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Tri Angelo Volano



Die Erste
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Einleitung

Hier folgt eine kurze Zusammenfassung der wichtigen Bedeutung der drei Engelsbotschaften wie wir sie im Buch der Offenbarung des Johannes finden. Wir hoffen das dies ihnen helfen wird sie dann besser zu verstehen.

  1. Die drei Engelsbotschaften werden durch Menschen mit der Hilfe von Engeln verkündigt, Offenbarung 1:1-3.

    Dieses Buch weist darauf hin, das Gott eine besondere Reihenfolge in der Wiedergabe Seiner Botschaften für die Welt einhält. So gibt Gott seine Botschaft an Jesus, und da wir wissen das die Rede "... höre was der Geist den Gemeinden sagt ..." immer wieder vorkommt, bedeutet das, das Jesus die Botschaft zum Heiligen Geist weitergibt, der sie den Engeln gibt, die sie dann dem Johannes gaben, welcher sie dann den sieben Gemeinden in Kleinasien gab. (Offb. 2:1,11,17,29; 3:6,13,22). Solch eine Reihenfolge finden wir auch in Offenbarung Kapitel 14 wo Engel (`angelos'), also Botschafter, Menschen sind denen Engel helfen die Botschaften zu verkündigen, (`Angelos texte': Phil. 2:25; Mt. 11:10; Lk. 7:24; Jak. 2:25; Apg. 6:15).

  2. Die drei Engel fliegen inmitten durch den Himmel (Offb. 14:6); was sagen will, das diese Botschaften himmlischen Ursprungs sind. Sie sind auf Gott hinweisende Nachrichten vom göttlichen Thron herkommend. Während diese Botschaften direkt von Gott kommen, spricht die Offenbarung auch über Gott widersprechende Botschaften, wie wir es hier lernen, sie "... hatten über sich einen König, den Engel des Abgrunds, des Name heißt auf hebräisch Abaddon, und auf griechisch hat er den Namen Apollyon." Offb. 9:11. Die Gegner Gottes, wird hier gesagt, folgen einem anderen Gott denn dem Schöpfer des Himmels und der Erde. "Sie" werden in diesem Vers als jene identifiziert, "... die nicht haben das Siegel Gottes an ihren Stirnen." (Offb. 14:1; 9:4); das sind die Bösen angeführt von Abaddon dem Zerstörer. Dies sollte uns daran erinnern, das, wenn Gott spricht, ist es wichtig, das wir hören.

  3. Die drei Engelsbotschaften werden mit lauter Stimme verkündigt, d.h. mit unvermindeter Macht, "Fürchtet (d.h. ehrt, huldigt) Gott und gebet ihm die Ehre; denn die Zeit seines Gerichtes ist gekommen! Und betet an den, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und die Wasserbrunnen." Offb. 14:6-7. - Der dritte Engel proklamiert seine Botschaft auch mit lauter Stimme. Diese Botschaft nimmt nicht Rücksicht auf gegenwärtige politische oder soziale Ansichten.[2] Sie sind dringend notwendige, Gottes wichtige letzte Botschaften die allen Menschen in der Welt mitgeteilt werden müssen kurz bevor Jesus wiederkommt. Wenn Jesus vom Himmel wiederkommt wird der Glaube der Menschen zum Sehen; dieses `Sehen' jedoch wird dann niemanden mehr Erlösung bringen. Erlösung wird nur durch Glaube versprochen.

  4. Die Engel fliegen: Das bedeutet das die Botschaften in höchster Eile verkündigt werden müssen. Wie Engel Botschaften verkündigen wird in Hesekiel 1 auf eindrucksvolle Weise illustriert. Wir kürzen die längeren Zitate ab,
    "... vier Tiere waren anzusehen wie Menschen ... und ein jegliches hatte vier Angesichter und vier Flügel ... und glänzten wie Erz ... wie feurige Kohlen die da brennen wie Fackeln ... und liefen hin und her wie der Blitz."
    Hier finden wir die uns schwer oder unverständlich erscheinende Macht Gottes, nach Seinem Plan zu schaffen: diese Wesen sind prachtvoll und bewegen sich sehr schnell. (Hebr. 1). Wir verstehen von diesem, das Gott und Seine Engel das Werk der Verkündigung nachdem es anfängt verschnellern möchten.

  5. Die Botschaften sind weltweit in ihrer Reichweite: Sie werden zu "allen Heiden und Geschlechtern und Sprachen und Völkern" verkündigt, Offb. 14:6. Das bedeutet das diese Botschaften nicht zuerst für die Juden gegeben wurden. Das Evangelium muss ja in der ganzen Welt zu allen Menschengruppen gebracht werden. Das bedeutet das es auch eine Gruppe von Menschen gibt, die weltweite Verbindungen haben und der Botschaft glauben und sie genau kennen und verbreiten. Wenn sie zu einer Menschengruppe gehören, die diese Botschaften noch nicht oder nicht gut kennen, helfen Sie bitte doch damit sie zu verbreiten (Übersetzen, Mitteilen, Schreiben).

  6. Die Botschaften der drei Engel müssen in ihrer richtigen Reihenfolge verkündigt werden: Sie sind aufeinanderfolgende und sich ergänzende Botschaften, Offb. 14:6,8,9. Die Reihenfolge mag so sichtbar gemacht werden. Wir lesen, "Und ich sah einen Engel ... und ein anderer Engel folgte nach ... und der dritte Engel folgte diesen nach" Wir bemerken auch das der erste Engel drei Befehle gibt: a) Fürchtet Gott, b) gebt ihm die Ehre, und c) betet an den der gemacht hat den Himmel und die Erde ... . Der zweite Engel verkündigt eine ermunternde Aufforderung, ... Sie ist gefallen ..., was eigentlich ein Aufruf ist aus Babylon `herauszukommen.' (Offb. 14:8; 18:4) Der dritte Engel gibt eine erschreckende Warnung nicht in Babylon zu verbleiben, um so nicht den unvermeidlichen Zorn Gottes zu erfahren. Es ist wichtig zu wissen, das man nicht die zweite oder dritte Botschaft vor der ersten verkündigen kann. Sie müssen in ihrer richtigen Reihenfolge proklamiert werden. Man kann Menschen nicht auffordern aus Babylon heraus zu kommen bevor man die erste Botschaft laut verkündigt. Der Grund dafür ist das Babylon diese erste Botschaft abgelehnt hat. Wenn Menschen nicht die erste Botschaft verstehen fühlen sie keine Dringlichkeit aus Babylon heraus zu kommen. - Da (1) Babylon Gott nicht `fürchtet; (2) Babylon gibt Gott nicht die Ehre; (3) Babylon glaubt nicht das wir uns jetzt inmitten der Zeit des himmlischen Gerichts befinden; (4) Babylon betet nicht den Schöpfer Gott des Himmels und der Erde an - aus diesen Gründen müssen wir ihnen die erste Engelsbotschaft zuerst verkündigen damit sie sagen werden, `O, ich befinde mich in Babylon! Ich muß aus diesem herauskommen,' und sie verlassen dann die Irrlehren Babylons nachdem sie diese Botschaften einsehen und verstehen und erst dann sind sie dazu bereit die zweite und dritte Engelsbotschaft anzunehmen. - Da Gott ein Gott der Liebe ist, bedeutet diese letzte Botschaft das Er wegen Seiner Liebe zu den Menschen schon so lange gewartet hat, das sie sich zu Ihm bekehren möchten. Er gab ihnen schon so viele Beweise das Er alles schuf - schauen Sie doch in ein Teleskop oder Mikroskop; sehen Sie sich doch an wie wunderbar Menschen und alles Leben gemacht ist und die guten Gaben die sie besitzen - Gott will nicht das auch nur einer den Sold der Sünde bezahlen muß. Er weist auf Jesus hin der ihn schon für uns bezahlte, so wir an ihn glauben und sein Opfer für uns in Anspruch nehmen, ihn willig als unseren Erlöser Gott verehren, um Vergebung bitten und ihm in allen Dingen Gehorsam leisten. Deshalb gibt Gott der ganzen Welt diese Botschaften damit sie glauben, durch jene, die diese Schritte des Glaubens annahmen und zum Glauben an Gott mahnen.

  7. Die drei Engelsbotschaften sind Gottes letzte Aufrufe und dringende Ermunterungen bevor Jesus wieder kommt. Nach ihnen kommen keine weiteren Botschaften für die Welt. Deshalb sind sie so sehr wichtig. Diese Botschaften bilden das Zentrum der Offenbarung. Wie wissen wir das? Es ist so, da gleich nach dem die dritte Engelsbotschaft dieses Evangelium (Mt. 24:14; Apg. 1:8-11) verkündigt hat, kommt Jesus wieder, "Und der dritten Engel folgte ... und ich sah, und siehe, eine weiße Wolke. Und auf der Wolke saß einer, der gleich war enes Menschen Sohn; der hatte eine goldene Krone auf seinem Haupt und in seiner Hand eine scharfe Sichel."Offb. 14:9,14; Dan. 7:13; Mt. 13:39,41. Dies ist aus diesem Grund ein Aufruf an alle Prediger des Wortes Gottes diese wichtigsten Botschaften gegewärtiger Wahrheiten (Offb. 14:6-12) in aller Welt sogleich zu verkündigen. Die Bibel will damit sagen, `Weh jenen die diese Botschaft nicht predigen,' Offb. 8:13. Die dritte Engelsbotschaft ist in ihrem Zusammenhang die letzte Gottes Botschaft für die Welt.

  8. Die drei Engelsbotschaften werden von der Macht des Spätregens begleitet(Sach. 10:1; Jak. 5:7). In alten Zeiten verstanden schon alle Leute in den Ländern der Bibel was die Bedeutung des Früh- und Spätregens war. Der Frühregen ließ die neue Saat und die neuen Pflanzen keimen und zu wachsen anfangen, und der Spätregen reifte sie zur Ernte. Es war sich ein jedes Jahr wiederholendes Ereignis. Deshalb bedeutet `Spätregen' in der Bibel auch die mächtige Verkündigung der Heilsbotschaft am Ende der Zeit, wenn noch viele ihre Knechtschaft zur Sünde abschütteln werden und im Glauben (ohne Beweise) das freie und schon vollbrachte Angebot Jesu für ihre Erlösung annehmen werden, Ihn der uns selber schon angenommen hat bevor wir zu Ihm kommen, können so noch als letzte Frucht des Spätregens ewiges Leben als gnädiges Geschenk erhalten. Dieses Ereignis ist in der baldigen Zukunft, warten sie aber nicht bis zur letzten Minute, denn es kommt nicht so, das alle es erkennen werden, aber nur jene deren Herzen in Einklang mit Gott gereift sind nach dem sie sich alles überlegt, mit der Bibel verglichen haben und verstehen. Die Botschaften werden die ganze Welt gegeneinander stellen, da wir schon wissen, das Gottes Botschaften entweder das Herz der Menschen öffnet oder verhärtet. Während Gott es nicht will das Menschen ihr Herz zu Seiner Botschaft verschließen, tun sie das, in dem sie den Botschaften nicht zu hören oder sie nicht lesen wollen. Dies sind dringende Ermahnungen in dieser wichtigen Zeit nicht solche Fehler zu begehen.

  9. Diese Engelsbotschaften sind eng mit dem Allerheiligsten des himmlischen Heiligtums verbunden. Wie ist das zu verstehen? Sie sind das wegen der Botschaft des ersten Engels `Gott zu fürchten' (d.h. Gott zu verehren, wie liebende Eltern zu handeln), Ihn zu verherrlichen und im Sinn wahren Gottesdienstes frei und ehrfürchtig anzubeten. - Die Botschaften werden durch zwei weitere, wichtige Texte die wir jetzt kurz anschauen wollen, wie eingerahmt. Wir lesen, "... der Tempel Gottes ward aufgetan im Himmel ..." und, "... niemand konnte in den Tempel gehen ..." (Offb. 11:19; 15:8). Diese beiden Texte lassen uns in ihrem Zusammenhang wissen, das die Zeit der Verkündigung des Evangeliums jetzt noch nach Erlösungssuchende Ausschau hält, wenn jedoch der Tempel im Himmel am Ende der Zeit geschlossen wird ('niemand kann hinein gehen'), werden alle Menschen ihre Entscheidung getroffen haben welchen Gott sie verehren wollen, den Gott dieser Welt, oder den Gott des Himmels und der Erde, kurz bevor die Zeit der Bewährung vorüber ist. - Wie stellen diese Botschaften die Liebe Gottes für Menschen dar? Gott, in Seiner grossen Liebe für uns Menschen, gibt der Welt diese Botschaften, da er es nicht will das sie den Zorn Gottes im letzten Gericht erfahren müssen, statt dessen aber die erste Engelsbotschaft annehmen, aus Babylon herauskommen und so gerettet werden können. - Jetzt ist die gelegene Zeit. Jetzt sind wir aufgefordert in die Bundeslade hinein zu schauen und das Gesetz Gottes zu lesen und es in unserem Leben anzuwenden. Wie Menschen auch die gerechten Gesetze ihres Landes befolgen, sollen wir auch die Gesetze Gottes genau einhalten. Nach der dritten Engelsbotschaft wird die Tür zum Tempel Gottes verschlossen. Dann gibt es keine Gelegenheit mehr Sinne zu ändern da alle sich endgültig entschieden haben, wem sie folgen, Offb. 15:5-8. Nun kommen die sieben Plagen über die Erde nach dem das erlösende Evangelium von so vielen abgelehnt wurde und die Zeit der Bekehrungen ist vorbei, "und niemand kann mehr in den Tempel gehen." (Offb. 15:8). - Wie wir schon woanders und hier etwas später darauf hinwiesen, fing man an die wahre Bedeutung dieser Botschaften zu verstehen als die Zeit gekommen war die Tür zum Allerheiligsten am Ende der 2300 Jahr/Tage in 1844 offen zu sehen, vgl. Offb. 11:19. Sobald diese Tür verschlossen wird, ist die Zeit der Verkündigung des Evangeliums vorüber und die Erlösten werden durch die Macht Gottes ihre volle Erlösung geduldig erwarten während es jene, die Gott ablehnen, den zerfallenden Kräften der Natur ausgesetzt sind und Jesus sie nicht mehr erlösen kann nach dem Glaube zu tatsächliches Sehen Seiner Wiederkunft wird. Bereiten Sie sich bitte alle darauf vor Gottes Botschaft, Seine so leicht gemachte Erlösung, sofort anzunehmen, und Ihm im Glauben in allen Dingen zu folgen, die er in Seinem Wort für Sie offenbart. Das bedeutet das sie aus Babylon herauskommen müssen, das sie Gott `fürchten', Ihn in Ehren halten werden nach dem sie in die offene Bundeslade im Allerheiligsten hineinschauen und die Zehn Gebote Gottes (2.Mose 20) lesen und sich nun entschieden sie genau einzuhalten, denn sie werden der Maßstab Gottes sein nach denen Ihr Leben im jetzt stattfindenden Untersuchungsgericht Gottes beurteilt wird. Warum sofort? Da der Böse sie sogleich zu überreden versuchen wird es zu verzögern, deshalb will Gott es nicht das Menschen ihre Erlösung nachlässig bewerten.

  10. Die Annahme oder Ablehnung dieser Botschaften ist eine Leben oder Tod wählende Sachlage wie die dritte Engelsbotschaft (Offb. 14:9-12) es genau darstellt. Jeder von uns hat nun entweder das Siegel Gottes (Offb. 14:1) oder das Malzeichen des Tieres, (Offb. 13:15-18). Jene mit dem Siegel Gottes werden sich in der Stadt Gottes befinden, und die Ablehner draußen vor der Stadt wo der unverminderte Zorn Gottes die Werke des Bösen nach so langer Zeit endlich zerstören wird und Sünde ist vorüber. Benutzen Sie bitte Ihre freie Wahl jetzt und entscheiden sich für Gott.

  11. Die gute Nachricht ist diese, Gott wird ein siegreiches Volk in der Welt haben die Gottes Glaubensbedingungen für ihre Erlösung willig und fromm annahmen, sie anderen verkündigten und die Botschaften der drei Engel gehorsam folgten, Offb. 15:2-4. - O, mögen einige denken, niemand bringt zur Zeit solche Botschaften bei uns. Während wir nicht die Radioprogramme Europas in der USA hören, suchen sie doch mal herum und suchen sie doch mal nach gedrucktem Material. Wenn niemand anders es tut, tun wir von CIAS es doch in der Deutschen Sprache.

  12. Der Zentral Punkt der Auseinandersetzung zwischen Gut und Böse, und die daraus entstehenden Anfechtungen, finden heute überall in den Herzen der Menschen statt und werden nicht vorüber sein bis die Tür im Himmel verschlossen wird und die folgenden zwei grundlegenden Streitfragen von jedem eine Stellungnahme erforderten::

    (a) wen beten Sie an und
    (b) wem gehorchen Sie?

Die wichtigen Probleme dieser Endzeit haben von biblischer Sicht her gesehen nichts mit den Problemen im Nahen Osten, in der Politik, den Kriegen oder den Wissenschaften zu tun. Vielmehr lehrt die Bibel das die obigen zwei Fragen die allerwichtigsten sind richtig zu beantworten. Dies sind die gleichen Probleme die auch Kain und Abel in ihrer Zeit zu einer Entscheidung aufforderten. Abel entschloß sich allen Worten Gottes genau zu gehorchen während Kain sich dazu entschloß seinen eigenen Schlußfolgerungen zu folgen. Abel glaubte den Worten Gottes das nur ein Blutopfer wahren Gottesdienst darstellt. Kain folgte seinen eigenen Ideen, das blutlose Gemüseopfer schon genug sein würden. Abel sah den Ernst der Sünde, Kain nicht. Abel war gläubig gehorsam, Kain war ungehorsam. Diese Entscheidung müssen auch noch heute alle Menschen treffen. Wie werden Sie sich entscheiden? Abel sollte unser Muster sein.


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Eine wichtige Kurzfassung des Themas

Wir sind nicht alleine im Universum, und so werden hier sogleich die eigentliche, wichtige Boschaft der drei Engel für jene beschreiben, die nicht so viel Zeit haben längere Themen zu lesen.

Was ist der Kern der Botschaft der drei Engel? Es ist nicht nur ein Kern. Man kann diese Botschaft kaum nur in einem Satz darstellen. Wir wollen aber versuchen es so verständlich und kurz wie möglich zu beschreiben.

Einer der Kerne der Botschaft ist es das Gottes Gemeinde oder Kirche auf Erden Gott wirklich lieben soll, so das man es bemerken kann; jene die von ferne zuschauen. Wenn sie Gott wirklich lieben, kann man das daran sehen, das sie auch ihren Nächsten, ihre Nachbarn lieben wie sich selbst. Wir sollen verstehen, das wir diese Eigenschaft in uns pflegen sollen. Solch eine Gemeinde ist die einzige die sagen kann das Jesus sie gründete. Eine Gemeinde die Jesus liebt, hält auch Seine Zehn Gebote, Offb. 12:17.

Natürlich wissen wir, das alle Christen von Gottes Führung abhängig sind und nicht alle menschlichen Probleme lösen können, aber nur die ihrer willigen, ansprechbaren Mitmenschen und Nachbarn je nach ihren Begabungen.

So lesen wir,

"Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit." Offb. 1:18. Da "ich lebe, sollt ihr auch leben." Joh. 14:19.

Jesus starb auf einem Kreuz, da die, die ihn dazu verurteilten (und jeder von uns hat daran Schuld wegen unserer Sünden), ihn auch verfluchen wollten, so das er nie Seligkeit erhalten würde. Darum hingen sie Ihn an ein Kreuz, da es ihre Ansicht war das "verflucht ist jederman, der am Holz hängt." (5.M. 21:23; Röm. 3:13).

Jesus war aber ohne Sünde (Jh. 1:47) und so konnte der Tod Ihn nicht im Grabe halten.

Bekehrte Christen wissen, daß das Blut Jesu unsere eigenen Herzen reinigen soll. Wenn sie das Opfer Jesu für die Sünden der ganzen Welt (2.Kor. 5:14,15) betrachten, verstehen sie die Worte Jesu besser, wo er sagt,

"Christus ... der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, welcher ist zur Rechten Gottes und vertritt us," (Römer 8:34) er ist es der unser Erlöser von Sünden ist. Er ist die "Sonne der Gerechtigkeit" (Malachi 3:20) die Gerechtigkeit die wir selber nicht in uns haben (Rm. 3:12) die wir aber benötigen, um aus der Welt der Sünde gerettet werden zu können.

Warum ist das Evangelium Christi solch eine gute Botschaft? Da Er, die Bibel zeigt, schon für alle Sünden die jemals begangen wurden, und die noch geschehen werden, gestorben ist und wir schon von ihnen gerechtfertigt worden sind durch Jesus, so das, wenn wir dies in tiefem, dankbarem Glauben annehmen, wir gerettet werden können, (Jh. 4:42; 12:32; Rm. 5:18).

Bibelstellen sagen es so,

Du sollst seinen Namen "Jesus heißen; denn er wird sein Volk (alle Völker, alle Menschen) selig machen von ihren Sünden." Mt. 1:21.

Wie macht Er Sein Volk selig? Durch die Anwendung Seines Blutes im Heiligtum.

Deshalb hatte Israel eine Stiftshütte in der Wüste und später einen Tempel.

Deshalb ging Jesus zweimal zum Tempel in Jerusalem, um ihn zu reinigen, Mt. 21:12; Mk. 11:15.

Deshalb fing Jesus seinen priesterlichen Dienst im himmlischen Tempel nach seiner Auffahrung an, Offb. 1:12,13.

Dies fand statt, um Fürbittend für die Sünden seiner Gläubigen zu dienen.

So sollen Christen heute nicht nach Jerusalem schauen oder auf kleine Kreuze oder Heiligenbilder, aber sie sollen im Glauben ihre Blicke aufs himmlische Heiligtum richten, und heute ist es im Allerheiligsten wo Jesus für sein Volk wirksam ist, damit Sünde in uns endgültig zu Ende kommt und er uns in den sündenlosen Himmel bringen kann.

Lehrt die Bibel wirklich das Gottes Volk - wir, Sie - nicht mehr sündigen sollen? Ist es wirklich wahr das wir ohne Sünde leben können?

Ich dachte lange, das ich's nicht tun könnte. Aber ich war auch in der Welt und das Blutopfer Jesu war mir noch nicht klar geworden.

Man sagte mir immer wieder mal, lebe nur so gut wie du kannst, das ist schon genug.

Was sagt aber das Wort Gottes?

Jesus sagte, "sündige hinfort nicht mehr" (Jh. 5:14; 8:11).

Wenn Jesus es sagt, muß es schon möglich sein so wir dazu mit Ihm zusammenwirken.

Wir verstehen schon, es sollte genau so leicht möglich sein zur Versuchung "Nein" zu sagen, wie es möglich ist, "Ja" zu sagen. Niemand kann uns zwingen zu sündigen. Wenn wir damit aber einmal anfangen, ist es wie auf einer glatten Rutschbahn, und je öfter wir es tun, um so leichter und gefährlicher wird es.

So müssen wir eine vollständige Sinnesänderung erfahren. Wir müssen uns entscheiden Jesus ganz und gar zu folgen. Wenn wir das tun, können wir dem Sündenleben, wegen unseres nun gestärkten Glaubens, entkommen . Die Bibel lehrt, wenn Sie sündigen, betet sofort um Vergebung und bejaht euren Willen dem Herrn immer treu zu bleiben, denn Gott liebt es wenn Sünder zu ihm kommen, um im Glauben Vergebung zu erhalten, denn Er verspricht uns das in der Bibel, Jh. 6:37,44.

Wir müssen also eifrige Bibelleser werden, denn wir haben einen sehr hohen Preis vor Augen; denn wir entschieden uns zu gewinnen. Wenn Sportler das tun können, können es auch reuige Sünder tun. - Habt Glauben an Gott.

Oh, ich versuchte das schon so oft. Es klappt nicht.

Wie oft ist oft? Zählen Sie es jedesmal wenn Sie sündigen? Sagte Jesus seinen Jüngern nicht sieben mal siebzig zu vergeben? Wenn die es tun sollten, wird Gott nicht 7 milliarden mal 7 milliarden vergeben?

Natürlich vergibt Gott, wir müssen uns dann auch selber vergeben und zu Sündigen vergessen lernen. Wir selber sind unser größtes Problem. Deshalb müssen wir dem Selbst absterben.

Es gibt keine Sünde die Gott nicht vergeben kann. Das bedeutet, das es keine Sünde gibt, die wir nicht aufgeben können.

Halt. Stop. Nicht so schnell. Ich habe Sünden die mich festhalten.

Denk nicht mehr so. Denk wie die Sportler die körperliche Probleme haben und dennoch Siege gewinnen können. Diese benutzen ihre Willenskraft (sie kooperieren mit Gott) so wie Sie jetzt ihre Willenskraft benutzen können Ihm treu zu bleiben, auf Jesus zu blicken und seinen Worten gehorsam zu sein. Wenn Anfechtungen kommen müssen wir sofort Gott anrufen, `O Herr Jesus, helfe mir nicht an dies zu denken,' und sie schalten Ihre Gedanken um, damit sie sich jetzt auf Gottes Versprechen konzentrieren. Mit Wiederholung wird es leichter werden so zu reagieren statt der Sünde nachzugeben. Wir alle müssen lernen unsere Willenskraft richtig für Gott, nicht gegen Ihn, zu benutzen.

So bald Sie sich dazu entscheiden, hören Sie auch auf zu Fluchen, Leute im Verkehr abzuschneiden, stattdessen beten sie oft und lesen oft in der Bibel ...

Wie es Zeit benötigte ein Sünder zu werden, benötigt es Zeit Gott wohlgefällig zu leben.

Fang im Buch Moses an, und wenn Sie zum 2. Buch Moses Kapitel 20 kommen, lernen Sie die Gebote auswendig und Sie entscheiden sich mit willigem Herzen, sie von jetzt an genau mit Freuden zu halten, denn Seine Gebote sind das Fundament Seiner Regierung im Himmel. Sie stellen Gottes Charakter dar und werden niemals ungültig, Ps. 119:70. Alle zehn Gebote, so wie sie lauten. Sie brauchen keine Theologen oder Pastoren fragen, sie sind klar verständlich. Wenn Gott Ihren Willen sieht, dies zu tun, wird er Seinen Segen reichlich über Sie ausschütten und Ihnen Friede ins Herz geben, und Freiheit von der Sklaverei der Sünde.

Gebt alles auf was Sie im alten Leben hinderte Gott zuerst zu suchen. Manche müssen Freunde und Stellen aufgeben, wo sie gerne hingingen, sie räumen ihr Haus aus von allem das Sie vorher zur Sünde verleitet hat. Das ist die Bedeutung der ersten zwei Gebote. Tun Sie das doch sofort. Wankelt nie und verzögere nie solche Entscheidungen. Alle Götzen geben wir auf. Dinge die Sie anstarrten, die brauchen Sie jetzt nicht mehr. Sie sagen ihnen ab. Sie gehen nun einen anderen Weg - zum Himmel hinauf sozusagen.

Seid bestimmt in allem was Sie tun und übt Eure Willenskraft nur mit Gott im Auge.

So kann ein Sünder Gott gefallen und er sendet alle Seine Kräfte vom Himmel, seinen Heiligen Geist und Seine Engel, um Sie zu unterstützen. Betet um alle Schwierigkeiten die oft aufkommen werden, denn der Teufel will Sie nicht loslassen wollen. So ist es auch wahr, wenn wir im wahren Glauben zu Gott stehen bleiben, nicht mehr über Gott lesen und lernen wollen, gehen wir eigentlich wieder rückwärts, und deshelb sollen wir nie aufgeben, nie mehr geistliche Dunkelheit suchen. Es gilt eine Welt, die nichts wirklich Gutes mehr bereit hat, abzulegen, und den Himmel zu gewinnen.

Seid nicht verzagt. Jesus überkam den Bösen und verspricht Ihnen Seine Hilfe.

Richtet eure Augen auf Hebräer das 9. 10. 11. Kapitel und wie er jetzt für sie alle in Seinem Heiligtum wirkt.

Seid vorsichtig nicht falschen biblischen Ansichten zu folgen. Prüft alles genau mit der ganzen Bibel, nicht nur wenige Verse. Gebt alle vorherigen Lehren auf, die dies nicht predigten bis Sie Sein Wort besser verstehen lernen.

Betet oft - mit offenen Augen im Auto wenn Sie auf einsameren Strassen fahren. Schalte Geräusche aus, die Sie davon abhalten können. Gott vergibt, so vergeben Sie auch allen, die Sie vorher betörten. So lernen Sie Gott zu lieben und Seine so überaus große Gnade erhält Sie auf Seinen Wegen.

(Dieses Thema mag anwachsen, je nach dem mehr Gedanken und Zeit gefunden werden kann sie darzustellen.) Gott behüte Euch alle. Amen.



Einleitung

In diesem Artikel sprechen wir über die Offenbarung des Johannes und wie sie mit Hilfe des Alten Testaments verstanden werden kann. Diese Abhängigkeit der Offenbarung zum Alten Testament beruht natürlich auf der Tatsache, daß das Alte Testament die Bibel Jesu und seiner Jünger war. Nicht bis zu der Zeit als die Apostel ihre Evangelien und Briefe schrieben gab es ein Neues Testament.

So fiel die Aufgabe auf den jüngsten der 12 Apostel, Johannes, das letzte Buch des Neuen Testaments, "... die Offenbarung Jesu(s) Christi ..." (Rev. 1:1) zu schreiben.

Wenn wir sein Buch studieren sollten wir daran denken, das Johannes sein Buch aufgrund von Gesichten schrieb. Er schrieb es nicht wie sein Evangelium und seine Briefe, mit Benutz von Notizen und Erinnerungen an die Ereignisse seines Wandels mit Jesus. Aus diesem Grund finden wir nur im Evangelium des Johannes Jesus als "das Lamm" beschrieben (Joh. 1:29,36 und in Offenbarung 5:6 + 28 weitere male. Wir verstehen das Buch der Offenbarung im geschichtlichen Sinn, das es Jahrhunderte überspannt, nicht Jahrzehnte oder Jahre, wie Jesus seinem beliebten Jünger zeigt, was geschehen muß, bevor er zum zweiten Mal als König aller Könige wiederkommt, um die Zeit der Sünde zu beenden. Wenn, oberflächlicherweise, die Prophezeiungen der Offenbarung etwas in die Zeit um 90 n.Chr., als Domitian Kaiser in Rom war, zu passen scheinen, gehören sie doch zur Kirchengeschichte, die bis zum Zweiten Kommen Jesu in den Wolken des Himmels, reicht und wir lesen, "Denn noch über eine kleine Weise, so wird kommen, der da kommen soll, und nicht verziehen", Hebr. 10:37.

Als Johannes sein letztes Buch schrieb war die Zerstörung des Tempels in Jerusalem und die Zerstreuung der Juden, schon 25 Jahre in der Vergangenheit. Sie waren nicht mehr die letzten Nachrichten.

Die Regierung unter Domitian brachte Kaiseranbetung völlig in den Vordergrund. Diese Sachlage wurde ein besonderes Problem für die junge Christliche Kirche; besonders in Kleinasien, die Gegend, wo sich die sieben Gemeinden befanden, an denen die Briefe gerichtet waren. Kaiseranbetung kannte man schon wenigstens seit der Zeit von Alexander und natürlich davor, aus der Zeit Babylons, Ägyptens, Nimrod, usw. Nach dem die Römer den Osten eroberten, wurden ihre Generäle und Konsule oft von der Bevölkerung bis zur Anbetung göttlich verehrt. Dies beweisen die vielen Tempel zur Göttin Roma, der Personifizierung des Geistes des Römischen Reiches. Solch einen Tempel gab es auch wenigstens seit dem Jahr 195 n.Chr. in Smyrna. Nach einiger Zeit jedoch, ebbte der Romadienst und verschwand dann völlig. Es war auch nicht leicht Kaiseranbetung von patriotischen Zeremonien zu unterscheiden, obwohl der Senat offiziel einige der verstorbenen Kaiser göttlich verehrten, z.B. Gaius Gallus (37-41 n.Chr.) und Domitian (81-96 n.Chr.).

Die Christen fanden im Römischen Reich keine Rechtsunterstützung. Aber sogar solch eine Religion wurde kaum verfolgt, solange sie nicht mit dem Römischen Gesetz in Konflikt gerieten. So geschah es aber mit den Christen. Domitian versuchte eifersüchtigerweise seine Beanspruchung zur Anbetung in den Augen der Öffentlichkeit durchzusetzen, und seine Untertanen zu zwingen, ihn anzubeten. Suetonius hinterließ Wort das er ein Rundschreiben veröffentlichte, das so anfängt,

"Unser Herrscher und unser Gott will das dies getan wird ..." [100]

Wir fanden auch das der Römische Schreiber Dio [200] die Sachlage etwas erklärt:

"Und im gleichen Jahr [95 AD] erschlug Domitian, zusammen mit vielen anderen, den Konsul Flavius Clements, obwohl er ein Vetter zu ihm war und Flavia Domitilla zur Frau hatte, die auch ein Verwandter des Kaisers war. Die Anklage gegen beide war Atheismus, eine Verurteilung die gegen viele andere die sich dem Jüdischen Glauben zuwandten benutzt wurde. Einige dieser brachte man um und den anderen wurde ihr Besitz weggenommen. Domitilla verbannte man zu Pandateria."

Obwohl auf den ersten Blick dieser Paragraph eine Verfolgung der Juden anzudeuten scheint [300], haben Nachforscher vorgeschlagen, das Christen zu sein tatsächlich das Urteil gegen Flavius Clements und seine Frau gewesen war. Vom Standpunkt eines Heiden her gesehen, der Christen nicht gut kannte, würde die "Jüdische Art und Weise" eine logische Beschreibung für Sabbat haltende Christen sein, und "Atheismus" war sehr wohl der Grund der Ablehnung für die Kaiseranbetung unter den Christen."

Solche Verfolgungsgründe, wegen der Kaiseranbetung, presentieren den zeitgemäßen Hintergrund der Verbannung Johannes auf Patmos, und damit die Gelegenheit zum Schreiben der Offenbarung. Christentum befand sich im zweiten Jahrhundert. Die Meisten der Nachfolger Jesu lebten nicht mehr. Die Gemeinde Gottes befand sich in einer nie zuvor erfahrenen Zeit wütender Verfolgungen und sie brauchte eine neue Mitteilung des Herrn Jesu Christi. Wir können also einsehen, wie diese Gesichte des Johannes eine besondere Notlage beantworteten. Die leidende Kirche sah den Himmel für sie besser erklärt als zuvor und Christen weigerten sich den Erwartungen des Kaiserlichen Befehls zu beugen. Sie glaubten, das ihr auferstandener Herr vor dem Thron Gottes stand (Hebr. 9:11-28), und weit mächtiger als irdische Könige war, die Anbetung verlangten.

Die Apokalyptische Kosmische Beschreibung

Obwohl die meisten biblischen Prophezeiungen sich mehr mit nationalen und internationalen Problemen befassten, befasst sich apokalyptische Prophetie mehr mit der Universalen Bühne, und nimmt ihr Thema von dem großen Kampf zwischen Gott und Christus gegen Satan schon seit dem ersten Anfang der Sünde im Himmel.[340]

Der apokalyptische Seher beschreibt die ihm "... im Geist" (Rev. 1:10) gegebenen Gesichte in denen er sich oft wie in weit entfernten Stellen befindet, wo er Szenen erhabener Ereignisse sieht, die oft schwer in menschlicher Sprache beschrieben werden können, und in denen er mit Engeln spricht. Obwohl solche Gesichte auch in anderen Prophetischen Büchern beschrieben werden, sind sie ein besonderes Merkmal der Offenbarung des Johannes; und das so Bemerkenswerterweise, daß sie fast den gesamten Inhalt des Buches Daniels und der Offenbarung einnehmen.

Das Ewige Evangelium

"Und ich sah einen Engel fliegen mitten durch den Himmel, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf Erden wohnen, und allen Heiden und Geschlechtern und Sprachen und Völkern, und sprach mit großer Stimme: Fürchtet Gott und gebet ihm die Ehre; denn die Zeit seines Gerichtes ist gekommen! Und betet an den, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und die Wasserbrunnen." Offb. 14:6-7.

Die drei obigen, betonten Vorstellungen, das `ewige Evangelium zu verkündigen' in der ganzen Welt wird in der Offenbarung so beschrieben, das dies sich bis zum Zweiten Kommen Jesu, der "Ernte" seiner treuen Gläubigen, zutragen wird. Und tatsächlich finden wir, daß das Evangelium Johannes auch das Evangelium Jesu selber war, als er auf Erden wandelte,

"Und es wird gepredigt werden das Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zu einem Zeugnis über alle Völker, und dann wird das Ende kommen." Matth. 24:14.

Beide, Matthäus und die Offenbarung enthalten die gleichen Bestandteile,

a) das Evangelium
b) wird gepredigt
c) in der ganzen Welt

Jesus predigt zum Volk Und beide Schriftstellen enden mit dem Zweiten Kommen Jesu. Wir erkennen also, das alle Bibelschreiber wie Matthäus, Lukas und Johannes "sahen", was sie predigten.

Wir können auch das Evangelium, das in alle Welt geht, mit seinem `Gegenüber' vergleichen. [400] Um dies zu veranschaulichen lesen wir nur die Schriftstelle die wir einige Verse vor dem Vers im 14. Kapitel der Offenbarung finden. Dort steht geschrieben,

"... der wird von dem Wein des Zornes Gottes trinken, der lauter eingeschenkt ist in seines Zornes Kelch, und wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm." Offb. 14:10.

In diesem Bibeltext lesen wir, das jene, die das Tier anbeten und sein Bild, sollen auch von dem Wein des Zornes Gottes trinken. Dieser Wein bringt Menschen dazu das sie (1) in ihren Sünden gerettet werden wollen, und das sie (2) durch ihre eigenen Werke erlöst werden wollen.

Beide dieser Lehren halten Menschen davon ab ihr Leben zu einem Gott wohlgefälligen Leben zu ändern und zu sagen, `Ich diene lieber Jesus in meinem Leben als das zu tun,' und so werden sie nicht wirklich Gott lieben gelernt haben.

Um diese apokalyptische Botschaft zu verstehen zerlegen wir sie in ihre Teile. Wir erhalten dann,

a) sie werden trinken
b) aus dem Kelch
c) des Zornes Gottes

In anderen Worten, der Kelch enthält `den Zorn Gottes' den die Bösen trinken müssen.

Unsere Frage ist diese, `Was hat diese komische Botschaft mit dem "... ewigen Evangelium ..." zu tun?'

Wir studieren also die Evangelien, um die Antwort dazu zu finden.

Jesus im Garten von Gethsemane Wir finden Verklärung, Typ Seiner Wiederkunftetwas darüber im Buch des Matthäus. Es ist der Bericht über die Erfahrung Jesu im Garten von Gethsemane kurz vor seiner Verhaftung, und seinem Verhör vor Kaiphas und Pilatus [510], Seine Verklärung ein Typ Seiner Zweiten Wiederkunft, und danach, seinem Tod am Kreuz,

"Da sprach Jesus zu ihnen: Meine Seele ist betrübt bis an den Tod; bleibet hier und wachet mit mir." Matth. 26:38.

Wir lesen hier über die innerlichsten Gefühle Jesu.

Warum war Jesus eigentlich so `betrübt bis zum Tode?'

Wir finden den Grund dazu im nächsten Vers.

"Und ging hin ein wenig, fiel nieder auf sein Angesicht und betete und sprach: Mein Vater, ist's möglich, so gehe dieser Kelch von mir; doch nicht, wie ich will, sondern wie du willst!" Matth. 26:39.

Der Bericht geht aber noch weiter,

"Zum andernmal ging er wieder hin, betete und sprach: Mein Vater, ist's nicht möglich, daß dieser Kelch von mir gehe, ich trinke ihn denn, so geschehe dein Wille! ... Und er ließ sie und ging abermals hin und betete zum drittenmal und redetet dieselben Worte." Matth. 26:42,44.

Dreimal fragte Jesus seufzend seinen Vater, ob es möglich wäre, das der Kelch an ihm vorüber ging und er ihn nicht trinken müsse. Jesus wird so geschildert, als ob er einen Abendmahlskelch in der Hand hält.

Wir sollten die Verbindung zwischen Offenbarung 14 und Matthäus 26 mit Bezug auf die Erfahrung Jesu bemerken, wie sehr ihm das Trinken aus dem Kelch Leiden verursachte.

In der Offenbarung wird uns gesagt, das die Bösen den Wein in ihrem Kelch selber trinken müssen nach dem sie alle Gelegenheit hatten ihren Sinn zu ändern. Das will sagen, daß sie durch diese gleiche Erfahrung selber gehen müssen und sie das kaum aushalten können, ihnen aber niemand helfen wird oder kann. Matthäus berichtet, das Jesus von diesem "Kelch" trinken musste.

Wir lesen über diesen gleichen Anlass auch im Buch zu den Hebräern. Wir verstehen ja schon, das dieser "Kelch" ein Sinnbild der Todesleiden ist. Sünde kann vor Gott nicht bestehen und ein quälendes Gewissen kann niemand ausschalten, auch nicht Jesus, obwohl er nie selber sündigte (sogar Pilatus anerkannte Seine Unschuld drei mal, Joh. 18:38; 19:4,6.) aber unsere Sünden ihn quälten.

"Und er hat in den Tagen seines Fleisches Gebet und Flehen mit starkem Geschrei und Tränen geopfert zu dem, der ihm von dem Tode konnte aushelfen; und ist auch erhört, darum daß er Gott in Ehren hatte." Hebr.5:7.
Wie standt es mit diesen `Leiden' Jesu, den Tränen und dem starken Geschrei?

Wir lasen gerade das Jesus seinen himmlischen Vater fragte, ob er wirklich alles erleiden musste. Das er aber nicht seinen eigenen Willen erfüllt sehen möchte, aber den seines Vaters.

Jesus fürchtete sich vor dem was ihm bevorstand. Er konnte seinen Weg nicht klar hindurch sehen. Erfüllte das Leben, das er gelebt hatte, die Bedingungen zur Erlösung? Oder war alles umsonst und verloren? Diese schweren Gedanken quälten ihn so sehr. Er wünschte von seinen Leiden befreit zu sein, wenn alles doch nicht erfolgreich war. Er fürchtete den zweiten, ewigen Tod zu sterben mit keiner Sicherheit, das sein Opfer von Gott angenommen war. Sein Vater konnte ihm kein Wort der Ermutigung geben. Er musste seine Leiden und quälenden Gedanken wie einen Kelch selber trinken. Sein Vater sandte ihm keine Botschaft, keine Hilfe und kein Bedauern. Seine Verbindung mit dem Himmel war über diese Stunden wie abgeschnitten. Er stand so ganz alleine.

Die Situation wird aber noch schlechter für Jesus. Wir lesen,

"Und es kam, daß er mit dem Tode rang und betete heftiger. Es ward aber sein Schweiß wie Blutstropfen, die fielen auf die Erde." Lukas 22:44.

Entgegen dem Film `The Passion' mit Mel Gibson, der besonders die Stunden vor Jesu Kreuzestod zeigt, enthalten die Evangelien wenig über seine physikalischen Leiden aber mehr über seine inneren Gefühlsleiden denn er trug die Sündenschuld aller Menschen. Jesus litt schon bevor er gefangen genommen wurde. Obwohl er auch physikalischerweise litt, wegen der Schläge und Dornen, ist das nicht der Hauptpunkt in den Evangelien.

Das man `Blut schwitzen' kann sogar bevor man Ihn schlug oder Ihm die Dornenkrone aufsetzte, ist bemerkenswert und weist auf eine andere Art von Leiden hin.

Viele fragen sich, `Wie kann man denn schon Blut schwitzen?' Aber nach dem biblischen Bericht im Evangelium des Arztes Lukas, soll das sich zugetragen haben.

Sind die Venen tatsächlich so mit den Schweißdrüsen verbunden, daß dies geschehen kann?

In medizinischen Berichten ist das als `hematohidrosis' bekannt, wenn das Netz der kapillaren Blutgefäße, um die Schweißdrüsen herum, sich zuerst zusammenzieht und dann lockert, das Blut damit zwischen den Zellen ausstößt, und so eine Mischung von Blut und Schweiß herauskommt. [1000]

Dies trug sich zu bevor jemand Ihn berührte.

So fragen wir uns, `Wer gab Jesus diesen Kelch zu trinken?' Es waren ja nicht Menschen die dies direkt verursachten.

Wir lesen,

"Da sprach Jesus zu Petrus: Stecke dein Schwert in die Scheide! Soll ich den Kelch nicht trinken, den mir mein Vater gegeben hat?" Joh. 18:11.

So stellen wir fest das es Gott-Vater war, der Jesus den Kelch zu trinken gab. Die Bibel ist aber nicht, mit Bezug auf die nahe Verbindung Jesu mit seinem himmlischen Vater, schweigsam. Wir lesen,

"Und der mich gesandt hat, ist mit mir. Der Vater läßt mich nicht allein; denn ich tue allezeit, was ihm gefällt." Joh. 8:29.

Während Seiner ganzen Mission, fühlte Jesus diese nahe Verbindung zwischen Ihm und Seinem Vater.

Aber jetzt, in Gethsemane, geschah etwas erschreckendes das Er nicht abschütteln konnte, sogar als er auf dem Kreuz hing denn er trug die Schuld von uns allen. Wenn wir schlechter Taten schuldig sind, leiden wir auch schwer unter der Schuld denn Gott schuf uns so.

"Und um die neunte Stunde schrie Jesus laut und sprach: `Eli, Eli, lama asabthani?' das ist: `Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?'" Matth. 27:46; Psalm 22:1,2.

Obwohl Christus diese Messianische Prophetie in Psalm 22 kannte und deshalb wußte was er fühlen würde, konnte er nicht durch den "Vorhang" sehen.

Der Apostel Paulus benutzt ähnliche Begriffe,

"Denn wir wissen, daß alle Kreatur sehnt sich mit uns und ängstet sich doch immerdar. ... welcher auch seines eigenen Sohnes nicht hat verschont, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben; wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?" Römer 8:22,32.

Wir lesen auch das Folgende über die Erfahrung Jesu,

"Die Sünden der Menschen wogen schwer auf Christus, und das Bewußtsein des Zornes Gottes gegen Sünde drückte das Leben aus Jesus." Das Leben Jesu, S. 687.

Es wird uns mitgeteilt das es der Zorn Gottes gegen die `Sünde' war, die Jesus dem Tode auslieferte, d.h. `unsere Sünden,' die Sünden von uns allen brachte das zustande. Deshalb war der Römische Soldat so überrascht, als er feststellte, das Jesus schon Tod war, und er deshalb nicht seine Knochen zerbrach, und so auch eine Prophetie erfüllte, Joh. 19:33,36; 2.Mose 12:46.

Wir lesen dann weiter,

"Der schreckliche Moment war gekommen - der Moment der die Zukunft der Welt entschied. Das Schicksal der ganzen Menschheit hing in der Waage. Christus konnte sich noch immer weigern den Kelch der schuldigen Menschheit zugemessen, zu trinken. Es war noch nicht zu spät. Er konnte noch den blutigen Schweiß von seiner Stirn wischen, und die Menschheit in ihrer Sündheit verloren gehen lassen. Er könnte gesagt haben, Laß die Übertreter die Strafe für ihre Sünden erhalten, ich werde zum Vater zurück gehen. Wird der Sohn Gottes den bitteren Kelch seiner Demütigung und Schmerzen trinken? Wird der Unschuldige die Folgen des Sündenfluches tragen, um die Schuldigen zu retten? Die Worte kamen von den zitternden, bleichen Lippen Jesu, "Mein Vater, ist's nicht möglich, daß dieser Kelch von mir gehe, ich trinke ihn denn, so geschehe dein Wille." DLJ, S. 687, 690; Matth. 26:42.

Können wir uns wirklich vorstellen, wie die Zukunft der gesamten Menschheit hier im Garten Gethsemane entschieden wurde?

"Es war das Bewußtsein der Sünde, der Zorn seines Vaters auf Ihn der Menschen Stellvertreter, was das Trinken des Kelches so bitter machte und das Herz des Sohnes Gottes brach." DLJ, S. 753.

Jesus trug jede Sünde die jemals begangen wurde oder noch begangen wird aufs Kreuz und da vor Seinem Vater Sünde nicht bestehen kann, fühlte Jesus den Zorn Gottes für alle diese Sünden während dieser ihn quälenden Stunden.

So mögen wir kurz fragen, `Wie viele starben wirklich?'

Die Antwort ist, `Nur einer starb wirklich.'

Warum nur einer? Da die Bibel lehrt das der Tod den wir sterben nur wie ein Schlaf ist, das aber später einmal alle Menschen wieder auferstehen, und niemand kann es vermeiden. Jesus, als er auf dem Kreuz umkam, starb Er nicht den ersten Tod, den wir zur Zeit noch sterben, Er starb den zweiten Tod, von dem es keine Auferstehung gibt.

So, wie konnte Jesus dann auferstanden sein? Da der zweite Tod (2.Thess. 1:9; 2.Petr. 2:4,9) der Sünde Sold ist, und er niemals eine Sünde beging, und der Tod ihn deshalb nicht im Grab halten konnte.

Nach den tausend Jahren und dem dann stattfindenden Gericht, kommt dieser zweite, ewige Tod über alle, die Teil der dann stattgefundenen zweiten Auferstehung waren, also die Bösen für ihr kurzes Leben in Sünde. Gott konnte sie nicht mehr retten. Sie lehnten sich immer gegen Ihn auf.

Kein Mensch wird jemals ganz verstehen können was die Bedeutung dessen eigentlich ist. Wir sind niemals dazu berufen die Sünden der ganzen Menschheit auf unseren Schultern ans Kreuz zu tragen. Die Bösen werden genug damit zu schaffen haben für ihre eigenen Sünden am Gerichtstag büssen zu müssen, da sie Gottes Vergebung und Gnade als nichts für ihr Leben ablehnten. Sie wollten sich nicht für Gott entscheiden.

Paulus schrieb dazu,

"Christus aber hat uns erlöst von dem Fluch des Gesetzes, da er ward ein Fluch für uns (denn es steht geschrieben: Verflucht ist jedermann, der am Holz hängt." Galater 3:13.

Ist das wirklich solch ein schlechtes Gesetz über das Paulus hier schreibt?

Sagt die Bibel hier nicht, das uns (jederman) das Gesetz verflucht?

Wenn das Gesetz uns verflucht, ist das dann nicht ein schlechtes Gesetz? Warum verflucht uns das Gesetz?

Na ja, weil wir es gebrochen haben. - Weil wir Sünder sind.[1080]

Sollten wir denken, wenn wir dem Gesetz gehorchen, das es uns dann auch verfluchen würde?

Sagt die Bibel nicht auch, "Das Gesetz ist ja heilig, und das Gebot ist heilig, recht und gut." Römer 7:12?

Deshalb können wir uns sicher sein, daß das Gesetz nicht schlecht ist, das wir aber schlecht sind, da wir Sünde begehen.

Das Gesetz sagt, `Du bist verflucht.' Du verdienst deinen Todeskelch trinken zu müssen, daß ist es was das Gesetz sagt.[1100]

Warum?

"Denn ... sie sind allzumal Sünder und mangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten ... Da ist nicht, der gerecht sei, auch nicht einer." Römer 3:23,10;

Das ist die Situation der Menschen ohne Jesus Christus. Die gute Botschaft jedoch ist diese, `Christus hat uns von dem Fluch des Gesetzes erlöst.' Und wie tat er es?

Er "... wurde ein Fluch für uns ...", Gal. 3:13.

Er, der nie sündigte, der niemals ein Gesetz übertreten hatte, der nicht verdiente was man ihm antat. - Er trug unsere Schuld! Er litt, da er deine und meine Sünden auf seinen unschuldigen Schultern trug und für Sie und mich auf einem Römischen Kreuz auf Golgatha starb.

Für die Menschheit ist das die beste Botschaft aller Zeiten. Jesus nahm sie alle auf sich damit wir vor Gott unschuldig und frei sein können.

Amen, Hallelujah, Amen.

Die Bibel sagt es so,

"Denn er hat den, der von keiner Sünde wußte, für uns zur Sünde gemacht, auf daß wir würden in ihm die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt." 2.Korinther 5:21.

Gott Vater machte Jesus für uns ein Sünder zu sein - so daß wir als gerecht betrachtet werden können.[1220]

Welcher überführter Gesetzbrecher würde das nicht gerne in irdischer Justiz erfahren? Der Mensch kann aber nicht tun, was Jesus für uns tat.

Dies ist der Grund warum wir uns nicht darum sorgen müssen was Gott Vater von uns denkt. Wir sollten uns sorgen, was er über unseren Stellvertreter Jesus denkt.

Was bedeutet dies alles?

Wenn wir sündigen, schieben wir unsere Sündenlast auf Jesus. Satan kann dann auf uns zeigen und uns vor Jesus beschuldigen, Hiob 2:4-7.

Wenn wir dann so leichthin Spaß mit der Sünde treiben die niemand Stolz macht, Dinge die nicht sauber, recht und gut sind, wenn wir solche Dinge tun, bringen wir Trauer über Jesus und die heiligen Engel, und sie wenden sich eventuel von uns ab - bis wir wieder unsere Sinne erlangen und wir beten, `O, lieber Gott, bitte vergib mir meine Sünden und Übertretungen, denn ich habe vor Dir gesündigt ...' Und er ist gerecht und gut und vergibt uns unsere Sünden, denn er liebt den Sünder der vor ihn kommt und um Vergebung bittet. (Richter 13:13-21; 1.Chr. 21; Hesekiel 18:9; Apg. 26:18).

Wenn wir Jesus in uns haben, dann haben wir Leben -- alles.

Laßt uns dies in der Bibel lesen,

"Fürwahr, er trug unsere Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unsere Missetat willen verwundet und um unsere Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf daß wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt. Wir gingen alle in der Irre wie Schafe, ein jeglicher sah auf seinen Weg; aber der Herr warf unsere Sünden auf ihn." Jesaja 53:4-6. Dies schrieb der Prophet Jesaja 700 Jahre bevor Jesu Geburt.

Im Neuen Testament lesen wir dazu, `Er wurde von Kaiphas gepeinigt, von Pilatus geschlagen' -- lesen wir das wirklich?

Nein! Jesus wurde von mir gepeinigt, von uns allen. Er wurde von mir geschlagen, und von uns allen.

Dies sind nicht die physikalischen Leiden die er erduldete, dies sind die Schmerzen der Seele des Sohnes Gottes.

Paulus schrieb,

"Denn der Tod ist der Sünde Sold; aber die Gabe Gottes ist das ewige Leben in Christo Jesu, unserem Herrn." Römer 6:23.
Paulus sagt hier, das Satan ein Arbeitgeber ist der für alle Arbeit hat. Satan sucht immerzu nach mehr Menschen, ihn, in seinem Geschäft Sünde zu jederman zu bringen, zu helfen.

Seine Reklamezeichen sind voll lustiger Farben und zeigen die sorglose Seite des Lebens.

Er arbeitet aus seinem Büro das für einige schwer zu finden ist. Er bleibt gerne unerkannt. Er trägt viele Verkleidungen, und hat mit mehr als nur einer fragwürdigen Angelegenheit zu tun.

Wenn er seinen Lohn bezahlt sagt er uns, das er uns einen Scheck ausstellen wird. Wenn wir ihn ansehen und lesen würden, könnten wir sehen, daß `Tod' darauf steht.

Die meisten seiner `Schafe' sehen ihren Belohnungsschein aber garnicht an. Sie stecken ihn nur in ihre Tasche und denken das alles in Ordnung ist.

Der andere regelrechte Arbeitgeber ist `Herr Gerechtigkeit'. Was ist seine Bezahlung?

Er bezahlt uns mit `ewigem Leben.'

Dies ist es was der obige Bibeltext sagt. Satan bezahlt seine Arbeiter mit dem Tod, der Herr `der Gerechtigkeit, jedoch, gibt uns das Geschenk des ewigen Lebens durch unsern Herrn Jesus Christus.'

Als Jesus kam, sagte Satan zu ihm, `Ich bezahle dich mit dem Tod.' Als Jesus aber ein gerechtes Leben lebte - was für einen Lohn erhielt er dann?

Sein Lohn war der Tod!

Wie konnte das geschehen? Er arbeitete doch so vollkommen für den Herrn der Gerechtigkeit, wie konnte er dann den Tod erhalten? Er sündigte nie! -- Herr Gerechtigkeit sollte ihm keinen Lohn gegeben haben. Er sollte den Lohn des Lebens erhalten haben. Warum?

Weil er nicht seinen selber verdienten Lohn empfing, aber unseren Lohn, für den wir im Büro Satans gearbeitet hatten.

Er nahm alle Schuld auf sich selbst da er uns liebt. Jesus wurde für uns zur Sünde gemacht, so das wir als gerecht angesehen werden konnten.

Deshalb lesen wir,

Denn ...

"also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. ... Und derselbe ist die Versöhnung für unsere Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt." Joh. 3:16; 1.Joh. 2:2.

Jesus starb und zahlte den Preis für die Sünden der ganzen Welt. Er trug auch alle noch zukünftig begangenen Sünden. Es gibt keine Sünde für die Jesus nicht den Preis bezahlte. Die Versöhnung ist etwas das im Heiligtum vor sich geht.

Nun kommt aber diese große Frage auf.

"Jesus bezahlte den Sündensold für alle, nicht wahr?

Ist das nicht die gute Botschaft des ewigen Evangeliums?

Nein! Leider nicht!

Lasst uns den Text in Johannes 3 noch einmal lesen,

"also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben."

Gab Jesus den Lohn? Müssen wir empfangen was Jesus bezahlte?

Ja, aber unter einer Bedingung. Die Bedingung ist das wir an Ihn glauben müssen.

Das Geschenk Jesu, ewiges Leben, ist das ein freies Geschenk?

Wieviel kosten uns Geschenke?

Du sagst, `Sie sind frei.'

Ist das so?

Ja und Nein.

Geschenke sind frei für den der sie erhält, sie kosten aber jenem etwas der sie weggibt.

Wieviel musste die Menschheit für das Kommen Jesu bezahlen?

Nichts. Jesus wurde der Welt gegeben.

Er wird immer seine Narben tragen. Jesus wurde ein Mitglied der menschlichen Familie.

Nur Er alleine kann fühlen so wie wir.

Gott ist uns heute näher als jemals zuvor. Es ist aber schon wahr, wäre er nicht in menschlicher Gestalt geboren, würde Er nur Gott sein. Er ist aber jetzt nicht nur Gott, Er ist auch einer von uns.

Wir lesen in der Bibel, "... Darum schämte er sich auch nicht, sie Brüder zu heißen." Hebr. 2:11, wo "Brüder" ein allgemeines Wort ist, und Männer und Frauen mit einbezieht. Er wurde Mitglied unserer Familie, so daß wir Mitglied Seiner Familie werden können.

Jesus bezahlte einen sehr hohen Preis für unsere Erlösung. Er trank den Kelch den wir selber trinken sollten. Er schwitzte Blut das wir schwitzen sollten. Er rief aus, `Warum hast du mich verlassen.' Dies sollte unser Ausruf wegen unserer Sünden sein. All dies gab Jesus uns als Geschenk.

Dies ist aber jetzt die Frage, `Wenn dir jemand ein Geschenk gibt, habe ich das Recht es anzunehmen oder abzulehnen?'

Natürlich, wir sind frei es nicht anzunehmen.

Wir sind dann wie das undankbare Kind, wenn es ein Geschenk von seinen Eltern ablehnt.

Wie steht es also? Werden alle gerettet werden?

Nein! Nicht jeder wird das freie Geschenk annehmen. Obwohl Jesus schon den Preis für das Geschenk bezahlte, es also schon erkauft ist, plant nicht jeder sich über dieses Geschenk, als sein eigenes, zu erfreuen.

