Originale Dokumente
Das Heiligtum
Gott vertrauen
Simon Magus
Das Geheimnis der Anbetung Satans auf seinem Thron offenbart

Besonders für Schriftsteller, Lehrer und Verkündiger der Botschaft geeignet.

Quotieren sie uns bitte genau und nicht um zu verfälschen.

Encyclo
Mutter Maria
A&N Bund
Rel & Vorsicht
Kein Kaufen
Ein Tag & Baum
Einleitung
Einige wichtige `Tür' Verse in the Bibel
Einige weitere Erklärungen
Jesus im Heiligen
Die Auffahrt Jesu
Die Öffnung der Zweiten Tür
Ein Prophetisches Gesicht
Ende des Schattendienstes
Zwischen den zwei Türen
Notizen und Quellen
Anmerkung zu Definitionen
Engelsbotschaften
Brutus (English) wichtig!
Das Zeugnis Jesu

Einleitung
Vielleicht kennen sie schon den Bericht über die sieben Gemeinden im 2. und 3. Kapitel der Offenbarung des Johannes. Diese sieben Gemeinden [100] stellen geschichtliche Zeitabschnitte der Kirchengeschichte dar, angefangen mit der frühen Christlichen Gemeinde, von den Aposteln Jesu gegründet, die in der Offenbarung `die Gemeinde zu Ephesus' genannt wird. Bis zur Zeit der Gemeinde von Thyatira gibt es keine Anspielungen auf das Zweite Kommen Jesu. Wir lesen aber nur: "... was ihr habt haltet bis das ich komme." Wir wollen heute nur die beiden letzten Gemeinden, Philadelphia [150] und Laodizea, besprechen. Wir lesen:

"Und dem Engel der Gemeinde zu Philadelphia schreibe: `Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der da hat den Schlüssel Davids, der auftut, und niemand schließt zu, der zuschließt, und niemand tut auf." Offb. 3:7 [180]
Hier finden wir einen Schlüssel erwähnt und wir wissen alle, wie solch ein kleines Instrument Dinge für uns öffnen kann. So lesen wir dann auch weiter:

"Ich weiß deine Werke. Siehe, ich habe vor dir gegeben eine offene Tür, und niemand kann sie zuschließen; denn du hast eine kleine Kraft, und hast mein Wort behalten und hast meinen Namen nicht verleugnet." Offb. 3:8

Wir erfahren hier aber nicht wo diese erste Tür hinein führt. So müssen wir diese Frage noch weiter studieren. Die Frage mag sein:

Was war die Botschaft der Zeit der Gemeinde von Philadelphia?

Nun, die früheren Reformer aus der Zeit von Thyatira wie Martin Luther in Deutschland, Zwingli, Knox und Tyndale, öffneten ihrem Volk die Bibel, die es bis zu ihrer Zeit noch nicht in ihrer heimischen Sprache gab. Wenn die Englische Königin Mary fragte:

"Ihr interpretiert die Bibel in eurer Weise und die Römisch in einer anderen Weise, wem soll ich glauben und wer soll zwischen ihnen richten?"
War die Antwort der Reformer:

"Ihre Hoheit soll Gott glauben, der einfach und klar durch sein Wort spricht, und weder den einen noch den anderen sollt Ihr glauben, da das Wort in sich selbst verständlich ist. Wenn aber etwas Dunkel bleibt an einer Stelle, erklärt der Heilige Geist dies an einer anderen, so daß kein Zweifel bestehen kann aber nur unter jenen, die hartnäckig dem Wort Gottes Widerstehen." [190]

Zur Zeit der Gemeinde von Philadelphia predigten Männer wie George Whitefield (1714-1770), John (1703-1791) und Charles (1707-1788) Wesley. John Wesley berichtete, das die Worte von Dr. Martin Luther `über den Heiligen Geist und wie der in den Herzen der Gläubigen sein Werk ausrichten kann', ihn näher zu Gott brachte. William Law (1686-1761), Gegner der Deisten, beeinflußte Wesley durch seine Schriften und die Moravianer und er verbrachte zwei Wochen in Herrnhut mit Graf von Zinzendorf (1700-1760), von denen er gute und auch zu vermeidende Glaubenspunkte lernte. Wesley lehrte die Harmonie zwischen dem Gesetz Gottes and dem Evangelium. Das Gesetz lehrt uns Gott und unseren Nachbarn zu lieben wie uns selbst, und das Evangelium lehrt uns demütig zu sein, heilig zu leben, und die Gebote zu halten.The goddess of reason Die Revolution in Frankreich [200] brachte jedoch grosse Veränderungen mit sich. Nun wurde `Vernunft die Göttin über Religion.' Die Römische Kirche unterstützte dies, da sie wußten, das der Protestantische Glaube ihre Religion zerstören würde. Sie warfen den Protestanten vor, das sie die Prinzen, die Edlen, die Landesgesetze und Ränke beseitigen würden [250]. Womit sie aber nicht rechneten waren die Folgen dieser Verfolgung der Protestanten und jener, die Gottes Gesetz über die des Landes stellten.[270] Die Leute lasen lieber das aufputschende Buch `Illuminaten' von dem Jesuiten und Atheisten, dem Vater der Jakobiner, Adam Weishaupt, als die Bibel. Das Ergebnis war die Erstürmung der Bastille in Paris am 14. Juli, 1789 bei den Parisern. Dieses Ereignis führte zum Hass der Christlichen Religion und dem Ende der Königsherrschaft.

Die Lehren der Bibel bringen Gerechtigkeit, Mäßigkeit und Enthaltsamkeit, Liebe der Wahrheit, gerechte Preise, und Wohltaten mit sich - gute und feste Grundlagen eines jeden erfolgreichen Landes, Sprüche 14:34; 16:12; Jesaja 32:17. Jene die Gottes Gesetz befolgen werden sehr genau auch den Gesetzen ihres Landes Gehorsam erweisen. Wenn diese aber verfolgt und vernichtet werden und der Pöbel Gewalt bekommt, verschwindet alle Sicherheit und Gerechtigkeit im Land - die Resultate der Atheistischen Französischen Revolution bewiesen die Wahrheit dieser Worte. Und so kam es, das die Revolution in Frankreich und nicht zu solch einem Ausmaß in England und Deutschland stattfand, da Frankreich der Protestantischen Reformation widerstand.[280]

Im nächsten Vers (Offb. 3:9), und diesmal benutzte ich die Zürcher Übersetzung, lesen wir:

"Siehe, ich bringe es dahin, dass Leute aus der Synagoge des Satans, aus denen, die sich Juden nennen und es nicht sind, sondern lügen - siehe, ich will machen, das sie kommen und sich vor deinen Füßen niederwerfen und erkennen, dass ich dich geliebt habe." Offb. 3:9

Hier finden wir diese komische Bemerkung über die `Synagoge des Satans' und die Bemerkung über die falschen Juden [300]. Etwas später werden wir erklären was dies bedeutet und wer diese falschen Juden sind. Zuerst wollen wir aber mehr über den `Schlüssel Davids' herausfinden. Während wir das tun, bemerken wir wieder, wie die Bibel sich selbst so wunderbar erklärt. Wir öffnen sie nun zu Jesaja 22:22,23:

"Und ich will die Schlüssel zum Hause Davids auf seine Schultern legen, daß er auftue und niemand zuschließe, daß er zuschließe und niemand auftue." Jesaja 22:22

Wir stellen hier fest, wie der Herr dem Apostel Johannes, dem Schreiber der Offenbarung, zeigt, wie alle diese Ideen miteinander verbunden werden müssen. Die Zeit des Messia war ja noch für den Propheten Jesaja in der Zukunft während sie für Johannes in der Vergangenheit war. Aber in diesem vom Buch Jesaja in Offenbarung 3:7 quotierten Vers, finden wir die Idee des Davidischen Königreiches, das Jesus Christus mit dem Segen Gottes empfing.

Was bedeutet aber die Idee der `Schlüssel Davids auf seiner Schulter'? Natürlich ist dies nicht die Schulter Davids, aber die Schulter des Messia, Jesus selber. Wir lesen:

"Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter, und er heißt Wunderbar, Rat, Kraft, Held, Ewig-Vater, Friedefürst." Jesaja 9:6

Logischerweise hat dieser Schlüssel auf seiner Schulter also mit der Regierung Gottes zu tun. Und wir erinnern uns wieder an die Frage: "Welche Tür öffnet dieser Schlüssel?"

Offensichtlich erlaubt die Öffnung der Tür von Jesaja 22, dem auftun und zuschließen, für Jesus seine Regierung anzufangen. So lesen wir dann auch weiter:

"... auf daß seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Stuhl Davids und in seinem Königreich, daß er zurichte und stärke mit Gericht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. ..." Jesaja 9:7

Wir fangen nun an zu verstehen, das der Schlüssel auf der Schulter Jesu eine Tür öffnet, die es ihm erlaubt seine Regierung anzufangen und das dies mit einem Gericht zu tun hat.

Einige wichtige `Tür' Verse in the Bibel
Matt. 25:10 ... und die bereit waren gingen mit dem Bräutigam hinein zur Hochzeit, und die Türe wurde verschloßen.

Nachdem der Bräutigam zur Hochzeit kommt findet eine Inspektion der Gäste statt, um festzustellen, ob sie alle fertig sind an der Hochzeit teilzunehmen, Matt. 22:1-13.
Ganz zuletzt, vor der Hochzeit, kommt der König, um sich anzusehen, ob alle Gäste ihre guten Hochzeitsgewänder angezogen haben. Jeder der die entsprechende Kleidung trägt, wird dann vom König zur Hochzeit eingelassen. Die Frage, wie der König weiß, ob seine Gäste für die Hochzeit bereit sind, kann nur durch eine Untersuchung festgestellt werden. Dies ist ein Sinnbild, wie Jesus die Bereitschaft der Gläubigen nur durch eine Untersuchung, also eine rechtmäßige Entscheidung (Untersuchungsgericht), feststellt.

Lukas 13:25 Sobald der Hausherr ... die Tür verschlossen hat und ihr anfangt ... an die Tür zu klopfen und zu sagen: `Tue uns auf!' Da antwortet er ... `Ich weiß von euch nicht, woher seid ihr?'
Joh. 10:1-7 Jesus ist die Tür; die Pharisäer kamen auf eine andere Weise in den Schafstall (d.h. Israel, das einst von Gott erwählte Volk).
Kol. 4:3 Und betet auch für uns, damit uns Gott eine Türe für das Wort öffnen möge.
Jak. 5:9 Siehe der Richter steht vor der Tür.
Offb. 3:8 Siehe ich habe vor dir gegeben eine offene Tür, und niemand kann sie zuschließen; denn du hast eine kleine Kraft, und hast mein Wort behalten ...


Diese Texte in Jesaja bilden also den Hintergrund für die Verse in der Offenbarung, wie wir sie oben quotierten.

Wenn wir diese Sachlage im vierten Kapitel der Offenbarung weiter studieren, stellen wir fest, das zwei Türen mit einem Schlüssel geöffnet werden müssen. Wir lesen:

"Darnach sah ich, und siehe, eine Tür war aufgetan im Himmel, und die erste Stimme, die ich gehört hatte mit mir reden wie eine Posaune, die sprach: `Steig her, ich will dir zeigen, was nach diesem geschehen soll." Offenbarung 4:1.

Das 4. Kapitel der Offenbarung zeigt uns also, wie der vordere Raum im Heiligtum für die Ankunft Jesu [350], dem `Kriegshelden', vorbereitet oder fertiggestellt wird. Jesus kommt als Sieger von der Erde in den Himmel zurück (Apg. 1:4-11), um dort sein Königreich zu empfangen.

Aber im 4. Kapitel der Offenbarung lesen wir nur über einem Mitglied der Gottheit der auf dem Thron sitzt, Gott-Vater. Rings um ihn herum befinden sich 24 Stühle auf denen die 24 Ältesten als Gerichtszeugen sitzen. Diese 24 Ältesten representieren die Stellvertreter der ungefallenen Welten Gottes. Welten, in denen Sünde keinen Erfolg hatte. Uns interessiert aber die Tür zu welchem Raum sie führen mag. Wir müssen also die Bibel diese Frage beantworten lassen. Lasst uns erst aber weitere Punkte feststellen. Die im 4. Kapitel nicht vorhandenen Elemente sind diese:

  1. Jesus ist nicht anwesend
  2. die Engelscharen sind auch nicht anwesend
  3. wir lesen nichts über die Erlösung die Jesus bewirkte
  4. die Lieder die dort gesungen werden haben mit Gott-Vater als Schöpfer zu tun

So fragen wir uns, `Warum sind Jesus und die Engel zu dieser Zeit nicht bei Gott-Vater, während er auf seinem Thron sitzt?'

Die Antwort dazu ist diese, `Weil Jesus, von der Wolke der Engel begleitet, sich zu dieser Zeit auf dem Weg von der Erde zum Himmel befindet [400]. Diese `Himmelsfahrt Jesu' jedoch trug sich doch nach verhältnismäßig kurzer Zeit nach seiner Kreuzigung und Auferstehung zu - also lange vor der Zeit der Kirchen-Gemeinde von Philadelphia. Wir stellen also fest, das Offenbarung Kapitel 2 und 3 einen geschichtlichen Überblick enthalten - die lange Zeitspanne von der Urgemeinde Ephesus bis zur letzten Gemeinde von Laodizea. Im vierten und fünften Kapitel, jedoch, gehen wir zeitlich sprechend wieder zurück in die Zeit als die Himmelsfahrt Jesu stattfand. Aus diesem Zusammenhang erkennen wir nun die wichtige Tatsache, das die offene Tür von Offenbarung 3 Vers 8 nicht die gleiche Tür ist, die wir in Offenbarung Kapitel vier erwähnt finden. Dies ist so, da die sechste Gemeinde von Philadelphia in die Zeit nahe des Endes gehört.

Lasst uns diese wichtige Sachlage nochmal genau darstellen. Obwohl Offb. 3:8 in der Reihenfolge der Verse in der Offenbarung vor dem 4. Kapitel steht, ist das nicht so in der aktuellen geschichtlichen Reihenfolge. Warum? Weil die sieben Gemeinden geschichtliche Zeitabschnitte darstellen und die Gemeinde von Philadelphia die 6. Gemeinde ist (1517-1755), während die Himmelfahrt Jesu im Jahr 31 n.Chr., 40 Tage nach Seiner Auferstehung, stattfand (Apg. 1:3) - also bestens nur am Anfang der ersten Gemeinde von Ephesus (34-100 n.Chr.), Offb. 2:1-7. Die in Kapitel 3 Vers 8 erwähnte Tür kann also nicht die gleiche sein, die in Kapitel 4 Vers 1 erwähnt wird, es gibt da einen Zeitunterschied zwischen 31 n. Chr. und einem Jahr nahe dem Ende. Der Zeitpunkt den wir betrachten müssen, ist der als das Tier tödlich verwundet wird, diese Wunde aber überlebt, Offb. 13:3. Das ist das Jahr 1798 als der Pabst gefangen genommen wurde und nach einigen Monaten starb. Die Nationen waren erstaunt, als im Jahr 1800 ein neuer Pabst gewählt wurde, der sich sachte im Amt befleißigte. - Das vierte Kapitel greift also viele Jahrhunderte zurück, um die so wichtig erwartete Rückkehr Jesu, als Held, und den Anfang Seiner Regierung in Offenbarung Kapitel 5 und in Teilen von 6-11 zu beschreiben. So wollen wir festhalten das Jesus zwischen seiner Ankunft im Himmel bis zur Zeit des Endes der Gemeinde von Philadelphia und dem Anfang der Zeit der Gemeinde von Laodizea (1844 bis um Ende), im vorderen, heiligen Raum des Heilgtums sein hohes Priesterliche Amt, wie Melchisedek, versah.

Einige weitere Erklärungen

Frage: Warum war das Opfer auf dem Altar des Heiligtums nicht das Ende aber der Anfang des Dienstes im Heiligtum?
Antwort: Weil nach dem Opfer die Zeremonien stattfanden, in denen das Blut an die Hörner des Altars gesprenkelt wurden, nicht nur auf dem äußeren Brandopferaltar, aber auch innen im heiligen Raum, 2.Mose 29:12; 3M. 4:7; 16:18. Während das Kreuz sicherlich von großer Wichtigkeit ist, da ohne dem Opfer nichts anderes stattfinden kann, fängt die eigentliche Versöhnung nicht an, bis der Tag der Versöhnung ankommt, 3M. 16. Das weist darauf hin, das nicht alle Bedeutungen der Dienste mit dem Kreuz aufhörten, denn warum und wo ist der Dienst eines Fürsprechers vor dem Vater notwending? Und warum spricht das Buch an die Hebräer in so vielen Einzelheiten darüber, was nach dem Kreuz geschehen sollte? Und warum wurde Jesus nach seiner Himmelfahrt der Hohe Priester nach der Ordnung von Melchisedek, Hebr. 5:6,10? Warum benötigen wir nach dem Kreuz einen Hohen Priester?
Der Grund dafür ist dieser: Das Kreuz fing einen Prozess an, der nicht zu Ende geht bis alles Böse und Sünde selbst am Ende und nach den tausend Jahren vernichtet wird. (Das Gericht der Bösen, (Offb. 20:4-6; Lukas 22:30; 1.Korinther 6:2).)
Es ist aber das große Opfer Jesu Christi zusammen mit der Tatsache das er ohne Sünde im menschlichen Fleisch lebte, das Ihm das Recht gibt möglicherweise allen Menschen,die dies im Glauben annehmen, Seine Gerechtigkeit zu geben, und die dann so die gleiche Vollkommenheit haben die Er auch hat.
Wie findet das aber statt? Wie auch zur Zeit der Heiligtumsdienste im Alten Testament, benötigen wir auch im Neuen Testament einen hohen Priester. Wir können nicht unsere eigenen Fälle vor Gott plädieren. Es besteht aber der Unterschied das Jesus Christus nun (a) das Opfer ist, (b) unser Hoher Priester, und auch (c) unser Fürsprecher, Epheser 5:27; Hebr. 9:14; 1.Petr. 1:19, jener der unsere Fälle vor Gott in Ordnung bringt.
Frage: Warum ist dies aber noch notwendig sogar nach dem das vollkommene Opfer stattfand?
Antwort: Es muss so sein da Christi Nachfolger einen Ankläger vor dem Vater haben, der uns Tag und Nacht verklagt, 1.Petr. 5:8; Offb. 12:10. Der Satan behauptet das wir kein Recht haben eines Tages im Himmel zu wohnen da wir Sünder sind, 2.Kor. 5:17-19; Jesaja 42:21. Und so zählt der Satan immer wieder unsere Sündenliste auf (da er ein Verkläger ist, Offb. 12:10). So stehen wir also vor Gott, natürlich nur aufgrund der himmschlichen Bücher, und Gott Vater sieht uns an und sieht nur die Vollkommenheit Jesu in uns. Wir erhalten dann die reine Leinwandkleidung, die ohne Flecken oder Runzel ist, Eph. 5:27; Hebr. 9:14; 1.Petr. 1:19. Wenn die Vermittlung Jesu für uns am Kreuz aufhören sollte, würden wir alle im Versuch unser eigenes Leben zu plädieren, verloren gehen.
Dazu kommt noch das die Bibel darüber spricht wie das ganze Universum himmlischer Wesen diese Vorgänge beobachtet, 1.Kor. 4:9. Sie wollen sicher sein das Gottes Entscheidung, Satan aus dem Himmel zu entfernen und zu zerstören, gerechtfertigt sein wird, Jer. 29:23; 42:5; Matth. 24:14.
Es finden also viele Dinge nach dem Kreuz statt, das Kreuz machte es aber alles möglich. Ohne dem Kreuz würde das vollkommene Leben Jesu ohne Bedeutung sein. Er würde dann gekreuzigt worden sein, aber nicht auferstanden. So gibt es aber nach dem Kreuz die Auferstehung, und nach der Auferstehung die Untersuchung aller Fälle und das endglültige Gericht. Gott beweist uns Seine Liebe für alle Menschen damit, das er uns alle diese Dinge mitteilt, damit wir verstehen können was unsere Vorbereitung für das Zweite Kommen Jesus mit einschließen muss, denn er will nicht das Menschen verloren gehen, wird aber nicht unsere eigene Willensentscheidung unbeachtet sein lassen.


Jesus im Heiligen
Die wichtige Frage, wohin Jesus sich wenden wird, wenn er dort bei Gott-Vater ankommt, wollen wir jetzt eingehend studieren. Wir erkennen ja schon, das all diese Ereignisse sich im Himmel zutragen (Offb. 4:1). Genau wo im Himmel, aber ist die Frage, zu der wir jezt gerne eine Antwort finden möchten. Wir lesen:

"Und von dem Stuhl gingen aus Blitze, Donner und Stimmen; und sieben Fackeln mit Feuer brannten vor dem Stuhl, welches sind die sieben Geister Gottes." Offenbarung 4:5

Die hier benutzte Sprachweise erinnert uns an den vorderen Raum, dem Heiligen, in der Israelitischen Stiftshütte, auch Heiligtum oder Tempel genannt [500]. Im vorderen Raum befanden sich der siebenarmige Leuchter (Hebr. `Menorah'), der Inzenzaltar und der Schaubrottisch. Die sieben brennenden Fackeln sind eine gleichwertige Anspielung auf den siebenarmigen Leuchter [550].

Wir verstehen damit also, das der Thron, wo Gott-Vater sitzt, sich zu dieser Zeit (im 4. Kapitel der Offenbarung) im vorderen, heiligen Raum befindet und das die Tür dahinein aufgeschlossen wurde, als Jesus für kurze Zeit, nach seinem Tod am Kreuz und nach seiner Auferstehung, in den Himmel fuhr, um vor seinem Vater als "das würdige Lamm" zu erscheinen und das Königreich zu erhalten, wie wir es oben schon beschrieben. Aber diese Ereignisse finden wir nicht im 4. Kapitel der Offenbarung aber im 5. Kapitel. Wir lesen darin wie Jesus in die Gegenwart seines Vaters kommt und das Buch, das Testament der Menschheit, empfängt und wie der Vater bezeugt, wer die sind, die zusammen mit Jesus Erben im Königreich Gottes sein werden.

Die erste offene Tür ist aber die Stelle, wo der Thron von Gott-Vater sich zuerst befindet. Dort sitzt Gott-Vater alleine auf seinem Thron. Jesus ist noch nicht im 4. Kapitel der Offenbarung mit Ihm sitzend aufgezeigt (Offb. 4:1,2). Es ist wichtig diesen Unterschied zu notieren, wie Gott zuerst alleine und nur später, im fünften Kapitel, neben Jesus auf dem Thron sitzt.

Wo Gott ist, muß unbedingt etwas geschehen. Was mag das sein? Wir erwähnten es ja schon. Der Prophet Jesaja betont in besonderer Weise die Ewigkeit des Königreichs Gottes was mit dem Gericht und der Gerechtigkeit zu tun hat. Wir lesen:

"... auf daß seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Stuhl Davids und in seinem Königreich, daß er zurichte und stärke mit Gericht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Solches wird tun der Eifer des Herrn Zebaoth." Jesaja 9:7

Wir haben also die folgenden Geschehnisse hier vorgebracht als Jesus die Tür öffnet und nach dem Gericht sein Königreich einnimmt, wo Gerechtigkeit herrschen wird.

1. wir haben hier den Messia
2. der den Schlüssel hat
3. auf seiner Schulter
4. mit dem er die Tür öffnet
5. und hineingeht, um sein Königreich
6. nach dem Gericht einzunehmen
7. wo dann Gerechtigkeit herrschen wird.

[Erklärung: Wo soll diese `Gerechtigkeit' zu finden sein? Nun, im Hohenpriesterlichen Amt Jesu im himmlischen Heiligtum, wie der Heiland mit der Anwendung Seine Blutes die Sünden jener vergibt, die sie zugaben, bereuten und Vergebung fanden. Diese erfahren damit, das die Gerechtigkeit Jesu ihnen zugerechnet wird.]

