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Israels Auszug aus Ägypten


The Exodus
Hyksos auf Deutsch
Mehr Bilder
Tutankhamon
Einleitung
Der Exodus
Lange Zeitperioden
Die Richtung des Exodus
Die Geologischen Merkmale bei Nuweiba Beach
Die Vernichtung von Pharaohs Armee
Die Hyksos - Amalekiter
Das Wandern in der Wüste
Wiederbegutachtung
Erklärung von Psalm 78:49
Etwas Interessantes
Physikalische Untersuchung
Was Passierte?
Was Geschah aber wirklich?
Der Geistliche Winkel
Die Theologie Moses
Gnade Überall Reichlich Vorhanden
Letzter Blick
Der Auszugsbericht
Zusammenfassung der Geography
Von Moses bis Josua
Quellen und Notizen
Dimensionen & Einrichtungen des Heiligtums
Hirten Könige
Toledoth
Internet Lexikon Genesis


Einleitung

Der Bericht der Auswanderung Israels aus Ägypten ist seit langer Zeit das Thema vieler Diskussionen altestamentlich biblischer Geschichte. Wir wollen aber nicht Zeit und Platz dazu benutzen die alten Meinungen wieder zu erzählen, aber viel mehr die neuen Einsichten aufzeigen. Jene unter euch die CIAS schon etwas kennengelernt haben verstehen, das wir nicht `gewöhnliche' Geschichte berichten. Wir richten unsere Aufmerksamkeit auf die Entwicklungen in der revidierten Geschichte der biblischen Länder. Bisher hatten wir damit sehr beachtenswerten Erfolg und folgen nun auch in diesem Bericht neueren Auffassungen zu welcher Zeit, und wohin, Israel entkam als sie ihre Wohnorte in Ägypten schleunigst verliessen.

Konventionale Geschichte hat keine Erfolge gehabt eigentlich die gesamte Geschichte Israels richtig zu berichten. Wir lehnen ihre Erklärungen ziemlich vollständig ab und unsere verschiedenen Abhandlungen bringen die notwendigen Veränderungen ziemlich gut in den Vordergrund. Eine falsch angefangene Chronologie kann nicht hoffen aus den biblischen Berichten Sinn zu machen. Diese Situation hat viele falsche Ideen und tiefreichende Folgen im Gedankengut der ganzen Welt mit sich gebracht. Wir hoffen das es genügend Leser gibt die dies Erkennen und Veränderungen im Lehrmaterial anfangen können.

In revidierter Geschichte fand der Exodus ungefähr 30-35 Jahre nach dem Ende der 12. Dynastie statt. Die Ankunft der Israeliten in Sinai war somit auch der Anfang der Hyksos/Amalekiter Zeit in Ägypten.

Der Exodus

Nach dem biblischen Bericht führte Moses Israel und auch eine Mischbevölkerung aus Ägypten.[50] Als Nahrungsmittel auf dem langen, ermüdendem Weg aßen sie ungeseuertes Brot das sieben Tage erhalten bleiben und wohl weniger Magenbeschwerden verursachen würde, was sie verlangsamen könnte, 2.Mose 12:15-20. - Diese sieben Tage waren auch die Zeitspanne, die sie, Tag und Nacht laufend, von Succoth in Ägypten bis zum Nuweiba-strand benötigen würden. Das zeigt, das sie schon ein gesundes und kräftiges Volk waren.

"Also zogen aus die Kinder Israel von Ramses nach Sukkoth, 600,000 Mann zu Fuß ohne die Kinder. Und es zog auch mit ihnen viel Pöbelvolk und Schafe und Rinder, sehr viel Vieh." 2.Mose 12:37-38.

Die Bedeutung des mitfolgenden Mischvolkes mag sein, das zu dieser Zeit die Lebensbedingungen in Ägpyten tatsächlich nicht sehr gut waren. Wir finden dieses Mischvolk wieder in anderen biblischen Büchern erwähnt.

"Und das Schwert soll über Ägypten kommen; und Mohrenland muß erschrecken, wenn die erschlagenen in Ägypten fallen werden und sein Volk weggeführt und seine Grundfesten umgerissen werden. Mohrenland und Libyen und Lud mit allerlei Volk und Chub und die aus dem Lande des Bundes sind, sollen samt ihnen durchs Schwert fallen." Hesekiel 30:4,5; Jeremia 25:19

Gemäß des biblischen Berichtes fand der Exodus auch genau zu der vorher schon erwähnten Zeit statt, 1.Mose 15:13; Galater 3:17. Warum findem wir in 1. Mose 400 Jahre und im Brief an die Gemeinde der Galater 430 Jahre?

Lange Zeitperioden

Wir finden sogleich heraus das diese lange voraus deutende Daten schon ganz genau sind. Wir finden hier ganz genaue Daten in der Bibel. Lasst uns die Texte vergleichen.

"Da sprach Er (der Herr) zu Abram: Das sollst du wissen, daß dein Same wird fremd sein in einem Lande, das nicht sein ist; und da wird man sie zu dienen zwingen und plagen 400 Jahre." 1.Mose 15:13. "Ich sage aber davon: Das Testament das von Gott zuvor bestätigt ist auf Christum, wird nicht aufgehoben, daß die Verheißung sollte durchs Gesetz aufhören, welches gegeben ist 430 Jahre hernach."Gal. 3:17.

Wir müssen den genauen Wortlaut betrachten. Nach dem Genesis Bericht fangen die 400 Jahre nicht an bis es einen wirklichen "Samen" von Abraham gab, nämlich an dem Tag als Isaak nicht mehr ein Kleinkind war (er entkam der hohen Sterblichkeitssrate kleiner Kinder), er war nun fünf Jahre alt, "Und das Kind wuchs und ward entwöhnt; und Abraham machte ein Großes Mahl am Tage, da Isaak entwöhnt ward." 1.Mose 21:8. Abram erhielt die Vorhersage seines Sohnes zum ersten Mal als er 75 Jahre alt war. Isaak wurde 25 Jahre später geboren, nachdem er und Sara endlich glaubten und mal wieder geschlechtliche Verbindung hatten. Fünf Jahre später als Abraham 105 Jahre alt war fand dieses Fest der Entwöhnung statt. Paulus benutzt diese Daten in seinem Brief und deshalb haben wir einen Unterschied von 30 Jahren zwischen dem was Moses sagt und was Paulus sagt. Wann wurde also das Gesetz Gottes Abrahams Nachkommen gegeben? Sie erhielten es 400 Jahre nach seinem 105. Geburtstag das im Jahr 1845 v.Chr. stattfand und bis zum Jahr 1445 v.Chr. reicht als Israel kurz nach ihrem Auszug aus Ägypten am (`Jebel el Lawz') Berg Sinai war. Paulus fängt seine Berechnung in dem Jahr an, als Abram das Versprechen erhielt, das er einen Sohn haben würde, also als Abraham 75 Jahre alt war.

Wann lebte Abraham also? Er lebte zwischen 1950-1775 v.Chr.; und er starb als er 175 Jahre alt war, 1.Mose 25:7.

Aus dieser Sachlage erkennen wir auch das 1.Mose 15:13 nicht sagen will das seine Nachkommen, Israel, nicht 400 Jahre lang als Sklaven arbeiteten, aber nur eine Zeitspanne am Ende der 400 Jahre solch ein Leben führten.

Durch die symbolischen Ereignisse der grossen Dunkelheit und dem brennenden Ofen, offenbarte Gott seinem Knecht Abraham das Israel in Ägypten dienstbar sein wird und erklärte das ihre Zeit 400 Jahre betragen sollte. "Darnach", sagte Er, "sollen sie ausziehen mit großem Gut." 1.Mose 15:14.

Wie so die eventuelle Freiheit Israels aus dem Land ihrer Unterdrückung vorhergesagt wurde, erwähnte auch der viel studierte Apostel Paulus, das gegen das Wort Gottes die ganze Macht Pharaohs nichts ausrichten konnte und ähnlicherweise wird Christus seinen Nachfolgern dienen, wenn das genaue Datum, nur Gott bekannt, ihrer Erlösung erreicht ist. "Da dieselbe (Zeit) um war, ging das ganze Heer des Herrn auf einen Tag aus Ägyptenland." 2.Mose 12:41; Galater 4:4,5; Daniel 9. So sicher sind Gottes Versprechen, der wahre Geist Seiner Propheten.

In dem Gott Israel aus dem Land ihrer Knechtschaft führte, bewies Er Seine Macht über die Natur und über die, deren Gott die Natur ist. Der Herr Allmächtig ging durchs Land der Stolzen in Ägypten [78] wie er durch die ganze Erde am Ende der Tage gehen wird: mit "donnern und hageln, daß das Feuer aus die Erde schoß" (2.M. 9:23), mit `Erdbeben' (2M 19:18) und Tod (2M 12:29,30). Gott führte sie durch die große Wüste und "ließ die Wasser aus dem harten Felsen gehen" (5M. 8:15) und "ließ das Manna auf sie regnen ... und gab ihnen Himmelsbrot", Psalm 78:24.

Als die 430 Jahre "... um waren, da kam das ganze Heer des Herrn auf einen Tag aus Ägyptenland." 2.Mose 12:41. "Da aber die Zeit erfüllet ward, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einem Weibe und unter das Gesetz getan, auf daß er die, so unter dem Gesetz waren, erlöste, daß wir die Kindschaft empfingen." Galater 4:4,5. Hier finden wir die Symbole mit Genauigkeit und Schwere der gesamten Sachlage wunderbar erklärt. Der Prophet Daniel beschreibt dies auch in seinem ganzen 9. Kapitel mit seinen eigenen Worten aufgrund der Gesichte die er empfing, "Und nun, Herr, unser Gott, der du dein Volk aus Ägyptenland geführt hast mit starker Hand und hast dir einen Namen gemacht, wie er jetzt ist: wir haben so gesündigt und sind leider gottlos gewesen." Dan. 9:15; wo der fett gedruckte Teil bedeutet, das Herrscher viele Namen haben konnten, wegen der Dinge mit denen sie zu tun hatten.

Diese Geschichte Israels passt in den Hintergrund des Alten und Mittleren Königreiches der Ägypter. Wir lernen hier das das `alte" und `mittlere' Königreich nicht voneinader getrennte Zeitalter waren, aber das sie teilweise parallel miteinander verliefen. So lesen wir,

"Und die Ägypter zwangen die Kinder Israel zum Dienst mit Unbarmherzigkeit und machten ihnen ihr Leben sauer mit schwerer Arbeit in Ton und Ziegeln und mit allerlei Frönen auf dem Felde und mit allerlei Arbeit, die sie ihnen auflegten mit Unbarmherzigkeit." 2.Mose 1:13-14.

Und so brachte der Auszug Israels auch das Zeitalter der Pyramiden zu seinem Ende als die Arbeiter das Land ihrer Knechtschaft verließen wie auch schon Dr. Ewald Metzler darauf hin wies. Ja, Menschen bauten Pyramiden, Gott richtete sie auch auf. Die Pyramiden der Menschen sind kleine Haufen von Felsen in der Wüste; die Pyramiden Gottes sind die Alpen, Anden, das Felsengebirge und die Himalaya Berge. So empfehlen wir unseren Lesern die gesamte Sachlage noch einmal zu betrachten.

Moses führte sein Volk an einem vorher bestimmten, prophetischen Wadi Watir, damals ohne Asphalt, fuehrt zum  Nuweiba StrandDatum as dem Land am Nil. Wie auch die Sterne und Planeten genau ihre großen Kreise ziehen, kennen Gottes Absichten keine Eile und Verzögerungen. Alles erfüllte sich damals genau und alles erfüllt sich auch noch heute ganz genau. So wurde auch in himmlischen Versammlungen die Stunde des Kommens Jesu Christi genau vorher bestimmt. Als die genaue Stunde schlug, wurde Jesus in Bethlehem geboren. Zur Zeit der zehnten Plage, war Israel auch gegürtet und bereit Ägypten zu verlassen. Mit ihnen entfloh auch ein Mischvolk einem Land, das die Strafgerichte Gottes erfuhr. (2.Mose 12:37,38; Hesekiel 30:4,5; Jer. 25:19).

Die Bibel beschreibt also wie schnell die Israeliten das Land ihrer Unterdrückung verliessen.

"Und zur Mitternacht schlug der Herr alle Erstgeburt in Ägyptenland von dem ersten Sohn Pharaohs an, der auf seinem Stuhl saß, bis auf den ersten Sohn des Gefangenen im Gefängnis und alle Erstgeburt des Viehs. Da stand Pharaoh auf und all seine Knechte in derselben Nacht und alle Ägypter, und ward ein großes Geschrei in Ägypten; denn es war kein Haus, darin nicht ein Toter war. Und er forderte Mose und Aaron in der Nacht und sprach: Macht euch auf und ziehet aus von meinem Volk, ihr und die Kinder Israel; gehet hin und dienet dem Herrn, wie ihr gesagt habt. ... Und die Ägypter drängten das Volk, daß sie es eilend aus dem Lande trieben ..." 2.Mose 12:29-33

Die Zeit jener guten Gelegenheit war kurz, denn nur Stunden Zeit später änderte Pharao seinen Sinn, rüstetet seine Armee und jagte Israel nach. Unter allen seinen Truppen befanden sich auch die hochgestellten und Priester, Generale, Beamten und Regierungsmitglieder seines Landes. Aber die Flüchtlinge hatten einen Vorsprung, denn Gott führte sie bei Tag kühlend von einer Wolke überschattet, und Nachts erleuchtete er ihren Weg mit einer Feuersäule, 2.Mose 32. Sie verloren dadurch keine Zeit und innerhalb vom ersten Tag, an dem sie ihr ungesäuertes Reisebrot anfingen zu essen, bis sechs Tage später, wenn das Brot schlecht sein würde, erreichten sie die Stelle ihrer Erlösung. Aber Moses und das Volk wussten dies alles noch nicht.

Die Richtung des Exodus

Vom Nildelta aus zogen die Iraeliten zuerst südlich und dann durch die Wüste Sinai bis sie in Etham, auf der anderen Seite der Halbinsel gegenüber von Arabien, ankamen. Ohne Pause zog das ganze Volk, Tag und Nacht zu dem Ufer, das wir heute als den Strand von Nuweiba kennen. Der heute sogenannte Wadi Watir war wohl der Pfad dem sie folgten und Gott sprach zu Moses:

"Rede mit den Kindern Israel und sprich, daß sie sich herumlenken und sich lagern bei Pihachiroth, zwischen Migdol und dem Meer, gegen Baal-Zephon, und daselbst gegenüber sich lagern ans Meer." 2.Mose 14:2

Die Stelle wo das `herumlenken' geschah mag in der Nähe, wo die gelben Linien sich trennen, stattgefunden haben. Moses wusste, das sie am Berg Horeb ankommen sollten, dort, wo er als Hirte im Dienst für Jethro Zeit verbrachte. Aus diesem Grund mag er gedacht haben Israel auf dem Weg nach Eilat, am nördlichen Ende des Aqaba Golfes, zu führen und von dort auf der Arabischen Seite südlich hinab nach Midian und zum Berg Horeb. Der Weg nach Sinai in der Nähe von wo Gott Moses gebot sich herum zu lenken, 2.Mose 14:2 -  Near to where God told Moses tu turn, Ex. 14:2 Gott aber nötigte Moses bevor er zu weit in der Richtung ging, sich `herum zu lenken', also nicht Richtung Nord Aqaba zu gehen aber weiter östlich nach Nuweiba, ein Strand, den Moses gekannt haben musste, und wo Gott plante sein auserwähltes Volk auf wundersamer Weise durch das Meer zu führen.

Wo ist der biblische Berg Sinai? Landkarte

"... aber Moses floh vor Pharao und blieb im Lande Midian und wohnte bei einem Brunnen." 2..Mose 2:15

"Mose aber hütete die Schafe Jethros, seines Schwiegervaters, des Priesters in Midian, und trieb die Schafe hinter die Wüste und kam an den Berg Gottes, Horeb." 2.Mose 3:1

Vielleicht bedeute `hinter die Wüste' vom Ägypten her gesehen zum Osten hin. Die Wüste würde dann die weiter entfernte Sinaiwüste sein und nicht die Sahara oder die vor dem Golf von Suez.

"... wenn du mein Volk aus Ägypten geführt hast, werdet ihr Gott opfern auf diesem Berge." 2.Mose 3:12

Zur Zeit des Apostels Paulus wusste man noch wo Midian war.

