äöüßäöüßüöüößÄäÄÜüöÖüßéÎîäµöüäÄöüßöä Das Heiligtum
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Das Israelitische Heiligtum & die Zeit des Endes

Anbetung
Zuerst ein Überblick über dieses Thema
Eine nähere Betrachtung des Heiligtums
Alles über die Thröne Gottes
Das Heiligtum und die nun Jesus nachfolgenden Heiligen
Das Gericht Gottes
Die Reformer und was wir heute verstehen
Ein Überblick wie Israel wandelte
Die Modernere Kirche
Das Tägliche
Die Familienandacht als das Tägliche
Die Wahre Kirche Gottes
Noch einige Erklärungen für schwer verständliche Bibeltexte
Bibliographie und Notizen

Sie können dies auch drucken und später studieren.
Lexicon


Hier finden Sie eine Abhandlung über das Israelitische Heiligtum und seine Bedeutung bis in unsere Zeit. Am Ende finden Sie auch einige der wichtigsten Prophezeiungen Jesu über die wir alle Bescheid wissen sollten.

Es ist meine Absicht hier einige Einzelheiten mitzuteilen, die man nur wenig beschrieben vorfindet. Ich möchte darum den Leser um Geduld bitten, als das Thema entwickelt wird.

Nur wenige christliche Kirchen oder Gemeindschaften befassen sich mit der Heiligtumslehre. Deshalb wollen wir versuchen die bedeutenden Gesichtspunkte dieser Lehre gründlich zu beschreiben. In dieser Abhandlung ist es vorausgestellt, dass die Schreiber der Bibel von Gott inspiriert waren und daher die Bibel alleine in Dingen des Glaubens unsere Autorität ist. Wir sind uns dessen sicher, da wir glauben, daß Gott stark genug ist darüber gewacht zu haben, das sein Wort, die Bibel, sogar noch heute in Wahrheit von Ihm zeugen kann. Wir nehmen auch an, das der Leser schon mit dem Inhalt der Bibel vertraut ist und das er versteht, dass der Gott den wir in der Bibel beschrieben vorfinden nicht ein eigenmächtiger, willkürlicher Gott ist, der uns nicht gerne hat und der unwillig ist Menschen aus der Kraft der Sünde zu befreien. Nein, im Gegenteil, wir glauben an einen Gott der schon lange sehnsuchtsvoll nach jedem reuigen Sünder Ausschau hält, bevor dieser sich noch für Gott entschieden hat.

** Zuerst ein Überblick über dieses Thema **

Obwohl Opfer schon seit der frühesten Zeit von Adam (Kain und Abel) an dargebracht wurden, war es nicht bis Moses von Gott den Auftrag erhielt Ihm eine Hütte zu bauen, das eine besondere Stelle für diesen Dienst erwählt wurde.

In den heiligen Schriften lesen wir über drei verschiedene Tempel:

1. Der himmlischen Tempel (oder Heiligtum), den Gott Moses als Muster für das erste irdische Heiligtum zeigte, 2.Mose 25:9.
2. Den irdischen Tempel (oder Heiligtum), den Moses bauen ließ, Salomos Tempel und der Herodische Tempel.
3. Der dritte Tempel ist der Tempel unseres Körpers, der der Wohnsitz des Heiligen Geistes sein kann.

Wie wir wissen waren besondere Anweisungen gegeben worden mit Bezug auf die Materialien die beim Bau des irdischen Heiligtums verwendet werden konnten.[100] Denn für Gottes Haus konnte man nur das beste Baumaterial benutzen. Heute aber wollen wir uns auf den Dienst Jesu, mit Bezug auf das Heiligtum befassen.

Das Heiligtum bestand aus dem äußeren und dem inneren Hof (2.Mose 27:9ff); dem Tempelgebäude selber, der zwei Abteilungen enthielt. Die vordere Abteilung kennen wir unter dem Namen `das Heilige', und die hintere oder die zweite Abteilung, kennen wir als `das Allerheiligste.' 2. Mose 26:33.[120]

Im inneren Hof, kurz vor dem Eingang zum Tempel stand der Brandopfer Altar. 2.Mose 27. In der ersten Abteilung diente täglich einer der Priester als Fürsprecher für die reuigen Sünder, die zu ihm kamen. Bei all diesen Opfern, besonderen Geschenken und Waschungen, half er, stellvertretend für den Sünder, zur Vergebung dessen Sünden. Diese irdischen Dienste waren `ein Schatten' des zukünftigen himmlischen Dienstes und offenbarten auf diese Weise den `Erlösungsplan', Hebr.8:1-5; 9:14; 1.Petrus 1:18,19. Die zweite Abteilung innerhalb des Vorhanges war das Allerheiligste. Hier versah der Hohe Priester nur einmal im Jahr, am zehnten Tag des siebten Monats einen besonderen Dienst. Dies war die Zeit wenn der Sünder von seiner Schuld, dem Gesetz gegenüber, erlöst wurde (3.Mose 27:27-30;16:34). Dieser Tag war bekannt als der Versöhnungstag oder auch Sühnentag. Ein Tag der Reinigung des Heiligtums. Ein Sinnbild des Gerichtes, 3.Mose 16:33; 23:29; Dan 7:10;8:14. An diesem Tag wurden die während des ganzen Jahres `angehäuften Sünden' vom Allerheiligsten vertilgt [140] und war damit ein Sinnbild des wirklichen Versöhnungstages, 3.Mose 16:2-34; 2. Korinther 5:19; 1. Johannes 2:1-2; 4:10. Der Gnadenthron wurde von den Cherubim überschattet. Dieser war deshalb ein Thron des Gerichts vor dem Sünder beides, Gerechtigkeit und Gnade, finden konnten.

Alle diese Dienste - Priester, Opfer und Waschungen [200] - waren ein Sinnbild oder Vorbild auf das, was Jesus in seinem Amt als Hoherpriester im himmlischen Heiligtum tun würde. Jenes Heiligtum, das der Herr aufgerichtet hatte und kein Mensch. (Hebr. 8:2) Das Heilige bestand für das Bekenntnis der Sünde, aber das Allerheiligste für die Vertilgung der Sünde.

Während der Zeit des Dienstes im irdischen Heiligtum geschah nichts im himmlischen Heiligtum. Es konnte hier ja auch kein Dienst vor sich gehen bis zu der Zeit, wenn Christus wieder im Himmel war und dort sein Hohes Priesterliches Amt anfing (Hebr. 8). Als dieser Dienst Christi im Himmel anfing, endete der Dienst im irdischen Heiligtum. Im irdischen Dienst sahen die aufrichtig Glaubenden vorraus auf den Dienst im himmlischen, wo Gott ihnen die Gerechtigkeit Christi anrechnete, und ihre Namen im Buche des Lebens verzeichnet wurden. Niemals wurden Sünden der Heiden im Buch des Lebens (Phil. 4:3; Offb. 3:5; 22:19) eingetragen, das konnte nur der Fall sein, wenn sie sich bekehrten. Ihre Taten würden im Gericht Gottes entschieden werden, wenn unser Hoherpriester seinen Dienst hinter dem Vorhang im Allerheiligsten für die Sündenvergebung beginnt (Dan.7:10). Dies geschah aufgrund der Eintragungen im Gedenkbuch (Buch der Erinnerung), Mal. 3:16 und den Eintragungen der Sünden des Volkes, Pred. 12:14. Die Bibel lehrt, das die Engel auch diese Bücher sehen, d.h. lesen können, Dan. 7:9,10. Daraus verstehen wir, das diese "Bücher" nicht nur das Erinnerungsvermögen Gottes darstellen.

Der Zweck des himmlischen Heiligtums ist für das Bekennen und die Vertilgung der Sünden und konnte deshalb nicht vor dem Sündenfall existiert haben, da dann solch ein `Gebäude' keinen Zweck erfüllt hätte. Auf keine Weise können wir einen Grund finden, warum ein Heiligtum von aller Ewigkeit her vor dem Sündenfall bestanden haben sollte. Nur das Ereignis der Sünde machte solch ein `Gebäude' notwendig. Obwohl der Heiligtumsdienst nach dem Sündenfall eingeführt wurde, existierte der Erlöungsplan doch schon immer. (Eph.1:4) Deshalb bestand der Plan vor dem Fall und war in Christus begründet. Nur in ihm finden wir erlösende Liebe und Macht das Problem der Sünde für alle Zeit zu vernichten.

Einige Bibelausleger denken, daß der Kreuzestod Jesu in dem Sinne allumfassend war, daß kein weiterer Dienst Christi im Heiligtum zur Sündenvergebung nach seiner Auferstehung notwending war. Es ist wahr, daß der Tod Jesu am Kreuz nie mehr wiederholt werden muss. Sein Opfer war ein vollkommenes Opfer. Das Schlachten eines Lammes im irdischen Heiligtum erklärte diese zentrale Tatsache zufriedenstellend, da ja der Priester nur ein vollkommenes Opfertier schlachten konnte. Der weitere Dienst des Priesters, wie er das in einer Schale aufgefangene Blut anwandte, deutete, wie wir wissen, symbolisch auf den Tod Jesu hin. 3.Mose 1:3.


Die oft Übersehenen Ereignisse am Tag der Kreuzigung und Auferstehung Jesu.

"Und es war um die 6. Stunde, und es ward eine Finsternis über das ganze Land bis and die 9. Stunde, und die Sonne verlor ihren Schein, und der Vorhang des Tempels zerriß mitten entzwei."
"Und siehe da, der Vorhang im Tempel zerriß in zwei Stücke von obenan bis untenaus.
Und die Erde erbebte, und die Felsen zerrissen, und die Gräber taten sich auf, und standen auf viele Leiber der Heiligen, die da schliefen,
und gingen aus den Gräbern nach seiner Auferstehung und kamen in die heilige Stadt und erschienen vielen."

Lukas 23: 44,45; Matthäus 27:51-53



Als Jesus den Kreuzestod starb war dies der wichtigste Augenblick der gesamten Geschichte der Menschheit. Der Tod Jesu brachte eine Reaktion mit sich, wo die Sonne ihren Schein verlor, die Erde erbebte, die Felsen zerrissen und das Blut Jesu durch die Spalte des Felsens auf den Gnadenstuhl tropfen konnte. Die Kraft Gottes wurde hier in mäßigem Ausmass offenbar und alle altestamentlichen Sinnbilder, die mit diesem Ereignis zu tun haben, wurden erfüllt.

Der Herodische Tempel war ein Symbol letzter Bautechnologie. Während die Stiftshütte Vorhänge hatte, hatte der Tempel in Jerusalem zur Zeit Jesu Türen und Vorhänge. The Herodische Tempel in JerusalemDie hohen Türen waren meistens wohl offen und so kommt es das der Priester, vom Schlachtopfer Altar im inneren Hof, in den Heiligen Raum hineinsehen konnte. Obwohl die Tür zum Allerheiligsten auch offen war, versperrte der schwere, geschmückte Vorhang, der zwischen dem Heiligen und Allerheiligsten Raum hing, freien Blick ins leere Allerheiligste.

Als jener Römische Soldat die Seite Jesu mit seiner Lanze stach und Blut und Wasser heraus floß, war dies ein Moment in dem das Gesetz Moses, die Gesetze die mit den Opfern im Heiligtum und den Priesterlichen Diensten zu tun hatten, erfüllt wurde und zu seinem Ende kam. Schematische Ansicht: 1) Allerheiligste, 2) Heilige, 3) Korridor, 4) Brandopferaltar, 5) Steinstufen, 6) der innere Hof, 7) Stufen vom äußeren Hof zum inneren, 8) das eherne, spiegelblanke Waschbecken (2.M. 38:8), 9) Stufen zum hohen BrandopferaltarAls der Vorhang zum Allerheiligsten zerriß (Mt. 27:51; Hebr. 9:8-12; Kol. 2:15), konnte man vom Brandopferaltar, wo jedes geschlachtete Lamm auf Jesu Tod hinwies, ins Allerheiligste sehen. Jesus starb um die 9. Stunde (Mt. 27:46), das ist gegen 3 Uhr nachmittags. Eine jüdische Quelle sagt, das zu dieser Zeit der Priester dabei war auf dem Brandopferaltar ein Lamm zum Opfer fertig zu machen. Die Zerreissung des Vorhangs war wohl eine laute Angelegenheit, und der Priester erschrack so sehr, das sein erwähltes Opfertier fliehen konnte. Ein bedeutenderes Lamm, das `Lamm' Gottes, hatte die Sünde weggenommen.

"Und mitten in der Woche wird das Opfer und Speisopfer aufhören." Daniel 9,27

Von nun an mussten keine Tieropfer mehr dargebracht werden, keine Sünd, Webopfer (2.M. 29,24) und Trankopfer, keine Kerzen, Schaubrote und kein Weihrauch mussten im Heiligtum unterhalten werden. Dies alles war von nun an nicht mehr nötig. Die Gläubigen sollen aber immer noch nicht anderen, falschen Göttern, oder Figuren von handgefertigten Göttern, dienen. Nur der Schöpfergott ist der Anbetung würdig. Temple ModelMenschen müssen immer noch Vater und Mutter ehren, den siebten Sabbattag der Woche heilig halten, nicht stehlen und alle der Zehn Gebote halten. Die Gläubigen brauchen aber nicht mehr die jährlichen Feste die Gott ihnen durch Moses gab, einhalten. Jene Feste und zeremonialen Sabbate, die wie Geburtstage auf alle Wochentage fallen konnten, waren jetzt auch abgeschafft. Stattdessen gab Gott neue Sinnbilder der erlösenden Tat Jesu. Sinnbilder wie die Taufe, das Abendmahl und die Fußwaschung und natürlich ist der siebte Wochentag noch der heilige Sabbat unseres Gottes.

Gott befahl Moses zwei Vorhänge herstellen zu lassen, 2.M. 26,31,36. Beide waren sich gleich, ausgenommen, das der Vorhang vom äußeren Hof ins Heilige keine Cherubim aufgestickt hatte.

Als Jesus auf dem Kreuz starb, war dies das wichtigste Ereignis für alle Zeiten. In diesem Augenblick zerrissen zwei `Vorhänge':

a) einer dieser war der Purpur und Scharlach Vorhang mit den Cherubim der vor dem Eingang zum Allerheiligsten Raum hing, 2.Mose 26:31-35.

b) der "Vorhang", oder die bis dahin unverstandenen Bedeutung des Todes Jesu, wo sein Fleisch, sein Tod (Hebr. 10:20), den Weg ins Heiligtum öffnete in dem Jesus, nach seiner Auferstehung, seinen himmlischen, priesterlichen Dienst für seine gläubige Schar versehen würde.[400]

Der Dienst Jesu war der wirkliche und der irdische Dienst ein Schatten. Wir studieren den Schattendienst, um den himmlischen verstehen zu können.


** Eine nähere Betrachtung des Heiligtums **

Da die Gegenwahrt Gottes im irdischen Heiligtum sich zwischen den Cherubim offenbarte, die den Gnadenstuhl überschatteten, nehmen viele an, das Gottes ewiger Thron sich im Allerheiligsten des himmlischen Heiligtums befindet. Aber diese Annahme wiederspricht beiden Diensten, dem typischen und atypischem Dienst [500], wie wir ja schon erklärt haben, daß das Heiligtum nicht immer existierte, Gott also nicht immer seinen Thron darin gehabt haben konnte. Wir verstehen weiterhin, daß das Allerheiligste geschlossen war, während Christus seinem Dienst im Heiligen nachging. Diese Schlussfolgerung werden wir etwas später noch eingehend untersuchen.

Paulus schrieb:

"...Wir haben einen solchen Hohenpriester, der da sitzt zu der Rechten auf dem Stuhl der Majestät im Himmel." Hebr. 8:1

Wenn Gottes Thron im Allerheiligsten gewesen wäre als Christus zum Himmel zurückkehrte, dann müsste er wirklich zuerst in das Allerheiligste gegangen sein wie einige es glauben, und nicht erst in das Heilige, wie andere Christliche Gemeindschaften es glauben. Die erste Position wiederspricht aber der Bibel und der Bedeutung des Dienstes, wie wir sehen werden. Im Allerheiligsten begegnete Gott den Gläubigen in der Person des Priesters von Angesicht zu Angesicht, symbolisch sprechend. Hier wurden ihre Sünden ganz vertilgt. Auf diese Weise veranschaulichte Gott, das er nicht seine Gläubigen persönlich treffen konnte, bis nach dem Werk im Allerheiligsten, wenn ihre Sünden vertilgt waren. Dies nun nicht nur symbolisch sprechend, aber nun wirklich, am atypischen Tag der Versöhnung.

