe finden die uns zu denken zu geben, das er Asdod nicht so schnell erreichte wie seine Beschreibung des Einzuges klingen mag, das er aber auf dem Weg im Land Gurgum ankam und dort einen Aufstand unterdrückte. In seiner Eile im Westen anzukommen berichtet Sargon wie er herausfand, daß das ganze südliche Land der Syrer, einschließlich von Juda, Edom und Moab, wie auch die im Land der Philister, bereit waren sich gegen ihn aufzulehnen, indem sie den Versprechen des Königs von Ägypten vertrauten ihnen zu helfen. |
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Ein Anführer all dieser Absonderungsversuche war Hiskia von Juda, wie wir herausfinden, wenn wir nur kurz Sanheribs parallelen Bericht seines Dritten Feldzugs lesen, um zu erfahren, wie die Assyrer mit den Ägyptern verfuhren. |
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Die Oberhäupter, Edlen und Leute von Ekron, die Padi ihren König, der sich durch einen Vertrag zu Assyrien verbunden hatte, in Fesseln legten und Hiskia, dem Juden (Iaudai) überbrachten, - der ihn wie einen Feind gefangen hielt, - sie (d.h. ihr Herz) hatten nun Angst und beriefen sich auf den König von Ägypten, seine Bogenschützen, Streitwagen und Pferde, dem König der Meluh-ha (Äthiopier), sein zahlreiches Heer, und diese kamen zu ihrer Hilfe. In der Nähe der Stadt Altakû (Eletekah), ihre Reihen vor mir aufgestellt, wagten sie sich zur Schlacht. (Vertrauend) in die Hilfe von Assur, meinem Herrn, kämpfte ich gegen sie und schlug sie. Die Streitwagen und Prinzen der Ägypter, zusammen mit den Streitwagen des Königs der Äthioper, fing lebend meine Hand inmitten der Schlacht. .... |
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Boutflower erklärt dann, warum er denkt, das der erste Feldzug gegen Asdod nicht von Sargon selber angeführt wurde aber von seinem Tharthan. Sargon, in diesem seinem zehnten Jahr, sagt über sich selber, daß er "in dem Land" oder "im Land" war; eine Phrase die in den chronologischen Listen benutzt wurde anzudeuten, das der König zu Hause blieb in diesem oder jenem Jahr, und seine Truppen nicht persönlich anführte. Sargon war zu diser Zeit eigentlich sehr mit der Erbauung seiner neuen Stadt Dur Sharrukin beschäftigt.: |
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Die Könige der Assyrer, in der Sprache, die sie in ihren Inschriften benutzten, scheinen von dem Motto geleitet zu sein, "quod facit per alium facit per se", und Anzeichen fehlen nicht, das dies zu dieser Zeit der Fall war, denn wir bemerken das die Berichte in den Urkunden des zehnten Jahres Sargons sehr eigentümlich sind. Der obere Teil, wie auch in früheren Jahren, war den Kriegszügen des Königs gewidmet, aber in der 196. Zeile wird ein ganz neues Thema mit den Worten eingeführt, "Zu dieser Zeit die Schätze der Berge von Khatte [d.h. Syrien]" .... Der König sagt uns hier wie er Schätze verschiedener Art aus allen seinen eroberten Ländern ansammelte, und er beendet seine Aufzählung mit den Worten, "zahllose Schätze, die meine Väter nicht erhalten hatten, häufte ich innerhalb meiner Stadt Dur-Sargon auf." Er zeigt sich auf diese Weise also sehr mit seinem Lieblingsprojekt beschäftigt, der Ausschmückung seines neuen Palastes in Dur-Sargon, der hier zum ersten Mahl erwähnt wird. So hatte man diese Aufgabe im Sinn, wenn man schrieb das Sargon "im Land" verblieb, d.h. während des Jahres -712 zu Hause blieb, in dem er den Feldzug nach Asdod seinem Tharthan anvertraute, wie wir es auch in Jesaja 20:1 niedergeschrieben vorfinden. |
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Mit Bezug auf Hiskia von Juda der sich mir nicht unterwarf, 46 seiner starken, befestigten Städte nahm ich ein, sowohl auch die kleinen Orte in seiner Umgebung, die es ohne Zahl dort gab - in dem ich mit Schmetterbäumen und Belagerungsmaschinen nahe alles niederbrachte, in dem ich zu Fuß angriff, mit Schächten, Tunneln und Steinespalten, ich siegte und nahm gefangen. 200,150 Menschen, große und kleine, Männer und Frauen, Pferde, Maultiere, Esel, Kamele, Viehzeug und Schafe ohne Zahl, brachte ich von dannen und zählte es als Beute. |
