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Das Ende Judas
Neutestamentliche Ereignisse
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Die Zustände in der Geschichte Judas, besonders in der Zeit bis zur Zerstörung Jerusalems durch die Babylonier, wiederholen sich wenigstens zwei oder drei mal in der Weltgeschichte. Ein tief greifendes Thema für die Generation die kurz vor dem Wiederkommen Jesu lebt und das wir alle kennen sollten.

Die Geschichte

Zu diesem Thema öffnen wir die Bibel im Buch der Offenbarung, Kapitel 13.

"Und es macht, daß die Kleinen und die Großen, die Reichen und die Armen, die Freien und die Knechte - allesamt sich ein Malzeichen geben an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn." Offb. 13,16.

Frage: `Was ist die Bedeutung des kleinen Wortes "macht"?

Die Zürcher Bibel hat hier das Wort "bewirkt." Es ist das Griechische Wort `poiew' zu machen, vollbringen, effektieren, veranlassen, exekutieren oder auch zwingen. Lasst uns nun diesen Text mit anderen in Tabellenform vergleichen, um aufzuzeigen, das sie über die gleichen Geschehnisse sprechen die den Propheten zu anderen Zeiten gezeigt wurden.

Offb. 13,16
"Und es macht, daß die Kleinen und die Großen, die Reichen und die Armen, die Freien und die Knechte - allesamt sich ein Malzeichen geben an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn."
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Offb. 6,15-17
"Und die Könige auf Erden und die Großen und die Reichen und die Hauptleute und die Gewaltigen und alle Knechte und alle Freien verbargen sich in den Klüften und Felsen an den Bergen und sprachen zu den Bergen und Felsen: Fallet über uns und verberget uns vor dem Angesicht des, der auf dem Stuhl sitzt, und vor dem Zorn des Lammes! Denn es ist gekommen der große Tag seines Zorns, und wer kann bestehen?"

Wir finden hier in beiden Texten die `Großen', `Reichen', `Knechte' und `Freien' erwähnt. Auf diese Weise läßt die Bibel uns wissen das der Inhalt mit den gleichen Vorgängen zu tun hat. Später wollen wir uns an diese Parallelen erinnern. Für jetzt aber sehen wir den Kontrast zwischen diesen beiden Gruppen. Jenen die das Malzeichen haben und jenen die den Namen Gottes, sein Siegel auf ihrer Stirn haben.

Hier folgt auch sofort ein anderer Vergleich.

Offb. 14,1
"Und ich sah das Lamm stehen auf dem Berg Zion und mit ihm 144,000 die hatten seinen Namen und den Namen seines Vaters geschrieben in ihrer Stirn."
Offb. 7,1-2
"Und darnach sah ich vier Engel stehen auf den vier Ecken der Erde, die hielten die vier Winde der Erde, auf daß kein Wind über die Erde bliese noch über das Meer noch über irgendeinen Baum. Und ich sah einen anderen Engel aufsteigen von der Sonne Aufgang, der hatte das Siegel des lebendigen Gottes und schrie mit großer Stimme zu den vier Engeln, welchen gegeben war zu beschädigen die Erde und das Meer."

Diese beiden Texte in Offenbarung 14 und 7 enthalten auch Parallelen die wir verstehen müssen. Es ist wichtig zu behalten, das Gott hier zwei Gruppen zeigt.

Wir erinnern uns daran das Gott mit Israel vermählt war. Er beschreibt es folgendermassen durch seinen Propheten,

"Und ich ging vor dir vorüber und sah dich an; und siehe, es war die Zeit, um dich zu werben. Da breitete ich meinen Mantel über dich und bedeckte deine Blöße. Und ich gelobte dir es und begab mich mit dir in einen Bund, spricht der Herr Herr, daß du solltest mein sein." Hesekiel 16,8.

Gott `heiratete' also Israel. Am Anfang ging es zwischen Gott und Israel schon gut zu, bald aber wurde Israel untreu. Wir lesen,

"Solches wird dir geschehen um deiner Hurerei willen, so du mit den Heiden getrieben, an deren Götzen du dich verunreinigt hast." Hesekiel 23,30.

In einem vorherigen Text erklärt der Prophet die Sachlage noch etwas besser. Wir lesen,

"... nämlich die Kinder Babels und alle Chaldäer mit Hauptleuten, Fürsten und Herren und alle Assyrer mit ihnen, die schöne junge Mannschaft, alle Fürsten und Herren, Ritter und Edle, die alle auf Rossen reiten." Hes. 23,23.

Worüber spricht der Prophet in diesem Kapitel?

Lasst uns noch einen Text lesen.

"Sie haben auch Boten geschickt nach Leuten, die aus fernen Landen kommen sollten; und siehe, da sie kamen, badetest du dich und schminktest (deine Augen) dich mit Geschmeide ihnen zu Ehren ..." Hes. 23,40.