Deshalb werden nur jene die es annehmen, da sie jetzt wissen das Jesus Christus uns schon wie den verlorenen Sohn oder Tochter angenommen hat weil wir noch Sünder waren, den Wert des Geschenkes einsehen,

Deshalb lesen wir,

"Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben." Joh. 3:16.

Wie zeigen wir das wir Jesus wirklich lieben?

Wenn wir angenommen werden, findet dann eine rechtmäßige Zeremonie statt? Welche ist das?

"Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur. Wer da glaubet und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubet, der wird verdammt werden." Markus 16:15,16.

Wenn wir Teil der Familie Gottes werden, müssen wir uns als öffentliches Glaubensbekenntnis und Zeugnis taufen lassen. Die Taufe ist die offizielle Annahme, die offizielle "Heiratszeremonie", die uns in Seine Familie bringt.

Als Jesus den Kelch des Zornes Gottes trank, erschöpfte Er den Zorn Gottes, damit wir ihn nicht selber trinken müssen.

Die Bibel berichtet jedoch, das es eine Gruppe von Menschen in der Welt gibt, die den Kelch des Zornes Gottes selber trinken werden. Warum müssen sie diesen Zorneskelch Gottes selber trinken?

Weil sie Jesus nicht annahmen der den Kelch des Zornes Gottes an ihrer Stelle getrunken hatte. Sie entschieden sich gegen ihn. Sie glaubten denen die Gott bezweifelten und sagten, `Ach, sowas gibt es doch gar nicht. Sowas wird niemals geschehen. Es gibt keinen Gott.'

Sie kehrten sich nicht um das Evangelium und um die freie Einladung zur Hochzeit des Lammes. Sie planten nicht zugegen zu sein. Sie glaubten lieber den Lügen Satans. Sie schenkten den Worten der Prediger, die ihnen diese Botschaft brachten, keinen Glauben. Sie glaubten den Weisheiten der Menschen mehr als dem Wort Gottes.

So entschieden sie sich dagegen, das freie Geschenk Jesu - Sein Geschenk für uns alle - anzunehmen. Sie empören sich gegen die stille Stimme ihres Gewissens bis es ihren Sinn nicht mehr ändern kann.

Es ist deshalb wahr, das jene, die sich so entscheiden, den Kelch des Zornes Gottes selber trinken müssen, Offenbarung 20:7-9.

Jesus öffnete ihnen die Tür zur Erlösung. Er ladet auch uns ein seine Kinder zu werden.

Ihn,

"welcher unsre Sünden selbst hinaufgetragen hat an seinem Leibe auf das Holz, auf daß wir, der Sünde abgestorben, der Gerechtigkeit leben; durch welches Wunden ihr seid heil geworden. Denn ihr waret wie die irrenden Schafe; aber ihr seid nun bekehrt zu dem Hirten und Bischof eurer Seelen." 1.Petrus 2:24,25.

Was Petrus hier beschreibt ist das wirkliche, ewige Evangelium.



Die Erste Engelsbotschaft Gott zu Fürchten

Wie wir nun die Erste Engelsbotschaft und das ewige Evangelium studiert haben, sollten wir verstehen, das diese Botschaft Gottes Volk aufruft, etwas zu tun, nach dem sie das ewige Evangelium gehört und angenommen haben. Was es ist, das alle die nun zum Volk Gottes gehören tun müssen, studieren wir jetzt.

Die Erste Engelsbotschaft lautet folgendermassen - Bitte bemerken sie, das diese Botschaft drei Befehlsformen enthält:

"... Fürchtet Gott und gebet ihm die Ehre; denn die Zeit seines Gerichts ist gekommen! Und betet an den, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und die Wasserbrunnen." Offenbarung 14:7.

Studenten der Bibel, jene die verstehen das sich die von Gott eingegebene Bibel selber erklärt, wissen das die Offenbarung Jesu Christi, die er Johannes gab, ungefähr eintausend Anspielungen auf das Alte Testament enthält. Dieses Alte Testament war die Bibel Jesu und der Apostel, einschließlich die des Johannes der, von der Führung des Heiligen Geistes abhängig, das Buch der Offenbarung schrieb. Im Alten Testament finden wir dann auch die Erklärung was es bedeutet `Gott zu fürchten.'

Hier folgt die erste Schriftstelle,

"Der Weisheit Anfang ist die Furcht des Herrn, und die Erkenntnis des Heiligen ist Verstand." Sprüche 9:10 (ZB - Zürcher Bibel).

Was dieser Bibeltext sagen will ist dies; wenn wir nicht `die Furcht des Herrn' in uns haben, verstehen wir nicht einmal was es bedeutet Weisheit zu haben. Gott sagt hier durch einen seiner altestamentlichen Evangelisten, Erste Dinge kommen zuerst - zuerst müssen wir eine sichere Grundlage, einen festen Ankerpunkt für Weisheit haben.

Der nächste Bibeltext fährt in diesem Sinn fort,

"Besser wenig mit Gottesfurcht als grosse Schätze mit Unruhe." Sprüche 15:16.

In anderen Worten, den Herrn zu fürchten, ihn zu verehren, ist mehr wert als alle Schätze auf der ganzen Welt. Die Furcht (Ehrerbietung) des Herrn ist der Anfang der Weisheit, wenn wir diese nicht haben oder besitzen, haben wir überhaupt nichts. Wir sind arm.

Natürlich wollen einige wissen, `Warum sollte ich Gott in meinem Leben fürchten? Sollen wir Ihn nicht lieben?'

Schon gut, die Bibel gibt uns klare Gründe, die diese Frage beantworten,

"Herr, stehe auf (d.h. bring Furcht in sie), daß die Menschen nicht Oberhand haben; laß alle Heiden vor dir gerichtet werden (laß die Nationen einsehen, das sie nur Menschen sind). ... Er handelt nicht mit uns nach unseren Sünden (Er kennt unsere Schwachheit) und vergilt uns nicht nach unsrer Missetat (Er weiß das wir Staub sind)." Psalm 9:20; 103:10.

Der Psalmist sagt, der Grund warum Gott die `Furcht des Herrn' in uns legt, ist dieser: Da wir nur hochmütige aber doch sterbliche Menschen sind, sind wir "Staub." Der Schöpfergott machte uns aus dem Lehm der Erde und wenn wir sterben, verwesen wir wieder zu Staub. Nicht mal Stein oder Sand, nur Staub, von dem wir herkamen. [Erfand man deshalb wie man Mumien machen kann? Da sie diese Wahrheit Gottes widerlegen wollten?]

Wenn wir uns nicht immer wieder an dies erinnern, sagt Er, haben wir nicht einmal den Ursprung der Weisheit.

Jesaja drückte es auf diese Weise aus,

"Weh dem, der mit seinem Schöpfer hadert, eine Scherbe wie andere irdene Scherben. Spricht auch der Ton zu seinem Töpfer: `Was machst du?" Jesaja 45:9.

Wir sollten jetzt verstehen, das "die Furcht des Herrn" nichts mit Angst oder Zittern vor Ihm zu tun hat.

Diese Tatsache kommt besonders in den folgenden Bibeltexten heraus,

"Ein jeglicher fürchte seine Mutter und seinen Vater. Haltet meine Feiertage; denn ich bin der Herr, euer Gott." 3. Mose 19:3.

Genauso wie wir unsere irdischen Eltern `fürchten', also lieb haben, so sollen wir auch, und noch viel mehr, den Herr Gott mit Ehrfurcht ansehen und lieb haben.

Die Bibel sagt also nicht, das wir vor unseren Eltern in erschrockener Furcht stehen. Wir sollen unsere Eltern aber in Ehren halten und lieben. Sünde mag jedoch einige Familien zerschüttert haben und die Ursache sein, das unter ihnen kein natürliches Verhältnis bestehen kann, wenn sie sich nicht bekehren. - Aus dem gleichen Grund verursacht die `Furcht des Herrn' in uns nicht, das wir uns kaum vor Angst bewegen können. Nein, wir lernen Gott zu lieben.

Wir stellen dann auch bald fest, das jene, die den `Herrn fürchten' ihm sehr Nahe stehen.

Gott zu fürchten will also sagen, das wir Gott nahe stehen können.

Hier ist eine kurze Zusammenfassung von dem was wir lernten,

  • wir haben tiefe Ehrfurcht
  • wir verbeugen uns vor Ihm
  • wir bestaunen Ihn aus der Nähe
  • wir anerkennen den Unterschied zwischen Schöpfer und Kreatur
  • Diese Erkenntnisse sagen auch, wenn wir in ein Haus Gottes kommen, wie einfach es auch sein mag, sollten wir solch eine innere Haltung in uns haben.

    Eine ehrfürchtige Haltung, ohne Unruhe, trägt viel zu einem gesegneten Gottesdienst bei.

    Was sagt die Bibel darüber?

    "Denn ihr sollt dem Herrn, eurem Gott, folgen und ihn fürchten und seine Gebote halten und seiner Stimme gehorchen und ihm dienen und ihm anhangen." 5. Mose 3:4.

    In diesem Text finden wir einige gleichwertige Ausdrücke die erklären, was es heißt, den Herrn zu fürchten. Versuchen sie sich diese Parallelen einzuprägen denn sie sprechen darüber, wie wir, als Gottes Volk auf Erden, Gott sehr nahe sein können. Sie lehren, das Gott unser liebender Vater ist, ein Helfer in der Not, unser Erlöser von Sünde, unser Stellvertreter, und unser Lehrer.

    Der Name Gottes

    Es gibt aber noch etwas anderes das mit der `Furcht des Herrn' zu tun hat, und das ist die Tatsache, das Sein Name von höchster Heiligkeit ist,

    "Er sendet eine Erlösung seinem Volk; er verheißt, daß sein Bund ewiglich bleiben soll. Heilig und hehr ist sein Name." Psalm 111:9.

    Mit anderen Worten, Gott ist einer den wir verehren denn er ist doch so überaus wunderbar und großartig. Dies ist auch der Grund, warum unter uns Siebenten Tags Adventisten niemand , `yare,' `Seine Ehrwürdigkeit' genannt wird. Dies Hebräische Wort steht nur hier dies eine Mal in der Bibel, denn es gibt nur einen, der Wert ist, so genannt zu werden. Sie möchten über die Schlußfolgerungen dieser Sachlage nachdenken wollen.

    Wir sollen nur Gott mit solchen erhabenen Ausdrücken verehren. Niemals einen sterblichen Menschen. Wir müssen den Namen, die charakteristischen Bezeichnungen, und die Titel Gottes sehr von menschlichen Dingen absondern und in Ehren halten.

    Bemerken sie bitte wie wichtig der Name des Herrn im folgenden Text ist,

    "Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen mißbraucht." 2. Mose 20:7.

    Man mag denken, dies sollte eine große Gruppe von solchen, die ein geistliches Gewand tragen, dazu bringen ihre Anreden und Titel zu ändern. Natürlich sollte solch eine Reaktion dazu stattfinden. Warum geschah es aber nach so vielen Jahren noch nicht? Weil ihre Schafe, ihre Kirchenmitglieder, und die Geistlichen selber, die Bibel nicht zu Hause studieren und deshalb die `Furcht des Herrn' nicht in sich haben. Sie benutzen den Namen Gottes unnötigerweise und zeigen ihren Stolz wenn jemand sie `Vater' oder so etwas ähnliches nennt. Sie existieren also weit vom Schöpfergott entfernt. Es gibt keine Nähe zu Gott unter ihnen, nur weite Entfernung, wie fromm sie immer auch zu erscheinen lieben.

    Der zu verehrende Gott des Himmels und der Erde ist Jesus, dessen Name bedeutet, `er erlöst uns.' Sein Name ist Emmanuel, was heißt, `Gott mit uns.'

    Die Bibel lehrt das Namen Bedeutung mit sich tragen und wir sollten niemals annehmen das wir solche Namen für irgendeinen unter uns mißbrauchen können. Eltern, gebt also acht, wie ihr eure Kinder nennt. Wir sollten die Heiligkeit Gottes in diesen Dingen nie vergessen und gut verstehen.

    Deshalb lesen wir auch im `Vater Unser',

    "... Dein Name werde geheiligt." Matth. 6:9.

    Jesus sagt also, `Geheiligt sei Dein Name.' `Möge Dein Name heilig gehalten werden.'

    Wir verstehen also, das jene die `Gott fürchten,' diese respektieren auch den Charakter Gottes. Sie halten Seinen Namen in höchster Ehre.

    In der Bibel finden wir Beispiele wie jene reagierten, die Gott von Angesicht zu Angesicht trafen. Ihre Erfahrung zeigt uns wie wir Gott anbeten sollten.

    Laßt uns bitte solch eine Stelle lesen,

    "Bringet her dem Herrn die Ehre seines Namens; bringet Geschenke und kommt vor ihn und betet den Herrn an in heiligem Schmuck! Es fürchte ihn alle Welt; er hat den Erdboden bereitet, daß er nicht bewegt wird." 1.Chroniker 16:29,30.

    Wir erinnern uns daran das wir diese gleichen (unterstrichenen) Ausdrücke auch in Offenbarung 14:7 vorfanden. Das zeigt wiederum, wie abhängig Johannes von seiner Bibel, unserem heutigen Alten Testament war, als er die Offenbarung schrieb. Mit diesen Beobachtungen können wir verstehen welche Schriftstellen Johannes liebte und wir können damit zeigen, wie der Heilige Geist über den Inhalt der Heiligen Schrift während all dieser Jahrtausende wachte.[1510]

    In der Gegenwart Gottes

    Der folgende Text weist auf eine richtige Andachtshaltung im Gottesdienst hin,

    "Auch sahen alle Kinder Israel das Feuer herabfallen und die Herrlichkeit des Herrn über dem Hause, und fielen auf ihre Kniee mit dem Antlitz zur Erde aufs Pflaster und beteten an und dankten dem Herrn, daß er gütig ist und seine Barmherzigkeit ewiglich währet." 2.Chroniker 7:3.

    Wie reagierte Israel als sie sahen wie Gott seine Gegenwart so offensichtlich zeigte? Die Bibel sagt, das sie sich vor ihm mit ihrer Stirn zum Grund beugten.

    Wissen sie warum sie das taten? Warum sie sich in biblischen Zeiten so tief vor Gott verbeugten?

    Israel tat es da sie `Demut' hatten. Das Wort kommt von dem Lateinischen `humus.' `Humus' ist schwarz-braune, weiche Erde. Sie ist fruchtbare Erde die Gärtner gerne in ihrem Garten haben.

    Was ist `Demut?'

    Demut bedeutet uns vor Gott auf dem Boden der Erde zu beugen. Wir anerkennen damit das wir nur Staub sind. Und das ist der Grund warum Israel sich so vor Gott verbeugte. Sie anerkannten ihre `Staubliche Natur' vor dem Herrn.

    Wie viele unter uns sind dazu bereit sich so vor Gott zu verbeugen? Wir sollten es aber schnell lernen. Vergesst eure glatten Anzüge, eure gepuzten Schuhe, euer weißes Hemd, eure Socken und Strümpfe, und seid willig Gott mit ganzem Herzen so zu verehren. - Wisst ihr denn nicht das einige in der Welt so etwas immerdar tun? Und sie verehren nicht einmal den wahren Gott. Ihnen wurde das von jung auf beigebracht. Was für ein Benehmen lehren wir unseren Kindern im Haus Gottes? Wisst ihr was es bedeutet im Himmel zu sein?

    `Na ja,' sagen manche so leicht hin, `Das war damals so. Es hilft aber nichts diese zeremonialen Verbeugungen zu pflegen, und doch nicht den wahren Gott der Bibel anzubeten.'

    Ja, das mag schon so sein, sollten wir aber nicht sorgfältiger damit sein und beides tun?

    "Er sprach: Tritt nicht herzu, zieh deine Schuhe aus von deinen Füßen; denn der Ort, darauf du stehst, ist ein heilig Land! Und sprach weiter: Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Und Mose verhüllte sein Angesicht; denn er fürchtete sich, Gott anzuschauen." 2. Mose 3:5,6.

    In Islamischen Ländern ist das Ausziehen von Schuhen eine alte Gewohnheit. Sie tragen Schuhe mit denen es auch leichter ist. In vielen Kirchen unseres Landes hört man stattdessen das Schwatzen vieler Stimmen und sieht nur sehr selten Zeichen solch demütiger Haltung. Es scheint, das es auf diesem Gebiet, so kurz bevor Jesus wieder kommt, noch viel zu lernen gibt. Ihr Prediger, kennt ihr eure Aufgabe? Viele tun so als ob der Raum des Gottesdienstes wie ein Wohnzimmer oder sogar eine Küche ist.

    Israelitische Eltern sollten über Gott sprechen und sein Gesetz, wenn sie mit ihren Kindern zum Heiligtum, also zum Versammlungsraum, zur Schule oder zum Kaufladen gingen. Auf diese Weise wuchsen sie in einem Milieu der Kenntnis des Wortes Gottes auf und wie man Gott verehrt und liebt. Ist es für uns zu spät so etwas nachzuahmen? Es scheint wir sollten das tun bevor der Herr wiederkommt.

    Denkt über das folgende Beispiel nach wie wir vor Gott kommen sollten,

    "Da das Simon Petrus sah, fiel er Jesu zu den Knieen und sprach: Herr, gehe von mir hinaus! ich bin ein sündiger Mensch." Lukas 5:8.

    Die Fische befanden sich alle auf der rechten Seite des Bootes, wo Jesus war. Kein Jesus, keine Fische. Jesus wirkt wie ein Magnet für Fische, Menschen die Erlösung wollen.

    Sobald Petrus aber bemerkte was für ein großes Wunder hier geschah, das er sich in der Gegenwart Gottes befand, sah er seine Sündhaftigkeit mit großer Klarheit und wußte, das er nichts hatte ihn zu empfehlen und so sprach er ein unfreiwilliges Bekenntnis aus. Er hatte die gleiche Erfahrung wie auch Daniel, als der Prophet wie leblos hinfiel, als ihm der Engel des Herrn erschien, Dan. 10:8.

    Jesaja hatte eine ähnliche Erfahrung während eines Gesichtes. Er befindet sich im Tempel des Herrn und alles bebt und füllt ab mit dem Rauch vom Inzenz der Gebete und die Seraphimengel sind anwesend - wie reagiert Jesaja dazu,

    "Da sprach ich: Weh mir, ich vergehe! denn ich bin unreiner Lippen und wohne unter einem Volk von unreinen Lippen; denn ich habe den König, den Herrn Zebaoth, gesehen mit meinen eigenen Augen." Jesaja 6:5?

    Dieser Art sind die Gefühle die wir haben sollten wenn wir uns in der `Gegenwart' Gottes befinden (zum Beispiel in einem Sabbat Gottesdienst). Wir sollten nicht lange draußen verweilen, um dies oder jenes Program zu vermeiden. Bilder sprechen lauter als WorteWir sind Teil der Gemeinde, und sollten uns am ganzen Gottesdienst beteiligen.[1700] Wenn du dann Sachen findest, die nicht richtig erscheinen, sprich zu jemanden, vermeide aber nicht leichthin den Gottesdienst. Gott ermahnt sein Volk an den Versammlungen teilzunehmen die uns darin erziehen mehr selbstlos zu leben und damit für das zweite Kommen Jesu bereit zu sein.

    Die Bibel lehrt uns auch, das jene die den Herrn fürchten voller Freude sind.

    Wie viele unter uns befanden sich jemals in Furcht und waren doch zu gleicher Zeit voller Freude?

    Zuerst mag uns solch eine Darstellung erscheinen, das sie sich widerspricht. Ist das so?

    Hier ist die Erklärung,

    "Dienet dem Herrn mit Furcht und freuet euch mit Zittern." Psalm 2:11.

    Der Psalmist sagt, `wir können den Herrn fürchten und uns zur gleichen Zeit erfreuen ... wenn auch mit zittern.

    Aber die meisten Bibelverse die von der Gottesfurcht sprechen, meinen damit, das wir Ihm gehorchen.

    Jesus sagt, `Diese Leute, sie dienen mir mit ihren Lippen,'

    "Dies Volk naht sich zu mir mit seinem Munde und ehrt mich mit seinen Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir." Matthew 15:8.

    Und tatsächlich sind dies auch die Worte die wir in Jesaja 29:13, vorfinden und die Jesus hier benutzte.

    Vergleicht aber die folgende Schriftstelle,

    "Nun Israel, was fordert der Herr, dein Gott, von dir, denn daß du in allen seinen Wegen wandelst und liebest ihn und dienest dem Herrn, deinem Gott, von ganzem Herzen, und von ganzer Seele, daß du die Gebote des Herrn haltest und seine Rechte, die ich dir heute gebiete, auf daß dir's wohl gehe? " 5.Mose 10:12,13.

    Hier ist eine Zusammenfassung was Gott von uns erwartet. Es gibt keine Zeitspanne in der ganzen Kirchengeschichte die eine Ausnahme war. Sie sind ewige Grundsätze. Wenn Gott etwas in 1. oder 2. Mose gebietet, ist das noch gut in der Offenbarung.

    Frage: Welchen Grund hatte Israel Gott zu fürchten und Ihm Gehorsam zu sein? Wie fangen die Zehn Gebote an?

    Fangen sie mit, `Du sollst nicht,' an?

    Ja?

    ......

    Nein!

    In ihrer Verzweiflung, während ihrer Sklaverei in Ägypten, alles was Israel tat um erlöst zu werden, war, das sie zu Gott um Erlösung schrien.

    Das kostete ihnen nichts. Gott erhörte ihre Flehen und befreite sie aus ihrer Knechtschaft.

    Deshalb lesen wir,

    "Und Gott redete alle diese Wort: Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus dem Diensthause, geführt habe." 2. Mose 20:1,2.

    Aus welchem Grund hielt Israel die Zehn Gebote?

    Weil sie Gott fürchteten, sich Ihm eng anschmiegten, Ihn lieb hatten, Ihm gehorchten, Ihm dienten und Ihn anbeteten.

    Ihr Grund Gottes Gesetz zu halten war, das Gott sie aus ihrer Sklaverei, einem immer schlimmer werdendem Leben, befreite. Es war ein Leben ohne Freiheit, ohne Freizügigkeiten, ohne Rechte und ohne ein sichtbares Ende.

    Gott erhörte ihr schmerzvolles Jammern, ihre Wehklagen, 2.Mose 2:24, und Er erinnerte sich an seinen Bund mit Abraham und befreite sie von solch einer hoffnungslosen, leibeigenen Situation, so das sie wieder lernen könnten zu Lieben, frische Luft frei einzuatmen, ein gutes zu Hause zu haben und Gottesdienste zu pflegen. Sie dachten aber an Gottes Gesetz als eine Liste von Regulierungen die sie einhalten sollten. Gott wollte nicht einen mechanischen Gottesdienst wie die Heiden ihn pflegen, Er wollte einen von freien, willigen Herzen kommenden Gottesdienst.

    Warum halten wir die Zehn Gebote? Was ist unser Grund?

    Der Grund sollte unsere Liebe zu Gott sein. Gott befreit uns von der Knechtschaft der Sünde. Wenn ein Übeltäter in Fesseln weggeführt wird, ist das ein Bild für uns, was Sünde mit sich bringt.

    Jesus sagte, "Liebet ihr mich, so haltet meine Gebote!" Johannes 14:15.

    In diesem Zusammenhang, können wir hier einen Gedanken finden der mehr umstritten ist? Wir suchen nach Bibeltexten die mit der Furcht des Herrn zu tun haben aber auch Gehorsam zum Herrn verlangen.

    "Der Herr sprach zum Satan: Hast du nicht achtgehabt auf meinen Knecht Hiob? Denn es ist seinesgleichen nicht im Lande, schlecht und recht, gottesfürchtig und meidet das Böse.
    Der Satan antwortete dem Herrn und sprach: Meinst du, daß Hiob umsonst Gott fürchtet?"

    Hiob 1:8,9.

    Was bedeutete es für Hiob Gott zu fürchten?

    Vers 8, `Er ist schlecht und recht, er ist ein guter, aufrichtiger Mann der das Böse vermeidet.'

    Das ist alles. Das ist die Antwort. Es ist Gottes Antwort zur Frage, was es bedeutet den Herrn zu fürchten.

    Hiob schreckte vom Bösen zurück und wies es bestimmterweise fort. Damit fand er das Wohlgefallen Gottes, und schenkte ihm Vertrauen, wie der Rest seines Buches es zeigt.

    Wir verstehen deshalb, das den `Herrn zu fürchten' mit Gehorsam zum Herrn zu tun hat. Später sagte Hiob:

    "Siehe, die Furcht des Herrn, das ist Weisheit; und meiden das Böse, das ist Verstand." Hiob 28:28.
    Er will damit in diesen parallelen Gedanken sagen, `Gottesfurcht ist Weisheit' bedeutet das Gleiche als zu sagen, `Vermeide das Böse ist Verstand.'

    Was ist also `Gottesfurcht?'

    Es bedeutet das wir uns von bösen Dingen ganz und gar abwenden.

    Hat `Gottesfurcht' etwas mit unserem moralischen Benehmen zu tun?

    Sicherlich hat es damit zu tun!

    Ist es wahr, das Gehorsam die von Gott beliebteste Anbetungshaltung darstellt?

    Es gibt so etwas garnicht wie Gott zu fürchten, Ihn anzubeten, Ihm zu dienen, und das, ohne Ihm Gehorsam zu sein.

    Gottesfurcht beschränkt sich nicht nur auf die Zeit, die wir in Gottesdiensten verbringen, sie ist viel weitreichender. Sie hat damit zu tun, wie wir während der ganzen Woche leben. Unsere Lebensweise, unsere Gewohnheiten müssen auf gehorsamer `Gottesfurcht' begründet sein.

    Wir wenden uns vom Bösen ab. Wir ziehen uns davon zurück und kehren ihm unseren Rücken zu. Wir wünschen rein vom Bösen zu sein. Wir glauben, daß wir die letzte Generation vor dem Zweiten Kommen Jesu sind und leben so. Die Bibel sagt das Gottes Freunde ihre Sünden überkommen, 1.Joh. 2:14.

    Die Prüfung bestehen

    Dies ist die gleiche Botschaft die wir auch von 1.Mose 22 her kennen,

    "Er sprach: Lege deine Hand nicht an den Knaben und tu ihm nichts; denn nun weiß ich, daß du Gott fürchtest und hast deines einzigen Sohnes nicht verschont um meinetwillen." 1.Moses 22:12.

    Trotz solch einer komischen Forderung Gottes, Abraham, weil er sich sicher war wer mit ihm sprach, machte sich sofort auf, um Gehorsam die Tat auszuführen.

    Würden wir das heute auch sogleich tun? Würden wir uns erst psychologisch untersuchen lassen?

    Heute würde man schlechter Kinderbehandlung beschuldigt werden.

    Laßt uns einmal eine andere Ansicht dieser göttlichen Bitte untersuchen, - z.b., `Seid bitte bessere Glaubenszeugen?'

    Würden wir wissen wie wir das ausführen könnten?

    Oder versucht einmal diese Aufforderung,

    Ich will, daß ihr meinen Sabbat heilig haltet.

    Hmmm, ... Stille. Erschreckende Stille.

    Dann der Verdacht, `Nein, Gott würde mich nicht Fragen solch ein Jüdisches Ding zu tun!

    Warum nicht? Ist Gott ein Jude? Lebst du noch in den Zeiten des Römischen Judenhasses? Oder wiederholst du nur die giftigen Worte eines falsch unterrichteten Pastors? Denn wir wissen, das sie Gottes Sabbat hassen. Genauso wie die Römer ihn hassten.

    Wir sollten den Sabbat des Herrn nicht hassen! Des Herrn Sabbattag ist nicht der Sabbat der Pharisäer, wie diese ihn lehrten.

    Wir sollten nicht hassen, denn kein Hasser wird in den Himmel gelangen, Lukas 16:13; 2.Mose 20:5.

    Gott ermahnt alle Christen gerade das zu tun, in der ganzen Bibel.

    Nein! Ich kann das nicht tun - den Sabbat halten. Nein. Bitte frag mich etwas anderes.

    Was ist Gottes Antwort?

    Wenn du es nicht tust ...

    "... Haltet meine Gebote ... Haltet meine Ruhetage ..." 2.Mose 20:6; 3.Mose 19:3 (ZB). Wir bemerken auch wie das Zitat aus den Zehn Geboten, und die aus dem Neuen Testament inhaltsweise gleich lauten, "... haltet meine Gebote ... haltet mein Wort ..." Johannes 14:15,23.

    Oder sollen wir Jesus fragen, `Welche Worte meinst du?'

    Wie könnten wir so etwas fragen?

    Sollte jemand nicht wissen, was die Worte sind, die Jesus in den Zehn Geboten einverleibte, in Seinem ewigen Gesetz?

    Abraham und viele andere Glaubenshelden bestanden die Prüfung. Wir lesen,

    "... darum das Abraham meiner Stimme gehorsam gewesen ist und hat gehalten meine Rechte, meine Gebote, meine Weise und mein Gesetz." 1.Moses 26:5.

    Wir müssen verstehen, das es keinen Sonntagshalter gibt der vorgeben kann, das er Gott wirklich gehorsam ist. Nein, auch nicht einer.

    Wenn die Bibel sagt, das Abraham Gott gehorsam war, heißt das, daß er alle zehn Seiner Gebote hielt, und Abraham war kein Jude.

    Darum lesen wir,

    "Wer den Herrn fürchtet, der wandelt auf rechter Bahn; wer ihn aber verachtet, der geht auf Abwegen." Sprüche 14:2.

    Hast du jemals diese Worte `wer den Herrn nicht fürchtet' gegen die Angewandt, die den Sabbat zu halten lehren? Gehorchst du lieber deinem Pastor oder Lehrer als dem Wort Gottes? Die Bibel lehrt das jene die "... alle deine Gebote (halten) ... das Himmelreich ist ihrs." Psalm 119:172b; Matth. 5:10b.

    Wir sollten verstehen das wir Gott nicht überlisten können. Der Gott der sogar die heimlichsten Gedanken in unserem Herzen sieht. Dieser Gott weiß, das viele sich nicht um diese Frage kehren - so hört Er auf sie zu ermahnen und überläßt sie ihren eigenen Wegen - ihrer eigenen Religion. Religionen die nicht den allmächtigen Schöpfergott anbeten, der den Sabbat schuf, aber den schlauen, doch bösen Gott dieser Welt. Dem Bösen, dessen Bosheit vor dem Kommen Jesu offenbar werden wird, 2.Thess. 2:8.

    So lange wie du eine Bibel im Haus hast, gibt es keine Entschuldigung Gottes heiligen Sabbattag nicht zu halten. Denn wir alle sollten verstehen, das es dieser Tag ist, der vor dem Ende aller Zeit Gottes Prüftag sein wird, um festzustellen, wer Ihm wirklich dient und gehorsam ist, Offenbarung 14. [1910]

    Wenn du wirklich `Gottesfürchtig' bist wirst du Gott in allen Dingen die er verlangt Gehorsam sein. Wenn nicht, betest du einen anderen Gott an. Einen Gott der auch Wunder vollbringen kann und viele großartige Taten, aber das vierte Gebot verfälscht und verneint.

    Solche befinden sich in der Falle in der sich Abraham befand. Abraham ging nach Gerar und dachte, `... vielleicht gibt es keine Gottesfurcht in diesem Ort.' So scheinen auch einige Sonntagshalter zu denken. Sie nehmen an, das sie jene sind die dem wahren Gott dienen, genauso wie Abraham es auch dachte. Bevor die Geschichte aber zu Ende ist, finden wir, das Abrahams Lüge gegen ihn benutzt wurde. Die Moral dieser Geschichte ist diese, das der König von Gerar gerechter war als Abraham. [Sieh 1.Mose 20]

    Der Apostel Paulus kommentiert folgendermassen,

    "Da ist nicht, der verständig sei; da ist nicht, der nach Gott frage.
    Sie sind alle abgewichen und allesamt untüchtig geworden. Da ist nicht der Gutes tue, auch nicht einer.
    Ihr Schlund ist ein offenes Grab; mit ihren Zungen handeln sie trüglich. Otterngift ist unter ihren Lippen;
    ihr Mund ist voll Fluchens und Bitterkeit.
    Ihre Füße sind eilend, Blut zu vergießen;
    auf ihren Wegen ist eitel Schaden und Herzeleid,
    und den Weg des Friedens wissen sie nicht.
    Es ist keine Furcht Gottes vor ihren Augen."
    Römer 3:11-18.

    Ja wirklich, wir haben hier eine sehr traurige Beschreibung der Menschheit.

    Warum begehen Menschen diese Liste von bösen Taten?

    Ist der Grund, das sie die Furcht Gottes nicht vor ihren Augen haben?

    Es klingt als ob sie nicht wirklich glauben das es einen Gott gibt, denn sie verachten Ihn jede Woche und begehen offene Sünde.

    Es ist deshalb nicht leicht irgendwo in der Welt Menschen zu finden, die Gott wirklich lieben und dienen, Ihm gehorchen, und alle Seine Gebote halten, und in Ehrfurcht vor Ihm stehen, und wahre Zeugen Seines Königreiches sind.

    Wir stellten ja fest, das alle diese Ideen mit den Worten, "Fürchtet Gott" zu tun haben.

    Viele scheinen sich einfach nicht zu fragen, `Ist es wirklich leicht für Menschen Gott zu gehorchen, für das was er für uns getan hat?'

    Lasen wir nicht das Jesus den Preis der Sünde bezahlt hatte - für uns alle - schon vor so langer Zeit?

    Das Jesus unseren verdienten Fluch auf sich nahm, das er die Strafe trug, den Kelch des Zorns Gottes trank damit wir dies nicht selber tun müssen?

    Und trotzdem, sieht man so wenig Freude, Dankbarkeit, Bewußtsein, Verständnis, Glaube - zu diesem Thema. Sind die Sporttabellen wirklich so wichtig?

    Sind solche es wert unser ewiges Leben zu verlieren weil wir keine Zeit für Gott haben, sein Wort deshalb nicht verstehen, und Menschen allerlei Irrlehren folgen?

    Wenige aber stellen die Frage, `O, Jesus, du tatst so viel für mich, was kann ich für Dich tun?'

    Doch die Antwort kommt zurück, `Wenn du mich liebst für das was ich für dich tat, "halte meine Gebote."

    "Fürchte Gott."
    Das ist aber doch so wunderbar.

    Wir können niemanden sagen Gott zu fürchten und Ihm Ehre zu erweisen bis sie das ewige Evangelium angenommen haben. Das Evangelium ist die Kraft die Menschen dazu bringt genau das zu tun, `Gott zu fürchten,' Ihn zu Ehren und anzubeten. Niemand kann dem Befehl zu `fürchten' folgen, Ihn verehren und dienen, bis er das ewige Evangelium angenommen hat.

    Die Bibel sagt uns, das Gott am Ende ein Volk, Menschen, bereit haben wird, die `Ihn fürchten', `Ihn verehren' und ihm 'Huld' bringen.

    Im Buch an die Hebräer lesen wir,

    "Darum lasset uns, weil wir ein unerschütterliches Reich empfangen, Dankbarkeit hegen, durch die wir Gott wohlgefällig dienen mit Scheu und Furcht. Denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer." Hebräer 12:28,29 (ZB).

    ... Wir können Gott dienen, - Wie? mit nachahmbarer Hochachtung, und - mit Was? mit Gottesfurcht, und - Warum? denn Gott (Gottes Licht) ist ein verzehrendes Feuer.

    Der Grund warum wir dies alles bis zur letzten Kleinigkeit tun, ist dieser, weil Gott ein verzehrendes Feuer ist.

    Bedeutet dies das Gott dich verbrennen wird? Das er dich in eine Hölle werfen wird?

    Nein, nicht so schnell. So weit sind wir noch nicht.

    Was das bedeutet berichten wir in der Zweiten Engelsbotschaft!

    Gott will, das wir einen Feuersicheren Unterschlupf um uns herum `bauen'.

    Paulus entwickelt sein Thema dann folgendermaßen,

    "Ziehet nicht am Fremden Joch mit den Ungläubigen. Denn was hat die Gerechtigkeit zu schaffen mit der Ungerechtigkeit? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? Wie stimmt Christus mit Belial (Sonnenanbetung) (überein)? Oder was für ein Teil hat der Gläubige mit dem Ungläubigen?
    Was hat der Tempel Gottes für Gleichheit mit den Götzen? Ihr aber seid der Tempel des lebendigen Gottes; wie denn Gott spricht: `Ich will unter ihnen wohnen und unter ihnen wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein.' Darum gehet aus von ihnen und sondert euch ab, spricht der Herr, und rühret kein Unreines an, so will ich euch annehmen."
    2.Kor. 6:14-17.

    Wir lasen, `... gehet aus von ihnen und sondert euch ab.' Was ist der Inhalt der Zweiten Engelsbotschaft?

    "... Gehet aus von ihr, mein Volk, daß ihr nicht teilhaftig werdet ihrer Sünden, auf daß ihr nicht empfanget etwas von ihren Plagen.!" Offb. 18:4.

    Wir stellen hier fest, das der Apostel Johannes die gleiche Botschaft zu diesem Thema predigte wie wir sie im Alten Testament finden, und das sein Thema auch im Einklang mit Paulus ist.

    Artist's impression of the three angels of Revelation 14

    Der Herr hat offenbart,

    "... rühret nichts Unreines an; Ziehet weg aus ihrer Mitte. Reiniget euch ..." - "Und ich will euch ein Vater sein, und ihr sollt meine Söhne und Töchter sein, spricht der Herr, der Allmächtige." Jesaja 52:10-11; 2.Kor. 6:18.

    Bemerken sie bitte wie Paulus sagt, `Da Gott verspricht unser leitender Vater zu sein, und Er verspricht das wir Seine Kinder sein können,' bringt Paulus alles zusammen wenn er sagt,

    "Da wir nun diese Verheissungen haben, Geliebte, wollen wir uns reinigen von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes, indem wir Heiligkeit bewähren in der Furcht Gottes." 2.Kor. 7:1.

    Wir sollen uns auch "... reinigen von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes", d.h. in unserer Denkweise und wie wir unseren Leib pflegen, "indem wir Heiligkeit bewähren in der Furcht Gottes." Wir führen ein gesundes Leben, da der Heilige Geist in uns wohnt. Was tut der Heilige Geist in uns?

    Nun eine seiner Funktionen ist diese, er nimmt unsere oft verlangende, verwirrten und stammelnden Gebete und übersetzt sie damit der allmächtige, heilige Gott sie anhören kann.

    Wenn wir aber ein gesundes Leben führen, also keinen Alkohol trinken, nicht rauchen, keine Drogen nehmen und sonstige ungesunde Gewohnheiten aufgeben, dann kann der Heilige Geist in uns bleiben und wir erfahren die wiederherstellende Kraft Gottes in unserem Leben.

    Was ist es das wir haben, wenn wir `Gott fürchten?'

    Ja, sie lasen es richtig, wir haben vollkommene Heiligkeit.

    Im Radio (wenigstens in Amerika) kann man viel über unsere Erlösung und Gottes Gnade hören, - aber eigentlich wenig über die Heiligkeit Gottes und wie Gott dazu bereit ist etwas von Seiner Heiligkeit auch uns zu geben.

    Wir beenden dieses Thema indem wir zwei Verse vergleichen, die das Thema `der Stunde des Gerichts Gottes' einleiten.

    Die Stunde des Gerichts Gottes ist gekommen


    "Die Summe des Ganzen höre: Fürchtet Gott und halte seine Gebote! denn das ist jedes Menschen Sache. Denn Gott wird jegliches Tun vor sein Gericht bringen, das über alles Verborgene ergeht, es sei gut oder böse." Prediger 12:13,14 ZB. "Fürchtet Gott und gebet ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen; und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserbrunnen gemacht hat!" Offb. 14:7 ZB.


    Wir finden in diesen beiden Texten die gleichen Elemente. Fürchtet Gott und tut was? Gib Ihm Ehre, - Warum? Da die Stunde Seines Gerichts gekommen ist.

    Besteht eine Verbindung zwischen diesen beiden Texten?

    Ja.

    Zur Zeit Salomos "wird" das Gericht in der Zukunft stattfinden. In der Ersten Engelsbotschaft der Offenbarung die Stunde seine Gerichts "ist" (Gegenwart) gekommen. Die Bibel sagt, das Gericht Gottes gerade jetzt, gegenwärtlich, stattfindet.[2000]

    Nun, werden einige sagen, das ist doch nichts damit. In der Welt geht es zu wie vorher. Es gibt nichts, das uns zeigt, das ein Gottesgericht stattfindet. Ja. So dachte ich auch einmal.

    Wir haben aber keine oder nur kurze Erinnerungen an die Signale oder Zeichen die den Anfang des Gottesgerichts ankündigten. Dieses Gericht fing ja nicht gestern an oder letzte Woche, es fing in 1844 an, am Ende der 2300 Jahr-Tage von Daniel 8:14.[2003] Die Reinigung des Heiligtums bedeutet Gerichtszeit. Gott gab drei Zeichen die das baldige Gericht ankündigten. Diese Zeichen finden sie in mehreren Bibeltexten. Sie sind 1. ein großes Erdbeben (1755 in Europa), 2. Der Mond wurde wie Blut (1780 in Amerika), und 3. ein großer Meteorschauer wie in 1833 (in Amerika). Sie können hier darüber in Englischer Sprache und mit Bildern lesen.

    Jesus wird bald in all Seiner Herrlichkeit wiederkommen, um Sein ReichJesus kommt so hell wie ein Blitz einzunehmen (zu ernten). Dann bringt er Seine Belohnung mit sich, Mt. 16:27; Offb. 11:18. Weil er seine Belohnung dann mit sich bringt, verstehen wir, das vorher entschieden wurde, wer was erhält. Es fand also ein Gericht im Himmel statt, um diese Fragen zu entscheiden. Dieses Gericht nennen wir `das Untersuchungsgericht,' Daniel 7:9,10. Ein Wort das die Bedeutung gut wiedergibt.

    Dieser Sachverhalt beweist auch, das die verstorbenen noch nicht im Himmel sind, da das Gericht nicht bis 1844 anfing. Der Fall keines Menschen kann vor dem Ende dieses Gerichts entschieden werden. Wir müssen alle warten wie das Urteil lauten wird.

    Das ist der Grund, warum die Bibel schreibt, `Fürchete (also gehorcht) Gott,' und verehrt Ihn. Wir sollen seine Gebote halten und damit Gottes Charakter verehren in dem er `in uns wohnt' und uns als Seine Zeugen benutzen kann.

    Das Jüngste Gericht

    Wie und wo wird das Untersuchungsgericht in der Bibel gelehrt? Wir lesen,

    "Etlicher Menschen Sünden sind offenbar, daß man sie zuvor richten kann; bei etlichen aber werden sie hernach offenbar." 1 Tim. 5:24.

    Wer sind diese "Menschen deren Sünden zuvor offenbar sind?" Es sollten jene sein deren Namen im Buch des Lebens verzeichnet stehen da wir schon durch Petrus wissen daß das Untersuchungsgericht und das "vertilgen der Sünden" (Apg. 3:19) vor dem Zweiten Kommen Jesu stattfinden und beendet werden muss, 1.Petrus 4:6. Die Bedeutung dieser Schriftstellen der Aussagen des Petrus sind diese, das die Phase des Untersuchungsgerichts ein anderes Gericht ist, als das `Letzte Gericht.'

    Warum?

    Da die Toten nach den Eintragungen der Sünden in den Büchern (Offb. 20:12) gerichtet werden, ist das gerechterweise unmöglich, das die Sünden dieser Menschen ausgetilgt werden, bis nach dem das Gericht stattfindet das ihre Fälle untersucht . . . Nachdem das Untersuchungsbericht abgeschlossen ist wird das Zweite Kommen Jesu stattfinden, und deshalb lesen wir, "Siehe, dein Heil kommt! Siehe, sein Lohn ist bei ihm, und seine Vergeltung ist vor ihm." Jesaja 62:11. Und wie der Apostel Paulus es sagt, "Darum ist es nicht ein Großes, wenn sich auch seine Diener verstellen als Prediger der Gerechtigkeit; welcher Ende sein wird nach ihren Werken." 1.Kor. 11:15. Die falschen Diener werden auch nach "ihren Werken" beurteilt und verurteilt. Von den gerechten und wahren Dienern (oder Predigern) jedoch wird gesagt, "selig sind die Toten, die in dem (wahren Glauben des) Herrn sterben von nun an." also nachdem die Welt in die zwei Lager geteilt ist, jene die Gottes Siegel haben und jene die das Malzeichen des Tieres haben, "Ja, der Geist spricht", der Heilige Geist Gottes ließ Johannes es wissen, "daß sie ruhen von ihrer Arbeit; denn ihre Werke folgen ihnen nach." Offb. 14:13.

    Es steht also fest das die Werke aller Menschen beurteilt und bekannt sein werden bevor Jesus in den Wolken des Himmels wieder kommt.

    Was können wir sonst noch sagen?

    Wir können sagen, während wir nicht wissen ob die Namen der Teilnehmer am Tag der Versöhnung in ein Buch eingetragen wurden, wissen wir aber, das der Hohe Priester das Blut des Opfers auf die Hörner des Altars sprengte und das es die Bedeutung dieser Handlung war, das dieser Dienst verzeichnet wird, denn wir lesen auch, "Die Sünde Juda's ist geschrieben mit eisernen Griffeln und mit spitzigen Diamanten geschrieben und auf der Tafel ihres Herzens gegraben und auf die Hörner an ihren Altären." Jeremia 17:1.

    In der Vorsehung Gottes ließ Er diese Opfer stattfinden, damit die Menschen wissen sollten, das Sünden Folgen haben. Sie geschehen nicht unbeobachtet. Auch nicht die heimlichen Sünden. Gottes Engel sind überall und verzeichnen was wir Menschen tun, Tag und Nacht, immerzu. Gott weiß (kennt) also die Namen Seiner treuen Nachfolger, jene die an diesen Diensten teilnahmen, und ihre Treue wurde in den himmlischen Akten verzeichnet.

    Das Untersuchungsgericht wird auch im Vergleich von 2.Mose 32:32-34 mit Offb. 3:5 gelehrt. Wir können es so sagen: Dein Name steht im Buch des Lebens wie auch der Name Mose darin steht (2.M. 32), wenn du aber weiterhin fortfährst zu sündigen wird dein Name aus dem Buch vertilgt . . . wenn du aber überkommst, wird dein Name im Lebensbuch beibehalten.

    Kommentar: Nun, wir wissen schon das unsere Leser vielen Glaubensansichten angehören, und was wir hier vorbringen hart zu `schlucken' sein mag. Wir haben einen Vergleich zwischen alt hergebrachten Protestantischen Lehren, wie man es in Amerika fand, zu denen die wir in der Bibel finden, der Vergleich ist aber auf Englisch. Wenn sie es lesen können, würde das wohl einige wundernde Fragen beantworten.

    Deshalb lesen wir,

    "Und so jemand nicht ward gefunden geschrieben in dem Buch des Lebens, der ward geworfen in den feurigen Pfuhl." Offb. 20:15. (Wichtige Link auf Deutsch)

    Die Werke aller Menschen werden nach den Eintragungen in den himmlischen Büchern beurteilt und belohnt. Dieses Richten ihrer Werke findet nicht gleich nach ihrem Tode statt. Es gibt also ein erstes Gericht, das Untersuchungsgericht, das feststellt wer in der ersten Auferstehung auferwacht, da diese das Recht haben werden mit Jesus in den Himmel aufgenommen zu werden, während die Ungerechten (Jes 24:5) nicht bis zur zweiten Auferstehung, am Ende der tausend Jahre auferstehen. Die Ungerechten werden also während der tausend Jahre von den Heiligen im Himmel gerichtet werden und empfangen dann ihren Lohn, den ewigen Tod, nach der zweiten Auferstehung, und nachdem Gott ihnen allen ihre Werke zeigt, und warum sie nicht ewiges Leben haben, so das alle Wesen im Universum Gottes Seine Gerechtigkeit, wie er mit dem Problem der Sünde verfuhr, einsehen können, und zufrieden sein werden, so das Sünde nie mehr wieder aufkommen wird, Nahum 1:9 (das Unglück, die Drangsal {ZB}, ist der Sündenfall).

    Gottes wahre Nachfolger (die Seine Gebote halten wie sie in der Bibel lauten und den Glauben Jesu haben, Offb. 14:12; Luk. 18:18ff) sind also eine Schar denen auch sie angehören können und sollen. Es ist schon leicht genug das ewige Leben im Reich Gottes zu erlangen. Diese Welt bietet nichts, das Gottes Lohn überbieten kann. Diese sündige Welt geht wegen ihrer Missetaten ihrem baldigen Ende schnell entgegen. Entscheiden sie sich doch bitte auch für Gott und Seinem Erlösungsplan durch Jesus Christus.

    Da wir Gott dankbar sind, was Er für uns zur Erlösung getan hat, sind wir mehr als willig Ihm in allen Dingen Gehorsam zu erweisen, und alles das zu tun, was Sein Wort uns befiehlt.

    Denn wenn wir Jesus wirklich lieben, tun wir gerne alles für Ihn.

    Derjenige der Jesus liebt, wird kein Böses begehen, denn er versteht, was Sünde Jesus im Garten und auf dem Kreuz antat.

    Lasst uns Gott darum bitten uns willigen Gehorsam, `Gottesfurcht,' in unser Herz zu geben.

    Amen.


    Das Wort Gottes zum Verstehen Leichter Gemacht
    Die Zweite Engelsbotschaft
    Die Dritte
    Einleitung
    Die Erste

    The First
    Einleitung
    Gottes Feinde im Alten Testament
    Gottes Feinde im Neuen Testament
    Das Alte Testament
    Das Neue Testament
    Was ist der Zorn Gottes
    Die Prüfung und das Sichten des Volkes Gottes
    Die Wiedereroberung des Universums
    Gott Sendet Noch Eine Letzte Botschaft
    Die Drei Mächte in der Welt
    Daniel 7
    Das Aufkommen des Kleinen Horns
    Der geographische Ursprung der Hornmacht?
    Notizen & Bibliographie
    Alter & Neuer Bund

    Stichwörter

    Wer trug die Schuld?
    Einwände
    The Second


    Einleitung

    Was besprachen wir zum Thema der Ersten Engelsbotschaft, besonders Offenbarung 13:6, und was lernten wir?

    Wir lernten, das die Erste Engelsbotschaft eine universale Botschaft ist. Sie sagt uns, das "Evangelium" ist im wesentlichen, das Jesus für uns den Preis unserer Sünden bezahlt hat und das er den Kelch des Zornes Gottes trank, den wir sonst trinken müssten. Aus Dankbarkeit zu Jesus sollen wir die drei himmlischen Befehle über die wir in Vers 7 lesen ausrichten,

    "Fürchte Gott" - d.h., daß wir Seine Gebote halten.
    "Das wir Ihn verherrlichen" - d.h., das wir seinen Charakter in allen unseren täglichen Aufgaben wiederspiegeln.
    "Bete Ihn an" - Worte die ein Teil der Botschaft sind, das wir uns nun in der Zeit des im Himmel stattfindenden Untersuchungsgerichts befinden. Sie fordert uns auf Gottes heiligen Sabbattag heilig zu halten und so unseren Schöpfer zu verehren, und sie lehrt das die Toten wirklich Tod sind (Joh. 11:14) bis zum Augenblick ihrer Auferstehung. [100]

    Alle diese Lehren finden wir in der Ersten Engelsbotschaft: `Gehorsam zu den Geboten Gottes, ' `Gottes Charakter wiederspiegeln,' `für unseren Leib und unseren Geist zu sorgen,' `zu glauben, das wir uns in der Zeit des Untersuchungsgerichts befinden,' `Gottes heiligen Sabbat zu halten' und `das die Toten wirklich Tod sind bis zum Augenblick des Kommens Jesu wenn sie aus dem Grab aufgeweckt werden, wo sie sich seit ihrer Beerdigung befanden.'

    Die Zweite Engelsbotschaft

    Wir lesen,

    "Und ein anderer Engel folgte nach, der sprach: Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die große Stadt; denn sie hat mit dem Wein ihrer Hurerei getränkt alle Heiden." Offb. 14:8.

    Nach dem die Perser Babylon eroberten, flohen die Babylonischen Priester nach Pergamum, Türkei. Sie erbauten dort den Zeus Tempel von Pergamum zur Verehrung des Griechischen Pantheons, fuhren aber fort den Saturnus Götzen zu verehren. Vom Jahr 133 n.Chr. ab wurde diese Religion der Mysterien als Zeus in Rom eingeführt und in der Kath. Kirche aufgenommen. Warum fiel Babylon?

    Weil sie allen Nationen, allen Völkern, "den Wein ihrer Hurerei zu trinken gab."

    Was wir in dieser Engelsbotschaft bemerken sollten ist, das sie den genauen Gegenteil der Ersten Botschaft enthält.

    Die Erste Engelsbotschaft ist Gottes Botschaft für die Welt, die Zweite Engelsbotschaft ist die Botschaft Babylons für die Welt die Gott vergessen hat.

    Einige unter uns mögen fragen, `Was ist die Bedeutung von `Babylon ist gefallen?'' Wir sollten einsehen das wir hier mit Babylons moralischem Fall zu tun haben, nicht mit einem physikalischen Fall. Babylon fiel moralisch, da sie Wein ausschenkt, ihre falschen Lehren, für die ganze Welt, alle Heiden oder Nationen, statt Gottes Wahrheiten zu predigen die Teil der Ersten Engelsbotschaft sind. Das ist genau was der König Belsazar tat als er die zu heiligem Dienst gewidmeten goldenen und silbernen Gefäße holen ließ (1.Kön. 7:51) die sein Vater aus dem für einst Gott geheiligten Tempel in Jerusalem nach Babylon gebracht hatte, damit sie daraus ihren Wein trinken konnten, Daniel 5:2,3.

    Niemand zwang Babylon das zu tun, sie kehrten sich aber nicht um die deutlichen Worte in Gottes Buch sondern nahmen auf sich die Lehren von fehlerhaften Menschen.

    Ein anderer Grund warum nicht ein physikalischer Fall gemeint ist, ist dieser - weil der physikalische Fall nicht bis im 16. Kapitel, Verse 17 bis 21, beschrieben wird. Dieser Fall findet nicht statt, bis zur Zeit der siebten Plage, wenn Jesus wiederkommt.

    Zur Zeit der Verkündigung der Zweiten Engelsbotschaft war `die Tür für unsere Erlösung noch offen.' Das bedeutet, daß Menschen dem moralischen Fall Babylons entfliehen können, die Erste Engelsbotschaft annehmen, und gerettet werden, "Nun erfahre ich mit der Wahrheit, daß Gott die Person nicht ansieht; sondern in allerlei Volk, wer ihn fürchtet und recht tut, der ist ihm angenehm." Apg. 10:34,35.

    Die nächste Frage die auf eine Antwort wartet ist diese, wir müssen herausfinden was Babylon ist. Was es darstellt.

    Um das zu tun lesen wir über den moralischen Fall Babylons, wenn dieses ganze, weltweite System zusammenbrechen wird,

    "Und aus der großen Stadt wurden drei Teile, und die Städte der Heiden fielen. Und Babylon, der großen, ward gedacht vor Gott, ihr zu geben den Kelch des Weins von seinem grimmigen Zorn. Und alle Inseln entflohen, und keine Berge wurden gefunden. Und ein großer Hagel, wie ein Zentner, fiel vom Himmel auf die Menschen; und die Menschen lästerten Gott über die Plage des Hagels, denn seine Plage ist sehr groß." Offb. 16:19-21.[160]

    Wir wissen aber schon das "die große Stadt" (Offb. 14:8) Babylon ist. Diese Stadt wird in drei Teile geteilt, was bedeutet, das sie vorher eine vereinigte Stadt war.

    Was sind die drei Teile Babylons?

    Wir lesen,

    "Und ich sah aus dem Munde des Drachen und aus dem Munde des Tiers und aus dem Munde des Tiers und aus dem Munde des falschen Propheten drei unreine Geister gehen, gleich den Fröschen; denn sie sind Geister der Teufel, die tun Zeichen und gehen aus zu den Königen auf dem ganzen Kreis der Welt, sie zu versammeln in den Streit auf jenen großen Tag Gottes, des Allmächtigen." Offb. 16:13-14.

    Diese Verse sind tatsächlich ein Rückblick über dem, was wir schon in Offenbarung 12 lasen. Dort lasen wir über einen Drachen, der Drache, der Jesus zu töten versuchte als er geboren wurde. In den ersten zehn Versen von Offenbarung 13 haben wir das Tier und in den verbleibenden Versen des 13. Kapitels das Bild des Tiers, das ist der falsche Prophet. Diese Teile besprechen wir in der Botschaft des Dritten Engels.

    Was ist das Ziel dieser dreifachen Verbündung, dem Drachen, dem Tier, und dem falschen Propheten?

    Notieren sie genau was es sagt,

    "Denn sie sind Geister der Teufel, die tun Zeichen und gehen aus zu den Königen auf dem ganzen Kreis der Welt, sie zu versammeln in den Streit auf jenen großen Tage Gottes, des Allmächtigen." Offb. 16:14.

    Was ist das eventuelle Ziel dieser dreifachen Vereinigung und was sind die drei unreinen Geister die aus ihrem Mund kommen? Die Teufel, durch wen wirken sie? Sie wirken durch Menschen. Sie verführen sogar die Nationen/Heiden mit ihren Lügen. Sogar jetzt erinnern wir uns wieder wie am 1.Mai, spät Abends die Nachricht kam, das Hitler tot war; und wie am 1.Mai, spät Abends, die Nachricht kam das jemand in Pakistan tot war - dunkle Mächte wirken heute genau wie vorhergesagt, aber viele könnens nicht glauben, sie befinden sich zu Dicht in den Ereignissen und müssen warten bis sie es sich von etwas weiter entfernt wieder anschauen können. Der Satan und seine inneren Kreise täuscht, lügt, und betrügt immerzu. Die vielen Kirchen in der Welt vereinen sich, Gott sagt, kommt heraus aus der Welt, den weltlichen Kirchen, Offb. 18:4.

    Warum haßt der Teufel alle außer sich selbst? Er haßt alle, da er es so haben will das du, wir Menschen, für ihn sterben - so ganz anders als Jesus - der für uns starb damit wir leben können. So, wie kann es sein das Menschen Jesus ablehnen der Leben, ewiges Leben, gibt und lieber dem Teufel dienen? Es ist so, da sie seinen Lügen glauben und da sie, und wir alle, Sünder sind, von denen einige sich entschieden, Sünder zu bleiben, da sie ihre Sünden mehr lieben als Jesus, auch da Glaube an Gott für sie schwer ist, da sie Gott nicht lieben aber nur sich selbst.

    Es ist ihr Bestreben die ganze Welt zu einer Schlacht gegen wen zu vereinigen?

    Zu einer Schlacht gegen Gott.

    Wir können deshalb wohl sagen, das es kein Zufall ist, das Gott drei Engel sendet der Welt Botschaften zu bringen, und das wir Gott Vater, Sohn, und den Heiligen Geist haben, und Gottes Gegner haben drei gefallene Geister oder Engel, den Drachen, das Tier, und den flaschen Propheten - und wie jeder von ihnen seine falsche Botschaft der Welt gibt.

    Es ist der Zweck der Gottesbotschaft die Welt vereint auf Gottes Seite zu bringen, und nach Offenbarung 16, ist es das Ziel der drei gefallenen Geister oder Engel, die Welt gegen Gott zu vereinen.

    Und so haben wir diese dreifachen Botschaften auf beiden Seiten der Auseinandersetzung. Gottes Seite versucht die Welt auf seine Seite zu bringen und das Ziel der Bösen ist es, sie unter ihren Banner zu stellen.

