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Gottes Wille Das Heiligtum Gott vertrauen Rel & Vorsicht | Das Geheimnis der Anbetung Satans auf seinem Thron offenbart |
Encyclo Mutter Maria A&N Bund Engelsbotschaft Brutus (English) wichtig! |
"Und dem Engel der Gemeinde zu Philadelphia schreibe: `Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der da hat den Schlüssel Davids, der auftut, und niemand schließt zu, der zuschließt, und niemand tut auf." Offb. 3:7 [180]Hier finden wir einen Schlüssel erwähnt und wir wissen alle, wie solch ein kleines Instrument Dinge für uns öffnen kann. So lesen wir dann auch weiter:
"Ich weiß deine Werke. Siehe, ich habe vor dir gegeben eine offene Tür, und niemand kann sie zuschließen; denn du hast eine kleine Kraft, und hast mein Wort behalten und hast meinen Namen nicht verleugnet." Offb. 3:8 Wir erfahren hier aber nicht wo diese erste Tür hinein führt. So müssen wir diese Frage noch weiter studieren. Die Frage mag sein: Was war die Botschaft der Zeit der Gemeinde von Philadelphia? Nun, die früheren Reformer aus der Zeit von Thyatira wie Martin Luther in Deutschland, Zwingli, Knox und Tyndale, öffneten ihrem Volk die Bibel, die es bis zu ihrer Zeit noch nicht in ihrer heimischen Sprache gab. Wenn die Englische Königin Mary fragte:
"Ihr interpretiert die Bibel in eurer Weise und die Römisch in einer anderen Weise, wem soll ich glauben und wer soll zwischen ihnen richten?"War die Antwort der Reformer:
"Ihre Hoheit soll Gott glauben, der einfach und klar durch sein Wort spricht, und weder den einen noch den anderen sollt Ihr glauben, da das Wort in sich selbst verständlich ist. Wenn aber etwas Dunkel bleibt an einer Stelle, erklärt der Heilige Geist dies an einer anderen, so daß kein Zweifel bestehen kann aber nur unter jenen, die hartnäckig dem Wort Gottes Widerstehen." [190]
Zur Zeit der Gemeinde von Philadelphia predigten Männer wie George Whitefield (1714-1770), John (1703-1791) und Charles (1707-1788) Wesley. John Wesley berichtete, das die Worte von Dr. Martin Luther `über den Heiligen Geist und wie der in den Herzen der Gläubigen sein Werk ausrichten kann', ihn näher zu Gott brachten. William Law (1686-1761), Gegner der Deisten, beeinflußte Wesley durch seine Schriften und die Moravianer und er verbrachte zwei Wochen in Herrnhut mit Graf von Zinzendorf (1700-1760), von denen er gute und auch zu vermeidende Glaubenspunkte lernte. Wesley lehrte die Harmony zwischen dem Gesetz Gottes and dem Evangelium. Das Gesetz lehrt uns Gott und unseren Nachbarn zu lieben wie uns selbst, und das Evangelium lehrt uns demütig zu sein, heilig zu leben, und die Gebote zu halten. Die Lehren der Bibel bringen Gerechtigkeit, Mäßigkeit und Enthaltsamkeit, Liebe der Wahrheit, gerechte Preise, und Wohltaten mit sich - gute und feste Grundlagen eines jeden erfolgreichen Landes, Sprüche 14:34; 16:12; Jesaja 32:17. Jene die Gottes Gesetz befolgen werden sehr genau auch den Gesetzen ihres Landes Gehorsam erweisen. Wenn diese aber verfolgt und vernichtet werden und der Pöbel Gewalt bekommt, verschwindet alle Sicherheit und Gerechtigkeit im Land - die Resultate der Atheistischen Französischen Revolution bewiesen die Wahrheit dieser Worte. Und so kam es, das die Revolution in Frankreich und nicht zu solch einem Ausmaß in England und Deutschland stattfand, da Frankreich der Protestantischen Reformation widerstand.[280] Im nächsten Vers (Offb. 3:9), und diesmal benutzte ich die Zürcher Übersetzung, lesen wir:
"Siehe, ich bringe es dahin, dass Leute aus der Synagoge des Satans, aus denen, die sich Juden nennen und es nicht sind, sondern lügen - siehe, ich will machen, das sie kommen und sich vor deinen Füßen niederwerfen und erkennen, dass ich dich geliebt habe." Offb. 3:9 Hier finden wir diese komische Bemerkung über die `Synagoge des Satans' und die Bemerkung über die falschen Juden [300]. Etwas später werden wir erklären was dies bedeutet und wer diese falschen Juden sind. Zuerst wollen wir aber mehr über den `Schlüssel Davids' herausfinden. Während wir das tun, bemerken wir wieder, wie die Bibel sich selbst so wunderbar erklärt. Wir öffnen sie nun zu Jesaja 22:22,23:
"Und ich will die Schlüssel zum Hause Davids auf seine Schultern legen, daß er auftue und niemand zuschließe, daß er zuschließe und niemand auftue." Jesaja 22:22 Wir stellen hier fest, wie der Herr dem Apostel Johannes, dem Schreiber der Offenbarung, zeigt, wie alle diese Ideen miteinander verbunden werden müssen. Die Zeit des Messia war ja noch für den Propheten Jesaja in der Zukunft während sie für Johannes in der Vergangenheit war. Aber in diesem quotierten Vers im Buch Jesaja finden wir die Idee des Davidischen Königreiches, das Jesus Christus mit dem Segen Gottes empfing. Was bedeutet aber die Idee der `Schlüssel Davids auf seiner Schulter'? Natürlich ist dies nicht die Schulter Davids, aber die Schulter des Messia, Jesus selber. Wir lesen:
"Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter, und er heißt Wunderbar, Rat, Kraft, Held, Ewig-Vater, Friedefürst." Jesaja 9:6 Logischerweise hat dieser Schlüssel auf seiner Schulter also mit der Regierung Gottes zu tun. Und wir erinnern uns wieder an die Frage: "Welche Tür öffnet dieser Schlüssel?" Offensichtlich erlaubt die Öffnung der Tür von Jesaja 22, dem auftun und zuschließen, für Jesus seine Regierung anzufangen. So lesen wir dann auch weiter:
"... auf daß seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Stuhl Davids und in seinem Königreich, daß er zurichte und stärke mit Gericht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. ..." Jesaja 9:7 Wir fangen nun an zu verstehen, das der Schlüssel auf der Schulter Jesu eine Tür öffnet, die es ihm erlaubt seine Regierung anzufangen und das dies mit einem Gericht zu tun hat.
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| Einige wichtige `Tür' Verse in the Bibel |
| Matt. 25:10 |
... und die bereit waren gingen mit dem Bräutigam hinein zur Hochzeit, und die Türe wurde verschloßen.
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| Lukas 13:25 | Sobald der Hausherr ... die Tür verschlossen hat und ihr anfangt ... an die Tür zu klopfen und zu sagen: `Tue uns auf!' Da antwortet er ... `Ich weiß von euch nicht, woher seid ihr?' |
| Joh. 10:1-7 | Jesus ist die Tür; die Pharisäer kamen auf eine andere Weise in den Schafstall (d.h. Israel, das einst von Gott erwählte Volk). |
| Kol. 4:3 | Und betet auch für uns, damit uns Gott eine Türe für das Wort öffnen möge. |
| Jak. 5:9 |
Siehe der Richter steht vor der Tür. |
| Offb. 3:8 | Siehe ich habe vor dir gegeben eine offene Tür, und niemand kann sie zuschließen; denn du hast eine kleine Kraft, und hast mein Wort behalten ... |
Wenn wir diese Sachlage im vierten Kapitel der Offenbarung weiter studieren, stellen wir fest, das zwei Türen mit einem Schlüssel geöffnet werden müssen. Wir lesen:
"Darnach sah ich, und siehe, eine Tür war aufgetan im Himmel, und die erste Stimme, die ich gehört hatte mit mir reden wie eine Posaune, die sprach: `Steig her, ich will dir zeigen, was nach diesem geschehen soll." Offenbarung 4:1. Das 4. Kapitel der Offenbarung zeigt uns also, wie der vordere Raum im Heiligtum für die Ankunft Jesu [350], dem `Kriegshelden', vorbereitet oder fertiggestellt wird. Jesus kommt als Sieger von der Erde in den Himmel zurück (Apg. 1:4-11), um dort sein Königreich zu empfangen. Aber im 4. Kapitel der Offenbarung lesen wir nur über einem Mitglied der Gottheit der auf dem Thron sitzt, Gott-Vater. Rings um ihn herum befinden sich 24 Stühle auf denen die 24 Ältesten als Gerichtszeugen sitzen. Diese 24 Ältesten representieren die Stellvertreter der ungefallenen Welten Gottes. Welten, in denen Sünde keinen Erfolg hatte. Die nicht vorhandenen Elemente im 4. Kapitel aber sind diese:
1. Jesus ist nicht anwesend So fragen wir uns, `Warum sind Jesus und die Engel zu dieser Zeit nicht bei Gott-Vater, während er auf seinem Thron sitzt?' Die Antwort dazu ist diese, `Weil Jesus, von der Wolke der Engel begleitet, sich zu dieser Zeit auf dem Weg von der Erde zum Himmel befindet [400]. Diese `Himmelsfahrt Jesu' jedoch trug sich doch nach verhältnismäßig kurzer Zeit nach seiner Kreuzigung und Auferstehung zu - also lange vor der Zeit der Kirchen-Gemeinde von Philadelphia. Wir stellen also fest, das Offenbarung Kapitel 2 und 3 einen geschichtlichen Überblick enthalten - die lange Zeitspanne von der Urgemeinde Ephesus bis zur letzten Gemeinde von Laodizea. Im vierten und fünften Kapitel, jedoch, gehen wir zeitlich sprechend wieder zurück in die Zeit als die Himmelsfahrt Jesu stattfand. Aus diesem Zusammenhang erkennen wir nun die wichtige Tatsache, das die offene Tür von Offenbarung 3 Vers 8 nicht die gleiche Tür ist, die wir in Offenbarung Kapitel vier erwähnt finden. Dies ist so, da die sechste Gemeinde von Philadelphia in die Zeit nahe des Endes gehört. Die wichtige Frage, wohin Jesus sich wenden wird, wenn er dort bei Gott-Vater ankommt, wollen wir jetzt eingehend studieren. Wir erkennen ja schon, das all diese Ereignisse sich im Himmel zutragen (Offb. 4:1). Genau wo im Himmel, aber ist die Frage, zu der wir jezt gerne eine Antwort finden möchten. Wir lesen:
"Und von dem Stuhl gingen aus Blitze, Donner und Stimmen; und sieben Fackeln mit Feuer brannten vor dem Stuhl, welches sind die sieben Geister Gottes." Offenbarung 4:5 Die hier benutzte Sprachweise erinnert uns an den vorderen Raum, dem Heiligen, in der Israelitischen Stiftshütte, auch Heiligtum oder Tempel genannt [500]. Im vorderen Raum befanden sich der siebenarmige Leuchter (Hebr. `Menorah'), der Inzenzaltar und der Schaubrottisch. Die sieben brennenden Fackeln sind eine gleichwertige Anspielung auf den siebenarmigen Leuchter [550]. Wir verstehen damit also, das der Thron, wo Gott-Vater sitzt, sich zu dieser Zeit (im 4. Kapitel der Offenbarung) im vorderen, heiligen Raum befindet und das die Tür dahinein aufgeschlossen wurde, als Jesus für kurze Zeit nach seinem Tod am Kreuz, und nach seiner Auferstehung, in den Himmel fuhr, um vor seinem Vater als "das würdige Lamm" zu erscheinen und das Königreich zu erhalten, wie wir es oben schon beschrieben. Aber diese Ereignisse finden wir nicht im 4. Kapitel der Offenbarung aber hier im 5. Kapitel. Wir lesen wie Jesus in die Gegenwart seines Vaters kommt und das Buch, das Testament der Menschheit, empfängt und wie der Vater bezeugt, wer die sind, die zusammen mit Jesus Erben im Königreich Gottes sein werden. Die erste offene Tür ist aber die Stelle, wo der Thron von Gott-Vater sich zuerst befindet. Dort sitzt Gott-Vater alleine auf seinem Thron. Jesus ist noch nicht im 4. Kapitel der Offenbarung mit Ihm sitzend aufgezeigt (Offb. 4:1,2). Es ist wichtig diesen Unterschied zu notieren, wie Gott zuerst alleine und nur später, im fünften Kapitel, neben Jesus auf dem Thron sitzt. Wo Gott ist, muß unbedingt etwas geschehen. Was mag das sein? Wir erwähnten es ja schon. Der Prophet Jesaja betont in besonderer Weise die Ewigkeit des Königreichs Gottes was mit dem Gericht und der Gerechtigkeit zu tun hat. Wir lesen:
"... auf daß seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Stuhl Davids und in seinem Königreich, daß er zurichte und stärke mit Gericht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Solches wird tun der Eifer des Herrn Zebaoth." Jesaja 9:7 Wir haben also die folgenden Geschehnisse hier vorgebracht als Jesus die Tür öffnet und nach dem Gericht sein Königreich einnimmt, wo Gerechtigkeit herrschen wird.
