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Das Zeitalter Pharaoh Ramses III.
Chronologien die nicht den Grund für das Umwechseln der Kriegsteilnehmer unter den Seevölkern erklären können haben nichts zu diesem Thema beizutragen! |
Die vielen Jahre der Persischen Oberherrschaft über Ägypten würden dazu führen, daß sich ein Pharaoh zu diesem Problem erheben würde, um zu versuchen, das fremde Joch von den Menschen in seinem Land abzuschütteln, und dann diese Taten an den Wänden seines beliebtesten Tempels darstellen. [Horus Namen: 1 und 2. Ka-nekht-AA-Sutenit, 3. Ka-nekht-Meri-Maat-Smen-Taui, 4. Ka-nekht-Susekh-Qemt-User-Khepesh-Nekht-A-Smam-Thehennu. Ein König, der eine besondere Verbindung mit der Stadt Heliopolis zu haben schien, denn er benutzte den Namen dieser Stadt in seinem Namensschild.]
"Und als die Leute im Lande, die Kanaaniter, die Trauerfeier in Goren-Atad sahen, sprachen sie: Die Ägypter halten da eine große Klage. Daher nennt man den Ort `Abel-Mizraim'." 1.Mose 50:11. Es könnte schon zur Zeit Moses möglich sein, daß die Kanaaniter angesichts der Israeliten sie noch als Ägypter ansahen, vielleicht auch in Kleidung und Kultur. Da wir die Zeit des Auszugs aus Ägypten in die sogenannte Zeit der Mittelbronze setzen, wollen wir nicht die Ausgrabungsberichte unerwähnt lassen. Konventionale Geschichtsforscher setzen die Mittelbronze von ca. 2000-1550 v.Chr., die Zeit `mächtiger Stadt-Staaten der Kanaaniter'. Wenn diese Metalzeitalter zuerst beschrieben wurden, hatte man schon die Konventionale Chronologie Ägyptens ziemlich fest dargestellt. So, alle Funde die mit der Zeit der frühen Pharaonen bis wohl Amenhotep III in Verbindung gebracht werden konnten gehörten demnach in die Zeit zwischen die früheren Könige der 18. Dynastie. Ein wichtiges Gebäude der sogenannten Zeit der Kanaaniter ist der Palast in Ugarit in dessen Hof man das Schwert Pharaohs Merneptah fand und dessen frühere Gebäude ins 14. Jahrhundert v.Chr. gehören sollen. Von der Bronzzeitalterstadt Megiddo und Hazor lernte man, daß die Einwohner zuerst lange Basaltsäulensteine flach hinlegten und dann meistens Lehmschlammwände darauf aufrichteten, Methoden, die Jahrhundertelang benutzt wurden. Da heute alle Bauweisen und Ausgrabungschichten im Sinne Konventioneller Chronologie interpretiert werden, sollten wir sehr vorsichtig sein, diese so ohne weiteres als wahr anzunehmen. Man sagt so leichthin, das in Israel die Bewohnungsschichten immer in der Reihenfolge Kanaaniter, Philister, Israeliten, Assyrer, Babylonier, Perser ... zu finden sind. Aber es kommt doch kaum vor, das man alle diese Schichten in einzelnen Ausgrabungsstellen vorfindet. Diese Anordnung lebt wohl doch nur in den Vorstellungen der Interpretierer. Forscher stellten fest, wie ähnlich doch der Palast des Israelitischen Königs Omri dem Palast in Ugarit, Enkomi und Kition war. Omri's Palast ist ein Beispiel sehr geschickter Bauweise. Moderne Geschichtsforscher wiesen aber Ramses III. eine Zeitspanne parallel zu dem der Kanaaniter und Phillister zu, als die Kanaaniter noch eine machtvolle Stelle einnahmen und die Phillister noch neue Einwanderer waren. Irgendwie müssen seine Kriege gegen eine großangelegte Schar von Nationalitäten mit der vermeintlichen kurz vorher geschehenen Ankunft der Phillister zu tun haben. Sein früherer Krieg gegen die Lybier fand in seinem 5. Jahr statt (374 v.Chr.) [100], zwei weitere Angriffe in seinem 8. (-370) und 11. (-368) Jahr. Ziemlich überzeugt von der Richtigkeit dieser Anordnung, begannen Künstler die Phillister in der Kleidung der Peleset darzustellen (Ein Wort, das auch als Pereset gelesen werden kann), die ja die wohl am meisten dargestellte Völkergruppe der Seevölker an den Wänden von Medinet Habu sind. Naytahut - Tell el Yehudiyeh - Die Heimatstadt Ramses III? Noch keine bessere nördliche Heimatstadt konnte für diesen König gefunden werden als Tell el Yehudiyeh, das moderne Naytahut, nur wenig nördlich von Kairo. Wann diese Stadt vermeintlich den König in seiner Mitte hatte kann man heute nur aufgrund des nahen Friedhofs mit einer Anzahl von Griechischen Gräbern vermuten. Namen wie Glaucias, Barchias, der Sohn von Barchias, Aristoboulos, Onesimos, Tryphaena, Eiras und Agathocles, der Sohn des Onesimos, fand man dort. Andere Gräber trugen Hebräische Namen wie Mikkos (Micah), Nethaneus (Nathan) und Barchias (Barak). Aus diesem Grund nannte man den Ort `Der Hügel der Juden' (`The mound of the Jew'). Die Römer kannten diesen Ort wohl als `Scenas Veteranorum' oder `Vicus Judaeorum'. In welches Metallzeitalter gehört Ramses III.?
