| Original Documents |
Der Bund
|
Das Heiligtum und Seine Dienste
M.L. Andreasen
Übersetzt bei CIAS
|
Encyclopedia Das Heiligtum |
Das erste Bibelbild Gottes, nachdem die Menschen gesündigt hatten, zeigt ihn, wie auf einem Spaziergang, im edenischen Garten den Er, der Schöpfergott, gepflanzt hatte.[10] In der Frische des frühen Morgens rief Gott nach Adam: "Adam, wo bist du?" (1.Mose 3,9) Diese Beschreibung ist beides, schön dargestellt und von grosser Bedeutung. Der Mensch hatte gesündigt und zeigte dem ausdrücklichen Willen Gottes Ungehorsam gegenüber. Gott verliess Adam und Eva deshalb aber nicht. Er rief nach ihnen: "Wo seid ihr?" Dies sind die ersten dokumentierten Worte Gottes nach dem Fall. Es ist an dieser Stelle von großer Bedeutung, das wir auf diese Weise Gott kennenlernen. Gott wird gezeigt, wie Er nach Adam sucht, dem Sünder, der sich vor Ihm versteckt. Damit ist dieser Bericht dem Gleichnis vom verlorenen Sohn ähnlich, Lukas 15,20. Es ist ein Ereignis, wie auch das Gleichnis vom verlorenen Schaf und dem guten Hirten (Matth. 18,12-14) wo sich der Hirte mehr "freut über dasselbe als über die 99 die nicht verirrt waren." Adam verstand nicht wirklich den Ernst der Sünde und die Konsequenzen seines Ungehorsams. Gott warnte ihn, nicht von dem `Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen' zu essen, "... denn welches Tages du davon ißt, wirst du des Todes sterben." 1.Mose 2,17. Adam hatte aber noch nie etwas gesehen das Tod war, und verstandt nicht, was die Bedeutung davon war. Als er das erste geschlachtete Lamm vor sich liegen sah, wie das Blut aus dem zuckenden, dann stillen Körper floß, sah er plötzlich die Bedeutung des Sterbens. Er verstandt, das Erlösung etwas mit dem Tod des Lammes zu tun hatte. Er verstandt, wenn das Lamm nicht gestorben wäre, müßte er selber sterben und das er so, ohne Gott, keine Hoffnung für die Zukunft hätte und verloren war. Er schuldete sein Leben dem verstorbenen Lamm und mit den ihm gegeben Opfervorschriften, sah er nun im Glauben, in dem vor ihm liegenden Symbol "... das Lamm das erwürgt ist, vom Anfang der Welt." Offb. 13,8. Adams Gewissensbiße müssen ihn sehr belastet haben als er die vollen Folgen seiner Sünde besser verstandt. Würde jener, der mit ihm im Garten wandelte, eventuel für seinen Ungehorsam sterben müssen? Das erschien ihm fast als zu viel. Wir mögen denken, das Adam sein Leben als Opfer für die Sünde darbot, anstatt den Todes des Sohnes Gottes voraus zu schauen. Aber kein Mensch oder Engel konnte die Verantwortung für das Geschehen der Sünde auf sich nehmen. Nur der, `der aus dem Schoß von Gott Vater war,' der Gott gleich war, konnte Versöhnung herstellen. Während Engel eine bestimmte Aufgabe im Erlösungsplan und Menschen selber das Vorrecht haben zu kooperieren, gab es nur Einen, der die Erlösung tatsächlich vollbringen konnte. Sein Name sollte Jesus sein, Matth. 1,21. "Welches Tages du davon issest, wirst du des Todes sterben." 1.M. 2,17. Dies war das Urteil Gottes. Die einfache Erklärung dieser Worte ist die, das Adam an dem Tage sterben würde, an dem er sündigt. Einige stimmen einer Anmerkung zu diesen Worten zu, die besagt, "sterbend sollst du sterben." Sie sehen darin die Bedeutung, das Adam nicht an demselben Tag sterben müsste, aber `tötliche' Vorgänge dann in seinem Körper anfangen, auf Grund derer er eventuel sterben würde. Dies ist aber nicht wie die Worte zu lesen sind und was ihre Bedeutung ist. Wir verneinen nicht, das Adam an jenem Tag anfing zu sterben. So geschah es in ihm schon auf wirklicher Weise. Es ist aber eine unsichere Grundlage für jemanden, der an die Eingabe des Wortes Gottes glaubt, anzunehmen, das Gott nicht genau meint, was er sagte. Besonders auch mit Bezug auf die gleiche Aussage Satans dazu, 1.M. 3,1-6. Die Frage ist natürlich diese, `Ist es nicht geschichtliche Tatsache das Adam nicht an jenem Tag starb aber noch Jahrhunderte lang lebte? Wie sollen wir also diese Worte Gottes erklären? Wir erklären sie mit der einfachen Tatsache, das Jesus, sobald Adam sündigte, seinen Platz einnahm und versprach für ihn zu sterben. Diese Erklärung stimmt mit dem Erlösungsplan überein, der sagt, "das Lamm, das erwürgt ist, vom Anfang der Welt." Offb. 13,8. Um Adam und Eva noch weiter die Natur und Ernstheit der Sünde zu veranschaulichen und die Liebe Gottes für sie zu demonstrieren, kleidete Gott sie mit den Fellen der geschlachteten Opfertiere, 1.M. 3,21. Ihre Bekleidung wurde auf diese Weise eine fortwährende Mahnung ihrer Sünde, aber noch viel mehr, die jenes, der ihren Platz einnahm und für sie sterben würde, so das sie leben konnten. Ihre Kleider wurden ein Symbol ihrer Erlösung. [So sollten wir Gott durch unsere Kleidung nicht verunehren.] Das Gott Fellkleider für seine Kinder herstellte offenbart beides, Seinen Ernst und Seine Liebe: Ernst für jene, die Er bald aus ihrem Heim im Paradis vertreiben würde; hilfreiche Liebe, indem Er sich weiterhin für sie sorgte, obwohl sie gegen Ihn gesündigt hatten. Wie auch eine Mutter ihre warmen, beschützenden Kleider über ihr Kind zieht, so bekleidete auch Gott