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Flying Scroll
Sacharjas Fliegender Brief

Einführung

In diesem kurzen Artikel erklären wir ihnen das Geheimnis des fliedenden Briefes das jeder wissen sollte.

"Und ich hob meine Augen abermals auf und sah, und siehe, da war ein fliegender Brief. Und er sprach zu mir: Was siehest du? Ich aber sprach: Ich sehe einen fliegenden Brief, der ist zwanzig Ellen lang und zehn Ellen breit. Und er sprach zu mir: Das ist der Fluch, welcher ausgeht über das ganze Land; denn alle Diebe werden nach diesem Briefe ausgefegt, und alle Meineidigen werden nach diesem Brief ausgefegt. Ich will ihn ausgehen lassen, spricht der Herr Zebaoth, daß er soll kommen über das Haus derer, die bei meinem Namen falsch schwören; und er soll bleiben, in ihrem Hause und soll's verzehren samt seinem Holz und Steinen." Sacharja 5,1-4.

Sacharjas sah einen fliegenden Brief oder eigentlich eine fliegende Schriftrolle die 20 Ellen lang und 10 Ellen breit war. Sie stellt also die zwei Tafeln der Zehn Gebote dar, nur in anderem Maßstab. Eine Seite dieser fliegenden Rolle hat mit Dieben, also "stehlen", dem 8. Gebot, zu tun, und die andere Seite hat mit "Meineid" also falschen schwören zu tun, also dem 3. Gebot. Das will sagen das beide Seiten des Gesetzes Gottes hier dargestellt werden. Die Seite die mit unserer Beziehung zu Gott zu tun hat, und die Seite die mit unserer Beziehung zu unseren Mitmenschen zu tun hat.

Sacharja beschreibt dann wie die Rolle dieses Gesetzes über das ganze Land, eigentlich über die ganze Welt hinüber fliegt und in allen Häusern Wohnung nimmt, wo das Gesetz Gottes gebrochen wird, d.h. in allen Häusern in der ganzen Welt und niemand kann es verhindern. Wir lesen dann, "sie . . . soll bleiben in ihrem Hause. . ."

Wenn der Bewohner des Hauses negativer Weise keine Lösung dafür findet, wird die Rolle in seinem Haus bleiben, bis das Haus und alle darin, am Ende der Zeit Gottes Gericht erfahren, und das Haus wird nicht mehr bestehen. Wenn der Bewohner des Hauses aber positiver Weise eine Lösung dafür findet, wenn er biblische Buße tut und sich Jesus Christus zuwendet, der uns vom Fluch der Sünde erlöst hat, und er sich bekehrt - - dann ist er frei vom Fluch der Sünde, und frei von aller Sünde, und frei von den tödlichen Konsequenzen des gebrochenen Gesetzes. In diesem letzteren Fall bemerkt man kaum noch die Rolle des Gesetzes in seinem Haus. Sie liegt nur dort in einer Ecke des Hauses bis sie ganz verschwindet, da sie sich nun in seinem Herzen befindet.

Was geschieht hier?

Wenn ein Mensch sich zu Gott bekehrt und er dann unter den Einfluß des Heiligen Geistes kommt, wird er nicht von seinem Fleisch erlöst und dessen Lüsten und Neigungen. Stattdessen ist er nicht mehr unter der Herrschaft des Fleisches, aber unter der Herrschaft des Geistes Gottes. Dies wird in der Bibel mit diesen Worten beschrieben,

"So tötet nun eure Glieder . . ." Kol. 3,5.

Alle die Sünden die im zweiten Teil des Verses aufgezählt werden befinden sich noch im Fleisch, und sie würden wieder die Oberhand gewinnen, wenn wir unser Fleisch uns anleiten lassen statt unseren mit Gott verbundenen Geist. Da wir uns aber entschlossen hatten mit unserem Glauben ernst zu machen und Gottes Gesetz in unserem, nun dankbaren Herzen wohnt, wird unser Fleisch unter die Macht Gottes gebracht, durch seinen Geist, und all die üblen Sünden werden in ihrer Wurzel zerstört und machtlos. Von nun an erheben sie nicht mehr ihr schreckliches Haupt in unserem Leben. Auf diese Weise zeigen die folgenden Bibelverse den Unterschied zwischen der Herrschaft des Fleisches und des Geistes.


