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| Der Prophet Jesaja |
Jesaja, der Sohn Amos, war 18 Jahre alt als er seine Laufbahn als Sprecher Gottes anfing. Sein prophetischer Dienst währte für 60 Jahre. In dieser Zeitspanne hatte Israel 4 Könige, Usias (792-740), Jotham (740-732), Ahas (732-716) und Hiskia (716-687). Usias regierte das Land für 52 Jahre. Das Volk kannte zu dieser Zeit nur einen König, Usias. Auch so wie die Kubaner auch nur einen Präsidenten kennen, Fidel Castro. Die Bibel berichtet,
Wir mögen uns fragen, `Warum bezieht sich Jesaja auf den verstorbenen König als auf die Zeit wann er dieses Gesicht hatte? Könnte er nicht gesagt haben, `Als ich 18 Jahre alt war, dadada ...?' Dies ist schon eine gute Frage, denn sie erlaubt uns heraus zu finden, was mit diesem König Usias so besonders war. Die Bibel hat schon einiges über diesen so lange regierenden Monarch zu sagen. Usias war 16 Jahre alt, als sein Volk ihn in Jerusalem als König über sich ernannten (2.Chr. 26,1). Die politischen Umstände zwischen König Amazia von Judah und König Joas von Samaria, dem Land der zehn Stämme von Israel, waren sehr unsicher. Joas hatte Amazia gefangen genommen und Judah hatte kein Oberhaupt. Ohne einen König fühlte sich das Volk hilflos. Da Amazia eine Gott getreue Regierung ausübte, hofften sie, sein Sohn war die beste Lösung ihres Problems, 2.Chr. 26,4-5. Sie ernannten Usias, den Sohn Amazias, obwohl noch sehr jung, zum König. Usias wusste das er Hilfe brauchte. Zu diesem Zweck entschloß er sich, wohl wie sein Vater, sein Vertrauen in Gott zu setzen. Mit diesem Entschluß fing er sogleich tatkräftig an, sein Land zu stärken. Seine erste Aufgabe bestand darin die Stadt Eloth an der Spitze des Roten Meeres in Besitz zu bekommen. Das gab ihm eine Hafenstadt, um notwendige Verpflegungsmittel und Güter einkaufen und ausführen zu können. Sogleich rüstete er auch seine kriegsfähigen Männer aus, um die Festen, der geschichtlich doch immer so untreuen Philister, nieder zu reißen. Auf diese Weise machte er Gath, Jabne und Asdod unschädlich. Usias überkam auch die Araber die in Gur-Baal wohnten, und die Meuniter (v. 7). Jerusalem befand sich, in den Augen der sie umgebenden Völker, auf dem Weg wieder berühmt zu werden. Diese Völker erinnerten sich manchmal besser als Judah daran, wie Gott sein Volk oft auf wunderbare Weise geholfen hatte. Den entfernteren lebenden Ammonitern war es schon recht das Judah ihnen Geschenke brachte, um sie friedlich zu stimmen und damit anzudeuten, das sie keine feindlichen Absichten gegen ihre Nachbarn hatten. Usias Hauptstadt Jerusalem benötigte auch dringende Verbesserungen ihrer Verteidigungsanlagen. Er ließ ein neues, verstärktes Eck, Tal und Mitteltor bauen, alles mit Hinsicht auf die immer währende Gefahr von Seiten der Mesopotamisch-Syrischen Könige. In der Negeb Wüste und im Jordantal ließ er viele Brunnen ausgraben, da jeder alleine ja nicht ausreichende Mengen von Wasser bringen konnte. Dort hielt er auch sein Vieh - Kühe, Schafe und Ziegen. Ackerbau war eins seiner wichtigsten Industrien. Sein Volk zu ernähren, und den Überfluß zu verkaufen, musste seine Regierung unbedingt sicher stellen. Wir wissen auch, das Gott von uns erwartet tätig zu sein, um uns segnen zu können. Seine Armee war imstande über 300,000 Mann auszurüsten und 2600 spezielle Truppen bereit zu haben. Diese rüstete er mit Schildern, Spießen, Helmen, Schutzbekleidung, Bögen und Schleudern aus. Auf der Mauer und den Türmen von Jerusalem lies er Katapulte und Schleudergeschütze aufbauen. Usias war nun ein sehr berühmter König und wie oft seine Feinde auch planten und versuchten eine Lücke zu finden, beschützte der Herr Usias. All dieser Erfolg, jedoch, machte Usias letzten Endes Stolz und überhoben. Obwohl er genau wusste das nur geweihte Priester im Tempel Dienste versorgen konnten, begab er sich dorthin, um ein Rauchopfer dar zu bringen. Die gesamte Priesterschar von 80 Priestern, geleitet von Asarja, dem Hohenpriester, trat Usias entgegen und widerstand seinem Plan. Und da er mit den Männern Gottes haderte wurde er augenblicklich vom Aussatz ergriffen. Während wir heute denken mögen, na ja, dies ist ja nur eine Geschichte, ganz so geschah dies alles wohl nicht, sollten wir doch wissen, das