    Um diese drei Mächte zu verstehen, werden wir die Bibel studieren und herausfinden welche Stellen über solche Geschehnisse sprechen. Die beste Methode den Drachen, das Tier und den falschen Propheten zu studieren, die vereint Babylon darstellen, welches die Welt gegen Gott vereint und sich doch später trennt, sogar auseinderfällt, sind die folgenden Berichte.

    Gottes Feinde im Alten Testament

    Der erste Bericht ist der über den Propheten Elias. Elias hatte wie viele Hauptfeinde?

    Er hatte hauptsächlich drei Feinde:

    1. König Ahab - ein böser König (1.König 16:33)
    2. eine Abgöttische Frau voller Hurerei und Zauberei - 2.König 9:22 - deren Name Isebel war.
    3. und die Propheten Baals die sich unter dem Einfluß Isebels befanden.

    An die Phönizier, das Volk ihrer Heimat, dachte König Ahab oft. Er heiratete die Tochter des Ethbaal von Sidon, die uns als Zezebel/ Isebel bekannt ist. Eine fleur-de-lis Knospe auf dem Kopf der Ägyptischen Göttin Isis. IHS: Isis, Horus, Set - Jesuiten Zeichen.Die Phönizier hatten Baal als ihren Gott der Sonne (2.König 23:5,11; Zephanja 1:4,5) und beteten ihn auf ihren Hohen Plätzen, und auf ihren Dächern an (Jeremia 32:35,29). Sie dachten Baal hatte Macht über ihre Ernten, Tiere, und Nachkommen, also weibliche Fruchtbarkeit (wie ein `fleur-de-lis'). Man verband Baal auch mit dem goldenen Kalb. Ihre Baaldienste waren wollüstig, 2.König 17:17; 21:5. Sie hatten mit Menschenopfern, mit Selbstverwundungen (1.König 18:28) und dem Küssen des Baalgötzen (1.König 19:18) zu tun.

    Unter diesen drei, (a) Ahab als der politische Herrscher, (b) die Hure Isebel und ihre Diener (c) die Baalspriester, war Isebel die zu fürchtende Person. Sie wirkte immer dafür den Baaldienst unter den Israeliten auszubreiten. Während Elia ihre Pläne zunichte brachte, befahl Isebel ihren Priestern den Propheten Gottes (1.König 19:2) umzubringen.

    Gottes Feinde im Neuen Testament

    Der zweite Bericht ist der über Johannes dem Täufer. Wir erinnern uns an die Worte Jesu, das Johannes wie Elia war, Matth. 11:14. Er hatte die gleiche Botschaft wie Elia. Die Abgötterei ihrer Zeit war die gleiche und Gott berief Johannes, um sein Volk für sich wieder zurück zu gewinnen.

    Wie viele Feinde hatte Johannes der Täufer?

    Laßt uns seine Geschichte betrachten.

    War dort ein König der sich gegen Johannes stellte?

    Ja, König Herodes.

    War dort eine hurerische Frau die mit dem König die Ehe brach und die Johannes haßte?

    Ja. Sie war Herodias, Matth. 14:3.

    Hatte Herodias eine Tochter die sie dazu benutzte ihre Ziele auszuführen?

    Ja. Sie hieß Salome (Josephus, Antiquities, Bk. XVII, ch. I, Sec. 3).

    Wie auch in der Zeit Elias, war die zu fürchtende Person Herodias, die hurerische Frau. In der Geschichte um Elia, war es Ahab, und nicht die Priester Baals, die Elias eigentlicher Feind waren. Alle diese konnte Isebel kontrollieren. Ein Unterschied zwischen der Geschichte Elias und der Johannes des Täufers ist, das es der dreifachen Verbündung der Letzteren gelang, Johannes zu töten.

    Am Ende aller Zeit finden wir wie sich solch eine Szene in Babylon wiederholt. Wir haben

    1. die Könige der Erde verbunden mit dem
    2. hurerischen Religionsystem die
    3. Töchter haben die ihre Pläne erfüllen helfen Gottes Volk zu töten.

    Wir wollen fragen, `Wie ist das möglich?'

    Um die Antwort zu finden, wer Babylon ist und wie es dazu kommen kann, müssen wir wieder das Alte Testament studieren. In dessen Seiten finden wir den Hintergrund für den Fall Babylons in Offenbarung 14, Vers 8.

    Das Alte Testament

    Laßt uns aber zuerst lesen wie Gott Seine Kirche Israel nennt. Er nennt sie eine schöne und zarte Frau, Jesaja 47:1; 5.Mose 28:56.

    "Die Tochter Zion ist wie eine schöne und lustige Aue." Jeremia 6:2.

    Wir lernen hier auch, das "Zion" ein anderer Ausdruck für `Israel' ist.

    Wir stellen also fest das Gott Israel so nennt, die `Tochter Zion,' die Schöne. Das Alte Testament lehrt das Gott sich mit Israel vermählte. "... du ... wie eine Frau, die einen Liebhaber findet und ihrem Mann untreu wird, so hast du, Israel, mir die Treue gebrochen." Jer. 3:19,20, GNB. Gott heiratete Israel am Berg Sinai. Dies sind die öffnenden Worte seiner Anrede,

    "Und Mose stieg hinauf zu Gott. Und der Herr rief ihm vom Berge und sprach: So sollst du sagen zu dem Hause Jakob und verkündigen den Kindern Israel: Ihr habt nicht gesehen, was ich den Ägyptern getan habe und wie ich euch getragen habe auf Adlerflügeln und habe euch zu mir gebracht.
    Werdet ihr nun meiner Stimme gehorchen und meinen Bund halten, so sollt ihr mein Eigentum sein vor allen Völkern; denn die ganze Erde ist mein.
    Und ihr sollt mir ein priesterlich Königreich und ein heiliges Volk sein. Das sind die Worte, die du den Kindern Israel sagen sollst. Mose kam und forderte die Ältesten im Volk und legte ihnen alle diese Worte vor, die der Herr geboten hatte. Und alles Volk antwortete zugleich und sprach: Alles, was der Herr geredet hat, wollen wir tun.."
    2.Mose 19:3-8.

    Dies ist der originale Heiratsvertrag. Gott sagte, `Ich will mit euch eine Heirat eingehen.'

    Was war die Antwort Israels?

    Sie sagten dazu.

    "... wir wollen es tun."

    Im Buch Hesekiel lesen wir es folgendermassen,

    "Und ich ging an dir vorüber und sah dich an; und siehe, es war die Zeit, um dich zu werben. Da breitete ich meinen Mantel über dich und bedeckte deine Blöße. Und ich gelobte dir's und begab mich mit dir in einen Bund, spricht der Herr Herr, daß du solltest mein sein." Hesekiel 16:8.

    Gott sagte, `Es war die Zeit um dich zu werben ....'

    Die `Ehe' fing schon ganz gut an. Später fiel Israel aber in Abgötterei. Gottes spezielles, eigenes Volk, das er bei Sinai geheiratet hatte, wandte sich dem Aberglauben, dem Götzendienst zu, jenen Heidnischen Religionen, die Gott als einen zornigen Gott ansehen, und nicht als einen Gott der `agape' Liebe.

    "... Menschenkind, offenbare der Stadt Jerusalem ihre Greuel ..." Hes. 16:2.

    Nach diesen Schriftstellen vollzog Gottes `Weib' Greuel.

    Was war das Problem?

    "Und dein Ruhm erscholl unter die Heiden deiner Schöne halben, welche ganz vollkommen war durch den Schmuck, so ich an dich gehängt hatte, spricht der Herr Herr." Hes. 16:14.

    Presentiert dies ein Problem?

    Das mag schon sein. Es könnte ein Problem darin liegen. Was ist es?

    "... dein Ruhm erscholl unter den Heiden deiner Schöne halben, welche ganz vollkommen war durch den Schmuck, so ich an dich gehängt hatte ..."

    Wessen Schönheit und wessen Herrlichkeit spiegelte Israel anfangs wieder?

    Sie spiegelte Gottes Herrlichkeit (Hebr. Ichabod) wieder, nicht ihre eigene ...

    Und doch berichtet die Bibel das Israel anfing Abgötterei zu treiben.

    Es wird aber noch schlimmer.

    Dies kommt im nächsten Text,

    "Aber du verließt dich auf deine Schönheit; und weil du so gerühmt warst, (und) triebest du Hurerei, also daß du dich einem jeglichen, wer vorüberging, gemein machtest und tatest seinen Willen." Hes. 16:15.

    Wir notieren die drei Hauptbegriffe,

    1. Israel trieb Hurerei
    2. sie wurde eine `Dirne'
    3. sie beging gemeine Sexuale Sünden

    Das ist aber nicht alles,

    "Sie haben auch Boten geschickt nach Leuten, die aus fernen Landen kommen sollten; und siehe, da sie kamen, badetest du dich und schminktest dich und schmücktest dich mit Geschmeide ihnen zu Ehren
    und saßest auf einem herrlichen Polster, vor welchem stand ein Tisch zugerichtet; darauf legtest du mein Räuchwerk und mein Öl."
    Hes. 23:40,41.

    In Hesekiel 16 klingt das so,

    "Du nahmst auch dein schönes Gerät, das ich dir von meinem Gold und Silber gegeben hatte, und machtest dir Mannsbilder daraus und triebst deine Hurerei mit ihnen." Hes. 16:17.

    Israel wird als eine schöne Frau beschrieben die sich mit allerlei Gold und Silber mit köstlichen Juwelen geschmückt hatte, aber nicht um Gott damit zu ehren, aber sich selbst.

    In dem Israel dies tut und sich so benimmt ist sie dem folgenden schuldig,

    1. sie begeht Abgötterei, sie
    2. begeht Greuel,
    3. sie wird eine Hure genannt

    So stellen wir fest,

    "Und in all deinen Greueln und Hurerei hast du nie gedacht an die Zeit deiner Jugend, wie bloß und nackt du warst und in deinem Blut lagst." Hes. 16:22.

    Wir erinnern uns daran, das Israel treu, und in ihrer Jugendzeit in guter Verbindung mit Gott stand. In der ersten Zeit ihrer Heirat ging alles gut zu. Sie vergaß aber die Zeit ihrer Jugend. Und "... warst bloß und nackt in deinem Blut ..."

    Du erinnerst dich nicht daran als ich dich aufhob, als du so vereinsamt dalagst, als du noch Sklave in Ägypten warst.

    Du kannst dich nicht an diese guten, alten Tage erinnern, als ich kam, um dich zu retten ...

    Notiere bitte wie Israel anfing Greuel zu begehen. Sie tat es in dem sie ungesetzliche Verbindungen mit den weltlichen Königen aufnahm.

    Wir lesen das folgende,

    "Darnach triebst du Hurerei mit den Kindern Assur und konntest des nicht satt werden; ja, da du mit ihnen Hurerei getrieben hattest und des nicht satt werden konntest, machtest du der Hurerei noch mehr bis ins Krämerland Chaldäa; doch konntest du damit auch nicht satt werden." Hes. 16:28,29.

    Das will einfach sagen, statt die treue Braut Gottes zu bleiben beging Israel jetzt Greuel mit den Königen der Nachbarländer ihrer Zeit und übernahm ihre Sitten und Gebräuche. Israel lernte von ihnen, nicht wie zur Zeit Salomos, als die Könige von Salomo lernten, 1. König 4,29-34.

    Es wird endlich so schlecht, das, wenn Gott über sein eigenes, auserwähltes Volk spricht, er in den nächsten Versen sagt,

    "Wie soll ich dir doch dein Herz beschneiden, spricht der Herr Herr, weil du solche Werke tust einer großen Erzhure." Hes. 16:30.

    Dies sind tatsächlich starke Worte. Das Wort Erzhure bedeutet sie war eine sehr harte, unverbesserliche Hure. Gott nennt sein vorgeblich eigenes Volk eine "Erzhure" weil sie sich so benimmt und schmückt, um die Völker zu sich zu locken, Gott aber nicht die Ehre gibt. Sie beweist damit, das sie eine untreue Frau zu Gott ist.

    Und tatsächlich lesen wir,

    "Du Ehebrecherin, die anstatt ihres Mannes andere zuläßt!" Vers 32.

    Was tat Israel hier?

    Sie fand andere Liebhaber. Andere als den Herrn.

    War sie nicht einst zum Herrn verheiratet gewesen?

    War sie nicht einst dem Herrn treu gewesen?

    Sie war das schon. - Aber jetzt verließ sie den Herrn und wurde eine `Dirne', wie sie die Bibel auch nennt.

    Diese Schriftstelle spricht nicht über die Ägypter, die Assyrer, die Philister oder die Babylonier. Sie spricht über jene die vorgeben Gottes erwählte Volk zu sein.

    Notieren sie bitte die folgenden Texte,

    "nicht, wie der Bund gewesen ist, den ich mit ihren Vätern machte, da ich sie bei der Hand nahm, daß ich sie aus Ägyptenland führte, welchen Bund sie nicht gehalten haben, und ich sie zwingen mußte, spricht der Herr." Jer. 31:32.

    Die Situation wird sogar noch schlechter. Gott gab Israel das Heiligtum, und Gott gab Israel auch den Sabbat.

    Weißt du was Israel, Gottes Volk, mit dem Heiligtum und Sabbat taten?

    Hier steht es,

    "Überdas haben sie mir dies getan: sie haben meine Heiligtümer verunreinigt dazumal und meine Sabbate entheiligt." Hes. 23:38.

    Ja, ist das so schlecht wie es gehen wird?

    Nein! Es wird noch schlechter!

    Wisst ihr auch, das diese Hurerin tatsächlich Gottes treue Nachfolger in Israel erschlägt?

    Wir lesen darüber so,

    "Darum werden sie die gerechten Männer strafen, die das Recht vollbringen, wie man die Ehebrecherinnen und Blutvergießerinnen strafen soll. Denn sie sind Ehebrecherinnen, und ihre Hände sind voll Blut." Hes. 23:45.

    Was tat Israel? Diese `Dirne' erschlug Gottes treue Leute in ihrem eigenen Volk.

    Sie tut es aber nicht alleine. Sie hat Töchter die ihr helfen.

    "Also will ich der Unzucht im Lande ein Ende machen, daß alle Weiber sich warnen lassen und nicht nach solcher Unzucht suchen." Hes. 23:48.

    Und wir lesen weiter,

    "So wahr ich lebe, spricht der Herr Herr, Sodom, deine Schwester, samt ihren Töchtern hat nicht so getan wie du und deine Töchter." Hes. 16:48.

    Hat Gottes Kirche Töchter, die solche Greuel und Übel begingen? Vergossen sie unschuldiges Blut?

    Nach dem biblischen Bericht ist es das genau was sie taten, und so erinnern wir uns daran das Regierungen alleine kaum Menschen um ihres Glaubens willen verfolgen. Geschichte zeigt, nur wenn eine Regierung sich mit einer Religion vereint kann so was stattfinden. Das ist es was wir jetzt wieder in der Welt in schnell zunehmendem Maße beobachten können. Die Trennung von Staat und Kirche geht ihrem Ende entgegen. Diese sollte aber in allen Ländern gelten. Die Bibel lehrt mit Hilfe der Zehn Gebote, das solch eine Trennung wichtig ist, 5.Mose 4:13. Die ersten vier Gebote sind zwischen uns und Gott 5.M. 6:4-6, die anderen sechs, sind zwischen uns und unseren Mitmenschen, 3.M. 19:18. Der Staat hat kein Recht Gottes vier Gebote aufzuzwingen, sie können nur die anderen sechs Gebote gesetzlich festlegen, um Ordnung im Land zu erhalten. Daniel Kapitel drei lehrt das der Staat nicht befehlen kann, welche Religion wir pflegen wollen; Kapitel sechs lehrt, das der Staat nicht befehlen kann, welchen Gott wir `wie' anbeten. Jesus wurde zum Tod am Kreuz verurteilt, nicht weil er die Gebote fünf bis zehn brach, aber weil sie dachten, das er die Gebote 1 bis 4 brach, Jene Gesetze die man nur in den Synagogen (Kirchen) lehren (nicht aufzwingen) sollte, Mt. 22:15-21, 34-40; Mk. 2:7; Joh.10:33; 9:16; 19:6,7.

    Was versprach Gottes Wort aber in solch einem Fall Israel, seinem vorgeblichen Volk, anzutun?

    Hier steht es,

    "So spricht der Herr Herr: du mußt den Kelch deiner Schwester trinken, so tief und weit er ist; du sollst zu großem Spott und Hohn werden, daß es unerträglich sein wird." Hes. 23:32.

    Zur Strafe muß Israel was trinken?

    Sie muss den Kelch trinken.

    Und wenn du das ganze Kapiel 23 liest, wirst du finden das Gott Israel sagt, daß, indem Israel den Kelch trinkt, trinkt sie wirklich den Kelch des Zornes Gottes.

    Wie erfüllte sich das aber?

    Auf diese Weise,

    "Und ich will dich in ihre Hände geben (die Könige mit denen sie ihre Untaten beging), daß sie deine Götzenkapellen abbrechen und deine Altäre umreißen und dir deine Kleider ausziehen und dein schönes Gerät dir nehmen und dich nackt und bloß sitzen lassen." Hes. 16:39.

    Ein wichtiger Bibeltext der für uns die Einleitung zu Offenbarung 17 ist.

    Dieser Text beschreibt wie Gottes Zorn sich gegen sein untreues Volk offenbaren wird.

    Wir finden hier kein schönes Bild beschrieben, keine rosige Zukunft aufgezeigt. Es ist keine gute Botschaft für Gottes heutiges Volk. Genau so wie damals wird Gottes Volk auch seine Strafe finden.

    Was ist der Zorn Gottes?

    Ist der Zorn Gottes so wie der Zorn des Teufels?(Joh. 3:36; Kol. 3:4-6; Offb. 14:10,19; 12:12) Oder ist der Zorn Gottes so wie der Zorn der Menschen? Ist Gott nicht ein Gott der Liebe? So, was für ein Zorn kann von Liebe kommen? Ist Gott Liebe und auch etwas anderes als Liebe? Was ist die Antwort dazu?

    Die Antwort ist, das alles, das von Gott kommt, kommt, da er unser "abba" liebevoller himmlischer Vater ist und er uns liebt. Die Liebe Gottes besteht aber aus zwei Prinzipien, Gerechtigkeit und Gnade. Der Satan versucht immer wieder diese zwei von einander zu trennen; da, wenn Gott nur Gerechtigkeit ist, sie Ihn hassen würden, da sie dann denken, das Er wie ein Teufel wirkt der letztere der immerzu auf uns mit seinem Finger zeigt und behauptet, das wir Sünder sind und deshalb nicht gerettet werden können; das wir niemals dort sein sollten, wo er vor seinem Fall einst lebte. Wenn Gott aber nur Gnade ist, würden die Menschen denken, das Er wie ein Weihnachtsmann ist, was zu fortwährender Auflehnung gegen Gott und vermessenes sündigen führen würde, und die Menschen dann verloren wären. Deshalb versucht der Teufel die Gerechtigkeit und Gnade Gottes immer zu trennen.

    Wann zeigte Gott seine Liebe jemals?

    Am Kreuz auf dem Jesus starb wo sich "... Güte und Treue einander begegnen, Gerechtigkeit und Friede sich küssen," Psalm 85:11, schon vor so langer Zeit.

    Wie können wir die Gerechtigkeit Gottes am Kreuz erkennen?

    Da der Zorn Gottes dort auf Ihn selbst fiel, auf den Sohn Gottes - und der Vater dort auch litt mit Seinem Sohn, 1.Petr. 2:24.

    Es verhält sich dann also so, das der Zorn Gottes auf Ihn selbst fällt, da dies die leichtere Lösung zweier großer Übel war.

    Was waren die zwei Übel?

    Eines der Übel war der Zorn Gottes, wie der auf Jesus fiel.

    Was war dann das andere, weniger schwere Übel?

    Gab es einen Ausweg? Würden Sie denken, wenn Gott die ganze Welt vernichtet hätte, wäre das ein größeres Übel, als Seinen Sohn auf einem Kreuz einen fürchterlichen Tod sterben zu lassen?

    Was ist die Antwort? Die Antwort ist, "Ja!" Warum?

    Denn, "... also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben." Joh. 3:16.

    Gott wählte Seinen Tod als ein kleineres Übel als die ganze Welt zu vernichten - das ist Liebe - Liebe und Gnade zusammen in Jesus, dem Schöpfer des Himmels und der Erde.

    So sehen wir ein, das der Zorn Gottes nichts mit dem Zorn des Teufels zu tun hat. Nichts. Wir können die beiden nicht miteinander vermischen. Der Zorn Gottes ist nicht rot-heißer, wütender Zorn wie wir ihn hier auf der Sündenschweren Erde kennen. Der Zorn des Teufels versucht sogar immerzu seine eigenen Nachfolger zu zerstören, da er nur sich selbst liebt. Der Teufel und seine gefallenen Engel lieben sich auch nicht, da Liebe nur von Gott kommen kann.

    Der Zorn Gottes offenbart sich darin, wie lange er immer und immer wieder versucht uns Menschen auf Seine Seite zu bringen. Er möchte gerne alle Menschen erlösen, wird aber nicht den Frieden im Himmel in Gefahr bringen, und unbußfertige Menschen hinein lassen, Nah. 1:9. Er zahlte einen hohen Preis für die Erlösung Seiner Heiligen, sie trotz vieler Schwierigkeiten, zu erlösen.

    So, in diesem Sinn sind "der Zorn Gottes" und "der Zorn des Lammes" das gleiche - die reale Einsicht, das einige Frauen und Männer die freie Gabe der Erlösung ablehnen und nicht mit ihrem kurzen Leben in Sünde eintauschen wollen. Sie wollen Gottes Botschaften, Sein Testament für uns Sünder, nicht durch denken. Sie wollen keine Zeit mit Ihm in Seinem Wort verbringen - und so stimmen sie Gott traurig - eine Reaktion die in der Bibel der Zorn Gottes und des Lammes genannt wird. Das `Lamm,' "Immanuel" (Matth. 1:23) das Jahrelang durch Menschen schlecht behandelt, geschlagen und zornig bezweifelt wurde, bis Gott endlich diese unverbesserlichen Leute alleine lässt, da die Haushalter das so wollten, Luke 16:14-31.

    Gott übernimmt den "Zorn" selber statt ihn dem Teufel aufzuerlegen, da die Menschen Ihn sonst in der Furcht des Zornes Gottes anbeten würden.

    Stellt es euch so vor. Denkt wie alle sündenlosen Einwohner der himmlischen Welten mit Unwillen auf die Menschen schauen, die das Werk Gottes, ihre Mitmenschen, zu dem höchsten Grade der Erniedrigung gebracht und in Verfolgungen den Tieren gleichstellten. Bekenntliche Nachfolger des Heilands, dessen Mitleid beim Anblick menschlicher Leiden stets erregt wurde, beteiligten sich mit ganzem Herzen an dieser schrecklichen Sünde und handeln mit Sklaven und den Seelen der Menschen. Menschliche Pein wird von Ort zu Ort gebracht, gekauft und verkauft. Die Engel haben alles berichtet, es steht in dem Buche geschrieben. Die Tränen der frommen Leibeigenen, seien es Väter, Mütter, Kinder, Brüder oder Schwestern, sind alle im Himmel aufbewahrt. Gott wird seinen Unwillen nur noch kurze Zeit zurückhalten. Sein Zorn brennt in ihm gegen dies Volk und besonders gegen die Religionsgemeindschaften die Gottes Liebe nicht kennen, die diese schrecklichen Handel gutgeheißen und sich selbst daran beteiligt haben. Solche Ungerechtigkeit, solche Unterdrückung, solche Leiden werden von vielen der vorgeblichen Nachfolger des demütigen, sanften Jesus gleichgültig betrachtet, und manche von ihnen können mit boshafter Befriedigung diese unbeschreibliche Seelenangst auferlegen und wagen es dennoch vorzugeben, Gott anzubeten. Es ist nur Heuchelei; Satan frohlockt darüber and macht Jesu und seinen Engeln Vorwürfe über solchen Widerspruch und sagt mit teuflischem Triumph: "Das sind Christi Nachfolger!", 2.Tim 3:12,13.

    Niemand unter uns sollte diese Botschaft als unwichtig betrachten. Sowas wird sich wiederholen. Es fordert uns auf mehr zu beten. Mehr für andere zu beten gibt Gott guten Grund tiefer in Satan's Bereich vorzudringen. Wenn wir mehr für andere beten bemerken wir auch die unendliche Barmherzigkeit die Gott für uns hat. Wir lernen auf diese Weise, wie man den Segen Gottes denen zustellen kann, die uns verfluchen, und auch jenen, die uns schlecht behandeln, Lk. 6:28.

    Lasst uns noch einmal sehen was wir studiert haben.

    Wir haben,

    1. diese Frau, Gottes Gemahlin, die er bei Sinai heiratete,
    2. während ihrer Jugendzeit ging es gut, dann aber
    3. verließ sie Gott und beging Greuel,
    4. sie lernte Böse Dinge,
    5. sie beging untreue Taten mit Nachbarkönigen,
    6. sie wurde eine Hurerin und
    7. sie schmückte sich mit teuren Schätzen,
    8. sie wollte ihre Aufmerksamkeit und Neid erregen,
    9. sie wurde eine unkluge Hurerin,
    10. sie wurde ihrem Ehemann untreu,
    11. sie zertrat Gottes Heiligtum und Gottes Sabbat
    12. sie vergoß unschuldiges Blut wie es auch ihre Töchter vorgossen

    Und Gott sagte, weil du dies getan hast mußt du den Kelch des Zornes Gottes trinken wie es geschehen wird durch die Könige mit denen du Unzucht triebst, die sich aufmachen werden und zu dir kommen, um dich zu zerstören.

    Warum schilderte Gott alle diese Einzelheiten im Alten Testament?

    Weil, wie wir schon sagten, sich dies wieder ereignen wird.

    Wir schauen uns die Zustände unserer Zeit (2007) an und erkennen gleiche Situationen. Größer werdende Scharen von Menschen erkennen das Ereignisse wieder solchen Zuständen zustreben.

    Was meinen wir damit?

    Wir werden uns jetzt mit Offenbarung 12 befassen, um dies zu erklären.

    Das Neue Testament

    In Offenbarung 12 lesen wir wie Gott seine Altestamentliche Kirche mit einer Frau vergleicht,

    "Und es erschien ein großes Zeichen im Himmel: ein Weib, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt eine Krone von zwölf Sternen." Offb. 12:1.

    Was stellt diese Frau dar?

    Sie versinnbildet Israel.

    Wieviel Sterne befinden sich in ihrer Krone?

    Zwölf Sterne. Warum zwölf Sterne?

    Die zwölf Stämme Israels. Niemand soll ausgelassen werden.

    Du magst sagen, `Warum können es nicht die zwölf Apostel sein?

    Einfach. Weil der nächste Vers sagt, das sie mit einem Kind schwanger ist und das dieses Kind Jesus ist. Er wird noch nicht als geboren geschildert.

    Das ist auch der Grund warum die Frau nicht die Neutestamentliche Kirche sein kann denn die Apostel erscheinen noch nicht in der Szene.

    Aber aus diesem Grund ist das Weib Israel. Gottes Kirche wird noch mit einer Frau verglichen. - Wir sehen aber bald, das wir im Neuen Testament mit der gleichen Frau zu tun haben.

    Nun gut. Einige Leute sagen das ein Unterschied zwischen Israel und der Kirche besteht. - Israel ist eine Menschengruppe, die Kirche eine andere. - Offenbarung 12 unterstützt nicht diese Ansicht.

    In diesem Kapitel erwartet die Frau ein Kind, da es nocht nicht geboren ist muss sie die altestamentliche Kirche mit den zwölf Sternen darstellen. Und dann lesen wir, wie das Kind jetzt geboren ist und zum Thron hinauf fährt, das ist die Himmelsfahrung Jesu, seine Auferstehung bleibt unerwähnt, und dieselbe Frau muß für 1260 Jahre in die Wildnis fliehen. Diese Wildnis ist ein Symbol für Verborgenheit und Zurückgezogenheit. Das bedeutet das am Ende der Zeit, die Römische Macht geheim mit den Herrschern in der Welt zusammen wirkt, um ihre Ziele zu erreichen. Das war auch so während des zweiten Weltkriegs. Nach Berichten von Pentagon Personal und einem Stenographer flossen alle für die Amerikanischen Truppen bestimmten Gelder damals durch den Vatikan.

    Ist sie die gleiche Frau?

    Ja!

    Ist sie die gleiche Kirche?

    Ja! Sie ist die gleiche Kirche. - Der einzige Unterschied ist dieser, zuerst hatten wir es mit der altestamentlichen Kirche zu tun, und jetzt mit der Kirche oder Gemeinde des Neuen Testaments!

    So lernen wir auch, das im Neuen Testament die Verbindung Jesu mit seinem Volk mit einer Ehe verglichen wird.

    "Ihr Männer, liebet eure Weiber, gleichwie Christus auch geliebt hat die Gemeinde und hat sich selbst für sie gegeben." Eph. 5:25.

    Wir stellen also fest, das im Neuen Testament das gleiche Sinnbild von Mann und Frau in einer Ehe für die Gemeinde Gottes angewandt wird.

    Der folgende Text spricht auch darüber,

    "Denn ich eifere um euch mit göttlichem Eifer; denn ich habe mich vertraut einem Manne, daß ich eine reine Jungfrau Christo zubrächte." 2. Kor. 11:2.

    Gott spricht über sein Volk als eine Braut. Und so sind unsere Fragen die gleichen wie wir sie in den Situationen im Alten Testament fragten.

    Wie fing die Verbindung zwischen Jesus und der neuen Gemeinde an?

    War sie am Anfang eine reine Kirche?

    War sie eine lebendige und wachsende Kirche?

    War sie der Botschaft Gottes treu?

    Die ersten zwei Kapitel in der Apostelgeschichte sprechen darüber bejahend. - Am Anfang ihrer Ehe zwischen Jesus und Seiner Gemeinde am Pfingsttag, befand sich die Gemeinde in naher Verbindung mit Jesus.

    Sie fing an als Eroberer zu erobern. Sie war rein. Ihre Botschaft und ihre Lebensweise waren rein.

    Was geschah aber nach einiger Zeit?

    Was geschah wird in der Bibel der große Glaubensabfall genannt, während dessen die Kirche ihre originale Reinheit verlor. Ihre ursprüngliche Lehren, jetzt, im zweiten Jahrhundert und weiterhin, während der Zeit des dunklen Mittelalters, verblichen. Gottes Wahrheiten wurden vergessen, weil die Bibel wie ein Licht auf einem dunklen Weg ist und wenn man sie nicht liest, studiert und befolgt, Dunkelheit über das Land kommt. Und so kam Dunkelheit in die Kirche.

    Und die Gemeinde, die zuerst mit Jesus begraben und rein war, geriet in ihren eigenen Abfall vom Glauben. Ein Abfall der endlich in Offenbarung 17 seinen Höhepunkt erreichen wird.

    Lasst uns nun Offenbarung 17 studieren und auf die deutlichen parallelen zwischen den vielen Verbindungen zum Alten Testament achtgeben.

    Wir studierten das Alte Testament, da die Offenbarung tausend Anspielungen dazu enthält. Niemand kann die Offenbarung verstehen, wenn sie nicht zuerst das Alte Testament gut kennen.

    Wir erinnern uns darum wieder an all die vielen Sünden die Israel beging und die wir tabelierten, und wie sie damals den Kelch des Zornes Gottes trinken mussten und die Könige der Erde sich gegen Israel wandten - all dieses wird sich am Ender aller Zeit wiederholen.

    Frage: Wenn es im AT Gottes angebliche Kirche war die von Ihm abfiel, wer ist es dann am Ende der Zeit?

    Viele denken heute, wenn wir über Babylon sprechen, meinen wir die Muslims, oder Iran und dessen Regierung. - Vorher dachte man an Sadam Hussein.

    Solche Leute sehen sich nach einer Macht um, die sich in der ungefähren Gegend befindet.

    Wir sollten aber einsehen, das die Offenbarung in Wirklichkeit über ein abgefallenes, religiöses System spricht, und nicht über eine einzige Person, eine Stadt, oder einen einflußreichen Theologen oder Geistlichen.[500]

    Die Offenbarung spricht über ein Christliches, religiöses System, das einst in einer Ehe mit Jesus verbunden war, seitdem aber eine Hure wurde.

    Es ist eine Hure, die Lehren entgegen denen der Ersten Engelsbotschaft lehrt.

    Und wir stellen das sogleich ganz klar dar.

    Hier folgt unser erster Bibelvers dazu,

    "Und es kam einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen hatten, redete mit mir und sprach zu mir: Komm, ich will dir zeigen das Urteil der großen Hure, die da an vielen Wassern sitzt." Offb. 17:1.

    Finden wir hier wieder eine Hure in der sich entwickelnden Geschichte der Offenbarung?

    Die Antwort ist ein absolutes Ja!

    Wo befindet sich aber diese Hure oder ihr Sitz?

    Wir lasen, das sie

    "... an vielen Wassern sitzt."

    Was bedeutet das?

    Das sie sitzt, bedeutet, das sie kontroliert.

    Sie stellt ein regierendes System dar.

    Wo regiert sie?

    An vielen Wassern.

    Was bedeuten diese Wasser?

    So lesen wir auch das folgende und bemerken die Ähnlichkeit mit der Ersten Engelsbotschaft,

    "Und er sprach zu mir: Die Wasser die du gesehen hast, da die Hure sitzt, sind Völker und Scharen und Heiden und Sprachen." Offb. 17:15; auch Jes. 17:12.

    Dies sind die gleichen Ausdrücke die wir auch in der Ersten Engelsbotschaft bemerkten.

    Tut diese Frau das Gegenteil dessen, was wir in der Ersten Engelsbotschaft lasen?

    Versucht sie die Menschenmassen der Welt zu kontrolieren, im Gegensatz zu Gott, der versucht die Welt auf Seine Seite zu bringen und ihnen dazu die Erste Engelsbotschaft verkündigen läßt?

    Wir stellen also fest das beide, die Hure und Gott, die Welt kontrolieren wollen.

    Wir lasen, wie sie über alle Völker, Scharen, Heiden und Sprachen Einfluß ausüben wollen - Gott mit der Ersten Engelsbotschaft und der Drache, Teufel oder die teuflisch beeinflusste Macht durch Babylons Wein.

    Der Wein ist der genaue Gegenteil der Ersten Engelsbotschaft.

    Das muss nach den Worten der ersten Engelsbotschaft bedeuten das Babylon lehrt,

    das die Toten nicht wirklich Tod sind, (wenn sie schon im Himmels sind, warum ein Gericht?) ,
    das der Sabbat nicht wirklich der siebte Wochentag ist, (im Allerheiligsten war die Bundeslade mit den Gesetzestafeln)
    sie lehren nicht, das wir uns jetzt in der Stunde von Gottes Gericht befinden, (Yom Kipur war im AT ein Tag des Gerichts, im NT eine Zeitspanne)
    sie lehren aber das Gottes Gesetz ans Kreuz genagelt wurde, (Jesus starb da Gottes Gesetz immer gültig ist)
    das es wirklich nichts ausmacht was wir in unseren Mund nehmen, (wir müssen uns von Gewohnheitsformierenden Drogen und ungesunden Dingen frei halten)
    das Gesundheitsgesetze nicht so notwending sind, (Der Heilige Geist Gottes wird nicht in unsauberen Herzen wohnen die Gottes Gesundheits förderende Prinzipien unbeachtet lassen.)

    Aus diesem verstehen wir, das der Wein Babylons eine der Ersten Engelsbotschaft entgegengesetzte Botschaft darstellt.

    Wundern sie sich noch, was oder wer dieses System ist?

    Frage: Muss es eine Weltweite Kirche sein? Warum?

    Weil sie an vielen Wassern, Nationen und Sprachen sitzt, Offb. 17:1.

    Ist sie eine Kirche oder eine andere Organisation?

    Wie können wir das feststellen?

    Sie wird als eine Frau dargestellt. In der Bibel ist eine Frau das Sinnbild für eine Kirche.

    Was für eine Kirche ist sie?

    Sie ist eine Hurische Kirche.

    Hatte sie einst eine gute Verbindung mit Jesus?

    Ja. Später fiel sie aber vom reinen Glauben ab und wurde eine `Dirne'.

    Was tut diese Hure? - (Hes. 23:48) - Mit wem? ... Sie beging Unzucht mit den Königen der Erde...." (Hes.16:2ff)

    Nimmt sie an den Angelegenheiten der politischen Systeme der Welt teil?

    Ist sie eine Kirche, die an politischen Entscheidungen aller Nationen, Zungen und Völkern der Welt teilnimmt (Offb.17)?

    Fanden wir im AT das Israel die gleiche Erfahrung hatte?

    Das sie mit den Königen ihrer ganzen Welt Unzucht trieb und ihre Sitten und Denkweisen nachahmte (Jer. 51:6,7)?

    Ja und ja.!

    Laßt uns weiter lesen,

    "Und das Weib ... hatte ... an ihrer Stirn geschrieben einen Namen, ein Geheimnis: Die große Babylon, die Mutter der Hurerei und aller Greuel auf Erden." Offb. 17:4,5.

    Was ist der Name dieses religiösen Systems? Nun, mögen einige sagen, die Frau die hier im siebzehnten Kapitel beschrieben wird ist eine Hure, sie hat aber keine Beziehung zur Zweiten Engelsbotschaft!

    Es gibt hier aber doch eine Verbindung mit der Zweiten Engelsbotschaft. Laßt uns noch einmal Vers 5 lesen.

    "Und ... an ihrer Stirn geschrieben einen Namen, ein Geheimnis: Die große Babylon" und was? - "... die Mutter der Hurerei ..."
    Wer unter ihnen hörte jemals von einer Mutter die keine Kinder hatte? Man nennt eine Frau nicht Mutter, wenn sie niemals Kinder hatte.

    Sie hatte Töchter, da sie die Mutter von Hurerinnen (weiblich) war.

    Es steht also fest das diese Mutter Töchter hatte, die sicherlich von ihr innerhalb des Ablaufs ihrer Existenz `geboren' wurden. Es steht fest, das sie eine Mutter war, das sie Töchter hatte, das sie jetzt Babylon genannt wird, und dann...

    "... ein Geheimnis: Die große Babylon, die Mutter der Hurerei und aller Greuel auf Erden." Offb. 17:5.

    Diese `Mutter' begeht Greuel.

    Klingt das so, was wir im AT über die Geschichte Israels lasen?

    Spricht dies über irgendein Mohammedanisches Land in dem es keine Christliche Religion gibt?

    Spricht es über die Hindus, oder die Buddisten?

    Natürlich nicht, die behaupteten niemals die Gemahlin (Kirche) Gottes zu sein.

    Sie konnten niemals Ehebruch begangen haben, denn sie waren nie mit dem Herrn in solch einer Verbindung.

    Das ist aber noch nicht alles. Es gibt noch mehr das wir entdecken werden.

    Gibt acht was wir jetzt finden werden,

    "Und das Weib war bekleidet mit Purpur und Scharlach und übergoldet mit Gold und edlen Steinen und Perlen ..." Offb. 17:4a.

    Lasen wir so etwas ähnliches nicht auch über Israel im AT? (Hes. 16:17,39; 23:26; Hoesea 2:13)

    Ja. Wir sind gezwungen einzusehen, das wir es hier mit gemeinsamen Merkmalen zwischen Israel und Babylon zu tun haben.

    Die Bibel berichtet noch mehr,

    "... und hatte einen goldenen Becher in der Hand, voll Greuel und Unsauberkeit ihrer Hurerei." Vers 4b.

    Was hat sie in ihrem Becher? - Ihre Hurerei - ihren Wein! - Falsche Lehren.

    Wem gibt sie den Wein? Sie gibt den Königen und Einwohnern der Erde den Wein, Vers 2.

    Ist dies ein blutdurstiges System?

    Hat sie Schuld auf sich geladen indem sie während ihrer Geschichte Gottes Volk umbrachte?

    Das ist schon ganz wahr!

    Wir lesen,

    "Und ich sah das Weib trunken von dem Blut der Heiligen und von dem Blut der Zeugen Jesu. Und ich verwunderte mich sehr, da ich sie sah." Offb. 17:6.

    Was haben wir bisher also entdeckt?

    01. wir sahen eine Frau, welches die Kirche darstellt,

    Was für eine Frau?

    02. eine hurerische Frau, eine große Hurerin,

    Wo sitzt sie?

    03. an vielen Wassern, Sprachen und Menschen, überall in der Welt,

    Muss dies ein weltweites System darstellen? Ja! Das ist schon wahr!

    Ist dies ein System das mit der Politik der Welt zu tun hat? - Ja, auch dazu,

    04. sie treibt Unzucht mit den Königen der Erde,

    Ist sie auch die Mutter von Töchtern die ihr geboren wurden? Ja.

    Gibt sie den Wein oder ihre Lehren an die Nationen statt ihnen die Gott offenbarte Erste Engelsbotschaft zu bringen?[710] Wir müssen dies auch bejahend beantworten.

    Benutzt sie überall über ihren Körper Juwelen und kostbare Steine? Ja.

    Wurde sie vom Blut der Heiligen betrunken? Ja.

    Ist dies ein abgefallenes religiöses System? Ja. Es muß solch ein System sein aufgrund von dem was wir im AT lasen.

    Im AT war es Israel, Im NT ist es eine Kirche. Ist das wahr? - Ja.

    Wie konnte so etwas aber geschehen?

    Frage: Als Jesus zum ersten mal in diese Welt kam, befand sich Israel damals in einem abgefallenen Zustand ihrem Gott gegenüber?

    Jene, die vorgaben das sie Gottes Volk waren: befanden sich ihre verantwortlichen Führer in offener Sünde gegen Gott?

    Sahen wir, das sie sich gegen die Aussagen der Heiligen Schrift wandten?

    Wandten sie sich auch dagegen Gottes Wort richtig auszuleben? Ja, und Ja, sie taten das - in solch einem Ausmaß, das, als Jesus kam, sie Ihn nicht erwarteten und erkannten, sie .... Was taten sie? Sie lehnten Ihn ganz und gar ab! (Mt. 27:22-50)

    Ist es dann auch möglich, das vor dem Zweiten Kommen Jesu, jene, die vorgeben Gottes Nachfolger zu sein, sich in solch einer gleichen Situation befinden werden?

    Das sie nicht die Wahrheiten in Gottes Wort lehren werden?

    Sie lehren auch nicht die im Wort Gottes nieder geschriebenen Lebensweisen! Wir sollten uns immer an diese Worte erinnern, "Kaufe die Wahrheit, und verkaufe sie nicht, Weisheit, Zucht und Verstand." Spr. 23:23

    Und wenn Jesus zum zweiten Mal wiederkommt, kommt er zu seinem eigenen Volk, und sie werden Ihn nicht in erwartender Bereitschaft empfangen ...

    Wir fragen uns und Sie, `Ist das möglich?'

    Es ist aber nicht nur möglich, aber sicher, denn der Teufel schläft nie. Derselbe Teufel, der die politischen Führer zur Zeit des ersten Kommens Jesu überlistete, ist derselbe Teufel - immer noch wohlauf - der schon weiß, das seine Zeit jetzt kurz ist und er ist deshalb voller Ärger.

    Und trotz all dieser Parallelen, in der Bibel schriftlich dargestellt, hören wir viele Christen sagen, das die Mohammedaner unsere größten Feinde sind, - vielleicht auch die Hindus oder Buddisten und die weltlichen Humanisten.[715]

    Liebe Leser. Laßt uns nicht vergessen, das durch die gesamte, geschichtliche Zeit, die hauptsächlichsten Feinde des Volkes Gottes waren immer andere Menschen, die vorgaben auch an Gott zu glauben!

    Wer tötete Abel?

    Sein eigener Bruder tötete ihn aufgrund der Frage, wie wir Gott dienen sollen. Was für einen Gottesdienst wir pflegen sollen.

    Wer brachte die Propheten in altestamentlicher Zeit um?

    Ihre eigenen Volksgenossen, zu denen sie gesandt waren, taten es.

    Wer tötete Jesus?

    Tja, einige antworten, unsere Sünden nahmen sein Leben.

    Das ist schon wahr, wer aber berief sich auf die staatliche Macht, die Hinrichtung Jesu auszuführen?

    Es waren die politisch-religiösen Führer in Israel.

    Wer verfolgte Gottes Volk jahrhundertelang im Mittelalter?

    Die Staatskirche, die behauptete, die Kirche Jesu Christi zu sein - das ist der Grund warum Jesus sagte, "Sie werden euch in den Bann tun. Es kommt aber die Zeit, daß wer euch tötet, wird meinen, er tue Gott einen Dienst daran." Johannes 16:2.

    Liebe Leser, die gegenwärtigen Bestrebungen Kirche und Staat zu vereinigen sind verhängnisvolle Zeichen das wir unsere Erlösung sicher stellen sollten, und uns dazu innerlich anschicken, den kommenden Sturm auszustehen.[720]

    Sind sie dazu bereit ein anderer Stephanus zu werden? Oder ein anderer Petrus, Johannes oder Paulus?

    Die Frau und ihre Nachkommen fielen vom wahren Glauben ab, da sie die Erste Engelsbotschaft ablehnten. Dies sind sehr ernste Sachlagen. Sie werden die ganze Welt in zwei Gruppen spalten. Jene die Gott gehorsam sind, und jene die Satan nachfolgen. Jeder von uns muss sich anschicken den Unterschied zu lernen und zu verstehen.


    Die Prüfung und das Sichten des Volkes Gottes

    Die Versuchungen Satans sind jetzt heftiger als je zuvor, denn er weiß das sein Lebenslauf kürzer und kürzer wird, und Zeit von ihm flieht. Er weiß das bald der Fall jeden Kandidats auf Erden entschieden sein wird im Himmlischen Untersuchungsgericht und Jesus dann Sünde und Sünder zu ihrem Ende bringt, da sie vor dem Erscheinen der vollen Macht Jesu, Seines Vaters und all Seiner Engel nicht bestehen können. So ist dies nicht die Zeit unter Entmutigung und Prüfung niederzusinken, sondern wir müssen in all unseren Sorgen und Trübsalen aushalten und dem mächtigen Gott, der jeden einzelnen genau kennt, vertrauen, da Gottes Gnade mit uns ist und uns ermutigt jede Versuchung zu überwinden, in dem wir gläubig auf Gott schauen, durch unser Lesen der Hoffnungen und Versprechen in seinem Wort. Wenn wir unsere Schwierigkeiten überwinden und über die Versuchungen des Bösen siegen, dann halten wir die Prüfung unseres Glaubens aus, was köstlicher ist als Gold, und wir werden stärker und besser vorbereitet sein, das Nächste zu ertragen. Aber wenn wir niedersinken, und den Versuchungen Satans nachgeben, werden wir schwächer werden, keinen Lohn für die Prüfung erhalten und nicht so gut für die folgenden vorbereitet sein:

    Auf diese Weise können einige in unseren Versammlungen immer schwächer werden, bis sie als gefangene Satans nach seinem Willen handeln müssen. Das mag so geschehen, das sie denken oder sagen, `O, ich will nichts mehr über Lehren in der Bibel hören, nicht mehr an den ritualen Gebräuchen teilnehmen. Wo ich jezt bin, kann ich meiner Freiheit Ausdruck geben, alle Bürden abschütteln, und brauch micht nicht mehr um Verhaltungsmassregeln und Vorschriften kümmern.'

    So steht es fest das wir ohne Flehen im Gebet zu Gott, wenn Versuchungen und Prüfungen kommen, nicht Bestehen können. Wenn wir niemals in unserem Glaubensleben solch Ringen und beständiges Beten zum Thron Gottes erfahren haben, ist das so, da wir noch nicht die Breite und Tiefe der Auseinandersetzung zwischen Gut und Böse in unserem eigenen Leben erkannt haben. Wir sind dann auf dem abwärts führenden Weg. Wenn böse Gedankenblitze noch in uns aufkommen, hat der Böse noch seinen Fuß in der Tür zu unserem Herzen. Nur anhaltendes Beten und Studium des Lebens Jesu, besonders kurz vor seinem Leiden, kann uns dann helfen. Wir sollten auch das Leben der Patriarchen, Moses, der Könige Israels, der guten und schlechten lesen, und zu verstehen suchen, (Hier leider auf English), wie David oft fragte, `Lieber Gott, soll ich dies tun oder das,' und er dann die Antwort von Gottes Wort suchte. Gott möchte solche Fragen gerne von uns hören, da sie zeigen, das wir Ihn suchen. [Liste einiger `dies' oder `das' Texte: hier]

    Es ist wichtig, das, wie wir Leben, mit was wir Glauben übereinstimmt. Manche haben einen allzu niedrigen Standpunkt der Frömmigkeit und sind weit von biblischer Heiligung entfernt. Sie mögen sich an unnützen und unschicklichen Unterhaltungen beteiligen, und andere wollen sich selbst erheben. Wir dürfen nicht erwarten, uns zu ergötzen, zu leben und zu handeln wie die Welt, ihre Vergnügungen zu genießen, den Beifall der Welt zu haben and dann mit Christo in Herrlichkeit zu regieren, denn die Bibel sagt, "... der Welt Freundschaft ist Gottes Feindschaft." Jak. 4:4.


    Die Wiedereroberung des Universums

    Man hört aber schon manchmal die Frage, `Wie kann Gott Sein Universum wieder in Sein Vertrauen bringen, oder dessen Vertrauen vor dem beobachtendem Universum bestätigen?'

    Kann Er das mit Hilfe Seiner Kraft oder Macht vollbringen?

    Nein. Gott kann es nur durch Vertrauenswürdigkeit über lange Zeitspannen, unter allen möglichen Umständen, besonders schwierigen Umständen, demonstrieren. Vertrauen kann nur auf diese Weise wieder hergestellt und konfirmiert werden. Das ist der Grund warum Gott sich Selber in der langen Geschichte seines einst auserwählten Volkes offenbarte. Dann kam Jesus Christus und brachte die am überzeugensten Beweise durch seine Lebensweise und wie er Menschen behandelte, auch durch seine wahre Aufrichtigkeit, wie er über Seinen Vater (Gott Vater) sprach - all dies zusammengenommen stand vor dem ganzen Universum offen da. Nachdem Jesus dann Seine Aufgabe vollendete, sagte er, "... ich sage euch die Wahrheit: es ist euch gut, daß ich hingehe. Denn so ich nicht hingehe, so kommt der Tröster nicht zu euch; so ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden." (Jh. 16:7) diese Art von Beweis wurde durch Christi Unterhaltung, kurz nach seiner Auferstehung, mit den zwei Jüngern auf dem Weg nach Emmaus illustriert.

    Dann mögen wir auch an jenen denken den wir nie sehen oder hören. Jenem, der so leise und ruhig hinter den Szenen wirkt. Jenen, den wir als die kleine, stille Stimme kennen, die durch Wahrheit, Überzeugung und Verständnis immerzu arbeitet. Jener, der durch Beweise alleine zu überzeugen versucht, ohne das Seine Gegenwart sichtbar ist.[723]

    So erkennen wir, das wir einem überaus großem Gott dienen, der letzten Endes nur durch die Beweiswirkende Kraft oben beschrieben unter uns wirkt.

    Warum ist das der Fall?

    Es ist so, da Glaube und Vertrauen auf nicht anderes gegründet sein kann, um echt zu sein.

    Das Vertrauen das Israel zu Gott am Berg Sinai hatte, dauerte nicht lange. Es ist schon so, das wir nur aufgrund unzweifelbarer Beweise gründlich überzeugt werden können und wir sind nun so lange von der Wahrheit überzeugt, das sie uns intellektueler und geistlicher Weise nicht mehr ändert. Es ist nur diese Art von Vertrauen, das uns durch schwierige Zeiten helfen kann.

    Es ist also die Aufgabe des Heiligen Geistes durch Beweise still daraufhin in uns zu wirken, bis er uns dazu bringt wieder Vertrauen zu haben.[725]

    Gott sendet eine letzte Botschaft

    Sie lautet so,

    "Und darnach sah ich einen anderen Engel niederfahren vom Himmel, der hatte eine große Macht, und die Erde ward erleuchtet von seiner Klarheit.
    Und er schrie aus Macht mit großer Stimme und sprach:

    Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die große ..." Offb. 18:1,2.

    Ist dies die gleiche Botschaft die der Zweite Engel brachte, Offb. 14:8?

    Ja! Nur viel dringender gegeben.

    "... und [sie ist] eine Behausung der Teufel geworden ..."

    Weil sie teuflisch eingegebene Lehren lehrt. Ein Ausdruck den Paulus in 1. Timotheus 4:1 benutzt.

    "... und ein Behältnis aller unreinen Geister und ein Behältnis aller unreinen und verhaßten Vögel." Offb. 18:1-2.

    Klingt das wie ein Ort, wo wir gerne sein würden?

    Wie kam es dazu, das diese `Frau' so tief niederfiel?

    Es war ihr Wein!

    "Denn von dem Wein des Zorns ihrer Hurerei haben alle Heiden getrunken, und die Könige auf Erden haben mit ihr Hurerei getrieben, und die Kaufleute auf Erden sind reich geworden von ihrer großen Wollust." Offb. 18:3.

    Gott sagt hier, das Babylon tatsächlich tief von Ihm abgefallen ist. Verzweifelnde Hoffnungslosikeit aufgrund chaotischer Denkweisen waren eine Art ihrer Früchte.

    Deshalb gibt es keine Hoffnung, das sie sich bekehren und reformieren wird. Sie verschloß ihr Verständnis (durch ihren eigenen Wein) und versiegelt ihr Schicksal besonders auch in unseren Tagen. Ihre Mitglieder müssen sich endlich mit unnachgebarer Verzweiflung begnügen. Deshalb sieht man das die Bösen Tod suchen, nicht Gottes freies Geschenk des Lebens.

    "Und ich hörte eine andere Stimme vom Himmel, die sprach: `Gehet aus von ihr, mein Volk' ...

    Hat Gott ein Ihm treues Volk in Babylon?

    Ja! Die größte Anzahl des Volkes Gottes befindet sich noch in Babylon. Sie wissen nichts über die Botschaften der drei Engel, denn die meisten unter ihnen studieren nicht die Bibel und haben nicht den Glauben, den dies Buch lehrt. Sie befinden sich nicht in den `drei Engelsbotschaften' predigenden Kirchen! Wenn sie aber die Auseinandersetzungen hören und verstehen werden, kommen sie aus `Babylon' heraus. "Dillo a Roma!" `Verkündige es denen in Rom.' Jene aber die keine Lust haben die Bibel etwas zu studieren, die werden einst sagen, "Die Ernte ist vergangen, der Sommer ist dahin, und uns ist keine Hilfe gekommen."Jer. 8:20.

    Warum nennt Gott sie "Mein Volk?"

    Weil Gott noch gerechte Menschen in allen Kirchen, in aller Welt hat. Sie nehmen ihren Glauben ernst und suchen nach der Wahrheit! Sie wollen das Richtige tun! Sie hungern und dürsten nach dem Wort Gottes!

    Sobald ihnen die Lehren Gottes klar sind, werden sie aus Babylon herauskommen!

    Gott brachte sie dazu dies zu lesen, sein Wort aufzunehmen und eine Entscheidung für Ihn zu treffen. Und die Stimme rief, "Gehet aus von ihr mein Volk."

    Warum aber gerade jetzt? Warum kann ich nicht länger warten bevor ich mich entscheide?

    "... daß ihr nicht teilhaftig werdet ihrer Sünden ... Rev. 18:4b.

    Lesen wir, `Bleibt in ihr,' und lebt das Evangelium nur so gut wie möglich?'

    Nein!. Wir lesen "Gehet aus!"

    "... auf daß ihr nicht empfanget etwas von ihren Plagen. Denn ihre Sünden reichen bis in den Himmel, und Gott denkt an ihren Frevel." Offb. 18:5.

    Es gibt nichts Gutes, das man noch in Babylon finden könnte! Und so mögen die gegenwärtigen, wieder zu Tage kommenden moralischen Probleme, ein Hinweis darauf sein, für ehrlich meinende Christen aus Babylon herauszukommen.

    Wir preisen Gott, das Er zuletzt ein Volk auf Erden haben wird, die sich sorgen und flehen um der Sünden willen, die in und außerhalb der Kirchen stattfinden.

    Laßt uns daran erinnern, das In Jerusalem alle Arten von Unzüchtigkeiten stattfanden, Gott aber doch noch einige Ihm treue Menschen darin hatte. Nur wenige von all diesen Menschen erhielten das Siegel Gottes! Spricht Gott von einer kleinen Schar in der Offenbarung die am Ende Sein Siegel erhalten wird?

    Ja (Offb. 14:1), sicherlich und die Versiegelung finden wir auch in Hesekiel. Hier vergleichen wir noch schnell zwei Texte,

    "... und er sprach: Beschädigt die Erde nicht noch das Meer noch die Bäume, bis daß wir versiegeln die Knechte unseres Gottes an ihren Stirnen." Offb. 7:3. "Und der Herr sprach zu ihm: Gehe durch die Stadt Jerusalem und zeichne mit einem Zeichen an die Stirn die Leute, so da seufzen und jammern über alle Greuel, so darin geschehen." Hes. 9:4.

    Nämlich die Greuel die mitten in Jerusalem geschehen. Gottes Volk befand sich noch in der Stadt. Sie waren aber traurig darüber was sich dort zutrug.

    Wie viele unter unseren Lesern wollen an der Erlösung die Gott gibt teilnehmen?

    Hier ist noch ein Text,

    "Und es wird nicht hineingehen irgend ein Gemeines und das die Greuel tut und Lüge, sondern die geschrieben sind in dem Lebensbuch des Lammes." Offb. 21:27.

    Wenn sie planen mit Gott im Himmel zu sein, ist dieser Text für Sie!

    Der Bibeltext betont mit anderen Worten, das wir aus Babylon herauskommen müssen aufgrund dessen, was wir heute lasen. Niemand der Greuel tut wird in die heilige Stadt Gottes kommen.

    Gott ruft auch viele Sabbat haltende Christen. Viele von ihnen kamen aus Babylon, Babylon kam aber noch nicht aus ihnen. Auf diese Weise können wir uns wähnen herausgegangen zu sein, aber es ist nicht wirklich so. Manche stecken noch tief in Babylon.

    So war es auch mit Lots Frau. Sie verließ Sodom, Sodom kam aber nicht aus sie heraus.

    So geht es vielen Menschen. Wir müssen uns von der Denkweise, den Sitten und Lehren Babylons ganz trennen, um aus ihr herauszukommen.

    Das ist der Grund, warum wir nicht länger zögern können. Man kann nicht aus Babylon in nur zwei Stunden herauskommen. Es nimmt Zeit ihren Wein mit den reinen Gotteswahrheiten einzutauschen. - Es wird niemanden im neuen Jerusalem geben, der noch mit einem Zeh in Babylon steht - d.h., an einigen ihrer Greuel teilnimmt.

    Dies sind starke Worte, sie sind aber wahr.

    Babylon fiel da sie Lehren lehrt, welche die Erste Engelsbotschaft verneinen. Gott ruft uns auf, Seine Botschaft anzunehmen und in der Welt zu verkündigen, so daß Er uns in sein Himmelreich retten kann. Jene, die dies noch nicht wissen, wer wird es ihnen sagen?

    Wer ist dazu bereit mit der Verkündigung dieser drei Engelsbotschaften zu helfen?

    Ich und Sie, die dies zu glauben und verstehen lernten - wir sollten besser dazu bereit sein in diesem Werk zu helfen.

    Denn Gott macht uns verantwortlich für das was wir wissen, das es wahr ist.

    O, Gott, wir danken Dir diese Wahrheiten uns zu offenbaren. Hilf unserem Unglauben. Hilf uns herauszukommen und unseren Standort für Dich und Deine Wahrheiten einzunehmen und allen Deinen Worten gehorsam zu sein bevor es zu spät ist.


