| Originale Dokumente |
| Unsere Gefallene Menschliche Natur Larry Kirkpatrick Ein sehr wichtiges Thema
|
Unsere Menschliche Natur Erster Gesichtspunkt Dein Christlicher Nachbar möchte gerne wissen ob du dich als "erlöst" betrachtest. Ihm wurde gelehrt, das, was wir über unsere Erlösung wissen sollten, in einer einfachen Liste von Zugeständnissen dargestellt werden kann: Dies ist alles was nach diesem konventionalen Denken von uns erwartet wird. Freundlich zu sein, Gottes Regeln gehorchen, dich taufen zu lassen sind bevorzugte Glaubenspunkte, sie sind aber nicht unbedingt nötig. Die obige Liste werden wir nun im einzelnen besprechen. Sie heißt Gottes einfacher Plan (gods simple plan). Eine Begutachtung der kurzen Liste zeigt, das die Hölle als Ort ewiger Quälung zweimal vorkommt. Die Verfasser wollen von dir auch eine sofortige Entscheidung erhalten wenn sie schreiben: "Wenn Gottes Plan dir nicht völlig klar ist, lese ihn wieder und wieder ohne ihn weg zu legen, bis du ihn ganz verstehst. ... Bitte! Erlaube Gott dich in diesem Augenblick zu erlösen." Ein anderer Gesichtspunkt Wir bezweifeln nicht die ernstgemeinte Zusammenfassung dieses Christlichen Verständnisses. Sie enthält schon einiges das wahr ist. Aber dennoch, solch eine Darstellung der Erlösungslehre, folgt nicht genau den biblischen Tatsachen. Versuche stattdessen diese folgende Darstellung:
Bemerke noch einmal die ganz oben erwähnten Konventionalen Methoden. Erstens, sie haben mit Verfahren zu tun; mit Ereignissen. Sie haben nichts mit Charakter Entwicklung einer ganzen Lebenszeit zu tun; sie bestehen aus einer kurzen Liste von Zugeständnissen. Sie haben nichts mit durchdachtem Verständnis über das, was Gott in seinem Wort offenbart hat, zu tun; aber damit, eine hastige Entscheidung unter Druck zu machen. Warum hastig? Was ist der Unterschied zu verlangen, "Sage das richtige Wort oder ich breche dir deinen Arm," als darauf zu bestehen, "Nimm Jesus als deinen persönlichen Erlöser an, oder sonst wirst du (für immer) in der Hölle brennen?" Und endlich hat die einleitende Sachlage damit zu tun, einen Vertrag zu schließen dich in das Königreich zu bringen. Die biblische Botschaft ist aber die, dich in eine vollständige Verwirklichung deiner Gott gegebenen menschlichen Natur zu verwandeln und in dieser Hinsicht gibst du Ihm dein Leben als Beweis dafür, den Charakter Gottes darin zu verteidigen. Die biblische Sachlage hat auf diese Weise mit der großen Auseinandersetzung zwischen Gut und Böse zu tun; sie bezieht sich auf Gott, während die gewöhnliche Sachlage niemals irgendwelche ernsten Einsichten zu dieser großen Auseinandersetzung beitragen kann. Sie bezieht sich unvermeidlicher Weise nur auf den "Menschen", sie läßt Gott aus. Laßt uns also den biblischen Plan Idee für Idee, Vers für Vers besprechen, um zu sehen, warum wir damit mehr Hilfe erfahren, und er dennoch ein enfach zu verstehender Plan bleibt. Mit einer durcheinander gebrachten menschlichen Natur geboren