Israel trieb Hurerei in dem Sinne, das sie nicht mehr den Herrn fragten, aber unlautere Verbindungen mit Nachbarvölkern aufnahmen. - Wir erinnern uns daran das Gott Israel als "seine" Braut betrachtete. Gott war um sein Volk eifersüchtig, denn er wusste was die Folgen ihrer Untreue sein würden.

Diese Texte sprechen also nicht über die heidnischen Völker. Nein, sie sprechen über das Gott geheiligte Volk Israel. Jene, die sein Eigentum waren. Worin genau bestand aber ihre Untreue?

Wir finden die Antwort dazu hier,

"Und er führte mich in den inneren Hof am Hause des Herrn; und siehe, vor der Tür am Tempel des Herrn, zwischen der Halle und dem Altar, da waren 25 Männer, die ihren Rücken gegen den Tempel des Herrn und ihr Angesicht gegen Morgen gekehrt hatten und beteten gegen der Sonne Aufgang.
Und er sprach zu mir: Menschenkind, siehst du das? Ist es dem Haus Juda zu wenig, alles solche Greuel hier zu tun, daß sie auch sonst im ganzen Lande eitel Gewalt und Unrecht treiben und reizen mich immer wieder? Und siehe, sie halten die Weinrebe an die Nase."
Hes. 8,16.17

In anderen Worten, die Weinreben machen sie betrunken.[500] Und das im heiligen Tempel Gottes. Dies waren keine Heiden die dies taten. Es war Gottes Volk.

In dem sie den Sonnengott anbeteten, trampelten sie auf den Schöpfergott. In Wirklichkeit behaupteten sie nun das Baal der Schöpfer war. Das Problem war ja schon seit langer Zeit ihr Versagen, Gott als Schöpfer anzuerkennen und auch zu verehren. Stattdessen beten sie die von Gott geschaffene Sonne an. Mit ihrer Verehrung der Sonne, lehnten sie Gott als Schöpfer ab.

Es war aber noch schlimmer. Ihr falscher Götzendienst veranlasste sie auch die Straßen Jerusalems mit dem Blut der Gottestreuen zu beschmieren. Sie veranmaßten sich über Gottes Volk zu herrschen.

Wie wird Gott diese schändlichen Taten bestrafen?

Seine Gerichte würden bald sein untreues Volk züchtigen - ein natürliches Ergebnis ihres Benehmens.

Das Ende Judas

Wir haben festgestellt worin die Hurerei und Untreue Israels besteht. Sie hat mit wahrem Gottesdienst zu tun. In diesen Dingen kann man nicht mit Gott spaßen. Auch nicht heute. Warum dies wahr ist, werden wir jetzt beschreiben.

"Und des Herrn Wort geschah zu mir und sprach: Du Menschenkind, so spricht der Herr Herr vom Lande Israel: Das Ende kommt, das Ende über alle vier Örter (Ecken) des Landes." Hes. 7,1-2.

Der Text sagt also, das am Ende das ganze Land zerstört wird. Die westlichen, südlichen, östlichen und nördlichen Landesteile. Gottes Gericht ist immer gründlich und unaufhaltbar wenn seine Grenzen überschritten sind. Den Gedanken über die vier Örter oder Ecken finden wir auch in dem folgenden Bibeltext.

"Und danach sah ich vier Engel stehen auf den vier Ecken der Erde, die hielten die vier Winde der Erde, auf daß kein Wind über die Erde bliese noch über das Meer noch über irgendeinen Baum." Offb. 7,1.

Im geheimen denken die Gottlosen aber, `oh, dies wird uns niemals geschehen.' Genau so dachten auch die bösen Leute in Israel. Wir sollten aber auf diese biblischen Parallelen acht geben wie auf Meilensteine auf einem langen Weg.

Hier folgt der biblische Bericht.

"Und er rief mit lauter Stimme vor meinen Ohren und sprach: Laßt herzukommen die Heimsuchung der Stadt, und ein jeglicher habe eine Mordwaffe in seiner Hand. Und siehe es kamen 6 Männer (Engel) auf dem Wagen vom Obertor her, das gegen Mitternacht steht; und ein jeglicher hatte eine schädliche Waffe in seiner Hand. Aber es war einer unter ihnen, der hatte Leinwand an und ein Schreibzeug an seiner Seite. Und sie gingen hinein und traten neben den ehernen Altar. ... "

Nur der Hohepriester konnte solch eine (weiße) Leinwand im Tempeldienst tragen. Und dies am großen Versöhnungstag. [800] Wir lesen aber weiter ...

"Und die Herrlichkeit des Gottes Israels erhob sich von dem Cherub, über dem sie war, zu der Schwelle am Hause und rief dem, der die Leinwand anhatte und das Schreibzeug an seiner Seite.

Und der Herr sprach zu ihm: Gehe durch die Stadt Jerusalem und zeichne mit einem Zeichen an die Stirn die Leute, so da seufzen und jammern über alle Greuel, so darin geschehen. Zu jenen aber sprach er, daß ich es hörte: Gehet diesem nach durch die Stadt und schlaget drein; eure Augen sollen nicht schonen noch übersehen.