seine zwei Kinder, bevor Er sie von sich sandte. Als Er sie wegsenden musste, sollten sie die Zeichen seiner Liebe tragen. Sie sollten nicht verlassen werden, um nun für sich selber, ohne Hoffnung und ohne tröstende Sicherheit der Liebe Gottes, sorgen zu müssen. Adam und Eva müssen ihre Heimat in Eden mit kaum aussprechlicher Trauer verlassen haben. Hier wohnten sie in Liebe zueinander und in Frieden, sprachen mit Engeln und mit Gott. Oft hörten Sie seine Füße im Garten und liefen, um Ihn dann zu treffen. Sie sprachen mit Ihm von Angesicht zu Angesicht. Sie hatten die Macht der kommenden Welt geschmeckt. Sie sangen zusammen mit dem vereinigten, himmlischen Chor zum Ruhm Gottes, und standen zusammen in Andacht als der heilige Sabbat anfing. Jetzt befanden sie sich draußen. Sie konnten nicht mehr mit Gott und den Engeln wandeln. Die mächtigen Engel, denen es vorher Freude machte mit ihnen zu verkehren, hielten sie jetzt vom Baum des Lebens zurück. Ihre Zukunft sah dunkel aus. Sie mussten sich nun mit Dornen und Diesteln plagen, und dann am Ende sterben. Sie lernten, was alle Sünder lernen: "... der Verächter Weg bringt Wehe." Spr. 13:15. Sie lernten das ihre Reue auf keinen Fall die zeitlichen Resultate ihrer Übertretungen verminderten. Wir können mit Gottes Geboten nicht spaßen. Das ganze Weltall verlangt, das die Erhabenheit des Gesetzes aufrecht erhalten bleibt während Gnade noch erreichbar ist. Obwohl wir einsehen, wie Adam und Eva mit gebeugten Köpfen und wunden Herzen ihre vorige Wohnstätte verließen, fragen wir uns, wie muß Gott dies gefühlt haben? Er hatte sie geschaffen. Er hatte alles so liebevoll für sie geplant. Er freute sich mit Gesang über sie. Ihre Zukunft wahr so wunderbar mit Hoffnung gefüllt. Jetzt schien aber alles verloren. Ungehorsam war der Grund für alles Elend das über unsere ersten Eltern kam. Sie hatten Gott unbeachtet gelassen und einem anderen Meister zugehört. Sie aßen von der verbotenen Frucht. "Nun aber," sprach der Herr, "daß er nicht ausstrecke seine Hand und breche auch von dem Baum des Lebens und esse und lebe ewiglich. ... Da wies ihn Gott der Herr aus dem Garten Eden. ... und trieb Adam aus ..." 1.M. 3,22-24. Wie schmerzlich muss es Gott ergangen sein Adam hinaus zu treiben. Die Worte, "Schauet doch und sehet, ob irgend ein Schmerz sei wie mein Schmerz ..." Klagel. 1,12 mag schon so wie diese Situation klingen. Die Menschen befanden sich draußen so ganz alleine, wie Gott sich drinnen im Garten alleine befand. Während wir wohl nicht so ganz über die Einsamkeit Gottes in menschlichen Worten sprechen können, dürfen wir schon glauben, das der Schöpfergott schon einen Verlust empfand als die zwei Sünder langsam ihre vertraute Heimat verließen und das Tor sich hinter ihnen verschloss. Leid, nicht Ärger, füllte sein Herz; und mit schweren Schritten - wir sprechen nach Menschen Weise - kehrte Er in den Garten zurück. Nur wenn wir nicht an Gott denken, wie er mit unseren Schwachheiten Mitgefühl hat, nur wenn wir an Ihn denken, als ob er so ganz anders ist als wir; muß eine Trauer, die alle menschliche Trauer in den Schatten stellt, über ihn gekommen sein. "Er trieb Adam aus." Durch die Jahrhunderte hindurch schauend, sah Gott den Preis der Erlösung. Er sah den langen Pfad den der Mensch nehmen musste, und er sah den noch längeren Pfad den der Sohn nehmen musste, um den Menschen zurück zu bringen. Er sah wie Menschen seine Botschafter ablehnen würden. Er sah, wie sie Seinen Sohn bespieen, ihn wund schlugen, ihn verspotteten und verachteten, um ihm endlich die scharfen Nägel durch die Hände und Füße zu treiben. Er sah Gethsemane, und hörte auch den Herz stechenden Schrei von Golgatha, als Sein Sohn in Angst und Schmerz ausrief, "Mein Gott, Mein Gott, warum hast Du mich verlassen?" Ps. 22,1; Matth. 27,46. Es gabe aus diesem aber keinen anderen Ausweg. Wie schwer es auch war Adam auszutreiben und seinen Sohn dahin zu geben - Er konnte dies nicht verzögern. Abscheuliche Sünde schlich sich hinein - Sünde, die am Ende Seinen Sohn ans grausame Kreuz nageln würde, und es gab keinen Ausweg. Die Sicherheit des ganzen Weltalls lag hier in Seiner Hand. Gott ging schon gleich durch eine Gethsemane Erfahrung, die sich so lange wie Sünde existierte, wiederholen musste. Er konnte hier nicht hesitieren. Gott wird Menschen retten, wie teuer es auch immer sein würde. Obwohl Sünde eine Trenung zwischen Gott und Mensch verursachte, und es notwendig machte Adam aus dem Garten auszutreiben, ließ Gott sie nicht in ihrem Zustand der Verzweiflung. Sein erstes Versprechen war eins der Hoffnung und Hilfe. Einer würde kommen, der den Kopf der Schlange zertreten würde, und den Feind vernichten; jener, der den Menschen zur Sünde verleitet hatte, und noch weiteres Übel plante. Gott sprach:
"Ich will Feindschaft setzen zwischen dir (Satan) und dem Weibe (Gottes Gemeinde) und zwischen deinem Samen (Satans Nachfolger) und ihrem Samen (weitere Nachfolger Jesu). Derselbe (Jesus) soll dir (Satan) den Kopf zertreten, und du (Satan) wirst ihn in die Ferse stechen (als Jesus auf dem Kreuz starb)." 1.Mose 3,15. Dies war ein deutliches Versprechen der Hilfe für Adam. Gott würde ihn helfen der Sünde zu widerstehen in dem er ihm Feindschaft der Sünde gegenüber in sein Herz gab. Haß der Sünde ist lebenswichtig zu unserer vollständigen Erlösung. Menschlich sprechend, befindet sich niemand in Sicherheit, bis er es gelernt hat Sünde so tief zu hassen, wie er sie vorher geliebt hatte. Er kann der Sünde widerstehen. Er kann sogar von ihr fliehen. So lange sich aber noch ein klein wenig Liebe zur Sünde in seinem Herzen befindet, findet er keine Sicherheit. Wie auch Liebe zum Guten lebenswichtig ist, so ist der Haß zum Bösen auch lebenswichtig. Wir können schon mit Sicherheit sagen, das unsere Größe zur Liebe des Guten durch unsere Größe des Hasses der Sünde balanziert und gemessen werden kann. Man sagt über Jesus Christus: "Du hast geliebt die Gerechtigkeit und gehaßt die Ungerechtigkeit; darum hat dich, o Gott, gesalbt dein Gott mit dem Öl der Freuden über deine Genossen." Hebr. 1,9. In Christus, bestandt Liebe zur Gerechtigkeit gleicherweise wie Haß des Bösen. Wie wir gerade lasen, wegen dieser zwei Eigenschaften wurde er von Gott für sein Werk gesalbt. Diese Kombination - von Liebe zu Gott und Haß der Sünde - muß in jedem Christen vorhanden sein. Sie sind grundlegende Eigenschaften der gesamten Christenheit. Es ist wichtig festzustellen, daß dem ersten Versprechen für einen Erlöser ein Versprechen für die Hilfe Gottes Sünde zu überwinden voraus geht, in dem der Mensch das Vermögen hat Sünde zu hassen. Dieser Haß gegen die Sünde ist von größter Wichtigkeit in unserem Kampf gegen das Böse in uns und unserem eventuellen Sieg darüber. Bestünde nicht die Tatsache, das Gott in jedem von uns einen Haß gegen Sünde, sowie auch die Liebe zum Guten legte, hätten wir keine Hoffnung. Dieses Prinzip ist auf kräftige Weise in der Geschichte von Kain und Abel dargestellt. Kain war zornig, und sein Angesicht veränderte sich. In seinem Herz dachte er an Mord und war dazu bereit seinen Bruder zu töten. Gott trat aber dazwischen und brachte Kain eine Warnung und ein Versprechen:
Der Ausdruck, "Sünde liegt vor der Tür," ist von großer Wichtigkeit. Sünde ist wie ein schreckliches Tier, um zur ersten Gelegenheit auf dich aufzuspringen und dich zu erwürgen. In gnädiger Hilfe warnte Gott Kain `das Sünde sich vor seiner Tür befandt ... er aber über sie herrschen sollte.' Er sagt zu Kain, verzweifle nicht, du brauchst dich von ihr nicht überkommen zu lassen, "herrsche über sie," sind die Worte Gottes. Dies ist mehr als nur eine Redewendung, es ist ein Versprechen und gilt uns auch heute. Es gilt diese Hoffnung auch für uns. Sünde muß uns nicht beherrschen, wir können über sie herrschen. Der Haß über den wir hier also sprechen ist nicht gegen andere gerichtet aber nur gegen uns selbst, und was Sünde versucht in uns zu tun. Wir hassen nicht unsere Nachbarn, sollen sie aber lieben. Wir hassen es, das wir manchmal sündigen, und aufmerksamer sein müssen. Am Anfang war es Gottes Plan das Menschen freien Zugang zu Gott haben sollten. Dies war der Plan, den er versuchte im Eden Garten anzufangen. Sünde trat aber dazwischen und stürzte den originalen Plan. Der Mensch sündigte und Gott sandte ihn aus seinem Garten. Er verlor seinen Zugang zu Gott. Von nun an war Trauer seine Zukunft. Gott entwarf aber einen Plan, so das Er und Sein Volk wieder mit Ihm vereinigt werden können. Wenn der Mensch nicht im Paradis leben könnte, warum sollte Gott nicht unter ihnen leben können? Und so, als die Zeit erfüllt war, sandte Gott eine Botschaft an sein Volk:
Wunderbare Liebe Gottes. Gott ist nie in Verlegenheit eine Lösung zu Problemen zu finden. Er konnte es nicht ausstehen von seinem Volk getrennt zu sein, und so plante er einen Weg, unter ihnen zu wohnen. Er würde mit ihnen überall durch die Wüstenwildnis gehen, und sie dann endlich ins versprochene Land führen. Gott würde auf diese Weise wieder mit seinem Volk sein. Na ja, es ist schon wahr, das Ihn im Heiligtum eine Wand vom Volk trennte, und Menschen durften Ihn nicht direkt besuchen kommen. Gott war aber so nahe zu ihnen wie Sünde es erlauben würde. Er "wohnte unter ihnen." Im Neuen Testament wird uns gesagt, du sollst "seinen Namen Immanuel heißen," Gott unter uns. (Matth. 1,23) Das Ideal der Christen ist, Zugang zu Gott zu haben, mit Ihm eins zu sein, nicht getrennt zu verbleiben. Enoch `führte ein göttliches Leben.' 1.M. 5,24. Moses sprach mit Gott von Angesicht zu Angesicht, 2.M. 33,11. Das Volk Israel aber war noch nicht zu solch einer nahen Bekanntschaft bereit. Sie mussten es vorher lernen ehrfürchtig zu sein und heilig zu wandeln. Sie mussten genau damit bekannt sein, das ein Mensch, ohne geheiligt zu sein, sich Gott nicht nähern kann,