Fast alle Bücher mit dem Thema Alte Geschichte die auch über Ramses III. sprechen weisen ihn in die Zeitspanne, wo auch die Gelehrten Napoleons ihn hineindachten - - ins 12. Jahrhundert v.Chr., dem Bronzzeitalter. Wenn jemand deshalb die Waffen anschaut, wie die Ägyptischen Künstler sie in Medinet Habu herstellten, dachte man an sie als Bronzwaffen. Da wir Ramses III. im 4. Jahrhundert v.Chr. hinein setzen wird diese Sachlage wichtig für die Zeitspanne des Bronzzeitalters und wie es in modernen Büchern definiert wird, denn dieses Zeitalter war für Ägypten schon lange in der Vergangenheit. Die Einführung von Metall und Metallwaren nahm einen bedeutenden Plazt ein während der Regierungszeit dieses Königs und wir finden es erwähnt im `Papyrus Harris'. Seine Zeit war die des `hmt' Metalles. Neben Gold und Silber
Es ist auch von Interesse zu bemerken, daß Herodotus nichts über einen König zu sagen hat, der Ramses III. sein könnte - über Medinet Habu oder dessen Bildern von Seeschlachten. Obwohl er öfter Seeschlachten erwähnt, und man denken würde, daß er als Grieche diese Tempelbilder besondere Aufmerksamkeit geschenkt hätte, finden wir von ihm kein Wort darüber. Aber nach unserer Ansicht ist es ganz natürlich das Herodotus nichts davon schrieb, da Ramses III. nach seiner Zeit regierte und die See/Nilschlachten noch nicht stattgefunden hatten.
Deshalb lebte Ramses III. in der Mitte des `hmt'.
Wie benutzte Ramses das Metal, das er von Attika erhielt?
Der Papyrus Harris erwähnt nur, daß der König das Volk nur das Metall sehen ließ ohne besonders zu sagen, wie oder ob er es benutzte.
An anderer Stelle im Papyrus erwähnt er Herstellungsprojekte, die den Benutz von `hmt' Metall gefordert haben könnten:
Wir nehmen an, das nach dem `hmt' empfangen wurde, wenigstens einiges davon, wenn auch nicht alles, unter den Metallarbeitern verteilt wurde und wir nichts mehr davon hören.
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| Persische Könige | Ereignisse | Ägypten | Judah |
521-485 BCE Darius I
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490 BCE (ca. 10. Sept.) Schlacht von Marathon
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Die Jahre vor der Zeit des Arsames. Der Persische König hält die Macht über Ägypten.
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Die Jahre nach der Rückkehr aus der Babylonischen Gefangenschaft.
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485-465 BCE Xerxes Ahasuerus
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480 BCE (Ca. 17-19. Sept.) Schlacht von Thermophylä | 480 BCE (Sept. 29) Seeschlacht von Salamis 479 BCE Schlacht von Platäa 479 BCE Seeschlacht bei Mykale 465 BCE - Die früheren Jahre des Arsames und seiner Governöre. 463 BCE - Die Auflehnung des Ianaros/ Ramses XI.
465 BCE - Die früheren Jahre des Arsames und seiner Governöre. | 463 BCE - Die Auflehnung des Ianaros/ Ramses XI.
Zeit der weniger bekannten Priester in Jerusalem.