Erwürget Alte, Jünglinge, Jungfrauen, Kinder und Weiber, alles tot; aber die das Zeichen an sich haben, derer sollt ihr keinen anrühren. Fanget aber an an meinem Heiligtum! Und sie fingen an an den alten Leuten, so vor dem Haus waren." Hes. 9,1-6.

Das Umbringen sollte am Tempel von Jerusalem anfangen. Israels Abgötterei trug sich besonders in diesem Gebäude zu. Die Bibel sagt, daß die Herrlichkeit des Herrn den Tempel verließ.

"Da schwangen die Cherubim ihre Flügel, und die Räder gingen neben ihnen, und die Herrlichkeit des Gottes Israels war oben über ihnen. Und die Herrlichkeit des Herrn erhob sich aus der Stadt und stellte sich auf den Berg, der gegen Morgen vor der Stadt liegt." Hes. 11,22-23.

Im Gesicht sah der Prophet wie sich die Cherubim Engel, wie sie auf dem Gnadenstuhl dargestellt sind, erhoben und das Allerheiligste und sogar den Tempel verliessen. Das letzte Mal sah Hesekiel sie auf dem Ölberg. Die Cherubim, als Symbol der Gegenwart Gottes, kamen niemals wieder in den Tempel zurück bis Jesus ihn betrat. Die Stadt war nun dem schlimmen Ende geweiht.

Wer waren die aber die diese schrecklichen Taten ausführten?

Das Buch der Klagelieder erzählt uns die Einzelheiten.

Waren es die Engel Gottes?

Im Sinnbild waren sie es, aber wer war es in Wirklichkeit?

Nun, die Bibel berichtet uns wie dies sich alles zutrug. Wir lesen,

"Denn er führt über sie den König der Chaldäer, und ließ erwürgen ihre junge Mannschaft mit dem Schwert im Hause ihres Heiligtums und verschonte weder die Jünglinge noch die Jungfrauen, weder die Alten noch die Großväter; alle gab er sie in seine Hand." 2.Chroniker 36,17.

Es war die Armee des Nebukadnezar, König von Babylon, die die vorher beschriebenen schrecklichen Taten ausführten und Jerusalem, den Tempel und seine Einwohner zerstörten.

Was war also der Grund ihrer Vernichtung?

Es war falscher Gottesdienst. Wenn Israel treu den Sabbat gehalten hätte wäre dies nie passiert. Stattdessen fingen sie an Götzen anzubeten, und die Sonne, von Gott erschaffen, als ob Baal der Schöpfergott war, und sie taten es nur, um wie die Heiden um sie herum zu leben. Der Gottesdienst der Heiden war leichtfertig und erlaubte sexuale Sünden, trinken und viel Übel und Unmut. Die Gerechten im Lande seufzten und jammerten über die verlorene Herrlichkeit und Treue Israels. Gott, nach langem, geduldigem Warten, erhörte ihre Bitten. Wir lesen,

"Werdet ihr mich aber nicht hören, daß ihr den Sabbattag heiliget und keine Last traget durch die Tore zu Jerusalem ein am Sabbattage, so will ich ein Feuer unter ihren Toren anzünden, das die Häuser zu Jerusalem verzehren und nicht gelöscht werden soll." Jeremia 17,23.

Wenn Gottes Volk untreu wird, zieht sich der schützende Geist Gottes zurück, denn Gott kann nicht dort sein, wo Sünde herrscht. Israel war nicht gezwungen sich gegen Gott zu wenden. Sie wählten diese Lebensweise. Die Nachbarvölker benutzten ihre Unbereitschaft Gefahr zu erkennen und griffen sie an. Gott konnte ihnen diesmal keine Hilfe senden, denn sie waren trotzig in ihren Sünden verstockt. Hätten sie wie früher den Sabbat geheiligt, hätte Gott sie nicht verlassen. Sie wollten aber den steinernen Baal anbeten. Eine schlimme Religion die auch Menschenopfer verlangte und alle Übel öffentlich beging.

Gott hatte Israel etwas gegeben, das sie von solch einer Wendung ihrer Geschichte und ihrer Auflehnung gegen Gott beschützen sollte. Was war es?

"... und meine Sabbate sollt ihr heiligen, daß sie seien ein Zeichen zwischen mir und euch, damit ihr wisset, daß ich, der Herr, euer Gott bin." Hes. 20,20.

Der Grund für das Heilighalten des Sabbattages war dieser, Israel daran zu erinnern das es nur einen Gott gibt.

"Ich gab ihnen auch meine Sabbate zum Zeichen zwischen mir und ihnen, damit sie lernten, daß ich der Herr sei, der sie heiligt." Hes. 20,12.

Die gleiche Botschaft wie in Vers 20. Ihre Geschichte war traurig ...

"Sie aber waren mir ungehorsam ... aber ich ließ sie um meines Namens willen, daß er nicht entheiligt würde vor den Heiden, unter denen sie waren und vor denen ich mich ihnen hatte zu erkennen gegeben, daß ich sie aus Ägyptenland führen wollte." Hes. 20,8.9.

