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Die 21. Dynastie der Ägypter |
Was sagen die Daten die wir haben?
Die Zeitspanne der 21. Dynastie ist eine der durcheinandergebrachtesten Perioden in der antiken Geschichte Ägyptens! Eines der Ergebnisse einer revidierten Chronologie its es, das wir nun politische und soziale Umstände in Nachberländern haben, deren Sachlagen miteinander übereinstimmen. In konventionaler Chronologie hielten die Priester-Prinze der 21. Dynastie die Macht während in Israel die ersten Könige ihrer neuen Regierung herrschten. [100] Anders gesagt, als Israel ihren Höhepunkt hatte, befand sich Ägypten in ihrer niedrigsten ökumenischen Stellung. Wenn wir in diese Zeit zurück blicken als die mächtige und reiche 18. Dynastie nach Angaben konventional Chronologen den Thron Ägyptens innegehabt haben soll, war Israel noch zuerst eine Nation von Sklaven, verließ oder vielmehr floh aus Ägypten zu einem besonderen Zeitpunkt, befand sich dann in ihrer Periode unter den Richtern - und beide dieser Zeitspannen hatten wenig Einfluß ihre Öknomie zu verbessern. Was fand also wirklich statt? Wenn zwei Nachbarländer zur gleichen Zeit ihre Phasen durchleben, sollten sie ökumenisch und politisch viel ähnlicher und ihre Geschichte viel näher verbunden und parallel sein. Eine Karave benötigte nur 9 Tage, um zwischen diesen beiden Ländern zu reisen. So schlußfolgern wir,
Wir finden also wie sich diese ähnlichen Vorgänge und Veränderungen natürlicherweise in der sozialen-ökumenischen Erfahrung dieser Nachbarländer entwickeln konnten und sich dies tatsächlich so verhielt, wie wir es jetzt darstellen werden.
Seit der Zeit als die Perser unter Kambyses Ägypten eroberte nannte man das Land am Niel "Das geringste unter den Reichen ..." Hesekiel 29:15, Zürcher Bibel, von nun an ZB. Vers 2 macht es klar das hier über Ägypten gesprochen wird. Wir lesen da, "Menschensohn, richte dein Angesicht Nachdem der Russische Reisende Golenishchev die Papyrie der `Klagelieder des Ourmais' kaufte, erhielt er zur gleichen Zeit auch das Papyrie mit der traurigen Geschichte eines Mannes mit dem Namen Wenamon und seiner Reise nach Byblos an der Syrischen Küste. Wie der Brief Ourmais, so war auch die Geschichte Wenamons vom gleichen Verfasser zur Zeit der 21. Dynastie geschrieben worden mit nur dem Unterschied, das der letztere Brief mit Dingen mehrere Generationen später zu tun hat. Während Ormais Brief in 1961 veröffentlicht wurde, gab es die Wenamon Geschichte schon seit 1899 für Forscher zu lesen. [250] Es gibt kein Dokument das die niedrige Situation Ägyptens besser beschreibt, als die Geschichte Wenamons. Während der Zeit, die wir hier beschreiben, war, nach dieser Quelle und auch nach Biblischen Angaben aus der Zeit Nehemias, das Reisen im Land der Syrer ziemlich gefährlich. Wir lesen, "Nun sprach ich zum König: Gefällt es dem König [Arsames], so möge man mir Briefe mitgeben an die Statthalter westlich des [Euphrat-]Stromes, dass sie mich durch ziehen lassen, bis ich nach Juda gelange", und Esra schrieb, "... Denn ich hatte mich geschämt, den König um bewaffnete Leute und Reiter zu ersuchen, die uns auf dem Wege vor Feinden schützen würden ..." Esra 8:22, ZB. Beide erwähnen die Unsicherheit für Reisende in diesen Ländern, sogar für jene die vom König ausgesandt wurden. Es ist von einiger Wichtigkeit das wir die einzelnen Besonderheiten in der Geschichte Wenamons bemerken. So ist es der Fall das der Verfasser eine Anzahl von Hebräische Wörter benutzt was auf eine viel spätere Zeit hinweist als 1100 v.Chr.:
1) für `Versammlung' benutzt er das Hebräische Wort `moed' Andere solcher Bevorzugung Hebräischer Wörter über Ägyptische kann man unter den Vokabeln Wennamons finden.