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465-425 BCE Artaxerxes I
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Ägypten untertänig zu der Persischen Verwaltung.
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Ca. 460 BCE - Zeit des Hohen Priesters Amenhotep. | Zeit Arsames und seiner Beauftragter Ahapi, Psamtek und Nekhthorheb.
458 BCE - Zeit Esras in Jerusalem
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424-404 BCE Darius II.
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Wenamons Reise
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Hoher Priester Herihor
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Hoher Priester Eliasib
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404-358 BCE Artaxerxes II. Mnemnon
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431-404 BCE Peleponesischer Krieg |
Hoher Priester Piankh
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Hoher Priester Judas und John.
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Der Geschichtliche Hintergrund von Griechischen Quellen her gesehen.
Im Jahre -393 wurde Akoris Pharaoh in Ägypten und die verfehlte Verbündung mit Sparta wurde aufgegeben. Achoris machte nun einen Vertrag mit Evagoras, dem strebsamen König von Salamis auf der Insel Cypern. Evagoras war ein Freund Konons gewesen and seine Bekanntschaft mit ihm brachte auch Zusammenarbeit mit Athen mit sich. Um diese Zeit waren jedoch Sparta und Persien der vielen Kriege schon müde geworden und im Jahre -386 kam der Friede von Antalkidas zustande in dem die Griechischen Städte Kleinasiens nun in einem Tausch den Persern gehörten, die Griechen aber behielten alle anderen Helenischen Stadtstaaten. Als Ergebnis dieses Friedens fanden sich Akoris und Evagoras alleine und Artaxerxes hatte nun freie Hand mit ihnen zu tun was er wollte. Zuerst dachte er Ägypten anzugreifen das nun aber auch mittlerweile wieder Stark und Reich geworden war und so wurde Chabrias, einer der besten Generäle der Athener, von Akoris angeworben. Wir wissen nur sehr wenig über diese Kriege, ausgenommen, das sie bis ca. -383 andauerten und bei dem Polemiker Isokrates verächtlich erwähnt wurden. Evagoras war darin von ziemlicher Hilfe indem er den Kampf in die Lager der Feinde trug, die Stadt Tyre einnahm, und auch andere Ortschaften der Phönizier. Wenig später, jedoch, änderte sich sein Glück und er selber wurde in seiner Stadt Salamis belagert. Er widerstand den Persern über 10 Jahre lang, bis ca. -380. Wenn wir dem Demotischen Chronikel glauben können, endete die Zeit Akoris nicht gut für ihn. Nach der viermonatigen Regierung seines Sohnes Nepherites II. übernahm ein General von Sebennytus, Nectanebo I./Ramses III. den Thron seines Vaters." [340] Der Geschichtliche Hintergrund von Ägyptischen Quellen her gesehen. So gut wie wir es heute wissen hatte Ramses eine militärische Erziehung und kam nicht von einer königlichen Familie. Er war auch kein Familiemitglied seines Vorgängers Achoris/Setnakht. Es gelang Ramses III. den Thron zu besteigen, da sein Heimatland zu seiner Zeit von den Persern verwaltet wurde und sie gerade zu der Zeit, wie wir oben sahen, schwächeren Einfluß hatten. Wie wir schon erwähnten starb Arsames um -407 nach dem er für viele Jahre Ägypten mit Tributzahlungen unterdrückt hatte. Nach seiner Zeit verschwanden diese Tributzahlungen, der Maßgebende Umstand, warum Artaxerxes II. sich dazu entschloß Ägypten anzugreifen in der Hoffnung, die alten Verhältnisse wieder herzustellen. Da die Perser viel Erfahrung hatten sich auf Kriege vorzubereiten, verbrachten sie diesmal Jahre damit. Dieses Zögern seiner Feinde benutzte Ramses III. die wahrscheinlichsten Öffnungen seines Landes zu befestigen. Ramses baute dann sein Gedächtnistempel Medinet Habu, wo er sich gelegentlich in seinem `Fenster der Erscheinungen' zeigte, wie auch Akhnaton es tat, um die religiösen Gefühle seiner Untertan zu stillen. Während seiner Regierungszeit berieten einige seiner Diener und Höflinge wie sie den König töten könnten. Vielleicht hilft uns dies einzusehen, daß sie ihn gut genug kannten und wußten, das er nur ein selbstgemachter Herrscher war ohne eine königliche Blutlinie und sie ihm deshalb keine besonderen Ehren erweisen mussten. Gleicherweise haben konventionale Bücher keinen Vorschlag wie ihr Nektanebo I. sein Ende gefunden haben soll.