Für uns aber ist noch immer wichtig zu wissen wo die offene Tür von Offb. 4:1 hinführt - ins Heilige des Tempels. In diesem Zusammenhang sollten wir auch wissen, daß das erste Heiligtum der Israeliten in einem abgezeunten Hof stand dessen Ausmaße ca. 50 x 25 Meter, also zwei gleichseitige Quadrate (25 x 25 Meter) betrug. Anordnung des Hofes und HeiligtumsIm Zentrum des ersten Quadrats stand der Rauchopferaltar und im Zentrum des zweiten Quadrats stand die Bundeslade mit dem Gnadenstuhl obendrauf. Im inneren der Bundeslade befand sich Aarons Stab der grünte und die zwei Steintafeln der Zehn Gebote. In einer äußeren Seitentasche befand sich das von der Hand Mose geschriebene Buch mit Gesetzen die mit den Tempeldiensten, den sozialen Verhältnissen, usw. zu tun hatten [600].

Wir stellten schon fest das im 4. und 5. Kapitel der Offenbarung Bezug genommen wird auf die Abteilung des Heiligen, da wir dort den siebenarmigen Leuchter oder Fackeln (Offb. 4:5; 2.Mose 25:31-40) finden und auch den Inzenzaltar (Offb. 5:8 - goldene Schalen).

"Und von dem Stuhl gingen aus Blitze, Donner und Stimmen; und sieben Fackeln mit Feuer brannten vor dem Stuhl, welches sind die sieben Geister Gottes." Offenbarung 4:5
"Da es (das Lamm/Jesus) das Buch nahm, da fielen die vier Tiere und die 24 Ältesten nieder vor dem Lamm und hatten ein jeglicher Harfen und goldene Schalen voll Räuchwerk, das sind die Gebete der Heiligen." Offenbarung 5:8

Die Erwähnung von Räuchwerk, oder Inzenz, zeigt uns, das wir uns noch im ersten Raum (Gr. hagios), dem Heiligen Raum, befinden. Die gleiche Beschreibung finden wir auch in den folgenden Versen:

"Und ein anderer Engel kam und trat an den Altar und hatte ein goldenes Räuchfaß; und ihm war viel Räuchwerk gegeben (da Menschen oft sündigen), daß er es gäbe zum Gebet aller Heiligen auf den goldenen Altar vor dem Stuhl. Und der Rauch des Räuchwerks vom Gebet der Heiligen ging auf von der Hand des Engels vor Gott. Und der Engel nahm das Räuchfaß und füllte es mit Feuer vom Altar und schüttete es auf die Erde. Und da geschahen Stimmen und Donner und Blitze und Erdbeben." Offenbarung 8:3,4

Die Erwähnung von Rauch und dem Altar hier im achten Kapitel lässt uns wissen, das die Szene sich immer noch im Heiligen Raum zuträgt.

Der Schlüssel, der aufschließt und zuschließt, wie wir es in den Versen über die Gemeinde zu Philadelphia vorfinden, gehört geschichtlich gesehen noch in die Zeitspanne der sechsten Gemeinde zu Philadelphia, die ja Nahe in die Zeit zum Ende gehört, aber noch kurz vor der Endzeit (Laodizea) endet.[620]

Wir können nun feststellen wo sich die zweite Tür befindet die noch geöffnet werden muß. Dies kann nur die `Tür (Vorhang)' sein, die vom `Heiligen - hagion' zum `Allerheiligsten - naos, Schrein' führt. Dies ist die Tür die noch niemals im Himmel als offen beschrieben wurde - bis zu einem bestimmten Zeitpunkt. Während der Vater, die 24 Ältesten, die Cherubim und Seraphim Engel sich im Heiligen befinden und dort auf die Ankunft Jesu in Begleitung der großen Engelschar warten, vergeht prophetische und aktuelle Zeit. Die Zeit von der Auffahrung Jesu in den Himmel nach seiner Auferstehung bis zur Zeit nach dem Ende der 6. Gemeindegeschichte der Kirche von Philadelphia.


Man kann die Auffahrt Jesu zu seinem im Heiligen Raum wartenden Vater so beschreiben:

Alle himmlischen Wesen erwarten die Ankunft Jesu. Als Jesus und seine ihn begleitenden Engel und jene die mit Jesus auferstanden von den Toten (Matt. 27:52,53) dem Himmel Gottes näher kommen rufen sie aus:

"Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, daß der König der Ehren einziehe."
Zu diesem antworten die wartenden Wesen im Himmel:

"Wer ist der König der Ehren?"

So fragen sie nicht, weil sie ihn nicht kennen, aber um die jauchzende Antwort der grossen Schar der Engel zu hören.

"Es ist der Herr, stark und mächtig, der Herr, mächtig im Streit. machet die Tore weit und die Türen hoch, daß der König der Ehren einziehe!"Psalm 24:7-9

Als sie sich dem Thron Gottes nähern, sehen sie, wie ein grüner Regenbogen, Symbol des Lebens, Ihn umgibt. Sie sehen die Cherubim und Seraphim Engel, die Herrscher über die Scharen der Engel, sie sehen die Besucher der nicht in Sünde gefallenen Welten, diese alle kommen zu diesem Anlaß zusammen.Sie waren die Anwesenden Juristen des himmlischen Gerichts vor denen Satan erschien (Hiob 1:6-12), um über sie zu herrschen und sein Reich aufzustellen. Aber jetzt jubilieren alle über die so lang erwartete Ankunft des Sohnes Gottes, dem himmlischen König.

Jesus aber winkt sie noch zurück. Er kann jetzt noch nicht ihre Anbetung annehmen bis er vor seinem Vater steht, auf seine Wunden weist, den Zeugen seines Leidens, und bis er dann auf die mit ihm speziel auferstandenen Zeugen aufmerksam macht und so vor seinem Vater stehend, der sich freut sogar über Einen, der das erlösende Opfer Jesu annehmen würde, Lk. 15:7. Noch einmal ruft Jesus aus:

"Es ist vollbracht! Vater, ich will, daß, wo ich bin, auch die bei mir sind, die du mir gegeben hast, daß sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast." Johannes 19:30; 17:24

Dann hört man die Stimme Gottes, wie er ausruft, das die Gerechtigkeit vollkommen erfüllt ist. Satan ist überkommen. Die Erlöste Schar von der Erde "... durch welche er uns angenehm gemacht hat in dem Geliebten" (Eph.1:6) werden bei Ihm angenommen. Vor allen anwesenden Engeln und Einwohnern der Welten Gottes, werden die Erlösten jetzt als gerecht erklärt. Wo Jesus ist, dort soll auch seine große Gemeinde der Gläubigen sein. "... Güte und Treue begegnen einander, Gerechtigkeit und Frieden küssen sich." Psalm 85:11 Der Vater umfängt seinen Sohn und das Wort wird gegeben, "Es sollen ihn alle Engel anbeten." Hebr. 1:6

Von dieser himmlischen Szene klingen die schönen Worte Jesu wieder, "Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott." Joh. 17:20


Die Öffnung der Zweiten Tür

Wir lesen,

"Und der Tempel Gottes wurde aufgetan im Himmel, und die Lade seines Bundes sah man in seinem Tempel, und es geschahen Blitze und Donner und Erdbeben und ein großer Hagel." Offb. 11:19 [650]

Dieser Bibelvers macht es klar, das die Tür die nun offen war, war die zum Schrein, dem Allerheiligsten Raum im Israelitischen Tempel, wo die Bundeslade stand. Vorher war das Allerheiligste verschlossen geblieben und nicht bis Jesus sein Werk im vorderen Heiligen Raum beendet hatte, und sein Opfer von Gott vor allen Anwesenden im Himmel am Ende der Zeit akzeptiert wurde, konnte diese zweite Tür geöffnet werden. Wir stellen hier fest, das der Schlüssel Davids zwei Türen öffnen würde. [660]

Nun wollen wir aufzeigen das Daniel 7:25-27 diese selben Geschehnisse parallel beschreibt.

Der Prophet Daniel berichtet diese Szene folgendermaßen:

"Solches sah ich, bis daß Stühle gesetzt wurden; und der Alte setzte sich. ... Das Gericht wurde gehalten, und die Bücher aufgetan." Daniel 7:9,10

Es ist von großer Wichtigkeit festzustellen, wann (und wie) dies sich zutragen würde. Vorher berichtet Daniel seine prophetische Darstellung der vier Weltreiche, dem Löwen, Bär, beflügelten Leoparden und dem entsetzlichen Tier. Er interpretiert die ersten zwei Tiere als das Reich der Babylonier und Meder/ Perser. Später würden die Griechen unter Alexander dem Großen, das Reich der Perser zerstören. Nach den Griechen kam Rom und wir lesen über die zehn Hörner und dem kleinen Horn das den Höchsten, also Gott, lästert, seine Heiligen verstört und sich unterstehen wird zu versuchen, das Gesetz zu ändern, Dan. 7:25. Dieser kleine Hornkönig wächst stark und soll für eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit regieren - viel länger als alle Königreiche vor ihm. Eine + Zwei + eine halbe Zeit = dreieinhalb (3½) prophetische Zeiten oder Jahre wo jedes Jahr 360 Tage enthält [670], also: 360+720+180 = 1260 Jahrtage. Ausleger stellten fest das diese Zeitspanne von 538 - 1798 unserer Zeitrechnung reichte. Das Jahr 1798 fällt in die Zeit der Gemeinde zu Philadelphia. Von Daniel 7:9,10 erkennen wir, daß das Hornwesen bis fast in die Zeit des Endes regieren würde, dann an Macht abnehmen und seine Macht wieder erlangt [672]. Diese Sachlage bedeutet dann, das die Öffnung der Tür zum Allerheiligsten nach dem Jahr 1798 stattfindet. Deshalb finden wir auch das Wort "darnach" in Offenbarung 4:1. Zuletzt ist es wichtig, das wir Gottes Wort richtig verstehen, wie Gott mit diesen Mächten am Ende verfahren wird. Daniel 7 lehrt das Gott Vater gerechter Weise das Königreich dem kleinen Horn entnehmen und es Seinem Sohn geben wird, dem es auch rechtmäßigerweise gehört. Dann wird Jesus es den Menschen zurückgeben, da sie es ja durch Adam verloren hatten. Gott nimmt das Königreich nicht mit Gewalt vom kleinen Horn. Er wird aber das kleine Horn vor Gericht bringen. Diesen Prozess finden wir in Daniel 7:14,18,22, 27 dargelegt. (Sieh auch des Vater's Reich Mt. 26:29; Lk. 9:27; des Sohne's Königreich, Mt. 16:28; Die Erlösten erhalten es, Lk. 12:32; Mt. 25:34. Das Gericht Gottes wird eine große Umkehrung verursachen. Die Verfolgten werden nun ewiges Leben haben und im neuen Jerusalem sein, während die Verfolger sich außerhalb der Stadt befinden, wo sie den zweiten Tod erleiden werden.)

Wir lasen auch schon in Daniel 7:9 wie "Stühle", Mehrzal, gesetzt wurden. In Offenbarung 4 lasen wir über "ein Stuhl" oder Thron, Einzahl, auf dem Gott-Vater sitzt und die 24 Ältesten um Ihn herum auf ihren Stühlen. Die Szene in Offenbarung 4, wie wir entdeckten, findet im Heiligen des Tempels statt. Die Szene in Daniel 7:9 beschreibt wie "der Alte sich setzte" und das sein Stuhl-Thron von Feuerflammen umgeben war und brennende Räder hatte. Der Stuhl-Thron konnte sich also bewegen. Wohin er sich bewegt ist die Frage, zu der wir nach einer Antwort suchen. Da wir Gott-Vater und die Ältesten im Heiligen Raum fanden, muß es logisch sein, das sie sich nun zum Allerheiligsten, Naosraum, bewegen würden. Das dies so ist wissen wir von Offenbarung 11:19 wo die Erwähnung der Bundeslade beweist, daß Gott-Vater und sein Gefolge sich jetzt in der Tür zum Allerheiligsten befinden. Diese Ordnung der Ereignisse entspricht auch genau den Ereignissen die sich jedes Jahr einmal am Tag der Versöhnung im Israelitischen Tempel zutrugen. Der Tag der Versöhnung brachte eine Trennung der Sünde von den sich neu weihenden Gläubigen im Volk mit sich wenn der Bock Asasel in die Wüste geführt wurde, 3.Mose 16:10.

In Daniel 7:9,10 finden wir noch keine Erwähnung Jesu. Wo befindet sich Jesus zu dieser Zeit? In Offenbarung 5 trafen wir ihn als das Lamm Gottes, das erwürgt worden war als Jesus auf dem Kreuz starb. Daniel erwähnt Jesus aber nicht bis einige Verse später. Wir lesen:

"Und ich sah in diesem Gesicht des Nachts, und siehe, es kam einer in den Wolken des Himmels der einem Menschen Sohn glich bis zu dem Alten und wurde vor ihn gebracht. Der gab ihm Gewalt, Ehre und Reich, daß ihm alle Völker, Leute und Zungen dienen sollten. Seine Gewalt ist ewig, die nicht vergeht, und sein Königreich hat kein Ende." Daniel 7:13,14

Wo wir vorher in Offenbarung 5 über Jesus als das Lamm lasen, lesen wir nun über ihn als des "Menschen Sohn". Die geschichtliche Zeit zwischen Offenbarung 5 und Daniel 7:9,10,13,14 ist im menschlichen Verständnis weit voneinander entfernt. Offenbarung 4 und 5 gehören in die Zeit der Auffahrung Jesu in den Himmel nach seiner Auferstehung und Daniel 7 gehört in die Zeit der 6. Gemeinde Philadelphia, und tatsächlich nach dem Jahr 1798.

Das die "Stühle" in Daniel 7:9 gesetzt wurden, bedeutet das sie vorher nicht da waren. Die brennenden Räder versinnbilden, das die Stuhl-Thröne bewegt werden können und sich vom Heiligen zum Allerheiligsten bewegten - zusammen mit fast der ganzen Schar der Anwesenden. In Daniel 7 finden wir zuerst nur den "Alten", Gott-Vater anwesend. Etwas später lesen wir über den Sohn. Der Menschen-Sohn kommt zu dem Vater, um, aufgrund seines Sieges über Satan und Sünde, das Gericht zu halten und sein Königreich zu empfangen, Jesaja 9:6,7.


Da wir die Sachlage schon von der Bibel geprüft haben, ist es erlaubt, einen Diener Gottes in der modernen Zeit zu quotieren, um zu zeigen, wie sie dies alles Verstand, als sie nur 18 oder 19 Jahre alt war. Ein Prophetisches Gesicht das Ellen White in 1846 hatte erklärt diese gleichen Szenen folgendermassen (Erf.&Gesichte, S. 45f):

"Ich sah einen Thron, auf dem der Vater und der Sohn saßen.[675] Ich betrachtete die Erscheinung Jesu und bewunderte seine holde Gestalt. Des Vaters Gestalt konnte ich nicht sehen, denn eine Wolke strahlenden Lichtes bedeckte sie. Ich fragte Jesus, ob sein Vater eine Gestalt habe wie er selbst. Er sagte, das es so war, das ich ihn aber nicht sehen könnte, denn wenn ich die Herrlichkeit seiner Person sehen würde, müßte ich sterben. Vor dem Thron sah ich die Gemeinde Gottes und die weltlich Gesinnten. Ich sah zwei Abteilungen, die einen in tiefer Teilnahme vor dem Thron gebeugt, während die anderen teilnahmslos und sorglos dastanden [680]. Diejenigen, die vor dem Thron gebeugt waren, brachten Jesu ihre Gebete dar und blickten nur auf ihn; dann schaute er auf seinen Vater und schien für sie zu bitten. Ein Licht ging von dem Vater auf den Sohn [684] und von diesem auf die betende Schar aus. Dann sah ich ein besonders helles Licht von dem Vater auf den Sohn kommen, und von dem Sohn ergoß es sich über das Volk vor dem Thron.[686] Aber nur wenige nahmen dies große Licht an. Viele traten aus dem Bereich desselben und wiesen es zurück, andere waren sorglos und achteten es nicht, und es verließ sie. Manche aber achteten es und gingen hin und beugten sich mit der kleinen, betenden Schar. Alle in dieser Schar empfingen das Licht und freuten sich desselben, und ihre Angesichter strahlten mit seiner Herrlichkeit.[688]

Ich sah den Vater sich von seinem Thron erheben [700] und in einem Feuerwagen in das Allerheiligste hinter den Vorhang gehen und sich niedersetzen. Dann erhob sich Jesus von dem Thron [710], und die meisten, die vor demselben gebeugt waren, erhoben sich mit ihm. Ich sah keinen Lichtstrahl, der sich von Jesus über die sorglose Zahl ergoß, als er sich erhob; sie befanden sich in völliger Finsternis. Diejenigen, die sich mit Jesus erhoben hatten, hielten ihre Augen auf ihn gerichtet, als er den Thron verließ und eine Strecke wegging. Dann erhob er seinen Rechten Arm, und wir hörten ihn mit lieblicher Stimme sagen:

"Wartet hier, ich will zu meinem Vater gehen, um das Reich zu empfangen: haltet eure Kleider rein, und bald will ich wiederkommen von der Hochzeit und euch zu mir nehmen." Dan. 7; Offb. 3:7-13; 11:19; 12:10; 19:6; Apg. 1:4; Matt. 22:1-14; Matt. 5:8; Eph. 5:26; Titus 2:14; 1.Joh. 1:9.

Dann kam ein Wolkenwagen, mit Rädern wie Feuer, von Engeln umgeben, dahin, wo Jesus war. Er stieg in den Wagen und wurde zu dem Allerheiligsten getragen, wo der Vater saß.[748] Dann sah ich Jesus, den großen Hohenpriester, vor dem Vater stehen [750]. An dem Saum seines Gewandes waren abwechselnd Schellen und Granatäpfel [800]. Diejenigen, die sich mit Jesus erhoben hatten, folgten ihn im Glauben in das Allerheiligste und beteten:

"Vater, gib uns deinen Geist." Apg. 10:43,44

Dann blies Jesus den heiligen Geist über sie. In diesem Hauch war Licht, Macht, viel Liebe, Freude und Friede, Joh. 20:22.[802]

"Und da er das gesagt hatte, blies er sie an und spricht zu ihnen: `Nehmet hin den heiligen Geist!'"


Nun folgt eine wichtige Beobachtung und die Szene verändert sich!


Ich wandte mich nach der Schar um, die noch vor dem Thron lag [898]; sie wussten nicht, das Jesus sie verlassen hatte. Dann schien Satan auf dem Thron zu sein und zu versuchen, das Werk Gottes zu treiben [900]. Ich sah sie zu dem Thron aufschauen und beten:

"Vater, gib uns deinen Geist."

Satan hauchte dann seinen unheiligen Einfluß über sie aus; in demselben war Licht und viel Macht [950], aber keine süße Liebe, keine Freude und kein Friede. Satans Werk war, sie zu betrügen und Gottes Kinder von ihrem Glauben abzuwenden in die Irre zu führen." [1000]


Ellen White kommentiert im grossen und ganzen über Daniel 7:9,10.13.14. Aber der letzte Paragraph bringt einen alamierenden Gesichtspunkt heraus. Während die Schar vor dem Thron augenscheinlich dabei ist einen Gottesdienst zu halten [1020], befinden sie sich im falschen Raum, wo Jesus nicht mehr ist [1030], und wir lernen den alamierenden Gedanken, was es bedeutet, Jesus nicht ins Allerheiligste zu folgen. Wie ging es zu während der Zeit der Gemeinde von Philadelphia? Die `Gemeinde von Philadelphia' folgte Jesus in die Abteilung des Allerheiligstens als Er die Tür da hinein öffnete, die `Mitglieder der Synagogue' Satan's, jedoch, waren anderer Meinung und blieben zurück.

Wir lesen:

"Ich weiß deine Werke. Siehe ich habe vor dir gegeben eine offene Tür, und niemand kann sie zuschließen; denn du hast eine kleine Kraft, und hast mein Wort behalten und hast meinen Namen nicht verleugnet. Siehe, ich werde geben aus des Satans Schule, die da sagen, sie seien Juden, und sind es nicht, sondern lügen; siehe, ich will sie dann dazu bringen, daß sie kommen sollen und niederfallen zu deinen Füßen und erkennen, daß ich dich geliebt habe." Offb. 3:8-9 [1050][1060]

Dies ist jetzt die Situation. Der Apostel Paulus schrieb, das Gott seinen Sohn sandte "... in der Gestalt des sündlichen Fleisches" so das Er (Jesus) genauso ist wie wir. Paulus erklärt, was das Gesetz nicht tun konnte da es schwach in menschlichem Fleisch ist, das tat Gott in dem Er Seinen Sohn sandte in der gleichen Gestalt des sündigen Fleisches geboren wie wir es auch sind [1062], und er "verdammte" die Sünde im Fleisch so das die gerechte Forderung des Gesetzes in Ihm, d.h. wie Er in uns wirkt, erfüllt werden kann, da wir ja nicht nach dem Fleisch wandeln, aber nach dem Geist Gottes, Römer 8:1,3,4.

Was bedeutet die Botschaft an Philadelphia? Wie auch die Juden nutzlose Opfer nach dem Kreuz darbrachten, flehen und predigen diese aus der `Synagoge Satans' dem Heiligen zugewandt, worin Jesus sich nicht mehr befindet, und Satan frohlockt das seine List sie von Jesus fern zu halten erfolgreich war und er solche Menschen jetzt beeinflussen kann. Die Erfüllung des Yom Kippur war ihnen fremd, und wenn sie es hörten lachten sie darüber. Sie verschmähten die Botschaft des Gehorsams Gott gegenüber und verlachten jene, die sagten, das ihre Kleider rein gewaschen werden müssen bevor Jesus kommt. Trotzdem halten sie jede Woche ihren Gottesdienst und gewinnen viele Nachfolger. Ist Gott aber mit ihnen? Was wir studierten sagt uns, das Gott nicht wirklich mit ihnen ist [1090]. Das Ergebnis war Uneinigkeit, sonderbare Glaubensansichten und Spaltung unter ihnen. Es gab aber zu der Zeit eine kleine, schwache Gruppe die Gott treu in ihrem Studium vom Heiligen ins Allerheiligste folgten. Mitglieder solcher Gruppen gab es in mehreren Ländern und auch in Deutsch sprechenden Ländern [1100]. Ähnliche Spaltungen geschahen auch im alten Israel. So ist diese Beschreibung von Ellen White eine, in wenigen Worten, genaue, typisch prophetische Auslegung der Ereignisse jener Zeit, zwischen ca. 1833 bis in die 1850iger Jahre, mit Bezug auf die Milleriten und Protestanten, von denen sie alle herkamen. Es scheint, das Gottes Werk in Amerika besonders Glauben fand da andere Länder schon anfingen Zweifel an Gottes Wort zu verbreiten. [1108] Gott kann mit solche nicht arbeiten. Sie befinden sich in spiritualer Finsternis. Als William Miller anfing zu predigen, das Jesus sehr bald wiederkommen würde, wuchs dies zu einer großen geistlichen Erweckung heran.[1120] Zu allererst war es ja schon wichtig diese Botschaft der baldigen Ankunft Jesu zu predigen. Gott wollte die Aufmerksamkeit der Menschen schon daraufhin lenken. Bevor Jesus kommen würde mussten aber noch einige Gotteswahrheiten bekannt gemacht werden - die Zäune müssen repariert werden. Die Menschen müssen darauf hingewiesen werden, das Gesetz Gottes genau zu studieren. Sie können nicht hoffen im Himmel mit Gott zu sein und sein Gesetz nicht genau befolgen. Sie tun das ja, weil sie Jesus zu lieben gelernt haben. So prüfte Gott auch den Glauben jener, die sich zu diesem Glauben an die baldige Ankunft Jesu bekannten. Gott verschloß das Verständnis der Schar der Adventgläubigen, wie sie genannt wurden, in dem sie dachten, das Jesus zur Erde kommen würde. Zu jener Zeit dachten aber auch die biblischen Ausleger aller anderen Kirchen das dieser Text auf das Zweite Kommen Jesu hinweist. Es stand aber in der Bibel nicht genau so. Wir lesen:

"Und ich sah in diesem Gesicht des Nachts, und siehe, es kam einer in den Wolken des Himmels der einem Menschen Sohn glich bis zu dem Alten und wurde vor ihn gebracht. Der gab ihm Gewalt, Ehre und Reich, daß ihm alle Völker, Leute und Zungen dienen sollten. Seine Gewalt ist ewig, die nicht vergeht, und sein Königreich hat kein Ende." Daniel 7:13,14

Die Milleriten dachten das diese beiden Verse sich auf das Zweite Kommen Jesu zur Erde beziehen. Als dies nicht geschah und ihre Enttäuschung [1150] einige unter ihnen dazu brachte, die Bibel wieder zu studieren, um zu entdecken, ob sie etwas falsch verstanden hatten, erkannten sie, das dies `Kommen Jesu' im Himmel stattfand, wo Jesus vom Heiligen zum Allerheiligsten kommt.

