Originale Dokumente

Das Alte Königreich der Ägypter

Damien Mackey


Old Kingdom
Einleitung
Am Anfang
Stratigraphische Probleme der Zeit Abrahams
War Abraham eine Historische Figur?
Das Syrische Mesopotamien
Die Verhältnisse in Ägypten
Was wir von Ebla lernen können
Die Königslisten
Identifizierung der Epoche Abrahams
Kedorlaomer
Nimrod
Stratigraphie
Frühe Bronzzeitalter Beerdigungen
Ägyptens Altes & Mittleres Königreich
Joseph
Die 4. & 12. Dynastien
Der Name 'Moses' #1
Die 12. Dynastie und Sinuhe
Der Name 'Moses' #2
Moses Flucht
Die Verkürzung der Zwölften Dynastie
Die Eifersucht des Chenephres
Die Verbindung der Dynastien
Jannes und Jambres
Der Auszug
Stratigraphie
Notizen & Quellen


Einleitung

Diese Abhandlung ist nur ein Teil des gesammten Werkes den wir auch bald in der Deutschen Sprache veröffentlichen werden.

Die meisten Geschichtsforscher haben es aufgegeben die alten biblischen Patriarchen und die mit ihnen verbundenen Ereignisse archäologisch finden zu können. So schrieb M. Lemonick vor nicht allzulanger Zeit in TIME Magazin [2]: "... das Meiste was in der Bibel berichtet wird ist wahrscheinlich übertrieben, und einige Teilnehmer jener Zeit sind wohl ganz und gar literarische Erfindungen. Die meisten Forscher vermuten das Abraham, Isaak und Jakob ... niemals lebten."

Und so kommt es das der Israelische Archäologe Israel Finkelstein, und gleich gesinnte Kollegen vor seiner Zeit, fleißig dabei sind, die Patriarchen aus den Geschichtsbüchern zu entfernen.

In dieser Revision werden wir die gesamte Zeitspanne jener Zeit der Weltgeschichte mit archäologischen Fundberichten vergleichen und eine neue Geschichtsbeschreibung formulieren.

Am Anfang

Abraham war oft die Anfangsperson in Israelischer Literatur, wenn jemand die Geschichte dieses Landes berichten wollte. So tat es zum Beispiel Achior, der als ein Israeliter für Holofernes (den wir ja schon als Esarhaddon identifiziert haben), die Geschichte seines Volkes wieder erzählt, "Da antwortete Achior, der oberste aller Kinder Ammon, und sprach..."[10]

Als Achior die Geschichte Israels für den Assyrischen Kommandanten wiederholt, fängt er mit der Zeit Abrahams an. So tat es auch Stephanus (Apg. 7) als die Juden dabei waren ihn zu steinigen.

Wir lesen auch etwas später in der Griechischen Version der Septuagint, das Holofernes Achior auf verächtliche Weise einen Ephraemitischen Söldner nennt. ["Achior kai misthtoi tou Ephraim", Septua. Judith 6:2]

Ephraim war eine gewöhnliche Bezeichnung der im Norden wohnenden Israeliten. So war also Achior kein Ammoniter, aber ein Israeliter des Stammes Ephraim, der bis zu dieser Zeit der Religion seines Volkes seinen Rücken zugekehrt hatte.

Stratigraphische Probleme der Zeit Abrahams

Wir bemerken öfter, das Versuche einen gegebenen geschichtlichen Bericht stratigraphisch bestimmen zu können, nicht so leicht ist. Archäologen versuchen diese Zeiten der Patriarchen mit ihren scheinbar so sorgfälltig berichteten Modellen der Metalzeitalter erklären zu können. Dabei kamen sie aber in Schwierigkeiten. Wir lesen über das Steinzeitalter, die Paleolitische und Chalkolitische Perioden, den frühen dynastischen Perioden der frühen Bronzzeit (EB), der Mittleren (MB) und Späten Bronzzeit (LB), usw, entsprechen. Diese leicht verständliche, gradlinige Zeitanordnungen - so typisch in modernen Datierungsmethoden - haben ihren Vorteil aber auch ihren Nachteil.

Ein wohl typisches Beispiel können wir in der Schichtenarchäology von Ur, im Süden des heutigen Iraqs, finden. R. Milton gab diese Begutachtung der grossen Flut, die Sir Leonard Woolley dort vorfand [14], "Die Flächenausmasse der Sumerischen Flut waren sehr groß: eine Schicht ca. 2½ meter dick and 640 km lang und 160 km weit - allzusammen Billionen von Tonnen von Material." Es ist leicht einzusehen, das solch eine große Überschwemmung auch andere Gebiete in jenem Teil des Landes beeinflusst haben muss. Jedoch Archäologen behaupten, das diese Wasser gelegte Schicht nicht einmal im nachbaren Eridu, 20 km entfernt und einige Meter tiefer, gefunden werden konnte. Man konnte auch nicht, nach Angaben von Seton Lloyd, die Ur Flut mit anderen Ereignissen in der Gegend koordinieren.[15]

"... klare Schichten von Wasser gelegten Sand oder Lehm fand man in stratigraphischen Zusammenhang von der `Ubaid Periode in Ur bis zum Ende der dynastischen Phase von Kish. In Farah (Shurupack), jedoch, fand man eine Schicht dieser Art am Ende der Frühdynastischen I Periode ...."

Es ist klar das ein lineares Verständnis der Schichtenformationen hier nicht die Funde erklären konnte und wohl eine mehr `Teich/Wellen (pond/ripple)' artige Erklärung der Stratigraphie benutzt werden muss. Später werden wir noch mehr Beispiele finden, wie auschließlich lineare Anwendungen der Stratigraphie zu unverständlichen und Anomalen Situationen führt und darum zeitgemäße Einwohner und Ereignisse nicht zusammengebracht werden können. Die Englische Archäologin Kathleen Kenyon, eine Verteidigerin konventionaler Geschichte, warnte vor einer allzu linearen Anwendung des Stein-Zeitalters in Palästinien, und sie schlug eine, an mehreren Stellen sich übereinander legende Phase vor.[20]

"Beim Versuch die Kulturen, die diese Ortschaften representieren, einzupassen, sollten wir eine Lehre von dem Verlauf Europäischer Frühgeschichte ziehen. Frühere Geschichtsforscher versuchten jede aufgefundene Kultur in eine reguläre Reihenfolge hineinzusetzen. Heute verstehen wir, daß viele Kulturen nur regionale Entwicklungen representieren, und das mehrere dieser zu gleicher Zeit vorzufinden waren. Die ältere lineare Reihenfolgenmethode brachten viel zu lange Zeitepochen mit sich, die nun bedeutender Weise reduziert werden müssen, als wir ein besseres Verständnis dieser Sachlagen haben. An diese Ergebnisse sollten wir denken wenn wir das `Zusammensetzspiel' der Zeitepochen, das unsere heutigen Kenntnisse Palästinischer Archäologie veranschaulicht, benutzen wollen. Und tatsächlich, einige der neuen Teile dieses `Zusammensetzspiels' ... schlagen vor, das ein runderes Bild einige dieser verschiedenartigen Kulturgruppen als Nachbarn vorfinden kann - und wir lernen wie gerade genügend Übereinstimmungen ihrer Kulturellen Merkmale sie Zeitgenossen machen."

Natürlich müssen wir auch daran denken, daß die friedliche Auswanderung Abrams aus seiner Heimatstadt keinen idealen Anhaltspunkt einer geschichtlichen Stratigraphischen Reihenfolge ergeben kann. Solche Anhaltspunkte finden wir besser im Rahmen der Invasion unter Josua, als Städte zerstört wurden. Vielleicht passt auch der Exodus Israels in diese Kategorie - entgegen aller heutigen Behauptungen - der vielleicht doch genügend Zeichen seiner Geschichtlichkeit hinterliess. Deshalb wird die Zeit Josuas und der Exodus mehr chronologische Anhaltspunkte enthalten, als die Zeit Abrahams.[See Chart]

War Abraham eine Historische Figur?

Das es ziemlich ungerechtfertigt ist Abraham so einfach als eine legendäre Person zu bezeichnen mag daraus hervorgehen, das er, und auch andere Patriarchen, in der Literatur von Ebla erwähnt werden. Die wichtigen Familienverbindungen sollen sogar noch besser aus verschiedenartigen Mesopotamischen Königslisten bewiesen werden,

a) die der Nachkommen Abrahams,
b) die der ersten Assyrischen Könige und
c) die der Vorfahren Hammurabis.

Bevor wir jedoch diese Listen studieren, wollen wir die allgemeine Epoche der Zeit Abrahams betrachten wie wir sie im Ersten Buch Moses vorfinden. In diesem Zusammenhang wollen wir auch unsere Leser daran erinnern, das unser Thema des `Toledoth' verstanden werden sollte, da es auch mit dieser Zeit auf einer anderen Art und Weise zu tun hat. In der Bibel finden wir dann auch Namen der Zeitgenossen Abrahams, von den Grenzen Ägyptens bis nach Mesopotamien.

Das Erste Buch Mose, Genesis, und seine langen Generationslisten nennen oder beziehen sich auf Personen, die vom ganzen Mittleren Osten her kommen und deren Namen wir wieder in den Mesopotamischen Listen finden können.[28]

Der Mesopotamische Hintergrund

1.M. 14 beschreibt einen Kriegszug einer Verbündung von vier Königen. Einer dieser Könige war Kedor-Laomer, der König von Elam, der in seinem 14. Jahr gegen die verschiedenen sich nun auflehnendene Volksgruppen Palästiniens, die ihm 12 Jahre gedient hatten, zog. Die Verbündeten waren Amraphel von Sinear, Arioch von Eliasar und Thideal, dem König der Heiden (Goim). Für längere Zeit dachte man, das Amraphel Hammurabi gewesen war. Diese Identifizierung ist jedoch nicht mehr haltbar wie wir es in Zimrilim beschreiben.

Krieg gegen die Einwohner Palästiniens

Die vier Könige unterwarfen zuerst die Rephaiter, die Susiter, die Emiter und die Horiter im Süden. Danach zogen sie gegen die Amalekiter und Amoriter. Nur wenig später bekriegen sie eine Verbündung von fünf Palästinischen Königen, von denen wir vier der Namen kennen: Bera von Sodom, Birsa von Gomorrah, Sineab von Adma und Semeber von Zeboim. Der fünfte war der König von Bela, eine Ortschaft auch als Zoar bekannt. Ihr Zusammentreffen fand im Tal von Siddim statt, dem Gebiet des späteren Toten Meeres wo es viele Teerlöcher oder Asphaltgruben gab, die der Grund für ihre Niederlage wurden.[33]

Unter der Beute befand sich auch Lot, der Neffe Abrahams, 1.M.14:12.

Die Amoritischen Verbündeten Abrahams zu dieser Zeit waren, a) Mamre, Eskol und Aner.

Der König der Gegend Jerusalems war damals Melchisedek, wahrscheinlich Shem selber, der Sohn Noahs, wie es auch Jüdische Traditionen lehren. Die biblische Chronologie dieser Menschen zeigt, das Melchisedek Abraham um 33 Jahre überlebte. Melchisedek segnete Abraham als dieser zu ihm kam nachdem er die vier Könige bei Dan überwunden hatte und seinen Neffen Lot befreite.

Das Syrische Mesopotamien

Abrams Verwandte die in Haran zurück blieben waren sein Vater Tharah und seine Brüder Nahor und Haran, der Vater des Lot und die Frauen Milka und Jiska, (1.M. 11:27,29). Nahors Frau, Milcah, gab ihm Uz, Bus und Kemuel, Vater von Aram, Chesed, Haso, Phildas, Jidlaph und Bethuel. Bethuel zeugte Rebekka, 1M. 22:23.

Die Verhältnisse in Ägypten

Wir finden nicht den Namen des Pharaohs zur Zeit der Hungersjahre, und der Sarah in sein Haus aufnahm, in der Bibel erwähnt (2M 12:14-17). Wir denken aber das Joseph in die Zeit der 3. Dynastie, und Moses in die Zeit der 4. Dynastie gehört. Demnach muss Abraham, der Großvater Josephs, in die Zeit der sehr frühen Dynastien Ägyptens hineingehören. Dies beschreiben wir im stratigraphischen Teil. Die acht beweisführenden Linien von Dr. Courville helfen dem etwas da sie aufzeigen das die 1. und 3. Dynastie tatsächlich teilweise parallel zueinander gehören.[250] & [255]

Als Abram wieder nach Palästinien zurück kehrte, fand er dort nicht nur die Kanaaniter aber nun auch die Pereziter, 1.M. 13:7.