Du hast krumme Zähne; ein Arm ist länger als der andere; deine Sicht ist besser im linken Auge als im rechten; du hast mit Mathematik Schwierigkeiten; und es ist dir schwer beim Singen Noten einzuhalten. Diese Beschreibung, oder eine ähnliche, trifft fast auf jeden von uns zu. In solchen Sachen sind wir uns alle sehr ähnlich. Aber sie sind nur oberflächliche Unterschiede. Unsere Menschlichkeit hat eine weit tiefer reichende, organische Ungleichmäßigkeit die wir jetzt beschreiben wollen. Adam und Eva begingen etliche sehr ernste Fehler. Das Ergebnis war, das sie an uns nicht die originale Gott Ähnlichkeit, wie sie uns zuerst zugedacht war, vererben konnten. Sie waren in Gottes Ebenbild geschaffen worden, ihre Kinder aber erbten von ihnen nur ihre gefallene, menschliche Natur (1.Mose 5:1, 3). Ihre originalen moralischen, geistigen und physikalischen Gaben waren beeinflußt worden. Ihre Kinder und alle Nachfolgende Generationen erhielten von ihnen eine verdorbene, verbogene Natur. Eine deutliche Neigung zur Selbstbefriedigung von so bedeutsamer Größe, das wir ohne den Einfluß Gottes, obwohl wir gerne das Richtige tun möchten, es nicht tun können. Gott schuf uns als sehr gut (1.Mose 1:31), als aufrichtig (Prediger 7:29), wir versuchten aber viele Spitzfindigkeiten, wir wandten uns willig von Ihm ab (Jesaja 53:6). Als Ergebnis ist unser menschliches Wesen, sind unsere Sinne, von Anfang her durcheinandergebracht. Sie funktionieren nicht so, wie sie funktionieren sollten. Unsere Menschlichkeit schreit in uns und gibt uns das Gefühl großer Unbequemlichkeit, wenn wir unsere Selbstbefriedigung, nach der uns verlangt, vernachlässigen. Unsere Natur widersteht sich selber jede Minute an jedem Tag; sie ist ein Ausdruck unserer Versessenheit (Prediger 9:3). Wir sind Teil einer schief orientierten Welt, und unser Leben ist ein Zeugnis der schlimmen Zerstörung die Sünde in uns verursacht. Unsere Situation ist die des Blinden über den wir in Lukas 18:37-38 lesen. Als Jesus ihm näher kam und der Blinde dies bemerkte, schrie er aus, "Jesus, du Sohn Davids, erbarme dich mein!" Es war nicht seine Schuld das er blind geboren war. Es gibt aber einen der Blindheit heilen kann. Er heilt uns nicht aufgrund dessen was wir dafür geben, nicht damit wir irgendetwas wie magische Worte zurück sagen können - aber nur aufgrund göttlicher Gnade. Menschen, aus sich selbst, können Gott nichts geben. Gott aber bietet uns etwas an. Er kommt uns nahe. Unsere Bitte bringen wir nur aufgrund unseres Vertrauens an Seine Gnade vor Ihn. Du wurdest ein Sünder aufgrund deiner eigenen Wahlen
Manche Leute denken, daß das Neue Testament ein neues Verständnis über das was Sünde ist lehrt, nämlich das wir schon bevor wir einwilligten zu sündigen, wegen unserer gefallenen menschlichen Natur verdammt sind. Johannes Calvin war wohl der einflußreichste Lehrer, während der vergangenen 500 Jahre, der dies lehrte. Er schrieb:
"Alle sind von Anfang an verdorben .... Schuldig von Natur aus .... Sogar Säuglinge schon unter ihrer Verdammung leidend wenn sie geboren werden ... wegen ihrer Mängel .... sind schon verdorbene Menschen .... wir sind alle naturweise Sünder." Ist dies die biblische Ansicht? Sind wir schon von Geburt her im Schoß unserer Mutter verdammt? Paulus, der so etwas gelehrt haben soll, schreibt aber tatsächlich das ungeborene Kinder "weder Gutes noch Böses getan haben" (Römer 9:11). Wenn sie weder Gut noch Böses vor ihrer Geburt getan haben, können sie vor ihrer Geburt entweder gerecht oder schuldig sein? Natürlich nicht! Kinder werden mit einem schon durcheinander gebrachten menschlichen Organismus geboren, tragen zu dieser Sachlage aber keine Verantwortung - oder Schuld. Warum sollten wir dann aber verdammt sein? Weil wir wählten uns von Gott zu trennen. Jesaja 59:2 drückt dies so gut wie ein jeder andere Text aus: "... sondern eure Untugenden scheiden euch und euren Gott voneinander, und eure Sünden verbergen das Angesicht (Gottes) vor euch, daß ihr nicht gehört werdet." Unsere Wahl