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| Ein Vergleich der Kopfbedeckung der `Prst' Soldaten mit der der Persischen Leibwächter von Persepolis. |
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Wir stellen fest, daß die Federartige Kopfbedeckung der `Peleset' oder `Pereset' (Persians) sieht ziemlich genau so aus, wie die der Persischen Leibwächter ca. 100 Jahre früher. Einige haben unsere Annahme über diese Kopfbedeckung der Perser und die der Bilder von Medinet Habu kritisiert, in dem sie sagen, daß der einzige Persische Soldat auf den die Hieroglyphische Bezeichnung `Plst/Prst' insbesondere deutet keine Federhaube trägt aber eine andere Art von Mütze und das wir deshalb die Federhaube nicht als eindeutige Identifizierung Persischer Kopfbedeckungsmode nehmen können. |
"Dort befindet sich nur ein allein dargestellter Peleset den Abbildungen aller Typen von Seeleuten auf Ägyptischen Monumentalen Gebäuden - der gefangene `Prinz' an der nördlichen Wand von Medinet Habu. Welche Art von Haarfrisur sich unter seiner Kopfbedeckung befindet ist ganz problematisch, aber es ist sicher, das er keine Federhaube trägt." [360] Was N.K.Sanders jedoch nicht schrieb ist die Tatsache, das die Art von Mütze dieses Gefangenen Prinzen auch auf den Wänden des Persischen Palastes in Persepolis gefunden werden kann. Nicht nur die Matrosenartige Mütze ist die gleiche, auch die feinen Gesichtszüge, wie auf unabhängiger Weise, mit leicht gebogener Nase, Kopfstrukturwinkel, Proportionen und Bart dargestellt. |
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Wir schließen deshalb von diesen Tatsachen, das die Darstellung der Kopfbedeckung der Seeleute/`Peleset' an den Wänden von Medinet Habu, die augenscheinlich die Hauptgruppe der Seeleute bildeten die Ramses III. bekämpften, auch an den Wänden von Persepolis dargestellt sind. Weil wir nun wissen wie die Perser und die Seeleute aussahen aber nichts über das Aussehen der Philister wissen, müssen wir Ramses III. als Pharaoh Nektanebo der Griechischen Geschichtsschreiber identifizieren. Darum finden wir auch in den Büchern des Herodotus und seiner Beschreibung der Armee des Persischen Königs Xerxes nur 100 Jahre vor der Zeit Ramses III/Nektanebos das folgende. Herodotus beschreibt die Lycianer von der Insel Kreta, das sie "Hüte mit Federn ringsherum" trugen. [380] Wir haben auch ein Wandbild vom Palast Sanheribs in Niniveh, wo Soldaten mit Federartiger Kopfbedeckung in den Urkunden von Sir Austen Henry Layard dargestellt sind. [386] Diese Federhut tragende Männer `Philister' zu nennen beruht jedoch nicht auf schriftliche Texte sondern war so vermutet aufgrund der Vergleichung mit den Wandbildern von Medinet Habu und kleine Abbildungen von Kreta die Herodotus `Lycianer' nennt, also kreisartige Schlußfolgerung. A.T.Olmstead nennt die belagerte Stadt Ashkelon aber die Assyrer schrieben nicht die Bibel und ihre Ansicht wichtiger Ereignisse ist wohl nicht die der Bibelschreiber. Wir sollten deshalb nicht voreilige Schlußfolgerungen ziehen und es ist ganz möglich, das Olmstead sich hier irrte. Olmstead schrieb: "Im gleichen Raum war eine Szene die wir als von Ashdod identifizieren wo Mitinti sich schon untergeben hatte. Darin haben wir eine Stadt mit einer Doppelmauer, einem gewölbten Eingangstor und befestigten Aufstieg zum Tor selber. Drinnen sind Krieger, außerhalb befindet sich ein schmaller Kanal mit Bäumen an beiden Seiten der in einen größeren Fluß mündet auf dem Fellbote und Bote mit doppeltem Bug zu sehen sind. Von dem ersteren läßt eine Mann eine Schnur hinab die von einem Fisch geschluckt wurde während seine Kollegen das Essen im Topf untersuchen. Pferde werden in den doppelten Bugboten transportiert während die Botbesitzer in Fellboten hinüber schwimmen. Von dem steinigen Garten außerhalb der Stadt mit den regelmäßig gepflanzten Bäumen wird ein Mann mit einem Seil ins Wasser hinabgelassen. Am fernen Ende befindet sich ein mit Korintischen Säulen unterstützter hängender Garten. Die Unterwerfung des Sil Bel von Gaza folgte bald und Zedekia aus Askelon wurde mit seinen Göttern davongetragen während sein Palast von Sharru-ludari, Sohn des vorherigen Königs Rukibti, eingenommen wurde." [400]
Der zum vierten Jahrhundert v.Chr. gehörende Nektanebo I wurde Pharao und in ihm erkennen wir Ramses III. Andere Umstände unterstützen diese Sachlage Ramses III. ins 4. Jahrhundert zu verlegen wie z.B. der betonte Griechische Einfluß der zu seiner Zeit bemerkbar ist. Wir wollen die folgenden 12 Punkte vorbringen:
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Die Medinet Habu Inschriften representieren einen neuen Abschnitt für den Stil und die Sprache des Landes. Es ist als ob die Ägypter die alte Hieroglyphische Schreibweise vergessen hatten. Hier sind einige . . .
