Dokumente für die Letzte Zeit
Die Erste Engelsbotschaft
Die Zweite
Die Dritte

Hauptmenu
Einleitung
Die Apokalyptische Kosmische Beschreibung
Das Ewige Evangelium
Die Erste Botschaft Gott zu Fürchten
Gottes Name
In der Gegenwart Gottes
Die Prüfung Bestehen
Das Gericht ist Gekommen
Notizen & Bibliographie
Alter & Neuer
Encyclopedia
The First

Einleitung

In diesem Artikel sprechen wir über die Offenbarung des Johannes und wie sie mit Hilfe des Alten Testaments verstanden werden kann. Diese Abhängigkeit der Offenbarung zum Alten Testament beruht natürlich auf der Tatsache, daß das Alte Testament die Bibel Jesu und seiner Jünger war. Nicht bis zu der Zeit als die Apostel ihre Evangelien und Briefe schrieben gab es ein Neues Testament.

So fiel die Aufgabe auf den jüngsten der 12 Apostel, Johannes, das letzte Buch des Neuen Testaments, "... die Offenbarung Jesus Christi ..." (Rev. 1:1) zu schreiben.

Wenn wir sein Buch studieren sollten wir daran denken, das Johannes sein Buch aufgrund von Gesichten schrieb. Er schrieb es nicht wie sein Evangelium und seine Briefe, mit Benutz von Notizen und Erinnerungen an die Ereignisse seines Wandels mit Jesus. Aus diesem Grund finden wir nur im Evangelium des Johannes Jesus als "das Lamm" beschrieben (Joh. 1:29,36) und in Offenbarung 5:6 + 28 weitere male). Wir verstehen das Buch der Offenbarung im geschichtlichen Sinn, das es Jahrhunderte überspannt, nicht Jahrzehnte oder Jahre, wie Jesus seinem beliebten Jünger zeigt, was geschehen muß, bevor er zum zweiten Mal als König aller Könige wiederkommt, um die Zeit der Sünde zu beenden. Wenn, oberflächlicherweise, die Prophezeiungen der Offenbarung etwas in die Zeit um 90 n.Chr., als Domitian Kaiser in Rom war, zu passen scheinen, gehören sie doch zur Kirchengeschichte, die bis zum Zweiten Kommen Jesu in den Wolken des Himmels, reicht.

Als Johannes sein letztes Buch schrieb war die Zerstörung des Tempels in Jerusalem und die Zerstreuung der Juden, schon 25 Jahre in der Vergangenheit. Sie waren nicht mehr die letzten Nachrichten. [Hier finden sie neuere Nachrichten.]

Die Regierung unter Domitian brachte Kaiseranbetung völlig in den Vordergrund. Diese Sachlage wurde ein besonderes Problem für die junge Christliche Kirche; besonders in Kleinasien, die Gegend, wo sich die sieben Gemeinden befanden, an denen die Briefe gerichtet waren. Kaiseranbetung kannte man schon wenigstens seit der Zeit von Alexander und natürlich davor, aus der Zeit Babylons, Ägyptens, Nimrod, usw. Nach dem die Römer den Osten eroberten, wurden ihre Generäle und Konsule oft von der Bevölkerung bis zur Anbetung göttlich verehrt. Dies beweisen die vielen Tempel zur Göttin Roma, der Personifizierung des Geistes des Römischen Reiches. Solch einen Tempel gab es auch wenigstens seit dem Jahr 195 n.Chr. in Smyrna. Nach einiger Zeit jedoch, ebbte der Romadienst und verschwand dann völlig. Es war auch nicht leicht Kaiseranbetung von patriotischen Zeremonien zu unterscheiden, obwohl der Senat offiziel einige der verstorbenen Kaiser göttlich verehrten, z.B. Gaius Gallus (37-41 n.Chr.) und Domitian (81-96 n.Chr.).

Die Christen fanden im Römischen Reich keine Rechtsunterstützung. Aber sogar solch eine Religion wurde kaum verfolgt, solange sie nicht mit dem Römischen Gesetz in Konflikt gerieten. So geschah es aber mit den Christen. Domitian versuchte eifersüchtigerweise seine Beanspruchung zur Anbetung in den Augen der Öffentlichkeit durchzusetzen, und seine Untertanen zu zwingen, ihn anzubeten. Suetonius hinterließ Wort das er ein Rundschreiben veröffentlichte, das so anfängt,

"Unser Herrscher und unser Gott will das dies getan wird ..." [100]

Wir fanden auch das der Römische Schreiber Dio [200] die Sachlage etwas erklärt:

"Und im gleichen Jahr [95 AD] erschlug Domitian, zusammen mit vielen anderen, den Konsul Flavius Clements, obwohl er ein Vetter zu ihm war und Flavia Domitilla zur Frau hatte, die auch ein Verwandter des Kaisers war. Die Anklage gegen beide war Atheismus, eine Verurteilung die gegen viele andere die sich dem Jüdischen Glauben zuwandten benutzt wurde. Einige dieser brachte man um und den anderen wurde ihr Besitz weggenommen. Domitilla verbannte man zu Pandateria."

Obwohl auf den ersten Blick dieser Paragraph eine Verfolgung der Juden anzudeuten scheint [300], haben Nachforscher vorgeschlagen, das Christen zu sein tatsächlich das Urteil gegen Flavius Clements und seine Frau gewesen war. Vom Standpunkt eines Heiden her gesehen, der Christen nicht gut kannte, würde die "Jüdische Art und Weise" eine logische Beschreibung für Sabbat haltende Christen sein, und "Atheismus" war sehr wohl der Grund der Ablehnung für die Kaiseranbetung unter den Christen."

Solche Verfolgungsgründe, wegen der Kaiseranbetung, presentieren den zeitgemäßen Hintergrund der Verbannung Johannes auf Patmos, und damit die Gelegenheit zum Schreiben der Offenbarung. Christentum befand sich im zweiten Jahrhundert. Die Meisten der Nachfolger Jesu lebten nicht mehr. Die Gemeinde Gottes befand sich in einer nie zuvor erfahrenen Zeit wütender Verfolgungen und sie brauchte eine neue Mitteilung des Herrn Jesu Christi. Wir können also einsehen, wie diese Gesichte des Johannes eine besondere Notlage beantworteten. Die leidende Kirche sah den Himmel für sie besser erklärt als zuvor und Christen weigerten sich den Erwartungen des Kaiserlichen Befehls zu beugen. Sie glaubten, das ihr auferstandener Herr vor dem Thron Gottes stand (Hebr. 9:11-28), und weit mächtiger als irdische Könige war, die Anbetung verlangten.

Die Apokalyptische Kosmische Beschreibung

Obwohl die meisten biblischen Prophezeiungen sich mehr mit nationalen und internationalen Problemen befassten, befasst sich apokalyptische Prophetie mehr mit der Universalen Bühne, und nimmt ihr Thema von dem großen Kampf zwischen Gott und Christus gegen Satan schon seit dem ersten Anfang der Sünde im Himmel.[340]

Der apokalyptische Seher beschreibt die ihm "... im Geist" (Rev. 1:10) gegebenen Gesichte in denen er sich oft wie in weit entfernten Stellen befindet, wo er Szenen erhabener Ereignisse sieht, die oft schwer in menschlicher Sprache beschrieben werden können, und in denen er mit Engeln spricht. Obwohl solche Gesichte auch in anderen Prophetischen Büchern beschrieben werden, sind sie ein besonderes Merkmal der Offenbarung des Johannes; und das so Bemerkenswerterweise, daß sie fast den gesamten Inhalt des Buches Daniels und der Offenbarung einnehmen.

Das Ewige Evangelium

"Und ich sah einen Engel fliegen mitten durch den Himmel, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf Erden wohnen, und allen Heiden und Geschlechtern und Sprachen und Völkern, und sprach mit großer Stimme: Fürchtet Gott und gebet ihm die Ehre; denn die Zeit seines Gerichtes ist gekommen! Und betet an den, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und die Wasserbrunnen." Offb. 14:6-7.

Die drei obigen, betonten Vorstellungen, das `ewige Evangelium zu verkündigen' in der ganzen Welt wird in der Offenbarung so beschrieben, das dies sich bis zum Zweiten Kommen Jesu, der "Ernte" seiner treuen Gläubigen, zutragen wird. Und tatsächlich finden wir, daß das Evangelium Johannes auch das Evangelium Jesu selber war, als er auf Erden wandelte,

"Und es wird gepredigt werden das Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zu einem Zeugnis über alle Völker, und dann wird das Ende kommen." Matth. 24:14.

Beide, Matthäus und die Offenbarung enthalten die gleichen Bestandteile,

a) das Evangelium
b) wird gepredigt
c) in der ganzen Welt

Jesus predigt zum Volk Und beide Schriftstellen enden mit dem Zweiten Kommen Jesu. Wir erkennen also, das alle Bibelschreiber wie Matthäus, Lukas und Johannes "sahen", was sie predigten.

Wir können auch das Evangelium, das in alle Welt geht, mit seinem `Gegenüber' vergleichen. [400] Um dies zu veranschaulichen lesen wir nur die Schriftstelle die wir einige Verse vor dem Vers im 14. Kapitel der Offenbarung finden. Dort steht geschrieben,

"... der wird von dem Wein des Zornes Gottes trinken, der lauter eingeschenkt ist in seines Zornes Kelch, und wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm." Offb. 14:10.

In diesem Bibeltext lesen wir, das jene, die das Tier anbeten und sein Bild, sollen auch von dem Wein des Zornes Gottes trinken.

Um diese apokalyptische Botschaft zu verstehen zerlegen wir sie in ihre Teile. Wir erhalten dann,

a) sie werden trinken
b) aus dem Kelch
c) des Zornes Gottes

In anderen Worten, der Kelch enthält `den Zorn Gottes' den die Bösen trinken müssen.

Unsere Frage ist diese, `Was hat diese komische Botschaft mit dem "... ewigen Evangelium ..." zu tun?'

Wir studieren also die Evangelien, um die Antwort dazu zu finden.

Jesus im Garten von Gethsemane Wir finden etwas darüber im Buch des Matthäus. Es ist der Bericht über die Erfahrung Jesu im Garten von Gethsemane kurz vor seiner Verhaftung, und seinem Verhör vor Kaiphas und Pilatus [510], und danach, seinem Tod am Kreuz,

"Da sprach Jesus zu ihnen: Meine Seele ist betrübt bis an den Tod; bleibet hier und wachet mit mir." Matth. 26:38.

Wir lesen hier über die innerlichsten Gefühle Jesu.

Warum war Jesus eigentlich so `betrübt bis zum Tode?'

Wir finden den Grund dazu im nächsten Vers.

"Und ging hin ein wenig, fiel nieder auf sein Angesicht und betete und sprach: Mein Vater, ist's möglich, so gehe dieser Kelch von mir; doch nicht, wie ich will, sondern wie du willst!" Matth. 26:39.

Der Bericht geht aber noch weiter,

"Zum andernmal ging er wieder hin, betete und sprach: Mein Vater, ist's nicht möglich, daß dieser Kelch von mir gehe, ich trinke ihn denn, so geschehe dein Wille! ... Und er ließ sie und ging abermals hin und betete zum drittenmal und redetet dieselben Worte." Matth. 26:42,44.

Dreimal fragte Jesus seufzend seinen Vater, ob es möglich wäre, das der Kelch an ihm vorüber ging und er ihn nicht trinken müsse. Jesus wird so geschildert, als ob er einen Abendmahlskelch in der Hand hält.

Wir sollten die Verbindung zwischen Offenbarung 14 und Matthäus 26 mit Bezug auf die Erfahrung Jesu bemerken, wie sehr ihm das Trinken aus dem Kelch Leiden verursachte.

In der Offenbarung wird uns gesagt, das die Bösen den Wein in ihrem Kelch selber trinken müssen. Das will sagen, daß sie durch diese gleiche Erfahrung selber gehen müssen und sie das kaum aushalten können, ihnen aber niemand helfen wird oder kann. Matthäus berichtet, das Jesus von diesem "Kelch" trinken musste.

Wir lesen über diesen gleichen Anlass auch im Buch zu den Hebräern. Wir verstehen ja schon, das dieser "Kelch" ein Sinnbild der Todesleiden ist. Sünde kann vor Gott nicht bestehen und ein quälendes Gewissen kann niemand ausschalten, auch nicht Jesus, obwohl er nie selber sündigte aber unsere Sünden ihn quälten.

"Und er hat in den Tagen seines Fleisches Gebet und Flehen mit starkem Geschrei und Tränen geopfert zu dem, der ihm von dem Tode konnte aushelfen; und ist auch erhört, darum daß er Gott in Ehren hatte." Hebr.5:7.
Wie standt es mit diesen `Leiden' Jesu, den Tränen und dem starken Geschrei?

Wir lasen gerade das Jesus seinen himmlischen Vater fragte, ob er wirklich alles erleiden musste. Das er aber nicht seinen Willen erfüllt sehen möchte, aber den seines Vaters.

Jesus fürchtete sich vor dem was ihm bevorstand. Er konnte seinen Weg nicht klar hindurch sehen. Erfüllte das Leben, das er gelebt hatte, die Bedingungen zur Erlösung? Oder war alles umsonst und verloren? Diese schweren Gedanken quälten ihn so sehr. Er wünschte von seinen Leiden befreit zu sein, wenn alles doch nicht erfolgreich war. Er fürchtete den zweiten, ewigen Tod zu sterben mit keiner Sicherheit, das sein Opfer von Gott angenommen war. Sein Vater konnte ihm kein Wort der Ermutigung geben. Er musste seine Leiden und quälenden Gedanken wie einen Kelch selber trinken. Sein Vater sandte ihm keine Botschaft, keine Hilfe, und kein Bedauern. Seine Verbindung mit dem Himmel war über diese Stunden wie abgeschnitten. Er stand so ganz alleine.

Die Situation wird aber noch schlechter für Jesus. Wir lesen,

"Und es kam, daß er mit dem Tode rang und betete heftiger. Es ward aber sein Schweiß wie Blutstropfen, die fielen auf die Erde." Lukas 22:44.

Entgegen dem Film `The Passion' mit Mel Gibson, der besonders die Stunden vor Jesu Kreuzestod zeigt, enthalten die Evangelien wenig über seine physikalischen Leiden aber mehr über seine inneren Gefühlsleiden. Jesus litt schon bevor er gefangen genommen wurde. Obwohl er auch physikalischerweise litt, wegen der Schläge und Dornen, ist das nicht der Hauptpunkt in den Evangelien.

Das man `Blut schwitzen' kann sogar bevor man Ihn schlug oder Ihm die Dornenkrone aufsetzte, ist bemerkenswert und weist auf eine andere Art von Leiden hin.