1. wir haben hier den Messia
Für uns aber ist noch immer wichtig zu wissen wo die offene Tür hinführt - ins Heilige des Tempels. In diesem Zusammenhang sollten wir auch wissen, daß das erste Heiligtum der Israeliten in einem abgezeunten Hof stand dessen Ausmaße ca. 50 x 25 Meter, also zwei gleichseitige Quadrate (25 x 25 Meter) betrug. Wir stellten schon fest das im 4. und 5. Kapitel der Offenbarung Bezug genommen wird auf die Abteilung des Heiligen, da wir dort den siebenarmigen Leuchter (2.Mose 25:31-40) finden und auch den Inzenzaltar (Offb. 5:8 - goldene Schalen).
"Und von dem Stuhl gingen aus Blitze, Donner und Stimmen; und sieben Fackeln mit Feuer brannten vor dem Stuhl, welches sind die sieben Geister Gottes." Offenbarung 4:5 "Da es (das Lamm/Jesus) das Buch nahm, da fielen die vier Tiere und die 24 Ältesten nieder vor dem Lamm und hatten ein jeglicher Harfen und goldene Schalen voll Räuchwerk, das sind die Gebete der Heiligen." Offenbarung 5:8 Die Erwähnung von Räuchwerk, oder Inzenz, zeigt uns, das wir uns noch im ersten Raum (Gr. hagios), dem Heiligen Raum, befinden. Die gleiche Beschreibung finden wir auch in den folgenden Versen:
"Und der Rauch des Räuchwerks vom Gebet der Heiligen ging auf von der Hand des Engels vor Gott. Und der Engel nahm das Räuchfaß und füllte es mit Feuer vom Altar und schüttete es auf die Erde. Und da geschahen Stimmen und Donner und Blitze und Erdbeben." Offenbarung 8:3,4 Die Erwähnung von Rauch und dem Altar hier im achten Kapitel lässt uns wissen, das die Szene sich immer noch im Heiligen Raum zuträgt. Der Schlüssel, der aufschließt und zuschließt, wie wir es in den Versen über die Gemeinde zu Philadelphia vorfinden, gehört geschichtlich gesehen noch in die Zeitspanne der sechsten Gemeinde zu Philadelphia, die ja Nahe in die Zeit zum Ende gehört, aber noch kurz vor der Endzeit (Laodizea) endet.[620] Wir können nun feststellen wo sich die zweite Tür befindet die noch geöffnet werden muß. Dies kann nur die `Tür (Vorhang)' sein, die vom `Heiligen - hagion' zum `Allerheiligsten - naos, Schrein' führt. Dies ist die Tür die noch niemals im Himmel als offen beschrieben wurde - bis zu einem bestimmten Zeitpunkt. Während der Vater, die 24 Ältesten, die Cherubim und Seraphim Engel sich im Heiligen befinden und dort auf die Ankunft Jesu in Begleitung der großen Engelschar warten, vergeht prophetische und aktuelle Zeit. Die Zeit von der Auffahrung Jesu in den Himmel nach seiner Auferstehung bis zur Zeit nach dem Ende der 6. Gemeindegeschichte der Kirche von Philadelphia.
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Man kann die Auffahrt Jesu zu seinem im Heiligen Raum wartenden Vater so beschreiben: Alle himmlischen Wesen erwarten die Ankunft Jesu. Als Jesus und seine ihn begleitenden Engel und jene die mit Jesus auferstanden von den Toten (Matt. 27:52,53) dem Himmel Gottes näher kommen rufen sie aus: "Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, daß der König der Ehren einziehe."Zu diesem antworten die wartenden Wesen im Himmel:
"Wer ist der König der Ehren?" So fragen sie nicht, weil sie ihn nicht kennen, aber um die jauchzende Antwort der grossen Schar der Engel zu hören.
"Es ist der Herr, stark und mächtig, der Herr, mächtig im Streit. machet die Tore weit und die Türen hoch, daß der König der Ehren einziehe!"Psalm 24:7-9 Als sie sich dem Thron Gottes nähern, sehen sie, wie ein grüner Regenbogen, Symbol des Lebens, Ihn umgibt. Sie sehen die Cherubim und Seraphim Engel, die Herrscher über die Scharen der Engel, sie sehen die Besucher der nicht in Sünde gefallenen Welten, diese alle kommen zu diesem Anlaß zusammen.Sie waren die Anwesenden Juristen des himmlischen Gerichts vor denen Satan erschien (Hiob 1:6-12), um über sie zu herrschen und sein Reich aufzustellen. Aber jetzt jubilieren alle über die so lang erwartete Ankunft des Sohnes Gottes, dem himmlischen König. Jesus aber winkt sie noch zurück. Er kann jetzt noch nicht ihre Anbetung annehmen bis er vor seinem Vater steht, auf seine Wunden weist, den Zeugen seines Leidens, und bis er dann auf die mit ihm speziel auferstandenen Zeugen aufmerksam macht und so vor seinem Vater stehend, der sich freut sogar über Einen, der das erlösende Opfer Jesu annehmen würde, Lk. 15:7. Noch einmal ruft Jesus aus:
"Es ist vollbracht! Vater, ich will, daß, wo ich bin, auch die bei mir sind, die du mir gegeben hast, daß sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast."Johannes 19:30; 17:24 Dann hört man die Stimme Gottes, wie er ausruft, das die Gerechtigkeit vollkommen erfüllt ist. Satan ist überkommen. Die Erlöste Schar von der Erde "... durch welche er uns angenehm gemacht hat in dem Geliebten" (Eph.1:6) werden bei Ihm angenommen. Vor allen anwesenden Engeln und Einwohnern der Welten Gottes, werden die Erlösten jetzt als gerecht erklärt. Wo Jesus ist, dort soll auch seine große Gemeinde der Gläubigen sein. "... Güte und Treue begegnen einander, Gerechtigkeit und Frieden küssen sich." Psalm 85:11 Der Vater umfängt seinen Sohn und das Wort wird gegeben, "Es sollen ihn alle Engel anbeten." Hebr. 1:6 Von dieser himmlischen Szene klingen die schönen Worte Jesu wieder, "Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott." Joh. 17:20
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Die Öffnung der Zweiten Tür
"Und der Tempel Gottes wurde aufgetan im Himmel, und die Lade seines Bundes sah man in seinem Tempel, und es geschahen Blitze und Donner und Erdbeben und ein großer Hagel." Offb. 11:19 [650] Dieser Bibelvers macht es klar, das die Tür die nun offen war, war die zum Schrein, dem Allerheiligsten Raum im Israelitischen Tempel, wo die Bundeslade stand. Vorher war das Allerheiligste verschlossen geblieben und nicht bis Jesus sein Werk beendet hatte, und sein Opfer von Gott vor allen Anwesenden im Himmel am Ende der Zeit akzeptiert wurde, konnte diese zweite Tür geöffnet werden. Wir stellen hier fest, das der Schlüssel Davids zwei Türen öffnen würde.[660] Der Prophet Daniel berichtet diese Szene folgendermaßen:
"Solches sah ich, bis daß Stühle gesetzt wurden; und der Alte setzte sich. ... Das Gericht wurde gehalten, und die Bücher aufgetan." Daniel 7:9,10 Es ist von großer Wichtigkeit festzustellen, wann dies sich zutragen würde. Vorher berichtet Daniel seine prophetische Darstellung der vier Weltreiche, dem Löwen, Bär, beflügelten Leoparden und dem entsetzlichen Tier. Er interpretiert die ersten zwei Tiere als das Reich der Babylonier und Meder/ Perser. Später würden die Griechen unter Alexander dem Großen, das Reich der Perser zerstören. Nach den Griechen kam Rom und wir lesen über die zehn Hörner und dem kleinen Horn das den Höchsten, also Gott, lästert, seine Heiligen verstört und sich unterstehen wird zu versuchen, das Gesetz zu ändern, Dan. 7:25. Dieser kleine Hornkönig wächst stark und soll für eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit regieren - viel länger als alle Königreiche vor ihm. Eine + Zwei + eine halbe Zeit = dreieinhalb prophetische Zeiten oder Jahre wo jedes Jahr 360 Tage enthält [670], also: 360+720+180 = 1260 Jahrtage. Ausleger stellten fest das diese Zeitspanne von 538 - 1798 unserer Zeitrechnung reichte. Das Jahr 1798 fällt in die Zeit der Gemeinde zu Philadelphia. Von Daniel 7:9,10 erkennen wir, daß das Hornwesen bis fast in die Zeit des Endes regieren würde, dann an Macht abnehmen und seine Macht wieder erlangt [672]. Diese Sachlage bedeutet dann, das die Öffnung der Tür zum Allerheiligsten nach dem Jahr 1798 stattfindet. Deshalb finden wir auch das Wort "darnach" in Offenbarung 4:1. Wir lasen auch schon in Daniel 7:9 wie "Stühle", Mehrzal, gesetzt wurden. In Offenbarung 4 lasen wir über "ein Stuhl" oder Thron, Einzahl, auf dem Gott-Vater sitzt und die 24 Ältesten um Ihn herum auf ihren Stühlen. Die Szene in Offenbarung 4, wie wir entdeckten, findet im Heiligen des Tempels statt. Die Szene in Daniel 7:9 beschreibt wie "der Alte sich setzte" und das sein Stuhl-Thron von Feuerflammen umgeben war und brennende Räder hatte. Der Stuhl-Thron konnte sich also bewegen. Wohin er sich bewegt ist die Frage, zu der wir nach einer Antwort suchen. Da wir Gott-Vater und die Ältesten im Heiligen Raum fanden, muß es logisch sein, das sie sich nun zum Allerheiligsten, Naosraum, bewegen würden. Das dies so ist wissen wir von Offenbarung 11:19 wo die Erwähnung der Bundeslade beweist, daß Gott-Vater und sein Gefolge sich jetzt in der Tür zum Allerheiligsten befinden. Diese Ordnung der Ereignisse entspricht auch genau den Ereignissen die sich jedes Jahr einmal am Tag der Versöhnung im Israelitschen Tempel zutrugen. Der Tag der Versöhnung brachte eine Trennung der Sünde von den sich neu weihenden Gläubigen im Volk mit sich wenn der Bock Asasel in die Wüste geführt wurde, 3.Mose 16:10. In Daniel 7:9,10 finden wir noch keine Erwähnung Jesu. Wo befindet Jesus sich zu dieser Zeit? In Offenbarung 5 trafen wir ihn als das Lamm Gottes, das erwürgt worden war als Jesus auf dem Kreuz starb. Daniel erwähnt Jesus aber nicht bis einige Verse später. Wir lesen:
"Und ich sah in diesem Gesicht des Nachts, und siehe, es kam einer in den Wolken des Himmels der einem Menschen Sohn glich bis zu dem Alten und wurde vor ihn gebracht. Der gab ihm Gewalt, Ehre und Reich, daß ihm alle Völker, Leute und Zungen dienen sollten. Seine Gewalt ist ewig, die nicht vergeht, und sein Königreich hat kein Ende." Daniel 7:13,14 Wo wir vorher in Offenbarung 5 über Jesus als das Lamm lasen, lesen wir nun über ihn als des "Menschen Sohn". Die geschichtliche Zeit zwischen Offenbarung 5 und Daniel 7:9,10,13,14 ist im menschlichen Verständnis weit voneinander entfernt. Offenbarung 4 und 5 gehören in die Zeit der Auffahrung Jesu in den Himmel nach seiner Auferstehung und Daniel 7 gehört in die Zeit der 6. Gemeinde Philadelphia, und tatsächlich nach dem Jahr 1798. Das die "Stühle" in Daniel 7:9 gesetzt wurden, bedeutet das sie vorher nicht da waren. Die brennenden Räder versinnbilden, das die Stuhl-Thröne bewegt werden können und sich vom Heiligen zum Allerheiligsten bewegten - zusammen mit fast der ganzen Schar der Anwesenden. In Daniel 7 finden wir zuerst nur den "Alten", Gott-Vater anwesend. Etwas später lesen wir über den Sohn. Der Menschen-Sohn kommt zu dem Vater, um, aufgrund seines Sieges über Satan und Sünde, das Gericht zu halten und sein Königreich zu empfangen, Jesaja 9:6,7.