"denn Hagar heißt in Arabien der Berg Sinai ..." Galater 4:25

"Da nun Pharao das Volk gelassen hatte, führte sie Gott nicht auf der Straße durch der Philister Land, die am nächsten war ... Darum führte er das Volk um auf die Straße durch die Wüste am Schilfmeer. ... und lagerten sich in Etham, vorn an der Wüste ... herumlenke und lager bei Pihachiroth, zwischen Migdol und dem Meer, gegen Baal-Zephon ... Denn Pharao wird sagen ... Sie sind verirrt im Lande; die Wüste hat sie eingeschlossen." 2.Mose 13:18-20; 14:2-3

Obwohl wir nicht genau wissen wo diese alten Ortsnamen sich befanden, erkennen wir, das die Sinai Halbinsel zwei Küsten hat, die am Golf von Suez und die am Golf von Aqaba. Uns interessiert jetzt aber nur eine westliche Küste von der Israel zur östlichen Küste kommen würde. Jenachdem von wo aus man blickt kann ein Volk sich zwischen einem Ort und dem Meer niederlassen. Pharao hatte sehr wahrscheinlich durch seine Beobachtungsposten auf den Bergspitzen erfahren, wo Israel sich befand. Er wusste das Nuweiba keinen Ausweg hatte und konnte sich nicht denken, warum Moses sein Volk dorthin brachte und er sich deshalb verirrt haben musste. Dieser Umstand alleine sollte uns zum nachdenken bringen. Pharaoh hätte wohl kaum denken können das Moses und Israel sich verirrt haben, wenn die Überquerung der `Roten See' auf den Golf von Suez Bezug nimmt. Es scheint, daß diese kurze Bemerkung einer viel weiter entfernten Stelle besser zustimmt, einen Ort, wo man nicht oft hinkam und zu dem die meisten Einwohner Ägyptens nie hingingen.Deep water chariot wheel Er presste seine Chariots zu schnellerer Jagd, und sah bald die Öffnung zu Nuweiba. Der Herr in der Wolkensäule brachte jedoch Finsternis vor die Ägypter, während Israel Licht hatte. Dort war er nun mit seinen besten 600 Streitwagen und sein ganzes Heer von Soldaten. Seine Ratgeber und Priester konnten jetzt nicht helfen. So verbrachten sie ungeduldig ihre Zeit, konnten das Dunkel aber nicht penetrieren. Ihre Orientierung war ganz verwirrt. Vorher war Israel voller Furcht und Klagen, jetzt aber, da sie Licht hatten, wurden sie wieder froh und ihre Hoffnung lebte wieder auf. Als sie dann anfingen zur See hinunter zu gehen und den trockenen Pfad entlang, bemerkten das nach einiger Zeit die Ägypter und sie versuchten ihnen nach zu jagen. Pharaohs Augen schweiften schnell herum und zu seinem Erstaunen sah er das Volk auf einem trockenen Pfad durch das Meer hindurch der Arabischen Seite zustreben. Ohne Bedenken jagte er ihnen auf dieser Landbrücke nach. Obwohl die heutigen Tiefenmessungen der Landbrücke eine halbe Meile beträgt, also fast einen Kilometer tief, muss der Pfad gut genug für seine leichtgebauten Jagdwagen gewesen sein, darauf zu fahren. Aber Steine und Korallen mögen bald angefangen haben seine Geschwindigkeit zu vermindern und sein Blick richtete sich auf die hohe Wasserwand kurz bevor die Wellen auf sie niederstürtzten. Satelitenbilder zeigen Sturmwolken die andeuten, das gerade in dieser Gegend solche Winde vorkommen können. Aber es war ja ein Wunder.[100] Augenscheinlich benutzte Gott einen starken Wind diese Zustände für die Errettung seines erwählten Volkes zu schaffen. Nur jene, die an Gott glauben, können ein Wunder verstehen. Gott offenbarte hier wieder einmal für sein Volk seine große Macht und Kraft über die Natur. Diese Ereignisse prägten sich tief im Bewußtsein des Volkes ein und sie sprachen sehr oft davon während der nächsten Jahrhunderte, so daß auch Nachbarvölker davon wußten. Als sich Israel aber noch am Nuweiba Strand befand, und keinen Ausweg sah, sprachen sie zu Moses:

"... Waren nicht die Gräber in Ägypten [gut genug], daß du uns mußtes wegführen, daß wir in der Wüste sterben? Warum hast du uns das getan, daß du uns aus Ägypten geführt hast?" 2.Mose 14:11

Die Worte `aus Ägypten' bedeuten das Israel den tatsächlichen Grund Ägyptens verlassen musste, um in Sinai anzukommen. Da die Halbinsel, die wir heute Sinai nenen, dem Land Ägypten zugehörte, muß der Berg Sinai sich ausserhalb der Grenzen Ägyptens, also in einem anderen Land, befunden haben. Der Weg nach Nuweiba Beach

Wie das Satelitenbild zeigt, erlaubte das Bergreiche Gebiet nur einen engen, sich durchwindenden Pfad.

"Und die Ägypter jagten ihnen nach und ereilten sie (da sie sich gelagert hatten am Meer) mit Rossen und Wagen und Reitern und allem Heer des Pharao bei Pihachiroth, gegen Baal-Zephon. ... und die Wolkensäule kam zwischen das Heer der Ägypter und das Heer Israel. Es war aber eine finstere Wolke und erleuchtete die Nacht, daß sie die ganze Nacht, diese und jene, nicht zusammen kommen konnten." 2.Mose 14:9,20

Josephus berichtet den Auszug folgendermassen:

Frederick A. Bridgman Gemälde "Da nun die Ägypter die Hebräer überholt hatten, bereiteten sie sich auf eine Schlacht vor, und wegen ihrer großen Menge zwangen sie sie in einen engen Platz ... Sie besetzten auch die anderen möglichen Fluchtwege zwischen den Bergen wo sie dachten die Israeliten fliehen könnten und somit verschlossen sie alle Auswege zwischen den steilen Bergen und der See; denn dort befand sich auf jeder Seite eine unüberwindbare Bergkette die bis zum Seeufer hinunter reichte und die wegen ihrer Rauheit ihre Flucht verhinderte." [300]

Der Bericht des Josephus scheint dem ziemlich grossen Nuweibastrand und dem felsigen Gebirge genau anzupassen. Keine andere Gegend hat alle diese Merkmale an einem Ort. Man kann sich schon vorstellen, das ein grosses Volk wie Israel hier Platz finden konnte, der Strand mag früher größer gewesen sein.

Israel überquerte trockenen Fußes das Rote Meer, 2.Mose 14:22. Dies ist ein weiterer Hinweis darauf, das sie auf einer erhöhten Landbrücke gingen, die es erlaubte, das alles Wasser auf ihren Seiten abfloß. Alle geographischen Punkte, über die wir nach dieser Durchquerung des Meeres lesen, befinden sich in Arabien. Nuweiba Beach Ihr nächstes Ziel war der Berg Sinai, die wie abgebrandt erscheinende Spitze des `Jebel al Lawz' [500], wo man viele interessante Felsformen finden kann und auch andere Archäologische Merkmale, die ihn gut mit Sinai in Übereinstimmung bringen.Jebel al Lawz ist nun als Sinai identifiziert.

Die Geologischen Merkmale bei Nuweiba Beach

Wie die Tiefenkarte zeigt ist die Unterwasser Landbrücke bis ca. 270 meter tief. Tiefenlinien von Nuweiba. Bevor wir von dieser Unterwasser Landbrücke wußten, konnte man sich ja kaum denken, das die Überquerung hier stattfand. Da die Entfernung zur Arabischen Seite ca. 11,2 kilometer ist kann der Winkel auf einer Entfernung von 5,5 kilometern rund 9 Grad gewesen sein.

Die Vernichtung von Pharaohs Armee

Als Israel auf der Arabischen Seite ankam, wurde die Wolke zu einer hohen Feuersäule mit Blitzen und Donner, und die Ägypter fürchteten sich sehr, Psalm 77:16-20. Als der letzte Israeliter oberhalb der Flutlinie war, Gebot der Herr Moses seinen Stab zu heben, und die Wasserwände stürzten von beiden Seiten auf die Armee Pharaohs und über alle seine Helden, so das sie alle umkamen, nachdem sie alle Gott willigen Erweisungen von Gnade zurück gewiesen hatten. So viel schweres Wasser brach über sie, das es niemand überlebte und die Landbrücke an diesem Tag wohl auch ihre Höhe etwas verlor als der Tsunami Sand und Gestein wegschwemmte, denn wir lesen, "Recke deine Hand aus über das Meer, daß das Wasser wieder herfalle über die Ägypter. ... und das Meer kam wieder ... und bedeckte Wagen und Reiter und alle Macht des Pharao ... daß nicht einer übrigblieb." 2.Mose 14:26-28.

Die Hyksos - Amalekiter

Nach der Überquerung des Roten Meeres, auf dem Weg zum Berg Hagar/Horeb/Sinai in Arabien, "Denn das Wort Hagar bedeutet den Berg Sinai in Arabien ..." (Galater 4:25, ZB), stießen die Amalekiter auf die Israeliten zwischen dem Roten Meer und `Jebel al Lawz', dem Berg Sinai in Arabien. Diese Einzelheit ist wichtig. Sie trafen sich nicht bis Israel auf der östlichen Seite des Roten Meeres war. Zu denken, das ein so großes Volk wie die Amalekiter sich in der Wüste der Sinai Halbinsel aufhielt, ist kaum glaubwürdig. Ein Kampf fing an während dessen Zeitspanne Aaron und Josua Moses halfen, seine Arme hoch zu halten, damit Israel siegen würde, 2.Mose 17:8-16. Beide Armeen waren etwa gleich stark. Rote Linie: Israels Weg aus Ägypten zum Arabischen Berg Horeb/Sinai. Gelbe Linie: Die Hyksos/Amalekiter treffen Israel am Berg auf ihrem Weg aus der Gegend von Mekka/Medina rund um den Golf von Akaba nach El Arish und Ägypten. Nach dem Kampf, trennten sie sich und die Amalekiter nahmen ihren Weg nördlich am Roten Meer entlang, wo sie dann die Sinai Halbinsel überquerten und während der nächsten Jahre das Land Ägypten einnahmen, da Pharaoh, seine Regierung und seine ganze Armee, im Meer starben. In den Ägyptischen Quellen werden sie die "Amu" gennant. [600]

Rote Linie: Israels Weg aus Ägypten zum Arabischen Berg Horeb/Sinai.
Gelbe Linie: Die Hyksos/Amalekiter treffen Israel am Berg auf ihrem Weg aus der Gegend von Mekka rund um den Golf von Akaba nach El Arish und Ägypten.
Nuweiba and Horeb/Dschebel al Lawz in Focus Zum Nachdenken: Dieser Bericht begründet die logische Reihenfolge der Auszugsgeschichte Israels aus dem Land ihrer Knechtschaft und vermeidet eine sonst fraglichere Annahme, wie die Hyksos/ Amalekiter zum traditionellen Berg Sinai auf der Halbinsel von Sinai hinkamen.

Während ihrer Oberherrschaft über Ägypten, befand sich das ganze Land in großem Leid und durcheinander. Sie hinterließen keine schriftlichen Quellen, nur Skaraben.

Das Wandern in der Wüste

Schon drei Tage lang ging das Volk Israel durch die Wildniss ohne gutes Trinkwasser zu finden. Ihr Durst bewegte alle ihre Gedanken und mürrisch wandten sie sich an Moses und fragten, `Was sollen wir trinken?' Und Moses rief den Herrn an; und der Herr zeigte ihm ein Bäumlein das Mose ins Wasser warf, und das Wasser wurde trinkbar. Dann gab Gott Moses Gesetze und Anordnungen um ihn zu prüfen, und Er sprach, "Wirst du der Stimme des Herrn, deines Gottes, gehorchen und tun, was recht ist vor ihm, und zu Ohren fassen seine Gebote und halten alle seine Gesetze, so will ich der Krankheiten keine auf dich legen, die ich auf Ägypten gelegt habe; Der Gespaltene Felsen auf dem Berg Horeb. Dies koennte die Stelle sein wo Moses Wasser wie ein Strom hinausfliessen sah, 2.M. 17:6. denn Ich bin der Herr, dein Arzt." (2M. 15:26). Israel hatte stete Probleme mit Unglauben. Wenn Schwierigkeiten auf ihrem Weg aufkamen, fanden sie keinen Ausweg. Ihr Gottvertrauen würde schnell verschwinden, und sie sahen nur den Tod vor sich. Und so murrten sie oft und sprachen, "Wollte Gott wir wären in Ägypten gestorben durch des Herrn Hand, da wir bei den Fleischtöpfen saßen und hatten die Fülle Brot zu essen." (2M. 16:3). Israel fühlte wirklich noch keinen Hunger. Sie hatten noch Nahrungsmittel bei sich, sie fürchteten aber die Zukunft. Sie konnten es sich nicht vorstellen wie so viele von ihnen in der Wüstenwildnis leben könnten, und das mit den wenigen Brocken Brot die sie hatten, und in ihren Gedanken sahen sie sich alle als hungrige Skelette. Der Herr brachte sie aber zu diesem Zustandt damit sie ihre Herzen Ihm zukehren lernen würden, Ihm der sie in Macht und Kraft aus der Sklaverei mit großen Wundern befreite. Er wollte ihnen auch jetzt so helfen, wenn sie in Gott in ihrer Angst anrufen würden, so das er ihnen dann Zeichen Seiner Liebe und Sorge geben könnte. Israel aber schien unwillig zu sein dem Herrn auch nur etwas weiter zu vertrauen, trotz dem ihre Augen die Beweise seiner stetigen Hilfsmacht vor sich sahen. Nahansicht der anderen Seite des gespaltenen Felsens. Hätten sie auch nur ein wenig wahren Glauben und Vertrauen in Gott, würden sie Hindernisse und Schwierigkeiten, oder auch tatsächliches Leiden, schon freudig ertragen können nachdem er sie durch das Rote Meer führte und sie sich von Pharaoh gerettet sahen. Unsichtbare Götter verstand man wohl nicht in Ägypten. Wir müssen verstehen, das Gott sich in Seinem Wort beweist.

Nicht nur das, der Herr hatte ihnen auch versprochen sie von Krankheiten zu beschützen. Im Land ihrer Knechtschaft führten sie ein hartes Leben. Man brachte ihre Kinder um, und in Antwort ihrer Gebete wegen ihrer Not, führte Gott sie aus Ägypten. Nach diesen sicheren Versprechen Gottes, war ihr Unglaube Strafwürdig. Sie gaben jedes mal, wenn etwas unerwartetes geschah, dunklen Zweifeln Raum, und beklagten sich vor Moses.

Diese Haltung haben auch viele vermeintliche Christen heute auf Erden. Viele mögen auf das alte Volk Israel zurück schauen und sind erstaunt über ihren Unglauben und Murren nachdem der Herr so viel für sie getan hat und ihnen oft Seine Fürsorge und Liebe zeigte. Sie denken, wenn es einen Gott gibt, sollte so etwas nie vorkommen, das Menschen in solche Nöte geraten. Gott wollte Israel aber lehren, das sie niemals in Furcht vor Menschen leben müssen, so lange sie Gott vertrauen. Einige die so denken wie die Zweifler in Israel, geben unter viel leichteren Schwierigkeiten ihren Glauben auf und fangen an zu murren. Sie kennen sich kaum selber. Gott prüft sie öfter einmal, und versucht ihren Glauben in kleinen Dingen, und sie können diese leichten Versuche nicht besser ertragen als Israel ihre bestehen konnte. Ihre Gottesliebe erweist sich nicht als rein und vollkommen, sie kann nicht alles ertragen. Unser Glaube an Gott sollte stark, aktiv und geduldsam sein - "eine Gewisse Zuversicht des, das man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, das man nicht sieht." (Hebr. 11:1). Dann würde die Sprache solcher sein das sie sagen, "Lobe den Herrn, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen!" (Ps. 103:1ff).

Dem `Selbst' abzusagen, ist für viele wirkliches Leiden. Sie hegen in sich verdorbene Appetite. Das einzügeln ungesunder Appetite würde auch heute viele Christen dazu veranlassen nach "Ägypten" zurück zu gehen. Wie Israel würden sie lieber als Sklaven leben, deren Krankheiten erdulden und sogar deren Tod, als von ihren Fleischtöpfen befreit zu werden. Für die Zeit der Trübsal verspricht Gott seinem übrigen, treuen Volk nur Brot und Wasser (Jes. 33:15,16).