All diese Merkmale weisen auf eine viel spätere Zeit für Ramses III. hin als das 12. Jahrhundert!
Wie kommt es das wir nicht die Art von Helmen auf den Köpfen der Seevölker finden, die wir hier als Söldner unter den Griechischen Generälen Chabrias und Iphikrates beschreiben, und die auf den Wänden von Medinet Habu abgebildet sind? Zur Zeit können wir nur für eine Antwort dazu spekulieren. Wir versuchten auch solche Art von
Die bezüglichen Wände sind mit vielen Schiffen geschmückt. Die Ägyptischen Schiffe haben einen dekorativen Löwenkopf über der Wasserlinie am Bug. Die Persischen Schiffe haben einen geraden Bug mit einer kleinen Spitze. Für ein Beispiel klicken Sie bitte Hier!
Diodorus schrieb, die Perser hatten 300 Triremen und 200 Schiffe mit je 30 Rudern die wohl nicht Triremen waren. Diese Schiffe wurden wahrscheinlich von ihren rechtmäßigen Phönizischen Besitzern kommandiert, da die Perser wohl nicht selber zu dieser Zeit dort Schiffbauanlagen hatten. Hinzu kommt noch, das die Perser auch von einer großen Anzahl Verpflegungsschiffen begleitet wurden. Obwohl Ramses III. keine Triremen illustriert muß das also nicht unbedingt dedeuten, das er nicht in diese Zeit des 4. Jahrhunderts vor der Zeitwende hineinpasst. Wie auch die Perser, so lesen wir auch von den sorgfälltigen Vorbereitungen der Ägypter in den Inschriften des Königs. Es ist sehr wahrscheinlich, daß die Gewässer des Nildeltas durch Sandbarren und Stromenge keine längeren und tiefer reichende Schiffe genug Bewegungsraum gab und sie auch deshalb dort nicht benutzt werden konnten. Eine wenig beachtete Bemerkung in den Inschriften Ramses III. mit Bezug auf das Bauen von verschiedenen Typen von Schiffen lautet so:
"Ich machte für dich Transportschiffe, Gallions und Schlepper und stattete sie mit bewaffneten Bogenschützen für die Seefahrt aus. Ich setzte über sie Offiziere für die Bogenschützen und Offiziere über die Gallionen, bemannt mit vielen Matrosen ohne Nummer, um die Produkte des Landes Zahi und die der Länder von den Enden der Erde in deine große Schatzräume `Siegreiches Theben' hinein zu bringen." [560]
Ramses erwähnt auch, das Feuer als Angriffswaffe benutzt wurde - eine Methode nicht von früheren Jahrhunderten her bekannt.
Im großen und ganzen können wir also sagen, daß die Art und Weise wie Ramses sich auf diese Notlage vorbereitete, anders war als frühere Könige, da er in einem Zeitalter wohnte wo der Gegner ihn von der See wie auch vom Land her angreifen konnte. Auch diese Sachlage verlangt Ramses III. in das 4. Jahrhundert v. Chr. zu setzen. Der König entschied sich zu der Meinung, daß er dieses mal den Feind zu ihm kommen lassen würde. Trotz seines Sieges, jedoch, verlor Ägypten seine Macht und Einfluß bald nach diesen Ereignissen. Ramses gewann die Schlacht aber nicht den Krieg was uns hilft einzusehen, das seine Feinde doch im grossen und ganzen viel mächtiger waren als er und das seine Regierungszeit sich innerhalb der Herrschaft Persiens über sein Land zu trug.