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"Ich sah einen Thron, auf dem der Vater und der Sohn saßen. Ich betrachtete die Erscheinung Jesu und bewunderte seine holde Gestalt. Des Vaters Gestalt konnte ich nicht sehen, denn eine Wolke strahlenden Lichtes bedeckte sie. Ich fragte Jesus, ob sein Vater eine Gestalt habe wie er selbst. Er sagte, das es so war, das ich ihn aber nicht sehen könnte, denn wenn ich die Herrlichkeit seiner Person sehen würde, müßte ich sterben. Vor dem Thron sah ich die Gemeinde Gottes und die weltlich Gesinnten. Ich sah zwei Abteilungen, die einen in tiefer Teilnahme vor dem Thron gebeugt, während die anderen teilnahmslos und sorglos dastanden [680]. Diejenigen, die vor dem Thron gebeugt waren, brachten Jesu ihre Gebete dar und blickten nur auf ihn; dann schaute er auf seinen Vater und schien für sie zu bitten. Ein Licht ging von dem Vater auf den Sohn [684] und von diesem auf die betende Schar aus. Dann sah ich ein besonders helles Licht von dem Vater auf den Sohn kommen, und von dem Sohn ergoß es sich über das Volk vor dem Thron. Aber nur wenige nahmen dies große Licht an. Viele traten aus dem Bereich desselben und wiesen es zurück, andere waren sorglos und achteten es nicht, und es verließ sie. Manche aber achteten es und gingen hin und beugten sich mit der kleinen, betenden Schar. Alle in dieser Schar empfingen das Licht und freuten sich desselben, und ihre Angesichter strahlten mit seiner Herrlichkeit. Ich sah den Vater sich von seinem Thron erheben [700] und in einem Feuerwagen in das Allerheiligste hinter den Vorhang gehen und sich niedersetzen. Dann erhob sich Jesus von dem Thron [710], und die meisten, die vor demselben gebeugt waren, erhoben sich mit ihm. Ich sah keinen Lichtstrahl, der sich von Jesus über die sorglose Zahl ergoß, als er sich erhob; sie befanden sich in völliger Finsternis. Diejenigen, die sich mit Jesus erhoben hatten, hielten ihre Augen auf ihn gerichtet, als er den Thron verließ und eine Strecke wegging. Dann erhob er seinen Rechten Arm, und wir hörten ihn mit lieblicher Stimme sagen:
"Wartet hier, ich will zu meinem Vater gehen, um das Reich zu empfangen: haltet eure Kleider rein, und bald will ich wiederkommen von der Hochzeit und euch zu mir nehmen." Apg. 1:4; Offb. 12:10; 19:6; Matt. 22:1-14; Matt. 5:8; Eph. 5:26; Titus 2:14; 1.Joh. 1:9. Dann kam ein Wolkenwagen, mit Rädern wie Feuer, von Engeln umgeben, dahin, wo Jesus war. Er stieg in den Wagen und wurde zu dem Allerheiligsten getragen, wo der Vater saß. Dann sah ich Jesus, den großen Hohenpriester, vor dem Vater stehen [750]. An dem Saum seines Gewandes waren abwechselnd Schellen und Granatäpfel [800]. Diejenigen, die sich mit Jesus erhoben hatten, folgten ihn im Glauben in das Allerheiligste und beteten: "Vater, gib uns deinen Geist." Apg. 10:43,44 Dann blies Jesus den heiligen Geist über sie. In diesem Hauch war Licht, Macht, viel Liebe, Freude und Friede, Joh. 20:22.
"Und da er das gesagt hatte, blies er sie an und spricht zu ihnen: `Nehmet hin den heiligen Geist!'"
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Nun folgt eine wichtige Beobachtung und die Szene verändert sich! |
"Vater, gib uns deinen Geist." Satan hauchte dann seinen unheiligen Einfluß über sie aus; in demselben war Licht und viel Macht [950], aber keine süße Liebe, keine Freude und kein Friede. Satans Werk war, sie zu betrügen und Gottes Kinder in die Irre zu führen." [1000]
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Wir lesen:
Dies ist jetzt die Situation. Der Apostel Paulus schrieb, das Gott seinen Sohn sandte "... in der Gestalt des sündlichen Fleisches" so das Er (Jesus) genauso ist wie wir. Paulus erklärt, was das Gesetz nicht tun konnte da es schwach in menschlichem Fleisch ist, das tat Gott in dem Er Seinen Sohn sandte in der gleichen Gestalt des sündigen Fleisches geboren wie wir es auch sind [1062], und er "verdammte" die Sünde im Fleisch so das die gerechte Forderung des Gesetzes in Ihm, d.h. wie Er in uns wirkt, erfüllt werden kann, da wir ja nicht nach dem Fleisch wandeln, aber nach dem Geist Gottes, Römer 8:1,3,4.
Was bedeutet die Botschaft an Philadelphia? Wie auch die Juden nutzlose Opfer nach dem Kreuz darbrachten, flehen und predigen diese dem Heiligen zugewandt, worin Jesus sich nicht mehr befindet, und Satan frohlockt das seine List sie von Jesus fern zu halten erfolgreich war und er solche Menschen jetzt beeinflussen kann. Die Erfüllung des Yom Kippur war ihnen fremd, und wenn sie es hörten lachten sie darüber. Sie verschmähten die Botschaft des Gehorsams Gott gegenüber und verlachten jene, die sagten, das ihre Kleider rein gewaschen werden müssen bevor Jesus kommt. Trotzdem halten sie jede Woche ihren Gottesdienst und gewinnen viele Nachfolger. Ist Gott aber mit ihnen? Was wir studierten sagt uns, das Gott nicht wirklich mit ihnen ist [1090]. Das Ergebnis war Uneinigkeit, sonderbare Glaubensansichten und Spaltung unter ihnen. Es gab aber zu der Zeit eine kleine, schwache Gruppe die Gott treu in ihrem Studium vom Heiligen ins Allerheiligste folgten. Mitglieder solcher Gruppen gab es in mehreren Ländern und auch in Deutsch sprechenden Ländern [1100]. Ähnliche Spaltungen geschahen auch im alten Israel. So ist diese Beschreibung von Ellen White eine, in wenigen Worten, genaue, typisch prophetische Auslegung der Ereignisse jener Zeit, zwischen ca. 1833 bis in die 1850iger Jahre, mit Bezug auf die Milleriten und Protestanten, von denen sie alle herkamen. Es scheint, das Gottes Werk in Amerika besonders Glauben fand da andere Länder schon anfingen Zweifel an Gottes Wort zu verbreiten. Gott kann mit solche nicht arbeiten. Sie befinden sich in spiritualer Finsternis. Als William Miller anfing zu predigen, das Jesus sehr bald wiederkommen würde, wuchs dies zu einer großen geistlichen Erweckung heran.[1120] Zu allererst war es ja schon wichtig diese Botschaft der baldigen Ankunft Jesu zu predigen. Gott wollte die Aufmerksamkeit der Menschen schon daraufhin lenken. Bevor Jesus kommen würde mussten aber noch einige Gotteswahrheiten bekannt gemacht werden - die Zäune müssen repariert werden. Die Menschen müssen darauf hingewiesen werden, das Gesetz Gottes genau zu studieren. Sie können nicht hoffen im Himmel mit Gott zu sein und sein Gesetz nicht genau befolgen. Sie tun das ja, weil sie Jesus zu lieben gelernt haben. So prüfte Gott auch den Glauben jener, die sich zu diesem Glauben an die baldige Ankunft Jesu bekannten. Gott verschloß das Verständnis der Schar der Adventgläubigen, wie sie genannt wurden, in dem sie dachten, das Jesus zur Erde kommen würde. Zu jener Zeit dachten aber auch die biblischen Ausleger aller anderen Kirchen das dieser Text auf das Zweite Kommen Jesu hinweist. Es stand aber in der Bibel nicht genau so. Wir lesen:
Die Milleriten dachten das diese beiden Verse sich auf das Zweite Kommen Jesu zur Erde beziehen. Als dies nicht geschah und ihre Enttäuschung [1150] einige unter ihnen dazu brachte, die Bibel wieder zu studieren, um zu entdecken, ob sie etwas falsch verstanden hatten, erkannten sie, das dies `Kommen Jesu' im Himmel stattfand, wo Jesus vom Heiligen zum Allerheiligsten kommt.
Wenn wir also unsere Sünden bekennen, bereuen [1160] und uns von ihnen wenden, senden wir sie in Effekt zu Jesus ins Allerheiligste wo er sie mit seinem Blut verdeckt hinein legt. Was geschah aber am Versöhnungstag, Jom Kippur, mit all den Sünden, um die Vergebung gebeten wurde und die Menschen bekannten? Die Sünden die mit dem Blut Jesu verdeckt ins Allerheiligste hinein kamen, werden hinaus gebracht und gereinigt und nicht mehr den büßenden Sündern entgegengehalten, wie man auch den Bock Asasel in die Wüste führte und der niemals wieder gesehen wurde. Dies ist die gute Botschaft des Allerheiligsten.
Der irdische Versöhnungstag war ein Symbol des zukünftigen himmlischen Versöhnungstages. Weil er ein Versöhnungstag war, war er das, da er auch ein Tag der Rechenschaft - des Gerichts - war, 3.Mose 23:28,29:
Punkt 3 ist im Grunde genommen eine Verordnung ein gesundes Leben zu führen. Es ist die Botschaft des ersten Engels in Offenbarung 14:7:
"... so preiset Gott in eurem Leibe und in eurem Geiste, welche sind Gottes. ... denn ihr seid teuer erkauft." 1.Kor. 6:20.
So müssen wir uns fragen, `Wenn wir zum Allerheiligsten blicken, verstehen wir die Biblische Lehre über das Gericht Gottes? Das Jesus sich jetzt darin befindet und unsere Sünde mit seinem Blut vom Kreuz reinigt?
Die Schar aber, die Jesus ins Allerheiligste folgt sieht dort die Bundeslade und sie wissen das sich darin das Gesetz Gottes befindet. Das Gesetz das sagt das sie Sünder sind. Und ihre Sünden kommen in ihr Gedächtnis und sie denken, mit mir ist es zu Ende. Was sagt Jesus aber?? Sie wissen das sie keine eigene Gerechtigkeit haben und das nur Jesus ihnen helfen kann. So übergeben sie sich Ihm vollständig und beobachten genau seine Gebote, die ihnen helfen auf dem rechten Weg zu bleiben. Das Wort Gerechtigkeit bedeutet also, eine Art von Heiligkeit, die Sünde im menschlichen Fleisch konfrontiert hat und sie überkam. Das Wort `Gerechtigkeit bezieht sich also nicht auf ein Wesen nur mit sündloser Natur. Diese sind heilig, man kann von ihnen aber nicht sagen das sie rechtschaffen sind. Jesus Christus war ohne Sünde, er nahm aber unsere sündige, verbogene Natur an und in ihr lebte er ein vollkommenes heiliges Leben. Er überkam den Feind in diesem Fleisch. Das ist Seine Gerechtigkeit. Und da Gott Vater und Gott Sohn eins sind, und Jesus nichts ohne seinen Vater
Im Christentum finden aber immer noch gross angelegte Evangelisationen statt. Man hört in ihnen aber kaum über das Gesetz Gottes, das die Toten wirklich Tod sind und das wir unseren Körper als den Wohnort des Heiligen Geistes gesund erhalten müssen. Wie gross diese Anlässe auch sein mögen, wie oft man auch Beifall klatscht und Halleluja ausruft, sind diese Versammlungen nicht von Gott. Warum? Der Geist Gottes befindet sich immer dort, wo seine reine, lautere Botschaft verkündigt wird. Die Botschaft der drei Engel von Offenbarung 14,6-13. Das ewige Evangelium das lehrt, wie auch die Tafeln der Zehn Gebote im Israelitischen Heiligtum nie herausgenommen wurden, um mit neuen ersetzt zu werden, so wurden auch die Tafeln in der wirklichen Bundeslade im himmlischen Heiligtum nie verändert. Die Toten ruhen immer noch in ihren Gräbern, um auf den Schall der Posaune Gottes zu warten, der sie aufwecken und verwandeln wird, 1.Kor. 15,51. Und das Gericht findet nicht statt wenn man stirbt aber am Ende der Zeit, und niemand kommt in den Himmel bevor er gerichtet ist.