Der Herr gab Seinem Volk Israel das nahrhafte Manna (2.M. 16:31) in der Wüste. Jeden Morgen fanden sie es in reichlicher Fülle 40 Jahre lang und es blieb gut einen Tag lang, am Freitag aber sammelten sie eine zweifache Menge und das blieb zwei Tage lang erhalten. Auf diese Weise lehrte Gott ihnen welcher Tag Sein heiliger Tag war, an dem sie nicht arbeiten sollten, 2.Mose 16. Auch heute noch ist der Herr Gott darauf bedacht das jene, die zu Seiner Schar der Gläubigen gehören, den Sabbat genau so sorgsam heilig halten. Jene die sich nicht darum kehren, ihre Lebensbedürfnisse für den Sabbat am sechsten Tag, dem Vorbereitungstag, zu zubereiten, verstoßen sich gegen das vierte Gebot und sind damit Übertreter des Gesetzes Gottes. Jene aber, die dem Herrn ehrlich dienen wollen, werden sorgfältig Seinen Sabbat heilig halten und alle Arbeit und alles Kochen und Zubereiten von Mahlzeiten vorher bewerkstelligen. Sie werden, in ihrer Erfurcht vor dem Gott, der auf Sinai aller Welt Sein Gesetz verkündigte, sich selbst verneinen, und nur das essen, was sie schlicht und einfach vorher zubereitet haben, auch wenn es nicht ihrem gewöhnlichen Geschmack entspricht. Gott verbot Israel an Seinem heiligen Tag zu backen und zu kochen. Dieses Verbot sollten alle Sabbathalter als einen ernsten, feierlichen Befehl Gottes einhalten. Der Herr wollte sein Volk vor unersättlicher, ungesunder Schlemmerei an seinem Sabbattag bewahren; den Tag, den er für heiligen Gottesdienst und Andacht schuf.

Der Sabbat ist ein Ruhetag von Arbeit und die Mahlzeit sollte entsprechend leichter und weniger sein als während der Woche. Viele haben falschen Gedanken über diesen Tag Raum gegeben, an dem sie Verneinung ihrer Selbstsucht üben sollten. Den Kranken und Hilflosen soll aber auch am Sabbat, wie an allen anderen Tagen, nach ihrer Not geholfen werden.

Gott sandte Israel durch Seine Engel jeden Wochentag Sein himmlisches Brot, Psalm 78:25, aber nichts an Seinem heiligen Sabbat. An Wochentagen war das Manna nur einen Tag lang genießbar bevor es verdarb; am Freitag und Sabbat aber blieb das Manna zwei Tage lang in gesunder Form erhalten. So wies Gott 40 Jahre lang genaustens darauf hin, welcher Tag sein heiliger Tag war und wie genau man ihn heilig halten musste. Wie können jene, die heute vorgeben diesen Gott zu verehren, diese Lexion der Sabbatheiligung außer acht lassen? Sie verunehren Gott jede Woche. Gott übersieht ihren Ungehorsam nur, da viele unter ihnen nicht wissen, wie ihr falscher Sabbat zustande kam. Sie sollten sich aber sofort darin informieren und den wahren Sabbat des Schöpfergottes ehrlich einhalten, denn er wurde nie von Gott abgeschafft oder verändert.

Wiederbegutachtung:

Rote Linie: Israels Weg aus Ägypten zum Arabischen Berg Sinai. Nach der Vernichtung der Armee, Priester und aller Gewaltigen unter den Ägyptern im Roten Meer, konnte Israel etwas langsamer ihren Weg fortsetzen. Nachdem sie die Arabische Küste am Roten Meer verließen, ging es nach `Mara', `Elim' und dann durch die Wüste `Sin', 2.M. 15:23,27; 16:1. Kurz darnach waren sie bei Rephidim (2M. 17:1,8) wo die Amalekiter/Hyksos auf sie stießen kurz bevor sie am Berg Sinai ankamen. So war der Ort ihres Treffens wohl ca. 22 km vom Sinai entfernt bevor der Bekanntmachung des Gesetzes Gottes in Seiner Rede vom Berg herab. Dies war einst der Hinterhof Moses wo er für 40 Jahre Sanftmut und Geduld lernte (4M. 12:3, ZB), auf Gott zu vertrauen und willig von Ihm durch die Natur gelehrt zu werden.
Gelbe Linie: Die Hyksos-Amalekiter entflohen wohl aus den südlicheren Gegenden Arabiens, um dortigen Umstäden wegen der Plagen in Ägypten zu entkommen. Sobald sie erfuhren was mit den Ägyptern am Roten Meer geschah - wohl durch Fischer, entschieden sie sich ihr Glück in Ägypten zu versuchen. So zogen sie nördlich am Meer entlang, und nach ihrem Krieg mit Israel, weiter nach Elath, dann zur Mittelmeer Küste und von dort zum Nildelta.

Es war Josephus, der nach seiner Information dachte, das die Hyksos von Arabien kamen: "... die erste Silbe Hyc, nach heiligem Dialekt bedeutet König, und Sos, bedeutet Hirte ... und aus diesen Wörtern entstand das zusammengesetzte Wort `Königshirten' oder Hyksos: aber einige sagen das diese Leute Araber waren." [Josephus, Against Apion, Book I, Sec. 14.]


Erklärung von Psalm 78:49
Leute die Hebräisch sprechen erwähnten, wenn `roim' (böse, Mehrzahl) hier als Eigenschaftswort benutzt wird, kann das vorher gehende Wort keine verkürzte Form annehmen; `roim' muss deshalb ein Hauptwort sein. Psalm 78:49 zeigt den `aleph' Buchstaben Wenn `roim' aber ein Hauptwort wäre, würde es in der Einzahl und nicht in der Mehrzahl benutzt werden; und endlich, das richtige Wort für `böse' oder `Übel' ist nicht `roim' aber `raoth'. `Böse Engel' in richtiger Hebräischer Sprechweise würde `mishlakat malakhei roim' sein; die richtige Schreibweise für `Hirtenkönige' würde `mishlakat malkhei raoth' sein. Das vorherige Wort hat nur einen weiteren `Aleph' Buchstaben. Im Wort für `Hirtenkönige' (Hyksos) fehlt der Buchstabe `aleph' aber. Im 2. Buch Moses finden wir die Reihenfolge der 10 Plagen.

  1. Erste Plage - Wasser wurde wie Blut,
  2. Zweite Plage - Frösche,
  3. Dritte Plage - Ungeziefer (Mücken),
  4. Vierte Plage - Fliegen (Bremsen, Läuse),
  5. Fünfte Plage - Vieh Pest,
  6. Sechste Plage - Beulen, Geschwüre,
  7. Siebte Plage - schwerer Hagel,
  8. Achte Plage - Heuschrecken,
  9. Neunte Plage - Dunkelheit,
  10. Tod der Erstgeburt.

Die Reihenfolge der Plagen in Psalm 78:41-48 in der Zürcher Übersetzung ist so ...

  1. Flüße und Gewässer zu Blut,
  2. Ungeziefer (Geschmeiß),
  3. Frösche,
  4. Heuschrecken,
  5. Hagel,
  6. Pest,
  7. Beulen, Seuchen am Vieh.

7) Die Reihenfolge der Plagen ist in diesem Psalm etwas anders und die 3. & 4. Plagen werden zusamenn erwähnt.

Es gab aber zur Israel geht durchs Rote MeerZeit des Auszugs aus Ägypten keine Plage `böser Engel.' So nehmen wir an, das sich hier im Hebräischen Text, Jahrhunderte später, als die Schriftgelehrten die Bezeichnung für `Hirtenkönige' nicht mehr verstanden, jemand von ihnen einen `aleph' Buchstaben hinzufügte, so wie er dachte das es lauten sollte. Diese Schriftgelehrten, obwohl sehr sorgfältig, waren nicht die Schreibstifte Gottes, benutzten aber nur ihre Kenntnisse und ihren Glauben in ihrer Arbeit der Schrift Überlieferung.

Wenn die Israeliten wanderten, fand das immer in geordneter Weise statt. Moses würde sagen, "Herr, stehe auf! Laß deine Feinde zerstreut und die dich hassen, flüchtig werden vor dir." 4.M. 10:35. Dann würde die Armee von drei Stämmen der Wolke und der Bundeslade folgen; danach kamen die Leviter mit ihren Wagen (die sie jetzt hatten), um verschiedene Dinge des Heiligtums so zu transportieren. Dann kamen drei weitere Armeen, dann die Kahathiter mit den Möbeln des Heiligtums, 4M. 7:9; allzusammen sechs Armeen folgten, um den Rücken der Israeliten zu beschützen. Wenn es Zeit war zum Ausruhen würde Moses rufen, "Komme wieder, Herr, zu der Menge der Tausenden Israels." 4M.10:36.

Während die Feuer und Wolkensäule über Israel Tag und Nacht in der Wüste wachte, erhielten sie ihr Wasser von einem Felsen in der Nähe ihres Lagers. Wenn sie jenen Ort verließen trocknete das Wasser aus und der Felsen folgte und verpflegte sie mit Wasser in der nächsten Lagerstätte, und wir finden darüber diese Botschaft: Liebe Brüder, bleibt "... nicht in Unwissenheit darüber ... daß unsere Väter sind alle unter der Wolke gewesen und sind alle durchs Meer gegangen ... und haben alle ... getrunken ... von dem geistlichen Fels, der mitfolgte, welcher war Christus." 1.Kor. 10:1-4. Es geschah aber einmal, als sie ihr neues Lager aufschlugen, das sie norgendwo den Felsen und sein Wasser finden konnten. Wir lesen dazu: "Und die Gemeinde hatte kein Wasser, und sie versammelten sich wider Moses und Aaron" 4.M. 20:2. Nach 40 Jahren (5.M. 1:3) in der Wüste mit allen jenen die sich gegen Gott auflehnten nach dem die Spione die das Land erkundet hatten alle verstorben waren, sollte Israel durch das Stadtgebiet von Ar und zur Küste (des Toten Meers) der Moabiter, dann östlich am Arnonfluß entlang (um einige feindselige Stämme zu vermeiden) nach Jericho (5.M. 2:24) wandern. Endlich aber erreichte Israel den Jordanfluß, bei der Grenze zu ihrem versprochenen Land.Am Fuss des Berges Jebel el Lawz; A= Wachthaus, B= Altar mit Petroglyphen; C= Verbleibsel von 12 Säulen, D=Verbleibsel eines großen Altars, e=rot/ Brunnenwände; E &/oder F mögliche Lagerstätten. Es war nun nicht mehr notwendig, das sie ihr Wasser durch Wunder weiterhin erhalten mussten, woran sie sich schon so sehr gewöhnt hatten, - sie beklagten sich aber trotzdem.

So erkennen wir, das Israel keinen Mangel an Wasser oder Nahrung hatte solange sie gläubig dem Herrn folgten. Das Manna, ein göttliches Geschenk, fanden sie täglich 40 Jahre lang für sie als Energiemittel zubereitet zum Aufheben. Wie sie nicht Ziegenpelzbeutel mit Wasser tragen mussten, so brauchten sie auch keine Beutel mit Nahrungsmittel tragen. Dies geschah alles am Ende der 12. Dynastie der Ägypter. Die Amalekiter nahmen dann ihr Land ohne Widerstand ein, da alle Macht der Ägypter, im Meer versunken war.

Etwas Interessantes
Dieser Bericht wie Israel das Land ihres Frondienstes verließ, stellt eine logische Reihenfolge dar, die gut erklärt wie die Araber/Hyksos/ Amalekiter Israel am Arabischen Berg Sinai treffen Ein anderer Winkel des Jebel al Lawz (Mt. Sinai). konnte. [490] Wenn der Berg Sinai auf der Halbinsel Sinai sein sollte, wie und warum würden die Hyksos/ Amalekiter von Arabien dort gewesen sein, wegen armseliger Gewinne?

Es war Donald Redford der darauf hinwies das die Hyksos, unsere Amalekiter, keine vorherigen kulturelle Wurzeln in Ägypten hatten, da sie ihre Gebäude und Strukturen zerstörten, die für sie wahrscheinlich `von Anstoß' waren. [720]

Als Schlußfolgerung würden wir gerne unsere Leser daran erinnern das wir von ca. der Zeit des Auszugs aus Ägypten bis zur Zeit des Königs Saulus, keine Bericht über gegenwärtige Verhältnisse in Ägypten in der Bibel finden. Wenn konventionale Chronologie richtig wäre, welcher König sollte dann der Pharaoh sein, zu dessen Zeit Israel auszog? Es sollte Amenhotep II sein den sie zwischen 1453-1419 datieren. Ob er existierte ist eine andere Frage, es mag nur ein etwas anderer Name für Amenhotep III gewesen sein. Hathsepsut und Thutmose III sollten dann die Könige sein unter denen Israel als Sklaven tätig waren. Das reimt sich nicht mit den gesamten Verhältnissen, und so datieren sie auch den Auszug in eine viel spätere Zeit und verkürzen die Zeit der Richter sehr. Es gibt keinen triftigenSaulus gegen die Hyksos/Amalekiter/Hirtenkönige Grund konventionale Chronologie ernst zu nehmen. Ein Blick in eine Bibelkonkordanz zeigt, das, wenn die Bücher Josua, Richter und 1.Samuel Ägypten erwähnen, das immer mit geographischen Dingen zu tun hat, oder solche Stellen sind Rückblicke wie es früher dort für Israel war. Dies überbrückt die Zeit zwischen ca. 1445 bis 1040 v.Chr., das letztere Jahr in der Zeit als der König Saulus den Ägyptischen König Ahmose half die Amalekiter nach langer Belagerung zu überwinden.

Gleicherweise, finden wir auch für diese lange Zeitspanne keine Anhaltspunkte von Kontakt zwischen den Ägyptern und Israel, stattdessen aber Kontakt zwischen Amalek und Israel. Angefangen mit 5.M. 25:17, wo Moses Israel daran erinnert nicht zu vergessen, was die Amalekiter ihnen antaten, gibt es ungefähr 7 Erwähnungen der Amalekiter im Buch der Richter, und 17 im 1.Samuel. Diese Texte sprechen über gegenwärtige Dinge jener Zeit.

Worauf wir oben hinwiesen, mag genug Grund sein einzusehen, das es zwischen 1445 bis ca. 1050 v.Chr. keine reiche, industrielle, wohlhabende Dynastie wie die 18. Dynastie in Ägypten gab, wie wir auch hier schon darauf hinwiesen!


Die Physikalische Begutachtung des Exodus Ereignisses

Wenn wir annehmen das 2 millionen Israeliten Ägypten verliessen, die das Rote Meer überqueren müssten, wie konnte das am Nuweibastrand praktisch vor sich gehen? Wenn wir uns die Admirality Landkarte anschauen, können wir vielleicht annehmen, das die Unterwasser Landbrücke nach Arabien, ziemlich breit gewesen sein mag - (Vor dem Einsturz der Wasserwände in einem Tsunamie von beiden Seiten, mag die Landbrücke höher und breiter gewesen sein), vielleicht 2 oder 3 km? oder so gehbarer Pfade?

Lasst uns berechnen wie viele Menschen diese Stelle am schnellsten überquert haben könnten. Lasst uns 2 km Breite benutzen. Wenn wir jedem Menschen ein 1 Quadratmeter Gehplatz zugeben, haben wir ca. 2000 Menschen in der Breite. Das würde dann eine Menge 1000 Metern rückwärts benötigen, um 2 millionen Menschen durch zu lassen. Wie lange benötigen 1000 Reihen von Menschen mit forschen Schritten zur Überquerung? Das war wohl gut möglich, wir lassen aber aus, das Eltern ihre kleinen Kinder trugen, so waren es nicht 1000 Reihen.

Wie stand es aber mit den täglichen Notwendigkeiten für solch ein grosses Volk? Wir wissen schon, das der wahre Gott im Himmel ein sehr mächtiger Gott ist, der Seinen treuen Nachfolgern aus allen Nöten helfen kann. Er hatte in Israel wenige wirklich treue Leute auf Seiner Seite. Da war Moses, Kaleb und Josua. Dieser Auszugsbericht sollte auch uns heute mit festem Vertrauen auf Gott füllen, sogar und besonders auch in Zeiten der Trübsal. Wenn die durchschnittliche Familie in Israel 5 Kinder hatte, würde das bedeuten, das es ca. 571,400 Männer und Frauen gab; die anderen würden unverheiratete Kinder verschiedenen Alters sein. Die Notwendikeit von weniger Nahrungsmittel und Wasser für Kinder mag wohl die größere Notwendigkeit dieser Dinge für Erwachsene balanzieren. Vielleicht können wir annehmen das jeder unter ihnen deshalb davon rund 2 Pfund Nahrung pro Tag und ca. 18 Liter Wasser zum trinken und Waschen benötigte. Wir wissen aber das sie weit genug Nahrung und Wasser hatten, da Gott sie damit versorgte, 2.M. 16:15; 17. Wenn wir annehmen das jeder von ihnen durchschnittlich 500 Gramm Manna erhielt, würden das ca. (2000000 x 500 = 1,000 Tonnen, weniger wegen der kleinen Kinder) solcher Sachen jeden Tag bedeuten, aber am Freitag mehr, da sie dann die doppelte Menge von Manna erhielten. Wir wissen aber auch das Manna sehr Nahrreich war, und das die Menge demnach anders gewesen sein mag.