uns nicht um Gott zu kümmern verdammt uns. - Wir sollten einsehen, das wir von einer Weisen Hand geschaffen wurden. Gott nicht zu preisen ist die große Sünde der Menschheit. - Eventuell aber wachsen wir zu moralischer Verantwortung auf, wir müssen nicht - aber alle tun es - unseren menschlichen Neigungen folgen und anhängen. Wir stimmen unseren Neigungen zu, wir sind damit einverstanden, wir wählen die Seite des in uns quälendes Fleisches, dem unaufhörlichen Zwang unserer durcheinander gebrachten menschlichen Natur der Selbstsucht. Jesus war die einzige Ausnahme. Römer 3:23 beschreibt unsere Sachlage ganz richtig: "Denn es ist hier kein Unterschied: sie sind allzumal Sünder and mangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten." Wir alle benötigen die rettende Gnade Gottes. Jesus, unser Beispiel, unser Stellvertreter
Wir veranlassten nicht den Plan unserer Erlösung. Gott tat es. Genauso aber wie wir uns von dem konventionalen Verständnis unterscheiden wenn es um das eigentliche Problem der Menschheit geht, so presentieren wir auch eine andere Lösung als sie. Unsere schwache, durcheinander gebrachte Natur ist tatsächlich ein großes Hinderniss. Es ist aber die wichtigste Sachlage wie wir wählten, die beständig vor uns kommenden moralischen Fragen, zu beantworten. In der konventionalen Ansicht kann Jesus uns damit nicht helfen; da er ja eine andere Art Natur als unsere menschliche hat, eine Natur die nicht von Geburt her schuldig ist. Unsere Natur ist ja schon von Geburt her schuldig. Sein Überkommen von Sünde kann uns deshalb keine hilfreichen Lehren bringen.
Wir lehnen diese Ansicht aber ganz ab. 1.Mose 3:15 enthält ein Versprechen. Gott Vater würde den "Samen der Frau" (die Frau als spätere Gemeinde Gottes), Seinen Sohn (den Samen) senden. Jesus würde ein Nachkomme der Frau sein. Er würde in unsere menschliche Situation in gleicherweise, mit den gleichen durcheinander gebrachten menschlichen Organismus hineingeboren werden, wie wir auch seit der Zeit Adams und Evas in die Welt kommen. Jesus würde aber siegreich Überkommen. In unserer Art seines menschlichen Körpers würde er ohne zu sündigen leben. (Denn er nahm sich dies tief in seinem inneren vor als er aufwuchs und anfing Dinge zu verstehen.) Während wir keine solche Kraft in uns fanden, da wir ja lieber als unreuige Sünder lebten, würde Jesus kommen und unser rechter Stellvertreter werden, und auf dem Kreuz sterben, und damit die Schuld unserer Sünde bezahlen. Die einzige Möglichkeit unser rechtmäßiges Opfer auf dem Kreuz zu bleiben, würde aber sein sündenloses Leben sein, und dies trotz seiner auch geschwächten, menschlichen Natur. So erklärte es auch Paulus:
"Denn was dem Gesetz unmöglich war (sintemal es durch das Fleisch geschwächt ward), das tat Gott und sandte seinen Sohn in der Gestalt des sündlichen Fleisches und der Sünde halben und verdammte die Sünde im Fleisch, auf daß die Gerechtigkeit, vom Gesetz erfordert, in uns erfüllt würde, die wir nun nicht nach dem Fleisch wandeln, sondern nach dem Geist." Das in Stein geschriebene Gesetz Gottes kann uns nicht retten, aber das Gesetz Gottes in unserem Fleisch und Blut geschrieben, in der menschlichen Natur Jesu Christi, kann uns Rettung bringen. Das Gesetz Gottes ist eine kleinere Darstellung des Ebenbildes Gottes, und Jesus Ist Gott. Der Vater sandte seinen Sohn und verdammte die Sünde im Fleisch. Wie konnte er aber Sünde im Fleisch verdammen, wenn er sie nicht in dem gleichen Fleisch geboren überkommen