Tharas Nachkommen Abraham und Sarah wurden älter und als Sarah starb kaufte Abraham eine Felshöhle bei Machpela gegenüber von Mamre - das ist Hebron - im Lande Kanaan.

Alle diese Kapitel der Zeit Abrahams nennen viele Namen von Familienmitgliedern und anderen Zeitgenossen.

Was wir von Ebla (Tell Mardikh) lernen können

Das Ebla sehr viel mit der Geschichte Abrahams zu tun hat können wir aus den folgenden Worten erkennen:[280]

"Die Eblamiter hatten nahe Verbindungen mit den Hebräern, wie sie selber auch Semitischer Herkunft waren. Viele dieser persönlichen Namen, die wir auf den Tontafeln vorfinden: Namen wie Abram, Israel, Ismeal, Michael, Micaiah, Esau, Saul und David, sind den biblischen Namen sehr ähnlich. Es ist auch möglich das Eber, ein Vorfahre Abrahams, tatsächlich der Eblamitische König Ebrium war ...."

Die Listen der Tontafeln presentieren die Namen von 5 Städten in der gleichen Reihenfolge wie wir sie auch in 1.M. 14:2 vorfinden:

Sodom, Gomorrah, Admah, Zeboiim und Bela (oder Zoar).

Bevore diese Eblatafeln gefunden wurden hatten wir keine extra-biblischen Quellen dieser Namen. Heute verstehen wir, das sie Geschäftsverbindungen mit diesen `Städtchen des Tales' hatten.[290]

Die Königslisten

H. Storck beginnt seinen wichtigen Artikel, `The Early Assyrian King List ... und die `Greater Amorite Tradition' mit der folgenden Erklärung:[295]

"Die Assyrische Königsliste (AKL) ist eines der wichtigsten chronologischen Texte jemals gefunden. Zuerst dachte man das sie eine lange, ununterbrochene Tradition von Assyrischen Herrschern representiert. Ein näheres Studium bei Landsberger ... verwehte jedoch dieses etwas leichtfällige Verständnis der AKL Tradition. Spätere Studien by Kraus ... und Finkelstein ... wiesen auf eine gemeinsame, grundlegende Amoritische Tradition zwischen Teilen der AKL und der Genealogie der Hammurabischen Dynastie (GHD). Teile dieser AKL Analysationen sprechen über die 17 Zelt wohnende Könige die auch mit den biblischen ... und Ugaritischen ... Amoritischen Traditionen verglichen wurden."

Es war Storcks Plan die Tradition der "17 Assyrischen, Zelt wohnenden Herrscher und die weitere Tradition der Amoriter, wie besonders in der Genealogie der Hammurapischen Dynastie und einigen weniger bekannten Tradionen, etwas näher zu betrachten." Die Namen von allen 17 Zelt wohnenden Königen fand man in verschiedenen Königslisten.[300]

Die Assyrische Königsliste 1. Tudija
3. Janqi
5. Harharu
7. Imsu
10. Hanu
12. Nuabu
14. Belu
16. Ushpia



8. Harsu
2. Adamu
4. Sahlamu
6. Mandaru
9. Didanu
11. Zuabu
13. Abazu
15. Azarah
17. Apiashal

Was hier besonders betont werden muss, ist, das viele dieser Namen mit Namen der GHD in Verbindung gebracht werden können die diese Namen in Zweiteiliger Form enthalten. So finden wir zum Beispiel den 3. und 4. Namen "Janqi(Janqu)" und "Sahlamu" in der GHD als "Ya-am-qu-us-ha-lam-ma". Der 11. Name "Zuabu" kann mit dem Namen "Sumuabi" in Verbindung gebracht werden, ein Vorfahre des Hammurapi/Hammurabi. So schreibt Storck:[310]

"Poebel versuchte den Namen mit Su-mu-a-bi, dem Namen des ersten Königs der ersten Dynastie Babylons in Verbindung zu bringen, sogar wenn in unserer Liste der Name mit dem Zeichen `ZU' zu finden ist. Kraus, jedoch, drückte seinen persönlichen Zweifel aus ob dies bewerkstelligt werden kann ... In einem kürzlich veröffentlichten Bruchstück eines alten Textes dieses Teiles der AKL (E) war dieser Name tatsächlich mit einem anfangenden `SU' oder `ZU' geschrieben worden und damit wurde Poebels Annahme etwas unterstützt."

"Und so hat auch die bei J.J. Finkelstein editierte Genealogie `Zu-um-ma-bu' an dieser Stelle in einer augenscheinlich parallelen Linie was darum den entgegengesetzten Fall andeutet. Das Vorhandensein von "ma" wie es restoriert wurde erleichtert die Interpretation des Names "Sumu-abu". ...

Storck beendet den ersten Teil seiner Studie in dem er behauptet das:

"Neun der 17 Zelt wohnenden AKL Könige können vernünftiger Weise mit den GHD Nachkommen des Hammurapi identifiziert werden. Dies scheint genug Grund zu sein festzustellen, das diese zwei Genealogien von einer gemeinsamen `Amoritischen' Tradition abhängig waren." [330]

Storck fand auch verschiedene wichtige Verbindungen zu dem 9. Namen, Didanu [333]:

"Dieser Name wird in der Pre-Sargonischen Inschrift von Lagash erwähnt; er scheint der älteste der bekannten West-Semitischen (WS) Stammesnamen zu sein .. und ist fast gleichlautend with `Amurru' ... Weiterhin, dieses Wort wird auch bei `Shu-Sin' von Ur im Namen seines 4. Jahres und in der Zeit Gudeas erwähnt. `Tidanum, ein Bergland im Distrikt von Amurru'" .... - Poebel verbindet auch diese Form des Namens mit dem biblischen `Dedan' .... Zuletzt und sehr interessant, wird eine "Versammlung von Didanu" .... in einer von K.A. Kitchen behandelten Königsliste von Ugarit erwähnt. Er schlägt vor das Didanu ein gemeinsamer Vorfahre der Assyrischen und Babylonischen Tradition war.

Storck, "angesichts dieser mit einander verbundenen Beweisteile", fährt fort die biblische Genealogien näher zu betrachten [336]:

Den ersten Namen finden wir in 1.M. 25:2-4 .... Hier heiratete Abraham später in seinem Leben seine zweite Frau, Ketura ... Dieser Name scheint ganz richtig mit dem Arabischen Stammesnamen `Qetura' zu tun zu haben. ... Aber verborgen hier in der Sprache einer physikalischen Verbindung erscheint hier eine Ahnenlinie die uns an die der AKL und GHD erinnert. Ketura gab Abraham die folgenden zwei Söhne (teilweise entnommen):

Keturah > Jokshan - Medan - Midian - Ishbak - Shuah
Jokshan - Sheba - Dedan
Dedan > Assurim - Letusim - Leummin
Midian > Ephah - Epher - Hanoch - Abdiah - Eldaah

Poebel weist darauf hin das hier "wenigstens die Möglichkeit besteht, das diese Assurim, eine Unterteilung des besser bekannten Stammes Dedan, auf irgend eine Weise mit den Syrischen Nomaden verbunden sind" ....

Storck, der zuvor darauf bestand, das Namen von Personen benutzt werden können Stammesnamen anzudeuten, zeigt auch wie drei dieser Namen von der Genesis Liste auf gleicher Weise verstanden werden können, um eine Verbindung mit den AKL Namen herzustellen [350]:

A. Dedan =
B. Hanoch =
C. Ishbak =
Didanu (2229-2218)
Hanu (2217-2200)
Ushpia (2003-1986)
AKL 9
AKL 10
AKL 16

Noch andere Namen in der AKL erscheinen in den Ortsnamen zur Zeit Abrahams die wir oben schon erwähnten (1.M.14) und von denen Storck sagt: "sie verlangen fast das Verständnis einer teilweisen Gleichzeitigkeit [der Zelt wohnenden Könige] in unseren manchmal trägen Gedanken. ...[355].

Diese waren `Admah (Adamu)' [Joshua 19:36], `Zeboim (Zuabu)' [Nehemiah 11:34] and `Bela (Belu)' [Genesis 14:2; Zoar?]. Namen die, wie wir sahen, auch in Ebla Texten als tatsächliche Geschäftspartner der Syrischen Stadt gefunden wurden.

Abraham und Ägypten

Wie wir schon die Zerstreung der Völker von Babel der Jemdet Nasr Periode zuschrieben - und damit diese Periode auch als den Anfang der Dynastien Ägyptens (EBI) markieren - würden wir erwarten das Abram, der mehrere Generation später lebte, in Ägypten zur Zeit der frühen Dynastien ankam. Jedoch, was ich jetzt verschlage, gehört die sogennante erste (I.) Dynastie in die Zeit des Groß-groß-enkels Joseph. Die wichtige Frage wird nun sein: Wie kann Abrahm in die Frühdynastische Zeit Ägyptens hineingepasst werden?

Zuerst möchte ich meine Erklärung geben warum ich denke das Joseph in die Zeit der 1. Dynastie gehört:

Zu diesem Thema sage ich, das ich die überzeugenden Argumente Dr. D. Courvilles annehme, wo er acht Linien von Beweismaterial vorbringt, die wir hier in CIAS ins Deutsche übersetzt haben. Darin zeigt er Beweise auf, das die erste und dritte Dynastie parallel bestanden. Eines dieser Verbindungsstücke war, das die Hungerszeit der Zeit des Uenephes der 1. Dynastie die gleiche Hungerszeit der Zeit Zosers der 3. Dynastie, war [400]. Ich stimme auch darin mit anderen revisionären überein [403], das Zoser's berühmter Vizier Imhotep Joseph selber war. Nach Angaben späterer Traditionen warnte Imhotep Pharaoh Zoser im Vorraus auf diese kommende, sieben jährige Hungerszeit (cf. Genesis 40:27) [405].

In welchen Zeitraum Ägyptischer Geschichte sollten wir dann hineinschauen, um dort einen Platz für Abraham zu finden? Ich glaube, das die Antwort zu dieser Frage in einem anderen Teil der Gesichtspunkte der Revision Courvilles gefunden werden kann. Diese Fragen werden wir in einem späteren Teil gründlich beantworten, wenn wir darüber sprechen wie Prinz Moses mit beiden, der 4. und 12. Dynastie, verbunden werden kann. An dieser späteren Stelle werde ich auch aufzeigen, wie Joseph, eine Zeitgenosse der 1./3. Dynastie, auch ein Zeitgenosse der 11. Dynastie gewesen sein kann.

Da uns diese Aufstellung der Dynastien, keine Dynastie übrig läßt, in der wir Abraham suchen könnten fragen wir uns, passt er vielleicht in eine der Dynastien die vor der 11. Dynastie existierte? Vielleicht die der 9. oder 10. Dynastie?

Wir können wohl garnicht erwarten das Abram solch einen Eindruck von sich selber in Ägypten zurück ließ wie Joseph. Sein Verbleiben in Ägypten war nur von kurzer Zeit und er hatte keine machtvolle Stellung im Land am Nil. Auch die Plagen, die der Tat Sarahs folgten, sollen nur Pharaoh und sein Haus befallen haben und nicht das ganze Land.

Es gibt jedoch ein etwas unklares Ereignis der Zeit der 10. Dynastie das zur Zeit Pharaohs `Wahkare Khety III' im Nomen von Thinis geschah [420], das vielleicht mit dem biblischen Sarah Bericht etwas zu tun hatte. Von Khety III wird gesagt, das er, nach einer Zeit von Gewalttaten und Nahrungsmangel, wieder Ordnung in Ägypten herstellte. Dies trug sich nach N. Grimal so zu:

Zuerst gab es damals den "... Anfang eines Saharischen Klimas, besonders in Ost-Afrika."[430]

Weiterhin, Khety III.s "wahre Probleme waren mit dem nördlichen Teil des Landes, den er erfolgreich wieder von den besetzenden Horden einer Anzahl von Beduinen und Asiaten befreite."[433].