Zum Nachdenken: "Das Vorrecht in der Gegenwart Gottes zu leben steht jedem Gläubigen offen. Doch so viele sind es zufrieden ausserhalb des Allerheiligsten zu bleiben, zufrieden `alt und grau im äußeren Vorhof des Heiligtums zu werden'." A.W. Tozer.
Wir lasen nun einiges über Gottes Thron im himmlischen Heiligtum und wie Jesus dann im Allerheiligsten dient. Die nächste interessante Frage mag diese sein: Natürlich kam der Schattendienst des Hohenpriesters im Allerheiligsten in kurzer Zeit zu seinem Ende. Wie lange aber wird der aktuelle Dienst Jesu im himmlischen Heiligtum andauern und was geschieht, wenn er zu seinem Ende kommt [1300][1400]? Diese Frage besprechen wir in den drei Engelsbotschaften, hier.
Wie wirken sich die Anschläge des Bösen oft in wirklicher Geschichte aus? Hier finden sie die Ansicht eines Lehrers und wie er es nach langen Jahren in seinem Beruf verstandt.
Notizen und Quellen
[0100] Die sieben Gemeinden sind: 1.Ephesus (31-100 n.Chr.), `Laß die erste Liebe nicht (Urgemeinde)'; 2.Smyrna (100-313 n.Chr.), `Sei bis an den Tod getreu', `Bittere Erfahrung', `Myrrh, süßer Geruch (Verfolgungszeit)'; 3.Pergamus (313-538 n.Chr.), `Folge nicht der eitlen Welt (Verweltlichung)'; 4.Thyatira (538-1517 n.Chr.), `Prüfe weislich jeden Geist', `Süßer Geschmack der Arbeit und Mühe (Mittelalter)'; 5.Sardes (1517-1755 n.Chr.), `Sei nicht wie die andern tot (Reformationszeit)'; 6.Philadelphia (1755-1844 n.Chr.), `Laß die Bruderliebe brennen (Missionen)'; 7.Laodizea (1844-zum Ende), `Sei nicht lau und träge', `Volk des Gerichts', was mit dem Gericht im Himmel zu tun hat. "Diese sieben Gemeinden wurden ausgewählt und arrangiert von dem allwissenden Gott, da sie Probleme und Merkmale hatten, die sieben prophetische Zeitabschnitte der Kirchengeschichte representieren durch die die Universale Gemeinde oder Kirche gehen muß." Hal Lindsey, `Vanished in Thin Air', S. 276.
[0150] Philadelphia ist eine Ableitung von dem Namen des Gründers der Stadt in 138 n. Chr., Attalus II Philadelphus von Pergamun. Das heißt also, das die Ortschaft `Philadelphia' vor dem Jahr 138 n. Chr. noch nicht als Stadt bekannt war, aber als ein kleinerer Ort.
[0180] Der `Heilige', also Gott, Jes. 30:25; Habakuk 3:3; Lukas 1:35; Apg. 4:27,30; Joh. 6:69. Mit Bezug auf den Schlüssel Davids, kommt das aus der Prophetie Jesajas über den Palastvorsteher Eljakim (2.König 18:18) hervor. Der `Schlüssel' bedeutet für Jesus seine Zuständigkeit über die Kirche und über die Göttlichen Absichten die diese erfüllen soll. Das `öffnen und schließen' bedeutet, das Jesus Christus die volle Authorität hat, den Plan der Erlösung zu seinem erfolgreichen Abschluß zu bringen. Vers 7 fährt dann fort zu beschreiben, wie eine Tür verschlossen und eine andere geöffnet wird. Da wir dies alles im Rahmen des irdischen Heiligtum (dem Abbild des Himmlischen) im Vergleich zum himmlischen Heiligtum, dem "wahren Heiligtum" (Hebr. 8:2,5-6; 2.Mose 25:8,9; Hebr. 9:24) verstehen müssen, bedeutet dies, das unser Hoherpriester Jesus Christus zu diesem Zeitpunkt das Heilige verließ, die Tür verschloß und die Tür zum Allerheiligsten geöffnet wurde, natürlich, um eine wichtige Botschaft bekannt zu machen die wir ja beschreiben.
[0190] Der Einfluss der Jesuiten auf den Universitäten ist oft dadurch bemerkbar, das sie sagen, `O, diese Verfolgungen fanden ja schon so lange her statt. Heute ist es ja anders.' Andere sagen, `Die Christen, Juden, Muslims, Mormons und Zeugen Jehovahs glauben ja alle an den gleichen Gott, nur in anderer Weise.' Die Frage ist, `Wie stellt die Religion des Vatikans Gott dar?' Der Grund warum Protestanten heute so ohne Effekt sind ist der, man hat geschichtliche Tatsachen verheimlicht, auf sie nicht mehr hingewiesen, neue Bücher wurden geschrieben, man spricht darüber nicht mehr da man ja nicht alte Wunden wieder aufreißen will. Deshalb sagt man, `Je mehr Erziehung, um so größer die Täuschung. (The greater the education, the greater the delusion.)' Und so steht es in Loyolas Buch zum Thema der Gegenreformation, `Wir werden sie dazu bringen zu glauben das weiß schwarz ist, und das schwarz weiß ist', sieh Jes. 5:20 (Finsternis=schwarz, Licht=weiß). Die Jesuiten führten auch in Schulentlassungen in Amerika die Tradition ein, schwarze Kleidung und Kopfbedeckung zu tragen, wenn Gott uns ratet unseren Charakter, unsere `Kleider', mit dem Blut Jesu weiß zu waschen, also all diese Sünden aufgeben, und dies die einzige Kleidung ist, nach der wir streben sollten, Matt. 22:11,12; Offb. 3:4.
Innerhalb von zwei Generationen vergisst man die Lehren der Vergangenheit, die man später wohl wieder lernen muss. Zum Beispiel haben die Menschen vergessen, was die Römische `Temporale Macht' oder die `Inquisition/ Untersuchung' ist. (Die Behauptung das Papa alle Menschen auf der Erde kontrolliert.) Die Denkweise der sogenannten Protestanten hat sich vollständig verändert. Früher wussten sie ganz bestimmt, wer "der Mensch der Sünde" (2.Thess. 2:3) war; heute sind sie unsicher und man weiß kaum was sie denken. Diese Protestanten verliessen aber ihre Erkenntnisse was schwarz und weiß war und übernahmen Roms Ansicht was schwarz und weiß ist. Das Ergebnis war liberale Freisinnigkeit, also Gesetzlosigkeit, in allen Gebieten menschlichen Benehmens. Diese Übergangsperiode ist für die Jesuiten notwendig, um Protestantischen Glauben von Ihrer Ansicht was schwarz und weiß ist, während einer grauen Zeitspanne, umzukehren, an dessen Ende sie sich über all diese Sünden im Land empören werden und dazu bereit sind, Roms Kanongesetze (Natural Law) anzunehmen. Dies wird erneute Verfolgungen und die Endzeit mit sich bringen.
[0200] Sir Walter Scott, Life of Napoleon, Vol. I, Kap. 17.; Blackwood's Magazine, November, 1870.; Henry White, The Massacre of St. Bartholomew, Kap. 14, Par. 34.; (Das schon fast vergessene Blutbad gegen die Evangelischen Christen in Frankreich fand dort am Mittwoch/Donnerstag den 23/24. August, 1572 statt und wuchs aus dem Protestantischen Erkenntnis das die Eucharist nicht auf biblische Wahrheit beruhte. Diese Nacht des Blutvergiessens war das Ergebnis von Ungehorsam dem Wort Gottes gegenüber, wenn die Hugenotten Ihrem Volk Licht durch das Wort Gottes geben wollten, und der Geist Gottes zieht sich zurück und überlässt das Volk dem Einfluss Satans. **(Der Jesuit Guignard gab seinen Studenten Schreibaufgaben von denen eine lautete, `Wir machten einen großen Fehler in der St. Bartholomew Nacht; wir hätten die königliche Vene bluten lassen sollen.' [Pierre Dominique, La politique les Jesuites, Paris, 1955, S. 89.])** Die Folgen dieser Untat brachten auch ein schreckliches Blutbad in Irland mit sich, wo am Montag dem 23. Oktober, 1641, die Anhänger der vom Vatikan gestiffteten Religion ihre Mitglieder dazu brachte alle Evangelischen Christen in der Nacht des Ignatius zu töten. Vor diesen abscheulichen Übeltaten hatte man eine "Zeit der Heilung" wo Protestanten dachten, das sie Freundschaft mit Rom haben konnten und sie ließen ihre Vorsicht aus - ein fataler Fehler.) Lacretelle, History, Vol. II, p. 309.; Sir Archibald Alison, History of Europe, Vol. I, Kap. 10.; M.A, Thiers, History of the French Revolution, Vol. 2, S. 370f. Kleine Protestantische Reformen fanden in anderen Europäischen Ländern in 1830, 1848, 1870, in 1905 ohne Erfolg in Rußland und noch einmal in 1917 statt. Warum ohne Erfolg in Russland? Da sie dort mehr vom Geist des Vodka beeinflußt waren als vom Geist Gottes durch die Heiligen Schriften. So stellte man fest, wenn Rom als religiöses System, in der Minderheit ist, sind sie wie ein Lamm, wenn sie gleich wie alle sind, sind sie wie ein Fuchs, wenn sie in der Mehrheit sind, sind sie wie ein Wolf.
[0250] Williston Walker, A History of the Christian Church, N.Y., 1959, verschiedene Kapitel.
[0270] Die Reformation des 16ten Jahrhunderts fing an die Zeit der Verfolgung zu verkürzen, einige Länder jedoch streubten sich gegen die Freiheit bringenden Ideen der Bibelnachfolger und verfolgten ihre Staatsbürger ohne Unterbrechung. Es war im Jahr 1685 als das Edikt von Nantes widerrufen wurde. Dieses Edikt sollte mehr Toleranz einführen, der Widerruf, jedoch, ließ religiöse Verfolgung weiterhin stattfinden. Geschichtsschreiber bemerkten, "In Frankreich ging die Verfolgung der Hugenotten weiter ... `Die Seelsorger der Wüste' vollbrachten ihre Pflichten unter ständiger Gefahr ihres Lebens." [Kurtz, `Church History', Vol. III, p. 88.] Zu dieser Zeit fand eine schwere Verfolgung der Moravianer in Österreich statt. Viele der Verfolgten entflohen nach Sachsen und Preußen. Unter ihnen befand sich auch Christian David der eine erste Gruppe Moravischer Flüchtlinge auf das Gut des Grafen Ludwig Nikolaus von Zinzendorf (1700-1760) führte. Das im Jahr 1685 von Kurfürst Friedrich Wilhelm verfasste Edikt von Potsdam erlaubte es ihnen zu verbleiben. Mit Hilfe dieser Neuankömmlinge begann er die erste grosse Missionsbewegung.
[0280] Bevor der Zeit der Reformation, im tiefen Mittelalter, während der 1260 prophetischen Jahre, einige der Zeugen der gegenwärtigen Wahrheit ihrer Zeit und geschichtliche Erinnerungen sind diese:
[0300] Vergleiche `Satansschule' oder die `Synagoge von Satan' mit Matthäus 3:7, "Ihr Otterngezüchte" oder auch "Generation von Ottern", also Schlangen. Die Synagogue war das Zentrum Jüdischen Lebens und zweifellos auch manchmal der Ort, wo schlechte Pläne gegen Christen ausgeheckt wurden. Der Name "Satan" bedeutet, `Verkläger' oder `Gegner" (Sacharja 3:1; Offb. 12:10). Diese Jüdischen Zentralen wurden ganz wörtlich `Synagogen des Verklägers'.
Das wir aber lesen, "die da sagen, sie seien Juden und sind's nicht, sondern lügen" zeigt, das sie Irrtümer, ein falsches Evangelium predigen. Sie sind also nicht mehr Jüdische Synagogen aber nun die vom wahren Glauben abgefallenen Kirchen und wir müssen achtgeben, diese vom wahren Glauben unterscheiden zu können.
[0350] Der Kreuzestod Jesu war die Erfüllung der Sündopfer die man auf dem Brandopferaltar, der vor dem Eingang zur Stiftshütte stand, darbrachte. {Image}Wenn Opfer auf diesem Altar stattfanden nahm der Priester das Blut durch den ersten Vorhang/ Tür ins innere der ersten Abteilung, das Heilige genannt, und sprinkelte es auf den goldenen Räucheraltar der vor dem Vorhang/ Tür zur zweiten Abteilung, dem Allerheiligsten, stand. Dieser Vorgang versinnbildete die Gebete der reuigen und aufrichtigen Sünder die Vergebung suchten und wie ihre Gebete als Rauch vor dem Herrn aufsteigen und Er ihre Sünden vergibt. Dies geschah während des ganzen Jahres. Aber am Versöhnungstag, Yom Kippur, geschahen wieder Opfer am Brandopferaltar, aber diesmal trug der mit weißer Leinwand bekleidete und gereinigte Hohe Priester das Blut des Opfertieres durch den ersten und zweiten Vorhang ins Allerheiligste, wo er es auf die Bundeslade sprinkelte. -- Offb. 4:1; 5:8 spricht über den ersten, vorderen, heiligen Raum des Heiligtums da die sieben Fackeln, also der siebenarmige Leuchter, und die goldenen 7 Schalen voll Räuchwerk, der Räuchaltar, erwähnt werden. Das Allerheiligste wird nicht bis Offenbarung 11, Vers 19 erwähnt.