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Wenn nun Sargons Asdod wirklich Lachish war, wie wir es hier verteidigen, und das sein Krieg darum direkt in Jüdisches Gebiet hineingetragen wurde, dann können wir vielleicht hoffen einige der späteren Herrscher von Asdod, die Sargon, mit den biblischen Figuren der Zeit Hiskias, bei ihrem Namen nennt, zu identifizieren. Ich denke dabei an Azuri, Yatna-Yamani und Akhimiti. Der erste und der letzte dieser Namen sind Hebräisch. Der mittlere Name, Yatna-Yamani ('der Zypriote'; 'der Ionianer'), ist Griechisch. Der König Hiskia hatte, zu dem besonderen Ärger der Assyrer, sein Land vergrößert, indem er das Land der Philister in sein Reich eingegliedert hatte, und über es seine Verwalter in wichtige Städte einsetzte. So erwähnt Sanherib einen Padi (d.h., Pedia) in Ekron und einen Tsidqa/Sidka (Zedekia) in Askelon. Für die Aufbewahrung von Lachish sollten wir erwarten, das der König von Jerusalem nur einen sehr hochgestellten Beamten die Verantwortung über diese strategische Festungsstadt geben würde. Ich schlage vor, das Lachish einer Reihe von aufeinanderfolgenden hohen Priestern anvertraut wurde; da ja der Hohe Priester nach 1.König 4:2 das formale Oberhaupt im Land war. Ich schlage die folgenden Identifizierungen: |
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Aber während der Zeit der nächsten Herrschaft Hiskias, änderte Azuri seine Staatstreue für die in Juda nun akzeptierte Treue zu den Ägyptern, und dafür wurde er später von Sargon zusammen mit den anderen Beamten Hiskias abgesetzt. Die Assyrer übergaben sein Amt seinem weniger politisch interessiertem Bruder Akhi-miti. "Gegen Sebna, den Palastvorsteher, Also spricht der Herr ... Auf, gehe hinein zu diesem Verwalter da, der in der Höhe sich sein Grab aushauen, in den Fels sich seine Kammer meisseln läßt: Was hast du hier, und wen hast du hier, daß du dir hier ein Grab hast hauen lassen?" [Jesaja 22:15-16; Grabinschrift ist Hier] Sebnas hohe Stellung sollte wohl besser als "über dem Haus [Tempel]" übersetzt werden, das heißt, er war Hoher Priester. Er war "der Führer dieser Pro-Ägyptischen Bewegung"[36], und deshalb anti-Assyrisch, was mit dieser Wiederherstellung der Geschichte sehr gut zusammenpasst. "Siehe, der Herr wirft dich hin mit Wucht, du Mann, und fasst dich fest. Zum Knäuel wickelt er dich zusammen, wie einen Ball [schleudert er dich] in ein weit offenes Land; dort wirst du sterben, und dorthin kommen deine Prachtwagen, du Schmach des Hauses deines Herrn. Ich will dich aus deinem Amt stossen und von deinem Standort dich herunterreissen. An jenem Tag aber, da werde ich meinen Knecht Eljakim, den Sohn Hilkias, berufen: ich werde ihn mit deinem Rock bekleiden und mit deinem Gürtel umgürten und deine Gewalt in seine Hände geben, daß er ein Vater sei den Bewohnern Jerusalems und dem Hause Juda. ..." Diese letzte Vorraussagung Jesajas in der er Eljakim "einen Vater" für seine Leute nennt, muß wohl eine Projektion in eine spätere, weniger feindliche Zeit sein - wie wir sie auch im Buch Judith vorfinden, wie der Hohe Priester Eljakim nun freie Hand erhielt, als wahrer Führer seiner Leute zu regieren [37]. Denn bald wird Hiskias numero uno sich in genauso vielen Schwierigkeiten befinden, wie der König von Jerusalem selber, er muß sich auch vollständig den Assyrern unterwerfen. Die ihm anvertraute Festung Lachish wird zu einem Haufen von Ruinen. Es mag wohl diese freudlose Situation gewesen sein, die Jesaja dazu veranlasste eine Fußnote zu schreiben (Vers 25): "An jenem Tag, spricht der Herr der Herrscharen, wird der Nagel, der an einem festen Ort steckt, nachgeben, wird abbrechen und fallen, und die Last, die daran hängt, wird zugrunde gehen; denn der Herr hat es geredet. ..."..