Könnten diese vom Osten herkommenden Nomaden mit den Hungernden Syrisch-Palestinischen Ankömmlingen der Zeit Abrams zu tun haben - vielleicht sogar mit den Hebräern selber? Und hatte Khety III seine Sarah Erfahrung im Sinn, als er seine sehr bekannten Instruktionen an seinen Sohn Merikare verfasste, und in denen er mit Bezug auf Thinis, dem alten Ägyptischen Machtsitz, daran erinnert:

"Oh weh, eine Schamvolle Tat geschah zu meiner Zeit:
Der Nome von Thinis war durchwühlt,
obwohl es so durch meine Tat geschah, erfuhr
ich davon nur nachdem es sich zutrug."

Sieh 1.Mose 12:17-19:

"Doch der Herr schlug den Pharao und sein Haus mit schweren Plagen um Sarais, des Weibes Abrams, willen. Da liess der Pharao dem Abram rufen und sprach: Was hast du mir da angetan! Warum hast du mich nicht wissen lassen, dass sie dein Weib ist? Warum hast du gesagt, sie sei deine Schwester, sodass ich sie mir zum Weib genommen habe? Nun, da hast du dein Weib, nimm sie und ziehe hin!"

Die Identifizierung der Epoche Abrahams gegen den Geschichtlichen Hintergrund Mesopotamians

Storcks Identifizierung des 16. Names, Ushpia (Ishbak), mit dem "Ushpia ... bekannt als der Aufbauer von Ashur, nach einer späteren Tradition des Salmanassar", und seine Datierung des Ushpia "als ein späterer Zeitgenosse Abrahams ... [zur] späteren Zeit der 3. Dynastie von Ur" ermutigt mich nun zu versuchen, die Mitglieder der Mesopotamischen Koalition von Genesis 14 während der Ur III Epoche, die dort zur Zeit Abrahams lebten, zu identifizieren. Da Storck schon teilweise diese vier Könige besprach, fange ich dort an, wo auch er anfing, mit Arioch von Ellasar [450]:

Ein besonderer Arioch von Ellasar wird auch als einer der vier Könige gegen fünf erwähnt. Dieser Arioch mag vorläufig mit Azarah identifiziert werden wenn "WRH", `Mond' (Monat) der originalen Herkunft des Namens näher steht. Dieser Ellasar hat viele Schriftsteller zum schreiben bewegt - Larsa al sarri oder die "Stadt des Königs", Til Assuri, "das land Assyrien" und/oder auch "die Stadt Assur ...."

Die Verbindung zu Ellasar, erklärt man, kommt von der Form `A LA-SAR', ein Ideogram das die Stadt Assyria bedeutet. "... Das "Assur' hier gemeint ist kann weiterhin davon unterstützt werden, wenn die Verbindung zwischen Arioch-Azarah verteidigt werden kann. So weit wir jedoch wissen ist `A LA SAR' keine aufweisbare Lesung für Assur. Wir schlagen deshalb vor, das man den Namen als `aluAssur' hörte und "Ellasar" ein Versuch ist diesen Namen nach traditionellen, mündlichen Überlieferungen auszusprechen.

Zur Zeit des Endes der Ur III Dynastie - der Zeit Abrahams nach Storcks Annahme - zur Zeit des Amar-Sin von Ur (ca. 2046-2038 v.Chr., konventionale Datierung), lesen wir von einem Beamten der Stadt Ashur der sehr wohl dieser Arioch/Azarah gewesen sein könnte. Sein Name ist Zariqum/Zarikum. Ich quotiere von Cambridge Ancient History [470]:

"Von Ashur selbst haben wir eine von Zarikum gewidmete Steintafel, in der er sich Herrscher über Ashur nennt, `für das Leben von Amar-Sin, der mächtige König von Ur, König der vier Gegenden', womit es sicher ist das Ashur, zur Zeit des nächsten Königs, eine untergebene Stadt zu Ur war."

Der Name Zariqum enthält die hauptsächlichsten Elemente beider Namen, `Arioch', (ariq) und `Azarah' (zari), und somit ist damit Storcks Ansicht unterstützt, das dies die gleichen Namen sind, die dadurch eine Verbindung zwischen den Königslisten und der Bibel herstellen.

Aber diese Quotierung mag mehr Information über die Koalition der Könige enthalten. Tatsächlich finden wir hier den Namen des Sumerischen Herrschers unter dem Zarikum diente: Amar-Sin (var. Amar-Su'en).

Wir erkennen auch, das Amar-Sin ein guter Kandidat für den biblischen Amraphel von Sinear (1.M. 14) darstellt. Im Grund genommen sind die Namen die gleichen aber mit verschiedenen theophorischen Bestandteilen, der Gott El in dem biblischen Namen ersetzt den Namen des Mond Gottes, Sin. Amar-Sin war ein mächtiger König Sinears. Er gehörte zum gleichen Zeitraum in den Storck auch Abraham mit Bezug auf Mesopotamien vermutete. Und ich bemerke auch freudiger Weise, das die konventionale Datierung des Amar-Sin (ca. 2000 v.Chr.) ein genügend zufriedenstellendes Datum für die Zeit Abrahms in Kanaan darstellt.[480]

Der Name des 3. Königs der Koalition war Tidal. Storck identifiziert diesen Namen mit 1, Tudija, in AKL [482]:

"... Tid'al. Dieser Name soll die Form `Tudkhalia' darstellen, ....ein Hittitischer Name, obwohl man keine genaue Identifizerung einer der vier Hettitischen Königen dieses Namens machen kann. Das Tid'al eine verkürzte Form von `Tudkhalia' ist wird fast überall akzeptiert und presentiert keine grossen linguistische Probleme. Tudija ist auch eine kurze Form eines längeren Namens .... Als solcher würde er wahrscheinlich die Vorlage des Namens `Tudkhalia' darstellen."

Ebla scheint auch auf einen Namen zurück zu gehen, als ob es eine wirkliche, geschichtliche Person war[485]:

"Die Tafeln, zum Beispiel, haben mit einem Vertrag zwischen Ebla und dem König Dudiya von Ashur oder Assyrien zu tun. Ein fast genau so klingender Name ist, Tudiya, der ersten Name der Assyrischen Königsliste. ... Es ist wohl wahrscheinlich, das beide Quellen sich auf die gleiche Person beziehen. Es scheint deshalb, das Tudiya ... und die anderen frühen Assyrischen Könige wirkliche Personen waren, eine Tatsache die frühere Gelehrte bezweifelten."

Kedorlaomer

Mit Bezug auf Kedorlaomer ist sein Name sicherlich Elamitischer Herkunft (z.B. Kudur-Lagmur). Wir wissen, das die Beziehungen zwischen Elam und Sinear zu dieser Zeit von Ur III, ungewöhnlich gut waren. Dies war so Dank der Initiative des Gründers der Dynastie[500]:

"... unabhängige Staaten, wie Elam oder Ur, ... wurden in den Einflußbereich von Ur durch dessen Grundsatz politischer Heiraten von Ur-Nammu aus Mari angefangen und bei seinem Nachfolger Shulgi ausgeübt."

Shulgi war der Vater des Amar-Sin.

Zu der Zeit mit der wir uns aber befassen gab es keinen mächtigen König der Elamiter.

An dieser Stelle wollen wir zwei wichtige Punkte überlegen.

a) Kedorlaomer war nicht unbedingt die mächstigste Person in der Koalition. Sein Name wird ja auch nur an dritter Stelle erwähnt.
b) Obwohl er über Elam herrschte, muß er nicht unbedingt selber ein Elamiter gewesen sein. Vielleicht war er ein Herrscher (ensi) über eine Provinz von entweder Shulgi oder Amar-Sin eingestellt, genau so wie auch Zarikum (Arioch) als verwaltender Herrscher von Ashur dort für Amar-Sin sein Amt ausübte.

Das Reich der Sumerer, zu dieser Zeit auf seinem Höhepunkt, verwandelte eroberte Länder [530]:

... zu Provinzen und stellte [sie] unter einen zivilen Gouverneur (ensi) oder einen militärischen Gouverneur (sagin im Sumerischen, shakkanakkum in Akkadisch), oft von örtlicher Herrkunft; war dies der Fall mit Susa [Elam], Assur und wohl auch großen Teilen des nördlichen Mesopotamiens .... und so, im Zentrum des Königreiches (Sumer und Akkad), wurden die früheren Stadt-Staaten wie Provinzen behandelt. Der einzige lugal war der König von Ur, und der einst stolze ensi war nun nur ein ernannter Beamte des Königs mit der Aufgabe Ruhe zu bewahren, Rechtsangelegenheiten und öffentliche Bauten zu übersehen, königliche Maßnahmen und Gesetze geltend zu machen oder zu erzwingen, und Zinsen und Steuern einzusammeln.

Diese vorgeschlagene Szene mag den Schlüssel enthalten die Struktur der Koalition in 1.M. 14 zu verstehen. Es mag dann also sein, das drei der Koalitionskönige nur ensi im Reich der Sumerer waren, Diener des mächtigen, göttlich verehrten Groß-Königs Amar-Sin. Kedorlaomer, jedoch, wird die zentrale Figur der Koalition mit Bezug auf den Aufruhr der Amoriter und anderer im Westen (1.M. 14:4,5). Vielleicht war dies so, da sein Einflußbereich als Steuereinsammler sich bis in diese Gegend des Reiches erstreckte.

Mein Vorschlag für die Identifizierung des Kedorlaomer ist der bewundernswerte und geheimnisvolle Gudea (Kudur?) des Stadt-Staates von Lagash; eine Provinz die, geographisch gesehen, eine vollkommene Basis für die Verwaltung von Elam darstellt. Obwohl konventionelle Geschichte ihm die Zeit kurz vor Ur III anwies, scheint es keinen zwingenden Grund zu geben, diesen Zeitpunkt als chronologisch festgelegt zu betrachten. Gudeas Bauten konkurieren mit jenen des produktiven Ur-Nammu selber [540] & [542]:

"... wir kennen eine Stadt nicht weit von [Ur], wo ein grossangelegtes Bauprogramm von einem lokalen Herrscher mit wirklich königlicher Großartigkeit angefangen wurde: Dies war Lagash unter seinem berühmten ensi Gudea (ca. 2141-2122 v.Chr.)."

Gudea baute, reparierte oder wieder erbaute wenigstens fünfzehn Tempel in der Provinz von Lagash; der berühmteste befindet sich in Girsu. Interessanter Weise wurde dieser mit Hilfe Elamitischer Arbeiter gebaut [550]:

"Von Elam kamen die Elamiter, von Susa die Susiter. Magan und Meluhha sammelten geeignetes Holz von den Bergen ... und Gudea brachet alles in seiner Stadt Girsu zusammen."

Dazu kommt noch, das der einzige militärische Feldzug des Gudeas von dem wir etwas erfahren in der Gegend von Elam, in Anshan, stattfand von der er seine Arbeiter, Baumaterialien und Steuern erhielt. [555]

Gudea, Gouverneur von LagashGudeas Einfluss reichte jedoch, geographisch sprechend, viel weiter. Sogar bis in den fernen Westen, wie wir es erwarten können, wenn er wirklich der ensi war, während dessen Zeit das Reich von Amar-Sin, denn wir wissen das das Reich jenes Herrschers, wie auch das seines Vaters, sich zum Westen ausstreckte und nicht nur zum mittleren und oberen Euphrat (Mari, Tuttul, und Ebla), aber sogar bis zum entfernten Syrien, Byblos selber. Und wir sollten wirklich eine westliche Verbindung für Gudea zu finden hoffen, wenn er wirklich Kedorlaomer gewsen war. Und so kommt es dann, das wir Gudea im sehr begehrten Gebirgswald des Lebanon finden [560]:

"Gudea, der große en-Priester von Ningirsu, machte einen Pfad in die Zederberge die niemand vor ihm betreten hatte; er fällte seine Zedern mit großen Äxen ... schnitt seine Zedern mit großen Äxen ... Wie lange Schlangen flößte er sie auf dem Wasser (des Flusses) hinunter."

Der Westen würde aus diesem Grund dann eine faszinierende Erinnerung dieses Sumerischen Königs und seinem ensi aufbewahren.