    Die Drei Mächte in der Welt und Ihre Praktische Erfüllung - das Malzeichen des Tiers

    Die Bibel kennt nur zwei Gruppen am Ende der Welt. Diese sind:

  • Gottes wahre Kirche und Babylon, die wenigen & die vielen
  • jene die Gottes Siegel haben und andere die das Malzeichen des Tiers haben.
  • jene die über Sünden seufzen und andere die sie begehen
  • die Verfolgten und die Verfolger
  • die Jesus lieben und andere, die sagen, das sie ihn lieben Ex. 20:6; John 14:15.
  • Die Bibel enthält drei parallele Beschreibungen, die sich mit dem Benutz anderer Worte auf Babylon beziehen, die eine der zwei Gruppen ist.

    Parallelen zwischen Kap. 12 und 13 mit 16, 17 und 18
    1 Drache, Seebiest, Landbiest - Offb.12-13
    4 Euphratfluß, Könige, Geister der Teufel, Krieg, der Sieg Jesu; K.16:13,14
    2 Drache, Seebiest, Falsche Prophet - Offb.16:13
    5 Euphratfluß, Könige, Geister der Teufel (Offb.18:2,3), Krieg, der Sieg Jesu.
    3 Drache, Hure, Töchter - Offb. 17 6 Babylon, Königin, Keine Witwe, Kaufleute - Offb. 18:3, 7, 11

    Blauer Teil: Der Drache ist Satan und wird auch als `die Könige der Erde' beschrieben. Das Seetier oder Biest ist das Römische Reich und seine Erben. Das Seetier und die Hure sind die gleichen Mächte. Die Hure hat Töchter da sie Mutter genannt wird. Das Landtier (K. 13:11-18) ist auch der falsche Prophet der auch als die Töchter der Hure beschrieben wird. Bitte vergessen sie nicht, das wir in Offb. 12 &13, 16 und 17 drei Beschreibungen der gleichen Mächte vor uns haben.

    Roter Teil: Offenbarung 16 gibt uns eine weiter ausgeführte Beschreibung der Mächte, wie wir sie in Offenbarung 12 und 13 vorfinden.

    Wir müssen auch erkennen das Offenbarung 16 und 17 auch Parallelen enthält. Vom blauen Teil sahen wir was die drei Teile Babylons sind: 1) Der Drache, 2) das Tier und 3) der falsche Prophet. Offenbarung 16:19 sagt, das die Stadt in drei Teile geteilt wird, nämlich die drei Teile, die wir gerade nannten (Drache, Tier, falscher Prophet). Das bedeutet auch, das vor dieser Teilung, Babylon als ein ganzes vereinigt war. Die plötzliche Teilung geschieht zur Zeit der siebten Plage, Offb. 16:18,19. Sie bekämpfen sich nun gegenseitig. Zur Zeit des Zweiten Kommens Jesu kommt dann auch das Ende Babylons, Offb. 16:17-21.

    Wir notieren auch, das wir in Kapitel 16 zum Thema der sechsten Plage nicht nur diese drei Mächte finden, aber auch die Erwähnung des für Wüstenverhältnisse, grossen Wasserstroms Euphrat. Der Fluß dessen Flussbett von den Meder-Persern frei gelegt wurde in der Nacht als Belsazar umkam, Jesaja 11:15,16; Daniel 5:30.

    Von Offenbarung 14 wissen wir, das Gott am Ende der Zeit drei Botschaften an die Welt sendet. Offenbarung 16:13,14 zeigt, das der Teufel diesem Beispiel genau folgt, und aus dem Mund des falschen Propheten drei unreine Geister wie Frösche, also drei Botschaften sendet (da sie aus dem Mund kommen), denn sie sind teuflische Geister (Vers 14). Dies sind also Botschaften, die drei böse (unreine) Geister bringen. Solche die von Gott wegführen.

    Das Ziel der zwei Gruppen

    Es ist das Ziel der drei Engelsbotschaften alle Völker und Sprachen auf die Seite Gottes zu bringen.

    Das Ziel der drei bösen Geister ist es, die Könige der Welt auf ihre Seite, gegen Gott, zu bringen, denn wir lesen.

    "Denn es sind Geister der Teufel, die tun Zeichen und gehen aus zu den Königen auf dem ganzen Kreis der Welt, sie zu versammeln in den Streit auf jenen großen Tag Gottes, des Allmächtigen." Offb. 16:14.
    Wer gewinnt diesen Streit oder Krieg?

    Die Bibel sagt das Gott ihn gewinnen wird, Offb. 16:17-19.

    Wir erinnern uns aber an die Parallelen zwischen Offenbarung 16 und 17, wie wir sie oben im roten Teil tabellierten.

    Zusammenfassende Feststellung:

  • Wir bemerken das Babylon mit Dämonen, also Teufeln, gefüllt ist, Offb. 18:2-3.
  • In Offb. 17, treibt Babylon Hurerei mit den Königen der Erde, und das im Geheimen, "in der Wüste" (Offb. 17:3) und das zur gleichen Zeit während sie mit den Nationen zu tun hat - wir finden das auch in Offb. 16.[790]
  • In Offb. 17:14, finden wir einen Streit (Krieg) erwähnt. Dieser Streit ist "der Weg den Königen" vorbereitet, die Schlacht von Harmagedon, Offb. 16:16.
  • Kapitel 17 ist eine erweiternde Erklärung von Kapitel 16, besonders den Versen 12-16.
  • Offb. 17 ist parallel zu den drei Teilen von Babylon in Offb. 16 und auch zu den drei Teilen von Babylon in Offb. 12 und 13.

    Daniel 7

    Wir besprechen noch kurz die vier Tiere, die in lückenloser Reihenfolge, eins nach dem anderen, aufkommenden Weltmächten: den Löwen, den Bär, den Leopard, und das schreckliche Tier.[800]

  • Die vier Weltreiche von Daniel 7
    Die vier Weltreiche Babylon (605 v.Chr.) Medo/Persien (539 v.Chr.) Griechenland (331 v.Chr.) Rom (168 v.Chr.)
    Eins der besonderen Merkmale des vierten Tieres ist dies, die zehn Hörner gab es noch nicht bis später, nachdem diese Weltmacht aufkommt. Ein weiteres Merkmal ist das Aufkommen des kleinen Horns, welches inmitten der zehn Hörner aufwächst. Dies, zuerst kleine Horn, bleibt nicht klein sondern wird sehr groß, bis es über alle jene Länder regiert, die dem Römischen Reich einst untertan waren und sich dann als der Widerchrist entpuppt. Die vier Weltreiche kamen vom Osten zum Westen auf. Während es groß wird, reißt es auch drei der zehn Hörner aus. Um das Jahr 478 n.Chr. war die Teilung Roms in zehn Teile vollständig geworden.[820] Und um das Jahr 538 n.Chr. waren die drei Hörner (Heruler, Vandalen, Ostgoten) ausgerissen.

    Frage: Würden wir das Aufkommen des kleinen Horns kurz nach der Zeit erwarten, wenn die zehn Königreiche vollständig wurden?

    Ja. Dies sollte so sein.

    Frage: Ist es richtig das vierte Tier als Rom zu identifizieren? Wie können wir es Biblisch beweisen?

    Wir lesen dies:

    "Und es erschien ein großes Zeichen im Himmel: ein Weib, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt eine Krone von zwölf Sternen. Und sie war schwanger und schrie in Kindesnöten und hatte große Qual zur Geburt." Offb. 12:1,2.
    Wer ist dies Kind das geboren wird? Es ist Jesus. Wie können wir das sagen? Lasst uns weiterlesen. Wir lesen über den großen roten Drachen, dem von Daniel 7.

    Wir lesen dies:

    "Und es erschien ... ein großer roter Drache ... und trat vor das Weib ... auf daß ... er ihr Kind fräße." Offb. 12:3,4.
    Frage: Welche Weltmacht herrschte zur Zeit der Geburt Jesu? - Rom.

    Frage: Welche Weltmacht versuchte durch ihren Herrscher in Judah, König Herodus, Jesus zu töten? - Es war Rom, Matth. 2:1-18.

    Während der Drache einerseits den Teufel versinnbildet, Offb. 12:9, versinnbildet er auch eine Weltmacht, es hat "eiserne" Zähne und zertrampelt, Dan. 7:7.

    Rom war also die Macht die regierte als Jesus geboren wurde. Einer ihrer Herrscher versuchte Jesus kurz nach seiner Geburt umzubringen.

    Wir müssen aber noch etwas notieren. Wir lesen,

    "Und ich trat an den Sand des Meers und sah ein Tier aus dem Meer steigen, das hatte sieben Häupter und zehn Hörner und auf seinen Hörnern zehn Kronen und auf seinen Häuptern Namen der Lästerung.
    Das Drachentier von Offenbarung 13 Und das Tier das ich sah war gleich einem Parder und seine Füße wie Bärenfüße und sein Mund wie eines Löwen Mund. Und der Drache gab ihm seine Kraft und seinen Stuhl und große Macht."
    Offb. 13:1,2.
    Wenn wir dies lesen, woran erinnert uns das?

    Es erinnert uns an Daniel Kapitel 7, Verse 1-8.

    Der einzige Unterschied ist dieser, das die Reiche in umgekehrter Reihenfolge von Daniel 7 aufgezählt werden. Warum? Weil Daniel zur Zeit des Löwen lebte und in die Zukunft sah, und Johannes lebte zur Zeit des Drachen und schaut zurück, (Deshalb hat das Tier sieben Hörner da drei ausgerissen wurden). Diese Sachlage beweist, daß das Drachenreich Rom darstellt. In Offenbarung 13 finden wir dann aber den Leoparden mit sieben Häuptern und zehn Hörnern mit Kronen. Die Römische Drachenmacht, das Rom der Kaiser, veränderte seinen Charakter und wurde eine religiöse Macht, was durch den Parder symbolisiert wird, der die gleiche Macht hat wie das kleine Horn. Warum blieben aber die 10 Kronen zurück nachdem drei der Mächte zu Schande kamen? Zehn Kronen blieben wohl zurück, da die Menschen der drei Nationen zu Schande kamen, aber nicht ihre Besitztümer, ihre Königreiche. Deshalb ist aller Weltlicher Reichtum am Ende nur Ballast. Rom erfüllte seinen Parder ähnlichen Charakter wenn sie alle Häuser, Burgen, Felder und Wälder durchsuchten, um die Bibelgläubigen Christen auszurotten, womit ihnen die sieben Häupter halfen, da sie vom gleichen Geist angetrieben wurden, während das kleine, schlaue Horn größer und größer wuchs.

    Kommentar: Heutzutage suchen viele nach diesen prophetischen Figuren im falschen geschichtlichen Hintergrund, in falscher Zeit und nach einer einzigen, widerchristlichen Person. Diese Biblischen Prophetien müssen mit genau organisierter Methode studiert werden, damit man sich immer über den Zeitrahmen und die Geographie bewußt ist.


    Das Aufkommen des Kleinen Horns

    Dazu lesen wir,

    "Das vierte Tier (Rom) wird das vierte Reich auf Erden sein, welches wird gar anders sein denn alle Reiche; es wird alle Lande fressen, zertreten und zermalmen.
    Die zehn Hörner bedeuten zehn Könige, so aus dem Reich entstehen werden. Nach ihnen aber wird ein anderer aufkommen, der wird gar anders sein denn die vorigen
    (Königreiche) und wird drei Könige demütigen (die Vandalen,Ostgoten und Heruler)." Dan. 7:23,24.
    Die zehn, vom vierten Biest aufkommenden Hörner, waren zuerst noch nicht auf seinem Kopf. Während dieser Zeit fraß, zertrat und zermalmte dieses Biest andere Länder usw. Zu einem späteren Zeitpunkt waren alle zehn Hörner vorhanden. Dies sind die Jahre und Jahrhunderte während der die germanischen und östlichen Völker nach Europa vordrangen, um dort zu erobern, zu plündern und Unruhe zu stiften. Es war eine Reaktion zu den Gewaltaten der Römischen Kaiser.

    Vers 24 setzt die Reihenfolge der Ereignisse fort. Wie viele Etappen hatte Rom? Es hatte drei Etappen auf die wir etwas später mit einer `Link' wieder hinweisen werden:

    1. Rom als Kaiserreich, Rom in zehn Teile zerteilt
    2. die `kleine Horn' Etappe
    3. drei Hörner ausgerissen, sieben noch vorhanden

    Alle drei Etappen sind Römisch, da sie von dem gleichen Tierbiest aufkommen.

    In welchem Zeitabschnitt sollten wir die Ankunft des Widerchristen suchen?

    Wir suchen ihn nach der Kaiserzeit, und auch nachdem die zehn Hörner (Königreiche) aufgekommen waren. Da alle zehn um 476 n.Chr. Tatsache waren, muß der Widerchrist, das kleine Horn, nach diesem Jahr seine Machtvolle Stelle erreichen.[900]

    Wie lange soll die `kleine Hornmacht' herrschen?

    Die Bibel gibt uns die Antwort dazu:

    "Er wird den Höchsten lästern und die Heiligen des Höchsten verstören und wird sich unterstehen, Zeit und Gesetz zu ändern. Sie werden aber in seine Hand gegeben werden eine Zeit und Zeiten und eine halbe Zeit." Dan. 7:25.
    Wie lange ist das? - "Zeit" ist ein Jahr, Zeiten sind zwei Jahre, halbe Zeit ist ein halbes Jahr = also dreieinhalb prophetische Jahre. Ein prophetisches Jahr hat 360 Tage (x 3,5 Zeiten) = 1260 Jahr/Tage.[1000]

    Zeit = 1 Jahr, 1.Mose 17:21; Dan. 4:22.[1002]
    Zeiten = 2 Jahre
    ½ Zeit = ½ Jahr
    Diese Zeitspanne finden wir in der Bibel verschieden wiedergegeben. Wir lesen,

    "Und es wurden dem Weib zwei Flügel gegeben ... daß sie in die Wüste flöge ... da sie ernährt würde eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit. ..." Offb.12:14.
    Kurz zuvor lesen wir aber,

    "Und das Weib entfloh in die Wüste ... daß sie daselbst ernährt würde tausend zweihundert und sechzig Tage." Offb.12:6.
    Dies sollte unsere Berechnung bestätigen. Diese Zeitspanne wird aber auch in der Bibel als 42 Monate beschrieben, Offb. 13:5. Wie lange sind 42 Monate? Im Jüdischen Kalender hatte jeder Monat 30 Tage. [Berechnung: die Sinflut fing am 17. Tag des 2. Monats im 600. Jahr Noahs an und der Regen war am 17. Tag des 7. Monats im 600. Jahr Noahs zu Ende = 5 Monate. Wenn 5 Monate 150 Tage währen, ist jeder Monat 30 Tage lang. Vg. 1.Mose 7:11,12, 24; 8:3, 4. Die gesamte Sinflut, jedoch währte länger.]

    30 x 42 = 1260 Jahr/Tage
    Da wir in Daniel die Reihenfolge, Löwe, Bär, Parder, Drache, zehn Hörner, kleines Horn ... finden wir diese Mächte in Offenbarung als, Löwe, Bär, Parder, Drache, zehn Hörner, und dann der Drache mit den zehn Hörner gibt seine Macht dem Tierbiest. Das bedeutet, das im Sinn der geschichtlichen Reihenfolge, das `kleine Horn' und das `Tierbiest' die gleichen Mächte sind.

    Dieses `Tierbiest' sollte 1260 Jahre lang seine Macht inne haben, das beweist das wir es hier mit einer sich aufeinanderfolgenden Reihe von Herrschern zu tun haben da sie 1260 Jahre lang regierten; das Horn ist deshalb nicht nur ein einziger Herrscher, es ist ein System. Was sollte am Ende dieser Zeitspanne passieren? Um die Antwort dazu zu finden, müssen wir den Anfang seiner Regierung bestimmen können. Bisher wissen wir, das der Anfang dieser Macht sich "nach ihnen" (den 10 Hörnern) (Dan. 7:24) sollte das kleine Horn aufkommen, was im Jahr 476 n.Chr. Wirklichkeit wurde. Im Jahr 538 erhielt das Horn seine Macht.

    Was danach geschieht lesen wir in Offb. 13:9,10.

    "Hat jemand Ohren der höre!
    So jemand in das Gefängnis führt, der wird in das Gefängnis gehen; so jemand mit dem Schwert tötet, der muß mit dem Schwert getötet werden. Hier ist Geduld und Glaube der Heiligen."
    Offb.13:9,10.
    Hier wird jemand beschrieben der das schmecken muss, was er anderen gab. Geschichte beschreibt wie das kleine Horn viele ins Gefängnis brachte und vielen das Leben nahm. Es war um diese Zustände das Martin Luther sein Buch, `Die Babylonische Gefangenschaft der Kirche' schrieb. Und Luther lebte ungefähr in der Mitte dieser Zeit.

    Was ist die Bedeutung des Schwertes? Wir müssen uns sicher sein, das es nicht bedeutet, das diese Macht einfach verschwinden wird. Paulus schrieb dies,

    "Denn sie ist Gottes Dienerin dir zugut. Tust du aber Böses, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht umsonst: sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zur Strafe über den, der Böses tut." Römer 13:4.
    Wer trägt das Schwert? Die Gott gegebene Regierung des Landes trägt das Schwert.

    Benutzte diese Macht das Schwert als sie regierte? Sie benutzte den Staat der das Schwert trug.

    Napoleon Bonaparte Papst Pius VI
    Papst Pius VI verhaftet General Berthier
    Was geschah in 1798?

    Die Regierung eines Landes, welches das Tierbiest oft benutzte um seine greulichen Taten auszuführen hatte genug davon und benutzte das Schwert gegen die Hornmacht und verhaftete den Papst und warf ihn ins Gefängnis.

    War dies das Ende des Tierbiests? Nein. Wir lesen,

    "Und ich sah seiner Häupter eines, als wäre es tödlich wund; und seine tödliche Wunde ward heil. Und der ganze Erdboden verwunderte sich des Tieres." Offb. 13:3.
    Das Horn-Haupt erhielt seine Wunde vom Schwert der zivilen Macht. Dies war aber nicht das Ende dieses Horn-Hauptes. Es hatte nur eine Zeitspanne von weniger Einfluß. Als im Jahr 1929 Mussolini mit seiner Unterschrift den Vatikan zum Staat machte, fing die Wunde des Tiers für alle praktischen Zwecke wieder an zu verheilen und seine Zeit, die Zeit des Tiers, des Horns, wird andauern bis Jesus wiederkommt, denn es ist die letzte Macht die zerstört wird, Dan.7:2.Thess. 2:8; Matth. 24:15,22,27. Die endgültige Heilung fand aber nocht nicht statt, da sie nicht beschrieben wird bis zur Zeit, wenn das zweihörnige Landtier alle Macht des schrecklichen Seetiers (die alte Hornmacht) ausübt und es alle die auf Erden wohnen zwingen wird das Seetier anzubeten, Offb. 13:12. Die endgültige Heilung ist also noch in der Zukunft.

    Wie viele Nationen gibt es die so lange wie diese Horn-Macht regierten? Keine einzige.

    Alle anderen Mächte hatten viele Regierungsformen und Veränderungen.

    "Darnach wird das Gericht gehalten werden; da wird dann seine Gewalt weggenommen werden, daß er zu Grund vertilgt und umgebracht werde." Dan. 7:26.
    Gibt es zu diesem Text ein Parallele in der Offenbarung nach der Zeit des Drachens, des Tiers und des zweiten Lammtiers (Offb. 13)?

    Lesen wir in der Offenbarung das die Stunde seines Gerichts gekommen ist (Offb. 14)?

    Daniel 7:26 sagt, `das Gericht wird gehalten' und seine Gewalt wird zerstört. Die Zerstörung dieser Hornmacht die wie ein Drache sprechen wird, ist eine der Aufgaben des zur Zeit stattfindenden Untersuchungsgerichtes im Himmel. Wenn dieses Untersuchungsgericht die `Bücher' schließt kommt Jesus wieder. Dann wird "... das Reich, Gewalt und Macht unter dem ganzen Himmel dem heiligen Volk des Höchsten gegeben, des Reich ewig ist, und alle Gewalt wird ihm dienen und gehorchen." (Dan. 7:27).

    Wo ist der geographische Ursprung der kleinen Hornmacht?

    Wir lasen schon das alle vier Tiere aus dem Meer kamen und daß das vierte Tier im westlichsten Teil Europas aufkam.

    Das vierte Tier war zuerst ein Kaiserreich wurde dann in zehn Teile geteilt und wurde später der Sitz der kleinen, immer größer werdenden Hornmacht, Offb. 13:2.

    Der Sitz, das Regierungszentrum des Drachens war in Rom. Da dieser Drache dem kleinen Horn seinen Sitz gab, muss auch diese Macht ihren Sitz in Rom haben.

    Aus diesen Gründen müssen wir nach dem Jahrhunderte lang wirkenden Widerchristen in Rom suchen.

    In welcher Etappe Roms stand der Widerchrist auf? - Wir folgerten schon das er in der dritten Etappe zustande kam.

    Was tut diese nicht mehr so kleine Hornmacht?

    Die Bibel sagt, das diese Macht `den Höchsten lästern' , oder wie die Zürcher Bibel es übersetzt, "Er wird Reden wider den Höchsten führen." und "große Dinge und Lästerungen" reden. (Dan. 7:25; Offb. 13:5) Christen mussten wählen - Gott oder Götzen

    Wenn die Bibel über `Lästerungen' spricht bedeutet das nicht jemanden der seine Faust erhebt und Gott verflucht. Die Bibel sagt, wenn jemand beansprucht Gott auf Erden zu sein und wenn er behauptet Sünden vergeben zu können, ist das Gotteslästerung (Sieh Joh. 10:33; Jesus war aber Gott; Markus 2:7)

    Ein anderes charakteristisches Zeichen eines Lästerers ist dieses, solch eine Macht kriegt gegen Gottes Volk (Dan. 7:21; Offb. 13:6,7).

    Welcher Art ist also diese Hornmacht? Sie ist während ihrer 1260 Jahre eine verfolgende Macht. Sie gaben ihnen nur eine Wahl und tötete dann Menschen um ihres Glaubens willen.

    Die schlechte Nachricht ist, das die Geschichte dieses Tiers sich noch einmal wiederholen wird. Die gute Nachricht ist, das das vollständige Ende dieses Tiers dann sogleich folgt.

    Dokumente sind Zeugen
    Die Dritte Engelsbotschaft
    Einleitung
    Die Erste
    Die Zweite

    Woman & Moon
    Einleitung
    Das Neue Kleine Horn
    Wie Gott Israel vom Abfall zu beschützen versuchte
    Was ist das Siegel Gottes
    Gemeinsamen Glaubensgrund
    Dokumente sind Zeugen
    Antike Siegel
    Das Zweite Kommen Jesu
    Notes & References Wo sind die Sonntagsgesetze?
    Über die Hölle
    Prinzip der Religionsfreiheit
    Das Verzehrende Feuer

    Einleitung

    In diesem Teil sprechen wir zuerst über das Tier aus der Erde. Was bedeuten Tiere in den prophetischen Büchern der Bibel? Tiere in diesen Büchern, besonders in Daniel und in der Offenbarung, versinnbilden Königreiche oder Länder die mehr oder weniger den Charakter des Tieres haben mit dem sie dargestellt werden. So war Babylon wie ein Löwe, Medien/Persien wie ein Bär, das Griechenland (Landkarte) unter Alexander dem Großen wie ein Leopard und Rom wie ein schreckliches Tier mit den teilweisen Eigenschaften der vorherigen drei Tiere und einigen eigenen.

    Das Land-Tier, das wir diesmal besprechen, ist zuerst wie ein Lamm, eine einzigartige Darstellung in der Bibel, denn vorher bedeutete ein Lamm, in anderen Bibelbüchern, Jesus Christus, das Lamm der Welt. So fragen wir uns, `Was sah Johannes das er es als Lamm beschrieb?'

    Junger Amerikanischer Büffel War es das Lamm eines unschuldig aussehendes Schafes? Oder war es das Kalb eines Amerikanischen Bison? Diese Art Bisons fand man nur auf dem Amerikanischen Kontinent, aber keine Schafe oder Kühe. Da wir ja etwas von einiger Wichtigkeit entdecken werden, das dieses Lamm ohne Kronen auf den beiden Hörnern die Vereinigten Staaten von Amerika darstellt, eine Christliche Nation [80], wollen wir dies so gut wie möglich beschreiben. Mit dieser Interpretation greifen wir etwas voraus was wir erst noch prüfen müssen.

    Lasst uns nun den Text über dieses Lamm lesen,

    "Und ich sah ein anderes Tier aufsteigen aus der Erde; das hatte zwei Hörner gleichwie ein Lamm und redete wie ein Drache."
    Diese Charakterdarstellung wird gerade in dieser Zeit den Amerikanern klarer offenbart.
    "Und es übt alle Macht des ersten Tieres vor ihm; und es macht, daß die Erde und die darauf wohnen anbeten das erste Tier, dessen tödliche Wunde heil geworden war;
    und tut große Zeichen, daß es auch macht Feuer vom Himmel fallen vor den Menschen;
    und verführt, die auf Erden wohnen, um der Zeichen willen, die ihm gegeben sind zu tun vor dem Tier; und sagt denen, die auf Erden wohnen, daß sie ein Bild machen sollen vor dem Tier, das die Wunde vom Schwert hatte und lebendig geworden war.
    Und es ward ihm gegeben daß es dem Bilde des Tiers den Geist gab, daß des Tiers Bild redete und machte, daß alle, welche nicht des Tiers Bild anbeten, getötet würden.
    Und es macht, daß die Kleinen und Großen, die Reichen und Armen, die Freien und Knechte - allesamt sich ein Malzeichen geben an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn, daß niemand kaufen oder verkaufen kann, er habe denn das Malzeichen, nämlich den Namen des Tiers oder die Zahl seines Namens.
    Hier ist Weisheit! Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tiers; denn es ist eines Menschen Zahl, und seine Zahl ist sechshundertund sechundsechzig."
    Offenbarung 13:11-18.

    Viel wurde über diese Texte und deren Interpretation geschrieben. Sie werden aber sehen, das wir eine logische Reihenfolge benutzen werden und die Bibel sich selber erklären lassen.

    Zuerst wollen wir den `Charakter' des wohl zuerst jungen, friedlichen, unschuldigen Lammes, das zu einem energetischen Tier aufwächst, untersuchen.

    Was ist die Reihenfolge der Prophetischen Königreiche die wir oben schon erwähnten? Wir haben Babylon, Medien/Persien, Griechenland und Rom, Daniel 7:2-8. Die ersten zwei dieser Reiche sind Asiatische Länder. Die nächsten zwei sind Europäische Länder. Bemerkt bitte die zum Westen fortschreitende Lage dieser Königreiche. Alle diese Tier-Länder stiegen aus dem Meer heraus. In prophetischen Büchern bedeutet das Meer (Wasser), Völker, Scharen, Heiden und Sprachen - also Nationen, Offb. 17:15. Die Bibel will sagen, das diese Länder durch Kriege entstanden, da wir lesen,

    "... siehe, die vier Winde unter dem Himmel stürmten widereinander auf dem großen Meer." Dan. 7:2.

    Natürlich weist geschriebene Geschichte darauf hin, das dies wahr ist. Mit dem Lamm-Tier jedoch verhält es sich anders. Dieses Tier stieg nicht aus dem Meer, sondern sprang aus der Erde. Die Tierreiche vom Osten zum Westen Das bedeutet also, es entstand dort wo es relativer Weise nur wenige Völker gab mit denen es erst lange um Lebensraum streiten musste. Da wir feststellten, das die ersten vier Tier-Länder vom Osten zum Westen entstanden, suchen wir nun nach einem Land, das mehr westlich als Rom ist und die Merkmale des Lamm-Tieres hat. Welches Land könnte das sein? --- War es Spanien, Frankreich, England oder Irland? Nein, die befanden sich alle unter dem direkten Einfluß Roms und hatten nicht den späteren geschichtlichen Verlauf des Lamm-Tiers. Wir müssen also weiter westlich nach diesem Land suchen und deshalb identifizieren wir die Vereinigten Staaten von Amerika mit diesem Land-Tier. Es gibt aber noch mehr Gründe, die diese Identifizierung als richtig unterstützen, die wir später erörtern werden.

    Was ist aber die Identifizierung des "ersten Tieres" von Offb. 13 Vers 12 und den Versen 1-2?

    Dies erste Tier stieg aus dem Meer. Das See-Tier in der Offenbarung Es war ein Mischtier aus Eisen mit den Eigenschaften des Löwen, des Bärs und Leopards, also den Eigenschaften Babylons, Persiens und Griechenlands. Dieses Tier entspricht dem vierten Tier von Daniel 7 Vers 7, es wuchs zehn Hörner, was wohl bedeuten soll, das es zuerst mehr oder weniger ein vereinigtes Land war, später aber in zehn Teile zerfiel. [100] Nach einiger Zeit jedoch, wuchs ein neues Horn auf, welches drei der älteren Hörner ausriss, Dan. 7:8. Dieses neue Horn wollen wir näher betrachten.

    Das Neue, Kleine Horn

    Daniel beschreibt das `kleine Horn' folgendermaßen:

    "Da ich aber die Hörner schaute, siehe, da brach hervor zwischen ihnen ein anderes kleines Horn, vor welchem der vorigen Hörner drei ausgerissen wurden; und siehe, dasselbe Horn hatte Augen wie Menschenaugen und ein Maul, das redete große Dinge." Daniel 7:8.

    Dieses `kleine Horn' wuchs in Europa aus dem vierten, schrecklichen Tier heraus, es (seine prominenten Führer) sprach "große Dinge" (Dan. 7:8) die in der Offenbarung Lästerungen (gegen Gott) genannt werden, Offb. 13:5. Ein Tier das greulich, furchtbar und sehr stark war, und große, eiserne Zähne hatte, mit denen es fraß und zermalmte, und es hatte Füße mit denen es zertrat. Es war ein Tier wie ein Drache, mit gewaltsamen, also teuflischen Eigenschaften. Das kleine Horn Deshalb war Daniel diesem `kleinen Horn' nicht wohl zugeneigt. Wie wir sehen werden, ist das eine verständliche Haltung aufgrund der Ereignisse die dem Aufkommen dieser Macht folgen. Das kleine Horn bleibt aber nicht lange ein Horn, es erhält Menschenaugen und ein Maul, das große Dinge redet. Es ist damit angedeutet das diese Hornmacht schnell (es brach und riss aus, Dan.7:8) aufwuchs und Menschen dessen Charaktereigenschaften entwickelten. Von Menschen sagt man nur das sie ein Maul haben, wenn sie nicht guten, akzeptierten Sitten folgen.

    Was hat Johannes über diese `kleine Hornmacht' zu sagen?

    In der Offenbarung finden wir nicht den Ausdruck `kleines Horn', wir finden aber Bemerkungen über das Mischtier, das es seine Kraft vom Drachen erhielt.

    Wen versinnbildet der Drache? Offenbarung 12 Vers 9 identifiziert den Drachen als Satan.

    Dieser Drache wird so geschildert das "der ganze Erdboden" sich des Tiers (Mischtiers) verwundert und sie alle den Drachen und das Tier anbeten.

    Frage: Wissen diese Menschen das sie Satan anbeten?

    Antwort: Nein! 2.Kor. 11:14,15 [200] hilft uns einzusehen, das Gott Satan als Drachen sieht, aber nicht unaufmerksame Menschen, die ihn sehr wohl anbeten ohne es zu wissen.

    So erinnern wir uns an Beispiele in der Bibel, die andeuten, das es vorkommen kann, das Menschen einen falschen Christus (Baal) anbeten ohne sich dessen bewusst zu sein [202]. Wir nennen drei Beispiele:

    1. Barabbas. Barabbas Lebenslauf wird folgendermassen beschrieben: a) er war sonderlich von anderen, b) er war einer der Aufrührer die einen Mord begangen hatten. Der Hauptpunkt ist aber dieser, das Volk wollte lieber Barabbas Freiheit geben als Jesus. Wir lesen, "Und da sie versammelt waren, sprach Pilatus zu ihnen: Welchen wollt ihr, daß ich euch losgebe? Barabbas oder Jesus, von dem gesagt wird, er sei Christus?" Mt. 27:17. Das Volk wollte einen falschen Christus. Sie reagieren zu augenblicklichen Gefühlen. Gefühle sind schlechte Wegweiser zu einem guten Leben. Sie kehrten sich nicht um die Wahrheit, wie es auch heute zugeht. Die Bibel lehrt, entgegen allen päbstlichen Behauptungen, das Jesus Christus der Weg ist, die Wahrheit und das Leben, Joh. 14:6.
    2. Simon Magnus. Wie die Samariter von Simon Magus verführt wurden, so hingen viele solchen Zaubereien an und sie sagten, "Der ist die Kraft Gottes, die da groß ist." Apg. 8:10.[249]
    3. Satan verstellt sich und Menschen denken er ist die Mutter Jesu oder Jesus selber. Wie können wir das sagen? In allen Fragen die mit Biblischen Themen, Personen und Lehren zu tun haben müssen wir in der Bibel nach der Antwort die Gott gibt suchen. Die Bibel lehrt das alle Menschen sterben müssen, da wir alle Sünder sind, auch die Mutter Jesu. Wenn Menschen sterben befinden sie sich in ihrem Grab, Prediger 9:5,6. In den publizierten Erscheinungen der Mutter Jesu findet man nie eine Ermahnung Gottes Bibelwort zu studieren, Wenn sie die Bibel aber studieren, benutzen sie Katholische Bibeln mit vielen fehlenden Versen, falsch überstezten Versen, usw. Sie ermahnen ihre Mitglieder auch nicht daran das Jesus wieder kommen wird und alle Erlösten mit Ihm gen Himmel fahren. Warum? Da die Kirche nur einen Himmel auf Erden lehrt. Mag das genug sein.
    4. Satan selber als falscher Christus. Die Bibel lehrt das Satan sich vor dem zweiten Kommen Jesu als der Christus der Welt an verschiedenen Stellen so zeigen wird, das viele diese Erscheinungen als den wahren Jesus betrachten werden und dies die Meinungen der ganzen Welt spalten wird. Jh. 14:30; Offb. 12:12; Mt. 24:24-27, 31; 25:31; 1.Thess. 4:16,17; Offb. 1:13-15; 22:11. Matthäus jedoch zeigt auf wie es sein wird, wenn Jesus Christus wieder kommt - er wird an diesem Tag niemals die Erde berühren, Mt. 24:26,27,31; 25:31; 1.Thess. 4:17.[250]

    So, liebe Leser, seit darauf vorbereitet, denn man wird sagen,Das schreckliche Tier in Daniel wenn dieses erscheinende Wesen im Fernsehen gezeigt wird, das dies erfüllt `das alle Augen ihn sehen werden.' (Offb. 1:7) Nicht so, alle Augen werden ihn persönlich sehen wie er mit Seinen heiligen Engeln im Firmament kommt. Das Ziel dieses erscheinenden Wesens ist es Menschen davon abzubringen die Gebote Gottes zu halten, trotzdem die Bibel sagt, "Hier ist die Geduld der Heiligen; hier sind, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesum." Offb. 14:12. Erinnert euch daran, ein jeder der diesem widerspricht ist nicht von Gott gesandt. Das ist der Kampf am Ende, die Schlacht von Harmageddon, die große Auseinandersetzung zwischen den Geboten der Menschen, und den Geboten Gottes, wie es zwischen Offb. 12:17 und 14:12 steht.

    Für uns ist es aber wichtig festzustellen ob die Offenbarung mit "seiner Häupter eines" (Offb. 13:3) den Faden von Daniel aufnimmt, wie der letztere von der kleinen Hornmacht spricht, die nicht klein blieb. Um das tun zu können müssen wir im Buch Daniel noch weiter lesen, nämlich im 8. Kapitel, Vers 8-12. Der Ziegenhorn - Daniels SinnbildZiegenbock ist eine andere Darstellung des Griechischen Reiches soll aber wohl auch das von den Griechen sehr beeinflusste Römische Reich darstellen. Aus diesem wächst ein "kleines Horn" (Vers 9) auf, das sich gegen Süden, Osten und dem "werten Land", dem Land wo Jesus als Messiah geboren wurde, richtet.[266] Dieses hier in Daniel geschilderte, "kleine Horn" Macht, tut das folgende:

  • es wuchs bis an den Himmel, es ist eine religiöse Macht, und warf etliche Sterne zur Erde und zertrat sie;
  • es nahm das tägliche vom Fürsten des Heeres und verwüstete sein Heiligtum, wiederum als eine religiöse Macht gschildert;
  • es tat dies innerhalb der 1260 Jahr/Tage Zeitspanne.
  • Nun gut. Können wir das mit dem Tun des kleinen Horns in der Offenbarung vergleichen?

    Wir können es wohl nicht bis in alle Einzelheiten vergleichen, lasst uns aber feststellen was wir in Offenbarung 13:3ff finden. Das kleine Horn

  • erhält eine tödliche Wunde
  • die tödliche Wunde verheilt worüber sich der ganze Erdboden verwundert
  • es wird als Tier bezeichnet
  • mit seinem Mund redet es große Dinge,
  • es tat dies für 42 Monate (1260 prophetische Jahrtage)
  • es lästert Gott, Seinen Namen, Seine (Stifts)Hütte (sein Heiligtum) und die im Himmel wohnen.
  • es verwüstet Gottes Heiligtum in dem es eine falsche Priesterordnung oder ein falsches Priesteramt einsetzt das die Aufmerksamkeit der Glauben suchenden Menschen auf sich richtet, anstatt auf Jesus Christus, wie Er im himmlischen Heiligtum Seinen Priesterdienst vollbringt
  • es streitet gegen und überwindet die Heiligen (Gottes Volk),
  • es hat Macht über alle Geschlechter (Jahrhundertelang), Sprachen und Heiden.
  • Menschen auf der ganzen Erde beten es an.
  • Was bringt das zweite Tier zustande das zuerst ein unschuldiges Lamm war? Dieses Lamm entwickelte sich zu einem Biest wenn es ein Bild von und für das Seebiest aufrichtet.[280]

    Was muss die Bedeutung dieser Sachlage sein?

    Was sind die Hauptmerkmale des Seetieres?

    Es wird für einige Zeit verwundet, also unschädlich sein, und Gott gab der Welt die Vereinigten Staaten, die diese Macht solange in ihrem Platz hielt, bis die drei Engelsbotschaften in aller Welt verkündigt werden. Diese Arbeit fängt eigentlich nur jetzt an. Die Bibel warnt die Welt in deutlichen Worten aus Babylon heraus zu kommen und mit den Übrigen zusammenzuwirken, um diese Botschaft schneller zu verkündigen, denn "... so die Posaune einen undeutlichen Ton gibt, wer wird sich zum Streit rüsten?" (1Kor. 14:8), denn sie schickt sich an das zu tun, was sie Jahrhunderte lang am besten tat, Gottes Volk zu verfolgen, 5.Mose 4:30. Es ist aber weit schlimmer ihre Plagen leiden zu müssen (den zweiten Tod), als ihre Verfolgung (den ersten Tod), aus der Gott uns helfen kann.

    Was tat dieses Seebiest während seiner 1260 Jahre langen Herrschaft?

    Die hauptsächlichste Antwort zu diesen Fragen ist diese. Das Seebiest vereinigte Kirche und Staat, und jetzt geschehende und noch kommende Ereignisse werden die Vereinigten Staaten von Amerika dazu veranlassen, ihre Verfassungsgarantierte Trennung von Staat und Kirche aufzugeben und dem Seebiest ein `Bild' aufzurichten, "... es übt alle Macht des ersten Tiers ... und es macht, daß die Erde und die darauf wohnen anbeten das erste Tier ... daß sie ein Bild machen sollen dem Tier" (Offb. 13:12,14). Nicht nur das, die US wird es helfen und unterstützen, seine frühere Macht zurück zu gewinnen, was bedeutet das Religionsfreiheit bald eine Erinnerung an die Vergangenheit sein wird. Wenn diese Wiedervereinigung zustande kommt, ist das wie ein grüßender Handdruck zwischen diesen Mächten der sie vereinigt.[400] Es ist die Erfüllung der schon oft erwähnten allein mächtigen Weltregierung, die ihre Macht dazu benutzen wird Unterdrückung und Verfolgung ihr Merkmal zu machen, etwa so wie es im 3. Reich zuging, dem Reich wo viele geheime Dinge vorgingen, manche die wir erst in den letzten Jahre zu verstehen lernten. Dann sehen wir ein, wenn wir über die Bücher Daniel und die Offenbarung sprechen, und wie sie verborgene Dinge offenbaren (Dan. 2:47), sprechen wir über einst geheime Dinge, wie die Freimaurer, usw., und wie besonders seit Francis Loyola diese die Welt für sich erobern wollen. Das Babylonische System ist einfach voll von Überraschungen, und wir wollen nicht gerne von diesen Dingen sprechen. Es ist aber auch so, wenn wir sie nicht erwähnen - wie alle diese Organisationen infiltriert sind die Ziele von unter der Oberfläche wirkenden Mächten erfüllen - gehen wir wie auf Eiern. Niemand möchte gerne andere kränken, d.h. wirklich aber, nicht den Teufel alamieren oder kränken, denn der steht dahinter. Wir wollen Leute nur aufwecken, damit sie nicht wie Tod in ihren Übertretungen der Wege Gottes stecken bleiben und gerettet werden können, Jes. 59:20; Hes. 33:12. Viele nehmen an den Dingen in ihren Kirchen teil ohne jemals darüber nach zu denken was vor sich geht. Wir sollen dann zu Gott beten und Ihn bitten uns die Wahrheit zu zeigen. Sind sie damit zufrieden ein Stück Brot, das einen toten Körper versinnbildet anzubeten, was eigentlich bedeutet das der versinnbildete Gott nicht lebt? Die Bibel lehrt das dies Brot nur ein Sinnbild ist, nicht der wirkliche Teil eines Körpers, sonst würden sie Tote beweinen, intensiv betrachten oder anbeten. Jeremia 22:10 will sagen wir sollen nicht Tote anbeten, das ist im Wort Gottes verboten. Wir dienen dem lebendigen Gott, 5.Mose 5:26; Matth. 6:16; Offb. 7:2. [433]

    Wenn das Lamm ähnliche Tier, nun zu einem Biest aufgewachsen, den ersten Zusatz seiner Verfassung verwirft, wo es sagt, `das ihr Kongress mit Bezug der Einrichtung von Religion oder ihrer freien Ausübung, kein Gesetz machen soll', war dies das wichtige Prinzip demokratischer Freiheit in Amerika, die Trennung von Staat und Kirche. Eine Kirche ohne einen Pabst und ein Land ohne einen König. Im Laufe der Zeit wird dieses, vorher Lamm ähnliche Tierbiest, seinen Charakter vollständig verändern und die Annahme des `Malzeichens des Tieres' aufzwingen. Laßt uns nicht vergessen, daß das `Ebenbild des Tieres' etwas anderes ist als das `Malzeichen des Tieres.' Wir identifizierten schon das Seetier als das Römisch-Katholische System und das zweite Lamm ähnliche Tier als die Vereinigten Staaten.

    Was ist also das `Ebenbild des Tieres' welches das zweite Seetier aufrichten wird?

    Es ist eine Kopie jenes Regierungssystems welches das Seetier 1260 Jahre lang benutzte. [435]

    Laßt uns jetzt über das `Malzeichen des Tieres' sprechen.

    Wir lesen dazu,

    "Und es macht, daß die Kleinen und Großen, die Reichen und Armen, die Freien und Knechte - allesamt sich ein Malzeichen geben an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn." Offb. 13:16.

    Es steht hier geschrieben das dies zweite Tier "macht". Was bedeutet das?

    Zu "machen" bedeutet hier, das dies Tier das `Malzeichen' aufzwingen wird es in der Hand oder auf der Stirn zu empfangen.

    Warum auf der Stirn? Welche Bedeutung hat die Stirn?

    "Und ich sah das Lamm stehen auf dem Berg Zion und mit ihm hundertundvierundvierzig tausend, die hatten seinen Namen und den Namen seines Vaters geschrieben an ihrer Stirn." Offb. 14:1.

    Was ist der Unterschied zwischen Offb. 13:16 und Offb. 14:1?

    Es wird uns mitgeteilt das zwei Zeichen auf der Stirn geschrieben stehen können. Von Offb. 13:16 kann es das `Malzeichen' sein und von Offb. 14:1, der Name Gottes. Im nächsten Text finden wir wieder solch eine Gegenüberstellung.

    Wir lesen,

    "Und die Könige auf Erden und die Großen und die Reichen und die Hauptleute und die Gewaltigen und alle Knechte und alle Freien verbargen sich in den Klüften und Felsen an den Bergen
    und sprachen zu den Bergen und Felsen: Fallet über uns und verbergt uns vor dem Angesicht des, der auf dem Stuhl sitzt, und vor dem Zorn des Lammes!
    Denn es ist gekommen der große Tag seines Zorns, und wer kann bestehen?"
    Rev. 6:15-17.

    Sind dies jene die verloren gehen werden wenn Jesus wiederkommt?

    Haben sie bemerkt, das dies die gleichen Gruppen von Menschen sind, die auch das Malzeichen des Tiers empfangen werden?

    Lasst uns die Merkmale dieser Gruppen vergleichen.

    "Und die Könige auf Erden und die Großen und die Reichen und die Hauptleute und die Gewaltigen und alle Knechte und alle Freien verbargen sich in den Klüften und Felsen an den Bergen." Offb. 6:15




    1 - die Könige (basileus)
    2 - die Großen (megistanes)
    3 - die Reichen (plousios)
    4 - die Hauptleute (chiliarchos)
    5 - die Gewaltigen (dunatos)
    6 - die Knechte (doulos)
    7 - die Freien (eleutheros)
    "Und es macht, daß die Kleinen und Großen, die Reichen und Armen, die Freien und Knechte - allesamt sich ein Malzeichen geben an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn, daß niemand kaufen oder verkaufen kann, er habe denn das Malzeichen, nämlich den Namen der Tiers oder die Zahl seines Namens." Offb. 13:16,17
    1 - Könige nicht erwähnt
    2 - die Kleinen (mikros)
    3 - die Großen (megas)
    4 - die Reichen (plousios)
    5 - die Armen (ptochos)
    6 - die Freien (eleutheros)
    7 - die Knechte (doulos)

    Wir bemerken das vier von sechs dieser Gruppen übereinstimmen.[500] Es besteht also eine gute Übereinstimmung dieser beiden Texte. Die gleichen Worte werden benutzt und wir haben hier zwei Beschreibungen des gleichen Ereignisses.

    Lasst uns nun über die kontrastische Gruppe in Offenbarung 7 lesen.

    "Und darnach sah ich vier Engel stehen auf den vier Ecken der Erde, die hielten die vier Winde der Erde, auf daß kein Wind über die Erde bliese noch über das Meer noch über irgend einen Baum.
    Und ich sah einen andern Engel aufsteigen von der Sonne Aufgang, der hatte das Siegel des lebendigen Gottes und schrie mit großer Stimme zu den vier Engeln, welchen gegeben war zu beschädigen die Erde und das Meer;
    und er sprach: Beschädigt die Erde nicht noch das Meer noch die Bäume, bis daß wir versiegeln die Knechte unsers Gottes an ihren Stirnen!"
    Offb. 7:1-3.

    Hier lernen wir, das die Winde noch nicht losgelassen werden sollen bevor die umstürzenden Ereignisse der letzten vier Verse von Kapitel sechs stattfinden, damit die Knechte Gottes vorher an ihrer Stirn versiegelt werden können. - Wir finden hier in der Offenbarung also zwei weitere, kontrastische Gruppen (die Erlösten und die Verlorenen), gegenübergestellt.

    In Kapitel sechs haben wir jene, die das Malzeichen des Tiers haben und schreien damit Felsen sie verdecken, und jene, die das Siegel Gottes tragen was sie von der kommenden, allgemeinen Zerstörung beschützt.

    Dann, in Kapitel 13:16 finden wir die das Malzeichen des Tiers empfingen und in Kapitel 14:1, jene, die das Siegel Gottes haben.

    Zwei ungleiche Gruppen. Mit anderen Worten, am Ende der Zeit, wenn Jesus wiederkommt, gibt es nur diese zwei Gruppen in der Welt. Diejenigen die das Siegel Gottes und jene, die das Malzeichen des Tiers haben. Die Gottes Siegel haben werden mit Gott sein, die das Malzeichen des Tiers haben gehen verloren.

    Frage: Mit Bezug auf diesen Sachverhalt, wie wichtig ist es herauszufinden, was das Siegel Gottes und das Malzeichen des Tieres ist? Ist es eine Frage über Tod und Leben?

    Antwort: Es ist sehr wichtig dies zu wissen!

    Um das `Malzeichen des Tiers' zu identifizieren müssen wir uns zuerst sicher sein, wer das Seetier ist. Wir wissen aber schon das die Institution oder das Römisch- Katholische System das Seetier ist. Dieses System muss dann ein `Malzeichen' haben, welches Amerika "macht", also mit Gesetzeskraft aufzwingt. Was ist dieses `Malzeichen?'

    Da wir es hier mit kontrastischen Dingen zu tun haben, identifizieren wir zuerst `das Siegel Gottes,' besonders wie wir es in Offenbarung 7 und 14:1 vorfinden, in dem wir das Alte Testament studieren. Ohne diesen Hintergrund ist es nicht möglich über den Inhalt und die Absichten der Offenbarung logische Schlußfolgerungen zu ziehen. - Wir müssen zu jenen Texten zurück gehen, die Israels Geschichte von der Zeit kurz vor ihrer Sündenverursachten Babylonischen Gefangenschaft berichten. Warum? Weil nach den Angaben in der Bibel, am Ende der Zeit, diese Welt auch wegen der Sünden ihrer Einwohner untergehen wird. Wir schlagen das erste Kapitel im Buch Hesekiel auf. Hier lesen wir über Gottes kommendes Gericht mit Bezug auf das abgefallene Israel. Gott wird so dargestellt, das er vom Himmel zum Tempel in Jerusalem kommt, um Israel wegen ihres rücksichtslosen Abfalls von Gott zu beurteilen.

    Gott hatte das Recht dies mit Israel zu tun, denn wir studierten schon, das er mit Israel `verheiratet' war, Hes. 16:8. Gott nahm kein anderes Volk als Braut an, nur Israel wurde seine `Frau' am Berg Sinai. Wenn wir weiterlesen finden wir aber, das Israel eine untreue Braut wurde. Sie wurde eine buhlerische Hure, Hes.16:30.

    Israel wurde nicht nur eine große Hure, Israel verging sich auch mit verabscheuender Unzucht den Königen der Erde (Nachbarstaaten) gegenüber, Hes. 16:2. Wir lasen wie Israel sich mit Gold, Silber, Perlen und kostbaren Steinen bedeckte, Dinge die Museen in der ganzen Welt gerne von Archäologen erhalten. - Wir lernten auch, das Israel Töchter hatte (Samarien, Sodom & Jerusalem). Das heißt, das sie ihre Sünden nicht alleine begeht, sie begeht sie mit ihren Töchtern, Hes. 16:23 (das ganze Kapitel). - Gott nennt auch den schlimmsten Greuel den sein vorgebliches Volk begeht - die Anbetung der Sonne, Hes. 8:16.

    Wir müssen uns also immer daran erinnern das Gott hier nicht über die Babylonier, Phillister, Assyrer oder Ägypter spricht, - er spricht über jene die vorgeben sein Volk zu sein.

    Lasst uns über einige der Sünden sprechen die Israel noch vor ihrer Babylonischen Gefangenschaft beging.

    Wir lesen,

    "Sie haben auch Boten geschickt nach Leuten, die aus fernen Landen kommen sollten; und siehe, da sie kamen, badetest du dich und schminktest dich und schmücktest dich mit Geschmeide ihnen zu Ehren und saßest auf einem herrlichen Polster, vor welchem stand ein Tisch zugerichtet; darauf legtest du mein Räuchwerk und mein Öl." Hes. 23:40,41.

    Die Liste greulicher Sünde in den Augen des Herrn mag manchen unter uns garnicht so schlecht scheinen. Wenn das so ist, sollten wir verstehen, das wir leicht zu diesen greulichen Sündern gehören könnten, denn unser geistlicher Wecker ist wohl nicht aufgezogen und `klingelt' deshalb nicht, wenn es Zeit zum `Aufstehen' ist. Das abscheulichste was Menschen tun können, ist Ihren Schöpfergott zu verneinen, oder sich weigern Ihn anzuerkennen und zu verehren. Es ist ungefähr so wie diese zwei Beispiele, wenn jemand ein Künstleratellie besucht und dort ein wunderschönes, noch feuchtes Gemälde sieht und hingeht und alles verschmiert. Oder so wie einer, der in einem Orchester spielt und nur falsche Noten trifft.

    Einwände: Oh, aber die Beweise das die Erde so sehr alt ist sind doch so groß! - So lesen sie doch mal wieder über die Radiohalos, über das Grün Fluß Tal oder die logischen Fallen, oder im 2. oder 3. Band.

    Deshalb wird die Liste der Sünden zusehends schlechter dargestellt:

    "Und er führte mich in den Hof am Hause des Herrn; und siehe, vor der Tür am Tempel des Herrn, zwischen der Halle und dem Altar, da waren bei fünfundzwanzig Männer, die ihren Rücken und ihr Angesicht gegen den Tempel des Herrn und ihr Angesicht gegen Morgen gekehrt hatten und beteten gegen der Sonne Aufgang." Hes. 8:16.

    Diese 25 Männer beteten Baal an als ob er ein wirklicher Gott wäre der was schaffen könnte. Das muss ungefähr so ausgesehen haben wie Menschen heute den Fernsehaparat `anbeten,' wenn sie Morgen oder Abendandacht halten sollten. Diese 25 Männer waren damals die politischen Führer der Einwohner jener Israelitischen Gegenden. Der Prophet schreibt, und ..

    "... ich sah unter ihnen Jaasanja, den Sohn Assurs, und Pelatja, den Sohn Benajae, die Fürsten im Volk. ... diese Leute haben unselige Gedanken, und schädliche Ratschläge in dieser Stadt." Hes. 11:1,2.

    Ist es ein leichtes Ding den Herrn nicht zu verehren? Sollte er solche unbestraft lassen? Seht euch um. Gottes langmütige Gnade kommt zu ihrem Ende und sein Friede liebender Geist zieht sich zurück da Menschen Ihn von sich stoßen. Der Böse verliert keine Zeit und bringt Unheil über alle. Diese Situationen werden schnell schlimmer und schlimmer geschehen, denn Gottes Gnadenzeit kommt zu ihrem Ende. Bekehrt euch weil ihr noch ein wenig Zeit habt. Ruft den Herrn an und seit Ihm Gehorsam ist das Evangelium. Betet und lest aufmerksam Sein Wort, und tut alles willig und ohne Verzögerung was Er euch darin nötigt zu tun.

    Aber in Israel gab es diese bösen Männer, und sie taten noch schlimmere Dinge:

    "Und er sprach zu mir: Menschenkind, siehst du das? Ist's dem Haus Juda zu wenig, alle solche Greuel hier zu tun, daß sie auch sonst im ganzen Land eitel Gewalt und Unrecht treiben und reizen mich immer wieder? Und siehe, sie halten die Weinrebe an die Nase.
    Darum will ich auch wider sie mit Grimm handeln, und mein Auge soll ihrer nicht verschonen, und ich will nicht gnädig sein; und wenn sie gleich mit lauter Stimme schreien, will ich sie doch nicht hören."
    Hes. 8:17,18.

    Der Schöpfergott ist ein Gott unendlicher Liebe. Er haßt niemand und er bringt niemand um. Wenn das Maß der Sünde aber voll ist kann Seine Hand den Sünder nicht mehr von den Folgen seiner Entscheidungen beschützen. Sogar heute geschieht es das unverbesserliche Sünder alle Gelegenheiten zur Umkehr unbeachtet lassen. Ihr Herz ist aus keinen triftigen Gründen immerdar verstockt und sie Leben an geborgter Zeit. Sünde kann vor dem Antlitz Gottes nicht bestehen. Die Herrlichkeit Gottes ist für den Sünder ein verzehrendes Feuer. Jener aber, der Gottes Erlösung für sein Leben annahm, Vergebung fand und Gehorsam übt, wird die Sehnsucht aller Kinder Gottes, das ewige Leben, ererben. Die Bibel enthält diese schönen Worte,

    "... erwählet euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter gedient haben jenseits des Stromes, oder den Göttern der Amoriter, in deren Lande ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem Herrn dienen." Josua 24:15.
    Jene die Gott als Sünder aufzeigte gingen so weit mit ihren greulichen Taten, das sie unschuldiges Blut in Israel vergossen. Gott verzeichnet alles was Menschen denken und tun in Seinem himmlischen "Komputer." [800] Wir lesen,

    "Darum werden sie die Männer strafen, die das Recht vollbringen, wie man die Ehebrecherinnen und Blutvergießerinnen strafen soll. Denn sie sind Ehebrecherinnen, und ihre Hände sind voll Blut." Hes. 23:45.

    Wegen dieser schrecklichen Situation unter denen, hörten sie auf, den einzigen, wahren Gott anzubeten und huldigten stattdessen den Sonnengott. Aus diesem Grund sagt Gott zu ihnen, `ich komme mit Gericht gegen diese Menschen.'

    Hesekiel berichtet wo dieses Gericht herkommt,

    "Und des Herrn Wort geschah zu mir und sprach: Du Menschenkind, so spricht der Herr Herr vom Lande Israel: Das End kommt, das Ende über alle vier Örter des Landes." Hes. 7:1,2.

    Erinnern sie sich noch in Offenbarung 7 an die Engel auf den vier Ecken der Erde, die hielten die vier Winde und wenn sie freigelassen werden, was folgt dann?

    Sobald die Engel die Winde frei lassen folgt Zerstörung auf der Erde. Das sind aber keine eitlen Worte. Warum? Der Prophet Jesaja sprach schon von schnellen oder sogar plötzlichen Veränderungen in der Welt mit Bezug auf wie Gott mit den Nationen verfahren wird.

    Wir lesen (im Zusammenhang),

    62:1 "Um Zions willen will ich nicht schweigen, und um Jerusalems willen will ich nicht innehalten, bis daß ihre Gerechtigkeit aufgehe wie ein Glanz und ihr Heil entbrenne wie eine Fackel. . . . (Was sich am Ende der Welt erfüllen wird) Ich recke meine Hände aus den ganzen Tag zu einem ungehorsamen Volk. (eigentlich jetzt die ganze Welt) das seinen Gedanken nachwandelt auf einem Wege, der nicht gut ist. . . . Denn siehe, der Herr wird kommen mit Feuer und Wagen wie ein Wetter (schnell, plötzlich), daß er vergelte im Grimm seines Zorns und mit Schelten in Feuerflammen. Denn der Herr wird durchs Feuer richten und durch sein Schwert alles Fleisch; und der Getöteten des Herrn wird viel sein." Jesaja 62:1; 65:2; 66:15,16.

    Das Endergebnis der Ablehnung Jesu im Jüdischen Land war, das sie auch sehr störrisch mit den Römern waren, und diese im Jahr 70 n.Chr. Jerusalem und ihr Heimatland zerstörten. So, wenn wir lesen, Gott tut dies oder das, ist es immer die Schuld der Menschen selber, die zu ihrer Strafe führen wird. So wird es auch am Ende der Zeit sein. Die Strafe selber kann von Gott kommend gesehen werden - die Sinflut (die Welt verlor ihr schützendes Firmament), Schwefel über Sodom und Gomorra - oder auch durch Verhältnisse unter den Nationen. Nur die Erlösten werden eines Tages verstehen, wie dies sich alles wirklich ereignete. Wir sollten aber immer Gottes Wort vertrauen und wie er durch alle Zeiten Menschen lehrte, wie sie in Frieden leben können, sie wollten aber Seinem Wort nicht vertrauen.

    Gottes Wort hat sich schon so oft erfüllt, das auch Seine Worte in der Zukunft sich erfüllen werden. Er warnt die Welt, wir tun gut das einzusehen und unser (ewiges) Leben zu retten.