[0400] Dies geht daraus hervor, das im vierten Kapitel Jesus noch nicht erwähnt wird aber dann im fünften Kapitel als das Lamm vor Gott-Vater steht. Wir kommen auch zu dieser Schlußfolgerung, da die sieben Gemeinden sozusagen Kirchengeschichte, oder die Erfahrungen jener, die Gott als seine Schar der Gläubigen ansieht, darstellen - dies also mit Geschichtsablauf zu tun hat, angefangen mit Ephesus, der ersten noch mit christlicher Liebe erfüllten Gemeinde.
[0500] Das Israelitische Heiligtum bestand aus zwei Räumen, dem vorderen oder `Heiligen' Raum, und dem hinteren oder `Allerheiligsten' Raum der in Griechisch auch als `naos' bezeichnet wird.
[0550] Der siebenarmige Leuchter versinnbildet die sieben Gemeinden von Offenbarung 2 und 3 denen Gott den Auftrag gab das Evangelium von der Erlösung durch Jesus in der ganzen Welt zu predigen. Der Leuchter versinnbildet Gemeinden, also Menschen. Wir lesen aber auch eine Warnung für die Mitglieder dieser Gemeinden:
[0600] Vergleiche 5.Mose 34:24-26, Verse, die mit dem von Moses geschriebenen Gesetzen zu tun haben, und auch 2.Mose 31:18; 34:1,28-29 die von Gottes Hand geschriebenen 10 Gebote.
[0620] Es ist wahr, als Jesus auf dieser Erde war, das jeder Erfolg den das Evangelium Gottes hatte, die wütigen Angriffe Satan's verursachte. Als die Zeichen, die das baldige Ende dieser Welt, wie Gott sie gab, schneller und schneller erfüllt werden, misinterpretieren viele ihre Bedeutung. So lesen wir in der Bibel, "Weil du aber lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde." Offb. 3:16. Was bedeutet dieser Vers? Die Redewendung "werde ich dich ausspeien aus meinem Munde" bedeutet das Jesus, als unser Hoher Priester, die Gebete und Ausdrücke der Liebe der lauen Laodizea artigen Mitglieder der Gemeinde von Laodizea, nicht mehr vor Gott darbringen kann. Er kann ihre Lehren oder geistlichen Tätigkeiten überhaupt nicht mehr vor seinem Vater bestätigen. Weltlich gesinnte Menschen denken nur daran, wie sie ihr `selbst' erfüllen können. Jesus versucht diesen `Zauberspruch' des Bösen, der Menschen von Ihm fernhält, zu brechen. Er versucht unsere Aufmerksamkeit auf die kommende, zukünftige Welt zu richten, er versucht immer wieder die ewige Welt innerhalb unseres Gesichtskreises zu bringen. Die sich mehrenden Zeichen in der Welt, "Und es werden Zeichen Geschehen and Sonne und Mond und Sternen; und auf Erden wird den Leuten bange sein, und sie werden sich zagen, und das Meer und die Wasserwogen werden brausen, und die Menschen werden verschmachten vor Furcht und vor warten der Dinge, die kommen sollen auf Erden; denn auch der Himmel Kräfte werden sich bewegen" Lukas 21:25-26, ... sollten uns dazu bringen nach deren Ursachen zu forschen, beides in der Natur und in der Bibel. - Die Botschaft für Laodizea, die letzte der sieben Gemeinden, enthält die Worte "Siehe ich stehe vor der Tür und klopfe an . . .", Worte die Jesus spricht und die Er auch in der Bibel seiner Zeit, der Septuagint, lesen konnte, wo es sagt, "Epi ten thuran" (Hoheslied 5:1), Worte die wir auch in der Griechischen Ausgabe von Offenbarung 3:20 finden. Salomos Sulamithische Freundin denkt aber nur an sich. An ihr eigenes Wohlergehen. Da Er aber immer wieder anklopft, Jahrhundert nach Jahrhundert, besinnt sie sich endlich; endlich hört sie auf nur an sich selbst zu denken und denkt an den der immer an ihrer Tür anklopft, wie er dort so einsam und traurig stehen muß. Sie denkt endlich an ihn, dem einzigen der sie wirklich lieb hat. So steht sie am Ende auf, geht zur Tür und läßt Ihn hinein.
[0650] Hagel in der Bibel ist ein Sinnbild für die Gerichte Gottes (vgl. Offb. 16:21; 2.Mose 9:18-32; Josua 10:11; Hesekiel 13:11,13 und Jesaja 28:17, 18; 30:30; Hes. 38:22; Offb. 11:19).
[0660] In 2.Mose 26:31-37 können sie über die zwei Vorhänge im Heiligtum lesen. Im Zelt Heiligtum waren es Vorhänge, die späteren Tempel in Jerusalem hatten Türen und Vorhänge, Matth. 27:51.
[0670] Warum soll ein prophetisches Jahr 360 Tage statt 365 Tage enthalten? Im antiken Jüdischen Kalender war die länge des Jahres noch nicht so genau bestimmt, das kam später.
[0672] Wann "wieder erlangt" das Hornwesen seine Macht? Viele denken dies geschah als Mussolini dem Pabsttum half. In der Bibel finden wir aber, das es das zweihörnige Lammtier ist, das dem Hornwesen seine frühere Macht wiedergeben wird. Welche Art von Macht ist das? Es ist die Macht nach der sich das Pabsttum sehnt, absolute Macht über alle Könige auf Erden und über alle Menschen wie es Rom für lange Zeit hatte. Sie benutzt diese Macht auch sogleich und alle Glaubensfreiheit und persönliche Freiheit kommt zu ihrem Ende. Für einige Zeit, bis Jesus dann kommt, muß sie regieren und die wahren Gott gläubigen von den angeblichen Gott gläubigen trennen, Offb. 12:11-12. Dies ist ein Ereignis das sich sehr bald zutragen wird wenn die Vereinigten Staaten dem schrecklichen Tier seine Macht wieder geben wird, zuerst nur hier, und dann in der ganzen Welt. Wir danken Gott, das diese Zeit der Macht des schrecklichen Tieres nicht lange andauern wird bevor Jesus wieder kommt.
[0680] Die Szene solcher die an Gottesdiensten teilnehmen wird auch angedeutet in Offb. 11,1: "... und er (der Engel) sprach: Stehe auf und miß den Tempel Gottes und den Altar und die darin anbeten." Jesus sagte der Samariterin, daß nicht alle wissen, wen oder was sie anbeten: "Ihr wisset nicht was ihr anbetet; wir aber wissen was wir anbeten", Joh. 4,22. Dies sollte uns wissen lassen, alles zu prüfen ob es von Gott ist: "Ja, nach dem Gesetz und Zeugnis! Werden sie das nicht sagen, so werden sie die Morgenröte nicht sehen." "Dies ist die Offenbarung Jesu Christi, die ihm (Johannes) Gott gegeben hat seinen Knechten zu zeigen; was in der Kürze geschehen soll ... der bezeugt hat das Wort Gottes und das Zeugnis von Jesu Christo, was er gesehen hat." "Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung." Jesaja 8,20; Offb. 1, 1.2; 19, 10.
[0684] Das solche Lichtstrahlen, jene die "verherrlichen", biblisch sind mögen wir verstehen, wenn wir an die Worte denken, "Und das Ansehen der Herrlichkeit des Herrn war wie ein verzehrendes Feuer ..." "so sahen dann die Kinder Israel sein (Moses) Angesicht an, daß die Haut seines Angesichts glänzte ...", "Dies redete Jesus; und er erhob seine Augen zum Himmel und sprach: Vater, die Stunde ist gekommen; verherrliche deinen Sohn ... "; 2.Mose 34,35; Joh. 17,1 (Zürcher). Für Sünder ist die Herrlichkeit Gottes ein verzehrendes Feuer. Sieh auch den folgenden Bericht der Vision und vgl. ihn mit Hesekiel 8.
[0700] Wo finden wir diese Beschreibung in der Bibel? Wir finden sie in Daniel 7:9-10, wie "der Alte" sich erhebt und bewegt sich in den Raum wo das Gericht gehalten wird, wo er dann auf seinem Thron sitzt.
[0710] Fragen kamen auf die wir hier besser beantworten: {Studiere auch wieder Offb. 3:7-13} Dann erhob sich Jesus von dem Thron auf dem er mit Seinem Vater saß nachdem er gen Himmel fuhr. Dies war der Thron im Heiligen Raum des Heiligtums, Offb. 4:1,5;5:8 (2.M. 26:33; siebenarmige Leuchter, Räucheraltar). Das nächste Ereignis ist, wie der Vater sich erhebt und sich alleine in den Raum des Heiligtums bewegt wo das Gericht gehalten wird (Dan. 7:9-10), Yom Kippur, also ins Allerheiligste. Etwas später folgt Jesus seinem Vater in das Allerheiligste, Daniel 7:13-14, und erhält dort die Macht über alle Königreiche. Als Jesus sich erhob, standen auch die meisten, aber nicht alle, die auf Ihn im Heiligen Raum gewartet hatten auf und folgten Jesus ins Allerheiligste. Jene die im Heiligen zurück blieben, befinden sich jetzt in Dunkelheit, Mt.8:12;25:8;Lk.22:53. Jesus, das Licht der Welt, ist nicht mehr dort wo sie sind. Sie folgten seinen Bewegungen nicht genau, d.h., sie wurden träge in ihrem Glauben, sie kümmerten sich nicht genau darum was Seine Worte in der Bibel wirklich lehren. Ihr Glaube war von der Wahrheit in gefährlichem Maß abgewichen. Sie befinden sich in geistlicher Dunkelheit.
[0750] Die Bibelverse: "" Apg. 1:4; "" Offb. 12:10; 19:6; "" Matth. 22:1-14; 5:8; "" Eph. 5:26; "" Titus 2:14; "" 1.Joh. 1:9.
[0800] Granatäpfel und Schellen befanden sich am Saum der Kleidung des Hohen Priesters, 2.Mose 28:34-35. Jesus, als Hoher Priester im himmlischen Heiligtum, verrichtet dort seinen Dienst, Hebr. 8:1ff. Im grossen und ganzen beschreibt sie aber die Szene von Daniel 7,9.10.13.14.
[0900] Vergleiche Offb. 12:9; 1.Tim. 5:15; 2.Kor. 2:10,11 und auch besonders 2.Kor. 11:14-15.
Von dieser Stelle nahmen wir den Titel dieses Schreibens. Den Thron Satans finden wir in dem Brief an die Gemeinde von Pergamon (Bergama) am Caicus Fluß in der Türkei in Offb. 2:12-13 erwähnt, "Ich weiß, was du tust und wo du wohnst, da des Satans Stuhl ist ..." Im Pergamon Museum in Berlin, finden wir den Großen Altar von Pergamon mit seinen hohen Stufen. Dieser wurde in den Regierungsjahren von dem Attalidischen König Eumenes II. (197-159 v.Chr.) erbaut. Die Inschrift des Altars wurde so übersetzt: "König Eumenes, Sohn von König Attalos und Königin Apollonis, für die Günste uns gezeigt, zu Zeus (Jupiter) und Athena Nikophoros (bring Sieg)." Es war wohl hier wo die Römer versuchten den Gott treuen Christen Antipas zu zwingen den Namen Jesu zu verleugnen, er es aber nicht tat, und dafür hier ermordet wurde. [Sieh auch Adela Yarbro Collins, Satan's Throne in BAR, May 2006, p. 26-39.] Die Offenbarung des Johannes bringt aber Prophetie die bis zum Ende aller Zeit reicht und damit zu tun hat das die Erlösung durch Jesus Christus für seine Schar der Gläubigen Wirklichkeit wird. Die Apostel wussten vom Buch Daniel, das es noch eine lange Zeit zu diesem Endereignis war.