Eine vorgeschlagene Struktur der Koalition, vollständig mit der Sachlage der Zeit vereinbar, schließt Amar-Sin (Amraphel) ein, als der Groß-König, mit seinem Gouverneur in "Susa [Elam]", nämlich Gudea (Kedorlaomer), "Assur" (Arioch) "und ... einen grossen Teil des nördlicheren Mesopotamiens" (Tidal/Tudiya, der erste Zelt wohnende Herrscher von Assurim - dem Assyrischen Volk (Goim).

Amar-Sin und sein Vater sind dazu bekannt in einer Gegend gekämpft zu haben wo es Asphalt gab [580], ein Umstand, der die Interesse der Koalition für die Asphaltgruben im Tal von Siddim erklären könnte. So ist es denn, das ein Ort der von den Ur III Königen erreicht wurde - und der noch nicht identifiziert werden konnte - den Namen Khumurti hatte, ein Name, der dem von Gomorrah sehr Nahe kommt.

Es war eine Zeit des Friedens in Mesopotamien. Mit dem Reich unter der Herrschaft von Amar-Sin war es ihm möglich einen großen Teil seiner Zeit den reichlichen Gaben seiner Tempel und seiner öffentlichen Bauten zu widmen. Schon im 4. Jahr des Bruders und Nachfolgers von Amar-Sin, finden wir ihn dabei, eine Mauer um die Stadt zu bauen, um die Amoriter Ferne zu halten; das genaue Volk, in dessen Land die Koalition einige Zeit vorher einmarschiert war, und die nun augenscheinlich ihrer Rachelust Ausdruck gaben.

Nimrod

Mit Amar-Sin nun richtig als Abrams Zeitgenosse Amraphel identifiziert besteht die starke Möglichkeit, das Amar-Sins Großvater Ur-Nammu (ca. 2112-2095 v.Chr., konventionale Datierung) [593], der Gründer der Ur III Dynastie - so gut bekannt für seine Eroberungen aber besonders auch für seine massive aufeinander gesetzten Ziggurat 'Türme zum hohen Himmel' - der legendäre und berühmte Nimrod von Babel war (Nimrod = Nammu-Ur?) (Ur? Borsippa?) und der ungefähr zwei Generationen vor der Zeit Abrams lebte.

Andere haben vorgeschlagen das Nimrod Enmerkar (N-M-R) der frühen Dynastie II war (ca. 2750 v.Chr., konventionale Dat.), Erbauer von Uruk I (Erech) (z.B. 1.M. 10:10) [605], und das Enmeberagesi von Kish I (ca. 2700 v.Chr.) einige Ähnlichkeiten mit Amraphel hat. Beide dieser Identifizierungen könnten möglich sein, was bedeutet das Ur III in die frühe Mesopotamisch Dynastische Geschichte gehört. Gudea beruft sich darauf, das er der erste war, die Berge der Zederbäume durchdrungen zu haben. So denke ich das Enmakar selber Enoch war, der Sohn Kains, und das Gilgamesh der bekannte polygamist Lamech (Lamesh) war.[610] Die Person des Ur Nammu entpuppt sich damit sehr gründlich als Nimrod.

Stratigraphie

Spuren der Zerstörung durch die vier Könige kann in der Chalkolithischen Periode gefunden werden. Dr. J. Osgood bewies dies in einem grundlegenden Bericht der Archäologischen Resultate [615]:

"Wie es so oft der Fall ist, ein positiver Anhaltspunkt kommt von einem der am wenigsten erscheinenden Texte. In Genesis 14:7 wird berichtet das die [vier] Mesopotamischen Könige `die Amoriter die in Hazezon-Thamar' wohnten angriff."

Und so kommt es dann das wir in 2. Chroniker 20:2 lesen, das `Hazezon-tamar' En-gedi ist, die Oase am westlichen Ufer des Toten Meeres, die in der Bibel einige Male erwähnt wird. Der Bericht in Genesis erlaubt es uns deshalb zu schlußfolgern, das zur Zeit Abrahams eine Zivilisation in En-gedi existierte..., eine Zivilisation der Amoriter, und das diese von Kedorlaomer, in seinem Feldzug weiter in nördlicher Richtung, geschlagen wurden.....[Landkarte]

So haben wir wieder einmal Glück das Archäologen Tuleilat al Ghussul, Nordöstlich vom Toten Meer, Jericho, Masada und `En-gedi', ausgegraben haben. Sie fanden nur drei bewohnte Schichten in der grösseren Umgebung von En-gedi:-

1. Die Zeit der Römer die für uns nicht von Bedeutung ist.
2. Die Zeit der Israelischen Könige - für uns auch nicht von Bedeutung.
3. Die Chalkolithische Periode in Palästinien - die größte und produktivste, bewohnte Schicht."

John Osgood schlußfolgerte dann ganz richtig, das die Chalkolithischen Ansiedlungen jene sein mussten, die in die Zeit Abrahams gehören und in die Zeit der vier Mespotamischen Könige.

Diese Schlußfolgerung ist ein großerartiges Argument gegen die gradlinige Interpretation Archäologischer stratigraphischer Schichten. Wir lernen davon, das, während es kultivierte Königreiche und Städte in einem Teil der Welt gab (z.B. Ur III in Mesopotamien), gab es in anderen Teilen der Welt Orte, wo Menschen eine so einfache Lebensweise beibehielten, das wir sie als vom Steinzeitalter klassifizieren.

Es war Dr. D. Courville, der über die Ausbreitung der Jemdat Nasr Periode zum Westen hinaus schreibt - und damit eine parallele Epoche, die Frühbronzzeit (EB I) in Ägypten, identifizierte - die Ereignisse, die mit der Zerstreung der Völker nach dem Turmbau in Babel zu tun haben [630]:

Der Anfang der EB I in der späteren Vor-Dynastischen [635] Periode Ägyptens ist nun auf gut begründete Forschungsergebnisse mit der Mesopotamischen Geschichte, die als Jemdet Nasr Periode bekannt ist, in Einklang gebracht. ... Hierbei sollten wir feststellen das, in Ägypten, wie auch in Mesopotamien, die Jemdet Nasr Era den Anfang dynastischer Geschichte markiert. Aus diesem Grund markiert diese Zeitspanne auch eine weitverbreitete Neigung zum Nationalismus, wie man es auch logischer Weise nach der Zerstreuung von Babel erwarten sollte. Piggot schrieb:

"... Wir kommen nun so viel näher in die Zeit wo wir geschriebene Quellen finden können, und Königslisten von Mesopotamien, daß wir die Jemdet Nasr so ungefähr datieren können - ca. 3000 v.Chr. [sic] - denn diese Periode wurde von der Periode der frühen Dynastien gefolgt."

Die Wechselbeziehung am Anfang der EB I with der Zerstreung von Babel wird besser prüfbar wenn wir Beweismaterial finden könnten, daß die kurzfristige Jemdet Nasr Kultur Mesopotamiens und andere zeitgemäße Kulturen über weit zerstreute Gebiete in der damals bekannten Welt zu finden wären.

"... Wenn jemand sich nur vom Einfluß des heutigen, skeptischen Geschichtsverständnis befreien könnte, wird das Beweismaterial, das die EB I die Zerstreuungzeit markiert, wie auch in den Bibel so angegeben."

Der Umfang wandernder Kulturen zu dieser Zeit war solcher Art das einige Forscher Ausdrücke der Überraschung hinterliessen.

.... Albright schrieb:

"... Am Ende des vierten Jahrtausends [sic] muß sich im Nahen und Mittleren Osten eine sehr groß angelegte Übermittlung von Kulturen zugetragen haben. Syrien und Palästinien wurden natürlich die kulturellen Mittelgebiete durch welche Mesopotamische Einflüße kurz vor der Ersten Dynastie nach Ägypten hineinströmten, wie es auch besonders Frankfort und Scharff deutlich aufgezeigt haben. [Unsere Betonung (ub)]

... Garstang:

"... Es wurde schon darauf hingewiesen in Archäologischen Studien, das in Palästinien viele größere Kanaanitische Städte ihren Ursprung in dieser Zeit hatten; Städte wie Hazor, Taanak und Megiddo an den nordöstlichen Handelswegen, und Shechem, Beeroth und Jerusalem im südlicheren Hügelland; und wahrscheinlich ist das gleiche Gesamtbild auch wahr für die meisten Städtchen des Flachlandes.

Frühe Bronzzeitalter Beerdigungsmethoden

Weiterhin beobachten wir auch, "das die Frühe Bronzzeit Gewohnheit mehrfache Beerdigungen in Höhlen zu unternehmen" mit der parallelen Methode zur Zeit der Hebräischen Patriarchen ganz genau übereinstimmt. Abraham kaufte die Höhle von Machpelah von einem Hettiter und beerdigte dort seine Frau Sarah. (1.M. 23:9,17,19; 25:9; 49:30).

Die hier auf das Leben Abrahms gegründete und vorgebrachte Revision verlangt eine massive stratigraphische wieder-Interpretation Mesopotamiens in Bezuge auf dessen Verbindungen mit dem Syrischen-Palästinischem Raum und Ägypten.


Ägyptens Altes und Mittleres Königreich zur Zeit Moses

TIME Magazin schrieb: "... viele bezweifeln die Geschichten der Sklaverei in Ägypten und den Auszug ...".[700]

Die gradlinige Methode hat auch für diese Periode in der Geschichte viele Probleme verursacht und veranlasste führende Ägyptologen aus wirklich nur einem einzigen Königreich zwei zu schaffen. Dies verursachte eine ca. 700 jährige, unnötige Trennung vom Anfang des Alten und Anfang des Mittleren Königreiches. Ein weiteres Resultat ihrer Anordnung war, das sie aus einer einzigen `Zwischenzeit' zwei schufen. Glücklicherweise erkannte Courville in seiner systematischen Revision der Geschichte Ägyptens, diesen Fehler [705] und es gelang ihm so ohne viel `trara' diesen Teil der Geschichte in einer noch etwas rauhen Art und Weise zusammen zu stellen. Die folgende Tabelle zeigt den Unterschied zwischen Courvilles Revision und konventionaler Geschichte;

Konventional Courvilles Revision
Altes Königreich (ca. 2700-2200) (EBIII)

Erste Zwischenzeit (ca. 2200-2040)

Mittleres Königreich (2040-1674) (MBI)

Zweite Zwischenzeit (ca. 1674-1553) (MBIIB)

Altes Königreich - Mittleres Königreich (ca. 2000-) (EBII-III)

Erste & Zweite Zwischenzeit (ca.1500-1050) (MBI-MBIIB)


Da wir nun aber wieder in unserer Erklärung nur ein Königreich haben, das Alte & Mittlere Königreich - und die Erste und Zweite Zwischenzeit - können wir anfangen einige besondere Probleme geschichtlicher Schwierigkeiten and anomale Situationen zu lösen. So löst diese Revision, zum Beispiel, das Problem für Ägyptologen wie die Pyramiden des Alten Königreiches gebaut wurden, wenn es noch nicht die Technologie bis zur Zeit des Mittleren Königreiches gab. [720]

So fragen wir uns an dieser Stelle, wer die Zerstörer des Alten Königreiches gewesen sein könnten? Antwort: Untersuchen Sie doch nur was zum Ende des Mittleren Königreiches (MK) führte. (Oder lesen Sie Hier). Und besonders mit Bezug auf Moses, während ein Geschichtsfachman (Professor E. Anati) darauf besteht, daß das AK den besten Hintergrund für ein Ereignis wie den Exodus bietet, ist ein anderer (Dr. R. Cohen), gleichermassen davon überzeugt, das der Auszug während der Zeit des MK (12. Dynastie), am besten stattgefunden haben könnte. In dieser Revision können wir beide dieser Ansichten zusammenbringen.

Aegyptische Landwirtschaft Ich habe aber nicht vor eine vollständige Geschichte - über alle Dynastien, AK (1-6), MK (11-13) , Ereignisse, Zusammenhänge und Persönlichkeiten zu schreiben. Stattdessen werde ich Prinz Moses als mein einheitlich, verbindendes Glied dieser Zeit benutzen. Auf diese Weise wird es mir möglich sein, eine starke Verbindung zwischen Zeitgenossen dieser doch sehr bekannten Pyramiden bauenden 4. Dynastie des AK und der sich ausbreitenden 12. Dynastie herstellen zu können.