Wenn alles was Christus am Kreuz vollbrachte sich auf den atypischen Versöhnungstag bezieht, dann könnte man sagen, daß Christus am Tag seiner Auferstehung und Himmelfahrt seinen Hohenpriesterlichen Dienst im Allerheiligsten begann, auf diese Weise den atypischen Dienst im Heiligen vermied und die Bedeutung von 1844 als Anfang des Untersuchungsgerichts überflüssig ist. Wir werden aber sehen, das dies nicht der Fall war.

Ungefähr im Jahre 96 n.Chr. erlaubte Gott dem Schreiber der Offenbarung einen Blick in beide Abteilungen des himmlischen Heiligtums. Eine Stimme vom Himmel sagte zu ihm,

"...Steig her, ich will dir zeigen, was nach diesem geschehen soll." Offenb.4:1 [1200]

"Dann sah er wie ein Thron aufgestellt wurde und vor dem Thron war das gläserne Meer wie ein Kristall." Offenb.4:1-6; Eine Stimme sagte ihm, dass die Dinge, die er sah `...nach diesem ..', das heißt in der Zukunft, von der Zeit des Gerichtes her gerechnet, geschehen würden. Gott Vater gab dem Sohn das Gericht auszuführen, Joh. 5:26,27. Jesus wird aber nicht in Offb. Kap. 4 mit seinem Vater zusammen gezeigt. Das findet im 5. Kapitel statt.

Deshalb ist es klar, das dort zu dieser Zeit - zweiundsechzig Jahre nach - der Himmelfahrt Jesu - noch kein Thron stand da der Text sagt, `der Thron wurde aufgestellt.' Obwohl Christus nach seiner Himmelfahrt zur Rechten Gottes auf einem Thron saß, war es nicht der Thron im Heiligtum.

Unverständnis über diese Sachlage ist der eigentliche Grund für die mannigfaltigen theologischen Anschauungen über die Heiligtumslehre.

Zu behaupten, das Jesus nach seiner Himmelfahrt sofort einen Dienst im Allerheiligsten versah, scheint nicht in Betracht zu nehmen, das jene Abteilung nur einmal im Jahr, also selten, vom Priester besucht wurde.

In Hebrär 9,23.24 lesen wir:

"So mußten nun der himmlischen Dinge Vorbilder mit solchen gereinigt werden, aber sie selbst, die himmlischen, müssen bessere Opfer haben, denn jene waren. Denn Christus ist nicht eingegangen in das Heilige, so mit Händen gemacht ist (welches ist ein Gegenbild des Wahrhaftigen), sondern in den Himmel selbst, nun zu erscheinen vor dem Angesicht Gottes für uns."

Aber wo war denn der Thron? Hat Gott nur einen Thron und befand sich dieser an einer anderen Stelle zu dieser Zeit? Oder hat Gott mehr als einen Thron? Diese Frage wollen wir noch etwas näher untersuchen.

** Alles über die Thröne Gottes **

In Offenbarung 4:2-6 lesen wir über den ersten Thron:

"..Und siehe,ein Stuhl war gesetzt im Himmel,und auf dem Stuhl saß einer; und der da saß, war gleich anzusehen wie der Stein Jasper und Sarder, und ein Regenbogen war um den Stuhl, gleich anzusehen wie ein Smaragd. Und um den Stuhl waren vierundzwanzig Stühle,und auf den Stühlen saßen vierundzwanzig Älteste, mit weißen Kleidern angetan, und hatten auf ihren Häuptern goldene Kronen. Und von dem Stuhl gingen aus Blitze und Donner und Stimmen und sieben Fackeln mit Feuer brannten vor dem Stuhl, welches sind die sieben Geister Gottes. Und vor dem Stuhl war ein gläsernes Meer gleich dem Kristall, und mitten am Stuhl und um den Stuhl vier Tiere, voll Augen vorn und hinten."

Dieser Thron, der Gerichtsthron, stand noch nicht als Johannes das Buch der Offenbarung schrieb.

In Offenbarung 22:1 lesen wir von einem zweiten Thron:

"Und er zeigte mir einen lautern Strom des lebendigen Wassers, klar wie ein Kristall der ging aus von dem Stuhl Gottes und des Lammes. Mitten auf ihrer Gasse auf beiden Seiten des Stromes stand Holz des Lebens das trug zwölfmal Früchte und brachte seine Früchte alle Monate; und die Blätter des Holzes dienten zu der Gesundheit der Heiden."

Wir stellen fest, das von diesem ersten Thron, dem Thron im Heiligtum, das gläserne Meer fließt, weil von dem letzteren Thron, `dem Stuhle Gottes und des Lammes' - der `Strom des lebendigen Wassers' fließt.

Diese Verse beschreiben also zwei Thröne (Stühle Gottes) einen, von dem der `Strom des lebendigen Wassers' fließt, und wo Christus `zur rechten Gottes sitzt.' Dieser, von beiden besetzte Thron, wird deshalb `der Stuhl` (Thron) Gottes und des Lammes' genannt. Es ist der `große weiße Stuhl' am Fluß des Lebens, im Paradies - Gottes Wohnstätte von Ewigkeit her, der ewige und andauernde Thron, der Regierungsthron Gottes. Und dies ist der Thron den Stephanus am Tag seiner Steinigung sah.[1400]

Wie wir es schon woanders beschrieben, berichtet Offenbarung Kapitel 4-10 über Ereignisse die sich im Heiligen Raum zutragen. Nicht bis Offenbarung 11:19 wird eine Szene vom Allerheiligsten Raum beschrieben.

Diese zuerst quotierte Szene (Offb. 4) beschreibt das himmlische Heiligtum, da die sieben Feuer Fackeln den siebenarmigen Leuchter im Israelitischen Heiligtum darstellen, und das `Feuer vom Altar' (Offenb.8:5) den Räucheraltar. Nicht bis Kapitel 11:15-19 lesen wir also über das Allerheiligste, "Und der Tempel Gottes ward aufgetan im Himmel, und die Lade seines Bundes ward in seinem Tempel gesehen", Offb. 11:19, diese Lade war das Vorbild der Lade Moses, die er für das Israelitische Heiligtum baute.

Das `Auftun' des Tempels bedeutet unbedingt das tiefere Erkenntnis einer Botschaft Gottes sichtbar gemacht wird. Botschaften jener Art wie wir sie zu diesem Thema beschreiben. Erkenntnisse die Gott betont, da sie wohl in Vergessenheit geraten waren oder seine Schar der Gläubigen sie nicht mehr richtig verstanden da sie weder kalt noch warm waren oder sind, Offb. 3,15.

Das Werk Jesu im heiligen Raum des himmlischen Tempels bestand darin, sein auf Erden vergossenes Blut und die Gebete der Heiligen vor Gott darzubringen, da die Sünde ja ein ernstes Ding ist, und nicht einfach übersehen und vergessen werden kann bis Jesus sie vertilgt. Die Bedeutung des Israelitischen Tempeldienstes, wie er zuerst in der Stiftshütte ausgeübt wurde, ist für die christliche Lehre über Gott von großer Wichtigkeit. Deshalb möchten wir gerne einige Merkmale herausbringen, die diese Sachlagen erklären. Der Schlüssel zu einem besseren Verständnis mit Bezug auf das ewige Evangelium ist die Bedeutung des Versöhnungstages (Hebr. `Yom Kippur'), und wie er in den prophetischen Büchern, den Evangelien und im Leben Jesu veranschaulicht wird.

Wir glauben, das der Tod Jesu am Kreuz ein vollkommenes Opfer war. Ein Schattendienst dafür in der Stiftshütte waren die vielen Brandopfer die dort auf dem Brandopfer Altar, der vor dem Eingang zur Siftshütte stand, vollzogen wurden. Dort opferte der um Vergebung suchende Sünder sein Opfertier, während es die Aufgabe des Priesters, Sinnbild für Jesus, war einen kleinen Teil des Blutes ins Heilige zu tragen und vor dem Vorhang zum Allerheiligsten zu sprengen. Jesus' Tod am Kreuz hat also nur mit dem Opfer selber und noch nichts mit dem Sinnbild des Versöhnungstages zu tun. Warum? Aus den folgenden Gründen:


1) Wer könnte diesen Dienst verrichtet haben als die Versöhnung auf Golgatha geschah? Der Versöhnungsdienst war die Aufgabe des Hohen Priesters, wer stand aber vor dem Kreuz als das Lamm, Jesus, für uns starb? Dort standen nur einige böse Leute des jüdischen Volkes, die Römischen Soldaten, und einige Nachfolger Jesu.
2) Das Schlachten des Opfers war nicht das Sinnbild der Versöhnung, da es der Sünder war, der das Opfer schlachtete, 3.Mose 4:1-4,13-15. Danach nahm der Priester das Blut und bewirkte die Versöhnung, 3.Mose 4:5-12,16-21.
3) Jesus Christus war der auserwählte Hohe Priester (und auch das Lamm), der die Versöhnung vollziehen würde. Er konnte dies aber nicht tun als er am Kreuz hing. Diese Aufgabe konnte also nicht bis nach seiner Auferstehung vom Tod stattfinden. Wir haben aber keinen Bericht in der Bibel das Jesus, nach seiner Auferstehung, irgendetwas tat was mit dem Dienst zum Versöhnungstag zu tun hatte.
4) Die Versöhnung war etwas, was im Heiligtum stattfand, Golgatha war aber nicht solch ein Ort.
5) Nach Angaben von Hebräer 8,4 konnte Jesus keine Versöhnung bewerkstelligen, während er sich noch auf der Erde befand, da wir lesen: "Wenn er nun auf Erden wäre, so wäre er nicht ein Priester ...". Wir verstehen also, das die Levitischen Priester den Dienst im irdischen Heiligtum versahen, der Sohn Gottes jedoch im Himmel.
6) Aus diesem Grund fing der Versöhnungsdienst nicht an bis nach der Himmelfahrt Jesu, als er mit seinem hier vergossenen Blut zu einer von Gott festgelegten Zeit den Dienst im himmlischen Heiligtum anfing.


Weitere Erklärungen mögen hier angebracht sein.

Manche Christen denken, das die endliche Versöhnung am Kreuz geschah, als Jesus dort starb. Der Schattendienst, wie wir ihn in den Büchern der Thora vorfinden, zeigt aber, das dies nicht so ist. Während es wahr ist, daß das Blut Jesu den reuigen Sünder von der Verdammung des Gesetzes befreit, löschte das nicht die Sünde selber ganz aus. Wie damals, so auch heute, steht die Sünde immer noch bis zum Tag der endgültigen Versöhnung im Buch Gottes verzeichnet, (Dan. 7:10 & Offb. 20:12; 22:12). Im typischen Dienst nahm also das Blut des Sündopfers die Sünde des reuigen Menschen weg, sie verblieb aber im Heiligtum, bis zur Zeit des jährlichen Versöhnungstages.

An diesem, für den Gläubigen großen Tag, werden die Sünden der vergebungssuchenden Menschen aus den `himmlischen Büchern Gottes ausradiert'; sie sind dann ganz vergessen und kommen nicht wieder als Anklage gegen den Sünder vor. Dies geschah sinnbildlich im Israelitischen Wüstenheiligtum, wo man die im Heiligtum `angesammelten' Sünden symbolisch auf den Kopf der Ziege `Asasel' (Symbol für Satan) legte und das Tier dann in die tiefe Wüste geführt wurde, um nie mehr wieder gesehen zu werden.

Dies bedeutet also, daß der Tod Jesu auf dem Kreuz ein vollkommenes und vollständiges Opfer war, das aber die Versöhnung nicht vollzogen werden konnte bis der Hohe Priester, nun stellvertretend mit den angesammelten Sünden beladen, aus dem Allerheiligsten, durch das Heilige, und von dort in den äußeren Hof trat. Wenn dann die sich während des ganzen Jahres angesammelten Sünden auf den Kopf des Ziegenbockes (der dies nicht überlebte) übertragen wurden, war die Versöhnung vollständig, 3.Mose 16:20-24.

Der praktische Teil dieser Zeremonien ist dieser, das der Sünder sein Leben betrachtete, um alle seine Sünden zu entblößen, sie bekannte und um Vergebung bat - und das dieser Tag für ihn ein Gerichtstag war, aus dem er vergeben herauskam. Der Versöhnungstag hatte also mit einer Charakterdarstellung zu tun. Christen glauben, wenn Jesus wieder kommt, um seine heilige Schar von der Welt der Sünde hinfortzunehmen, das dann die größere, endgültige Versöhnung erfüllt wird.

Wir sollten also jetzt verstehen, das die Versöhnung durch Jesus nicht ein geschicktes Mittel Gottes ist, unsere Sünden zu vergeben; es ist aber vielmehr ein göttliches Mittel um Übertretungen und `geistliche Gesundheit', Freiheit von Sünde (wenn auch nicht unbedingt für immer solange wir hier leben) wieder neu herzustellen. Die Versöhnung ist die vom Himmel auserwählte Methode mit der gläubige Menschen die Gerechtigkeit Jesu Christi haben können - aber nicht nur äußerlich sondern auch innerlich. Viele oder manche unter uns denken aber, oh, ich habe so viele schlechte Dinge getan, wie kann Gott mir das alles vergeben. Wir sollten nicht so denken. Es ist nicht die Anzahl oder die Schwere der Sünden die uns von Gott trennen, aber die Sachlage das manche Christus nicht als Heiland annehmen wollen. Menschen mögen Christus einmal angenommen haben und dann wieder in die Welt gegangen sein, und sie denken an Gott als ob Er sich über sie ärgert. Nein. Ich tat das auch. Aber immer wieder mal, zwischen durch, dachte ich schon, oh, warum tust du das. Geh doch zu Christus zurück. Ich tat es aber nicht gleich. Nur später entschied ich mich der leisen Stimme zu folgen und Ihm von nun an treu zu folgen. Das ist der Lebenslauf vieler Menschen.

Was ist aber die wirklich großartige Bedeutung die diese Betrachtung der Zeremonien des Heiligtums veranschaulicht?


Das Heiligtum und die nun Jesus nachfolgenden Heiligen

Viele jener die das Heiligtum studierten, scheinen eine besondere Sachlage übersehen zu haben. Diese ist, das, wenn die Gläubigen wieder mit Sünden beladen waren, wurde auch das Heiligtum wieder unrein.[1700]

Diese Tatsache war so im kleineren Israelitischen Heiligtum, und verhällt sich auch so im gesammten Überblick der Heilsgeschichte vom ersten Tag bis zum letzten Tag der Geschichte der Menschheit auf Erden. Deshalb lesen wir:

"Bis zweitausenddreihundert Abende und Morgen um sind; dann wird das Heiligtum wieder geweiht werden." Daniel 8:14

Wir haben es hier mit dem Heiligtum im Himmel zu tun, da es zur Zeit, als Daniel dies schrieb, kein Heiligtum in Jerusalem gab.

Die Frage ist:

Hat die Weihe oder Reinigung des Heiligtums irgendetwas mit den Gott gläubigen Menschen zu tun?

Einige scheinen zu denken, das dies nur ein gesetzmäßiger Vorgang im Himmel ist, der keine weitere Bedeutung für uns hat. Deshalb hört man kaum jemals eine Predigt über diesen Bibelvers. Wir wollen also ganz klar die Identifizierung zwischen dem Heiligtum und den dort betenden Mitgliedern herausstellen. Diese Verbindung ist eng und folgenschwer.

"Und es ward mir ein Rohr gegeben, einem Stecken gleich, und er sprach: Stehe auf und miß den Tempel Gottes und den Altar und die darin anbeten." Offb. 11:1 [1800]

"Und es tat seinen Mund auf zur Lästerung gegen Gott, zu lästern seinen Namen und seine Hütte und die im Himmel wohnen." Offb. 13:6 [2000]

Diese Texte sagen also, das die Gott Gläubigen Gott im himmlischen Heiligtum anbeten und das sie dort im Himmel wohnen.

Wie soll man das verstehen?

Nun so, ihre Körper befinden sich auf der Erde, in ihren Gedanken, in ihrem Geist, mit ihren Gefühlen, Sympatien, und Gebeten befinden sie sich aber im Himmel.

So können jene, die sich mit dem Studium dieser Sachlage befassen, dies ganz gut so verstehen wie wir es auch hier schon beschrieben. Im Glauben folgen sie Jesus ins Allerheiligste.