würde, wo Sünde sich niederläßt? Was war seine Absicht in all diesem? Es war sein Beispiel. "daß die Gerechtigkeit, vom Gesetz erfordert, in uns erfüllt würde." Der Mensch kann dies nicht tun. Mit Gott aber sind alle Dinge möglich. Wenn wir die Hilfe des Heiligen Geistes empfangen, werden wir (unsere durcheinandergebrachte Natur) geheilt und Gott wird verherrlicht. Gott macht Ihn, für uns Sünde zu sein. Jesus kannte keine Sünde. Das bedeutet, Er willigte nie darin ein Sünde zu begehen, er verband sich nie mit ihr, er spielte, kajohlte, oder befasste sich nie mit ihr in allem was er tat. In jeder - unbedingt jeder - Gelegenheit einer Versuchung, widerstand Jesus. Er wies Sünde zurück. Er weigerte sich ihr seine Zustimmung zu geben. Nur weil dies wahr ist, haben wir einen Erlöser. Es ist aber auch wahr, das niemand uns zwingen kann zu sündigen.
Glaube von Minute zu Minute
Du must deine Sünde bereuen, d.h. du must eine vollständig und anhaltende neue Richtung in deinem Leben einschlagen. Du gibst zu, das du das Leben eines Sünders, eines Aufrührers führtest, und nun, in der Kraft Jesu Christi, willst du darauf bestehen, Stunde für Stunde Glauben an Ihn zu pflegen, alle Seine Vorbereitungen deiner Wiederherstellung anzunehmen, jene die Er am Kreuz und nun in deinem Herzen gewann, und durch den Einfluß des Heiligen Geistes, dem du nun in deinem Leben Platz machst, dich zu seiner Schar zu rechnen. Das ist die Bedeutung dessen wenn wir sagen, das wir an Jesus glauben.
Bekehrung ist mehr als nur Zustimmung. Es ist schon so, wenn dein theologisches System behauptet das unsere Natur selber schuldig ist, dann musst du deine Bedeutung der reuenden Bekehrung anders erklären. Leider ist es gerade dies was viele Christen getan haben. Sie entschieden sich das Reue bedeutet zu sagen, oder auch zu fühlen, das wir traurig für unsere Sünden sind. Biblische Reue ist aber viel tiefer greifend. Biblische Reue bedeutet nicht nur das wir darin übereinstimmen, das wir gesündigt haben, wir sind darüber nicht nur mit Trauer erfüllt, biblische Reue bedeutet tatsächlich nun die entgegengesetzte Richtung zurück zu Gott einzuschlagen und Sünde nicht mehr zu begehen. Wenn wir Gott ungehorsam waren schlugen wir eine Richtung ein, die uns von Ihm entfernte. Wenn wir Reue haben und Sünde aufgeben befinden wir uns auf dem genauen Rückweg zurück zu Gott. Weil dies so oft nicht gut verstanden wird ist es wichtig diese Sachlage noch weiter zu erklären. Wir Menschen befinden uns zwischen zwei sich bekämpfenden Mächten. Auf der einen Seite steht die Macht Satans; und er, ohne unsere Einwilligung, lehrt uns in Selbstbefriedigung zu leben. Der unbekehrte Mensch erfüllt immer wieder den verlangenden Lüsten des menschlichen Lebens nachzugeben. Da wir schon mit geschwächter, durcheinander gebrachter Natur geboren wurden in der unsere verschiedenen Gaben nicht so wie ursprünglich geschaffen funktionieren, gewinnen unsere Gefühle meistens gegenüber unseren Überzeugungen oder geistlichen Gründen - Wünsche gewinnen über klares Denken. Wenn wir schon ganz gut wissen das es keine verkürzten Wege gibt, überlisten wir uns aber oft in unserer eigenen Vorstellung, wenn wir nicht einsehen, das wir die Folgen unserer Entscheidungen selber tragen müssen. Der Mensch hat schon die richtigen "Geräte" alles klar durchdenken und moralisch gut entscheiden zu können. Sie befinden sich aber aufgrund ihrer seltenen oder falschen Benutzung, und wegen unserer Selbstbefriedigung, in einem schrecklichen