Wenn wir dies so betrachten, wie eine ganze Nation in einem trockenen, ungastlichem Land für solch eine lange Zeit - 40 Jahre - genug zum Lebensunterhalt erhielt, sollte uns das darin versichern, das Gott auch heute noch Sein Volk genauso helfen kann, denn wir haben diese Berichte in der Bibel für uns als Seine Versprechen, wenn wir Ihm nur ganz und gar treu sein würden, und wir mit ganzem, willigem Herzen dies alles studieren und in unserem Leben richtig anwenden - Prediger, lehrt eure Schafe. - Die Bibel unterstützt dies genau.

"Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und steinigst, die zu dir gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne versammelt ihre Küchlein unter ihre Flügel; und ihr habt nicht gewollt." Mt. 23:37.

"Da sprach der Herr zu Mose: Siehe, ich will euch Brot vom Himmel regnen lassen, und das Volk soll hinausgehen und sammeln täglich, was es des Tages bedarf, daß ich's versuche, ob's in meinem Gesetz wandle oder nicht."
"Und als der Tau weg war, siehe, da lag's in der Wüste rund und klein wie der Reif auf dem Lande. Und da es die Kinder Israel sahen, sprachen sie untereinander: Man hu [d.h. was ist das?]; denn sie wußten nicht, was es war. Mose aber sprach zu ihnen: Es ist das Brot, das euch der Herr zu essen gegeben hat."
"Und er sprach zu ihnen: Das ist's was der Herr gesagt hat: Morgen ist der Sabbat der heiligen Ruhe des Herrn: was ihr backen wollt, das backt; und was ihr kochen wollt, das kocht; was aber übrig ist, das lasset bleiben, daß es behalten werde bis morgen."
2.M. 16:4,14-15, 23.

"Da aber das Volk daselbst dürstete nach Wasser, murrten sie wider Mose und sprachen: Warum hast du uns lassen aus Ägypten ziehen, daß du uns, unsere Kinder und unser Vieh Durstes sterben ließest?"
"Siehe, ich will daselbst stehen vor dir auf einem Felsen am Horeb; da sollst du den Fels schlagen, so wird Wasser herauslaufen, daß das Volk trinke. Moses tat also vor den Ältesten von Israel."
2.M. 17:3,6.

"Nun wir denn sind gerecht geworden durch den Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus, durch welchen wir im Glauben den Zugang haben zu dieser Gnade, darin wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung der zukünftigen Herrlichkeit, die Gott geben wird. Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch der Trübsale, weil wir wissen, daß Trübsal Geduld bringt; Geduld aber bringt Bewährung; Bewährung aber bringt Hoffnung; Hoffnung aber läßt nicht zu schanden werden, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unser Herz durch den heiligen Geist, welcher uns gegeben ist." Römer 5:1-5.

Wir erwähnten nicht wie viel Feuerholz jeden Tag benutzt werden würde. Obwohl Manna nicht weitere Behandlung unbedingt erfordert haben mag, würden sie wohl warmes Wasser benötigt haben?.?

Ansicht des Lagers der Israeliten Lasst uns ausrechnen wieviel Platz 2 Millionen Menschen benötigen, die in Zelten wohnen. Wenn wir annehmen das sie (2000000 / 8 = 250000 Familien hatten, Vater, Mutter und im durchschnitt 5 Kinder benötigen sie ein Zelt das wenigstens 8 Personen groß ist. Solch ein Zelt würde ca. 4,5 m x 4,5 m groß sein. Wenn jedes Zelt dann wenigstens 1,2 Meter Zwischenraum zum anderen Zelt hatte, können 175 Zelte in einen Kilometer passen und 30625 Zelte in ein Quadratkilometer, worin ca. 245 000 Menschen wohnten; was bedeutet das 2 millionen wohl etwas mehr als (2000000 / 245000 = ca. 8,2) 8 Quadrat Kilometer benötigen. Ihr Lager sah aber anders aus, etwa so wie das Bild (tabernacle war die Stiftshütte; Genesis = 1.Mose, Exodus = 2.Mose, Leviticus = 3.Mose, Numbers = 4. Mose und Deuteronomy = 5. Mose).



Was passierte auf dem Berg Sinai?

Die Bedeutung von Sinai - Die Zehn Gebote.

Gottes Macht wurde auf dem Berg Sinai durch Rauch, Feuer und Erdbeben groß dargestellt, 2.M. 19:18. Aber innerhalb der dunklen Wolken und dem dunklen Rauch befanden sich tausende von Engeln, um als Zeugen für die Verkündigung des Gesetzes Gottes dabei zu sein. [120] So lesen wir, "Der Herr ... ist vom Sinai gekommen ... mit viel tausend Heiligen ... Darum ... weil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, lasset uns ablegen alles, was uns beschwert, und die Sünde, die uns ständig umstrickt ... und aufsehen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens ... und hat sich gesetzt zur Rechten des Thrones Gottes . . . denn ihr seid nicht gekommen zu dem Berge, den man anrühren konnte und der mit Feuer brannte, noch zu dem Dunkel und Finsternis und Ungewitter, noch zu dem Hall der Posaune und zum Schall der Worte . . . denn so schrecklich war die Erscheinung, daß Moses sprach: `Ich bin erschrocken und zittere' . . . zu dem Berge Zion und zu der Stadt des lebendigen Gottes ... und den vielen tausend Engeln." 5.M. 33:2; Hebr. 12:1,2, 18-22..

Israel war sehr erschrocken vor der damals vor ihnen großen, offenbarten Macht Gottes. Sie erkannten vorher nie den offensiven Charakter der Sünde, und den ihrer Schuld vor dem wahren, heiligen Schöpfergott aller Welten. Das zeigt uns, wie gleich am Anfang der Bundesverbindung Gottes mit Israel Sein Evangelium im Gesetz Gottes offenbart wurde. Das Gesetz sollte niemals die Methode für unsere Erlösung sein, es zeigt den Menschen aber ihre große Not und die Notwendikeit Seiner Errettung ihres Lebens. Aus diesem Grund wurde der Bau seines Heiligtums, seiner Stiftshütte, das nächste, notwendige Unternehmen in Israel. Mit anderen Worten, wo Gott sein wichtiges, geschichtliches Heilswerk vollbringt, sind Engel, die den Thron Gottes umgeben, sicherlich vorhanden. So rief der Psalmist aus, "Lobet den Herrn, ihr seine Engel, ihr starken Helden, die ihr seinen Befehl ausrichtet, daß man höre auf die Stimme seines Wortes." Psalm 103:20. Wenn die Engel Gottes Sein Gesetz so genau einhalten, wie viel wichtiger ist es für uns die theologischen und Gemeinschaftlichen jahrhunderte alten Fehler zu berichtigen und Sein Gesetz treu einhalten, so wie es in der Bibel geschrieben steht, und nicht das verfälschte Gesetz irrender Religionen und Kirchen! Solch eine Veränderung hier auf Erden, würde Gottes Segen mit sich bringen.

Gott würde dann Sein Volk, die er so nennt, Seine "Gemeinde in der Wüste . . ." (Apg. 7:38; Offb. 12) aus ihrem geistlichen Ägypten, aus ihren geistlichen Fesseln, zur wahren geistlichen Freiheit führen, wo sie ihr eigenes Gewissen, für das sie und wir vor Gott im Himmel verantwortlich sind, sauber halten können. Der folgende Bibelabschnitt bringt den Hauptgedanken des Berges Sinai gut heraus. Wir lesen,

"Und der Herr sprach zu Moses, `Komm herauf zu mir auf den Berg und bleib daselbst, daß ich dir gebe steinerne Tafeln und Gesetze und Gebote, die ich geschrieben habe, die du sie (den Menschen) lehren sollst." 2.M. 24:12.

Wir lesen hier von Tafeln, Gesetz und Geboten - alle drei Stufen die Moses von Gott erhielt da sie über Ihn Lehren erhalten. Der Herr Gott gebot Moses zu Ihm auf den Berg zu kommen, wo er die Einzelheiten über diese drei Dinge erfuhr. Es war wohl nicht Gottes originaler Plan sein Gesetz auf Steintafeln zu schreiben, stattdessen aber in die Herzen der Menschen, damit sie Seine Gebote immerzu halten, als natürliche Reaktion zu Situationen, anstatt sie zu brechen und Schuld auf sich zu laden. [Sieh auch Gottes Bund erklärt]

Was geschah aber wirklich?

Moses blieb für eine lange Zeit, 40 Tage und Nächte auf dem Berg, während Gott Ihn in allem unterrichtete, denn wir lesen,

"Moses wandte sich und stieg vom Berg und hatte zwei Tafeln des Zeugnisses in seiner Hand, die waren beschrieben auf beiden Seiten. Und Gott hatte sie selbst gemacht und selber die Schrift eingegraben (etwa so wie in Dan. 5:24,25) . Da er nun hörte des Volks Geschrei, daß sie jauchzten, sprach er zu Moses: Es ist ein Geschrei im Lager wie im Streit." 2.M. 32:15-17.

Wenn du die vorigen Verse in 5.Mose, Kapitel 9 in diesem Zusammenhang liest, wirst du finden, das, während Moses 40 Tage lang mit Gott war, das ganze Volk zum Götzendient zurückkehrte und ihre Versprechen zu Gott vergassen. Wir lasen in 2.Mose, als Gott die Gebote sprach, hörte das Volk Seine Stimme, und sie versprachen, das sie die Gebote immer einhalten werden. Dann rief Gott Moses auf, zu ihm auf den Berg zu kommen, um ihm eine auf Tafeln geschriebene Kopie der Gebote zu geben, die der Maßstab für uns alle bleiben sollte, aber das Volk dann von Gott wieder abtrünnig wurde.

Es war Aaron, der jüngere Bruder Moses, und Miriam [145], eine Schwester Moses, die vom Volk Juwelen sammelten, nicht aber, um damit den Armen zu helfen - aber ihre Ohrringe, Armbänder und goldenen Spiegel für das Gießen eines Apies ähnlichen, goldenen Götzen zu erhalten, den sie hier Kalb nannten. Gespaltener Felsen auf dem Berg Jebel la Lawz, der Moses Wasserfelsen gewesen sein mag da er solche Anzeichen hat Und so fingen sie an den heidnischen Götzen mit ihren wollüstigen Tänzen zu umzingeln.

Während Moses mit dem Gesetz Gottes in seiner Hand vom Berg wieder herunter kam, brachen sie das erste Gebot Gottes, welches Gott nur einen Monat vorher zu ihnen aus dem Berg sprach, "Du sollst keine anderen Götter neben mir haben." Sie brachen auch das zweite Gebot, - "Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen." Sie brachen alle diese Gebote dort unten vor dem Berg. Sie beugten sich vor dem Götzen und brachen alle Gebote Gottes. Israel wurde eine Nation die Gott mit jenen abscheulichen Sünden ablehnten. Sie würden noch lernen müssen, das, wenn wir gegen einen Nachbarn sündigen, wir gegen Gott sündigen, da wir Gottes Eigentum sind, da Er uns schuf bei Kreation und durch Seine so große Erlösung, 4.M. 5:6; 1.Kor. 6:19,20, Apg. 17:28. Sünde trennt eine Person von ihrer Empfindung der Nähe Gottes. Es wird dann schwer sein ein Gebetsleben zu haben, nachdem man sündigte, sogar wenn sie ihnen wie geringe Sünden schienen. Wenn ein Israelit jemanden falsch behandelte, sollten sie es bekennen und wieder gut machen, 4.M. 5:6-8. So sollten auch wir uns gegenseitig behandeln.

Was geschah aber? Lasst uns 2.Mose 32 anschauen. Als Moses und Josua vom Berg wieder herunter kamen, Nahansicht des obigen Felsenhörte Josua aus dem Lager Israels was für ihn wie die Laute eines Kampf erschienen. Moses wusste aber, das sie die Geräusche solcher waren, die etwas vollbracht hatten, oder jemanden anschrien. Sie klangen für ihn wie Singen . . . wie das Singen der Heiden, etwa so, wie die Ägypter ein goldenes Kalb anbeteten, - was er wohl manchmal in seinem früheren Leben im Haushalt Pharaos gehört haben muss. Und der Herr sprach zu Moses, "Ich sehe, daß dies Volk ein halsstarriges Volk ist. Laß ab von mir, daß ich sie vertilge und ihren Namen austilge unter dem Himmel; ich will aus dir ein stärkeres und größeres Volk machen denn dieses ist." 5.M. 9:13,14.

Dies war eine starke Versuchung für Moses. Wenn er auch nur noch ein wenig Selbstsucht in sich gehabt hätte, könnte er dazu leicht "Ja" gesagt haben. Moses war aber ein überzeugter Christ. Er ließ sein geliebtes Volk nicht verkommen. Moses fiel vor Gott nieder und (`palal') bat für sie (5.M. 9:18), `Herr, erinnere die Heiden an Deinen heiligen Namen.' (2.Sam. 22:50; Röm. 15:9), "Herr, verderbe dein Volk und dein Erbteil nicht, das du durch deine große Kraft erlöst und mit mächtiger Hand aus Ägypten geführt hast." 5.M. 9:26. Und der Berg brannte mit Feuer (Gottes Gegenwart war noch da), und wies auf den Zorn Gottes hin. Weigert er sich die Beweise Gottes anzuerkennen? Moses wurde wohl reumütig, da er gedacht haben mag, vielleicht war ich für mein Volk nicht ein guter Pastor? Und der Zorn des Herrn wandte sich ab vom Volk, als Moses für Gottes selbst erwählte Volk betete, wie Jesus es später auch tat. So war Moses ein Beispiel wie Gott, Jesus, als er kam, auch sein würde, Lukas 9:28-36.

Was war es also, was geschah, als Moses die Tafeln des Gesetzes wirklich zerbrach? War es die Schuld Moses, als er sie auf die Felsen warf? Ist es nicht so, das dies nie geschehen wäre, wenn Israel nicht gesündigt hätte?

Das Gesetz gab es aber nur auf den Steintafeln. Das Volk hatte Gottes Gesetz noch nicht in ihr Herz geschrieben. Sie hatten noch nicht gelernt, wie sie Gott wirklich lieben könnten - obwohl er sie von Sklaverei - harte Fronarbeit - befreit hatte. Sie waren immer noch wie Kinder in ihrem Verständnis was rechter und akzeptierbarer Gottesdienst vor dem wirklichen Gott ist, der über alles herrscht. Sie wussten noch nicht was nötig war, sie von einem Leben in fortwährender Sünde, wie von Sklaverei zu befreien und zu erlösen. Israel litt aufgrund ihrer Fehler, denn sie verstanden wohl die Offenbarung Gottes vor ihren Augen, ein Ereignis, wie wir es niemals erlebt haben. Es war ein Evangelium für sie, oder sollte es sein. Sie könnten die 40 Tage dazu benutzt haben, Gottes Gesetz auswendig zu lernen, und es damit in ihren Sinn, in ihr Herz schreiben. Die Männer und ihre Frauen hätten es ihren Kindern lehren können. Stattdessen wollten sie aber tanzen. Gottes Gesetz sollte die Grundlage des Bundes Gottes mit Israel sein. Die Zehn Gebote waren das Fundament des Bundes, Hebr. 8:10. Stattdessen dachte Israel daran zurück, wie sie noch, vor nicht allzu langer Zeit, in Ägypten waren. Sie könnten Gott gesucht haben und zu Ihm beten, `Herr, zeige uns mehr von Deiner Gnade und Güte.' Es mangelte ihnen an nichts. Nicht wirklich. Sie hatten alles notwendige. Wollten sie wirklich wieder in ihren gedrängten Arbeiter Dörfern in Ägypten wohnen? Waren die besser als ein Zelt? - Ihr Ferienliebhaber, übernachtet ihr lieber in einem Zelt oder in einem Lehmhaus?

Ja, Sünde befand sich gleich vor ihrer Tür.

Es geschah einmal das eine Frau mit ihrer geistlichen Situation nicht zufrieden war. Sie konnte nicht verstehen wie Gott ihre Sünden vergeben könnte. Sie fragte einen alten Prediger, der zu ihr sagte Jesaja 53 zu lesen. Er empfahl ihr, wenn sie zum 5. Vers kam, das mehrzälige Fürwort mit einem einzähligen zu ersetzen, und den Vers dann so zu lesen, damit sie erkennen könnte, wie Gott ihre Sünden vergaben kann. So las sie, "Aber er ist um meiner Missetat willen verwundet und um meiner Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf daß ich Frieden hätte ..." Dann hielt sie an, und ein wunderbares Licht kam in ihre Augen und sie las, "... und durch seine Wunden bin ich geheilt."