Viele fragen sich, `Wie kann man denn schon Blut schwitzen?' Aber nach dem biblischen Bericht im Evangelium des Arztes Lukas, soll das sich zugetragen haben.

Sind die Venen tatsächlich so mit den Schwitzdrüsen verbunden, daß dies geschehen kann?

In medizinischen Berichten ist das als `hematohidrosis' bekannt, wenn das Netz der kapillaren Blutgefäße, um die Schweißdrüsen herum, sich zuerst zusammenzieht und dann lockert, das Blut damit zwischen den Zellen ausstößt, und so eine Mischung von Blut und Schweiß herauskommt. [1000]

Dies trug sich zu bevor jemand Ihn berührte.

So fragen wir uns, `Wer gab Jesus diesen Kelch zu trinken?' Es waren ja nicht Menschen die dies direkt verursachten.

Wir lesen,

"Da sprach Jesus zu Petrus: Stecke dein Schwert in die Scheide! Soll ich den Kelch nicht trinken, den mir mein Vater gegeben hat?" Joh. 18:11.

So stellen wir fest das es Gott-Vater war, der Jesus den Kelch zu trinken gab. Die Bibel ist aber nicht, mit Bezug auf die nahe Verbindung Jesu mit seinem himmlischen Vater, schweigsam. Wir lesen,

"Und der mich gesandt hat, ist mit mir. Der Vater läßt mich nicht allein; denn ich tue allezeit, was ihm gefällt." Joh. 8:29.

Während Seiner ganzen Mission, fühlte Jesus diese nahe Verbindung zwischen Ihm und Seinem Vater.

Aber jetzt, in Gethsemane, geschah etwas erschreckendes das Er nicht abschütteln konnte, sogar als er auf dem Kreuz hing.

"Und um die neunte Stunde schrie Jesus laut und sprach: `Eli, Eli, lama asabthani?' das ist: `Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?'" Matth. 27:46; Psalm 22:1,2.

Obwohl Christus diese Messianische Prophetie in Psalm 22 kannte und deshalb wußte was er fühlen würde, konnte er nicht durch den "Vorhang" sehen.

Der Apostel Paulus benutzt ähnliche Begriffe,

"Denn wir wissen, daß alle Kreatur sehnt sich mit uns und ängstet sich doch immerdar. ... welcher auch seines eigenen Sohnes nicht hat verschont, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben; wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?" Römer 8:22,32.

Wir lesen auch das Folgende über die Erfahrung Jesu,

"Die Sünden der Menschen wog schwer auf Christus, und das Bewußtsein des Zornes Gottes gegen Sünde drückte das Leben aus Jesus." Das Leben Jesu, S. 687.

Es wird uns mitgeteilt das es der Zorn Gottes gegen die `Sünde' war, die Jesus dem Tode auslieferte, d.h. `unsere Sünden,' die Sünden von uns allen brachte das zustande. Deshalb war der Römische Soldat so überrascht, als er feststellte, das Jesus schon Tod war, und er deshalb nicht seine Knochen zerbrach, und so auch eine Prophetie erfüllte, Joh. 19:33,36; 2.Mose 12:46.

Wir lesen dann weiter,

"Der schreckliche Moment war gekommen - der Moment der die Zukunft der Welt entschied. Das Schicksal der ganzen Menschheit hing in der Waage. Christus konnte sich noch immer weigern den Kelch der schuldigen Menschheit zugemessen, zu trinken. Es war noch nicht zu spät. Er konnte noch den blutigen Schweiß von seiner Stirn wischen, und die Menschheit in ihrer Sündheit verloren gehen lassen. Er könnte gesagt haben, Laß die Übertreter die Strafe für ihre Sünden erhalten, ich werde zum Vater zurück gehen. Wird der Sohn Gottes den bitteren Kelch seiner Demütigung und Schmerzen trinken? Wird der Unschuldige die Folgen des Sündenfluches tragen, um die Schuldigen zu retten? Die Worte kamen von den zitternden, bleichen Lippen Jesu, "Mein Vater, ist's nicht möglich, daß dieser Kelch von mir gehe, ich trinke ihn denn, so geschehe dein Wille." DLJ, S. 687, 690; Matth. 26:42.

Können wir uns wirklich vorstellen, wie die Zukunft der gesamten Menschheit hier im Garten Gethsemane entschieden wurde?

"Es war das Bewußtsein der Sünde, der Zorn seines Vaters auf Ihn der Menschen Stellvertreter, was das Trinken des Kelches so bitter machte und das Herz des Sohnes Gottes brach." DLJ, S. 753.

Jesus trug jede Sünde die jemals begangen oder noch begangen wird aufs Kreuz und da vor Seinem Vater Sünde nicht bestehen kann, fühlte Jesus den Zorn Gottes für alle diese Sünden während dieser ihn quälenden Stunden.

Kein Mensch wird jemals ganz verstehen können was die Bedeutung dessen eigentlich ist. Wir sind niemals dazu berufen die Sünden der ganzen Menschheit auf unseren Schultern ans Kreuz zu tragen. Die Bösen werden genug damit zu schaffen haben für ihre eigenen Sünden am Gerichtstag büssen zu müssen, da sie Gottes Vergebung und Gnade als nichts für ihr Leben ablehnten.

Paulus schrieb dazu,

"Christus aber hat uns erlöst von dem Fluch des Gesetzes, da er ward ein Fluch für uns (denn es steht geschrieben: Verflucht ist jedermann, der am Holz hängt." Galater 3:13.

Ist das wirklich solch ein schlechtes Gesetz über das Paulus hier schreibt?

Sagt die Bibel hier nicht, das uns (jederman) das Gesetz verflucht?

Wenn das Gesetz uns verflucht, ist das dann nicht ein schlechtes Gesetz? Warum verflucht uns das Gesetz?

Na ja, weil wir es gebrochen haben. - Weil wir Sünder sind.[1080]

Sollten wir denken, wenn wir dem Gesetz gehorchen, das es uns dann auch verfluchen würde?

Sagt die Bibel nicht auch, "Das Gesetz ist ja heilig, und das Gebot ist heilig, recht und gut." Römer 7:12?

Deshalb können wir uns sicher sein, daß das Gesetz nicht schlecht ist, das wir aber schlecht sind, da wir Sünde begehen.

Das Gesetz sagt, `Du bist verflucht.' Du verdienst deinen Todeskelch trinken zu müssen, daß ist es was das Gesetz sagt.[1100]

Warum?

"Denn ... sie sind allzumal Sünder und mangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten ... Da ist nicht, der gerecht sei, auch nicht einer." Römer 3:23,10;

Das ist die Situation der Menschen ohne Jesus Christus. Die gute Botschaft jedoch ist diese, `Christus hat uns von dem Fluch des Gesetzes erlöst.' Und wie tat er es?

Er "... wurde ein Fluch für uns ...", Gal. 3:13.

Er, der nie sündigte, der niemals ein Gesetz übertreten hatte, der nicht verdiente was man ihm antat. - Er trug unsere Schuld! Er litt, da er deine und meine Sünden auf seinen unschuldigen Schultern trug und für dich und mich auf einem Römischen Kreuz auf Golgatha starb.

Für die Menschheit ist das die beste Botschaft aller Zeiten. Jesus nahm sie alle auf sich damit wir vor Gott unschuldig und frei sein können.

Amen, Hallelujah, Amen.

Die Bibel sagt es so,

"Denn er hat den, der von keiner Sünde wußte, für uns zur Sünde gemacht, auf daß wir würden in ihm die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt." 2.Korinther 5:21.

Gott Vater machte Jesus für uns ein Sünder zu sein - so daß wir als gerecht betrachtet werden können.

Welcher überführter Gesetzbrecher würde das nicht gerne in irdischer Justiz erfahren? Der Mensch kann aber nicht tun, was Jesus für uns tat.

Dies ist der Grund warum wir uns nicht darum sorgen müssen was Gott Vater von uns denkt. Wir sollten uns sorgen, was er über unseren Stellvertreter Jesus denkt.

Was bedeutet dies alles?

Wenn wir sündigen, schieben wir unsere Sündenlast auf Jesus. Satan kann dann auf uns zeigen und uns vor Jesus beschuldigen, Hiob 2:4-7.

Wenn wir dann so leichthin Spaß mit der Sünde treiben die niemand Stolz macht, Dinge die nicht sauber, recht und gut sind, wenn wir solche Dinge tun, bringen wir Trauer über Jesus und die heiligen Engel, und sie wenden sich von uns ab - bis wir wieder unsere Sinne erlangen und wir beten, `O, lieber Gott, bitte vergib mir meine Sünden und Übertretungen, denn ich habe vor Dir gesündigt ...' Und er ist gerecht und gut und vergibt uns unsere Sünden, denn er liebt den Sünder der vor ihn kommt und um Vergebung bittet. (Richter 13:13-21; 1.Chr. 21; Hesekiel 18:9; Apg. 26:18).

Wenn wir Jesus in uns haben, dann haben wir Leben -- alles.

Laßt uns dies in der Bibel lesen,

"Fürwahr, er trug unsere Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unsere Missetat willen verwundet und um unsere Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf daß wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt. Wir gingen all in der Irre wie Schafe, ein jeglicher sah auf seinen Weg; aber der Herr warf unsere Sünden auf ihn." Jesaja 53:4-6. Dies schrieb der Prophet Jesaja 700 Jahre bevor Jesu Geburt.

Im Neuen Testament lesen wir dazu, `Er wurde von Kaiphas gepeinigt, von Pilatus geschlagen' -- lesen wir das wirklich?

Nein! Jesus wurde von mir gepeinigt, von uns allen. Er wurde von mir geschlagen, und von uns allen.

Dies sind nicht die physikalischen Leiden die er erduldete, dies sind die Schmerzen der Seele des Sohnes Gottes.

Paulus schrieb,

"Denn der Tod ist der Sünde Sold; aber die Gabe Gottes ist das ewige Leben in Christo Jesu, unserem Herrn." Römer 6:23.
Paulus sagt hier, das Satan ein Arbeitgeber ist der für alle Arbeit hat. Satan sucht immerzu nach mehr Menschen, ihn, in seinem Geschäft, Sünde zu jederman zu bringen, zu helfen.

Seine Reklamezeichen sind voll lustiger Farben und zeigen die sorglose Seite des Lebens.

Er arbeitet aus seinem Büro das für einige schwer zu finden ist. Er bleibt gerne unerkannt. Er trägt viele Verkleidungen, und hat mit mehr als nur einer fragwürdigen Angelegenheit zu tun.

Wenn er seinen Lohn bezahlt sagt er uns, das er uns einen Scheck ausstellen wird. Wenn wir ihn ansehen und lesen würden, könnten wir sehen, daß `Tod' darauf steht.

Die meisten seiner `Schafe' sehen ihren Belohnungsschein aber garnicht an. Sie stecken ihn nur in ihre Tasche und denken das alles in Ordnung ist.

Der andere regelrechte Arbeitgeber ist `Herr Gerechtigkeit'. Was ist seine Bezahlung?

Er bezahlt uns mit `ewigem Leben.'

Dies ist es was der obige Bibeltext sagt. Satan bezahlt seine Arbeiter mit dem Tod, der Herr `der Gerechtigkeit, jedoch, gibt uns das Geschenk des ewigen Lebens durch unsern Herrn Jesus Christus.'

Als Jesus kam, sagte Satan zu ihm, `Ich bezahle dich mit dem Tod.' Als Jesus aber ein gerechtes Leben lebte - was für einen Lohn erhielt er dann?

Sein Lohn war der Tod!

Wie konnte das geschehen? Er arbeitete doch so vollkommen für den Herrn der Gerechtigkeit, wie konnte er dann den Tod erhalten? Er sündigte nie! -- Herr Gerechtigkeit sollte ihm keinen Lohn gegeben haben. Er sollte den Lohn des Lebens erhalten haben. Warum?

Weil er nicht seinen selber verdienten Lohn empfing, aber unseren Lohn, für den wir im Büro Satans gearbeitet hatten.

Er nahm alle Schuld auf sich selbst da er uns liebt. Jesus wurde für uns zur Sünde gemacht, so das wir als gerecht angesehen werden konnten.

Deshalb lesen wir,

Denn ...

"also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. ... Und derselbe ist die Versöhnung für unsere Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt." Joh. 3:16; 1.Joh. 2:2.

Jesus starb und zahlte den Preis für die Sünden der ganzen Welt. Er trug auch alle noch zukünftig begangenen Sünden. Es gibt keine Sünde für die Jesus nicht den Preis bezahlte.

Nun kommt aber diese große Frage auf.

"Jesus bezahlte den Sündensold für alle, nicht wahr?

Ist das nicht die gute Botschaft des ewigen Evangeliums?

Nein! Leider nicht!

Lasst uns den Text in Johannes 3 noch einmal lesen,

"also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben."

Gab Jesus den Lohn? Müssen wir empfangen was Jesus bezahlte?

Ja, aber unter einer Bedingung. Die Bedingung ist das wir an Ihn glauben müssen.

Das Geschenk Jesu, ewiges Leben, ist das ein freies Geschenk?

Wieviel kosten uns Geschenke?

Du sagst, `Sie sind frei.'

Ist das so?

Ja und Nein.

Geschenke sind frei für den der sie erhält, sie kosten aber jenem etwas der sie weggibt.

Wieviel musste die Menschheit für das Kommen Jesu bezahlen?

Nichts. Jesus wurde der Welt gegeben.

Er wird immer seine Narben tragen. Jesus wurde ein Mitglied der menschlichen Familie.

Nur Er alleine kann fühlen so wie wir.

Gott ist uns heute näher als jemals zuvor. Es ist aber schon wahr, wäre er nicht in menschlicher Gestalt geboren, würde Er nur Gott sein. Er ist aber jetzt nicht nur Gott, Er ist einer von uns.

Wir lesen in der Bibel, "... Darum schämte er sich auch nicht, sie Brüder zu heißen." Hebr. 2:11, wo "Brüder" ein allgemeines Wort ist, und Männer und Frauen mit einbezieht. Er wurde Mitglied unserer Familie, so daß wir Mitglied Seiner Familie werden können.

Jesus bezahlte einen sehr hohen Preis für unsere Erlösung. Er trank den Kelch den wir selber trinken sollten. Er schwitzte Blut das wir schwitzen sollten. Er rief aus, `Warum hast du mich verlassen.' Dies sollte unser Ausruf wegen unserer Sünden sein. All dies gab Jesus uns als Geschenk.

Dies ist aber jetzt die Frage, `Wenn dir jemand ein Geschenk gibt, habe ich das Recht es anzunehmen oder abzulehnen?'

Natürlich, wir sind frei es nicht anzunehmen.

Wir sind dann wie das undankbare Kind, wenn es ein Geschenk von seinen Eltern ablehnt.