Zustand. Als Ergebnis all dieser Möglichkeiten, der Mensch, auf sich selber angewiesen, übergibt sich leichthin der satanischen, feindlichen Richtung dem gegenüber, was gerecht und richtig in seinem Leben sein sollte. Auf der anderen Seite besteht die Macht Gottes, der Heilige Geist der immer wirkt den Menschen dazu zu bringen seine freie Entscheidungskraft zu benutzen wahre Freiheit zu wählen. Während der Heilige Geist uns zum Guten beeinflußt, ist es immer die freie Wahl des Menschen dem Einfluß zu folgen oder nicht. Mit Sünde gibt es keine freie Wahl. Sünde zwingt sich immer auf. Während unsere selbst geübte Befriedigung uns immer wieder überkommt, ist der Heilige Geist eine Person, und Er zwingt den Menschen niemals das Richtige zu tun. Er zeigt uns bessere Wege, Er ermutigt, Er spornt uns an, Er nötigt aber nie die Gläubigen. Er hat die Macht uns im Moment unserer Not zu helfen, wir müssen das aber frei annehmen. Der Mensch findet sich von diesen zwei Mächten beeinflußt. Was er wählt ist aber seine eigene Entscheidung. Wie wir Sünde im Gegensatz zu gerechtem Wandel betrachten sind wichtige Fragen. Jede Entscheidung stellt uns entweder auf die Seite des Bösen oder des Guten. Jeder Mensch entwickelt Methoden was er als wertvoll ansieht zu ränken. Auf der einen Seite befinden sich die Sünden mit ihrer begleitenden Zufriedenstellung, auf der anderen befinden sich rechte Taten und deren Zufriedenstellung. Ein Teil grundlegender Bekehrung hat mit dem Aufgeben unseres Selbstbetruges zu tun. Unsere Denkweise, der wir gerne folgen wenn wir Taten erwägen, folgt oft den Pfad sofortiger Zufriedensstellung, ohne sich um die anderen Dinge zu kümmern die Sünde verursachen. Es ist schon so, wenn wir sündigen bemerken wir schon oft einen schlecht schmeckenden Verdruß, Ekel, Selbsthaß, persönliche Verminderung, Tadel, Verdammung, Schuldgefühl, Hoffnungslosigkeit und Selbstzerstörung. Diese laden wir uns selber, persönlicher Weise auf. Wir werden zu unseren eigenen Anklägern. Wir wissen das wir gerechterweise angeklagt werden. Wir müssen uns aber auch selber lehren, die Gewohnheit stattdessen Gutes zu tun, zu wiegen. Wenn wir dann versucht werden falsch zu handeln und stattdessen das Richtige wählen, dann enthält die Belohnung Friede, Zufriedenheit, ein harmonisches Verhältnis mit Gott, ein Gefühl das wir Ihn damit lobten, ein Sinn unseres demütigen Wachsens und Reifens. Wenn wir Gottes Richtung einschlagen, verstehen wir die Worte des Paulus besser, wo er sagt, "Da ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und war klug wie ein Kind und hatte kindische Anschläge; da ich aber ein Mann ward, tat ich ab, was kindlich war." (1 Korinther 13:11). Wenn wir alle Sündensachen und alle gute Taten ansehen, wenn wir gelernt haben Selbstbetrug aufzugeben und Dinge so zu sehen, wie Gott sie durch das willige Studium seines Wortes sieht, dann werden wir einen überaus großen Frieden in uns erfahren. In Demut erfreuen wir uns in kleiner Weise, das wir einen Teil im Kampf zwischen Gut und Böse für das Gute entschieden haben. Durch die Macht Gottes haben wir bewiesen, das alle fleischlichen Kreaturen Ihm dienen können und sogar Anteil an seiner Rechtfertigung von den Beschuldigungen des Bösen haben. Dennoch gehört Gott alle Ehre, denn wir bringen dies nicht aus uns selbst zustande. Nur unsere Erkenntnis, das wir für Gerechtigkeit wirkten, da Gott uns gnädig war, bietet uns Seine Gnade an, Gnade die uns half solche positiven Entscheidungen zu treffen.