Die Interpretation ist also diese,

Im gleichen Sinn wie gläubige Christen verborgen in Jesus leben können (Johannes 15:1-4), wohnen sie auch im Tempel Gottes. Genauso wie die Bibel lehrt, das Jesus und sein ihm treues Volk eins sind, so sind auch das Heiligtum und das Volk Gottes eins. Dies war besonders auch im Israelitischen Heiligtum gelehrt worden. Wenn die Gäubigen wieder Sünden begehen verunreinigen sie auch das Heiligtum. Studiert dazu bitte 3.Mose 20:1-3; Hesekiel 5:11 und 4.Mose 19:13,20.


Dies bringt auch die Frage auf, `Wenn ich so oft sündige, wird Gott mit mir nicht ungeduldig sein und mir nicht mehr vergeben wollen? Dieses wichtige Thema wird hier, besonders mit dem Bild der Talsperre behandelt.


Wenn das Heiligtum aber gereinigt wurde, wurden auch die Gläubigen wieder rein, 3.Mose 16, 30.33.

Diese untrennbare Verbindung zwischen dem Heiligtum und dem Volk Gottes ist auch das klare Thema im Buch des Propheten Daniel. Daniel beschreibt in seinem Buch, wie er das Heiligtum sah und wie das Volk Gottes darin niedergetreten wurde. Das Heiligtum und das Volk Gottes erlitten die gleiche Demütigung von der Hand ihres Gegners, dem Antichristen, Dan. 8:10-12.

Die Frage wird dann gestellt, wie lange soll das andauern? "Wie lange soll doch währen solch Gesicht vom Täglichen [Opfer] und von der Sünde ..." Vers 13. Die Antwort ist, `Am Ende der 2300 Tage,

"... dann soll das Heiligtum wieder geweiht [also gereinigt] werden." Vers 14.'

Wir sehen also, das der Gedanke der von ihren Sünden vergebenen Gläubigen mit der Wiederherstellung des gereinigten Heiligtums zu tun hat. Deshalb ist auch die Umkehrung dieses Gedankens ganz klar, daß das Heiligtum nicht gereinigt werden kann bis die darin Anbetenden von Sünden rein werden, oder wissen wie sie sich immer wieder Bemühen können, um von unfreiwilligen Sünden, geläutert und gewaschen, rein zu werden, Maleachi 3:1-3.

Daniel 8:14 hat also mit der Reinigung des Heiligtums des Neuen Bundes zu tun über den wir in Hebräer 8:1-2 lesen:

"Das ist nun die Hauptsache, davon wir reden: Wir haben einen solchen Hohenpriester, der da sitzt zur Rechten auf dem Stuhl der Majestät im Himmel und ist ein Pfleger des Heiligen und der wahrhaftigen Hütte, welche Gott aufgerichtet hat und kein Mensch."

Wir versten also, das das Israelitische/ Jüdische Heiligtum ein Typ oder Symbol der christlichen Kirche ist. Die Gemeinde Gottes auf Erden, also jene die Gott glauben und ihm treu sind, diese sind also die wahre `Stiftshütte' Gottes deren Seelsorger der Erlöser selber ist. Gott errichtete dieses Heiligtum hoch im Himmel. Es stellt den Leib Jesu dar, und er sammelt darin aus allen Himmelsrichtungen seine Schar der Gläubigen zusammen. Ein Heiligtum besteht aus denen die Jesus als ihren persönlichen Erlöser angenommen haben, der auch ihr Seelsorger ist.


Da im irdischen Heiligtum nur der Hohepriester erlaubt war das Allerheiligste, innerhalb des Vorhanges, zu betreten, und da Johannes vierundzwanzig Älteste vor dem Stuhl sah, sagen einige, das der Thron in Offb. 8:2,5 nicht im Allerheiligsten sein könnte. Diese 24 Ältesten representieren daher keine irdischen Mitglieder, sie sind die Vertreter der ungefallenen Welten die auch als Zeugen dienen.

** Das Gericht Gottes **

Wir lesen in Daniel 7:9,10:

`Solches sah ich, bis daß Stühle gesetzt wurden, und der Alte setzte sich. Des Kleid war schneeweiß, und das Haar auf seinem Haupt wie reine Wolle, sein Stuhl war eitel Feuerflammen, und dessen Räder brannten mit Feuer. Und von ihm ging aus ein langer feuriger Strahl. Tausendmal tausend dienten ihm, und zehntausendmal zehntausend standen vor ihm. Das Gericht ward gehalten, und die Bücher wurden aufgetan."

In dieser Szene sah der Prophet was am Gerichtstag oder Versöhnungstag, wenn das Heiligtum gesäubert wird, vor sich geht, denn er schrieb:

`...und die Bücher wurden aufgetan." Daniel 7:10

In diesem Zusammenhang sollten wir auch bedenken, daß die einzige von Schwierigkeiten befreite Erklärung der 2300 Abende und Morgen von Daniel 8:14, diejenige ist, die darin 2300 Jahre versteht. Hesekiel 4:6; 4. Mose 14:34

Der Anfang der 490 Jahr/Tage ist auch der Anfang der 2300 Jahr/Tage, eine Zeitspanne die von Gott für die Geschichte dieser Welt verordnet wurde. Der königliche Befehl Jerusalem wieder aufzubauen als die Juden noch in Persien waren, würde der Anfang dieser Zeitspanne sein. Dieser Befehl ist der dritte Befehl den wir in Esra 7; finden und der bei Artaxerxes III. im Jahre 457 v.Chr. gegeben wurde.

457 + 2300 = 1844 [Bedenke, dass das Jahr 1 v. Chr. von dem Jahr 1 n. Chr. gefolgt wurde.]

457 v.Chr. bis zum Jahre 1844 n.Chr. reichen. In diesem letzteren Jahr began das Gericht im himmlischen Allerheiligsten, wenn Christus vom Heiligen ins Allerheiligste ging und das von Daniel beschriebene Untersuchungsgericht anfing.

Wir sehen schon ein, daß die Gesichte von Dan. 7:9,10; und Offenb.4:6 die gleichen Ereignisse beschreiben. Ein Vergleich der Texte verweht allen Zweifel den jemand haben könnte. Daniel spricht von `Stühlen' (Mehrzahl) und dann unterscheidet er zwischen dem Stuhl Gottes, des `Alten,' von dem der `feurigen Strahl' ausgeht und dem des Lammes. Wir verstehen das Daniels Gesicht prophetischer Art ist, während Johannes eine Offenbarung hatte.

Daniel sah `..dass Stühle gesetzt wurden..' deren Zahl er nicht angibt, Johannes gibt deren Zahl als vierundzwanzig an, Offenb. 4:2,4. Daniel schreibt `dass ein feuriger Strahl' von ihm ausging, Johannes beschrieb dies als das `gläserne Meer' das mit `Feuer gemengt' ist, Offb.4:6;15:2.

Daniel gab die Zahl der Wesen vor dem Stuhl Gottes als tausendmal tausend und zehntausendmal zehntausend an, während Johannes ihre Zahl als sehr groß angibt (Dan.7:10;Offenb.7:9), und auch andeutet wer sie waren.

"Und ich sah und hörte eine Stimme vieler Engel um den Stuhl und um die Tiere und um die Ältesten her, und ihre Zahl war vieltausendmal tausend."

Daniel schrieb:

"Das Gericht wurde gehalten und die Bücher wurden aufgetan." Dan. 7:10

Johannes erweiterte dies, wenn er schrieb, das Gott eins der Bücher in seiner rechten Hand hielt und das es mit sieben Siegeln versiegelt war, Offenb. 5:1. Auf diese Weise gab Johannes uns einen erweiterten Einblick mit Bezug auf dieses gleiche Ereignis.

Wir sollten hier wiederum erwähnen, das die offene Tür von Offenb.4:1, dem Vorhang zwischen dem Heiligen und Allerheiligstem gleichzustellen ist. Da es keine andere Tür gibt, von der gesagt wird, dass sie geschlossen blieb.

So sollte die Redewendung `nach diesem,' in Offenb. 4:1, auch nur in dem Sinn zu verstehen sein, daß dies Gesicht nach dem Jahre 96 n.Chr. anfängt - damit also zum Jahre 1844 vorausdeutet. Obwohl der Hohepriester nur einmal im Jahr das irdische Allerheiligste betrat, bezeugt der Apostel Paulus das Christus nur `einmal' hineinging, Hebr.9:12;10:10. Und von dieser Zeit schrieb der Apostel, daß Christus `in den Himmel selbst... vor dem Angesicht Gottes' für uns im Allerheiligsten erschien, Hebr. 9:24. Christus konnte nicht in die erste Abteilung des Heiligtums vor seiner Auferstehung gegangen sein, da er nur danach unser Hoherpriester wurde. Und er konnte gleicherweise auch nicht ins Allerheiligste hineingegangen sein bevor das Gericht (Untersuchungsgericht) anfing, da Paulus ja bestätigte, das Christus nur `einmal' dort hineinging.

Wir stellen deshalb fest, dass Dan.7:9,10 und Offenb. 4 das gleiche Ereignis beschreiben - den Anfang des Untersuchungsgerichtes im Jahre 1844.

***Der Unterschied Gegenwärtiger Wahrheit für die Reformer und was wir heute verstehen***

Die Reformer lehrten das unsere Sünden auf Jesus gelegt werden, und das Jesus unser Hoher Priester war und Gläubige nicht zu einem menschlichen Priester gehen müssen, um ihm ihre Sünden zu bekennen da sie ja direkt im Glauben zu Jesus kommen konnten. Vergebungs suchende Sünder brauchen also keine Beichte ablegen da sie ja selber zu Jesus beten können und Er ihnen vergibt, da Menschen keine Sünde vergeben können. Die Reformer quotierten die Bibel, wo es heißt,

"Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus." 1.Timotheus 2:5.
Sie lehrten, wenn das geschieht, wird unsere Schuld von uns auf Jesus gelegt. Jesus trägt unsere Schuld durch sein Blut (3.Mose 16:15; Röm. 3:25; 5:9; Eph. 1:7; Kol. 1:14). Unsere Schuld ist nun im Allerheiligsten. So weit verstanden die Reformer was Jesus für sie tat.

Im täglichen Opferdienst, 4.Mose 4:16, wurden die goldenen Hörner an den vier oberen Ecken das Schlachtopferaltars mit dem Blut berührt und dann wurde es im ersten, heiligen Raum, auf den Vorhang und auf den Inzenzaltar gesprengt, 3.Mose 4:5-7. Um es in einfachen Worten zu beschreiben, wurde das Heiligtum auf diese Weise innerhalb eines Jahres schmutziger und schmutziger. Eventuel musste das dann gereinigt werden.

Wir erfahren auch das es im himmlischen Heiligtum so etwas wie Bücher gibt (Mal. 3:16; 1.Tim. 5:24) die genaue Anmerkungen über jeden Menschen enthalten. Bis zu der Zeit wenn unsere Sünden ausgelöscht werden (Ps. 69:28; 109:13,14; Jes. 44:22; Apg. 3:19) - enthalten diese Bücher unseren genauen Lebenslauf. Damit das Heiligtum gereinigt werden kann, was muß dazu also geschehen?

Wir stellten fest, das im täglichen Dienst das Heiligtum schmutziger und schmutziger wurde. Um es zu säubern muß also das genaue Gegenteil geschehen - das Heiligtum muß gesäubert werden. Der jährliche Dienst ist also die reine Wiederherstellung dessen was im täglichen verunreinigt wurde.

Was lehrt die Bibel über den Dienst im Allerheiligsten? Wenn wir 3. Mose 16 über die Reinigung der Stiftshütte lesen, erfahren wir,

"Darnach soll er (der Hohe Priester) den Bock, des Volks Sündopfer, schlachten und sein Blut hineinbringen hinter den Vorhang und soll mit seinem Blut tun . . . und damit auch sprengen auf dem Gnadenstuhl und vor dem Gnadenstuhl; und soll versöhnen das Heiligtum von der Unreinigkeit der Kinder Israel ..." 3.Mose 16:15,16.
Das einmal im Jahr im Allerheiligsten gesprengte Blut versinnbildet die Reinigung des Heiligtums. Dies geschah nur selten, nur einmal im Jahr. Diese Lehren der Dienste im Heiligtum, die ein Schatten waren von dem, was im himmlischen Heiligtum geschehen würde, ist etwas, was die Reformer nicht verstanden. Diese Lehren waren nicht gegenwärtige Wahrheit (1.Petr. 1:12) im Jahr 1520, sie wurden das nur im 19. Jahrhundert.

Ein Überblick wie Israel vor dem Herr Gott wandelte

Israel verbrachte 40 Jahre bevor sie in ihr versprochenes Land einziehen konnten. Sie taten dies in der Nähe von Jericho, wo sie den Jordan überquerten. Das geschah folgendermaßen (Josua 1).

"(1:1) Nach dem Tode Mose's ... sprach der Herr su Josua ... mache dich auf und zieh über den Jordan, du und dies ganze Volk, in das Land, das ich ihnen ... gegeben haben. ... (7) sei getrost und unverzagt, daß du haltest und tuest allerdinge nach dem Gesetz ... weiche nicht davon, weder zur Rechten noch zur Linken, auf daß du weise handeln mögest in allem, was du tun sollst. ... (8) Und laß das Buch dieses Gesetzes nicht von deinem Munde kommen, sondern betrachte es Tag und Nacht, auf daß du haltest und tuest allerdinge nach dem, was darin geschrieben steht. Alsdann wird es die gelingen in allem, was du tust, und wirst weise handeln können. ...
(16) Josua antwortete: Alles, was du uns geboten hast, das wollen wir tun ... (3:1) Und Josua machte sich früh auf ... und kamen an den Jordan ... (5) Und Josua sprach zum Volk: Heiliget euch; denn morgen wird der Herr ein Wunder unter euch tun. ... Priester, Traget die Lade des Bundes und gehet vor dem Volk her. ... (13) wenn die Fußsohlen der Priester, die des Herrn Lade, des Herrschers über alle Welt, tragen ... so wird sich das Wasser das von oben fließt abreißen, daß es auf einem Haufen stehen bleibt. ... (4:3) und ... hebt ... 12 Steine von dem Ort, da die Priester stillgestanden sind, und bringt sie mit euch hinüber ... (21-24) Wenn eure Kinder hernach fragen, was sollen diese Steine? so sollt ihr's ihnen kundtun und sagen: Israel ging trocken durch den Jordan ... gleichwie in dem Schilfmeer ... auf daß alle Völker auf Erden die Hand des Herrn erkennen, wie mächtig sie ist, daß ihr den Herrn, euren Gott, fürchtet (in Ehren hält) alle Zeit."
Die Bedeutung ist diese. Die zwölf Steine versinnbilden die Kirche oder Versammlung des Volkes Gottes. Das Sündenvolle Leben, das Israel aus Ägypten mit sich gebracht hatte, durfte nicht nach Kanaan eingeführt werden; das Volk mußte im Jordan von ihren Sünden rein gewaschen, und sie mußten auch darin vergraben werden. Nur das neue, wieder aufgestandene Leben, das Gott bereit hält, kann in den Himmel kommen. Der Jordan versinnbildet die wahre Bedeutung der Taufe.

Gott gab dem Volk Israel auch Gesetze wie sie sich anderen Völkern gegenüber verhalten mußten. Aus der Zeit Moses wusste Israel, das Gott mit ihnen so etwas wie eine Heirat antrat. Gott liebte sein Volk und sie konnten Ihn lieben in dem sie Ihm Treu blieben. Wenn sie Gott Treu blieben kann er sie von allen Gefahren beschützen, wenn nicht, müssen sie ihren Weg selber finden. Wenn sie mit anderen Völkern Beziehungen aufnehmen und deren Religion betrachten oder sogar deren Götter annehmen, ist das wie eine Scheidung vom Herrn. Der Herr Gott, Ihr Beschützer muss sie dann ihren eigenen Taten überlassen und sie werden deshalb viel erleiden müssen, da der Teufel Gottes Volk immer ausrotten möchte.

So kommen wir in die Zeit Jesajas und Jeremias und wir lesen darüber so, wie Gott sie auffordert sich wieder zu Ihm zu bekehren (Jes. 1). Israel hörte aber nicht auf Gott. Sie waren ganz verstockt.

