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Einleitung

Ohne viel Rumrederei fangen wir das Thema gleich an. Wir wissen das die Zeit unserer Leser Grenzen hat, sie aber über diesen Tag bescheid wissen müssen, da die Kirchen es seit 2000 Jahren lehrten.

Wir finden unseren Anfangstext an einer ungewöhnlichen Stelle, die nichts über ein Gericht enthält. Wir werden aber feststellen, das er eine nahe Verwandtschaft zum Thema hat. Wir lesen dort,

"Und Gott der Herr machte den Menschen aus einem Erdkloß, und er blies ihm ein den lebendigen Odem in seine Nase. Und also ward der Mensch eine lebendige Seele." 1.Mose 2:7.

Die Bibel läßt uns wissen, das Gott am Tag der Schöpfung des Menschen ihn aus nassem Ton schuf. Wir lesen,

"Aber nun, Herr, du bist unser Vater; wir sind Ton, du bist unser Töpfer; und wir alle sind deiner Hände werk." Jesaja 64:8.

Natürlich meint das zu sagen, das es schon wahr ist, wenn wir sterben, werden wir wieder zu Staub. Wir mögen es auch so verstehen, das ein Erdkloß schon die wichtigen chemischen Moleküle für solch ein Projekt enthalten mag. Wir benötigen: Kohlenstoff, Sauerstoff, Wasserstoff, Stickstoff, Kalzium, Phosphor, und ein wenig anderer Moleküle für unsere physikalische Natur.

So schuf Gott den Menschen aus dem "Staub" der Erde. Das machte ihn aber nicht lebendig, dort lag nur ein unbeweglicher Körper. Gott musste noch mehr tun, um einen lebendigen Menschen zu schaffen, er gab dem Körper Haut, Muskeln, innere Organe, und besonders auch ein Gehirn. So lesen wir das Er ihm Seinen Leben gebenden Odem in die Nase (nicht ins Gehirn) einblies, und der Mensch wurde lebending, ein funktionierender Organismus.

Heute wissen wir, das ein menschliches Gehirn ein überaus wunderbares Organ ist. Stellt euch nur all die Gaben vor, die Gott den neu geschaffenen Menschen gab. Das Gehirn ist unsere Hauptzentrale. Darin werden alle durch unsere Sinne ankommenden Bytes verteilt und aufbewahrt. Unser Gehirn hat Erinnerungsvermögen, wir können Dinge berechnen, Entscheidungen treffen, wir haben Willenskraft, usw.

Weil es all dies tun kann, ist es aber doch ein physikalisches Organ, nicht etwas mystisches, oder vollständig unerklärbares - es ist wunderbar.

Was sagen wir damit?

Wir sagen, das unsere Herstellung so extra erstaunlich ist, da Gott uns aus leblosen Bestandteilen schuf.

Wir wollen besonders betonen, das Gott den Menschen ohne Charakter schuf.

Wir wissen ja schon das Geburt keinen Charakter schaft. Unser Charakter entwickelt sich mit Zeit und den im Gehirn vorgehenden Prozessen, der Verarbeitung und Organisation aller informativen Bytes.

Unser Charakter ist also das Ergebnis von dem was wir durch unsere fünf Sinne erlauben unser Gehirn zu erreichen. Unser Charakter ist der Inhalt unserer so aufgespeicherten Information.

Nochmals, im Fall Adams, als er plötzlich aufwachte, hatte er dann schon einen Charakter?

Nein. Er hatte dann noch keinen Charakter, keine selbst-Identifizierung. Die war das Ergebnis nach einiger Zeit des Lebens und der Verarbeitung und Aufbewahrung aller ankommenden Bytes in seinem Gehirn.

Natürlich sehen wir schon ein, das Menschen einen viel komplizierteren Charakter haben wenn sie alt sind, als kurz nach ihrer Geburt. So auch Adam. Innerhalb seines über 900 Jahre langen Lebens, war er ein anderer Mensch als Eva und alle anderen seiner Nachkommen. Man kann Ärzte sagen hören, das ein erwachsener Mensch nur 5% seines Gehirns benutzt. Vielleicht dürfen wir vorschlagen, das Gott uns für ein sehr langes Leben schuf, eigentlich für ewiges Leben, und das wir in unserem Gehirn dementsprechend viel Platz haben.

Warum erwähnen wir das?

Bevor wir diese Frage beantworten, fragen wir, `Was geschieht wenn eine Person stirbt?'

Wir lesen die Antwort,

"Denn der Staub muß wieder zu der Erde kommen, wie er gewesen ist, und der Geist (Odem, aber auch mehr als Odem) wieder zu Gott, der ihn gegeben hat." Prediger 12:7.

Wir lesen hier was wir auch beobachten können. Wenn Menschen sterben wird ihr Körper nach einiger Zeit wie Staub, so auch ihr Gehirn. Wir bemerkten auch das Odem mehr als Odem ist.

Warum?

Unser Geist ist nicht nur unsere vitale Lebenskraft. Wie jeder von uns sein Leben lebt, entwickelt unser Geist seine Personalität, unseren Charakter.

Das bedeutet, das Gott am Tag der Auferstehung, allen Menschen nicht nur ihren Odem wieder gibt, ihre Fähigkeit Luft zu atmen, aber auch ihre eigene Personalität.

Was erhält Gott wenn Menschen sterben?

Wir wissen das unser Körper wieder zu Staub wird, und das unser Atem unseren Körper verlässt. Was geschieht aber mit unserer Personalität, unserem Charakter? Verschwindet der nun im Nichts?

Der Charakter, den wir so lange formierten, ist das nur Nichts?

Nun, liebe Leute, die Tatsache ist, das Gott eine genaue Kopie jeden Gedankens und jeder Tat mit der wir jemals zu tun hatten, aufbewahrt. Er der uns schuf, kann uns genau wie wir im Leben waren, wieder zusammenstellen.

Das ist es was wir alle wissen müssen. Die himmlische Buchführung oder Datenbank ist viel besser und genauer, als die, die Menschen mit dem Gehirn das Gott ihnen gab erfanden und benutzen.

So ist es eigentlich unklug von Menschen zu denken, das, wenn wir sterben alles vorbei ist. Nicht so. Alle Menschen kommen wieder zum Leben zurück, wenn die Stimme Gottes ihren Namen ruft, "... und ich will dir geben die heimlichen Schätze und die verborgenen Kleinode, auf daß du erkennest, daß ich, der Herr, der Gott Israels, dich bei denem Namen genannt habe." (Jes. 45:3), und sie vom Todesschlaf aufweckt, "Er ... rief mit lauter Stimme, `Lazarus, komm heraus! . . . Die andern Toten aber wurden nicht wieder lebendig, bis daß tausend Jahre vollendet waren.", Joh. 11:43; Offb. 20:5,6a. Niemand kann das vermeiden. Nicht durch Verbrennung, Zerschmelzung oder was sie es sich auch immer ausdenken mögen.

Laßt uns im Wort Gottes lesen was es darüber sagt,

"Denn wir müssen alle offenbar werden vor dem Richtstuhl Christi, auf daß ein jeglicher empfange, nach dem was er gehandelt hat bei Leibesleben, es sei gut oder böse." 2.Korinther 5:10.

So läßt Gottes Wort uns wissen, das er unsere guten und bösen Taten in seinen himmlischen "Büchern" verzeichnet, da Menschen vor Seinem Richtstul eines Tages ihr Urteil hören werden.

Lasst uns diese Sachlage noch genauer untersuchen. Wir lesen die sehr wichtigen Worte Jesu,

"Ich sage euch aber, daß die Menschen müssen Rechenschaft geben am Jüngsten Gericht von einem jeglichen unnützen Wort, das sie geredet haben. Aus deinen Worten wirst du gerechtfertigt werden, und aus deinen Worten wirst du verdammt werden." Matth. 12:36,37.

Das Menschen ihre Worte im Gericht Gottes wieder hören werden, ist das Ergebnis der genauen Video und Sound Datenbank (Menschen können mit Erfindungen Gott nur nachahmen), die Gott mit Hilfe Seiner Engelsbotschafter unterhält, denn das Ereignis des Sündenfalls in Seinem original sündenlosem Universum, ist eine sehr ernste Angelegenheit und nichts wird versäumt, die frühere Ordnung wieder herzustellen.

In dieser Datenbank stehen unsere Worte, Taten und Geheimnisse - alle Geheimnisse sind keine Geheimnisse, denn sie sind jenen bekannt, die sie begingen. So kennt auch Gott sie alle, "Denn unsere Missetat stellst du vor dich, unsre unerkannte Sünde ins Licht vor deinem Angesicht." (Psalm 90:8).

Wir lesen dazu,

"Laßt uns die Hauptsumme aller Lehre hören: Fürchte (verehre) Gott und halte seine Gebote; denn das gehört allen Menschen zu. Denn Gott wird alle Werke vor Gericht bringen, alles, was verborgen ist, es sei gut oder böse." Prediger 12:13,14.

Erstaunliche Worte was? Und Menschen kehren sich darum nicht. Dem Satan ist es gelungen das Gewissen vieler zu verstummen. Er kann aber nicht Gottes Buchführung aufhalten.

Was mag der Inhalt sein?

Die Himmlische Datenbank

Laßt uns Gottes Datenbank, Seine himmlische Buchführung studieren.

Diese "Bücher" Gottes enthalten die Geschichte unseres Lebens!

Was fehlt darin?

Nichts fehlt darin, überhaupt nichts fehlt.

Wenn Menschen Ton und Farbfilme herstellen können, sollte Gott es nicht tun können?

Ja! Er sagte so schon von grauen Zeiten her, das er sowas tut, "... ich kenne eure Gedanken wohl ... ... Menschenkind, siehe und höre fleißig zu und merke auf alles was ich dir zeigen will. Denn darum bist du hergebracht, auf daß ich dir solches zeige ...", (Hiob 21:27; Hes. 40:4). - Eigentlich ist das eine Vorhersage, das auch Menschen so etwas ein wenig zustande bringen können. Denken sie darüber einmal nach. Gibt es einen Gott? Nur Narren sagen `Nein!', Mal. 2:17; Römer 2:17.