Es musste gelehrt werden, das der Herr ihnen Befahl, ein Heiligtum zu bauen, damit er unter ihnen wohnen konnte. Bevor Gott Israel mitteilte Ihm ein Heiligtum zu bauen, proklamierte er ihnen die Zehn Gebote, 2.Mose 20. Er gab ihnen Sein Gesetz damit sie wussten was er von ihnen erwartete. Sie standen nun vor dem Berg der mit Feuer brannte. Sie hörten die Donnerschläge und sahen die Blitze, und als der Herr zu sprechen anfing lesen wir, "... der ganze Berg erbebte sehr." 2.M. 19,16-18. Die Offenbarung Gottes war so eindrucksvoll und "... schrecklich ... das Moses sprach: `Ich bin erschrocken und zittere'" und die Menschen baten "das ihnen das Wort ja nicht mehr gesagt würde." Hebr. 12,21,19. Die Israeliten, jedoch, konnten sich nicht helfen, sahen aber die Gerechtigkeit der Forderungen des Herrn ein, und zu beiden Gelegenheiten, bevor und nach der Verkündigung des Gesetzes, antworteten sie:
Das Volk musste wenig verstanden haben, was es war dem sie Versprachen zu zustimmen, sonst würden sie sich wohl kaum getraut haben, solch eine große Verantwortung auf sich zu nehmen. Von ihren vorherigen Erfahrungen mussten sie wissen, das sie dies ohne Gottes Hilfe kaum tun konnten. Dennoch, versprachen sie dem Gesetz gegenüber ihr Gehorsam. Nur wenig später tanzten sie um Gott hatte einen Grund diese Situation aufkommen zu lassen. Er wollte es, das Israel wusste, was Sünde war, und das sie, auf sich selbst vertrauend, keine Hoffnung hatten Sein Gesetz einzuhalten. Dennoch war das Halten der Gebote unbedingt notwending ihr Leben zu heiligen, denn ohne diese Heiligung kann niemand Gott sehen. Dies brachte sie Angesicht zu Angesicht mit ihrer hoffnungslosen Situation und ihrem Tod. Ohne Gott hatten sie keine Hoffnung. Gott ließ sie nicht in dieser Situation. Wie er auch im Garten Eden zeigte, wie ein geopfertes Lamm Christus darstellte, so lehrte er Israel auch hier, wie die Anwendung von Opfern und die Handhabung von Blut einen Ausweg zeigt. Abraham verstandt dies als er den Bock im Gebüsch sah und dieser, anstelle seines Sohnes, akzeptiert wurde. Er hatte wohl nicht seine eigene Antwort verstanden nachdem sein Sohn Isaak ihm die Frage stellte. "Siehe, hier ist Feuer und Holz; wo ist aber das Schaf zum Brandopfer?" 1.M. 22,7. Über dieses Ereignis sagte Jesus, "Abraham, euer Vater, ward froh, daß er meinen Tag sehen sollte; und er sah ihn und freute sich." Johannes 8,56. In dem Bock im Busch, der anstelle seines versprochenen Sohnes starb, sah er Christus. Er freute sich und war zufrieden.
Dies alles wollte Gott Israel durch dies System von Opfern lehren. Für sie war es ihr Rettungswerk. Es gab ihnen Hoffnung und Mut. Obwohl das Gesetz Gottes sie wegen ihrer Sünden verdammte, gab die Tatsache, daß das Lamm Gottes für sie sterben sollte, Hoffnung. Es öffnete ihr Verständnis, mit Gott in Verbindung und Gemeinschaft zu sein. Es gibt heute aber Christen, die nicht viel Sinn in diesen Opfern und Zeremonien sehen; auch wenn das Evangelium des Neuen Testaments sich auf diese Kenntnisse begründet und es die Botschaft klarer darstellt. So ist es schon wahr, das der, der das Levitische System des Alten Testaments versteht, das Neue Testament viel besser verstehen und schätzen kann. Das eine spiegelt das andere, und ist dazu ein typisches Beispiel. Die erste Lexion, die Gott seinem Volk mit Hilfe der Opferdienste lehren wollte, war diese, das Sünde Tod bedeutet. Immer und immer wieder wurde diese Lexion ihren Herzen aufgeprägt. Jeden Morgen und Abend, das ganze Jahr lang, wurde für ihre Nation ein Lammopfer dargebracht. Jeden Tage brachten die Leute ihre Sünd und Brantopfer zum Heiligtum. In jedem Fall opferte man ein Tier und sprenkelte das Blut auf die vorgeschriebene Stelle. Jede Zeremonie und jeder Dienst enthielt die Lehre: Sünde verlangt Tod. Diese Lehre müssen wir heute genau so verstehen wie Israel vor so langer Zeit. Einige Christen scheinen zu denken das Sünde so ein leichtes, spaßige Ding ist. Nicht so. Nur das die eventuellen Folgen oft so lange aufgeschoben sind macht sie so unbedacht und leichtfertig. Am Ende der Zeit wird es ihnen ganz anders vorkommen. Sünde ist nicht etwas dem wir auswachsen können. Alte, wie auch junge Leute, haben gleicherweise viel damit zu schaffen. Alle müssen genau verstehen, das Sünde, wenn sie sich nicht davon abwenden, sie töten wird. Obwohl das Neue Testament sagt, das "der Tod ist der Sünde Sold" (Röm. 6,23), verstehen viele nicht wie wichtig dieser Satz ist. Ein moderneres Verständnis über das, wie Sünde und Tod untrennbar miteinander verbunden sind, mag hier helfen, um das Evangelium besser zu verstehen und lieben zu lernen. Eine andere Lexion die Gott seinem Volk klar machen wollte, war diese, das Vergebung von Sünde nur durch Bekenntnis und die Handhabung von Blut erlangt werden kann. Diese Veranschaulichung diente Israel dazu tief von dem Eindruck der Kosten, dem Preis der Vergebung, beeindruckt zu sein. Vergebung ist mehr als nur das Übersehen von falschen Taten. Ein Preis muß für Vergebung bezahlt werden und dieser Preis ist ein Leben, sogar das Leben des Sohnes Gottes. Diese Lexion ist auch heute für uns wichtig. Einigen erscheint der Tod Jesu Christi als etwas, das nicht notwendig war. Gott konnte, oder sollte, denken sie, ohne Golgatha vergeben. Das Kreuz scheint ihnen kein vollständiger und wichtiger Teil der Versöhnung zu sein. Wir sehen also, Christen sollten den Preis ihrer Erlösung oft studieren und