"Tut Buße, das Himmelreich ist nahe herbeigekommen." "So wir aber unsere Sünde bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünde vergibt und reinigt uns von aller Untugend." Matt. 3:2; 1.Johannes 1:9

Wenn wir also unsere Sünden bekennen, bereuen [1160] und uns von ihnen wenden, senden wir sie in Effekt zu Jesus ins Allerheiligste wo er sie mit seinem Blut verdeckt hinein legt. Was geschah aber am Versöhnungstag, Jom Kippur, mit all den Sünden, um die Vergebung gebeten wurde und die Menschen bekannten? Die Sünden die mit dem Blut Jesu verdeckt ins Allerheiligste hinein kamen, werden hinaus gebracht und gereinigt und nicht mehr den büßenden Sündern entgegengehalten, wie man auch den Bock Asasel in die Wüste führte und der niemals wieder gesehen wurde. Dies ist die gute Botschaft des Allerheiligsten.

Der irdische Versöhnungstag war ein Symbol des zukünftigen himmlischen Versöhnungstages. Weil er ein Versöhnungstag war, war er das, da er auch ein Tag der Rechenschaft - des Gerichts - war, 3.Mose 23:28,29:

"An ebendiesem Tage dürft ihr keine Arbeit tun; denn es ist der Versöhnungstag, bestimmt, euch Sühne zu erwirken vor dem Herrn, eurem Gott. Denn ein jeder, der an ebendiesem Tage nicht fastet, dessen Seele (Person) soll aus seinen Volksgenossen ausgerottet werden." (Zürcher Bibel)
Aber es gibt noch weitere Merkmale im Allerheiligsten [1200].
  1. Wir finden dort das Gesetz, die Zehn Gebote Gottes.
  2. In der Mitte der Zehn Gebote finden wir das Sabbatgesetz.
  3. Wir sollen keine anderen Götter neben Gott haben.
  4. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren - die Familie soll also immer in Ehren gehalten werden.

Punkt 3 ist im Grunde genommen eine Verordnung ein gesundes Leben zu führen. Es ist die Botschaft des ersten Engels in Offenbarung 14:7:

"Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre..."

"... so preiset Gott in eurem Leibe und in eurem Geiste, welche sind Gottes. ... denn ihr seid teuer erkauft." 1.Kor. 6:20.

So müssen wir uns fragen, `Wenn wir zum Allerheiligsten blicken, verstehen wir die Biblische Lehre über das Gericht Gottes? Das Jesus sich jetzt darin befindet und unsere Sünde mit seinem Blut vom Kreuz reinigt?

Die Schar aber, die Jesus ins Allerheiligste folgt sieht dort die Bundeslade und sie wissen das sich darin das Gesetz Gottes befindet. Das Gesetz das sagt das sie Sünder sind. Und ihre Sünden kommen in ihr Gedächtnis und sie denken, mit mir ist es zu Ende. Was sagt Jesus aber ?? Sie wissen das sie keine eigene Gerechtigkeit haben und das nur Jesus ihnen helfen kann. So übergeben sie sich Ihm vollständig und beobachten genau seine Gebote, die ihnen helfen auf dem rechten Weg zu bleiben. Das Wort Gerechtigkeit bedeutet also, eine Art von Heiligkeit, die Sünde im menschlichen Fleisch konfrontiert hat und sie überkam. Das Wort `Gerechtigkeit bezieht sich also nicht auf ein Wesen, nur mit sündloser Natur. Diese sind heilig, man kann von ihnen aber nicht sagen das sie rechtschaffen sind. Jesus Christus war ohne Sünde, er nahm aber unsere sündige, verbogene Natur an und in ihr lebte er ein vollkommenes, heiliges Leben. Er überkam den Feind in diesem Fleisch. Das ist Seine Gerechtigkeit. Und da Gott Vater und Gott Sohn eins sind, und Jesus nichts ohne seinen Vater (also im Einklang mit der Bibel) tat, spricht Jesus Ihn als "Heiliger Vater", Joh.17:11, und auch als "Gerechter Vater" an, Joh. 17:25.

Im Christentum finden aber immer noch gross angelegte Evangelisationen statt. Man versucht viele neue Methoden, um Menschen in ihre Kirchgebäude hinein zu bringen. Drei Methoden findet man. 1.) Die Altar Methode besonders in den Römischen Kirchen, 2.) die Bühnen Methode in den großen, neuen Kirchen wo man theatrische Spiele sehen kann und 3) die Podium Methode, hinter dem der Prediger steht und das Wort Gottes verkündigt. Die letztere Methode erfüllt den Missionsaufruf Jesu am besten. Jene die nur Unterhaltung suchen, werden diese jemals Gottes reine Botschaft verkündigen, ausgenommen das sie sich bekehren? Kirchenprogramme die Sünder nicht zur Buße rufen, etwa so wie die von Eden, werden solche das Werk beenden können? In Eden benutzte die Schlange fünf Methoden, um Evas objektiven Glauben zu schwächen. (a) Satan vollbrachte ein verfälschtes Wunder (Schlangen können nicht sprechen). (b) er mißbrauchte das Wort Gottes in dem er es falsch quotierte; (c) er verführte Eva dazu ihrer intuitiven Gabe und ihrer menschlichen Vernunft und Logik zu vertrauen anstatt Gott; (d) er verführte sie dem Verständnis ihrer Sinne (Augen, Geruch) zu folgen statt den klaren Worten Gottes und (e) er benutzte Eva ihren Gatten Adam zu verleiten.

Solche ähnlichen, verführerischen Methoden findet man auch heute in den Kirchen. Für die Juden war ihre große Sünde, das sie Jesus Christus ablehnten, für die Christen ist es das sie Gottes Gebote ablehnen. Spiritistischer Aberglaube unterläßt Gehorsam zum Gesetz Gottes und sagt nichts über die Ernstheit der Sünde. Er spricht gern über die Liebe Gottes und presentiert zur gleichen Zeit erdachte und sich widerstreitende Probleme mit dem Gesetz und der Liebe Gottes. Spiritisten sprechen darüber, das ihr Gott der Liebe uns bedingungslos annimmt und das es kein Gericht und keine Verdammung für Sünde gibt, obwohl in der Bibel Sünde als Übertretung des Gesetzes definiert wird, 1.Joh. 3:4. Spiritismus versucht immer Gottes reines Wort mit anderen Dingen zu ersetzen (wie in c & d). Man hört auch neu geprägte Ausdrücke wie z.B. `relativistische Empfindungen', `nicht jemanden zu richten', `Pluralismus', `bedingungslose Annahme', `besondere Nöte addressieren', usw. Wir wissen aber das es ohne absolute moralische Wahrheit kein `richtig' und `falsch' gibt. Ohne `richtig' und `falsch' gibt es keine Sünde. Ohne Sünde gibt es kein Gericht und keine Verdammung. Wenn es keine Verdammung gibt brauchen wir auch keinen Erlöser. Solche Denkweise verwandelt den Tod und die Auferstehung Jesu in etwas `geschichtlich einzigartiges', aber im Vergleich zur Ewigkeit doch unbedeutsames. `Spiritistische Methode' liebt es Statistische Daten zu presentieren. Wieviele bekannten sich zu Gott? Wieviele wurden in die Kirche aufgenommen? Oh, wir haben Erfolg, Gott muss deshalb unter uns arbeiten. Je größer, desto besser. In der Bibel jedoch war es niemals die große Mehrheit die Gott treu blieb. Es waren immer die wenigen, jene die man verachtete oder ablehnte, diese waren es die Gott gefielen.

Das Problem mit großen Kirchen, wo viele zusammen kommen, ist dies; um das zu erreichen muß man die Normen vermindern und man kann nicht mehr besondere Glaubenspunkte und Gottesdienst Etiketten predigen, um `den Vielen' zu gefallen. Die kleinen Gemeinden fragen sich, warum kommen die `noch nicht zu Kirchen gehenden Menschen' nicht zu unseren Versammlungen? Der Grund muß der gleiche sein den Jesus auch erfuhr. Wenn er unpopuläre Botschaften brachte, verließen ihn alle, bis er nur noch seine Jünger um sich herum hatte, Joh. 6:66. Viele Pastoren und Prediger sagen, um die Jugend für die Kirche zu interessieren müssen wir ihnen das geben was sie von der Welt her gewohnt sind zu hören. Das ist aber ein schlechter Vergleich. Warum? Weil nichts in der Gemeinde Gottes mit weltlicher Unterhaltung konkurieren kann - sie hat zu viel Schmuck und Attraktionen vorzubringen. Gottes Gemeinde auf Erden muß das presentieren, was die Welt niemals presentieren kann - das unverfälschte Wort Gottes. Sie kann keine Botschaft bringen die nicht zum ewigen Leben im Reich Gottes führen kann. So schrieb Earl Albert Rowell um 1917 in seinem Buch "The Bible in the Critic's Den/ Die Bibel in der Höhle der Kritiker" diese Worte, "Die zivile (Regierung) existiert für einige Zeit; die religöse für alle Ewigkeit (so weit sie die Wahrheit spricht)." Viele Prediger fürchten, wenn sie scharfe Bibelwahrheiten predigen, würden ihre Kirchen bald leer sein und ihr Lebensunterhalt kommt zu Ende.

Dies sind wirkliche Probleme, wenigstens im menschlichen Verstehen. Es ist aber besser Menschen nur zu taufen, wenn sie die Bibelwahrheiten vollständig verstehen. Es sollte uns klar sein, das nur der Grad unserer Ehrlichkeit, Tugend, Intelligenz und Frömmigkeit, die Quelle unserer Freude und Dankbarkeit sein sollte, nicht wie viele zur Gemeinde kommen. Deshalb finden wir öfter im Neuen Testament Listen von Sünden, die Gottgläubige nicht haben sollten. Die Apostel predigten keine nur Ohren-freundlichen Botschaften. Deshalb sollten wir auch nur Lieder im Gottesdienst singen, die unsere Glaubenswahrheiten klar darstellen und keine schönen, leichten Reime von Komponisten, die Bibelwahrheiten nicht kennen. Die Bibel enthält Beispiele was für Lieder dem Herrn angenehm sind.[1270] Man hört in vielen neu herauskommenden Liedern aber kaum über das Gesetz Gottes, das die Toten wirklich Tod sind und das wir unseren Körper als den Wohnort des Heiligen Geistes gesund erhalten müssen. Wie gross diese Anlässe auch sein mögen, wie oft man auch Beifall klatscht und Halleluja ausruft, sind diese Versammlungen nicht von Gott. Warum? Der Geist Gottes befindet sich immer dort, wo seine reine, lautere, für heute wichtige Botschaft verkündigt wird; die Botschaft der drei Engel von Offenbarung 14,6-13. Das ewige Evangelium das lehrt, wie auch die Tafeln der Zehn Gebote im Israelitischen Heiligtum nie herausgenommen wurden, um mit neuen ersetzt zu werden, so wurden auch die Tafeln in der wirklichen Bundeslade im himmlischen Heiligtum nie verändert. Die Toten ruhen immer noch in ihren Gräbern, um auf den Schall der Posaune Gottes zu warten, der sie aufwecken und verwandeln wird, 1.Kor. 15,51. Und das Gericht findet nicht statt wenn man stirbt, aber am Ende der Zeit, und niemand kommt in den Himmel bevor er gerichtet ist. Dies sind Gotteswahrheiten die heute gepredigt werden müssen bevor Jesus wiederkommt, denn es wird niemand vor Ihm bestehen können der noch solche Sünden begeht, die in den Botschaften der drei Engel enthalten sind. So haben wir noch etwas, wohl kurze Zeit, uns ganz zu Ihm zu bekehren. Alle Kirchen müssen solche Lehren aufgeben die nicht von Gott sind. Ihr müßt mit dem Wort Gottes vergleichen und untersuchen was ihr glaubt. Jesus möcht viele retten, er will nicht, das die Herrlichkeit seines Lichtes Menschen vernichtet. Er wartet noch etwas geduldig, aber wie lange? - Ja, liebe Leser, Wenn Jesus kommt ist sein Licht für Sünder wie die heiße Sonne, für sein treues Volk aber wie ein Licht auf dem Weg (vgl. Matth. 16:27; 24:30,31 nur die Heiligen überleben es; Mt. 25:31-46, ewige Pein ist eventuel ewiger Tod; 1.Thess. 1:3-10; Offb. 1:16; 6:15,16). Wir dürfen keinen Flecken und Runzel (d.h. Sünde, nicht Altersfalten) an uns haben, wir müssen sogleich lernen Mitmenschen wie Jesus zu lieben. Wir müssen alle unsere Sünden bekennen, richtig machen und aufgeben - 100%. Gottes Liebe und das ewige Leben mit Ihm macht alle solche Opfer wert.

Zum Nachdenken: "Das Vorrecht in der Gegenwart Gottes zu leben steht jedem Gläubigen offen. Doch so viele sind es zufrieden ausserhalb des Allerheiligsten zu bleiben, zufrieden `alt und grau im äußeren Vorhof des Heiligtums zu werden'." A.W. Tozer.

Ende des Schattendienstes
Wir lasen nun (vorher) einiges über Gottes Thron im himmlischen Heiligtum und wie Jesus dann im Allerheiligsten dient. Die nächste interessante Frage mag diese sein: Natürlich kam der Schattendienst des Hohenpriesters im Allerheiligsten in kurzer Zeit zu seinem Ende. Wie lange aber wird der aktuelle Dienst Jesu im himmlischen Heiligtum andauern und was geschieht, wenn er zu seinem Ende kommt [1300][1400]? Diese Frage besprechen wir in den drei Engelsbotschaften, hier.

Vor der Enttäuschung im Jahr 1844 gab es tausende von `Bekehrten' die der Lehre der Wiederkunft Jesu im Herbst des Jahres Glauben schenkten. Es waren wohl über 100,000 Menschen. Nach der Enttäuschung fielen die meisten ab und fingen an die Adventgläubigen zu verlachen. Auf diese Weise reinigte Gott seine Schar der Gläubigen von jenen, die nur für die `Reise' hinzugekommen waren. Aus diesen entwickelten sich verschiedene Glaubensgemeindschaften wie die Zeugen Jehovahs und auch andere. Es gab nur noch 50 Adventgläubige die verstanden das im großen und ganzen ihre Bibelauslegung richtig war. Sie hatten oft stundenlang und nächtelang dies alles ausstudiert. So kamen diese wenigen zusammen und suchten in ihren Bibeln nach Antworten die sie auch fanden, wie wir schon sagten, die Antwort war, das sich das Kommen Jesu nicht zu einem Kommen zur Erde bezieht, aber ins Allerheiligste im Himmel. Kurze Jahre nach der Enttäuschung erkannten sie auch, das der Sabbat nicht abgeschaft war und diese nahmen den Sabbat des 4. Gebotes an. Sie lernten diese Wahrheit von den Siebten Tags Baptisten, die aber nicht die Botschaft des Heiligtums annahmen.[1450] Bevor Jesus wirklich kommen wird, wird auch wieder eine Sichtung stattfinden und sie findet schon jetzt statt.



Wie wirken sich die Anschläge des Bösen oft in wirklicher Geschichte aus? Hier finden sie die Ansicht eines Lehrers und wie er es nach langen Jahren in seinem Beruf verstandt.

Zwischen den zwei Türen

Zuletzt wollen wir noch gerne darauf hinweisen, das zwischen den Versen, wo das Buch der Offenbarung über die zwei Türen spricht, sich der Haupteil des ganzen Buches befindet und dieser Teil dadurch als sehr wichtig wie eingerahmt der ganzen Welt aufgezeigt wird. Diese Schriftstellen enthalten diese schon teilweise zitierten Worte, "... der Tempel wurde aufgetan im Himmel ..." und "... und niemand konnte in den Tempel gehen ...", der Tempel wurde geöffnet und dann verschlossen, Offb. 11:19 und 15:8. - Nach dem Ende der 1260 Jahr-Tage wurde der Tempel geöffnet, also die darin gefundenen Botschaften wurden nun gepredigt, um der Welt den Gnadenstuhl zu zeigen, der die Gebote Gottes enthält nach denen alle Menschen gerichtet werden, damit sie das wissen und ihr Leben anschauen, ihre Sünden bekennen, bereuen und aufgeben, damit das Evangelium Jesu Christi ihre Herzen füllen kann, und sie die Krone des Ewigen Lebens empfangen. Wir befinden uns heute nahe dem Ende dieser Zeit. Eine mächtige Schar auf Erden wird diese, so große und gnädige Gelegenheit gut auznutzen und sich zu Gottes Wahrheiten bekehren. Da alle Menschen aber freie Wahl haben, die Gott niemals fortnehmen wird, gibt es auch einige, die sich gegen Gottes Wahrheiten wenden und sein Angebot nicht annehmen wollen; nach einer gewissen Zeit wird dann eines Tages die Tür im himmlischen Tempel verschloßen werden, und die Zeit der Bewährung ist für immer zu Ende. Alle Menschen haben sich dann entschieden, welchen Gott sie anhängen und wem sie gehorchen wollen. Dies ist die Entscheidung, die auch die beiden Brüder Kain und Abel machten. Kain entschied sich seinen eigenen Glauben gegen Gottes Willen auszuüben; aber sein Bruder Abel entschied sich Gottes Wort in seinem Herzen einzuhalten, und Seinen Worten zu gehorchen. Das ist der Kern aller Bibelwahrheiten mit denen wir Menschen in dieser letzten Zeit zu tun haben, und der unsere Zukunft entscheidet. Bitte wählen Sie doch auch das von Gott angebotene ewige Leben und nicht den Tod. Das ist der einzige Grund warum wir diese Dinge vorbringen.


Notizen und Quellen

[0100] Die sieben Gemeinden sind: 1.Ephesus (31-100 n.Chr.), `Laß die erste Liebe nicht (Urgemeinde)'; 2.Smyrna (100-313 n.Chr.), `Sei bis an den Tod getreu', `Bittere Erfahrung', `Myrrh, süßer Geruch (Verfolgungszeit)'; 3.Pergamus (313-538 n.Chr.), `Folge nicht der eitlen Welt (Verweltlichung)'; 4.Thyatira (538-1517 n.Chr.), `Prüfe weislich jeden Geist', `Süßer Geschmack der Arbeit und Mühe (Mittelalter)'; 5.Sardes (1517-1755 n.Chr.), `Sei nicht wie die andern tot (Reformationszeit)'; 6.Philadelphia (1755-1844 n.Chr.), `Laß die Bruderliebe brennen (Missionen)'; 7.Laodizea (1844-zum Ende), `Sei nicht lau und träge', `Volk des Gerichts', was mit dem Gericht im Himmel zu tun hat. "Diese sieben Gemeinden wurden ausgewählt und arrangiert von dem allwissenden Gott, da sie Probleme und Merkmale hatten, die sieben prophetische Zeitabschnitte der Kirchengeschichte representieren durch die die Universale Gemeinde oder Kirche gehen muß." Hal Lindsey, `Vanished in Thin Air', S. 276.
Ältere Bibeln, Bibelübersetzungen oder Bücher über die Bibel sind: (a) Fr. Allioli, `Die Heilige Schrift.; (b) Berlenburger Bibel, 1732.; (c) Langes Bibelwerk.; (d) H. Richter, `Erklärte Hausbibel', 1837.;
Das Gericht im Himmel ist wie ein Untersuchungsgericht, Dan. 7:22.

[0150] Philadelphia ist eine Ableitung von dem Namen des Gründers der Stadt in 138 n. Chr., Attalus II Philadelphus von Pergamun. Das heißt also, das die Ortschaft `Philadelphia' vor dem Jahr 138 n. Chr. noch nicht als Stadt bekannt war, aber als ein kleinerer Ort.

[0180] Der `Heilige', also Gott, Jes. 30:25; Habakuk 3:3; Lukas 1:35; Apg. 4:27,30; Joh. 6:69. Mit Bezug auf den Schlüssel Davids, kommt das aus der Prophetie Jesajas über den Palastvorsteher Eljakim (2.König 18:18) hervor. Der `Schlüssel' bedeutet für Jesus seine Zuständigkeit über die Kirche und über die Göttlichen Absichten die diese erfüllen soll. Das `öffnen und schließen' bedeutet, das Jesus Christus die volle Authorität hat, den Plan der Erlösung zu seinem erfolgreichen Abschluß zu bringen. Vers 7 fährt dann fort zu beschreiben, wie eine Tür verschlossen und eine andere geöffnet wird. Da wir dies alles im Rahmen des irdischen Heiligtum (dem Abbild des Himmlischen) im Vergleich zum himmlischen Heiligtum, dem "wahren Heiligtum" (Hebr. 8:2,5-6; 2.Mose 25:8,9; Hebr. 9:24) verstehen müssen, bedeutet dies, das unser Hoherpriester Jesus Christus zu diesem Zeitpunkt das Heilige verließ, die Tür verschloß und die Tür zum Allerheiligsten geöffnet wurde, natürlich, um eine wichtige Botschaft bekannt zu machen die wir ja beschreiben.

[0190] Der Einfluss der Jesuiten auf den Universitäten ist oft dadurch bemerkbar, das sie sagen, `O, diese Verfolgungen fanden ja schon so lange her statt. Heute ist es ja anders.' (Wir wissen auch das einige der Jesuiten glauben das Ellen White ein Prophet war - sie lesen ihre Bücher. So wissen sie das sie ihre Pläne voraussah.) Andere sagen, `Die Christen, Juden, Muslims, Mormons und Zeugen Jehovahs glauben ja alle an den gleichen Gott, nur in anderer Weise.' Die Frage ist, `Wie stellt die Religion des Vatikans Gott dar?' Der Grund warum Protestanten heute so ohne Effekt sind ist der, man hat geschichtliche Tatsachen verheimlicht, auf sie nicht mehr hingewiesen hat, neue Bücher wurden geschrieben, man spricht darüber nicht mehr da man ja nicht alte Wunden wieder aufreißen will. Deshalb sagt man, `Je mehr Erziehung, um so größer die Täuschung. (The greater the education, the greater the delusion.)' Und so steht es in Loyolas Buch zum Thema der Gegenreformation, "Wenn wir es wünschen das wir es in allen Dingen richtig machen, sollten wir immer dazu bereit sein das folgende Prinzip anzunehmen: Ich werde glauben daß das weiße das ich sehe schwarz ist, wenn die Hierarchie der Kirche es so definiert.", sieh Jes. 5:20 (Finsternis=schwarz, Licht=weiß; Kap. `Rules for Thinking with the Church,' No. 13, p. 141). Die Jesuiten führten auch in Schulentlassungen in Amerika die Tradition ein, schwarze Kleidung und Kopfbedeckung zu tragen, wenn Gott uns ratet unseren Charakter, unsere `Kleider', mit dem Blut Jesu weiß zu waschen, also all diese Sünden aufgeben, und dies die einzige Kleidung ist, nach der wir streben sollten, Matt. 22:11,12; Offb. 3:4. Innerhalb von zwei Generationen vergisst man die Lehren der Vergangenheit, die man später wohl wieder lernen muss. Zum Beispiel haben die Menschen vergessen, was die Römische `Temporale Macht' oder die `Inquisition/ Untersuchung' ist. (Die Behauptung das Papa alle Menschen auf der Erde kontrolliert.) Die Denkweise der sogenannten Protestanten hat sich vollständig verändert. Früher wussten sie ganz bestimmt, wer "der Mensch der Sünde" (2.Thess. 2:3) war; heute sind sie unsicher und man weiß kaum was sie denken. Diese Protestanten verliessen aber ihre Erkenntnisse was schwarz und weiß war und übernahmen Roms Ansicht was schwarz und weiß ist. Das Ergebnis war liberale Freisinnigkeit, also Gesetzlosigkeit, in allen Gebieten menschlichen Benehmens. Diese Übergangsperiode ist für die Jesuiten notwendig, um Protestantischen Glauben von Ihrer Ansicht was schwarz und weiß ist, während einer grauen Zeitspanne, umzukehren, an dessen Ende sie sich über all diese Sünden im Land empören werden und dazu bereit sind, Roms Kanongesetze (Natural Law) anzunehmen. Dies wird erneute Verfolgungen und die Endzeit mit sich bringen.