[0950] Während Gott allmächtig ist, hat Satan, ein Geistwesen, doch mehr Macht als unbekehrte, sündige Menschen. Nach dem wir Gottes Wahrheit annehmen mögen wir wissen, das wir dann nur mit der Gott gesandten Kraft des Heiligen Geistes in uns bestehen können. Eine gute Anzahl von Bibeltexten attestieren dies. Dieses prophetische Gesicht will aber nicht sagen das Satan sich im Himmel befindet. Satan kann nur noch für einige Zeit auf Erden wirksam sein, Jesus spricht aber zu seinem Volk auf Erden durch das Wort Gottes. Nur Gott Vater, Jesus, seine Engel und einige Glaubenshelden befinden sich im Himmel.
[1000] Dieses Gesicht bringt die verschiedenen charakteristischen Merkmale Jesu und seiner Nachfolger und die Merkmale Satans and dessen Nachfolgern, wie wir sie in der Bibel beschrieben finden, zusammen (Sie werden im Buch `Der Große Kampf' , Kap. 23-28, ausführlicher besprochen. Das ganze Kapitel 27 hat mit diesem letzten Thema zu tun.). Der wichtige Punkt jedoch ist, das jene, die Jesus nicht durch die offene Tür ins `Allerheiligste' folgten, mit Bezug auf Verständnis des Erlösungsplans und das Wirken Jesu im Himmel als Hoher Priester, und im `Heiligen' zurück blieben, finden nun die Tür zum Verstehen der Wahrheiten, auf die Gott im Allerheiligsten hinweist, verschlossen (1.M. 7:16;Mt. 25:10;Offb. 15:8) und verbleiben deshalb in einigen Irrlehren die sie von Gott trennen. Dies ist die Botschaft, die das 4. und 5. Kapitel im Buch der Offenbarung vorbringt. In den drei Engelsbotschaften lesen wie mehr darüber welche Wahrheiten ihnen verschlossen bleiben. Im 27. Kapitel spricht sie über die vielen Erweckungen in denen sich viele bekehren. Da sie aber wichtige Gotteswahrheiten auslassen ist die Macht ihrer Predigten nicht von Gott. Sie schrieb, "Viele Erweckungen der Neuzeit zeigen jedoch einen bedeutenden Unterschied zu den Bekundungen der göttlichen Gnade, die in früheren Zeiten das Wirken der Diener Gottes begleiteten. Wohl wird ein weitverbreiteter Eindruck hervorgerufen; viele geben vor, bekehrt zu sein, und ein großer Zuwachs bekundet sich in den Kirchen; dennoch sind die Ereignisse nicht so, um die Annahme rechtfertigen zu können, daß ein entsprechendes Zunehmen des wirklichen geistlichen Lebens stattgefunden habe. Das eine kurze Zeit auflodernde Licht erlischt bald wieder und hinterläßt dichtere Finsternis als zuvor." [GK, Kap. 27.5] Wir lernen also, Erweckungen die nichts über den Sabbat lehren, die nicht lehren das die Toten wirklich Tod sind bis zum Tag der Auferstehung, usw. haben nicht den Segen Gottes. Die Bibel lehrt für unsere Zeit das nur jene die die drei Engelsbotschaften predigen und ausleben, und die darin enthaltenen deutlichen Lehren annehmen, gehören zu der Gemeinde der Philadelphier, der Gemeinde der Bruderliebe. Der Heilige Geist Gottes steht immer in Einklang mit jenen, die Gottes wahre Botschaft lehren. Man findet den Heiligen Geist Gottes nicht wo man nur Menschen zu heilen vorgibt, oder mit viel Trara Wunder wirkt aber niemals über Gottes heiligen Feiertag spricht - diese sind alle der Hauch Satans.
[1020] Vielleicht sollten wir hier noch schnell Römer 14 besonders Vers 5 erklären da viele diesen so Text verstehen, das sie den Sabbat nicht heilig halten brauchen. Das ist aber nicht so. Paulus würde seinen eigenen Aussagen nicht widersprechen die aufzeigen, das er Gottes Gesetz unterstützt, Röm. 3:20 und wo Liebe das Gesetz erfüllt. Diese Liebe ist so wie ihre Liebe zu ihrer Frau (zu ihrem Mann), ihr liebt euch jeden Tag. Sich gegenseitig zu lieben hebt das Gesetz nicht als wertlos auf. Im Gegenteil, es wird täglich wertvoller und die Liebe sollte größer werden. Aber sieht auch Röm. 4:7,8; 5:8; 7:712; 8:4 - um einige zu erwähnen. Römer 14 aber spricht von etwas unwichtigeren Denkweisen (also nicht Grundlegenden Glaubenspunkten) unter den Mitgliedern der Christen in Rom. Da Sonntagsprediger sagen, das die Frühgemeinde den Tag der Auferstehung hielt, sollten wir also annehmen das Paulus in diesem Kapitel über den Sonntag spricht, und nicht über den Sabbat.(??) Da wir aber wissen, das der Sonntag als heiliger Tag nie im Plan Gottes war, wissen wir das alle Christen damals noch den Sabbat hielten. Es sollte auch logisch aus dem Kapitel sein, das jene die den Sabbat nicht haben wollen, dann auch Jesus nicht haben. Die beste Erklärung dieser Texte ist diese, `Wir sollten nicht solche Dinge als so wichtig erklären die doch Meinungen darstellen. Der Sabbat der Zehn Gebote hat nichts mit menschlichen Meinungen zu tun. Er ist ein befohlener Tag Gottes. Wir sollten verstehen, das die einfachere Erklärung dieses Kapitels die bessere ist.
[1030] Ein Symptom dieser Sachlage mag vielleicht dieser sein, das einige Theologen wie Karl Barth und Emil Brunner fast über alle theologischen Themen geschrieben haben aber nur sehr wenig oder garnichts über den Hohenpiesterlichen Dienst Jesu im himmlischen Heiligtum. Karl Barth schrieb nur zwei kurze Paragraphen. In einem schreibt er über die Exklusivität dieses Priesterdienstes "für die es keine Parallele gibt" da Christus "nicht nur der ist, der Opferdienste versieht, aber auch das Opfer selber ist." Barth erwähnt auch, das wir den Dienst Jesu als einen "Hohenpriesterlichen Dienst" oder seinen "Gerichtsdienst" beschreiben können, und in beiden Fällen sagen wir das Gleiche. Auf anderen Seiten erwähnt er die fortwährende Andauer seines Dienstes: "Er steht nicht nur für uns vor Gott" so daß heute, in dieser Stunde, "er unser aktiver und effektiver Stellvertreter und Fürsprecher vor Gott ist," aber auch, " und deshalb [ist er auch] die wirkliche Grundlage unserer Gerechtigkeit und Hoffnung." [Barth, Church Dogmatics, 4/1:275-277.]
[1050] Die Angriffe Satans an die Gott gläubigen sind heute oft sehr heimtückisch und viele können sie nicht `sehen' und verstehen. Satans Helfer sind fleißig dabei immer wieder neue Agenten seiner eigenen Prägung in die Kirche Gottes einzuschmuggeln. Wenn es einigen von ihnen gelang sich unerkannt einen Platz zu besorgen, helfen sie sogleich andere ihrer Art auch Arbeit zu finden. Sie fangen sogleich an die Lehren der Bibel zu neutralisieren und die Protestantische, geschichtliche Interpretation der prophetischen Bücher zu vermindern. Sie lieben Toleranz and Studium vieler Gesichtspunkte, hassen aber das lautere, Sinn und Geist prüfende Wort Gottes und Teile seiner heiligen Zehn Gebote. Sie neutralisieren gerne die durchdringenden Lehren der Offenbarung und empfehlen gute Kontakte mit anderen Religionen wenn Gottes Wort sagt, "Gehet aus von ihr, mein Volk." Die Agenten Satans haben weltlich klingende Musik gerne, Drama Aufführungen, Ausstellungen, Sport und alles was den leichtsinnigen Geist der Nachfolger Jesu von deren Ziel die Engelsbotschaften zu predigen abbringen kann. Sie vermindern gerne die oft starken Ausdrücke der Apostel Irrlehren einzustemmen und führen Gottes Kinder dazu sich ihres Biblischen Evangeliums zu schämen. Die loyalen Agenten des Bösen sind klug und wissen was sie tun während die Kinder Gottes sich in einem tiefen Schlaf befinden und nicht erkennen wie ihre Kirchen abgebrochen werden. Sie schreiben Bücher in denen sie aus beiden Seiten ihres Mundes sprechen. Sie schreiben über Dinge wie Konservativität des Glaubens und zu gleicher Zeit über mehr liberale Gesichtspunkte. Sie sind oft die am höchsten gestellten und geschätzten Verwalter einer Christlichen Organisation und wenn sie schon pansioniert sind, fahren sie damit fort ihren unheiligen Einfluß oft unerkannt weiter zu verbreiten. Sagen sie oft, `Hört mir zu ...', oder `Sagte ich euch nicht ...?' Deshalb, ihr Nachfolger Jesu, prüft die Geister jener denen ihr vertrauen schenkt. "Ja, nach dem Gesetz und Zeugnis! Werden sie das nicht sagen, so werden sie die Morgenröte nicht haben." Jes. 8,20. Satan arbeitet gerne unerkannt. Wenn aber die Gläubigen wissen, wie der Böse entlarvt werden kann, kommen sein Pläne zunichte. Ein neuer Agent wird dazu gebracht seine Schulung dazu zu benutzen, um die Gemeinde Gottes zu schwächen. Dieses Infiltrieren findet schon seit Jahren in allen Christlichen Religionen statt und ist ein Grund warum der Status Quo so Erfolgreich war.
[1060] Um dies zu verstehen weisen wir darauf hin, das die Bibel über zwei Thröne im Himmel spricht. Vor dem einen Thron fließt der Lebensfluß (Offb. 22:1,2; Markus 16:19; Apg. 7:49- der Regierungsthron Gottes) und vor dem anderen befindet sich das gläserne Meer (Daniel 7:9,10,13; Offb. 4:6- der Gerichtsthron Gottes). Zu einer besonderen Zeit schildert die Bibel die 24 Ältesten (als Zeugen) und Gott zuerst alleine auf seinem Thron sitzend auf die Ankunft Jesu, dem Lamm, wartend. Nachdem Jesus, unser Hoher Priester ankam, wird er als vor dem Gerichtsthron stehend (Offb. 5:6) geschildert. Dieser Gerichtsthron hat feurige Räder, und der quotierte Buchteil schildert was wir in Dan. 7:9 vorfinden. Gott Vater `bewegte sich' oder `rollte' also auf diesem Thron vom Heiligen Raum, wo er alleine auf diesem Thron saß und auf die Ankunft Jesu wartete, ins Allerheiligste, wo sich die Bundeslade befindet, Offb. 11:19. --
Nach der Himmelfahrt saß Jesus zuerst mit seinem Vater auf dem Regierungsthron. Der zweite Gerichtsthron bestandt noch nicht bis zur Zeit, als das Gericht anfing, am Ende der 2300 Jahr/Tage, Daniel 8:14; Offb. 11:18.
-- Der Grund ist, dieses hier beschriebenne Gericht ist die Zeit, in der die endgültige Belohnung mit Leben oder Tod gegeben wird. Und gerade in dieser `Versammlung' befinden sich Männer, die für sich die Vollmacht beanspruchen, diese Entscheidung zu treffen. Es sind Männer, die von sich behaupten, von Gott dazu bestimmt zu sein, Seinen Willen auszuführen, Menschen in die Hölle werfen oder ihnen Einlaß in den Himmel gewähren zu können. Hier, in der Gegenwart des Allmächtigen, sehen sie sich umgeben von ihren Anhängern. Da sind Päpste und Priester, die Königreiche durch ihre Worte bewegten; dort stehen alle die falschen Lehrer und Propheten aller Zeiten. Alle befinden sich dort mit ihren Billionen Anhängern. Sie haben ihren Nachfolgern das Paradies versprochen, und nun - in der Gegenwart Gottes, in dessen Namen sie ihre Versprechen und Drohungen aussprachen - ist die Zeit gekommen, ihre Versprechungen Wahrheit werden zu lassen. Sie werden von Gott durch den starken Engel aufgefordert, das zu tun, was sie vorgaben beauftragt zu sein, in Seinem Namen zu tun, "Wer ist würdig ..." (Offb. 5,2). Von ihren Nachfolgern und Mitgliedern werden sie gedränkt, ihnen für ihre Treue ihre Belohnung zu geben, aber sie sind machtlos. In der Gegenwart Gottes und der ihrer eigenen Untertanen sind sie unfähig. Sie sind nicht imstande, auch nur ein Wort hervorzubringen; nur eins können sie tun: bekennen! Bekennen das sie Betrüger, Märchenerzähler und Erfinder trügerischer Hoffnungen waren (Röm. 14,11; Phil. 2,9-11). Welch ein Augenblick. Ihre Anhänger starren sie an als sie ihre Verlogenheit entdeckten. Dadurch aber, daß sie ihren falschen Lehren folgten und ihren verlogenen Anmaßungen Glauben schenkten, sind sie für immer verloren. Die himmlischen Heerscharen können ihren Meinungen, ihrer Denkweise in aller Ewigkeit nicht vertrauen schenken. Nicht in einem von ihnen gibt es noch einen Glimmer von Hoffnung. Alles erscheint verloren - und Johannes weint, Offb. 5,4. -- Ja, es ist wichtig sogleich den Worten Gottes zu gehorchen, die dazu auffordern, "Sie ist gefallen, Babylon, die große Stadt ... Gehet aus von ihr mein Volk, daß ihr nicht teilhaftig werdet ihrer Sünden, auf das ihr nicht empfanget etwas von ihren Plagen." (Offb. 18:2,4) Wenn ein Leser dieser Worte sich noch in solchen Religionssystemen befindet, gelten diese Worte für sie. Kommen sie heraus aus Babylon. Glaubt nur den Worten der Bibel, nicht den Worten der falschen Ausleger.