Wie steht es also? Werden alle gerettet werden?

Nein! Nicht jeder wird das freie Geschenk annehmen. Obwohl Jesus schon den Preis für das Geschenk bezahlte, es also schon erkauft ist, plant nicht jeder sich über dieses Geschenk, als sein eigenes, zu erfreuen.

Deshalb werden nur jene die es annehmen den Wert des Geschenkes einsehen,

Deshalb lesen wir,

"Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben." Joh. 3:16.

Wie zeigen wir das wir Jesus wirklich lieben?

Wenn wir angenommen werden, findet dann eine rechtmäßige Zeremonie statt? Welche ist das?

"Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur. Wer da glaubet und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubet, der wird verdammt werden." Markus 16:15,16.

Wenn wir Teil der Familie Gottes werden, müssen wir uns als öffentliches Glaubensbekenntnis und Zeugnis taufen lassen. Die Taufe ist die offizielle Annahme, die offizielle "Heiratszeremonie", die uns in Seine Familie bringt.

Als Jesus den Kelch des Zornes Gottes trank, erschöpfte Er den Zorn Gottes, damit wir ihn nicht selber trinken müssen.

Die Bibel berichtet jedoch, das es eine Gruppe von Menschen in der Welt gibt, die den Kelch des Zornes Gottes selber trinken werden. Warum müssen sie diesen Zorneskelch Gottes selber trinken?

Weil sie Jesus nicht annahmen der den Kelch des Zornes Gottes an ihrer Stelle getrunken hatte. Sie entschieden sich gegen ihn. Sie glaubten denen die Gott bezweifelten und sagten, `Ach, sowas gibt es doch gar nicht. Sowas wird niemals geschehen. Es gibt keinen Gott.'

Sie kehrten sich nicht um das Evangelium und um die freie Einladung zur Hochzeit des Lammes. Sie planten nicht zugegen zu sein. Sie glaubten lieber den Lügen Satans. Sie schenkten den Worten der Prediger, die ihnen diese Botschaft brachten, keinen Glauben. Sie glaubten den Weisheiten der Menschen mehr als dem Wort Gottes.

So entschieden sie sich dagegen, das freie Geschenk Jesu - Sein Geschenk für uns alle - anzunehmen. Sie empören sich gegen die stille Stimme ihres Gewissens bis es ihren Sinn nicht mehr ändern kann.

Es ist deshalb wahr, das jene, die sich so entscheiden, den Kelch des Zornes Gottes selber trinken müssen, Offenbarung 20:7-9.

Jesus öffnete ihnen die Tür zur Erlösung. Er ladet auch uns ein seine Kinder zu werden.

Ihn,

"welcher unsre Sünden selbst hinaufgetragen hat an seinem Leibe auf das Holz, auf daß wir, der Sünde abgestorben, der Gerechtigkeit leben; durch welches Wunden ihr seid heil geworden. Denn ihr waret wie die irrenden Schafe; aber ihr seid nun bekehrt zu dem Hirten und Bischof eurer Seelen." 1.Petrus 2:24,25.

Was Petrus hier beschreibt ist das wirkliche, ewige Evangelium.



Die Erste Engelsbotschaft Gott zu Fürchten

Wie wir nun die Erste Engelsbotschaft und das ewige Evangelium studiert haben, sollten wir verstehen, das diese Botschaft Gottes Volk aufruft, etwas zu tun, nach dem sie das ewige Evangelium gehört und angenommen haben. Was es ist, das alle die nun zum Volk Gottes gehören tun müssen, studieren wir jetzt.

Die Erste Engelsbotschaft lautet folgendermassen - Bitte bemerken sie, das diese Botschaft drei Befehlsformen enthält:

"... Fürchtet Gott und gebet ihm die Ehre; denn die Zeit seines Gerichts ist gekommen! Und betet an den, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und die Wasserbrunnen." Offenbarung 14:7.

Studenten der Bibel wissen das die Offenbarung Jesu Christi, die er Johannes gab, ungefähr eintausend Anspielungen auf das Alte Testament enthält. Dieses Alte Testament war die Bibel Jesu und der Apostel, einschließlich die des Johannes der, von der Führung des Heiligen Geistes abhängig, das Buch der Offenbarung schrieb. Im Alten Testament finden wir dann auch die Erklärung was es bedeutet `Gott zu fürchten.'

Hier folgt die erste Schriftstelle,

"Der Weisheit Anfang ist die Furcht des Herrn, und die Erkenntnis des Heiligen ist Verstand." Sprüche 9:10 (ZB).

Was dieser Bibeltext sagen will ist dies; wenn wir nicht `die Furcht des Herrn' in uns haben, verstehen wir nicht einmal was es bedeutet Weisheit zu haben. Gott sagt hier durch einen seiner altestamentlichen Evangelisten, Erste Dinge kommen zuerst - zuerst müssen wir eine sichere Grundlage, einen festen Ankerpunkt für Weisheit haben.

Der nächste Bibeltext fährt in diesem Sinn fort,

"Besser wenig mit Gottesfurcht als grosse Schätze mit Unruhe." Sprüche 15:16.

In anderen Worten, den Herrn zu fürchten, ihn zu verehren, ist mehr wert als alle Schätze auf der ganzen Welt. Die Furcht (Ehrerbietung) des Herrn ist der Anfang der Weisheit, wenn wir diese nicht haben oder besitzen, haben wir überhaupt nichts. Wir sind arm.

Natürlich wollen einige wissen, `Warum sollte ich Gott in meinem Leben fürchten? Sollen wir Ihn nicht lieben?'

Schon gut, die Bibel gibt uns klare Gründe, die diese Frage beantworten,

"Herr, stehe auf (d.h. bring Furcht in sie), daß die Menschen nicht Oberhand haben; laß alle Heiden vor dir gerichtet werden (laß die Nationen einsehen, das sie nur Menschen sind). ... Er handelt nicht mit uns nach unseren Sünden (Er kennt unsere Schwachheit) und vergilt uns nicht nach unsrer Missetat (Er weiß das wir Staub sind)." Psalm 9:20; 103:10.

Der Psalmist sagt, der Grund warum Gott die `Furcht des Herrn' in uns legt, ist dieser: Da wir nur hochmütige aber doch sterbliche Menschen sind, sind wir "Staub." Der Schöpfergott machte uns aus dem Klee der Erde und wenn wir sterben, verwesen wir wieder zu Staub. Nicht mal Stein oder Sand, nur Staub, von dem wir herkamen.

Wenn wir uns nicht immer wieder an dies erinnern, sagt Er, haben wir nicht einmal den Ursprung der Weisheit.

Jesaja drückte es auf diese Weise aus,

"Weh dem, der mit seinem Schöpfer hadert, eine Scherbe wie andere irdene Scherben. Spricht auch der Ton zu seinem Töpfer: `Was machst du?" Jesaja 45:9.

Wir sollten jetzt verstehen, das "die Furcht des Herrn" nichts mit Angst oder Zittern vor Ihm zu tun hat.

Diese Tatsache kommt besonders in den folgenden Bibeltexten heraus,

"Ein jeglicher fürchte seine Mutter und seinen Vater. Haltet meine Feiertage; denn ich bin der Herr, euer Gott." 3. Mose 19:3.

Genauso wie wir unsere irdischen Eltern `fürchten', also lieb haben, so sollen wir auch, und noch viel mehr, den Herr Gott mit Ehrfurcht ansehen und lieb haben.

Die Bibel sagt also nicht, das wir vor unseren Eltern in erschrockener Furcht stehen. Wir sollen unsere Eltern aber in Ehren halten und lieben. Sünde mag jedoch einige Familien zerschüttert haben und unter ihnen kann kein natürliches Verhältnis bestehen, wenn sie sich nicht bekehren. - Aus dem gleichen Grund verursacht die `Furcht des Herrn' in uns nicht, das wir uns kaum vor Angst bewegen können. Nein, wir lernen Gott zu lieben.

Wir stellen dann auch bald fest, das jene, die den `Herrn fürchten' ihm sehr Nahe stehen.

Gott zu fürchten will also sagen, das wir Gott nahe stehen können.

Hier ist eine kurze Zusammenfassung von dem was wir lernten,

  • wir haben tiefe Ehrfurcht
  • wir verbeugen uns vor Ihm
  • wir bestaunen Ihn aus der Nähe
  • wir anerkennen den Unterschied zwischen Schöpfer und Kreatur
  • Diese Erkenntnisse sagen auch, wenn wir in ein Haus Gottes kommen, wie einfach es auch sein mag, sollten wir solch eine innere Haltung in uns haben.

    Eine ehrfürchtige Haltung, ohne Unruhe, trägt viel zu einem gesegneten Gottesdienst bei.

    Was sagt die Bibel darüber?

    "Denn ihr sollt dem Herrn, eurem Gott, folgen und ihn fürchten und seine Gebote halten und seiner Stimme gehorchen und ihm dienen und ihm anhangen." 5. Mose 3:4.

    In diesem Text finden wir einige gleichwertige Ausdrücke die erklären, was es heißt, den Herrn zu fürchten. Versuchen sie sich diese Parallelen einzuprägen denn sie sprechen darüber, wie wir, als Gottes Volk auf Erden, Gott sehr nahe sein können. Sie lehren, das Gott unser liebender Vater ist, ein Helfer in der Not, unser Erlöser von Sünde, unser Stellvertreter, und unser Lehrer.

    Der Name Gottes

    Es gibt aber noch etwas anderes das mit der `Furcht des Herrn' zu tun hat, und das ist die Tatsache, das Sein Name von höchster Heiligkeit ist,

    "Er sendet eine Erlösung seinem Volk; er verheißt, daß sein Bund ewiglich bleiben soll. Heilig und hehr ist sein Name." Psalm 111:9.

    Mit anderen Worten, Gott ist einer den wir verehren denn er ist doch so überaus wunderbar und großartig. Dies ist auch der Grund, warum unter uns Siebenten Tags Adventisten niemand , `yare,' `Seine Ehrwürdigkeit' genannt wird. Dies Hebräische Wort steht nur hier dies eine Mal in der Bibel, denn es gibt nur einen, der Wert ist, so genannt zu werden. Sie möchten über die Schlußfolgerungen dieser Sachlage nachdenken wollen.

    Wir sollen nur Gott mit solchen erhabenen Ausdrücken verehren. Niemals einen sterblichen Menschen. Wir müssen den Namen, die charakteristischen Bezeichnungen, und die Titel Gottes sehr von menschlichen Dingen absondern und in Ehren halten.

    Bemerken sie bitte wie wichtig der Name des Herrn im folgenden Text ist,

    "Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen mißbraucht." 2. Mose 20:7.

    Man mag denken, dies sollte eine große Gruppe von solchen, die ein geistliches Gewand tragen, dazu bringen ihre Anreden und Titel zu ändern. Natürlich sollte solch eine Reaktion dazu stattfinden. Warum geschah es aber nach so vielen Jahren noch nicht? Weil ihre Schafe, ihre Kirchenmitglieder, und die Geistlichen selber, die Bibel nicht zu Hause studieren und deshalb die `Furcht des Herrn' nicht in sich haben. Sie benutzen den Namen Gottes unnötigerweise und zeigen ihren Stolz wenn jemand sie `Vater' oder so etwas ähnliches nennt. Sie existieren also weit vom Schöpfergott entfernt. Es gibt keine Nähe zu Gott unter ihnen, nur weite Entfernung, wie fromm sie immer auch zu erscheinen lieben.

    Der zu verehrende Gott des Himmels und der Erde ist Jesus, dessen Name bedeutet, `er erlöst uns.' Sein Name ist Emmanuel, was heißt, `Gott mit uns.'

    Die Bibel lehrt das Namen Bedeutung mit sich tragen und wir sollten niemals annehmen das wir solche Namen für irgendeinen unter uns mißbrauchen können. Eltern, gebt also acht, wie ihr eure Kinder nennt. Wir sollten die Heiligkeit Gottes in diesen Dingen nie vergessen und gut verstehen.

    Deshalb lesen wir auch im `Vater Unser',

    "... Dein Name werde geheiligt." Matth. 6:9.

    Jesus sagt also, `Geheiligt sei Dein Name.' `Möge Dein Name heilig gehalten werden.'

    Wir verstehen also, das jene die `Gott fürchten,' diese respektieren auch den Charakter Gottes. Sie halten Seinen Namen in höchster Ehre.

    In der Bibel finden wir Beispiele wie jene reagierten, die Gott von Angesicht zu Angesicht trafen. Ihre Erfahrung zeigt uns wie wir Gott anbeten sollten.

    Laßt uns bitte solch eine Stelle lesen,

    "Bringet her dem Herrn die Ehre seines Namens; bringet Geschenke und kommt vor ihn und betet den Herrn an in heiligem Schmuck! Es fürchte ihn alle Welt; er hat den Erdboden bereitet, daß er nicht bewegt wird." 1.Chroniker 16:29,30.

    Wir erinnern uns daran das wir diese gleichen (unterstrichenen) Ausdrücke auch in Offenbarung 14:7 vorfanden. Das zeigt wiederum, wie abhängig Johannes von seiner Bibel, unserem heutigen Alten Testament war als er die Offenbarung schrieb. Mit diesen Beobachtungen können wir verstehen welche Schriftstellen Johannes liebte und wir können damit zeigen, wie der Heilige Geist über den Inhalt der Heiligen Schrift während all dieser Jahrtausende wachte.

    In der Gegenwart Gottes

    Der folgende Text weist auf eine richtige Andachtshaltung im Gottesdienst hin,

    "Auch sahen alle Kinder Israel das Feuer herabfallen und die Herrlichkeit des Herrn über dem Hause, und fielen auf ihre Kniee mit dem Antlitz zur Erde aufs Pflaster und beteten an und dankten dem Herrn, daß er gütig ist und seine Barmherzigkeit ewiglich währet." 2.Chroniker 7:3.

    Wie reagierte Israel als sie sahen wie Gott seine Gegenwart so offensichtlich zeigte? Die Bibel sagt, das sie sich vor ihm mit ihrer Stirn zum Grund beugten.

    Wissen sie warum sie das taten? Warum sie sich in biblischen Zeiten so tief vor Gott verbeugten?

    Israel tat es da sie `Demut' hatten. Das Wort kommt von dem Lateinischen `humus.' `Humus' ist schwarz-braune, weiche Erde. Sie ist fruchtbare Erde die Gärtner gerne in ihrem Garten haben.

    Was ist `Demut?'

    Demut bedeutet uns vor Gott auf dem Boden der Erde zu beugen. Wir anerkennen damit das wir nur Staub sind. Und das ist der Grund warum Israel sich so vor Gott verbeugte. Sie anerkannten ihre `Staubliche Natur' vor dem Herrn.