Die Mariannu (Aramäisch für Edelmann) waren ausländische Truppen im Land der Ägypter. Aramäisch ist eine Semitische Sprache die Hebräisch nach der Babylonischen Gefangenschaft (ca. 532 BC) verdrängte. Die älteste Aramäische Inschriften stammen aus dem 9. und 8. Jahrhundert v.Chr. Die Papyrusse von Elephantien fand man auf einer Nilinsel in der Nähe von Aswan im Jahre 1906. Sie stammen aus dem 5. Jahrhundert v.Chr. und enthalten Namen Persischer Könige und berichten über die Existenz einer jüdischen Militärgarnison auf der Elefanteninsel. Diese Kolonie hatte einen Tempel wo Yaho (Yahweh) zusammen mit Anath-Venus verehrt wurden. Diese Kolonie gab es schon als Kambyses das Land einnahm. Das erste Wort dieses Papyrus vom Jahre 407 v.Chr. ist `el-maran', `zu dem Herrn (oder `zu den Herren')'. Dieses Wort `maran' wird öfter wiederholt. Die Singulare und Besitzform dieses Wortes sind `marenu' und `mareinu'. Hier haben wir deshalb guten Beweis, daß die Militärkolonie noch im Jahre 374 v.Chr. existierte, denn Ramses III. schrieb:
`Maran' stand auch vor dem Namen des Satrapen von Jerusalem wenn die Hauptverwalter der Kolonien zu ihm schrieben. Vom 12. Jahrhundert bis zum Ende des 7. Jahrhunderts ist der Benutz dieses Wortes sinnlos.
Die Identifizierung Ramses III. als Nektanebo fanden wir aufgrund viel zwingenderer Gründe als nur Namensähnlichkeit: aber diese, allen anderen hinzukommenden Tatsachen, war dennoch willkommen. Um jedoch Ramses III. mit Nektanebo gleichzusetzen müssen wir auch den Nektanebo und seine konventionelle Identifizierung, die Gelehrte ihm verliehen, beiseite setzen.
Als frühere Forscher die Ruinen und Gebäude des alten Ägyptens für die Identifizierung Nektanebos absuchten, mussten sie sich zwischen mehreren Kandidaten, besonder aber zwei, entscheiden. [570] [Sieh auch unsere die 26. Dynastie]
Mehrere Denkmäler des Nekhthorheb und Nekhtnebef überlebten bis in unsere Zeit. Bedeutsamer Weise öffnete Eduard Naville ein Kapitel in einem seiner Bücher folgendermaßen:
"Es ist in der Hypostilhalle, nahe zu dem Eingang der Halle des Nekhthorheb, das wir alle Denkmäler dieser (der 20.) Dynastie antreffen." [573]
Die wichtige Bedeutung dieser Äußerung Navilles ist die nahbringende Verbindung des Nekhthorheb des 5. Jahrhunderts v.Chr., (dem konventionellen Stellvertreter für Nektanebo I. der 30. Dynastie als Naville dies schrieb) mit dem vermeintlichen Ramses III. des 12. Jahrhunderts v.Chr. Wir wissen aber das Nekhthorheb die Geschäftsangelenheiten in Ägypten für seinen Persischen Chef Arsames versah. Er war kein rechtmäßiger König. Die Denkmäler Nekhthorhebs existierten schon bevor jene Ramses III.
Die beunruhigende Tatsache war, das keiner dieser beiden, Nekhthorheb und Nekht-nebef,
irgendetwas von den Kriegen, die sie geführt und gewonnen haben sollen, in ihren Inschriften erwähnen. Nach Griechischen Quellen bekriegte Nekhtanebo Artaxerxes III. bevor er im letzten Feldzug des letzteren doch noch unterlag. Ihre Inschriften sind voll leerer Übermäßigkeiten, und deshalb erscheint ja die Tatsache keiner Erwähnungen ihrer ersten, siegreichen Kriegszüge so ungewöhnlich. Mit Bezug auf ihre vielen Inschriften konnte man ja nicht sagen, das vielleicht bei einer seltenen Chance ihre Kriegsberichte verloren gingen während ihre vielen Gebäude und Geschenksinschriften bis in unser Zeitalter überlebten. Jedoch trotz dieser Unauffindbarkeit ihrer bedeutensten Kriegsberichte und dem Mangel an bessere Kandidaten identifizierte man diese beiden als Mitglieder der 30. Dynastie.