[1090] Satan kehrt sich nicht darum, wie viele Sünden sie begehen, wenn sie ihm nur genug anhängen so das Gott sie nicht erlösen kann. In dieser Link finden sie noch mehr wie Satan unter den Menschen wirkt.
[1100] Eine kleine Gruppe. Es war nicht selten das Gott nur noch einen oder wenigstens sehr wenige hatte die ihm Treu blieben. Dabei erinnern wir uns an Enoch, Noah, Abraham, Elias und Daniel. Einige der bekannteren Männer unter den Vorläufern der Botschaft des Zweiten Kommens Christi waren: 1. Joseph Mede (1586-1648); Er war der Meinung, daß die Weissagung noch nicht ganz erfüllt war. Er schrieb zwei Bücher über die Offenbarung in denen er die Ansicht vertritt, daß das Gericht tausend Jahre dauerte.; 2. Patrick Forbes (17. Jahrhundert); Er schrieb über die Prophetie, die mit der Kirche zu tun hatte und schrieb ca. 1613 ein Kommentar zur Offenbarung.; 3. Johann Wilhelm Petersen (1649-1727); Deutscher Theologe und Pastor in Hannover. Auch er befasste sich mit dem Ende der Welt und schrieb ein Buch mit dem Titel, `Die Wahrheit des herrlichen Reiches Jesu Christi, das in der 7. Posaune noch zu erwarten ist.'; 4. Johann A. Bengel (1687-1752); Bengel lehrte als Professor der Theologie in Tübingen und war als ernster Christ sehr geschätzt. Er schrieb über die Offenbarung Johannes und "Gnomen, Kommentar zum Neuen Testament". Man weiß, daß er sich viel mit prophetischer Auslegung befaßte und das baldige Kommen Christi erwartete.; 5. Isaac Newton (1642-1727); Obwohl in erster Linie Physiker und Mathematiker, widmete er sich nebenbei der Theologie und wartete auf die baldige Wiederkunft Christi. Bekannt ist sein Werk `Observations on the Prophecies of Daniel and the Apocalypse of St. John'. das nach seinem Tode, im Jahre 1733, veröffentlicht wurde.; 6. John Gill (1697–1771) in England, unterstützte die geschichtliche Auslegung der Prophezeiungen im Buch Daniel. 7. Johann Petrie (1718–1792) aus Deutschland, glaubte das die 70 Wochen im Buch Daniel Teil der 2300 Jahr-Tage Prophetie waren. 8. Johann Fletcher (1729–1785) aus der Schweiz, verteidigte das Jahr-Tag Prinzip der Auslegung der Prophetien im Buch Daniel.
9. Lacunza (1731-1791); In Chile geboren, aber Spanischer Abstammung und bei den Jesuiten erzogen, war er frühzeitig an den prophetischen Büchern der Bibel interessiert. Davon zeugt sein Buch über das zweite Kommen Christi: "The second coming of Messiah in Glory and Majesty". Er schrieb es unter dem Pseudonym `Juan Josaphat Ben Ezra'. Das Buch wurde auf den katholischen Index gesetzt und später von Mexicos 10. Dr. de Rozas (1769-1848) in einer Schrift verteidigt. De Rozas war persönlich von der Lehre vom baldigen Kommen Christi erfaßt worden und kam - angeregt durch Lacunzas Buch - zu der Überzeugung, daß die 2300 Abende und Morgen im Jahre 1847 enden würden. 11. Edward Irving (1792-1834); In seiner Eigenschaft als Prediger in London, hatte er großen Erfolg. Selbst die `Gebildeten' wurden von ihm erreicht. Durch Henry Drummond wurde er in das Studium der biblischen Prophetie eingeführt. Er beschäftigte sich mit den Schriften Medes und Newtons und wurde in seinem Glauben an das zweite Kommen Christi durch Lacunzas Buch (oben erwähnt) bestärkt und vollends überzeugt. Dieser Eindruck war so stark, daß er Spanisch lernte, um das Buch ins Englische zu übersetzen. Irving war maßgeblich an der `Albury Park Konferenz' beteiligt, wo sich am prophetischen Wort Interessierte trafen, darunter auch J. Wolff und H. Drummond, auf dessen Landsitz die Konferenzen abgehalten wurden. Die erste dieser Zusammenkünfte fand im Jahr 1826 statt; es folgten fünf weitere in Abständen von einem Jahr. Es ist bemerkenswert, daß Geistliche aus verschiedenen Lagern und Ländern an diesen Veranstaltungen teilnahmen. Sie wurden - gerade für Europäische Gläubige an das Wiederkommen Jesu - eine große Segensquelle. Irving veröffentlichte verschiedene Bücher und Traktate. Die wichtigsten sind: "Babylon und Ungläubigkeit zum Untergang verurteilt" und "Auslegung der Offenbarung". Leider machte sich in seiner Gemeinde der Fanatismus breit; der Kummer darüber setzte seinem Leben ein vorzeitiges Ende.; 12. Joseph Wolff (1795-1862); Wolff war der Sohn eines jüdischen Rabbiners und stammte aus Weilersbach (ca. Lat. 8 & Long. 48.1) etwas nördlich zwischen Villingen und Schwemmingen, Baden Württemberg.
[01100b] Dies Hadramaut ist eine Provinz in Aden/ Jemen. Es mag dort eine Ortschaft mit diesem Namen gegeben haben aber meine Landkarte weist sie nicht auf.
[01120] William Miller predigte seine erste Botschaft nachdem er einigen Bekannten seine Studienresultate berichtete und die kleine Kirche in Dresden, New York, keinen Pastor hatte und jemand zu ihm kam, ihn einlud dort zu sprechen, und er darin einwilligte. Sieh, Booton Herndon, The Seventh Day, NY, 1963, Kapitel `And then shall the end come', S. 43-59.
[1150] Die Milleriten waren nicht Siebenten Tags Adventisten. William Miller war nicht der einzige der prophetische Rechnungen ausführte. Der Methodist Josiah Litch (1809-1866) z.B. befasste sich mit solchen Berechnungen und andere wie der Kongregationalist Sylvester Bliss (1814-1863), Joshua Himes (1805-1895) und Miller selbst stimmten den Berechnungen zwei Wochen vor deren Ablauf zu. Nach der Enttäuschung, jedoch, war Himes einer jener die an dem Glauben festhielten. Die längste prophetische Zeitspanne der 2300 Jahr-Tage kam am 22. Oktober 1844 zu ihrem Ende. Da es solch eine wichtige Prophezie war die himmlische und irdische Ereignisse mit sich bringen würde, sollten wir annehmen können das Gottes Wort über diese Ereigniss etwas zu sagen hat. Das himmlische Ereignis war ja die Beendigung des Priesterlichen Dienstes im Heiligtum und die Aufnahme des Dienstes Jesu als Hoher Priester im Allerheiligsten. Das bedeutet, wie im irdischen Dienst versinnbildet, das die angesammelten Sünden der Gläubigen aller Zeiten nun aus dem Allerheiligsten gereinigt werden mussten (3.Mose 8; 4.Mose19; 2.Kön. 16:13; 2.Chr. 29:22; 35:10ff; Hebr. 9:19ff), wie im Himmel nur Gott, gleichzeitig das Lamm und der Priester, es tun kann. Diese Veränderung des Dienstes Jesu ist es, den der Prophet Daniel dokumentierte wenn er schrieb: "Und er (der Engel) antwortete mir: `Bis zweitausenddreihundert Abende und Morgen um sind; dann wird das Heiligtum wieder geweiht werden." Dan. 8:14. Das wieder zu geweihte Heiligtum war das im Himmel, da auf der Erde am Ende der 2300 Jahr-Tage in 1844 kein Heiligtum existierte. Wie auch im irdischen Heiligtum, zur Zeit der gläubigen Israeliten, geschah die Weihung am Jom Kippur, dem großen Versöhnungstag, ein Bild des Gerichts, wenn nur jene unter Israel, die sich geistig darauf vorbereiteten hatten, ihre Sünden bekannten und verliessen, jedes Jahr einmal erlösende Vergebung fanden. So war es auch unter denen, die um 1844 glaubten, das Jesus, wenn er das Heiligtum verliess, in seinem Zweiten Kommen erscheinen würde. Sie beteten ernstlich zusammen, in brüderlicher Bereitschaft, um Vergebung, und der Heilige Geist vereinte sie im Glauben für das erhoffte, größte Ereignis aller Weltgeschichte. Es geschah aber nicht. Und Gott gab seinem Propheten Johannes die Einsicht einen guten Teil in der Mitte seines Buches diesem Tag zu widmen, das 10. Kapitel der Offenbarung. Darin lesen wir über die monumentalen himmlischen Vorgänge und wie sorgfältig und liebevoll Gott die wahre Sachlage seinem enttäuschten und geläutertem Volk erklärt. Geläutert nun, da jene, die nur für geheuchelten Glauben sich den Adventgläubigen anschlossen, nun einfach ihren einstigen, leichten Glauben verliessen, der ja nicht mit Hilfe des Wortes Gottes in ihrem Denken unerschütterlicher Weise errichtet worden war, aber meistens nur den Worten anderer folgte. Diese fingen nun leider an, ihre einzige Hoffnung vollständig aufzugeben. Sie hatten nicht genug Öl in ihren Krügen. Sie waren nicht wirklich bereit ihr Leben im Himmel anzufangen. Alle Adventgläubigen hatten eine bittere Enttäuschung, aber nur ernsthafte Gläubige suchten in der Bibel den Grund dafür zu finden, und sie fanden ihn im zehnten Kapitel der Offenbarung des geliebten Jüngers Jesu, Johannes. "Und ich sah einen anderen starken Engel vom Himmel herabkommen ... er hatte in seiner Hand ein Büchlein (das Buch Daniel mit der Zeitprophezie) aufgetan. Und er setzte seinen rechten Fuß auf das Meer und den linken auf die Erde ... und schwur ... daß hinfort keine Zeit mehr sein soll (die längste proph. Zeitspanne war zu Ende); ... eine Stimme ... redete ... nimm das offene Büchlein ... und verschling es! und es wird dich im Bauch grimmen (die Enttäuschung in 1844); aber in deinem Munde wird's süß sein wie Honig.(die Hoffnung der 2. Ankunft Jesu vor der Enttäuschung) ... Und er sprach zu mir: Du mußt abermals weissagen von Völkern und Heiden und Sprachen und vielen Königen." Offb. 10. Als die Schar der Gläubigen verstand das nicht die Erde das Heiligtum Gottes ist, das der Dienst Jesu aber im himmlischen Allerheiligsten in 1844 anfing, brachte diese Erkenntnis eine vollkommene Erklärung der Sachlage, die jene Christen, die sich streubten diese Lehre anzunehmen, weiter von Gottes Endzeit Botschaft entfremdete, so das sie ihre wahre Situation nicht mehr richtig einschätzen können. So kann es sein, das Wahrheiten vor ihren Augen verkündigt werden, sie diese aber nicht verstehen und so den gott dieser Welt anbeten als ob er der Gott des Himmels ist, Johannes 8:22-45. Wir müssen verstehen, das Gott nur eine Kirche, eine geprüfte Botschaft hat, und nicht viele, das sich aber viele noch nicht entschiedene Menschen in allen Kirchen befinden, und wenn diese am Ende der Zeit die Wahrheit klar verstehen, werden diese sich der einen Kirche zuwenden. Das Thema dieser Botschaft.
