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Er war weit und breit der mächtigste und am meisten gefürchtete Mann. Man sagte von ihm das die Götter zu ihm sprachen - und wenn sie sprachen, pass nur auf, das nächste seiner Opfer könntest du oder jemand in deiner Nähe sein. Medizinmänner oder Shamanen waren in den Vorstellungen vieler oft von Geheimnissvollen Dingen umgeben den sie bewußt kultivierten um Furcht unter der Bevölkerung aufrecht zu erhalten. Das Half ihnen ihren Einfluß und ihre Macht allen gegenüber zu sichern in dem sie zu besonderen Anlassen bewiesen, daß sie die Macht über das Leben ihrer ganzen Nation in ihren Händen hielten.
Wie konnten sie so etwas tun? Medizinmänner und Hecksendoktor hatten gelernt wann eine Sonnen oder Mondfinsternis stattfinden würde. Diese Fähigkeit benutzten sie als Beweis, das sie mit den Göttern, der Sonne und dem Mond, sprechen konnten und dann nach deren Befehlen handelten. Es ist wohl ziemlich sicher, daß sie diese erlernte Kunst oft zu ihrem eigenen Vorteil und der Anhäufung von Reichtümern benutzten. Manchmal verlangten sie sogar zu solchen dramatischen Anlässen den Opfertot von Menschen unter ihren eigenen Volksgenossen, ein Ereignis das oft unter vielen Völkern stattfand und ihnen half sich von Feinden und unwilkommenen Menschen zu befreien. Sogar Könige und Königinnen mussten sich zu solchen Anläßen ihrem `Zauberwirken' unterwerfen.
Griechische Schätzung der Länge eines synodischen Monats
von Livio Stecchini
Das Problem das Meton zu lösen versuchte war - was ist die kleinste Nummer von Sonnenjahren (solar) das sich mehr oder weniger in eine Reihe von sich abwechselnden Monaten von 30 und 29 Tagen teilen ließ. Er wußte das ein Sonnenjahr 365,25 Tage hatte und ein Mondmonat ungefähr 29,5 Tage. Er errechnete, das 19 Sonnenjahre:
19 x 365,25 = 6939,75 Tage sind.
Er nahm an, das 19 Sonnenjahre 6940 Tage haben, da er entweder 365,25 nicht als eine genaue Zahl annahm oder er übersah einfach die Fraktion von 0,25 Tagen. Durch einfaches Teilen fand er das 6940 Tage aus 235 Monaten von 29,5 Tagen besteht mit einem übrigbleibenden Bruchteil von 7,5 Tagen.
Wenn kein Bruchteil übrigeblieben wäre hätte er die 6940 Tage in 117,5 Monate von 30 Tagen und 117,5 Monate von 29 Tagen teilen können; da aber 7,5 Tage übrigblieben fügte er zu den 30 tägigen Monaten, 117,5+7,5=125 Tage hinzu. Die Anzahl der Monate mit 29 Tagen wurden dabei reduziert, 117,5-7,5=110 Tage.
Einhundert Jahre später widersprach Callipus dem Metonischen System aufgrund seiner Ensicht, das ein Sonnenjahr aufs genauste aus 365,25 Tagen besteht. Da auf Grund seiner Rechnungen die 19 Jahre des Metonischen Systems aus 6939,75 Tagen bestand, multiplizierte er die Zeitspanne des Systems mit 4 auf 76 Jahre und um eine runde Nummer von 27,759 Tagen zu erhalten. Dem metonischen System gemäß würde diese Periode:
4 x 125 = 500 Monate von 30 Tagen und
4 x 110 = 440 Monate von 29 Tagen enthalten.
Da Callipus innerhalb von 76 jahren einen Tag übrig hatte, änderte er das Muster zu:
499 Monate von 30 Tagen und
441 Monate von 29 Tagen
Hipparchus (um 150 v.Chr.) wusste das ein Sonnenjahr etwas kürzer als 365,25 Tage war und schlug daher vor, das die Periode des Callipus mit 4 multipliziert werden sollte auf 304 Jahre, aber dann 1 Tage abziehen. Er nahm an das 304 Sonnejahre (304 x 365,25) - 1 = 111,035 Tage sind, die ein Sonnejahr dann 365,24671 Tage lang machen würde. Mit Bezug auf die Monatslänge begnügnete sich Hipparchus die Zahlen der Perioden wie Callipus sie errechnet hatte mit 4 zu multiplizieren:
4 x 499 Monate von 30 Tagen
4 x 441 Monate von 29 Tagen
Wenn wir den Durchschnitt der Monatslängen dieser drei Systeme berechnen erhalten wir:
Meton 29,531915 Sonnentage
Callippus 29,530851
Hipparchus 29,530581
(richtige Anzahl = 29,530588)
Metons Nummern waren bis zur zweiten Stelle richtig, Callipus bis zur dritten und Hipparchus bis zur fünften. Das Datum des Hipparchus ist so Atemberaubend wenn wir es mit der richtigen Anzahl vergleichen, da nur ein Unterschied von einer Sekunde besteht während er bei ungefähr 7 Minuten in der Länge des Sonnenjahres falsch war.
Die Berechnung des synodischen Monats
Die genaue Berechnung der Länge des synodischen Monats ist nicht schwer zu erklären. Das grundlegende Problem war einfach: Es bestand darin zu zählen wie viele Neumonde während der Zeit eines Sonnenjahres stattfinden.