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Im Jahr, als der Tharthan im Auftrag Sargons, des Königs von Assyrien, nach Asdod kam und die Stadt belagerte und einnahm - zu jener Zeit hatte der Herr durch Jesaja ... also geredet: Geh und löse das härende Gewand von deinen Hüften und ziehe die Schuhe aus von deinen Füßen! Und er tat es, ging nackt und barfuß - , da sprach der Herr: Gleich wie mein Knecht Jesaja nackt und barfuß gegangen ist drei Jahre lang, als Zeichen und Vorbedeutung wider Ägypten und Äthiopien, so wird der König von Assyrien die gefangenen Ägypter und die weggeführten Äthiopier forttreiben, Junge und Alte, nackt und barfuß ... da werden sie erschrecken und beschämt sein wegen Äthiopiens, nachdem sie ausschauen, und wegen Ägyptens, mit dem sie prahlen." Jesaja 20:1-5 |
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Diese Zeitspanne von "drei Jahren", nach Jüdischer Rechnung, sollte von der Ankunft des Tharthan in Asdod (wie Jesaja es auch klar macht) bis zur Niederlage der Ägyptisch/Äthiopischen Truppen bei Eltekeh durch Sanherib während seines Dritten Feldzugs (Sargons Jahr 9-11) gezählt werden. Auf diese Weise wurden die Worte Jesajas sehr genau erfüllt. Die Ägypter/Äthiopier konnten die Palestiner gar nicht helfen und sie wurden in Gefangenschaft geführt, barfuß und nackt. Wenn wir uns nun die Assyrischen Darstellungen and den Toren von Balàwat ansehen, wie Gefangene auf diese Weise weggeführt wurden, scheint die Jesajische Weissagung vor unseren Augen Leben zu gewinnen. Boutflowers Zusammenlegung von Sargons Asdod Feldzug zusammen mit der Invasion in das Gebiet der Syrer kann man nun mit dem Bericht Sanheribs über seinen Feldzug gegen die Syrer/Hetiter kurz bevor er nach Juda kam miteinander verbinden: |
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.... es ist nicht wenig bemerkenswert das in [den] [Sargons] Urkunden, die ganz chronologischer Art sind, dieser [Asdod] Feldzug eingetragen ist, nicht an erster Stelle, aber als zweites und abschließendes Ereignis des Jahres, in dem der Kriegszug gegen Gurgum vorrausgeht. Wie kann man diesen offenbaren Widerspruch in Einklang bringen? Ein Blick auf eine Landkarte kann uns dabei helfen unseren Weg aus dieser schwierigen Situation herauszufinden. Das Land Gurgum liegt etwas nordwestlich über Carchemish, und deshalb nur wenig abseits für eine vorwärts marschierende Armee zum Westen die aus der Richtung von Niniveh kommt. Es war nun sein Plan, so kann man denken, den Aufstand im Land Gurgum zu beenden bevor er sich zum Süden nach Asdod wendet. ... |
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Weiterhin schreibt er in dem er dies bestätigt: |
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Nun haben wir keinen Mangel an Merkmalen, das der Assyrische König diesen Plan tatsächlich ausführte. Die großartige Assyrische Inschrift in Khorsabad, in den Zeilen 85 und 86, wird der Feldzug nach Gurgum folgendermaßen beschrieben: "Mit Zorn in meinem Herzen, fuhr ich in meinem Streitwagen mit meiner Kavalerie die sich nicht umwenden von der Stelle wo ich meine Hand hinhalte. Zu Marqasa ... " die Hauptstadt von Gurgum, die heutige Stadt Marash - "marschierte ich in Eile." Hier stellen wir fest, die Redewendungen die er benutzt ist Wort für Wort die gleiche, mit nur einer Ausnahme, die er auch in Zeile 220 seines Berichtes zum Feldzug nach Asdod benutzt und die wir oben quotiert haben. |
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Boutflower findet, das der gesamte Bericht hier ziemlich dramatisch und persönlich ist, "niemand kann daran zweifeln, das der König an beiden Feldzügen persönlich teilnahm."