Frage: Wo befindet sich Jesus heute?

Antwort: Er ist im Himmel Gottes.

Frage: Wo ist Jesus hier auf Erden?

Antwort: Er ist in Seinem Buch.

Wir finden heute Jesus in seinem Buch. - Deshalb arbeitet Satan, der Böse, so schwer, seine willigen menschlichen Helfer dazu zu bringen alle diese Wahrheiten zu verheimlichen, zu verlachen, zu überkommen. Das ist der Kampf der hier auf Erden besonders heute stattfindet.

Frage: Wo befinden wir uns heute?

Antwort: Wir leben persönlich hier auf Erden, im Himmel stehen wir aber im Gedächtnisbuch Gottes geschrieben.

Mit anderen Worten, jeder von uns existiert in zwei Orten. Es gibt uns als lebende Person auf der Erde und auch als schriftlich dokumentierte Person im Himmel. Und diese Bücher haben keine Lücken. Unser ganzes Leben steht offen vor Gott und allen Engeln, zum anschauen in den Seiten Seiner Akten. Der Himmel hat unsere DNA Kodifizierung und kann uns wieder erschaffen genau so wie wir aussehen wenn jung und gesund.

Jede Sekunde die wir leben, verzeichnen die Engel unsere Gedanken, Worte und Taten.

Weil wir Gottes Arbeitsmethoden nicht gut kennen, wissen wir aber genug, das wir vor Ihm für unsere Lebensweise verantwortlich sind.

Gott weiß was vor sich geht. Wir können uns mit jemandem unterhalten, ihm oder ihr in die Augen schauen und etwas aussprechen, in unseren Gedanken aber etwas völlig anderes denken - all dies weiß der Himmel über jedem von uns aufs genauste. Wir können Gott nicht überlisten.

Der Himmel verzeichnet also nicht nur unser Äußeres, aber auch was in uns ist. Das sollen wir nie vergessen.

Gottes Gericht wird sagen, `Du sagtest dies, du dachtest aber das.'

Alles wird genau rekorded. Wir leben wie in zwei Gestalten - die irdische und die himmlische. Und die Bibel läßt uns den Grund wissen, warum das so ist.

Wir lesen,

"Solches sah ich, bis daß Stühle gesetzt wurden, und der Alte setzte sich. Des Kleid war schneeweiß, und das Haar auf seinem Haupt wie reine Wolle; sein Stuhl war eitel Feuerflammen, und dessen Räder brannten mit Feuer. Und von ihm ging aus ein langer feuriger Strahl. Tausendmal tausend dienten ihm, und zehntausend mal zehntausend standen vor ihm. Das Gericht ward gehalten, und die Bücher (Mehrzahl) wurden aufgetan." Daniel 7:9,10.

In welchem Zusammenhang steht dieser Text?

Der Grund ist das alle Menschen im Gericht Gottes beurteilt werden. Wenn wir die vorhergehenden Verse lesen, sprechen diese über das garstige kleine Horn, das sich untersteht [100] Gottes Gesetz zu verändern. Dieses kleine Horn versinnbildet ein weltweites System, viele Menschen befinden sich darin. Wie wurde es ein System? Es wurde so mit Hilfe der Kindertaufe. Menschen werden der Kirche hinzugefügt bevor sie sich intelligenter Weise entscheiden konnten, ob sie ihr zugehören wollen oder nicht. Wenn sie einmal Teil dieses religiösen Systems sind, denken die meisten, `Oh, das muss schon in Ordnung sein. Wir sind ja so viele und es gab diese Religion ja schon seit Jahrhunderten.'

Dieses kleine Horn wird aber in der Bibel als eine böse Macht beschrieben; es verfälscht systematisch das Wort Gottes, es verfolgte die Heiligen Gottes und zertritt die Wahrheiten, die Gott lehrt. Es verherrlicht nur sich selbst und verlästert den Namen Gottes.

Und die Frage kommt auf, soll das so für immer der Fall sein? Gott aber antwortet, `Sorge dich nicht, Ich berufe das Gericht im Himmel und untersuche jede Einzelheit die dieses System vollbrachte, und werde dann Mein Urteil gegen dieses System aussprechen und Meine Heiligen verehren.'

Wir wollen betonen, das Gott unser ganzes Leben in lebendigen Farben aufbewahrt. Er verzeichnet sogar unsere Tränen, wenn wir traurig weinen.

Wir lesen,

"Zähle die Wege meiner Flucht; fasse meine Tränen in deinen Krug. Ohne Zweifel, du zählst sie." Psalm 56:9.

Gott zählt unsere Tränen. Er läßt uns das wissen, da das Horn noch eine kleine Weile regieren muss, bis das Maß seiner Sünden voll ist, Matth. 23:31,32. Dann kommt das Urteil.

Das Gott alles über uns, auch die Zahl aller Tränen, genau weiß, lesen wir hier,

"Denn es wird geschehen, daß des Menschen Sohn komme in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln; und alsdann wird er einem jeglichen vergelten nach seinen Werken." Matth. 16:27.

Frage: Um uns aufgrund unserer Werke zu belohnen, muß Gott dafür nicht genaue Daten über uns haben, damit er das gerechterweise tun kann?

Antwort: Wir brauchen nicht zehn Doktorate haben, um die Antwort zu dieser Frage zu finden. Sie steht in der Bibel. Wir lesen,

"Und ich sah die Toten, beide, groß und klein, stehen vor Gott, und Bücher (Mehrzahl) wurden aufgetan. Und ein anderes Buch (Einzahl) ward aufgetan, welches ist das Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach der Schrift in den Büchern, nach ihren Werken." Offb. 20:12.

Das sind ernste Worte, liebe Leser.

Wir bemerken hier den Unterschied zwischen zwei Büchern. Die Namen der Freunde Gottes befinden sich in diesem "anderen" Buch verzeichnet, unser ganzes Leben. In den Büchern (Mehrzahl) jedoch sind alle unsere Werke verzeichnet, - unser ganzes Leben.[130]

Frage: Was geschah als Adam starb?

Antwort: Er wurde wieder Staub.

Frage: Geriet Adam danach in Vergessenheit oder existiert er noch in einer besonderen Weise? Wo existiert er? Befindet er sich im Himmel, wo er Gott lobt?

Antwort: Nein!

Frage: Wie überlebte Adam seinen Tod?

Antwort: Er überlebte seinen Tod nur, und ganz alleine, aufgrund der himmlischen Buchführung, was in diesen "Büchern" über ihn geschrieben steht, wie wir es oben lasen.

Was enthält das Buch (Einzahl)?

Wir lesen,

"Ja ich bitte auch dich, mein treuer Geselle, stehe ihnen bei, die samt mir für das Evangelium gekämpft haben, mit Klemens und meinen anderen Gehilfen, welcher Namen sind in dem Buch des Lebens." Phil. 4:3.

Wir stellen also fest, daß das Buch Namen enthält, und das die Bücher unser ganzes Leben in lebendigen Farben enthalten.

Zu diesem Thema lesen wir auch,

"Wer überwindet, der soll mit weißen Kleidern angetan werden, und ich werde seinen Namen nicht austilgen aus dem Buch des Lebens, und ich will seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln." Offb. 3:5.

Hier wird uns gesagt, das Namen aus dem Buch ausgetilgt werden können. Das ist sehr ernst.

Etwas später sprechen wir darüber, wann die Namen einiger Menschen aus diesen Büchern ausgetilgt werden.

Wir stellen also fest, das Jesus nicht `mich' oder `dich' in Person vor seinem Vater bekennt, aber das er unseren "Namen" bekennt.

Das will sagen, das wir (die wir Seinen Namen bekennen) nicht in Person in diesem Gericht vor Gott erscheinen, aber nur durch unsere Akte im Himmel.

Diese Bibelstellen lassen uns also wissen, daß das Buch (Einzahl) Namen enthält.

Das erinnert uns auch an die Zeit als Moses mit Gott auf dem Berg Sinai war, und Gott ihm mitteilte das er Israel zerstören wollte (2.M. 32:30). Das war eigentlich Gottes Methode den Charakter Moses zu prüfen, denn Gott liebt es wenn Menschen das Gute suchen, wie Er es auch immer zu tun pflegte. Er wollte Moses sagen hören, `Oh, Gott, wenn du Israel zerstörst, was werden dann die anderen Nationen sagen? Werden sie nicht sagen, das ihr Gott sie in die Wüste führte, um sie dort zu vernichten? Was werden diese Nationen dann von Dir denken?'

Gott sagt, `Moses, du hast recht. ...'

Moses sagt, `Wenn Du dieses Volk vernichtest, tilge meinen Namen aus Deinem Buch. 2.Mose 32:31,32.

Moses, ein wirklicher Mann, ist hier ein Sinnbild für Jesus, unser Fürsprecher.

So lesen wir auch,

"Doch darin freuet euch nicht, daß euch die Geister (die Teufel) untertan sind. Freuet euch aber, daß eure Namen im Himmel geschrieben sind." Lukas 10:20. (Teufel waren den Gott gläubigen Jüngern Jesu untertan solange ihr Glaube stark war, nicht irgendwelchen Leuten die es denken mögen stark zu sein.)

Die Namen der Gottgläubigen findet man also im Himmel geschrieben.

Wir erinnern uns auch an die Worte,

"Und alle, die auf Erden wohnen, beten es an, deren Namen nicht geschrieben sind in dem Lebensbuch des Lammes, das erwürgt ist, vom Anfang der Welt." Offb. 13:8.

Das Lamm das erwürgt ist vom Anfang der Welt, will natürlich sagen, das der Erlösungsplan durch den Tod Jesu von Anfang der Welt her bestand. Das Ereignis der Sünde fand Gott nicht ohne Plan es zu überkommen.