"Ihres Wesens machen sie kein Hehl und rühmen ihre Sünde wie die zu Sodom und verbergen sie nicht. Weh ihrer Seele! denn damit bringen sie sich selbst in alles Unglück." Jes. 3:9.
Gott vergleicht sie mit einem unfurchtbaren Weinberg und Jesaja sah den Herrn, wie in Seinem himmlischen Heiligtum und er erkannte seine Sündhaftigkeit denn vor der Herrlichkeit des Herrn kann Sünde nicht bestehen, sie ist ein verzehrendes Feuer.[2020]

Dies sollte eine Lehre für uns sein. Wenn Christen fühlen, das sie in dieser Welt viel Schwierigkeiten haben, was sollten sie dann tun?

Bevor sie sich überall beschweren, sollten sie ihr eigenes Leben zuerst betrachten und alle Sünden aufdecken und vor dem Herrn bekennen und Buße tun. Sie sollten ihr Benehmen und Taten ganz und gar dem Herrn zuwenden und aufhören alle diese Sünden zu begehen.

Viele leicht zu entdeckenden Sünden Plagen alle Kirchen. Sie halten Gottes Gebote nicht. Ihre Väter und deren Väter und noch viel weiter zurück haben ein verfälschtes Evangelium überliefert, und heute und in den kommenden Jahren muß die Gegenwärtige Generation die Folgen solcher Sünden tragen. Wenn sie nur glauben und verstehen könnten, das nur Gott sie aus diesen schwierigen Situationen hinausführen kann. Situationen wie die Erziehung ihrer Kinder in öffentlichen Schulen, wo Ungläubige ihnen große Schwierigkeiten machen.

Wovon reden wir?

Liebe Leute, hört bitte gut zu.

Alle Christlichen Kirchen haben ganz und gar den wahren Gott angenehmen Glauben von sich gewiesen. Ihr Christen habt euch von Gott geschieden! Ja! Auch wenn ihr denken mögt das eure schönen Worte, Gebäude, Bücher, Reden und all das, euch so erscheint als ob Gott noch unter Euch wirkt. ... Nein! Ihr seid Gott untreu - - schon seit Jahrhunderten - - ganz und gar untreu.

Ihr haltet Gottes Gebote nicht!!!, Hes. 5:6.

Gebt alle eure Ausreden auf, das ihr nicht Gottes heiligen Sabbattag halten müßt. Das ist gerade die größte, fürchterlichste Sünde, die die ganze Welt in Unglück bringt. Ihr habt dem Schöpfergott abgesagt, ihn von euch gewiesen und jetzt häufen sich überall wieder die Konsequenzen solcher Jahrunderte alter Sünde auf.

Lest doch Seine Gebote. Wie lauten sie?

Seid doch bitte verständlicher das darin der siebte Tag der Woche von Gott als heilig befohlen wird, nicht der götzendienerische Sonntag. Warum könnt ihr das nicht verstehen? Was ist mit all diesem christlichen Volk los? Könnt ihr nicht lesen? Denkt ihr das ihr schlauer seid wie Gott? Ihr seid alle von Gott abgefallen und ihr dient dem Bösen. - - Ja! Ihr seid nicht Gottes Volk - - überhaupt nicht. Die Sonntagsprediger sind Lügner. Sie lehren Satans Lehren.

Diese Welt geht langsam aber sicher unter, wegen der Sünden im Lande. Nein. Nicht die Sünden anderer Leute. Eure Sünden. Israel, die grossen und kleinen, christlichen und unchristlichen Kirchen, Gemeinden und Versammlungen, alle, alle, alle. ...

Was solltet ihr tun?

Tut Buße und bekehrt euch wieder ganz und gar zum Herrn. Sendet alle eure falschen Prediger und Lehrer weg. Kommt aus Babylon heraus. Nach dem sie so lange falsch gelehrt haben, kann Gott sie nicht mehr gebrauchen. Erlaubt nur Gott getreue Menschen euch zu lehren, und beobachtet genau was vor sich geht, bis ihr genügend Gott treue Leute habt. Eure Glaubenslehren müssen alle genau untersucht werden. Ihr müsst alle willig sein Falschheiten sofort aufzugeben. Ihr findet alle Antworten in den einfachen Worten der Bibel. Erlaubt keine spitzfindigen Ausleger. Vergleicht Schrift mit Schrift. Gottes Wort ist zu allererst eine Einheit. Sorgt euch nicht so sehr über all die früheren Ideen der falschen Lehrer. Sucht Gott in einfältigem Glauben und Gebet und er wird euch alles offenbaren. Bekehrt euch sogleich und haltet Gottes Sabbattag heilig. Dann studiert wie Jesus uns durch seinen Kreuzestod erlöst hat. Er, der die Welt und den Sabbat schuf. Jesus war von Freitag bis Sonntag Tod im Grab. Wenn wir sterben sind wir auch Tod im Grab bis zum Tag der Auferstehung wenn Jesus wieder kommt, 1.Thess. 4:16. Nur Satan möchte das ihr glaubt, daß die Toten nicht wirklich Tod sind, 1.Mose 3:4.

"Da sprach die Schlange zum Weibe: Ihr werdet mitnichten des Todes sterben."
Ist das so schwer zu verstehen? Was sagt Gott?

"Da sagte es ihnen Jesus frei heraus: Lazarus ist gestorben." Joh. 11:14.
So bekehrt euch zu diesen Worten. Alle anderen Texte lehren das gleiche, wenn ihr es nur mal richtig untersucht. Nur Gott ist unsterblich. Nicht wir in Sünde gefallenen Menschen. Ewiges Leben kommt nicht bis nach der Auferstehung.

Nur die Schlange, Satan, lehrt es anders.

Zurück zu Israel. - - Israel wandte sich auch ganz und gar von Gott ab. Wenn Menschen einfache Gebote nicht mehr halten, dienen sie dem Bösen. Dann verdunkelt sich ihr Verständnis und sie sehen alles in einem anderen, falschen Licht. Sie sehen es mit der Brille Satans. Das ist was Sünde in uns tut. Das einfache, klare, himmlische Licht, das ihre Sünden aufzeigt, erscheint ihnen zu hell und aufdringlich, sie leben nun lieber in Dunkelheit. Sie befinden sich auf dem abwärts führenden Pfad ins Verderben. Die meisten Menschen in der Welt befinden sich auf diesem Pfad. Ob alt oder jung, reich oder arm, hübsch oder häßlich ... fast alle.

Nur die Gottes Liebe über alles suchen, und alles tun Ihm zu gefallen, können im Weg Gottes aufwärts wandeln.

Wenn wir jetzt über Israel sprechen, meinen wir alle Menschen die Gott nicht Treu blieben.

Gott, der "keinen Gefallen am Tode des Gottlosen hat. sondern daß sich der Gottlose bekehre von seinem Wesen und Lebe ... " (Hes. 33:11), dieser Gott sagt über Israel das Israel Ihn nicht mehr suchte und fragte, was sie tun sollten und stattdessen den Rat anderer Völker und Könige suchten und sich bloß stellten, und ihrer Verlobung zum Herrn damit Untreu wurden und Ihr Gott sie darum verließ, denn sie folgten anderen Liebhabern und dienten deren Götzen statt dem wahren Gott Israels.

Das wurde so schlimm, das, wenn Gottes Propheten und Prediger ihnen ihre Irrlehren vorhielten, sie zornig wurden und die Botschafter Gottes töteten. Verfolgungen von Christen durch andere Christen sind dieser Natur. Die Verfolger sind niemals auf Gottes Seite. Warum? Das sechste Gebot sagt, du sollst nicht töten.

Ist das so schwer einzusehen?

Die Sünden Israels wurden aber so schwer, das Gott sie den Umständen und dem Haß der Ausländer überließ. Vorher kamen aber Gottes mächtige Engel und versiegelten die in Israel, die der Sünden wegen jammerten und seufzten, damit sie von dem kommenden Übel bewahrt blieben. Wir lesen,

"Gehe durch die Stadt Jerusalem und zeichne mit einem Zeichen an die Stirn die Leute, so da seufzen und jammern über alle Greuel, so darin geschehen. Zu jenen aber sprach er, daß ich's hörte: Gehet diesem nach durch die Stadt und schlaget drein; eure Augen sollen nicht schonen noch übersehen. Erwürget Alte, Jünglinge, Jungfrauen, Kinder und Weiber, alles tot; aber die das Zeichen an sich haben, derer sollt ihr keinen anrühren. Fanget aber an an meinem Heiligtum!" Hes. 9:4-6.
Es waren die Babylonier Nebuchadnezzars die diese Untaten ausrichteten. Sie kamen, um die Schätze des Tempels zu rauben und erschlugen alle die sich in dessen Nähe befanden, 2.Chron. 36:17.

"Es ist die Missetat des Hauses Israel und Juda allzusehr groß; es ist eitel Blutschuld im Lande und Unrecht in der Stadt. Denn sie sprechen: Der Herr hat das Land verlassen (Sie sagen es gibt keinen Gott), und der Herr sieht uns nicht." Hes. 9:9.
Darnach lesen wir etwas wichtiges. Das Ziel dessen was wir vorbringen wollten zum Thema - Das Heiligtum.

"Und ich sah, und siehe, an dem Himmel über dem Haupt der Cherubim war es gestaltet wie ein Saphir, und über ihnen war es gleich anzusehen wie ein Thron.
Und er sprach zu dem Mann in der Leinwand: Gehe hinein zwischen die Räder unter den Cherubim und fasse die Hände voll glühender Kohlen, so zwischen den Cherubim sind, und streue sie über die Stadt. Und er ging hinein, daß ich's sah, da er hineinging.
Die Cherubim aber standen zur Rechten am Hause, und die Wolke erfüllte den inneren Vorhof."
Hes. 10:1-3
Und jetzt folgt der wichtige Augenblick ...

"Und die Herrlichkeit des Herrn erhob sich von dem Cherubim zur Schwelle am Hause; und das Haus ward erfüllt mit der Wolke und der Vorhof voll Glanzes von der Herrlichkeit des Herrn. Und man hörte die Flügel der Cherubim rauschen bis in den äußeren Vorhof wie eine Stimme des allmächtigen Gottes, wenn er redet (10:4,5). . . . Und die Cherubim schwebten empor (10:15). . . . Da schwangen die Cherubim ihre Flügel, und die Räder gingen neben ihnen, und die Herrlichkeit des Gottes Israel war oben über ihnen. Und die Herrlichkeit des Herrn erhob sich aus der Stadt und stellte sich auf den Berg, der gegen Morgen vor der Stadt liegt." Hesekiel 11:22,23.

Die kurzen Versausschnitte, die wir soeben lasen, berichten wie die Herrlichkeit des Herrn, wie sie zwischen den Cherubimengeln im Allerheiligsten des Tempels schon zugegen sein sollte, sich wegen der Sünden Israels erhob, sich auf den Ölberg setzte und dann Jerusalem für immer verließ. Der direkte Kontakt mit dem Herrn war unterbrochen. Israel war viel ärmer geworden. Ihr Glaube war jetzt nur vom Wort Gottes erhaltbar und dieses verdrehten ihre Priester und Lehrer bis zur Zeit Jesu.

Die Modernere Kirche

In unserer Zeit haben wir Gottesdienste in Kirchen. Die Bibel lehrt aber das die Gemeinde Gottes auf Erden und die Gemeinde Gottes im Himmel die gleiche Gemeinde ist. Wir lernen, während wir körperlich auf Erden wohnen, das wir uns geistlich im Himmel befinden, 1.Kor. 5:3; Hebr. 12. Obwohl wir hier in Städten wohnen, reicht unser Glaube zum Himmel hinauf, geradewegs ins himmlische Heiligtum wo Jesus jetzt noch im Allerheiligsten wirkt. Dort befinden sich die Bücher Gottes. Wenn du Jesus als deinen Erlöser angenommen hast, befindet sich dein Name im Buch des Lebens. Unter deinem Namen befinden sich alle deine Taten, gute und böse, 2.M. 32:31,32; 1.Tim. 5:24. Da Sünde das Heiligtum verunreinigt studieren wir jetzt wie es gesäubert wird. Im irdischen Heiligtum sprinkelte der Priester das Blut jedes Jahr. Der Apostel Paulus erklärt dann in Hebräer Kapitel 10, das am Ende der Zeit das Blut Jesu nur ein einziges mal gesprinkelt wird, um das himmlische Heiligtum von all den bereuten Sünden zu reinigen.

"In diesem Willen sind wir geheiligt durch die Opfergabe des Leibes Jesu Christi ein für allemal. Und jeder Priester zwar steht täglich da und verrichtet den Gottesdienst und bringt immer wieder dieselben Opfer dar, die doch die Sünden niemals völlig hinwegnehmen können; dieser aber hat sich, nachdem er ein einziges Opfer für die Sünden dargebracht hat, für immer zur Rechten Gottes gesetzt und wartet fortan, bis seine Feinde zum Schemel seiner Füsse gemacht werden." Hebr. 10:10-14 Zürcher Bibel.

"Dieser aber hat sich, nachdem er ein einziges Opfer für die Sünden dargebracht hat, für immer zur Rechten Gottes gesetzt . . . Wo aber Vergebung für diese ist, da gibt es keine Opfergabe mehr für Sünde." Hebr. 10:12,18.

Wenn wir also um Vergebung bitten, wird uns vergeben mit Hinsicht darauf das wir unser Leben im festen Glauben an Gott beenden. Wenn wir heute beten und morgen wieder sündigen verfehlt der Erlösungsplan was er für uns tun soll. Genau so geschieht es auch im irdischen Gericht. Jemand der einen Mitmenschen verletzt, wird nicht verurteilt, bis es sicher ist ob der Leidende die Verletzung überlebt oder nicht. Unsere Werke folgen uns also nach. Die Auswirkungen aller Sünden müssen in Betracht kommen. Welchen Einfluß haben unsere Worte und Taten auf andere? - - Während wir im Vertrauen auf Gott sicherlich Vergebung finden, werden wir nicht ganz und gar frei gesprochen bis die himmlischen Bewohner sehen ob unser Glaube echt ist. Sie wollen keine halb bekehrten Täuscher im Himmel. Deshalb, liebe Leser, wenn ihr glaubt, trachtet nach ernstem Glauben. Halber Glaube kommt nicht zum Ziel.

Wir lasen also in den obigen Bibeltexten das Jesus nur ein einziges Mal das himmlische Heiligtum mit seinem Blut reinigt. Darnach gibt es keinen Erlösungsplan mehr. Es ist vorüber und in wenigen Tagen kommt er in den Wolken des Himmels, um die Erlösten, und die im Glauben verstorbenen und nun auferweckten Toten, mit sich in den Himmel aufzunehmen. Das ist der große Tag des Herrn auf den wir alle warten und der sicherlich geschehen wird. Wenn Jesus in den Wolken des Himmels wiederkommt, weiß er wer die sind, die Erlösung aus der Welt der Sünde erhalten werden da jetzt, seit 1844, das himmlische Untersuchungsgericht stattfindet, das diese Beurteilung aufgrund der himmlischen Buchführung macht.

Wenn wir also lasen, das "dieser aber hat sich . . . für immer zur Rechten Gottes gesetzt und wartet fortan, bis seine Feinde zum Schemel seiner Füsse gemacht werden." bedeutet das, das Jesus sein Amt als Hoher Priester im Allerheiligsten beendet hat, und er jetzt dort mit seinem Vater sitzt bis er kurze Zeit später mit allen himmlischen Heerscharen erscheint, um das Problem der Sünde ein für alle mal zu beenden. Für diese kurze Zeitspanne sind die Heiligen Gottes ohne einen Vermittler. Sie haben ihren Sinn vollständig Gott übergeben, sie sind versiegelt und Sünde kann sie nicht mehr überlisten. Satans Argument, das dies nicht geschehen kann, ist vor den Augen des ganzen Himmels als falsch geprüft und Jesus kann als König erscheinen und sein Volk heimbringen, Daniel 12:1,2.

Was wir soeben erläuterten waren Einsichten, die Luther und die anderen Reformer nicht verstanden. Dies wurde nicht gegenwärtige Wahrheit bis zum Jahr 1844. Liebe Leser, niemand weiß wie lange Jesus noch seinen Mittlerdienst im Allerheiligsten vollbringen wird. Es scheint aber vielen, das es nicht mehr Jahrhunderte oder Jahrzehnte andauern kann. Was denken sie? Jesus kommt bald wieder. Wir müssen unser Leben rein leben, liebe Leser. Wir müssen uns ganz klar, ein für allemal für Jesus entscheiden und unser Kreuz auf uns nehmen.