    Wie viele unter uns sind dazu bereit sich so vor Gott zu verbeugen? Wir sollten es aber schnell lernen. Vergesst eure glatten Anzüge, eure gepuzten Schuhe, euer weißes Hemd, eure Socken und Strümpfe, und seid willig Gott mit ganzem Herzen so zu verehren. - Wisst ihr denn nicht das einige in der Welt so etwas immerdar tun? Und sie verehren nicht einmal den wahren Gott. Ihnen wurde das von jung auf beigebracht. Was für ein Benehmen lehren wir unseren Kindern im Haus Gottes? Wisst ihr was es bedeutet im Himmel zu sein?

    `Na ja,' sagen manche so leicht hin, `Das war damals so. Es hilft aber nichts diese zeremonialen Verbeugungen zu pflegen, und doch nicht den wahren Gott der Bibel anzubeten.'

    Ja, das mag schon so sein, sollten wir aber nicht sorgfältiger damit sein und beides tun?

    "Er sprach: Tritt nicht herzu, zieh deine Schuhe aus von deinen Füßen; denn der Ort, darauf du stehst, ist ein heilig Land! Und sprach weiter: Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Und Mose verhüllte sein Angesicht; denn er fürchtete sich, Gott anzuschauen." 2. Mose 3:5,6.

    In Islamischen Ländern ist das Ausziehen von Schuhen eine alte Gewohnheit. Sie tragen Schuhe mit denen es auch leichter ist. In vielen Kirchen unseres Landes hört man stattdessen das Schwatzen vieler Stimmen und sieht nur sehr selten Zeichen solch demütiger Haltung. Es scheint, das es auf diesem Gebiet, so kurz bevor Jesus wieder kommt, noch viel zu lernen gibt. Ihr Prediger, kennt ihr eure Aufgabe? Viele tun so als ob der Raum des Gottesdienstes wie ein Wohnzimmer oder sogar eine Küche ist.

    Israelitische Eltern sollten über Gott sprechen und sein Gesetz, wenn sie mit ihren Kindern zum Heiligtum, also zum Versammlungsraum, zur Schule oder zum Kaufladen gingen. Auf diese Weise wuchsen sie in einem Milieu der Kenntnis des Wortes Gottes auf und wie man Gott verehrt und liebt. Ist es für uns zu spät so etwas nachzuahmen? Es scheint wir sollten das tun bevor der Herr wiederkommt.

    Denkt über das folgende Beispiel nach wie wir vor Gott kommen sollten,

    "Da das Simon Petrus sah, fiel er Jesu zu den Knieen und sprach: Herr, gehe von mir hinaus! ich bin ein sündiger Mensch." Lukas 5:8.

    Die Fische befanden sich alle auf der rechten Seite des Bootes, wo Jesus war. Kein Jesus, keine Fische. Jesus wirkt wie ein Magnet für Fische.

    Sobald Petrus aber bemerkte was für ein großes Wunder hier geschah, das er sich in der Gegenwart Gottes befand, sah er seine Sündhaftigkeit mit großer Klarheit und wußte, das er nichts hatte ihn zu empfehlen und so sprach er ein unfreiwilliges Bekenntnis aus. Er hatte die gleiche Erfahrung wie auch Daniel, als der Prophet wie leblos hinfiel, als ihm der Engel des Herrn erschien, Dan. 10:8.

    Jesaja hatte eine ähnliche Erfahrung während eines Gesichtes. Er befindet sich im Tempel des Herrn und alles bebt und füllt ab mit dem Rauch vom Inzenz der Gebete und die Seraphimengel sind anwesend - wie reagiert Jesaja dazu,

    "Da sprach ich: Weh mir, ich vergehe! denn ich bin unreiner Lippen und wohne unter einem Volk von unreinen Lippen; denn ich habe den König, den Herrn Zebaoth, gesehen mit meinen eigenen Augen." Jesaja 6:5?

    Dieser Art sind die Gefühle die wir haben sollten wenn wir uns in der `Gegenwart' Gottes befinden (zum Beispiel in einem Sabbat Gottesdienst). Wir sollten nicht lange draußen verweilen, um dies oder jenes Program zu vermeiden. Wir sind Teil der Gemeinde, und sollten uns am ganzen Gottesdienst beteiligen.[1700] Wenn du dann Sachen findest, die nicht richtig erscheinen, sprich zu jemanden, vermeide aber nicht leichthin den Gottesdienst. Gott ermahnt sein Volk an den Versammlungen teilzunehmen die uns darin erziehen mehr selbstlos zu leben und damit für das zweite Kommen Jesus bereit zu sein.

    Die Bibel lehrt uns auch, das jene die den Herrn fürchten voller Freude sind.

    Wie viele unter uns befanden sich jemals in Furcht und waren doch zu gleicher Zeit voller Freude?

    Zuerst mag uns solch eine Darstellung erscheinen, das sie sich widerspricht. Ist das so?

    Hier ist die Erklärung,

    "Dienet dem Herrn mit Furcht und freuet auch mit Zittern." Psalm 2:11.

    Der Psalmist sagt, `wir können den Herrn fürchten und uns zur gleichen Zeit erfreuen ... wenn auch mit zittern.

    Aber die meisten Bibelverse die von der Gottesfurcht sprechen, meinen damit, das wir Ihm gehorchen.

    Jesus sagt, `Diese Leute, sie dienen mir mit ihren Lippen,'

    "Dies Volk naht sich zu mir mit seinem Munde und ehrt mich mit seinen Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir." Matthew 15:8.

    Und tatsächlich sind dies auch die Worte die wir in Jesaja 29:13, vorfinden und die Jesus hier benutzte.

    Vergleicht aber die folgende Schriftstelle,

    "Nun Israel, was fordert der Herr, dein Gott, von dir, denn daß du in allen seinen Wegen wandelst und liebest ihn und dienest dem Herrn, deinem Gott, von ganzem Herzen, und von ganzer Seele, daß du die Gebote des Herrn haltest und seine Rechte, die ich dir heute gebiete, auf daß dir's wohl gehe? " 5.Mose 10:12,13.

    Hier ist eine Zusammenfassung was Gott von uns erwartet. Es gibt keine Zeitspanne in der ganzen Kirchengeschichte die eine Ausnahme war. Sie sind ewige Grundsätze. Wenn Gott etwas in Genesis oder Exodus gebietet, ist das noch gut in der Offenbarung.

    Frage: Welchen Grund hatte Israel Gott zu fürchten und Ihm Gehorsam zu sein? Wie fangen die Zehn Gebote an?

    Fangen sie mit, `Du sollst nicht,' an?

    Ja?

    ......

    Nein!

    In ihrer Verzweiflung, während ihrer Sklaverei in Ägypten, alles was Israel tat um erlöst zu werden, war, das sie zu Gott um Erlösung schrien.

    Das kostete ihnen nichts. Gott erhörte ihre Flehen und befreite sie aus ihrer Knechtschaft.

    Deshalb lesen wir,

    "Und Gott redete alle diese Wort: Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus dem Diensthause, geführt habe." Exodus 20:1,2.

    Aus welchem Grund hielt Israel die Zehn Gebote?

    Weil sie Gott fürchteten, sich Ihm eng anschmiegten, Ihn lieb hatten, Ihm gehorchten, Ihm dienten und Ihn anbeteten.

    Ihr Grund Gottes Gesetz zu halten war, das Gott sie aus ihrer Sklaverei, einem immer schlimmer werdendem Leben, befreite. Es war ein Leben ohne Freiheit, ohne Freizügigkeiten, ohne Rechte und ohne ein sichtbares Ende.

    Gott erhörte ihr schmerzvolles Jammern, ihre Wehklagen, 2.Mose 2:24, und Er erinnerte sich an seinen Bund mit Abraham und befreite sie von solch einer hoffnungslosen, leibeigenen Situation, so das sie wieder lernen könnten zu Lieben, frische Luft frei einzuatmen, ein gutes zu Hause zu haben und Gottesdienste zu pflegen.

    Warum halten wir die Zehn Gebote? Was ist unser Grund?

    Der Grund sollte unsere Liebe zu Gott sein. Gott befreit uns von der Knechtschaft der Sünde. Wenn ein Übeltäter in Fesseln weggeführt wird, ist das ein Bild für uns, was Sünde mit sich bringt.

    Jesus sagte, "Liebet ihr mich, so haltet meine Gebote!" Johannes 14:15.

    In diesem Zusammenhang, können wir hier einen Gedanken finden der mehr umstritten ist? Wir suchen nach Bibeltexten die mit der Furcht des Herrn zu tun haben aber auch Gehorsam zum Herrn verlangen.

    "Der Herr sprach zum Satan: Hast du nicht achtgehabt auf meinen Knecht Hiob? Denn es ist seinesgleichen nicht im Lande, schlecht und recht, gottesfürchtig und meidet das Böse.
    Der Satan antwortete dem Herrn und sprach: Meinst du, daß Hiob umsonst Gott fürchtet?"

    Hiob 1:8,9.

    Was bedeutete es für Hiob Gott zu fürchten?

    Vers 8, `Er ist schlecht und recht, er ist ein guter, aufrichtiger Mann der das Böse vermeidet.'

    Das ist alles. Das ist die Antwort. Es ist Gottes Antwort zur Frage, was es bedeutet den Herrn zu fürchten.

    Hiob schreckte vom Bösen zurück und wies es bestimmterweise fort. Damit fand er das Wohlgefallen Gottes. Und schenkte ihm Vertrauen, wie der Rest seines Buches es zeigt.

    Wir verstehen deshalb, das den `Herrn zu fürchten' mit Gehorsam zum Herrn zu tun hat. Später sagte Hiob:

    "Siehe, die Furcht des Herrn, das ist Weisheit; und meiden das Böse, das ist Verstand." Hiob 28:28.
    Er will damit in diesen parallelen Gedanken sagen, `Gottesfurcht ist Weisheit' bedeutet das Gleiche als zu sagen, `Vermeide das Böse ist Verstand.'

    Was ist also `Gottesfurcht?'

    Es bedeutet das wir uns von bösen Dingen ganz und gar abwenden.

    Hat `Gottesfurcht' etwas mit unserem moralischen Benehmen zu tun?

    Sicherlich hat es damit zu tun!

    Ist es wahr, das Gehorsam die von Gott beliebteste Anbetungshaltung darstellt?

    Es gibt so etwas garnicht wie Gott zu fürchten, Ihn anzubeten, Ihm zu dienen, und das, ohne Ihm Gehorsam zu sein.

    Gottesfurcht beschränkt sich nicht nur auf die Zeit, die wir in Gottesdiensten verbringen, sie ist viel weitreichender. Sie hat damit zu tun, wie wir während der ganzen Woche leben. Unsere Lebensweise, unsere Gewohnheiten müssen auf gehorsamer `Gottesfurcht' begründet sein.

    Wir wenden uns vom Bösen ab. Wir ziehen uns davon zurück und kehren ihm unseren Rücken zu. Wir wünschen rein vom Bösen zu sein. Wir glauben, daß wir die letzte Generation vor dem Zweiten Kommen Jesu sind und leben so.

    Die Prüfung bestehen

    Dies ist die gleiche Botschaft die wir auch von 1.Mose 22 her kennen,

    "Er sprach: Lege deine Hand nicht an den Knaben und tu ihm nichts; denn nun weiß ich, daß du Gott fürchtest und hast deines einzigen Sohnes nicht verschont um meinetwillen." 1.Moses 22:12.

    Trotz solch einer komischen Forderung Gottes, Abraham, weil er sich sicher war wer mit ihm sprach, machte sich sofort auf, um Gehorsam die Tat auszuführen.

    Würden wir das heute auch sogleich tun? Würden wir uns erst psychologisch untersuchen lassen?

    Heute würde man schlechter Kinderbehandlung beschuldigt werden.

    Laßt uns einmal eine andere Ansicht dieser göttlichen Bitte untersuchen, - z.b., `Seid bitte bessere Glaubenszeugen?'

    Würden wir wissen wie wir das ausführen könnten?

    Oder versucht einmal diese Aufforderung,

    Ich will, daß ihr meinen Sabbat heilig haltet.

    Hmmm, ... Stille. Erschreckende Stille.

    Dann der Verdacht, `Nein, Gott würde mich nicht Fragen solch ein Jüdisches Ding zu tun!

    Warum nicht? Ist Gott ein Jude? Lebst du noch in den Zeiten des Römischen Judenhasses? Oder wiederholst du nur die giftigen Worte eines falsch unterrichteten Pastors? Denn wir wissen, das sie Gottes Sabbat hassen. Genauso wie die Römer ihn hassten.

    Wir sollten den Sabbat des Herrn nicht hassen! Des Herrn Sabbattag ist nicht der Sabbat der Pharisäer, wie diese ihn lehrten.

    Wir sollten nicht hassen, denn kein Hasser wird in den Himmel gelangen, Lukas 16:13; 2.Mose 20:5.

    Gott ermahnt alle Christen gerade das zu tun, in der ganzen Bibel.

    Nein! Ich kann das nicht tun - den Sabbat halten. Nein. Bitte frag mich etwas anderes.

    Was ist Gottes Antwort?

    Wenn du es nicht tust ...

    "... Haltet meine Gebote ... Haltet meine Ruhetage ..." 2.Mose 20:6; 3.Mose 19:3 (ZB). Wir bemerken auch wie das Zitat aus den Zehn Geboten, und die aus dem Neuen Testament inhaltsweise gleich lauten, "... haltet meine Gebote ... haltet mein Wort ..." Johannes 14:15,23.

    Oder sollen wir Jesus fragen, `Welche Worte meinst du?'

    Wie könnten wir so etwas fragen?

    Sollte jemand nicht wissen, was die Worte sind, die Jesus in den Zehn Geboten einverleibte, in Seinem ewigen Gesetz?

    Abraham und viele andere Glaubenshelden bestanden die Prüfung. Wir lesen,

    "Lege deine Hand nicht an den Knaben und tu ihm nichts; denn nun weiß ich, daß du Gott fürchtest und hast deines einzigen Sohnes nicht verschont um meinetwillen." 1.Moses 22:12.

    Wir müssen verstehen, das es keinen Sonntagshalter gibt der vorgeben kann, das er Gott wirklich gehorsam ist. Nein, auch nicht einer.

    Wenn die Bibel sagt, das Abraham Gott gehorsam war, heißt das, daß er alle zehn Seiner Gebote hielt, und Abraham war kein Jude.

    Darum lesen wir,

    "Wer den Herrn fürchtet, der wandelt auf rechter Bahn; wer ihn aber verachtet, der geht auf Abwegen." Sprüche 14:2.