Der Prophet Jeremia wirkte um diese gleiche kritische Zeit für Israel. Er schrieb,

"Es steht greulich und schrecklich im Lande. Die Propheten weissagen falsch, und die Priester herrschen in ihrem Amt, und mein Volk hat es so gerne. Wie will es euch zuletzt darum gehen?"

"Die Priester gedachten nicht: Wo ist der Herr? und die das Gesetz treiben, achteten mein nicht, und die Hirten führten die Leute von mir, und die Propheten weissagten durch Baal, und hingen an den unnützen Götzen." Jeremia 5,29.30; 2,8.

Die schuldigsten im Land waren jene, die Gottes Volk auf richtiger Bahn leiten sollten. Sie fingen an falsche Glaubenansichten zu pflegen. Sie beriefen sich nicht mehr auf Gott. Irrlehren brachten Unheil über Israel. So geschah es auch als Jesus seine Mission auf Erden anfing. Der Sanhedrin, die Priester, Herodianer, Hasidim, Pharisäer und Sadduzär konnten nicht mehr Wahrheit von Lüge unterscheiden. Religiöse Männer wurden zu den gefährlichsten Feinden Jesu. Nicht der Staat, die Römer, aber die `Scheinfrommen' religiösen Theologen und Führer brachten lügenhafte Anklagen gegen Jesus und benutzten den Staat ihre böse Tat auszuführen. Kann so etwas auch heute noch vorkommen? Die Bibel sagt, so etwas wird wieder kurz vor dem Wiederkommen Jesu geschehen. Deshalb weisen wir auf diese Dinge hin.

Neutestamentliche Ereignisse

Die Szenen die sich in Israel zur Zeit Jesajas und Jeremias zutrugen wurden in Effekt in die Zeit Jesu transportiert, um sich dann in vielen Parallelen zu wiederholen. In ähnlicher Weise werden sie auch in die baldige Zukunft transportiert und wir sollten anfangen die Entwicklungen in der Welt der abgefallenen Kirchen beobachten, anstatt die Kriege in der Welt, die uns nur von den wichtigen Dingen ableiten, damit Satan unerkannt wirken kann. [1000]

Wie Gott mit Israel einen `Ehebund' hatte, hat Jesus auch solch einen Bund mit seinen Nachfolgern, seiner Kirche?

Wir lesen,

"... auf daß er sich darstellte als eine Gemeinde, die herrlich sei, die nicht habe einen Flecken oder Runzel oder des etwas, sondern daß sie heilig sei und unsträflich." Epheser 5,27.

Gotte wartete auf Israel über 800 Jahre, von Sinai bis Nebukadnezar Jerusalem zerstörte. Er wartet in unserem Zeitalter schon fast 2000 Jahre auf seine sogenannten Christen, das sie ihre Situation doch einmal im Licht der Geschichte Israels und den Aussagen der Propheten sehen. Ihre Theologen lehren aber falsche Lehren, wie es auch vorher schon geschah, und sie sind nun blind zu ihrer wahren Situation.

Die Gemeinde Jesu aber, mit der er sich verbunden hat, wird in späterer Zeit so beschrieben,

"Und dem Engel der Gemeinde zu Thyatira schreibe: Das sagt der Sohn Gottes, der Augen hat wie Feuerflammen, und seine Füsse sind wie Messing: Ich weiß deine Werke und deine Liebe und deinen Dienst und deinen Glauben und deine Geduld und daß du je länger je mehr tust. ..." Offb. 2,18-19.

So war es auch zur Zeit Jesu, kurz vor seinem Tod auf dem Kreuz. Die Jünger Jesu waren ganz wo wie wir heute sind. Wenn jemand sie fragte, wie geht es euch heute, sagten die Zwölf, `O, uns geht es ziemlich gut,' so wie wir heute auch oft antworten - un der Teufel möchte uns ganz so haben. Warum? Da wir dann, wie die Jünger, anfangen zu denkem, `Wer ist doch der Größte? Mt. 18:1. Jesus wußte das die Jünger noch so dachten so kurz bevor Er in den Himmel zurückkehren würde. Sie wussten nicht das sie mit solchen Gedanken alle verloren waren. Warum? Der Grund ist, da sie ihre erste Liebe verloren hatten, Offb. 2:4, ganz so wie Luzifer bevor er aus dem Himmel verbannt wurde. Die erste Liebe zu verlieren, bedeutet, Jesus zu verlieren. Alle die diese Liebe aber noch etwas haben, denken niemals, das sie die Größten sind, sie nehmen lieber den Platz eines Dieners ein. Je größer jemand ist, desto höher ist sein Ruf, wie ein Diener zu sein.

Wie konnte Jesus - so besorgt über sie und Seine Gemeinde auf Erden - das abwenden? Jesus versuchte immerzu, jene die dachten die Größten zu sein, freundlich und taktvoll zu helfen, so half er auch Petrus seinen wahren Charakter zu erkennen, Mark 14:30ff. So werden die 144,000 auch bescheiden, freundlich und taktvoll wie Jesus sein. Sie werden immer wieder beten, `Gott hilf mir bescheiden zu sein. Hilf mir meinem Selbst zu entkommen. Rette mich.'