Joseph

Da wir nun Moses in die Zeit der 4. Dynastie hineinbringen, stellen wir fest, das Joseph auch ganz gut in die Zeit der 3. Dynastie, ca. 60 Jahre vor Moses, passt, wo andere Revisionäre ihn plaziert haben. [770]

Auf gleiche Weise Moses in die Zeit der 12. Dynastie zu bringen kann auch ganz gut mit Josephs Zeit in der 11. Dynastie in Einklang gebracht werden, wie ich es jetzt vorschlagen werde.

Die 11. Dynastie ist etwas schwierig zu verstehen. Courville schrieb ein ganzes Kapitel über, was er nannte, "Das Rätsel der 11. Dynastie des Manetho". [800] Seine Schlußfolgerung war das einige der Antefs und Mentuhoteps - die am häufigsten vorkommenden Namen dieser Dynastie - eigentlich in die spätere Zeit der Hyksos (17. Dynastie) gehören. Das mag schon der Fall sein mit wenigstens den Antefs. Aber es gibt auch einige Gründe die frühere 11. Dynastie - wenn zusammen mit Joseph betrachtet - einen ganz guten Hintergrund für die Zeit darstellt, parallel mit der 3. Dynastie. Ich beziehe mich hier auf die (1.) schwere Hungerszeit; (2.) die Anwesenheit eines Königs ähnlichem Visiers; und (3.) die zu der Zeit stattfindende Vereinigung Ägyptens.

W. Shea, der ein Buch über die Hungerszeiten in Ägypten schrieb [820], weist auf eine besondere Hungerszeit hin, die sich zur Zeit Mentuhoteps I. der 11. Dynastie zutrug. Diese gleiche Hungerszeit hatte Courville in die Zeit Sesostris I. der 12. Dynastie gelegt.

G. Gammon, in seiner Begutachtung der Buches von Shea, unterscheidet zwischen der Interpretation Courvilles und Sheas. [825]:

Aus den 20 [Hungerszeiten] die Shea beschreibt, setzt er acht in die Zeit des "Dunkelalters" gleich nach dem Ende des Alten Königreiches. ... neun in die Zeitspanne vom Dunkelalter bis zur Zeit der Wiedervereinigung Ägyptens zur Zeit Mentuhoteps I., und jeweils eine zu Mentuhotep I., der Zwischenzeit zwischen der 11. und 12. Dynastie und Senwosret [Sesostris] I. Er stimmt darin mit Vandier überein wenn er die Stela des Mentuhotep in die Zeit Mentuhoteps I. hineinsetzt. Es ist von Interesse, das Donovan Courville, in seiner Rekonstruktion der frühen Ägyptischen Geschichte mit F.L. Griffith übereinstimmt diesen Text in die Zeit Senwosrets I. zu setzten. Diese Verbindung benutzt er dann, zusammen mit dem Grabtext des Ameni im Hinblick auf die Hungerzeit, seine These zu unterstützen, das sich die Hungerszeit unter Joseph zur Zeit der 12. Dynastie zutrug.

Courville vermutete ganz richtig das der Visier Mentuhotep alle Merkmale Josephs hatte [840], aber er wies Joseph falscherweise die Zeit Sesostris I. zu, wenn er stattdessen der Visier Mentuhoteps der 11. Dynastie zur Zeit der Vereinigung war.

Nach Angaben von J. Breasted war ein Visier fast so wie ein König [845]: "... der mächtige Visier Mentuhotep .. die Angaben die er über sich selbst machen konnte ... liest sich wie eine Deklaration königlicher Macht". Mit Bezug auf diese Bemerkungen wandte Courville sich an den Text in 1.Mose 41:41-43, wo die neu verliehenen königlichen Würden Josephs aufgezählt werden. Wie werden jetzt damit fortfahren diesen erstaunlichen Bericht, des nun hochgestllten Visiers weiter zu betrachten. Wir lesen [850]:

In dem Brügsch über Mentuhotep spricht erwähnt er:

Wir stellen fest, unser Mentuhotep, mit einigen priestlichen Würden ausgezeichnet, als Schatzmeister Pharaohs scheint er das wahre Ebenbild des Königs selber zu sein. Wenn er ankam, verbeugten sich vor ihm alle offiziellen Anwesenden an der Eingangstür zum Palast des Königs.". [Emphasis ours]

Ein Studium der Inschriften Mentuhoteps, die Breasted veranlassten die obigen Gedanken nieder zu schreiben, zeigen uns das Mentuhotep, unter anderem, auch die folgenden Titel trug: "Visier, Höchster Richter, Hauptaufseher der doppelten Getreide Speicher, Oberster Schatzmeister, Gouverneur des Königlichen Palastes, Träger der Königlichen Siegel, Hauptaufseher der Öffentlichen Bauten, Prinzlicher Erbe, Leiter des Volkes, Überbringer aller guten Lebensmittel für das Volk, Fürst, Einziger Freund, Begünstigster des Königs". .... Wir vergleichen diese Titel mit denen Josephs, wie wir sie in Genesis vorfinden. Wir lesen:

"... du sollst über mein Haus gesetzt sein. ..", - "Herr über das Haus Pharaohs"
"... deinem Wort soll mein ganzes Volk gehorchen ...", - "Höchster Beauftragte des Königs"
"... nur um den Thron will ich
(Pharaoh) höher sein ...", - "Vater Pharaohs";
"... ich setze dich hiermit über das ganze Land Ägypten. ..." - "Herrscher über das ganze Land".

Die Bibel berichtet auch den neuen Namen den Joseph erhielt, wahrscheinlich ganz so wie der Pharaoh selber auch neue Namen erhielt wenn immer etwas geschah, das so ausgezeichnet werden sollte. Auf diese Weise können wir annehmen, das die verschiedenen Namen der drei Amenemhets und Sesostris, jeweils nur eine Person waren. Josephs neuer Name war, Zaphenath-paneah (1.M. 41:45), den A. Yahuda als df (=df3) n t3 pw 'nh = Hebräisch Hnf p t n pc, das heißt `jefa en ta pew ankh', "Lebensmittel, Nahrung im Land der Lebenden", oder "für diesen Lebenden". [880]

Wir können wohl erwarten das Joseph diese Stellung für viele Jahrzehnte inne hatte, da er zur Zeit seiner Erhebung 30 Jahre alt war und er das hohe Alter von 110 Jahren erreichte (Sieh 1.Mose 41:46 & 50:22). Eine fünfzigjährige Blütezeit in Ägypten scheint also ganz möglich gewesen zu sein. Da nun Joseph der Visier königliche Macht in Ägypten hatte, entwickelt sich nun die Möglichkeit, daß die 11. Dynastie die Dynastie der Zeit Josephs war, und das Joseph zugleich:

(1) Mentuhotep I. war
(2) Mentuhotep II., der 51 Jahre regierte,
(3) Mentuhotep III., über dessen Regierungszeit wir in den Briefen des Priesters Hekanakht vom Anfang der Hungerzeit lesen [900]; und
(4) Mentuhotep IV, über dessen Regierungszeit N. Grimal schrieb [902]: "Zu dieser Zeit erwähnt der Kanon von Turin `sieben leere Jahre' die in die Zeit Mentuhoteps IV. gehören.". Sieh 1. Mose 41:54

Die Silbe, -hotep, finden wir auch im Namen Imhotep [905] und Mentuhotep: i.e. Joseph. Die Silbe finden wir auch im Namen des Weisen Ptahhotep - dem man entweder die Zeit der 3. oder 5. Dynastie zuweist - und der, wie Joseph, das hohe Alter von 110 Jahren erreichte, und dessen Texte jene der biblischen Sprüche sehr ähnlich sind. Es sollte uns nicht überraschen, wenn verschiedene `theophorische' Silben dem Namen Joseph angehängt werden konnten, je nach dem von welchen geographischen Gegenden über ihn berichtet wurde. Auf diese Weise sprach man von Ptah in Memphis, Mentu in Theben, Ra in Heliopolis, usw., eine ganz gewöhnliche Ägyptische Sitte.

Die lange Regierungszeit eines besonderen Herrschers scheint die Ägyptologen veranlasst zu haben aus jenen Herrschern zwei oder sogar drei zu machen, wie wir es oben schon erwähnten, und wie es hier mit Mentuhotep der 11. Dynastie der Fall ist, und wie ich bald berichten werde es auch so war mit den drei Amenemhets und Sesostris der 12. Dynastie, und Ramses II. der 19. Dynastie.

Die Wiederherstellung der 4. & 12. Dynastien

Die 4. Dynastie

Im Zeitraum der 4. Dynastie finden wir einige Anhaltspunkte, die für die frühere Zeit Moses von Bedeutung sind. Zuerst haben wir einen mächtigen Gründer-König, Cheops (Khufu), Erbauer der großen Giza [920] Pyramide, der auch ein guter Kandidat für "den neuen König" kurz nach der Geburt Moses ist, und der die Israeliten mit Sklaverei unterdrückte 2.Mose 1:8). Dies würde auch die Aussage des Josephus unterstützen, daß die Israeliten für Pharaoh Pyramiden bauten, und es würde erklären, von wo die große Schar billiger Arbeiter herkam.

"... sie verschmähten das Volk Israel sehr und erfanden viele Methode ihnen das Leben schwer zu machen; denn sie zwangen sie viele große Kanäle für die Gewässer des Flußes zu graben, und Mauern und Verfestungen für die Städte zu bauen, um die Flutwasser des Flusses zu regulieren und hofften damit zu verhüten, daß der Fluß sich ausbreitend, Gegenden trocken ließ: Sie zwangen sie auch Pyramiden zu bauen, und mit all dieser Arbeit zu ermüden, und machten sie allerlei mechanische Methoden zu lernen, und für sie schwere Arbeit zur Gewohnheit zu machen." [930]

Die Auffindung zahlreicher Asiaten über weite Gebiete in Ägypten zu dieser Zeit erklärt sich durch die Anwesenheit des großen Volkes Israels im Land. Pharaoh könnte dazu noch andere Syrer-Palästiner, Lybier und Nubier für seine Bauprogramme benutzt haben. Trotz dem Cheops eines der Sieben Wunder der Welt erbaute, wissen wir über diesen König sehr wenig [935], und wir werden ihn später mit seinem Doppelgänger der 12. Dynastie beschreiben.

Cheops Tochter Mer-es-ankh [III] erfüllt die traditionelle Rolle der Merris die den Säugling Moses aus dem Wasser barg und aufzog. Der Name Mer-es-ankh besteht im Grund genommen aus zwei Teilen, Meres und ankh, der letztere Teil ist das Symbol für das Zeichen für `Leben', das Ägypter sogar noch heute benutzen.

Mer-es-ankh heiratete Chephren (Ägyptisch, Ka-kheper-re), Erbauer der zweiten Giza Pyramide und wohl auch des großen Sphinx. Er wurde also der Pflege- und Schwiegervater Moses. Chephren ist der Chenephres der Tradition [940]. Prinz Moses, nun ein gründlich erzogener `Ägypter' (2.Mose 2:19), muss ein treues Glied seines jetztigen Volkes gewesen sein. "Nun, Moses wurde in allen Weisheiten der Ägypter unterrichtet und wurde ein machtvoller Mann in seiner Sprache und in seinen Taten." (Apg. 7:22) Nach traditionellen Berichten konnte Moses Armeen für Chenephres bis ins ferne Land der Äthiopier führen. Während sich dies etwas schwierig in einem 4. Dynastie Hintergrund erdenken läßt, passt es auf vollkommene Weise in die Zeit der 12. Dynastie, so bald wir ihn mit Chephrens Doppelgänger vergleichen.

Da wir nun den erhobenen Stand Moses in Ägypten untersuchen, sollten wir auch, gemäß unserer These, erwarten können, ihn in der Geschichte der 4. Dynastie finden zu können. Bevor wir das jedoch tun, müssen wir seinen vollen Ägyptischen Namen analysieren, den Namen, den er von der Tochter Pharaohs erhielt (2.M. 2:9-10), um herauszufinden was die grundlegende Struktur und Bedeutung des Namens 'Moses' (Hebräisch hw,m*, Moshe) ist.