Wir bemerken aber die Erwähnung des Lebensbuches, und das sich die Namen der Ungläubigen, der Gegner Gottes, nicht darin befinden. Ihre Namen befinden sich nur in den Büchern, Mehrzahl, den Akten aller ihrer Taten.

Treue Christen können in diesen Worten Trost finden, denn Gott hat sie nicht vergessen. Ihre Namen befinden sich im Himmel.

Manchen Leuten gefällt dies aber nicht. Sie denken oder sagen, `Meinst du zu sagen, wenn ich sterbe, dann ist alles vorbei?'

Was ist die Antwort? Dein physikalischer Körper stirbt, dein Name verbleibt aber in der Erinnerung Gottes, denn er verwahrt die Kopie deines Lebens im Himmel. Er dokumentiert deinen Charakter, dein Selbst. Das muss bedeuten, das er plant damit etwas zu vollbringen.

Was ist ihre Antwort dazu? Ja oder Nein?

Sollten wir annehmen das Gott nur alles in Bücher schreibt, da das Sein Hobby ist?

.. das es Sein Bilderbuch über uns sündige Menschen ist?

Denken sie aber nicht so.

Alles wird in diesen Büchern verzeichnet, damit später das ganze Universum deutlich feststellen kann, das Gott mit Satan und Sündern gerecht handelte.

Gottes Gericht

Lasst uns also einige weitere Dinge über Gottes Gericht sagen.

Wir lesen,

"Denn wir müssen alle offenbar werden vor dem Richtstuhl Christi, auf daß ein jeglicher empfange, nach dem er gehandelt hat bei Leibesleben, es sei gut oder böse." 2.Kor. 5:10.

Frage: Schließt das Wort "alle" Adam mit ein?

Ja? Auch David? Petrus? Den Apostel Johannes? Paulus? Müssen diese alle vor dem Gerichtsstuhl Christi erscheinen, Ja oder Nein?

Antwort: Ja, absolute so. Jeder muss davor stehen, ohne Ausnahme, denn "alle" bedeutet alle.

Frage: Wo aber findet dieses Gericht statt?

Antwort: Wir lasen schon in Daniel 7, wo das stattfinden wird. Dort steht geschrieben,

". . . Stühle wurden gesetzt und der Alte setzte sich . . . und . . . das Gericht ward gehalten, und die Bücher wurden aufgetan." Dan. 7:9,10.

Frage: Wo findet dies statt? Wo befindet sich der Stuhl oder Thron Gottes?

Antwort: Im Himmel. All die vielen Engel befinden sich im Himmel, wo auch der Thron Gottes steht.

Frage: Wann findet dies Gericht statt? Bevor Jesus wiederkommt?

Viele lasen darüber schon was in der Bibel, aber wo?

Wir finden diese Worte,

"Und ich sah einen anderen Engel fliegen mitten durch den Himmel, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf Erden wohnen, und allen Heiden, und Geschlechtern und Sprachen und Völkern,
und sprach mit großer Stimme: Fürchtet
(verehrt Gott, versteht den Unterschied zwischen euch und Ihn) , und gebet ihm die Ehre; denn die Zeit seines Gerichts ist gekommen! Und betet an den, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und die Wasserbrunnen." Offb. 14:6,7.

Wann ist die Stunde seine Gerichts? Sie `ist' gekommen, nicht wird kommen, oder `kam' schon, wie vor langer Zeit - nein, sie ist jetzt, nach dem die 2300 Jahrtage vorbei sind, was wir sogleich aufzeigen.

Wir wissen mit Sicherheit das diese erste Engelsbotschaft verkündigt wird bevor Jesus wieder kommt, was dann auch bedeutet, das dieses Gericht vor der Wiederkunft Jesu stattfinden wird, da er und die Engel dann wissen, wer in den Himmel aufgenommen wird.

Frage: Ist dies Gericht in Offb. 14, das gleiche über das wir in Daniel 7 lasen?

Antwort: Die Antwort ist ziemlich einfach. Wir sehen das die Reihenfolge der irdischen Mächte in Daniel 7 diese waren:

  1. der Löwe
  2. der Bär
  3. der Leopard
  4. das greuliche Tier, und dann das kleine Horn

In Offenbarung 13 finden wir diese gleichen Tiere wieder, diesmal aber im Rückblick

  1. den Löwen
  2. den Bär
  3. den Leoparden
  4. den Drachen, und dann gibt der Drache seine autoritäre Macht zum Tier; so wie das 4. Tier in Daniel 7 seine Macht dem kleinen Horn gab (es wuchs aus dem Tier heraus).

Wir stellen auch fest, daß das kleine Horn 3½ Zeiten regiert und das Tier in Offbarung 13, regiert 42 Monate - ausgerechnet sind das 1260 Tage, also 1260 prophetische Jahre.

Es ist in beiden Büchern also die gleiche Macht die besprochen wird.

Dazu kommt noch, das Daniel, nach dem Aufkommen des kleinen Horns, über das Gericht Gottes im Himmel schreibt. Genauso auch in der Offenbarung. Nach dem das Tier erwähnt wird (Offb. 14:7 ZB), schreibt Johannes, `die Stunde des Gerichts ist angekommen.'

Beide Bücher sprechen über das gleiche Gericht und es findet nahe am Ende der Zeit statt. Und alle Menschen erscheinen vor dem Richter im Himmel, aber noch bevor Jesus wieder kommt.

Frage: Was geschieht, nach dem das Gericht im Himmel zu Ende ist?

Antwort: Jesus kommt dann wieder und bringt seine Belohnung mit sich. Wir lesen,

"Siehe ich komme bald und mein Lohn ist mit mir, zu geben einem jeglichen, wie seine Werke sein werden." Offb. 22:12.

Es ist also logisch zu sagen, wenn Jesus nun seinen Lohn mit sich bringt, muß dieser rechtmäßig vorher bestimmt worden sein, nämlich im himmlischen Gericht Gottes. - Gott verwirrt in der Bibel nicht wie Menschen Gerichtsprozesse verstehen.

In Gerichten hier auf Erden haben wir zuerst die Untersuchung des Falles, dann das Urteil und später die Ausführung des Urteils.

So auch Gott.

Das bedeutet auch, das wir Menschen unsere Belohnung nicht in dem Augenblick erhalten in dem wir sterben. - Viele Menschen glauben, wenn sie ein gutes Leben führten, fahren sie im Augenblick ihres Todes in den Himmel - ohne erst im Gericht untersucht zu werden, und augenscheinlich soll das so seit Adam gewesen sein. - Sie glauben gute Menschen fahren auf in den Himmel und die Bösen zur feurigen Hölle . . . und wenn sie nur halb-gut waren, kommen sie ins Fegefeuer. - Diese Ansichten finden wir aber nicht in der Bibel.

Wie wir lasen, erhalten die Menschen ihre Belohnung wenn Jesus wieder kommt. Also nach ihrer Auferstehung. Das bedeutet, das sie bis dann unbekümmert über Zeit und Ereignisse in ihren Gräbern ruhen.

Wir können darin also sicher sein, das sie vor dem Gericht und zur Zeit des Gerichtes, tot in ihren Gräbern liegen. Dies ist die so sinnreiche Biblische Lehre.

Frage: Wo befinden sich also die Toten zwischen dem Augenblick an dem sie sterben und dem Augenblick wenn sie ihren Lohn empfangen?

Wir lesen,

"Verwundert euch des nicht. Denn es kommt die Stunde, in welcher alle, die in den Gräbern sind, werden seine Stimme hören, und werden hervorgehen, die da Gutes getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber Übles getan haben, zur Auferstehung des Gerichts." Johannes 5:28.

Wir lesen nicht das alle die im Himmel oder in der Hölle sind, seine Stimme hören werden, aber nur die, die im Grab sind. Also alle Toten. Es steht geschrieben das sie im Grab sind; nicht nur ihre Körper.

Die Bibel lehrt nicht das sich eine Seele und der Körper dann vereinigen. Das ist nur eine Annahme, eine unbiblische Annahme, der Glaube den die Heiden (von den Ägyptern, via den Griechen) in die Kirche brachten. Dies ist ein Grund, warum die Kirche, die dies lehrt, Babylon wurde.

Das einzige was wir noch kurz erwähnen können ist dies, daß das Gericht nicht anfängt bis zum Jahr 1844. Dies beschreiben wir schon eingehend hier. Von diesem Artikel wissen wir aber von der Bibel, das es nach dem Jahr 1798 anfängt und bevor Jesus wiederkommt.

Die Bibel spricht ja zuerst über die vier Tierkönigreiche, und die spätere Zerteilung des Römischen Reiches in die zehn Hörner, was sich im Jahr 476 n.Chr. erfüllte, und wie dann das kleine Horn drei der zehn Hörner ausbrach, was im Jahr 538 n.Chr. bewerkstelligt war, dem Jahr in dem das Pabsttum seine Macht über alle diese Länder erhielt. Diese Macht des einst `kleinen Horns' regierte in Europa zur Zeit des sogenannten Mittelalters, für 1260 Jahre zwischen 538 und 1798 als Napoleon dessen Oberhaupt verhaften ließ und die damalige Welt dachte, es sei mit seiner Macht zu Ende. Es war aber nur eine (fast) tötliche Wunde, die gerade in unserer gegenwärtigen Zeit mit Hilfe das Lammtieres (Amerika) (Offb. 13:11) wieder heil wird, in dem dies einst Protestantische Land das Tier mehr und mehr verehrt.