Die Herrschaft des Fleisches Die Herrschaft des Geistes
"Denn wir wissen, daß das Gesetz geistlich ist; ich bin aber fleischlich, unter die Sünde verkauft. Denn ich weiß nicht, was ich tue. Denn ich tue nicht, was ich will; sondern was ich hasse, das tue ich. So ich aber das tue, was ich nicht will, so gebe ich zu, daß das Gesetz gut sei. So tue nun ich dasselbe nicht, sondern die Sünde, die in mir wohnt. Denn ich weiß, daß in mir ist, das ist in meinem Fleisch, wohnt nichts Gutes. Wollen habe ich wohl, aber vollbringen das Gute finde ich nicht. Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich. So ich abert tue, was ich nicht will, so tue ich dasselbe nicht, sondern die Sünde, die in mir wohnt. So finde ich nun ein Gesetz, der ich will das Gute tun, daß mir das Böse anhangt. Denn ich habe Lust an Gottes Gesetz nach dem inwendigen Menschen. Ich sehe aber ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das da widerstreitet dem Gesetz in meinem Gemüt und nimmt mich gefangen in der Sünde Gesetz, welches ist in meinen Gliedern. - Ich elender Mensch! wer wird mich erlösen von dem Leibe dieses Todes?" Römer 7,14-24. "Ich laufe aber also, nicht als aufs Ungewisse; ich fechte also, nicht als der in die Luft streicht; sondern ich betäube meinen Leib und zähme ihn, daß ich nicht den andern predige, und selbst verwerflich werde." 1.Kor. 9,26.27.


Ein geretteter Mensch ist nicht wie von einem Zweikampf gerettet; er befindet sich nicht in einer Position wo er nicht mehr gegen das Fleisch kämpfen muss.

Gegen was kämpft er und gegen was gewinnt er?

Er kämpft gegen die Gelüste seines menschlichen Körpers; gegen sein früheres Sündenleben. Wir verstehen also, Gott zu dienen bedeutet nicht das wir in ein Gebiet kommen wo es keine Versuchungen mehr gibt. Im Gegenteil. Sie können sogar heftiger werden. Wir verstehen aber auch das solch ein Mensch wegen seiner Bekehrung göttliche Kraft finden und benutzen kann alle Versuchungen zu überkommen.

Mag diese einfache Geschichte helfen das zu erklären.

Zwei junge Mädchen ließen sich vor kurzer Zeit taufen. Sie trafen nach wenigen Tagen eine Freundin die sie einlud mit ihr einen Film anzusehen.

Die beiden getauften Mädchen sagten jedoch, `Wir starben diesem Zeitvertreib vor zwei Wochen ab.'

Wenn es sein könnte das Menschen aus allen Versuchungen erlöst werden, hätte Jesus nicht sterben müssen. Statt Menschen vom Drang ihres Fleisches zu befreien, nahm Jesus die Gestalt unseres Fleisches an - genau dort, wo wir uns befinden, und wo unser Fleisch ist, mit all dessen Geschrei nach Befriedigung und dessen Begierden.

Anstatt uns auf eine Art und Weise zu erlösen die uns lahm und charakterlos machen würde (wenn er uns aus dem Gebiet möglicher Versuchung befreit hätte), kam er an die Stelle, wo wir uns inmitten all dieser Versuchungen befinden.

Er wurde in unserem Fleisch geboren und überkam jede Sünde, und durch diese Eroberung des Bösen kann er jedem von uns Sieg geben der Ihn darum ersucht und Ihm darin glaubt.

Auf diese Weise deutet das Gesetz, die fliegende Rolle, zuerst auf den richtigen Weg - begehe nicht die Böse Tat - niemand kann dich zwingen zu sündigen.