The Name 'Moses' (Teil Eins)

Im allgemeinen denkt man 'Moses' mit dem Ägyptischen ms (sprich Mes) identifizieren zu können, ein Wort das von der Wurzel msy, 'schwanger werden, zu tragen', in dem Sinne ein 'Kind, Sohn einer so-und-so' zu tragen, herkommt. Ägyptologen weisen auf Namen wie Thut-mose hin, 'Sohn des [Gottes] Thoth' und Ra-meses, 'Sohn des [Gottes] Ra', beide die die Silbe ms enhalten zusammen mit dem theophorischen (göttlichen) Teil des Names. Professor A. Yahuda [960], jedoch, wehrte sich sehr gegen diese allgemeine Erklärung, in dem er darauf hinwies das Moshe mit ms, oder msy verglichen werden muss, während es den "Anschein von Ordnung hat" ist es tatsächlich eine "weit hergebrachte" Annahme. Die gesammte Erklärung "zerfällt gründlich", schrieb er, angesichts der Tatsache, das der Name 'Rameses', in dem die Silbe ms auch vorkommt, von der gleichen Wurzel herkommt, wie das Hebräische mes in Moshe, die wir zweimal im Buch Exodus (1:11 & 12:37) vorfinden - nicht wie wir erwarteten als Ramešes, aber als Rameses. Yahuda bestant darauf das es "undenkbar" ist, daß das gleiche Ägyptische Wort ms einmal als Moshe und ein anderes mal als Mose ausgesprochen werden konnte, nicht nur "in zwei verschiedenen Vokalisationen aber auch in zwei Sibilanten [d.h. sh and s] die etymologisch und phonetisch ganz unterschiedlich sind."

Mit Yahudas eigener Erklärung des Namens Moshe, von den Elementen mw und še (d.h. Mwše), bin ich halb in Einverständnis mit ihm. Ich kann auch seine Ansicht annehmen, das der erste Teil des Namens mit dem Ägyptischen Wort für Wasser, mw, zu tun hat (sprich Mu, oder Nu [970]).

Yahuda berief sich darauf, das mw metaphorisch hier 'Same' im Sinne von 'Kind, Sohn', bedeutet [z.B. mw ntry 'göttliches Wasser' des So-und-so = 'göttlichen Sohnes'].

Es könnte aber auch sein, daß seine Erklärung des zweiten Teiles, als še, was 'Teich, See, grosse Wasserfläche' bedeutet, "... hier mit Bezug auf den Nil benutzt wird der bei den Ägyptern auch še genannt wird", als überflüssig erscheinen mag. Währen Yahudas Schlußfolgerung, das "der Name bedeutet einfach 'Kind des Nils'" sehr sinnreich ist, finde ich den Eindruck eines Moses der nur ein nasser Same des Nils ist, ein bischen zu weit führend, nun, wenigstens nach meinem Geschmack.

Für eine mögliche, weitere Erklärung des Namens `Moses' müssen wir uns nun an eine bekannte Geschichte aus der Zeit der 12. Dynastie wenden, Die Geschichte des Sinuhe [DGS], dem Ägyptischen Moses.

Die 12. Dynastie und Die Geschichte des Sinuhe

Aus der Zeit der 12. Dynastie erhalten wir neue Erkenntnisse die mit dem früheren Leben Moses zu tun haben. Nochmals haben wir einen mächtigen Gründer-König, Amenemes I, der uns helfen wird, die Rolle des fast unbekannten Cheops, als "dem neuen König" von Exodus 1:8, auszufüllen. Dieser neue Herrscher "wusste nichts von Joseph", nicht in dem Sinne, das er niemals von ihm gehört hatte (dem großen Imhotep, der noch ein einhalb tausend Jahre später zur Zeit der Ptolemäer berühmt war), aber im Sinn des Hebräischen 'nicht kennend', , d.h. wohl `Al Yada' ('nicht anerkennen') was Joseph für Ägypten getan hatte. Die Regierung Amenemes/Amenemhet I. brach bewusster Weise Verbindungen mit der Vergangenheit ab. Mit Amenemes I. began nicht nur eine neue Dynastie aber auch eine ganz neue kulturelle Richtung. Amenemes I. feierte seine Thronbesteigung in dem er für sich einen neuen Horusnamen schuf: Wehem-Meswt ("der Wiedergeborene"). Man denkt, das dieser Name bedeutet, das er "der erste der neuen Linie war" [990], das er "sich dabei bewusster Weise als der Anfänger einer neuen Renaissance Zeit sah, einer neuen Zeit für die Geschichte seines Landes." [992]

Man denkt auch das Amenemes I. von den einfachen Leuten des Landes abstammte, wahrscheinlich aus dem Süden Ägyptens [994]. Etwas später werde (sieh S.23) ich seine Anfänge betrachten. Dies werde ich mit Hilfe der 6. Dynastie tun, von der wir finden werden, das sie parallel mit der 4. und 12. Dynastie verlief.

"Die Prophezeiung der Neferti", mit Bezug auf die Zeit Amenemes I., zeigt die gleiche Besorgnis für die wachsende Besorgnis der im Delta lebenen Asiaten die auch den neuen König im Buch Exodus motivierten die Israeliten als ein politisches Problem anzusehen.(Ex. 1:9). Das die Asiaten besonders zu dieser Zeit Ägyptens sehr zahlreich waren geht auch aus den Bemerkungen von Cambridge Ancient History hervor [1000]: "Die Asiatischen Einwohner des Landes zu dieser Zeit [der 12. Dynastie] müssen viele Male größer gewesen sein als gewöhnlich angenommen ...". D. Down erwähnt den Bericht von Sir Flinders Petrie, der während er um 1899 in Fayyûm arbeitete, die wichtige Entdeckung des Ortes Illahûn [Kahun] machte, den Petrie als einen "unveränderten Ort der 12. Dynastie" beschreibt [1005]. Über das Vorhandensein Asiatischer Pyramidenbauer in dieser Ortschaft, schrieb Rosalie David (vom Manchester Museum, Ägyptische Abteilung) [1007]:

Es ist offensichtlich das die Anzahl der Asiaten in dieser Ortschaft zahlreich war und das dieser Umstand sich in anderen Teilen Ägyptens bemerkbar machen musste. Man kann sagen, das diese Leute allgemeiner Weise von den Ägyptern als `Asiaten' bezeichnet wurden, ob aber ihr genaueres Heimatland in Syrien oder Palästinien war, können wir nicht genau bestimmen ... Der Grund für ihre Anwehsenheit in Ägypten bleibt weiterhin unklar.

Ohne Zweifel lebten die 'Asiaten' in Illahûn, um die Pyramiden zur Herrlichkeit Pharaohs zu erbauen. Gibt es Beweismaterial das die `Asiaten' den Ägyptern als `Sklaven' oder `Diener' untertan waren? "Es besteht kein Mangel an Gründen, das diese Asiaten Sklaven wurden", schrieb Down mit Bezug auf den Papyrus Brooklyn [1012]. Daraus erkennen wir, das Ägyptische Hausbesitzer viele Asiatische Sklaven hatten von denen einige biblische Namen hatten. Unter den 77 lesbaren Namen von Diener/Sklaven auf der Rückseite dieser originalen Quelle die zum Haushalt einer Ägyptischen Frau mit dem Namen Senebtisi gehörten, finden wir 48 Hebräisch NW-Semitisch ähnlich. Und tatsächlich ist einer der Namen, "Shiphrah" der gleiche Name den eine Hebräische Hebamme hatte, der Pharaoh befahl alle männlichen Babies zu töten (2.Mose 1:15). "Asiatische Sklaven, ob gekaufte oder als Kriegsgefangene, waren in grossen Mengen in den Häusern reicher Ägypter [noch vor der Zeit des Neuen Königreiches]", lesen wir in der Encyclopaedia Britannica. [1015]

Amenemes I. fanden wir in der 'Prophecie' dargestellt - als der 'neue Pharaoh' des Buches Exodus - als einer der es als sein Ziel setzen würde das Problem zu lösen. Aus diesem Grund veränderte er vollständig die Form seiner Regierung und verliess die alte Hauptstadt Theen im Süden und machte Ithtowe im Norden, kurz vor dem Delta, seine neue Hauptstadt. Er erlaubte jene Nomarchs, die seine politisch neue Richtung unterstützten, ihr Amt weiterhin auszuüben. Er fing an in grossen Ausmassen neue Bauten zu errichten. Zu diesem Zweck benutzte er eine grosse Anzahl von Sklaven, nicht nur in der Umgebung von Giza, aber auch im östlichen Delta, wo man sagt die Israeliten sich zur Zeit Josephs ansiedelten. Professor J. Breasted fand genügend Beweismaterial das zeigt, das die mächtigen Könige der 12. Dynastie eine gross angelegtes Bauprogramm im Delta vollbrachten. Besonders fand dies im östlichen Delta statt, dem land Goshen, der neuen Heimat Israels.[1025]. "... im östlichen Teil [des Deltas], besonders in Tanis und Bubastis, ... zeigen massive Überreste die Interesse der 12. Dynastie für ihre Delta Städte." Heute erkennen Archäologen diese noch vorhandenen Ruinen der Bauten dieser Könige als nur einen Bruchteil ihrer wahren Ausmassen; der größte Teil dieser Bauten wurden zur Zeit des Neuen Königreiches bei solchen Königen wie Ramses II. zerstört.

Der biblische Bericht beschreibt das: "... sie machten ihnen das Leben sauer mit harter Arbeit in Lehm und Ziegeln und mit allerlei Arbeit auf dem Felde, lauter Arbeiten, zu denen man sie mit Gewalt anhielt." (Exodus 1:14).

Nach Angaben im 2.Buch Mose machten die Ägypter aus den Israeliten nicht nur Sklaven, um sie streng überwachen zu können, aber sie gaben auch Befehle alle männlichen Neugeborenen zu töten, um das starke Wachstum des Volkes zu vermindern. (2.M. 1:15-16). Angesichts dieses tragischen Befehls ist eine Entdeckung von Sir Flinders Petrie's bemerkenswert, wenn er über die ungewöhnlich hohe Anzahl von Kleinkinder Beerdigungen unter den Fußböden der Einwohner von Illahûn schreibt. Rosalie David berichtet diese Funde Petries auf diese Weise [1036]:

Man fand grössere hölzerne Truhen oder Kisten, wahrscheinlich zur Aufbewahrung ihrer persönlichen Artikel, unter den Fußböden vieler Häuslein in Kahun. Sie enthielten Babies, manchmal zwei bis drei in einer Kiste, und zur Zeit des Todes nur wenige Monate alt .... die Beerdigung der Toten in privaten Häusern war nicht eine Ägyptische Gewohnheit, solche Maßnahmen fanden aber in anderen Gegenden des Mittleren Ostens statt.

David Rohl [1040] fand auch einen besonders grossen Anteil von Gräbern mit Skeletonüberresten von mehreren Kleinkinderkörpern im Delta Gebiet von Tell el-Daba, die in die gleiche ungefähre Zeitspanne gehören:

... wir fanden einen höheren Anteil von Gräbern mit Kleinkinderüberresten ... mehr als man normalerweise in Archäologischen Ausgrabungen von diesen alten Zeiten erwarten sollte. Fünfundzechzig Prozent all dieser Gräber enthielten Kinder unter dem Alter von achtzehn Monaten. Nach statistischen Angaben von Bevölkerungen vor der modernen Zeit sollten wir eine Sterblichkeitziffer von zwanzige bis dreißig Prozent erwarten. Könnten diese höheren Zahlen von Ägypten etwas mit dem Befehl Pharaohs zu tun haben, alle männlichen Kinder zu töten?

Amenemes I. wurde ein Mitregent von Sesostris I. [1060] und war der Befehlshaber und persönliche Beauftragte des Königs über die Armeeabteilung in den Gebieten der Lybier und Äthiopier. Später unternahm Amenemes auch Feldzüge in die Gegenden der Äthiopier (Nubien), um dort die Dioritengruben von Wadi Toshka zu übernehmen [1065]. Dazu zog er auch ins Gebiet von Serabit el-Khadem, um dort die Türkisminen für sein Land zu gewinnen [1067]. So geschieht es gerade zu diesem Zeitpunkt das die Geschichte der 4. und 12. Dynastien so richtig zusammenkommt und auf diese Weise Dr. Courvilles Ansicht bestätigt, daß diese beiden Dynastien Zeitgenossen waren. So hatte, zum Beispiel, Sesostris I. als einen seiner anderen Namen Kheper-ka-re; ein Name der die genau gleichen Elemente enthält, die wir in dem Ägyptischen Namen (der Griechischen Version) von Chephren finden [1070]. So weit wir es also vom Vergleichen von Namen beurteilen können, ist Sesostris I. (Kheper-ka-re) der gleiche Name des Chephren (Kha-kheper-re), also der Chenephres, der nach traditionellen Angaben der zukünftige Schwiegervater Moses wurde. [Weitere Verbindungen, die besonders mit Cheops zu tun haben, werden wir später Hier betrachten.]