Zwei der Namen im Text gaben einigen Forschern (Gardiner, Wilson & Erman) Grund zum nachdenken. Einer dieser Namen war
Man fand keine Antwort wer diese Person, Khaemwise, gewesen sein könnte.
wurden begutachtet, dann aber abgelehnt. Khaemwise war `sicherlich ein König' da aber Ramses IX und Ramses XI nur vor so kurzer Zeit regierten würde Wenamon, ein Priester und Abgesandter, es nicht vermieden haben auf beide mit dem Titel `König' bezug zu nehmen - da solche Titel zu benutzen ein Priester und Schriftgelehrter nicht unterlassen würden. Die Namen Persischer Könige in den Dokumenten der 21. Dynastie Hier ist die Sachlage die uns hilft zu erklären warum die 21. Dynastie in die Zeit Persischer Oberherrschaft über Ägypten gehört. Man fand den Namen Kambyses in hieratischer Schrift und auf einem Stein aus der Zeit der 21. Dynastie. Wir lesen, "Dann kam der große Mächtige aus fremdem Land, Kambyses; die Ausländer aus allen Ländern waren mit ihm. Nachdem er dies ganze Land für sich in Besitz nahm, ließen sie sich dort nieder, so das er der Herrscher über Ägypten und der Oberherr in jedem fremden Land sein würde. Seine Majestät befahl mir der Hauptarzt zu sein und ich war immer an seiner Seite und übersah seinen Palast, und ich vollbrachte seinen Titel in seinem Namen als König von Ober und Unter Ägypten zu sein Mesutire." [Inschrift auf einer Statue die sich jetzt im Vatikan Museum befindet, übersetzt von A.H.Gardiner, `Egypt of the Pharaohs', (Galaxy ed. 1966), S. 366; Sieh auch G. Posener, La première domination Perse en Égypte, Cairo, 1936, S. 1ff, 41ff. 88ff.] Ein Papyrus aus Elephantine berichtet, "als Kambyses nach Ägypten kam [-525], das er den [Jüdischen] Tempel [in Elephantine] schon gebaut vorfand. Die Tempel der Götter der Ägypter waren zerstört, alle von ihnen; nur der genannte Tempel erlitt keinen Schaden." [Eduard Sachau (1845-1930), Aramäische Papyri und Ostraka, S. 21.] So berichtet aber der gleiche Papyrus auch, das der Elephantine Tempel an der südlichen Grenze Ägyptens, der von Kambyses nicht zerstört wurde, später von einem Pöbelhaufen vernichtet wurde. Eine andere Identifikation der 21. Dynastie Der Name, den man im Papyrus des Wenamon las und der nicht geringe Überlegungen verursachte, war der Name des Schifflinien Besitzers dessen Hauptquartier in Tanis war. Über diesen berichtet der Prinz von Byblos das in Sidon alleine 50 Schiffe mit Birket-El `zusammen wirken' und `nach seinem Haus' segeln. Der gut bekannte Deutsche Ägyptologe las seinen Namen als "Birket-El" worin M. Burchhardt ihm zustimmte. Der Name weist auf Semitische und nicht Phönizischer Herkunft hin. Er bedeutet, `Gottes Segen.' In 1924 veröffentlichte R. Eisler einen Artikel mit dem Titel, `Barakhel Sohn und Cie, Rhedergesellschaft in Tanis' (Barkhal Son & Co., Shipping House in Tanis) in dem er Aufmerksamkeit auf die Tatsache lenkte das eine späte Hebräische Quelle eine Bemerkung über eine Schiffsgesellschaft macht, deren Name `Berakhel & Sohn' war.
Das Testament des Naphthali ist eine Pseudoepigraphisches Werk dessen Zusammenstellung im Jahr 146 v.Chr. stattfand, dem Jahr in dem Johnathan aus dem Haus der Hasshmanaim (Makkabäer) Jaffa eroberte, und so den Zugang zum Meer für Seehandel öffnete.
In diesem Testament wird ein Gesicht berichtet über ein Schiff das der Küste von Jaffa nahe kam aber keine Matrosen oder Passagiere hatte. Am Mast sah man aber den Namen des Eigentümers, dort stand, Berakhel & Sohn. Berakhel und Birketh-El gehören zusammen wie `Gottes Segen' und `Segen Gottes. Wir haben nun auch mithelfende Beweise das Wenamon seine Reise nicht im 11. Jahrhundert v.Chr. antrat aber vielmehr am Anfang des 4. Jahrhunderts v.Chr. Sieh Ummubayadah Beweise, auf Englisch.
Eine Zeit Kontrastischer Unterschiede
(Zuerst berichten wir die Sachlage wie revidierte Chronologie sie beschreibt, danach wie alt hergebrachte Geschichtsforscher die Sache darlegen.)