    Hast du jemals diese Worte `wer den Herrn nicht fürchtet' gegen die Angewandt, die den Sabbat zu halten lehren? Gehorchst du lieber deinem Pastor oder Lehrer als dem Wort Gottes?

    Wir sollten verstehen das wir Gott nicht überlisten können. Der Gott der sogar die heimlichsten schlechten Gedanken in unserem Herzen sieht. Dieser Gott weiß, das viele sich nicht um diese Frage kehren - so hört Er auf sie zu ermahnen und überläßt sie ihren eigenen Wegen - ihrer eigenen Religion. Religionen die nicht den allmächtigen Schöpfergott anbeten, der den Sabbat schuf, aber den schlauen, doch bösen Gott dieser Welt. Dem Bösen, dessen Bosheit vor dem Kommen Jesu offenbar werden wird.

    So lange wie du eine Bibel im Haus hast, gibt es keine Entschuldigung Gottes heiligen Sabbattag nicht zu halten. Denn wir alle sollten verstehen, das es dieser Tage ist, der vor dem Ende aller Zeit Gottes Prüftag sein wird, um festzustellen, wer Ihm wirklich dient und gehorsam ist, Offenbarung 14.

    Wenn du wirklich `Gottesfürchtig' bist wirst du Gott in allen Dingen die er verlangt Gehorsam sein. Wenn nicht, betest du einen anderen Gott an. Einen Gott der auch Wunder vollbringen kann und viele großartige Taten, aber das vierte Gebot verfälscht und verneint.

    Solche befinden sich in der Falle in der sich Abraham befand. Abraham ging nach Gerar und dachte, `... vielleicht gibt es keine Gottesfurcht in diesem Ort.' So scheinen auch einige Sonntagshalter zu denken. Sie nehmen an, das sie jene sind die dem wahren Gott dienen, genauso wie Abraham es auch dachte. Bevor die Geschichte aber zu Ende ist, finden wir, das Abrahams Lüge gegen ihn benutzt wurde. Die Moral dieser Geschichte ist diese, das der König von Gerar gerechter war als Abraham. [Sieh 1.Mose 20]

    Der Apostel Paulus kommentiert folgendermassen,

    "Da ist nicht, der verständig sei; da ist nicht, der nach Gott frage.
    Sie sind alle abgewichen und allesamt untüchtig geworden. Da ist nicht der Gutes tue, auch nicht einer.
    Ihr Schlund ist ein offenes Grab; mit ihren Zungen handeln sie trüglich. Otterngift ist unter ihren Lippen;
    ihr Mund ist voll Fluchens und Bitterkeit.
    Ihre Füße sind eilend, Blut zu vergießen;
    auf ihren Wegen ist eitel Schaden und Herzeleid,
    und den Weg des Friedens wissen sie nicht.
    Es ist keine Furcht Gottes vor ihren Augen."
    Römer 3:11-18.

    Ja wirklich, wir haben hier eine sehr traurige Beschreibung der Menschheit.

    Warum begehen Menschen diese Liste von bösen Taten?

    Ist der Grund, das sie die Furcht Gottes nicht vor ihren Augen haben?

    Es klingt als ob sie nicht wirklich glauben das es einen Gott gibt, denn sie verachten Ihn jede Woche und begehen offene Sünde.

    Es ist deshalb nicht leicht irgendwo in der Welt Menschen zu finden, die Gott wirklich lieben und dienen, Ihm gehorchen, und alle Seine Gebote halten, und in Ehrfurcht vor Ihm stehen, und wahre Zeugen Seines Königreiches sind.

    Wir stellten ja fest, das alle diese Ideen mit den Worten, "Fürchtet Gott" zu tun haben.

    Viele scheinen sich einfach nicht zu fragen, `Ist es wirklich leicht für Menschen Gott zu gehorchen, für das was er für uns getan hat?'

    Lasen wir nicht das Jesus den Preis der Sünde bezahlt hatte - für uns alle - schon vor so langer Zeit?

    Das Jesus unseren verdienten Fluch auf sich nahm, das er die Strafe trug, den Kelch des Zorns Gottes trank damit wir dies nicht selber tun mussten?

    Und trotzdem, sieht man so wenig Freude, Dankbarkeit, Bewußtsein, Verständnis, Glaube - zu diesem Thema. Sind die Sporttabellen wirklich so wichtig?

    Sind solche es wert unser ewiges Leben zu verlieren weil wir keine Zeit für Gott haben, sein Wort deshalb nicht verstehen, und Menschen allerlei Irrlehren folgen?

    Wenige aber stellen die Frage, `O, Jesus, du tatst so viel für mich, was kann ich für Dich tun?'

    Doch die Antwort kommt zurück, `Wenn du mich liebst für das was ich für dich tat, "halte meine Gebote."

    "Fürchte Gott."
    Das ist aber doch so wunderbar.

    Wir können niemanden sagen Gott zu fürchten und Ihm Ehre zu erweisen bis sie das ewige Evangelium angenommen haben. Das Evangelium ist die Kraft die Menschen dazu bringt genau das zu tun, `Gott zu fürchten,' Ihn zu Ehren und anzubeten. Niemand kann dem Befehl zu `fürchten' folgen, Ihn verehren und dienen, bis er das ewige Evangelium angenommen hat.

    Die Bibel sagt uns, das Gott am Ende ein Volk, Menschen, bereit haben wird, die `Ihn fürchten', `Ihn verehren' und ihm 'Huld' bringen.

    Im Buch an die Hebräer lesen wir,

    "Darum lasset uns, weil wir ein unerschütterliches Reich empfangen, Dankbarkeit hegen, durch die wir Gott wohlgefällig dienen mit Scheu und Furcht. Denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer." Hebräer 12:28,29 (ZB).

    ... Wir können Gott dienen, - Wie? mit nachahmbarer Hochachtung, und - mit Was? mit Gottesfurcht, und - Warum? denn Gott (Gottes Licht) ist ein verzehrendes Feuer.

    Der Grund warum wir dies alles bis zur letzten Kleinigkeit tun, ist dieser, weil Gott ein verzehrendes Feuer ist.

    Bedeutet dies das Gott dich verbrennen wird? Das er dich in eine Hölle (in English) werfen wird?

    Nein, nicht so schnell. So weit sind wir noch nicht.

    Was das bedeutet berichten wir in der Zweiten Engelsbotschaft!

    Gott will, das wir einen Feuersicheren Unterschlupf um uns herum `bauen'.

    Paulus entwickelt sein Thema dann folgendermaßen,

    "Ziehet nicht am Fremden Joch mit den Ungläubigen. Denn was hat die Gerechtigkeit zu schaffen mit der Ungerechtigkeit? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? Wie stimmt Christus mit Belial (Sonnenanbetung) (überein)? Oder was für ein Teil hat der Gläubige mit dem Ungläubigen?
    Was hat der Tempel Gottes für Gleichheit mit den Götzen? Ihr aber seid der Tempel des lebendigen Gottes; wie denn Gott spricht: `Ich will unter ihnen wohnen und unter ihnen wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein.' Darum gehet aus von ihnen und sondert euch ab, spricht der Herr, und rühret kein Unreines an, so will ich euch annehmen."
    2.Kor. 6:14-17.

    Wir lasen, `... gehet aus von ihnen und sondert euch ab.' Was ist der Inhalt der Zweiten Engelsbotschaft?

    "... Gehet aus von ihr, mein Volk, daß ihr nicht teilhaftig werdet ihrer Sünden, auf daß ihr nicht empfanget etwas von ihren Plagen.!" Offb. 18:4.

    Wir stellen hier fest, das der Apostel Johannes die gleiche Botschaft zu diesem Thema predigte wie wir sie im Alten Testament finden, und das sein Thema auch im Einklang mit Paulus ist.

    Artist's impression of the three angels of Revelation 14

    Der Herr hat offenbart,

    "... rühret nichts Unreines an; Ziehet weg aus ihrer Mitte. Reiniget euch ..." - "Und ich will euch ein Vater sein, und ihr sollt meine Söhne und Töchter sein, spricht der Herr, der Allmächtige." Jesaja 52:10-11; 2.Kor. 6:18.

    Bemerken sie bitte wie Paulus sagt, `Da Gott verspricht unser leitender Vater zu sein, und Er verspricht das wir Seine Kinder sein können,' bringt Paulus alles zusammen wenn er sagt,

    "Da wir nun diese Verheissungen haben, Geliebte, wollen wir uns reinigen von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes, indem wir Heiligkeit bewähren in der Furcht Gottes." 2.Kor. 7:1.

    Wir sollen uns auch "... reinigen von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes", d.h. in unserer Denkweise und wie wir unseren Leib pflegen, "indem wir Heiligkeit bewähren in der Furcht Gottes." Wir führen ein gesundes Leben, da der Heilige Geist in uns wohnt. Was tut der Heilige Geist in uns?

    Nun eine seiner Funktionen ist diese, er nimmt unsere oft verlangende, verwirrten und stammelnden Gebete und übersetzt sie damit der allmächtige, heilige Gott sie anhören kann.

    Wenn wir aber nicht ein gesundes Leben führen, also keinen Alkohol trinken, nicht rauchen, Drogen nehmen und sonstige ungesunde Gewohnheiten aufgeben, kann der Heilige Geist nicht in uns bleiben und wir erfahren nicht die wiederherstellende Kraft Gottes in unserem Leben.

    Was ist es das wir haben, wenn wir `Gott fürchten?'

    Ja, sie lasen es richtig, wir haben vollkommene Heiligkeit.

    Im Radio (wenigstens in Amerika) kann man viel über unsere Erlösung und Gottes Gnade hören, - aber eigentlich wenig über die Heiligkeit Gottes und wie Gott dazu bereit ist etwas von Seiner Heiligkeit auch uns zu geben.

    Wir beenden dieses Thema indem wir zwei Verse vergleichen, die das Thema `der Stunde des Gerichts Gottes' einleiten.

    Die Stunde des Gerichts Gottes ist gekommen


    "Die Summe des Ganzen höre: Fürchtet Gott und halte seine Gebote! denn das ist jedes Menschen Sache. Denn Gott wird jegliches Tun vor sein Gericht bringen, das über alles Verborgene ergeht, es sei gut oder böse." Prediger 12:13,14 ZB. "Fürchtet Gott und gebet ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen; und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserbrunnen gemacht hat!" Offb. 14:7 ZB.


    Wir finden in diesen beiden Texten die gleichen Elemente. Fürchtet Gott und tut was? Gib Ihm Ehre, - Warum? Da die Stunde Seines Gerichts gekommen ist.

    Besteht eine Verbindung zwischen diesen beiden Texten?

    Ja.

    Zur Zeit Salomos "wird" das Gericht in der Zukunft stattfinden. In der Ersten Engelsbotschaft der Offenbarung die Stunde seine Gerichts "ist" (Gegenwart) gekommen. Die Bibel sagt, das Gericht Gottes gerade jetzt, gegenwärtlich, stattfindet.[2000]

    Nun, werden einige sagen, das ist doch nichts damit. In der Welt geht es zu wie vorher. Es gibt nichts, das uns zeigt, das ein Gottesgericht stattfindet. Ja. So dachte ich auch einmal.

    Wir haben aber keine oder nur kurze Erinnerungen an die Signale oder Zeichen die den Anfang des Gottesgerichts ankündigten. Dieses Gericht fing ja nicht gestern an oder letzte Woche, es fing in 1844 an, am Ende der 2300 Jahr-Tage von Daniel 8:14. Die Reinigung des Heiligtums bedeutet Gerichtszeit. Gott gab drei Zeichen die das baldige Gericht ankündigten. Diese Zeichen finden sie in mehreren Bibeltexten. Sie sind 1. ein großes Erdbeben (1755 in Europa), 2. Der Mond wurde wie Blut (1780 in Amerika), und 3. ein großer Meteorschauer wie in 1833 (in Amerika). Sie können hier darüber in Englischer Sprache und mit Bildern lesen.

    Jesus wird bald in all Seiner Herrlichkeit wiederkommen, um Sein Reich einzunehmen (zu ernten). Dann bringt er Seine Belohnung mit sich, Mt. 16:27; Offb. 11:18. Weil er seine Belohnung dann mit sich bringt, verstehen wir, das vorher entschieden wurde, wer was erhält. Es fand also ein Gericht im Himmel statt, um diese Fragen zu entscheiden. Dieses Gericht nennen wir `das Untersuchungsgericht,' Daniel 7:9,10. Ein Wort das die Bedeutung gut wiedergibt.

    Dieser Sachverhalt beweist auch, das die verstorbenen noch nicht im Himmel sind, da das Gericht nicht bis 1844 anfing. Der Fall keines Menschen kann vor dem Ende dieses Gerichts entschieden werden. Wir müssen alle warten wie das Urteil lauten wird.

    Das ist der Grund, warum die Bibel schreibt, `Fürchete (also gehorcht) Gott,' und verehrt Ihn. Wir sollen seine Gebote halten und damit Gottes Charakter verehren in dem er `in uns wohnt' und uns als Seine Zeugen benutzt.

    Da wir Gott dankbar sind, was Er für uns zur Erlösung getan hat, sind wir mehr als willig Ihm in allen Dingen Gehorsam zu erweisen, und alles das zu tun, was Sein Wort uns befiehlt.

    Denn wenn wir Jesus wirklich lieben, tun wir gerne alles für Ihn.

    Derjenige der Jesus liebt, wird kein Böses begehen, denn er versteht, was Sünde Jesus im Garten und auf dem Kreuz antat.

    Lasst uns Gott darum bitten uns willigen Gehorsam, `Gottesfurcht,' in unser Herz zu geben.

    Amen.


    Das Wort Gottes zum Verstehen Leichter Gemacht
    Die Zweite Engelsbotschaft
    Die Dritte
    Die Erste

    The First
    Eineitung
    Die Zweite Engelsbotschaft
    Das Alte Testament
    Das Neue Testament
    Gott Sendet Noch Eine Letzte Botschaft
    Die Drei Mächte in der Welt
    Daniel 7
    Das Aufkommen des Kleinen Horns
    Der geographische Ursprung der Hornmacht?
    Notizen & Bibliographie
    Alter & Neuer Bund


    Einleitung

    Was besprachen wir zum Thema der Ersten Engelsbotschaft, besonders Offenbarung 13:6, und was lernten wir?