Dann in den früheren Jahren des 20. Jahrhunderts fand der Deutsche Ägyptologe W. Spiegelberg Gründe die obige Identifizierung des Nekhthorheb und Nekhtnebef umzudrehen, so das nun Nekhtnebef Nektanebo I. wurde und Nekhthorheb wurde Nektanebo II. Wir müßen uns deshalb fragen, wer waren diese beiden?
Nektanebo herrschten von ca. 376 - 361 v.Chr. als der besondere Arsames, der wohl in Babylon wohnte, der Persische Satrap war, der die Angelegenheiten in Ägypten übersah. Seine Geschäftsangelegenheiten waren sehr groß. Keilinschriften der Zeit Darius II. (~413/412 v.Chr.) zeigen das die Aktionen an nur einem Tag 1809 Viehköpfe betragen konnte. [Dieser Arsames mag auch der Privatname Artaxerxes II. (404-358 BC) gewesen sein.]
Im Jahre 1932 kaufte L.Borchardt in Kairo eine Ledertasche voller Lederrollen. Diese Rollen waren Briefe des Arsames, dem Satrapen, zu seinem Bevollmächtigten Vorsteher in Ägypten mit dem Namen Psamshek, und ein weiterer, mit dem Namen von Nekhthor. Beide waren Ägypter. Es war damals eine Überraschung festzustellen, das Aramäisch die offizielle Sprache für diese Art von Briefwechseln war. [580]
Die Briefe prüfen, daß Psamshek vor Nekhthor seine Stellung einnahm. Arsames schreibt an seine Ägyptischen Beamten in hochmütiger Art und Weise. Sie haben größtenteils mit der Einnahme von Tribut zu tun und noch mehr mit persönlichen und leibeigenschaftlichen Landbesitzen Arsames und seiner begünstigten Unterstüzer. Wir lernen von diesen Briefen, das Besitztümer ohne Ursache beschlagnahmt und den Gütern Arsames hinzugefügt wurden. Menschen von weit und breit wurden auf diese Weise zur Unterwürfigkeit gezwungen und mit seinem Brandmal markiert.
Über Arsames können wir rechterweise sagen was Ramses III. über Arsa (Yarsu) einem Ausländer sagte. Vom Papyrus Harris wissen wir, das viele Jahre nach der Niederlage Ägyptens "von ausserhalb" seiner Grenzen es dort im Land keinen eingeborenen Herrscher gab der "unter ihnen (den Ägyptern) als Führer galt". ph) Diese Angaben können damit in die Zeit des Persischen Satrapen Arsames und Verfassers der Aramäischen Briefe gehören der als Arsa des Papyrus Harris das "ganze Land tributpflichtig machte" und "ihr persönliches Eigentum plünderte." Die Endsilbe `mes' bedeutet `Sohn' und konnte leicht in der Ägyptischen Sprache unterdrückt werden.
Es war Psamshek [ca. 445 BC, Psammetich] der Getreideboote nach Athen sandte. Es ist ganz richtig anzunehmen, das dies mit der Genehmigung Arsames stattfand. In 407 v.Chr. beklagte Nekht-hor-heb den Tod seines Herrn. Diese beiden festen Daten helfen uns nun einige sonst problematische Ereignisse zu lösen. [Sieh hier für mehr in Englisch]
Es gibt Gedenkstafeln die beide, Nekht-nebef und Psamshek, in parallel kommemorieren und deshalb können wir sagen, daß sie Zeitgenossen während der Herrschaft Arsames waren. Vielleicht war einer Staatsverwalter und der andere Schatzmeister oder einer von ihnen verwaltete/herrschte im Norden und der andere im Süden. In diesen Ämtern, zu einer Zeit, als es keinen König gab, versahen sie die Pflichten und übten die Vorrechte Ägyptischer Pharaohnen aus.