Gottes Wort nicht lügt. Wenn der Herr das Zentrum des Volkes ist, erwartet er besondere Dinge von ihnen. Wir können Gott nicht zu überlisten versuchen und ihn lästern, und keine schweren Folgen auf uns bringen. Weil Gott immer noch Sonnenschein und Regen bringt, ernten Länder schon immer schwerere Ergebnisse ihre eigenen Missetaten. Gottes Mühlen wirken langsam, da er ja immer noch treue Nachfolger im Land hat, aber doch auch so viele Menschen der Kenntnis des wahren Gottes beraubt wurden. Sobald sich dies aber ändert, glauben wir, wird Gott seine schützende Hand zurück ziehen und das Land den Konsequenzen ihrer Gottlosigkeit überlassen. Schaut euch um, was einigen als normale Situation und Unglück erscheinen mag, kann auch sehr gut der Anfang weitreichended Gerichte Gottes über viele sündige Völker sein. Jesajas Aufgabe So stand es also mit Judah als Jesaja 18 Jahre alt wurde. Usias Aussatz brachten endlich seinen Tod herbei. Das Leben dieses Königs sollte uns lehren, das es besser ist ein einfaches Leben zu führen und Gott treu zu bleiben, als ein prahlerisches Leben und dann in Sünde umzukommen. Wie die weitere Geschichte es berichtet, fanden beide dieser Lebenserfahrungen statt. Es war der lange regierende König Manasseh, der Jesaja in einen hohlen Stamm schieben liess und diesen dann mit einer Säge durch schnitt und den Propheten tötete. Mannasseh war wohl der schlechteste, und übelste König den Judah oder auch Israel je gehabt hatte. So blieb es aber nicht. Mannasseh bekehrte sich später in seinem Leben zum Herrn, und Jesaja wird sehr überrascht sein, seinen Verfolger und Hinrichter eines Tages, am Ende aller Zeit, im Himmel wieder zu sehen. Was war der Unterschied im Leben Mannassehs? Gott zu sehen kommt immer wenn man nach Ihm sucht, gewöhnlich, als Ergebnis einer Krisensituation. Als Jesaja den Herrn auf seinem Thron sitzen sah, was war seine Reaktion? Jesaja rief aus, "Weh mir, ich vergehe" (v. 5)! Vorher lesen wir das der junge Prophet in die Ortschaften hinaus ging und den Leuten zurief, `Wehe euch!' Was bedeutet `Wehe euch?' Es heißt, `Ihr seid verloren!', `Ihr seid von Gott getrennt!' Als Jesaja aber den Herrn sah, wurde ihm plötzlich seine eigene Schlechtheit bewusst. Die `Wehen' bezogen sich genau so auf ihn, wie er sie oft auf andere Leute schleuderte. Deshalb rief er nun aus, "Weh mir, ich vergehe! Denn ich bin unreiner Lippen und wohne unter einem Volk von unreinen Lippen; denn ich habe den König, den Herrn Zebaoth, gesehen mit meinen Augen." Jes. 6,5. Wer war es, den Jesaja gesehen hatte? Wir wissen ja schon das die Bibel über Gott Vater, Gott Sohn und dem Heiligen Geist spricht. Wen sah Jesaja also auf dem Thron im Himmel sitzen?
Das Hebräische Wort hier als `Herrn' übersetzt ist `Adonai', "mein Herr". Es ist ein Wort in der Mehrzahl und erinnert uns an die Worte Jesu als er sprach, Die dreieinige Gottheit. Wie sollen wir das verstehen? Nun, vielleicht so. Wie auch Zeit drei Begriffe enthält, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft - so auch Gott. Oder so. Wie auch Materialien aus Gas, Flüssigkeit und Festem bestehen, so erkennen wir das viele Dinge solche dreifache oder dreieinige Existenz haben. In Effekt sagte Jesus den Juden, ich war es den Jesaja damals auf dem Thron im Himmel sitzen sah. Sie konnten es aber nicht verstehen wie ein ungeschulter aus Nazareth so etwas behaupten konnte. Etliche jedoch, sogar viele der Obersten unter ihnen, glaubten heimlich den Worten Jesu, Joh. 12,42. Gott zu sehen verursacht solche Menschen immer wieder dazu Seine Gegenwart und Sein Wort anderen mitzuteilen, denn sobald sich jemand zu Gott bekehrt, entsteht in ihm der Wunsch anderen zu sagen, was für einen guten Freund er in Jesus fand. Diese erlösende und heiligende Wahrheit kann er nicht in seinem Herzen nur für sich behalten. Deshalb sind die Worte des Prophet Hanani schon wahr, das die Augen des Herrn durch alle Länder schweifen, um jene zu stärken die Ihm ihre Herzen übergeben haben,
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Notizen & Bibliographie
[100] Kühe und Rinder fand man ja schon abgebildet. So auch auf Wandbildern der sogenannten Sumerer und auf Tonscherben von Tel Ajjul in Palästinien. |
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