Reue und Bekehrung bedeuten, das wir eine andere Richtung in unserem Leben einschlugen, eine Richtung der wir vorher nicht zugeneigt waren. Sie bedeutet etwas ganz anderes als unsere Haltung, wie die konventionale Ansicht sie beschreibt. Einer der besten Bibelverse der uns helfen kann Reue zu verstehen, finden wir in Hesekiel 18:26-32.
"Denn wenn der Gerechte sich kehrt von seiner Gerechtigkeit und tut Böses, so muß er sterben; er muß aber um seiner Bosheit willen, die er getan hat, sterben. Wiederum, wenn sich der Gottlose kehrt von seiner Ungerechtigkeit, die er getan hat, und tut nun recht und wohl, der wird seine Seele lebending erhalten. Denn weil er sieht und bekehrt sich von aller seiner Bosheit, die er getan hat, so soll er leben und nicht sterben. Doch sprechen die vom Hause Israel Bekehrung bedeutet das wir von nun an in umgekehrter Richtung gehen. Dieser Bibeltext macht es schon klar das wir Gott nicht betrügen können. Wir können Ihn nicht verspotten. Was der Mensch sät, das muß er ernten. Mit Gott gibt es kein Ansehen der Person, Römer 2:11. Er irrt sich nie in unserer Beurteilung. Er gibt uns Kraft uns Ihm zu zuwenden, wir müssen uns aber dazu bemühen, seine Kraft die Er durch sein Wort gibt, anzunehmen. Wir sind es die uns ändern müssen, nicht Gott. Wenn nicht, gibt es keine freie Wahl, keinen freien Willen, und das Problem der Sünde, soweit Gott darüber spricht, hat dann keine Bedeutung. Dann wäre alles eine 6000 Jahre alte Täuschung, ein Spiel in dem alle Marionetten, Puppen, Wachsfiguren, Robote oder aufziehbare Spielzeuge der Gottheit sind. Niemals ist das so! Die Bibel lehrt aber, Gott gibt uns freie Wahl und dann wirbt er um unsere freie Wahl uns für Ihn zu entscheiden. Werden wir Ihm wegen seiner Gnade und Gerechtigkeit dienen? Alle Wesen im Universum wollen dies wissen. Unser Wandel auf Erden ist der Testfall. Unsere Erde ist das Labor, zu dieser Frage die Antwort zu finden. Jesus und seine Jünger predigten immer wieder das Gott uns zur Buße ruft (Markus 6:12). Wie leben wir also durch den Glauben? Ganz einfach so wie wir es in 1.Johannes 1:9 lesen, "So wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Untugend." Wir müssen unsere Fehler zu Gott bringen. Wir müssen in privatem Gebet wenn wir gesündigt haben vor Ihn kommen, also jeden Tag, und vor Ihm bekennen, was wir getan haben. Er kennt ja schon unsere Fehler, aber für unsere eigene Denkweise ist es wichtig, das wir ihm unsere Fehler bekennen, unsere Schuld eingestehen, sie verdammen und die Wahl zu treffen, Sünde ganz und gar aufzugeben. Und Er wird dann Antworten. Seine Vergebung ist nicht nur ein legaler Handel. Wenn wir bekennen und in unserem Herzen um Befreiung von den Fesseln der Sünde flehen, wird Er Befreiung geben. Sein Vergeben geschieht nicht halb, aber in vollem Maß. Er reinigt uns nicht nur von einigen der Sünden, aber von aller Ungerechtigkeit. Nur auf diese Weise können wir Vergebung erhalten. Wir kommen direkt vor Gott, kein Mittelmann ist notwendig. Wir verstehen also von diesem Bibelvers das wirkliche Reue wirkliches Bekenntnis und Ablassen der Sünde ist. Der folgende Bibeltext weist genau darauf hin, "Wer seine Missetat leugnet, dem wird es