    Bevor Gott jedoch mit Gericht gegen Israel kommt, jene die vorgeben Ihm zu dienen, die aber die Greuel, verdorbene Übel und Blutvergiessen begehen und die viele Menschen unterdrücken und Gott untreu sind und sich wie eine Hure benehmen - bevor Gott diese richtet und bestrafen wird, muß noch ein Werk stattfinden, da nicht alle Gott untreu waren. Gott muss die zwei Gruppen voneinander trennen. Dieses Werk wird folgendermassen beschrieben:

    "Und er rief mit lauter Stimme vor meinen Ohren und sprach: Laßt herzukommen die Heimsuchung der Stadt, und ein jeglicher (Engel) habe eine Mordwaffe in seiner Hand. Und siehe, es kamen sechs Männer auf dem Wege vom Obertor her, das gegen Mitternacht steht; und ein jeglicher hatte eine schädliche Waffe in seiner Hand. Aber es war einer unter ihnen, der hatte Leinwand an und ein Schreibzeug an seiner Seite. [1000] Und sie gingen hinab und traten neben den ehernen Altar.
    Und die Herrlichkeit des Gottes Israels erhob sich von dem Cherub, über dem sie war, zu der Schwelle am Hause und rief dem, der die Leinwand anhatte
    [1100] und das Schreibzeug an seiner Seite. Und der Herr sprach zu ihm: Gehe durch die Stadt Jerusalem und zeichne mit einem Zeichen an die Stirn die Leute, so da seufzen und jammern über alle Greuel, so darin geschehen.
    Zu jenen aber sprach er
    (nach der Versiegelungsarbeit), daß ich's hörte: Gehet diesem nach durch die Stadt und schlaget drein; eure Augen sollen nicht schonen noch übersehen.
    Erwürget Alte, Jünglinge, Jungfrauen, Kinder und Weiber, alles tot; aber die das Zeichen an sich haben, derer sollt ihr keinen anrühren. Fanget aber an an meinem Heiligtum! Und sie fingen an an den alten Leuten, so vor dem Hause waren."
    Hes. 9:1-6.

    Diese Verse sprechen nicht über ein Gericht gegen irgendein Gottloses Land, es spricht über die Hauptstadt des von Gott erwählten Volkes, die Stadt wo der Tempel stand und wo Priester dem Herrn Opfer darbringen sollten.

    Wir lernen hier, das Gottes Gericht über sein eigenes Volk kommt. Bevor dies Gericht aber vollstreckt wird, sonderte Gott die wenigen ab die Ihm dienten, die um die Sachlage im Lande Trauer fühlten und die Greuel nicht ansehen konnten und beschützte sie von der Zerstörung wie Gott Jahrhunderte später auch seinem Volk eine Gelegenheit gab der Zerstörung Jerusalems durch die Römer zu entkommen, Matth. 24:15-18.[1210]

    Zur Zeit Hesekiels, Jeremias und Jesajas befand sich Israel in schrecklicher Untreue zu Gott. Die Führer, Priester, Schriftgelehrten und Fürsten waren es die diese Abgöttereien antrieben. Ihre Sinne waren vollständig vom Götzendienst und sexualen Sünden gefangen genommen.

    Diese Botschaft sollte uns veranlassen Umschau zu halten, wie es unter uns zugeht - finden solche Greuel noch immer unter uns statt? Wenn ja, bereut eure Sünden vor Gott und bittet um Vergebung und lasst sie ganz und gar von euch. Finden bei euch gelegentlich Versammlungen statt, wo man bekennen, beten und versöhnen, und mit Nachbar und Gott Frieden machen kann? Wir sind alle verantwortlich dafür was im Haus Gottes geschieht. Wir müssen für die Geistlichen, Gemeindeglieder und Verantwortlichen beten und dafür in uns selber wirken, das wir vor Gott eine reine Gemeinde darstellen. Neue Mitglieder sollten gleich gute, geduldige, demütige Freunde bekommen, die ihnen helfen, das Christliche Leben zu lernen.

    Gott ändert sich nie. Wir müssen uns ändern. Eine der öffentlich bekannten Sünden die viele Kirchen korregieren müssen, ist, Jetzt noch nur in Bildern, aber Jesus kommt bald wieder in Wirklichkeitden siebten Sabbattag jede Woche heilig zu halten statt den falschen ersten Tag der Woche. Dies nicht zu tun ist eine große Sünde auf derselben Stufe wie sie auch zur Zeit Hesekias in Jerusalem stattfand als die Männer im Tempel, Baal, den Sonnengott anbeteten. - Zu viele unzeitgemäße Predigten werden gepredigt die leicht zu findende Bibelwahrheiten vollständig auslassen oder verdrehen. Viele Pastoren lassen ganze Verse und Kapitel aus. Sie predigen nie darüber. Wir sollten niemals Prediger ihrer Arbeit wegen beneiden, denn Gott wird die nicht ungestraft lassen die Seinem Wort nicht den wahren Klang geben aber Fabeln predigen. Die Botschaft der drei Engel sollte man von allen Kirchtürmen hören, denn Jesus kommt bald wieder und der Sabbat des Herrn ist Sein Test für alle die Ihm mit ganzem Herzen treu sein wollen. Die Bibel sagt uns wenn Er wiederkommt, Er kommt in der Mitte der Nacht, in der dunkelsten Geschichte wieder, Matth. 25:6. Dem Tag streben wir schneller und schneller alle zu.

    Wir danken Gott das er jedesmal in gefährlichen Zeiten sein Volk zu beschützen weiß.

    Was geschah aber in Jerusalem als Gottes Gericht vollstreckt wurde?

    Die Bibel berichtet es,

    "Da schwangen die Cherubim ihre Flügel, und die Räder gingen neben ihnen, und die Herrlichkeit des Gottes Israels war oben über ihnen.
    Und die Herrlichkeit der Herrn erhob sich aus der Stadt und stellte sich auf den Berg
    (dem Ölberg) , der gegen Morgen vor der Stadt liegt." Hes. 11:22,23.

    Als Gottes Gesandte ihr Werk, die Gerechten von den Bösen zu trennen, beendet hatten, sagt die Bibel, das die Herrlichkeit, die ihren Sitz zwischen den Cherubimengeln im Allerheiligsten hatte, sich davon entfernte, sie ihre Flügel benutzten, und das Heiligtum verließen, um niemals wieder nach Jerusalem und zum Tempel zurück zu kehren. Sie war nun eine Stadt die niemand verteidigen konnte. Die Stadt war verwaist und dem Untergang geweiht, Hes. 12:20; Klagelieder 1-5, ausgenommen jene, die das Siegel Gottes hatten.

    Welches geschichtliche Ereignis erfüllte diese Prophezeiungen über die Stadt Jerusalem?

    Die Bibel berichtet, das nach dem Werk der Versieglung schreckliche Ereignisse im Land und in Jerusalem stattfanden. Wir finden diese in den Klageliedern Jeremias (besonders Kapitel 4) beschrieben. Nebukadnezzar umzingelte die Stadt, durchbrach die Mauern und die prophezeiten Strafen vollzogen sich so, als ob die Babylonier diese kannten. ... Der geschichtliche Teil liest sich so ...

    "Denn er führte über sie den König der Chaldäer und ließ erwürgen ihre jungen Mannschaften mit dem Schwert im Hause ihres Heiligtums und verschonte weder die Jünglinge noch die Jungfrauen, weder die Alten noch die Großväter; alle gab er sie in seine Hand." 2.Chroniker 36:17 vgl. Hes. 9:6.

    Warum musste dies alles geschehen? -- Was taten sie?

    Weil sie Greuel taten!

    Sie wandten dem wahren Gott ihren Rücken zu und verehrten den Götzen Baal, als ob er etwas schaffen könnte. Die törichten Baals Priester tanzten Stundenlang vor ihm, um Feuer vom Himmel zu erhalten. Elia sprach nur ein kurzes, ernstes, Gott verehrendes Gebet und das `Feuer vom Himmel Wunder' geschah auch nach dem alles mit Wasser triefend nass war. Der erste Tag der Woche war der Baalstag. der Tag der Sonne. Fast die ganze Welt verehrt immer noch diesen Tag, behaupten aber den Gott im Himmel anzubeten, wenn man diesen nur am Sabbat im Gotteshaus antreffen kann. So, wen beten die meisten Christen wirklich an? Sie betrügen sich selbst wenn sie denken es ist der Gott Abrahams, Issaks und Jakobs. Die Bibel lehrt, es ist der Gott dieser Welt den sie verehren. Gottes Reich wird von genauen Gesetzen regiert die nur Er geben kann. Sie begehen die Sünde Ahabs (1.Kön. 18:18) und die Jerusalems (Jer. 17:21,22;18:7,8).

    Die Frage ist, würden die geistlichen Führer unserer Zeit der Botschaft Elias gehorsam sein oder gewesen sein je nachdem wie lange wir zurückblicken?

    Gehorsam den Geboten Gottes gegenüber wird schon über 100 Jahre hier und in aller Welt gepredigt, dennoch bekehren sich die Kirchen nicht. Gottes Geduld, wie viel länger wird sie währen? Oder denken sie, das Gott sich zu ihren Lehren bekehren sollte? Denn wir wissen schon das wenigstens einige Römische Gelehrte in Amerika und Südamerika, diese Interpretationen kennen und wissen das sie wahr sind, nach ihrem eigenen Geständnis (sie haben unsere Bücher).

    Die Bibel versichert uns, das Gott sich niemals ändert. Er ist der gleiche Gott von der Zeit Adams bis heute, Mal. 3:6; Hebr. 13:8. Das bedeutet, das er seine Gebote nie aufgeben oder verändern wird, wir uns aber ändern und sie alle halten müssen. Menschen vergessen oft was Gott von uns verlangt. Sie sehen ihre eigenen Werke und wie reich und wohlhabend sie geworden sind und da Gott sie noch nicht bestraft hat, denken sie Er ist auf ihrer Seite. Ihre Erfolge sind aber das Ergebnis harter Arbeit. So fahren sie damit fort, Gottes Sabbat zu entheiligen und ihren gott anzubeten, an einem Tag, den der wahre Gott nicht Sein Zeichen gemacht hat.

    Bibelverse der Zeichen und Siegel Gottes.

  • 2.Mose 13:9; 31:13,17;
  • 5.Mose 6:8; 11:18; 28;

    Menschen jedoch vergessen leicht Gottes Warnungsbotschaften. Sie denken an die vielen Werke die sie vollbrachten, den Applaus, ihre Berühmtheit, ihre Stolz machenden Errungenschaften, wie sie reich wurden und sehen darin Beweis das Gott ihnen dies brachte, wenn Studium des Wortes Gottes ihnen zeigen würde, das ihre Sünden zum Himmel reichen. Ihre Erfolge sind das Ergebnis harter Arbeit und Satans Nachlässigkeit sie zu strafen da er sie sowieso unter seinem Banner hat.

    Das ist es was Menschen tun wenn sie Gottes heiligen, siebten Sabbattag verunehren und wenn Gottes vorgebliche Volk den gott des Sonntags anbetet, Jer. 17:27. Jede Woche begehen sie das schlimmste Übel das die Zerstörung Israels, Jerusalems und des Tempels verursachte und Israel in ihre 70 jährige Gefangenschaft brachte. -- Während Christen keine solche Gefangenschaften erfahren werden, müssen sie vor Gott, ihrem Richter, erscheinen. (Sieh hier.)

    So, können Bibelgläubige Christen entweder den Sabbat oder den Sonntag als ihren heiligen Tag einhalten?

    Die Bibel lehrt nur den Sabbat als heiligen Tag im Gesetz Gottes. Die Auferstehung Jesu früh am ersten Tage der Woche macht keinen heiligen Tag. Regierungen verabschieden wichtige neue Gesetz nur nach langen Verhandlungen. Wie kann man nur denken das Gott so ohne weiteres Sein Gesetz verändern würde ohne neue Gesetzestafeln auf Stein zu schreiben, wenn das sogar in jedem Land geschieht? Der Grund ist der Wein Babylons, der päbstliche Sonntag ist Teil dieses Weines, dieser falschen, unchristlichen Lehren. Dieser Wein macht Menschen blind mit Bezug auf wichtige Themen und Bibelwahrheiten.

    Frage: Wie kann ich Gott gefallen?

    Antwort: Halte sogleich alle Gebote Gottes.


    Die Bücher des Jeremia und Hesekiel zeigen das Nebukadnezar unbewussterweise Erlaubnis hatte Jerusalem wegen der etlichen Sünden Israels zu zerstören. Unter diesen Sünden wird das Vergehen Israels gegen das vierte Gebot an höchster Stelle genannt. Wie damals, so auch heute. Obwohl Gott-feindliche-Menschen, auch wenn sie sich Christen nennen mögen, den Tag den Gott geheiligt hat verlachen, ist das nichts neues, Klagelieder 1:7-10. Während Gott Seine Strafe verzögern kann, kommt sie nach Angaben der Bibel aber doch.

    Nebukadnezar umzingelte Jerusalem und zerstörte die Stadt. Für uns heute lebende Tiefste Stelle auf Erden - das Tote Meer als Zeugnis was Gott tat hinterließ Gott die tiefste Stelle unterhalb des Meeresspiegels als Beispiel dafür was passiert wenn Menschen Ihn versuchen. Wir, die wir Ihm gefallen wollen, sollten das als Warnung ansehen und als Botschaft, das Gott immer Sein Wort halten wird.[1500] Israel lehnte sich immer wieder gegen Gott auf. Wenn wir Seinem Wort ungehorsam sind, lehnen wir uns auch auf und befinden uns damit auf der Seite dieser beiden Städte die Gott zerstörte. Es muss aber nicht so in unserem persönlichen Leben sein.

    Die Bibel lässt uns wissen was Gott Israel gab, um sie vom Abfall zu beschützen.

    "Ich gab ihnen auch meine Sabbate zum Zeichen zwischen mir und ihnen, damit sie lernten, daß ich der Herr sei, der sie heiligt. ... Denn ich bin der Herr, euer Gott, nach meinen Geboten sollt ihr leben und meine Rechte sollt ihr halten und darnach tun; meine Sabbate sollt ihr heiligen, daß sie seien Zeichen zwischen mir und euch, damit ihr wisset, daß ich der Herr, euer Gott bin." Hes. 20:12,19,20.

    Die meisten Menschen in der Welt denken heute das Gott seinen heiligen Sabbattag wegen der Auferstehung Jesu auf den Sonntag verlegt hat. Sie können dazu aber keine biblischen Beweise anführen. Die Bibel lehrt das die (Erwachsenen) Taufe der Gedächtnistag des Todes und der Auferstehung Jesu ist (Röm. 6:4; Kol. 2:12). Die Bibel lehrt nicht, das wir Jesu Auferstehung jede Woche in unseren Versammlungen zelebrieren sollen; sie lehrt aber, das unsere Prediger die Botschaft des auferstandenen Heilands oft vorbringen sollten, um Menschen zu Gott zu bekehren, denn wenn man die Worte unserer Erlösung nicht von den Lippen Jesu hört, wird "... die Posaune einen undeutlichen Ton" geben und "wer wird sich zum Streit rüsten", 1Kor. 14:8? Gottes heiliger Tag an dem er angebetet wird, ist der gleiche Tag, den Er am Anfang der Schöpfung heilig sprach, bevor Sünde aufkam. Sonntag heiligende Christen versündigen sich jede Woche gegen Gott, wenn sie Ihn nicht an Seinem speziel geschaffenen Tag als Schöpfer des Himmels und der Erde verehren, stattdessen aber einen von Menschen vorgesetzen Tag halten.[1550]

    Deshalb ist es schon wahr das jene, die Gott nicht an Seinem Sabbat verehren, einem anderen gott dienen, nämlich dem gott menschlicher Traditionen und sündigen Abfalls. Oh, wenn wir doch nur verstehen würden, wie listig der Böse diesen Tausch zustande brachte. Und so erinnern wir uns an die Worte in Sprüche 28:9:

    "Wer sein Ohr abwendet, das Gesetz zu hören, des Gebet ist ein Greuel." [1580]

    Dies sind schwer wiegende Worte. Wir sollten nicht annehmen, das wir Gott im Himmel auf unserer Seite haben, wenn wir Seine Gebote (2.Mose 20) nicht ganz genau halten. Jene die einen anderen Tag heilig halten, dienen Baal, lehrt die Bibel. Den Sabbat heilig zu halten verehrt Gott als Schöpfer und Erlöser. Wie der Schöpfer am sechsten Tag alles "vollendete", so sprach Jesus an jenem Freitag auf dem Kreuz, "es ist vollbracht" (1.M. 2:1; Joh. 19:30). Wie der Schöpfer an jenem ersten Sabbat ruhte und den Menschen zeigte wie man ihn heilig hält, so ruhte Christus an jenem Sabbat im Grab. Wie zuerst die Erde wüst und leer war, so wird sie am Ende der tausend Jahre wie ein "feuriger Pfuhl" sein (1.M. 1:2; Offb. 19:20). Wie Gott am Anfang alles in sechs Tagen schuf, werden nach den tausend Jahren die Erlösten sehen können, wie Jesus die Neue Erde wiederum in sechs Tagen schaffen wird, 1. Mose 1; Offb. 21; Jes. 66:22-24. So fragen wir, welchen Tag werden die Erlösten auf der neu geschaffenen Erde als ihren neuen Ruhetag halten? Wird es der siebte oder der erste Tag der Woche sein? Nun, wir brauchen die wahre Antwort nicht erraten. Wir lesen die Antwort in Jesaja 66. Dort steht geschrieben, "Und alles Fleisch (alle Menschen, nicht nur Juden) wird einen Neumond (Es gibt Monate) nach dem andern und einen Sabbat (die Woche bleibt) nach dem andern kommen, anzubeten vor mir, spricht der Herr. Und sie werden (Zukunft) hinausgehen und schauen die Leichname der Leute, die an mir übel gehandelt haben; denn ihr Wurm wird nicht sterben, und ihr Feuer wird nicht verlöschen, und werden allem Fleisch ein Greuel sein." Jes. 66:23,24. So steht es fest auf der neuen Erde werden alle Menschen jede Woche den siebten Tag der Woche halten an dem sie nun vor dem tatsächlichen Thron Gottes anbeten, singen und alle Anwesenden treffen können. So, liebe Leser, sollten wir denken, das es in Ordnung ist hier den Sonntag zu feiern und im Himmel, na ja, wenn es sein muss den Sabbat? Wir sollten Gottes ewigen Sabbat auch jetzt halten, und keinen anderen Tag der Woche.

    Während Gott Zeiten der Unkenntnisse übersehen mag, sollten wir es nicht annehmen, das er das mit uns auch noch heute tut, wir, die wir eine Bibel im Haus haben und darin lesen. Wenn Israel Gottes heilige siebten Sabbattage immer heilig gehalten hätten, würde Jerusalem nie zerstört worden sein, Jer. 17:27. Wenn wir Gottes Sabbat heute heilig halten würden, da wir Ihn lieben und Ihm gefallen wollen, könnte Gott sehr schnell die Gewalt des Todes und des Unrechts in dieser Welt beenden.

    Wer trug aber die Schuld an den Unglauben in Israel?

    Wir lesen,

    "Es steht greulich und schrecklich im Lande. Die Propheten weissagen falsch, und die Priester herrschen in ihrem Amt, und mein Volk hat es so auch gerne. Wie will es euch zuletzt darum gehen?" Jer. 5:30,31.

    Diese klaren Worte lassen uns wissen von wo der Unglaube in Israel herkam. So ist es auch noch heute. Gott ist immer noch der gleiche Gott wie er es auch damals war. Die Theologen, Religionslehrer, Priester und Kirchenleiter waren es zu allen Zeiten die Schuld daran haben, da sie Menschen wie Schafe in die Irre führen. Das die ihnen anvertrauten Menschen sich jede Woche, um ihrer Traditionen willen, gegen Gott versündigen. Trägheit, geistliche Blindheit, falsches Hoffen, `das alles schon gut zu Ende gehen wird,' verleitet Menschen dazu keine Gefahr für sich zu sehen. Sie lesen und glauben auch nicht dem Wort Gottes in dem alle Bücher wichtig sind.[1595] Sie haben kein Konzept, daß Gott diese Generation Seinen Fluch fühlen lassen wird, da sie Ihn verachten und verspotten. Ihn, der sie täglich alles zum Leben notwendige gibt und ihnen erlaubt auf Seiner Erde zu wohnen. Oh törichte Menschen. Während Gottes Geduld langmütig ist, wird sie nicht immer so sein und Seine Worte in der Offenbarung werden sich genau erfüllen.

    Wir sind vor Gott in stetem Abfall wegen unseres Ungehorsams Seiner Gebote gegenüber. `Oh,' sagen einige aber, `unser Priester öffnet die Türen seiner Kirche zum Gottesdienst nur am ersten Tag der Woche, nicht am Sabbat.'

    Was lasen wir vor kurzem? -- In Israel waren es die Geistlichen, die das Volk zur Sünde verführten. Diese Geistlichen sind vom Wein des Ungehorsams gegen Gott schon so lange betrunken, das sie Wahrheit nicht von Lüge unterscheiden können; sie sehen weiß als schwarz und schwarz als weiß, wie Ignatius Loyola es als seinen Plan für die Christenheit beschrieb.[1600]

    Das beschreibt den Geist der Auflehnung gegen Gott, dem einzigen, wahren Gott. Es ist Gotteslästerung zur höchsten Stufe und wird bald schreckliche Folgen für die Unverbesserlichen in dieser Welt mit sich bringen. Wir können mit Gott nicht hadern. Wenn das Maß der Sünde voll ist, wird Gott sich zum Gericht über unsere Welt erheben, Psalm 9:8; 96:10-13; Apg. 17:31. Es gibt nur eins zu tun, "Gehet aus von ihr (Babylon) mein Volk." Offb. 18,4.

    Jeremia beschreibt die Sünden so,

    "Die Priester gedachten nicht: Wo ist der Herr? und die das Gesetz treiben, achteten mein nicht, und die Hirten führten die Leute von mir, und die Propheten weissagten durch Baal und hingen an den unnützen Götzen." Jer. 2:8.

    Laßt uns das in unsere heutige Sprache übersetzen,

    "Die Päpste, Erzbischöfe, Priester, Geistlichen, Prediger und Lehrer fragen nicht, Was hat der Herr für uns heute? Und jene, die das Gesetz benutzen, die Richter, Anwälte, Polizisten und Staatsbürger, diese Leute, kennen mich nicht: die Pastoren all dieser Kirchen vergehen sich gegen mich, und die Theologen und Ausleger; diese, die vorhersagen wie man die Bibel verstehen soll, lehren den Sonnengott Baal, und tun die Dinge die letzten endes niemand helfen werden."

    Verstehen sie jetzt unsere Situation hier auf Erden? Wir müssen dem Wort Gottes ehrlichen Glauben schenken -- nicht Gott am Ende der Woche 24 Stunden lang betrügen. Man braucht nicht Docktor der Theolgie zu sein, um 2.Mose 20 zu verstehen. Das sind einfache, klare Worte. Der Wein falscher Lehren verdreht aber das Verständnis vieler, die vorgeben Gott dienen zu wollen. [1650]

    Wieviele Gruppen von Menschen gab es in Jerusalem kurz bevor die Babylonier kamen? -- Es gab dort nur zwei Gruppen von Menschen. Eine dieser beiden Gruppen verehrte den Gott der Sonne, die andere Gruppe seufzte, jammerte und flehte zu Gott um der Sünden willen (Hes. 8; 9:4) wie es auch später der Prophet Daniel tat, Daniel 9,3-19. -- Diese gesamte Szene finden wir tatsächlich in der Offenbarung wieder gespiegelt, d.h. sie wird sich am Ende der Zeit wiederholen. Jesus wird dann mit Seinem Blut nur einmal (Lev. 16:34) die Sünden vom Allerheiligsten vertilgen. Während diese Zeit nahe heranrückt, wird es eine kleine Zeit der Trübsal geben und wir lesen, "Gleich am Anfang von 2012, B. H. gab den Christen im Norden Nigerias ein Ultimatum das sie drei Tage hatten auszuziehen oder sonst zu sterben, und diesem Ultimatum widerstanden diese Gruppe, und so sehr, das Nigerias Präsident kürzlich einen Notstand deklarierte." - Wie die Bibel es sagt, ist es nicht wegen ihrer politischen Ansichten, nicht welcher Rasse sie angehören, und so wird es auch nicht wegen ihrer Familie oder Verwandten sein; es hat einfach nur damit zu tun, das sie Christen sind oder sich so nennen! - Einige mögen denken, das die `kleine Zeit der Trübsal' die kurz vorm Anfang der `Sieben Plagen' anfängt (Offb. 16), noch nicht angefangen hat, oder das sie Jahrzehnte oder Jahrhunderte später stattfinden wird - nicht so! Sie findet statt während der Dienst im Allerheiligsten noch stattfindet. Zu der Zeit, während der Herr sich anschickt sein Werk darin zu beenden, wird es trübselige Zeiten auf der Welt geben. Die Nationen sind dann empört und verärgert (Mt. 24:6,7), jedoch werden sie auch zurückgehalten, um das Werk der 3. Engelsbotschaft nicht zu verhindern. Und so, was in den vielen Ländern gegen Christen geschieht - besonders in Asien, usw., läßt uns wissen das die Zeit nahe ist, Mt. 24:33. Eigentlich weist es daraufhin, das die Zeit der Trübsal schon angefangen hat!

    Und wir erinnern uns daran, das Jesus die Kirche als Braut nahm, `Ihr Männer, liebet eure Weiber (eure lieben Frauen), gleichwie "Christus auch geliebt hat die Gemeinde ... die in den Himmeln aufgeschrieben sind . . . die Gemeinde Gottes . . . die Säule und Grundfeste der Wahrheit." Eph. 5:25; Hebr. 12:23; 1.Tim. 3:15, ZB.

    Wandte sich die Kirche nach einem guten Anfang, früh in ihrer Geschichte vom wahren Gottesdienst ab und wurde so, nach Offenbarung 2 und 3, wie eine Hure? --- Ja, so ging es zu!

    Fast jeder konservative Bibelausleger sagte, das die vierte Gemeinde, Thyatira, in Offenbarung 4 die Zeit des Mittelalters darstellt. --- Erinnern Sie sich daran zu lesen was die Erfahrung dieser Gemeinde war? --- Wir lesen, das es die Hure `Isabel' war die Gottes Diener dazu brachte Gott untreu zu werden.

    Zu dieser Zeit des Mittelalters, jedoch, war Isebel schon lange Tod und zu Staub geworden. Wir haben es hier also mit einer `Isebel' ähnlichen Gemeinde zu tun, die solchen Gottesunglauben anstiftete. Die Gemeinde war eine Hure geworden.

    Wir lesen,

    "Und es kam einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen hatten, redete mit mir und sprach zu mir: Komm, ich will dir zeigen das Urteil der großen Hure, die da an vielen Wassern sitzt,
    mit welcher gehurt haben die Könige auf Erden; und die da wohnen auf Erden, sind trunken geworden von dem Wein ihrer Hurerei."
    Offb. 17:1,2.

    Als Jesus zum ersten Mal auf dieser Welt lebte, war die Kirche vollständig unvorbereitet den Sohn Gottes zu empfangen. Warum? Weil sie die Biblischen Prophezeiungen falsch auslegten, die Vorhersagungen des Alten Testaments. Die gleiche Situation besteht auch heute. Die meisten Kirchen verstehen diese Prophezeiungen nicht richtig, nun aber die im Alten und Neuen Testament.

    `Oh,' sagen sie, `das wird sich niemals wieder zutragen - da der Satan viel zu viel zu tun hat.'

    Ist das so? Wir denken das die Mehrheit der Christlichen Welt heute genauso falsch über die Endzeitprophezeiungen denken, wie die Juden damals dachten, als Jesus der Messia zum ersten Mal kam. -- Trotzdem aber dachten sie von sich das Gottwohlgefälligste Volk zu sein, und sie sehen sich die Welt an, um was zu finden oder zu identifizieren? Um erfüllte Prophezeiungen im Nahen Osten unter den Iraniern, den Afganern, Juden und Mohamedanern zu finden. Sie sagen, `Schaut zun Osten,' die Offenbarung Jesu Christi sagt, `Schaut zum Westen' - wo die abgefallenen Protestanten (das `Bild' des Tieres, Offb. 14:9, der falsche Prophet, Offb. 19:20) die Endzeit mit ihren Sünden beschleunigen werden.

  • Gibt es auch heute verdorbene Glaubensansichten? Ja, es gibt sie.
  • Gibt es Hurerei - der Einfluß der Kirche in den Regierungen der Welt ihre Bitten zu erfüllen? Ja, das geschieht auch heute.
  • Existiert diese Frau, die früher das Blut der Kinder Gottes vergossen hat, immer noch? Ja, es gibt sie noch.
  • Kontroliert diese Frau die Nationen? Ja.
  • Schmückt sich diese Frau mit Silber und Gold und allen kostbaren Dingen? Ja.
  • Stellt diese Frau die Mohamedaner dar?

    Warum sollte das der Fall sein? Bei welcher Bibelauslegung sollte die hurische Frau auch nur ein wenig mit den Mohamedanern zu tun haben? [Wir sollten aber wissen wie wir ihnen das Evangelium predigen können. Link mit leicht zu verstehenden Bildern aber auf Englisch. Wir sollten auch wissen das sie mit ihnen in Kahooz sind - vielleicht stiftete Rom ihre Religion irgendwie vor ca. 1400 Jahren an?.?.]

    Denken einige so, wegen der Schlagzeilen in den Nachrichten? Wie steht es aber in der Bibel? Sollten wir die Bibel mit Hilfe der Zeitungen und Magazinen auslegen oder mit Hilfe der Bibel selber?

    Erinnern sie sich bitte daran, das Seebiest wohnt auf sieben Hügeln in Europa.[1705]

    So fragen wir auch, gibt es Anzeichen von seufzen und jammern, um der Untreue willen wie es dies im alten Jerusalem gab?

    Wissen Sie, wo wir dies in der Bibel auf unsere Zeit bezogen finden? Lasst uns dies einmal lesen,

    "Und darnach sah ich einen andern Engel niederfahren vom Himmel, der hatte eine große Macht, und die Erde ward erleuchtet von seiner Klarheit.
    Und er schrie aus Macht mit großer Stimme und sprach: Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die große, und eine Behausung der Teufel geworden und ein Behältnis aller unreinen Geister und verhaßten Vögel."
    Offb. 18:1,2.

    Wer ist dieser so laut schreiende Engel?

    Ist es ein Engel der dies nur vom Himmel her tut?

    Nein! Wen versinnbildet er?

    Er versinnbildet jene die Gott Treu sind, die sich nicht an diesen falschen Gottesdiensten und Untreuen Lehren, die man in Babylon findet, beteiligen. Dieser Engel stellt eine Gruppe von Menschen dar, die sich nicht unbedingter Weise kennen oder sehen können, aber die schrecklichen Untaten der Hure und ihrer Töchter erkennen und in ihren Häusern um dieser Frevel willen seufzen und jammern.

    "Denn von dem Wein des Zorns ihrer Hurerei haben alle Heiden getrunken, und die Könige auf Erden haben mit ihr Hurerei getrieben, und die Kaufleute auf Erden sind reich geworden von ihrer großen Wollust.
    Und ich hörte eine andere Stimme vom Himmel, die sprach: Gehet aus von ihr, mein Volk, daß ihr nicht empfanget etwas von ihren Plagen!"
    Offb. 18:3,4.[1710]

    Gott hat seine Schar der Gläubigen unter allen Menschen in der ganzen Welt. Unter ihnen gibt es auch Führer von Nationen.

    Was ist das Siegel Gottes?

    Lasst uns noch einmal diese Frage von einer anderen Seite her besprechen.

    Zuerst erinnern wir uns wieder an die Erste Engelsbotschaft.

    Ruft die Erste Engelsbotschaft uns dazu auf, das wir Gottes heiliges Gesetz halten sollen? -- Wir beziehen uns darauf, wo es geschrieben steht, das wir `Gott fürchten und das wir Seine Gebote halten sollen. Wir erinnern uns auch wieder daran, das wir dies auch im Alten Testament im Buch `Prediger' lasen (Pred. 12:13), `Fürchte Gott und halte seine Gebote.' Wir sollen Gott also, in dem wir in Gehorsam zu Ihm leben, loben und verehren.

    Dann gibt es aber jene die sagen, `Oh, Pastor, das ist aber das Alte Testament. Wir sind Neutestamentliche Christen und brauchen uns um den Sabbat nicht zu sorgen!' Haben Sie das schon mal gehört?

    So antworten wir, `Ja,' und wir bitten sie einige unserer anderen Abhandlungen zu lesen wie Alter und Neuer Bund und Die Anbetung Satans auf seinem Thron.

    Lasst uns diesen Gedanken weiter ausdenken. Wir sahen das der erste Engel uns dazu aufruft Gottes heiliges Gesetz zu halten. So fragten wir uns, `Ruft der erste Engel uns dazu auf Gott als Schöpfer zu verehren in dem wir Seinen heiligen Sabbat heilig halten?'

    Wir stellten fest das die Antwort zu dieser Frage `Ja' ist!

    Die erste Engelsbotschaft enthält also diese Hauptpunkte:

  • Halte Gottes heiliges Gesetz und
  • Richte deine Gebete an den Schöpfergott
  • Wir können kaum behaupten, das wir den Schöpfergott anbeten, wenn wir nicht Seinen heiligen Sabbat, dem Zeichen seiner Schöpfungskraft, wie wir es in der Bibel lasen, heilig halten.

    Haben Sie jemals diesen Kontrast in der Dritten Engelsbotschaft bemerkt?

    Die Dritte Engelsbotschaft sagt, `So jemand das ... Was? anbetet?'

    ... das Tier und sein Bild ....'

    So ausgedrückt, könnte das bedeuten, das Menschen den Schöpfergott jede Woche zertrampeln? -- Und das sie das an Seinem heiligen Sabbat tun? Ja!

    Verstehen wir aus diesem Sachverhalt, das, wen wir anbeten, das Zentralthema dieser dritten Botschaft ist? Sehen wir wie das Zentralproblem ist, ob wir den Schöpfergott oder das Tier anbeten?

    Es besteht kein Zweifel darüber!

    Das ist die Lehre die wir hier finden.

    Und so erinnern wir uns daran mit welchen Worten die Dritte Engelsbotschaft endet, "... hier sind die da halten die Gebote Gottes ..." Offb. 14:12.

    So verstehen wir, das die Erste Engelsbotschaft Gottes Volk dazu aufruft, Seine Gebote zu halten und nur den Schöpfergott anzubeten, was bedeuten muss, das wir in der dritten Engelsbotschaft lernen wie das Tier eine verfälschte Botschaft des Schöpfers lehrt ... was auch bedeutet daß dieses Tier Gottes Gesetz mit Füßen tritt ... da die erste und dritte Engelsbotschaften Kontrastische Sachlagen enthalten, und die dritte Botschaft macht es klar, das sie die letzte ist, die Gott Seine Botschafter beauftragt in der Welt zu verkündigen.

    In diesem Sinn erinnern wir uns an den Kontrast den wir in Hesekiel Kapitel 8, 16 und 9 vorfinden. Lasst uns diesen Kontrast noch besser verstehen.

    Eine der Gruppen in Hesekiel 8:16 betet was an? Sie beten die Sonne an. Und gleich im nächsten Kapitel finden wir jene erwähnt, die was auf ihrer Stirn haben? ..... das Siegel Gottes.

    Was ist der Gegensatz in diesem Bibelabschnitt? Ist es der Unterschied zwischen jenen die die Sonne anbeten, und jenen die das Siegel Gottes haben? Hat das Malzeichen des Tiers etwas mit Sonnenanbetung zu tun? ... im Gegensatz zu jenen, die das Siegel Gottes haben?

    Lasst uns in der Bibel lesen ob das wirklich wahr ist!

    Lasst uns noch weitere Beweise zu dieser Frage finden.

    "Und du sollst den Herrn, deinen Gott, liebhaben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allem Vermögen." 5.Mose 6:5.

    Mit welcher Gesetzestafel haben wir es hier zu tun?

    Wir finden solche Worte auf der ersten Tafel!

    Was sagte Gott Israel mit dieser Gesetzestafel zu tun?

    Wie steht es in 5.Mose 6:8? ... und du "sollst" was tun?

    "... und sollst sie binden zum Zeichen auf deine Hand, und soll dir ein Denkmal vor deinen Augen sein." 5.Mose 6:8.

    Hat `das Zeichen auf der Hand' irgendetwas mit den Geboten Gottes zu tun? -- Besonders mit der ersten Gesetzestafel? --- Im Zusammenhang, Ja! Es besteht eine wirkliche Verbindung zur ersten Tafel des Gesetzes, dem Gesetz das uns dazu aufruft,

  • keine anderen Götter zu haben,
  • keine Bilder Gottes zu machen,
  • Gottes Namen nicht zu mißbrauchen,
  • und Seinen heiligen Sabbat zu halten.[1800]
  • Wir lesen darüber auch in Jesaja 8.

    Ernst meinende Bibelleser entdecken immer wieder, daß das Gesetz Gottes mit unserer Stirn zu tun hat. Hier folgen einige solche Texte,

    "Binde zu das Zeugnis, versiegle das Gesetz meinen Jüngern." Jesaja 8:16.

    Wir finden hier also diese Idee welcher Versiegelung? ... der Versiegelung des Gesetzes unter Gottes Nachfolgern.

    Sollen wir jenen glauben die sagen: `Dies ist aber das Alte Testament. - Wir lesen darüber nichts im Neuen Testament.'

    Ist das wahr? Meinen sie das in Ernst? Versuchen solche sich von diesem Gesetz zu befreien?

    Wenn wir so denken befinden wir unser aber auf gefährlichem Weg mit Bezug auf den Willen Gottes. Wir erinnern uns daran, das, wenn wir Christus angehören, wir `Israel' sind, Galater 3:29. Was macht uns "Israel" zu sein? Ist es unsere Blutsherkunft oder unser Name? Nein. Wir sind "Israel", wenn wir Nachfolger Jesu sind. Wenn wir aber Israel sind müssen wir den Sabbat heilig halten. Wir müssen uns entscheiden, ob wir der Hure nachfolgen wollen oder der wahren Gemeinde Gottes.

    Nun gut. Nachdem wir dies sagen, lasst uns im Neuen Testament lesen. Wir finden darin aber auch immer wieder diese gleiche Idee. Dieser Bibelvers in Galater (Gal. 3:29) ist ein Beispiel wie das Neue Testament wichtige Punkte des Alten quotiert, es also immer und immer wieder betont, und so verstärkt, damit wir es nicht vergessen.

    So lesen wir,

    "`Das ist das Testament, das ich ihnen machen will nach diesen Tagen,' spricht der Herr: `Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben, und in ihren Sinn will ich es schreiben.'" Hebr. 10:16; 8:10; Jer. 31:33.

    Wo schreibt Gott sein Gesetz hinein? --- In unseren Sinn.

    Wo befindet sich unser Sinn? Er befindet sich in unserem Gehirn. Gott wird sein Gesetz in unser Gehirn `schreiben.' Er wird es in unserem Gehirn versiegeln damit unser Gehorsam eine natürliche Reaktion wird, ohne das wir darüber erst lange nachdenken müssen. Wir werden dann Sein Gesetz mit Freuden halten, da es sich fest versiegelt in unserem Sinn befindet.

    Dieses Verständnis ist das Ergebnis davon, wenn das Gesetz Gottes ein `Denkmal' vor unseren Augen ist. Wir befolgen es dann gerne.

    Auf diese Weise wachsen wir zur vollkommenen Glaubensreife auf, nachdem wir uns taufen liessen. Einige von uns erreichen dieses Ziel auf vielen, oft langen Umwegen, wir befinden uns aber jetzt hier und lesen solche Wort und denken, also sinnen darüber nach. --- Wir füllen unser Gehirn mit diesen ewigen Gotteswahrheiten und können etwas von der Freude in uns fühlen, in dem wir nun mit Seinem Wort für diese Zeit in Einklang stehen, uns damit befassen, und wir rufen mit lauter Stimme, `Halleluja, Amen, Halleluja! Gelobt sei der Herr. Amen!' (Offb. 19:1-6.)

    Hesekiel Kapitel 8 vergleicht jene, die den Sonnen-gott, mit jenen, die den Schöpfergott anbeten. -- Er stellt jene, die die Erste Engelsbotschaft annahmen und den Schöpfergott anbeten, denen gegenüber, die das Tierbiest, also einen falschen Schöpfer, anbeten.

    Zu diesem gleichen Thema finden wir in der Offenbarung immer und immer wieder die Feststellung, das der Teufel jene hasst, die Gottes Gebote halten. Hier folgt ein Beispiel,

    "Und der Drache ward zornig über das Weib und ging hin zu streiten mit den übrigen von ihrem Samen, die da Gottes Gebote halten und haben das Zeugnis Jesu Christi." Offb. 12:17.
    Das Weib machte den Drachen zornig. --- Wen stellt dieses Weib dar, die Gemeinde oder Kirche Gottes? Ja? -- Wieviele solche "Weiber" finden wir in der Offenbarung? -- Zwei! Wir finden darin zwei Weiber.

    Dieses Weib oder diese Frau in Offenbarung 12, ist sie rein oder unrein?

    Sie stellt eine reine Kirche dar. Haben Sie bemerkt, das die reine oder wahre Kirche Gottes für 1260 prophetische Jahr/ Tage in die `Wüste' flieht, das sie sich also im Exil, in der Verbannung befindet? -- Von wem entfloh sie aber? Sie entfloh der anderen Frau.
    Frage: Wieviele Kirchen gab es also während dieser 1260 Jahre welche die ganze Zeit des Mittelalters umspannen?
    Antwort: Es gab grundsätzigerweise, nach der Bibel, nur zwei Kirchen ... Gottes wahre Kirche, die wegen der Verfolgungen oft eine unsichere und gefährliche Existenz hatte, und die Hurische Kirche. Es gab also nur die verfolgte und die verfolgende Kirche, Dan. 7:21,25; Offb. 12:17; 13:7. Es gab nur die Kirche die viele Dinge verbannte und jene Kirche die darunter litt.[1860]

    Welche Eigenschaften hat die reine Kirche, die reine Braut Jesu, die den Teufel so zornig machen?

    Was sagt Offenbarung 12:17 über den Grund warum der Teufel so zornig ist und Krieg mit der Frau macht? ... Weil er jene bekriegt die `Gottes Gebote halten und das Zeugnis Jesu haben.'

    Haßt der Teufel das Gesetz Gottes? --- Er haßt es sehr.

    Lasst uns über etwas nachdenken.

    Erinnern Sie sich daran was wir über Offenbarung 12 sagten, das es Parallelen zu Offenbarung 13 enthält?

  • Beide Kapitel fangen mit dem Alten Testament an,
  • sie sprechen im 12. Kapitel über Rom als das Kind geboren wurde, und im 13. Kapitel über den Drachen.
  • Sogleich flieht die Frau für 1260 Jahre in die Wildnis und im 13. Kapitel wird die Frau 42 (Jüdische) Monate (42x30=1260 Jahre) lang verfolgt.
  • Dann finden wir in Kapitel 12:16 wie die Erde der Frau hilft; und in Kapitel 13, wie das Tier eine tödliche Wunde erhält.
  • Beide Kapitel berichten also von etwas das der Frau hilft - die Erde und die Wunde.
  • Wir lesen dann, das die tödliche Wunde verheilt, und wie das Lamm-Biest, die Vereinigten Staaten von Amerika, wie spricht?

  • die USA spricht nach Offenbarung 13 wie ein Drache.
  • Das sollte für uns eine Interesse erregende Einzelheit sein, wie ein Lamm mit der Stimme eines Drachen sprechen kann. Wir sollten uns dazu an zwei Biblische Beispiele erinnern, Daniel Kapitel 3 und 6. Kapitel drei lehrt das kein Herrscher Gottes Erlaubnis hat Religion zu befehlen und Kapitel sechs lehrt, das kein Herrscher Gottes Zugeständnis hat anderen zu befehlen, was und wie sie Gott anbeten sollen.

    An dieser Stelle lesen wir in Offenbarung 12, das, nachdem die Erde dem Weib half und der Drache Wasser nach dem Weib schoß [1950], der Drache also dem Weib zornig ist und sich anschickt gegen die Übrigen von ihrem Samen welche Gottes Gebote halten, zu streiten. ...

    Was versuchen wir hier klar zu machen? Es ist dies: In Offenbarung 12 hat der letzte Streit des Drachen mit dem Weib damit zu tun, das sie Gottes Gebote hält und das sie das Zeugnis Jesu hat. Wie aber wird der Böse dem Zeugnis Jesu widerstehen? Er wird dem Zeugnis Jesu, das wir in Offenbarung 19:10 als den Geist der Wahrsagung erwähnt vorfinden, in dem er was tut? - - In dem er einen falschen Propheten aufkommen lassen wird. Was sind die Merkmale dieses falschen Propheten, die es uns erlauben zu wissen wer oder was das ist? Die Link hat davon etwas und dazu sollten wir erkennen das der falsche Prophet seinen Einfluß natürlich gegen Gottes wahren Propheten richten wird. Geschichtlich gesehen, wer ist was? Die Szenen trugen sich seit wohl schon 130 Jahren oder so zu. Gott gab Seiner Gemeinde auf Erden, jenen, die Seinen heiligen Tag heilig hielten, und auf das Kommen Jesu warteten, eine Prophetin, die Gottes gläubige Schar sehr damit half alle Biblische Wahrheiten, die Gott der ganzen Welt gab, treu einzuhalten. Der falsche Prophet, jedoch lehnte es falscherweise ab, das Gott nach dem Schreiben der Bibelbücher noch Propheten oder einen Propheten haben könnte. Damit setzten sie sich über die Bibel, die solche Prophetische Gaben, deutlich im Neuen Testament lehrt.

    Wenn Offenbarung 13 parallel mit Kapitel 12 verläuft, was schon der Fall ist, wollen wir diese Frage stellen:

    `Sollten wir erwarten können, das wir die zwei charakteristischen Dinge die der Teufel so sehr haßt, das wir diese auch im 13. Kapitel finden können?'

    Ja! Natürlich sollte das der Fall sein! -- Was denken Sie? Welches der zehn Gebote haßt der Teufel am meisten? --- mehr als all die anderen Gebote?

    Und so erinnern wir uns daran, das der Teufel darauf hinauswirkt das `Malzeichen des Tiers' aufzuzwingen, da er damit versucht dem Einfluß des Siegels Gottes zu widerstehen. --- Wie denken wir, versucht der Teufel dem Testament Jesu zu widerstehen? -- Wir sprechen darüber ausführlich in der Link, erwähnen jetzt aber nur das Offenbarung 19:10 [2000] den Geist der Weissagung als das Testament Jesu identifiziert.

    Wie bekämpft der Teufel den Geist der Weissagung?

    Antwort: In dem er einen falschen Propheten, oder Propheten (Mehrzahl), aufkommen läßt.

    Dieser `Geist der Weissagung' wirkt gegen die Lehren des falschen Propheten.

    Wir lernen hier wiederum, das die wahre Kirche Gottes, die Übrigen, Gottes Gebote halten wird. Wir lernen das sie deshalb das Siegel Gottes erhalten wird, im Gegensatz zu jenen, die das Malzeichen des Tiers haben.

    Diese Sachlage ist so, weil eins der zehn Gebote solch eine besonders große Auseinandersetzung darstellt, nämlich das vierte Gebot, das die Römische Kirche in ihrem Katechismus wagte zum dritten Gebot zu machen.

    Gemeinsamen Glaubensgrund

    Heutzutage gehen viele Kirchen darauf hinaus sich "gemeinsam" miteinander zu verhalten. Es kommt sogar vor das Sabbathaltende Christen sich dafür einsetzen. Warum sollte das sein? Haben wir nicht die Aufgabe eine besondere Botschaft in der ganzen Welt zu verbreiten? Ist es nicht unsere Arbeit den Sabbat des Herrn überall zu verkündigen? Ja! Das ist genau unsere Aufgabe. Jesus berief sich immer wieder darauf, das er nur das tat, was ihm der Vater gab zu tun. Er zeigte der Welt das Gott Vater genauso wie er selber, den Sünder liebt und nicht will das er verloren gehe. So war es das Ziel Jesu, den wahren Gott in seiner Zeit auf Erden klar darzustellen. Er zeigte den Juden, die viele Rabbinische Gesetze wichtiger hielten als das Gesetz Gottes, wie sie die Gebote in ihrem wahren Sinn halten sollten. Sie sollten sie streng einhalten, aber in einem Geist von der Liebe zu Gott und zum Nächsten, denn Gott möchte alle retten die zu Seiner Liebe positiv reagieren.

    Für die Gemeinde der Endzeit, jedoch, gab Gott diese dreifachen Engelsbotschaften, um so viele wie möglich aus der von Ihm abgeirrte Welt zu retten. Jene die sagen, ach, dies ist nichts für unsere moderne Zeit in der wir leben, kennen die Geschichte der Welt wohl nicht gut. Während die Menschen in `moderner' Zeit viele Wissensgebiete ausgeweitert haben, sind unsere grundsätzlichen Lebensprobleme noch so wie sie von alters her seit dem Sündenfall waren. Das macht uns nur im Sinn von Techniken `modern', aber nicht im Sinn von wie wir miteinander und für wen (Gott) wir leben sollten. So haben Gottes Endzeitbotschafter keinen "gemeinsamen Grund" mit jenen Religionen die sich gegen Gottes Gesetz auflehnen. Die Denkweise, auf Grund von "gemeinsamen" Glaubenspunkten sich mit anderen Kirchen zu verbinden, verdirbt Gottes Volk, das Seine drei Botschaften verkündigen soll. Es ist der Grund warum unter uns Sabbathaltern es mehr und mehr gibt, die unsere Glaubenspunkte nicht ernst nehmen. Warum sollten sie, was wir glauben, verteidigen, wenn wir doch so viel mit anderen Kirchen "gemeinsam" haben? Warum sind unsere Glaubenwahrheiten dann so wichtig?

    So sehen wir ein das ein großer Unterschied zwischen unserem Glauben und Namensadventisten besteht, wir sind wohl so weit voneinander entfernt wie der Himmel höher ist als die Erde.

    Es ist Tatsache, das, sobald man über die oft unbestimmten allgemeinen Ansichten hinausgeht, dieser angebliche "gemeinsame Grund" mit anderen Religionen schnell verschwindet. Besonders wenn wir daran denken welche große Mission wir vor uns haben, eine Mission die niemand anders ausführen kann als nur die, die sie kennen. So können wir z.B. die abgefallenen Kirchen und Religionen betrachten und Gottes Ansicht über sie studieren.

    Gott sagt durch Johannes, das die gefallenen Kirchen Babylon sind. Babylon hat sich giftige Glaubenslehren aufgeladen. Solche Lehren wie wir sie hier schon aufzählten. Wenn wir also von "gemeinsamen Glaubensgrund", "gemeinsame Interessen", "konfessionale Ähnlichkeiten", "gemeinsame Ausdrücke" usw. hören, soll das diesen Bestrebungen eine gewisse Legitimität verleihen. Wir können aber nicht das Malzeichen des Tiers und den Wein Babylons legitimisieren. Es würde bedeuten zu sagen, das diese gefallenen Glaubensrichtungen mit Gott in guter Verbindung sind. So, wenn Kirchenleiter sich mit Babylonischen Glaubensleitern vereinigen, benutzen sie diese "gemeinsamen Grundlagen", um es zu rechtfertigen.

    Wie können Sabbathaltende Christen sich mit jenen vereinigen die Sonntagsgesetze durchsetzen wollen?[2055] Welche "gemeinsamen" Gründe gibt es zwischen ihnen? Solche Tendenzien verursachen nur Verwirrung mit Bezug auf unsere Prophetischen Lehren.

    Jesus Christus fordert Seine Nachfolger auf untereinander Einigkeit zu bewahren. Er will es aber nicht so haben, das wir das mit falschen Glaubenspraktikern tun. Gott zieht einen scharfen Kontrast zwischen reinen, erhebenden Wahrheiten und falschen, irreführenden Glaubenslehren. Wir sollen nur aufgrund voller Schriftlicher Grundlage Einheit schaffen.

    Können wir wirklich Maria anbeten? Können wir wirklich in wirren Zungen sprechen, Gebetsketten benutzen, usw. und immer noch Gottes Wort in Wahrheit darstellen? Natürlich können wir das nicht tun. Je mehr wir über "gemeinsame" Glaubenspunkte sprechen, je schwerer ist es uns auf die Aufgabe zu konzentrieren die wir von Gott erhalten haben. Wir STA sind von Gott aufgerufen worden die Welt auf Sein baldiges Kommen vorzubereiten. Wir müssen die Welt warnen über die Gefahren die der Menschheit so nahe bevorstehen - ja, tatsächlich befinden wir uns schon inmitten der Leiden der Endzeit. Wir sind berufen worden die ganze Welt aufzufordern sich entweder für oder gegen Gott zu entscheiden. Gott gab uns die Lehre über Sein Heiligtum, die dreifache Engelsbotschaften, die Gesundheitslehre, die Lehre von der Gerechtigkeit durch den Glauben and Jesus, usw., um Menschen zu helfen sich auf ihre Umwandlung vorzubereiten, wenn sie für immer mit Gott im Himmel sein wollen nachdem Gottes Urteil ihnen Zugang zu Seinem Reich gab, (Dan. 7:22). Diese Glaubenspunkte sind Teil der dritten Engelsbotschaft. Es ist die Umkehrung der Botschaft, jene die das Malzeichen des Tieres nicht annehmen und sein Bild nicht anbeten werden das nicht erleiden, was die Träger des Malzeichens erleiden müssen.

    Gerade jetzt befindet sich die Welt in tötlicher Gefahr. Sie hat den wahren Gott fast ganz vergessen. Der Wein Babylons macht sie blind, so das sie nicht sehen und verstehen was auf sie zukommt, da sie die Bibel verworfen haben die alleine die Zukunft richtig offenbart. So sind wir, die wir die Gottesbotschaft für diese letzten Tage erhalten haben, aufgefordert rüstig diese Engelsbotschaften in aller Welt zu verkündigen, denn Babylon verneint diese Warnungen. Wir sollen die Wahrheiten Gottes emporheben und nicht verheimlichen, da manche sich nicht sicher sind. Wenn wir sie nicht hoch heben, also laut verkündigen, sie aber verheimlichen, tragen wir nur dazu bei, Menschen in Dunkelheit und Unglauben zu befestigen. Nur die gezielten, kontrastischen Gotteswahrheiten der dreifachen Engelsbotschaften können den Menschen helfen sich für Gott oder gegen Ihn zu entscheiden. Eine friedliche, unaufdringliche, "gemeinsamen" Glauben beschützende Botschaft kann die Menschen in der Welt nicht vor dem warnen was ihr Leben oder Untergang entscheiden wird. Gott berief ein Volk des Glaubens, diese Furchtsame Botschaft zu verkündigen, denn Er liebt die Menschen auch wenn sie Sünder sind, damit sie sich bekehren und sich nicht auf die falsche Seite stellen, damit sie die letzten Plagen nicht erleiden müssen, denn der Teufel geht umher und hat große Wut und will so viele wie möglich umbringen wollen, bevor sie sich für Gott entscheiden können, denn er will nicht, das sie dort leben können, von wo er verbannt wurde.

    Antike Siegel

    In alten Zeiten machten Könige mit kleineren Königen Verträge die in Tontafeln eingeschrieben waren. Wenn diese Tafeln noch weich waren drückte man das Siegel des Königs in deren Mitte um den Vertrag authentisch zu machen.

    Wir verstehen nun, das seit alten Zeiten ein Bund, ein auf Tontafeln geschriebenes Gesetz, ein Siegel haben konnte in dem der Name, Titel und geographische Einflußbereich des Eigentümers des Siegels zu finden ist. So etwas ähnliches finden wir auch auf den Steintafeln des Gesetzes Gottes, wenn auch nicht in der Form eines runden Ringsiegels aber in Worten: `Der Herr, der `gemacht' hat, er ist also der Schöpfergott (sein Titel) und sein Reich ist der Himmel und die Erde und das Meer - alles, 2.Mose 20:11. "Denn in sechs Tagen hat der Herr gemacht Himmel und Erde ...", 2.Mose 20:11. Mit anderen Worten,

    Der Herr Gott ist sein Name, er machte, d.h. er schuf. Sein Titel ist Schöpfer des Himmels und der Erde, d.h. Gottes Universum. Wir finden hier also die wichtigen Bestandteile eines Siegels wie es seit alten Zeiten benutzt wurde: Herr - Schöpfer - Universum.

    Wir sehen also das der Gesetzgeber auch regiert. Es gibt nur ein Gebot in der Mitte des Gesetzes Gottes das Seinen Namen, Titel und Sein Reich enthält.

    Ist es dann nicht interessant das gerade dieses Gebot jenes ist, das der Teufel am meisten haßt? Wie zeigt das Tierbiest, die Hurische Frau diesen Haß, obwohl die Päpste und Bischöffe auch Jesus als Erlöser benötigen? Sie tun so, als ob sie sich ihrer Sache sicher sind. Sie scheinen dem Wort Gottes keinen Glauben zu schenken, obwohl sie darüber fromme Worte äußern mögen.

    Wenn sie nicht der Römischen Religion angehören, haben sie jemals ein Katechismus gelesen? Die meisten Katechismen enthalten die Version dieser Frau und wie sie die Zehn Gebote wieder gibt. Was finden wir? Das vierte Gebot ist verkürzt und als drittes Gebot wiedergegeben. Wir lesen:

    "Gedenke den Sabbat heilig zu halten." [`The Convert's Catechism of Catholic Doctrine', S. 38.]

    Das ist alles was wir darin finden. Das Siegel Gottes wurde ausgelassen.

    Der Böse haßt den Sabbat, das vierte Gebot, da es den Schöpfergott als den wahren Gott identifiziert.

    Gott schuf alles -- auch das in den Himmeln -- die Engel, die Planeten, die Sterne und die Milchstraße, die Galakten usw.

    Wenn das so sein soll, was mag dann das Malzeichen des Tieres sein? -- Wir erinnern uns daran das wir es hier mit entgegengesetzten Merkmalen zu tun haben.

    Das Malzeichen des Tieres muss dann also einen anderen Tag als den Tag des Herrn zum Gottesdienst benutzen!

    Es muss auch etwas mit der Anbetung der Sonne zu tun haben. Wir erinnern uns hier wieder an Hesekiel 8 und Offenbarung 7, Kapitel die über das gleiche Siegel sprechen.

    Damit wollen wir sagen das Menschen heute nicht so sehr die Sonne selber anbeten, aber den Tag, der von alters her der Tag der Sonne war, als heilig verehren.

    Nun, einige mögen einwenden, `Das kann man aber nicht gleichsetzen.'

    Es ist aber letztenendes doch das Gleiche so zu handeln!

    Warum? Wer machte die Sonne? --- Gott schuf die Sonne.

    Schuf Gott die Sonne oder deren Tag zur Anbetung?

    Was geschieht also, wenn Menschen diese, die Sonnenscheibe oder ihren Tag, als Objekt oder Anlass der Anbetung benutzen? Wie nennt man das?

    Es wird in der Bibel Götzenanbetung genannt, 2.Mose 20:3.

    Wer machte oder schuf den ersten Tag der Woche?

    Gott tat dies. Schuf Gott den ersten Tag als seinen heilig zu haltenden Tag?

    Wer kann uns zeigen das Gott den ersten Tag der Woche als Seinen heiligen Tag, an dem wir ihn anbeten sollen, schuf?

    `O,' sagen sie, `es ist der Tag der Auferstehung Jesu!'

    So? Wo steht das in der Bibel?