Das ist es was sie verstehen musste. Als das Herz Jesu auf dem Kreuz zerbrach, oder aufhörte zu schlagen, waren es die Sünden der ganzen Welt und die aller Zeiten - meine und deine - die das Leben aus ihm herausdrückten, und dies ist die wichtige Wahrheit im Wort Gottes. Johannes schrieb, Jesus ... ... ist die Versöhnung für unsere Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt." 1.Joh. 2:2.

Und wir sagen "Amen" dazu.

Es waren unsere Sünden, die Sünden von jedem unter uns, die Gottes Herz, das Herz unseres Heilandes Jesus Christus, zerbrach.

Und Jesus starb den Tod von dem es keine Auferstehung gibt, den zweiten Tod, damit wir ihn nicht erleiden müssen.

Nachdem Moses wegen der Schuld Israels die Tafeln Gottes zerbrach, nahm er die Scherben, legte sie zusammen, und mass deren Größe, machte neue Tafeln, und Gott schrieb nochmals Sein Gesetz, Sein ewiges Gesetz, mit Seinem Finger auf beide Seiten der Tafeln, 5.M. 10:1-5.

Jeder von uns muss zu dem Felsen, der Jesus darstellt, kommen, damit unser Herz vor seinen Füßen zerbricht, und wir dann verstehen können, wie solch eine große Erlösung für uns von Gott vorbereitet wurde. Unsere Erlösung von sicherem, ewigen Tod. Dem Tod der über alle hängt, die sich nicht um Gott und Seine Erlösung kehren, da ihre Mitmenschen ihnen lehrten, nicht an Ihn zu glauben; da sie denken, das die Bibel keine Wahrheit enthält, und sie dies Buch darum nicht selber gut prüfen. So hängt der unendliche Tod über alle die nicht Anteil am Reich Gottes haben wollen, das für alle leicht genug erreichbar ist, da sie ihre Sünden mehr lieben als Gott. Da wahre Liebe nur von Gott kommen kann.

Was sagte Gott zu ihnen?

Er sagte, `Warum wollt ihr sterben?' 5.M. 5:21,22.

Es gibt keinen triftigen Grund, solch eine Gott aufgebende Wahl zu treffen. Es gibt nichts in dieser Welt, was eine Zukunft mit Gott übertrifft.

Der Geistliche Winkel

Wie Gott Israel aus Ägypten führte ist für uns eine bildliche Darstellung, wie Er durch menschliche Helfer, am Ende der Zeit, durch die Welt gehen wird, uns von der Sklaverei der Sünde zu befreien. Gott befreite Israel als Feuer, Unwetter und Beben (2.M. 9:23), in der siebten Plage, stattfanden, und wie sich der Berg sehr schüttelte, 2.M. 19:18. Gott gab Israel Wasser "aus dem harten Felsen" (5.M. 8:15), Er ernährte sie mit "Himmelsbrot", (Ps. 78:24). Während die Welt diese Berichte als bedeutungslos betrachtet, wissen, die an Gott glauben, das sie Versprechen Gottes für unsere Zukunft enthalten, wenn uns alle Welt von Kontakt mit ihr abschneidet.

Jedesmal wenn Gott Israel neue Hoffnung und neues Verständnis gab, prüfte er sie auch damit, das sie ihre Grenzen in ihren eigenen Herzen erkennen mögen, und sich Gott zuwenden, damit Er ihnen dann mit allem helfen kann. Deshalb lesen wir,

Und du Gott ... "machtest ihnen deinen heiligen Sabbat kund und gabst ihnen Gebote, Satzungen und Weisungen durch deinen Knecht Moses. Brot vom Himmel gabst du ihnen für ihren Hunger, und Wasser aus dem Felsen liessest du ihnen strömen für ihren Durst, und du wiesest sie an, hineinzuziehen und das Land einzunehmen, das du ihnen zu geben geschworen hast." Neh. 9:14,15.

Ungefähr 15 Monate nach ihrem Auszug aus Ägypten, näherten sie sich dem versprochenen Land. Sie sandten 12 Spione aus, um das Land anzusehen und Bericht zu erstatten; 10 von ihnen gaben einen negativen Bericht, als ob sie vergessen hätten, wie Gott sie so weit sicher geführt hatte. So etwas ähnliches kann unter uns auch manchmall passieren. Was wir erfahren, empfinden und sehen, kann sehr verschieden für jeden von uns sein, und deshalb wird es verschiedene Reaktionen, die wir später erleben, mit sich bringen. Unsere Auslegung von "Tatsachen", bildet die Grundlage unseres Lebens. Wenn wir sie mit was wir fühlen vermischen, anstatt mit "so spricht der Herr" (2M. 4:22), wird, was wir glauben nicht mehr sicher sein. "Tatsachen" ohne uns vom Wort Gottes leiten zu lassen, wird zu Interpretationen führen, die uns von Gott abwenden, und können leicht zu Unglaube führen. Wenn wir "Tatsachen" mit Glauben an Gott in unserem Hintergrund betrachten, wird das zu Beweisen führen, die uns helfen, Gott mehr vertrauen zu können und so unseren Glauben stärken. Sieh auch dies zu diesem Thema. [860]

Diese (obigen) Versprechen Gottes, und Seine helfende Hand, ist immer noch dazu bereit auch uns heutzutage zu helfen, so wir darum beten. Gott spaltete den Felsen und Wasser kam heraus, das wie ein Strom wurde, Psalm 78:20, und die zwei Felsenbilder zeigen beide Seiten solch eines Felsens vom Berg La Lawz, dem Berg Sinai in Arabien. Besucher dachten das der Felsen Spuren von Wasser verursachten Schaden hat.

Wir sollten wissen, das Gott nicht mit uns `Katze und Maus' spielt. Er würde das niemals tun. Der Satan zeichnet solche Bilder von Gott in unser von Sünden beeinflusstes Denken; Gott möchte `in uns' wohnen. Wir müssen Gottes Wort und Botschaften oft vielemale lesen, damit wir die Worte richtig verstehen und interpretieren.

"Satan hüpft vor Freude wenn er die Kinder Gottes zu Unglauben und zur Verzweiflung führen kann. Er freut sich, wenn er sieht, das wir Gott mistrauen, und Seine Willigkeit und Macht uns zu retten bezweifeln. Er liebt es wenn wir fühlen, das Gott uns durch Seine Vorhersehung Schaden bringt. Es ist die Absicht des Bösen den Herr Gott so darzustellen, das er kein Mitleid mit uns hat. Er wiederholt die Worte der Wahrheit über Gott gerne falsch. Er füllt unsere Gedanken gerne mit falschen Ideen über Gott; und anstatt uns mit den Wahrheiten Gottes befassen zu sehen, benutzen wir Satan's Falschheiten, die Gott verunehren, und beklagen uns dann gegen Ihn. Satan versucht immer wieder, das religiöse Leben, als ein Leben von Schwermut und Dunkelheit anzusehen - es ist das nicht. Er will es so haben, das wir es als unaufhörlich schwierig und ruhelos empfinden; und wenn Christen ihre Ansicht von Religion so darstellen, stimmen sie den Ansichten Satan's zu." {Weg zu Jesus, S. 116.2, Engl. Ausgabe} So bewahrt euch davor solchen Eindrücken nach zu geben.

Vierzig Jahre lang hatte Israel Zugang zu reichlichem, freien Manna und Wasser, der täglich Schatten gebenden Wolkensäule, und der Feuersäule während der Nacht, um Wärme und etwas Licht zu geben. Ihre Kleidung blieb erhalten und ihre Schuhe wurden nicht verbraucht (2.M. 15:26; 5.M. 29: 5,6; Neh. 9:21); sie wurden nie krank und hatten keinen Mangel an Dingen, die unser Leben benötigt. Sie murrten aber trotzdem, und quälten sich mit Sachen des Unglaubens. Die Angst in der Wüste zu sterben, verschloß ihr Denken, so das sie Gottes wunderbare Führung nicht erkennen konnten. Wenn Angst zu sterben unser wichtiges Leitmotiv wird, können wir nicht erkennen, was uns retten kann; wir ziehen uns dann zurück in Einsamkeit. Solche Probleme hatte Israel auch in der Wüste, die Juden hatten sie zur Zeit Jesu, und wir haben sie heute. Die Situation wurde so beschrieben,

"Wie das Werk Gottes auf Erden betrieben wird, und wie sich Seine Macht offenbart, danach fragt Gott nicht, auch nicht nach dem Willen der Menschen, mit ihrem unvollkommenen Verständnis. Sein Pläne und Methoden mögen, was menschliche Weisheit vollbringen kann, völlig entgegengesetzt sein. Wenn Leute das Wirken des Heilandes kritisierten und verurteilten, nachdem sie solche wunderbaren Beweise Seiner göttlichen Macht am Teich von Bethesda hatten (Joh. 5), sollten wir uns darüber wundern, warum sie heute jene kritisieren und verdammen, die Sein Werk voran treiben? Unglaube wird immer eine Entschuldigung für ihre Argument finden. Gott schuf uns so, das wir Glauben haben, nicht da es möglich ist zu zweifeln, aber da es reichlich genug Beweisgründe gibt zu Glauben. Christus bat die Pharisäer, "Suchet in der Schrift; denn ihr meinet, ihr habt das ewige Leben darin; und sie ist's, die von mir zeugt." (Joh. 5:39). Die Jüdischen Führer gaben vor Gottes Wort richtig zu interpretieren; hätten sie es aber durch Gebet studiert und dessen Worte richtig verstanden, würden sie nicht ihre Traditionen, vor, was Gottes Gesetz sagt, gestellt haben.." {ST (Zeichen der Zeit), June 8, 1882 par. 12}

Das Volk Israel sah immerzu ihre Probleme, als ob sie durch Moses verursacht wurden. Moses war aber ihr Führer, da Gott ihn dazu erwählte. Deshalb hatten ihre Auseinandersetzungen nicht mit Moses zu tun, aber mit Gott. Aus diesem Grund sollten wir uns daran erinnern, wo es vom folgenden spricht,

"Und wenn derselbe kommt, wird er die Welt strafen um die Sünde und um die Gerechtigkeit und um das Gericht; um die Sünde, daß sie nicht glauben an mich." Joh. 16:8,9.

"Wenn er kommt, wird er den Menschen dieser Welt beweisen, daß sie schuldig sind, und ihnen zeigen, was Sünde ist und Gottes Gerechtigkeit und sein Gericht. Ihre Sünde besteht darin, daß sie mir nicht vertrauen." Joh.16:8,9, GNB.

Unglaube verursacht die Übertretung des Gesetzes. "Seit dem Anfang der Sünde (in der Welt) war Christus eins mit seinen Nachfolgern, um die Autorität Satans zu widerlegen; denn er wusste das die Auseinandersetzung hier auf Erden fortgeführt werden musste. Satan widerstand dem Sohn Gottes in allen Versuchen, Seinem Volk Erlösung zu bringen. Verhüllt in der Wolkensäule, dirigierte sie Christus, nahm sie bei der Hand, und ermahnte die Kinder Israel auf ihrem Weg von Ägypten nach Kanaan. Wie unwillig war Israel aber von Ihm geführt zu werden, wie unwillig durch die Stimme des Engels Gottes kontroliert zu werden! Wie eifrig waren sie stattdessen, ihrem eigenen Weg zu folgen, sich selbst um ihrer Gefühle willen zu rechtfertigen, und ihren eigenen Ideen und Plänen zu folgen!" {ST, April 25, 1895 par. 1}

Das ist der Grund warum die große Auseinandersetzung zwischen Christus und Satan immer noch in unseren Herzen stattfindet, wenn wir fragen, "Ist der Herr unter uns oder nicht?" 2.M. 17:7. Wenn alles getan und vorbei ist, bringt Sünde nur Tod, wenn Sünde in uns aber mit Gottes Hilfe überkommen wird, verliert der Tod seine Macht.

Die Theologie Moses

Moses schrieb, "Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuß um Fuß, Brand um Brand, Wunde um Wunde, Beule um Beule." 2.M. 21:24,25.

Jesus sagte aber, "Ihr habt gehört, daß da gesagt ist: `Auge um Auge, Zahn um Zahn.' Ich aber sage euch, daß ihr nicht widerstreben sollt dem Übel; sondern. wenn dir jemand einen Streich gibt auf deine rechte Backe, dem biete die andere auch dar." Matth. 5:38,39.

Bedeutet dies, daß das Alte Testament Benehmungsregeln unterstützt, die nicht so hoch stehen, wie die im Neuen Testament? Sollten wir nicht verstehen, daß das Alte Testament genauso erhaben ist wie das Neue, und das die beiden sich ergänzen? Wenn das so sein soll, wie können wir die Worte dann verstehen?

Wie es so oft vorkommt mit Bezug auf gut bekannte Ausdrücke in der Bibel, wird die Formel, "Auge für Auge, Zahn für Zahn" oft von Leuten quotiert die diese Worte niemals in der Bibel selber lasen, und nicht wissen, in welchem Zusammenhang es darin geschrieben steht. So kommt es, das sie diesen Worten eine Bedeutung geben, die der originelle Verfasser niemals vermitteln wollte. Man benutzt es oft, um physikalische Wunden und andere Gewalttaten unter Menschen, zu rechtfertigen.

Wir finden diese Redewendungen dreimal in den Schriften Moses, in 2.M. 21:22-25; 3.M. 24:19,20; 5.M. 19:18-21. Lest sie bitte selber.

Im Evangelium des Matthäus, jedoch, beschreibt er wie Jesus diese Redewendung für Seine Zeitgenossen in einer Predigt in Galiläa interpretiert, in dem Er sagt,

"Ihr habt gehört, daß da gesagt ist: `Auge um Auge, Zahn um Zahn.' Ich aber sage euch, daß ihr nicht widerstreben sollt dem Übel; sondern, wenn dir jemand einen Streich gibt auf deine rechte Backe, dem biete die andere auch dar. Und wenn jemand mit dir rechten will und deinen Rock (deine Kleidung) nehmen, dem laß auch den Mantel. Und wenn dich jemand nötigt eine Meile, so gehe mit ihm zwei." Mt. 5:38-41.

Oberflächlich betrachtet scheint es so, das Jesus dem widersprach was Moses schrieb, da er allen Arten von Vergeltung entgegen spricht. Bemerkt aber bitte, bevor er Seine Interpretation gab, und andere Lehren aus dem Buch Moses, wies er sorgfältig darauf hin, das seine Interpretation die er geben würde, das originale Quellenmaterial, was es lehren sollte, auf keinen Fall verändert. Wie vollbrachte Jesus dies? Er sagte,

"Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn ich sage euch wahrlich: Bis daß Himmel und Erde vergehe, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis daß alles geschehe." Mt. 5:17,18.

So müssen wir dies sorgfältiger untersuchen. Man machte zwei Vorschläge diese Schriftstellen zu erklären.

  1. Diese obigen Aussagen von Moses stellen nur einen Gesichtspunkt dar, von einer Anzahl von Beweggründen für bußfertiges Benehmen in allen seinen Schriften, und in der ganzen Bibel.
  2. Die sonderbare Ausdrucksweise ist eine sprachliche Figur die Moses gerne hatte, und soll die Gleichförmigkeit hervorheben, wenn man in der Regierung Justiz ausübt, anstatt gleiche Gerichtliche Vergeltung zu betonen.

Verschiedene Aussagen inspirirter Bibelquellen deuten darauf hin, das es immer das Ziel war, Sünder mit ihrem Schöpfer wieder zu vereinen.

Hier folgen einige Beispiele.

  1. Um Kenntnisse über Gott zu fördern und Liebe zu ihm anzuregen, 5.M. 6:4-6.
  2. Um einen Weg zu finden durch den `Gott Heiligkeit' in Sündern wieder hergestellt werden kann, Joh.17:17.
  3. Um wachsenden Glauben an Gott zu fördern, Röm. 10:13-17.
  4. Um den heiligen Lebenswandel in jenen zu erhalten, deren Ziel es war Vergebung zu finden, Psalm 119:9-11; 2.Tim. 3:16,17.

Um die obigen Ziele zu bewerkstelligen und die vielen verschiedenen Temperamente der Menschen anzusprechen, waren die Bibelschreiber inspiriert verschiedene Methoden aufzuführen. Ihre Literatur enthält Drohungen mit schlimmen Ergebnissen für stetig vorkommende Haltungen und Benehmen, wie auch Ermahnungen, die versuchten, die zeitige und ewige Belohnung des Auslebens des Prinzips der Liebe zu betonen.