Seine Wiederherstellung der Ereignisse und in Bezug auf die Texte in Jesaja, machen es möglich zu schätzen wie lange die Belagerung von Asdod (Lachish) gedauert hat: |
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Wir sind nun in der Lage über die drei Jahre zu sprechen die vergehen sollten von der Zeit angerechnet als Jesaja seine Pantomime anfing und bis sie erfüllt wurde .... Das Zeichen wurde von ihm dargestellt und die Prophezeiung wurde wahrscheinlich geäußert zur Zeit des Besuches von Tharthan oder kurz danach, d.h. wohl in der Mitte des Sommers von -712. Asdod wurde erobert, wie ich mir denke, ungefähr 18 Monate später, im Winter des folgenden Jahres. Wie kann diese Zeitspanne als drei Jahre angegeben werden? Die Antwort dazu hat, erstens, damit zu tun wie die Juden Zeit erechneten; in ihrem System wurden Teile eines Jahres als ganze Jahre gezählt, und zweitens, in der Weise wie das Volk eine Jahreszeit verstandt und wie sie wirtschaftlich sprechend ein Jahr verstanden. .... Dieses wirtschaftliche oder Landwirtschaftliche Jahr began am ersten Tag des Monats Tisri (September-Oktober), der noch heute in einem jüdischen Kalender Rosh Hashanah "der Anfang des Jahres" genannt wird. Da es möglich ist, das dieser Zivile Kalender in der Prophezeiung benutzt wurde, ist es verständlich, daß der Zeitabschnitt, der das Geben des Zeichens von der Erfüllung als Asdod erobert wurde, trennte, nach jüdischem rechnen, als drei Jahre beschrieben werde konnte, da es ein ganzes ziviles Jahr, von Tisri -712 bis Tisri -711 und Teile von den zwei Jahren die vorrausgingen und nachfolgten. Denn es ist mein Argument, das Tharthan vor dem Monat Tisri in Asdod ankam und das Sargon die Stadt nach dem Monat Tisri -711 eroberte. |
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Sanherib macht Jerusalem Tributpflichtig Natürlich belagerte die Armee der Assyrer auch Jerusalem als sie dabei waren Hiskias Königreich zu schwächen: |
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[Hiskia], wie ein Vogel in einem Käfig, schloß ich in Jerusalem, seiner königlichen Stadt, ein. Ich warf Erdwalle gegen ihn auf, - jene aus seinem Tor kommend wandet ich zürück zu ihrer Verzweiflung. Seine Städte, die ich plünderte, nahm ich von ihm weg und gab sie Mitinti, König von Asdod, Padi, König von Ekron, und Silli-bêl, König von Gaza. Und so verkleinerte ich sein Land. Ich fügte Tributpflicht zu seinem Land, und legte ihm (variant `ihnen) als ein weiteres jährliches Tribut, die Pflicht Geschenke für meine Majestät zu zahlen. |
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Sebnas Flucht nach Ägypten/Äthiopien fand wohl auch zu dieser Zeit statt, mit den Fahnenflüchtigen Söldnern Hiskias: |
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In Bezug auf Hiskia, der schreckenerregende Glanz meiner Majestät überkam ihn und die Urbi (Araber) und seine Söldner (?)Truppen die er nach Jerusalem, seine königliche Stadt, gebracht hatte, um es zu stärken, verließen ihn .... Zu den 30 Talenten von Gold und 800 Talenten von Silber, kamen auch noch Edelsteine, Antimonie, Schmucksachen (?) große sandu-Steine, Sofas aus Elfenbein, Stühle aus Elfenbein, Elefantenfelle, Elfenbein (eigentlich: Elefantenzähne), Ahornsirup (?), Boxbaumholz, alle Arten von wertvollen (schweren) Schätzen, wie auch seine Töchter, sein Harem, seine männlichen und weiblichen Musikanten, (die) er zu mir nach Niniveh, meine königliche Stadt, bringen ließ. Tribut zu zahlen und anzunehmen ... dienstpflichtig sandte er seinen Botschafter. |