Vielleicht können wir auch im Zusammenhang der `Spuren' Anhaltspunkte über diese Steinbau-liebenden Herrscher ihre `Sphinx-Interesse' erwähnen. Dies finden wir ganz betont mit Bezug auf Chephren und der Herstellung seiner grossen Sphinx bei Giza der Fall zu sein. Und wir finden diese Besessenheit mit Sphinxen auch in den Bauten des Sesostris I. Zum Beispiel: [1080]:

Gold wurde auch von den östlichen Minen von Koptos und harte Steine vom nahen Wãdi Hammãmãt gebracht, wo, zur achtunddreissig jährigen Regierungszeit Sesostris I. eine mannschaft von über siebzehntausend Männern Felsblöcke für sechzig Sphinxen und einhundertundfünfzig Statuen produzierten.

Weiterhin sollten wir uns auch an die die Erweiterung des Königsreiches der 12. Dynastie ins südliche Äthiopien erinnern, wo, nach traditionallen Berichten, Prinz Moses eine bedeutende Rolle spielte.

Aber der am besten erscheinende Grund warum Sesostris I. der herrschende Pharaoh der Zeit Moses war und dem der letztere kurz vor seiner Flucht diente, ist dieser, das der hochgestellte Beamte Sinuhe, der `Moses' der Volkserzählungen, der Diener Sesostris I. war. Professor Anati gehört zu jenen, die erkannten, was eigentlich überraschende Ähnlichkeiten zwischen den Berichten über Moses im Buch Exodus und seiner Flucht ins Land der Midianiter/Arabien und dem Bericht des Sinuhe sind [1088]:

Der biblische (Exodus 2:15-25) Bericht beschreibt wie Moses sich im Land der Midianiter für mehrere Jahre eine neue Heimat schuf und in kurzer Zeit eine Familie hatte .... Es scheint das der biblische bericht auch dem Text der Geschichte des Sinuhe sehr nahe kommt der ein Offizier des Pharaohs Amen-em-het I. war und der in einem Harem wohnte und einer erblichen Prinzessin diente. Es scheint, das er irgendeine schlechte Tat hinter sich hatte, und als sein Pharaoh starb, fürchtete er den neuen König. Er entfloh ins Asische Land, `in das Land von Yaa nahe der Wüste, wo er von einem örtlichen Herrscher willkommen geheißen wurde.

Er nahm die älteste Tochter seines Gastgebers zur Frau, hatte eine Familie, und versah die Weiden und Herden seines Schwiegervaters. Endlich aber wurde er wieder ins Land Ägypten zurück gerufen und er kehrte wieder ins Land seiner Geburt zurück. Dieser Lebensbericht des Sinuhe enthält mehrere Bestandteile die er mit dem Bericht über Moses gemeinsam hat, der auch ins Land der Midianiter entfloh und dort bei seinem Schwiegervater Jethro verblieb. Es ist schwer einzusehen, das diese Ähnlichkeiten nur durch Zufall so ähnlich zueinander sind. Es scheint, stattdessen, ganz erlaubt zu sein die Hypothese zu unterhalten das beide Berichte eine gemeinsame Grundgeschichte enthalten die nicht später als im zwanzigste Jahrhundert v.Chr. enstand. [sic].[1094]

Bevor wir die geschichtlichen Zusammenhänge noch weiter entwickeln, und die Beziehungen zwischen der 4. und 12. Dynastie - und beide mit Bezug auf Moses - fortsetzen, müssen wir den Namen `Moses' analysieren.

Der Name 'Moses' (Zweiter Teil)

Ist es möglich den Namen Sinuhe mit dem Ägyptischen Namen Moses zu vergleichen? Und kann der erste Name die Bedeutung des zweiten Namens besser erklären? Ich denke das der Name Sinuhe [1100], wenn in seine Bestandteile zerlegt, die gesuchte Verbindung enthält. Der erste Teil des Namens Sinuhe wird verschiedener Weise als Si [1102] oder Sa [1103] wiedergegeben und als 'Sohn des ...' übersetzt. (Sieh [1104]).

Wenn wir Professor Yahudas Element Mw (d.h. Mu oder Nu) mit dem Sa Element von [TSS] zusammenstellen, erhalten wir Sa-mu oder Sa-nu, 'Sohn [oder Kind] des Nils', die gleiche Schlußfolgerung die Yahuda auch erreichte obwohl auf verschiedenem Weg. Vielleicht ist 'Kind des Wassers' ('Wasser- Baby') eine genauere Wiedergabe. Wir können im Namen Sinuhe leicht die zwei Elemente Sa-nu feststellen [1110], die bedeuten 'Sohn [Kind] des Wassers.' Ich schlage nun aber vor das Sinuhe (var. Sanehat, Samehit) aus diesen gleichen zwei Silbenelementen geformt ist, Sa und Mu (Nu), rückwerts gelesen (wie es ja oft mit Ägyptischen Namen geschieht) und mit der Zufügung des theophorischen Teiles: entweder Hat, für die Göttin Hathor (wie in Sanehat), oder Re. Im originalen bedeutete Sinuhe vielleicht so etwas wie Sa-nu-re. Die letztere Form ist nun ein sehr echter Ägyptischer Name, den man Element für Element, im Namen des Pharaohs der 5. Dynastie, N(e)userre, und dem 4. Dynastie Pharaoh, My-ce-ri[nus] (d.h., die Griechische Version von Menkaure) finden kann.

Moses voller Name würde deshalb die folgende Bedeutung gehabt haben: 'das Kind von Hathor aus dem Wasser geborgen', wo die Tochter Pharaohs wohl die Verkörperung der Göttin Hathor darstellt: "Sie nannte ihn Moses, 'denn sie sprach', 'Ich habe ihn aus dem Wasser gezogen'." (Exodus 2:10).

In diesem Zusammenhang ist es auch sehr bemerkenswert, das sie in den mythologischen Geschichten der Ägypter als Hathor, die Hebamme des Horus, identifiziert wurde; dem Moses-ähnlichen Kind, das aus dem Schilfrohr des Nil Deltas gezogen wurde. Und von dieser Fabel des Horus, schlage ich vor, erhielten die Griechen ihr Verständnis ihres Gottes Hermes, das heißt, Hor-mes, "Sohn der Hathor"; ein Name, der die genau-gleiche Bedeutung von Sanehat trägt.

Später natürlich würde der Jahwist (Monotheist) Moses den letzten theophorischen Teil seines Namens, Sanehat, weglassen und wir haben dann `Sane" oder `Same' oder `Mose'.

Es interessiert mich im besonderen die Tatsache das Moses ganzer Name mit `Mycerinus' gleichgesetzt werden kann, da der letztere in die Zeit der 4. Dynastie gehört und der Nachfolger des Cheops und Chephren war.

Es ist weiterhin zu bemerken, das die Fabel der Hathor und dem Baby Horus in den Statuetten des Mycerinus dargestellt ist; denn in jeder der vier Statuetten die G. Reisner im Tempel des Mycerinus (nun im Kairo und Brooklyn Museum) fand, zeigt den Pharaoh in der Umarmung der Hathor, 'Frau des Sykamorebaumes ', deren Funktion hier, nach N. Grimal [1130], die "Säugung des Königs" war; die gleiche Funktion, die die Löwengöttin (der Texte), `Sekhmet', für Pharaoh N(e)userre erfüllte [1132]. Gut bekannt ist die Fabel des Horus - und deren Ähnlichkeit zum Exodus Bericht über das Baby Moses - nach dem Isis Horus im Schilfmeer des Nildeltas mit Hilfe der Göttin Hathor versteckte, der Hebamme in der Form einer Kuh. [1133] Und das Kind wuchs heran ... [Exodus 2:2-4, 9-10].

Man mag ja überrascht sein über die hier presentiert unvermeidlichen Schlußfolgerungen, daß Moses selber der bekannte Pharaoh Mycerinus, Erbauer der dritten Giza Pyramide, sein sollte.[1136] Tradition jedoch nennt Moses eine `König' [1140]. Gleicherweise hatte Sinuhe eindrucksvolle offizielle Titel wie: "... erblicher Prinz, königlicher Siegelträger, vertrauter Freund ... Nachfolger ... des Hauses der erblichen Prinzessin, die besonders begünstigte, die königliche Gemahlin." Petrie [1142] betonte, das diese Titel zu einem in sehr hoher Stellung gehörten, was bedeuten würde, das Sinuhe entweder der Sohn des Königs war oder eines erhabenen Adligen. Auch seine Position im Haushalt der Königin zeigt ihn als von wichtiger Stellung und eng dem Familienkreis angehörig. Das jemand wie Moses wirklich ein Prinz Ägyptens werden konnte wurde durch den Archäologen J. Hoffmeier bestätigt [1144]. Er sagte das der Ägyptische Königshof ausländisch geborene Prinzen aufzog und schulte die dann den Titel "Kind des Kindergartens" erhielten. Hoffmeier glaubt das Moses eins dieser begünstigten, von Ausländern herstammenden Kinder war, einige von denen später hohe Ämter in ihrem neuen Heimatland erhielten.

Wir können nun unsere Zusammenbringung der 4. und 12. Dynastie in der folgenden grundlegenden Form tabulieren:

Integration der Vierten/Zwölften Dynastie
1. Cheops = Amenemes I = Moses' V/Großvater;
2. Chephren = Sesostris I = Moses' V/Schwiegervater;
3. Mycerinus = Sinuhe = Moses.

Diesen Umständen anpassend verglich auch Herodotus den gottlosen und lange regierenden Cheops und Chephren, die "unterdrückenden" Pharaohnen, während deren Herrschaft "das Land in jeder Hinsicht großes Elend erlitt", mit dem guten Mycerinus [1160]:

... der Sohn [sic] Cheops ... hatte unter allen Königen die über Ägypten herrschten die beste Ansicht in seinen Gerichtlichen Affären gerecht zu sein, und für das gaben ihm die Ägypter größeren Lob als allen anderen Königen .... Solcher Art war [seine] Freigebigkeit und mäßige Regierung ....

So ähnlich beschreibt auch die Bibel in Exodus 18:13,16 Moses als einen gerechten Richter, während 4.Mose 12:3 ihn für seine Sanftmütigkeit lobt: "der Mann Moses war sehr sanftmütig, mehr als irgendein Mensch auf Erden." [Zürcher Bibel]

Moses Flucht

Nach dem biblischen Bericht war die Erschlagung des Ägyptischen Fronaufsehers, um einen seiner Volksgenossen zu retten, der Grund, das er ins Land der Midianter entfloh [Exodus 2:12 & 2:15]. Einige der Israeliten schienen nicht alzu dankbar für diese Tat Moses und seiner plötzlichen Interesse für ihren Zustand zu sein "Wer hat dich zum Obersten und Richter über uns gesetzt? Gedenkst du mich auch zu töten, wie du jenen Ägypter getötet hast?" [Ex. 2:14] Ohne Zweifel hatte dieser Hebräer keine gute Meinung über Moses der wahrscheinlich der obere Aufseher über diesen nun Toten Fronaufseher war, der dann so unbarmherzig seine Sklaven behandelte.

Wir können wohl auch annehmen das sich zwischen Moses und Chenephres auch Spannungen über die wachsende Gefälligkeit für Moses unter den Ägyptern entwickelt hatten. So sagt die Tradition über Chenephres, das er Moses aus Gründen der Eifersucht nach dessen Erfolgen in Äthiopien zu töten versuchte. Moses erkannte deshalb sogleich, das seine Tötung eines Ägyptischen Fronaufsehers seinem V/Schwiegervater den rechtlichen Vorteil geben würde Moses anzuklagen. Wir lesen: "Auch der Pharaoh hörte von der Sache, und er trachtete danach, Moses zu töten" [Ex. 2:15]. So entkam Moses aus dem Land.