[1160] `Bekennen' bedeutet unsere Sünde(n) zu bekennen; Zuerst in 3.Mose 5:5 und zuletzt in Offb. 3:5 benutzt.; `bereuen' bedeutet unsere sündige lebensweise aufzugeben; Zuerst in 2.Mose 13:17 und zuletzt in Offb. 3:19 benutzt. (In der KJV)
[1200] Ein Vergleich der unterschiedlichen Glaubenspunkte die in der ersten und zweiten Abteilung des Heilgtums hervorgebracht werden sind diese:
Die 20 Prinzipien die das Heiligtum lehrt:
[1300] Wir beschrieben ja schon das die 1260 Jahr/Tage im Jahr 1798 zu Ende gingen. Wir erinnern uns auch daran, das das kleine Horn mächtig wurde für diese ziemlich gleich lange Zeitspanne. Im Jahr 1798 verlor dieses Horn seine jahrhundertlange Machtstelle als ihr Führer von dem Französischen General Berthier gefangen genommen wurde. Aber im Jahr 1929 unterzeichnete Mussolini einen Vertrag mit der Hornmacht und gab ihnen den Vatikan (Lateran Vertrag) als ihren eigenen Staat. (Lateinisch "VATIS" wird auch als `Weissagung', also Prophezeiung, übersetzt, sieh Nehemia 6, 12. Die Silbe "CAN", jedoch, bedeutet Schlange, die `Schlange der Weissagung', Offb. 12,9. Deshalb findet man auf Vatikanischen Münzen zwischen 1955 und 1965 geprägt (auch auf 1940 2 Lira Münzen), die Italienische Aufschrift, "Citta del Vaticano", `Stadt der Prophetie', Offb. 17,18, "... die große Stadt ... über die Könige auf Erden".) - Heute verstehen wir aber, das es abgefallener Protestantismus in die Vereinigten Staaten sein wird, das dem Tier seine Macht wieder geben wird. - Wir lesen deshalb:
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| Das Tier das gewesen war | und nicht ist | und wiederkommen wird |
| Päpstliche Unabhängigkeit und Verfolgungen für 1260 Jahre zwischen 538-1798. | Verlust päpstlicher Unabhängigkeit (1798-1929) | Wiederherstellung päpstlicher Unabhängigkeit (1929 -?). |
Dem Apostel Johannes wurde dann diese Macht `die wiederkam' näher beschrieben. "Hier ist der Sinn zu dem Weisheit gehört! Die sieben Häupter sind sieben Berge, auf welchem das Weib sitzt, und sind sieben Könige. Fünf sind gefallen, und einer ist, und der andere ist noch nicht gekommen; und wenn er kommt, muß er eine kleine Zeit bleiben." Offb. 17:9-11 In der Bibel kann `Häupter' Herrscher, Könige bedeuten, 1.Sam. 15:17; 2.König 9:6; 1.Kor. 11:3; Dan. 2:37-38; 7:6; 8:21-22. In Offenbarung 17:10,18 lesen wir also über sieben tatsächliche Könige. Und wir lesen auch: "Und ich trat an dem Sand des Meeres und sah wie ein Tier aus dem Wasser steigen, das hatte sieben Häupter und zehn Hörner und auf seinen Hörnern zehn Kronen und auf seinen Häuptern Namen der Lästerung." "Hier ist Weisheit! Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tieres; denn es ist eines Menschen Zahl, und seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig." Diese Bezeichung `Namen der Lästerung (Gr. onoma)' kann auch `Titel' bedeuten und wir finden sie auch in Offenbarung 13:1. Die Frage mag aufkommen, wie kann eine solche Macht, solche Herrscher, die doch so viele Anzeichen grosser Religiösität aufweisen doch so in der Offenbarung beschrieben werden? Nun, die Bibel hat einiges zu sagen über die Form von Religion, aber sie haben nicht den Segen Gottes aber den seines Widersachers. Das bedeutet jedoch nicht, das alle seine Anhänger diese `Natur' des Tieres haben. Es gibt unter allen Religionen zu allen Zeiten ernsthafte Gläubige die Gott gefallen. Die Phrase `Hier ist Weisheit' verbindet Offb.13:18 mit Offb.17:9 schon oben zitiert. Wir lesen aber auch: "Und ich sah seiner Häupter eines, als wäre es tötlich wund; und seine tötliche Wunde ward heil. Und der ganze Erdboden verwunderte sich des Tieres." Offb. 13:3 Wir verstehen nun das die `fünf schon gefallenen Könige' von Offenbarung 17:10 vor diesem König der tötlich verwundet worden war, dessen Wunde aber heilte, regierten. Da diese Könige in die Endzeit gehören sehen wir uns um, welcher unter ihnen diese zuerst scheinbar tötliche Wunde empfing und wir erinnern uns an die Ereignisse vom 13. Mai 1981. An diesem Tage erlitt der sechste dieser sieben Könige ernste Verletzungen durch die Kugeln eines Attentäters. Obwohl sie ernst waren und der Verwundete für einige Zeit am Rand des Todes stand, überlebte er aber. Die fünf Könige vor ihm regierten von: 1. 1922-1938; 2. 1939-1958; 3. 1958-1963; 4. 1963-1978 und der fünfte für nur 33 Tage im Jahr 1978. Der sechste regierte dann von 1978-2005 und jetzt regiert der siebte König, der, wenn unsere Annahme richtig sein sollte, der letzte dieser sieben Könige sein wird. Den achten (Offb. 17:11) aber beschreiben wir sogleich. Diese Annahme, wenn richtig, bringt ernste Schlußfolgerungen mit sich und wir befinden uns am Ende der Bewährungszeit und kurz vor dem Zweiten Kommen Jesu. Vorher aber wird der Satan selber (der achte König) die Menschheit zu teuschen versuchen in dem er sich als Jesus Christus verstellt, "denn er selbst, der Satan, verstellt sich zum Engel des Lichts. ... Darum wird ihnen Gott kräftige Irrtümer senden, daß sie glauben der Lüge auf daß gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glauben, sondern haben Lust an der Ungerechtigkeit. ... und sie beteten den Drachen an, der dem Tier die Macht gab, und beteten das Tier an und sprachen: `Wer ist dem Tier gleich, und wer kann mit ihm kriegen?' ... Darum ist es nicht ein großes (Ding), wenn sich auch seine Diener verstellen als Prediger der Gerechtigkeit; welcher Ende sein wird nach ihren Werken." 2.Kor. 11:14; 2.Thess. 2:11,12; Offb. 13:4; 2.Kor. 11:15. Deshalb müssen jene die an Gott glauben jeden Tag sein Wort studieren, damit sie es verstehen, die Hoffnung ihrer Erlösung, und Wahrheit von Irrtum unterscheiden können. Denn wenn der Satan als Engel des Lichts erscheinen wird, kann das eine überaus große Überraschung sein, denn seine Worte werden die Worte Gottes zu nichte bringen wollen. Man erkennt ihn, diesen Satan, aber daran, das er seine Füße auf die Erde setzten wird und nicht um den ganzen Erdball herum gesehen werden kann. Dies ist im Gegensatz zu Jesus, der so geschildert wird, das seine Füße nicht die Erde berühren und das er wie ein Blitz kommt und ihn "alle" Augen sehen werden (Offb. 1:7-8; Mt. 24:24-27,31; 25:31; 1.Thess. 4:16-17). Wenn das, wohl bald, geschieht, erinnert euch an die Worte der Bibel wie oben quotiert und bleibt den Worten Gottes und seinen Geboten treu. Die Frage mag aufkommen, `Wie wenig Zeit haben wir bevor dies alles geschieht?' Die Reihenfolge der Ereignisse, wie der Satan sich als Jesus Christus verstellt, finden wir in Offenbarung 12:13-17. Daraus lernen wir, das nach der Regierung des siebten Hauptes, Satan sich für eine Zeitspanne von "eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit" zeigen wird, also für dreieinhalb Jahre, die gleiche Zeitspanne die Jesus auch hatte, als er als Messiah vom Tag seiner Taufe durch Johannes bis zu seinem Tod und seiner Auferstehung hier auf unserer Erde wandelte. Wie wenig Zeit haben wir also? Vielleicht nur die Länge der Regierungszeit des siebten Hauptes und die dreieinhalb Jahre zusammen gerechnet, bis dahin müssen seine Nachfolger ihre Sünden bereut, bekannt und vergeben haben und Jesus akzeptieren und sich taufen lassen, Apg. 2:37,38; Mark. 1:9-11; 1.Pet. 2:21; Apg. 8:36-39; Kol. 2:12; Matt. 28:19,20; Apg. 19:1-5; Röm. 6:3,4; Gal. 3:37; 1.Joh. 2:6; Offb. 22:14. Die Frage, unterstützt die Bibel die Vermutung das diese Welt einmal die Aufrichtung einer Weltregierung sehen wird? Wir hoffen dies wird nie geschehen. Wird Gott das zulassen? Das schreckliche Tier und das Lamm in Offb.13, werden diese so etwas für eine kurze Zeit fertigbringen können? Wir hoffen nicht. Wir haben wenig Zeit, Jesus kommt bald wieder.) Na ja, vielleicht besprechen wir noch etwas die Zahl 666. Offenbarung 13, 16-18 macht klar das drei Merkmale dem Tier zu eigen sind, (a) ein Malzeichen, (b) sein Name, (c) die Zahl seines Namens. Die Zahl seines Namens muss sich aber nicht unbedingt auf eine bestimmte Person beziehen. Das geht aus dem folgenden Vers hervor, "Und er hatte einen Namen geschrieben auf seinem Kleid ... Ein König aller Könige und ein Herr aller Herren." Offb. 19,16. Das Griechische Wort für "Name" ist `onoma'. Es wird in Offb. 13, 17-18 auf den Titel (Langenscheidt's Wörterbuch), "... ein König aller Könige ..." hinweisend benutzt und kann deshalb auch so in Offb. 13,17 verstanden werden. Das bedeutet also, daß der Name des Tieres nicht auf eine einzige, besondere Person hinweist aber vielmehr auf einen Titel. War es der Kaiser Nero? Wohl kaum, sein Name oder Titel ergibt nicht die Zahl 666 und er war nur eine Person. War es `HE LATINE BASILEIA' ( das lateinische Köngreich') das mit 666 gemeint ist? (1) Alexander Campbell (1788-1866) dachte diese Identifizierung sei möglich in seinem, A Debate on the Roman Catholic Religion (Eine Debate über die Römisch Katholische Kirche), veröffentlicht in 1837. (2) Johannes Gerhard (1582-1637), ein Lutheraner schrieb, Adnotationes in Apocalypsin, S. 110, das es mit `LATEINOS' oder `ECCLESIA ITALIKA' zu tun hätte. (3) Andreas Helwig (1572-1643), ein Rektor von Berlin verfasste, Antichristus Romanus. Er schrieb das Romith `VICARIVS FILII DEI', "Stellvertreter des Sohnes Gottes" als 666 verstandt. Nun gut, jene die behaupten, das damit das Amt des Pabstes gemeint ist haben die besten Gründe dafür. V=5, I=1, C=100, I=1, V=5, I=1, L=50, II=2, D=500, I=1 : 666. Quellen für die Benutzung dieses Titels sind wenigstens in Englisch/Amerikanischen Druckmaterialien nicht selten. Wir finden diesen Titel in A) `Crossing the Threshold of Hope by Pope John Paul II: Erstes Kapitel: `The Pope': `A Scandal and a Mystery', S. 3, "Der Leiter der Katholischen Kirche ist seiner Lehre gemäß als Stellvertreter des Sohnes Gottes definiert (und auch so von seinen Nachfolgern akzeptiert). Den Pabst versteht man als den Mann auf Erden, der den Sohn Gottes darstellt, der den Platz des Zweiten Gottes der allmächtigen dreieinigen Gottheit einnimmt." S. 13, "Der Pabst ist nicht der einzige der diesen Titel hat, mit Bezug darauf, das jede Kirche einem Bischoff, Stellvertreter Christi anvertraut ist." B) Zehn Päbste benutzten gerne die Schenkung des Konstantins als Beweis ihrer erlauchten und zivilen Würden. Die `Schenkung des Konstantins' ist ein gut bekanntes, verfälschtes Dokument. Man fand es zuerst in den `Falschen-Isidorian Dekreten' aus der Zeit um 847-853 n.Chr. Teile dieser `Schenkungsschrift' übernahm man später in den meisten der Mittelalterlichen Buchsammlungen Katholischer Kanongesetze. Unter diesen Sammlungen waren die von, 1. Kardinal Anselms, `Deusdedit' (ungef. 1148 nChr.), 2. Gratians `Dekretum' (oder auch `Concordia Dis |