Nach Angaben der popularen Zeitanordnung regierte die 21. Dynastie im 11. und 10. Jahrhundert vor der Zeitwende, ca. zwischen 1100 und 945 v.Chr. In Israel war dies die Zeit der Richter und der Könige Saulus, David und Salomo. Dies war die herrlichste Zeit ihrer ökumenisch-politischen Errungenschaften. Ihr Handelsschiffsverkehr machte ihre Könige reich. Das die 21. Dynastie nichts darüber zu sagen hat, ist anachronistisch wie immer man es auch konventional darzustellen versucht. Wenn die 21. Dynastie in die Zeit Persischer Oberherrschaft versetzt wird, ändert sich alles. So ist es kein Wunder das heutige Geschichtsforscher darauf bestehen, das die Berichte über Salomo nicht statt fanden, da sie die Zeitspannen dieser Kategorien falsch aufstellten und anstatt sie zu verbessern, sich damit begnügten nur Ägyptische Geschichte als wahr anzunehmen. Es gibt aber viele sich miteinander verbindende Ereignisse und Quellen zwischen weltlichen Quellen und der Bibel die die wahre Sachlage erklären. Unter diesen haben wir:
a) Hafen zu bauen,
Woanders beschrieben wir schon die:
Zusammen
Eine grosse Anzahl von miteinander verbundenen Beweisen bestätigen diese Anordnung der Geschichte jener Zeit.
All dies fand man in den Reliefbildern am Tempel von Deir el Bahari, wie auch die Geschenke die sie im `Gottesland' erhielt und die in den Büchern der Könige und Chroniken beschrieben werden.
In kleinen und größeren Einzelheiten harmonisiert die Geschichte dieser beiden Länder miteinander und die Beschreibungen der besonderen vorher gehenden Zeiten . . .
und man kann finden, das sie alle wie eine dicht aufeinander folgende Prozession von synchronistischen und brieflichen Identifizierungen sind, die den Rahmen der Geschichte für Jahrhunderte in die Vergangenheit und Zukunft befriedigend einrahmen.
Die Kontrastische Beschreibung der gleichen Zeit im Sinn konventionaler Chronologie
(nach Angaben von Cerny, "Egypt from the Death of Ramses III to the End of the 21st Dynasty," Chapter XXXV der 3rd (1975) Ausgabe in Volume II in `Cambridge Ancient History'.)
Zur Zeit der 21. Dynastie befand sich Ägypten in einem Zustand von Verfall und Verzweiflung. Die Hauptunternehmen der Bevölkerung, der Priester und Verwalter des Landes bestand darin, alte Gräber zu finden und deren Wertsachen zu rauben. Die Leute im Land litten unter der Plage von "Ausländern," die sie Barbaren nannten [500]," und sie warteten bis die Nacht kam, um dann ihre unerlaubten Ausgrabungen zu bewerkstelligen. Unter dem Vorwand die Mumien der alten Könige neu einzuwickeln, raubten sie alle Juwelen und Wertgegenstände die noch in ihren Tüchern gefunden werden konnten. Die Gerichtshöfe, wie viele Gerichtsdokumente es beweisen, befassten sich stetig mit solchen Grabräubereien.
Das Land der Ägypter hatte zu dieser Zeit keine Industrie und keinen Austausch von Gütern mit anderen Ländern. Es war die Zeit der miserablen Reise des Wenamon Zederholz in Byblos einzukaufen, um ein einziges Grabschiff für Amon zu bauen, die dann bei den Priestern in einer Prozession benutzt werden sollte. Das ist alles was man aus der Zeit der 21. Dynastie finden konnte was etwa so aussahe als ob sie Kontakt mit dem Ausland hatten. Das Studium der Reise Wenamons half Geschichtsforschern einzusehen, wie schlimm es zu der Zeit wirklich in Ägypten war, mit Bezug auf Verbindungen zum Ausland und Handel.
Wie so viel anders war es dagegen zur Zeit Salomos, die Parallel mit der 21. Dynastie verlaufen sein soll, und in der Salomo Baumstämme von den Wäldern der Berge im Lebanon erhielt und sie dann auf dem Meer nach Jaffa transportierte - ein Unternehmen nicht nur anders in seinem Ausmaß, aber auch in geschichtlicher Zeit, verglichen mit dem, was man in den Schriften der Archäologen liest.
So vergingen 150 Jahre (1100-945 v.Chr.) mit keinem Kontakt und nicht einmal einem kleinen Kontakt, keine Verbindung konnte gefunden werden. Wir presentierten was man unter dem Namen der 21. Dynastie kennt, die, in den richtigen Geschichtshintergrund gesetzt schon Ausländische Kontakte hatte aber als erobertes, Tribut pflichtiges Volk, für ihren Persischen Vorgesetzten Arsames, dem strengen Verwalter Ägyptens unter der Persischen Krone.