nicht gelingen; wer sie aber bekennt und läßt, der wird Barmherzigkeit erlangen." (Sprüche 28:13). Wir sehen das Hesekiel 18 und der Text aus 1. Johannes übereinstimmen. Der Mensch muß bekennen. Der Mensch muß sein Leben zum Guten ändern. Der Mensch kann dann gereinigt werden, nicht nur von seiner gewählten Sündenlaufbahn, aber von aller seiner Ungerechtigkeit. Wie kann das wahr sein? Wir fühlen uns oft doch so schwach zu sein. In diesem Augenblick erinnern wir uns an die bittenden Worte des Blinden mit denen er Jesus ansprach, "Jesus, du Sohn Davids, erbarme dich mein."Wir erinnern uns aber auch an den Fall des Mannes, dessen Kind von einem Geist besessen war. (Markus 9:23, 24). Ist dies nicht auch für unser Thema ein wichtiger Text? Wir glauben ja auch. Wir wissen auch das wir in unserem Glauben Hilfe benötigen. Es ist wirklich nicht so, das viele unter uns Gott anzweifeln, wir zweifeln aber über unser eigenes Vermögen Ihm zu gefallen. Wenn wir unsere eigene Schwachheit anschauen, versteh das die folgende Bitte für dich ist: "Ich glaube ... hilf meinem Unglauben." Gott möchte uns in seinem Reich haben (Lukas 12:32). Es freut Gott; es gefällt Ihm, wenn wir zu Ihm kommen. Einige unter uns haben eine lange Geschichte von Auflehnung gegen Gott, Sünde und Versagen. Unser beschädigtes Gewissen verdreht unsere Denkweise so das viele fühlen, das wir trotz aller Zumutungen Gottes uns nicht Seiner uns versprochenen Erlösung sicher sind. Diese Ansicht ist aber nicht die Frage die wir hier zu beantworten suchen.
So lange wie wir unseren freien Willen haben ist es uns möglich Gerechtigkeit oder Sünde zu wählen, Gottes Weg oder Satans. Wir fragen also die falsche Frage. Wir brauchen auch nicht zu fragen, ob Gott uns wirklich liebt. Wir wissen das Gott alle Menschen liebt. Was wir verstehen müssen ist, das Gott uns auf eine besondere Weise liebt, wie wir es hier in diesen beiden Texten lesen,
"Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm." Oder diesen Text, "So uns unser Herz verdammt, Gott ist größer denn unser Herz und erkennt alle Dinge." (1 Johannes 3:20) Du musst zu der Schlußfolgerung kommen, das du an Gottes Liebe für dich glaubst und sie verstehst. Wie alt du auch immer sein magst, magst du am Anfang Zweifel hegen. Wenn du dich aber mit den einfachen Berichten des Lebens Jesu, wie die Bibel sie darstellt, befasst, wirst du verstehen, das er sich auch für dich sorgt. Wir müssen aber jeden Tag die Verbindung mit ihm aufrechterhalten. Statt Musik im Auto anzuhören, benutz die Zeit mit Ihm allein, zu kurzen Gebeten. So reicht Seine Liebe nach dir aus, wie sie auch zu jenen ausreichte, die Jesus damals antraf. Wenn du aber noch immer fühlst, das deine Sünden dich von Ihm trennen, das dein Herz dich noch immer verdammt, sogar nachdem du um Vergebung batest - und sie erhielst - ist es Satan der diesen Eindruck von Verdammung auf dich drücken möchte. Du must also lernen seiner Liebe und seiner Treue mehr zu vertrauen als deinen eigenen Gefühlen. Er ist größer als wir. Sein `wiegen' aller Situationen ist anders als wir sie beurteilen. Seine Wege sind aber immer richtig. Er wird niemals deine Bitte um Vergebung vergessen, da unser ganzes Leben in