*** Das Tägliche ***

Bei dem Versuch, die Bedeutung des Jahres 1844 als falsch zu prüfen, enden andere damit ab, daß Heiligtum von Daniel 8,11 in ein heidnisches Heiligtum zu verwandeln. Daniel schrieb:

"Und aus einem wuchs ein kleines Horn, das ward sehr groß .. und nahm von ihm [dem Fürsten des Heeres] weg das Tägliche [Opfer] und verwüstete die Wohnung seines Heiligtums.
Es ward ihm aber solche Macht gegeben wider das Tägliche [Opfer] um der Sünden willen, daß es die Wahrheit zu Boden schlüge, und was es tut, ihm gelingen mußte."
Dan.8:9,11-12

Der obige Text sollte dann so gelesen werden.

"Und aus einem wuchs ein kleines Horn, das ward sehr groß .. und nahm von ihm weg das Tägliche und verwüstete die Wohnung seines Heiligtums.
Es ward ihm aber solche Macht gegeben wider das Tägliche um der Sünden willen, daß es die Wahrheit zu Boden schlüge, und was es tut, ihm gelingen mußte."
Dan.8:9,11-12

Von Kommentaren und vom Grundtext her wissen wir, daß das Wort `Opfer' im Grundtext nicht zu finden ist.[2100] Obwohl das Wort `Opfer' sinngemäß genau zu passen scheint, müßen wir uns doch zurückhalten diese Wendung ohne weiteres anzunehmen.

In Daniel 11:31; lesen wir:

"Und es werden seine Heere daselbst stehen; die werden das Heiligtum in der Feste entweihen und das Tägliche [Opfer] abtun und einen Greuel der Verwüstung aufrichten."

Oder besser,

"Und es werden seine Heere daselbst stehen; die werden das Heiligtum in der Feste entweihen und das Tägliche abtun und einen Greuel der Verwüstung aufrichten."

Dieser Vers macht es klar, daß beide, das `Tägliche' und das `Heiligtum', Bestandteile der Gotteswahrheiten sind. Beachte die Wahl der Worte, das Heiligtum in der Feste wird entweiht und das `Tägliche' abgeschafft. Vielleicht bedeutet das Wort "Feste" etwas wie eine Festung, wo das Heiligtum im Himmel selbst steht. Das scheint mit den sogleich folgenden Worten Jesu übereinzustimmen. Nachdem dies getan ist, dann wird der Greuel der Verwüstung aufgerichtet. Das heißt einfach, daß das `Heiligtum' und das `Tägliche' verwüstet, abgeschaffen, und für den Greuel eingetauscht werden. Notwendigerweise der Greuel musste dann die verwüstende, heidnische, religiöse Macht sein, die auch das `Heiligtum', das `Tägliche', und die `Wahrheit' (Dan.8:12,13) zertrat.

Jahrhunderte später sprach Jesus über diesen selben Sachverhalt.

"Wenn ihr nun sehen werdet den Greuel der Verwüstung (davon gesagt ist durch den Propheten Daniel), daß er steht an der heiligen Stätte (wer das liest der merke darauf!)." Matt. 24:15

Jesus nennt `das Heiligtum', dessen `Tägliches' und dessen `Wahrheit' verwüstet werden würde, die `heilige Stätte'. Die Betonung liegt auf dem Artikel `das', also nicht `ein' Heiligtum. Jesus würde kein heidnisches Heiligtum jemals so bezeichnet haben. Und niemals könnte solch ein heidnischer Ort verwüstet werden, da er ja niemals rein war. So können wir als Christen jetzt besser die bedeutenden Wahrheiten des `Täglichen' und des `Heiligtums' verstehen - welche, nach den Worten des Propheten in späteren Zeiten `zertreten' werden würden.

Wie schon erwähnt, war das Wort `Opfer' mit Bezug auf das `Tägliche' eine spätere Hinzufügung. Das Wort `Tägliche' steht nun ganz alleine und sollte nicht als Eigenschaftswort betrachtet werden, sondern als Hauptwort.

Als Daniel sorgfältig die sich ihm offenbarende Szene betrachtete, rief er aus:

"Ich hörte aber einen Heiligen reden; und ein Heiliger sprach zu dem, der da redete: Wie lange soll doch währen solch Gesicht vom Täglichen [Opfer] und von der Sünde, um welcher Willen diese Verwüstung geschieht, daß beide, das Heiligtum und das Heer, zertreten werden?" Daniel 8:13

Und er antwortete mir:

"Bis zweitausenddreihundert Abende und Morgen um sind, dann soll das Heiligtum wieder geweiht werden." Dan.8:14

Dies war die Antwort zu der Frage, `Wie lange?', einer der Heiligen in Vers 13.

Es ist nur notwendig eine Antwort über die zwei wichtigen Wahrheiten die mit dem Jahr 1844 verbunden sind zu finden, um zu verstehen, was die Bedeutung des `Täglichen' und des `Heiligtum's' ist. Es ist leicht einzusehen, daß das `Tägliche', [`tamyd'] im Hebräischen das oft als `immer', `für immer', `ewiglich', `ohne Unterbrechung' bedeutet und darum etwas mit Zeit zu tun hat. Da wir auch wissen, daß Gott Israel immer ermahnen mußte den Sabbattag in Ehren zu halten, können wir richtig annehmen, das der Sabbat vielleicht damit gemeint ist. Die Sabbatlehre ist eine bis in die Ewigkeit hineinreichende göttliche Institution.

Nur vor kurzer Zeit, sprachen wir wieder über das `tägliche' und erwägten die Möglichkeit das es auf `tägliche' Andacht bezug nehmen könnte. Tägliche Andacht ist auch in zu vielen Familien täglich wie mit Füßen zertreten. Man steht morgens auf und sofort schalten viele diese neuen elektronischen Geräte an und Andachtszeit ist unmöglich. Je mehr wir darüber nachdachten erschien uns diese Interpretation auch als ein sehr passende für dieses `tägliche', die tägliche Andachtszeit. Wie wir vorher dachten das der Sabbat damit gemeint war, müssen wir einsehen, das Andachtszeit genauso gut jede Schriftstelle, wo es vorkommt, erklält. [2180]

Wir möchten Ihnen jetzt also diese zwei Interpretation zur Erwägung presentieren.

Der Sabbat als das `Tägliche': Als der Sabbat (das Tägliche) abgeschafft wurde und damit die Verwüstung aufgerichtet war, nahmen diese `Greuel' dann den Platz des Sabbats und der Heiligtumswahrheit ein, hier nun als "Greuel der Verwüstung" beschrieben. Die Sonntagslehre und der verfälschte Priesterdienst sind die einzigen Institutionen die man als `verabscheuende' Lehren bezeichnen könnte, da Sonntag, der erste Tag der Woche, von wohl fast allen heidnischen Völkern als Tag der Sonne beobachtet wurde, und dieser Tag nun die Stelle des siebten Tages - dem Sabbat - einnahm. Der Priesterdienst ist `verabscheuend', da die Kirche lehrt, daß während jeden ihrer Gottesdienste die Monstranz der wirkliche Körper Jesu ist und der Wein sein wirkliches Blut. Menschen haben nicht die Macht Brot und Wein so zu verwandeln. Diese Art von Bibel Interpretation verdreht die wahre Bedeutung der Worte Jesu [2200]. Als Jesus zum Abendmahl diese Worte sprach war sein Blut noch in ihm. Seine Jünger dachten niemals auf Katholischer Weise an das Brot und den Wein was eigentlich Traubensaft war.

Auf diese Weise geriet das Verständnis über den Sabbat und das Heiligtum in Vergessenheit, der `Greuel der Verwüstung.' Verwüstung hat mit Wüste zu tun. Sie ist ein Ort, wo alles zum Leben notwendige nicht vorhanden ist. Diese beiden Wahrheiten waren nun für Jahrhunderte wie auf den Boden geworfen und zertreten worden (Dan,7:10).

Wie wurde nun das Priestertum verfälscht? Durch unbiblische Lehren. Die Kindertaufe [2220], oder mit Wasser besprinkeln, nahm den Platz der biblischen Taufe ein; die Unsterblichkeitslehre der Seele, Sonntagsheiligung, die Lehre das der Priester oder Pabst der Stellvertreter des Sohnes Gottes ist, das Anbeten von Heiligen, die Beichte, die vielen heidnischen Symbole die man in der Kirche findet, man betet die Mutter Jesu an, das Brot und der Wein sind der wirklich Leib und Blut Jesu und nicht symbolisch usw., sind alle unbiblische Lehren.

Die Familienandacht als das `Tägliche': Während Familienandacht nicht eine direkte Lehre darstellen mag, ist sie ein wichtiger Teil des Christlichen Lebens. Ohne Andacht kann sich niemand als Christ beschreiben. Sie stellt das Atmen unserer Gedanken, unserer Seele, dar. Wenn wir nicht Bedingungen um uns herum schaffen, in der wir Andacht halten können, ist es leicht einzusehen, das diese Institution in unserem Leben zertrampelt wird.

Familienandacht und den Sabbattag zu halten sind eng miteinander verbunden. Niemand sollte denken, das es genug ist den Sabbat ohne Familienandacht zu halten. Das man Andachtszeit nicht so genau pflegen muß. Das Beispiel Jesus sollte uns helfen einzusehen, das wir Andacht viel mehr benötigen als unser Heiland. So mag der eigentliche Unterschied zwischen Sabbatheiligung and Andacht nicht so groß sein, er ist aber Bedeutsam für unsere Zeit. Da beide dieser Christlichen Pflichten täglich unter Anfechtung sind.

In den Jahren 1844 und 1846 wurden die Zeitprophezeiungen von einigen Christen wieder studiert und besser verstanden. Genau wie der Prophet Daniel es vorhersah. Wir stellten schon fest wie das Jahr 1844 den Anfang des Untersuchungsgerichtes mit dem Eingang Jesu in das Allerheiligste des himmlischen Heiligtums ist. Bis dahin hatten die heidnischen/oder Römischen Priester die Aufmerksamkeit von dem angehenden Dienst Christi im himmlischen Heiligen von der gesammten Christenheit entzogen indem sie Aufmerksamkeit auf ihre tägliche Messe richteten. Auf diese Weise vernachlässigten sie die fortwährende Bedeutung der Anwendung des Blutes Jesu zur Vergebung unserer Sünden. Seit 1844 ist Christi Dienst im Allerheiligsten damit beschäftigt, das Heiligtum selbst symbolisch zu reinigen, indem das Untersuchungsgericht den Lebenslauf aller Menschen überprüft, um so vielen wie möglich das ewige Leben zu gewähren.

Zur Erfüllung dieser Prophezie wurde von der Zeit (1844) an die erste Engelsbotschaft verkündigt. Aber bevor Jesus kommt wird das Malzeichen des Tiers Gottes Sabbat vollständig zu verstören suchen. Die Wiederkunft Jesu wird alles Böse dann zu Ende bringen:

"Und ich sah einen Engel fliegen mitten durch den Himmel, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf Erden wohnen,und allen Heiden und Geschlechtern und Sprachen und Völkern, und sprach mit großer Stimme: Fürchtet Gott und gebet ihm die Ehre; denn die Zeit seines Gerichtes ist gekommen! Und denket an den, der gemacht hat Himmel und Erde und das Meer und die Wasserbrunnen." Offenb.14:6,7

So sehen wir nun ein, daß die Sabbat und die Heiligtumswahrheiten seit 1844 wieder ihren rechtmäßigen Platz eingenommen haben während das Malzeichen des Tiers Gottes Wahrheiten zu zerstören versucht.

Bibelausleger haben alles in ihrer Kraft versucht zu beweisen, daß Christus nach seiner Himmelfahrt sofort zur Rechten seines Vaters in das Allerheiligste hineinging. Aber alle diese Bemühungen, obwohl sie oft sehr ehrlich gemeint sind, beruhen auf ein falsches Verständnis der Sachlage, wie wir es hier schon beschrieben haben.

Ein Oberflächliches Studium dieses Themas ist nicht zufriedenstellend. Wir müßen tiefer nach der Wahrheit graben.

"Und wir haben desto fester das prophetische Wort, und ihr tut wohl daß ihr darauf achtet als auf ein Licht, daß da scheint in einem dunkeln Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen." 2.Pet.1:19

Da ja niemals ein Mensch im Himmel war, und himmlische Realitäten uns unbekannt sind, 1.Kor.2:9, waren die Dienste im irdischen Heiligtum ein Schatten des himmlischen, Hebr.9:1-9. Da der irdische Tempel eine Stelle für Sündenbekenntnisse war, veranschaulicht und beweist dies, daß der Thron im himmlischen Tempel nur ein kurzweiliges Dasein haben kann. Solange Sünde vorhanden ist, ist der Herr darin damit beschäftigt Sünde und reulose Sünder von seinem Universum zu entfernen, oder positive gesagt, Ihm vertrauende, Vergebung suchende, als würdig einzulassen.

Um das Jahr 96 n.Chr. schrieb Johannes:

"... siehe, eine Tür war aufgetan im Himmel, und die erste Stimme, die ich gehört hatte mit mir reden wie eine Posaune, die sprach: `Steig her, ich will dir zeigen, was nach diesem geschehen soll.'" Offb. 4:1; 5:6,11

Diese Verse veranschaulichen eine Doppelbedeutung. Auf der einen Seite standen vor dem Stuhl `sieben Fackeln mit Feuer' (-der siebenarmige Leuchter - Vers 5) und das Lamm `wie wenn es erwürgt wäre', Offenb. 5:6 [2300]. Dies bedeutet, das der Stuhl (Thron) dort für die Zeit des Untersuchungsgerichts aufgestellt war. Das Licht vom siebenarmigen Leuchter versinnbildet das Licht der Wahrheit des Wortes Gottes in der Kirche Gottes während das Blut des Lammes fürsprechend für die Sündenvergebung einspricht. Auf der anderen Seite lesen wir, daß dort `der Alte' sitzt, der Richter des Weltalls, von vierundzwanzig Ältesten oder Geschworenen und von tausenden von Zeugen umgeben, das heißt von Engeln und vier Tieren umgeben, die die aus allen Geschlechtern, Völkern und Heiden Erlösten versinnbilden.

Offenb.5:8,9

Die Tiere versinnbilden hier also die große Schar der Erlösten. In Daniel 7 sind die Tiere symbolisch für Königreiche die in ihren Sünden vergehen werden, trotzdem sich das Lamm als Stellvertreter Gottes in ihrer Mitte befindet. All dieses deutet auf die Stellvertretende/ Gerichtsartige Arbeit des Lammes hin.

Diesen Punkt müßen wir etwas genauer betrachten. Wir lasen schon, als Johannes die offene Tür, d.h. den offenen Vorhang sah, und er nun ins Allerheiligste hineinschauen konnte, daß die Dinge die er dort sah `nach diesem' also nach 96 n.Chr., offenbar würden. Bis zu seiner gegenwärtigen Zeit war das Allerheiligste noch nicht offen.

"Da nun solches alles zugerichtet war, gingen die Priester allezeit in die vordere Hütte (d.h. ins Heilige) ... . In die andere aber (d.h. ins Allerheiligste) ging nur einmal im Jahr allein der Hohepriester, nicht ohne Blut, .... Damit deutete der Heilige Geist, daß noch nicht offenbart wäre der Weg zum Heiligen [lies Allerheiligsten], solange die vordere Hütte (d.h. das Heilige) stünde." Hebräer 9:6-8 [2400]

Weiterhin werden wir jetzt von Daniel's Prophezie erkennen, daß der Thron des Untersuchungsgerichtes in dieser Abteilung nach der Ankunft der `kleinen Hornmacht' in Daniel 7; aufgestellt wurde.[2500]

"Da ich aber die Hörner schaute, siehe, da brach hervor zwischen ihnen ein anderes kleineres Horn, vor welchem der vorigen Hörner drei ausgerissen wurden; und siehe, dasselbe Horn hatte Augen wie Menschenaugen und ein Maul, das redete große Dinge. Solches sah ich, bis daß die Stühle gesetzt wurden, und der Alte setzte sich. Des Kleid war schneeweiß, und das Haar auf seinem Haupt wie reine Wolle; sein Stuhl war eitel Feuerflammen, und dessen Räder brannten mit Feuer. Und von ihm ging aus ein langer feuriger Strahl. Tausendmal tausend dienten ihm, und zehntausendmal zehntausend standen vor ihm. Das Gericht ward gehalten, und die Bücher wurden aufgetan. Ich sah in diesem Gesichte des Nachts, und siehe, es kam einer in des Himmels Wolken wie eines Menschen Sohn bis zu dem Alten und ward vor ihn gebracht." Dan. 7:8-10,13

Aus diesen Versen erkennen wir, das `nach diesem' `das Gericht gesetzt wurde', der `Menschen Sohn' kam dann an eine Stelle, nicht zur rechten Gottes, `des Alten', aber er `ward [nahe] vor ihm gebracht.' Vers 13

Beide, Johannes und Daniels Gesichte offenbaren, daß der Stuhl im Heiligtum nicht am Anfang der Welt existierte, er stand noch nicht zur Zeit Moses, oder sogar als Jesus wieder in den Himmel zurückkehrte, oder zur Zeit des heidnischen Römischen Reiches. Er bestand nicht bis nach dem Fall des heidnischen Römischen Reiches, als die `kleine Hornmacht' aufkam, zur Zeit des ekläsiastischen Roms (Dan.7:12,21,22). Aus diesem Grund steht Gottes `ewiger Thron' woanders, also nicht im Heiligtum.