    Wir lernten, das die Erste Engelsbotschaft eine universale Botschaft ist. Sie sagt uns, das "Evangelium" ist im wesentlichen, das Jesus für uns den Preis unserer Sünden bezahlt hat und das er den Kelch des Zornes Gottes trank, den wir sonst trinken müssten. Aus Dankbarkeit zu Jesus sollen wir die drei himmlischen Befehle über die wir in Vers 7 lesen ausrichten,

    "Fürchte Gott" - d.h., daß wir Seine Gebote halten.
    "Das wir Ihn verherrlichen" - d.h., das wir seinen Charakter in allen unseren täglichen Aufgaben wiederspiegeln.
    "Bete Ihn an" - Worte die ein Teil der Botschaft sind, das wir uns nun in der Zeit des im Himmel stattfindenden Untersuchungsgerichts befinden. Sie fordert uns auf Gottes heiligen Sabbattag heilig zu halten und so unseren Schöpfer verehren, und sie lehrt das die Toten wirklich Tod sind (Joh. 11:14) bis zum Augenblick ihrer Auferstehung. [100]

    Alle diese Lehren finden wir in der Ersten Engelsbotschaft: `Gehorsam zu den Geboten Gottes, ' `Gottes Charakter wiederspiegeln,' `für unseren Leib und unseren Geist zu sorgen,' `zu glauben, das wir uns in der Zeit des Untersuchungsgerichts befinden,' `Gottes heiligen Sabbat zu halten' und `das die Toten wirklich Tod sind bis zum Augenblick des Kommens Jesu wenn sie aus dem Grab aufgeweckt werden, wo sie sich seit ihrer Beerdigung befanden.'

    Die Zweite Engelsbotschaft

    Wir lesen,

    "Und ein anderer Engel folgte nach, der sprach: Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die große Stadt; denn sie hat mit dem Wein ihrer Hurerei getränkt alle Heiden." Offb. 14:8.

    Warum fiel Babylon?

    Weil sie allen Nationen, allen Völkern, "den Wein ihrer Hurerei zu trinken gab."

    Was wir in dieser Engelsbotschaft bemerken sollten ist, das sie den genauen Gegenteil der Ersten Botschaft enthält.

    Die Erste Engelsbotschaft ist Gottes Botschaft für die Welt, die Zweite Engelsbotschaft ist die Botschaft Babylons für die Welt.

    Einige unter uns mögen fragen, `Was ist die Bedeutung von `Babylon ist gefallen?'' Wir sollten einsehen das wir hier mit Babylons moralischem Fall zu tun haben, nicht mit einem physikalischen Fall. Babylon fiel moralisch, weil sie Wein ausschenkt, ihre falschen Lehren, für die ganze Welt, alle Heiden oder Nationen, statt Gottes Wahrheiten zu predigen die Teil der Ersten Engelsbotschaft sind.

    Niemand zwang Babylon das zu tun, sie kehrten sich aber nicht um die deutlichen Worte in Gottes Buch sondern nahmen auf sich die Lehren von fehlerhaften Menschen.

    Ein anderer Grund warum nicht ein physikalischer Fall gemeint ist, ist dieser - weil der physikalische Fall nicht bis im 16. Kapitel, Verse 17 bis 21, beschrieben wird. Dieser Fall findet nicht statt, bis zur Zeit der siebten Plage, wenn Jesus wiederkommt.

    Zur Zeit der Verkündigung der Zweiten Engelsbotschaft war `die Tür für unsere Erlösung noch offen.' Das bedeutet, daß Menschen dem moralischen Fall Babylons entfliehen können, die Erste Engelsbotschaft annehmen, und gerettet werden.

    Die nächste Frage die auf eine Antwort wartet ist diese, wir müssen herausfinden was Babylon ist. Was es darstellt.

    Um das zu tun lesen wir über den moralischen Fall Babylons, wenn dieses ganze, weltweite System zusammenbrechen wird,

    "Und aus der großen Stadt wurden drei Teile, und die Städte der Heiden fielen. Und Babylon, der großen, ward gedacht vor Gott, ihr zu geben den Kelch des Weins von seinem grimmigen Zorn. Und alle Inseln entflohen, und keine Berge wurden gefunden. Und ein großer Hagel, wie ein Zentner, fiel vom Himmel auf die Menschen; und die Menschen lästerten Gott über die Plage des Hagels, denn seine Plage ist sehr groß." Offb. 16:19-21.

    Wir wissen aber schon das "die große Stadt" (Offb. 14:8) Babylon ist. Diese Stadt wird in drei Teile geteilt, was bedeutet, das sie vorher eine vereinigte Stadt war.

    Was sind die drei Teile Babylons?

    Wir lesen,

    "Und ich sah aus dem Munde des Drachen und aus dem Munde des Tiers und aus dem Munde des Tiers und aus dem Munde des falschen Propheten drei unreine Geister gehen, gleich den Fröschen; denn sie sind Geister der Teufel, die tun Zeichen und gehen aus zu den Königen auf dem ganzen Kreis der Welt, sie zu versammeln in den Streit auf jenen großen Tag Gottes, des Allmächtigen." Offb. 16:13-14.

    Diese Verse sind tatsächlich ein Rückblick über dem, was wir schon in Offenbarung 12 lasen. Dort lasen wir über einen Drachen, der Drache, der Jesus zu töten versuchte als er geboren wurde. In den ersten zehn Versen von Offenbarung 13 haben wir das Tier und in den verbleibenden Versen des 13. Kapitels das Bild des Tiers, das ist der falsche Prophet. Diese Teile besprechen wir in der Botschaft des Dritten Engels.

    Was ist das Ziel dieser dreifachen Verbündung, dem Drachen, dem Tier, und dem falschen Propheten?

    Notieren sie genau was es sagt,

    "Denn sie sind Geister der Teufel, die tun Zeichen und gehen aus zu den Königen auf dem ganzen Kreis der Welt, sie zu versammeln in den Streit auf jenen großen Tage Gottes, des Allmächtigen." Offb. 16:14.

    Was ist das eventuelle Ziel dieser dreifachen Vereinigung und was sind die drei unreinen Geister die aus ihrem Mund kommen?

    Es ist ihr Bestreben die ganze Welt zu einer Schlacht gegen wen zu vereinigen?

    Zu einer Schlacht gegen Gott.

    Wir können deshalb wohl sagen, das es kein Zufall ist, das Gott drei Engel sendet der Welt Botschaften zu bringen, und das wir Gott Vater, Sohn, und den Heiligen Geist haben, und Gottes Gegner haben drei gefallene Geister oder Engel, den Drachen, das Tier, und den flaschen Propheten - und wie jeder von ihnen seine falsche Botschaft der Welt gibt.

    Es ist der Zweck der Gottesbotschaft die Welt vereint auf Gottes Seite zu bringen, und nach Offenbarung 16, ist es das Ziel der drei gefallenen Geister oder Engel, die Welt gegen Gott zu vereinen.

    Und so haben wir diese dreifachen Botschaften auf beiden Seiten der Auseinandersetzung. Gottes Seite versucht die Welt auf seine Seite zu bringen und das Ziel der Bösen ist es, sie unter ihren Banner zu stellen.

    Um diese drei Mächte zu verstehen, werden wir die Bibel studieren und herausfinden welche Stellen über solche Geschehnisse sprechen. Die beste Methode den Drachen, das Tier und den falschen Propheten zu studieren, die vereint Babylon darstellen, welches die Welt gegen Gott vereint und sich doch später trennt, sogar auseinderfällt, sind die folgenden Berichte.

    Der Bericht im Alten Testament

    Der erste Bericht ist der über den Propheten Elias. Elias hatte wie viele Hauptfeinde?

    Er hatte hauptsächlich drei Feinde:

    1. König Ahab - ein böser König (1.König 16:33)
    2. eine Abgöttische Frau voller Hurerei und Zauberei - 2.König 9:22 - deren Name Isebel war.
    3. und die Propheten Baals die sich unter dem Einfluß Isebels befanden.

    An die Phönizier, das Volk ihrer Heimat, dachte König Ahab oft. Er heiratete die Tochter des Ethbaal von Sidon, die uns als Zezebel/ Isebel bekannt ist. Die Phönizier hatten Baal als ihren Gott der Sonne (2.König 23:5,11; Zephanja 1:4,5) und beteten ihn auf ihren Hohen Plätzen, und auf ihren Dächern an (Jeremia 32:35,29). Sie dachten Baal hatte Macht über ihre Ernten, Tiere, und Nachkommen, also weibliche Fruchtbarkeit. Man verband Baal auch mit dem goldenen Kalb. Ihre Baaldienste waren wollüstig, 2.König 17:17; 21:5. Sie hatten mit Menschenopfern, mit Selbstverwundungen (1.König 18:28) und dem Küssen des Baalgötzen (1.König 19:18) zu tun.

    Unter diesen drei, Ahab als der politische Herrscher, die Hure Isebel und ihre Diener, die Baalspriester, war Isebel die zu fürchtende Person. Sie wirkte immer dafür den Baalsdienst unter den Israeliten auszubreiten. Weil Elia ihre Pläne zunichte brachte, befahl Isebel den Propheten Gottes (1.König 19:2) umzubringen.

    Der Bericht im Neuen Testament

    Der zweite Bericht ist der über Johannes dem Täufer. Wir erinnern uns an die Worte Jesu, das Johannes wie Elia war, Matth. 11:14. Er hatte die gleiche Botschaft wie Elia. Die Abgötterei ihrer Zeit war die gleiche und Gott berief Johannes, um sein Volk für sich wieder zurück zu gewinnen.

    Wie viele Feinde hatte Johannes der Täufer?

    Laßt uns seine Geschichte betrachten.

    War dort ein König der sich gegen Johannes stellte?

    Ja, König Herodes.

    War dort eine hurerische Frau die mit dem König die Ehe brach und die Johannes haßte?

    Ja. Sie war Herodias, Matth. 14:3.

    Hatte Herodias eine Tochter die sie dazu benutzte ihre Ziele auszuführen?

    Ja. Sie hieß Salome (Josephus, Antiquities, Bk. XVII, ch. I, Sec. 3).

    Wie auch in der Zeit Elias, war die zu fürchtende Person Herodias, die hurerische Frau. In der Geschichte um Elia, war es Ahab, und nicht die Priester Baals, die Elias eigentlicher Feind waren. Alle diese konnte Isebel kontrollieren. Ein Unterschied zwischen der Geschichte Elias und der Johannes des Täufers ist, das es der dreifachen Verbündung der Letzteren gelang, Johannes zu töten.

    Am Ende aller Zeit finden wir wie sich solch eine Szene in Babylon wiederholt. Wir haben

    1. die Könige der Erde verbunden mit dem
    2. hurerischen Religionsystem die
    3. Töchter haben die ihre Pläne erfüllen helfen Gottes Volk zu töten.

    Wir wollen fragen, `Wie ist das möglich?'

    Um die Antwort zu finden, wer Babylon ist und wie es dazu kommen kann, müssen wir wieder das Alte Testament studieren. In dessen Seiten finden wir den Hintergrund für den Fall Babylons in Offenbarung 14, Vers 8.

    Das Alte Testament

    Laßt uns aber zuerst lesen wie Gott Seine Kirche Israel nennt. Er nennt sie eine schöne und zarte Frau.

    "Die Tochter Zion ist wie eine schöne und lustige Aue." Jeremia 6:2.

    Wir lernen hier auch, das "Zion" ein anderer Ausdruck für `Israel' ist.

    Wir stellen also fest das Gott Israel so nennt, die `Tochter Zion,' die Schöne. Das Alte Testament lehrt das Gott sich mit Israel vermählte. Er heiratete Israel am Berg Sinai. Dies sind die öffnenden Worte seiner Anrede,

    "Und Mose stieg hinauf zu Gott. Und der Herr rief ihm vom Berge und sprach: So sollst du sagen zu dem Hause Jakob und verkündigen den Kindern Israel: Ihr habt nicht gesehen, was ich den Ägyptern getan habe und wie ich euch getragen habe auf Adlerflügeln und habe euch zu mir gebracht.
    Werdet ihr nun meiner Stimme gehorchen und meinen Bund halten, so sollt ihr mein Eigentum sein vor allen Völkern; denn die ganze Erde ist mein.
    Und ihr sollt mir ein priesterlich Königreich und ein heiliges Volk sein. Das sind die Worte, die du den Kindern Israel sagen sollst. Mose kam und forderte die Ältesten im Volk und legte ihnen alle diese Worte vor, die der Herr geboten hatte. Und alles Volk antwortete zugleich und sprach: Alles, was der Herr geredet hat, wollen wir tun.."
    2.Mose 19:3-8.

    Dies ist der originale Heiratsvertrag. Gott sagte, `Ich will mit euch eine Heirat eingehen.'

    Was war die Antwort Israels?

    Sie sagten dazu.

    "... wir wollen es tun."

    Im Buch Hesekiel lesen wir es folgendermassen,

    "Und ich ging an dir vorüber und sah dich an; und siehe, es war die Zeit, um dich zu werben. Da breitete ich meinen Mantel über dich und bedeckte deine Blöße. Und ich gelobte dir's und begab mich mit dir in einen Bund, spricht der Herr Herr, daß du solltest mein sein." Hesekiel 16:8.

    Gott sagte, `Es war die Zeit um dich zu werben ....'

    Die `Ehe' fing schon ganz gut an. Später fiel Israel aber in Abgötterei. Gottes spezielles, eigenes Volk, das er bei Sinai geheiratet hatte, wandte sich dem Aberglauben, dem Götzendienst zu, jenen Heidnischen Religionen, die Gott als eine zornigen Gott ansehen, und nicht als einen Gott der `agape' Liebe.

    "... Menschenkind, offenbare der Stadt Jerusalem ihre Greuel ..." Hes. 16:2.

    Nach diesen Schriftstellen vollzog Gottes `Weib' Greuel.

    Was war das Problem?

    "Und dein Ruhm erscholl unter die Heiden deiner Schöne halben, welche ganz vollkommen war durch den Schmuck, so ich an dich gehängt hatte, spricht der Herr Herr." Hes. 16:14.

    Presentiert dies ein Problem?

    Das mag schon sein. Es könnte ein Problem darin liegen. Was ist es?

    "... dein Ruhm erscholl unter den Heiden deiner Schöne halben, welche ganz vollkommen war durch den Schmuck, so ich an dich gehängt hatte ..."

    Wessen Schönheit und wessen Herrlichkeit spiegelte Israel wieder?

    Sie spiegelte Gottes Herrlichkeit (Hebr. Ichabod) wieder, nicht ihre eigene ...

    Und doch berichtet die Bibel das Israel anfing Abgötterei zu treiben.

    Es wird aber noch schlimmer.

    Dies kommt im nächsten Text,

    "Aber du verließt dich auf deine Schönheit; und weil du so gerühmt warst, (und) triebest du Hurerei, also daß du dich einem jeglichen, wer vorüberging, gemein machtest und tatest seinen Willen." Hes. 16:15.