Die Bibel zeigt, wenn das Tier seine Wunde erhält ist das nächste Ereignis: der Anfang des Gerichts. Dieses Gericht, ein Prozess, fängt nach dem Ende der 2300 Jahre statt, und ist nicht bis nach dem Millennium, den 1000 Jahren, in drei Etappen (die 1., die 2. und die 3.) vorbei. Von Daniel 8:14 lernen wir das Gott ein genaues Datum für den Anfang dieses Gerichts bekannt machte - genauso wie auch jedes Jahr der Versöhnungstag im Jüdischen Kalender ein genaues Datum hatte (10. Tag im 7. Monat; unser Kalender, 22. Oktober). Dies war das Fest an dem sich alle Gläubigen reinigten, ihre Sünden bereuten und bekannten, und sie mit Hilfe des Hohen Priesters ins Allerheiligste brachten, wo sie dann liegen bis Jesus sie rein wäscht, sieh 3.Mose 16:19,20,30. [220]

Nun, wer war der erste Mensch der im Jahr 1844, am Anfang des Gerichts im Himmel gerichtet wurde?

Es waren jene die zuerst auf der Erde lebten, also Adam. Dies Gericht richtet in chronologischer Reihenfolge. Wo war Adam aber in 1844? Sein Staub war irgendwo in einem Grab oder von Wind und Wasser verweht. Seine DNA Information und sein Lebenslauf befinden sich im Himmel und er wurde gerichtet aufgrund der Eintragungen unter seinem Namen in den himmlischen Büchern. So auch wir. Jesus mag sehr bald kommen, und die heutige Generation mag die letzte sein.

Erinnern sie sich bitte an diese Worte

"Teuer ist in den Augen des Herrn das Leben seiner Frommen." Psalm 116:15 ZB.

Das Endergebnis des Gerichts

Wie schon erwähnt ist das Gericht Gottes ein längerer Prozess, also kein einmaliges Ereignis. Da Sünde nicht zuerst auf unserer Erde anfing, aber im himmlischen Reich Gottes, geht es darum Sünde ein für alle mal aus dem Universum zu entfernen. Alle Kreaturen müssen zu der eigenen Erkenntnis kommen, daß Gottes Handhaben der Sünde richtig war - wie er die Erlösten und die Verlorenen behandelte. An diese Gedanken wollen wir uns in den folgende Zeilen erinnern.

Unser erste Text ist dieser,

"Und es erhob sich ein Streit im Himmel: Michael und seine Engel stritten mit dem Drachen; und der Drache stritt und seine Engel, und siegten nicht, auch ward ihre Stätte nicht mehr gefunden im Himmel." Offb. 12:7,8.

Dieser Text erklärt also das Sünden nicht auf der Erde anfing aber in der Gegenwart Gottes im Himmel.

Wir erfahren weiter,

"Und es ward ausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt der Teufel und Satanas, der die ganze Welt verführt, und ward geworfen auf die Erde, und seine Engel wurden auch dahin geworfen." Offb. 12:9.

Ein anderer Text deutet darauf hin das es Satan gelang "den dritten Teil der Sterne des Himmels" (12:4) auf seine Seite zu bringen. Alle seine Nachfolger wurden mit ihrem Anführer aus dem Himmel verbannt.

Das lässt uns wissen das die Argumente des Urhebers der Sünde gegen Gott in den Ohren dieser Engel sehr überzeugend geklungen haben müssen. Seine Erzählungen müssen von ihm schon in sehr listiger Weise vorgebracht worden sein da der Engel ihm glaubten und Gott ihren Rücken zukehrten. Im dritten Kapitel, 1.Buch Moses, lesen wir wie es Satan gelang Sünde in dieser Welt anzufangen.

Er fing es so an,

"Da sprach die Schlange zum Weibe: Ihr werdet mitnichten des Todes sterben; sondern Gott weiß, daß, welches Tages ihr davon esset, so werden eure Augen aufgetan, und werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist." 2.Mose 3:4,5.

Wir erkennen daraus, das der Teufel Argumente gegen Gott benutzte and das es ihm damit gelang Adam und Eva zu überzeugen, das Gott ihnen etwas verheimlichte? Ja, das geht daraus hervor. Er veranlasste den Verdacht das man Gottes Regierung und Seinem Wort nicht vertrauen konnte.

Die Schlange behauptete, `Gott sagte euch das ihr sterben würdet, ich sage ihr werdet nicht sterben. Gott weiß das ihr stattdessen wie Gott sein werdet und er will keine Konkurrenten neben sich haben, die ihm seine Regierung bestreiten.' Das war es was die Schlange selbstsüchtiger Weise vorschlug zu denken.

Auf diese Weise gelang es Satan die Ergebenheit von Adam und Eva und allen ihren Nachkommen zu gewinnen. Sünde kam vom Himmel auf die Erde und nun hat Gott ein universales Problem zu lösen.

Laßt uns lesen was der Apostel Paulus über dieses universale Problem zu sagen hat.

"Ich halte aber dafür, Gott habe uns Apostel für die Allergeringsten dargestellt, als dem Tode übergeben. Denn wir sind ein Schauspiel geworden der Welt und den Engeln und den Menschen." 1.Korinther 4:9.

Mit anderen Worten, die Christen waren zu seiner Zeit für Engel und Menschen ein Schauspiel (Gr. theatro) geworden, für das ganze mit Wesen gefüllte Universum. Die Apostel sahen sich wie auf einer Bühne für diese Massen von Zuschauern.

So können wir aus dieser Sachlage verstehen, das Gott, um das Problem der Sünde zu versöhnen, muss Er dies nicht nur mit denen auf Erden tun, aber auch mit denen im Himmel.

Wir lesen dazu,

"Denn es ist das Wohlgefallen gewesen, daß in ihm alle Fülle wohnen sollte und alles durch ihn (Jesus) versöhnt würde zu ihm selbst, es sei auf Erden oder im Himmel, damit daß er Frieden machte durch das Blut an seinem Kreuz, durch sich selbst." Kolosser 1:19,20.

So verstehen wir, das irdische und himmlische Probleme mit Gott versöhnt werden müssen. Das will sagen, das Zweifel sogar noch in den Gedanken der Engel verblieben, über die Art und Weise, wie Gott das Sündenproblem handhabte.

Der Teufel benutzte also sehr mächtige Argumente gegen die Regierung Gottes.

Wir lesen dies in dem Text wo der heidnische König der Hafenstadt Tyrus die Rolle Satans spielt.

"... du bist inwendig voll Frevels geworden vor deiner großen Hantierung und hast dich versündigt. Darum will ich dich entheiligen von dem Berg Gottes und will dich ausgebreiteten Cherub aus den feurigen Steinen stoßen." Hesekiel 28:16.

Was bedeutet `seine Hantierungen'?

Der nächste Text benutzt das gleiche Wort, aber etwas anders übersetzt.

"Denn du hast dein Heiligtum verderbt mit deiner grossen Missetat und unrechtem Handel. Darum will ich ein Feuer aus dir angehen lassen, das dich soll verzehren, und will dich zu Asche machen auf der Erde, daß alle Welt zusehen soll." Hes. 28:18.

An einer anderen Stelle ist das fragliche Wort `Hantierung' oder `Handel' im Deutschen als "Verleumder" (3.M. 19:16) und in Hesekiel 22:9 als "Verräter" übersetzt.

So fragen wir uns, was soll `Hantierung' oder `Handel' mit `Verleumder' und `Verräter' zu tun haben?

Nun, einige benutzen den Ausdruck, `Nanu, was hast Du denn hier zu verkaufen,' womit sie sagen wollen, `deine Waren sind fraglich', vielleicht können wir ihnen nicht vertrauen, deshalb wollen wir sie nicht kaufen.

Das will also sagen, das der Teufel im Himmel den Engeln seine Lügen `verkaufte'. Er handelte mit Unwahrheiten. Seine Güter waren Lügen, und er versuchte die Engel, diese von ihm anzunehmen. Und die Bibel sagt, das der Engel seinen Lügen Glauben schenkten.

So scheint es der Fall zu sein, das die Engel im Himmel immer noch Fragen haben, über wie Gott die Sünde handhabte. Nicht nur haben Engel noch solche Fragen, aber auch Menschen auf der Erde.

Sie fragen, `Warum erlaubte Gott dies?' `Kann es einen Gott geben angesichts all dieser Probleme?'

In Wirklichkeit beschuldigen solche Gott, als ob er Sünde verursachte, in dem er es zuließ, das sie so lange stattfinden kann.

Wessen Lügen schenken solche Argumente ihren Glauben?

Sie glauben den Lügen Satans, wenn sie Gott schuldig erklären.

Es ist ja nicht Gott der dies alles anfing, aber der Teufel. Wie wir, ein freies Wesen.

Deshalb lesen wir in der Bibel,

Der "... Teufel ... ist ein Mörder von Anfang und ist nicht bestanden in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er von seinem Eigentum; denn er ist ein Lügner und ein Vater derselben." Joh. 8:44.

So sehen wir uns in Gedanken das Universum an.

  1. Sünde kam im Himmel auf
  2. Sünde infektierte dann die Erde
  3. Zweifel in den Gedanken der himmlischen Engel wie Gott mit Sünde und Sünder verfuhr
  4. Zweifel in den Gedanken der Menschen wie Gott das Problem der Sünde lösen kann

Und so studieren wir den Grund warum Gott das himmlische Gericht in drei Etappen stattfinden lassen wird, da er keine ungelösten Fragen in den Einwohnern aller Welten zurücklassen will.

Der Zweck des Gerichts ist nicht Gott zu befriedigen über wer gerettet oder verloren gehen wird, aber die Fragen des ganzen Universums müssen beantwortet und zufrieden gestellt werden.

Wenn sie sehen, wie Gott mit jedem einzelnen Menschen verfährt, werden sie überzeugende Beweise der Gerechtigkeit Gottes haben.

Die Erste Stufe des Gerichts

Der folgende Text enthält einige notwendige Punkte mit Bezug auf das Gericht Gottes, die erklärt werden müssen. Dieser Punkt ist, das vor der Wiederkunft Jesu ein Gericht stattfindendet, das wir Untersuchungsgericht nennen mögen.