Wir hören auf die Stille, leise Stimme Gottes bis sie in uns mächtig wird.

Diese Lebenshaltung, Gott gegenüber immer treu zu verbleiben, verkörpern wir in zunehmendem Masse in unserem täglichen Leben, da wir uns entschlossen haben Jesus durch Sein Wort in uns leben zu lassen.

Dies geschieht aber nur durch Jesus in uns, durch Seine Gnade, die uns erlöst,

"Ich werfe nicht weg die Gnade Gottes; denn so durch das Gesetz die Gerechtigkeit kommt, so ist Christus vergeblich gestorben." Galater 2,21.

Sieh auch Gal. 5,16-26, um zu verstehen, das das ganze Gottes Gesetz noch gültig ist und wir ihm gehorchen, V. 21, damit das Gesetz Gottes in uns nicht ein Schulmeister verbleibt aber ein Licht zum ewigen Leben.



Die Zehn Gebote
1. Und der Herr redete alle diese Wort:

Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus dem Diensthaus, geführt habe. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.

Was bedeutet das? Das erste Gebot lehrt Gott treu zu sein. Darin lehrt uns der Schöpfer Gott des ganzen Universums zu zeigen, das wir Ihn lieben in dem wir keine anderen Götter anbeten, 1.Mose 35:2-4..
2. "Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden, oder des, das im Wasser unter der Erde ist. Bete sie nicht an and diene ihnen nicht. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der da heimsucht der Väter Missetat an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied, die mich hassen; und tue Barmherzigkeit an vielen Tausenden, die mich liebhaben und meine Gebote halten." Was bedeutet das? Das Zweite Gebot hat mit Gottesdienst, Gottes Anbetung zu tun. Gott sagt uns, alles Betrachten und Anbeten von Heiligen und allen "fremden Göttern" zu unterlassen, 1.Mose 31:10-34. Es sagt uns das zur Zeit Jakobs das Anbeten von menschlich hergestellten Göttern oder Ideen von Göttern, Sünde war, 1.Mose 35:2, "Da sprach Jakob zu seinem Haus und zu allen, die mit ihm waren: Tut von euch die fremden Götter, so unter euch sind, und reinigt euch und ändert eure Kleider." Gottes Gebote sind aber ewig, so auch dieses.
3. "Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen mißbraucht." Was bedeutet das? Das dritte Gebot hat mit Ehrerbietung zu tun. Gott unterichtet uns Seinen Heiligen Namen nicht bedachtlos zu benutzen. Pharaoh verspottete das Gott über ihn herrschen sollte, und der Herr, nicht lange danach, zerstörte ihn und alles was er hatte, 2.Mose 5:2; 14:27,28.
4. "Gedenke des Sabbattags, daß du ihn heiligst. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Dinge beschicken; aber am siebten Tag ist der Sabbat des Herrn deines Gottes; da sollst du kein Werk tun noch dein Sohn noch deine Tochter noch dein Knecht noch deine Magd noch dein Vieh noch dein Fremdling, der in deinen Toren ist. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebten Tag. Darum segnete der Herr den Sabbattag und heiligte ihn."













Das Siegel Gottes
Was bedeutet das? Das vierte Gebot hat mit heiligem Leben zu tun, wie wir uns überall benehmen sollen. Gott unterichtet Sein Volk den siebten Sabbattag (Samstag) heilig zu halten, ihn immer in ihren Gedanken zu haben, und ihn anders als alle anderen Tage zu pflegen, in dem wir die Stunden dazu benutzen in Gottes Wort zu lesen und studieren - damit wir Gott näher kommen können. Nach dem Gott den siebten Tag segnete und heiligte, gab er damit klare Andeutungen das dieser Tag so immer treu gehalten werden muss. Der siebte Sabbattag ist ein Bollwerk gegen Abfall vom wahren Glauben an Gott, dem Schöpfer aller Dinge. Der Name des Tages enthält die Liebe Gottes, wie Jesus es uns mitteilt, als er betete, "Abba, Vater, alles ist dir möglich; lass diesen Kelch an mir vorübergehen." (Markus 14:36, ZB). `Abba' bedeutet - "unser guter himmlischer Vater". Diese Silbe finden wir in der Mitte der Zehn Gebote, im vierten Sabbat Gebot in der Mitte des Wortes "Sabbat". Das soll uns daran erinnern das wir einem Gott der "agape/Nächsten" Liebe dienen, nicht einem Gott sexualer Liebe oder irgend einer anderen Form von Liebe.
Es ist wichtig für uns zu verstehen daß das vierte Gebot das Siegel Gottes enthält. Das heißt