    Wir notieren die drei Hauptbegriffe,

    1. Israel trieb Hurerei
    2. sie wurde eine `Dirne'
    3. sie beging gemeine Sexuale Sünden

    Das ist aber nicht alles,

    "Sie haben auch Boten geschickt nach Leuten, die aus fernen Landen kommen sollten; und siehe, da sie kamen, badetest du dich und schminktest dich und schmücktest dich mit Geschmeide ihnen zu Ehren
    und saßest auf einem herrlichen Polster, vor welchem stand ein Tisch zugerichtet; darauf legtest du mein Räuchwerk und mein Öl."
    Hes. 23:40,41.

    In Hesekiel 16 klingt das so,

    "Du nahmst auch dein schönes Gerät, das ich dir von meinem Gold und Silber gegeben hatte, und machtest dir Mannsbilder daraus und triebst deine Hurerei mit ihnen." Hes. 16:17.

    Israel wird als eine schöne Frau beschrieben die sich mit allerlei Gold und Silber mit köstlichen Juwelen geschmückt hatte, aber nicht um Gott damit zu ehren, aber sich selbst.

    In dem Israel dies tut und sich so benimmt ist sie dem folgenden schuldig,

    1. sie begeht Abgötterei, sie
    2. begeht Greuel,
    3. sie wird eine Hure genannt

    So stellen wir fest,

    "Und in all deinen Greueln und Hurerei hast du nie gedacht an die Zeit deiner Jugend, wie bloß und nackt du warst und in deinem Blut lagst." Hes. 16:22.

    Wir erinnern uns daran, das Israel treu, und in ihrer Jugendzeit in guter Verbindung mit Gott stand. In der ersten Zeit ihrer Heirat ging alles gut zu. Sie vergaß aber die Zeit ihrer Jugend. Und "... warst bloß und nackt in deinem Blut ..."

    Du erinnerst dich nicht daran als ich dich aufhob, als du so vereinsamst dalag, als du noch Sklave in Ägypten warst.

    Du kannst dich nicht an diese guten, alten Tage erinnern, als ich kam, um dich zu retten ...

    Notiere bitte wie Israel anfing Greuel zu begehen. Sie tat es in dem sie ungesetzliche Verbindungen mit den weltlichen Königen aufnahm.

    Wir lesen das folgende,

    "Darnach triebst du Hurerei mit den Kindern Assur und konntest des nicht satt werden; ja, da du mit ihnen Hurerei getrieben hattest und des nicht satt werden konntest, machtest du der Hurerei noch mehr bis ins Krämerland Chaldäa; doch konntest du damit auch nicht satt werden." Hes. 16:28,29.

    Das will einfach sagen, statt die treue Braut Gottes zu bleiben beging Israel jetzt Greuel mit den Königen der Nachbarländer ihrer Zeit und übernahm ihre Sitten und Gebräuche. Israel lernte von ihnen, nicht wie zur Zeit Salomos, wo die Könige von Salomo lernten, 1. König 4,29-34.

    Es wird endlich so schlecht, das, wenn Gott über sein eigenes, auserwählte Volk spricht, er in den nächsten Versen sagt,

    "Wie soll ich dir doch dein Herz beschneiden, spricht der Herr Herr, weil du solche Werke tust einer großen Erzhure." Hes. 16:30.

    Dies sind tatsächlich starke Worte. Das Wort Erzhure bedeutet sie war eine sehr harte, unverbesserliche Hure. Gott nennt sein vorgeblich eigenes Volk eine "Erzhure" weil sie sich so benimmt und schmückt, um die Völker zu sich zu locken, Gott aber nicht die Ehre gibt. Sie beweist damit, das sie eine untreue Frau zu Gott ist.

    Und tatsächlich lesen wir,

    "Du Ehebrecherin, die anstatt ihres Mannes andere zuläßt!" Vers 32.

    Was tat Israel hier?

    Sie fand andere Liebhaber. Andere als den Herrn.

    War sie nicht einst zum Herrn verheiratet gewesen?

    War sie nicht einst dem Herrn treu gewesen?

    Sie war das schon. - Aber jetzt verließ sie den Herrn und wurde eine `Dirne', wie sie die Bibel auch nennt.

    Diese Schriftstelle spricht nicht über die Ägypter, die Assyrer, die Philister oder die Babylonier. Sie spricht über jene die vorgeben Gottes erwählte Volk zu sein.

    Notieren sie bitte die folgenden Texte,

    "nicht, wie der Bund gewesen ist, den ich mit ihren Vätern machte, da ich sie bei der Hand nahm, daß ich sie aus Ägyptenland führte, welchen Bund sie nicht gehalten haben, und ich sie zwingen mußte, spricht der Herr." Jer. 31:32.

    Die Situation wird sogar noch schlechter. Gott gab Israel das Heiligtum, und Gott gab auch Israel den Sabbat.

    Weißt du was Israel, Gottes Volk, mit dem Heiligtum und Sabbat taten?

    Hier steht es,

    "Überdas haben sie mir dies getan: sie haben meine Heiligtümer verunreinigt dazumal und meine Sabbate entheiligt." Hes. 23:38.

    Ja, ist das so schlecht wie es gehen wird?

    Nein! Es wird noch schlechter!

    Wisst ihr auch, das diese Hurerin tatsächlich Gottes treue Nachfolger in Israel erschlägt?

    Wir lesen darüber so,

    "Darum werden sie die gerechten Männer strafen, die das Recht vollbringen, wie man die Ehebrecherinnen und Blutvergießerinnen strafen soll. Denn sie sind Ehebrecherinnen, und ihre Hände sind voll Blut." Hes. 23:45.

    Was tat Israel? Diese `Dirne' erschlug Gottes treue Leute in ihrem eigenen Volk.

    Sie tut es aber nicht alleine. Sie hat Töchter die sie helfen.

    "Also will ich der Unzucht im Lande ein Ende machen, daß alle Weiber sich warnen lassen und nicht nach solcher Unzucht suchen." Hes. 23:48.

    Und wir lesen weiter,

    "So wahr ich lebe, spricht der Herr Herr, Sodom, deine Schwester, samt ihren Töchtern hat nicht so getan wie du und deine Töchter." Hes. 16:48.

    Hat Gottes Kirche Töchter die solche Greuel und Übel begingen? Vergossen sie unschuldiges Blut?

    Nach dem biblischen Bericht ist es das genau was sie taten.

    Was versprach Gottes Wort aber in solch einem Fall Israel, seinem vorgeblichen Volk, anzutun?

    Hier steht es,

    "So spricht der Herr Herr: du mußt den Kelch deiner Schwester trinken, so tief und weit er ist; du sollst zu großem Spott und Hohn werden, daß es unerträglich sein wird." Hes. 23:32.

    Zur Strafe muß Israel was trinken?

    Sie muss den Kelch trinken.

    Und wenn du das ganze Kapiel 23 liest, wirst du finden das Gott Israel sagt, daß, indem Israel den Kelch trinkt, trinkt sie wirklich den Kelch des Zornes Gottes.

    Wie erfüllte sich das aber?

    Auf diese Weise,

    "Und ich will dich in ihre Hände geben (die Könige mit denen sie ihre Untaten beging), daß sie deine Götzenkapellen abbrechen und deine Altäre umreißen und dir deine Kleider ausziehen und dein schönes Gerät dir nehmen und dich nackt und bloß sitzen lassen." Hes. 16:39.

    Ein wichtiger Bibeltext der für uns die Einleitung zu Offenbarung 17 ist.

    Dieser Text beschreibt wie Gottes Zorn sich gegen sein untreues Volk offenbaren wird.

    Wir finden hier kein schönes Bild beschrieben, keine rosige Zukunft aufgezeigt. Es ist keine gute Botschaft für Gottes heutiges Volk. Genau so wie damals wird Gottes Volk auch ihre Strafe finden.

    Niemand unter uns sollte diese Botschaft als unwichtig betrachten. Sowas wird sich wiederholen.

    Lasst uns noch einmal sehen was wir studiert haben.

    Wir haben,

    01. diese Frau, Gottes Gemahlin, die er bei Sinai heiratete,
    02. während ihrer Jugendzeit ging es gut, dann aber
    03. verließ sie Gott und beging Greuel,
    04. sie lernte Böse Dinge,
    05. sie beging untreue Taten mit Nachbarkönigen,
    06. sie wurde eine Hurerin und
    07. sie schmückte sich mit teuren Schätzen,
    08. sie wollte ihre Aufmerksamkeit und Neid erregen,
    09. sie wurde eine unkluge Hurerin,
    10. sie wurde ihrem Ehemann untreu,
    11. sie zertrat Gottes Heiligtum und Gottes Sabbat
    12. sie vergoß unschuldiges Blut wie es auch ihre Töchter vorgossen

    Und Gott sagte, weil du dies getan hast mußt du den Kelch des Zornes Gottes trinken wie es geschehen wird durch die Könige mit denen du Unzucht triebst, die sich aufmachen werden und zu dir kommen, um dich zu zerstören.

    Warum schilderte Gott alle diese Einzelheiten im Alten Testament?

    Weil, wie wir schon sagten, sich dies wieder ereignen wird.

    Wir schauen uns die Zustände unserer Zeit (2007) an und erkennen gleiche Situationen. Größer werdende Scharen von Menschen erkennen das Ereignisse wieder solchen Zuständen zustreben.

    Was meinen wir damit?

    Wir werden uns jetzt mit Offenbarung 12 befassen, um dies zu erklären.

    Das Neue Testament

    In Offenbarung 12 lesen wir wie Gott seine Altestamentliche Kirche mit einer Frau vergleicht,

    "Und es erschien ein großes Zeichen im Himmel: ein Weib, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt ein Krone von zwölf Sternen." Offb. 12:1.

    Was stellt diese Frau dar?

    Sie versinnbildet Israel.

    Wieviel Sterne befinden sich in ihrer Krone?

    Zwölf Sterne, warum zwölf Sterne?

    Die zwölf Stämme Israels. Niemand soll ausgelassen werden.

    Du magst sagen, `Warum können es nicht die zwölf Apostel sein?

    Einfach. Weil der nächste Vers sagt, das sie mit einem Kind schwanger ist und das dieses Kind Jesus ist. Er wird noch nicht als geboren geschildert.

    Das ist auch der Grund warum die Frau nicht die Neutestamentliche Kirche sein kann denn die Apostel erscheinen noch nicht in der Szene.

    Aber aus diesem Grund ist das Weib Israel. Gottes Kirche wird noch mit einer Frau verglichen. - Wir sehen aber bald, das wir im Neuen Testament mit der gleichen Frau zu tun haben.

    Nun gut. Einige Leute sagen das ein Unterschied zwischen Israel und der Kirche besteht. - Israel ist eine Menschengruppe, die Kirche eine andere. - Offenbarung 12 unterstützt nicht diese Ansicht.

    In diesem Kapitel erwartet die Frau ein Kind, da es nocht nicht geboren ist muss sie die altestamentliche Kirche mit den zwölf Sternen darstellen. Und dann lesen wir, wie das Kind jetzt geboren ist und zum Thron hinauf fährt, das ist die Himmelsfahrung Jesu, seine Auferstehung bleibt unerwähnt, und dieselbe Frau muß für 1260 Jahre in die Wildnis fliehen.

    Ist sie die gleiche Frau?

    Ja!

    Ist sie die gleiche Kirche?

    Ja! Sie ist die gleiche Kirche. - Der einzige Unterschied ist dieser, zuerst hatten wir es mit der altestamentlichen Kirche zu tun, und jetzt mit der Kirche oder Gemeinde des Neuen Testaments!

    So lernen wir auch, das im Neuen Testament die Verbindung Jesu mit seinem Volk mit einer Ehe verglichen wird.

    "Ihr Männer, liebet eure Weiber, gleichwie Christus auch geliebt hat die Gemeinde und hat sich selbst für sie gegeben." Eph. 5:25.

    Wir stellen also fest, das im Neuen Testament das gleiche Sinnbild von Mann und Frau in einer Ehe für die Gemeinde Gottes angewandt wird.

    Der folgende Text spricht auch darüber,

    "Denn ich eifere um euch mit göttlichem Eifer; denn ich habe mich vertraut einem Manne, daß ich eine reine Jungfrau Christo zubrächte." 2. Kor. 11:2.

    Gott spricht über sein Volk als eine Braut. Und so sind unsere Fragen die gleichen wie wir sie in den Situationen im Alten Testament fragten.

    Wie fing die Verbindung zwischen Jesus und der neuen Gemeinde an?

    War sie am Anfang eine reine Kirche?

    War sie eine lebendige und wachsende Kirche?

    War sie der Botschaft Gottes treu?

    Die ersten zwei Kapitel in der Apostelgeschichte sprechen darüber bejahend. - Am Anfang ihrer Ehe zwischen Jesus und Seiner Gemeinde am Pfingsttag, befand sich die Gemeinde in naher Verbindung mit Jesus.

    Sie fing an als Eroberer zu erobern. Sie war rein. Ihre Botschaft und ihre Lebensweise waren rein.

    Was geschah aber nach einiger Zeit?

    Was geschah wird in der Bibel der große Glaubensabfall genannt, während dessen die Kirche ihre originale Reinheit verlor. Ihre ursprüngliche Lehren, jetzt, im zweiten Jahrhundert und weiterhin, während der Zeit des dunklen Mittelalters, verblichen. Gottes Wahrheiten wurden vergessen, weil die Bibel wie ein Licht auf einem dunklen Weg ist und wenn man sie nicht liest, studiert und befolgt, Dunkelheit über das Land kommt. Und so kam Dunkelheit in die Kirche.

    Und die Gemeinde, die zuerst mit Jesus begraben und rein war, geriet in ihren eigenen Abfall vom Glauben. Ein Abfall der endlich in Offenbarung 17 seinen Höhepunkt erreichen wird.

    Lasst uns nun Offenbarung 17 studieren und auf die deutlichen parallelen zwischen den vielen Verbindungen zum Alten Testament achtgeben.

    Wir studierten das Alte Testament, da die Offenbarung tausend Anspielungen dazu enthält. Niemand kann die Offenbarung verstehen, wenn sie nicht zuerst das Alte Testament gut kennen.

    Wir erinnern uns darum wieder an all die vielen Sünden die Israel beging und die wir tabelierten, und wie sie damals den Kelch des Zornes Gottes trinken mussten und die Könige der Erde sich gegen Israel wandten - all dieses wird sich am Ender aller Zeit wiederholen.

    Frage: Wenn es im AT Gottes angebliche Kirche war die von Ihm abfiel, wer ist es dann am Ende der Zeit?

    Viele denken heute, wenn wir über Babylon sprechen, meinen wir die Muslims, oder Iran und dessen Regierung. - Vorher dachte man an Sadam Hussein.

    Solche Leute sehen sich nach einer Macht um, die sich in der ungefähren Gegend befindet.