[0200] Sir Walter Scott, Life of Napoleon, Vol. I, Kap. 17.; Blackwood's Magazine, November, 1870.; Henry White, The Massacre of St. Bartholomew, Kap. 14, Par. 34.; (Das schon fast vergessene Blutbad gegen die Evangelischen Christen [Ugonottorum Strages 1572, "das Niederwerfen der Hugenotten"] in Frankreich fand dort am Mittwoch/Donnerstag den 23/24. August, 1572 statt (dauerte 7 weitere Tage) und wuchs aus dem Protestantischen Erkenntnis das die Eucharist nicht auf biblische Wahrheit beruhte. Diese Nacht des Blutvergiessens war das Ergebnis von Ungehorsam dem Wort Gottes gegenüber, wenn die Hugenotten Ihrem Volk Licht durch das Wort Gottes geben wollten, und der Geist Gottes zieht sich zurück und überlässt das Volk dem Einfluss Satans. **(Der Jesuit Guignard gab seinen Studenten Schreibaufgaben von denen eine lautete, `Wir machten einen großen Fehler in der St. Bartholomew Nacht; wir hätten die königliche Vene bluten lassen sollen.' [Pierre Dominique, La politique les Jesuites, Paris, 1955, S. 89.])** Die Folgen dieser Untat brachten auch ein schreckliches Blutbad in Irland mit sich, wo am Montag dem 23. Oktober, 1641, die Anhänger der vom Vatikan gestiffteten Religion ihre Mitglieder dazu brachte alle Evangelischen Christen in der Nacht des Ignatius zu töten. Vor diesen abscheulichen Übeltaten hatte man eine "Zeit der Heilung" wo Protestanten dachten, das sie Freundschaft mit Rom haben konnten und sie ließen ihre Vorsicht aus - ein fataler Fehler.) Lacretelle, History, Vol. II, p. 309.; Sir Archibald Alison, History of Europe, Vol. I, Kap. 10.; M.A, Thiers, History of the French Revolution, Vol. 2, S. 370f.; See also Olivier Bernier, Words of Fire, Deeds of Blood, 1989; James W. Thompson, The Wars of Religion in France 1559-1576, Chicago, 1909.; Kleine Protestantische Reformen fanden in anderen Europäischen Ländern in 1830, 1848, 1870, in 1905 ohne Erfolg in Rußland und noch einmal in 1917 statt. Warum ohne Erfolg in Russland? Da sie dort mehr vom Geist des Vodka beeinflußt waren als vom Geist Gottes durch die Heiligen Schriften. So stellte man fest, wenn Rom als religiöses System, in der Minderheit ist, sind sie wie ein Lamm, wenn sie gleich wie alle sind, sind sie wie ein Fuchs, wenn sie in der Mehrheit sind, sind sie wie ein Wolf. ["Be we Catholics in the minority, we will then demand freedom on the basis of your principles; be we Catholics in the majority, we will then refuse it on the basis of our principls." Veuillot, Louis, Symposium on Revelation, vol. II, p. 347.]
Während der Zeit Ludwig XIII. (1610-1643) breiteten sich die Jesuiten und ihr Einfluß in Frankreich sehr aus. Als Louis XIV. (1643-1715) König wurde, wurde er mehr und mehr ein frömmelnder Anhänger des Glaubens. In 1681 überredeten ihn Madame de Maintenon und Vater La Chaise die Verfolgung der Protestanten wieder aufzunehmen. Am 17. Oktober, 1685 unterzeichnete er endlich den Edikt von Nantes (1598), das den Hugenotten volle Lebensmöglichkeiten gab, zu beenden. Kurz danach fingen die Dragoner die Verfolgungen wieder an. Frankreich verlor 400,000 Einwohner und 60 Millionen Franken. Fabrikanten, Geschäftsbesitzer, Schiffsbesitzer und geschickte Handwerker brachten ihre Kenntnisse zu anderen Ländern. Der 17. Oktober war ein Siegestag für die Jesuiten aber ein Verlust für den Staat. Geistliche Verarmung wussten die Jesuiten nicht zu stillen.
Trotz des im Jahre 1598 erlassenen Toleranzediktes von Nantes (ca. W1,6°& N47,2°) brachen 1681 die schrecklichen Dragonaden aus, so genannt, weil die Dragoner einfach in die protestantischen Gegenden gesandt wurden mit dem Losungswort: "Sterbt oder werdet katholisch." Das Edikt wurde 1685 widerrufen, der evangelische Kultus bei Todesstrafe verboten. Tausende wurden vernichtet und hundertausende wanderten aus. Zur Verzweiflung getrieben, erhoben sich die Protestanten zuletzt in den Sevennen (Süd Frankreich), und 1702 fing der Krieg der Kamisarden an. Sie nannten sich selbst die "Gemeinde der Wüste", und Rom ruhte nicht, bis die liebliche Gegend in eine Wüstenei verwandelt worden worden und das "verabscheuungswürdige Geschlecht", wie Clemens XI (1700-1721) sie nannte, vertilgt war. So "fielen" viele der Verständigen bis zum Ausbruch der französischen Revolution, dem dadurch verursachten Sturz des Papsttums und dem damit angedeuteten Beginn der Endzeit. Heute sollen sich Asche und/ oder Knochen der Hugenotten in den hohlen, schlangen artigen Säulen der Kanopie von Bernini befinden, Offb. 17:6,9,18.

[0250] Williston Walker, A History of the Christian Church, N.Y., 1959, verschiedene Kapitel.

[0270] Die Reformation des 16ten Jahrhunderts fing an die Zeit der Verfolgung zu verkürzen, einige Länder jedoch streubten sich gegen die Freiheit bringenden Ideen der Bibelnachfolger und verfolgten ihre Staatsbürger ohne Unterbrechung. Es war im Jahr 1685 als das Edikt von Nantes widerrufen wurde. Dieses Edikt sollte mehr Toleranz einführen, der Widerruf, jedoch, ließ religiöse Verfolgung weiterhin stattfinden. Geschichtsschreiber bemerkten, "In Frankreich ging die Verfolgung der Hugenotten weiter ... `Die Seelsorger der Wüste' vollbrachten ihre Pflichten unter ständiger Gefahr ihres Lebens." [Kurtz, `Church History', Vol. III, p. 88. Beispiele: Hugeno. Verfolg. - Belagerung von La Rochelle, 1628; Zeit von des Königs Ministers Richelieu (1624-1642) and Mazarin (1642-1661). Für sie gab es nur zwei Methoden ihre Macht geltend zu machen, Diplomatisch oder Krieg.] Zu dieser Zeit fand eine schwere Verfolgung der Moravianer in Österreich statt. Viele der Verfolgten entflohen nach Sachsen und Preußen. Unter ihnen befand sich auch Christian David der eine erste Gruppe Moravischer Flüchtlinge auf das Gut des Grafen Ludwig Nikolaus von Zinzendorf (1700-1760) führte. Das im Jahr 1685 von Kurfürst Friedrich Wilhelm verfasste Edikt von Potsdam erlaubte es ihnen zu verbleiben. Mit Hilfe dieser Neuankömmlinge begann er die erste grosse Missionsbewegung.
Aber in der Mitte des Jahrhunderts, durchflutete das Zeitalter der Aufklärung und sich verändernde Weltmeinung die Katholischen Länder Europas, so das Verfolgungen zu ihrem Ende kamen. Ein Beispiel mag zeigen wie das stattfand.
Das Ereignis trug sich im Katholischen Frankreich zu wo es eine bedeutsame Anzahl von Protestanten gab. Im Jahr 1762 wurde ein Hugenotte von Toulouse, Jean Calas, ungerechterweise eines Verbrechens beschuldigt, und unter dem alten Verfolgungsgeist gefoltert und hingerichtet. Viele der Hugenotten dachten, das die Verfolgungen der alten Zeit wieder anfangen würden, und bereiteten sich darauf vor in die Schweiz zu fliehen. Francois Marie Arouet (pen name Voltaire, 1694-1778), jedoch nahm sich dieser Sache an und beeinflusste die öffentliche Meinung so weit, daß das Parlament in Paris den Fall untersuchte und der König, Louis XV. (1715-1774), der Familie eine große Entschädigungssumme bezahlte.
Dies zeigt, wie es dazu kam, das Verfolgungen Andersgläubiger aufhörten. Obwohl wir nicht auf ein genaues Jahr hinweisen können, sah man doch, das die Zeit der Trübsal vorüber war, Matthäus 24,22. Es war nun Zeit für die biblisch vorhergesagten Zeichen eines grossen Erdbebens, einem dunklen Tag und dem `Sternenfall' auszuschauen.

[0280] Bevor der Zeit der Reformation, im tiefen Mittelalter, während der 1260 prophetischen Jahre, einige der Zeugen der gegenwärtigen Wahrheit ihrer Zeit und geschichtliche Erinnerungen sind diese: General Ziska1) Die Französische Stadt Albi erhielt ihren Namen von den Waldensern, die sie nach den Albigensern so nannten. 2) Johann Trocznowski, besser bekannt als General Ziska (?-11.11.1424) war der Diener des Böhmischen Königs Wenzeslaus (ca. 1409). Der gewaltsame Tod von Johann Huss (1372 zu Sabbat, 6.Juli, 1415) wog schwer in ihm und er erhielt schriftliche Genehmigung von Wenzeslaus, das er den Kaiser und das Konzil zur Rechenschaft ziehen durfte. Wenzeslaus dachte es war eine wertlose Genehmigung in der Hand seines Dieners. Von den 16 blutigen Schlachten die Ziska's Nachfolger kämpften, gewannen sie alle gegen die Macht des Papstes Otto de Colona, Martin V (11.14.1417-1431) und seines irregeführten Gläubigen, dem Kaiser Sigismund von Luxemburg (1410-1437). 3) In Italien war Ambrose, Bischoff von Milan, jemand der den Sabbat hielt, wenn er aber in Rom war, hielt er den Sonntag. Von ihm stammt der Spruch, `Wenn in Rom, tu wie die Römer.' Unter den Christlichen Lombarden und Gothen von Zentral und Nordeuropa befanden sich auch solche die den siebten Tag heilig hielten. Spuren von Sabbatheiligung fand man während der Zeit von Papst Gregor I (ca. 590-604), Kaiser Sigismund Gregor VII (1072-1085), und im 12. Jahrhundert in der Lombardei (Nord Italien, Milan) (Sieh Strongs Encylopedia, Vol. I, S. 660). Es gab viele Waldenser in der Gegend von Bobbio und La Torre (Long.7.6 Lat. 45 ), Italien. Die schöne, weiße, jetzt mehr Katholisch aussehende, zweitürmige Kirche der Waldenser in Rom, `Chiesa Valdese', hat über ihren Eingang die Worte, "LVX LVCET IN TENEBRIS, `Licht das scheint in der Finsternis', Joh. 1,5. Die gemalte Dekoration zeigt auf einer Bibel einen goldenen Kerzenhalter mit einer brennenden Kerze. Zwischen den beiden rundkoppligen Türmen steht ein Kreuz. Die einst biblisch gegründeten Waldenser wurden nach der schrecklichen Verfolgung (1685 ) durch den Herzog von Savoy im Jahre 1686 nach Genf verbannt. Dort vereinigten sie sich mit den Calvinisten. Zu dieser Zeit hatten sie aber schon viele ihrer geschichtlichen Merkmale, unter anderem auch die Sabbatheiligung, verloren. - Die Reformation der Protestanten begründete sich auf die in Keltischen und Lateinischen Ländern lebenden, Bibelgläubigen Christen. Einer der ältesten und einflußreichsten Reformer war Columbanus (starb 615). In der Italienischen Stadt Bobbio konnte (oder kann?) man ihn in der Kapelle in einer farbigen Fensterdarstellung sehen. Sein Denkmal enthält (aufgrund einer nicht so guten Photographie) die Worte, "Benedict osetro?s Colombano la toa citta cre???n te fu al mondo luca de amore di scienia di misercordia."

[0300] Vergleiche `Satansschule' oder die `Synagoge von Satan' mit Matthäus 3:7, "Ihr Otterngezüchte" oder auch "Generation von Ottern", also Schlangen. Die Synagogue war das Zentrum Jüdischen Lebens und zweifellos auch manchmal der Ort, wo schlechte Pläne gegen Christen ausgeheckt wurden. In Korinth, Peleponnes, wurde eine Steininschrift Synagogue of the Hebrews from Corinthgefunden mit den noch erhaltenen Griechischen Buchstaben "gge Ebr" [`Synagog(u)e (of the) (H)ebrews']. Der Name "Satan" bedeutet, `Verkläger' oder `Widersteher, Gegner" (Offb. 12:10; Sacharja 3:1). Diese Jüdischen Zentralen wurden ganz wörtlich `Synagogen des Verklägers'. Das wir aber lesen, "die da sagen, sie seien Juden und sind's nicht, sondern lügen" zeigt, das sie Irrtümer, ein falsches Evangelium predigen. Sie sind also nicht mehr Jüdische Synagogen aber nun die vom wahren Glauben abgefallenen Kirchen und wir müssen achtgeben, diese vom wahren Glauben unterscheiden zu können.
Was Besucher fragen: Wie weißt du was wahrer Glaube ist? Hat falscher Glaube nicht mit Erlösung durch Werke zu tun?
Antwort: Glaubenswahrheiten kann man dort finden wo Jesus ist. Wie wir schon davon sprachen, das die sieben Gemeinden in der Offenbarung Kirchengeschichte darstellen, und da wir wissen, das Kirchengeschichte mit falschen und gerechten Glaubensgemeinschaften zu tun hat, fragen wir wieder: `Wie stellt die Offenbarung wahre von falschen, mit Bezug auf Glaube an Gott, Gruppen von Menschen dar?' Gott vertraut wichtige Botschaften an die Menschheit seinen Engeln an. Deshalb müssen wir gut aufpassen ihre Botschaften zu verstehen. Nach dem die Hirten auf dem Feld die Engelsbotschaft hörten gehorchten sie und sahen das Baby Jesus in der Krippe. So lesen wir in Offenbarung 14:6,7 diese Botschaft des ersten Engels. Das ewige Evangelium wird hier erwähnt, jenes das Gott die Ehre gibt, dem Schöpfer Gott der Himmel und Erde gemacht hat und die Wasserbrunnen. Und er tat dies in sechs Tagen und ruhte am siebten Tag. Wir finden also hier in dieser Botschaft des ersten Engels die gleiche Botschaft die wir auch im Allerheiligsten finden, in der Mitte der Zehn Gebote wo wir unter anderem lesen, `... Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer ...' (2.Mose 20:11). Wir sahen das Jesus sich jetzt im Allerheiligsten befindet und das wir die dort vorgebrachten Wahrheiten über Gott verstehen müssen, um die himmlischen `Schlagzeilen' für unsere Zeit erkennen zu können. In der zweiten Engelsbotschaft (Offb. 14:8) spricht er von dem Wein Babylons. Der `Wein' stellt falsche Lehren über Gott dar und betont den Unterschied dieser falschen Lehren im Vergleich zu den wahren Lehren des ersten Engels. Falsche Lehren sind jene die sagen, a) das Gesetz Gottes wurde ans Kreuz genagelt, b) Christen können das Gesetz Gottes nicht halten, b) Jesus hatte die Natur Adams vor dem Fall, so welche Hoffnung haben wir ihm zu gefallen? Gott weiß das wir immer sündigen werden bis er wieder kommt, aber irgendwie wird er uns seine Gnade und Liebe trotzdem geben. c) O, nein, du brauchst den Sabbat nicht zu halten, heute ist es der Sonntag der heilig ist. d) O, das Gericht Gottes findet statt wenn wir sterben, wir kommen dann entweder in den Himmel oder in die Hölle./ Solche Lehren sind der Grund warum sie Babylon wurden. Anstatt ihren Anhängern die Botschaft des ersten Engels zu geben (Offb. 14:6,7), geben sie ihren Nachfolgern den `Wein' - die falschen Lehren. Deshalb ist Babylon die gleiche Gruppe, die in Offenbarung 3:9 die Synagoge Satans genannt wird. Sie wurden Babylon, da sie sich weigerten mit Jesus am Ende der Kirchenzeit der Gemeinde von Philadelphia ins Allerheiligste zu gehen. Babylon besteht aus drei Gruppen: dem Drachen (die zivilen Mächte), dem schrecklichen Tier, und dem Abbild des Tieres. Falsche Werke sind jene, die nicht den Segen Jesu haben. Diesen Werken hängen jene an, die Jesus nicht vom Heiligen Raum des himmlischen Heiligtums zum Allerheiligsten Raum folgten. Sie versuchen mit ihren eigenen Methoden Gott zu gefallen und lassen Gottes Botschaft vom Allerheiligsten unbeachtet.

[0350] Der Kreuzestod Jesu war die Erfüllung der Sündopfer die man auf dem Brandopferaltar, der vor dem Eingang zur Stiftshütte stand, darbrachte. {Image}Wenn Opfer auf diesem Altar stattfanden nahm der Priester das Blut durch den ersten Vorhang/ Tür ins innere der ersten Abteilung, das Heilige genannt, und sprinkelte es auf den goldenen Räucheraltar der vor dem Vorhang/ Tür zur zweiten Abteilung, dem Allerheiligsten, stand. Dieser Vorgang versinnbildete die Gebete der reuigen und aufrichtigen Sünder die Vergebung suchten und wie ihre Gebete als Rauch vor dem Herrn aufsteigen und Er ihre Sünden vergibt. Dies geschah während des ganzen Jahres. Aber am Versöhnungstag, Yom Kippur, geschahen wieder Opfer am Brandopferaltar, aber diesmal trug der mit weißer Leinwand bekleidete und gereinigte Hohe Priester das Blut des Opfertieres durch den ersten und zweiten Vorhang ins Allerheiligste, wo er es auf die Bundeslade sprinkelte. -- Offb. 4:1; 5:8 spricht über den ersten, vorderen, heiligen Raum des Heiligtums da die sieben Fackeln, also der siebenarmige Leuchter, und die goldenen 7 Schalen voll Räuchwerk, der Räuchaltar, erwähnt werden. Das Allerheiligste wird nicht bis Offenbarung 11, Vers 19 erwähnt.

[0400] Dies geht daraus hervor, das im vierten Kapitel Jesus noch nicht erwähnt wird aber dann im fünften Kapitel als das Lamm vor Gott-Vater steht. Wir kommen auch zu dieser Schlußfolgerung, da die sieben Gemeinden sozusagen Kirchengeschichte, oder die Erfahrungen jener, die Gott als seine Schar der Gläubigen ansieht, darstellen - dies also mit Geschichtsablauf zu tun hat, angefangen mit Ephesus, der ersten noch mit christlicher Liebe erfüllten Gemeinde.

[0500] Das Israelitische Heiligtum bestand aus zwei Räumen, dem vorderen oder `Heiligen' Raum, und dem hinteren oder `Allerheiligsten' Raum der in Griechisch auch als `naos' bezeichnet wird.

[0550] Der siebenarmige Leuchter versinnbildet die sieben Gemeinden von Offenbarung 2 und 3 denen Gott den Auftrag gab das Evangelium von der Erlösung durch Jesus in der ganzen Welt zu predigen. Der Leuchter versinnbildet Gemeinden, also Menschen. Wir lesen aber auch eine Warnung für die Mitglieder dieser Gemeinden:
"Gedenke, von wo du gefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke (Grundlegende Wahrheiten). Wo aber nicht, werde ich dir bald kommen und deinen Leuchter wegstoßen von seiner Stätte, wo du nicht Buße tust." Offb. 2:5.
Da Gemeinden, Kirchen, aus Menschen bestehen, ist dies eine Warnung keine Falschheiten (Vers 4) in ihrem Leben zu dulden. Keine Gleichgültigkeit mit Bezug auf Sünde, und unsere Berufung als Nachfolger Jesu, uns von Ihn trennen zu lassen. Der Herr Jesu hat das Recht unserer vollkommenen Widmung, wie er es auch von der Gemeinde der Epheser erwartet. Viele Christen hinken aber auf beiden Seiten. Sie wollen die sündigen Freuden dieser Welt und auch den Himmel. Jesus verdammt aber jene, die die erste Liebe verlassen haben. Wie auch in einer Heiratssituation, macht Selbstsucht ein gutes Verhältnis mit Jesus unmöglich. Wir müssen das einsehen und aufgeben.

[0600] Vergleiche 5.Mose 34:24-26, Verse, die mit dem von Moses geschriebenen Gesetzen zu tun haben, und auch 2.Mose 31:18; 34:1,28-29 die von Gottes Hand geschriebenen 10 Gebote.

[0620] Es ist wahr, als Jesus auf dieser Erde war, das jeder Erfolg den das Evangelium Gottes hatte, die wütigen Angriffe Satan's verursachte. Als die Zeichen, die das baldige Ende dieser Welt, wie Gott sie gab, schneller und schneller erfüllt werden, misinterpretieren viele ihre Bedeutung. So lesen wir in der Bibel, "Weil du aber lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde." Offb. 3:16. Was bedeutet dieser Vers? Die Redewendung "werde ich dich ausspeien aus meinem Munde" bedeutet das Jesus, als unser Hoher Priester, die Gebete und Ausdrücke der Liebe der lauen Laodizea artigen Mitglieder der Gemeinde von Laodizea, nicht mehr vor Gott darbringen kann. Er kann ihre Lehren oder geistlichen Tätigkeiten überhaupt nicht mehr vor seinem Vater bestätigen. Weltlich gesinnte Menschen denken nur daran, wie sie ihr `selbst' erfüllen können. Jesus versucht diesen `Zauberspruch' des Bösen, der Menschen von Ihm fernhält, zu brechen. Er versucht unsere Aufmerksamkeit auf die kommende, zukünftige Welt zu richten, er versucht immer wieder die ewige Welt innerhalb unseres Gesichtskreises zu bringen. Die sich mehrenden Zeichen in der Welt, "Und es werden Zeichen Geschehen and Sonne und Mond und Sternen; und auf Erden wird den Leuten bange sein, und sie werden sich zagen, und das Meer und die Wasserwogen werden brausen, und die Menschen werden verschmachten vor Furcht und vor warten der Dinge, die kommen sollen auf Erden; denn auch der Himmel Kräfte werden sich bewegen" Lukas 21:25-26, ... sollten uns dazu bringen nach deren Ursachen zu forschen, beides in der Natur und in der Bibel. - Die Botschaft für Laodizea, die letzte der sieben Gemeinden, enthält die Worte "Siehe ich stehe vor der Tür und klopfe an . . .", Worte die Jesus spricht und die Er auch in der Bibel seiner Zeit, der Septuagint, lesen konnte, wo es sagt, "Epi ten thuran" (Hoheslied 5:1), Worte die wir auch in der Griechischen Ausgabe von Offenbarung 3:20 finden. Salomos Sulamithische Freundin denkt aber nur an sich. An ihr eigenes Wohlergehen. Da Er aber immer wieder anklopft, Jahrhundert nach Jahrhundert, besinnt sie sich endlich; endlich hört sie auf nur an sich selbst zu denken und denkt an den der immer an ihrer Tür anklopft, wie er dort so einsam und traurig stehen muß. Sie denkt endlich an ihn, dem einzigen der sie wirklich lieb hat. So steht sie am Ende auf, geht zur Tür und läßt Ihn hinein.