In diesem Text erfahren wir, wie wir wissen können, das diese erste Stufe des Gerichts Gottes, vor dem Zweiten Kommen Jesu stattfindet.

Wir lesen,

"Und ich sah einen Engel fliegen mitten durch den Himmel, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf Erden wohnen, und allen Heiden und Geschlechtern und Sprachen und Völkern." Offb. 14:6.

Frage: Ist die Tür zur Erlösung von Sünde noch offen, zu der Zeit, wenn diese Botschaft verkündigt wird?

Antwort: Ja, natürlich, denn warum würde man das Evangelium verkündigen, wenn es keine Errettung mehr gibt, wenn die Bewährungszeit schon vorbei sein sollte?

Lasst uns aber den nächsten Vers lesen,

"... und sprach mit großer Stimme: Fürchtet Gott und gebet ihm die Ehre; denn die Zeit seines Gerichts ist gekommen! Und betet an den der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und die Wasserbrunnen." Offb. 14:7.[330]

Wir lesen hier nicht das "die Zeit seines Gerichts kommen wird." Das Wort benutzt ist das Wort "ist", nicht "wird", also Gegenwärtige Zeit.

Wir müssen an dieser Stelle erkennen, das ...

  1. der erste Engel seine Botschaft vor dem Zweiten Kommen Jesu verkündigt. Das ist so, da
  2. die zweite Engelsbotschaft, die sogleich folgt, sagt, Babylon ist gefallen", und somit die Menschen auffordert, `Geht aus ihr heraus.' Dann kommt
  3. die dritte Botschaft, die sagt, `Passt auf das ihr nicht das Tier und sein Bild anbetet damit ihr nicht sein Malzeichen erhält.'

Wir sollten jetzt verstehen, das diese dreifache Engelsbotschaften die ganze Welt in zwei Gruppen polarisieren wird, die sich entweder `pro' oder `kontra' entscheiden. - Wenn diese Botschaften in aller Welt verkündigt sind, wird Jesus in den Wolken wieder kommen, um der `pro' Gruppe Erlösung zu bringen, Offb. 14:14-16.

Wie wir Leser uns zu diesen Botschaften entscheiden, versiegelt wo wir unsere Ewigkeit verbringen werden. Sie sind über Leben und Tod entscheidende Botschaften. Das Leben unter den Erlösten ist aber leichter, als das unter denen, die sich ums Verderben nicht kehren. Jesus hilft den ersteren ihren Sinn Ihm zuzuwenden und ihn so zu ändern. Mit Jesus im Leben werden sich unsere Werte zum Guten verändern, Dinge, auf die wir sowieso nicht viel Wert legten. Wenn es um Lieblingsdinge geht, folgen wir nun dem Rat Jesu und suchen lieber das himmlische Königreich als das irdische.

Wir lernten, die erste Botschaft sagt, das die Stunde des Gerichts anfängt, bevor Das drei stufige Gericht: nach dem 1755 Erdbeben, 1780 dunklen Tag, 1833 Sternfall am Ende der 1260 Jahre die Bewährungszeit vorüber ist, und bevor Jesus wiederkommt. Das sollte uns allen jetzt klar sein.

Die Frage, `Wo dieses Gericht stattfindet beantworteten wir schon hier und hier.

Aus diesen Texten lernen wir das Daniel 7 über das gleiche Gericht spricht wie Offenbarung 14:7 - wegen der Reihenfolge der Tierreiche und Zeitspannen.

Dann wissen wir auch das Paulus schon in 2.Kor. 5:10 dies auch so zusammenbringt. Denn das Gericht findet im Himmel statt, nicht auf der Erde.

Wir wollen auch über die Zeit lesen, wenn das Gericht vorüber ist, und wir die folgenden, warnenden Worte hören.

"Wer böse ist, der sei fernerhin böse, und wer unrein ist, der sei fernerhin unrein; aber wer fromm ist, der sei fernerhin fromm, und wer heilig ist, der sei fernerhin heilig." Offb. 22:11.

Hier haben wir also die Zeit vor uns, wenn das Urteil entweder gegen oder für die Angeklagten ausgesprochen wird. Was geschieht aber gleich nach der Urteilsverkündigung?

Wir lesen,

"Siehe ich komme bald und mein Lohn mit mir zu geben einem jeglichen, wie seine Werke sein werden." Offb. 22:12.

Das Wort "bald" ist des Griechische Wort `tachu' das (1) kürzlich, (2) ohne Verzögerung, (3) bald, (4) plötzlich, oder auch (5) schnell bedeuten kann.

Andere Übersetzungen bevorzugen `schnell'.

Nach dem Urteilsspruch kommt Jesus also ziemlich schnell mit all Seinen Engeln und bringt unseren Lohn oder Seinen Lohn für uns, der vorher im Gericht entschieden wurde, mit sich.

Wir sollten an dieser Stelle noch darauf hinweisen, daß das Gericht Gottes, das vor seinem Zweiten Kommen stattfindet, die erste Stufe, eigentlich nur die Fälle der treuen, Gottgläubigen Menschen aller Zeitalter entscheidet. Warum?

Das ist so, da Gott den himmlischen Heerscharen offenbaren muss, wer die sind die Ihm gehören. Die mit Ihm und Gott und den Engeln im Himmel wohnen werden. Sie müssen wissen, wer jene sind über die Jesus das gesetzmäßige Recht hat sie in den Himmel zu bringen.

Es besteht aber nicht solche dringliche Notwendigkeit mit den Bösen, denn sie werden zurück gelassen werden. Ihre Auferstehung geschieht nicht bis tausend Jahre später, nach dem Millennium.

Ihre Fälle kommen nicht vors Gericht, bis die 1000 Jahre angefangen haben (die 2. Stufe), und danach (die 3. Stufe).

Wir Christen sollten verstehen, das die beiden Lehren vom Gericht, und was mit uns geschieht wenn wir sterben, eng miteinander verknüpft sind. Wenn jemand die eine Lehre nicht richtig versteht und/oder interpretiert, wird die andere auch falsch sein. Das die Bösen während der 1000 Jahre tot sind geht daraus hervor, das sie zurückgelassen wurden, als die Erlösten, wie man sagt, gen Himmel fuhren.

Wir mögen dazu auch dies lesen,

"Denn das sagen wir euch als ein Wort des Herrn, daß wir, die wir leben und übrig bleiben auf die Zukunft des Herrn, werden denen nicht zuvor kommen, die da schlafen." 1.Thess. 4:15.

Frage: Wenn Jesus wieder kommt, fahren `die Gerechten in Christus' aufwärts?

Steigen sie hinauf? Ja?

Antwort: Ja!

Frage: Wo waren sie aber nachdem sie starben?

Antwort: Sie waren hier auf Erden in ihrem Grab.

Frage: Werden zu dieser Zeit auch die Bösen auferstehen?

Antwort: Nein! Die stehen 1000 Jahr später auf.

Frage: Warum?

Antwort: Weil das vor dem Wiederkommen Jesu stattfindende Gericht Gottes nur mit den Erlösten zu tun hat, mit jenen deren Namen im Buch des Lebens (Einzahl) standen.

Der Grund dafür ist, wie schon gesagt, das Gott vor den himmlischen Heerscharen offenbaren muss welche Menschen das gesetzmässige Recht haben in den Himmel gebracht zu werden während die anderen zurückgelassen werden.

Die Fälle der Zurückgelassenen kommen nicht vor Gericht bis am Anfang und Ende der 1000 Jahre.

Nun aber weiter zu unserem Thema.

So öffnet Gott die himmlischen Bücher damit die Engel jene sehen können, wer die sind, die aus der Welt der Sünde gerettet werden können, und die Engel werden über Gott sagen, `Ja, Du hast das Recht diese heimzubringen.'

Die Engel konnten sich überzeugen das Gott mit ihnen gerecht verfuhr, da sie ja auch am Untersuchungsgericht teilnahmen. Sie sind ja die Buchführer.

Wer sind die, die noch zur Zeit des Gerichts, vor dem Kommen Jesu, im Grab schlafen?

Es sind jene die im Glauben an Jesus gestorben sind.

Werden die am Tag der Ankunft Jesu lebenden, `gerechten Nachfolger Jesu' vor den `in Christus Verstorbenen' in den Himmel kommen? Oder kommen die Toten, eigentlich die einst Toten, vor den Lebenden Kindern Gottes in den Himmel?

Nein.

Wir lesen ja,

"Denn er selbst, der Herr, wird mit einem Feldgeschrei und der Stimme des Erzengels und mit der Posaune Gottes herniederkommen vom Himmel, und die Toten in Christo werden auferstehen zuerst. Darnach wir, die wir leben und übrig bleiben, werden zugleich mit ihnen hingerückt werden in den Wolken, dem Herrn entgegen in der Luft, und werden also bei dem Herrn sein allezeit. 1.Thess. 4:16,17.

Paulus erwartete das er "die Krone der Gerechtigkeit" an dem Tag erhalten wird, wenn "seine Erscheinung", das Zweite Kommen Jesu, stattfindet, 2.Timotheus 4:7,8.

Wann erwartete Paulus diese "Krone"? Wenn er stirbt? Nein. Er sagt, `an dem Tag seiner Erscheinung . . .', also am Tag wenn Jesus wieder kommt. So auch die Toten die im Herrn starben. Vorher muss also ein Gericht Gottes stattgefunden haben diese Empfänger der himmlischen "Krone" zu bestimmen. Dies Gericht ist jenes das in Offbarung 14:7, "... die Zeit (Luther), Stunde (ZB, KJV), seines Gerichts ist gekommen" gennant wird. Es findet im Himmel statt und benutzt die himmlischen Akten, um alle damit zu begutachten, und so vielen wie gerechterweise möglich ewiges Leben zu gewähren, Dan. 7:22.

Jene, die Gott absagten, werden nicht die Stimme hören, die sie während ihres Lebens hörten, wenn Gottes Botschafter sie einluden Gott anzunehmen, (Joh, 5:25). Deshalb stehen sie nicht von ihrem Grab auf, bis die 1000 Jahre zu Ende sind.