    Wir sollten aber einsehen, das die Offenbarung in Wirklichkeit über ein abgefallenes, religiöses System spricht, und nicht über eine einzige Person, eine Stadt, oder einen einflußreichen Theologen oder Geistlichen.

    Die Offenbarung spricht über ein religiöses System, das einst in einer Ehe mit Jesus verbunden war, seitdem aber eine Hure wurde.

    Es ist eine Hure, die Lehren entgegen denen der Ersten Engelsbotschaft lehrt.

    Und wir stellen das sogleich ganz klar dar.

    Hier folgt unser erster Bibelvers dazu,

    "Und es kam einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen hatten, redete mit mir und sprach zu mir: Komm, ich will dir zeigen das Urteil der großen Hure, die da an vielen Wassern sitzt." Offb. 17:1.

    Finden wir hier wieder eine Hure in der sich entwickelnden Geschichte der Offenbarung?

    Die Antwort ist ein absolutes Ja!

    Wo befindet sich aber diese Hure oder ihr Sitz?

    Wir lasen, das sie

    "... an vielen Wassern sitzt."

    Was bedeutet das?

    Das sie sitzt, bedeutet, das sie kontroliert.

    Sie stellt ein regierendes System dar.

    Wo regiert sie?

    An vielen Wassern.

    Was beuten diese Wasser?

    So lesen wir auch das folgende und bemerken die Ähnlichkeit mit der Ersten Engelsbotschaft,

    "Und er sprach zu mir: Die Wasser die du gesehen hast, da die Hure sitzt, sind Völker und Scharen und Heiden und Sprachen." Offb. 17:15; auch Jes. 17:12.

    Dies sind die gleichen Ausdrücke die wir auch in der Ersten Engelsbotschaft bemerkten.

    Tut diese Frau das Gegenteil dessen, was wir in der Ersten Engelsbotschaft lasen?

    Versucht sie die Menschenmassen der Welt zu kontrolieren, im Gegensatz zu Gott, der versucht die Welt auf Seine Seite zu bringen und ihnen dazu die Erste Engelsbotschaft verkündigen läßt?

    Wir stellen also fest das beide, die Hure und Gott, die Welt kontrolieren wollen.

    Wir lasen, wie sie über alle Völker, Scharen, Heiden und Sprachen Einfluß ausüben wollen - Gott mit der Ersten Engelsbotschaft und der Drache, Teufel oder die teuflisch beeinflusste Macht durch Babylons Wein.

    Der Wein ist der genaue Gegenteil der Ersten Engelsbotschaft.

    Das muss bedeuten das Babylon lehrt,

    das die Toten nicht wirklich Tod sind,
    das der Sabbat nicht wirklich der siebte Wochentag ist,
    sie lehren nicht, das wir uns jetzt in der Stunde von Gottes Gericht befinden,
    das Gottes Gesetz ans Kreuz genagelt wurde,
    das es wirklich nichts ausmacht was wir in unseren Mund nehmen,
    das Gesundheitsgesetze nicht so notwending sind ...

    Aus diesem verstehen wir, das der Wein Babylons eine der Ersten Engelsbotschaft entgegengesetzte Botschaft darstellt.

    Wundern sie sich noch, was oder wer dieses System ist?

    Frage: Muss es eine Weltweite Kirche sein? Warum?

    Weil sie an vielen Wassern, Nationen und Sprachen sitzt.

    Ist sie eine Kirche oder eine andere Organisation?

    Wie können wir das feststellen?

    Sie wird als eine Frau dargestellt. In der Bibel ist eine Frau das Sinnbild für eine Kirche.

    Was für eine Kirche ist sie?

    Sie ist eine Hurische Kirche.

    Hatte sie einst eine gute Verbindung mit Jesus?

    Ja. Später fiel sie aber vom reinen Glauben ab und wurde eine `Dirne'.

    Was tut diese Hure? - Vers 2 - Mit wem? Mit ... sie beging Unzucht mit den Königen der Erde...."

    Nimmt sie an den Angelegenheiten der politischen Systeme der Welt teil?

    Ist sie eine Kirche, die an politischen Entscheidungen aller Nationen, Zungen und Völkern der Welt teilnimmt?

    Fanden wir im AT das Israel die gleiche Erfahrung hatte?

    Das sie mit den Königen ihrer ganzen Welt Unzucht trieb und ihre Sitten und Denkweisen nachahmte?

    Ja und ja.!

    Last uns weiter lesen,

    "Und das Weib ... hatte ... an ihrer Stirn geschrieben einen Namen, ein Geheimnis: Die große Babylon, die Mutter der Hurerei und aller Greuel auf Erden." Offb. 17:4,5.

    Was ist der Name dieses religiösen Systems? Nun, mögen einige sagen, die Frau hier im siebzehnten Kapitel beschrieben wird ist eine Hure, sie hat aber keine Beziehung zur Zweiten Engelsboschaft!

    Es gibt hier aber doch eine Verbindung mit der Zweiten Engelsbotschaft. Last uns noch einmal Vers 5 lesen.

    "Und ... an ihrer Stirn geschrieben einen Namen, ein Geheimnis: Die große Babylon" und was? - "... die Mutter der Hurerei ..."
    Wer unter ihnen hörte jemals von einer Mutter die keine Kinder hatte? Man nennt eine Frau nicht Mutter, wenn sie niemals Kinder hatte.

    Sie hatte Töchter, da sie die Mutter von Hurerinnen (weiblich) war.

    Es steht also fest das diese Mutter Töchter hatte, die sicherlich von ihr innerhalb des Ablaufs ihrer Existenz `geboren' wurden. Es steht fest, das sie eine Mutter war, das sie Töchter hatte, das sie jetzt Babylon genannt wird, und dann...

    "... ein Geheimnis: Die große Babylon, die Mutter der Hurerei und aller Greuel auf Erden." Offb. 17:5.

    Diese `Mutter' begeht Greuel.

    Klingt das so, was wir im AT über die Geschichte Israels lasen?

    Spricht dies über irgendein Mohammedanisches Land in dem es keine Christliche Religion gibt?

    Spricht es über die Hindus, oder die Buddisten?

    Natürlich nicht, die behaupteten niemals die Gemahlin (Kirche) Gottes zu sein.

    Sie konnten niemals Ehebruch begangen haben, denn sie waren nie mit dem Herrn in solch einer Verbindung.

    Das ist aber noch nicht alles. Es gibt noch mehr das wir entdecken werden.

    Gibt acht was wir jetzt finden werden,

    "Und das Weib war bekleidet mit Purpur und Scharlach und übergoldet mit Gold und edlen Steinen und Perlen ..." Offb. 17:4a.

    Lasen wir so etwas ähnliches nicht auch über Israel im AT? (Hes. 16:17,39; 23:26; Hoesea 2:13)

    Ja. Wir sind gezwungen einzusehen, das wir es hier mit gemeinsamen Merkmalen zwischen Israel und Babylon zu tun haben.

    Die Bibel berichtet noch mehr,

    "... und hatte einen goldenen Becher in der Hand, voll Greuel und Unsauberkeit ihrer Hurerei." Vers 4b.

    Was hat sie in ihrem Becher? - Ihre Hurerei - ihren Wein! - Falsche Lehren.

    Wem gibt sie den Wein? Sie gibt den Königen und Einwohnern der Erde den Wein, Vers 2.

    Ist dies ein blutdurstiges System?

    Hat sie Schuld auf sich geladen indem sie während ihrer Geschichte Gottes Volk umbrachte?

    Das ist schon ganz wahr!

    Wir lesen,

    "Und ich sah das Weib trunken von dem Blut der Heiligen und von dem Blut der Zeugen Jesu. Und ich verwunderte mich sehr, da ich sie sah." Offb. 17:6.

    Was haben wir bisher also entdeckt?

    01. wir sahen eine Frau, welches die Kirche darstellt,

    Was für eine Frau?

    02. eine hurerische Frau, eine große Hurerin,

    Wo sitzt sie?

    03. an vielen Wassern, Sprachen und Menschen, überall in der Welt,

    Muss dies ein weltweites System darstellen? Ja! Das ist schon wahr!

    Ist dies ein System das mit der Politik der Welt zu tun hat? - Ja, auch dazu,

    04. sie treibt Unzucht mit den Königen der Erde,

    Ist sie auch die Mutter von Töchtern die ihr geboren wurden? Ja.

    Gibt sie den Wein oder ihre Lehren an die Nationen statt ihnen die Gott offenbarte Erste Engelsbotschaft zu bringen? Wir müssen dies auch bejahend beantworten.

    Benutzt sie überall über ihren Körper Juwelen und kostbare Steine? Ja.

    Wurde sie vom Blut der Heiligen betrunken? Ja.

    Ist dies ein abgefallenes religiöses System? Ja. Es muß solch ein System sein aufgrund von dem was wir im AT lasen.

    Im AT war es Israel, Im NT ist es eine Kirche. Ist das wahr? - Ja.

    Wie konnte so etwas aber geschehen?

    Frage: Als Jesus zum ersten mal in diese Welt kam, befand sich Israel damals in einem abgefallenen Zustand ihrem Gott gegenüber?

    Jene, die vorgaben, das sie Gottes Volk waren, befanden sich ihre verantwortlichen Führer in offener Sünde gegen Gott?

    Sahen wir, das sie sich gegen die Aussagen der Heiligen Schrift wandten?

    Wandten sie sich auch dagegen Gottes Wort richtig auszuleben? Ja, und Ja, sie taten das - in solch einem Ausmaß, das, als Jesus kam, sie Ihn nicht erwarteten und erkannten, sie .... Was taten sie? Sie lehnten Ihn ganz und gar ab! (Mt. 27:22-50)

    Ist es dann auch möglich, das vor dem Zweiten Kommen Jesu, jene, die vorgeben Gottes Nachfolger zu sein, sich in solch einer gleichen Situation befinden werden?

    Das sie nicht die Wahrheiten in Gottes Wort lehren werden?

    Sie lehren auch nicht die im Wort Gottes nieder geschriebenen Lebensweisen!

    Und wenn Jesus zum zweiten Mal wiederkommt, kommt er zu seinem eigenen Volk, und sie werden Ihn nicht in erwartender Bereitschaft empfangen ...

    Wir fragen uns und sie, `Ist das möglch?'

    Es ist aber nicht nur möglich, aber sicher, denn der Teufel schläft nie. Derselbe Teufel, der die politischen Führer zur Zeit des ersten Kommens Jesu überlistete, ist derselbe Teufel - immer noch wohlauf - der schon weiß, das seine Zeit jetzt kurz ist und er ist deshalb voller Ärger.

    Und trotz all dieser Parallelen, in der Bibel schriftlich dargestellt, hören wir viele Christen sagen, das die Mohammedaner unsere größten Feinde sind, - vielleicht auch die Hindus oder Buddisten und die weltlichen Humanisten.

    Liebe Leser. Laßt uns nicht vergessen, das durch die gesamte, geschichtliche Zeit, die hauptsächlichsten Feinde des Volkes Gottes waren immer ander Menschen, die vorgaben auch an Gott zu glauben!

    Wer tötete Abel?

    Sein eigener Bruder tötete ihn aufgrund der Frage, wie wir Gott dienen sollen. Was für einen Gottesdienst wir pflegen sollen.

    Wer brachte die Propheten in altestamentlicher Zeit um?

    Ihre eigenen Volksgenossen, zu denen sie gesandt waren, taten es.

    Wer tötete Jesus?

    Tja, einige antworten, unsere Sünden nahmen sein Leben.

    Das ist schon wahr, wer aber berief sich auf die staatliche Macht, die Hinrichtung Jesu auszuführen?

    Es waren die politisch-religiösen Führer in Israel.

    Wer verfolgte Gottes Volk jahrhundertelang im Mittelalter?

    Die Staatskirche, die behauptete, die Kirche Jesu Christi zu sein - das ist der Grund warum Jesus sagte, "Sie werden euch in den Bann tun. Es kommt aber die Zeit, daß wer euch tötet, wird meinen, er tue Gott einen Dienst daran." Johannes 16:2.

    Liebe Leser, die gegenwärtigen Bestrebungen Kirche und Staat zu vereinigen sind verhängnisvolle Zeichen das wir unsere Erlösung sicher stellen sollten, und uns dazu innerlich anschicken, den kommenden Sturm auszustehen.

    Sind sie dazu bereit ein anderer Stephanus zu werden? Oder ein anderer Petrus, Johannes oder Paulus?

    Die Frau und ihre Nachkommen fielen vom wahren Glauben ab, da sie die Erste Engelsbotschaft ablehnten. Dies sind sehr ernste Sachlagen. Sie werden die ganze Welt in zwei Gruppen spalten. Jene die Gott gehorsam sind, und jene die Satan nachfolgen. Jeder von uns muss sich anschicken den Unterschied zu lernen und zu verstehen.


    Gott sendet eine letzte Botschaft

    Sie lautet so,

    "Und darnach sah ich einen anderen Engel niederfahren vom Himmel, der hatte eine große Macht, und die Erde ward erleuchtet von seiner Klarheit.
    Und er schrie aus Macht mit großer Stimme und sprach:

    Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die große ..."
    Offb. 18:1,2.

    Dies ist die gleiche Botschaft die der Zweite Engel brachte, Offb. 14:8.

    Ja! Nur viel dringender gegeben.

    "... und [sie ist] eine Behausung der Teufel geworden ..."

    Weil sie teuflisch eingegebene Lehren lehrt. Ein Ausdruck den Paulus in 1. Timotheus 4:1 benutzt.

    "... und ein Behältnis aller unreinen Geister und ein Behältnis aller unreinen und verhaßten Vögel." Offb. 18:1-2.

    Klingt das wie ein Ort, wo wir gerne sein würden?

    Wie kam es dazu, das diese `Frau' so tief niederfiel?

    Es war ihr Wein!

    "Denn von dem Wein des Zorns ihrer Hurerei haben alle Heiden getrunken, und die Könige auf Erden haben mit ihr Hurerei getrieben, und die Kaufleute auf Erden sind reich geworden von ihrer großen Wollust." Offb. 18:3.

    Gott sagt hier, das Babylon tatsächlich tief von Ihm abgefallen ist.

    Es gibt keine Hoffnung, das sie sich bekehren und reformieren wird. Sie verschloß ihr Verständnis (durch ihren eigenen Wein) und versiegelt ihr Schicksal.

    "Und ich hörte eine andere Stimme vom Himmel, die sprach: `Gehet aus von ihr, mein Volk' ...

    Hat Gott ein Ihm treues Volk in Babylon?

    Ja! Die größte Anzahl des Volkes Gottes befindet sich noch in Babylon. Sie wissen nichts über die Botschaften der drei Engel, denn die meisten unter ihnen studieren nicht die Bibel und haben nicht den Glauben, den dies Buch lehrt. Sie befinden sich nicht