Die Wandbilder des Grabes werden ziemlich ausführlich in `Ägyptische Abhandlungen', Band 40, Wiesbaden 1984 beschrieben scheinen aber kein chronologisch Hilfreiches Material zu enthalten. Dies ist wohl so, da wir gar nicht wissen, wieviel die bildlich dargestellten Unterschiede zwischen den Gräbern den jeweiligen Künstlern zugeschrieben werden müßen. Wir wollen aber gerne einen Textauschnitt aus dem `Totenbuch' hier wiedergeben:
"Ich bin der Herr der Maat, der Maat bezeugt für die Götter; der (so) richtet, daß es (der Maat) entspricht; ..." "Ich bin zu dir gekommen, Herr des Abgeschirmten Landes, OSIRIS, Stier des Westens! Ich habe dich der ewigen Dauer zugewiesen und (dir) Ewigkeit als Schutz deiner Glieder gegeben. Ich bin gekommen mit dem Amulett, das in meiner Hand ist, mein Schutz ist der (deinige), Tag für Tag. Schutz und Leben sind ganz um ihn, diesen Gott, den sein Ka behütet, den König der Unterwelt, der den Westen beherrscht und den Himmel erobert hat im Triumph, mit bleibender Atef-Krone, der mit der Weißen Krone erscheint, der Krummstab und Geißel gepackt hat, mit großer Macht und großer Krone (wrrt), ..." [590]
Unterwasser Beweise sprechen für sich selber
[300] Landels, L.G.; `Engineering in the Ancient World', Clarke, Irwin and Company, 1980; Information von -http://www.mri.on.ca/steel.html.
[340] Paraphrased from Gardiner, `Egypt of the Pharaohs', pp. 372-375..
[360] N.K. Sandars, `The Sea Peoples', p. 165; Die obige Flachrelieffigur dieses `Prst' Gefangenen finden wir in Walter Wreszinskis, `Atlas zur Altägyptischen Kulturgeschichte', (Dec. 4, 1931) abgebildet.
[380] Herodotus, Bk. VII, Sec. 92.
[386] A.H. Layard, `Monuments of Niniveh', Vol. II, p. 33.
[400] Olmstead, `History of Assyria', p. 306.
[408] Mahmud Hamza, `Excavations of the Department of Antiquities at Qantir, 928',
[420] See (a) E. Naville, `The Mound of the Jew and the City of Onias', Egyptian
[430] Louis Spieler, `Les Scenes de chasse assyriennes et egyptiennes', Recuell de travaux relatifs a la philologie et l'archeolgie egyptiennes et assyriennes, Vol. 40 (1923), pp. 158-176.
[438] Breasted, `Records', Vol. IV, Sec. 403.
[446] `Bibilical Archaeology Review', Nov/Dec 1991, p. 46.
[450] Diodorus, Vol. XV, Sec. 5.
[452] Breasted, `Records', Vol. IV, Sec. 64.
[460] Diodorus, Buch XV, Sec. 29.
[466] Sieh H. Gauthier, `Les Royce'; E.A.Wallis Budge, `The Book of the Kings of Egypt", (London, 1908), Vol. II, p. 1.
[485] Eine Bemerkung im Grab des Petosiris. See G.Lefebvre, `Le Tombeau de Petosiris', (1924), Vol. I, p. 3f. Olmstead, `History of Persia', (Chicago, 1948), p. 441.]
[494] Breasted, `Records', Vol. IV, Sec. 77.
[505] J. Breasted, `Records', Vol. IV, Sec. 77.
[512] Breasted, `Records', IV, Sec. 97, 188, 189, 207; Sec. 225, Plate 14b; Sec. 237, Plate 17a.
[530] J.A.Wilson, `The Language of the Historical Texts Commemorating Ramses III', Medinet Habu Studies, 1928-29, (Chicago, 1930), p. 32.
[540] Bild #4: `The Cambridge Ancient History', Bilder zum II. Band, Teil 1.
[544] Die Lydischen Divisionen waren die Shardana, Sherden oder Sardana, Leute aus der Gegend deren Haupstadt Sardis in Lydien, Kleinasien, war.
[560] Breasted, `Records', Vol. IV, The Great Papyrus Harris, Sec. 211.
[566] Edgerton & Wilson, `Historical Records of Ramses III'.
[570] Sieh F.K.Kienitz, `Die politische Geschichte Ägyptens vom 7. bis zum 4. Jahrhundert vor der Zeitwende', (Berlin, 1953).
[573] E.Naville, `Bubastis', p. 45.
[580] Sieh A.T.Olmstead, `History of the Persian Empire', (Chicago, 1948), S.116-117; Auch die Briefe des biblischen Esra (Esra 4:7) und die von Artaxerxes waren in Aramäisch (Syrisch) geschrieben worden. |