  1. Seinen Titel - der Herr Gott
  2. Seine Stellung - Schöpfer, und
  3. worüber Er herrscht - Himmel und Erde, das ganze Universum.

Mit anderen Worten, das Siegel sagt: `Frau Merkel - Bundeskanzler - Deutschland.'
So sehen wir es ein, wie das vierte Gebot ausruft an welchem genauen Tag wir wen anbeten sollen, den Herr Gott, den Schöpfer des Himmels und der Erde, alles. [Sieh auch 3.Mose 23:3] Das Siegel Gottes (Offb. 9:4) ist das Gegenteil des Malzeichen des Tieres, Offb. 13:17.

5. "Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf daß du lange lebest in dem Lande das die der Herr, dein Gott gibt." Was bedeutet das? Das fünfte Gebot hat mit Ehrfurcht unseren Eltern gegenüber zu tun. Gott lehrt uns unsere Eltern zu ehren und zu lieben, 1.Mose 37:28-35; 50:15-17.
6. "Du sollst nicht töten." Was bedeutet das? Das sechste Gebot hat mit Hochachtung alles menschlichen Lebens zu tun. Gott lehrt uns Liebe zu zeigen und zu erweisen, nicht Haß gegen unsere Mitmenschen zu hegen, und nicht zu morden, 1.Mose 4:8-13. Alle ungerechten Taten die Leben verkürzen, der Geist des Hasses, Mißgunst, Neid, Ärger und Rache, oder auch die Pflege aller Leidenschaften die andere verletzen kann, or Unglück für sie zu wünschen (denn "Wer seinen Bruder haßt, der ist ein Totschläger" 1.Joh. 3:15), so sind auch Dinge, wie den Notleidenden nicht zu helfen, alle Arten von Selbstsucht, auch unnötige Zurückhaltung von notwendigen Dingen, oder so viel Arbeit zu fordern, das jemand krank wird - all dies, zu weniger oder größerem Grad, brechen das sechste Gebot. - Aber nicht nur das, es verlangt auch das wir aktiv unseren Nächsten lieben.
7. "Du sollst nicht ehebrechen." Was bedeutet das? Das siebte Gebot hat mit reinen Verbindungen unter allen Menschen zu tun. Es verbietet unreine Taten, sexuale Gedanken und Wünsche, oder irgendeine Gewohnheit die solches anregt. Ein reines Leben zu leben ist nicht nur gefordert in unserem äußeren Wandel, aber auch in den geheimen Gedanken und Gefühlen unseres Herzes. Jesus Christus der den weitreichenden Einfluß des Gesetzes Gottes erklärte, befahl auch das böse Blicke und Gedanken genau so Sünde sind wie die Tat.
8. "Du sollst nicht stehlen." Was bedeutet das? Das achte Gebot hat mit Ehrlichkeit zu tun. Gott befiehlt uns nicht zu stehlen. Das schließt private und öffentliche Sünden mit ein, das sie verboten sind. Das achte Gebot verbietet Menschen zu stehlen, Sklavenhandel, Eroberungskriege. Es verbietet Diebstahl und Räubereien. Es verlangt genaue Ehrlichkeit in unseren täglichen Pflichten. Es verbietet zu hohe Preise in unserem Handel, und es verlangt gerechte Preise und Bezahlung. Es lehrt das jeder Versuch nur eigene Vorteile zu erhalten wegen der Unwissenheit, Schwäche oder unglücklichen Verhältnisse anderer Menschen, in den himmlischen Büchern als Betrug eingetragen wird.