[0650] Hagel in der Bibel ist ein Sinnbild für die Gerichte Gottes (vgl. Offb. 16:21; 2.Mose 9:18-32; Josua 10:11; Hesekiel 13:11,13 und Jesaja 28:17, 18; 30:30; Hes. 38:22; Offb. 11:19).

[0660] In 2.Mose 26:31-37 können sie über die zwei Vorhänge im Heiligtum lesen. Im Zelt Heiligtum waren es Vorhänge, die späteren Tempel in Jerusalem hatten Türen und Vorhänge, Matth. 27:51. [! See artist's view of Solomon's Jerusalem.]

[0670] Warum soll ein prophetisches Jahr 360 Tage statt 365 Tage enthalten? Im antiken Jüdischen Kalender war die länge des Jahres noch nicht so genau bestimmt, das kam später.

[0672] Wann "wieder erlangt" das Hornwesen seine Macht? Viele denken dies geschah als Mussolini dem Papsttum half. In der Bibel finden wir aber, das es das zweihörnige Lammtier ist, das dem Hornwesen seine frühere Macht wiedergeben wird. Welche Art von Macht ist das? Es ist die Macht nach der sich das Papsttum sehnt, absolute Macht über alle Könige auf Erden und über alle Menschen wie es Rom für lange Zeit hatte. Sie benutzt diese Macht auch sogleich und alle Glaubensfreiheit und persönliche Freiheit kommt zu ihrem Ende. Für einige Zeit, bis Jesus dann kommt, muß sie regieren und die wahren Gott gläubigen von den angeblichen Gott gläubigen trennen, Offb. 12:11-12. Dies ist ein Ereignis das sich sehr bald zutragen wird wenn die Vereinigten Staaten dem schrecklichen Tier seine Macht wieder geben wird, zuerst nur hier, und dann in der ganzen Welt. Wir danken Gott, das diese Zeit der Macht des schrecklichen Tieres nicht lange andauern wird bevor Jesus wieder kommt (Aber wie lange?).

[675] Wo war dieser Thron, im Heiligen oder im Allerheiligsten? Er war zu dieser Zeit noch im Heiligen.

[0680] Die Szene solcher die an Gottesdiensten teilnehmen wird auch angedeutet in Offb. 11,1: "... und er (der Engel) sprach: Stehe auf und miß den Tempel Gottes und den Altar und die darin anbeten." Jesus sagte der Samariterin, daß nicht alle wissen, wen oder was sie anbeten: "Ihr wisset nicht was ihr anbetet; wir aber wissen was wir anbeten", Joh. 4,22. Dies sollte uns wissen lassen, alles zu prüfen ob es von Gott ist: "Ja, nach dem Gesetz und Zeugnis! Werden sie das nicht sagen, so werden sie die Morgenröte nicht sehen." "Dies ist die Offenbarung Jesu Christi, die ihm (Johannes) Gott gegeben hat seinen Knechten zu zeigen; was in der Kürze geschehen soll ... der bezeugt hat das Wort Gottes und das Zeugnis von Jesu Christo, was er gesehen hat." "Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung." Jesaja 8,20; Offb. 1, 1.2; 19, 10.

[0684] Das solche Lichtstrahlen, jene die "verherrlichen", biblisch sind mögen wir verstehen, wenn wir an die Worte denken, "Und das Ansehen der Herrlichkeit des Herrn war wie ein verzehrendes Feuer ..." "so sahen dann die Kinder Israel sein (Moses) Angesicht an, daß die Haut seines Angesichts glänzte ...", "Dies redete Jesus; und er erhob seine Augen zum Himmel und sprach: Vater, die Stunde ist gekommen; verherrliche deinen Sohn ... "; 2.Mose 34,35; Joh. 17,1 (Zürcher). Für Sünder ist die Herrlichkeit Gottes ein verzehrendes Feuer. Sieh auch den folgenden Bericht der Vision und vgl. ihn mit Hesekiel 8. - - Der einzige Vergleich dieses Feuers' Gottes mit etwas was wir verstehen können das folgende sein. Wir wissen das jetzt schon eine Reihe von Nationen Atomwaffen haben oder daran arbeiten sie zu haben. Zur gleichen Zeit als die Welt dem Ende der Bewährungszeit, die Gott diese Welt noch etwas gewährt, zustrebt, finden wir diese erweiterte Atomkraft in den Nationen. Obwohl Gottes strafende Gerichte schon angefangen haben durch die vielen Probleme in der Welt erkannbar, denken Menschen immer noch, das dies alles natürliche Geschehnisse sind. (a) Wenigstens eine Nation hat so etwas was sie EMP Bomben nennen. Dies sind hoch energetische Atomwaffen das ein gesamtes elektrisches system - Telephon, Computer und deren Schaltsystemen, TV, Radio - ausschalten würde. So wenn überraschende Dinge geschehen, wollen Menschen zu allererst es gerne sehen. Das ist nicht angebracht wenn eine EMP Bombe explodiert. Die macht dann alle offenen Augen blind. Die Soldaten, die bei er ersten Explosion zu gegen waren, befanden sich hinter einem Hügel und sie verdeckten ihre Augen mit ihren Händen, das half aber wenig, sie konnten ihre Knochen in ihren Händen wegen der Helle des Lichtes sehen. Man nannte dies den "Trinity Test." Sie explodierten solch eine Bombe als die Soldaten 3 - 5 Meilen von der Null Stelle entfernt waren. (b) So haben sie auch Neutronbomben. Wir kennen ja schon alpha, beta, gamma verursachte Strahlen, man spricht aber wenig über Neutronbomben. Wir alle bestehen aus Atomen die Neutronen, Protonen und Elektronen enthalten. Wenn eine Neutronbombe in unserer Nähe explodieren würde, bedeutet das, das unser Körper auseinanderfällt. Die Knochen mögen noch etwas aufrecht stehen, aber das ist alles. Das erinnert uns an die Engel. Menschen wurden ein wenig niedriger als die Engel geschaffen (Hebr. 2:6,7). Engel können ihren `Körper' verändern. Sie können sich uns wie normale Menschen sichtbar machen, unsere Hand schütteln, und sich auch unsichtbar machen und durch verschlossene Türen gehen. Sie können schneller als das Licht durch das Weltall `fliegen' und benötigen kein Sauerstoff zum atmen. Wenn Jesus wieder kommt, werden die Erlösten dies auch tun können. All dies sollte uns an 2.Thess. 2:8 erinnern wo es geschrieben steht, "Und dann wird der Gesetzesfeind sich offenbaren, den der Herr Jesus durch den Hauch seines Mundes töten und durch die Erscheinung seiner Wiederkunft vernichten wird." Diese Wiederkunft Jesus ist so hell wie die Sonne, wie solche Bomben, und nur jene die ihr Leben von aller Sünde rein haben werden es überstehen können. Deshalb wartet Jesus noch bevor er kommt, da er uns alle retten möchte. Liebe Leser, wir müssen wie neu geboren sein. Wir müssen unserem Selbst absterben und unser Vertrauen und Glauben nur auf Jesus stützen. Gott schuf den Menschen, Seinen Willen zu tun, nicht des Menschen eigenen Willens. So leben auch die Engel vor dem Thron Gottes. Nur so können wir dies alles überleben.

[686] Spricht dies über den Vermittler Dienst Christi im Himmel? Sind dies die Gebet der Heiligen die wir in Offenbarung Kapitel 5 und 8 finde? Ja, dies ist der Dienst der im Heiligen Raum stattfindet.

[688] Hier finden wir die Gedanken wie die Gebete vor Jesus gebracht werden, und wie Jesus sie vor den Vater bringt, und wie dann der Vater die Menschen segnet mit der Versicherung der Vergebung ihrer Sünden und mit allen geistlichen Segnungen (1.König 3:2,3-5). Dies representiert noch immer den Dienst im heiligen Raum.

[0700] Wo finden wir diese Beschreibung in der Bibel? Wir finden sie in Daniel 7:9-10, wie "der Alte" sich erhebt und bewegt sich in den Raum wo das Gericht gehalten wird, wo er dann auf seinem Thron sitzt.

[0710] Fragen kamen auf die wir hier besser beantworten: {Studiere auch wieder Offb. 3:7-13} Dann erhob sich Jesus von dem Thron auf dem er mit Seinem Vater saß nachdem er gen Himmel fuhr. Dies war der Thron im Heiligen Raum des Heiligtums, Offb. 4:1,5;5:8 (2.M. 26:33; siebenarmige Leuchter, Räucheraltar). Das nächste Ereignis ist, wie der Vater sich erhebt und sich alleine in den Raum des Heiligtums bewegt wo das Gericht gehalten wird (Dan. 7:9-10), Yom Kippur, also ins Allerheiligste. Etwas später folgt Jesus seinem Vater in das Allerheiligste, Daniel 7:13-14, und erhält dort die Macht über alle Königreiche. Als Jesus sich erhob, standen auch die meisten, aber nicht alle, die auf Ihn im Heiligen Raum gewartet hatten auf und folgten Jesus ins Allerheiligste. Jene die im Heiligen zurück blieben, befinden sich jetzt in Dunkelheit, Mt.8:12;25:8;Lk.22:53. Jesus, das Licht der Welt, ist nicht mehr dort wo sie sind. Sie folgten seinen Bewegungen nicht genau, d.h., sie wurden träge in ihrem Glauben, sie kümmerten sich nicht genau darum was Seine Worte in der Bibel wirklich lehren. Ihr Glaube war von der Wahrheit in gefährlichem Maß abgewichen. Sie befinden sich in geistlicher Dunkelheit. Zeitspanne der NationenDies sind jene von der Synagoge des Satan, die sagen das sie Christen sind, aber sie sind es nicht. Gott verlangt ganze Glaubenstreue, nicht nur so viel wie Menschen willig sind Ihm zu geben. Obwohl die Bibel deutlich lehrt den Sabbat zu halten, kümmerten sie sich nicht darum, taten aber lieber, was ihre falschen Lehrer ihnen erzählten. Sie vergaßen das Gott Seinen Sabbat immer als einen Test benutzte, um aufzuweisen wer Ihm wirklich diente und wer nicht. Sie verstanden deshalb auch nicht das nach dem Ende der 1260 Jahr/Tage das Gericht Gottes anfangen würde das entscheidet, wer unter den Gläubigen wahre Nachfolger Jesu sind die in den Himmel aufgenommen werden und wer nicht. Dies Gericht fing an als der Alte sich nach Dan. 7:9-10, ins Allerheiligste begab. Er begab sich dorthin nach der Zeit des Löwen, Bären, Leoparden und dem schrecklichen Tier. Auch nach der Zeit der zehn Hörner (Gr. keras, Hebr. qeren = Horn), also der Zeit nach der das Römische Reich geteilt war, und nach der Zeit des kleinen Horns das für 42 Monate, also 1260 Jahre (42x30) regierte - also nach dem Jahr 1798. Etwas später folgt Jesus Ihm ins Allerheiligste (Offb. 3:8;11:19;15:5 `offene Tür), also am Ende der 2300 Jahr/Tage von Daniel 8:14. Als Jesus und seine Schar, die ihm aufmerksam mit ihren Augen im Glauben folgten, sich erhoben, sie also sein Wort studierten und die Wahrheiten, die man im Allerheiligsten in der Bundeslade findet, annahmen, befinden sie sich, prophetisch gesehen, mit der Gottheit mit Bezug auf das Allerheiligste und dessen Lehren in der Bundeslade in Einklang. - Das sind wichtige Erwägungen liebe Leser. - Schnelle veranschaulichung der Situation. Links Gott, von rechts kommt Satan. Er bringt seinen eigenen Thron.Die im Heiligen zurückgebliebenen, lehnten auch die Lehre vom Untersuchungsgericht (3.M. 16:29-31; Dan. 7:22) ab und lachten jene aus die dieses und den Sabbat lehrten - und die Tür zum Allerheiligsten wurde verschlossen (1.M. 7:16; Mt. 25:10; Offb. 15:8). .. Woher nehmen wir diese Idee des Lachens? Nur so, es sagt "die Satans Schule ... sie ... lügen ..." (Offb. 3:9) und die wahren Mitglieder der Gemeinde der Philadelphier "bewahrten das Wort" und erfahren eine "... Stunde der Versuchung ..." (Vers 10). Sie erfuhren also Anfechtungen ihres Glaubens. Daher kommt das Lachen, was geschichtlich jene erfuhren, die durch diese Zeit nach der Entäuschung von 1844 tatsächlich erlebten. Sie tun das sogar noch heute, da sie sich noch immer in der Dunkelheit des Heiligen Raumes befinden, dort wo man das Kreuz lehrt - was schon recht und gut war und auch noch ist - aber Gott wollte seinem Volk mehr Wahrheiten offenbaren (Joh. 16:13), und um diese kehrten sie sich nicht. Sie waren mit ihrem Glauben zufrieden. Da sie aber Gottes klares Wort ablehnen nach dem sie schon wenigstens seit der Zeit um 1844 darauf aufmerksam gemacht wurden, sind sie verantwortlich dafür und können nicht gerettet werden, wenn sie sich nicht bekehren aber lieber Wein (falsche Lehren) trinken. So lange die Gnadentür noch offen ist (Offb. 3:20) (solange Jesus noch im Allerheiligsten ist), kann man sich bekehren. Sie wird nach der Erfüllung der dritten Engelsbotschaft verschlossen. Die wichtigsten Lehren die sich aus diesem Studium ergeben sind 1) der Sabbat als Gedächtnistag der Schöpfung, 2) das Gericht Gottes (Dn. 7:10), 3) das die Toten wirklich Tod sind (Jh. 11:14) da das Gericht nicht bis am Ende der 2300 Jahre, im Jahr 1844, anfing, und niemand in den Himmel kommt bevor sie gerichtet sind, 4) das wir ein heiliges Leben leben müssen um Gott zu gefallen - keine Sünde kommt in den Himmel, 5) das wir gesund leben müssen, also den Gesundheitsgesetzen der Bibel folgen (1.M. 7:2; 8:20; 3.M.3:17; 7:23,26; 11:1-47), denn der Heilige Geist lebt in den wahren Nachfolgern Jesu die also rein leben müssen. Viele Menschen tun das, es ist nicht schwer so zu leben. (Studiert wenigstens Daniel 7;8; Offb. 4;5;11;13;14.)


Anmerkung: Im 9. Kapitel an die Hebräer benutzt Paulus die Bezeichnungen für das Heiligtum anders. Seine eigenen Definitionen finden wir in Hebr. 9:1-3. Diese Definitionen beziehen sich nur auf sein 9. Kapitel in dem er den Dienst Jesu im Heiligtum für Jüdische/Christliche Leser erklärt, viele von den die Septuaginta als ihre Bibel benutzten. In dieser Version wurde der erste Raum immer `heiliger Platz' genannt. Im 3.Buch Mose (Kapitel 16), jedoch, wird der zweite Raum `heiliger Platz' genannt. Um seine Leser nicht durcheinander zu bringen, benutzt er also (nur) im 9. Kapitel von Hebräer seine eigenen Definitionen. Sie werden folgendermaßen benutzt: (a) Für das ganze Heiligtum benutzt er das Griechische Wort `hagion' (Einzahl), Hebr. 9:1. (b) Für den ersten Raum, das Heilige, benutzt er das Wort `hagia' (Mehrzahl), Hebr. 9:2, und (c) für den zweiten Raum, dem Allerheiligsten, benutzt er das Wort `hagia hagin', Hebr. 9:3.

[748] Über welche Kapitel in der Bibel wird hier kommentiert? Daniel Kapitel 7.

[0750] Die Bibelverse: "Und als er sie versammelt hatte, befahl er ihnen, daß sie nicht von Jerusalem wichen, sondern warteten auf die Verheißung des Vaters, welche ihr habt gehört." Apg. 1:4; "Und ich hörte eine große Stimme, die sprach im Himmel: Nun ist das Heil und die Kraft und das Reich unsers Gottes geworden und die Macht seines Christus, weil der Verkläger unserer Brüder verworfen ist, der sie verklagte Tag und Nacht vor Gott." . . . "Und ich hörte wie eine Stimme einer großen Schar und wie eine Stimme großer Wasser und wie eine Stimme starker Donner, die sprachen: Halleluja! denn der allmächtige Gott hat das Reich eingenommen." Offb. 12:10; 19:6; "Und Jesus redete abermals durch Gleichnisse zu ihnen und sprach: Das Himmelreich ist gleich einem Könige, der seinem Sohn Hochzeit machte. Und sandte seine Knechte aus, daß sie die Gäste zur Hochzeit riefen; und sie wollten nicht kommen. Abermals sandte er andere Knechte aus und sprach: Saget den Gästen: Siehe, meine Mahlzeit habe ich bereitet, meine Ochsen und mein Mastvieh ist geschlachtet und alles bereit; kommt zur Hochzeit! Aber sie verachteten das und gingen hin, einer auf seinen Acker, der andere zu seiner Hantierung; etliche aber griffen seine Knechte, höhnten und töteten sie. Da das der König hörte, ward er zornig und schickte seine Heere aus und brachte diese Mörder um und zündete ihre Stadt an. Da sprach er zu seinen Knechten: Die Hochzeit ist zwar bereit, aber die Gäste waren's nicht wert. Darum gehet hin auf die Straßen und ladet zur Hochzeit, wen ihr findet. Und die Knechte gingen aus auf die Straßen und brachten zusammen, wen sie fanden, Böse und Gute; und die Tische wurden alle voll. Da ging der König hinein, die Gäste zu besehen, und sah allda einen Menschen, der hatte kein hochzeitlich Kleid an; und sprach zu ihm: Freund, wie bist du hereingekommen und hast doch kein hochzeitlich Kleid an? Er aber verstummte. Da sprach der König zu seinen Dienern: Bindet ihm Hände und Füße und werfet ihn in die Finsternis hinaus! da wird sein Heulen und Zähneklappern. Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt." . . . "Selig sind die reines Herzens sind; denn sie werden Gott schauen." Matth. 22:1-14; 5:8; "... auf daß er sie heiligte, und hat sie gereinigt durch das Wasserbad im Wort." Eph. 5:26; "der sich selbst für uns gegeben hat, auf daß er uns erlösete von aller Ungerechtigkeit und reinigt sich selbst ein Volk zum Eigentum, das fleißig wäre zu guten Werken." Titus 2:14; "So wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Untugend." 1.Joh. 1:9.

[0800] Granatäpfel und Schellen befanden sich am Saum der Kleidung des Hohen Priesters, 2.Mose 28:34-35. Jesus, als Hoher Priester im himmlischen Heiligtum, verrichtet dort seinen Dienst, Hebr. 8:1ff. Im grossen und ganzen beschreibt sie aber die Szene von Daniel 7,9.10.13.14.

[802] Wer waren die einzigen die diese Segnungen erhielten? Es waren jene die Ihre Augen auf Jesus hin gerichtet hielten. Als Jesus aufstand und sich vom heiligen Raum zum Allerheiligsten bewegte, folgten diese ihm aufgrund ihres Glaubens den sie durch Bibelstudium gewonnen hatten.

[898] Diese waren die aus der Synagoge Satans und die in Babylon, da sie die erste Engelsbotschaft verwarfen und damit die Warnung das die Stunde des Gerichts gekommen war. Es ist so wichtig über dieses Gericht bescheid zu wissen, damit wir uns auf das Zweite Kommen Jesu vorbereiten können.

[0900] Vergleiche Offb. 12:9; 1.Tim. 5:15; 2.Kor. 2:10,11 und auch besonders 2.Kor. 11:14-15. Von dieser Stelle nahmen wir den Titel dieses Schreibens. Den Thron Satans finden wir in dem Brief an die Gemeinde von Pergamon (Bergama) am Caicus Fluß in der Türkei in Offb. 2:12-13 erwähnt, "Ich weiß, was du tust und wo du wohnst, da des Satans Stuhl ist ..." Im Pergamon Museum in Berlin, finden wir den Großen Altar von Pergamon mit seinen hohen Stufen. Dieser wurde in den Regierungsjahren von dem Attalidischen König Eumenes II. (197-159 v.Chr.) erbaut. Die Inschrift des Altars wurde so übersetzt: "König Eumenes, Sohn von König Attalos und Königin Apollonis, für die Günste uns gezeigt, zu Zeus (Jupiter) und Athena Nikophoros (bring Sieg)." Es war wohl hier wo die Römer versuchten den Gott treuen Christen Antipas zu zwingen den Namen Jesu zu verleugnen, er es aber nicht tat, und dafür hier ermordet wurde. [Sieh auch Adela Yarbro Collins, Satan's Throne in BAR, May 2006, p. 26-39.] Die Offenbarung des Johannes bringt aber Prophetie die bis zum Ende aller Zeit reicht und damit zu tun hat das die Erlösung durch Jesus Christus für seine Schar der Gläubigen Wirklichkeit wird. Die Apostel wussten vom Buch Daniel, das es noch eine lange Zeit zu diesem Endereignis war.

[0950] Behaupten diese, die im Heiligen zurückblieben und sich nun vor diesem Thron niederbeugen, behaupten diese das sie Christen sind? Wessen Nachfolger sind sie aber wirklich? Erstaunlich, aber logisch. Das bedeutet wer immer im heiligen Raum zurück bleibt, also nicht die Lehren die man im Allerheiligsten findet, annimmt ist in der Gefahr einen falschen Gott anzubeten - nicht nur in Gefahr, das ist es was vor sich geht. Wir erinnern uns daran das Gott vor die Gemeinde in Philadelphia eine offene Tür brachte, und wie der Schlüssel Jesus diese öffnete um hineinging um das Untersuchungsgericht anzufangen und das Königreich Gottes zu übernehmen. Und es gab einige in Philadelphia die Jesus durch die offene Tür folgten, also Biblische Wahrheiten befolgen. Die andere Gruppe, die Synagoge Satans, jedoch, blieb zurück.
Während Gott allmächtig ist, hat Satan, ein Geistwesen, doch mehr Macht als unbekehrte, sündige Menschen. Nach dem wir Gottes Wahrheit annehmen mögen wir wissen, das wir dann nur mit der Gott gesandten Kraft des Heiligen Geistes in uns bestehen können. Eine gute Anzahl von Bibeltexten attestieren dies. Dieses prophetische Gesicht will aber nicht sagen das Satan sich im Himmel befindet. Satan kann nur noch für einige Zeit auf Erden wirksam sein, Jesus spricht aber zu seinem Volk auf Erden durch das Wort Gottes. Nur Gott Vater, der Heilige Geist, Jesus, seine Engel und einige Glaubenshelden befinden sich im Himmel.

