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Original Documents |
| Sacharjas Fliegender Brief |
| Die Herrschaft des Fleisches | Die Herrschaft des Geistes |
| "Denn wir wissen, daß das Gesetz geistlich ist; ich bin aber fleischlich, unter die Sünde verkauft. Denn ich weiß nicht, was ich tue. Denn ich tue nicht, was ich will; sondern was ich hasse, das tue ich. So ich aber das tue, was ich nicht will, so gebe ich zu, daß das Gesetz gut sei. So tue nun ich dasselbe nicht, sondern die Sünde, die in mir wohnt. Denn ich weiß, daß in mir ist, das ist in meinem Fleisch, wohnt nichts Gutes. Wollen habe ich wohl, aber vollbringen das Gute finde ich nicht. Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich. So ich abert tue, was ich nicht will, so tue ich dasselbe nicht, sondern die Sünde, die in mir wohnt. So finde ich nun ein Gesetz, der ich will das Gute tun, daß mir das Böse anhangt. Denn ich habe Lust an Gottes Gesetz nach dem inwendigen Menschen. Ich sehe aber ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das da widerstreitet dem Gesetz in meinem Gemüt und nimmt mich gefangen in der Sünde Gesetz, welches ist in meinen Gliedern. - Ich elender Mensch! wer wird mich erlösen von dem Leibe dieses Todes?" Römer 7,14-24. | "Ich laufe aber also, nicht als aufs Ungewisse; ich fechte also, nicht als der in die Luft streicht; sondern ich betäube meinen Leib und zähme ihn, daß ich nicht den andern predige, und selbst verwerflich werde." 1.Kor. 9,26.27. |
Ein geretteter Mensch ist nicht wie von einem Zweikampf gerettet; er befindet sich nicht in einer Position wo er nicht mehr gegen das Fleisch kämpfen muss. Gegen was kämpft er und gegen was gewinnt er? Er kämpft gegen die Gelüste seines menschlichen Körpers; gegen sein früheres Sündenleben. Wir verstehen also, Gott zu dienen bedeutet nicht das wir in ein Gebiet kommen wo es keine Versuchungen mehr gibt. Im Gegenteil. Sie können sogar heftiger werden. Wir verstehen aber auch das solch ein Mensch wegen seiner Bekehrung göttliche Kraft finden und benutzen kann alle Versuchungen zu überkommen. Mag diese einfache Geschichte helfen das zu erklären. Zwei junge Mädchen ließen sich vor kurzer Zeit taufen. Sie trafen nach wenigen Tagen eine Freundin die sie einlud mit ihr einen Film anzusehen. Die beiden getauften Mädchen sagten jedoch, `Wir starben diesem Zeitvertreib vor zwei Wochen ab.' Wenn es sein könnte das Menschen aus allen Versuchungen erlöst werden, hätte Jesus nicht sterben müssen. Statt Menschen vom Drang ihres Fleisches zu befreien, nahm Jesus die Gestalt unseres Fleisches an - genau dort, wo wir uns befinden, und wo unser Fleisch ist, mit all dessen Geschrei nach Befriedigung und dessen Begierden. Anstatt uns auf eine Art und Weise zu erlösen die uns lahm und charakterlos machen würde (wenn er uns aus dem Gebiet möglicher Versuchung befreit hätte), kam er an die Stelle, wo wir uns inmitten all dieser Versuchungen befinden. Er wurde in unserem Fleisch geboren und überkam jede Sünde, und durch diese Eroberung des Bösen kann er jedem von uns Sieg geben der Ihn darum ersucht und Ihm darin glaubt. Auf diese Weise deutet das Gesetz, die fliegende Rolle, zuerst auf den richtigen Weg - begehe nicht die Böse Tat - niemand kann dich zwingen zu sündigen. Wir hören auf die Stille, leise Stimme Gottes bis sie in uns mächtig wird. Diese Lebenshaltung, Gott gegenüber immer treu zu verbleiben, verkörpern wir in zunehmendem Masse in unserem täglichen Leben, da wir uns entschlossen haben Jesus durch Sein Wort in uns leben zu lassen. Dies geschieht aber nur durch Jesus in uns, durch Seine Gnade, die uns erlöst,
Sieh auch Gal. 5,16-26, um zu verstehen, das das ganze Gottes Gesetz noch gültig ist und wir ihm gehorchen, V. 21, damit das Gesetz Gottes in uns nicht ein Schulmeister verbleibt aber ein Licht zum ewigen Leben. |
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