Solche Muster finden wir in der ganzen Bibel und Jesus benutzte sie auch selber.

Bemerkt bitte das folgende. Jesus war daran interessiert:

  1. Beweggründende Liebe und Glaube zu bewahren, Luk. 10:25-28; Mat. 5:3-10.
  2. Versprechen für Belohnung, wenn man Buße und Bekehrung ausübt, Joh. 3:16; Lk. 2:32-34.
  3. Drohungen gegen unaufhörliches, unbußfertiges Benehmen, Mat. 13:41-43; Markus 6:11; Luk. 12:47.

Jesus warnte jenen Mann, den er von seiner Krankheit heilte, die er 38 Jahre lang hatte, sein sündiges Leben nicht mehr weiter zu führen, John 5:14. Als Jesus aber jene Frau von ihren, durch Sünde verursachten Krankheitsfesseln heilte, und ihre Ankläger verurteilte, gab er ihr keine Warnungen, als er sie ermunterte, zu sündigen aufzuhören, Joh. 8:10,11. Christus war offensichtlich von dem Unterschied dieser zwei Fälle beeindruckt und so benutzte er zwei verschiedene Methoden sie zu lösen.

Der Ausdruck `Auge um Auge' kommt dann vor, wenn die Drohung gerichtlicher Aktion durch die örtlichen Behörden benutzt wird, um Gewalttaten unter jenen einzustemmen, die dazu positiv reagieren würden. Jene aber die Gewalt bevorzugen werden gewarnt, das die Gesellschaft in der sie leben, sie ernstlich und streng bestrafen wird für das was ihre Untat war. Wir sollten nicht vergessen das gerichtliche Justiz die ganze örtliche Gemeinde mit einbezog; dies hat nichts mit persönlicher Vergeltung zu tun.

Bei dem Versuch Gewalttaten aus der Gesellschaft zu verbannen, enthalten die Bücher Moses genau so viele Paragraphen, die andere Personaltypen ansprechen würden. In 2.Mose, zum Beispiel, werden die Leute unter anderem darauf hingewiesen,

  1. nicht einer Menschenmenge zu folgen, die Böses zu tun vor hat, 2.M. 23:2;
  2. verirrten Tieren ihrer Nachbarn zu helfen; und
  3. nicht Gerechtigkeit gegenüber den Armen zu verdrehen
  4. In 4. Mose 5:5-7 werden wir ermuntert Wiederherstellung guter Beziehungen zu suchen, in dem man Fehler zugibt, und Leute sich gegenseitig vergeben, anstatt gerichtliche Verhandlungen zu suchen.
    In 2.Mose 23 wird man ermuntert der Feindseligkeit anderer mit Freundlichkeit zu begegnen.

Eine sorgfältige Untersuchung der Worte Jesu weist darauf hin, das er sehr umfassende Kenntnisse der Bücher Mose hatte, um so darauf hinzuwirken und zu lehren, das Moses auch lehrte, das vergeltende Justiz vor Gott nicht annehmbar war.

Wir bemerken aus diesem Grund, das die Unterteilung der Bibel in Kapitel und Verse, obwohl oft hilfreich, oft nicht so hilfreich ist, wenn es darum geht, mehr umfassende Themen zu verstehen. Wir sollen unsere Bibelkenntnisse nicht nur auf einzelne Verse und Kapitel beschrenken. In anderen Zeiten kannten die Menschen die ganze Bibel sehr gut.

Gnade Überall Reichlich Vorhanden

Reichliche Gnade wird den Vergebung suchenden in der ganzen Bibel versprochen. Die Gnade des Herrn für uns Menschen und die seine geistlichen Kinder untereinander ausüben, ist das Thema vieler Bibelabschnitte. Gott offenbarte sich vor Moses als der, der Bußfertigen mit reicher Gnade begegnet, 2.M. 34:6-8.

Gnade ist der Höhepunkt des Systems der Sündenbekenntnisse und Opfergaben durch die den Israeliten gelehrt wurde, was richtiger Gottesdienst ist. Die Gesetzestafeln die Gott selber schrieb, lagen verdeckt in der Bundeslade im Heiligtum des Herrn, und so symbolisierten sie die Stumme Gerichtshoheit über die Vergebung suchenden.

Manchmal bringt man diese Gebote Gottes heraus, um sie für heutige Menschen darzustellen, und sie damit bekannt zu machen. Das soll aber nicht vorschlagen, das wir die Tatsache nicht verstehen, das nur das vollkommene Leben Christi eine kritische, göttliche Untersuchung bestehen kann - ohne Gottes Gnade zu benötigen. Moses lehrte, das jene, die Buße und Wiederherstellung in ihrem persönlichen Leben unbeachtet lassen, sich der gleichen, unverminderter Verantwortung des Gesetzes auf Erden, wie auch im Himmel, aussetzen. Er rekommendierte persönliche Wiedergutmachung über gerichtliche Verhandlungen.

So sagte Jesus,

"Suche dich mit deinem Gläubiger gütlich zu einigen, solange du noch mit ihm auf dem Weg zum Gericht bist. Sonst wird er dich dem Richter ausliefern, und der wird dich dem Gerichtsdiener übergeben, damit er dich ins Gefängnis steckt. Ich sage dir: dort kommst du erst wieder heraus, wenn du deine Schuld bis auf den letzten Pfenning bezahlt hast." Matth. 5:25,26, GNB.

Noch ein letzter Blick auf die Drei der Aussagen Moses

Wenn wir die drei Phrasen des Mose sorgfältig untersuchen, wo er schrieb, "Auge für Auge" (und ähnliche Darlegungen) mögen wir erkennen das diese schweren Sprachfiguren, wie er sie benutzte, die Idee ebenbürtiger, gleichförmiger Verfolgung der Justiz des Landes auszudrücken versucht. Die Strafe muss der Untat angemessen sein. Es muss gleichförmigen Schutz geben und Aufdeckung aller unter dem Gesetz, ohne Ansicht wer sie sind, stattfinden.

Die Sachlage im 2.Buch Mose hat damit zu tun, wo in einer Schlagerei eine schwangere Frau "angerührt" wurde und ihr Kind dadurch eine vorzeitige Geburt hatte. So ist es klar, das die Betonung damit zu tun hat, das eine demgemäß angebrachte Wiedergutmachung stattfindet. "Auge für Auge" und "Brand für Brand" haben ganz und gar nichts mit diesen Umständen zu tun.

Im 3. Buch Mose geht es darum, ob die Strafe für Gotteslästerung innerhalb einer Ortschaft auf jemanden fallen sollte, der nicht ein voller, geborener Israelit war. Der Fall wurde bis zur Berufung an den höchsten Richter weiter verfolgt, und der Herr ließ Moses das Verständnis wissen, der Gemeinschaft mitzuteilen, das die dazu passende Strafe für alle gültig ist die da wohnen.

Alle Leute erhielten Schutz und waren vor der Justiz des Gesetzes gleicherweise verantwortlich. "Dieses Gesetz gilt ohne Unterschied für alle, für euch Israeliten, wie für die Fremden, die unter euch leben. Ich bin der Herr, euer Gott." 3.M. 24:22, GNB.

Die benutzten Redewendungen im 5. Buch Mose finden in einem Fall statt, wo jemand versucht einen anderen durch falsche Anklagen verurteilt werden zu lassen. Es besagt, das die Strafe dafür so sein sollte, wie der falsche Ankläger sie seinem Opfer geben wollte. So hat dies auch damit zu tun, das die Strafe der Untat gleich sein soll.

Noch ein Beispiel.

Obwohl wir nicht erwarten sollten, das die Bibel alle Sachlagen ihrer Ortschaften während der Jahrhunderte berichtet, ist es Tatsache, das wir keinen Bericht darin finden, wo man in Israel Augen ausstach, Zähne ausschlug oder Arme und Beine abhackte, was guter Beweis dafür ist, das diese Strafen bildliche Darstellungen sind und nicht wörtlich verstanden werden sollen.

Jesus bestand darauf, das die "Auge für Auge" Redewendung nicht so konstruiert werden soll, das Vergeltung und Rache akzeptiert werden kann. In dem er das lehrte, war er in Übereinstimmung mit dem was Moses und die Propheten darüber lehrten. [920]

Der Auszugsbericht - Ein Beispiel Zukünftiger Hilfe

Anfangs wanderte Israel über eine Öde, Wüsten ähnliche Landschaft. Sie fingen sehr bald an sich zu wundern wohin ihr Pfad führen würde. Der lange, schwere Weg ermüdete sie, und in ihren Herzen schlich sich die Furcht ein, das die von Ägypten sie wieder verfolgen und bedrängen würden. Die Wolke führte sie weiter voran, und sie folgten ihr. Dann kam es an einer Stelle vor, das der Herr Moses sagte, Israel seitlich (2.M. 14:2) in ein felsiges Gebiet zu führen, und ihr Lager am Meer aufzuschlagen, was weiter prüft das dieses Meer der Golf von Aqaba war. Es wurde ihm offenbart das Pharaoh sie verfolgen würde, das Gott damit geehrt wird, wenn Er den Ägyptern zeigt, das er Sein Volk lieb hat und sie von ihm beschützt.

Man fing in Ägypten an zu sagen, das die Israeliten, anstatt in der Wüste anzuhalten, um ihren Gott anzubeten, sich auf dem Weg zum Roten Meer nach Nuweiba befanden. Die Ratgeber Pharaos sagten zu Pharao, das ihm seine Leibeigenen Arbeiter entfliehen, um nie mehr zurück zu kommen. Die Einwohner hörten auf den Tod ihrer Erstgeburt (4.M. 33:3,4), in ihrer Torheit, als Gottesgericht zu sehen, und sagten jetzt es war ein natürliches Ereignis. Als die Fürsten und Mächtigen im Land sich von ihrer Furcht erholt hatten, und die Plagen jetzt als natürliche Ereignisse sahen, obwohl Moses jede der Plagen vorher beschrieb, sprachen sie mit bitterem Schreien, "Warum haben wir dies getan, daß wir Israel haben gelassen, daß sie uns nicht dienten?" (2.M. 14:5)

So sammelte Pharao schnellstens seine Wehrmacht, "600 auserwählte Wagen ... und die Hauptleute über all sein Heer. Denn der Herr verstockte das Herz des Königs in Ägypten (vgl. 2M. 10:20 mit 1.Sam. 6:6), daß er den Kindern Israel nachjagte. Aber die Kinder Israel waren durch eine hohe Hand ausgezogen. ... sie jagten nach und ereilten sie mit ihren Rossen und Wagen, da sie sich gelagert hatten am Meer. ..." 2.M. 14:5-7, 9; Numb. 33:4. Pharao nahm sich vor Israel durch die Aufführung seiner Heeresmacht und Mächtigen einzuschüchtern und sie zu zwingen gefangen nach Ägypten zurück zu kehren. Sie fühlten sich jetzt beleidigt und zu denken, das die anderen Nationen sie verlachen würden, Israel gehen zu lassen; wenn sie Israel jetzt aber wieder überkommen, ihre Lage gelöst sein würde.

Die Hebräer hatten ihr Lager schon am Strand des Meeres, dessen Wasser ein anscheinend unüberwindbares Hindernis für sie war, da auch zum Süden und Norden steile und rauhe Bergwände bis zum Wasser ihr Entkommen versperrten. Dann sahen sie plötzlich das Aufblitzen der Rüstung der Ägypter in der Ferne und ihre schnellen Streitwagen als Stoßtruppe für ihre Gefangennahme. Als die Ägypter in vollem Lauf näher kamen, füllten sich die Herzen des Volkes Gottes mit großer Angst. Sie schrien nun zum Herrn, die meisten kamen aber vor Moses mit ihren Klagen: "Waren nicht genug Gräber in Ägypten, daß du uns wegführen musstest, daß wir hier in der Wüste sterben? ... Ist's nicht das, das wir sagten in Ägypten: Höre auf und laß uns den Ägyptern dienen? Denn es wäre uns ja besser den Ägyptern zu dienen als in der Wüste zu sterben." (2.M. 14:11,12).

Moses war voller Sorgen darüber das sein Volk so wenig Vertrauen und Glauben an Gott bewies. Trotzdem sie wiederholte Male Augenzeugen der Offenbarung Seiner, für sie guten und hilfreichen Macht, waren. Rauhe Felsen auf beiden Seiten von Nuweiba Beach im HintergrundWie konnten sie jetzt ihre gefährliche und schwierige Situation auf ihn schieben, wenn er ausdrücklich den Befehlen Gottes gehorchte? Es war wahr das es jetzt keine Möglichkeit von Rettung für sie gab, wenn Gott sie nicht retten würde, und Moses nicht für Seine Hilfe bitten würde, da er in diese Situation kam, da er dem Herrn gehorchte. Und so erkannte Moses keine Gefahr für sich und sein Volk. So, warum fürchtete sich Israel? - Moses bewahrte seine Ruhe und ermunterte das Volk mit den Worten, "Fürchtet euch nicht, stehet fest und sehet zu, was für ein Heil der Herr heute an euch tun wird. Denn diese Ägypter, die ihr heute sehet, werdet ihr nimmermehr sehen ewiglich." 2.M. 14:13,14.

Es war nicht leicht das ganze Volk Israel geduldig wartend vor dem Herrn zum Stehen zu bringen. Da sie keine Selbst-Disziplin hatten und sich nicht kontrolieren konnten, wurden sie gewaltsmütig und unansprechbar. Sie erwarteten wieder schnell in die Hände ihrer Unterdrücker zu fallen, und ihr Jammern und Klagen wurde laut und tief. Die wunderbare Wolkensäule, als Signal Gottes, brachte sie vorwärts, jetzt aber fürchteten sie, das sie ein großes Unglück bedeuten mag, da es sie auf die falsche Seite der Berge lenkte, von wo es kein sichtbares Entkommen gab. So erschien ihnen jetzt der Engel des Herrn, in ihrer getäuschten Denkweise, als Signal für Unglück.

Jetzt aber, als das Heer der Ägypter ihnen näher kam und sie sich als leichte Beute sahen, stieg die Wolkensäule auf majestätische Weise hoch auf, bewegte sich über die Hebräer und setzte sich tiefer zwischen die Ägypter und Israel. Eine sehr dunkle Wand trennte jetzt die Verfolgten von den Verfolgern. Die Ägypter konnten nicht mehr das Lager der Israeliten sehen, und sahen sich gezwungen anzuhalten. Als die Dunkelheit sich auf ihrer Seite weiter vertiefte, wurde sie viel heller auf der Seite der Hebräer und überflutete ihr ganzes Lager mit einem Licht wie an einem hellen Tag.

Jetzt kehrte Hoffnung wieder in die Herzen Israels zurück. Und Moses hob seine Stimme auf vor dem Herrn. "Der Herr aber sprach zu Mose: Was schreist du zu mir? Sage den Kindern Israel das sie ziehen. Du aber hebe deinen Stab auf und recke deine Hand über das Meer und teile es voneinander, daß die Kinder Israel hineingehen, mitten hindurch auf dem Trockenen." 2.M. 14:15, 16.

So reckte Moses seine Hand über das Meer und trennte das Wasser, und Israel ging auf trockenem Grund mitten durch die See, während die Gewässer steil auf beiden Seiten wie eine Wand still standen. Das Licht von Gottes Feuersäule erleuchtete die Schaum bedeckten Wellenköpfe, und der Weg durch das Wasser lag wie eine mächtige Furche vor ihnen, und verschwand im Nebel weiter vorwärts vor der anderen Küste.

"Und die Ägypter folgten, und gingen hinein ihnen nach, alle Rosse und Wagen und Reiter mitten durchs Meer. Als nun die Morgenwache kam, schaute der Herr auf der Ägypter Heer aus der Feuersäule und Wolke und machte einen Schrecken in ihrem Heer und stieß die Räder von ihren Wagen, stürzte sie mit Ungestüm. Da sprachen die Ägypter: Laßt uns fliehen von Israel; der Herr streitet für sie wider die Ägypter." (2.M. 14:23,24). Die mysterische Wolke veränderte sich vor ihren erstaunten Augen zu einer Feuersäule. Donnerschläge hallten von den Bergwänden wieder und Blitze leuchteten. "Die dicken Wolken gossen Wasser, die Wolken donnerten, und die Strahlen fuhren daher. Es donnerte im Himmel, deine Blitze leuchteten auf dem Erdboden; das Erdreich regte sich und bebte davon." Psalm 77:17, 18, LB.