[1000] Als das Allerheiligste in 1844 geöffnet wurde, gingen die aufmerksamen Nachfolger mit Jesus hinein während die anderen zurück blieben. Wie erwähnt, bedeutet das, das die letztere Gruppe sich deshalb unter dem Einfluß des schlauen Bösen befindet. Im Allerheiligsten befindet sich die Bundeslade mit dem Gesetz Gottes, den Zehn Geboten. Wenn wir diese in 2.Mose 20 lesen, wissen wir das wir gegen sie verstossen haben und Sünder sind und wir denken, `Mit mir ist's zu Ende.' Was sagt Jesus? Wenn wir unsere Sünden bekennen und bereuen ist Jesus "... treu und gerecht, so dass er uns die Sünden vergibt und uns von aller Ungerechtigkeit reinigt." 1.Joh. 1:9 ZB. Wenn Christi Nachfolger das tun, senden sie ihre Sünden zu Jesus wie er im Allerheiligsten wirkt und wo er diese Sünden hinein trägt und sie mit seinem Blut verdeckt, 2.M. 29:16; 3.M. 16:15; Kol. 1:14; Hebr. 7:25. Am Versöhnungstag werden alle diese Sünden, die durch das Blut Jesu ins Heiligtum hinein kamen, hinaus getragen werden und Gottes Volk wird rein sein und diese Sünden verdammen sie nicht mehr. Das ist die Botschaft die wir im Allerheiligsten finden.
Dieses Gesicht bringt die verschiedenen charakteristischen Merkmale Jesu und seiner Nachfolger und die Merkmale Satans and dessen Nachfolgern, wie wir sie in der Bibel beschrieben finden, zusammen (Sie werden im Buch `Der Große Kampf' , Kap. 23-28, ausführlicher besprochen. Das ganze Kapitel 27 hat mit diesem letzten Thema zu tun.). Der wichtige Punkt jedoch ist, das jene, die Jesus nicht durch die offene Tür ins `Allerheiligste' folgten, mit Bezug auf Verständnis des Erlösungsplans und das Wirken Jesu im Himmel als Hoher Priester, und im `Heiligen' zurück blieben, finden nun die Tür zum Verstehen der Wahrheiten, auf die Gott im Allerheiligsten hinweist, verschlossen (1.M. 7:16;Mt. 25:10;Offb. 15:8) und verbleiben deshalb in einigen Irrlehren die sie von Gott trennen. Dies ist die Botschaft, die das 4. und 5. Kapitel im Buch der Offenbarung vorbringt. Die Quelle ihres Lichtes ist eine andere, ungöttlich Quelle. In den drei Engelsbotschaften lesen sie viel mehr darüber welche Wahrheiten ihnen verschlossen bleiben. Im 27. Kapitel spricht sie über die vielen Erweckungen in denen sich viele bekehren. Da sie aber wichtige Gotteswahrheiten auslassen ist die Macht ihrer Predigten nicht von Gott. Sie schrieb, "Viele Erweckungen der Neuzeit zeigen jedoch einen bedeutenden Unterschied zu den Bekundungen der göttlichen Gnade, die in früheren Zeiten das Wirken der Diener Gottes begleiteten. Wohl wird ein weitverbreiteter Eindruck hervorgerufen; viele geben vor, bekehrt zu sein, und ein großer Zuwachs bekundet sich in den Kirchen; dennoch sind die Ereignisse nicht so, um die Annahme rechtfertigen zu können, daß ein entsprechendes Zunehmen des wirklichen geistlichen Lebens stattgefunden habe. Das eine kurze Zeit auflodernde Licht erlischt bald wieder und hinterläßt dichtere Finsternis als zuvor." [GK, Kap. 27.5] Wir lernen also, Erweckungen die nichts über den Sabbat lehren, die nicht lehren das die Toten wirklich Tod sind bis zum Tag der Auferstehung, usw. haben nicht den Segen Gottes. Die Bibel lehrt für unsere Zeit das nur jene die die drei Engelsbotschaften predigen und ausleben, und die darin enthaltenen deutlichen Lehren annehmen, gehören zu der Gemeinde der Philadelphier, der Gemeinde der Bruderliebe. Der Heilige Geist Gottes steht immer in Einklang mit jenen, die Gottes wahre Botschaft lehren. Man findet den Heiligen Geist Gottes nicht wo man nur Menschen zu heilen vorgibt, oder mit viel Trara Wunder wirkt aber niemals über Gottes heiligen Feiertag spricht - diese sind alle der Hauch Satans.

[1020] Vielleicht sollten wir hier noch schnell Römer 14 besonders Vers 5 erklären da viele diesen Text so verstehen, das sie den Sabbat nicht heilig halten brauchen. Das ist aber nicht so. Paulus würde seinen eigenen Aussagen nicht widersprechen die aufzeigen, das er Gottes Gesetz unterstützt, Röm. 3:20 und wo Liebe das Gesetz erfüllt. Diese Liebe ist so wie ihre Liebe zu ihrer Frau (zu ihrem Mann), ihr liebt euch jeden Tag. Sich gegenseitig zu lieben hebt das Gesetz nicht als wertlos auf. Im Gegenteil, es wird täglich wertvoller und die Liebe sollte größer werden. Aber sieht auch Röm. 4:7,8; 5:8; 7:712; 8:4 - um einige zu erwähnen. Römer 14 aber spricht von etwas unwichtigeren Denkweisen (also nicht Grundlegenden Glaubenspunkten) unter den Mitgliedern der Christen in Rom. Da Sonntagsprediger sagen, das die Frühgemeinde den Tag der Auferstehung hielt, sollten wir also annehmen das Paulus in diesem Kapitel über den Sonntag spricht, und nicht über den Sabbat (??). Da wir aber wissen, das der Sonntag als heiliger Tag nie im Plan Gottes war, wissen wir das alle Christen damals noch den Sabbat hielten. Es sollte auch logisch aus dem Kapitel hervorgehen, das jene die den Sabbat nicht haben wollen, dann auch Jesus nicht haben. Die beste Erklärung dieser Texte ist diese, `Wir sollten nicht solche Dinge als so wichtig erklären die doch Meinungen darstellen. Der Sabbat der Zehn Gebote hat nichts mit menschlichen Meinungen zu tun. Er ist ein befohlener Tag Gottes. Wir sollten verstehen, das die einfachere Erklärung dieses Kapitels die bessere ist.'
Frage: Verneint Lukas nicht die Bedeutung des Sabbats?
Antwort: Hier ist der Text, "Und er antwortete und sprach zu ihnen: Welcher ist unter euch, dem sein Ochse oder Esel in den Brunnen fällt, und der nicht alsbald ihn herauszieht am Sabbattage?" Lk. 14:5. Der Herr Jesus berichtigt hier die Haltung der Juden wie sie den Sabbat halten. Er greift zurück was sie schon im Alten Testament sagten. Wir lesen,

"Höret dies, die ihr die Armen unterdrückt und die Elenden im Lande verderbt und sprecht: `Wann will denn der Neumond ein Ende haben, daß wir Getreide verkaufen, und der Sabbat, daß wir Korn feilhaben mögen und das Maß verringern und den Preis steigern und die Waage fälschen, auf daß wir die Armen um ihr Geld und die Dürftigen um ein Paar Schuhe unter uns bringen und Spreu für Korn verkaufen?' Der Herr hat geschworen wider die Hoffart Jakobs: Was gilt's, ob ich solcher ihrer Werke ewig vergessen werde?" Amos 8:4-7.

"Zur selben Zeit sah ich in Juda Kelter treten am Sabbat und Garben hereinbringen und Esel, beladen mit Wein, Trauben, Feigen und allerlei Last, gen Jerusalem bringen and Sabbattag. Und ich zeugte wider sie des Tages, da sie die Nahrung verkauften. Es wohnten auch Tyrer darin; die brachten Fische und allerlei Ware and verkauften's am Sabbat den Kindern Juda's in Jerusalem. Da schalt ich die Obersten in Juda und sprach zu ihnen: `Was ist das für ein böses Ding, das ihr tut, und brecht den Sabbattag? Taten nicht eure Väter also, und unser Gott führte all dies Unglück über uns und über diese Stadt? Und ihr macht des Zorns über Israel noch mehr, daß ihr den Sabbat brecht!' Und da es in den Toren zu Jerusalem dunkel ward vor dem Sabbat, hieß ich die Türen zuschließen und befahl, man sollte sie nicht auftun bis nach dem Sabbat, Und ich bestellte meiner Leute etliche an die Tore, daß man keine Last hereinbrächte am Sabbattage. Da blieben die Krämer und Verkäufer mit allerlei Ware übernacht draußen vor Jerusalem, ein Mal oder zwei. Da zeugte ich wider sie und sprach zu ihnen: `Warum bleibt ihr über Nacht um die Mauer? Werdet ihr's noch einmal tun, so will ich die Hand an euch legen.' Von der Zeit an kamen sie des Sabbats nicht. Und ich sprach zu den Leviten, daß sie sich reinigten und kämen und hüteten die Tore, zu heiligen den Sabbattag. Mein Gott, gedenke mir des auch und schone mein nach deiner großen Barmherzigkeit!" Nehemiah 13:15-22.

In der Theokratie Juda's presentiert Nehemiah die folgenden Prinzipien rechter Sabbathheiligung.
1. Gottes heiliger Sabbat sollte den Charakter Gottes wiederspiegeln, nicht den Charakter selbstsüchtiger und willkürlicher Menschen. - Amos: Nehemia ist der unerschrockenste Verteidiger der Armen.
2. Wie auch der Befehl Nehemia's, und der Jesu, die Feindschaft der Rabbiner verursachte (Lukas 15:2), kehrte er sich nicht um ihre Gebote, veranlasste aber sogleich (mit Gleichnissen) die Heiligung des siebten Tages, wie der Herr es befohlen hatte.
3. Sünde arbeitet immer gegen die Gebote Gottes. Satan bestärkt seine Nachfolger in ihrem Vorhaben den geheiligten Tag Gottes zu beseitigen, um der Welt zu zeigen, das der von Gott geheiligte Tag nicht mehr gilt.
4. Seit Jahrhunderten versucht er alle Erinnerungen an den Sabbat auszulöschen.
5. Da Gott Menschen niemals zwingen kann (Nehemia hatte nicht Gottes Beifall zu seiner Haltung Hände anzulegen.), er aber nur Liebe und Geduld benutzt bis zu dem Tag des Gerichts, an dem der wahre Charakter der Sünde allen Einwohnern Seiner Welten klar ist - mag es aussehen als ob Satan gewinnt, aber nur teilweise, und nicht für lange. Nehemia: Seine Methoden und Strafen kündigten die Formierung selbstgerechter Werke der Pharisäer an. Er hätte wie Mose Gott um Hilfe fragen sollen, wie er das Volk leiten sollte.
6. Lukas 14: Nach dem Auftritt Jesu mit den Pharisäern wie es in Lukas 13:31 geschildert wird, gehörte außerordentlicher Mut und zu gleicher Zeit Sanftmut dazu sich in das Haus eines Pharisäers zu wagen, Lukas 14:1-5.
Schlußfolgerung: Jesus will nicht sagen das der Sabbat nicht genau heilig gehalten werden muß, er sagt aber, das gegen die Armen nicht Gesetze eingehalten werden sollten, während die Übertretungen der Führer des Landes ungestraft bleiben. Jesus, der Sohn des lebendigen Gottes, ist immer auf der Seite der sonst Hilflosen. Niemand sollte jemals denken Seinen heiligen Tag zu brechen wenn kein wirklicher Grund dazu besteht. Jesus ist nicht nur Barmherzig zu Menschen aber auch zu Tieren.

[1030] Ein Symptom dieser Sachlage mag vielleicht dieser sein, das einige Theologen wie Karl Barth und Emil Brunner fast über alle theologischen Themen geschrieben haben aber nur sehr wenig oder garnichts über den Hohenpiesterlichen Dienst Jesu im himmlischen Heiligtum. Karl Barth schrieb nur zwei kurze Paragraphen. In einem schreibt er über die Exklusivität dieses Priesterdienstes "für die es keine Parallele gibt" da Christus "nicht nur der ist, der Opferdienste versieht, aber auch das Opfer selber ist." Barth erwähnt auch, das wir den Dienst Jesu als einen "Hohenpriesterlichen Dienst" oder seinen "Gerichtsdienst" beschreiben können, und in beiden Fällen sagen wir das Gleiche. Auf anderen Seiten erwähnt er die fortwährende Andauer seines Dienstes: "Er steht nicht nur für uns vor Gott" so daß heute, in dieser Stunde, "er unser aktiver und effektiver Stellvertreter und Fürsprecher vor Gott ist," aber auch, " und deshalb [ist er auch] die wirkliche Grundlage unserer Gerechtigkeit und Hoffnung." [Barth, Church Dogmatics, 4/1:275-277.]
Emil Brunner hat kaum etwas zu diesem Thema zu sagen. Er schreibt über Christologische Themen, dem fürsprechenden Stellvertreter, und später über das traditionale dreifache Thema von Offenbarung, Versöhnung und Wiederherstellung. [Emil Brunner, The Mediator, (Philadelphia: Westminster, 1934), pp. 399-590; The Christian Doctrine of Creation and Redemption, Dogmatics, vol. 2 (Philadelphia: Westminster, 1952), pp. 270-315.]

[1050] Die Angriffe Satans an die Gott gläubigen sind heute oft sehr heimtückisch und viele können sie nicht `sehen' und verstehen. Satans Helfer sind fleißig dabei immer wieder neue Agenten seiner eigenen Prägung in die Kirche Gottes einzuschmuggeln. Wenn es einigen von ihnen gelang sich unerkannt einen Platz zu besorgen, helfen sie sogleich andere ihrer Art auch Arbeit zu finden. Sie fangen sogleich an die Lehren der Bibel zu neutralisieren und die Protestantische, geschichtliche Interpretation der prophetischen Bücher zu vermindern. Sie lieben Toleranz and Studium vieler Gesichtspunkte, hassen aber das lautere, Sinn und Geist prüfende Wort Gottes und Teile seiner heiligen Zehn Gebote. Sie neutralisieren gerne die durchdringenden Lehren der Offenbarung und empfehlen gute Kontakte mit anderen Religionen wenn Gottes Wort sagt, "Gehet aus von ihr, mein Volk." Die Agenten Satans haben weltlich klingende Musik gerne, Drama Aufführungen, Ausstellungen, Sport und alles was den leichtsinnigen Geist der Nachfolger Jesu von deren Ziel die Engelsbotschaften zu predigen abbringen kann. Sie vermindern gerne die oft starken Ausdrücke der Apostel Irrlehren einzustemmen und führen Gottes Kinder dazu sich ihres Biblischen Evangeliums zu schämen. Die loyalen Agenten des Bösen sind klug und wissen was sie tun während die Kinder Gottes sich in einem tiefen Schlaf befinden und nicht erkennen wie ihre Kirchen abgebrochen werden. Sie schreiben Bücher in denen sie aus beiden Seiten ihres Mundes sprechen. Sie schreiben über Dinge wie Konservativität des Glaubens und zu gleicher Zeit über mehr liberale Gesichtspunkte. Sie sind oft die am höchsten gestellten und geschätzten Verwalter einer Christlichen Organisation und wenn sie schon pansioniert sind, fahren sie damit fort ihren unheiligen Einfluß oft unerkannt weiter zu verbreiten. Sagen sie oft, `Hört mir zu ...', oder `Sagte ich euch nicht ...?' Deshalb, ihr Nachfolger Jesu, prüft die Geister jener denen ihr vertrauen schenkt. "Ja, nach dem Gesetz und Zeugnis! Werden sie das nicht sagen, so werden sie die Morgenröte nicht haben." Jes. 8,20. Satan arbeitet gerne unerkannt. Wenn aber die Gläubigen wissen, wie der Böse entlarvt werden kann, kommen sein Pläne zunichte. Ein neuer Agent wird dazu gebracht seine Schulung dazu zu benutzen, um die Gemeinde Gottes zu schwächen. Dieses Infiltrieren findet schon seit Jahren in allen Christlichen Religionen statt und ist ein Grund warum der Status Quo so Erfolgreich war.

[1060] Um dies zu verstehen weisen wir darauf hin, das die Bibel über zwei Thröne im Himmel spricht. Vor dem einen Thron fließt der Lebensfluß (Offb. 22:1,2; Markus 16:19; Apg. 7:49- der Regierungsthron Gottes) und vor dem anderen befindet sich das gläserne Meer (Daniel 7:9,10,13; Offb. 4:6- der Gerichtsthron Gottes). Zu einer besonderen Zeit schildert die Bibel die 24 Ältesten (als Zeugen) und Gott zuerst alleine auf seinem Thron sitzend auf die Ankunft Jesu, dem Lamm, wartend. Nachdem Jesus, unser Hoher Priester ankam, wird er als vor dem Gerichtsthron stehend (Offb. 5:6) geschildert. Dieser Gerichtsthron hat feurige Räder, und der quotierte Buchteil schildert was wir in Dan. 7:9 vorfinden. Gott Vater `bewegte sich' oder `rollte' also auf diesem Thron vom Heiligen Raum, wo er alleine auf diesem Thron saß und auf die Ankunft Jesu wartete, ins Allerheiligste, wo sich die Bundeslade befindet, Offb. 11:19. -- Nach der Himmelfahrt saß Jesus zuerst mit seinem Vater auf dem Regierungsthron. Der zweite Gerichtsthron bestandt noch nicht bis zur Zeit, als das Gericht anfing, am Ende der 2300 Jahr/Tage, Daniel 8:14; Offb. 11:18. -- Der Grund ist, dieses hier beschriebenne Gericht ist die Zeit, in der die endgültige Belohnung mit Leben oder Tod gegeben wird. Und gerade in dieser `Versammlung' befinden sich Männer, die für sich die Vollmacht beanspruchen, diese Entscheidung zu treffen. Es sind Männer, die von sich behaupten, von Gott dazu bestimmt zu sein, Seinen Willen auszuführen, Menschen in die Hölle werfen oder ihnen Einlaß in den Himmel gewähren zu können. Hier, in der Gegenwart des Allmächtigen, sehen sie sich umgeben von ihren Anhängern. Da sind Päpste und Priester, die Königreiche durch ihre Worte bewegten; dort stehen alle die falschen Lehrer und Propheten aller Zeiten. Alle befinden sich dort mit ihren Billionen Anhängern. Sie haben ihren Nachfolgern das Paradies versprochen, und nun - in der Gegenwart Gottes, in dessen Namen sie ihre Versprechen und Drohungen aussprachen - ist die Zeit gekommen, ihre Versprechungen Wahrheit werden zu lassen. Sie werden von Gott durch den starken Engel aufgefordert, das zu tun, was sie vorgaben beauftragt zu sein, in Seinem Namen zu tun, "Wer ist würdig ..." (Offb. 5,2). Von ihren Nachfolgern und Mitgliedern werden sie gedränkt, ihnen für ihre Treue ihre Belohnung zu geben, aber sie sind machtlos. In der Gegenwart Gottes und der ihrer eigenen Untertanen sind sie unfähig. Sie sind nicht imstande, auch nur ein Wort hervorzubringen; nur eins können sie tun: bekennen! Bekennen das sie Betrüger, Märchenerzähler und Erfinder trügerischer Hoffnungen waren (Röm. 14,11; Phil. 2,9-11). Welch ein Augenblick. Ihre Anhänger starren sie an als sie ihre Verlogenheit entdeckten. Dadurch aber, daß sie ihren falschen Lehren folgten und ihren verlogenen Anmaßungen Glauben schenkten, sind sie für immer verloren. Die himmlischen Heerscharen können ihren Meinungen, ihrer Denkweise in aller Ewigkeit nicht vertrauen schenken. Nicht in einem von ihnen gibt es noch einen Glimmer von Hoffnung. Alles erscheint verloren - und Johannes weint, Offb. 5,4. -- Ja, es ist wichtig sogleich den Worten Gottes zu gehorchen, die dazu auffordern, "Sie ist gefallen, Babylon, die große Stadt ... Gehet aus von ihr mein Volk, daß ihr nicht teilhaftig werdet ihrer Sünden, auf das ihr nicht empfanget etwas von ihren Plagen." (Offb. 18:2,4) Wenn ein Leser dieser Worte sich noch in solchen Religionssystemen befindet, gelten diese Worte für sie. Kommen sie heraus aus Babylon. Glaubt nur den Worten der Bibel, nicht den Worten der falschen Ausleger.
Das Johannes sehr weinte (Offb. Kap. 5) weist auf ein wichtiges Problem hin das aber eine Lösung hat. Dieser Akt, das Buch zu öffnen, erscheint Johannes als sehr wichtig. Johannes stellt hier die Gemeinde Gottes dar; das Öffnen dieses versiegelten Buches ist eine überaus wichtige Angelegenheit für die Christusgläubigen. Wenn nicht einer gefunden wird, der würdig ist, das Buch zu öffnen, dann macht sich ein Gefühl der Niederlage und des Verlustes bemerkbar; sonst erscheint das Weinen grundlos zu sein. -- Man weist Johannes aber auf das `Lamm' hin das würdig war das Buch zu öffnen; "... gerade in dem Augenblick, als Er sein Blut für den Sünder vergoß." [4T 395.2] -- Warum gab Gott Gelegenheit für andere das Buch zu öffnen (Offb. 5:1-2-7)? - Aus diesem Grund schrieben wir die obigen Szenen. Warum erschien das Lamm nicht sogleich und brach das Siegel, um den Inhalt des Buches zu offenbaren?

[1090] Auf diese Weise sichtete Gott die Schafe von den Ziegen. Satan kehrt sich nicht darum, wie viele Sünden sie begehen, wenn sie ihm nur genug anhängen so das Gott sie nicht erlösen kann. In dieser Link finden sie noch mehr wie Satan unter den Menschen wirkt.