Wir wollen uns aber sicher sein, das Johannes 14 sagt, das Jesus sein Volk "zu sich nehmen wird", d.h. Jesus setzt seine Füße nicht auf die Erde, um mit uns zu wandeln und zu leben. So sagt auch Matth. 24:31, das Jesus Seine Engel sendet, um Sein "Volk zu sammeln von den vier Winden", und 2.Thess. 2:1 sagt, "unsere Versammlung zu ihm", geschieht "Seiner Zukunft" (also Ankunft) wegen. - Diese Texte sagen, das Jesus nicht kommt, um uns zu besuchen, um mit uns hier auf Erden zu sein, nein! Wir werden zusammengebracht, um Ihn zu treffen, wo Er ist, nämlich in den Wolken des Himmels, d.h. in der Gegenwart Seiner himmlischen Heerscharen, die er vom Himmel Gottes mitbrachte.

Die anderen Toten bleiben in ihren Gräbern. Wir lesen,

"Die andern Toten (die Bösen) aber wurden nicht wieder lebendig, bis daß tausend Jahre vollendet wurden." Offb. 20:5a.

So, wenn Jesus Seine Erlösten und die Auferstandenden `in der Luft empfängt,' (1.Thess. 4:17), ist es leicht einzusehen, das die anderen Toten die Bösen sein müssen.

Wohin bringt Jesus die Erlösten von der Erde? Die Bibel sagt, das Er sie in den Himmel bringt. Johannes schrieb, ". . . In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen . . ." (Jh. 14:2). Wo befindet sich Gott? Das `Vater Unser' sagt, "Unser Vater in dem Himmel . . ." (Mt. 6:9); Johannes fährt fort, ". . . Wenn's nicht so wäre, so wollte ich zu euch sagen: Ich gehe hin euch die Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe . . . so will ich wiederkommen, und euch zu mir nehmen, auf daß ihr seid, wo ich bin." Jh. 14:2-3.[400]

Jesus bringt die Erlösten zuerst für die 1000 Jahre in den Himmel. Aber nach den 1000 Jahren werden sie auf der neu geschaffenen Erde wohnen, denn die Bibel sagt: "Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen." Matth. 5:5; Offb. 21.

Was wir lernten, lehrt, das Gottes wahre Nachfolger, wenn sie vor Christi Wiederkunft sterben sollten, nur kurze Zeit im Grab sein werden; die Ablehner der Gaben Gottes, jedoch, werden noch weitere 1000 Jahre tot sein bevor sie zur Zeit ihres Gerichtsurteils auferstehen werden, Offb. 20:11-15.

Wir sprachen über die erste Stufe des Gerichts.

Die Zweite Stufe des Gerichts

Die zweite Stufe des Gerichts findet während der 1000 Jahre statt, Offb. 20:11-15. Wer nimmt an diesem Gericht teil? Das drei stufige Gericht Die Erlösten oder Heiligen werden die Welt oder die weltlichen Menschen mit Hilfe der himmlischen Akten richten (1.Kor. 6:1,2), während diese bis zum Ende der 1000 Jahre noch tot sind, Offb. 20:5.

Wie steht es während dieser langen Zeitspanne mit der Erde? Die Erde ist wüst und leer, Jesaja 24; Jeremia 4. Nur der Satan und seine Engel sind darauf verbannt.

Nicht nur das, die Erlösten werden auch die bösen Engel richten, 1.Kor. 6:3 - Manche fragen, `Welche Engel?' Sollten wir erwarten, das die Engel Gottes gerichtet werden? Benötigen sie das Gericht? Nein. Sie blieben Gott treu. Nur die Bösen werden während der 1000 Jahre mit Hilfe der himmlischen Bücher und den Heiligen Gottes gerichtet. Gott zeigt die `Filme' ihres Lebens, die kein Pfuschen erlauben. Am Ende der 1000 Jahre wird dann das Urteil gesprochen. Es gibt keine Gerechtsprechung mehr, keine Veränderungen der himmlischen Bücher. Das alles ist vorbei.

Das Urteil der Bösen wird in der Bibel der zweite Tod genannt. Wir lesen,

"Und der Tod und das Totenreich wurden in den Feuersee geworfen [500]. Dies ist der zweite Tod, der Feuersee. Und wenn jemand nicht im Buch des Lebens aufgezeichnet gefunden wurde, so wurde er in den Feuersee geworfen." Offb. 20:14,15; ZB

Frage: Diese Gruppe stirbt zu dieser Zeit den 2. Tod. Wenn es einen zweiten Tod gibt, muss es einen ersten Tod gegeben haben; wann fand der statt?

Antwort: Der erste Tod findet entweder jetzt statt, bevor Jesus wieder kommt, oder wenn Jesus wieder kommt und der Herr die beharrlich Ungläubigen "umbringen wird mit dem Geist seines Mundes und wird durch die Erscheinung seiner Zukunft ihm ein Ende machen." 2.Thess. 2:8.

Woanders lesen wir, das vor unserem heiligen Gott nichts von Sünde bestehen kann, das "seine Erscheinung" für Sünde ein "verzehrendes Feuer" (5.Mose 4:24; 9:3; Hebr. 12:29; Offb. 6:15-17) ist.

Frage: Ist diese feurige Vernichtung am Tag des Zweiten Kommens Jesu ihre endliche Strafe?

Antwort: Nein! Die kommt am Ende der 1000 Jahre, worüber die Bibel sagt, "Die anderen Toten aber wurden nicht wieder lebendig, bis das tausend Jahre vollendet waren." Offb. 20:5a.

Sie werden also zum zweiten mal wieder leben.[520] Sie (Brecher des Gesetzes Gottes, die Bösen, usw. Offb. 6:15) können gehen, sprechen, sich gegenseitig treffen, ihr altes sündiges, Gott feindliches Leben fortsetzen und Satan wird sie überzeugen gegen Gott und seine Stadt zu kämpfen.

Die zweite Stufe des Gerichts war also das Gericht das während der 1000 Jahre im Himmel stattfand. Dies ist das Gericht das alle himmlischen Einwohner davon überzeugt, das Gott in jedem Fall gerecht gehandelt hat. Es gibt dann keine unverstandenen Probleme mehr in ihren Gedanken, die Sünde mit sich brachte.

Die Dritte Stufe des Gerichts

Die einzige Gruppe die noch von der Gerechtigkeit Gottes, wie er das Problem der Das drei stufige Gericht Sünde handhabte, überzeugt werden muss, sind Satan, seine Engel und die Bösen.

Die dritte Stufe des Gerichts findet statt, nach dem die gottlosen Toten am Ende der 1000 Jahre von ihrem Tod auferstehen (die 2. Auferstehung), und ihr ganzes Leben ihnen gezeigt wird, und wie sie dann

  1. die Gerechtigkeit Gottes anerkennen, wie
  2. Satan sie dann dazu verleitet zu versuchen die Stadt Gottes einzunehmen,
  3. sie dann wie vertrocknet umfallen und Feuer sie verzehrt.

Sobald Satan seine überlisteten Nachfolger wieder vor sich sieht, tut er, der Vater aller Lügen, was er am besten tut, er verleitet sie zu versuchen die Stadt Gottes einzunehmen.

Nun, einige Bibelausleger schlagen vor das Gott ihnen Zeit genug gibt, ihren Charakter für alle himmlischen Bewohner noch einmal klar darzustellen. Er erlaubt ihnen genug Zeit ihre Fabriken wieder aufzubauen und Kriegsmaschinen herzustellen - vielleicht sogar 100 Jahre oder so. Zu einem von Gott gesetzten Zeitpunkt an, jedoch, kommen sie vor Sein Gericht.

Wir lesen,

"Und ich sah einen großen, weißen Stuhl und den, der daraufsaß; vor des Angesicht floh die Erde und der Himmel, und ihnen ward keine Stätte gefunden. Und ich sah die Toten, beide, groß und klein, stehen vor Gott, und Bücher wurden aufgetan. Und ein anderes Buch ward aufgetan, welches ist das Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach der Schrift in den Büchern, nach ihren Werken. Und das Meer gab die Toten, die darin waren, und der Tod und die Hölle gaben die Toten, die darin waren; denn sie wurden gerichtet, ein jeglicher nach seinen Werken. Und der Tod und die Hölle wurden geworfen in den feurigen Pfuhl, Das ist der andere Tod. Und so jemand nicht ward gefunden geschrieben in dem Buch des Lebens, der ward geworfen in den feurigen Pfuhl." Offb. 20:11-15.

Wenn am Tag des Gerichts die Menschen Gott sehen werden, flieht die Erde und der Himmel. Was könnte das bedeuten? Es bedeutet, wenn wir Gott sehen, ist das alles was wir sehen können, wir werden nichts in den Augenwinkeln links oder rechts von uns bemerken aber nur Gott und Seine Herrlichkeit die über alles ist. Gott zeigte ihnen allen die `Bücher' und das `Buch'. Sie sahen ihre Namen in den `Büchern' aber nicht im `Buch', und der Grund warum ihre Namen nicht im `Buch' sind, ist der, da ihre Werke in den `Büchern' wie fett gedruckt für alle zu sehen sind, Vers 15, und das sie nie das Opfer Jesu zur Vergebung ihrer Sünden annahmen.

Dies, und mehr, ist auch der nun verständliche Grund, warum Offenbarung 14 sagt,

  1. "Fürchtet Gott", gebt unserm Gott allein die Ehre 5.Mose 32:3,
  2. was heißt, gehorcht Gott und respektiert Ihn,
  3. seid vor Ihm in Ehrfurcht,
  4. verehrt Ihn,
  5. verherrlicht Ihn,
  6. spiegelt Seinen Charakter wieder,
  7. und betet ihn an der gemacht hat Himmel und Erde und das Meer und die Wasserbrunnen, Offb. 14:6-8.