    Nur menschliche Behauptungen unterstützen den Tag der Sonne als Ruhetag zu halten. Tun sie das, da sie nicht wirklich an den wahren Gott glauben? Wenn sie an den wahren Gott glauben würden, gäbe es keine Sonntagsheiligung.[2100] Von 1.Mose bis zur Offenbarung lesen wir den Sabbat heilig zu halten. Wenn wir in der Offenbarung die Worte lesen, "der Anfang der Schöpfung Gottes" (Offb. 3:14 ZB), weist das inspirierte Wort Gottes auf den Sabbat hin, der Tag der von Gott das Zeugnis ablegt, das Er am Anfang der Schöpfer aller Dinge war.

    Dies sind wichtige Angelegenheiten für unsere gegenwärtige Zeit, denn es gibt Menschen in aller Welt die entweder den Sabbat oder den ersten Wochentag als heilig halten.

    Naja, sagen einige, was kann schon passieren wenn wir unseren Gottesdienst am ersten Tag der Woche halten?

    Einfach dies, die Bibel sagt, es ist falscher Gottesdienst, es ist Götzendienst! Ob man ein Steinbild oder einen Tag anbetet macht keinen Unterschied. Jedesmal wenn wir an religiösen Diensten teilnehmen, die nicht von Gott herkommen, ist das Götzendienst, Apg. 7:41-43.

    Es ist schon wahr, es gibt viele Menschen die von diesen Unterschieden nichts wissen. Die Bibel lehrt, das Gott diese "Zeit der Unwissenheit übersieht" (Apg. 17:30) Wir sind Ihm aber verantwortlich dazu seine Gebote zu halten, Joh. 14:15.

    Wenn ehrliche Menschen die Sachlage erkennen, werden sie aus Babylon herauskommen.

    Wenn Sie dies jetzt wissen, kommen Sie doch auch heraus und folgen Sie den Geboten Gottes so wie sie in der Bibel stehen.

    Was wir also jetzt studierten hat damit zu tun, was das kleine Horn dachte das es tun kann, um seine Macht zu zeigen. Was ist es was das kleine Horn denkt?

    Wir lesen die Antwort dazu in der Bibel,

    "Da ich aber die Hörner schaute, siehe da brach hervor zwischen ihnen ein anderes kleines Horn, vor welchem der vorigen Hörner drei ausgerissen wurden; und siehe, dasselbe Horn hatte Augen wie Menschenaugen und ein Maul, das redete große Dinge. ... und von den zehn Hörnern auf seinem Haupt und von dem andern, das hervorbrach, vor welchem drei abfielen; und das Horn hatte Augen und ein Maul, das große Dinge redete, und war größer, denn die neben ihm waren. Und ich sah das Horn streiten wider die Heiligen, und es behielt den Sieg wider sie, ... Er wird den Höchsten lästern und die Heiligen des Höchsten verstören und wird sich unterstehen, Zeit und Gesetz zu ändern. Sie werden aber in seine Hand gegeben werden eine Zeit und [zwei] Zeiten und eine halbe Zeit.
    Darnach wird das Gericht gehalten werden; da wird dann seine Gewalt weggenommen werden, daß er zu Grund vertilgt und umgebracht werde."
    Daniel 7:8,20,21,25,26.

    Wie es die Zürcher Bibel übersetzt, `er trachtet danach Zeit und Gesetz zu ändern.'

    Dokumente sind Zeugen

    Hat die Römische Kirche zugegeben und behauptet das sie Gottes Gesetz veränderte?

    Ja! Sogar viele male. Sie behaupten das mit Stolz.

    J.F. Snider schrieb in 1895 einen Brief an Kardinal James Gibbons und fragte ihn, ob es wahr sei das der Sabbat der Ruhetag war. Dies ist die Frage die er stellte, `Nimmt die Römisch-Katholische Kirche die Verantwortung auf sich, das sie die Beobachtung des Sabbats auf den ersten Tag der Woche als Zeichen ihrer Macht verlegte?'

    Hier folgt die Antwort:

    "Natürlich behaupen wir das wir diese Veränderung verursachten ... Und diese Änderung ist das Zeichen unserer eklesiastischen Macht und Autorität in religiösen Angelegenheiten." [Brief von C.F. Thomas, geschrieben für Kardinal Gibbons, datiert 28. Oktober, 1895.]

    1. September, 1923, `The Catholic Record'.

    "Sonntag ist das Zeichen unserer Autorität. ... Die Kirche steht über der Bibel, und diese Veränderung der Sabbatheiligung ist Beweis dieser Tatsache." [Catholic Record', 1. Sept., 1923.]

    Hier ist was Papst Johannes XXII. sagte,

    "Nur er (der Papst) kann Gesetze bekannt machen; er alleine ist von diesen Gesetzen frei. Er alleine sitzt auf dem Stuhl von Sankt Petrus, nicht nur als Mensch, aber als Mensch und Gott ... Sein Wille ist Gesetz; was er wünscht hat Gesetzesmacht," [Papst Johannes XXII. in einer seiner Edikte. Milman's `History of Latin Christianity,' Vol. VII, Buch XII, Kapitel VI.]

    Noch eine weitere Quotierung von Vater Enright, früherer Präsident des `Redempters College von Amerika.'

    "Es war die heilige, Katholische Kirche die den Ruhetag des Sabbat auf den Sonntag, dem ersten Wochentag, verlegte. Und sie verlangte nicht nur von allen den Sonntag zu halten, aber nötigte alle, mit Hilfe eines Bannfluches am siebten Tag zu arbeiten. Protestanten geben vor das sie die Bibel sehr verehren, und doch, mit dieser ernsten Veränderung, in dem sie den Sonntag halten, anerkennen sie die Macht der Katholischen Kirche. Die Bibel sagt, `Gedenke des Sabbattags, daß du ihn heiligst,' die Katholische Kirche aber sagt, `Nein! Halte den ersten Tag der Woche.' Und sieh, die ganze zivilisierte Welt beugt sich in gehorsamer Demut diesem Gebot der Katholischen Kirche."

    Hier ist was Papst Johannes Paulus II. in seinem `Dies Domini', dem `Tag des Herrn', schrieb. Er nennt darin den Sonntag

    "die Kirchenregel" Paragraph 18; "des Sonntag wurde errichtet aufgrund Christlicher Überlegung, Gewohnheiten der Kleriker und weise pastorale Intuition." Paragraph 27; "Christen fühlten das sie die Autorität hatten Sabbat zum Sonntag zu verlegen." Paragraph 63; "die geistlichen und seelsorgerlichen Reichtümer des Sonntag, wie er uns aufgrund von Tradition überliefert wurde." Paragraph 81.

    Von allem was wir soweit sagten, sollten wir verstehen, was das Malzeichen des Tiers ist. -- Man versuchte ein deutliches Gebot Gottes auszumeißeln. -- Das Gesetz Gottes wurde zerhackt. In diesem Sinn versuchten Menschen ihre Hand in die Bundeslade hinein zu stecken in dem sie den Gnadenstuhl hoch hoben und dann versuchten Gottes ewiges Gesetz zu verändern. Sie kehren sich also auch nicht um die Gnade Gottes. Sie denken sie sind die älteste Kirche. Sie sind stolz.

    Wir sollten uns auch daran erinnern, daß das Malzeichen des Tiers in der rechten Hand oder auf der Stirn empfangen wird, Offb. 14:9, während das Siegel Gottes nur auf der Stirn, im Gehirn, zu finden ist. Warum ist das so? Was bedeutet die Hand in biblischer, symbolischer Sprache? Die Hand versinnbildet Werke, Prediger 9:10, alles das wir mit unseren Händen tun. Was tun wir in unserem Denken? Warum beten einige das Tier an? Einige Menschen glauben dem Tier wirklich, das es dieses Recht hat Anbetung zu verlangen. Ihre Denkweise folgt vollständig der des Tiers. Andere, um ihre Arbeitstelle zu bewahren, folgen ihren täglichen Gewohnheiten und sie werden das Malzeichen des Tiers erhalten, da sie fürchten, das sie sonst nicht kaufen und verkaufen können. Sie erhalten das Malzeichen, obwohl sie wussten, daß das Tier kein Recht hat Gottes Gebot zu verändern.

    Wir finden unter diesen zwei Gruppen die gleiche Sachlage wie sie auch Adam und Eva verursachten. -- Wurde Eva von der Schlange getäuscht? Nahm sie diese Täuschung als wahr an? -- Glaubte Adam der Schlange? -- Nein! Er konnte aber nicht ohne Eva leben. Adam sündigte aufgrund dieses Vorurteils, obwohl er wusste, das es falsch war. Die Bibel lehrt das es nur zwei typische Gruppen gibt (jene die Gottes Siegel haben, und jene die das Malzeichen des Tiers haben), jedoch am Ende aller Zeit bleibt nur eine übrig -- nicht jene die Gott wegen eines Vorteils dienten, aber nur jene, die ihr Leben ganz und gar in Gehorsam dem Herrn unterordneten.

    Was geschah mit jenen die ohne Gottes Autorität die Bundeslade anfassten? Die Macht Gottes verursachte ihren sofortigen Tod. Da die physikalische Kirche die Bundeslade nicht in direkterweise anfasste, haben sie jetzt eine Zeit der Gnade während der Gottes Volk aus Babylon herauskommen wird.[2200] Jene die in Babylon verbleiben, werden leider aber das Schicksal dieses Religionssystems erleiden müssen.

    Wir sollten uns an dies erinnern, die Vereinigten Staaten werden ein Ebenbild des Seetiers herstellen, und es findet schon jetzt statt.

    Alle Welt wird die Macht des Seetiers anerkennen.[2204] So kam zum Beispiel der Dalai Lama im Oktober 2007 nach Amerika, um vom Kongress und der Einladung von Präsident Bush eine Friedensauszeichnung zu erhalten. Die Häupter vieler Religionssysteme werden wohl einen Weg finden sich zu vereinigen. Wie viel mehr muss noch geschehen, daß sie alle das Malzeichen des Tiers annehmen werden? - Es scheint das diese Religionssysteme schon langsam aber sicher sich den anschaulichen Umständen in der Welt anpassen werden.

    Ein Ebenbild des Tiers zu errichten, bedeutet, ein System aufzurichten, wie es früher zur Zeit des Mittelalters in Europa herrschte. Es ist ein System das die Kirche kontrolliert, um ihre Religion aufzuzwingen. Das ist es was die Bedeutung des Ebenbildes ist.

    Und so lesen wir in Offenbarung das die Vereinigten Staaten, das einstige Lammtier, dem Seetier ein Bild macht und das Malzeichen aufzwingen wird.

    Niemand in der Welt hat jetzt das Malzeichen des Tiers und wir danken Gott dafür. Wenn die Menschen aber am Ende der Zeit die Auseinandersetzung verstehen werden, und sie dann den ersten Tag der Woche halten, obwohl sie wissen was die Bibel lehrt, erhalten sie das Malzeichen des Tiers in dem Augenblick [3000]. Was wird dann geschehen? -- Das gleiche was in Israel nach der Versiegelung geschah. Sie werden in der Welt ohne einen Zufluchtsort zurück gelassen werden.

    Dies ist der Grund warum wir diese Botschaft zu Ihnen bringen. Es ist nicht, um Sie zu erschrecken. Wir dienen Gott nicht aus Angst. Wir können dieses Thema aber intelligenter Weise studieren und dann dem Herrn als Ergebnis unseres Studiums dienen.

    Wenn alles gesagt ist und wir den Sabbat wegen Furcht halten, hilft uns das nicht. Wir halten den Sabbat, da wir Jesus als Heiland liebgewonnen haben. Wir wollen die Sabbatstunden mit Jesus in unseren Gedanken verbringen. Das ist der Zweck des Sabbats. Augenzeugen am Tage der Wiederkunft Jesu Es ist keine Regel die sagt, halte ihn oder du bist in der Hölle. Nein! Es hat damit zu tun, das wir Jesus lieben, darum, was er für uns getan hat, um uns zu erlösen und er starb für uns und standt auf von den Toten und sendet uns jetzt seinen Heiligen Geist uns von unseren Sünden zu überzeugen damit wir sie bekennen, bereuen und uns taufen lassen und dann wie Christen leben - unsere Vorbereitung zum versprochenen, ewigen Leben im Himmel. Wenn Sie das haben wollen, sind diese Botschaften von Großem Segen für sie.

    Das Zweite Kommen Jesu

    Das Zweite Kommen Jesu, wie wird das sein? Die Welt befand sich an einer wichtigen Stelle am Anbruch des 20. Jahrhunderts. Viele neue Erfindungen und Entdeckungen schienen ein neues, segensreiches Jahrhundert zu versprechen. Viele dachten das Menschen immer besser wurden und wir die Welt ohne Gott regieren können. Nur eine kleine 73 Jahre alte Frau schrieb über vollständige, unvorhergesehene Veränderungen in der Welt. Zuerst deutete sie auf die Ankunft Jesu in ihrer Zeit vor wenn die Botschaft überall gehört werden könnte. Aber Unglaube und Ablehnung ließ dies nicht zu. Sie sagte das Gottes gläubiges Volk deshalb noch viele weitere Jahre auf dieser Welt weiter leben müssten. Das sie den Kelch der Sündenfolgen noch weiterhin tief trinken müssten, da sie nicht bereit sein wollten, als Jesus sich anschickte zu kommen. Statt eines Jahrhunderts das immer besser und besser für die Menschheit auf Erden werden sollte, war das 20. Jahrhundert das schlimmste in aller Geschichte. Weil das schon so war, geht die Welt sogar jetzt nahe einem tiefen Abhang. Jesus wird aber kommen, wenn die Geschichte der Menschheit sich in der dunkelsten Stunde befindet.[3060] So ist es schon oft wahr das wir Menschen zwei Dinge nicht verstehen,

    1. Die Kürze der Zeit die wir noch haben, und
    2. den Wert einer jeden Seele die auf Erden wohnt und gerettet werden könnte, wenn sich jemand nur darum bemüht.
  • Es war im Jahr 1905 als die Welt eine schockierende Ermahnung erhielt, das mit den Menschen nicht alles wohl war. In diesem Jahr, im Hafen von Port Arthur, befahl Admiral Heihachiro der Japanischen Flotte sich in Schlachtstellung zu begeben und sie vernichteten die Baltische Flotte des Zars von Russland.[3100] Da niemand die Macht Japans einstemmte, besetzten sie Korea. Ereignisse fingen damit an die die halbe Welt belasteten und die Verkündigung des Evangeliums sehr erschwerten. Gottes Volk, wie die meisten Leute, lebten in ihrem unwirklichen Traum, das die Welt besser werden würde. Ein Jahr zuvor, im Jahr 1904 gab Gott seiner Botschafterin Ellen White eine letzte goldene Gelegenheit, für die leitenden Brüder, sie vermissten es aber.

    Sie schrieb, "Der Satan hat seine Angehörige unter den Menschen. Sogar werden böse Engel in menschlicher Form erscheinen, und solche glühend, schöne Darstellungen vorstellen, was dazu führt, das sie ihre Sühne zu Widerstand gegen Gott verwandeln." {SpTB07 21.3} Erinnert euch an Erscheinungen in Spanien, Portugal, usw. Niemand fragte diese Erscheinungen jemals eine Testfrage, z. B. ob sie Jesus als den Heiland und Erlöser von Sünde bekennen. Mit solch einer Frage kann man feststellen ob sie von Gott gesandt sind oder nicht; oder ob wir die zehn Gebote Gottes und Seinen Sabbat heilig halten sollten. "Satan und seine Engel können sich klug verstellen und wissen viel. Nur Bibelwahrheiten gut zu kennen und zu benutzen kann von solchen Erscheinungen beschützen. Es gibt hier keine Hoffnung solche Herausforderungen böser Mächte mit menschlicher Kraft zu überwinden. Die Menschheit hat keine Antwort für die Weisheiten solcher Engel, in denen ihre verdrehten Erinnerungen an Gottes Himmel solche verrückten Verführungen aufkommen ließen, das sie ein drittel der Engel Gottes auf ihre Seite brachten. Keine Schulung und Erfahrung kann jemanden darauf vorbereiten solchen Fallen stand zu halten." Die einzigen Warnungen kamen nur von der Feder von Ellen White.

    Fast verzweifelt einen Weg zu finden Gottes Volk diese Sachlage zu erklären, suchte sie nach einem geeigneten Symbol. Sie schrieb dann über den Abfall vom Glauben als das `Alpha' und `Omega.' Sie warnte - und dann inmitten der Krise - nahm sie ein wenig Zeit und schrieb eine laute Warnung für Gottes Gemeinde in den späteren Jahren. Alles was sich bis dahin schon als `Alpha' ereignet hatte, würde als `Omega' wieder geschehen. Sie war sehr besorgt für ihre Mitgläubigen. Gott hatte ihr die kommenden Auseinandersetzungen und Kriege gezeigt.

    Im Jahr 1981 dachte man, daß das `Omega' schon stattfand. Jetzt sind wir dem `Omega' 30 Jahre näher als zuvor. Wir sehen die Zeichen. Vatikan II hatte zur Folge das alle Protestantischen Schulen und Kirchen von Roms Lehren und Plänen beeinflußt wurden. Sie brachten falsche Lehren vor, die einige ohne viel zögern annahmen. Besonders falsche Lehren mit Bezug auf das himmlische Heiligtum (Hier finden sie die Wahrheit). Rom hat drei Ziele die sie eifersüchtig verfolgen. Diese sind, (1) die Herrschaft in der Welt wieder zu gewinnen, (2) Verfolgung wieder einzuführen und (3) alles zu vernichten, was der Protestantismus geschaffen hat. (Sieh GK, Kap. 35)

    Zur Zeit, sagen einige, soll es 25 Millionen Sabbat haltende Gläubige in der ganzen Welt geben. Prophetie sagt aber auch, das viele ihren Glauben aufgeben werden, aber das deren Anzahl nicht weniger werden wird, aber mit neu ankommenden voll bleibt, Jesaja 60:1-5.

    Nach dem Sonntagsgesetz werden sie besonders für Römisch glaubende eine wenig bekannte Gruppe sein. Diese müssen aber die Botschaft der drei Engel in der ganzen Welt verkündigen. Sie mögen keine Kirchen haben, kein zu Hause, man findet sie aber überall und sie sind dabei die Botschaft, die Warnung, für das Kommen Jesu bereit zu sein, überall zu verbreiten. Dann wird man ein Gesetz verfassen wie es auch die Perser erließen, Esther 3.

    Aber am Anfang des 20. Jahrhunderts befand sich die Welt wie an einer Kreuzung. Viele sahen die Welt jetzt so an, das alles besser und besser werden würde. Das die vielen Erfindungen und Entdeckungen eine rosige Zukunft versprachen. Weil das schon teilweise wahr war, sah dieses Jahrhundert aber auch die schrecklichste Zeit aller Weltgeschichte.

    Wie sie diese Botschaft der drei Engel lesen, wie werden sie reagieren? Ist es ihnen egal oder hoffen sie Antworten zu finden? Wie wird es sein? Jesus weiß die Zukunft, deshalb fragte er, ". . . wenn des Menschen Sohn kommen wird, meinst du, daß er auch werde Glauben finden auf Erden?" Lukas 18:8. Wie wird man reagieren? Was wird man sehen - kurz vor der Stunde wenn Jesus wieder kommt? Man sieht oder bemerkt dann eine dichte Finsternis, schwärzer als die dunkelste Nacht senkt sie sich auf die Erde hernieder. Dann überspannt ein Regenbogen, strahlend von der Herrlichkeit des Thrones Gottes, den Himmel und scheint jede betende Gruppe einzuschließen. Die zornigen Scharen werden plötzlich aufgehalten. Ihre spottenden Rufe ersterben. Die, auf die sich ihre mörderische Wut richtete, sind vergessen. Mit schrecklichen Ahnungen starren sie auf das Sinnbild des Bundes Gottes und möchten gern vor dessen überweltigendem Glanz geschützt sein.
    Das Volk Gottes vernimmt eine helle, klangvolle Stimme, die sagt: "Sehet auf," und die Augen zum Himmel erhebend erblickt es den Bogen der Verheißung. Die schwarzen, drohenden Wolken, die das Himmelsgewölbe bedeckten, haben sich zerteilt und gleich Stephanus sieht es unverwandt in den Himmel und erblickt die Herrlichkeit Gottes und des Menschen Sohn sitzend auf seinem Thron. An seiner göttlichen Gestalt erkennen die Auserwählten die Zeichen seiner Erniedrigung, und von seinen Lippen vernehmen sie die vor seinem Vater und den heiligen Engeln dargebrachte Bitte: "Ich will, das', wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast." (Joh. 17, 24.) Wiederum erklingt eine liebliche und frohlockende Stimme, die sagt: "Sie kommen! Sie kommen! Heilig, harmlos und unbefleckt, sie haben das Wort meiner Geduld gehalten, sie sollen unter den Engeln wandeln." Und die blassen, zitternden Lippen derer, die an ihrem Glauben festgehalten haben, brechen in ein Siegesgeschrei aus.

    Es ist mitten in der Nacht, da Gott seine Macht zur Befreiung seines Volkes offenbart. Die Sonne wird sichtbar und leuchtet in voller Kraft. Zeichen und Wunder folgen rasch aufeinander. Die Gottlosen schauen mit Schrecken und Bestürzung auf die Vorgänge, während die Gerechten mit feierlicher Freude die Zeichen ihrer Befreiung betrachten. In der Natur scheint alles außer der gewohnten Ordnung zu sein. Die Ströme hören auf zu fließen. Dunkle, schwere Wolken steigen herauf und stoßen gegeneinander. Mitten an dem aufgerührten Himmel ist eine Stelle von unbeschreiblicher Herrlichkeit, von wo aus die Stimme Gottes gleich der Stimme vieler Wasser ertönt und sagt: "Es ist geschehen!" (Offb. 16, 17. 18.)

    Jene Stimme erschüttert die Himmel und die Erde. Es geschieht "ein großes Erdbeben, wie es noch nicht gewesen ist, seit Menschen auf Erden sind, ein solches Erdbeben, also groß." (Offb. 16, 17. 18.) Der Himmel scheint sich zu öffnen und zu schließen. Die Herrlichkeit vom Throne Gottes scheint durchzublitzen. Die Berge erbeben gleich einem Rohr im Winde, und zerrissene Felsen werden überall hin zerstreut. Es erhebt sich ein Getöse wie von einem heranziehenden Sturm. Das Meer wird aufgewühlt. Man hört das Brüllen des Orkans, der Stimme von Dämonen gleich, wenn sie sich zur Zerstörung aufmachen. Die ganze Erde hebt und senkt sich wie die Wogen des Meeres; ihre Oberfläche bricht auf; selbst ihre Grundfesten scheinen zu weichen. Bergketten versinken. Bewohnte Inseln verschwinden. Die Seehäfen, die an Lasterhaftigkeit Sodom gleich geworden sind, werden von den zornigen Wassern verschlungen. Babylon, der großen, wird "gedacht vor Gott, daß ihr gegeben werde der Kelch mit dem Wein seines grimmigen Zorns." (Offb. 16, 19. 20.) Große Hagelsteine, jeder schwer wie "ein Zentner", vollbringen ihr Zerstörungswerk. Die stolzesten Städte der Erde werden in Trümmer gelegt. Die herrlichsten Paläste, an denen die Großen der Welt ihre Reichtümer verschwendet haben, um sich selbst zu verherrlichen, zerfallen vor ihren Augen. Gefängnismauern werden niedergerissen, und Gottes Volk, das um seines Glaubens willen gefangengehalten worden war, wird in Freiheit gesetzt.
    Gräber öffnen sich, und "viele, die unter der Erde schlafen liegen, werden aufwachen; die einen zum ewigen Leben, die anderen zu ewiger Schmach und Schande." (Dan. 12, 2.) Alle, die im Glauben an die dritte Engelsbotschaft gestorben sind, kommen verklärt aus ihren Gräbern hervor, um mit denen, die Gottes Gesetz gehalten haben, den Friedensbund Gottes zu vernehmen. Und auch "die ihn durchbohrt haben" (Offb. 1, 7), die Christus in seinem Todesschmerz verspotteten und verlachten, und die heftigsten Widersacher seiner Wahrheit und seines Volkes werden auferweckt, um ihn in seiner Herrlichkeit zu schauen und die den Treuen und Gehorsamen verliehenen Ehren wahrzunehmen.
    Dichte Wolken bedecken noch den Himmel; doch hier und da bricht die Sonne hindurch, wie das rächende Auge des Herrn; wütende Blitze zucken vom Himmel und hüllen die Erde in ein Flammenmeer. Lauter als das schreckliche Grollen des Donners ertönen geheimnisvolle, furchterregende Stimmen und verkünden das Schicksal der Gottlosen. Die gesprochenen Worte werden nicht von allen erfaßt, aber deutlich verstanden von den falschen Lehrern. Seelen, die kurz zuvor noch so sorglos, so prahlerisch und herausfordernd, so siegesbewußt in ihrer Grausamkeit gegen das die Gebote haltende Volk Gottes waren, sind jetzt von Bestürzung überwältigt und beben vor Furcht. Ihre Wehrufe übertönen das Getöse der Elemente. Dämonen anerkennen die Gottheit Christi und zittern vor seiner Macht, während die Menschen um Gnade flehen und vor Schrecken im Staub kriechen.

    Die Propheten des Alten Bundes sagten, als sie im Gesicht den Tag Gottes sahen: "Heulet, denn des Herrn Tag ist nahe; er kommt wie eine Verwüstung vom Allmächtigen." (Jes. 13, 6.) "Geh in die Felsen und verbirg dich in der Erde vor dem Schrecken des Herrn und vor seiner herrlichen Majestät! Denn alle hoffärtigen Augen werden erniedrigt werden, und, die stolze Männer sind, werden sich beugen müssen; der Herr aber wird allein hoch sein an jenem Tage. Denn der Tag des Herrn Zebaoth wird kommen über alles Hoffärtige und Hohe und über alles Erhabene, daß es erniedrigt werde. ... An jenem Tage wird jedermann wegwerfen seine silbernen und goldenen Götzen, die er sich hatte machen lassen, um sie anzubeten, zu den Maulwürfen und Fledermäusen, damit er sich verkriechen kann in den Felsspalten und Steinklüften vor dem Schrecken des Herrn und vor seiner herrlichen Majestät, wenn er sich aufmachen wird, zu schrecken die Erde." (Jes. 2, 10-12. 20. 21.)
    Durch die aufreißenden Wolken strahlt ein Stern, dessen Glanz im Gegensatz zu der Finsternis viermal heller ist. Er spricht den Treuen Hoffnung und Freude, den Übertretern des Gesetzes Gottes aber Strenge und Zorn zu. Die alles für Christus geopfert haben, sind nun sicher, geborgen wie in der Hütte des Herrn. Sie sind geprüft worden und haben vor der Welt und den Verächtern der Wahrheit ihre Treue zu dem bewiesen, der für sie starb. Eine wunderbare Verwandlung ist mit denen vorgegangen, die selbst angesichts des Todes ihre Rechtschaffenheit bewahrt haben. Sie sind plötzlich von der finsteren, schrecklichen Wüterei der in Dämonen verwandelten Menschen befreit worden. Ihre vor kurzem noch blassen, ängstlichen und verstörten Angesichter erglühen nun vor Erstaunen, Glauben und Liebe. Ihre Stimmen erheben sich in dem siegesfrohen Gesang: "Gott ist unsere Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben. Darum fürchten wir uns nicht, wenngleich die Welt unterginge und die Berge mitten ins Meer sänken, wenngleich das Meer wütete und wallte und von seinem Ungestüm die Berge einfielen." (Ps. 46, 24.)
    Während diese Worte des heiligen Vertrauens zu Gott emporsteigen, reißen die Wolken ganz auf und der sternenbesäte Himmel wird sichtbar, unaussprechlich herrlich im Gegensatz zu dem schwarzen und zornigen Firmament auf beiden Seiten. Die Herrlichkeit der himmlischen Stadt erstrahlt aus den offenstehenden Toren. Dann erscheint am Himmel eine Hand, die zwei zusammengelegte Tafeln hält. Der Prophet sagt: "Die Himmel werden seine Gerechtigkeit verkündigen; denn Gott selbst ist Richter." (Ps. 50, 6.) Jenes heilige Gesetz, die Gerechtigkeit Gottes, das unter Donner und Flammen vom Sinai herab als Richtschnur des Lebens verkündigt wurde, wird nun den Menschen offenbart als Maßstab des Gerichtes. Die Hand öffnet die Tafeln und die Zehn Gebote werden sichtbar, wie mit einer feurigen Feder geschrieben. Die Worte sind so deutlich, daß alle sie lesen können. Die Erinnerung wird wach, die Finsternis des Aberglaubens und der Ketzerei ist von jedem Gemüt verschwunden, und die zehn kurzen, verständlichen und vollgültigen Worte Gottes stehen allen Bewohnern der Erde deutlich vor Augen.
    Es ist unmöglich, den Schrecken und die Verzweiflung derer zu beschreiben, die Gottes heilige Anforderungen mit Füßen getreten haben. Der Herr gab ihnen sein Gesetz; sie hätten ihren Charakter damit vergleichen und ihre Fehler erkennen können, als noch Zeit zur Buße und Besserung war; aber um die Gunst der Welt zu erlangen, setzten sie seine Vorschriften beiseite und lehrten andere, sie zu übertreten. Sie haben Gottes Volk zu zwingen versucht, seinen Sabbat zu entheiligen. Jetzt werden sie durch jenes Gesetz, das sie verachtet haben, verdammt. Mit schrecklicher Deutlichkeit sehen sie, daß sie keine Entschuldigung haben. Sie erwählten selbst, wem sie dienen und wen sie anbeten wollten. "Ihr werdet am Ende doch sehen, was für ein Unterschied ist zwischen dem Gerechten und dem Gottlosen, zwischen dem, der Gott dient, und dem, der ihm nicht dient." (Mal. 3, 18.)

    Die Feinde des Gesetzes Gottes, vom Prediger an bis hinunter zu dem geringsten unter ihnen, haben einen neuen Begriff von Wahrheit und Pflicht. Zu spät sehen sie, daß der Sabbat des vierten Gebots das Siegel des lebendigen Gottes ist. Zu spät erkennen sie die wahre Natur ihres falschen Sabbats und den sandigen Grund, auf welchen sie gebaut haben. Es wird ihnen klar, daß sie gegen Gott gekämpft haben. Religionslehrer haben Seelen ins Verderben geführt, während sie vorgaben, sie zu den Toren des Paradieses zu geleiten. Erst am Tage der endgültigen Abrechnung wird man begreifen, wie groß die Verantwortlichkeit der in heiligen Ämtern stehenden Menschen ist, und wie schrecklich die Folgen ihrer Untreue sind. Nur in der Ewigkeit können wir den Verlust einer einzigen Seele richtig schätzen. Schrecklich wird dessen Los sein, zu dem Gott sagen wird: Gehe hinweg von mir, du gottloser Knecht! Mt. 25:26,30.

    Die Stimme Gottes erschallt vom Himmel, verkündigt den Tag und die Stunde der Ankunft Christi und übergibt seinem Volk den ewigen Bund. Gleich den lautesten Donnerschlägen rollen seine Worte über die Erde. Das Israel Gottes lauscht, die Augen nach oben gerichtet. Die Angesichter werden von seiner Herrlichkeit erleuchtet und scheinen wie das Antlitz Moses, als er vom Sinai herniederkam. Die Gottlosen können sie nicht ansehen. Und wenn der Segen über die ausgesprochen wird, die Gott dadurch ehrten, daß sie seinen Sabbat heilig hielten, erschallt ein gewaltiges Siegesgeschrei.

    Im Osten erscheint eine kleine schwarze Wolke, ungefähr halb so groß wie eines Mannes Hand. Es ist die Wolke, die den Heiland umgibt, und die in der Entfernung in Finsternis gehüllt zu sein scheint. Gottes Volk weiß, daß dies das Zeichen des Menschensohnes ist. In feierlichem Schweigen blicken alle unverwandt auf sie, wie sie der Erde näher rückt und zusehends heller und herrlicher wird, bis sich eine große weiße Wolke entwickelt, deren Grund wie verzehrendes Feuer aussieht und über der der Regenbogen des Bundes schwebt. Jesus reitet voraus als ein mächtiger Sieger. Er kommt jetzt nicht als Schmerzensmann, den bitteren Kelch der Schmach und des Weh's zu trinken, sondern als Sieger im Himmel und auf Erden, um die Lebendigen und die Toten zu richten. Er hieß; "Treu und Wahrhaftig, und er richtet und kämpft mit Gerechtigkeit. ... Und ihm folgte das Heer des Himmels." (Offb. 19, 11. 14.) Mit Wechselgesängen himmlischer Weisen begleitet ihn ein unzälhlbar großes Gefolge heiliger Engel. Das Firmament scheint mit leuchtenden Gestalten bedeckt zu sein, zehntausend mal zehntausend und tausendmal tausend. Keine menschliche Feder kann die Herrlichkeit dieses Anblicks beschreiben, kein sterblicher Verstand seine Pracht erfassen. "Seines Lobes war der Himmel voll und seiner Ehre war die Erde voll. Sein Glanz war wie Licht." (Hab. 3, 4.) Da die lebendige Wolke noch näher kommt, sieht jedes Auge den Lebensfürsten. Keine Dornenkrone entstellt sein erhabenes Haupt, sondern ein Diadem der Herrlichkeit ruht auf seiner heiligen Stirn. Sein Angesicht leuchtet heller als die blendende Mittagsonne. "Und trägt einen Namen geschrieben auf seinem Gewand und auf seiner Hüfte; König aller Könige und Herr aller Herren." (Offb. 19, 16.)

    Vor seiner Gegenwart sind alle Angesichter bleich, und auf die Verwerfer der Gnade Gottes fällt der Schrecken ewiger Verzweiflung. "Nun muß ... aller Herzen verzagen und die Knie schlottern, aller Lenden zittern und aller Angesicht bleich wird." (Jer. 30, 6; Nah. 2, 11.) Die Gerechten rufen mit Zittern: "Wer kann bestehen?" Der Gesang der Engel verstummt, und es herrscht eine Zeitlang tiefes Schweigen. Dann vernimmt man die Stimme Jesu, die sagt: "Meine Gnade ist genügend für euch." 2.Kor. 12, 9.. Die Gesichter der Gerechten hellen sich auf, Freude erfüllt jedes Herz. Und die Engel singen im Chor und jubeln wiederum, indem sie sich der Erde noch mehr nähern.

    Der König aller Könige steigt auf der Wolke herab, in Feuerflammen gehüllt. Der Himmel entweicht wie ein zusammengerolltes Buch, die Erde zittert vor ihm, und alle Berge und alle Inseln werden aus ihren Örtern bewegt. "Unser Gott kommt und schweiget nicht. Fressendes Feuer gehet vor ihm her und um ihn her ein mächtiges Wetter. Er ruft Himmel und Erde zu, daß er sein Volk richten wolle:" (Ps. 50, 3. 4.)

    "Und die Könige auf Erden und die Großen und die Obersten und die Reichen und die Gewaltigen und alle Sklaven und alle Freien verbargen sich in den Klüften und Felsen der Berge und sprachen zu den Bergen und Felsen: Fallt über uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes! Denn es ist gekommen der große Tag ihres Zorns, und wer kann bestehen?" (Offb. 6, 15-17.)

    Das höhnische Gespött hat aufgehört. Lügende Lippen sind zum Schweigen gebracht. Das Waffengeklirr und Schlachtgetümmel und alles Ungestüm und die blutigen Kleider sind verschwunden. (Jes. 9, 5.) Nur die Stimme des Gebets und Laute des Weinens und Wehklagens werden jetzt vernommen. Von den Lippen der jüngst noch Spottenden ertönt der Schrei: "Es ist gekommen der große Tag ihres Zorns, und wer kann bestehen?" Offb. 6, 17. Die Gottlosen bitten, eher unter den Felsen der Berge begraben zu werden, als dem Angesicht dessen zu begegnen, den sie verachtet und verworfen haben.

    Sie kennen jene Stimme, die an das Ohr der Toten dringt. Wie oft hat ihr sanfter, flehender Ton sie zur Buße gerufen! Wie oft ist sie in den rührenden Bitten eines Freundes, eines Bruders, eines Erlösers vernommen worden! Den Verwerfern seiner Gnade könnte keine andere Stimme so verdammend, so urteilsschwer sein als jene, die solange gefleht hat: "So kehrt nun um von euren bösen Wegen. Warum wollt ihr sterben, ihr vom Hause Israel?" (Hes. 33, 11.) Ach, daß es für sie die Stimme eines Fremdlings wäre! Jesus sagt: "Wenn ich aber rufe und ihr euch weigert, wenn ich meine Hand ausstrecke und niemand darauf achtet, wenn ihr fahren laßt all meinen Rat und meine Zurechtweisung nicht wollt." (Spr. 1, 24. 25.) Jene Stimme weckt Erinnerungen, die sie gern austilgen möchten -- verachtete Warnungen, abgeschlagene Einladungen, geringgeschätzte Vorrechte.

    Dort sind jene, die Christus in seiner Erniedrigung verspotteten. Mit durchdringender Macht kommen ihnen die Worte des Dulders ins Gedächtnis, die er, von dem Hohenpriester beschworen, feierlich erklärte: "Von nun an werdet ihr sehen den Menschensohn sitzen zur Rechten der Kraft und kommen auf den Wolken des Himmels." (Matth. 26, 64.) Jetzt erblicken sie ihn in seiner Herrlichkeit, und sie müssen ihn noch sehen zur Rechten der Kraft sitzen.

    Die seinen Anspruch, der Sohn Gottes zu sein, verspotteten, sind nun sprachlos. Da ist der hochmütige Herodes, der über seinen königlichen Titel spottete und den höhnenden Soldaten befahl, ihn zum König zu krönen. Da sind ganz dieselben Männer, die mit verruchten Händen das purpurne Gewand um seine Gestalt legten und auf seine heilige Stirn die Dornenkrone setzten; die in seine widerstandslose Hand das Zepter des Spottes legten und sich in gotteslästerlichen Hohnreden vor ihm verbeugten. Die Männer, die den Fürsten des Lebens schlugen und anspien, wenden sich nun von seinem durchdringenden Blick ab und versuchen, aus dem überwältigenden Glanz seiner Gegenwart zu fliehen. Die Knechte, die die Nägel durch seine Hände und Füße trieben, der Soldat, der seine Seite durchstach, sehen diese Male mit Schrecken und Gewissensbissen.

    Mit schrecklicher Deutlichkeit erinnern sich die Priester und Obersten der Ereignisse auf Golgatha. Mit Schaudern und Schrecken denken sie daran, wie sie in satanischem Frohlocken ihr Haupt schüttelnd ausriefen: "Andern hat er geholfen und kann sich selber nicht helfen. Ist er der König von Israel, so steige er nun vom Kreuz herab. Dann wollen wir an ihn glauben. Er hat Gott vertraut; der erlöse ihn nun, wenn er Gefallen an ihm hat." (Matth. 27: 42,43.)

    Lebhaft erinnern sie sich des Gleichnisses Jesu von den Weingärtnern, die sich weigerten, ihrem Herrn die Frucht des Weinbergs zu geben, seine Knechte mißhandelten und seinen Sohn erschlugen. Auch gedenken sie des Ausspruches, den sie selbst äußerten: Der Herr des Weinberges "wird die Bösewichte übel umbringen." In der Sünde und Bestrafung jener untreuen Männer sehen die Priester und Ältesten ihr eigenes Verhalten und ihre eigene gerechte Verurteilung. Und jetzt erhebt sich ein Schrei der Todesangst. Lauter als der Ruf: "Kreuzige ihn! kreuzige ihn!", der in den Straßen Jerusalems ertönte, erschallt der schreckliche, verzweiflungsvolle Wehruf: "Es ist Gottes Sohn! Es ist der wahre Messias!" Sie bemühen sich, aus der Gegenwart des Königs aller Könige zu fliehen. In den tiefen Höhlen der Erde, die sich durch den Aufruhr der Elemente bildeten, versuchen sie sich vergebens zu verbergen.

    In dem Leben aller, die die Wahrheit verwerfen, gibt es Augenblicke, da das Gewissen erwacht, da ihnen ihr Gedächtnis qualvolle Erinnerungen an Taten und Worte der Heuchelei vorhält und die Seele von Reue geplagt wird. Aber was sind diese, verglichen mit den Gewissensbissen jenes Tages, da "Angst und Not kommt", da das "Unglück wie ein Wetter" kommt. (Spr. 1, 27.) Die Christus und seine Nachfolger gern umgebracht hätten, sehen nun die Herrlichkeit, die auf ihnen ruht. Inmitten des Schreckens hören sie die Stimmen der Heiligen freudig ausrufen: "Siehe, das ist unser Gott, auf den wir hofften, daß er uns helfe." (Jes. 25, 9.)

    Während des Schwankens der Erde, des Zuckens der Blitze und des Grollens des Donners ruft die Stimme des Sohnes Gottes die schlafenden Heiligen hervor. Er blickt auf die Gräber der Gerechten und ruft dann, seine Hand zum Himmel erhebend: "Erwachet, erwachet, erwachet, die ihr im Staube schlaft, und stehet auf!" Über die Länge und Breite der Erde hin werden die Toten diese Stimme hören, und die sie hören, werden leben. Und die ganze Erde dröhnt von den Tritten der außerordentlich großen Schar aus allen Heiden, Geschlechtern, Völkern und Sprachen. Aus den Gefängnissen des Todes kommen sie, angetan mit unsterblicher Herrlichkeit, und rufen: "Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist dein Sieg?" (1. Kor. 15, 55.) Und die lebenden Gerechten und die auferstandenen Heiligen vereinen ihre Stimmen in einem langen fröhlichen Siegesjubel.

    Alle kommen in derselben Größe aus ihren Gräbern, wie sie hineingelegt wurden. Adam, der mitten unter der auferstandenen Schar steht, ist von erhabener Höhe und majestätischer Gestalt, nur wenig kleiner als der Sohn Gottes. Er bietet einen auffallenden Gegensatz zu dem Volk späterer Geschlechter; in dieser einen Beziehung sieht man die große Entartung des Menschengeschlechtes. Alle aber stehen auf in der Frische und Kraft ewiger Jugend. Im Anfang wurde der Mensch nach dem Bilde Gottes geschaffen, nicht nur in Charakter, sondern auch in Gestalt und Aussehen. Die Sünde hat das göttliche Bild entstellt und nahezu verwischt; aber Christus kam, um das, was verlorengegangen war, wiederherzustellen. Er wird unseren nichtigen Leib verwandeln und ihn seinem verklärten Leibe ähnlich machen. Die sterbliche, vergängliche, anmutlose Gestalt, einst mit Sünde befleckt, wird vollkommen, schön und unsterblich. Alle Fehler und Gebrechen werden im Grabe gelassen. Wieder zum Baum des Lebens in dem lange verlorenen Paradiese zugelassen, werden die Erlösten zunehmen, bis sie zu der vollen Größe des Menschengeschlechtes in seiner ursprünglichen Herrlichkeit herangewachsen sind. Die letzten noch gebliebenen Spuren des Fluches der Sünde werden beseitigt, und die Getreuen Christi erscheinen in der Herrlichkeit des Herrn, unseres Gottes, und werden an Geist, Seele und Leib das vollkommene Bild ihres Herrn widerstrahlen. O, wunderbare Erlösung, lange besprochen, lange erhofft, mit eifriger Erwartung betrachtet, aber nie völlig verstanden!

    Die lebenden Gerechten werden "plötzlich, in einem Augenblick", verwandelt. Beim Ertönen der Stimme Gottes wurden sie verherrlicht; nun empfangen sie Unsterblichkeit und werden mit den auferstandenen Heiligen dem Herrn entgegengerückt in der Luft. "Und dann wird er die Engel senden und wird seine Auserwählten versammeln von den vier Winden, vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels." (Mark. 13, 27.) Kleine Kinder werden von den heiligen Engeln in die Arme ihrer Mütter getragen. Freunde, die der Tod lange getrennt hatte, werden vereint, um nie mehr zu scheiden, und gemeinsam steigen sie unter Freudengesängen auf zu der Stadt Gottes.

    Auf jeder Seite des Wolkenwagens sind Flügel, und unter ihm lebendige Räder, und wenn der Wagen aufwärts rollt, rufen die Räder: "Heilig!", und die Flügel, indem sie sich bewegen, rufen: "Heilig!", und das Gefolge der Engel ruft: "Heilig, heilig, heilig ist Gott der Herr, der Allmächtige." Und die Erlösten rufen: "Halleluja!", während der Wagen sich aufwärts nach dem neuen Jerusalem bewegt.

    Vor dem Einzug in die Gottesstadt verleiht der Heiland seinen Nachfolgern die Auszeichnungen des Sieges und kleidet sie mit den Abzeichen ihres königlichen Standes. Die glänzenden Reihen stellen sich in Form eines offenen Vierecks auf, um ihren König herum, dessen Gestalt sich hoheitsvoll über die Heiligen und Engel erhebt und dessen Antlitz voll gütiger Liebe strahlt. Von dieser unzähligen Schar der Erlösten ist ein jeglicher Blick auf ihn gerichtet, jedes Auge schaut seine Herrlichkeit, dessen "Gestalt häßlicher ... denn andrer Leute und sein Aussehen denn der Menschenkinder war." (Jes. 52, 14.) Auf die Häupter der Überwinder setzt der Heiland mit eigener Hand die Krone der Herrlichkeit. Jeder erhält eine Krone, die seinen "neuen Namen" (Offb. 2, 17) und die Inschrift trägt: "Heilig dem Herrn!" In jede Hand wird die Siegespalme und die leuchtende Harfe gelegt. Dann, indem die leitenden Engel den Ton angeben, gleitet jede Hand geschickt über die Harfensaiten und entlockt ihnen liebliche Musik in reichen melodischen Akkorden. Unaussprechliche Wonne entzückt jedes Herz, und jede Stimme erhebt sich in dankbarem Lobgesang: "Ihm, der uns liebt und uns erlöst hat von unseren Sünden mit seinem Blut und uns zu Königen und Priestern gemacht hat vor Gott, seinem Vater, ihm sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen." (Offb. 1, 5. 6.)

    Vor der erlösten Schar liegt die heilige Stadt. Jesus öffnet die Perlentore weit, und die Seligen, die die Wahrheit gehalten haben, ziehen ein. Dort schauen sie das Paradies Gottes, die Heimat Adams in seiner Unschuld. Und nun ertönt jene Stimme, klangvoller als irgendwelche Musik, die je an eines Sterblichen Ohr gelangte, und sagt: "Euer Kampf ist beendet! Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbet das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt!"

    Jetzt geht das Gebet des Heilandes für seine Jünger in Erfüllung: "Ich will, daß, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast." Christus bringt dem Vater den Erlös seines Blutes "untadelig ... vor das Angesicht seiner Herrlichkeit mit Freuden" (Jud. 24) und erklärt: "Hier bin ich und die Kinder, die mir der Herr gegeben hat." "Die du mir gegeben hast, die habe ich bewahrt." (Jes. 8, 18, Joh. 17, 12.) O Wunder der erlösenden Liebe! O Wonne jener Stunde, da der ewige Vater, auf die Erlösten blickend, sein Ebenbild sieht, der Mißklang der Sünde beseitigt, der Bannfluch hinweggenommen und das Menschliche wiederum in Einklang mit dem Göttlichen gebracht ist!

    Mit unaussprechlicher Liebe heißt Jesus seine Getreuen zu der "Freude ihres Herrn" willkommen. Des Heilandes Freude aber besteht darin, daß er in dem Reich der Herrlichkeit die Seelen sieht, die durch sein Leiden und seine Erniedrigung errettet worden sind. Und die Erlösten werden an dieser Freude teilhaben, indem sie unter den Seligen diejenigen entdecken, die durch ihre Gebete, ihre Arbeit und ihre Opfer der Liebe für Christus gewonnen wurden. Wenn sie sich um den großen weißen Thron versammeln, wird eine unaussprechliche Freude ihre Herzen erfüllen, denn sie erblicken nicht nur die, die sie zum Herrn gebracht haben, sondern erkennen auch, daß jene andere Seelen gewonnen haben, und diese wiederum andere, die nun alle, in den Hafen der Ruhe gebracht, ihre Kronen zu Jesu Füßen niederlegen, um ihn in den endlosen Zeiten der Ewigkeit zu loben.

    Wenn die Erlösten in der Stadt Gottes willkommen geheißen werden, durchdringt ein frohlockender Jubelruf der Anbetung die Luft. Der erste und der zweite Adam sind im Begriff sich zu begegnen. Der Sohn Gottes steht mit ausgestreckten Armen, um den Vater unseres Geschlechtes zu empfangen -- das Wesen, das er schuf, welches gegen seinen Schöpfer sündigte, um dessen Sünden willen der Heiland die Zeichen der Kreuzigung trägt. Wenn Adam die Spuren der grausamen Nägel erkennt, füllt er nicht an die Brust seines Herrn, sondern wirft sich demütig ihm zu Füßen und ruft: "Würdig, würdig ist das Lamm, das geschlachtet ist!" Zärtlich hebt der Heiland ihn auf und bittet ihn, wiederum seine Heimat in Eden zu schauen, aus der er solange verbannt gewesen ist.

    Nach seiner Vertreibung aus Eden war Adams Leben auf Erden voller Kummer; jedes welkende Blatt, jedes Opfertier, jede Trübung in der schönen Natur, jeder Makel an der Reinheit des Menschen erinnerte ihn aufs neue an seine Sünde. Schrecklich war der Schmerz der Reue, als er die überhandnehmende Gottlosigkeit sah und in Antwort auf seine Warnungen die Vorwürfe hinnehmen mußte, daß er die Veranlassung zur Sünde gegeben habe. Mit geduldiger Demut trug er beinahe tausend Jahre die Strafe der Übertretung. Aufrichtig bereute er seine Sünde, vertraute auf die Verdienste des verheißenen Heilandes und starb in der Hoffnung auf eine Auferstehung. Der Sohn Gottes machte des Menschen Fehltritt und Fall wieder gut, und nun wird Adam durch das Werk der Versöhnung wieder in seine erste Herrschaft eingesetzt.

    Entzückt vor Freude betrachtet er die Bäume, die einst sein Ergötzen waren, -- ganz dieselben Bäume, von denen er in den Tagen seiner Unschuld und des Glückes Früchte brach. Er sieht die Reben, die seine eigenen Hände gezogen haben, dieselben Blumen, die er so gern gepflegt hat. Sein Verstand erfaßt die Wirklichkeit des Anblicks; er begreift, daß dies in der Tat das wiederhergestellte Eden ist, viel schöner jetzt, als da er daraus verbannt wurde. Der Heiland führt ihn zum Baum des Lebens, bricht die herrliche Frucht und bittet ihn zu essen. Er blickt um sich und sieht viele Glieder seiner Familie erlöst im Paradiese Gottes. Jetzt legt er seine glänzende Krone Jesus zu Füßen, fällt an seine Brust und umarmt den Erlöser. Er greift in die goldene Harfe, und die Gewölbe des Himmels widerhallen von dem triumphierenden Gesang: "Würdig, würdig, würdig ist das Lamm, das geschlachtet wurde und wieder lebt!" Adams Familie stimmt in den Gesang ein, und alle legen die Kronen zu des Heilandes Füßen wieder und beugen sich vor ihm in Anbetung.

    Diese Wiedervereinigung wird von den Engeln gesehen, die über Adams Fall weinten und sich freuten, als Jesus nach seiner Auferstehung gen Himmel fuhr, nachdem er das Grab für alle geöffnet hatte, die an seinen Namen glauben würden. Nun sehen sie das Erlösungswerk vollendet und stimmen mit in den Lobgesang ein.

    Auf dem kristallenen Meer vor dem Thron -- jenem gläsernen Meer, das so von der Herrlichkeit Gottes glänzt, als wäre es mit Feuer vermengt, -- steht die Schar derer, "die den Sieg behalten hatten über das Tier und sein Bild und sein Malzeichen und die Zahl seines Namens." (Offb. 15, 2.) Auf dem Berge Zion stehen mit dem Lamm die Hundertvierundvierzigtausend, die aus den Menschen erlöst wurden, und haben Harfen Gottes; und man hört eine Stimme wie das Gebrause eines großen Wassers und wie die Stimme eines großen Donners, die Stimme "der Harfenspieler, die auf ihren Harfen spielen." (Offb. 14, 13; 15, 3.) Sie singen "ein neues Lied" vor dem Stuhl, ein Lied, das niemand lernen kann ausgenommen die 144000. Es ist das Lied Moses und des Lammes, ein Lied der Befreiung. Niemand außer den 144000 kann dieses Lied lernen, denn es ist das Lied ihrer Erfahrung, und niemand sonst hat eine solche Erfahrung gehabt wie sie. Diese sind's, die dem Lamm nachfolgen, wo es hingeht. Sie werden, da sie aus den Lebendigen von der Erde entrückt wurden, zu "Erstlingen Gott und dem Lamm" erachtet. (Offb. 14, 4.) "Diese sind's, die gekommen sind aus großer Trübsal" (Offb. 7, 14); sie haben die trübselige Zeit, solche, wie sie nie auf Erden war, seit Menschen darauf wohnen, durchgemacht; sie haben die Angst der Zeit der Trübsal Jakobs ausgehalten; sie haben während der letzten Ausgießung der Gerichte Gottes ohne Vermittler dagestanden. Aber sie sind befreit worden, denn sie "haben ihre Kleider gewaschen und haben ihre Kleider hell gemacht im Blut des Lammes." "Und in ihrem Mund wurde kein Falsch gefunden, sie sind untadelig." "Darum sind sie vor dem Thron Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel; und der auf dem Thron sitzt, wird über ihnen wohnen." (Offb. 14, 5; 7, 15.) Sie haben gesehen, wie die Erde durch Hungersnot und Seuchen verwüstet wurde, wie die Sonne Macht hatte, die Menschen mit großer Hitze zu quälen, und sie selbst haben Leiden, Hunger und Durst erduldet. Aber nun wird sie "nicht mehr hungern noch dürsten; es wird auch nicht auf ihnen lasten die Sonne oder irgendeine Hitze; denn das Lamm mitten auf dem Thron wird sie weiden und leiten zu den Quellen des lebendigen Wassers, und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen." (Offb. 7, 16. 17.)

    Zu allen Zeiten sind die Auserwählten des Heilandes in der Schule der Prüfung erzogen und ausgebildet worden. Sie wandelten auf Erden schmale Wege; sie wurden im Feuerofen der Trübsal gereinigt. Um Jesu willen ertrugen sie Widerstand, Haß, Verleumdung. Sie folgten ihm durch schmerzliche Kämpfe; sie ertrugen Selbstverleugnung und machten bittere Enttäuschungen durch. Aus ihrer eigenen bitteren Erfahrung lernten sie das Übel der Sünde, deren Macht, Strafbarkeit und Weh kennen und sie mit Abscheu zu betrachten. Das Wissen um das unermeßliche Opfer, das zu ihrer Heilung gebracht wurde, demütigte sie in ihren eigenen Augen und füllte ihre Herzen mit Dankbarkeit und Preis, was Wesen, die nie gefallen sind, gar nicht würdigen können. Sie lieben viel, weil ihnen viel vergeben worden ist. Da sie Teilhaber der Leiden Christi gewesen sind, können sie jetzt auch an seiner Herrlichkeit teilnehmen.

    Die Erben Gottes sind aus Dachkammern, aus Hütten, aus Gefängniszellen, von Schafotten, von Bergen, aus Wüsten, aus Grüften der Erde und aus den Höhlen am Meer gekommen. Auf Erden hatten sie "Mangel, Bedrängnis, Mißhandlung erduldet". Millionen stiegen mit Schmach bedeckt in das Grab, weil sie sich standhaft weigerten, den trügerischen Ansprüchen Satans nachzugeben. Von menschlichen Gerichten wurden sie zu den verkommensten Verbrechern gezählt. Aber jetzt ist Gott Richter. (Ps. 50, 6.) Nun werden irdische Urteile umgekehrt. Er "wird aufheben die Schmach seines Volks." "Man wird sie nennen "Heiliges Volk", "Erlöste des Herrn"." (Jes. 25, 8; Jes. 62, 12.) Er hat verordnet, daß "Schmuck statt Asche, Freuden" statt Trauerkleid, Lobgesang statt eines betrübten Geistes gegeben werden." (Jes. 61, 3.) Sie sind nicht mehr schwach, betrübt, zerstreut und unterdrückt. Von nun an sollen sie immer beim Herrn sein. Sie stehen vor dem Thron mit reicheren Gewändern angetan als die Geehrtesten auf Erden sie je getragen haben. Sie sind mit herrlicheren Kronen geschmückt als sie je auf die Stirn irdischer Herrscher gesetzt wurden. Die Tage der Schmerzen und des Weinens sind für immer vorüber. Der König der Herrlichkeit hat die Tränen von allen Angesichtern abgewischt; jede Ursache des Kummers ist beseitigt worden. Unter dem Wehen der Palmzweige lassen sie einen hellen, lieblichen, harmonischen Lobgesang ertönen; alle Stimmen nehmen die Melodie auf, bis der Chor durch die Gewölbe des Himmels anschwillt: "Das Heil ist bei dem, der auf dem Thron sitzt, unserm Gott, und dem Lamm!" Und alle Bewohner des Himmels antworten mit dem Zuruf: "Amen, Lob und Ehre und Weisheit und Dank und Preis und Kraft und Stärke sei unserm Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit." (Offb. 7, 10. 12.)

    In diesem Leben fangen wir nur an, den wunderbaren Gegenstand der Erlösung zu verstehen. Mit unserem beschränkten Verstand können wir ernsthaft die Schande und die Herrlichkeit, das Leben und den Tod, die Gerechtigkeit und die Gnade, die sich im Kreuz begegnen, betrachten und ermangeln doch trotz äußerster Anstrengung der notwendigen Geisteskräfte, um deren volle Bedeutung zu erfassen. Die Länge und Breite, die Höhe und Tiefe der erlösenden Liebe werden nur dunkel begriffen. Der Erlösungsplan wird selbst dann nicht völlig verstanden werden, wenn die Erlösten sehen, wie sie gesehen, und erkennen, wie sie erkannt werden; sondern durch die Zeitalter der Ewigkeit hindurch werden dem staunenden und entzückten Gemüt stets neue Wahrheiten eröffnet werden. Obwohl der Kummer, die Schmerzen und Versuchungen der Erde beendet sind und deren Ursache entfernt ist, wird Gottes Volk doch stets klar und deutlich bewußt sein, was seine Seligkeit gekostet hat.

    Das Kreuz Christi wird in Ewigkeit die Wissenschaft und der Gesang der Erlösten sein. In dem verherrlichten Christus werden sie den gekreuzigten Christus sehen. Nie wird es vergessen werden, daß er, dessen Macht in dem unendlichen Bereich des Himmelsgewölbes die unzähligen Welten schuf und erhielt, der Geliebte Gottes, die Majestät des Himmels, er, den Cherubim und glänzende Seraphim freudig anbeteten, sich erniedrigte, um den gefallenen Menschen zu erheben; daß er die Schuld und Schande der Sünde und das Verbergen des Antlitzes seines Vaters erduldet hat, bis das Weh über eine verlorene Welt sein Herz brach und sein Leben am Kreuz von Golgatha verlöschte. Daß er, der alle Welten schuf und jedes Geschick entscheidet, seine Herrlichkeit beiseite legte und sich aus Liebe zu den Menschen so sehr demütigte, wird stets das Erstaunen und die Verehrung des Weltalls wachrufen. Wenn die Scharen der Erretteten auf ihren Erlöser sehen und die ewige Herrlichkeit des Vaters auf seinem Angesicht erblicken, wenn sie seinen Thron schauen, der von Ewigkeit zu Ewigkeit gegründet ist, und wissen, daß sein Reich kein Ende nehmen soll, brechen sie in den begeisterten Gesang aus: "Würdig, würdig ist das Lamm, das erwürget wurde, und uns mit Gott versöhnt hat durch sein eigenes köstliches Blut."