den Büchern des Himmels verzeichnet wird. Er vergisst niemals etwas und er vergisst nicht, das er uns nach unserem Bekenntnis Vergebung gewährte. Gefühle von Selbstverdammung sollten uns nicht von Gott trennen oder die Tatsache seiner Vergebung beiseite schieben. Wenn du dich um einer Sünde willen an den Herrn wantest und er dir nach seinem Versprechen vergab, glaube es und gehe mit deinem Leben weiter voran. Das ist alles was du tun must. Du hast einen Erlöser der dich umarmt. Du hast, wie Dr. Martin Luther einmal sagte, `den richtigen Mann an deiner Seite.' Du hast alle Hoffnung die es in Christus geben kann. Bist du "erlöst"? Du kannst dir, nachdem du dies alles in frohem Herzen last, sicher sein, das du mit Gott verbunden bist und das ewigen Leben dir gehören kann. "Erlöst" zu sein hat nichts mit "Ja" oder "Nein" sagen zu tun, obwohl das helfen mag. Es hat nichts mit einer Liste von genauen Vorschlägen zu tun die jemand vor langer Zeit aufschrieb. Die wirkliche Frage ist nicht, `Stehe ich mit Jesus zusammen?' aber vielmehr ist sie, `Gehe ich mit Jesus?' Sie ist nicht, `Bin ich wegen Adam verdammt?', und wenn ich magische Worte sage, `Kann ich dann die himmlische Lotterie gewinnen?' Sie ist aber viel tiefer reichend, `Bin ich dazu bereit meiner schwachen, menschlichen Natur zu widerstehen und Gott mich in ein wirklich ganz und gar erwachsenes Ebenbild seiner Gestalt machen zu lassen?' Sorge dich nicht um jenen, der zu dir kommt und sofort eine Entscheidung treffen will "erlöst zu sein." Freue dich das er Gott liebt und Ihm dienen will. Gott zeigte dir mehr. Gott berief dich zu einem höheren Verständnis der Bibel. Es besteht keine Notwendigkeit das du mit Johannes Calvin das gleiche Verständnis dieser Sachlage teilen mußt, um "Erlösung" zu finden. Du musst aber mit Jesus in Übereinstimmung sein.
Du brauchst kein großes, unwiderrufliches Bekehrungserlebnis, eine für-alle-Zeit bindende Wahl Jesu Christi, und dann doch für alle Ewigkeit deine freie Wahl verlieren. Gott nimmt niemals deine freie Wahl von dir, er lehrt dich aber wie man sie richtig benutzen soll. Jeden Tag kannst du lernen dich für Gott zu entscheiden.
Genau so wie es auch ein allmählicher Prozess ist ein Sünder zu werden, so ist es auch ein langsamer Prozess eine gerechte Person zu werden. Habe deine Bibel immer in Reichweite, denn entgegen vieler Meinungen enthält sie viele lebenswichtige Lehren die unsere Zukunft sicher stellen. Vergiss auch nicht immer wieder zu beten (ein Beispiel in Matth. 6:9-13). Schalte unnötige Geräusche aus. Äußere freie Gedanken in einfachen Worten. Nicht lang, nicht kurz. Viele male am Tag. Dies ist unsere Telefonverbindung mit Gott. Sie wird dir mit Erfahrung zur Notwendigkeit werden und dich sehr stärken Gott ganz zu dienen und anderen Menschen zu helfen. Wende dich von Sünde ab. Lerne all diese zerstörenden Einflüsse gegen den Frieden Gottes vergleichend einzuschätzen. Sehr bald wirst du dann einsehen das es überhaupt keinen Vorzug gibt den Sünden anzuhängen. Reinige dich wie Gott auch rein ist und du wirst den "... Frieden Gottes, welcher höher ist denn alle Vernunft ..." in deinem Leben erfahren. Jesus grüßt dich. Wir sind froh. [ GCO]
|
|
|