darüber nachdenken. Vergebung ist nicht billig. Sie kostet etwas. Mit Hilfe des Zeremonialsystems lehrte Gott Israel, das Vergebung nur durch das vergießen von unschuldigem Blut gegeben werden kann. Wir benötigen diese Lexion auch heute. Eine Studie der Altestamentlichen Zeremonialgesetze und Vorschriften, und wie man sich Gott nähern kann, wird jedem der sie vornimmt reiche Belohnung bringen. Im Opfersystem finden wir die grundlegenden Prinzipien eines Gott wohlgefälligem Lebens und Heiligkeit, die ihre vollständige Erfüllung in Jesus Christus finden. Wenn einige diese fundamentalen Lehren nicht verstehen, sind sie unfähig tiefere Gotteswahrheiten zu verstehen. Das Alte Testament ist eine wichtige Grundlage. Jenen, die diese Dinge gründlich verstehen, wird es möglich sein, eine höhere Struktur von Gotteswahrheiten darauf aufzubauen die nicht fallen, wenn Regen fällt, und die Winde blasen. Sie werden bauen "... auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist." Eph. 2,20. Viele Christen glauben nicht an die Auferstehung der Toten. Sie sehen keine Notwendigkeit für eine körperliche Auferstehung, wenn die zukünftige Existenz ganz geistiger Natur sein soll. Aus dem gleichen Grund denken sie, das ein zukünftiges Gericht wirklich nicht notwendig ist. Wenn die Seele sich schon ewigens, ätherischens Lebens erfreut, oder wenn sie sich schon in der quälenden Hölle der Verdammten befindet. Warum sollte dann ein Gottesgericht notwendig sein? Solch ein Gericht sollte doch schon vorher stattgefunden haben, bevor ihre Zukunft entschieden wurde, nicht danach. Glaube an sofortige Seligkeit oder Verdammung nach dem Tod macht das Endgericht nicht nur überflüßig aber auch unvereinbar mit dem was sie glauben. Die Bibel, jedoch, läßt keinen Zweifel zum Thema dieser beiden Ansichten. Es wird eine Auferstehung stattfinden, und auch das Gericht. Die Bibel lehrt beide. Da wir jetzt das Gericht studieren wollen, werden wir uns auf dieses Thema beschränken und nur erwähnen, das es weit zufrieden stellender ist zu glauben, das die zukünftige Existenz sich mehr dem originalen Plan, wie er im Garten Eden existierte, anpassen sollte. Wenn dem so ist, dann muß auch eine körperliche Auferstehung stattfinden. Der Gedanke eines Gerichts am Ende der Welt bedeutet das Menschen nicht am Tag ihres Todes in den Himmel oder in die Hölle kommen. Warum? Der Grund dazu ist dieser, das die Resultate der Auswirkungen eines menschlichen Lebens nicht am Tag seines Todes abgeschlossen sind. Sein Leben ist zu Ende, aber nicht der Einfluß den er ausübte, "denn ihre Werke folgen ihnen nach." (Offb. 14,13). Wenn wir für den Einfluß den wir ausübten verantwortlich sind, kann der nicht völlig offenbar sein bis zum Ende aller Zeit. Wir meinen damit aber nicht, das wir Menschen nicht am Tag unseres Todes unser Schicksal nicht besiegelt haben. Wir glauben es ist entschieden. Wir versuchen nur zu bestätigen, das, wenn wir lehren, daß das Gottesgericht die gleiche Strafe oder Belohnung für alle für gleiche Taten bereit hält, das dann unsere Bilanz noch nicht fertig ist, wenn wir sterben. Man mag vorschlagen, das unser vorläufiges Schicksal versiegelt ist. Dies löst aber nicht das eigentliche Problem. Im heutigen Rechtssystem wartet man ja auch bevor jemand verurteilt wird, wie es seinem Opfer gehen wird. Wird ein verwunderter überleben oder sterben? Das endgültige Urteil kann nicht gegeben werden, bis sich diese Frage entscheidet. Wir Menschen sind für mehr als nur die sofortigen Ergebnisse unseres Lebens verantwortlich. Jemand der segensreichen Einfluß ausübte und Menschen zu Christus brachte, mag diese Ergebnisse nicht völlig sehen bis viele Jahre später. Die Worte Jesu und die der Apostel bekehren immer noch Menschen. Deshalb ist die Krone der Kinder Gottes noch nicht fertig wenn sie sterben. Genau so, nur im umgekehrten Sinn, steht es auch mit dem Leben der Bösen. Wenn wir zugeben, das einige "... wenige Streiche leiden" werden, und andere "viele" (Lk. 12,48), kann das Gericht Gottes nicht stattfinden, bis alle Ergebnisse verbucht sind. Das Gericht kann also nur zu der Zeit stattfinden, die Gott als die Zeit des Endes ansieht. Denn "... der Herr weiß ... die Ungerechten aber zu behalten zum Tag des Gerichts.", 2.Petr. 2,9. Die Bibel lehrt, das die Bösen von den Gerechten beurteilt werden. "Wisset ihr nicht, daß wir über die Engel richten werden? ... die Welt soll von euch gerichtet werden." 