So weit, so gut. Dann geht das Begutachten von Thyatira aber weiter und wir lesen,

"Aber ich habe wider dich, daß du lässest das Weib Isebel, die da spricht, sie sei eine Prophetin, lehren und verführen meine Knechte, Hurerei zu treiben und Götzenopfer zu essen.

- und ich habe ihr Zeit gegeben, daß sie ssollte Buße tun für ihre Hurerei; und sie tut nicht Buße. Siehe, ich werfe sie in ein Bett und die mit ihr die Ehe gebrochen haben, in große Trübsal, wo sie nicht Buße tun für ihre Werke, und ihre Kinder will ich zu Tode schlagen. Und alle Gemeinden sollen erkennen, daß ich es bin, der die Nieren und Herzen erforscht; und ich werde geben einem jeglichen unter euch nach euren Werken. Euch aber sage ich, den andern 1100, die zu Thyatira sind, die nicht haben solche Lehre und die nicht erkannt haben die Tiefen des Satans (wie sie sagen): Ich will nicht auf euch werfen eine andere Last; doch was ihr habt das haltet, bis daß ich komme. ..." Offb. 2,20-25.

Eine sehr wichtige Botschaft die wir alle studieren sollten. Da das Buch der Offenbarung Jesu Christi nicht verstanden werden kann ohne dessen Hintergund im Alten Testament zu verstehen, studierten wir das Alte Testament zuerst. Alle aufmerksamen Leser sollten jetzt eine gute Grundlage haben, den weiteren Erklärungen folgen zu können. Sie werden dieses Thema kaum woanders so eindeutig erklärt vorfinden. Bitte wissen sie aber, das wir eine betende Schar sind, die es als ihre Aufgabe sehen, diese Botschaft Jesu Christi weiter bekannt zu machen, denn wir haben nur noch wenig Zeit bevor `der Feind [dessen Ende aber auch sicher ist] die Stadt einnehmen wird.'

Die Gemeinde von Thyatira [1200] hatte aber Schwierigkeiten mit Isebel. Nun wir mögen an dieser Stelle einwenden, Isebel lebte doch über 1600 Jahre vor der Zeit der Reformation. Wir stellen also fest das Prinzipien alter Geschichte immer wieder auftauchen können. [Notiz: Ihre Kinder werden auch umkommen, wie in Jerusalem.] Zur Zeit der Isebel [1300] gab es drei Mächte in Israel, 1. der beeinflußbare König Ahab, 2. seine dominierende Gattin Isebel, 3. die falschen Propheten des Baaldienstes und der Mann Gottes, Elia. Wer von diesen waren die gefährlichsten? Was taten sie mit Bezug auf die Kirche Israels zur Zeit des Propheten Elia ? Sie zerstörten die Altäre Gottes und töteten seine Propheten, [1400]

Solche eine Sachlage bestand auch zur Zeit der 70 jährigen Gefangenschaft Judahs in Babylon. Hier verbündeten sich auch drei Figuren gegen die Juden. Sie waren 1. der beeinflußbare König Ahasveros, 2. der listige Verschwörer Haman, 3. der helfende Mardochai und die Retterin, Königin Esther. Was hatten die ersten zwei Einflüsse vor zu tun? Sie wollten alle Juden in ihrem Reich an einem Tag umbringen. [1500] Der König wurde aber durch Lügen überlistet.

Später, um die Zeit der Geburt Jesu wiederholte sich solch eine Sachlage. Diesmal gab es auch wieder drei Mächte die Gottes Auserwählte beeinflußten. Sie waren, 1. der beeinflußbare König Herodus, 2. seine listige Frau Herodias, 3. die verführerische Tochter Salome [1600], aber diesmal gab es keinen Erlöser für Johannes. Was taten sie zur Zeit der so wenigen Gläubigen in Judah, um die Zeit der Geburt Jesu? Sie brachten es zustande den Propheten Johannes, den Vorläufer Jesu zu töten. So können wir schon feststellen was Isebel darstellt, sie versinnbildet eine dem Volk Gottes gegenüber feindlich gesinnte Gruppe.

Die Kirche Isebels tat was die Kirche Israels tat, - um die Zeit kurz vor der Zerstörung Jerusalems und des Tempels ca. 605 v. Chr.

Warum?

Die Kirche Israel war eine Hurerin und ihrem `Gatten' (Gott) untreu (Offb. 17). Dies sollte uns helfen einzusehen, daß die zukünftige Auseinandersetzung zwischen Gut und Böse nichts mit einem Kampf zwischen der gottlosen Welt und Christen zu tun hat, nichts mit Terroristen und Heiden, ... aber jene, die man als Gott gläubig ansieht, bringen eine gefährliche Situation über die Welt. Sie wollen Gottes Kirche genauso behandeln, wie die drei dargestellten Situationen es schon beschreiben.