Die Ägypter befanden sich in Durcheinander und Ratlosigkeit. Inmitten der zornigen Elemente, versuchten sie ihren Weg zum Ufer zurück zu finden, mussten das aber aufgeben. Dann streckte Moses seinen Stab wieder über das Meer, und die aufgehäuften Gewässer stürzten mit lautem Geschall und Zischen wie eifrig über ihre Opfer, stießen zusammen und verschluckten die Ägypter in ihrer schwarzen Tiefe.

Das Morgenlicht offenbarte vor Israel alles was von dem großen Heer der Ägypter übrig blieb - ihre mit Schutz bekleideten Körper am Ufer. In einer Nacht erhielt Israel vollständige Erlösung von ihrer großen Bedrängnis. Die große, hilflose Menge -- Knechte ohne Kriegserfahrung, Frauen, Kinder und Vieh, mit der See vor ihnen, und dem großen Heer der Ägypter hinter ihnen - sahen wie sich ein Pfad durch das Meer vor ihnen durch das Wasser öffnete und ihre Feinde in einem triumphalen Moment überkam. Jehovah Gott gab ihnen Seine Hilfe, und zu ihm wandten sich ihre frohen Herzen in Dankbarkeit und Glauben. Sie gaben ihren Gefühlen in lautem Lobgesang Luft. Der Geist Gottes ruhte auf Moses, und er führte das Volk mit Triumphgesang und Danksagungen, welche die frühsten sind die uns erhalten geblieben sind.

"Ich will dem Herrn singen denn Er hat eine herrliche Tat getan; Roß und Mann hat er ins Meer gestürzt. . . . Dir zur Wohnung gemacht hast (du), zu deinem Heiligtum, Herr, das deine Hand bereitet hat." 2.M. 15:1-17, LB.

Wie von einer Stimme aus der großen Tiefe, erschallte von dem zahlreichen Lager Israels diese erhabene Beschreibung. Sie wurde von den Frauen Israels, von Miriam, der Schwester Moses, weiter geführt, wie sie mit frohem Gesang, mit Pauken und Lobgesang die Worte wiederholte, "Laßt uns dem Herrn singen, denn er hat eine große Tat getan." 2.M. 15:21.

Dieses Lied und die Grosse Errettung prägte sich tief in das Gemüt Israels ein, und hinterließ einen Eindruck, den sie niemals vergassen. Von Zeitalter zu Zeitalter hallten die Echos der Propheten und Sänger durchs Land, zu einem Zeugnis der Stärke Jehovahs und Erlösung für die, die ihr Vertrauen auf Ihn setzen. Das Lied gehört nicht den Juden alleine. Es weist voraus auf die Zerstörung aller Feinde der Gerechtigkeit und auf den endgültigen Sieg des Volkes Gottes, das neue Israel. Der Prophet von Patmos sah die weiß bekleidete Menge die "den Sieg behielten," stehen am Ufer des Meeres "wie ein gläsernes Meer, mit Feuer gemengt," die hatten "Gottes Harfen und sangen das Lied des Mose, des Knechtes Gottes, und das Lied des Lammes." Offenbarung 15: 2,3.

"Nicht uns, Herr, nicht uns, sondern deinem Namen gib Ehre um deine Gnade und Wahrheit." Psalm 115:1. Das war der Geist der Israels Lied der Errettung durchdrang; und es ist der Geist der in den Herzen aller wohnen sollte, die Gott lieben und verehren. In dem unser Leben von den Fesseln der Sünde befreit wird, bewerkstelligte Gott für uns eine größere Rettung als die der Hebräer am Roten Meer. Wie die Nation der Hebräer, sollen wir den Herrn mit ganzem Herzen und ganzer Stimme Loben und Preisen für die "Wunder die er getan hat." (Ps. 78:4).

Jene die sich sehr mit der Gnade Gottes befassen, und sie Seiner wenigeren Gaben willen nicht auslassen, werden den Gürtel der Freude haben und Melodien zum Herrn in ihren Herzen aufsteigen lassen. Die täglichen Segen die wir aus der Hand Gottes empfangen, und über alles seinen Kreuzestod, der den Himmel für uns in Reichweite brachte, sind es, die uns mit Themen der Freude und stetiger Dankbarkeit erfüllen.

Wie so grosses Mitleid, was für unnachahmbare Liebe erwies uns Gott, uns, einst verlorene Sünder, in dem Er uns mit Sich Selber verbindet, und wir für Ihn kostbare Schätze sind. Was für Mitgefühl, was für unvergleichbare Liebe zeigte Gott uns, den verlorenen Sündern, und verband sich mit uns, um für Ihn Sein eigenes Geschenk zu sein! Was für ein Opfer vollbrachte unser Erlöser, so das wir die Kinder Gottes genannt werden können! Darum sollten wir Gott für seine Segenvolle Hoffnung die er in seinem Plan der Erlösung für uns bereit hält, so sehr lobpreisen; wir sollten uns vor Ihm so sehr für das himmlische Erbtum bedanken, und für seine reichlichen Versprechen, und Ihm danken das Jesus unser Fürsprecher ist.

"Wer Dank opfert," sagt der Schöpfer, "der preiset mich." Psalm 50:23. Alle Einwohner im Himmel vereinigen sich miteinander damit sie Gott loben. Lasst uns das Lied lernen das die Engel jetzt singen, so das wir es singen können, wenn wir Mitglieder in ihren glänzenden Ränken sein werden. Laßt uns mit dem Psalmisten sagen, "Ich will den Herrn loben, solange ich lebe, und meinem Gott lobsingen, solange ich hier bin." "Die Völker freuen sich und jauchzen, daß du die Leute recht richtest und regierest die Leute auf Erden." Psalm 146:2; 67:5.

Gott in Seiner Vorhersehung brachte die Hebräer in die Bergmassive bei dem Meer, damit Er ihnen Seine Macht für ihre Errettung zeigen könnte, und den Stolz ihrer Unterdrücker deutlich demütigen. Er könnte Israel irgendwie anders gerettet haben, er wählte aber diese Methode, um ihren Glauben an Ihn zu prüfen und ihr Vertrauen zu stärken. Die Menschen waren müde und entsetzt, jedoch, wenn sie sich zurückgehalten hätten als Moses ihnen sagte, vorwärts zu gehen, würden Gott ihnen niemals den Pfad durch die See geöffnet haben. Es war "durch Glauben" das "sie gingen durchs Rote Meer wie durch trockenes Land." Hebr. 11:29. Als sie zum Wasser hinunter gingen, zeigten sie, das sie dem Wort Gottes glaubten, das Er zu Moses gesprochen hatte. Sie taten alles was in ihrer Macht war zu tun, und dann teilte der Mächtige Israels die See und schuf für Sein Volk einen trockenen Pfad für ihre Füße.

Die wichtige Lexion die sie dann lernten, gilt für alle Zeiten. Christen befinden sich oft in Gefahr, und dann ist es schwer Pflichten zu vollbringen. Ihre Vorstellung sieht dann nur bevorstehenden Verlust, und Sklavendienst oder Tod hinter ihrem Rücken. Die Stimme Gottes aber sagte deutlich, "Geh voran." Wir sollen diesem Befehl gehorchen, auch wenn unsere Augen die Dunkelheit nicht durchsehen können, und wir kalte Wellen um unsere Füße herum fühlen. Die Hindernisse, die unserem Fortschritt entgegen stehen, werden niemals durch einen unsicheren, zweifelnden Geist überkommen werden können. Jene die Gehorsam aufschieben bis aller Schatten von Unsicherheit verschwindet und kein Risiko oder Fiasko mehr vorkommen kann, werden überhaupt nicht jemals gehorchen. Unglaube flüstert, "Lasst uns warten bis alle Widerstände entfernt sind, und wir unseren Weg klar vor uns sehen können;" Glaube aber drängt uns mutig vorwärts. Er drängt uns mutig vorwärts zu gehen und gibt uns Hoffnung unter allen Umständen, und sagt immerzu zu Glauben.

Die Wolke, die für die Ägypter voller Dunkelheit war, war für die Hebräer ihr großes Flutlicht, das alles im Lager sichtbar machte, und alles düstere auf dem Weg vor ihnen erhellte. So ist es, das die Gaben der Vorhersehung den Ungläubigen Düsterness und Verzweiflung bringen, während sie für die Gott vertrauenden Seelen Licht und Frieden bringen. Obwohl Gott uns durch eine Wüste oder durch die See führen mag, ist es doch ein sicherer Weg. {PP 283.2-290.3}

Zusammenfassung der Geography und Reihenfolge des Auszugs

Theologen und Geschichtslehrer, wegen ihres Unglaubens, haben diese Biblischen Berichte als Mythologische Übertreibungen angesehen. Nur einfache Männer und Weiber haben ihnen als Christen gläubig vertraut. Nun die Reihenfolge und Geographie des Auszugs gibt uns einige Gründe wie Israel damals zu jauchzen und sie gläubig anzunehmen. Bevor Leute erkannten, das es bei Nuweiba eine unter-Wasser Landbrücke gab, war einfacher Glaube schon nicht leicht zu verteidigen, jetzt können wir aber aufatmen, und über unser `dennoch' des Glaubens froh sein.

  1. Die Bibel läßt uns wissen das wir die Geschichte wissen sollten wie Gott sein Volk in der Vergangenheit geführt hat, 2.Mose 18:8; 5.Mose 11:4; Josua 2:10.
  2. 2.Mose 2:12 berichtet das, nach dem Moses Israel aus Ägypten führte, das sie Gott am Berg, wo Moses die Erfahrung des brennenden Busches, der nicht abbrannte, hatte, wieder dienen würden. Dieser Berg Hagar in Arabien wird bei dem Apostel Paulus in Galater 4:25 als der Berg Sinai bezeichnet.
  3. 2.Mose 4:19 berichtet das alle die Ägypter, die Moses suchten nach dem er einen Sklaven Aufseher erschlug, inzwischen verstorben waren.
  4. 2.Mose 12:40 berichtet das die 430 Jahre des Aufenthalts Israels in Ägypten ihr Ende erreichten.
  5. 2.Mose 12:39 und 13:6-8 berichten, daß das ungesäuerte Brot, das Israel zum Auszug essen würde, sieben Tage lang genießbar sei.
  6. Israel verließ Ägypten von Succoth aus in der Suez Kanal Gegend.
  7. Dann sagte ihnen Gott nicht den nördlichen, kürzeren Weg zum verheißenen Land im Norden zu nehmen, aber südlich am Suez Kanal entlang zu gehen, bis sie dann durch Ortsnamen geleitet, die Sinai Halbinsel in östlicher Richtung innerhalb der sieben Tage überquerten.
  8. Da Moses wusste, das sie am Berg Horeb/Sinai in Arabien ankommen mussten, wollte er Israel dann nördlich am Golf von Aqaba entlang führen bis Eilat und dann auf der anderen Seite des Golfs südlich zum Horeb Berg. Gott sagte aber zu Moses, dreh dich wieder um, führe Mein Volk zum Ufer des Roten Meers (bei Nuweiba). Das ist wenigstens die Bedeutung von 2.Mose 14:2; 4.Mose 14:25.
  9. Die ungefähre Entfernung zwischen Succoth und Nuweiba betrug ca. 403 Kilometer. Das bedeutet das Israel jeden Tag 57,4 km marschieren mussten, oder 2,4 km pro Stunde. Da sie ein starkes und gesundes Volk waren, und sie sieben Tage lang ohne Unterbrechung von der Wolke geleitet zu Fuß gingen, war das schon möglich.
  10. Pharaoh und seine Armee frohlockten das Israel sich in der Wüste wie verirrt eingeschlossen hatte, da es von Nuweiba aus kein Entkommen gab, 2.Mose 14:3. Dann kam Erlösung für Israel, und Verderben für Ägypten.
  11. Israel ging auf der Landbrücke trockenen Fusses durchs Meer, da nur so das Wasser von der Landbrücke abfließen konnte, und in einiger Entfernung auf beiden Seiten mit steiler Wasserwand wie in einem Aquarium, aber hier durch Wind gehalten, still stand, Psalm 78:13.
  12. Israel verließ Ägypten und war nun in Arabien, 2.Mose 13:18.
  13. Eine grosse Volksmenge in Arabien, die Amalekiter, hörte das die gesamte Regierung und Armee der Ägypter im Roten Meer umkamen. Sie machten sich auf, um das Land einzunehmen. Auf dem Weg trafen sie jedoch auf Israel und ein Kampf fing an. Beide Nationen waren wohl etwa gleich stark und sie trennten sich. Die Amalekiter/Hyksos gingen dann weiter nördlich wohl zum Mittelmeer und von dort teilten sie sich und einige nahmen das hilflose Land am Nile ein, während die anderen eine große Festung, (El Arish), am Fluß der Ägypter bauten, Josua 15:47; 2.Könige 24:7.
  14. Wenn der Berg Sinai, der traditionale Berg Sinai auf der Halbinsel sein sollte, wie und warum sollten die zahlreichen Amalekiter dorthin gekommen sein, wo es für so viele Menschen keine Nahrung gab? Diese Erwägung sollte uns helfen einzusehen, das der Berg Sinai in Arabien war.

Von Moses bis Josua

Der Mann Josua erscheint plötzlich im Biblischen Bericht in 2.Mose 17:9. Wir haben für ihn keine Einführung oder Begutachtung seiner Person. Sein Name hat aber eine Ähnlichkeit mit dem Namen Jesu, und so auch sein ganzes Leben. Josua war der Mann den Gott erwählte Sein Volk Israel zum versprochenen Land zu führen nachdem Moses starb. Wir finden den Bericht darüber im 1.Kapitel im Buch Josua. Es war durch die Hand Moses das Gott seine zahlreiche Nation Israel aus der Mitte einer anderen zahlreichen Nation heraus führte, es war etwas was keine Nation vorher und danach jemals erfuhr, "... hat jemals ein Gott den Versuch gemacht, ein Volk aus einem andern Volk herauszuholen und zu seinem Eigentum zu machen, wie das der Herr, euer Gott, in Ägypten an euch getan hat?" 5.M. 4:34.

Die Überquerung des Jordan Flusses ist ein Symbol für den Tod, für den geistlichen Tod der uns dazu bringt nicht mehr zu sündigen. Wenn Menschen sterben, so wie Moses starb, fängt für die Überlebenden ein neues Kapitel an. So ist es auch heute. Wenn jemand in der Familie stirbt, frage den Herrn um Seine Hilfe und vertraue Ihm darin, das er dich in einem neuen Kapitel des Lebens stärken wird. Sei wie Josua der niemals eine Sünde beging die ihn von Gott entfernt hätte. Als er Israel darauf vorbereitete den Jordan Fluss zu überqueren, war das zur Zeit der Frühlingsflut als die Schmelzgewässer von den Hermon Bergen im Lebanon ihre Reise von 2700 Meter Höhe verliessen bis sie 390 Meter tiefer als die Oberfläche der See beim Lager der Israeliten am Toten Meer, mehr als 3 km tiefer, ankamen. Während der Jordan kein Großer Fluss war, hatte das herabstürzende Wasser einen einschüchternden Effekt. [950]

Inzwischen konnten die Einwohner von Jericho die Versammlung des Volkes Israel auf der östlichen Uferseite sehen. Sie sahen dort täglich die Wolkensäule, und zur Zeit der Nacht die Feuersäule. Sie verstanden genau das für sie Veränderungen ihres Lebens angekommen waren. Sie fühlten sich so beweglos zu sein, da sie nicht wussten was sie tun sollten. Da sie den Herr Gott nicht kannten, konnte ihre Denkweise sie nicht darauf vorbereiten was sie schnell erfahren würden. So ist es auch heute. Leute kennen diese Bibelgeschichten, sie denken aber das sie nur Märchen und Geschichten sind und keine Lehren enthalten, da sie nicht erkennen das dies wahre Geschichten sind, die uns darin helfen können, unsere eigenen Lebens rettenden Erfahrungen besser und richtig einzuschätzen.

Der Herr sagte dem Josua stark und mutig im Glauben zu sein. Das will sagen, das er ihn dazu ermahnte solch ein Führer wie Moses zu sein. Josua wusste das der Herr mit ihm sein würde solange er die Gebote Gottes hielt und richtige Prinzipien für das Volk auslebte.