1.Kor. 6,2. Wie die Engel ihr Werk im Himmel zu tun haben, so haben auch die Gerechten ihres zu tun. Gott wird seinem Volk seinen Plan offenbaren und ihnen Aufgaben geben. Seine Heiligen erhalten das Vorrecht und die Verantwortung im himmlischen Gericht ihre Arbeit auszuführen. Menschlich verstanden, wird Gott nicht das Risiko von `Unzufriedenheit' und `unbeantwortete Fragen' eingehen. Es kann schon möglich sein, das einige Menschen verloren gehen, von denen andere dachten, das sie unter den Erlösten sein würden. Wenn wir jemanden im Himmel vermissen, mag eine Frage über diesen Menschen in uns aufkommen. Vielleicht ein liebes Familienmitglied. Nun ist er verloren und wir wissen nicht warum. Wenn die Gerechten Anteil am Gericht haben, wenn sie selber in den himmlischen Büchern lesen könnten, wie es mit der Person stand, waren alle Möglichkeiten erwägt worden, nur dann kann ein für alle zufriedenstellendes Urteil gesprochen werden. Sie werden dann einsehen, das die Person nicht gerettet werden wollte, und sich nicht im Himmel wie zu Hause fühlen würde. Dann werden alle Fragen beantwortet werden und ein gerechtes Urteil gesprochen. Wir wissen, das wir Anteil am Urteil hatten. Wir waren zugegen. Wir sind nun zufrieden. Ein solches Gericht ist gerecht und voll Gnade. Niemand wird mehr Strafe erhalten, als die, die er verdient. Wenn es Gottes Plan ist das endgültige Urteil sicher zu stellen, so das niemand später Zweifel an seine Gerechtigkeit hat, muß er die Gerechten ihre eigenen Freunde, und ihre eigene Generation, richten lassen. Dies ist beides, furchtsam und gut. Gott wird es nicht riskieren für jemand zu denken, `Meine Freunde sind verloren, und ich fand niemals heraus warum. Ich dachte sie wären hier. Ich verstehe sie besser als alle anderen. Ich hätte Anteil an ihrem Gericht haben sollen.' Solch eine Situation wird niemals aufkommen. Gott wird schon dafür sorgen. Alle werden einsehen, das Gottes Gericht gerecht und gnädig ist. Wir werden verstehen, warum, für uns besondere Leute, gerettet oder nicht gerettet sind. Wir nahmen Anteil an ihrem Urteil. Das Ergebnis von dem was wir bisher besprochen haben ist dies, es kann kein Gericht stattfinden wenn wir sterben. Eine Gruppe von Gläubigen betet seit langer Zeit, viele Jahre, für jenen jungen Mann sich zu bekehren. Plötzlich aber stirbt der junge Mann. Wie wird es im Gericht zugehen? Jene die ihn kannten und für ihn beteten leben noch. Wenn der junge Mann zur Zeit seines Todes gerichtet werden sollte, müssten sie alle sterben, um dies im Himmel tun zu können. Wenn nicht, müsste er von anderen verurteilt werden, die ihn nicht kannten. Dies würde für alle Unbekehrten der Fall sein, die jemals auf der Welt lebten. Sie könnten gewöhnlich nicht verurteilt werden bis wenigstens eine Generation nach ihrem Tod, wenn sie vor den Heiligen escheinen müssten. Aber nicht von den Heiligen verurteilt zu werde, aber von Fremden, könnte Gottes Plan gefährden. Wir glauben deshalb, das, wenn die Bösen mit Hilfe der Heiligen verurteilt werden, dies nicht sogleich nach ihrem Tod stattfinden kann. Gott sagt in seinem Wort, sie sind `für das Gericht aufbewahrt' am Ende der Welt, 2.Petr. 2,4. Es ist schon wahr, das jede Generation am besten von ihren eigenen Zeitgenossen verstanden wird, und das Menschen aus der Zeit des Alten Testaments nicht von denen des Neuen Testaments beurteilt werden sollten. Gott muss aber allgemeine Grundregeln und Prinzipien bekannt machen, um alles in gerechter Weise zu enden. Dies lässt uns erkennen, das wir dazu unterrichtet werden und alle Umstände verstehen müssen. Der Tod Jesu spielt eine große Rolle, auch seine Vermittlung als Hoher Priester in Seinem himmlischen Heiligtum. Es sollte uns klar sein, daß das Gericht Gottes nicht zur Zeit unseres Todes stattfinden kann. Dies ist ein bewundernswerter Plan den Gott bereit hat. Für die Erlösten an diesem Gericht teilzunehmen, wird den Himmel einen vollkommenen und sicheren Platz machen, und alle späteren Fragen und Zweifel vermeiden. Wie steht es aber mit dem Gericht über die Gerechten? Es sollte uns klar sein, das eine Art von Gericht ihre Einladung in das Reich Gottes voraus gehen muss. Dies Gericht muss entscheiden ob ihr Lebenswandel und ihre Haltung genug sind ihnen ewiges Leben anzuvertrauen, und diese Entscheidung muss getroffen werden, bevor der Herr Jesus zum Zweiten Mal in der Herrlichkeit des Himmels wiederkommt. Es ist nicht weniger logisch die Gerechten in den Himmel aufzunehmen und danach das Gericht, als die Ungerechten zu verdammen und sie dann später vor Gericht zu bringen. Es besteht aber ein Unterschied. Die Bösen werden nicht auferweckt und zerstört werden bis die 1000 Jahre um sind, Offb. 20,5. Das gibt viel Zeit, sie, nachdem der Herr wieder kommt, zu richten. Die Gerechten dagegen müssen gerichtet werden, bevor der Herr wieder kommt, da sie dann ihren Lohn empfangen, Offb. 22,12. Deshalb muss ihre Zukunft im voraus entschieden worden sein. Einige habe gegen diese Auslegung Einwände erhoben. Sie glauben nicht, das ein Gericht für die Gerechten stattfinden wird, bevor Jesus wieder kommt. Aber gerade diese Sachlage ist schon folgerichtig. Die Fälle der Gerechten müssen vor dem Kommen entschieden sein, wie würden die himmlischen Heerscharen sonst wissen, wen zu sich zu nehmen? Wenn der Einwand sich aber auf das Wort Untersuchungsgericht bezieht, wer möchte einen anderen Begriff vorschlagen? Es ist nicht ein ausführendes, endgültiges Gericht. Die Bibel nennt es die "Stunde des Gerichts," (Offb. 14,7 ZB) im Gegensatz zu dem Tag des Gerichtes, Apg. 17,31. Wir denken das Wort `Untersuchungsgericht' beschreibt das Ereignis der Gerichtsverhandlung über die Gerechten am besten. Es scheint auch feierlicherweise