Gott läßt jetzt noch der versammelten Weltschar wissen, das sie sich jetzt in der Stunde ihres Gerichts befinden. Jeder der Gott in Ehrfurcht ansieht, Ihn in Wahrheit anbetet und Ihn verherrlicht - wenn dein Name im Gericht Gottes aufgerufen wird, wirst du darin wie mit fliegenden Fahnen überstehen. Jetzt ist noch die gelegene Zeit, bevor die Bewährungszeit vorüber ist.

Und wir erinnern uns daran, das Babylon fiel, da es die erste Engelsbotschaft verwarf. Die zweite Botschaft, Offb. 14:9, sagt:

  1. Babylon verherrlicht Gott nicht.
  2. Babylon stellt nicht den wahren Charakter Gottes dar.
  3. Babylon lehrt nicht das wir uns jetzt in der Zeit des himmlischen Gerichts befinden, deshalb können ihr Anhänger sich nicht auf das Zweite Kommen Jesu vorbereiten und so berauben sie ihren Nachfolgern die Möglichkeit, das ewige Leben erlangen zu können.
  4. Babylon lehrt nicht das alle Menschen den Schöpfergott an Seinem Tag anbeten sollen.

Dies sind Gründe warum Babylon von Gottes wahren Lehren abgefallen ist. Deshalb gilt für Sie, lieber Leser, der Aufruf, `Komm aus Babylon heraus weil es noch etwas Zeit gibt und damit sie nicht an ihren Sünden teilnehmen und unter den Einfluß ihrer Plagen kommen.'

Gottes Letzter Aufruf

Dies sind keine hohlen Worte. Es ist kein Filmthema. Dies sind schon lange vorhergesagte Prophezeiungen, die sich dichter und dichter in den kommenden Monaten und wenigen Jahren erfüllen werden. Diese Welt ist Gottes Welt, Satan erhielt aber einige freie Zeit, seine Regierungsmethoden auszuprobieren. Seine Zeit ist kürzlich zu Ende, so ist die von uns allen. Wir müssen uns heute und jeden Tag entscheiden, wem wir nachfolgen wollen, Gott oder Satan, einem vom Wort Gottes und Seinem Gesetz geschulten Gewissen oder einem schlechten.

Jene die nicht aus Babylon herauskommen, werden bald das Tier und sein Malzeichen anbeten und damit das Malzeichen des Tieres erhalten und ihre Probenzeit ist vorüber. Es gibt dann kein zurück mehr und der Zorn Gottes kommt über sie.[550]

Niemand predigt diese Wahrheiten in den Kirchen. Sie erfahren diese nur hier in Deutscher Sprache auf diese Weise. Gott gab es in mein Herz dies für das Land meiner Herkunft zu tun. Während meine Zeit dort schon lange her ist, hoffe ich, das sie Gott vertrauen wollen, Ihm, Jesum, folgen wollen und so zu Seiner Schar der Erlösten gehören. Ihre Nachbarn werden dann eines Tages die großen Charaktere der Bibel sein. - - Niemand wird diese Welt der Sünde überleben können wenn Gott nicht eingreifen würde. Sündige Menschen können sich selbst nicht mehr regieren. Sie sind allzumal Toren geworden und sie haben keine Zukunft.

Wir wollen keine Menschen durch Erschreckung in den Himmel bringen. Nein, wir möchten sie höchstens nur vom Weg zur Hölle abschrecken. Wir müssen unbedingt wissen das Gott uns über die Hölle warnt und uns auffordert stattdessen Leben im Himmel zu gewinnen. Sie werden mit ihrer Entscheidung festsetzen, welche Richtung sie einnehmen werden. Es ist eine Entscheidung über Leben oder Tod.

Dies ist Gottes `Letzte Botschaft' für unsere Welt. Es kann sein das sie dies nie wieder lesen oder hören werden.

Der Raum

In jenem Moment zwischen Schlaf und wach, fand ich mich im Raum. Ich kann mich nur an die vielen Schubläden erinnern. Vom Flur bis zur Decke, überall waren Karteikarten. Als ich näher kam sah ich einen Schubladen wo `Leute die ich gerne hatte' drauf stand. Ich öffnete ihn und erkannte sofort all die Namen die ich las. Erschrocken schloß ich den Schubladen.

Nun wusste ich auf einmal wo ich war. Die Kartei enthielt die Geschichte meines ganzen Lebens. Ich sah noch mal schnell auf eine Karte, tatsächlich, dies war meine eigene Handschrift. Wann schrieb ich all dies? Ich konnte mich kaum daran erinneren, aber doch, ja ich kannte all diese Sachen die darin standen. Mein ganzes Leben.

Nun wollte ich noch etwas mehr davon sehen - eine Erinnerungsreise. Ich öffnete die Schublade worauf stand, `Freunde,' daneben war eine worauf stand, `Freunde die ich verraten habe.' Mir wurde schwindlig. Da waren so viele darin, mehr als in `Freunde'.

Ich ging an der Kartei entlang. Dort war eine, `Bücher und Magazine die ich gelesen habe.' Wie kann so was hier sein. Ich drehte mich um, fand mich aber alleine. Die anderen Karteien sagten, `Trost den ich gegeben habe,' `Lügen die ich ausgesprochen habe,' `Witze über die ich gelacht habe,' `Dinge die ich zu meiner Schwester gesagt habe,' `Dinge die ich in meinem Ärger getan habe,' `Dinge die ich über meine Eltern unterm Atem dachte,' `Schlager die ich angehört habe,' `Wollüstige Gedanken die ich hatte,' `Leute mit denen ich über das Evangelium sprach.' Diese letzte war nur ein kleiner Schubladen. Andere waren viel, viel länger.

In meinem Magen kam ein schlechtes Gefühl auf. Ich wollte brechen. Dann kam aber jemand in meinen Raum. Es war Jesus. Ich dachte zu fliehen, er winkte aber zu Ihm zu kommen. Hat Jesus dies alles gelesen? Was denkt Er jetzt von mir? Er nahm einen roten Stift und fing an Karten zu unterzeichnen. Ich wollte Ihm wehren, er lächelte mir aber freundlich zu, `Schon gut.' Er schrieb Seinen Namen auf alle Karten - wie schnell er das tun konnte - mir wurde schwindling das zu sehen. Blut tropfte von einigen Karten. Dann sagte er, "Es ist vollbracht."

Er sah mich von der anderen Seite des Raumes an. In Seinem Blick war Mitleid der in mir keinen Ärger aufkommen ließ, aber auch etwas Aufmunterndes.

Er winkte mir zu mit Ihm hinaus zu gehen. Die Tür blieb offen. Es gab kein Schloß an der Tür. Mehr Karten sollten noch geschrieben werden.

Was wird auf Ihren Karten stehen? Kann Jesus Seinen Namen darauf schreiben da alles bereut, bekannt und vergeben war?

Entscheiden Sie sich für Gott.

Die Macht Satans ist nur möglich, wenn er Menschen hat, die ihm gehorchen. Während der 1000 Jahre ist er auf der Erde wie gebunden, denn da ist keiner den er verführen kann. Wenden sie sich bitte heute, jetzt gleich, von ihm ganz und gar ab und folgen sie Jesus, dem wahren König der Erde, des Himmels und aller Heerscharen.

Gott läßt uns wissen,

"Ich schwöre bei mir selbst, und ein Wort der Gerechtigkeit geht aus meinem Munde, dabei soll es bleiben: "Mir sollen sich alle Knie beugen und alle Zungen schwören und sagen: Im Herrn habe ich Gerechtigkeit und Stärke. Solche werden auch zu ihm kommen; aber alle, die ihm widerstehen, müssen zu Schanden werden. Denn im Herrn wird gerecht aller Same Israels und wird sich sein rühmen." Jesaja 45:23-25.

So, drucken sie dies doch ab. Lernen sie doch die Bibel besser zu kennen und dieses Thema und verbreiten sie doch geduldig und liebevoll Gottes Botschaften unter vielen. Wenn sie ein Laie, Lehrer, Arbeiter, Sportler, Reicher, Armer, jung oder alt, Politiker, Pensionierter, Pfarrer oder Priester sind, ruft Gott Sie auf dies zu tun. Es gibt kaum eine wichtigere Arbeit, denn die Uhr tickt dem Ende schneller als zuvor entgegen. Gottes Wort sagt das er Sie liebt. Wirken Sie doch bitte für Ihn so lange wir noch etwas Zeit haben.



Notizen & Bibliographie

[100] Das Hebräische Wort ist `sebar', was `im Sinn haben' oder `denken' bedeutet.

[130] Wie viele Bücher gibt es im Himmel? Das `Buch des Lebens' oder `des Herrn' oder `der Lebenden', der `Denkzettel,' und die `Bücher'. Diese Akten stellen die himmlische Datenbank dar, etwa so wie Computer es heute tun können. See under Ps.69.29; Jesaja 34:16; Mal. 3:16; Phil. 4:3; Rev. 3:5; 13:8; 17:8; 20:12,15; 21:27.

[220] An dieser Stelle sollten wir darauf hindeuten das vom NT her gesehen, nur ein für längere Zeit währender Versöhnungstag stattfindet, jener der in 1844 anfing und am Ende dessen Christus nur einmal das Blut Seines Opfers benutzt (Hebr. 10:12 ZB), um ewige Gerechtigkeit jenen zu geben, die Ihn als ihren Erlöser annahmen und es in ihrem Leben bewiesen. Das nächste Ereignis nach diesem einmaligen Versöhnungsdienst ist das Zweite Kommen Jesu als König aller Könige, um Sein Reich einzunehmen, Hebr. 12:1-29.