    Das Geheimnis des Kreuzes erklärt alle anderen Geheimnisse. In dem Licht, das von Golgatha leuchtet, erscheinen die Eigenschaften Gottes, die uns mit Furcht und Scheu erfüllten, erhaben und anziehend. Gnade, Zärtlichkeit und väterliche Liebe sieht man mit Heiligkeit, Gerechtigkeit und Macht vereint. Während wir die Majestät seines hohen und erhabenen Thrones betrachten, sehen wir seinen Charakter in seinen gnädigen Offenbarungen und verstehen wie nie zuvor die Bedeutung des teuren Namens: Unser Vater.

    Man wird sehen, daß er, der unendlich in Weisheit ist, keinen anderen Plan für unsere Seligkeit ersinnen konnte als die Opferung seines Sohnes. Der Lohn für dies Opfer ist die Freude, die Erde mit erlösten, heiligen, glücklichen und unsterblichen Wesen zu bevölkern. Die Folge des Kampfes unseres Heilandes mit den Mächten der Finsternis ist die Freude der Erlösten, die in Ewigkeit zur Verherrlichung Gottes widerhallt. Und so groß ist der Wert der Seele, daß der Vater durch den bezahlten Preis entschädigt ist und Christus selbst Genugtuung empfindet, wenn er die Früchte seines großen Opfers sieht. Und so ist es wahr, das die Güte Gottes, Seine unendliche Liebe uns kaum bewusst ist; wie Gott zwei Dinge hervorhebt, das Er jede Seele als so wertvoll ansieht und uns wissen lässt wie kurz die Zeit ist.



    Notizen & Bibliographie - Teil 1

    [2] Wie kann die Botschaft der drei Engel soziale Probleme lösen? Last uns erst ansehen wie das `Weltkonzil der Kirchen (WCC)' es zu tun versucht. Auf ihrem Treffen am 22. Mai, 2011 in Jamaika, machten sie 4 Punkte zum Thema ihrer Ökumenischen Zusammenkunft bekannt. Sie waren eine Mischung Sekulärer Ansichten mit ein wenig Sozialer Jutstiz vermischt.

    1. Friede wo wir wohnen - Rassenprobleme, Sexuale Probleme, und ähnliche Kulturen die ein gutes Zusammenleben gefährden.
    2. Friede auf Erden - d.h. Verantwortung übernehmen mit Bezug auf die Natur, Ekologie, Klima Veränderungen, und die Hilfsquellen in der Natur.
    3. Friede auf dem Marktplatz - d.h. ein kritischer Blick zum Thema Reichtum und Armut, wie sie Hindernisse für gerechte Justiz sind, und wie sie Gewaltaten verursachen können.
    4. Friede unter den Menschen - wie man Auseinandersetzungen zwischen Nationen, Rassen und Religionen lösen kann.

    Die Anwesenden fanden aber bald heraus das die wirkliche Agenda diese war, den Sonntag, den Tag der Sonne, als heiligen Tag zu verehren. Sie nannten das der `Welt Sonntag zum Frieden,` und wir erinnern uns an die Worte, `man wird oft Mäßigkeit und Enthaltsamkeit mit Sonntagsfeier zu vereinen suchen, und die Verteidiger der letzteren geben sich als die aus, die für die höchsten Interessen der Menschen wirken.' Während Mäßigkeit schon gut ist, ist die Tatsache das sie Biblische Irrtümer hegen, sie diese gute Eigenschaft nicht als ein Argument zu deren Annahme benutzten können. Das ist es genau was die WCC versucht zu tun, sie plädieren für Soziale Angelegenheiten nur, um ihren falschen Sonntag der Welt aufzuzwingen. So wirkte der Böse schon immer. Er verbindet Irrtum mit gerade genug Wahrheit, um es verständlich und angenehm zu machen. Bibelgläubige Christen können nicht die Gebote Gottes für menschliche Lehren vertauschen. Die WCC hat Katholiken, Orthodoxe Kirchen, Presbyterianer, Baptisten, usw., und auch einige kleinere Gemeindschaften. Religiöse Sonnenaufgangs-dienste sind in der Bibel als Greuel verboten, Hesekiel 8,15-17. Alle Kirchen die dieser Richtung folgen haben sich sehr der Welt angepasst. Wahrer Glaube passt sich Gottes Wort an, nicht was oft irrende Menschen denken und planen. Die Botschaft die Gott gläubige heute geben müssen ist die der drei Engel. Sonntagsgesetze sind Gesetze einer sehr verweltlichten Kirche die Gott schon lange verlassen hat und sich selber zu einem Gott macht. Während soziale Verhältnisse wichtig sind, können diese nicht auf politischer Weise gelöst werden. Weltgeschichte zeigt, das es nicht so geht. Menschen haben eine geistliche Seite (bei vielen unterdrückt), die alleine in Zusammenarbeit mit Gott permanente Resultate erreichen können. Deshalb soll die wahre Kirche Gottes auf Erden Gottes Ruf folgen, wie es in Seinem Wort gelehrt wird, und nicht dem der Welt, um solche Sachlagen zu lösen. Man kann soziale Probleme nicht in Gruppen lösen, aber nur ein Herz nach dem anderen. Der Apostel Paulus beschreibt es in Römer 12, 2,9-13. Nur wenn wir in unserem inneren neue, Gott gefällige Menschen geworden sind, können wir den Armen und leidenden Menschen helfen, entweder tatkräftig oder mit unseren Gaben. Dann erfüllen wir auch Jesaja 40,8. Nur so kann die Sozialmission wirksam helfen. Menschen die sich zu Gott bekehren können nicht zur gleichen Zeit die Welt und deren lustige Reklamen im Sinn haben, sie müssen sich dagegen stemmen, 1.Johannes 2,15; Jakobus 4,4. Die Welt ist Satans Eigentum. Unsere Mission muss geistlicher Natur sein - das Wort Gottes predigen und verteidigen, Sündige Dinge ablehnen, gesund Leben und die Liebe, die nur Jesus Christus geben kann, wieder zu spiegeln.

    [100 Domitian xiii. 2; Loeb ed., Suetonius vol. 2, p. 367.

    [200] Dio Chrysostom (geb. ca. 40-ca.120 n.Chr.), Roman History lxvii. 14. 1-3; Loeb ed., vol. 8, p. 349.

    [300] Nach Angaben des Jüdischen Geschichtsschreibers H. Grätz (Graetz), war der Kuseng von Dominitian ein bekehrter Jude. Sieh History of the Jews, vol. 2, pp. 387-389.

    [340] Der große Kampf zwischen Gut und Böse ist das Zentrale Thema in der Bibel wie es kurzer Weise in Daniel 7:25 und Jakobus 2:10 angedeutet wird. Der Ursprung allen Übels reflektiert sich z.B. heute noch in den folgenden Ansichten.

    1. Es gibt keinen Gott, so brauchen wir niemanden anbeten. Diese Haltung bildet den Hintergrund von 1.König 1:2-17 beschrieben.
    2. Wir brauchen nicht dem zu gehorchen was Gott verordnet hat. Dies finden wir in Texten wie Nehemia 9:16,17; 2.Mose 32:9 & 4.Mose 14:4 in Tatsächlichen Ereignissen beschrieben.
    3. Wir können dem nicht gehorchen was der Herr uns befahl zu tun, Römer 2:8. Zum Beispiel: a) Niemand kann Gott ganz gehorchen ausgenommen die Auserwählten und jene die Gott dazu vorherbestimmt hat (Kalvinismus). b) Niemand gehorchte ausgenommen vielleicht einige hunderte und die Heiligen der Römisch Katholischen Kirche. c) Christus hat nicht unsere Natur und deshalb können wir nicht wie er gehorchen und wir sind dazu bestimmt immerzu zu sündigen. So kam `originale Sünde' in christliche Dogmatik. Gott und Jesus sagen aber, sündige hinfort nicht mehr.
    4. Wir können Gott in unserer eigenen Stärke gehorchen werden dabei aber mehr Regeln und Gesetze erfinden müssen die wir als wichtiger ansehen, als die eigentlichen Gebote Gottes. Z.B. Der Glaube der jüdischen Pharisäer, Katholizismus, jene die denken in wirren Zungen zu sprechen, usw.
    5. Wir können Gottes Gesetze verbessern, so werden wir sie verändern. Z.B. das Papsttum, moderne evangelische Protestanten, Sonntagsheiligung. Oh, wenn die Evangelischen nur wieder den Wert ihres Protestantismus erkennen würden, damit sie die Vorrechte der religiösen Freiheit wieder erlangen könnten, um dann Gott ganz anzunehmen und Menschen für Jesus gewinnen, bevor es zu spät ist.
      Grosse Hantierungen
      Es war Luzifer möglich seine Pläne durch frevelhaften, ausgedehnten und "... mächtigen Handel ... die Grösse (seiner) Schuld durch ... Handel ... zu begehen ..." vgl. Hez. 28:16,18 in der Zürcher & Gute Nachricht Bibel.

      Satan versucht durch seine Agenten die Gesetze schaffenden Regierungsstellen dazu zu bringen, tausende von Gesetzen zu erlassen, eine grosse Menge - wie die Juden zur Zeit Christi dem Volk solche auferlegten (Luk. 11:42) - damit die Leute durcheinander gebracht werden und sie anfangen dem zu gehorchen was "praktiziert" wird anstatt dem was "geschrieben" steht, damit sie nicht der Polizei angezeigt werden. Das sehen wir heute mehr und mehr. Böse Mächte säen fortwährend Verwirrungen mit Bezug auf

      1. wie man das Gesetz verstehen soll,
      2. wie man es ausführen soll,
      3. welche der Gesetze im Land mit dem Gesetz Gottes noch in Einklang sind und welche nicht,
      4. um ihr Ziel zu erreichen versuchen sie trickischer Weise "das geschriebene" Gesetz mit dem "praktizierten" Gesetz, den Traditionen, zu ersätzen.
    6. So kommt es dann zu drakonischen, dem vierten Gebot im Wort Gottes, feindlichen Sonntagsgesetzen. Leider sind die meisten schon ganz verwirrt welche Bibel sie lesen sollten, denn in einigen ist das im Grundtext gegebene vierte Gebot zum dritten gemacht worden, oder wenn es noch das vierte ist das Wort `Sabbat' mit `Tage der Ruhe' ersetzen. Dabei denken sie aber nicht daran daß das Wort "Sabbat" den Namen Gottes enthält. Den Namen "abba" (Mark. 14:36; Röm. 8:15; Gal. 4:6), was übersetzt heißt, "Vater" und Sinngemäß `unser lieber himmlischer Vater.' Das ist ein großes Vergehen gegen Gott, und wie lange wird er es ungestraft sein lassen?

    7. Wir sind Gott und Ihm gleich, so machen wir unsere eigenen Gesetze. Z.B. 1.Mose 3, die Versuchung Evas; das Papsttum.

    [400] Anders ausgedrückt ist das ewige Evangelium die Wahrheit das Jesus für unsere Sünden auf dem Kreuz starb und das er den Kelch trank so das wir, die wir uns entschieden Ihm treu zu folgen, ihn nicht selber trinken müssen.

    [510] Wie anders wäre die Weltgeschichte verlaufen wenn Kaiphas etwa solche Worte gesprochen hätte: "Für lange Zeit verstandt ich nicht was Jesus tat. Ihr alle, meine Brüder, fühltet ja auch so unser Mißverständnis. Es geschah etwas unter uns, das höher war als unsere Vorstellungen. Jesus und die Pharisäer Ich studierte aber seit einiger Zeit wieder die alten Schriften. Nun sehe ich, das trotz seiner Einfachheit, Jesus von Nazareth wirklich der wahre Messiah ist. Er erfüllt all die Prophezeiungen bis in alle Einzelheiten. Deshalb, liebe Brüder, anerkenne ich ihn jetzt als Ihn, und ich gebe meine hohe Stellung auf und entschied mich der erste zu sein Ihn als den wahren Hohen Priester Israel's anzuerkennen." Laute großer Überraschung würden die Kammern des Sanhedrins gefüllt haben, hätte er solche Worte gesprochen. Heute würde Kaiphas der geehrteste Staatsman der gesamten Weltgeschichte sein. Er könnte das getan haben, wonach Moses sich so sehr sehnte. Ohne Zweifel würden viele der Juden ihm zugestimmt haben und Christus würde auf andere Art und Weise für die Sünden der Welt gestorben sein und Jerusalem würde heute nicht eine Stadt großer Pein und Plagen sein, aber ein Ort der Freude für die ganze Welt.

    [1000] Go to: http://cfmin.wordpress.com/tag/medical/.

    [1080] Noch ein kurzer Blick hinter die Kulissen warum Sünde besteht. Satans Experiment mit Sünde, und seine Gedanken werden mit den Gedanken des Königs von Tyrus beschrieben (Hes. 28), und jeder sollte dies lesen und zu verstehen suchen. Weil uns der erste Keim der Sünde in Luzifer nicht offenbart wird, finden wir jedoch die Hauptmerkmale und Probleme beschrieben. Luzifer wurde in sich selbst über seine Schöhnheit und Klugheit erhaben, in solch einem Ausmaß das es eventuel dazu führen musste, das die Sünde, die er anfing, Gott von Seinem Thron zu stürzen beabsichtigte, d.h. zu töten (Jesus am Kreuz). Seine Lügen waren unter den Engeln, die wegen seiner so harmlos erscheinenden Worte zuerst nicht verstanden, was das Ergebnis der Worte des Bösen sein würden, von ein drittel aller Engel angenommen. Sie kamen nicht vor Gott, um Rat zu fragen. Auflehnung gegen Seine Regierung kam in ihren Gedanken auf und weil sie seit langem in vollkommener Umgebung lebten, gab es für sie keinen Heiland. Satan gelang es dann mit Lügen Eva zu versuchen, die es auch unterließ ihren Gatten erst zu fragen, der sie unratsamer Weise alleine von sich gehen ließ, ob sie die Frucht essen sollte. In dem Gott den ersten Mörderer nicht sofort zu Tode brachte, presentierte Gott vor Seinem gesamten Universum die Lehren, die mit dem großen Kampf zwischen Gut und Böse zu tun haben. Die dunkle Geschichte Kains und seiner Nachfolger war ein Beispiel was geschehen würde, wenn Gott es Sündern erlaubte für immer zu leben. Die göttliche Geduld machte die Nachkommen Kains nur herausfordender und trotziger als vorher. Innerhalb von ca. 1500 Jahren offenbarte er vor allen damals, die Früchte seines Einflusses und Beispiels. Als Resultat überfluteten Verbrechen, Bosheit und gesetzloses Leben schnell die ganze Erde. Je länger die Menschen in ihren Sünden lebten, je rücksichtsloser und eigenmächtiger wurden sie. Das göttliche Gesetz, die Existenz dieser ungezügelten Menschen zu beenden, war ein Segen für die Welt statt eines Fluches. Die Prinzipien des Lebens Kains und die Ereignisse zwischen ihn und Abel führten später zur Sinflut.

    [1100] Alle biblischen Bücher wurden unter dem Eindruck Gottes von Menschenhand geschrieben. Nur die Zehn Gebote und die Handschrift an der Wand im königlichen Palast in Babylon, wurden von Gott selber geschrieben. Deshalb sind die zehn Gebote so wichtig und deshalb mag die Botschaft aus dem heutigen System von Babylon herauszukommen ebenso wichtig sein.

    [1220] Gerechtigkeit durch den Glauben ist Teil der 3. Engelsbotschaft: So wissen wir auch das `Gerechtigkeit durch den Glauben' auch durch Moses den Israeliten gepredigt wurde, da wir lesen, "Denn es ist uns auch verkündigt gleichwie jenen (den Israeliten); aber das Wort der Predigt half jenen nichts, da nicht glaubten die, so es hörten." Hebr. 4:2. Diese Botschaft der `Gerechtigkeit durch Glauben' wird auch das "Evangelium von Christus" (Römer 1:16) genannt; so auch `das Evangelium von der Gnade Gottes,' (Apg. 20:24); `das Evangelium vom Reich' (Matth. 24:14); `das Evangelium unserer Seligkeit (oder Erlösung)', Eph. 1:16 und `das ewige Evangelium' (Offb. 14:6). Es gibt nur ein wahres Evangelium genauso wie es auch nur einen Heiland gibt. Wir sollten wissen das die dritte Engelsbotschaft unsere Aufmerksamkeit auf einige besonders wichtige Wahrheiten lenkt: (1) Die angekommene Zeit des Gerichtes; (2) die Anbetung Gottes, Schöpfer Himmel's und der Erde; (3) der Fall Babylons und (4) die Warnung nicht der Tiermacht Gehorsam zu leisten damit wir nicht dessen Malzeichen empfangen. - Diese besonderen Wahrheiten stehen nicht ausserhalb des Evangeliums Gottes, sie sind des einen wahren Evangeliums besondere Merkmale die in dieser Endzeit verkündigt werden müssen. Es gibt keine Erlösung ausserhalb der `Rechtfertigung durch den Glauben,' das wir nur durch unseren Glauben an das Opfer Jesu für unsere Sünden, erlöst werden können. Wir wollten das nur betonen da einige zu denken scheinen, das die Botschaft der drei Engel nur in den genauen Worten, wie sie in der Bibel stehen, gepredigt werden kann. Das ist nicht so. Die Botschaft der drei Engel begrenzt sich nicht nur auf die Tiermacht, das Ebenbild und das Malzeichen des Tieres oder den Fall Babylons, oder dem Gericht. Sie schließt alle erlösende Gotteswahrheiten mit ein. Diese Art der Verkündigung muss eng mit den Engelsbotschaften der Welt gegeben werden; sie muss also die Botschaft der `Gerechtigkeit durch den Glauben' mit einschließen, wie auch das halten der Gebote Gottes; Sein ausserordentliches Zeichen des siebten Tags der Woche, den Sabbat des vierten Gebotes heilig zu halten, Offb. 14:12. Das ist so, da die Welt Gott als Schöpfer abgesagt hat, während die Bibel die Menschen auffordert nicht menschlicher Weisheit zu folgen, da sie oft falsch ist, aber Gott; und als Zeichen dieses Glaubens das Zeichen Seiner Schöpfungskraft treu zu halten, 2.Mose 31:16,17, da Gott auch der heilig machende Gott ist, Hesekiel 20:12. Warum soll das so sein? Es soll so sein da gläubige Menschen nur durch die Schöpferkraft Gottes ein neues Herz erhalten können und nur so von der Kraft der Sünde befreit werden können, Psalm 51:10. Aus diesem Grund ist Jesus Christus der einzige Erlöser, da er der Schöpfer ist. In dem Gott gläubige Menschen Seinen Sabbat als Zeichen ihres Glaubens heilig halten, anerkennen sie Jesus Christus als den Schöpfer des Himmels und der Erde und als den alleinigen Erlöser. Aus diesem Grund ist Sabbatheiligung Teil der `Gerechtigkeit durch den Glauben.' Es gilt eine Generation aus dieser Welt zu retten, denn Gott hält tatsächlich für Seine Schar der Erlösten einen Platz im Himmel bereit, den Astronauten nie finden oder erreichen können. [Denken sie doch darüber nach, wie Menschen Gott nachzuahmen versuchen. So sagte Stephen Hawking am 10. August, 2010, `Unsere Zivilisation kann nur gerettet werden wenn sie einen neuen Planeten finden.' Wir vergiften unsere Erde, und uns selber. Nur Gott kann das beenden.] Also: - Den Sabbat zu halten bringt uns nicht die Gerechtigkeit Christi; das kommt nur durch Glauben an Jesus alleine. Es ist aber auch wahr das der "Glaube ohne Werke tot ist." Jakobus 2:20. So verstehen wir, nachdem Gerechtigkeit durch Glaube an Jesus alleine empfangen wird, offenbart sich dieser Glaube darin das solche den siebten Tag Gottes heilig halten, als Zeichen Seiner erneuernden Kraft in ihrem Leben, ihrer neuen Denk und Verständnisweise die ihr Herz veränderte, und das sie nun immerzu auf Gott und Sein Wort schauen werden. So halten solche nicht den Sabbat um so Erlösung zu verdienen, aber sie halten ihn da sie vom Weg der Sünde erlöst werden, vom Übertreten des Gesetzes Gottes. - - Das ist der Grund warum Sabbathaltende Christen in der gesamten Geschichte immerzu verfolgt wurden. Der Böse versuchte den Sabbat zu vernichten, in dem er einen anderen Tag (Mithras Tag) an desen Stelle setzte, einen von Menschen hergestellten Feiertag, den Sonntag-Sabbat. Dies zeigt auch auf, warum für jene bekehrten Menschen die den siebten Tag heilig halten, dies ein Zeichen der `Gerechtigkeit durch den Glauben' ist. - - Hilft bitte diese wichtige Botschaft überall zu verkündigen den sie ist Teil der letzten Botschaft Gottes für diese Welt kurz bevor er Wieder Kommt.

    [1510] Die Bibel spricht über die Dreieinige Gottheit, Gott Vater, Gott Sohn und der Heilige Geist. Solche untrennbare, dreifache Einheiten finden wir auch überall im Universum Seiner Schöpfung, so haben wir zum Beispiel: (1) Raum, Zeit und Materie, (2) Höhe, Länge und Breite, (3) Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, (4) Energie, Bewegung und Auswirkung, (5) Feste Körper, Flüssigkeiten und Gase. Besonders aber noch vor dem Fall verlief alles als ein vollkommenes, harmonisches Ganzes, 1.Mose 1:31; 2.Samuel 22:8-16; Psalm 18:7-15; Psalm 77:17-20; Hosea 2:23, 24 (Luther). Was bedeutet diese Sprache in den angegebenen Texten mit Bezug auf die Sinflut? Die einzige für uns verständliche, wissenschaftlich begründete Antwort zum Beben der ganzen Erde, ist eine Nukleare Unterbrechung; die Aufwellung radioaktiver Magma aus dem inneren der Erde, und auch die Veränderungen in der Intensität der magnetischen Pole. Die einst vollkommene Nukleare Struktur des Erballs ist erschüttert worden, Hiob 9:6. So soll, nach den Texten, auch der ganze Himmel und dessen Grundpfeiler erschüttert worden sein, Hiob 26:11. Wie kann das geschehen? Da wir wissen das am Anfang der Flut die Brunnen der großen Tiefe aufbrachen. So was kann nur durch hinzugefügte Hitze geschehen. Wenn eine vollkommene Welt auf einmal vollkommene Sünde, brutale Gewalttaten usw. erfährt muss das unbedingt Signale in die ganze vollkommene Umwelt senden und eine Reihenfolge von normalerweise ruhigen Geschehnissen beschleunigen und so eine Kettenreaktion in der Welt und wohl auch weiter hinaus auslösen. Das Wasser, tief in der Erde, wurde heiß und schoß aus dem Grund 16 bis 50 km hoch über die schützende Lufthülle und zerstörte Gottes Firmament. Das brachte die weltweiten, langen, schweren Regenfälle mit sich. Noch mehr geschah, aber mag dies genug sein. Wenn die Grundpfeiler unser Sonnensystem darstellen, was passierte in dem System das so etwas erklären würde? - Ist der von Schwermetallen zerstreute Asteroidgürtel zwischen Mars und Jupiter vielleicht so entstanden? Es sagt, Gott "neigte" den Himmel, er `verbog' ihn also im Sinne des Hebräischen Wortes `natash', 2.Sam. 22:10. So sehen wir ein das die harmonische Einheit des Planetensystem zu einem gewissen Grad einst unterbrochen wurde. Dies erinnert uns auch an das göttlich geschaffene `Ursache und Wirkung' Prinzip das überall funktioniert, in den kleinsten Dingen wie auch in den größten. Nur Menschen wollen sich oft darüber nicht sorgen, und so begehen sie Fehler die uns alle Effektieren. Unsere menschlichen Sünden sind solch ein Gebiet, das die Erde und deren Einwohner immer tiefer in den Abgrund stürtzt. Das Wort Gottes zeigt uns den einzigen Weg aus diesem Problem heraus.

    [1700] In Offenbarung Kapitel 6 finden wir den Anfang der Öffnung der sieben Siegel. Das erste Siegel wird von dem `Lamm' gebrochen als eins der vier Lebewesen (Engel) mit gewaltiger Stimme ruft: "Komm!". An wen ist dieser Befehl gerichtet? Sie sind an die Pferde und ihre Reiter gerichtet, die zur Ausführung ihrer Mission, die uns hier nicht erklärt wird, hervorkommen. So besteht die Vorraussetzung - wie wir vermuten - , daß sie anderswo bekanntgemacht wurden. Im Buch Sacharja finden wir auch solche Pferde und Reiter. Wir lesen, "Und der Mann, der unter den Myrten hielt, antwortete und sprach: Diese sind es, die der Herr ausgesandt hat, die Erde zu durchziehen. Sie aber antworteten dem Engel des Herrn, der unter den Myrten hielt, und sprachen: Wir haben die Erde durchzogen und siehe, alle Länder sitzen still." Sach. 1:10,11. Diese Pferde und ihre Reiter sind also Gottes wirkende Kräfte in der Welt; und was auch immer ihre Farbe sein mag, sie stehen völlig unter seiner Kontrolle und führen seine Absichten aus. 1.Siegel weißes Pferd: Die frühe Gemeinde seit Pfingsten begann bis zum Ende des apostolischen Zeitalters (31-100). 2.Siegel rotes Pferd: Von der Zeit der Apostel bis ca. zum Konzil von Nicea, Verfolgungszeit (100-325). 3.Siegel schwarzes Pferd: Bibelwahrheiten werden selten (325-538). 4.Siegel fahles Pferd: Zeit schwerer Verfolgungen des Mittelalters (538-1517). 5.Siegel: Seelen unter dem Altar (1517-1755). 6.Siegel: Stille im Himmel (1755-1844). 7.Siegel: Zeit des Endes bis zur Widerkunft Jesu (1844-Ende).

    [1910] Im Fluss der Zeit nach dem Sündefall, wusste Gott, das Menschen aufkommen würden, die vorgeben religiös zu sein tatsächlich aber nur ihrem eigenen Verständnis vertrauen. Viele dieser werden den Schöpfungsbericht ablehnen und ihre eigenen Ideen darüber lehren. "Obwohl sie nicht zugegen waren als ich die Welt erschuf, werden sie mich ablehnen." Gott sagte eigentlich, "In dem sie den Schöpfungsbericht ablehnen, folgt davon natürlich, das sie auch meinen Gedenktag nicht beachten wollen. Wenn es zu Konflikten zwischen meinen Aussagen gegen ihre kommt, werden sie meine ablehnen und ihren eigenen Vermutungen anhängen,' 1.Mose 6:5; 8:21,22; Matth. 15:19; Apg. 13:44. Sie werden nicht akzeptieren, was sie nicht selber durch Glauben alleine austüfteln können. Ihre Gedanken sind die endgültige Autorität, Dan. 7:25. So sagt ihnen Gott, "Ich werde sie einer Prüfung unterziehen, um aufzuzeigen wer diese sind, und ob sie Meinem Gesetz gehorsam sein wollen (2.Mose 13:9; 31; 13:31,37). Diese Prüfung ist, den Sabbat heilig zu halten."

    [2000] Wie können wir sagen daß das Gericht gerade jetzt stattfindet? Weil, kurz vor disem Vers in Offb. 13:2, Johannes über den Löwen spricht der Babylon darstellt (Daniel 7:4ff), der Bär ist Medien-Persien, der Leopard ist das Griechenland von Alexander gefolgt von dem schrecklichen Tier mit eisernen Zähnen und zehn Hörnern (Dan. 7:7), also Rom. Das bedeutet das die zuletzt gegebene Szene (Offb. 14:7) nach dem letzten (vierten) dieser Weltreiche aufkommen wird. Dazu kommt noch das diese letzte Untiermacht (nach Angaben von Offb. 13:5) 42 Monate lang und nach Daniel 7:25 "... eine Zeit und [zwei] Zeiten und eine halbe Zeit" regieren wird, das bedeutet 3½ Zeiten in der das Wort "Zeit" oder "Zeiten" prophetische Zahl ist in der ein Jüdisches Jahr zur Zeit Daniels 360 Tage hatte, d.h. 42 Monate = 3½ Jahre = 1260 prophetische Tage/Jahre. So, beide Daniel und Johannes, berichten das ein "anderer", oder das merkwürdige, einst kleine Horn von Daniel 7:24, die gleiche Macht ist, von der Johannes sagt, "ich sah seiner Häupter eines" (Offb. 13:3) "... als wäre es tödlich wund; und seine tödliche Wunde ward heil" und diese Macht jene ist über die Daniel in Kapitel 7:25 spricht und über die er schreibt, "Er wird den Höchsten lästern und die Heiligen des Höchsten verstören und wird sich unterstehen Zeit und Gesetz zu ändern" (Dan. 7:25) bis zur Zeit, wenn das Gericht (das Untersuchungsgericht) im Himmel anfangen wird was am Ende der 2300 Abende und Morgen (2300 Jahre) geschah. (Wo also 2300 Tage 2300 Jahre sind die von 457 v. Chr. bis zum Jahr 1844 reichen. Mächtige Ereignisse in der Natur wiesen auf dieses ankommende Jahr in Abständen hin, wie Gott sie benutzte, damit Menschen etwas Zeit haben sich über sie zu besinnen. Diese Ereignisse waren das Erbeben von Lissabon in 1755, der dunkle Tag von 1780 und der Meteorschauer von 1833 die wir schon woanders (auf Englisch) erwähnten.

    [2003] Jesus selber benutzte auch das ein Tag für ein Jahr Prinzip. Lest dazu Lukas 13:31,32. Jesus sprach diese Wort zur Zeit als Herodes Johannes den Täufer ungefähr ein halbes Jahr nachdem die Tauf Jesu stattfand. So sehen wir ein das die Mission Jesu nicht "heute und morgen ... am dritten Tag", nach drei Tagen aufhörte aber nach drei weiteren Jahren.



    Notes & References - Teil 2

    [100] Da Gottes Gericht (Untersuchungsgericht) zur Zeit noch im Himmel stattfindet, bedeutet das, das Menschen noch nicht ihre Belohnung für ewiges Leben oder Verdammung erhalten in dem Moment, in dem sie sterben.

    [160] Viele haben sich gewundert wie es sein kann das ein Zentner schwerer Hagel fallen kann. Nun, wir haben von Hagel gehört so groß wie ein Tennisball oder wie ein Ei. So, wie kann sich ein Zentner Hagel schnell genug formieren bevor es den Boden erreicht? Gibt es noch andere Dinge die so was verursachen können. Wir sollten aber wissen, das Gott keine unerfüllbare Dinge Seinen Propheten zeigte. So erinnern wir uns daran das NASA in 2011 seine Raumprojekte beendete. Warum? Fanden sie etwas das ihnen mehr Geld bringt? Wahrscheinlich so. Vielleicht wollen sie darin besser werden Regen durch künstliches Zusammenbringen herzustellen oder abzuhalten - vielleicht als Waffe? Wenn so, könnte es sein, das sie zu viel in die Atmosphähre bringen und das sich Zellen von Stoffen ohne ihr Wissen ansammeln, um eines Tages ihre Last hinunter zu schleudern, da sie ja keine Gummibänder daran haben, so was zu verhüten? Nur ein Gedanke. So erinnern wir uns auch an Kometen die der Erde manchmal nahe kommen. Kometen können viele Eisblöcke verschiedener Größe um sich herum haben. Es könnte schon ganz gut vorkommen, das die Erde sich eines Tages im Schweif eines Kometen befindet, der diesen schweren Hagel verursachen wird, der dann alles zertrümmert. So, liebe Leser, Gottes Wort wird sich erfüllen und nur fester Glaube an Jesus und Seine Erlösung kann uns aus dieser jetzt sterbenden Welt retten.

    [505] Wie soll der `Widerchrist' nicht eine einzige Person sein aber eine aufeinanderfolgende Reihe von Personen? Wie lehrt die Bibel das? Klicken sie bitte an diese Link umd die ganze Liste zu sehen.

    [710] Die Römische Kirche ist schon fast 500 Jahre lang dabei ihre Herrschaft in der Welt wieder geltend zu machen. Dies fing mit dem Konzil von Trent in den 1540 and 1560iger Jahren an und wurde in 1962 mit dem Vatikan II Treffen in Rom bestätigt und weitergeführt. Sie tun das sehr gewandt. Teilnehmer dieser Konzilien wissen oft nicht was tatsächlich vor sich geht und was die wirklichen Ziele sind. Vatikan II wollte Menschen wieder religiöser machen. Sie wollten den Schaden der Reformation ganz beseitigen. Während sie von Christlicher Liebe sprechen, planen sie das größte Massaker das die Welt jemals erfuhr. Sie ist ihrem vollkommenen Ziel sehr nahe. Sie benutzt zwei Lehren die dieses gefährliche Ziel definieren. Diese sind, (1) die Lehre der Apostolischen Nachfolge (Auf Engl. hier.), und (2) die Lehre ihrer weltlichen (temporal) Macht. Diese zweifache Ansicht finden wir auch in Biblischer Prophetie als ihr Ziel der Wiedervereinigung ihrer religiösen und politischen Macht. Während sie damit Erfolg haben werden, wird Gott sie vor Gericht bringen, wenn Christus wieder kommt. Da sie das nicht glauben, werden sie vor aller Welt als das schreckliche Tier erkannt und von der Herrlichkeit Gottes zu Asche verbrannt werden, Lukas 17:24; Hebr.12:14,28,29.

    [715] Während es schon wahr ist das alle diese unChristlichen Religionen Gewaltaten begingen und begehen, zeigt das, das sie alle vom gleichen Geist des Bösen beeinflußt sind, und sie die wahren Gründe warum das so ist gar nicht verstehen. Vielleicht wiesen wir schon darauf hin, aber Beweise häufen sich, das die Hure die einst ein Christ war, Anstifter oder Antreiber des Verfolgungsgeistes in einigen dieser Religionen war.

    [720] Zeichen der Zeit zur sich nähernden Wiederkunft Jesu.

    1. Mehr und mehr Menschen werden unempfindlich für die Trübsal ihrer Nachbarn, die Liebe wird in vielen erkalten, Matthäus Kapitel 24, Vers 12, tatsächlich wenn "diese Tage nicht verkürzt würden, würde kein Mensch selig." Mt. 24:22; Mk. 13:20. So wissen wir das Jesus zur Zeit der geistlich dunkelsten Stunde der Erdgeschichte wieder kommt.
    2. "Große Erbeben" finden häufiger statt, Liste der Erdbeben 5,5 oder größer: 1997 - 1249; 1998 - 1096; 1999 - 1238; 2000 - 1505; 2001 - 1362; 2002 - 1341; 2003 - 1358; 2004 - 1671; 2005 - 1844; 2006 - 1865; 2007 - 2270; 2008 - 1948; 2009 - 2056; 2010 - 2117; 2011 - 641 (März).
    3. Häufigere Unruhen, Revolutionen und wachsende Furcht weltweit, Lukas 21:26.
    4. Falsche Propheten, setzen Zeit (21. Mai 2011), Harold Camping, Family Radio, Amerika.
    5. Winde der Unruhen, Offenbarung Kapitel 7, Vers 1.

    [723] Zu diesem Thema schauen sie sich doch mal die folgenden Sachlagen an: (1) D-Lexikons; (2) Offline - Die Schöpfung; (3) Auf Englisch über organisierte Logische Argumente.

    [725] Denken sie doch mal darüber nach, welche Rolle Beweise in ihrer Kirche oder Gemeinde spielen. Sie mögen Zusammenkünfte haben in denen sie geistige Themen besprechen und viele Gebete vorbringen, man findet aber kaum oder nur wenig Interesse daran, Beweise vorbringen zu können, den Beweis ihres Glaubens. Obwohl die richtigen Leute zusammen kommen, Interesse zur Klarheit des Glaubens und für Beweise fehlt oft. Aber gerade diese beweisführenden Zeugnisses sind es, die der Teufel so erfolgreich benutzen kann Menschen zu täuschen. Während Menschen schon zu Gottesdiensten gehen, sich geistig stärken möchten - tun sie das mit Hilfe charismatischer Programme - mit Bühnen, Lautsprechern, Musik und singen aber nur eins findet man nicht - die sorgfältige intellektuelle Untersuchung der Gründe, der Beweise, der Wahrheit an die sie glauben. - Wir wissen aber schon alle das Überzeugung nur in unserem Gehirn, in unserer Denkweise wirken kann. So lehrt die Bibel, das Gott uns nur durch unser Gehirn, unser Nervensystem erreicht, um unser Leben zu beeinflussen; wie Satan es ja auch tut. Deshalb ist es auch sehr wichtig, das wir gesund leben. Gott schuf uns so zu funktionieren. Wir sind keine Ameisen, deren Lebensweise in ihnen fest eingebrannt ist. Wir können Wahrheit nicht durch unsere Gedärme erkennen. Das geschieht nur in unserem Herzen, der Biblischen Weise darüber zu sprechen. Wir verstehen aber auch, das es schwere Arbeit ist solche Lebenswichtigen Fragen und Glaubenspunkte zu durchforschen. Es ist leichter einen Abflusskanal zu graben, als die Gedanken anderer mit diesen Themen bekannt zu machen. So wissen wir, das nur genügend Sorge uns mit diesen Beweisen und Gründen zu befassen, und dabei keine Zeit zu vergeuden, denn der Heiligen Geist will uns in aller Wahrheit leiten, uns helfen kann die tatsächlichen Gründe unseres Glaubens erklären zu können. Zur Zeit Jesus benutzte er Heilungen vieler Krankheiten dazu, Beweise seiner Autorität und Botschaft als Zeugnis abzulegen. Heute können wir auch Gesundheitsprogramme benutzen dies zu tun. CIAS versucht mit Hilfe unserer Geschichtsdarstellung aufzuweisen, das die Bibel ein vertrauenswertes Buch ist. Wir helfen auch dabei aufzuzeigen, wie der Schöpfungsbericht und die Frühgeschichte der Menschheit, erstaunliche Funde in unserer Welt oft Biblisch erklärt. Es gelang Satan alle Lehrfächer in unseren Schulen mit seinen Verfälschungen zu belasten. Christliche Eltern sollten über diese Dinge bescheid wissen, damit Gott uns Sein Siegel geben kann - das wir von der Wahrheit intellektueller und geistlicher Weise nicht mehr abgelenkt werden können.
    Wenn Gottes Kirche oder Gemeinde Seine Kraft hat, was wird sie dann tun? Sie können Vertrauen nicht auf kurzen Wegen erfolgreich wieder aufwecken. Es gibt nur einen Weg, wir müssen Zeugen der Wahrheiten Gottes sein. Wie schon erwähnt, hilft Gesundheitsdienst auf diesem Gebiet sehr. Aber so können wohl alle Fächer, richtig verstanden, für die Wahrheit Zeugnis ablegen und damit die Kraft haben, Menschen zu überzeugen. Wir sollten auch wissen das es Schulen gibt die Kreation lehren und Titel verleihen. Während die meisten Schulen Geologie nach dem Sinn der Evolutionisten lehren, können wir es so lehren, zu verstehen, warum Geologie der Evolution deutlich widerspricht. - Aber keine dieser Lehrmethoden sind leicht erfolgreich abzulegen. Es ist alles schwere Arbeit und fordert viel Gottvertrauen. Wenn die christlichen Gelehrten nach der Reformation hinausgegangen wären und sich die Berge und Felsen, die Erdschichten, angesehen hätten, um die Flut usw. zu überprüfen, könnte es geschehen sein, das Evolution niemals aufgekommen wäre, stattdessen waren es aber die Ungläubigen die diese Arbeit verrichteten, während die Theologen auf ihren Stühlen saßen. Wir hoffen, das sie über dies mal nachdenken und sich positiv entscheiden.

    [790] Wie wird in der Bibel Babylon identifiziert? Wir lesen dazu, "Und das Weib (eine Kirche), das du gesehen hast, ist die große Stadt, die das Reich hat über die Könige auf Erden." Offb. 17:18. Da wir ja schon wissen das der Apostel Johannes zur Zeit lebte als Rom die Welthauptstadt war, können wir auch wissen, daß `das Weib,' das auch ein Land darstellt, der Vatikan ist (auf den sieben Hügeln, V. 9). Johannes schrieb auch, "ich sah ein Weib sitzen auf einem scharlachfarbenen Tier" Offb. 17:3. Wiederholter Weise wird von diesem Weib gesagt, das ein "Tier, das sie trägt" (Offb. 17:7), sie reitet also auf einem Tier. Wenn wir Reiter sehen, wissen wir das sie das Tier konrolieren. Diese Frau auf dem Tier kontroliert es wie mit Zügeln, und da in Prophetie ein Tier ein Land und eine Frau oder Weib eine Kirche darstellt, wissen wir jetzt das die Bedeutung dieser Sachlage diese ist, das

    1. wir hier die Union einer Kirche mit einem Staat vor uns haben, und das
    2. die Kirche den Staat kontroliert.

    Geschichte zeigt uns das alle Protestantische Kirchen aus der Römisch Katholischen Kirche herauskamen. Diese Kirche war also ihre `Mutter Kirche'. Die Reformer erkannten einige Wahrheiten in der Bibel, welche `ihre Mutter' nicht lehrte, und so verließen sie die Frau die sich weigerte Bibelwahrheiten einzusehen. Die Reformer erkannten aber nur einige Wahrheiten, nicht alle, sie hätten weiter forschen sollen und alle Bibelwahrheiten studieren und befolgen sollen. Leider kam es so, das sich ihre Lehren sehr bald versteinerten, nachdem die originalen Reformer starben, als ob sie zu faul waren oder nicht Gott vertrauten, das er ihnen zeigen würde, was er sonst noch zu sagen hat. Es war so, das sie es kaum verstanden, wie Gott mit Menschen kommunikieren kann und will. Wie tu Er es? Während Menschen das ganze Wort Gottes studieren, öffent Er ihre Augen und zeigt ihnen eine Wahrheit nach der anderen. Sie taten es aber nicht und so entstanden die Evengelische Kirche, die Reformierte Kirche von Zwingli, die Baptisten, usw. Diese wurden mehr und mehr unwillig alle Gotteswahrheiten zu befolgen. Deshalb wird von ihrer Mutterkirche in der Offenbarung gesagt, das sie, "die große Babylon, die Mutter der Hurerei und aller Greuel auf Erden" (Offb. 17:5) ist, was sagen will, da Rom ihre Mutter ist, das sie Töchter hat (andere Kirchen die aus sie herauskamen) und das diese Töchter wegen ihrer Störigkeiten, noch falschen Lehren anhängen. In den Augen Gottes sind Irrlehren greulich, unsittlich wie Hurerei und ganz und gar unentschuldbar. Welche Gottes Wahrheiten mögen das sein? Nun wir sprachen hier schon darüber.

    [800] Mein altes Geschichtsbuch in Deutscher Sprache zeigt diese Reihenfolge der Mächte ganz klar auf. Sie schreiben: "Die Perser traten das Erbe der babylonischen Weltreichsidee an. Kyros eroberte ... das Neubabylonische Reich, 539 fiel Babylon in seine Hände." Mit Bezug auf den Aufstieg Griechenlands schrieben sie: "Durch den Reitersieg am Granikos (334 v.Chr.) öffnete sich ihm (Alexander der Große) Kleinasien." Und später: "Die Schutzherrschaft über Griechenland ging von Makedonien an Rom über (197). Noch einmal sammelte Makedonien seine Kräfte gegen die römische Vorherrschaft. Nach vielem Mühen gelang es dem Feldherrn Aemilius Paullus, den König Perseus by Pydna entscheident zu schlagen (168). Makedonien wurde in vier selbständige Republiken aufgeteilt. Seitdem gab es für Rom im Osten keinen ernsthaften militärischen Gegner mehr." Zum Aufkommen des Papsttums schrieben sie: "Das weströmische Kaisertum in Ravenna versank in Tat- und Machtlosigkeit. Je mehr es in der Achtung seiner Zeitgenossen sank, desto höher stieg das Ansehen des Bischofs von Rom. Papst Leo I., der Große (440-462), führte das Papstum mit Mut, Kraft und Geschick in die Weltgeschichte ein. ... Die eigentlichen Herren in Italien waren die germanischen Söldnerführer. Der kluge und tüchtige Odowakar wurde 476 von seinen Truppen zum König erhoben. Er setzte den letzten Westkaiser Romulus ab." [Fernis, Haverkamp, Grundzüge der Geschichte, Frankfurt am Main, 1962.]

    [900] Dr. Martin Luther gab das folgende als Grund warum er glaubte das Papsttum war der Widerchrist: 1) Er sagte zu Spalatin, "... Ich flüstere dies in dein Ohr, "Ich weiß nicht ob der Papst der Widerchrist ist oder sein Apostel, darum das er so schlimm die Dekrete und den gekreuzigten Christus mißbraucht und das ist wahr." Luther war einer der ersten der das Papsttum, als System, alle Päpste zusammengenommen, als den Widerchristen ansah. Deshalb konnte er immer wieder in seinen Briefen Papst Leo X. in persönlicher Wärme ansprechen und nur eine Woche später ihn als Widerchristen widerrufen. -- Im Januar von 1521 schrieb Luther an Spalatin: "Du siehst also was Hutten fragt. Ich bin nicht dazu bereit für das Evangelium mit dem vergießen von Blut zu kämpfen. In diesem Sinn schrieb ich zu ihm. Die Welt wird durch das Wort erobert, und durch das Wort wird der Kirche gedient, und sie wird damit erbaut. Wie der Widerchrist ohne Menschenhand aufkam, so wird er ohne Menschenhand fallen." [Roland H. Bainton, `Here I Stand', N.Y, S. 109f.]
    Hier sind die Gründe warum man heute noch das Papsttum als den Widerchrist betrachten muss. Das Papsttum behauptet aufgrund der folgenden Quelle:
    Die drei Innschriften auf der goldenen und silbernen Krone die man Papst Leo XIII in 1903 aufsetzte lauteten:
    1) Omnis Regis Christi Pastorum Pastor Ovilis (Hauptschäfer der ganzen Gemeindschaft (Herde) von König Jesus). Zu anderen Zeiten (Pius X.) waren das die hochmütigen Worte, Vater der Fürsten und Könige.
    2) Nescius Errandi Fide Morumque (Unfähig sich im Glauben zu irren und Herr aller Sitten). Als krönenden Schlußakt verkündigte Papst Pius IX. am Montag, 18. Juli, 1870 unter Donner und Blitz mit der Beistimmung von 533 Vätern seine Unfehlbarkeit. Zu anderen Zeiten war es das anmaßende, Lenker des Erdkreises.
    3) Sacerdos Maximus in Terris Divino (Hoher Priester auf Erden durch göttliches Recht). Zu anderen Zeiten war das die Gott lästernde Inschrift, Stellvertreter unseres Herrn Jesus Christus.
    4) Der "Widerchrist" lehnt sich gegen das Gesetz Gottes auf, den Zehn Geboten, dessen moralischer Wert ist so vermindert und das verursacht Nationen (Menschen) es immer mehr zu übertreten, was sie von Gott trennt und sie gehen verloren.
    Obwohl der eigentliche, stärkere Widerchrist später aufkam, gab es Widerchristen schon seit der Zeit der Apostel.

    [1000] Wenn in der Hebräischen Sprache das Wort Zeit keine einschränkende Bedeutung hat, meinen sie zwei Zeiten. Einschränkende Wörter sind, `eine Zeit, `zwei Zeiten', `drei Zeiten', usw. Wenn Nebuchadnezzar erfuhr das er sieben Zeiten Gras essen würde, dauerte das 7 Jahre, Daniel 4:22. - Warum soll ein Jahr 360 Tage haben? Dazu sollten wir 1.Mose 8:3,4 in seinem Zusammenhang lesen.

    [1002] Nebuchadnezzar würde für 7 Zeiten wie ein Tier leben. Flavius Josephus schrieb das er für sieben Jahre so lebte. Josephus, Antiquities, Bk. X, Chapter X, Sec. 6. S. 224 in meiner Auflage.



    Notes & References - Teil 3

    [80] Eigentlich gibt es keine Christliche Nation, nur Nationen in denen es Christan gibt. Warum? Weil es so sehr viele Namenschristen gibt, die Christus nicht wirklich treu nachfolgen. Niemand kehrt sich um solche teilweise bekehrte in unchristlichen Religionen, für jene die den Namen Jesu Christi kennen ist es aber anders. Sie sind dafür verantwortlich was sie mit Jesus in ihrem Leben taten; behandelten sie Ihn recht oder unrecht? Das Gericht Gottes wird alles aufdecken. Um darin zu bestehen beten sie doch bitte ernstlich um Vergebung, und wenden Sie sich Ihm zu wie er in Seinem Wort offenbart wird.

    [100] Die zehn Teile sind: Die Angelsachsen blieben in England, die Alemannen in Germanien, die Burgunder blieben in der Schweiz, die Heruler in Italien, die Visigoten blieben in Spanien, die Langobarden in Österreich, die Sueven in Portugal, die Franken in Frankreich, die Vandalen in Karthago. Die drei Mächte die zerstört wurden waren: die Vandalen wurden von Afrika zerstört (439), die Heruler von Rom und die Ostgoten in Ravenna (553).

    [200] "Und das ist auch kein Wunder; denn er selbst, der Satan, verstellt sich zum Engel des Lichtes. Darum ist es nicht ein Großes, wenn sich auch seine Diener verstellen als Prediger der Gerechtigkeit; welcher Ende sein wird nach ihren Werken." 2.Kor. 11:14,15; Gal. 1:6-10; Joh. 8:44; 12:31; Hes. 28:19; Offb. 12:17; 20:7-9; Matth. 25:41; Mal. 4:1. .

    [202] Beispiele von Bibeltexten im AT die mit Baalanbetung zu tun haben: (1) Jeremia 2:23-25; 16:10,11; 11:13,18; 7:9,10,30; 23:11,13,15,26,27; Mal. 4:4-6.

    [249] So kann man lesen das auf der Tiberine Insel, die wie ein leeres Schiff im Fluss liegt, einst ein Jude (vieleicht Samariter?) einen reichen Palast hatte und der mit Gold, Silber und Edelsteinen versuchte die Thaumaturgische* Macht der Apostel zu kaufen. (* Die Macht Wunder und Magic zu vollbringen). [Sieh Luisa Ambrosini & Mary Wills, The Secret Archives of the Vatican, Little, Brown & Company in Canada, 1969, S. 22.]

    [250] 1. Thess. 4:16,17. Ein moderner, falscher Christus mag sich auf zweierlei Weise zeigen, durch Personifizierung oder falsche Darlegung. Man sagte zu diesem Thema auch, das `ein falscher Christus, der die eigentlichen und besonderen Merkmale des wahren Christus verheimlicht und verwischt, nimmt den Platz des wahren Jesu ein.' [1.Joh, 4:1-3; 2:18; Garnier I. S. 6]
    Eine Technische, falsche Erscheinung? Las vor kurzem das geschickte `Bastler' in Japan daran arbeiten, Erscheinungen so herzustellen das sie kleine puffende Luftteile benutzen und dann durch Laserstrahlen Figuren in Erscheinung bringen. Weiß nicht wie weit sie damit kamen. Nur interessant und vieleicht auch möglich. Wenn so, würde das viele in die Irre führen?
    Es ist nicht schwer einzusehen, das all die vielen christlichen Kirchen oder Glaubensansichten nicht alle den wahren Christus lehren können, da sie oft bedeutsame Unterschiede lehren. Wir müßen also sorgsam darauf acht geben, was sie lehren und dann einige biblische Richtlinien herstellen, die helfen mögen die verschiedenen Lehren zu analisieren.
    Der Unterschied zwischen dem wahren Gott und Baal mag so beschrieben werden. Zur Zeit des Elia sah man heidnische Könige als Vermittler zwischen ihren Göttern und den Menschen. Die Heiden konnten nicht verstehen das ein Prophet Immunität haben kann, wie in dem Fall Elias und wie Ahab zu Elia sagte, "Bist du der Israel verwirrt?" 1.Könige 18:17. In diesen heidnischen Religionen war das Opfer das Mahl der Götter, die Quelle seiner Ernährung. In Babylon erklärte der König am Neujahrstag seine Unschuld gegenüber allen Beschuldigungen, Erfüllungen aller Opfervorschriften vor dem Standbild ihres Gottes Marduk. In Mesopotamien war es ganz anders. Sehr wenige glaubten an ein Leben nach dem Tode, in Ägypten jedoch glaubte man das Gegenteil. Sie waren besessen mit Leben nach dem Tod - was aber nur für den König und hohe Beamte möglich war. Ihre Religion war besonders gut für den König, Bibel Religion jedoch zeigt das Glaube an Gott für alle Menschen wichtig ist. Gott ist kein Anseher der Person. Alle Menschen sind vor Ihm in gleicher Not die Erlösung durch Jesus anzunehmen. Während die Nachbarstaaten Israels ihre Helden anbeteten, wies man in Israel auf die guten und schlechten Taten all jener hin, die im Land bekannt wurden. Die Bibelbücher Samuels und Könige berichten Geschichte durch die Augen der Propheten, während die Chroniker die gleiche Geschichte durch die Augen der Priester beschreiben. Auf diese Weise unterstützen sie sich zum größtenteil gegenseitig. In Israel sah man wie Gott Sein Volk segnete, wenn sie Ihm Gehorsam waren. Wie Er sie aber endlich verließ, wenn sie von Ihm abwichen. Für Israel kam ihr Abfall von Gott und ihre Anbetung falscher Götter so allmählich zustande, das sie sich dessen kaum bewusst waren, Jer. 2:23, 35; 11:13,17,18. Zuerste betete man im Tempel Gott und dann auch Baal an, Jer. 7:9-11,14,30. Es waren ihre Religionslehrer die falschen Gottesdienst antrieben, Jer. 23:11-27. - Anstatt Leben und Gerechtigkeit von Gott zu suchen, machten sie aus ihren religiösen Bräuchen etwas wie Götzen und begründeten ihre Erlösung darauf, je nach dem wie genau und sorgfälltig sie ihre Dienste versahen. Dies trug sich Jahrhundertelang zu.
    So ist es auch heute in den Kirchen. Ihre Bräuche, schönen Gebäude, Musik, Predigten verleiten Menschen zu denken, das sie alle schon Gott gefallen. Die Bibel lehrt aber, das wir, was wir glauben, genau mit der Bibel vergleichen müssen, angefangen mit Gottes Zehn Geboten. Spitzfindige Interpretationen haben keinen Platz im Plan Gottes. Nur das einfache, lautere Wort, das jeder Mensch schon verstehen kann, entscheidet.

    [266] Diese Länder sind am besten als Ägypten, Kleinasien und Palästinien erklärt.

    [280] Vergleiche das "Tier" mit dem "kleinen Horn".

    1. (a) Das "kleine Horn" hat "Augen wie Menschenaugen", Dan. 7:8.
      (b) Das "Tier" hat "eines Menschen Zahl," Offb. 13:18.
    2. (a) Das "kleine Horn" "verstört die Heiligen des Höchsten," Dan. 7:25.
      (b) Das "Tier" "streitet mit den Heiligen sie zu überwinden," Offb. 13:7.
    3. (a) Das "kleine Horn" "lästert den Höchsten," Dan. 7:25.
      (b) Das "Tier" "tut seinen Mund auf zur Lästerung gegen Gott," Offb. 13:6.
    4. (a) Das "kleine Horn" wächst auf unter den zehn Hörnern (das in 10 Teile geteilte Römische Reich), Dan. 7:8.
      (b) Das "Tier" erhält "seinen Stuhl und große Macht," von Rom (nachdem es in 10 Teile geteilt war), Offb. 13:2.
    Dieser Vergleich zeigt warum das "Tier" und das "kleine Horn" die gleiche Macht sind.
    Die Verwundung des Horns, 1798. Wie das Horn verwundet wurde ist schon oft beschrieben worden. Dieses Ereignis. jedoch, wurde nur dem Apostel Johannes offenbart; Daniel wusste davon nichts, sieh Offb. 13:3. Geschichtlich gesehen, war es Napoleon, der seinen General Berthier nach Rom sandte, um ihn gefangen zu nehmen, denn Napoleon wollte die ganze Welt regieren, so musste er also den Pabst absetzen. Das geschah im Jahr 1798; 1260 Jahre nachdem das Pabsttum seine große Macht im Jahr 538 n.Chr. erlangte. Einige Deutsche Geschichtsbücher übersehen diese Geschichte regelmässig, da sie der Kirche zu nahe stehen und diese den Anschein geben will, das sie immer alle Macht hatte.
    Die Reaktion in Europa zur Revolution in Frankreich war, das sie sich empörten. Was geschah? Wir lesen,
    "Der Friede von Campo Formio (Lg. ca. 13.1, Lt. 46), in der Nähe von Udine, Italien, der die Vormachtstellung Frankreichs auf dem Kontinent bestätigte und somit das Gleichgewicht Europas zerstörte, konnt kein Friede zwischen Frankreich und England sein. England sah den Landweg nach Indien durch die Verstärkung der Französischen Mittelmeerstellung gefährdet. So wurde hier zunächst die Entscheidung zwischen der kontinentalen und maritimen Vormacht gesucht. Dies war der tiefere Sinn der Expedition Napoleons nach Ägypten. Zwar gelang es, dem Johanniterorden Malta zu entreißen und in Ägypten Siege zu erringen, [Wir haben hier also Römisch Katholische/Päbstliche Vermischung mit Politik.] .. doch vernichtete in der Seeschlacht bei Abukir der englische Admiral Nelson die französische Flotte (1798). Damit war die Expedition Napoleons gescheitert. Durch die Landsiege im Orient wuchs jedoch der Mythus der Person Napoleons im Abendland. - Den Napoleonmythus begünstigte die innere und die äußere Lage Frankreichs während der Abwesenheit des Feldherrn. Die finanzielle Notlage war auch durch die reiche Beute in Italien nicht beseitigt. Unter dem Einfluß des jüngeren William Pitt (1759-1806) hatte sich eine neue europäische Koalition gegen Frankreich gebildet. Außer kleineren Staaten gehörten England, die Türkei und nunmehr auch Rußland an. Zum ersten Male fanden sich die beiden Flügelmächte des europäischen Staatensystems gegen eine dritte Großmacht zusammen, die sich in den Raum des östlichen Mittelmeers hineinschob." [Fernis, Halverkamp, Grundzüge der Geschichte, S. 229, 230. Sie sprechen nicht über die Gefangennahme des Papstes.
    "Ganz Europa erhob sich wider das revolutionäre Frankreich, trotzdem konnte Napoleon, als am 17. Oktober 19797 der Friede zu Campo Formio geschlossen wurde, sagen, `Nie seit Jahrhunderten ist ein glänzenderer Friede geschlossen worden als der unserige.' Aber wie wunderbar es ihm wider die päpstliche Oberherrschaft gelang, entnehmen wir von Ranke: `Mit jener unwiderstehlichen Wut, einer Mischung von Enthusiasmus, Begierde und Schrecken, die in dem inneren Kampf entwickelt worden, ergoß sich die revolutionäre Gewalt auch über die französischen Grenzen. Was sie berührte, Belgien, Holland, das überrheinische Deutschland, wo gerade die geistliche Verfassung ihren vornehmsten Sitz hatte, wandelte sie auf eine ihr analoge Weise um: durch den Feldzug von 1796 ward sie Meisterin auch in Italien; allenthalben erhoben sich die revolutionären Staaten; schon bedrohte sie den Papst in seinem Staate, in seiner Hauptstadt.'
    `Bei dem ersten Anlaß, den eine zufällige Bewegung in der Bevölkerung gab, wurde Rom überzogen, der Vatikan besetzt. Pius VI. bat seine Feinde, ihn hier, wo er gelebt, nun auch noch sterben zu lassen, er sei schon über 80 Jahre alt. Man antwortete ihm, sterben könne er überall; man beraubte sein Wohnzimmer vor seinen Augen, auch seine kleinsten Bedürfnisse nahm man ihm weg; den Ring, den er trug, zog man von seinem Finger; endlich führte man ihn nach Frankreich ab, wo er im August 1799 starb. In der tat, es konnte scheinen, als sei es mit der päpstlichen Gewalt für immer aus. Jene Tendenzen kirchlicher Opposition, die wir entstehen, sich erheben sahen, waren jetzt dahin gediehen, eine solche Absicht fassen zu dürfen.' (`Die röm. Päpste,' III, 215-217). Rom versuchte schon immer, wie Saulus (1.Sam. 13; 14), ihren Mangel an wahrer Frömmigkeit mit Eifer für viel eigenwilligem Pomp, Paraden, Ausstellungen und Traditionen zu ersetzen. Wie spiegelt sich der päpstliche Abfall von der Wahrheit der Bibel in dem Abfall des allerchrsitlichsten Landes von Rom! Anstatt den Papst, wie bei seiner Wahl, auf Schultern zu tragen, trägt man Vernunftgöttinen, anstatt Heiligenbilder trägt man Büsten eines Marat usw. Verboten die Päpste das evangelische Christentum, so unterdrückt man nun den römischen Gottesdienst, entweiht seine Tempel, konfisziert seine Güter. Veränderten die Päpste Gottes Zeit, so veränderten man die ihrige vom ersten Wochentag auf den zehnten, nennt im neuen Kalender ihre Feiertage wie Weihnachten, Allerheiligen, Mariä Verkündigung usw. `Hund', `Bocksbart', `Henne' usw. Anstatt der Marterwerkzeuge der Inquisition arbeitet nun die Guillotine: statt `der Bundestreue' ersäuft man die Treuen des Papsttums.
    Am 10. März 1798 schrie der Präsident der Direktoriums über den Sturz der päpstlichen Herrschaft so: `Sie war ganz im Widerspruch mit den Grundsätzen, die sie zu bekennen vorgab, nahm den christlichen Namen an, um ihn zu entehren, vernichtete selbst die Religion, die sie predigte; behauptete, daß ihr Reich nicht von dieser Welt wäre und wollte dabei zugleich die Universalmonarchie an sich reißen. Seit 14 Jahrhunderten forderte die Menschheit die Zerstörung einer so wider die Gesellschaft gerichteten Gewalt, die vormals Europa mit Scheiterhaufen und Blut bedeckte, die Gewissen beherrschte, zu Konstanz zur Ehre des Himmels die unglücklichen Johann Hus und Hieronymus von Prag verbrennen und selbst in Ost-und Westindien barbarische Aufopferungen machen ließ. Wieviel Unheil, Mord und Greuelszenen hat die päpstliche Politik besonders in Frankreich gestiftet! (Was früher in Deutschland vor sich ging, in Bayern etc., hat man stillgeschwiegen.) Wie viele Bürgerkriege erregt! (Wie gerade jetzt wieder in Nordafrika, Arabien, und es breitet sich aus.) Wegen der Meinungen, die noch einige Verblendete Franzosen mit Rücksicht auf die Päpste hatten (und jetzt wohl hat die ganze Welt das alles vergessen, da die Geschichtsbücher es totschweigen), war bisher Rom allein verschont worden. Allein das Maß der Vergehungen ward neuerdings vollgemacht. Auf Einladung der Römischen Bürger rückte Berthier in Rom ein.' `Welch ein Zug in der Weltgeschichte, daß die Römischen Konsuln einen Minister nach Paris senden., um den Franzosen für die großmütige Unterstützung zu danken, die sie für die Befreiung Roms angewandt haben.' `Nachdem diese Botschaft im Rate der Fünfhundert verlesen war, herrschte allgemeinder Jubel in der Versammlung. Im Rat der Alten hielt Bordas dem Papsttum eine Leichenrede.' (`Correspondent,' 14. März 1798). Ein Abfall ist durch einen zweiten aus ihm entstanden gerächt worden, der Papst ist trotz seiner gegen den andern Abfall geschleuderten Bannflüche sein Gefangener; seine Oberherrschaft ist völlig gebrochen. Es ist gelungen; das Festbeschlossene hat sich vollzogen, genau zur bestimmten Zeit 1798. Wird aber die tödliche Wunde nochmals heil werden? Siehe Offb. 13:3.'
    Die Heilung der Wunde zu sehen, zu der Zeit war der Verfasser, L.R. Conradi, noch zu Nahe zu dem Tag an dem es geschah. Hitler und Nazismus bewegte die Zeitungen und Nachrichten, nicht das Konkordat das Mussolini mit Rom in 1929 unterzeichnete. - Aus diesem allen, können wir etwas besser verstehen, wieviel Haß Rom gegen die Reformation und ihre Nachfolger hegt.