[1100] Eine kleine Gruppe. Es war nicht selten das Gott nur noch einen oder wenigstens sehr wenige hatte die ihm Treu blieben. Dabei erinnern wir uns an Enoch, Noah, Abraham, Elias und Daniel. Einige der bekannteren Männer unter den Vorläufern der Botschaft des Zweiten Kommens Christi waren: 1. Philip Melanchthon (1497-1560); Er schrieb `Comment. in Daniel,' 1543.; 2. Joseph Mede (1586-1648); Er war der Meinung, daß die Weissagung noch nicht ganz erfüllt war. Er schrieb zwei Bücher über die Offenbarung in denen er die Ansicht vertritt, daß das Gericht tausend Jahre dauerte.; 3. Patrick Forbes (17. Jahrhundert); Er schrieb über die Prophetie, die mit der Kirche zu tun hatte und schrieb ca. 1613 ein Kommentar zur Offenbarung.; 4. Johann Wilhelm Petersen (1649-1727); Deutscher Theologe und Pastor in Hannover. Auch er befasste sich mit dem Ende der Welt und schrieb ein Buch mit dem Titel, `Die Wahrheit des herrlichen Reiches Jesu Christi, das in der 7. Posaune noch zu erwarten ist.'; 5. Johann A. Bengel (1687-1752); Bengel lehrte als Professor der Theologie in Tübingen und war als ernster Christ sehr geschätzt. Er schrieb, `Erklärte Offenbarung Johannes,' ed. 1834, und "Gnomen, Kommentar zum Neuen Testament". Man weiß, daß er sich viel mit prophetischer Auslegung befaßte und das baldige Kommen Christi erwartete.; 6. Isaac Newton (1642-1727); Obwohl in erster Linie Physiker und Mathematiker, widmete er sich nebenbei der Theologie und wartete auf die baldige Wiederkunft Christi. Bekannt ist sein Werk `Observations on the Prophecies of Daniel and the Apocalypse of St. John'. das nach seinem Tode, im Jahre 1733, veröffentlicht wurde.; 7. John Gill (1697–1771) in England, unterstützte die geschichtliche Auslegung der Prophezeiungen im Buch Daniel.; 8. Johann Petrie (1718–1792) aus Deutschland, glaubte das die 70 Wochen im Buch Daniel Teil der 2300 Jahr-Tage Prophetie waren. (Sieh, `Aufschluß der Zahlen Daniels und der Offenbarung,' 1768; `Erklärung der Offenbarung,' 1774; `Gründlicher Beweis zur Auflösung d. Gesichte Daniels und der Offenbarung,' 1784.); 9. Johann Fletcher (1729–1785) aus der Schweiz, verteidigte das Jahr-Tag Prinzip der Auslegung der Prophetien im Buch Daniel.; 10. Lacunza (1731-1791); In Chile geboren, aber Spanischer Abstammung und bei den Jesuiten erzogen, war er frühzeitig an den prophetischen Büchern der Bibel interessiert. Davon zeugt sein Buch über das zweite Kommen Christi: "The second coming of Messiah in Glory and Majesty". Er schrieb es unter dem Pseudonym `Juan Josaphat Ben Ezra'. Das Buch wurde auf den katholischen Index gesetzt und später von Mexicos 11. Dr. de Rozas (1769-1848) in einer Schrift verteidigt. De Rozas war persönlich von der Lehre vom baldigen Kommen Christi erfaßt worden und kam - angeregt durch Lacunzas Buch - zu der Überzeugung, daß die 2300 Abende und Morgen im Jahre 1847 enden würden. 12. Edward Irving (1792-1834); In seiner Eigenschaft als Prediger in London, hatte er großen Erfolg. Selbst die `Gebildeten' wurden von ihm erreicht. Durch Henry Drummond wurde er in das Studium der biblischen Prophetie eingeführt. Er beschäftigte sich mit den Schriften Medes und Newtons und wurde in seinem Glauben an das zweite Kommen Christi durch Lacunzas Buch (oben erwähnt) bestärkt und vollends überzeugt. Dieser Eindruck war so stark, daß er Spanisch lernte, um das Buch ins Englische zu übersetzen. Irving war maßgeblich an der `Albury Park Konferenz' beteiligt, wo sich am prophetischen Wort Interessierte trafen, darunter auch J. Wolff und H. Drummond, auf dessen Landsitz die Konferenzen abgehalten wurden. Die erste dieser Zusammenkünfte fand im Jahr 1826 statt; es folgten fünf weitere in Abständen von einem Jahr. Es ist bemerkenswert, daß Geistliche aus verschiedenen Lagern und Ländern an diesen Veranstaltungen teilnahmen. Sie wurden - gerade für Europäische Gläubige an das Wiederkommen Jesu - eine große Segensquelle. Irving veröffentlichte verschiedene Bücher und Traktate. Die wichtigsten sind: "Babylon und Ungläubigkeit zum Untergang verurteilt" und "Auslegung der Offenbarung". Leider machte sich in seiner Gemeinde der Fanatismus breit; der Kummer darüber setzte seinem Leben ein vorzeitiges Ende.; 13. Joseph Wolff (1795-1862); Wolff war der Sohn eines jüdischen Rabbiners und stammte aus Weilersbach (ca. Lat. 8 & Long. 48.1) etwas nördlich zwischen Villingen und Schwemmingen, Baden Württemberg. Joseph Wolff in the OrientEr bekehrte sich in jungen Jahren zum Christentum katholischer Prägung und studierte in Rom Theologie, wo er zuerst mit offenen Armen aufgenommen wurde. Man trifft ihn dann in London, wo er der Anglikanischen Kirche beitrat. Wolff befaßte sich aufs sorgfältigste mit dem Studium der Prophetie und lehrte, daß Christus ungefähr um 1847 kommen würde. Irgendwie kam er dazu zu verstehen, was sein Volk benötigte, um das wieder zu erlangen, was ihnen verloren gegangen war - sie mussten verstehen wen die vielen Zeremonien und Opfer darstellten. Sie mussten den wahren Messias kennen lernen. Für zu lange beteten die Ältesten in den Synagogen für etwas das schon stattgefunden hatte. Er reiste in vielen Ländern in den verschiedensten Erdteilen und verkündigte das Kommen Jesu mit großer Überzeugung und Freudigkeit zu Juden, Heiden, Christen und Mohammedanern, Armen und Reichen und das an abgelegenen Plätzen, wie auch in Großstädten. Während seiner Reisen in Arabien sah er ein altes Buch in Jemen mit dem Titel "Seera", in dem das zweite Kommen Christi und seiner Regierung in Herrlichkeit erwähnt wird. In Jemen traf er auch die Nachkommen der Rechabiten von denen er schrieb, "... Sie trinken keinen Wein, pflanzen keine Weintrauben, säen keine Samen, leben in Zelten, und berufen sich auf die Worte von Jonadab, dem Sohn der Rechab (Jer. 35). Mit denen waren Nachkommen der Israeliten vom Stamm Dan, die in der Nähe von Hatramawt/ Hadramaut lebten [1100b], die erwarteten, zusammen mit den Nachkommen Rechabs, die baldige Wiederkunft des Messiah in den Wolken des Himmels." [Joseph Wolff, Narrative of a Mission to Bokhara, 1843-1845, p. 40,42. Jeremiah 35.] Er wird daher mit Recht "Missionar der Welt" genannt. In 1837 kam Wolff nach Amerika und wurde vom ehemaligen Präsidenten John Quincy Adams eingeladen, vor dem U.S. Congress zu sprechen, wo er freimütig seinen Glauben an Christus und dessen baldiges Kommen bezeugte. Seine prophetischen Berechnungen des baldigen Kommens Christi gründeten sich auf die 2300 Tage. Er war ein ausgezeichneter Redner, kühn, furchtlos und unermüdlich in seiner Arbeit. Man kannte ihn in der ganzen Welt.
Es gab auch verschiedene Ausleger der 2300 Tage Prophetie: Es ist bezeichnend, daß die Beschäftigung mit der biblischen Prophetie - wie bereits erwähnt, unabhängig voneinander - in den verschiedensten Teilen der Welt zum fast genau gleichen Zeitpunkt aufkam. Man befaßte sich besonders mit den 2300 Tagen und die Ergebnisse der Forschung liefen alle darauf hinaus, daß die 2300 Abende und Morgen um 1850 herum abgelaufen sein müßten und das Christus dann wiederkommen würde. Außer den schon angeführten Namen können wir noch erwähnen: 14. Archibald Mason aus Schottland, der sich in seinem 1829 verfaßten Buch über die 2300 Tage auf eine Schrift W.E. Davis, South Carolina, bezog, die auch die Prophetie zum Gegenstand hatte. Beide glaubten, daß die 2300 Abende und Morgen mit den 70 Jahrwochen anfangen und mit dem jüdischen Jahr 1843 enden würden.; 15. Adam Hood Burwell von England nach Kanada ausgewandert, lehrte im Jahr 1835, daß das Kommen Jesu um 1847, am Ende der 2300 Tage, stattfinden würde. Auch er betrachtete die 70 Wochen als Teil der 2300 Tage. Er rechnete von der Kreuzigung Christi zurück: von 37 n.Chr. - 453 v.Chr.; demnach würden die 2300 Jahrtage 1847 zu Ende sein und Christus dann sein Reich aufrichten würde.; 16. Dr. Robert Scott von England, kam 1794 nach Amerika und war seines Zeichens Arzt und Theologe. Er errechnete, daß die 2300 Abende und Morgen 1843/44 zu Ende sein und dann die `große Weltkrise' hereinbrechen würde.
Alle diese Männer zeugen davon das nichts in dieser alten Welt mächtiger ist als eine Prophetische Einsicht, deren Zeit gekommen ist. Ein Mann der das verwirklichte war der, den wir jetzt vorbringen.
17. William Miller (1782-1849) aus den Oststaaten von Amerika wurde der erfolgreichste Prediger dieser Zeitprophetien. Er erkannte den Schlüssel einer wichtigen Prophezeiung, die vor seiner Zeit noch `verschlossen', also unverstanden geblieben war. Seine Beitragungen zu diesem Thema, wegen ihrer Länge, kann hier nur erwähnt werden. Andere Studenten der Prophetie waren A. J. Krupp in Pennsylvanien (USA), David Mcgregor im Staat Maine (USA), L. H. Kelber aus Stuttgart, Hentzepeter in Holland und Rau aus Bayern. Der erste Schwung dieser Ausleger stieg in Europa schnell heran, nahm dann aber auch schnell ab wohl aufgrund großer Unterschiede ihrer Interpretationen, durch Bibelkritische Werke, aber auch der vielen Ähnlichkeiten wegen. In Amerika, jedoch, war das Studium unter fast allen Protestanten ernstlich gemeint und anhaltend. Ein besonderer Grund das viele dieser Männer Zeugen der Prophetisch vorhergesagten Zeichen am Mond und dem Sternfall von 1833 waren. Der Meteorschauer von 1833 war für Augenzeugen besonders eindrucksvoll. Solch ein Ereignis hatte es vorher nie gegeben. Es steht auch noch heute als das wichtigste Ereignis im äußeren Weltall von der Erde her gesehen. In Europa sah man es nicht, und deshalb war ihr Glaube dem Wort Gottes gegenüber wohl auch kälter gestimmt und Bibelkritik mehr einflußreich. In Amerika wusste man das Bibelwahrheit gefunden worden war und vertraute dem gründlichen Studium, das führende Männer vollbracht hatten. Es ist schon wahr das diese Interesse die Prophezeiungen zu studieren in vielen Ländern zugleich aufkam. Die Deutschen Teilnehmer gaben es nicht den Schweizern, die Schweizer gaben es nicht den Franzosen und die Franzosen gaben es nicht den Engländern. Der Geist Gottes wirkte in allen diesen Ländern zur gleichen Zeit. Es war auch die Zeit wenn ein unbekannter Schreiber, der sich `Brutus' (auf Englisch) nannte, in New York eine Serie von Artikeln publizierte, die den Charakter des Römischen Papsttums blosslegte.

[1100b] Dies Hadramaut ist eine Provinz in Aden/ Jemen. Es mag dort eine Ortschaft mit diesem Namen gegeben haben aber meine Landkarte weist sie nicht auf.

[1108] Die nun vereinigten Staaten waren für die verfolgten Protestanten schon ein Land der Zuflucht wie es `Gottes Land' für Israel war, nachdem der Herr sie aus Ägypten führte. Gott segnete dieses Land schon, da es am Anfang das göttliche Staatsmodel der Regierung für Länder in dieser Welt wählte. Diese Regierungsform, die zivile Macht und Religion voneinander trennt, wird in den Lehren Jesu und im Buch Daniel folgendermaßen dargestellt. Wir sind Bürger zweier Königreiche, dem weltlichen und des göttlichen. Dem einen zahlen wir Steuern, und dem anderen den zehnten Teil. So fingen die Vereinigten Staaten von Amerika an in ihrer Verfassung zwei wichtige Rechte festzulegen: 1. Religionsfreiheit und 2. Ausdrucksfreiheit. Zur Zeit Jesu illustrierte der Heiland für die leitenden Männer unter den Juden diese Trennung mit einer Münze, die das Ebenbild des Kaisers trug. Zahle dem Kaiser also was ihm gehört und Gott was Ihm gehört. Im Buch Daniel (Kapitel 3) ließ Nebukadnezar ein goldenes Standbild aufrichten und verlangte dann von seinen Untertanen, das sie es anbeten sollten. Als sich Daniels drei Freunde aber weigerten dem Befehl des Königs zu gehorchen, obwohl sie an anderer Stelle bewiesen, das sie gerechte Gesetze befolgten, übertrat ihr Despot die von ihnen im Sand gezeichnete Trennungslinie zwischen Religion und Staat. Die drei jungen Leute wollten lieber Gott gehorsam sein, als einem fehlerhaften Herrscher. Sie hatten keine Möglichkeit für ihre Ansicht gerechtes Urteil zu bekommen und überließen ihre Zukunft der Hand Gottes. Sie veranschaulichten für alle Staatsbürger von Babylon die wichtige Wahrheit, Staat und Religion zu trennen. Zu einer anderen Zeit verging sich ein König an dem zweiten, wichtigen Recht freier Menschen, dem Recht freien Ausdrucks (Kapiel 6). König Darius erließ ein Gesetz das nichts mit richtiger Beobachtung religiösem Lebens zu tun hatte, aber Staatsbürgern verbat ihren Glauben frei auszuüben. Daniel liebte seinen König, üble und knausigre Widersacher jedoch wollten ihn umbringen. Sie machten ein Gesetz das ihm das Recht wegnahm seinen Gott in Wahrheit anzubeten. Auf diese Weise lehrt die Bibel die wichtige Wahrheit zwischen Staat und Religion, den zwei Hörnern des Lamm artigen Tieres von Offb. 13, zu unterscheiden und sie vollständig voneinander zu trennen. Diese beiden Freiheiten verlangt auch die Römische Kirche für sich selber, wo sie in der Minderheit sind. Sobald ihre Macht jedoch wächst, benehmen sie sich wie die Könige von Babylon und Persien. Deshalb werden die Köpfe der Römischen Kirche in der Bibel als Biest beschrieben. So ist es schon wahr, das Geheimnis der Macht und des Reichtums Amerikas ist nicht die größe ihres Landes, die Schätze in ihrem Boden, ihre militärische Macht, dem außerordentliche Scharfsinn und Produktionsfähigkeit ihrer Bürger, aber vielmehr hängt die Beibehaltung der Macht Amerikas davon ab das dieses Land den fundamentalen Prinzipien ihrer Regierungsform treu bleibt. - Der Character Americas wird in der Bibel so dargestellt. Es ist ein Lamm. Jesus ist das Lamm, das die Sünden der Welt trug. Amerika glaubte zuerst in Wahrheit, so weit sie bekannt war, an Jesus. Das Lamm hat zwei Hörner, zwei Freiheiten, und stellt eine Charakterspaltung da, da es wie ein Drache sprechen wird. Aber nicht nur das, dieses Lamm wird auch die Wunde des Seebiests heilen in dem es dessen frühere Macht wieder zurück gibt. Dies geschieht wahrscheinlich durch die Aufgabe Protestantischer Prinzipien in dem seine mächtigsten `Hörner', ihre höchsten Richter, Mitglieder der Seebiestmacht sein werden und/oder die Protestanten Amerikas es verlangen.

[1120] William Miller predigte seine erste Botschaft nachdem er einigen Bekannten seine Studienresultate berichtete und die kleine Kirche in Dresden, New York, keinen Pastor hatte und jemand zu ihm kam, ihn einlud dort zu sprechen, und er darin einwilligte. Sieh, Booton Herndon, The Seventh Day, NY, 1963, Kapitel `And then shall the end come', S. 43-59.

[1150] Die Milleriten waren nicht Siebenten Tags Adventisten. William Miller war nicht der einzige der prophetische Rechnungen ausführte. Der Methodist Josiah Litch (1809-1866) z.B. befasste sich mit solchen Berechnungen und andere wie der Kongregationalist Sylvester Bliss (1814-1863), Joshua Himes (1805-1895) und Miller selbst stimmten den Berechnungen zwei Wochen vor deren Ablauf zu. Nach der Enttäuschung, jedoch, war Himes einer jener die an dem Glauben festhielten. Die längste prophetische Zeitspanne der 2300 Jahr-Tage kam am 22. Oktober 1844 zu ihrem Ende. Da es solch eine wichtige Prophezie war die himmlische und irdische Ereignisse mit sich bringen würde, sollten wir annehmen können das Gottes Wort über diese Ereigniss etwas zu sagen hat. Das himmlische Ereignis war ja die Beendigung des Priesterlichen Dienstes im Heiligtum und die Aufnahme des Dienstes Jesu als Hoher Priester im Allerheiligsten. Das bedeutet, wie im irdischen Dienst versinnbildet, das die angesammelten Sünden der Gläubigen aller Zeiten nun aus dem Allerheiligsten gereinigt werden mussten (3.Mose 8; 4.Mose19; 2.Kön. 16:13; 2.Chr. 29:22; 35:10ff; Hebr. 9:19ff), wie im Himmel nur Gott, gleichzeitig das Lamm und der Priester, es tun kann. Diese Veränderung des Dienstes Jesu ist es, den der Prophet Daniel dokumentierte als er schrieb: "Und er (der Engel) antwortete mir: `Bis zweitausenddreihundert Abende und Morgen um sind; dann wird das Heiligtum wieder geweiht werden." Dan. 8:14. Das wieder zu geweihte Heiligtum war das im Himmel, da auf der Erde am Ende der 2300 Jahr-Tage in 1844 kein Heiligtum existierte. Wie auch im irdischen Heiligtum, zur Zeit der gläubigen Israeliten, geschah die Weihung am Jom Kippur, dem großen Versöhnungstag, ein Bild des Gerichts, wenn nur jene unter Israel, die sich geistig darauf vorbereitet hatten, ihre Sünden bekannten und sich darauf verliessen, jedes Jahr einmal erlösende Vergebung zu suchen und zu erhalten. So war es auch unter denen, die um 1844 glaubten, das Jesus, als er das Heiligtum verliess, in seinem Zweiten Kommen erscheinen würde. Sie beteten ernstlich zusammen, in brüderlicher Bereitschaft, um Vergebung, und der Heilige Geist vereinte sie im Glauben für das erhoffte, größte Ereignis aller Weltgeschichte. Es geschah aber nicht. Und Gott gab seinem Propheten Johannes die Einsicht einen guten Teil in der Mitte seines Buches diesem Tag zu widmen, das 10. Kapitel der Offenbarung. Darin lesen wir über die monumentalen himmlischen Vorgänge und wie sorgfältig und liebevoll Gott die wahre Sachlage seinem enttäuschten und geläutertem Volk erklärt. Geläutert nun, da jene, die nur für geheuchelten Glauben sich den Adventgläubigen anschlossen, nun einfach ihren einstigen, leichten Glauben verliessen, der ja nicht mit Hilfe des Wortes Gottes in ihrem Denken unerschütterlicher Weise errichtet worden war, aber meistens nur den Worten anderer folgte. Diese fingen nun leider an, ihre einzige Hoffnung vollständig aufzugeben. Sie hatten nicht genug Öl in ihren Krügen. Sie waren nicht wirklich bereit ihr Leben im Himmel anzufangen. Alle Adventgläubigen hatten eine bittere Enttäuschung, aber nur ernsthafte Gläubige suchten in der Bibel den Grund dafür zu finden, und sie fanden ihn im zehnten Kapitel der Offenbarung des geliebten Jüngers Jesu, Johannes. "Und ich sah einen anderen starken Engel vom Himmel herabkommen ... er hatte in seiner Hand ein Büchlein (das Buch Daniel mit der Zeitprophezie) aufgetan. Und er setzte seinen rechten Fuß auf das Meer und den linken auf die Erde ... und schwur ... daß hinfort keine Zeit mehr sein soll (die längste proph. Zeitspanne war zu Ende); ... eine Stimme ... redete ... nimm das offene Büchlein ... und verschling es! und es wird dich im Bauch grimmen (die Enttäuschung in 1844); aber in deinem Munde wird's süß sein wie Honig.(die Hoffnung der 2. Ankunft Jesu vor der Enttäuschung und in der Zukunft) ... Und er sprach zu mir: Du mußt abermals weissagen von Völkern und Heiden und Sprachen und vielen Königen." Offb. 10. Als die Schar der Gläubigen verstandt, das nicht die Erde das Heiligtum Gottes ist, das der Dienst Jesu aber im himmlischen Allerheiligsten in 1844 anfing, brachte diese Erkenntnis eine vollkommene Erklärung der Sachlage, die jene Christen, die sich streubten diese Lehre anzunehmen, weiter von Gottes Endzeit Botschaft entfremdete, so das sie ihre wahre Situation nicht mehr richtig einschätzen können. So kann es sein, das Wahrheiten vor ihren Augen verkündigt werden, sie diese aber nicht verstehen und so den gott dieser Welt anbeten als ob er der Gott des Himmels ist, Johannes 8:22-45. Wir müssen verstehen, das Gott nur eine Kirche, eine geprüfte Botschaft hat, und nicht viele, das sich aber viele noch nicht entschiedene Menschen in allen Kirchen befinden, und wenn diese am Ende der Zeit die Wahrheit klar verstehen, werden diese sich der einen Kirche zuwenden. Das Thema dieser Botschaft.

[1160] `Bekennen' bedeutet unsere Sünde(n) zu bekennen; Zuerst in 3.Mose 5:5 und zuletzt in Offb. 3:5 benutzt.; `bereuen' bedeutet unsere sündige lebensweise aufzugeben; Zuerst in 2.Mose 13:17 und zuletzt in Offb. 3:19 benutzt. (In der KJV)

[1200] Ein Vergleich der unterschiedlichen Glaubenspunkte die in der ersten und zweiten Abteilung des Heiligtums hervorgebracht werden sind diese: Die 20 Prinzipien die das Heiligtum lehrt:
1) wahrer Gottesdienst hat mit Ordnung zu tun (4.M. 4:17-20; 1.Sam. 6:19-20; 2.Sam. 6:6-7, 12-13); 2) das Prinzip das der zehnte Teil Gott gehört (4.M. 18:26-28; Heb. 7:1-2; 6:20; Joh. 8:39); 3) wahres Leben erhält man nur durch Jesus (3.M. 4:29; Röm. 6:23); 4) das Abendmahl des Herrn (3.M. 7:15-21; 19:5-8; 1.M. 14:18; Joh. 11:39; Psa. 16:8-10; Apg. 2:24-27,30) 5) trage anständige Kleidung (4.M. 15:37-39; 3.M. 19:19; 5.M. 22:5; 1.M. 35:1-5; Jos. 7:20-21,11; Jes. 3:16-24; 1.Tim. 2:9; 1.Pet. 3:3-5); 6) die Taufe (2.M. 30:17-20; 40:12-16; Joh. 1:25; 1.Kor. 10:1-2); 7) Christliche Erziehung (2.M. 12: 26-27; 13: 8,14; 5.M. 4:9-10; 6:7-9; 32:7; Jos. 4:6-7; Psa. 78:6-7); 8) geistliche Gaben (2.M. 28:30; 4.M. 27:21; 1.Sam. 23: 9-12; 28:6); 9) Christliche Hilfe für Leidende (2.M. 28:30; 4.M. 27:21; 1.Sam. 23:9-12; 28:6); 10) Reue (3.M. 4:27-29 und auch jedes Sündenopfer) 11) das Gesetz Gottes (2.M. 25:30; 31:18; Offb. 11:19); 12) das zweite Kommen Jesu (3.M. 16:20-25; Jes. 63:1-6; Zeph. 2:1-3; Offb. 19:16); 13) das Schicksal der Bösen (3.M. 3:14-17; 4: 8-12; 6:10-11; Psa. 37:20; 73:12-17; Mal. 4:3); 14) der Dienst der heiligen Engel (2.M. 25:20; 36:8,35; Dan. 7:9-19); 15) der Sabbat (2.M. 25:30; 3.M. 24:5-9; 1.Sam. 21:6; 1.Chr. 9:32; Offb.11:19); 16) die neue Erde (1.M. 3:17; 2.M. 15:23; 4.M. 19:6; 35:33; 3.M. 4: 7,18,25,30; 7:11-13; 14:4-7; 15:23-24; 5.M. 15:23; Jer. 9: 21; 1.König 5:13; Joh. 19:29).
Die Lehren die besonders im Allerheiligsten hervorgebracht werden: Natürlich auch wieder nur Gott anzubeten und der Sabbat; 17) wir sollen ein gesundes Leben führen wie schon oben etwas beschrieben (3.M. 23:27-29; Jes. 58:5; 22:12-14; 66:15-17; Lukas 21:34-36; 5.M. 23:12-14); 18) die Gerechtigkeit des Glaubens (3.M. 16:13-16; Offb. 11: 18-19); 19) das Gericht Gottes (3.M. 16:1-10; Pred. 12:13-14; Jer. 17:12; Dan. 7:9-10); 20) die tausend Jahre (3.M. 6: 2-4; 16:20-22; Hiob 1:7; Jer. 4: 23-28; Hez. 28:19).