Da der Heiligtumsthron zur Zeit der ersten Christen noch nicht existierte, und da Stephanus Christus `zur Rechten Gottes stehen' sah, wie wir es in Apg. 7:55; lesen; mußte dies der Stuhl Gottes im Paradies sein, von dem der `Strom des lebendigen Wassers' ausfließt und an dessen Ufern das `Holz des Lebens' stand. Offenb.22:1,2

Es ist klar, das der Thron, den Stephanus sah `der Stuhl Gottes und des Lammes' war. Der ewige und immerwährende Thron Gottes. Um diesen Thron stehen keine Tiere, keine Geschworenen, keine Gerichtszeugen, und vor ihm stehen keine brennenden Fackeln, und keine Opfer werden dargebracht. Um es gleich zu sagen, dieser Thron steht nicht im sündenschweren Heiligtum aber im Paradies Gottes. Es ist der höchste, unumschränkste Thron von dem aus Gott das ganze Weltall regiert,

"... auf das seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende ... Der Herr hat sein Stuhl im Himmel bereitet, und sein Reich herrscht über alles." Jesaja 9:6; Psalm 103:19.

Zu diesem ersten, immerwährenden Thron kam Christus nach seiner Himmelfahrt und saß dort zur Rechten Gottes bis zu der Zeit, als Daniel's und Johannes' Prophezie erfüllt wurde, nach dem die kleine Horn Macht aufkam, zu dessen Zeit unsere Aufmerksamkeit auf den zweiten Thron gelenkt wird der sich im Heiligtum befindet [2700]. Auf diesem zweiten Thron sitzt er nicht als König zur Rechten Hand Gottes, aber er steht vor ihm als das geopferte Lamm Gottes (Offenb.5:6), auch als unser Fürsprecher (Dan.7:13). Nach seiner Himmelfahrt begann er deshalb seinen Dienst in der ersten Abteilung, dem Heiligen. Der Dienst im Allerheiligsten wurde nicht begonnen bis zur Zeit des Anfangs des Untersuchungsgerichtes, dessen Sinnbild der Versöhnungstag ist. Auch im irdischen Heiligtum diente der Hohepriester (Christus) während des Jahres zuerst im Heiligen bevor er, am Versöhnungstag, einmal im Jahr ins Allerheiligste hineinging. Gleicherweise prüft dieser zweifaltige Dienst das Christus auch im himmlischen Heiligtum zuerst im Heiligen bis zur Zeit des jährlichen Versöhnungstages dient, bevor er das Allerheiligste betreten würde.

Der atypische Dienst im irdischen Heiligtum verbietet deshalb auch jede Annahme, das Christus gleich nach seiner Himmelfahrt ins Allerheiligste hineinging. Zur gleichen Zeit all dieser Dienste regiert Christus mit seinem Vater das sündenfreie Weltall.

Alle diese Tatsachen lassen uns erkennen, deutlich und unumstritten, daß Christus später, nach seiner Himmelfahrt und nach dem Aufkommen des kleinen Horns, nämlich am Ende der 2300 Abende und Morgen, im Jahre 1844, seinen Dienst im Allerheiligsten anfing.

Es ist deshalb klar, daß das Untersuchungsgericht und die Reinigung des Heiligtums nicht vor, aber `nach' der Erfüllung der Zeitspanne für jene, die das ewige Leben nicht erhalten, stattfindet. Da das Untersuchungsgericht jeden Fall nach den Eintragungen des Lebensbuches entscheidet, werden jene, deren Namen nicht darin gefunden sind, die also ihr `Hochzeitsgewand' nicht anhaben (Mt. 22:11.12), von den Seiten des Buches gestrichen. Das Ergebnis dieses Gerichtes ist deshalb ein gereinigtes Heiligtum.

Vom Buche Daniel wissen wir wann diese Zeit anfängt:

"Bis zweitausenddreihundert Abende und Morgen [Tage] um sind, dann wird das Heiligtum wieder geweiht werden." Dan. 8:14

Da die Reinigung des Heiligtums am Ende der 2300 Jahre [ein Tag für ein Jahr-Hes.4:6; 4.Mos. 14:34] stattfindet und da wir schon wissen, daß das Untersuchungsgericht `am Ende der Welt' anfängt, besteht kein Zweifel das die 2300 Abende und Morgen Jahre sind. Diese lange Zeitspanne endet somit nicht in den Tagen Antiochus Epiphanes, wie einige irrtümlicher Weise behaupten; sondern, wie wir schon prüften, im Jahre 1844.

Einige lehren dann, da täglich zwei Opfer dargebracht wurden, das die 2300 Abende und Morgen 1150 Tage sind. Dabei unterlassen sie 1. Mose 1:5 zu lesen wo es geschrieben steht, das ein Morgen und Abend eine 24 Stunden Periode, d.h. ein Tag ist, welcher Zeitabschnitt nichts mit Opfern zu tun hat.

Andere zitieren aus `Das Altertum' von Josephus, der als Geschichtslehrer die Theorie annahm, das Antiochus Epiphanes während seiner Regierungszeit, diese Texte erfüllte.

Obwohl Josephus die Zahl der Tage in Daniel 8:14; überhaupt nicht erwähnt und er nur das Gesicht als Ausleger der Geschichte auf Antiochus Epiphanes bezieht, verstehen sie ihn, als ob er ein Prophet war. Als Geschichtsforscher hatte Josephus das gute Recht seine Ansicht in einem Buch über die Geschichte der Juden zu veröffentlichen. Aber da er kein Prophet war dürfen wir seine Meinung nicht einfach als Wahrheit annehmen. (Für Englisch Leser sehen Sie bitte here!)

In Daniel 7 sahen wir, das der Thron des Gerichts oder der Reinigung nicht bis nach der Zeit des kleinen Hornes bestandt. In Hebräer 9:24-27; lasen wir, das der Gerichtsthron kurz vor dem Ende der Welt aufgestellt werden wird. Um diesen Punkt nun genau zu überprüfen, müßen wir Daniel 8 und 11 anschauen.

Daniel 8:11,12 Dan.11:31;
"Ja es wuchs bis zu dem Fürsten des Heeres und nahm von ihm weg das tägliche [Opfer] und verwüstete die Wohnung seines Heiligtums. Es ward ihm aber solche Macht gegeben wider das tägliche [Opfer], um der Sünde willen, daß es die Wahrheit zu Boden schlüge, und was es tat, ihm gelingen musste." "Und es werden seine Heere daselbst stehen; die werden das Heiligtum in in der Feste entweihen und das Tägliche [Opfer] abtun und einen Greuel der Verwüstung aufrichten."

Von dieser Gegenüberstellung dieser Texte lernen wir, das beide Texte über die gleiche Weltmacht sprechen. Als Jesus hier mit großer Sicherheit die Jahrhunderte überschaute, sagt er:

"Wenn ihr [- die Nachfolger Jesu, die zur Zeit der Hornmacht leben, welche Gott, seine Wahrheit, und seinen wahren Gläubigen entgegenwirkt -] sehen werdet den Greuel der Verwüstung (davon gesagt ist durch den Propheten Daniel), daß er steht an der heiligen Stätte (wer das liest der merke darauf), alsdann fliehe auf die Berge, wer im jüdischen Lande ist." Matt. 24:15,16

Diese klaren Worte Jesu beschreiben das Wirken dieser Macht als noch Zukünftig von seiner Zeit her gesehen. Der Greuel der Verwüstung war zu seiner Zeit noch nicht aufgerichtet worden und würde nicht aufgerichtet sein bis einige Jahre später, im christlichen Zeitalter. In ähnlicher Weise unterrichtete der Engel Daniel, das `dies Gesicht in die Zeit des Endes gehört', Dan.8:17. Die Zeitlinie Diese zwei Überlegungen beweisen, das die 2300 Jahr/Tage bis in die Zeit nach Jesus hineinreichen, wenn beide, das `Tägliche' abgeschafft und die Verwüstung aufgerichtet werden würde. Diese beiden Ereignisse werden innerhalb der 2300 Jahre geschehen nach dem die 490 Jahr/ Tage, die ja von den 2300 Jahr/ Tagen abgeschnitten waren, erfüllt werden.

Diese verwüstende Macht würde, nach den Worten Daniels, das irdische Heiligtum, die Gemeinde Gottes, verunreinigen. Dies würde mit dem Zertreten der Wahrheit geschehen, mit dem Abschaffen des `Täglichen' und mit der Ankunft des `Greuels der Verwüstung' innerhalb des Heiligtum, d.h. der Gemeinde Gottes.

Angefangen mit einer ersten Erfüllung, der Zerstörung des Tempels und der Stadt Jerusalems in 70 n. Chr., bis zum Aufkommen weiterer `Zerstörungen' durch die Hornmacht gab es keine Bekehrung der späteren Christen aber nur wenige im Vergleich zu den vielen die Gott nicht annehmen.

Von diesen schwerwiegenden Beobachtungen hier nun beschrieben können wir nur eine Schlußfolgerung ziehen: die Verwüstung des Heiligtums, das Ende der 2300 Jahr/Tage, und die Reinigung des Heiligtums konnte nicht vor der Zeit stattgefunden haben zu der Jesus unter Menschen wandelte - d.h. vor den Jahren von 27-34 n.Chr.

Wenn das `tägliche Opfer' gemeint sein würde, wurde es in sehr kurzer Zeit weggenommen. Dieser Text und die anderen in Daniel, die dieses beschreiben, beziehen es auf den Greuel der Verwüstung. Das `tägliche' wird immer wieder und immer wieder abgetan gleichwie ja auch jede Woche Gottes Sabbat mit `Füßen getreten' wird in dem die Menschen sich darum nicht kehren. Aber es gibt dennoch eine Schar von Gläubigen, die diesen Tag heilig halten besonders seit der Zeit um 1846.

Dieser Text ist sehr interessant da er einem Text in der Offenbarung ähnlich ist.

"Und das Weib [Gottes Schar der Gläubigen] floh in die Wüste, wo sie einen Ort hat, bereitet von Gott, dass sie daselbst ernährt würde 1260 Tage." Offenbarung 12:6

Für 1260 Tage oder 1260 Jahre wurde die Gemeinde Gottes verfolgt aber auch beschützt in dem Sinne, das es immer Menschen gab, die die Bibel als ihre Glaubensgrundlage anerkannten. Seit 538 n. Chr. hatte die Kirche viel Macht in ihren Händen. 1260 Jahre später verlor sie diese Macht jedoch als der Pabst von Napoleon's General Bertiere gefangen genommen wurde. Alle Welt dachte, daß dies das Ende des Pabsttums sein würde. Die Bibel aber sagte, das sich das Tier - obwohl verwundet - wieder erholen würde.

Unsere Frage ist es nun, was geschah im Jahre 1844, das von solcher Bedeutung war, das Gott dieses Jahr seinen Propheten offenbarte? Um die Antwort auf diese Frage zu finden müssen wir uns zuerst daran erinnern, das es Gottes Plan ist den Menschen die Wahrheit über ihn wissen zu lassen. Gott möchte alle jene in seinem himmlischen Reich haben, die ihn lieb haben, ihn als Schöpfer und Fürsorgenden Vater aller Zeiten anbeten. Er läßt uns wissen das er ein Gott der Liebe ist, er ist gerecht, barmherzig und nicht ein zorniger Gott. Er läßt uns auch wissen, das wir seine heiligen Zehn Gebote halten können, da sie die Grundlage seines Reiches darstellen. Auch die wichtige Botschaft des baldigen Endes der Welt kann in neuer Kraft wieder verkündigt werden. Aus diesem Grunde ist er immerzu tätig, diese Wahrheiten wieder bekannt zu machen. So, wie beantworten wir nun die obige Frage? Was geschah um 1844 [3000] oder wer waren jene, die solche Wahrheiten über Gott wieder im Glauben aufnahmen und sie der Welt mitteilten?

*** Die Wahre Kirche Gottes ***

Beide Prophezeiungen, die in Daniel 8:14 und die erste Engelsbotschaft von Offenbarung 14:6-7, weisen auf den Dienst Jesu im Allerheiligsten hin, dem Untersuchungsgericht, und nicht auf das Kommen Jesu für die Erlösung seiner Nachfolger und der Zerstörung seiner Feinde. Im Jahr 1844 kam Jesus nicht zurück zur Erde wie man es zuerst glaubte, der Herr "kam aber plötzlich zu seinem Tempel ..." (Mal. 3:1; Zürcher) Das Kommen des Herrn zu seinem Tempel geschah plötzlich, unerwartet für seine Schar der Gläubigen. Sie suchten ihn dort nicht, dachten aber er würde als König aller Könige erscheinen, "in flammendem Feuer, wenn er Rache übt an denen, die Gott nicht kennen, und an denen, die dem Evangelium von unserem Herrn Jesu nicht gehorsam sind." 2.Thess. 1:8. Sogar seine Gläubigen waren noch nicht darauf vorbereitet mit dem Herrn zu sein, da Sünde eine ernste Angelegenheit ist und keine unvergebene Sünde in den Himmel kommt. Jesus wollte denen die ihn suchen noch mehr Licht, also Verständnis geben, in dem er ihre Gedanken auf die Vorgänge im himmlischen Heiligtum lenkte. Wie sie ihm dann im Studium und in ihren Gedanken im himmlischen Dienst folgten, wurden ihnen neue Pflichten gezeigt, wie zum Beispiel die Zehn Gebote und besonders das vierte Gebot, das man zu ihrer Zeit fast vollständig vergessen hatte. Bibel studierende Christen können nicht hoffen über den Sabbat bescheid zu wissen, Jesus aber darin nicht imitieren zu wollen, und im Himmel zu sein, wo man am Sabbat Gottesdiest hat. Sie würden sich im Himmel nicht wie zu Hause fühlen und es würde für sie eine Qual sein dort zu wohnen. An dieser Stelle sollten wir erkennen, das Gottes Sorge für sein Volk ist zu lernen, wie wir ihn verehren sollten während wir noch auf dieser Erde wohnen. Deshalb sprechen wir über diese Dinge frei und offen zu euch, damit wir Gott loben lernen wie Er biblisch dargestellt wird. Während es leichter erscheint unser Leben hier wie alle anderen zu leben müssen wir uns entscheiden, ob wir lieber Gott Gehorsam sind oder Menschen.

Gott hatte zu allen Zeiten Menschen die ihm treu waren, so gut wie sie es sein konnten - in allen Religionen, Kirchen und Gemeinschaften. Wenn ein Mensch der einer anderen Überzeugung angehört aber doch Nächstenliebe übt und ein gutes Leben führt wird Gott ihn als sein Kind anerkennen? Ich denke schon. Wenn dieser Mensch dann eine Botschaft hört die auch diese Themen lehrt und sogar noch tiefere Einsichten für ihn offen legt, wird dieser Mensch dann nicht freudig die neuen Einsichten annehmen? Natürlich wird er es tun.