    [400] Chuck Colson, der einst Mitglied der Regierung unter Präsident Richard Nixon war und jetzt ein Prediger des Evangeliums in einer Protestantischen Kirche ist, sagte in 2007, "In Wahrheit ist die Trennung seit der Reformation zwischen den Katholiken und Protestanten schon überbrückt. - In truth the gulf between Catholics and Protestants, opened by the Reformation, has been bridged." (R&H, July 26, 2007) Als dies zuerst geschrieben wurde waren die Anzeichen für solche Veränderungen nur blaß zu erkennen, heute sind sie schon besser erkennbar.

    [433] An abergläubischen Dingen fest zu halten, wie zu denken das jeder Freitag der auf den 13. im Monat fällt, Unglück bringt, ist unsinnig. Woher kommt solch ein Aberglaube? Das Römische System hat allen Aberglauben der Babylonier mit neuen Namen ihrem Glauben einverleibt. Die Babylonier waren Kabalisten, Mystiker, Gnostiker, sie waren wie Freimaurer (die kontrollieren Europa) und andere Orden. Diese haben meistens zwei Kreise, die eingeweihten hohen Grades und die einfachen Mitglieder, die sie betören. Die Hohen spucken aufs Kreuz und verunehren Jesus Christus, unseren einzigen Heiland. Sie sind Anbeter Satans. Als Philip der Schöne (1285-1314) das herausfand, verhaftete er sie am Freitag dem 13. jenes Monats im Jahr 1307. Der Pabst, Klemens V. (1305-1314), der Franzose Bertrand de Gouth, machte solche Freitags zu einem Tag des Unglücks, dem schwarzen Freitag. Es war ein guter Tag, der Pontif gab ihm aber den Anschein eines schlechten Tages. [Luisa Ambrosini, `The Secret Archives of the Vatican', S. 117.] Das gleiche vollbrachten sie auch für den guten Tag des 31. Oktobers. Rom machte ihn zum Tag des Teufels, da Luther an ihm seine 95 Thesen an die Kirchentür von Wittenberg anschlug und damit die Reformation anfing. Rom macht gute Dinge oft zu schlechten. Ihre Anhänger sind blind zu diesen Sachen da sie von der Kirche geheimgehalten werden. Das ist der Grund warum sie einflußreiche, wahre, evangelische, Christliche Protestanten, wie den Evangelisten Patrick (c. 389-461) zu Katholischen Heiligen machten; und warum sie die einflußreichen Christlichen, Protestantischen Länder wie Irland und Deutschland, zu Katholischen Bastionen machten [Ibid., S. 58,59], da wahre Nachfolger Gottes nicht Methoden benutzen können, die sie benutzen. Heute tun sie das Gleiche in Amerika.

    [435] Der Pabst ist der König; Ein Kardinal ist der Staatssekretär; Das Konsistorium der Kardinäle ist das Kabinet, die Minister und Vizekönige in den Provinzen; Die Erzbischöfe sind die Abgesandten zu den Ländern; Die Bischöfe sind Richter und Obrigkeiten. (Sieh auch hier auf Englisch) Staatsführer konsultieren heutzutage mit Rom bevor sie Entscheidungen treffen, statt das Volk zu fragen und deren Abgesandten. So hat Europa jetzt ein neues, in Römisch orientierten Schulen erzogenes, EU Oberhaupt, was augenscheinlich nur Probleme verursachen kann.

    [500] Im Griechischen sind die ungleichen Wörter, chiliarchosDie 10 Nationen im geteilten Römischen Reich(Hauptleute, Anführer) und dunatos (Reiche, Gewaltige) in Offb. 6, und in Offb. 13 finden wir die Wörter, mikros (Kleine) und megalous (Große). Vielleicht kann man aber sagen das chilarchos Hauptleute eigentlich die `Großen' oder `Reichen' sind und dunatos Gewaltige die immer zu findenden politisch `starken' oder `mächtigen' ptochos Armen. Die ptochos Armen kann auch `sich ducken', `Bettler' und manchmal `Leidender' bedeuten. [Strong's Concordance, 4434] Diese Armen würden demnach einen gewaltigen Einfluß für die Hauptleute oder Führer des Landes darstellen, da es so viele von ihnen gibt.

    [800] Satan ist der Ursprung alles Bösen. Er wendet seinen Haß gegen Gott als Schöpfer und Erhalter der Erde.

    [820] Die 10 Teile in die das Römische Reich zerfiel sind die folgenden:

    Die Angel-Sachsen blieben in England
    Die Alemani blieben in Germanien
    Die Burgunder blieben in der Schweiz
    Die Heruli wurden von Italien her vernichtet
    Die Visigoten blieben in Spanien (mehr auf Englisch)
    Die Lombarden blieben in Österreich
    Die Suevi blieben in Portugal
    Die Franken blieben in Frankreich
    Die Wandalen/Vandalen wurden in Nord Afrika vernichtet.
    Die Ostgoten machten Theodorik am 5. März 493 n.Chr. König. Er regierte in Rom zwischen 493-526 n.Chr. und besiegte die Heruler in Rom und bei Ravenna, später jedoch wurde sein Volk von Italien und Jugoslavien vertrieben und zerstört.

    Wir stellen also fest das die folgenden drei Nationen oder Hörner, die ihre Existenz verloren, diese waren: die Heruler, Vandalen und Ostgoten. Die Zerstörung dieser drei Völker ist der Grund warum in Offb. 13:1 das Tier sieben Hörner hat. Die Geschichtliche Reihenfolge der Mächte war von Daniels Zeit her gesehen: (1) Löwe, (2) Bär, (3) Leopard, (4) Schreckliche Tier, (5) Zehn Hörner, (6) Sieben Hörner. Von der Zeit Johannes rückwärts blickend war die Reihenfolge: (1) Sieben Hörner, (2) Zehn Hörner - nicht erwähnt, (3) Schreckliche Tier, (4) Leopard, (5) Bär, (6) Löwe.

    [1000] Vergleiche dies bitte mit den weißen Kleidern von Offenbarung 7:9. Es ist von Bedeutung das der Hohe Priester am Versöhnungstag, der ein Tag des Gericht war, weiße Leinwandkleider trug (2.Mose 28:38,39; Jesaja 59:17; Offb. 19:14). Vgl. auch mit Offb. 7:2.

    [1100] Lesen wir in Offenbarung 7:1f über eine Stimme die mit großer Stimme schreit die Winde noch nicht zu lösen, die Erde noch nicht zu zerstören und die See und die Bäume? Wir sollten uns an diese Parallelen erinnern.

    [1210] Sieh Josephus, Kriege der Juden, Buch I bis VII.

    [1500] Haben die Menschen heute wieder das Maß der Geduld Gottes gefüllt? In mehreren Ländern, vielleicht allen Ländern, mag das schon der Fall sein. Nur zweimal in aller Geschichte übertraten Menschen Gottes Sittengesetze in solch einem Ausmaß wie es heute geschieht. Das erste Mal war es so vor der Sinflut, und das zweite Mal zur Zeit Abrahams in der Geschichte der Städte Sodom und Gomorrah. Wir befinden uns am Ende der Zeit. Bald, sehr bald, werden die Gerichte Gottes in einem Ausmaß über die Welt (und besonders auch im Land des Lammes das ein Biest wurde) kommen (und sie finden wohl schon statt), wie nie zuvor, da der Teufel weiß, das er wenig Zeit hat.

    [1550] Wir erinnern uns daran, das Gott alles in sechs Tagen erschuf und das er am siebten Tag von allen Seinen Werken ruhte. Der siebte Tag ist Sonnabend, Samstag, der Sabbat der nach jedem Freitag kommt. Und so geschah es das er den Menschen am sechsten Tag machte und der folgende siebte Tag Adams erster, 24 Stunden langer Tag war. An diesem Tag ruhte Adam ohne jemals Arbeit, Werke, verrichtet zu haben. Es war der Tag, der ihn Gott verliehene Kraft für die folgende Woche geben sollte seine menschlichen Werke erfolgreich tun zu können. Dies ist der feine Unterschied, den wir verstehen sollten. - Den Sabbat heilig zu halten, hat mit Gottes Werken zu tun, nichts mit unseren menschlichen Werken.

    [1580] Wir erwähnten schon viel zum Thema der `Greuel' in der Bibel. Wie möchten nur noch einige Gedanken darüber vorbringen. Der Wein im Becher Babylons (Offb. 17,4), stellt falsche Glaubenslehren dar wie dieser Text es erklärt. Im Becher Babylons befindet sich schlechter, verdorbener, unnatürlicher, falscher und unheiliger Wein. Der Wein wurde so weil er zu lange herumstand bevor er benutzt wurde. Es war nicht frischer Rebensaft. Er nahm gärenden Geruch an. Die Bibel vergleicht auch das Blut Jesu Christi mit dem Fruchtsaft der Reben, frischem Wein. Damit meint die Bibel die Lehren Jesu über Gotteswahrheiten. Wenn sein Wort, seine Lehren zu lange herumliegen und Leute sie nicht beachten und in ihrem Leben jeden Tag benutzen, fängt der Gärungsprozess - Sünde - in ihrem Leben an. Je länger das zugeht, um so schwerer ist es dem zu entkommen. Nach einiger Zeit werden greuliche Sünden stattfinden. Die Menschen, so von diesem Wein beeinflusst, vergessen Gott. Sie vergessen ganz und gar, das er ihnen sagte seinen Leib zu essen und sein Blut (geistlich sprechend) zu trinken. Wir erkennen also das der "Becher" in Off. 17, 4 keinen frischen Wein enthält wie Jesus ihn gibt, aber verdorbenen Wein. Matth. 9,17 lehrt das schlechter Wein, die Lehren Babylons, falsche Glaubenslehren darstellt. Jesus sagt in diesem Text, Ich will nicht meine für euch neu klingenden, erfrischenden Lehren im Rahmen eurer alten Traditionen und falschen Ansichten vorbringen, Mt. 26,27.28. Der Wein stellt ja das Sünden vergebende Blut Jesu dar. - - Wie können wir das Blut Jesu in uns aufnehmen? Wir lesen in Johannes 6,63, "... die Worte die ich rede, die sind Geist und sind Leben." Wir müssen also seine Worte, seine Glaubenslehren lesen und annehmen. Diese Art von Wein erhält Menschen nüchtern zu bleiben. Die Sorte von Lehren die schlechten Wein darstellen sind solche die in den 10 Geboten verboten werden. Die folgenden Beispiele sind Greuel in den Augen Gottes,

    1. Götzenanbetung, Okultismus: (a) wir sollen keine Götzen anbeten, (5.M. 27:25-26; 2.M. 20:4-6), d.h. alles anbeten von bildlichen Darstellungen und (b) alle okulten Sitten sind verboten, (5.M. 18:9-12), d.h. Astrologie, Zodiak Zeichen, Hexereien, Kristall Beobachtung, Handlinien Lesen, Harry Potter,
    2. Unsterblichkeitslehre: zu glauben das die Toten nicht wirklich Tod sind. Die Unsterblichkeitslehre ist die Ursache aller okulten Greuel,
    3. Höllenstrafe: das die Seelen der Menschen ewiglich in einer Hölle brennen. Dieser Glaube an ewige Qualen im Fegefeuer ist eigentlich das gleiche wie Kinder durchs Feuer zu gehen zwingen. In vergangenen Jahrhunderten wurden viele Menschen wegen ihres Glaubens willen verbrannt (Hes. 22,2). Was tat Israel? Sie vergossen unschuldiges Blut. Nach Offb. 17, was tut das Weib, die Hurerin? Sie war betrunken von dem Blut der Heiligen Gottes, das sie vergoss. Das heißt, irgendwer, der Menschen zwingt einen besonderen Glauben haben zu müssen, begeht damit Greuel gegen Gott.
    4. Das Gesetz Gottes: Zu glauben daß das Gesetz Gottes nicht mehr bindend ist, ist ein Greuel, Sprüche 28:9;
    5. Werke Gerechtigkeit: Die Idee das wir Werke tun müssen (Ablässe, Unterstützung von heiligen Bildern, Dinge die die Bibel nicht lehrt und die Jesus nicht gebot) um erlöst zu werden. Wir finden aber auch den Gegensatz zu dieser Sachlage in der Bibel. Jesus spricht diese Wort in Lukas 16:15, "Und er sprach zu ihnen, `Ihr seid's, die ihr euch selbst rechtfertigt vor den Menschen; aber Gott kennt eure Herzen; denn was hoch ist unter den Menschen, das ist ein Greuel vor Gott.'". Das bedeutet also das die Idee das Menschen sich selber mit Hilfe von Werken retten können (Beichten, Wahlfahrten, Rosenkranz, Almosen, usw.), ist vor Gott ein Greuel.
    6. Kirche - Staat Verbindungen: In Jeremia 13:17 lesen wir über ein anderes Greuel, "Denn ich habe gesehen deine Ehebrecherei, deine Geilheit, deine freche Hurerei, ja, deine Greuel auf Hügeln und auf Äckern. Weh dir, Jerusalem! Wann wirst du doch endlich rein werden?" - - Die meisten dieser Anklagen beziehen sich auch besonders auf Israel's Verbindungen mit Nachbarländern. Anstatt nur Gott um Führung zu ersuchen, ging Israel zu den Herrschern ihrer Nachbarländer und nahm diplomatische Kontake mit ihnen auf. In den Augen Gottes ist das ein Greuel, denn Er versprach ihnen, sie in allen Dingen zu führen. Heute heißt das, wenn eine Kirche, das geistliche Israel, die Hilfe des Staates ersucht ihre Pläne zu verwirklichen oder Menschen dazu zu bringen sie anzuerkennen, ist das vor Gott ein großes Greuel. [Sehen sie hier und hier auf Englisch wie Gott und Regierung zusammen oder auseinander wirkten.]
    7. Gesundes Leben: Die Idee das wir alles essen können, da unser Tischgebet es ja rein macht, ist eine falsche Idee. Die Bibel sagt in 5.Mose 14,3, am Anfang einer Liste, "Du sollst keine Greuel essen." Warum? Gott schuf den Menschen. Er weiß genau wie unser Körper funktioniert, während wir es heute nur Teilweise wissen. Er weiß auch alles über Krankheitserreger, usw. Wir sollen unseren Körper so benutzen, das er ganz rein ist, damit der Heilige Geist darin sein kann. Gott und der Böse können nicht im gleichen Herzen wohnen.
    8. Übertretungen, Verführungen: "Er sprach aber zu seinen Jüngern: Es ist unmöglich, daß die Verführungen ausbleiben; doch wehe dem, durch den sie kommen! Für ihn wäre es besser, wenn ihm ein Mühlstein um den Hals gelegt und er ins Meer versenkt wäre, als das er einen dieser Kleinen verführte." Luk. 17:1,2, ZB.
    9. Das Umbringen von Andersgläubigen: "Du Menschenkind, willst du nicht strafen die mörderische Stadt und anzeigen alle ihre Greuel?", Hesekiel 22:2. Das Umbringen von Andersgläubigen ist ein großes Greuel vor Gott. Und dies trug sich in der Stadt Gottes zu, wo der Tempel Gottes war, wie die folgenden Verse es zeigen. So finden wir auch in Offenbarung 17:6 wie das Weib durch das Blut der Heiligen betrunken war, da sie viele umbrachte. Die Bibel lehrt das Gott nur freiwillige, herzliche Annahme Seiner Lehren annimmt. Es darf kein Aufzwingen Christlicher Lehren stattfinden.
    10. Anbetung Baals, des Sonnengottes: Der schlimmste, größere Greuel gegen Gott jedoch wird in Hes. 8,5-16 beschrieben. Daraus lernen wir, das es ein Greuel vor Gott ist ein von ihm geschaffenes Objekt an Stelle von Gott selber anzubeten. `Oh,' sagen sie, `wir beten ja nicht die Sonne an.' Sie beten aber zu einem Gott, an einem Tag, der schon immer für Heiden der heilige Tag der Sonne war. Die Bibel anerkennt nur den siebten Tag, den Sabbat (Sonnabend, Samstag) als heilig, an dem alle Menschen den wahren Schöpfergott anbeten sollen, denn nur der wahre Gott kann Erlösung bringen.
    11. So, wenn jemand sagt, `Ich befinde mich zur Zeit in einer Situation aus der ich meinen Weg herausfinden muss,' antworte, `Ich befinde mich im Zustand der Ergebung zu Gott, der einem jeden hilft, der willig und offen zu Ihm kommt.' Wenn du das sagst, sprichst du eine Biblische Wahrheit aus, und Gott kann am Herzen der Person wirken und ihn bekehren.

    Dies sind einige der Gründe warum Gott "Sein Volk" in Babylon herausruft, Offenb. 18:4.

    [1595] Jesus quotierte Sprüche 4:18,19 in Johannes 12:35, Spr. 21:17 in Matth. 21:22 und Spr. 20:22 in Matth. 18:22.

    [1600] Ignatius Loyola schrieb einmal in einem Brief an Jesuiten in Portugal: "Wir müssen schwarz als weiß sehen wenn die Kirche es so sagt." [Spiritual Exercises] Das ist blinder Glaube.

    [1650] Wenn die Bibel über "Wein" und "Greuel" spricht, presentiert sie damit für uns wichtige Botschaften. Ein bekannter Grund warum einige nicht die Gebote in 2. Mose 20 ansehen ist dieser, sie nehmen lieber die in 5.Mose 5 an, da sie denken, sie sind leichter als Jüdische zu verändern. Wir sollten aber verstehen, das 5. Mose 5 ein Teil einer Predigt des Moses zu seinem Volk ist, denn es heißt, "Und Moses rief das ganze Volk und sprach zu ihnen . . ." 5.M. 5:1. Moses ist nicht Gott. Gott schrieb vorher schon sein Gesetz auf Steintafeln. Moses wiederholte und adaptierte das Gesetz Gottes in seiner Predigt nur um eine besondere Botschaft an sein Volk zu richten, das sie sich an ihre Befreiung aus Ägypten immer erinnern sollte.

    [1705] Die Namen sind: Caeliane, Palatine, Aventine, Capitoline, Quirinal, Viminal, Esquiline Hügel.

    [1710] Die sieben letzten Plagen (Offb. 16; 7. Plage Jes. 30:29,30): 1. arge Drüse, 2. Meere wie Blut, 3. Flüße wie Blut, 4. große Hitze, 5. Dunkelheit (Zeit der Erlösung der Verfolgten), 6. Euphrat Fluß trocken, 7. Babylon in drei Teile zerstört, Hagel vielleicht von einem Komet. sind nach dem Wort Gottes etwas die sich sicherlich zutragen werden, das Menschen sie aber nicht selber erfahren müssen, wenn sie in der Bibel danach forschen, wie sie ihren Effekten entkommen können. Sie werden über jene kommen, die das Tier anbeten und sein Bild und sein Malzeichen an ihrer Stirn oder an ihrer Hand annehmen. Es ist deshalb überraschend, das es Leute geben wird, die darauf bestehen das Gesetz Gottes zu übertreten und Seinen heiligen Sabbat zu verachten, wenn solche Drohungen und Urteile dafür angekündigt wurden. So bereitete sich die Tiermacht in 1991 darauf vor die ganze Welt zu gewinnen indem sie einen beruflichen Atentäter beauftragten den Pabst zu verwunden (13.Mai, 1991), und er ihm dann später die Tat vergab, um so Islam für seine Kirche gut zu beeinflussen. Wann fangen diese Plagen an? Sie sollen aufgrund der Bibel nach dem weltweiten Sonntagsgesetz anfangen Offb. 13:14,15; 7:2,3; Ps. 83; gleich nach dem Ende der Bewährungszeit. Wenn die Tiermacht der Welt ihren Sonntag, den falschen Sabbat, aufzwingt ist die Bewährungszeit vorüber denn Menschen sollen Gott nicht versuchen, da er deutlich sagt, das nicht zu tun, 2.Mose 17:2; Lukas 4:12.
    Wo in der Bibel finden wir die Sonntagsgesetze?
    Wir lesen: "Und ich sah ein anderes Tier aufsteigen aus der Erde; das hatte zwei Hörner gleichwie ein Lamm und redete wie ein Drache. Und es übt alle Macht des ersten Tiers vor ihm; und es macht, daß die Erde und die darauf wohnen anbeten das erste Tier, dessen tödliche Wunde heil geworden war; und tut große Zeichen, daß es auch macht Feuer vom Himmel fallen vor den Menschen; und verführt, die auf Erden wohnen, um der Zeichen willen, die ihm gegeben sind zu tun vor dem Tier; und sagt zu denen, die auf Erden wohnen, daß sie ein Bild machen sollen dem Tier, das die Wunde von dem Schwert hatte und lebendig geworden war. Und es ward ihm gegeben daß es dem Bilde des Tieres den Geist gab, daß des Tiers Bild redete und macht, daß alle, welche nicht des Tiers Bild anbeten, getötet würden." Offb. 13:11-15.

    1. Der blaue Satzteil in schräger Schrift ist das erste, nationale Sonntagsgeset. Der Befehl jeden Sonntag in einer Sonntagskirch zu sein soll zuerst in der USA aufkommen.
    2. Der lila gefärbte Satzteil mit der Unterstreichung is das zweite, weltweite Sonntagsgesetz. Nun sollen alle in der Welt nur am Sonntag einen Gottesdienst haben.
    3. Der rost-rote, und der vor uns liegende fett gedruckte braune Teil, ist das dritte Sonntagsgesetz das jene zum Tode verurteilt, die es nicht befolgen. Alle die den Sonntag nicht heilig halten sollen umgebracht werden, was große, Erdbeben, Fluten, Krankheiten, und die meisten Menschen sollen es nicht überleben, und nach einiger, kurzer Zeit kommt Jesus, und er sagt, "Es ist geschehen oder vorbei." (Offb. 21:6).

    Vergesst nicht die Worte: "Die protestantischen Kirchen sind in großer Finsternis, sonst würden sie die Zeichen der Zeit wahrnehmen. Die römische Kirche ist weitblickend in ihren Plänen und Unternehmungen. Sie bedient sich jeder List, um ihren Einfluß auszudehnen und ihre Macht zu mehren, während sie sich auf einen grimmigen und entschlossenen Kampf vorbereitet, um die Herrschaft der Welt wieder zu gewinnen, die Verfolgung wieder einzuführen und alles zu vernichten, was der Protestantismus geschaffen hat." {`Große Kampf', Kap. 35, par. 11}

    [1800] Einige behaupten, das jene, die den Sabbat halten Legalisten sind, was sagen will, das sie aufgrund des Haltens des Gesetzes gerettet werden wollen. Adventisten lehren, das sie nur aufgrund des Opfers Jesu für sie gerettet werden können. Sie lehren aber weiterhin, das, nachdem wir verstehen wie Jesus sie durch Seinen Tod von Sünde erlöst und retten kann, sie Ihm sehr dankbar sind, und aus Dankbarkeit allen Seinen Worten gerne Gehorsam folgen. In ziemlich allen Bibelbüchern lernen wir, das Gottgläubige Seine Gebote halten sollen. Die Pharisäer, die zur Zeit Jesu lebten, hatten aber ein formale Religion. Sie dachten, das sie aufgrund ihrer Geburt und strenger zusätzlicher Interpretion des Gesetzes, als gerecht vor Gott stehen. Ihre Gesetzestrenge war für das Volk Israel so sehr mühsam, das Jesus sich dagegen wandte, und die Menschen lehrte Gott im richtigen Sinn, aufgrund unserer Liebe anzubeten und nicht aufgrund von Menschen erfundener, kleinster Gebote und Verbote. Die Pharisäer zur Zeit Jesu waren Beispiele eines legalen Glaubens. Legalisten sind deshalb immer jene die menschliche Gebote und Regeln über die von Gott stellen. Da wir klar aufzeigen das der Sonntag nicht dem Sabbatgebot Gottes gleichkommt aber von Menschen herstammt, sind jene, die diesen Tag als heilig verehren, tatsächlich wie die Pharisäer es auch waren, sie sind Legalisten. Wir sollten nie vergessen das der Sabbat der Pharisäer nicht der Sabbat des Schöpfers ist, und Jesus ihnen deshalb Beispiele gab, in welchem Sinn der Sabbat geheiligt werden sollte. Protestanten und alle Sonntagshalter sollten diesen Unterschied einsehen. Obwohl wir den Sabbat von Sonnenuntergang zu Sonnenuntergang halten sollen, dürfen wir an diesem Tag Leidende aufmuntern, den Kranken helfen und hin und wieder ein zu langes Haar kurz schneiden (wenn es da nicht recht aussieht) und dergleichen.

    [1860] `Das erste Recht der Menschheit ist Religionsfreiheit. Es ist das erste Recht, da es seit dem Anfang unserer Existenz, als Gott Adam und Eva Freiheit gab Ihm zu folgen oder nicht, vorhanden war. Gott schuf auf diese Weise einen Präzedenzfall für die gesamte Menschheit, der sogar noch heute besteht. - Religionsfreiheit ist auch die erste Freiheit welche das Amerikanische Experiment menschlicher Freiheit guarantieren soll. - Es gibt aber noch einen dritten Grund, dies ist die "erste Freiheit" für Menschen auf dieser Erde. Es gibt keinen heiligeren Grund in der menschlichen Erfahrung als unsere Suche nach ultimatischer Bedeutung für unsere Existenz. Unterdrückung religiöser Freiheit ist in Wirklichkeit der Versuch dieses Zentralanliegen des menschlichen Denkens auszulöschen.' [James Standish's presentation at the Liberty Banquet, `Frontlines of Freedom', Vol. 51, July 25, 2007, p.4.]
    Leider behandeln zu viele diese Freiheiten nicht so, wie sie behandelt werden sollten, denn sie sind leicht zerbrechlich. Jene die oft über grundlegende Anliegen für das Volk sprechen, ob in Kirchen oder in Nachrichten Diensten, scheinen nicht zu erkennen oder sich darüber zu stören, wenn sie mit Verachtung in ihrer Stimme über Religion und Glaubensangelegenheiten sprechen. Ihre eigene Freiheit ihre Gedanken aussprechen zu können steht oder fällt mit dem Beibehalten oder Verlust von Religionsfreiheit.

    [1950] Bei der Verfolgung der Gemeinde Gottes wendet Satan eine besondere Methode an. Er wirft aus seinem Mund Wasser wie einen Strom, um sie mit der Flut fortzureißen. Die Erfüllung und das Fehlschlagen dieses spitzfindigen Planes wird in der Geschichte deutlich. Wasser stellt prophetischer Weise Menschen dar (Offb. 17:15; Jes. 8:7). Es war Satans Plan, die Gemeinde angesehen und reich zu machen, indem er tausende unbekehrter Männer und Frauen in ihre Reihen und leitenden Stellungen einführte, als sicheren Weg, die Gemeinde von ihrer Treue zur Wahrheit abzuziehen. "Um Anhänger zu gewinnen, nahm es mit dem ehrwürdigen Richtmaß des christlichen Glaubens weniger genau; infolgedessen brachte eine heidnische Flut, die in die Kirchen einströmte, ihre Gewohnheiten, Gebräuche und Götzen mit. ... Diese Massen, die plötzlich in die Banketthalle des mystischen Festes eingeführt wurden, brachten die Gewohnheiten und ihre Gebräuche mit sich." {GK, S. 387 n.Ausg.} -- "Überall versuchte man die Rechte der weltlichen Mächte zu verteidigen und sich von klerikaler Vormundschaft, sowie kirchlicher, widerrechtlicher Macht zu befreien." {Lindsay, A History of Reformation, S. 43.} -- "Bürgerliche und heilige Belange waren so miteinander verquickt und verbunden, daß es unmöglich ist von der Reformation, als nur einer religiösen Bewegung zu sprechen." {Ibid., S. 8}

    [2000] Wenn ihre Bibel dies nicht so sagt, ist der Grund, das einige Übersetzungen anderen Texten folgen von denen wir denken das sie falsche Saatkörner sind die Gottes reine Wort anfechten. Ein Beispiel sind solche Bibeln die sich gegen 5.Mose 4:2 und Offb. 22:18,19 verstoßen, "Beachtet seine Anordnung genau und hütet euch, irgendetwas daran zu verändern. Fügt nichts hinzu und nehmt nichts davon weg." Die `Gute Nachricht Bibel in heutigem Deutsch (1982)' tut gerade das. Sie benutzen oft andere Worte wenn es um die Gebote, also das Gesetz Gottes, geht. Sie nennen sie `Anordnungen' (5M. 4:2), oder `Gott gehorchen' (Offb. 14:12). Das verstumpft den dringenden Klang des Wortes Gottes und kann wahren Glauben nicht gut unterstützen da sie anscheinend die Gebote Gottes als von wenig Interesse betrachten. Die Luther Bibel und die Zürcher Bibel tun das noch nicht. Ein anderer Prüftext ob eine Bibelversion gut ist oder nicht, ist Daniel 8:14. Der Vers sollte so dem Grundtext gemäß so lauten, "... Bis zweitausenddreihundert Abende und Morgen um sind; dann soll das Heiligtum wieder gereinigt werden." (Luther). Die `Gute Nachricht Bibel' fügt Wörter hinzu die zu einer falschen Auslegung führen, und die Zürcher Bibel benutzt `zu seinem Recht kommen' statt `gereinigt werden' was auch zu einer unklaren Auslegung führt.

    [2055] Zusammen für bessere Arbeitsstunden. "Am 21. Juni, ungefähr 65 öffentliche Staatsdienste, Gewerkschaften und Kirchen öffneten ihr Europäisches Sonntagsbündnis während das Europäische Ökomenische und Sozialkommitte (EESC) sich in Brüssel trafen." - Artikel wie diese weisen darauf hin das Prophezeite Sonntagsgesetze nicht falsche Ereignisse in naher Zukunft sind. Es ist Zeit zu wissen was das Malzeichen des Tieres ist.
    "Menschliche Verfügungen, Gesetze von Satanischen Helfern unter dem Vorwand Gutes zu wollen und das Böse einzustemmen, werden gelobt werden während Gottes heilige Gebote verachtet und mit Füßen getreten werden." {Mar 195.3}

    [2100] Wie steht es nun mit den Sonntagsgesetzen? Einige sagen, `Oh, das kommt noch lange nicht. Die Umstände dafür sind zur Zeit nicht vorhanden. Vieleicht so, aber bedenken sie die folgenden Sachlagen: 1) Der Anwuchs Katholischer Leute in Amerika, 2) Was Katholische Literatur sagt, z.B. "Taking Over America," in `The National Catholic Register,' May 16, 2007 [!!]. 3) Die große Zunahme an unmoralischen Dingen in der Welt, die vielen Naturkatastrophen und internationalen Krisen vermindern die Zeit zum Ende. 4) Prophetie gab uns die Warnung das die Bewährungszeit plötzlich zu Ende sein wird, wenn man es am wenigsten erwartet, und es gibt nur eine solche Bewährungszeit. {7BC 989.12} Es werden in der Welt plötzlich ungeahnte Veränderungen stattfinden, "Denn siehe, der Herr wird kommen mit Feuer und seine Wagen wie ein Wetter, daß er vergelte im Grimm seines Zornes und mit Schelten in Feuerflammen. Denn der Herr wird durchs Feuer richten und durch sein Schwert alles Fleisch; und der Getöteten des Herrn wird viel sein." Jes. 66:15,16. - Dies sind keine leeren Worte. Der Herr Gott hat eine Linie gezeichnet in den Sand der Erde, wenn die überschritten wird, sagt Er, wird die Welt sich schnell verändern, denn "der Herr ist geduldig und von großer Kraft, vor welchem niemand unschuldig ist; er ist der Herr, des Wegs in Wetter und Sturm ist und Gewölke der Staub unter seinen Füßen." Nahum 1:3. Wie viel länger wird Gottes Langmütigkeit (Röm. 2:4) noch währen? In der Vergangenheit lernen wir wie Gott der Menschen Sünden vergelten wird. Es fing mit Kain an (1.M. 4:13). Moses erfuhr von Gott die Gründe für von Ihm kommende Strafen, 3.M. 26:14-39. Während es für Israel von der Zeit Moses her gesehen wieder eine einstige Annahme gab, gab es die nicht mehr für Israel nachdem sie Jesus, ihren Heiland, entgültig verwarfen, Matth. 3:12; Jes. 41:15,16; Lk. 22:31,32; Amos 9:9,10; 1.Thess. 5:3,4; Mt. 24:9,10; Hebr. 12:25,26. Nur wer wird gerettet werden? "Dieweil du bewahrt hast das Wort meiner Geduld, will ich auch dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die kommen wird über den ganzen Weltkreis, zu versuchen die da wohnen auf Erden." Offb. 3:10. - Was bedeutet das? Wir finden das Wort der Geduld Gottes in diesem folgenden Text. Wir lesen, "So jemand in das Gefängnis führt, der wird in das Gefängnis gehen; so jemand mit dem Schwert tötet, der muß mit dem Schwert getötet werden. Hier ist die Geduld der Heiligen." Offb.13:10. - Für weit über tausend Jahre wurde das geduldige Gottes Volk unter den Nationen vom Rom der Kaiser und Päbste verfolgt. Das wird nicht ungestraft bleiben.
    Die Bibel sagt das die gesetzlich aufgezwungene Übertretung Seines Gesetzes für die Völker ernste Folgen mit sich bringen. Die abtrünnigen Leiter in Israel entheiligten Gottes Sabbat, einige im Volk liebten es aber so, Jer. 14:10, das bedeutet das Volk mag auch nicht unschuldig sein und so werden sie auch Gottes Strafe erfahren. Jahrhunderte lang war Gott mit den Nationen sehr geduldig und Er sandte Seine Botschafter, Seine Missionare, in alle Welt um Ihnen den Weg zur Erlösung zu verkündigen. Einige nahmen es an, andere wurden vom Bösen dazu verleitet lieber Gottes Pläne für sie unbesorgt abzulehnen, 1.Thess. 5:3. Sie vergeudeten die Zeit ihrer Bewährung und gehören nicht zu denen die Gott Gehorsam bleiben. Am Ende der Zeit wird eine Trennung stattfinden. Gott wird die ernstlich Gläubigen von den "nur so" Christen trennen, denn Er wird Sein Universum von aller Sünde rein halten, Hebr. 10:32-39. Es gibt dann nur jene die Gott treu sind, und jene die es nicht sind. Die letzte Botschaft Gottes wird jene aufwecken die ehrlich sind, und die in der Offenbarung beschriebenen sieben Plagen jene, die es nicht sind.
    Wir lesen auch, das die Geschehnisse in der Endzeit schnell aufeinander folgen werden. {9T 11 (1909); LDE 11.2} 3) Die Öffentlichkeit, das Amerikanische Publikum wird aufgeputscht werden und verlangen das solch ein Gesetz gemacht wird. 4) Ein Sonntagsgesetz (Aufrichtung einer Religion) wird als eine gute politische Entscheidung gesehen werden. Es bleibt aber nicht dabei, man wird es auch verbieten am Sabbat Gottesdienst zu halten. 5) Der jetzige Papst sieht es als eines seiner Hauptziele, das solch ein Gesetz während seines Pontifikats verabschiedet wird. 6) Sie werden alle Bedenken beseitigen, und solch ein Gesetz verabschieden. 7) Die Organisationsstruktur für Sonntagsgesetze ist schon vorhanden mit der GCT (Global Christianity Together) und mit der CCT (Christian Churches Together). So stellen wir fest, wie das Landtier alles tut, um dem Seetier zu gefallen (wie der heutige Präsident). Dieser Schreiber denkt, es kann leicht innerhalb eines Jahres oder so Fakt sein.
    Solch ein Gesetz wird aber den Himmel in Bewegung und Unglücke über die ganze Erde bringen, Erdbeben, Feuer, Stürme, Überflutungen, Hunger, Kriege und Blutvergießen. Die Tage der Heimsuchung (Jer. 51:17,18; Micha 7:4; Luke 19:41-48) sind das Ergebnis das Böse über Gott und Sein Gesetz, das die Welt erhält, setzen zu wollen. Das kann der Allmächtige nicht ungestraft lassen. Die Bibel läßt uns wissen das die Zeit der Trübsal, des Zitterns unter den Menschen von zwei Dingen verursacht wird, (1) durch die unverdünnte Verkündigung der Botschaften im Wort Gottes wie sie dort jeder lesen kann, und (2) durch Verfolgungen. Das Sonntagsgesetz wird solch eine Trennung vollbringen und die Zeit großer Trübsal für Gottes Volk bringen die aber in Sieg enden wird, während die Bösen und Ungerechten die Sieben Plagen erleiden und tausende von Städte, Milliarden von Menschen, umkommen werden. Die Welt hat schon kleinere Skala Zeugen solcher Strafen - die große Sinflut und der Untergang von Sodom und Gomorrah, Matth. 24:37-39; Lk. 17:26-29; Jes. 14:12-17. Die Bibel meint zu sagen das solche Zerstörungen in der letzten Zeit wieder geschehen werden. Wohl zu der Zeit, wenn Jesus Seinen Hohenpriesterlichen Dienst im himmlischen Heiligtum beendet, und die Zeit der Bewährung vorüber ist. Die Zeit naht sich also wenn große Städte hinweg gefegt werden (Mar. 25.2), deshalb diese Warnungen - damit wir unser Leben dem Herrn zuwenden der uns von aller Sünde reinigen möchte so wir Ihn suchen und Ihm Treu bleiben, bevor die Zeit der Bewährung bald vorbei ist. Wir sollten nicht denken das Gott diese warnenden Beispiele in Seinem Wort nur für unsere Unterhaltung mitteilte. Tausende von Städten dienen anderen Götzen anstatt sich zu dem einzig wahren Schöpfergott zu bekehren was zu ihrer Zerstörung führen wird. Lest bitte die angeführten Texte in der Bibel. Wir wollten dies nicht zu lang machen. - Also, weltweite, aufgezwungene Sonntagsgesetze bedeuten das die Welt den einzig wahren Gott ablehnt und ihre Bewährungszeit vorbei ist nach dem sie deutliche Warnungen hörten oder lasen, was fortwährende Zerstörungen mit sich bringen wird bis nach einiger Zeit Jesus wieder kommt. Kurz vor dem Ende werden "betrügerische Täuschungen und schwindlerische Verführungen zunehmen ... Dann wird ein verzweifelt wüternder Kampf stattfinden bevor "der Mensch der Sünde" (2.Thess. 2:3) vor der Welt bloßgestellt wird - wer er ist und was are tat." [3SM 426.2] - Dieser `heftige Kampf' befindet sich jetzt in Vorbereitung. Menschen werden über die Grenzen gebracht, die die Pläne jenes "Menschen" ausführen. - Während die Protestantische Welt sich sehr mit dem `Menschen der Sünde' befreundet hat (Lk. 21:8), soll Gottes Volk dann nicht ihren Platz als tapfere Unterstützer Jesu Christi einehmen und die Probleme treffen, da ihr "Leben ist verborgen mit Christo in Gott" (Kol. 3:3)? [3 Selected Messages 426.3] Das Mystisches Babylon hat nicht mit dem Blut der Heiligen gespart, und sollten wir nicht hell wach sein und die Lichtstrahlen jenes Engel einfangen, der die Welt mit dem Licht seiner Herrlichkeit erleuchtet? Jes. 62:11; Offb. 18:1,2. So werden wir ermahnt, "lass es nicht zu für auch nur eine Seele zu denken das sie sich vom Zorn Gottes hinter einer Lüge verstecken kann, denn Gott wird von jeder Seele "die Lügenzuflucht wegfegen" Die Donnerschläge des Zorns Gottes werden bald fallen, und wenn er anfängt die Übertreter zu strafen gibt es keine ablassende Zeitspanne mehr bis zum Ende (wenn Jesus wieder kommt), Offb. 16:1 Der Sturm des Zornes Gottes sammelt sich jetzt an, und nur jene werden bestehen können, die ihr Leben, durch die Wahrheiten Gottes, wegen ihrer Liebe zu Gott, heilig gelebt haben. Sie sollen `verborgen mit Christus in Gott' verbleiben bis die Zerstörungen (der sieben Plagen) vorüber sind. Er wird kommen und die Einwohner der Erde wegen ihrer Bosheiten strafen, und "... dann wird die Erde ihr Blut aufdecken und ihre Erschlagenen nicht mehr verbergen." Jes. 26:21. Lass die Sprache jeder Seele so sein, `Verbirg mich, Oh mein Heiland! Hilf mir bis der Sturm des Lebens vorüber ist; und führe uns in Sicherheit und rette dann meine Seele endlich! Ich habe keine andere Zuflucht. Ich hänge meine ganze Hoffnung nur an Dich. Lass mich, lass mich nicht alleine. Lindere und tröste mich.' (Übersetzt von einem Lied.) "Wenn wir auf den Namen Jesu Christi getauft werden zur Vergebung der Sünden, bevor wir die Gabe des heiligen Geistes empfangen (Apg. 2:38), wird unser himmlischer Vater uns versuchen, um fest zu stellen, ob wir ohne Ihn zu verunehren Leben können." [3SM 426.4] Bitte seht euch keine einzigen Filme mehr an. Hollywood ist dem Teufel ganz ergeben. Die vorsinflutlichen Sünden existieren auch heute. Menschen leben sie aus in immer steigender Wollust. Diese Sünden haben auch mit Kriegsvorbereitungen und unzähligen Verbrechen und Glücksspielen zu tun. - Wisset, die Regierungen dieser Welt sind Gott ganz und gar feindlich gesinnt. Sie sind fast völlig von Ihm abgefallen und können die Länder nicht mehr regieren. Viele Menschen sehen dennoch keine Gefahr. Das wird sehr bald vorüber sein denn Gottes Wort, das sie verachten, erfüllt sich unfehlbar.
    Zitate: "Katholiken sind dazu bereit Amerika zu übernehmen. . . . wir werden Katholiken die wichtigste Macht machen. . . . Katholiken werden Amerika wegen ihrer großen Anzahl dominieren. Immigration von Mexiko und Größe der Familie bedeutet daß das alte Protestantische Amerika sich von nun an in eine Kluft stürzt. Morgen wird Amerika viel weniger Protestantisch sein und viel mehr Katholische. . . . Sie (die Katholiken) werden es so machen das Sonntagsheiligung zur Pflicht gemacht wird um das Gut der Gesellschaft und um seines eigenen Guten willens, und so wird die Erlaubnis der frei denkenden und Juden, ihren Tag zu feiern, widerrufen, inkognito, Montag oder Samstag, wie sie es hatten. `Jene die dies nicht leiden, werden sich damit abfinden müssen. Ehrfurcht vor dem Schöpfer wird der Kreatur nicht verweigert - nur einfach um bestimmte Idioten glücklich zu machen, deren wahnsinniger Zustand sie dazu verleitet dummer und frecher Weise den Willen einer ganzen Bevölkerung einzuhemmen. (Die Verfasser verstehen nicht das es nicht Menschen sind die den Sabbat heilig zu halten verlangen, aber Gott selber. Sie werden Gott bekämpfen und können deshalb am Ende nicht gewinnen. Sabbathalter sind nicht frech, wie jemand sagte, Brecher der Gebote Gottes sind wohl meistens unbedachter Weise frech. Sabbat Halter lieben ihre Mitmenschen. Verfolger hassen leider Gott fürchtige Menschen und übertreten alle Gebote Gottes. Sie glauben ihren Führern mehr als dem Wort Gottes. Kein Mensch zwang sie dazu, nur der Satan)."
    Sachte, sachte, sachte. Wer wird gewinnen? Die Kath. Kirche? Manche denken Islam wird gewinnen. So, was ist die Antwort? Die Antwort ist das beide, Islam und Rom haben zwei Ringe, die "goyem" oder "catechumen" und die einfachen Menschen. Im äußeren Ring beider Religion befinden sich die Massen, im inneren befinden sie die Führer, diese sind alle Luziferianer. Dies ist so für beide Religionen.
    Gibt es eine Hölle? - Zuerst wurde das Grab als eine Hölle in alter, Biblischer Zeit angesehen. Das heißt, man sah das Grab, den Tod, als Feind, was er auch ist. Es ist aber kein Ort der Peinigung. Tote sind Tod. Sie existieren nirgend wo. Zur Zeit des letzten Gerichts erfahren die Ungerechten den ewigen Tod, unser wahrer Feind. Es gibt keine Hölle wo Menschen am Spieß überm Feuer gebraten werden. Die Bibel lehrt übern zweiten, ewigen Tod, die Bösen werden wie trockenes Stroh, wie trockene Zweige sein. Wenn wir Verse in der Bibel lesen die mit `Gehenna' oder Höllenstrafe zu tun haben müssen wir uns immer fragen, `In was für einem Zustand sind sie?' Texte: Matth. 5:30 lehrt der ganze Körper soll in die Hölle geworfen werden. In was für einem Zustand? Wir lesen, "Denn es kommt ein Tag der brennen soll wie ein Ofen; da werden alle Verächter und Gottlosen Stroh sein, und der künftige Tag wird sie anzünden, spricht der Herr Zebaoth, und wird ihnen weder Wurzeln noch Zweige lassen." Maleachi 4:1. Spätere Beiträge zu diesem Thema von Jesus und den Aposteln sollten immer auf diesen Text Bezug nehmen. Es war nicht notwending diese Wahrheit immer wieder zu wiederholen.
    Wir finden die folgenden Wahrheiten in der Bibel:

    1. Das ewige Leben ist ein Geschenk Gottes (Röm. 6:23). Die Bösen haben das Leben nicht - Sie sollen "das ewige Leben nicht sehen" Joh. 3:36, "eine Totschläger hat nicht das ewige Leben bei ihm bleibend" 1.John 3:15, nur wenn er sich wahrhaftig bekehrt.
    2. Ewige Höllenqualen würden Sünde, Schmerzen und Angst unsterblich machen. Damit würde das die Göttliche Sicht und Offenbarung widersprechen, die sagt, das alles von Sünde nicht mehr sein wird, Offb. 21:4.
    3. Fortwährende Höllenstrafe würde unserem Verstandnis eines Gottes der Liebe widersprechen.
    4. Die Bibel lehrt das die von Jesus bewirkte Versöhnung "die Sünde am Ende der Welt einmal durch sein eigenes Opfer aufheben wird." Hebr. 9:26. Das, mit Bezug auf jede Person, und mit Bezug auf das ganze Universum. Die Erfüllung dieses Biblischen Versprechens über den versöhnenden Opfertod Jesu wird nicht nur für die Erlösten wahr werden, aber auch für alle anderen Wesen im Himmel verstanden werden als das vollkommene Ende der Sünde, Eph. 1:14.
    5. Eine ewige Hölle würde eine Schmach im Himmel Gottes sein und bedeuten das sogar Gott sie nicht vernichten kann.
    6. Die Idee einer ewigen Hölle scheint mehr mit dem Haß der Menschen gegen Feinde zu tun zu haben als mit den Gerichten Gottes. Die selbst Peinigung der Mönche ist dieser Art. Sie bringt solche Menschen dazu keine liebevollen Gefühle mehr für ihre Mitmenschen zu haben. (Wenn sie Englisch lesen können finden sie hier einen ganzen Artikel darüber.
    7. Wir können deshalb sagen, Sünde tötet aufgrund ihrer Trennung von Gott.

    Sie kommen um wie auch die in Sodom und Gomorrah. Gottes Herrlichkeit ist wie ein brennendes Feuer für alles von Sünde. Es wird das trockene Stroh und die dürren Zweige abbrennen bis nichts mehr davon existiert. Die Qualen am Endgericht sind selbst schuldige Qualen der Sünder, die nun einsehen wie viel sie verloren haben wegen ihrer starren Sünde Gottes Wort abzulehnen und lieber ihren eigenen Meinungen zu glauben. Gott macht es leicht erlöst zu werden, der Pfad der Sünder ist schwer. So sind die Qualen, qualen im Gewissen und Denken.

    [2200] Wie können wir dies schriftlich beweisen? -- Da die sieben Gemeinden von Offenbarung Kapitel 2 und 3, Kirchegeschichte darstellen und die Gemeinde von Laodizea die siebte (1844 bis zum zweiten Kommen Jesu), also die letzte dieser Gemeinden ist lesen wir in ihrer Beschreibung die Worte: "Welche ich liebhabe, die strafe und züchtige ich. So sei nun fleißig und tue Buße!" (Offb. 3:19) Hier wird mitgeteilt, daß sie noch Buße tun können. Das kann man nur tun wenn die Zeit der Gnade noch nicht vorüber ist. Da die Kirche am Anfang ihrer Macht vor ca. 1500 Jahren versuchte Gottes Gesetz zu verändern, also lange vor der Weltgeschichtlichen Zeit der Gemeinde Laodizea, haben sie auch eine lange Zeit der Gnade. Augenscheinlich benutzen sie diese Gnadenzeit aber nicht sich zu bekehren. So ist es für eine jede Laodizean Gemeinde wahr, das Sünde draußen in der Welt nicht die eigentliche Gefahr für sie ist, aber Sünde in ihr. Jesus riet ihnen, "Ich rate dir, daß du Gold von mir kaufest, das mit Feuer durchläutert ist." Off. 3:18. Dies sind die manchmal schmerzenden Prüfungen die wir erfahren. Eine kleine, wahre Geschichte mag veranschaulichen wie wichtig die Gesetze Gottes sind, das wir sie genau einhalten. - Erinnern Sie sich noch an das Raumschiff `Endeavor' das flammend abstürtzte? Als die Astronauten an jenem Tag der Erde näher kamen, erfreuten sie sich der Ansicht die sie sahen. Sie wußten nicht, bevor sie bis 50 zählen konnten, das sie Tod sein würden. Sobald sie die atmosphärische Luftschicht erreichten, erhitzte sich die Gleitfläche höher und höher, denn Gott einverleibte der Natur Seine Gesetze die solche Dinge regeln. Das lehrt uns, das Gottes Gesetze Schöhnheiten in der Natur für uns bereit halten, und so war es das eine der Astronautinen ausrief, "Oh, ich bin so froh das wir nicht da draußen sind," noch nicht ahnend, das sie Sekunden später Tod da draußen sein würde. Was sich an jenem Tag dort oben zutrug, geschah aufgrund der Gesetze, die Gott der Natur gab. Die Astronauten wussten nicht, das der linke Flügel ihres Raumschiffes ein Naturgesetz, das Friktionsgesetz, zum lebendig bleiben nicht befolgte. Das lehrt uns, das wir die Gesetze nicht kennen müssen; wir mögen keine Ahnung von ihnen haben, sie finden aber doch statt, und manchmal werden sie Tod bringen. So steht es auch mit den Zehn Geboten. Die Zehn Gebote wurden den Menschen gegeben, damit sie wissen konnten, wie sie ihr Leben erhalten können. Manche unter ihnen kümmern sich aber nicht um diese Zehn Gesetze die Gott der ganzen Welt gab, um sie am Leben zu erhalten. Weil diese Zehn Gebote nicht immer so Sekunden schnell ihre Folgen verursachen - da Gott gnädig ist, sollen wir Ihn aber niemals versuchen. - So, gibt es eine vollkommene Schar der Gläubigen in der Welt? Wohl nicht, Wir können aber eine finden die "elend und jämmerlich, arm, blind, und bloß" ist - deren Leuchter aber nicht forgenommen wird, um es einer anderen Schar zu geben, sie werden aber ausgespien, um die Übrigen ganz für Gottes Reich zu reinigen, Offb. 1:13; 3:14-21.

    [2204] Es war M.B. Czechowski der auch mal in Europa die Botschaft der drei Engel M.B. Czechowskiin Poland predigte. Einer seiner Zuhörer war ein Bruder Stawicki aus Poland. Er nahm den Glauben freudig an und schrieb einen Brief über seine Bekehrung, datiert August 26, 1862. Herr Stawicki schrieb darin, wie überrascht er war, das Protestanten, als vorgebliche Nachfolger Jesu, so öffentlich Gottes Gebote übertreten, das Siegel Gottes damit ablehnen und dem `Tier' nachfolgen. [Sieh August 26, 1862 an James White, ARSH 103.8. In den Worten der Pioniere. Aus dem Englischen.]

    [3000] Das Malzeichen des Tiers, also die Zahl 666, finden wir zuerst in Daniel 3:1 in etwas verheimlichter Form erwähnt. Wir lesen, "Der König Nebukadnezar ließ ein goldenes Bild machen, 60 Ellen hoch und 6 Ellen breit ...". Dies bedeutet entweder 66 oder 606. Da dieses hohe Standbild nicht so dünn wie Papier war, muß es auch 6 Ellen tief sein, oder aber die 6 Ellen sind ein diagonales Maß was jede Seite nur etwas kürzer machen würde. Man sieht aber schon die 666 darin und auch der Grund dieses Bildes ist dem in der Offenbarung sehr ähnlich, nämlich Menschen, `VICARIVS FILII DEI', anzubeten. So lesen wir im Decretum Gratiani, "Glückselig, Petrus, eingesetzt als Stellvertreter des Sohnes Gottes auf Erden.": Decretum Gratiani, prima pars. dist. xcvi, Part 1, division 96, Column 472, 1555. "Stellvertreter des Sohnes Gottes auf Erden" ist die Übersetzung von `VICARIVS FILII DEI'.} Dies Werk über das kanonische Recht wurde erstmalig um 1148 verlegt und im Jahr 1555 wieder herausgegeben.; Sieh auch `Catholic Encyclopedia', Art. "Vicar of Christ"; `Ferrari's Ecclesiastical Dictionary', Art. über den "pope". - - Sonntag, der falsche Sabbat, wird am Ende eine geistliche Krise über dessen Verehrung mit sich bringen, die kein Balm heilen kann, als nur Glaube an Jesus dem Schöpfer des Himmels, der Erde und des Sabbats, so man sich bekehrt, während die Gnadentür noch offen ist.

    [3060] Der Welt dunkelster Stunde, warum sollte man so etwas in unserer baldigen Zukunft erwarten? Es ist so, da der Lebenslauf Satans seinem Ende zustrebt. Er dessen Plan es ist, das nur etwa eine halbe Milliarden der 7 Milliarden durch Dezimierung auf Erden übrig bleiben. Und so erinnern wir uns daran, das der erste Tod nicht unser großer Feind ist, aber der zweite dem wir durch die Erlösung, die Jesus zustande brachte, entkommen können. Der Böse aber, versucht immer alles nachzuahmen, was Gott plant zu tun - aber in schlechter Weise da er nur sich selbst liebt. Er, der es geschafft hat, alle Weltreligionen und Führer zu kontrolieren, so das sie nach seiner Pfeife tanzen, wird den Preis des ewigen Todes erhalten. Um seine Tänzer zu überreden, muß er ihnen wohl eine glühende Zukunft versprochen haben, mit Dienern und all dem was Sünde sich erdenken kann - und wir erinnern uns an die antiken El Amarna Briefe die auch sowas manchmal zu erwähnen scheinen. (1.M. 6:5; Jer. 25:32,33) Absolute Herrscher kehren sich nicht um die vielen die ihnen dienen, das ist die Zukunft die die NWO sich erwünscht, und die jene motiviert, die vielen Kriege, und das grosse Blutvergiessen anzufangen. Rettung kommt nur von Oben, deshalb glaubt und seit dem Herrn treu. Und wenn die Zeit der Trübsal nicht verkürzt würde, würde keine Mensch selig, Mt.4:22. Danke Herr, das sie verkürzt wird. Bitte komm bald.

    [3100] Port Arthur befindet sich auf einer Halbinsel unweit von Nord-Korea, ca. long. 121.1; lat. 38.8 north.



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