`Oh,' sagen viele, `so etwas wird sich niemals zutragen.'

So dachten auch die Jünger Jesu, als er noch mit ihnen wandelte. Sie konnten es sich nicht vorstellen, das Jesus auf dem Kreuz sterben mußte.[1800] Sie verstanden es nicht, das die vielen im Tempel geopferten Tiere so etwas darstellten.[1900] Und so nahm man Jesus und seine Lehren nicht an weil die Theologen und geistlichen Führer die Bibel und ihre genauen Sinnbilder und Geschehnisse nicht richtig, also falsch, interpretierten. Solche falschen, biblischen Auslegungen, wie wir feststellten, fanden auch zur Zeit Jesajas, Jeremias, Hesekiels und Hoseas statt. Ihre ungläubigen Zeitgenossen verfolgten die Botschafter anstatt die Ursache der Probleme in ihrem Land. Wir sollten erkennen das Satan schlau und sehr oft unerkannt unter Menschen und im Geschichtsablauf wirken kann.[2000]

Wir sollten deshalb in unserer Zeit auf der Hut sein nicht solche Situationen zu wiederholen. Aber Menschen sind heute genau so wie damals. Sie können sich nicht vorstellen, daß die Bibel solche Dinge vorhersehen kann. Sie glauben nicht an Gott, oder denken er ist nur ein liebevoller Gott, der niemals traurige Ereignisse zulassen wird. Sie vertrauen in ihren Pastoren und Fürsprechern, da sie ja so geistlich gesinnt sind und so schön predigen und so viele wunderbare Erfolge haben. ... Dabei vergessen sie aber Vorsicht zu üben, und zu prüfen ob ihre Lehren die des Baals sind, oder geradewegs aus dem Wort Gottes kommen.[2100] So haben wir heute wieder die gleiche Situation wie zur Zeit der Vernichtung Judas. Die Theologen presentieren spitzfindige Gründe warum Gottes heiliger Sabbat nicht mehr gehalten werden muss, und die Schafe in ihrer Kirche glauben ihnen, aber nicht den einfachen Worten des Wortes Gottes. Sie denken tatsächlich das Gottes heiliger Sabbat so Willie Nillie aufgehoben und mit dem Baalstag ersetzt werden kann. Sie interpretieren das Buch der Offenbarung falsch, da sie nicht einsehen, das sie zuerst die Geschichte des Wirkens Gottes unter seinem Volk zur Zeit des alten Testaments verstehen müssen, da dies die Grundlage der Offenbarung Jesus Christi ist, die Jesus seinem Diener Johannes gab.

Wie beschreibt die Bibel die führende Macht am Ende der Zeit?

"Und es kam einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen hatten, redete mit mir und sprach zu mir: Komm, ich will dir zeigen das Urteil der großen Hure, die da an vielen Wassern sitzt, mit welcher gehurt haben die Könige auf Erden; und die da wohnen auf Erden, sind trunken geworden von dem Wein ihrer Hurerei. Und er brachte mich in die Wüste.[2200] Und ich sah ein Weib sitzen auf einem scharlachfarbnen Tier, das war voll Namen der Lästerung und hatte sieben Häupter und zehn Hörner. Und das Weib war bekleidet mit Purpur und Scharlach und übergoldet mit Gold und edlen Steinen und Perlen und hatte einen goldenen Becher in der Hand, voll Greuel und Unsauberkeit ihrer Hurerei, und an ihrer Stirn geschrieben einen Namen, ein Geheimnis: `Die große Babylon, die Mutter der Hurerei und aller Greuel auf Erden. Und ich sah das Weib trunken von dem Blut der Heiligen und von dem Blut der Zeugen Jesu, Und ich verwunderte mich sehr, da ich sie sah." Offb. 17,1-6.

Wir haben hier eine große, eindrucksvolle Macht. Sie wird aber nicht als Gott gefällig beschrieben aber nur die, die sie verfolgt - die werden Heilige genannt. Man braucht nicht lange herumschauen, um diese einfachen Worte zu verstehen.[2300] Sie mögen als sehr überraschend erscheinen. Deshalb behaupten viele Theologen und Leute heute, das man das Buch der Offenbarung nicht verstehen kann. Der Name des Buches ist aber Offenbarung, nicht `Geheimbuch.' Die Interpretation mag aber unwillkommen und beunruhigend sein. Es scheint ihnen leichter, dies alles einfach beiseite zu schieben und nicht daran zu denken. Wir laufen aber dann in eine fatale Falle. Es geht letzten Endes um sehr wichtige Dinge. Sind wir bereit Jesus zu empfangen oder nicht?

Glauben wir wirklich das er wiederkommt und was die Welt erfahren muss, bevor das geschieht?

Seht, es sind nicht die Christen oder Unchristen die diese Sachlage zustande bringen. Es ist Satan der hinter den Kulissen arbeitet die ganze Welt zu verführen, den er weiß das er bald zu seinem Ende kommt und deshalb auch uns zu unserem Ende bringen will.