Aber die Bibel gibt uns auch eine Beschreibung jener die er seine Gemeinde nennt. Sieben Gemeinden erhielten die Offenbarung des Johannes Kapitel 2 & 3, er nennt sie die `übrigen' [`loipwn' in Griechisch]:"

"Und der Drache ward zornig über das Weib und ging hin, zu streiten mit den übrigen (loipwn) von ihrem Samen, die da Gottes Gebote halten und haben das Zeugnis Jesu Christ." Offenbarung 12:17
"...Das Zeugnis aber Jesu ist der Geist der Weissagung." Offenbarung 19:10

"Und die anderen [`loipwn'] wurden erwürgt mit dem Schwert des, der auf dem Pferde saß, das aus seinem Munde ging..." Offenbarung 19:21

Im Griechischen finden wir beide Male das Wort `loipon oder loipn', das einmal im deutschen mit `übrigen' und das andere mal mit `die andern' übersetzt wurde. Das Griechische Wort bedeutet `Überbleibsel'. Das heißt, daß es im Vergleich zur gesammten Welt nur eine kleine Schar ist die Gott treu bleiben. So sollten wir zu den grossen Kirchen schauen, um diese kleine Schar zu finden? Wohl kaum. Die Wahrheiten der Bibel haben nichts mit einer Mehrheitswahl zu tun. Es ist nicht die Kirche oder Gemeinde, die die meisten Theologen hat, die Gott als seine `übrigen' ansieht. Es sind jene die seine Gebote halten und das Zeugnis Jesu haben, der ja der Geist der Weissagung ist, Offb. 12,17; 19,10.

Um die wahre Gemeinde Gottes zu finden, müssen wir deshalb Gottes Gebote lesen und herausfinden welche Kirche oder Gemeindschaft sie hält. Das ist ihre Aufgabe. Dies ist die von der Bibel empfohlene Methode.

Fanden die von Jesus selber vorhergesagten Zeichen an Sonne, Mond und Sternen schon statt?

Bedenkt auch bitte das die großen Zeichen für das baldige Wiederkommen Jesu sich zu dieser Zeit auch schon erfüllt hatten. Über diese Zeichen lesen wir in Matthäus 24:29:

"Bald nach der Trübsal derselben Zeit werden Sonne und Mond den Schein verlieren, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden sich bewegen."

Die Zeit der Trübsal waren die vielen Jahrhunderte der Verfolgung jener Gläubigen, die sich nicht der Macht Roms beugen konnten. Denn es ist Tatsache, daß die Tötung der Christen unter den Römischen Kaisern von deren Nachfolgern für lange Jahrhunderte fortgesetzt wurde.

"Und ich sah, daß es das sechste Siegel auftat, und siehe, da war ein großes Erdbeben, und die Sonne ward schwarz wie ein härener Sack, und der Mond ward wie Blut; und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde, gleichwie ein Feigenbaum seine Feigen abwirft, wenn er von großem Wind bewegt wird." Offenbarung 6:12.13

Tatsächlich fanden diese Zeichen in ihrer Reihenfolge schon statt. Das Erdbeben von Lissabon, Portugal, am 1. November 1755 war eins der größten Erdbeben in Erinnerung. Man spürte es über große Teile von Afrika, Europa und auch etwas in Amerika. Ein großer Teil der Stadt Algier, Fez und Mequinez, Algerien wurden zerstört. Auch viel Schaden in Morokko. Im Norden spürte man es bis nach Norwegen, Schweden, England, Irland. Die Stadt Lissabon hatte damals 150,000 Einwohner, an jenem Tage starben dort wohl über 50,000 Menschen.

1. Zeichen - Hier ist eine Bericht über das Erdbeben:

`In keinem Teil der vulkanischen Gegenden von Süd-Europa fand jemals ein solch großes Erdbeben statt, wie es am 1.11.1755 dort geschah. Aus der Tiefe hörte man eine donnernde Explosion und sofort danach kam eine wuchtige Stoßwelle die den größten Teil der Stadt zertrümmerte. Innerhalb von 6 Minuten starben 60,000 Menschen. Zuerst zog sich das Meer zurück und legte die Küste frei von Wasser, dann kam das Meer zurück mit einer Riesenwelle, die alles in der Stadt mit über 15 Metern Wasser überschwemmte. Die Berge von Arrabida, Estrella, Julio, Marvan und Cintra sind einige der höchsten Berge Portugals und wurden sehr von ihren tiefen Grundlagen her erschüttert. Einige der Berge öffneten ihre Gipfel die sich spalteten und einige der wunderbarsten Gestalten annahmen und grosse Teile wurden in die Täler hinuntergeworfen. ...

Die Stoßwelle fühlte man auch auf dem Meer auf einem Schiff westlich vom Hafen von Lissabon. In der Nähe von St. Lucar der Kapitän des Schiffes `Nancy' fühlte sein Schiff so geschüttelt, daß er dachte er sei auf eine Riff gelaufen. ... Kapitän Clark von der Denia befand sich auf der Breite 36 Grad 24 Minuten nördlich zwischen 9-10 Uhr morgens.'

In Schottland bewegte sich das Wasser im Loch Lochmond so eigenartig das es zuerst hochstieg und dann herunterging und fast eine ein Meter hohe Welle machte.' [3200]

Die Erdbebenwelle bewegte sich 32 km per Minute. Eine Welle erhob sich an der Küste Spaniens und soll bei Kadiz über 20 Meter hoch gewesen sein.

2. a) Zeichen - Der Dunkle Tag:

Dies fand am 19. Mai 1780 über den größten Teil von Neu-England in Amerika statt. Viele Zeitungsberichte und Augenzeugenberichte können gefunden werden, die dies mitteilen.

`Es began ungefähr um 10 Uhr morgens nachdem die Sonne in einem klaren Himmel aufgegangen war. Die Dunkelheit dauerte bis Mitternach aber mit unterschiedlicher Intensität. Es fiel eine tiefe Finsternis über das Land, daß die Leute sich sehr erschraken und eine merkwürdige alarmierende oder beunruhigende Stille über die Städte kam. Alle sahen zum Himmel auf in Erwartung irgend eines Zeichens oder dem Kommen Jesu. Viele beteten und Furcht ergriff andere Menschen. Es dauert 14 Stunden an. Es war so Dunkel, daß man ein Stück weißes Papier nur wenige Zentimeter von den Augen entfernt, nicht sehen konnte.' [3400]

2. Zeichen - b) Der Mond wie Blut.

Die Nacht am 19. Mai 1780 war gerade so ungewöhnlich wie der Tag. Es war ein Tag nachdem Vollmond stattgefunden hatte. Der Mond schien blutrot. Es hatte nichts mit einer Mondfinsternis zu tun, da diese ja nur zu Zeiten von Vollmond stattfinden können.' [3500]

3. Zeichen - Das Fallen der Sterne.

Natürlich verstehen wir unter dieser Beschreibung, dass Meteorschauer gemeint sind. In jenen Zeiten nannte das jeder einen Sternenfall.

Es war der 13. November 1833. In dieser Nacht regnete es Feuer vom Himmel. Es begann um 9 Uhr bis 12 Uhr Abends war aber am stärksten von 2 bis das Licht der aufgehenden Sonne es verblaßte.

`Es sah aus wie große Schneeflocken die lautlos herunterfielen. Wie weit man es sehen konnte ist nicht mit Sicherheit zu sagen, aber man hatte Berichte von vielen Teilen in der Welt. Berichte kamen von dem gesamten Nordamerikanischen Erdteil bis nach Haiti, Mexiko und Kalifornien und auch weiter über den Pazifik. Myriaden von `Feuerbällen' flogen durch die Luft. Sie waren sehr hell und hinterliessen leuchtende Schweife.'

Natürlich wissen wir, das wir jedes Jahr solch eine Stelle auf unserer Reise um die Sonne besuchen. Aber niemals hatten wir solch einen Meteorschauer wieder, wie er in 1833 geschah. [3800]

See also Hebräer 12:25-27; Joel 3:16; Jeremia 25:30-33; Offenbarung 16:17

Was ist die Bedeutung? Wir stellen fest, das diese Ereignisse in der gleichen Reihenfolge stattfanden, wie in der Bibel festgelegt. Obwohl wir versuchen könnten alles auf natürliche Weise zu erklären, besteht doch die Tatsache, daß sie die Gedanken der Menschen jener Zeit auf das Wort Gottes lenkten. Das war immer das Ziel Gottes, wenn er in die Geschichte dieser Welt eingriff. Seit jener Zeit befinden wir uns in dem Zeitalter, wo Jesus jederzeit wiederkommen konnte. Darauf sollten wir uns alle vorbereiten und Ihm unser Leben übergeben. `Herr, führe mich was auch kommen mag.'

Wie immer sie auch über diese geschichtlichen Ereignisse denken mögen. Es steht fest, dass Jesus und Johannes so etwas vorhergesagt hatten und es steht fest, daß sie wirklich stattfanden. Es sollte uns zum nachdenken stimmen. Das es nun schon wieder viele Jahre, nach menschlichem rechnen, her ist, bezeugt nur die Geduld Gottes mit uns Menschen. Es ist die Schuld der Pastoren, Prediger, Priester oder wie immer sie sich auch nennen mögen, daß sie diese Botschaft nicht weiter bekannt machen. Wir sollten niemals unsere Geistlichen beneiden, denn Gott wird sehr bald Rechenschaft von ihnen verlangen, Jesaja 43:27.

Haben Sie die Dinge in dieser Welt wirklich so viel lieber, als ein gutes Gewissen, und die Hoffnung für immer mit Gott sein zu können? Für mich gibt es nur eine Wahl. Ich werde Gott treu bleiben.


** Noch einige Erklärungen für schwer verständliche Bibeltexte **

Matt. 5:17: Jesus kam um das Gesetz zu erfüllen. Viele denken, das bedeutet, daß das Gesetz jetzt nicht mehr gültig ist. Dies ist aber der bedeutende Hintergrund diese Worte Jesu richtig zu verstehen. Die Jüdischen Schriftgelehrten unterteilten die zehn Gebote in zwei Teile. Das erste Teil wurde "mitsvoth gedeloth", die ersten vier "größeren (oder mehr bedeutenden) Gebote und der zweite Teil die "mitsvoth qetannoth", die letzten sechs, kleineren Gebote genannt. Die Rabiner hatten solch eine hohe Achtung vor den ersten vier Geboten, daß viele Schriftrollen damit beschrieben zeigen, wie so sehr groß die Bedeutung dieser vier Gebote für sie war. Auch nur ein einziges Wort dieser Gebote zu verleugnen brachte ein "anathema" mit sich.

Obwohl sie lehrten, das die kleineren Gebote auch gehalten werden mußten, da sie ja alle Gebote Mose in hoher Achtung hielten, schrieben sie öfter über die ersten vier. Wenn Jesus sagte, daß er die Erfüllung des Gesetzes ist, meinte er damit, daß er das Ziel, die Vollendung des Gesetzes in dem Sinne ist, da er ja der Gesetzgeber war und nun kam, um sein Leben hinzugeben, um den Preis für die Sünden seiner `Schafe' zu bezahlen, da das Gesetz ja ewig besteht und es die Grundlage des Reiches Gottes bildet und seinen Charakter darstellt.

Nachwort: Wir bringen Ihnen dieses Thema damit sie Bedeutung in Ihrem Leben finden möchten. Ohne Gottes Botschaft hat das Leben keinen Sinn. Eine Stunde auf der Bühne des Lebens und dann ist's vorbei. Sehnen Sie sich nach etwas besserem? Wir auch. Dieses Thema ist ein kleiner Teil davon.


Bibliographie & Notizen

[0100] Wir möchten nur kurz eines dieser Materialien besprechen, die `Dachshaut'. Warum das Fell von einem Dachs? Eigentlich war es wohl kein Dachs aber besser gesagt wohl ein Seehund vom Roten oder Mittelmeer. Das Fell des benutzten Tieres ergab gutes Leder für Schuhe und Sohlen. Die braune Farbe war auch gut geeignet das Heiligtum von umherschweifenden Beduinen mehr unsichtbar oder armselig in dessen Aussehen zu machen. Diese Felle waren Teil der Güter die Gottes Volk mit dessen Voraussicht aus Ägypten mitbrachte. Es ist ein einfaches, starkes Material und Zeichen des beschützenden, bedeckenden Gottes dem Israel dient, Ps. 91:3-9. Da dieses Deckungsmaterial keine besondere Schönheit darstellt, da Jesus ja auch "keine Gestalt noch Schöne" hatte (Jes. 53:2; 1.Sam. 16:7). Wenn Gottes Diener im Heiligtum unter dessen Bedeckung, die den Himmel selber versinbildete, seinen Dienst versah weist das einfache Material darauf hin das wir auch in Einfachheit, Aufrichtigkeit und Bescheidenheit vor Gott kommen sollen - nicht wie die Heiden mit protzigem Schmuck.

[0120] Das Heiligtum Gottes, die Stiftshütte, versinbildete auch die folgenden Begriffe. a) Gott wollte ein heiliges Volk haben. Der erste Schritt dazu führt ins Heilige zum Gold überzogenen Schaubrottisch und seinem Kranz - eigentlich zwei Kränze, 2.M. 37:10-11; 25:25; 37:16. Dieser doppelte Kranz bedeutet - wie auch das auf dem Tisch aufbewahrte Brot das Wort Gottes versinbildet, wie es Glaubenskraft verleiht und schärfer als ein zweischneidiges Schwert ist (Heb. 4:12), das innere unseres `Herzens' bloßlegt, unser Leben verändert und wenn wir "immer" an diesem Tisch von dem Brot `essen' eine doppelte Belohnung gibt - das Leben eines Gott gläubigen auf Erden und das Leben im Reich Gottes etwas später. b) Wir kommen nun zum goldenen Altar, dem Räucheraltar, Symbol des Gebetslebens. Wie das Wort Gottes unser geistliches Brot ist, so ist das Gebet auch nötig im Glauben an Gott zu wachsen. Das Gebet ist unsere persönliche Kraft Sünde zu überkommen und für andere zu wirken, Heb. 7:25.

[0140] Die Reinigung des Heiligtums war wohl symbolisch wie auch aktuel. Man musste ja schon mal das Gold polieren, Staub abwischen und Wäsche waschen.

[0200] Das Waschbecken war aus ehernem, spiegelblanken Erz hergestellt (2.M. 38:8; Lk. 2:36-37; Jak. 1:25.23; Jes. 52:11; Ps. 26:6; Tit. 3:5 `Bad=Waschung'), und das Waschen mit dessen Wasser versinnbildete den Überfluß von Sünde reinigender Kraft Jesu Christi, die mit so einem hohen Preis auf dem Altar (Kreuz) bezahlt wurde. Fromme Frauen wie Hanna bevorzugten ihre Spiegel, Symbol der Eitelkeit, für eine höhere, heilige Schönheit wegzugeben. Ein weiterer Hinweis, das die Lutherbibel manchmal besondere Punkte nicht so gut wiedergibt, ist 2.M. 30:19. Die Priester wuschen sich nicht "darin", im Becken, aber "damit (Zürcher)", mit dem Wasser ausserhalb des Beckens. Dies unterstreicht die heiligende Bedeutung dieses Vorganges und weist auf die Taufe und Fußwaschung beim Abendmahl voraus. Gerechtigkeit durch den Glauben fängt am Kreuz an und geht dann zum Waschbecken.

[400] Was spricht dagegen das Jesus seinen Dienst sofort nach seiner Himmelfahrt im Allerheiligsten anfing, Hebr. 9:23? Am Versöhnungstag wurden Ochsen und Böcke geopfert, Hebr. 9:13; 10:3,4. Wir lesen aber auch in diesem Kapitel über das opfern `der Kuh' (Engl. `red heifer') und den Opfern zur Verabschiedung des Bundes (Hebr. 9:19-21), die nichts mit Versöhnungstag zu tun hatten. Daraus verstehen wir, das Paulus sich hier nicht nur mit dem Thema des Versöhnungstages und dessen Erfüllung befasst. Er zeigt vielmehr wie so viel wichtiger der Neue gegenüber dem Alten Bund ist. Der Neue Bund hat einen besseren Priester, ein besseres Opfer, besseres Blut, bessere Versprechen, ein besseres Heiligtum und Zugang zu demselben. Man konnte im Alten Bund nicht Vollkommenheit verstehen wie man sie im Neuen erlangen kann. Paulus benutzte hier nur Andeutungen zum Versöhnungstag, um sein eigentliches Thema, die Beschreibung des Neuen im Vergleich zum Alten Bund herauszuheben.
Wenn dann die Frage aufkommt ob Hebr. 6:19,20 lehrt das Jesus sofort seinen Dienst im Allerheiligsten anfing, wie sollen wir das beantworten? Nur so. Der Text meint schon beide Abteilungen des Heiligtums. Wie erkennen aber auch das Offb. 1:12,13 Jesus im Heiligen Raum aufweist. Es erscheint deshalb klar zu sein, das Jesus nach seiner Himmelfahrt Zugang zum ganzen Himmel hatte und das durch ihn, wir Menschen unbeschränkten Zugang zum Thron Gottes haben. Deshalb ist es nicht nur die Botschaft des Hebräerbriefes, das Christus sich nur in einem besonderen Teil des Himmels befinden kann im Gegensatz zu anderen Teilen, das er sich aber im ganzen Himmel befindet, und nicht auf Erden und das sein Werk dort höher gestuft ist als das Werk der Priester hier auf Erden. Er ermuntert seine Schar der Gläubigen immer zu Ihm zu kommen in ihrer Zeit der Not, um Seine Gnade zu empfangen, Hebr. 4:14-16; 10:19-21.
Der zweifache Dienst, im Heiligen und der im Allerheiligsten, wir in den folgenden Versen gelehrt: Daniel 7:9,10,13,14; 8:14; Hebr. 8:5 und 9:23.