9. "Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten." Was bedeutet das? Das neunte Gebot hat mit Wahrheitsgemäßes Leben zu tun. Gott lehrt uns nicht zu lügen oder andere zu täuschen. Jesus sagte der Satan "ist ein Lügner und ein Vater derselben." (Joh. 8:44). Zu schwindeln, aus irgendeinem Grund, auch jeder Versuch unseren Nachbarn zu täuschen, ist in diesem Gebot verboten. Die Absicht zu täuschen ist das Merkmal von Falschheit. Falschheit kann mit einem flüchtigen Blick, einer Handbewegung, einem Gesichtsausdruck genauso vorkommen wie mit Worten. Alle absichtlichen Übertreibungen, alle Andeutungen oder Anspielungen falsche oder übertriebene Eindrücke zu erwecken, wie auch faktische Aussagen, die irre führen können, sind Falschheiten. Dies Gebot verbietet das Ansehen einer Person zu verletzen oder auch übles Mißtrauen, durch Verleumdung und Klatschen auszubreiten. Auch die absichtliche Unterdrückung von Wahrheit, was jemanden verletzen könnte, ist gegen das neunte Gebot, Sprüche 12:22. Der Apostel Paulus brachte Lügner in die gleiche Liste wie jene, die "Vatermörder, Hurer, Knabenschänder oder Menschendiebe" sind, 1.Timotheus 1:9,10. Menschen die Lügen, vertrauen auch nicht anderen Menschen, da sie denken das sie auch Lügner wie sie selbst. Zu lügen verursacht großen Schaden in deinem Leben, denn du weißt, das du solch eine Person bist. Lügen zerstört auch unsere Verbindung mit Gott. - Das neunte Gebot bedeutet auch, das wir die Wahrheit lieben müssen, denn am Ende werden viele durch Lügen getäuscht werden (Matth. 24:24; 2.Joh. 7). Wahrheit zu lieben bedeutet, das wir nach ihr suchen müssen (Joh. 5:39; Apg. 17:11; Ps. 25:5), sie als mehr wertvoll betrachten (Mt. 13:44), sie uns und unser Leben ändern lassen (Gal. 5:7; Röm. 2:8) und dazu stetig bereit sind diese ungeheuchelte Liebe anderen mitzuteilen (1.Pet. 1:22; Joh. 18:37; Apg. 1:8). - Am Ende wird Gottes Volk keine Lüge, kein Falsch in ihrem Mund haben, Offb. 14:5.
10. "Laß dich nicht gelüsten deines Nächsten Hauses. Laß dich nicht gelüsten deines Nächsten Weibes, noch seines Knechten, noch seiner Magd, noch seines Ochsen, noch seines Esels, noch alles, was dein Nächster hat." Was bedeutet das? Das zehnte Gebot hat mit Zufriedenheit zu tun. Gott lehrt uns das "Gelüste, Geiz" uns in noch größere Sünden bringen kann. Aus diesem Grund trifft dieses Gebot die Wurzel aller Sünden, in dem es alle Selbstüchtigen Wünsche verbietet, die Quellen aller sündhaften Taten sind. Jeder der in Gehorsam zu Gott keine sündhaften Wünsche mehr pflegt, für das was einem anderen gehört, wird keine Schuld einer falschen Tat gegen seine Mitmenschen haben, Lukas 12:15. - Leute deren Freude von Dingen abhängt die sie besitzen, müssen von einem Ding zu einem anderen immer weiter suchen ihren Geiz zu stillen. Das ist der Grund warum Geiz Götzendienst ist, Kol. 3:5, und es so mit einer Art von Gottesdienst zu tun hat. Während das zweite Gebot sagt, das wir Dinge nicht über Gott stellen sollen, sagt das zehnte Gebot Dinge nicht über Menschen zu stellen. Es verbietet selbstsüchtige Wünsche über die Rechte unseres Nächsten zu stellen oder die Rechte anderer, nur wegen der Vorteile die wir haben können, zu beachten.


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