Die Beobachtungen könnten einfach gemacht werden wenn man in jedem Jahr zur Zeit der Sommersolstice notieren würde, wie viel eher der vorherige Neumond und wie viel später der folgende Neumond stattfand. In wenigen Jahren könnte man dann ein gutes Datum für die Länge des Monats errechnen. Es ist wahr wenn man das Datum des Neumondes berchnen wollte war die beständige Gefahr sich bei einen Tag zu irren aber während einer längeren Zeitspanne würde sich solch ein Fehler ausgleichen und ein jeder Mond-Sonnenkalender könnte auf diese Fehler aufmerksam machen.
Eine Anzahl von Kulturen nahmen unabhängig voneinander eine Art des Metonischen Kalenders an da sie nicht nur benutzt wurden, um politischen und wirtschaftliche Vorgänge zu regulieren, aber sie erlaubten auch Mond und Sonnenfinsternisse im Vorraus zu bestimmen. Das Datum einer Finsternis und seine Berechnung war nich nur von wissenschaftlicher Interesse aber es hatte auch sozialen Einfluß. Diese Kunst war die Grundlage der Macht der Medizinmänner und Hecksendoktors.
Der Metonische Kalender machte es einfach Finsternisse im voraus zu bestimmen da sie sich in gleichmäßger Reihenfolge nach drei Perioden von je 223 Monaten, also ca. 55 Sonnenjahren, ungefähr in der gleichen Gegend wiederholen. Sie finden im gleichen Teil des Himmels in Perioden von 223 Monaten statt. Wenn die Länge eines Monats mit einer Genauigkeit von weniger als 29,53 Tagen errechnet würde, in weniger als 6 Jahren würde man feststellen, das die Finsternisse nicht nur zur falschen Zeit, aber auch am falschen Sonnentag stattfinden. Da die Metonische Periode benutzt wurde, um Finsternisse zu bestimmen, versuchten die Griechen ihre Berechnungen zu verbessern. So schlug Hipparchus vor, um Finsternisse besser bestimmen zu können, eine Periode von:
19 x 223 Monaten zu benutzen.
Gemäß seiner Berechnungen war dies die kürzeste Zeit in dem eine Reihenfolge von Monaten der Anzahl von Tagen gleichkam. Er nahm an:
19 x 223 Monate = 125,121 Tage oder
342 Sonnenjahre und 208,17 Tage
Textbücher wiederholen auch das der Griechische Mathematiker Hipparchus (150 v.Chr.) ein Jahr als:
365,24 Tage ... berechnete [die richtige Anzahl =365,242199]
Dies ist wie lange es von einer Sommersolstice bis zur nächsten dauert. Alles was dies nur Bewies, war, das die Berechnung des Verhältnisses zwischen Monat und Jahr nicht besonders schwierige Beobachtungen erforderte, um sehr genaue Daten feststellen zu können.
Eklipsen in Ägypten
Frager:
Ist es nicht Wahr, das die Regierungsjahre einiger der Könige und Ereignisse mit Hilfe von Mond und/oder Sonnenfinsternissen genau datiert werden konnten?
Antwort:
Ich las schon viel über solche Annahmen das solche Datierungsmethoden einige der Ägyptischen Könige datierten. Insgesammt sollen 28 totale Sonnenfinsternisse, deren Grundpfade den Nil überquerten, und 10 Mondfinsternisse zwischen 2837 und 493 v.Chr. stattgefunden haben. Wenn wir aber nun annehmen das ein alter Text sich auf solch eine Finsternis bezieht, wie zum Beispiel eine Finsternis im Jahre 1311 oder 1338 v.Chr., und wir denken zu wissen, wann der Verfasser dieses Textes in konventioneller Chronologie lebte, müssen wir auch feststellen, ob solch eine Finsternis auch in die Datierung dieser gleichen Person den revidierten Daten gemäß stattfand. Auf diese Weise stellen wir dann fest das jene die behaupten das ein Ägyptischer Text von der Zeit des Amenophis IV. auf eine Sonnenfinsternis bezug nimmt, solche eine
Sonnenfinsternis auch im Jahre 831 v.Chr. stattfand, gerade in der Mitte unserer Datierung des gleichen Königs und unsere Daten beruhen nicht auf dieses himmlische Ereignis. Diese Finsternisse finden jedes Jahr irgendwo in der Welt statt und wenn wir uns nicht die Frage stellen, ob so etwas nicht in beide Chronologien passt werden wir nicht viel davon gelernt haben.
In Bezug auf die gut bekannte Finsternis von 1338 v.Chr. über Shtub, können wir sagen, daß auch eine im Jahre 831 v.Chr. stattfand deren Pfad sich vom Mittelmeer bis in die Gegend von Memphis hinstreckte. Keine dieser beiden Eklipsen konnte man von der Hauptstadt des Amenophis IV., `Aketaten', sehen und sie könnten nur durch mündliche Nachrichten bekannt gewesen sein.
In unserer revidierten Chronologie regierte Akhnaton von ca. 843 -826 v.Chr. und wir denken das man nach einer Beschreibung der Eklipse von 1338 v.Chr. in den Überlieferungen der Hyksos/Amalekiter suchen müsste.
Frager: Vielen Dank für diese Kommentare.
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