[1270] Lieder in der Bibel wie z.B. (1) `Großer Gott wir loben dich' bei Joh. Kuhlo [Offb. 4:8]; (2) `Auf dich seh ich, Mit Dir geh ich' (Evang. Psalter) bei August H. Walter [Offb. 12:10-12]; (3) `Amen, Amen, Preis und Ehre' sing mit Melodie von `Wachet auf ruft uns die Stimme' [Offb. 5:9-14]; (4) `Wunderanfang, herrlich End' bei Heinrich A. Stockfleth [Offb. 15:3,4]; (5) `Herzlich tut mich erfreuen, die liebe Sommerzeit, wenn Gott wird schön erneuen, alles zur Ewigkeit' bei Johann Walther [ Offb. 21:1-7] und viele andere.

[1300] Wir beschrieben ja schon das die 1260 Jahr/Tage im Jahr 1798 zu Ende gingen. Wir erinnern uns auch daran, das das kleine Horn mächtig wurde für diese ziemlich gleich lange Zeitspanne. Im Jahr 1798 verlor dieses Horn seine jahrhundertlange Machtstelle als ihr Führer von dem Französischen General Berthier gefangen genommen wurde. Aber im Jahr 1929 unterzeichnete Mussolini einen Vertrag mit der Hornmacht und gab ihnen den Vatikan (Lateran Vertrag) als ihren eigenen Staat. (Lateinisch "VATIS" wird auch als `Weissagung', also Prophezeiung, übersetzt, sieh Nehemia 6, 12. Die Silbe "CAN", jedoch, bedeutet Schlange, die `Schlange der Weissagung', Offb. 12,9. Deshalb findet man auf Vatikanischen Münzen zwischen 1955 und 1965 geprägt (auch auf 1940 2 Lira Münzen), die Italienische Aufschrift, "Citta del Vaticano", `Stadt der Prophetie', Offb. 17,18, "... die große Stadt ... über die Könige auf Erden".) - Heute verstehen wir aber, das es abgefallener Protestantismus in die Vereinigten Staaten sein wird, das dem Tier seine Macht wieder geben wird. - Wir lesen deshalb:
"Und der Engel spricht zu mir: Warum verwunderst du dich? Ich will dir sagen das Geheimnis von dem Weibe** und von dem Tier, das sie trägt und hat sieben Häupter und zehn Hörner. Das Tier, das du gesehen hast, ist gewesen und ist nicht und wird wiederkommen aus dem Abgrund und wird fahren in die Verdammnis, und es werden sich verwundern, die auf Erden wohnen, deren Namen nicht geschrieben stehen in dem Buch des Lebens von Anfang der Welt, wenn sie sehen das Tier, daß es gewesen ist und nicht ist und dasein wird." Offb. 17:7-8. (**lat. `anus', `Vaticanus- Das Weib der Prophetie, in Kath. bildlichen Darstellungen oft mit dem Wort `fide - Glaube', verbunden, `Fide', die man oft als eine weibliche Figur sehen kann.)
Der Engel erklärt für Johannes also drei Phasen zur Zeit dieser Herrscher:

Das Tier das gewesen war und nicht ist und wiederkommen wird
Päpstliche Unabhängigkeit und Verfolgungen für 1260 Jahre zwischen 538-1798. Verlust päpstlicher Unabhängigkeit (1798-1929) Wiederherstellung päpstlicher Unabhängigkeit (1929 -?).

Dem Apostel Johannes wurde dann diese Macht `die wiederkam' näher beschrieben.
"Hier ist der Sinn zu dem Weisheit gehört! Die sieben Häupter sind sieben Berge, auf welchem das Weib sitzt, und sind sieben Könige. Fünf sind gefallen, und einer ist, und der andere ist noch nicht gekommen; und wenn er kommt, muß er eine kleine Zeit bleiben." Offb. 17:9-11
In der Bibel kann `Häupter' Herrscher, Könige bedeuten, 1.Sam. 15:17; 2.König 9:6; 1.Kor. 11:3; Dan. 2:37-38; 7:6; 8:21-22. In Offenbarung 17:10,18 lesen wir also über sieben tatsächliche Könige. Und wir lesen auch:
"Und ich trat an dem Sand des Meeres und sah wie ein Tier aus dem Wasser steigen, das hatte sieben Häupter und zehn Hörner und auf seinen Hörnern zehn Kronen und auf seinen Häuptern Namen der Lästerung."
"Hier ist Weisheit! Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tieres; denn es ist eines Menschen Zahl, und seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig."

Diese Bezeichung `Namen der Lästerung (Gr. onoma)' kann auch `Titel' bedeuten und wir finden sie auch in Offenbarung 13:1. Die Frage mag aufkommen, wie kann eine solche Macht, solche Herrscher, die doch so viele Anzeichen grosser Religiösität aufweisen doch so in der Offenbarung beschrieben werden? Nun, die Bibel hat einiges zu sagen über die Form von Religion, aber sie haben nicht den Segen Gottes aber den seines Widersachers. Das bedeutet jedoch nicht, das alle seine Anhänger diese `Natur' des Tieres haben. Es gibt unter allen Religionen zu allen Zeiten ernsthafte Gläubige die Gott gefallen.
Die Phrase `Hier ist Weisheit' verbindet Offb.13:18 mit Offb.17:9 schon oben zitiert. Wir lesen aber auch:
"Und ich sah seiner Häupter eines, als wäre es tötlich wund; und seine tötliche Wunde ward heil. Und der ganze Erdboden verwunderte sich des Tieres." Offb. 13:3
Wir verstehen nun das die `fünf schon gefallenen Könige' von Offenbarung 17:10 vor diesem König der tötlich verwundet worden war, dessen Wunde aber heilte, regierten. Da diese Könige in die Endzeit gehören sehen wir uns um, welcher unter ihnen diese zuerst scheinbar tötliche Wunde empfing und wir erinnern uns an die Ereignisse vom 13. Mai 1981. An diesem Tage erlitt der sechste dieser sieben Könige ernste Verletzungen durch die Kugeln eines Attentäters. Obwohl sie ernst waren und der Verwundete für einige Zeit am Rand des Todes stand, überlebte er aber. Die fünf Könige vor ihm regierten von: 1. 1922-1938; 2. 1939-1958; 3. 1958-1963; 4. 1963-1978 und der fünfte für nur 33 Tage im Jahr 1978. Der sechste regierte dann von 1978-2005 und jetzt regiert der siebte König, der, wenn unsere Annahme richtig sein sollte, der letzte dieser sieben Könige sein wird. Den achten (Offb. 17:11) aber beschreiben wir sogleich. Bevor wir das tun sollten wir aber auch wissen, genauso wie der siebte jetzt regiert, regiert jetzt auch der letzte Herrscher in unserem Land. Am Anfang war er beliebt, er wird sich aber als ein zu fürchtender `König' entpuppen, genau wie vorhergesagt, Offb. 13:11-14. Diese Mächte haben vor die Welt in zehn Teile zu teilen (Offb. 13:1; 17:7,12-14) von denen die EU eins ist, und das Lammtier aus der Erde und unser nördliches und südliches Land hier eine zweite Macht abmachen. [Afrika ist eigentlich auch schon so zusammengebunden.] Die gute Nachricht ist, das diese zehn Mächte wahrscheinlich wenn sie auf vollen Touren funktionieren, nur ein prophetische Stunde existieren werden, wohl nur zwei Wochen, bevor Jesus wieder kommt, Offb. 17:12. - Wenn die Herrscher der Welt es unmöglich machen werden, daß das Evangelium Jesu Christi noch gepredigt werden kann, kommt das Ende.
Diese Annahme, wenn richtig, bringt ernste Schlußfolgerungen mit sich und wir befinden uns am Ende der Bewährungszeit und kurz vor dem Zweiten Kommen Jesu. Vorher aber wird der Satan selber (der achte König) die Menschheit zu teuschen versuchen in dem er sich als Jesus Christus verstellt, "denn er selbst, der Satan, verstellt sich zum Engel des Lichts. ... Darum wird ihnen Gott kräftige Irrtümer senden, daß sie glauben der Lüge auf daß gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glauben, sondern haben Lust an der Ungerechtigkeit. ... und sie beteten den Drachen an, der dem Tier die Macht gab, und beteten das Tier an und sprachen: `Wer ist dem Tier gleich, und wer kann mit ihm kriegen?' ... Darum ist es nicht ein großes (Ding), wenn sich auch seine Diener verstellen als Prediger der Gerechtigkeit; welcher Ende sein wird nach ihren Werken." 2.Kor. 11:14; 2.Thess. 2:11,12; Offb. 13:4; 2.Kor. 11:15.
Deshalb müssen jene, die an Gott glauben, jeden Tag sein Wort studieren. Sie studieren, damit sie es verstehen, die Hoffnung ihrer Erlösung, und um Wahrheit von Irrtum unterscheiden zu können. Denn wenn der Satan als Engel des Lichts erscheinen wird, kann das eine überaus große Überraschung sein, denn seine Worte werden die Worte Gottes zu nichte bringen wollen. Man erkennt ihn, diesen Satan, aber daran, das er nicht das Halten des Gesetztes Gottes predigt und seine Füße auf die Erde setzten wird und nicht um den ganzen Erdball herum gesehen werden kann. Dies ist im Gegensatz zu Jesus, der so geschildert wird, das seine Füße nicht die Erde berühren und das er wie ein Blitz kommt und ihn "alle" Augen sehen werden (Offb. 1:7-8; Mt. 24:24-27,31; 25:31; 1.Thess. 4:16-17). Wenn das, wohl bald, geschieht, erinnert euch an die Worte der Bibel wie oben quotiert und bleibt den Worten Gottes und seinen Geboten treu.
So haben wir am Anfang der Weltgeschichte einen Drachen und eine Frau (1.Mo. 3), und am Ende der Weltgeschichte haben wir auch einen Drachen und eine hübsche Frau (Offb.13-20). Dies sind keine Kindergeschichten. Dies sind Botschaften die uns aufwecken sollten, damit wir uns anschicken können, Gott in den Wolken zu empfangen und nicht von seinem Licht vernichtet zu werden. Diese Worte gelten allen, ob arm, reich, Frau, Mann, jung oder alt. Wir alle müssen bald vor Gott stehen und Ihm antworten wenn Er fragt, `Was habt Ihr mit Jesus getan?'
Die Frage mag aufkommen, `Wie wenig Zeit haben wir bevor dies alles geschieht?' Es scheint jetzt das wir sehr wenig Zeit haben. Besonders hier in Amerika, aber auch in Europa und dann in der ganzen Welt. Die Mächte der Welt befinden sich in großer Bestürzung. Sie können die Probleme der Welt nicht lösen. Sie werden nach schlechten Mitteln greifen den großen Umschwung zu stemmen. Ungeahnte Dinge werden plötzlich geschehen und wir müssen bereit sein dem Herrn zu folgen. Nein. Wir sind keine Propheten. Dies wurde schon lange von wirklichen Propheten dargelegt. Wir denken aber, wegen besonderer Geschehnisse und Entschlüsse das etwas noch unvorstellbares sich anschickt zu formieren. Die Regierungen wollen ihren Bürgern auf einmal nicht mehr helfen. Sie scheinen unbesorgt zu sein, wenn es ums Leben von grossen Mengen von Menschen geht. Es sieht so aus als ob sie wissen das etwas schlechtes geplant ist und reagieren demnach. Sie scheinen aber nicht nur so zu sein, sie sind so. Satan ist voller Rache. Er beeinflußt die Gemüter vieler Menschen. Wir müssen es schnell lernen nur Gott zu vertrauen - mit ganzem, ungeteilten Herzen. Liebe Leser betet und erinnert euch an Gottes Wort und Seine Verheißungen.
Die Reihenfolge der Ereignisse, wie der Satan sich als Jesus Christus verstellt, finden wir in Offenbarung 12:13-17. Daraus lernen wir, das nach der Regierung des siebten Hauptes, Satan sich für eine Zeitspanne von "eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit" zeigen wird, also für dreieinhalb Jahre, die gleiche Zeitspanne die Jesus auch hatte, als er als Messiah vom Tag seiner Taufe durch Johannes bis zu seinem Tod und seiner Auferstehung hier auf unserer Erde wandelte. Wie wenig Zeit haben wir also? Vielleicht nur die Länge der Regierungszeit des siebten Hauptes und die dreieinhalb Jahre zusammen gerechnet, bis dahin müssen seine Nachfolger ihre Sünden bereut, bekannt und vergeben haben und Jesus akzeptieren und sich taufen lassen, Apg. 2:37,38; Mark. 1:9-11; 1.Pet. 2:21; Apg. 8:36-39; Kol. 2:12; Matt. 28:19,20; Apg. 19:1-5; Röm. 6:3,4; Gal. 3:37; 1.Joh. 2:6; Offb. 22:14. Die Frage, unterstützt die Bibel die Vermutung das diese Welt einmal die Aufrichtung einer Weltregierung sehen wird? Wir hoffen dies wird nie geschehen. Wird Gott das zulassen? Das schreckliche Tier und das Lamm in Offb.13, werden diese so etwas für eine kurze Zeit fertigbringen können? Wir hoffen nicht. Wir haben wenig Zeit, Jesus kommt bald wieder.)
Na ja, vielleicht besprechen wir noch etwas die Zahl 666. Offenbarung 13, 16-18 macht klar das drei Merkmale dem Tier zu eigen sind, (a) ein Malzeichen, (b) sein Name, (c) die Zahl seines Namens. Die Zahl seines Namens muss sich aber nicht unbedingt auf eine bestimmte Person beziehen. Das geht aus dem folgenden Vers hervor, "Und er hatte einen Namen geschrieben auf seinem Kleid ... Ein König aller Könige und ein Herr aller Herren." Offb. 19,16. Das Griechische Wort für "Name" ist `onoma'. Es wird in Offb. 13, 17-18 auf den Titel (Langenscheidt's Wörterbuch), "... ein König aller Könige ..." hinweisend benutzt und kann deshalb auch so in Offb. 13,17 verstanden werden. Das bedeutet also, daß der Name des Tieres nicht auf eine einzige, besondere Person hinweist aber vielmehr auf einen Titel. War es der Kaiser Nero? Wohl kaum, sein Name oder Titel ergibt nicht die Zahl 666 und er war nur eine Person. War es `HE LATINE BASILEIA' ( das lateinische Köngreich') das mit 666 gemeint ist? (1) Alexander Campbell (1788-1866) dachte diese Identifizierung sei möglich in seinem, A Debate on the Roman Catholic Religion (Eine Debate über die Römisch Katholische Kirche), veröffentlicht in 1837. (2) Johannes Gerhard (1582-1637), ein Lutheraner schrieb, Adnotationes in Apocalypsin, S. 110, das es mit `LATEINOS' oder `ECCLESIA ITALIKA' zu tun hätte. (3) Andreas Helwig (1572-1643), ein Rektor von Berlin verfasste, Antichristus Romanus. Er schrieb das Romith `VICARIVS FILII DEI', "Stellvertreter des Sohnes Gottes" als 666 verstandt. Nun gut, jene die behaupten, das damit das Amt des Papstes gemeint ist haben die besten Gründe dafür. V=5, I=1, C=100, I=1, V=5, I=1, L=50, II=2, D=500, I=1 : 666. Quellen für die Benutzung dieses Titels sind wenigstens in Englisch/Amerikanischen Druckmaterialien nicht selten. Wir finden diesen Titel in A) `Crossing the Threshold of Hope by Pope John Paul II: Erstes Kapitel: `The Pope': `A Scandal and a Mystery', S. 3, "Der Leiter der Katholischen Kirche ist seiner Lehre gemäß als Stellvertreter des Sohnes Gottes definiert (und auch so von seinen Nachfolgern akzeptiert). Den Papst versteht man als den Mann auf Erden, der den Sohn Gottes darstellt, der den Platz des Zweiten Gottes der allmächtigen dreieinigen Gottheit einnimmt."
S. 13, "Der Papst ist nicht der einzige der diesen Titel hat, mit Bezug darauf, das jede Kirche einem Bischoff, Stellvertreter Christi anvertraut ist."
B) Zehn Päbste benutzten gerne die Schenkung des Konstantins als Beweis ihrer erlauchten und zivilen Würden. Die `Schenkung des Konstantins' ist ein gut bekanntes, verfälschtes Dokument. Man fand es zuerst in den `Falschen-Isidorian Dekreten' aus der Zeit um 847-853 n.Chr. Teile dieser `Schenkungsschrift' übernahm man später in den meisten der Mittelalterlichen Buchsammlungen Katholischer Kanongesetze. Unter diesen Sammlungen waren die von, 1. Kardinal Anselms, `Deusdedit' (ungef. 1148 nChr.), 2. Gratians `Dekretum' (oder auch `Concordia Discordantium Canonum' (ungef. 1148). Man benutzte dieses gefälschte Dokument also Jahrhundertelang, um den Vorrang und die Macht des Papstes zu begründen. Der gelehrte Laurentius Valla bewies um 1440, das die `Schenkungsschrift' Jahrhunderte nach der Zeit Konstantins (337) verfasst wurde, und publizierte dies in seinem Buch, das man dann in den `Index Librorum Prohibitorum', dem Index verbotener Bücher (Ausgabe von 1559) eintrug. Der Wortlaut ist folgendermassen: "...sicut B. Petrus in terris VICARIUS FILII DEI esse videtur constitutus, ita et Pontifices, qui ipsius principis apostolorum gerunt vices, principatus potestatem amplius quam terrena imperialis nostrae serenitatis mansuetudo habere videtur, concscessam a nobis nostroque obtineant ..." [Coleman, Christopher B., Donation of Constantine, `The Treatise of Lorenzo Valla on the Donation of Constantine, pp. 12,13; Copyright 1922 by Yale University Press, New Haven, Conn.]
Eine andere Version aus den (geheimen) Archiven des Vatikans lautet folgendermassen, "rime sanitati comperi me restitutum, utile judicauimus una cum nostris satrapibus omnibus et universo Senatu optimatibus It et cuncto populo Romanae gloriae imperij subiacenti, ut sicut in terris vicarius filii Dei esse videtur constitutus etiam et pontifices, qui ipsius principes Apostolorum gerunt ...". In alter Zeit schrieb man `V' für den Buchstaben `U'. Später benutzte man `u'. Diese `Schenkung des Konstantins' wurde auch einige Mahle bei bekannten Mahlern alter Zeit dargestellt, was beweist, das dies schon in späteren Jahrhunderten als wahre Geschichte verbreitet war. Wenigstens eine der dreifältigen Kronen des Papstes hatte diesen Titel so hergestellt, das die ersten zwei Wörter mit dunklen Edelsteinen dargestellt waren, und das Wort `Dei' mit Diamanten - diese Krone trug Papst Gregor XVI. zum Osterfest, im Jahre 1845. Jahrhundertelang wusste der Vatikan nicht, das sie damit biblische Prophezie erfüllten, wahrscheinlich weil sie die Bibel kaum oder nicht studierten. Später sahen sie ein, das sie sich damit viele Probleme bereiteten und man entfernte diese Inschriften. Die Zahl `666' hat mit heidnischen Sonnenkulten zu tun, wie man sie in Babylon zelebrierte.
Die Zahl 666 finden wir aber auch etwas versteckt im Buch Daniel. Wir lesen dort, "Der König Nebukadnezar ließ ein goldenes Bild machen, 60 Ellen hoch und 6 Ellen breit ..." (Dan. 3:1) Wir haben hier also die Zahl 60 und 6, entweder also 606 oder 66. Nun, da wir nicht annehmen sollten das dieses Bild so dünn wie Papier war, also zwei dimensional, ist es wohl nicht falsch anzunehmen, das es auch 6 Ellen tief war. Das würde dann die Zahl 666 in zufrieden stellender Weise darstellen.

[1400] Unser Verständnis über die Interpretierung Biblischer Bücher mag so beschrieben werden. Wir denken das wichtigste Thema welches wie ein roter Faden den Inhalt aller biblischen Bücher durchzieht, hat mit dem Erlösungsplan und wie die Sünde endlich abgetan wird zu tun. Ein Problem das Gottes Wirken für die Menschheit durch sein Wort immer wieder erklärt. Wir können deshalb jenen Theologen, die gerne die Erfüllung (besonders der Propheten und die der Offenbarung) in die Zeit nach der Zerstörung Jerusalems in 70 A.D. in Preteristischer Methode hineinprojektieren, nicht zustimmen, da das Problem der Sünde nicht vollkommen überwunden ist, bis Satans Existenz vorüber ist. Aus diesem Grund beschreibt das Buch der Offenbarung nicht eine lokale, kurzfristig existierende Situation aber es enthält zeitlich, räumlich und thematisch viel weitreichendere Information die dazu angebracht ist, das sie dem `Volk Gottes', jenen die ihn als einen persönlichen, mächtigen Gott verstehen, helfen sollen, den Zeichen ihrer Erlösung folgen zu können. Gottes Versprechen seinem Volk ewiges Leben zu gewähren ist ein Geschenk Jesu, es ist eine kostbare Wahrheit und für solche die sein Geschenk ersuchen wird Sünde etwas äußerst Sündhaftes und häßliches werden. Gott hat aber eine letzte Generation der Gläubigen. Wir sehen jeden Tag wie weit Irrtum uns tragen und wie es uns zerstören kann. Was geschieht aber wenn wir der Wahrheit des Wortes Gottes bis zum Ziel folgen?

[1450] Die ersten Sabbat Halter, Stephen Mumford, kamen in 1664 von England nach Amerika. Langsam fand er Leute die diese Lehre studierten und annahmen. Rachel Preston In Dezember 1671 sahen sie sich gezwungen ihre Baptistische Kirche wegen der Sabbatfrage zu verlassen. Thomas PrebleWenige Tage später entstand die Gemeindschaft der Siebten Tags Baptisten in ihrer einzigen Versammlungstätte. Sie organisierten sich in 1707 mit 17 Mitgliedern. Nicht bis 1802 wurden sie eine Konferenz mit 8 Gemeinden, 9 geweihten Predigern und 1130 Mitgliedern. Sie hatten auch schon gut geschulte Mitglieder bald wurde es bekannt das es auch Deutsche Siebten Tags Baptisten, Konrad Beisel, gab. Man fand auch Sabbathalter in Rußland, Griechische Sabbathaltende Christen in Siberien, Polen, Ungarn und in der Türkei. Adventgläubige trafen dann Rachel D. Preston und berichteten ihr über die baldige Wiederkunft Jesu in 1844, während sie ihnen den Sabbat in der Bibel zeigte. Einer ihrer ersten Advent Kontakte durch Zeitungen war Prediger Thomas M. Preble. So wuchs das Studium des Sabbats unter diesen Christen und sie sahen, das der Sabbat nie abgeschafft wurde, wie sie vorher nach den Lehren der Welt in deren Kirchen dachten. Nach der Enttäuschung von 1844 studierte man die Bibel so eifrig, das die ca. 50 übrig gebliebenen Adventisten durch Joseph Bates dazu kamen, den Sabbat zu studieren. Als dieses Studium sie nur von dessen wahrem Anspruch als Gotteslehre tiefer und tiefer überzeugen konnte, waren sie sehr bestürtzt einzusehen, das sie, die dachten Gottes Eigentum zu sein, und sie warens schon, Gottes Gebote nicht hielten. Sie flehten gedemütigt zu Gott um Vergebung und mehr Verständnis und so tat die Verheißung Daniels, daß das Heiligtum am Ende der 2300 Jahr/Tage gereinigt werden wird, sein Werk im Leben dieser Menschen. Von jetzt an hatte Gott ein Volk auf Erden das Seine Wahrheiten studieren und verkündigen würde.

Wir leben jetzt in der Zeit der Reinigung des himmlischen Heiligtums (Daniel 8:14), die sogleich der Zeit des Endes der Bewährung (Offb. 22:11,12) folgt. Das Buch Offenbarung berichtet von einer Generation die Gottes Gebote halten wird und den Glauben Jesu hat, und die dem Lamm folgt wo immer es sich hinwendet (Offb. 14:12,4). Wir können diese letzte Generation sein die mit Jesus durch die Zeit des Endes hindurch geht.



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