So kommt es, das er es fertig brachte Glaube an seine Existenz in den Bereich des Lächerlichens zu bringen. Sie ist aber ganz Ernst. Satan ist ein Lügner und Mörderer vom Anfang seiner selbst gewählten Laufbahn. Er existiert und hält viele Menschen in seinen Krallen.

"... so erwählet euch heute, wem ihr dienen wollt ..." Josua 24,15.

"Niemand kann zwei Herren dienen: entweder er wird den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird dem einen anhangen und den anderen verachten." Matth. 5,24.

Dieses Weib im 17ten Kapitel der Offenbarung hat Töchter da sie die Mutter aller Hurerei genannt wird, v. 5. Wer sind diese? Nun das vielleicht das nächste mal.

Inmitten all dieser, für uns, ernsten Schlußfolgerungen gibt es aber auch eine gute Botschaft. Wir brauchen diesem System des Üblen nicht anzugehören. Wir können ihm entfliehen, `herauskommen.' Dies finden wir in den folgenden Worten beschrieben,

"Und darnach sah ich einen anderen Engel niederfahren vom Himmel, der hatte eine große Macht, und die Erde ward erleuchtet von seiner Klarheit. Und er schrie aus Macht mit großer Stimme und sprach: Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon .... Denn von dem Wein des Zorns ihrer Hurerei haben alle Heiden getrunken, und die Könige auf Erden haben mit ihr Hurerei getrieben, und die Kaufleute auf Erden sind reich geworden von ihrer großen Wollust. Und ich hörte eine andere Stimme vom Himmel, die sprach: Gehet aus von ihr, mein Volk, daß ihr nicht teilhaftig werdet ihrer Sünden, auf daß ihr nicht empfanget etwas von ihren Plagen." Offb. 18,1-4.

Wir lernen von diesen Versen, das die größte Anzahl des Volkes Gottes sich noch unter den Nachfolgern dieses Weibes von Babylon befinden. Es wird aber ein Tag kommen, und wir haben nicht eine lange Zeit, wenn sie ihre Situation erkennen werden, wie sich Prophetie erfüllt, und sie verlassen Babylon. - Dies wird wohl für viele nicht zu früh geschehen. Es ist besser nicht so lange zu warten bis alles anfängt zu geschehen, denn wir sollten besser nicht Zeit verlieren aber für Gottes Reich arbeiten.

Kurze Zusammenfassung: Das eigentliche Problem ist es festzustellen, wen wir anbeten. Es gibt nur zwei Wahlen. Gott oder Satan. Wie viele Kirchen gab es im Mittelalter? Nur zwei. Die Verfolgten und die Verfolger. Die falschen oder die aus dem lauteren Wort Gottes biblisch begründeten Lehren. Prüft deshalb alles, nehmt unser Wort nicht einfach an ohne es selber zu prüfen. Dies Thema ist nicht so einfach und kurz zu Ende. Mehr muss noch dargestellt werden. Das kommt aber später.

"Selig sind die zum Abendmahl des Lammes berufen sind. ... Dies sind wahrhaftige Worte Gottes." Offb. 19,9.

Notizen & Bibliographie

[500] In den prophetischen Büchern der Bibel bedeutet Wein falsche Lehren oder Irrlehren über die Wahrheiten, die Gott in seinem Wort offenbart hat.

[800] Die gewöhnliche Kleidung der Priester finden wir in 2.Mose 28,4-14, 31-35, 39-43. Vers 39 spricht von "weißer Leinwand." Auch 2.Mose 39,1-31. Vers 27,28 spricht von "weißer Leinwand." In 3.Mose 16, 4 finden wir den Leinenen Rock des Hohenpriesters erwähnt. Im Studium der Bibel sind oft alle kleinen Nuanzen wichtig.

[1000] Sieh Epheser 4,26-27; 6,11; 1 Tmotheus 3,6-7; Jakobus 4,7; 1 Petrus 5,8; Judas 1,9; Offb 12,9-12.

[1100] Vielleicht sind diese "anderen" die Verfolgten, die noch einige der Gotteswahrheiten während der Jahrhunderte in vielen und nah und weit entfernten Gegenden verbreiteten.