Josua, der Sohn des `ewigen' (Nun), dachte das es weise war zwei Spione oder Zeugen auszusenden, um zu erfahren wie es auf der anderen Seite vom Jordan im Land zuging. Diese beiden stellen das Wort Gottes dar, das Alte und Neue Testament. Sie fanden Unterschlupf im Haus der Rehab, die örtliche Gasthaus Eigentümerin. Als sie sich niedersetzten und herum hörten, entdeckten die Einheimischen, das diese zwei nicht von ihnen waren und verlangten von Rahab sie auszuliefern. Sie war aber ein schneller Denker und sagte ihnen, geht schnell zum Jordan, denn sie gingen gerade fort. Nachdem sie das bewerkstelligte, versteckte sie die drei auf dem Dach unter Rollen von Scharlach farbigen Tuchrollen, die sie zu ihrem Lebensunterhalt herstellte. Wir mögen sagen das Scharlach gefärbte Tücher etwa darstellen, das Gottes Volk durch das Blut Jesu für Sünde unerreichbar geschützt werden kann. Als Rehab die Spione wegsandte, sagten ihr diese, ein Tuch solcher Farbe aus dem obersten Fenster ihrer Wohnung in der Stadtmauer zu hängen. Sie tat das sofort, damit die Heere Israels wissen würden, ihr Leben und ihr Heim zu bewahren. Wir sollten auch sofort so zu Botschaften reagieren die uns helfen aus der Welt der Sünde gerettet zu werden. Wir sollen solche Entscheidungen nie verzögern, denn sonst erlauben sie es dem Bösen uns anzugreifen, und er verursacht uns dann, da wir Menschen schnell vergessen, was sie sich vorgenommen hatten. Es kostete vielen ihre Errettung aus dieser Welt der Sünde.

Dann kam der Tag an dem Israel den Jordan überquerte. Zwölf Priester trugen die Bundeslade zum Wasserrand und nahmen dann gläubig den ersten Schritt darin, da sie hinüber wollten. Hätten sie gesagt, `O, wir werden warten bis der Fluss trocken ist,' wäre das Wunder nie geschehen. Gleicherweise erfuhren viele keine Wunder in ihrem Leben wegen ihres Mangels an festem Glauben. Wir sollen gläubig den ersten Schritt tun, damit wir nicht durch alle unseren `Warum jetzt' oder `Warum überhaupt' versucht werden.

Als die Priester den Schritt ins Wasser machten, hörte es auf zu fließen, und sie konnten wie am Roten Meer auf trockenem Boden hinüber gehen. Warum ist das wichtig? Wenn wir unseren Glauben entschieden leben, kommen wir auch sauber am anderen Ufer an, ohne das Sünde uns beschmutzt.

Möge dies ihnen helfen ihren Glauben an Gott zu stärken, der uns gerne aus Seinem Buch, der Bibel, viele Dinge lehren möchte. Wir hoffen das Sie heute diese Worte ernst nehmen und in ihrem Leben anwenden, und so gerettet werden können.



Quellen und Notizen

[50] Moses Geburt und überleben war ein Wunder. Satanischer Einfluß plante den Tod aller männlichen Kinder in der Person Pharaohs und seiner Gesetze. Während der gegebene Grund war, das sie die wachsende Zahl der Israeliten fürchteten, war es immer Satans Furcht das der Erlöser eines Tages geboren wird und er wollte das immer mit aller Kraft verhüten. Wie damals so auch heute. Unzählige Kinder sind zum Tode verurteilt auf Grund eigentlich derselben Satanischen Macht. Was mag diesmal der Grund sein? Satan will so viele Menschen wir möglich in den Tod leiten damit sie nicht die Erlösung durch Jesus erfahren können und einige sich bekehren. Es ist der wachsende Haß Satans den wir überall in der Welt sehen können, nicht nur in Menschen aber auch in der Natur die der Herrscher der Welt auch beeinflussen kann.

[78] Zum Thema von Stolz klick hier.

[100] Dieser Schreiber denkt gerne an Gott als viel größer als Menschen sind. Ist Gott drei Meter groß? oder ist er einen Kilometer groß? Oder, na ja, mehrere Lichtjahre groß? Wir sollten verstehen, der Gott der Galaktien, Sonnen, Planeten und Monde schaffen kann wohl viel größer und mächtiger ist als wir Menschen.

[120] Das Gesetz Gottes wurde vom Berg Sinai in der Gegenwart der Heerscharen tausender von Engeln verkündigt (5.M.33:2) - ("m'rebabah kadesh", `von heilige Myriaden', (wo der Hebr. Buchstabe `M' als Multiplier von `tausenden' funktioniert, nämlich Myriaden), das will sagen das `Myriaden heiliger Engel, oder wie wir lesen (V.2), "viel tausend Heiligen"(LB), "Scharen heiliger Engel" (GNB). Hier scheint ein Wortspiel vorzukommen. Das Hebräische Wort , `Meribat-Kades' (Zürcher Bibel), eine physikalische Ortschaft in der Sinai Gegend, ist nur ein wenig anders. Lasst uns aber nicht in die Irre geführt werden - über den Unterschied zwischen einer Ortschaft und der Gegenwart von Engeln des Herrn, denn die Herrlichkeit Gottes ist ein verzehrendes Feuer für alles was mit Sünde zu tun hat, aber ein herrliches Licht für seine Heiligen. Notiz: Die Septuaginta benutzt auch das Wort `Myriaden' in 5.M. 33:2 in dem sie dort, "myriasin kadesh" benutzen.

[300] Josephus, Antiquities of the Jews, Bk. II, ch. XV, Sec. 3. Seht euch bitte auch das Bild an. Es wurde vor über 100 Jahren gemalt und als ich es das erste mal sah, dachte ich, Oh, sieh mal den Sand an worauf sie reiten und die Berge im Hintergrund. Ohne es zu wissen, muss der Maler genau dem Bibelbericht gefolgt sein (vielleicht auch Josephus?) und die Szene, wie wir sie in Nuweiba vorfinden, richtig gemalt haben.

[500] `Jebel al Lawz' bedeutet in Arabisch der Mandel Berg. Als ich dies Bild erhielt sagte man mir, das dieser Berg tatsächlich solch eine dunkle Spitze hat und sie nicht von Wolkenschatten herstammt. Es waren keine Wolken im Himmel. Sie sagten auch, wenn man auf den Berg steigt sieht man nicht (wenigstens nicht leicht) was diese Dunkelheit verursacht. So denken wir an die Wort in 2.Mose 19,18: "Als nun der 3. Tag kam und es Morgen war, da erhob sich eine Donnern und Blitze und eine dicke Wolke auf dem Berge und ein Ton einer sehr starken Posaune . . . Der ganze Berg aber rauchte, darum daß der Herr herab auf den Berg fuhr mit Feuer; und sein Rauch gign auf wie ein Rauch vom Ofen, daß der ganze Berg sehr bebte." Ja, was für eine Szene. Liebe Leser, wir können dem Wort Gottes ganz und gar vertrauen. Es ist nicht Sein Wort das sich irrt, wir Menschen sind in vielen Dingen irre geführt worden. Das wollen wir von der geschichtlichen Seite her gesehen gerne ändern damit ihr wieder zu Glauben lernt. Liebe Deutsch lesende Besucher, seit unserem Schöpfergott doch ganz und gar treu. Die Bibel sagt Jesus kommt bald wieder und die Herrlichkeit des Herrn ist wie ein verzehrendes Feuer. Es ist nicht ein Feuer wie wir es im Ofen anzünden. Nein. Gottes Feuer, seine Herrlichkeit, ist für sündige Menschen verzehrend. Darum der Rauch usw. Gott hat Geduld da er nicht will, das wir unfertig sind wenn er wieder kommt. Warum dauert es so lange? Weil wir, liebe Leser, wir vielleicht die Generation sind wenn Er kommt und wir ohne Sünde (2.Petrus 3:14) sein müssen wenn er erscheint. Sünde schmilzt vor Seiner Herrlichkeit. So, wie können wir bestehen? Wie alle anderen Glaubenshelden. Da Gott unseren freien Willen niemals wegnehmen wird, müssen wir von uns selbst lernen unseren Nächsten zu lieben wie uns selbst, wie Jesus es auch tat. Es ist nicht etwas schweres was Gott uns sagt zu tun. Wir müssen gerne willig sein und Er gibt uns Stärke (wenn wir Sein Wort jeden Tage lesen). Schaltet euer TV aus Abends und lest sein Wort. Hört nicht all die Musik an immerzu, nehmt Zeit für unseren gnädigen Gott. Das möchte er in uns sehen. Haltet alle Zehn Gebote ganz genau wie sie dort stehen. Gott ist nicht ein Gott der sich verändert. Seine Gebote haben ewige Gültigkeit. Alle Gedanken das sich was verändert hat sind menschliche Irrtümer. Gott ist gnädig für jene die an Ihn glauben und tun was er uns bittet zu tun. Wenn wir in seinem Reich sein wollen müssen wir das auf Erden lernen. Auch nur eine ungebüßte Sünde kann nicht vor Gott bestehen, nicht weil er geizig ist, nein, die Natur der Sünde verbietet es. Es ist aber nicht schwerer Sünde aufzugeben als sie zu begehen. Niemand kann dich zwingen kurz und unfreundlich zu sein, schlechte Gedanken zu hegen, etc. Das lernten wir alle innerhalb von Jahren. Wir müssen uns umdrehen, und zurück zu Gott gehen. Wenn Gott das in uns bemerkt (Er bemerkt es gleich) dann sind wir Seine Heiligen. Glaubt Ihm wenn ihr um Vergebung bittet, das eure Sünden vergeben sind. Gleich dann. Jesus der Hohepriester tut das jeden Tag im Himmel. Er sammelt unsere Gebete und spricht sie für dich sozusagen vor Seinem Vater. Er übersetzt unser Stammern so das sie vor Gott, durch Jesus, gut anzuhören sind. Bete nicht immer wieder über die gleichen Sünden, um die du schon batest. Glaube wie ein Kind das alles damit gut wurde. Wir sollen nicht vor Menschen Sünden bekennen (wie einem Priester) aber höchstens nur unsere Schwächen. Wenn du jemanden gegen Gottes Gebot behandelt hast, bitte ihn aber dir zu vergeben, Gott weiß ja was geschah. Das müssen wir schon tun. Es mag schwer sein. Wenn es aber getan ist, scheint das eine Last von dir zu nehmen und auch von der anderen Person. Mit Jesus zu sein und den Himmel als freie Gabe zu gewinnen macht es alles wert. Diese Welt bietet nur Glitter die bald vorüber gehen. Deutschland hatte so große Vorrechte wegen der Reformation. Satan brachte das ganze Land so weit zurück. Rettet wenigstens euch. - Wenn wir dies tun - und Ihm glauben und Seinen Brief an uns (die Bibel) lesen - kann er schneller wieder kommen und die Welt der Sünde nur zu einer Erinnerung machen die bald vergeht.



Die Dimensionen und Einrichtungen des Zelt Heiligtums und Was Es Bedeutet
Plan des Heiligtums mit seinen symbolisch wichtigen Zentralpunkten
Die Dimensionen des Tempelhofes waren 100 x 50 Ellen, 2.Mose 27:18. Wie groß das Zelt selber war wird uns nicht mitgeteilt, nur das der Brandopferaltar 5 x 5 Ellen maß, 2.M. 27:1. Unser Plan benutzt 36 x 12 Ellen als inneren Maßstab für das Zeltheiligtum, die Stiftshütte. Wenn wir diese Dimensionen benutzen finden alle anderen Gegenstände ihren bequemen Platz mit Raum für die Priester hin und her zu gehen: zwischen dem Eingang und dem ersten Altar, zwischen dem Zelt und dem ehernen Becken, zwischen der hinteren Leinwand und dem Zelt. Wir lernen von dieser Anordnung das Gott uns niemals auffordert unverständliche Dinge herzustellen, das aber alles etwas im Rahmen Seines Erlösungsplanes lehrt.

Wenn wir uns den Plan anschauen, bemerken wir auch die zwei zentralen Stellen, dort wo der Brandopferaltar stand, und dort wo die Bundeslade stand. Das bedeutet das der Vorhof das Kreuz lehrt und das zweite Zentrum die Gotteswahrheiten, die am Tag der Versöhnung vollbracht wurden. Der Versöhnungstag geschah an einem besonderen Datum nur einmal im Jahr, während die Priester jeden Tag Brandopfer im Vorhof darbrachten. Das Buch an die Hebräer lehrt, das, bevor Jesus wieder kommt, Sein Blut nur einmal angewandt wird für jene die geheiligt werden, Hebr. 10:12,14. Die meisten evangelischen Kirchen lehren die Wahrheiten die der Opferdienst im Vorhof lehrt. Eventuel will Gott aber unsere Aufmerksamkeit auf den zweiten Zentralpunkt lenken, wo die Bundeslade stand, in der sich das Gesetz Gottes befindet. Es befindet sich noch darin, denn diese Bundeslade wurde nicht gefunden nach dem Jeremiah sie verstecken ließ, damit die Babylonier sie nicht rauben konnten. Die Bundeslade enthält die Steintafeln der Zehn Gebote, dem Gesetz Gottes, das Er selber mit Seinem Finger einschrieb. Dieses Gesetz Gottes versinnbildet Seinen Charakter, es ist die feste Grundlage Seiner Regierung über alle Welten. Wahre Christen müssen diese Botschaft in der ganzen Welt bekannt machen, um die Menschen auf das baldige Kommen Jesu vorzubereiten, denn wenn Er wieder kommt in Seiner Herrlichkeit, der Seines Vaters und die der Heiligen Engel, kommt er nicht wieder als Lamm, aber als Eroberer, um die Zeit der Herrschaft der Sünde zu beenden.


[600] Es gibt eine wichtige Ägyptische Inschrift aus der Zeit der Königin Hathshepsut (~938 - 915 BC), worin wir lesen: "Die Wohnstätte der Frau von Qes wurde zu Ruinen, die Erde verschlang ihr schönes Heiligtum und Kinder spielten über ihrem Tempel. ... Ich gab bekannt und erbaute es wieder neu ... Ich reparierte was nur Ruinen waren, und vervollständigte das, was ungebaut geblieben war. Denn es waren die Amu im Delta und in Hauar (Auaris), und ausländische Horden unter ihnen hatten die antiken Werke zerstört. Sie regierten ohne Ra zu kennen." [Inschriften bei Speos Artemidos in der Nähe von Akhetaten. W.M. Flinders Petrie, A History of Egypt: Zur Zeit der 17th & 18th Dynastien. Es werden auch ".. die Bewohner des Marschlandes" oder "die armen Leute" erwähnt, mit denen wohl die Israeliten gemeint sind, die nach den Zehn Plagen Ägypten verließen, und eine große Anzahl Ägypter mit ihnen auszogen, 2.Mose 12:38; dies waren die Amu, die Amalekiter.]

Der Name des vierten Königs der Amalekiter war Agog, oder Apop nach Angaben in Ägyptischer Geschichte. Vgl. 4.Mose 24:7 & 1. Samuel 15:8; darin lesen wir das der Name des letzten Königs der Amalekiter Agog oder Agag war, was auch nur ihr Wort für König sein mag. Im Buch Esther lesen wir auch, das Haman der Sohn eines Amalekiters mit dem Namen Hammedathas (Esther 3:1) war. [Um mehr über diese Inschrift des Speos Artemidos zu lernen, seht Theodor Noeldeke/Nöldeke (1836-1930), "Über die Amalekiter," Göttingen, 1864.]

[700] Wir haben zwei Bilder vom gespaltene Felsen auf dem Berg `Jebel al Lawz' in Arabien. Eins wurde wohl in den 1980igern Jahren hergestellt, und das ander anfangs der 2000iger Jahren. Sie zeigen die beiden Seiten des Felsens und wie es scheint das Wasser die Konturen geformt hat.

[720] Donald Redford, `Egypt, Canaan and Israel in Ancient Times', Princeton, 1992, p. 102. (Betonung unsere)

[860] Eine wichtige Überlegung über was "Tatsachen" von der Art sind, die wir besprechen, und denen wir vertrauen, und was sie mit jenen anderen "Tatsachen" zu tun haben, die mit Hilfe archäologischer Meinungen geformt wurden, wollen wir kurz andeuten. Die meisten Leute vertrauen den Autoritäten in Archäologie, wie sie Funde erklären, ohne daran zu denken, das sie dann auch ihrer Weltansicht Glauben schenken, die doch vollständig auf menschliche Meinungen beruht - wie sie Erdschichten mit Hilfe von Tonwaren datieren, wobei sie oft vergessen, das die ersten Daten, wenn sie falsch sind, alles falsch machen, während wir die Bibel mit einbeziehen und uns auf schriftliche Daten berufen, anstatt Kalender Daten durch Studium von Erdschichten, Metalzeitalter und Tonwaren zu formieren.

[920] See Maxwell Blakeney, Did Christ Overrule Moses? in Adventist Review, July 26, 2007, p. 14-16.

[950] An dieser Stelle mögen wir besser verstehen, wie das Nachsintflutliche Wetter noch mehr Regen und Schnee in Palestinien gab.


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