[330] Im Griechischen (Strong's #2064) haben wir hier, `Oti helden he ra tes krises autou'; "Die Stunde seines Gerichts ist gekommen." Vergleiche auch mit Offb. 14:15. lden (elden, (h)elden) und andere Formen dieses Wortes findet man oft in den Texten wo die Gegenwärtige Form `ist gekommen' vorkommt und alle Bibeln übersetzen es so. So steht es fest das Gegenwart hier gemeint ist, was in diesem Fall von wichtiger Bedeutung ist. Interpretation: Der Zeitpunkt des Anfangs dieses Gerichts kann nicht zur Zeit des Schreibens gewesen sein, da Christus nicht damals wieder kam. Er ist nur dann Gegenwart, nachdem sich die Reihenfolge der Nationen erfüllt hat und das Tier fast tödlich verwundet wurde und zum Ende der 6. Gemeinde von Philadelphia.

[400] Sachte sagen einige. Das wir `gen Himmel fahren' zu den Wolken wo Jesus und die Engel sind kann kaum geschehen, da wir dort nicht atmen können. Ja, das ist schon wahr. So wie wir jetzt geschaffen sind, können wir da oben über den Wolken nicht atmen, und würden auch erfrieren. So, kann das nicht passieren! Ja oder Nein? Nein. Es kann passieren, da die Erlösten durch die Macht Gottes umgewandelt werden, darin so wie die Engel sein werden, die auch auf der Erde erscheinen können, und dann kurze Zeit später im Himmel sind. Also müßt ihr Wissenschaftler einige Klassen im Himmel nehmen, um zu lernen, wie Gott sowas tun kann. Ihm ist nichts unmöglich. Deshalb ist das Geschenk Gottes, das ewige Leben, solch ein wertvoller Preis, wenn wir jetzt nur zu glauben lernen würden, denn da oben werden wir alle bessere Wissenschaftler werden.

[500] Wir fragen uns, in was für einem Zustand sind jene die in den Feuersee geworfen werden? Atmen sie noch? Nein! Malachi 4:1-2; Jesaja 40:24; Joh. 15:6 und Lukas 3:17 sagen das sie schon Tod wie Stroh und trockene Zweige sind. Ihre Schmerzen waren nicht durch Feuer verursacht aber durch Gewissensbisse, ihre fatale Einsicht wie viel sie mit ihrer starren Beharrlichkeit Sünder zu bleiben, verloren.

[520] Wir ließen die spezielle Auferstehung einiger weniger der Bösen aus, die am Tag des Zweiten Kommens Jesu auferstehen werden, so wie einige der Juden und Römischen Soldaten, die Jesus kreuzigten. Diese auferstehen also zweimal und sterben dreimal. Das sollte uns zum überlegen bringen. Gott ist so gerecht; Er ist der Gott der Liebe. Er will nicht das jemand nicht das ewige Leben erhalten wird, die meisten Menschen weisen es aber ab wegen ihres Unglaubens. Habt Glauben an Gott und dient Ihm und ihr werdet glücklich sein.

[550] Was ist der Zorn Gottes?

Ist der Zorn Gottes so wie der Zorn des Teufels?(Joh. 3:36; Kol. 3:4-6; Offb. 14:10,19; 12:12) Oder ist der Zorn Gottes so wie der Zorn der Menschen? Ist Gott nicht ein Gott der Liebe? So was für ein Zorn kann von Liebe kommen? Ist Gott Liebe und auch etwas anderes als Liebe? Was ist die Antwort dazu?

Die Antwort ist, das alles, das von Gott kommt, kommt, da er unser liebevoller himmlischer Vater ist und er uns liebt. Die Liebe Gottes besteht aber aus zwei Prinzipien, Gerechtigkeit und Gnade. Der Satan versucht immer wieder diese zwei von einander zu trennen; da, wenn Gott nur Gerechtigkeit ist, sie Ihn hassen würden, da sie dann denken, das Er wie ein Teufel wirkt der letztere der immerzu auf uns mit seinem Finger zeigt und behauptet, das wir Sünder sind und deshalb nicht gerettet werden können; das wir niemals dort sein sollten, wo er vor seinem Fall einst lebte. Wenn Gott aber nur Gnade ist, würden die Menschen denken, das Er wie ein Weihnachtsmann ist, was zu fortwährender Auflehnung gegen Gott und vermessenes sündigen führen würde, und die Menschen dann verloren wären. Deshalb versucht der Teufel die Gerechtigkeit und Gnade Gottes immer zu trennen.

Wann tat er das jemals?

Am Kreuz auf dem Jesus starb wo sich "... Güte und Treue einander begegnen, Gerechtigkeit und Friede sich küssen," Psalm 85:11, schon vor so langer Zeit.

Wie können wir die Gerechtigkeit Gottes am Kreuz erkennen?

Da der Zorn Gottes dort auf Ihn selbst fiel, auf den Sohn Gottes - und der Vater dort auch litt mit Seinem Sohn, 1.Petr. 2:24.

Es verhält sich dann also so, das der Zorn Gottes auf Ihn selbst fällt, da dies die leichtere Lösung zweier großer Übel war.

Was waren die zwei Übel?

Eines der Übel war der Zorn Gottes, wie der auf Jesus fiel.

Was war dann das andere, weniger schwere Übel?

Gab es einen Ausweg? Würden Sie denken, wenn Gott die ganze Welt vernichtet hätte, wäre das ein größeres Übel, als Seinen Sohn auf einem Kreuz einen fürchterlichen Tod sterben zu lassen?

Was ist die Antwort? Die Antwort ist, "Ja!" Warum?

Denn, "... also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben." Joh. 3:16.

Gott wählte Seinen Tod als ein kleineres Übel als die ganze Welt zu vernichten - das ist Liebe - Liebe und Gnade zusammen in Jesus, dem Schöpfer des Himmels und der Erde.

So sehen wir ein, das der Zorn Gottes nichts mit dem Zorn des Teufels zu tun hat. Nichts. Wir können die beiden nicht miteinander vermischen. Der Zorn Gottes ist nicht rot-heißer, wütender Zorn wie wir ihn hier auf der Sündenschweren Erde kennen. Der Zorn des Teufels versucht sogar immerzu seine eigenen Nachfolger zu zerstören, da er nur sich selber liebt. Der Teufel und seine gefallenen Engel lieben sich auch nicht, da Liebe nur von Gott kommen kann.

Der Zorn Gottes offenbart sich darin, wie lange er immer und immer wieder versucht uns Menschen auf Seine Seite zu bringen. Er möchte gerne alle Menschen erlösen, wird aber nicht den Frieden im Himmel in Gefahr bringen, und unbußfertige Menschen hinein lassen, Nah. 1:9. Er wird jeden Menschen also prüfen. Er zahlte einen hohen Preis für die Erlösung Seiner Heiligen, sie trotz vieler Schwierigkeiten, zu erlösen.

So, in diesem Sinn sind "der Zorn Gottes" und "der Zorn des Lammes" das gleiche - die reale Einsicht, das einige Frauen und Männer die freie Gabe der Erlösung ablehnen und nicht mit ihrem kurzen Leben in Sünde eintauschen wollen. Sie wollen Gottes Botschaften, Sein Testament für uns Sünder, nicht durch denken. Sie wollen keine Zeit mit Ihm in Seinem Wort verbringen - und so stimmen sie Gott traurig - eine Reaktion die in der Bibel der Zorn Gottes und des Lammes genannt wird. Das `Lamm,' "Immanuel" (Matth. 1:23) das Jahrelang durch Menschen schlecht behandelt, geschlagen und zornig bezweifelt wurde, bis Gott endlich diese unverbesserlichen Leute alleine lässt, da die Haushalter das so wollten, Luke 16:14-31.

Gott übernimmt den "Zorn" selber statt ihn dem Teufel aufzuerlegen, da die Menschen Ihn sonst in der Furcht des Zornes Gottes anbeten würden.

Stellt es euch so vor. Denkt wie alle sündenlosen Einwohner der himmlischen Welten mit Unwillen auf die Menschen schauen, die das Werk Gottes, ihre Mitmenschen, zu dem höchsten Grade der Erniedrigung gebracht und in Verfolgungen den Tieren gleichstellten. Bekenntliche Nachfolger des Heilands, dessen Mitleid beim Anblick menschlicher Leiden stets erregt wurde, beteiligten sich mit ganzem Herzen an dieser schrecklichen Sünde und handeln mit Sklaven und den Seelen der Menschen. Menschliche Pein wird von Ort zu Ort gebracht, gekauft und verkauft. Die Engel haben alles berichtet, es steht in dem Buche geschrieben. Die Tränen der frommen Leibeigenen, seien es Väter, Mütter, Kinder, Brüder oder Schwestern, sind alle im Himmel aufbewahrt. Gott wird seinen Unwillen nur noch kurze Zeit zurückhalten. Sein Zorn brennt in ihm gegen dies Volk und besonders gegen die Religionsgemeindschaften die Gottes Liebe nicht kennen, die diese schrecklichen Handel gutgeheißen und sich selbst daran beteiligt haben. Solche Ungerechtigkeit, solche Unterdrückung, solche Leiden werden von vielen der vorgeblichen Nachfolger des demütigen, sanften Jesus gleichgültig betrachtet, und manche von ihnen können mit boshafter Befriedigung diese unbeschreibliche Seelenangst auferlegen und wagen es dennoch vorzugeben, Gott anzubeten. Es ist nur Heuchelei; Satan frohlockt darüber and macht Jesu und seinen Engeln Vorwürfe über solchen Widerspruch und sagt mit teuflischem Triumph: "Das sind Christi Nachfolger!", 2.Tim 3:12,13.

Niemand unter uns sollte diese Botschaft als unwichtig betrachten. Sowas wird sich wiederholen. Es fordert uns auf mehr zu beten. Mehr für andere zu beten gibt Gott guten Grund tiefer in Satan's Bereich vorzudringen. Wenn wir mehr für andere beten bemerken wir auch die unendliche Barmherzigkeit die Gott für uns hat. Wir lernen auf diese Weise, wie man den Segen Gottes denen zustellen kann, die uns verfluchen, und auch jenen, die uns schlecht behandeln, Lk. 6:28.


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