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Die Bibel berichtet eine ähnliche traurige Geschichte und stimmt zu das Hiskia 30 Talente Gold zahlte, nachdem Sanherib all seine Städte weggenommen hatte (2.König 18:14-16): |
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Da sandte Hiskia, der König von Juda, an den König von Assyrien nach Lachis und ließ ihm sagen: Ich habe mich vergangen. Ziehe wieder ab von mir; was du mir auflegst will ich tragen. Da legte der König von Assyrien dem König Hiskia von Juda eine Abgabe von 300 Talenten Silber und 30 Talenten Gold auf. Und Hiskia gab alles Silber her, das sich im Tempel des Herrn und in den Schatzkammern des königlichen Palastes befand. Zu jener Zeit ließ Hiskia von den Türen am Tempel des Herrn und von den Pfeilern, die er selbst hatte überziehen lassen, [das Gold] losmachen und gab es dem König von Assyrien. |
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Sargons Jahr 12 In meinem zwölften Regierungsjahr, (Merodach-baladan), ... übertrat den Schwur und Fluch (flehte im Namen) der großen Götter, und zahlte nicht Tribut. ... Humbanigas, der Elamiter, kam ihm zu Hilfe. .... Die Macht von Assur ... und Marduk, die ich aufbrachte jene Städte zu überkommen .... Babylon, die Stadt der Fürsten, nahm ich ein unter Freudengeschrei .... |
Sanheribs Vierter Feldzug Während meines vierten Faldzugs .... Merodach-baladan, dessen Vernichtung ich schon in meinem Ersten Zug vollbrachte, und dessen Truppen ich zerschlug ... seine Städte zerstörte ich, Ich vernichtete, ich ruinierte. Auf seinen Verbündeten, den König von Elam, goß.ich Auf meinem Rückzug setzte ich auf [Babylons] königlichen Thron, Assur-nâdin-shum, meinen ältesten Sohn, .... Ich verpflichtet ihm das große Land von Sumer und Akkad. |
Sargons Jahr 15 (?) stimmt mit Sanheribs Siebten Feldzug überein Luckenbill gibt dies wieder, die letzte Urkundenartigen Liste von der Zeit Sargons - obwohl wir wissen das er viel länger regierte - mit einem Fragezeichen: Jahr 15(?). So mag es sein das Datum ist nicht mit Sicherheit festgestellt. Es ist nicht ein langer Bericht. Der Text hat Bruchstellen, aber der Hauptinhalt scheint mit einem Unglück zu tun zu haben, daß über den König von Elam, verbündeter von Ellipi, kam. Den Elamiter Shuturnahundu nennt Sanherib Kudur-Nahundu. Da es sein kann, daß wir hier verschiedenen Phasen des gleichen Feldzugs haben, finden wir, das in jedem Fall der Elamiter für seine Sicherheit in die Berge flieht. Sanherib erwähnt nur seinen Tod. |
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Sargons Jahr 15 .... Shuturnahundu, der Elamiter. [Er gab seine Hilfe und kam] um den [König von Ellipi] zu erlösen .... Sieben seiner Beamten, Staatsmänner, sandte ich .... 4,500 Bogenschützen der Elamiter, flüchteten um sich zu retten und gingen hinauf in die Stadt Marubishti. .... Ihn, zusammen mit seinen Kämpfern brachten sie in Ketten und Fesseln vor mich .... Über alle [von Elam] ... Leute von Ellipi, zu der enferntesten Grenze, ließ ich sie in Frieden wohnen, mein königliches Joch [legte ich auf die], und sie waren meine Untertanen. |