[1200] Die 7 Gemeinden im Buch der Offenbarung stellen aufeinanderfolgende Perioden der Kirchengeschichte dar. 1.Ephesus (31-100 n.Chr.), `Laß die erste Liebe nicht (Urgemeinde)'; 2.Smyrna (100-313 n.Chr.), `Sei bis an den Tod getreu', `Bittere Erfahrung', `Myrrh, süßer Geruch (Verfolgungszeit)'; 3.Pergamus (313-538 n.Chr.), `Folge nicht der eitlen Welt (Verweltlichung)'; 4. Thyatira (538-1517 n.Chr.), `Prüfe weislich jeden Geist', `Süßer Geschmack der Arbeit und Mühe (Mittelalter bis zur Zeit der Reformation)'; 5.Sardes (1517-1755 n.Chr.), `Sei nicht wie die andern tot (Spätere Reformationszeit)'; 6. Philadelphia (1755-1844 n.Chr.), `Laß die Bruderliebe brennen (Missionen)'; 7.Laodizea (1844-zum Ende), `Sei nicht lau und träge', `Volk des Gerichts', was mit dem Gericht im Himmel zu tun hat. Es ist erstaunlich das sogar Hal Lindsay, dem wir sonst immer nicht zustimmen, diese Sache richtig trifft: "Diese sieben Gemeinden wurden ausgewählt und arrangiert von dem allwissenden Gott, da sie Probleme und Merkmale hatten, die sieben prophetische Zeitabschnitte der Kirchengeschichte representieren durch die die Universale Gemeinde oder Kirche gehen muß." Hal Lindsey, `Vanished in Thin Air', S. 276.
Das Gericht im Himmel ist wie ein Untersuchungsgericht.

[1300] Sieh 1 König 16,31; 18,13; 19,1-2; 21,5-16; 23-25; 2 König 9,30-37.

[1400] 1.König 18:4 die Übel der falschen Priester Baals, und Gottes Strafe, v. 40.

[1500] Esther 3,13; 8,12; 9,1-16.

[1600] Matth. 14,3-10. Markus 6, 16-27. Man sagt der Name der Tochter war Salome.

[1800] Die Bibel offenbart Gottes Erlösungsplan von Sünde, Matth. 25,34; Galater 4,4; Epheser 1,4; 3,11; Titus 2,14; Hebräer 9,14; 1 Petrus 1,18-20; Offenbarung 13,8.

[1900] Sieh 1 Petrus 1,18-20; Jesaja 53,7-8; Apostelgeschichte 8,32.

[2000] Sieh Johannes 8,44; 13,2; Jesaja 14,12;.2 Korinther 4,3-4.

[2100] Ein schneller Test ist dieser. Nimm zuerst an, das Gottes Zehn Gebote noch gültig sind. Dann frag diesmal nicht andere, besonders wenn sie nicht alle Gebote halten, wie man dies am besten studiert. Stattdessen suche mit Hilfe einer Konkordanz von der Bibliothek oder mit Hilfe eines Wortsuchbaren Bibel CD-Roms nach Wörtern oder Begriffen und nimm deine eigenen Notizen. Du brauchst keine Theologen fragen oder im Internet herumsuchen. Wenn du einige Wörter oder Begriffe nicht gleich verstehst, schreibe sie auf und suche in einem Wörterbuch und/oder an anderen Stellen, wo sie in der Bibel vorkommen. Eine gute Konkordanz enthält auch Hebräische und Griechische Wörter. Diese sind, nach einigem Üben, gar nicht so schwer zu verstehen. Das Wort Gottes enthält alle Wahrheit. Studiere es aber mit ernstem Gebet in der Stille deines Heimes. Wenn du zuerst den Sonntag als wahr ansiehtst, fängst du von hinten an. Ich glaube, zuerst sollten wir dem einfachen Wortlaut der Bibel Folge leisten. Auf diese Weise übst du Vorsicht und es besteht weniger Gefahr Irrlehren zum Opfer zu fallen. (Erklärung: Manche Bibeln haben eine kleine Konkordanz.)

Beispiel: 1.Mose 1,1. "Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde." Wir studieren das Wort Anfang. In meiner kleinen Bibelkonkordanz finde ich 29 Einträge (1.M.1:1; Spr.1:7;8:22;9:10; Pred.7:8; Jes.37:26;41:4,26; Mi.5:1; Mt.13:35;19:4;24:21; Mk.13:8; Lk.1:2; Jh.1:1;6:64;8:44;15:27;16:4; Kl.1:18; 2.Th.2:13; 2.P.3:4; 1.Jh.1:1;2:13;3:8; Hb.1:10;6:1; Of.1:8;3:14.). Lies sie alle genau, nimm Notizen und dann gehts weiter zum Wort `schuf' oder `schaffen' und anderen Ableitungen. Fertige eine Liste von notwendigen Wörtern an die man schon verstehen sollte. Wörter oder Begriffe wie: `Lamm Gottes', `Liebe Gottes', `Sünde', `Vergebung, vergeben', `Rechtfertigung', `Heiligung', `Treu', `Wiederkunft', `Auferstehung', `Grab', `Todes schlaf (schläft)', usw. Vorschlag: Vermeide moderne Übersetzungen (später als 1920, besser 1880). Die sind oft zu frei und folgen nicht so gut dem Grundtext. Ein guter Test-text ist Daniel 8,14. Wenn es übersetzt 2300 Abende und Morgen ... dann wird das Heiligtum wieder geweiht ...", das ist gut. Wenn nicht, ist es immer eine zu freie Übersetzung.

[2200] Die Erwähnung einer Wüste mag vieleicht auf die Ergebnisse von Irrlehren hindeuten, sie führen zu verwüstendem geistlichen Lebens.

[2300] Sieh Apostelgeschichte 9,13 und Römer 1,7.


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