[500] `Atypisch', wie Schattendienst des wirklichen Dienstes. Tutankhamon (links), Ur-Nammu (rechts) Der typische (wirkliche) Dienst findet im Himmel statt.

[1200] Nach diesem ... bedeutet nach dem Jahre 96 n.Chr.

[1400] Sieh Offenbarung 20:11; Apostelgeschichte 7:55,56.

[1600] Der Thronstuhl Gottes wird beschrieben das er Räder hat, sich also bewegen kann, Daniel 7:9.

[1700] Es kann ja geschehen, das ein bekehrter Mensch Gott wieder vollständig seinen Rücken zukehrt, was ihn unbedingt wieder von Gott trennen wird. Jesus sagte: "Wer aber bis an das Ende beharrt, der wird selig." Mt. 10:22; 24:13; Mk. 13:13. Während die Erlösung durch Jesus frei für alle ist, kann man sie nur empfangen, wenn man Jesus als Herren animmt - danach muß der Gläubige "... mit Eifer streben nach Erkenntnis des Herrn!" Hosea 6:3 (Zürcher) Den gleichen Gedanken finden wir auch in Hebr. 3:6; Jh. 15:7; 1.Kor. 9:27. Der Gedanke, wenn man einmal gerettet ist, das man dann für immer gerettet ist, kann nicht biblisch begründet werden.

[1800] In diesem wichtigen Vers wird der Engel quotiert zu sagen, "und er sprach: Steh auf ...". In der symbolischen Sprachweise ist dies ein Befehl. Er bedeutet, das die Angesprochenen sich niedergelegt hatten . Sie ruhten sich aus während sie wohl arbeiten sollten und aus diesem Grund verlangt der Engel von ihnen tätig zu sein. Den materialen Tempel zu messen bedeutet wohl das wir Gottes Absichten, wie er seine Nachfolger gebrauchen möchte, studieren sollten. Messen bedeutet also studieren, natürlich das Wort Gottes und seine Absichten. Paulus beschrieb es so, "Versuchet euch selbst, ob ihr im Glauben seid; prüfet euch selbst!" 2.Kor. 13:5. Wir sollen also unseren Charakter messen, die Gemeinde oder Kirche. "Miß den Tempel Gottes und den Altar und die darin anbeten." Gott vergleicht uns mit seinem Muster oder seiner Regel, dem Gesetz.Warum? Er weiß die Zeit ist kurz. Die Menschen hatten fast 2000 Jahre ihre Entscheidung, was sie über Jesus denken, zu treffen. Das erste Mal zog er in königlicher Tradition auf einem Esel in die Stadt Jerusalem ein, das nächste mal jedoch kommt er nicht um hier zu sterben, aber auf einem weißen (Kriegs) Pferd, um sein Reich einzunehmen. Darauf müssen sich die Nachfolger Jesu vorbereiten, ihn recht zu empfangen mit ihren `weißen Kleidern' der Gerechtigkeit angetan. Heute scheint es nur wenige zu geben die auf das zweite Kommen Jesu vorbereitet sind, aber Gott kennt sein Volk. Das messen findet statt, um festzustellen, wer in den letzten Tagen vor der Ankunft des erobernden himmlischen Königs bereit ist ihn recht zu empfangen. Wir sollen also tief in uns schauen und uns nach seinem Wort selber prüfen. Alle Menschen haben noch ein wenig Bewährungsfrist. Aber nicht mehr lange. Gott wartet nur auf eine Schar die Ihm ganz folgt und dann kommt das Ende. Leider erkennen viele nicht die Zeit in der wir leben und werden nicht darauf Jesus zu empfangen vorbereitet sein.

[2000] Das Wort `Hütte' sollte hier als Tempel, `Stiftshütte' verstanden werden.

[2020] Die `Erscheinung' (epiphanie) des Herrn Jesu geschieht nicht im dunklen, sie scheint heller als die Sonne, wie mit Feuerflammen, 2.Mose 19:18; 2.Sam. 22:13; Ps. 18:13; Hes. 1:28; 10:4; Hab. 3:4; Hebr. 1:3; Apg. 26:13. - Sünde kann vor dieser Herrlichkeit Gottes nicht bestehen wie das Beispiel von Sodom und Gomorrah es demonstriert.

[2100] Die Dr. Martin Luther und Zürcher Bibeln enthalten keine Andeutung das dies ein vom Übersetzer hinzugefügtes Wort ist im Hebräischen Grundtext fehlt aber das Wort für Opfer in den quotierten Versen - , `zabach, Opfer' wie in Daniel 9,27. Das Hebräische Wort für `täglich' ist , `tamid' in Daniel.

[2180] Der Sabbat war von Anfang her von Gott geheiligt worden, 1.Mose 2,3. Wir lernen davon das nicht nur Menschen heilig sein können aber auch ein Tag. Es scheint das es Gottes Wille war, das ein geheiligtes Volk einen von Ihm geheiligten Tag in Ehren halten sollte.

[2200] Wir sehen Beispiele davon in der Stele des Ur-Nammu von Ur. Ein Beispiel der Sonnenscheibe, Symbol des Baal-Hadad, in der Sichel des Mondes und das Beispiel einer der häufiger zu findenden alten Monstranzen wo die Mondsichel als die Unterlage der Oblate benutzt wird. Dort sieht man innerhalb der Mondsichel (Symbol des Mondgottes Nanna), die strahlende Sonnenscheibe (Symbol des Sonnengottes Shamal). Darunter sehen wir in Assyrischen Darstellungen die Sonnenscheibe innerhalb des Halbmondes und wie dies in späterer, christlicher Zeit für die Aufbewahrung oder Ausstellung der Oblate benutzt wurde. [Sieh auch Kardinal Newman, Development of Christian Doctrine, p. 371-373.]

[2220] Die Kindertaufe hat als Ergebnis, das die Mitglieder jener Kirchen die dies tun, nicht mit den Lehren in der Bibel vertraut sind. Das muss anders werden, wenn sie hoffen wirklich mit Gott in Einklang zu sein.

[2300] In der Luther Bibel finden wir in Offb. 5,6 das Wort erwürgt, im Griechischen Text steht dafür das Wort `esphagmenon' schlachten. Die Lutherbibel mag erwürgt bevorzugt haben, da Jesus ja auf dem Kreuz starb und sie dachten, das sein Tod darauf mehr auf eine Erwürgung hindeutet und nicht durch Blutverlust. Tatsächlich aber starb Jesus aufgrund seiner außerordentlich intensiven Trennung von seinem Vater, wie wir sagen, aufgrund eines gebrochenen Herzens.

[2400] Notiz: Das Griechische Wort für `Heiliges' ist `agion' das hier sinngemäß mit `Allerheiligste' übersetzt werden sollte, wie die New International Version [NIV] und die King James Version [KJV] es auch richtig tun. Die Luther Übersetzung und auch die Zürcher Bibel geben den Sinn hier nicht richtig wieder.

[2500] Es mag von Interesse sein das der Talmud für einen jeden der sich mit den Zeitprophezeiungen von Daniel befassen würde einen Fluch enthält. Dies ist der Fluch:
"Mögen die Finger und die Knochen der Hände verrotten und zerfallen für einen jeden der versucht die Zeiten des Buches Daniels zu verstehen." [Talmud]

[2700] Apg 7:55; Markus 16:19; Eph. 1:20-23. Ja, liebe Leser, wenn Menschen schon gen Himmel fliegen können, warum kann Gott es nicht tun? Die Himmelfahrt Jesu prüft, das es Menschen auch möglich sein konnte, eine gewisse Entfernung vom Erdboden zu erreichen.

[2800] Hier sind die Hebräischen Verse:4.Mose 28,24
Daniel 1,5
In der deutschen Bibel weist 4.Mose 28:24 das Word `täglich' in Hebräisch auf. In der Englischen King James Version steht hier das Wort `continual', eine freie Übersetzung (Sieh 4.Mose 29:6 - Hier ist das Wort als `täglich' übersetzt.). In Daniel 1:5 finden wir die Phrase `yom be-yom', als `täglich' übersetzt.

[3000] Wir können uns auch darüber im klaren sein, das um diese Zeit viele Menschen dem Worte Gottes gegenüber nicht mehr sehr offen waren. Philosophien, die Entwicklungslehre und viele andere Einflüsse machten sie für Gott ungeeignete Werkzeuge. In Amerika aber hatte man noch genügend nach der Wahrheit suchende Menschen. Das Werk ging schon etwas voran durch die Arbeit von Martin Luther und anderen Reformern, aber um 1844 waren ihre Ansichten nicht mehr wichtig.
Wir sollten auch noch die 1335 Jahr/ Tage (Daniel 12:11,12) erklären. Wir lesen: "Und von der Zeit an, wenn das tägliche Opfer abgetan und ein Greuel der Verwüstung aufgerichtet wird, sind 1290 Tage. Wohl dem, der da wartet und erreicht 1335 Tage." Wir erklärten schon die 1260 prophetischen Jahr/ Tage. Das Ende des heidnischen Römischen Reiches geschah aber nicht in einem Jahr. Es war im Jahr 508 n.Chr.**) (andere sagen 476) wenn das heidnischen Römische Reich (unter Justin) zu Ende kam dies aber nicht mit Gesetzen oder Deklarationen des Justinian, Nachfolger von Justin, bis im Jahr 538 festgelegt war. Wenn wir 1335 Jahre von 508 her rechnen erhalten wir 1843, ein Jahr bevor dem wichtigen Jahr 1844. Was ist die Bedeutung? Gottes Wort sagt, "Wohl dem (oder gesegnet ist ...) der da (1 Jahr lang geduldig) wartet und erreicht 1335 Tage." Die Bibelforscher jener Jahre, der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, errechneten zuerst das die 2300 Jahr/Tage im 1843 Enden würden. Ihr Fehler war das sie die Zeit so rechneten, das Jahr 1 v.Chr, dann das Jahr 0 (Null) und das Jahr 1 n.Chr. So hatte man aber die Zeitrechnung nicht unterteilt. Dem Jahr 1 v.Chr. folgte das Jahr 1 n.Chr. Es gab kein Jahr Null. Wir glauben Gott erlaubte es das dieser Fehler nicht gleich entdeckt wurde, um jene zu prüfen, die vorgaben, freudig auf sein Kommen zu warten. Als Jesus im Jahr 1843 nicht kam, blieben weniger Menschen zurück die dann, nach der Aufdeckung des Fehlers, glaubten das Jesus im Jahr 1844 wiederkommen würde. Gott hat also die Zeit, wenn das Untersuchungsgericht im Himmel anfangen sollte, auf diese zwei Rechnungsmethoden in seinem Wort verzeichnet, da er klüger ist als wir Menschen. Warum ist das klüger? Vor einigen Jahren brachten die unklugen Zerstörer der 2300 Jahr Prophetie ihre Meinungen vor und verleiteten viele ihre Zweifel anzunehmen und dieser Prophetie der 2300 Jahr/Tage nicht mehr Glauben zu schenken. Sie vergassen aber etwas in ihren Schriften. Sie vergassen die 1290 und 1335 Jahr Tage. Gott wies auf das Ende der 2300 Jahr/ Tage auch mit der 1335 Jahr Prophetie hin. Sie vergassen das 508 + 1335 = 1843 ergibt. Sie vergassen auch das 508 + 1290 = 1798 n.Chr. ergibt. In anderen Schriftstellen (Offb. 11:2; 13:5) lesen wir über die 42 Monate und erkennen das 42 Monate, 42 x 12 = 1260 Jahr/ Tage sind (Offb. 11:2; 13:5). Diese prophetische Zeitrechnung, schmeckten im "... Mund süß wie Honig" (die Botschaft machte sie froh) (Offb. 10:9) wurde dann aber bitter oder "... grimmig im Bauch" als sie sich nicht wie errechnet erfüllte. Die Glaubenden erlebten also eine Wartezeit. Die Zeit zwischen 1843 und 1844 war diese Wartezeit und jene die nicht im Glauben an Gott straucheln würden sollten Gottes Segen erhalten, Habakuk 2:3. Zuerst gab es ungefähr 100,000 Adventgläubige. Nach der Enttäuschung verblieben nur eine Handvoll. Diese waren aber jene, die Gott besonders liebte und denen Er mehr Wahrheiten anvertrauen konnte. Dies ist es woran wir uns erinnern müssen.
Alle diese Daten bedeuten, das Gott seine Nachfolger nicht völlig in Dunkelheit sitzen läßt, ihnen aber diese Zeichen gab, damit sie wissen können, wann ihre Erlösung nahe ist. Beide Jahre, 1798 und 1843/44 sind wichtige Zeitpunkte im prophetischen Kalender. Sie weisen auf den Anfang des Untersuchungsgerichtes hin. Wir haben sozusagen einen Termin mit Hilfe der Himmlischen Bücher vor Gott zu erscheinen. Es ist wichtig für uns das zu wissen, damit wir unser Leben ganz Gott zuwenden und ohne Fehler vor Ihm erscheinen können und er uns retten kann. Gott sucht nach einer reinen Schar von Gläubigen die sich 100%iger Weise auf Seine Seite stellen bevor er wiederkommt. Ich möchte dieser Gruppe von Gläubigen angehören. Sie können es auch.
** In `History of the Christian Church' (S. 141) lese ich das zwischen 476 und 519 Dinge geschahen die das heidnische Römische Reich beendeten. Um diese Zeit fühlte die Kirche daß ihre Ehre und Orthodoxie durch die Ablehnung von Lehren im Treffen von Chalcedon angegriffen wurde, und die Kirche deshalb Acacius exkomunikierte und Verhältnisse mit dem Osten abbrach und diese Teilung (schism) bis zum Jahr 519 andauerte, wenn Justin die Entscheidungen von Chalcedon wieder herstellte. In `Western Civilization' (S. 352) lese ich das Zeno einen Plan ausheckte um nicht nur die Gefahr durch die Ostgoten abzuwenden aber auch Odoaker zur gleichen Zeit unschädlicher zu machen, der im Jahr 476 Romulus Augustus abgesetzt hatte. So sandte Zeno in 489 den Ostgoten König Theodorik (starb 526) um Italien im Namen des Kaisers zu erobern, (S. 352). - Von diesen zwei Quellen erkennen wir das zwischen 476 und 519 das heidnische Reich an Macht verlor und das von anderen genauer erechnete Jahr 508 gut ist.

[3200] A.R. Spofford und Charles Gibson, `The Library of Choice Literature,' Vol. VII, pp. 162,163.; Sir Charles Lyell, `Principles of Geology,' p. 495.; Encyclopedia `Americana', unter `Lisbon' note to editor.

[3400] Samuel Williams, `Memoirs of the American Academy of Arts and Science,' Vol. I, pp. 234,235.; Timothy Dwight, quoted by John W. Barber, `Connecticut Historical Collections,' p. 403.; R.M.Devens, `Our First Century,' p. 89.; The Essex Antiquarian, April 1899, vol.3, No. 4, pp. 53, 54.; William Gordon, `History of the Rise, Progress, and Establishment of the Independence of the U.S.A.', Vol. 3, p. 57.

[3500] Samuel Tenny, `Collections of Massachusetts Historical Society for the Year 1792,' Vol. I, pp. 97,98.

[3800] Elijah H. Burritt, `The Geography of the Heavens,' p. 163.; Denison Olmsted, `The Mechanism of the Heavens,' p. 328.; Edwin Dunkin, `The Heavens and the Earth,' p. 186.; R.M.Devens, `The Great Events of the Greatest Century,' Chapter 28, Parts 1-5.; The Old Countryman in the Portland, Maine, Evening Advertiser, Nov.26, 1833.; New York Journal of Commerce, November 14, 1833.


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