richtig, das die Engel zugegen sein werden, um die Vorgänge mit zu erleben und ihr Zeugnis abzulegen, Dan. 7,9-10. Das Leben unter Gottes Volk stand ihnen, den himmlischen Botschaftern, besonders nahe. Für alle Ewigkeit werden wir mit ihnen zusammen sein. Sie haben deshalb ein Recht zu wissen, wer ihre Nachbarn sein werden. Dies ist auch der Plan Gottes. Die Engel sahen einige der Ergebnisse der Sünde. Sie waren zugegen als Luzifer sich von Gott abwandte. Sie sahen wie Millionen von Engeln ihm zustimmten. Sie sahen zu als der Erlöser litt und starb, und sie verstehen die erbärmliche Situation, die Sünde verursacht. Sie haben keinen Wunsch, solch eine Erfahrung jemals zu wiederholen. Der Ausgang des Gerichts wird für sie deshalb von höchster Interesse sein. Aus diesen Gründen ist es Gottes weiser Plan, das sie sich alle am Untersuchungsgericht beteiligen. `Yom Kippur', der Israelitische Versöhnungstag ist ein gutes, biblisches Beispiel für das Untersuchungsgericht. An dem Tag fand eine Trennung zwischen den Gerechten und den Bösen statt. Die Entscheidung hing ganz und gar davon ab, wer seine Sünden bekannt hatte, und wer nicht. Jene, die ihre Opfer brachten und den Vorschriften genau folgten, fanden Vergebung, und ihre Sünden wurden ausgetilgt. Die anderen wurden von ihnen abgesondert. Wir wissen nicht, ob jene, die sich an diesem jährlichen Ereignis beteiligten, in ein Buch eingetragen wurden oder nicht. Wir wissen aber, daß das Blut auf den Hörnern des Altars solch ein eintragendes Zeugnis darstellte:
Gott hatte befohlen das Opfer dargebracht werden sollten. Wir glauben, das Gott seine eigenen Befehle respektiert und jene im Gedächtnis behält, die ihm Treu in Wahrheit und Aufrichtigkeit dienen. Sie werden als `Treue Nachfolger' in sein Buch eingetragen. Über das letzte Gericht lesen wir folgendermaßen:
Dieser Bibeltext spricht schon ganz genau über `das Buch des Lebens' und sagt, das nur jene, deren Namen darin gefunden werde, erretet werden. Der Text sagt, das eine Untersuchung stattfindet. Ein Befehl wird gegeben, `Sieh ob dieser Name im Buch steht!' Die Antwort kommt zurück, `Ich fand den Namen', oder `Ich fand den Namen nicht.' In beiden Fällen fand eine Untersuchung statt und deshalb nennen wir diesen Anlaß `Untersuchungsgericht.' Wir sahen schon wie klar die Bibel dazu ist, das, bevor Jesus wieder kommt, die himmlischen Bücher aufgeschlagen werden, um zu sehen, wer in den Himmel kommt. Natürlich denken wir, das solche Bücher, vielleicht mehr als so etwas ähnliches wie Superkomputer verstanden werden müssen, aber damit wollen wir uns nicht befassen. Wir wissen auch, das Gott in Sekunden das Schicksal aller Wesen in seinem Reich entscheiden könnte, er solch eine Untersuchung aber erlaubt, um der anderen, himmlischen Wesen willen. Millionen Scharen von Engeln nehmen an diesen Ereignissen teil. Gott tut alles, um die Zukunft zu versichern. Gott wird nicht plötzlich Millionen von Menschen in den Himmel hinein lassen, ohne den Rat und der Zustimmung der Engel. Wir sagen dies mit Ehrfurcht. Die Engel gingen auch durch einige traurige Erfahrungen, um unserer Sünden willen. Millionen ihrer Freunde folgten dem Bösen. Sie sahen wie ihr Jesus einen quälenden Tod auf dem Kreuz starb. Gott hat es vor, den himmlischen Einwohnern Sicherheit zu geben, das nichts von Sünde in den Himmel hinein kommen wird. Die Tausend Jahre sind eine Zeitspanne des Gerichts. "... ich sah Stühle," lesen wir, "und sie setzten sich darauf, und ihnen ward gegeben das Gericht." Offb. 20,4. Während dieser Zeitspanne können die Engel mit uns Menschen, die wir Erben der Erlösung sind, besser bekannt werden. Wir werden mit ihnen in diesem Gericht, das Engel und Menschen richten wird, zusammenarbeiten. Wie die kurze Zeit, vor dem Kommen Jesus, ein Untersuchungsgericht war, das die Gerechten in Augenschein nahm, so sind die 1000 Jahre ein Untersuchungsgericht, das die Ungerechten verurteilen wird. Ihre Strafe ist schon bestimmt worden, es sind aber andere Erwägungen die dieses Gericht nötig machen. Menschen und Engel haben Freunde unter diesen Ungerechten, und sie müssen erkennen, warum sie verloren gehen. Engel führten die himmlischen Bücher sehr genau. Die Berichte sind vollständig. Sie haben schon das Recht an allen Examinationen teilzunehmen. Sie sollen ja am Ende das Urteil vollstrecken, Offb. 20,1-3; Hes. 9,1-11.
Am Ende geben sie ihr Zeugnis mit Bezug auf die Gerechtigkeit der getroffenen Entscheidungen, Offb. 16,5,7. Dies können sie tun, denn sie kennen alle Umstände die zu den Urteilen führten. "Der Vater hat den Sohn lieb und hat ihm alles in seine Hand gegeben." Joh. 3,35. Wir mögen nicht genau wissen warum der Vater alles in die Hand seines Sohnes gegeben hat. Dieser Satz, oder ähnliche Redewendungen, kommen schon einige Male vor, so das es scheint, das Gott uns dies aus irgendeinem Grund wissen lassen wollte. Wir lesen:
"Alle Dinge sind mir übergeben von meinem Vater ..." Matth. 11,27; Lk. 10,22. "gleichwie du ihm Macht hast gegeben über alles Fleisch ..." Joh, 17,2 Diese "Macht" bezieht sich auf alle Gerichtsverfahren.