Die 21. Dynastie war eine Reihenfolge erblicher Priester-Prinze die in Theben und Tanis lebten, aber am häufigsten in der Libyschen Oase von el Khargeh anzutreffen waren, und in der südlichen Oase, und bei Siwa, in der nördlichen Oase. Diese Dynastie gab es vor der 20. Dynastie, parallel zu deren gleichen Zeit, der Zeit Ramses III. den wir als Nektanebo I. identifizierten. Dieser Sachverhalt scheint auch durch die sogenannte `Berlin Genealogie' bestätigt zu sein. Eine Reihe niedriger Reliefbilder in 4 Reihen zeigen ziemlich gleich aussehended Figuren, wenn wir sie in linker Richtung fortschreitent betrachten. Obwohl es so scheint, das die Hieroglyphen schwer zu lesen sind, erfuhren wir, das in dieser Quelle die 19. Dynastie die der 21. Dynastie folgt, mit keinem Erwähnen der 20. Dynastie, der Zeit Ramses III. Das ist die Sachlage die wir in der revidierten Chronologie erwarten würden. Das ist einer der Gründe, warum wir die Geschichte Ägyptens so darstellen, wie sie es hier lesen. Wir denken jetzt, das es keine ungeplante Veränderung der Geschichte der Welt gibt, die hier vor sich geht. Sie ist Teil der Nachfolger Loyolas die Bibel zu vernichten, was besonders heute äußerst heftig vor sich geht.
[100] Sieh W.M.F. Petrie, `The Arrangement of the XXIst Dynasty' in Proceedings of the Society of Biblical Archaeology PSBA', Vol. XVIII, Jan-Dec 1896, S. 56-64.; Petrie behauptet:
"Die zwei Daten die die 20. und 21. Dynastie begrenzen, sind zwei Sothis Feste; das erste fiel auf den 29. des Monats Toth, im zweiten Jahr Merneptahs*; das zweite, war ein Fest im 22. Jahr von Usarken II (Deutsche Version des Namens?). Das erst Fest gibt uns ein absolutes Datum: 1206 v.Chr., mit 2 oder 3 Jahren Spielraum." [*Brugsch, `Reiseberichte', 299; Datum in `Denkmäler', III, 199c. † A. Zeits, XXXII, 99; Sieh auch William A. Ward, The Present Status of Egyptian Chronology in ASOR Bulletin, No. 288, Nov 1992, p. 53-66.] - Sothische Datierung, da ist was falsch damit.
[200] Sieh David Jeffry und Lisa Giddy, `Looking for Memphis' in Egyptian Archaeology, Summer 1991, p. 5-12 & 1993, p. 18-20.; "Die ersten wenigen Ausgrabungsetappen legten eine sich weit austreckende `Neukönigreichische' Siedlung, mit Reihen von Priesterbehausungen an der östlichen Seite und möglicherweise einer Künstlersiedlung im Westen."
[240] Die Prophetie in Hesekiel Kapitel 29 ist sehr interessant.
[250] Aelred Cody, The Phoenician Ecstatic in Wenamun in Egyptian Archaeology, 1979, S. 99-106.
[300] Wo ist Auaris, am Ufer des Pelusium Armes im Nile Delta oder an der Mittelmeerküste auf der Sinai Halbinsel? Die Mappen konventionaler Schreiber und der Österreichische Ausgräber Manfred Bietak schlußfolgerten das es im Delta war. Wie gut sind ihre Beweise? Ist es genug eine Befestigung zu finden, um solch ein Fort Auaris zu nennen? Warum berichtet Manfred Bietak dies über solch ein kleine Bastion, wo wohl nur wenige tausende Truppen Platz finde konnten und inzwischen das geschichtlich bekannte El Arish außer acht lassen? Und so erinnern wir uns daran das geschriebene Geschichte sagt das die Festung von El Arish an der Grenze Platz für 240,000 bewaffnete Männer hatte ... " [Josephus, AA, 77-78] Die Festungen am Nil sind zu klein.
[400] Der zweite Pharaoh der 18. Dynastie, Amenhotep I., Nachfolger von Ahmose, war der Gründer der Arbeiterdörfer in der Ortschaft bei Deir el Medina. Das Land der Ägypter erreichte unvorher vorhandenen Reichtum während seiner 21 jährigen Regierungszeit. Seine Mumie, wenn echt, war eine der am besten erhalten gebliebenen.
[440] Das Hebräische Wort für Terrassen ist
[500] Der Ausdruck `barbarer' ist Griechischer Herkunft und bedeutet `Ausländer' und nicht notwendigerweise ein sich schlecht benehmender Mensch. In Griechischer Literatur werden die Perser so genannt. |
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