Sanheribs Siebter Feldzug Der Elamiter Kudur-nahundu hörte von dem Verlust seiner Städte, Schrecken überkam ihn, die (Leute von) den übrig gebliebenen Städten brachte er in seine Festungen. Er selber verließ Madaktu, seine königliche Stadt, und machte seinen Weg in die Stadt von Haidala, die in den fernen Bergen liegt. ... Kudur-Nahundu, der König von Elam, lebte nicht einmal drei Monate länger .... starb aber plötzlich, bevor seiner angewiesenen Zeit. Nach ihm kam, Umman-menanu ... sein jüngerer (?) Bruder, saß auf dem Thron. |
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Sargons Jahr 17 In seinem siebzehnten Jahr [der Assyrische König] ... kam nach Ekbatana [d.h. Babylon], nahm dessen Türme ein, plünderte dessen Marktplätze, und verwandelte dessen Herrlichkeit in Scham. (Immer noch das Jahr 17) Dann kehrte er nach Niniveh zurück, er mit seinem gesamten Heer, ein großer Haufen von Kämpfern; und dort ruhte er sich aus und feierte einhundertundzwanzig Tage lang. |
Sanheribs Achter Feldzug Ich marschierte schnell gegen babylon .... Wie ein kommender Sturm brach ich los .... Ich zerstörte die Stadt vollkommen mit unterhölungen und Belagerungsmaschinene ... Die Beute .... Sargons Einweihungsfest ... mit den Prinzen (aller) Länder, den Verwaltern meines Landes ... Edle, Beamte ... von Assyrien, ich nahm meinen Wohnsitz in dem Palast und rief ein Fest aus mit Musik. |
Der König der Assyrer hatte zu dieser Zeit guten Grund sich selber zu verherrlichen. Die immer wieder rückkehrenden Probleme mit den Babyloniern waren endlich zu ihrem Ende gekommen. Tributzahlungen kamen aus seiner ganzen Welt für ihn an. Niniveh war die große Stadt wie er sie immer haben wollte. Jetzt konnte er endlich in dem Palast seiner Juwelenstadt Dur-Sharrukin wohnen. Das Buch Judith geht aber noch einen großen Schritt weiter. |
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Sargons Jahr 18 In seinem achtzehnten Jahr, am zweiundzwanzigsten Tag des ersten Monats gab es Gerüchte im Palast des Königs, daß er dazu bereit war sich an das ganze Gebiet zu rächen, genauso wie er gesagt hatte. | Der Assyrische König versichert sich der Hilfe seines vertrauten Tharthans wieder einmal, für einen Feldzug der Rache in den Westen. Sargons Tharthan war Ashur-isqa-danin, der, wie ich glaube, der später unglückliche Holofernes des Buches Judith war. |
Militärisch gesehen war der Mann ein Held. Deshalb lobte Judith, als sie zuerst in seine Gegenwart gebracht wurde, seine Berühmtheit mit den folgenden Worten: "... Denn dein Vernunft und Weisheit ist doch berühmt in aller Welt, und jederman weiß, daß du der gewaltigste Fürst bist im ganzen Königreich, und dein gutes Regiment wird überall gepriesen." "... it is reported throughout the whole world that you alone are the best in the whole kingdom, the most informed and the most astounding in military strategy ..." [Judith 11:8] Der König der Assyrer wird nirgendwo den Feldzug seines Tharthan verurkunden, genauso wie er es vermied einen früheren Feldzug seines Tharthan im Jahr 9 zu verurkunden. So wird er auch nicht die Sache selber zu Ende bringen. Aber das ist eine andere noch zu erzählende Geschichte. Eine Abschließende Bemerkung Die Schlußfolgerung dieser Reorganisierten Geschichte mag so voller Rätsel sein wie einer jener Halb-Mensch-Halb-Tier Figuren die die Assyrischen Paläste schmückten: Sanherib war sein `Vater', Sargon! Klick hier für eine weitere Identifizierung dieses Königs!! |
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