Christus "... ist verordnet von Gott zum Richter der Lebendigen und der Toten." Apg. 10,42 Gott wird "... richten den Kreis des Erdbodens mit Gerechtigkeit durch einen Mann [Jesus], in welchem er es beschlossen hat ..." Joh, 17,31 Dies schließt die Ausführung des Urteils mit ein, denn der Vater
Diese Übergabe aller Autorität an Seinen Sohn können wir mir der folgenden Aussage Jesu zusammenfassen.
Dies läßt keinen Zweifel über die Ausmaße seiner Macht die Ihm gegeben wurde. Er hält alle Macht des Himmels und der Erde in seinen Händen. Diese Schriftstellen sind aufgrund der Redewendungen von Interesse. Der Vater besaß alle diese Macht, aber aus irgendeinem Grund übergab er sie seinem Sohn. Wir bemerken, das Gott "gegeben", "getan" hat, das er für Seinen Sohn "übergeben" und "verordnet" hat. Vor langer Zeit gab Gott alle Dinge seinem Sohn, verordnete Ihm zu regieren, Gericht zu halten, und gab ihm alle Macht über Himmel und Erde. Inmitten der großen Auseinandersetzung lernen wir eine Charaktereigenschaft Gottes, die sehr beschwichtigt. Gott könnte die Aufrührer anders behandelt haben. Er brauchte nicht den Anklagen Satans gegen ihn zugehört haben. Er unterordnete Seinen Fall aber aufgrund des vorgebrachten Beweismaterials gegen Ihn. Er hatte Zeit und wartete. Sein Charakter ist ohne Falsch und gerecht. Er kann alle Untersuchungen ohne Sorge über sich ergehen lassen. Er stand über alles erhaben. Dies gibt Grund, daß das kommende Gericht die höchste Darstellung von Gerechtigkeit und Gnade demonstrieren wird. Gott ist nicht ein Gott der Rache. Er wartet nicht auf eine Gelegenheit uns zurück zu zahlen, für das, was wir taten. Die Bösen sind schon tot wie trockene Zweige und Blätter bevor sie in den feurigen Pfuhl geworfen werden, Mal. 4,1; Luk. 3,17. Es gibt aber einige Dinge die Gott nicht tun kann. Er würde gerne alle retten, weiß aber, das dies nicht die beste Lösung ist. Dazu gibt es eine Reihe von Gründen. Viele wollen sich nicht den Bedingungen, unter denen uns Rettung möglich ist, unterordnen. Die Regeln, die Gott verordnet hat, nach denen wir leben sollen, sind nicht willkürlicher Art. Freie Menschen können nicht zusammen leben, wenn andere unter ihnen morden. Wir sehen das alle ein. Mordtaten haben ihre Ursache in Haß. Der Himmel würde keine Sicherheit bringen, wenn jemand dort einen anderen hassen kann. Das bedeutet, das er alle aus dem Himmel ausschliesst, die Haß in sich haben. Zu dieser Zeit sind sie selber schon frei vom Einfluß der Sünde und ihr Haß gegen ihre Sünden ist vorüber. Es gibt keinen Grund mehr Haß zu hegen. Liebe ist das einzige Gegenmittel gegen Haß. Nur die, die Liebe haben, sind sicher. Das Fehlen von Liebe bedeutet, das Haß einziehen kann. Wir müssen dies gleich in unserem Leben überwinden. Suche Menschen die du "lieben" kannst, nicht einen Hund oder ein anderes Haustier. Diese Menschenliebe mag sich nicht nur auf eine Person richten aber eine Gruppe, wie in einer Situation, wo man Notdürftigen Mahlzeiten vorbereitet, oder in einer Kirchengruppe. Es ist wichtig dies zu tun, um unsere Gefühle dem biblischen Muster zu unterordnen. Gottes und Menschenliebe sollte als Gewohnheit in uns wohnen. Nur der, der liebt, erfüllt das Gesetz. Wir sollten das Recht nicht gefährden in dem wir Haß Raum geben. Es wird niemanden im Himmel geben, der Mordgedanken in sich hat. Wir sollten solche Dinge auch nie in Filmen ansehen oder darüber in Büchern lesen. Wir alle taten es wohl mal, wenigstens hin und wieder, wir müssen uns jetzt sofort davon befreien und unsere Regale aufräumen. Die gleichen Maßregeln sind auch den anderen Geboten Gottes gegenüber wahr. Wenn Gott also Menschen am Gericht teilnehmen läßt, ist das mehr als nur eine Teilhaberschaft. Dies ist wichtig. Unsere Zukunft sicher zu stellen hängt davon ab. Wir benötigen die Bekräftigung, die eine persönliche Teilnahme am Gericht bringt. Aber noch andere Erwägungen spielen eine Rolle. Wenn Gott Heilige und Engel am Gericht teilnehmen läßt, vollbringen sie wirklich Gottes Werk. Die Regeln, Prinzipien und Gesetze, die uns alle verbinden, kommen unter die Lupe. In diesem Sinn halten sie Gericht über Gott, Römer 3. Angesichts dieser Sachlage, die Tatsache, das Menschen und Engel am Ende des großen Kampfes gegen die Sünde ihren Glauben an die Gerechtigkeit freudigen Gottes Ausdruck geben, erhält neue Bedeutung. Die große Frage war immer: `Hatte Gott oder Satan recht?' Am Ende der Auseinandersetzung sagen die Engel der Wasser,
"Ja, Herr, ... deine Gerichte sind wahrhaftig." Offb. 15,7 "Halleluja! Heil und Preis, Ehre und Kraft sei Gott, unserem Herrn. Denn wahrhaftig und gerecht sind seine Gerichte ..." Offb. 19,1-2 Jene die siegreich über dem Tier und seinem Abbild waren rufen aus,
Gott regiert aber nicht alleine. Wenn "die Reiche der Welt unseres Herrn und seines Christus geworden sind, wird er regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit." Offb. 11,15.
Wenn "der Verkläger unserer Brüder endlich verworfen ist, der sie verklagte Tag und Nacht vor Gott," dann soll der Thron Gottes und des Lammes wieder hergestellt sein, Offb. 12,10; 22,5. |
|
|