Das Moses die Zeit bis zum Tod dieses Pharaohs im Land Midian verbrachte wird von D. Murphie so beschrieben [1185]:

... der biblische Bericht deutet an (und anderes Quellenmaterial betont es auch) das der Pharaoh von dem Moses zu den Midianitern entkam blieb auf dem Thron Ägyptens für all diese Jahre ausgenommen den letzten Jahren, und starb zu der Zeit als Moses beuaftragt wurde wieder nach Ägypten zurück zu kehren. Eine gewöhnliche Errechnung dieser Zeitspanne würde diesem Pharaoh wenigstens, so scheint es, 40 Jahre geben. Josephus ... schrieb, "So Moses, als er Verstand das Pharaoh, in dessen Regierungszeit er entkam, tot war, fragte Raguel (Jethro) um Erlaubnis wieder nach Ägypten zurückkehren zu können ... da nahm Mose sein Weib und seine Kinder ... und kehrte nach Ägypten zurück." [Ex. 4:20.]

Die 45 jährige Regierungszeit Sesostris I. erstreckte sich über diese gesamte Zeitspanne, auch wenn wir eine Mitregierungszeit des Amenemes I. erlauben.

Die Verkürzung der Zwölften Dynastie

Nach dieser Theorie, die von Exodus 4:19 unterstüzt wird, läßt diese Revision nicht genug Zeit für die Könige der 12. Dynastie von Amenemes und Sesostris (3-4 jedes Namens) übrig. Ich schlage deshalb vor, das der Gründer-Pharaoh Amenemes I. die gleiche Person wie der mächtige Amenemes III. ist; während wir dann auch Sesostris I. mit dem gleichsam mächtigen Sesostris III. gleichstellen Den Namen `Kheper-ka-ra' findet man schon in seinen verschiedenen Formen für die Namen von Sesostris I-II-III häufig genug vor [1200]. Professor Courville wies auch auf den "Aufmerksamkeit erregenden Unterschied zwischen der letzten monumentalen Inschrift des Sesostris II. (10. Jahr) und der Gesamtsumme seiner Jahre nach Manetho, 48 Jahre." was andeutet das dies hier eine "etwas ungewöhnlich Situation" ist [1205]. Ich schlage vor, das die ungewöhnliche Situation die ist das Sesostris II. wieder mit seinen Namensgleichen vereinigt werden muss. Murphie denkt das Amenemes III., als ein Herr des Wasseramtes, ein Kandidat für den legendären `Menes' selber ist, der Vereiniger Ägyptens [1208]:

Ammenemes III ... war ein besonders mächtiger Herrscher, berühmt für seine massiven Bauprogramme die mit der Speicherung und Kanalisierung von Wasser auf großangelegter Art und Weise zu tun hatten. Ihm wird es zugeschrieben, daß er die Fluten des Nils ins Tal von Fayyum hinein kanalisierte und dort den See Moeris (den Stausee Nasser seiner Zeit) schuf.

Und tatsächlich wenn ein neuer Student der Ägyptischen Geschichte den besten Kandidaten für den legendären Menes (Organisatör eines Systems von Deichen und Kanälen die Fluten des Nils zu kontrollieren) nur mit Hinsicht auf seine Bauten finden sollte (und die Ähnlichkeit der Namen unbeachtet lassend), könnter er es viel schlechter tun als Ammenemes für diese Rolle auszuwählen. ...

Die grimmigen Gesichtsausdrücke der Statuetten von Amenemes III. und Sesostris III. wurden von beiden Gruppen, den konventionalen und revisionaren Schreibern, oft erwähnt. So finden wir in `Cambridge Ancient History' die folgende Bemerkung mit Bezug auf den ersten der gerade erwähnten Könige [1220]: "Zu den zahlreichen Darstellungen des [Amenemes] III. gehört auch eine Gruppe von Statuen und Sphinxen von Tanis und Faiyûm, die, auf Grund ihres brutalen Stiles und fremden Bedeckungen noch vor einiger Zeit als Monumente der Hyksos Könige beschrieben wurden." Für Revisionäre representieren diese Pharaohnen die harten Fronaufseher der Israeliten, die sie zwangen Ziegelsteine mit Stroh vermischt herzustellen [Exodus 5:7,8] [1225]. Diese Kombination von Materialien kann man, zum Beispiel, auch in der Konstruktion der Pyramide Amenemes III. in Dahshur sehen.

Wenn jemand nun Amenemes III. in seinen rechtmässigen Platz am Anfang der 12. Dynastie hineinsetzt, enthüllt sich ein großartiges Bild eines Régimes unter dem die nun verpflichteten Kinder Israels sich vermühten. Amenemes III. nach Angaben von Grimal [1230]:

... war angesehen und verehrt [sic] von Kerma bis nach Byblos und während seiner Regierungszeit kamen [sic] zahlreiche östliche Arbeiter, Soldaten und Handwerker nach Ägypten. Der Einfluß [sic] dieser ausländischen Arbeiter war ein Resultat beides, dem wachsenden Einfluß Ägyptens im Ausland und der Notwendigkeit für mehr Arbeiter, um den Reichtum Ägyptens selber ausbeuten zu können. Amenemes III. herrschte für 45 lange Jahre in einem Land, daß einen Höhepunkt in Reichtum ... und der wirtschaftlichen Entwicklung des Faiyûm, die Hand in Hand mit der Entwicklung von Bewässerungssystemen, und den Produkten von Minen und Steinbruchanlagen, zu tun hatte.

Der Faiyûm war eine große Oase, ungefähr 80 km SW von Memphis, die eine vollständig neue Methode für die Bewässerung des angebauten Landes versprach. Exodus 1:14 berichtet das die Israelitischen Sklaven "allerlei Arbeiten im Feld ..." zu tun hatten. Minen und Steinbrüche müssen wahrscheinlich auch zu diesem grossangelegten Teil der Sklavenarbeit gezählt werden. Grimal fährt fort [1240]:

Auf der Halbinsel Sinai erreichte die Produktion von Türkis und Kupferminen unvergleichliche Höhen: aus der Zeit zwischen dem 9. und 45. Jahr des Amenemes III. fand man nicht weniger als 49 Text Inschriften bei Serabit el-Khadim .... Die kurzfristigen Ansiedlungen der Bergwerkarbeiter wurden um diese Zeit ständig bewohnte Siedlungen mit Häusern, beschützenden Festungsanlagen, Brunnen und Zugbrunnen, und sogar Friedhöfen. Der Tempel der Hathor bei Serabit el-Khadim wurde vergrößert .... Die Unternehmungen andere Steinbrüche in anderen Teilen Ägyptens anzufangen wuchsen auch .... [1250]

Zu dieser Zeit haben wir wirklich die gesamte notwendige Organisation und Arbeitskraft vorhanden mit der man die Bauten und auch die zu dieser Zeit erbauten Giza Pyramiden herstellen konnte!

Es scheint das Amenemes III. ein totaler Diktator war [1253]:

Die vorhandenen ökonomischen Zustände waren die Grundlage dazu, das diese vielen Bauwerke geschaffen werden konnten, die die Zeit Amenemes III. in eine Zeit des Höhepunkts staatlichen Absolutismusses machte. Ausgrabungen bei Biahmu zeigten zwei kolossale Granitstatuen der sitzenden Figur Amenemes III. .... Dazu kommt noch, das er für sich selber zwei [sic] Pyramiden erbaute, eine bei Dahshur und die andere bei Hawara.[1258] Neben der Hawara Pyramide fand man die Überreste seines Todestempels, den Strabo als `das Labyrint' beschrieb.

Die Eifersucht des Chenephres

Wir haben schon die Tatsache angedeutet das Pharaoh Chenephres eifersüchtig wurde angesichts der wachsenden Erfolge und Beliebtheit Moses unter dem Volk und er plante und versuchte ihn zu töten. Dies presentiert eine vollkommene Parallel mit der Eifersucht die Saul gegenüber David, aus sehr gleichartigen Gründen, hatte [1. Samuel 18:6-9].

Aber vielleicht ging die Eifersuch des Chenephres doch noch etwas weiter als die Sauls, in dem er Regierungsmord - regicide - plante. Der Assassinationsplan Amenemes I. ist Teil der Vergleichung Grimals mit dieser Zeit und der wachsenden zivilen Unruhen während der Regierungszeit Tetis - Gründer der 6. Dynastie - was zur Ermordung Tetis führte, und verglichen mit was in der Zeit Amenemes I. geschah [1265]

Das ganze Drama mag wiederum in der Fabel von Osiris und Set (Seth) erzählt werden.[1280] Erlauben sie mir bitte diese Fabel nur kurz zu beschreiben in dem ich die wahren Namen in Klammern schreiben werde nach den Namen der Götter und Göttinen:

Osiris [Khufu/Amemenes] war König in Ägypten. Seth [Chephren/Sesostris], sein Bruder, von Eifersucht angeleiteturged beschloss ihn abzusetzen und zu töten. Die treue Isis [Frau des Königs], entdeckte diesen kriminellen Plan und es gelang ihr für einige Zeit dessen Ausübung zu verhindern, seine geschickten Verschwörungen jedoch führten ihn zum Ziel und er triumphierte über Osiris den er auf verräterische Weise töten ließ. Seth setzte sich dann auf den Thron von Ägypten.

Hinzu kommt nun auch Horus, der Rächer, den wir auch schon in der Zeit der Kindheit Moses getroffen haben. Die Chronologie ist etwas wacklig aber es ist ja auch nur eine Fabell:

... Isis [Moses Hebräische Mutter] gebar dann mit Hilfe der Göttin Hathor [Meresankh III., Moses Pflegemutter], Horus [Moses] in den Schilffeldern des Deltas, in der Nähe der heiligen Stadt Buto [1290].... Horus wurde von seiner Mutter inmitten von tausenden von Gefahren erzogen und sah sich dazu gezwungen Sicherheit in der Wüste [Midian] zu finden, um den unversöhnlichen Verfolgungen Seths zu entkommen, und wuchs dort auf und setzte später Seth von seinem Thron ab.

Es ist leicht einzusehen, das diese Geschichte ihre Grundlage im Leben Moses als Prinz hat.

Grimal bemerkte auch andere überraschende Ähnlichkeiten zwischen Teti (konv. 2345-2333) und Amenemes I. (konv. 1991-1962), er datiert Teti jedoch auf konventionale Art und Weise ein halbes Jahrtausend früher als Amenemes. Teti und Amenemes I. hatten den gleichen Thronnamen Sehetibre und den gleichen Horusnamen Sehetep-tawy (was heißt "Der die Zwei Länder friedlich vereinigt") [1300].

Die Verbindung der 4./12. Dynastie mit der 6. Dynastie

Es mag uns möglich sein den Anfang und die Zeit des 4. Dynastie Königs Khufu (Cheops) in der Zeit der 6. Dynastie als die des reichen Adligen mit dem Namen Khui von Abydos zu entdecken und zu beschreiben. Khui hatte eine Tochter mit dem Namen Ankhenesmerire in dem alle Teile des Namens Mer-es-ankh enthalten sind, die Tochter Pharaohs, die Moses Pflegemutter wurde und die Chephren/Chenephres geheiratet hatte. Damiens vorgeschlagene Zusammenstellung der Koenige Diese Familienverbindungen finden wir wiederum dupliziert im Leben Piops I. (Cheops?) der auch eine Tochter mit dem Namen Ankhenesmerire hatte und die sein 'Sohn' Merenre I. (Chephren/Sesostris?) heiratete. Diese Charaktere, wie es scheint, wurden dupliziert und triplikiert oder verdreifacht.

Andere mögliche Verbindungen mit der 6. Dynastie sind die Ähnlichkeiten zwischen dem Gründer Teti und Amenemes I., wie Geschichtsforscher es schon erwähnt haben. Trotz dem wenigen, das diese Zugeben, über Teti zu wissen - und der Tatsache, das sie denken er lebte ca. 500 Jahre vor der 12. Dynastie - bemerkten sie, das Teti einige gemeinsame Merkmale mit Amenemes I. hatte, einschließlich seines Thronnamens Sehetibre und seines Horusnamens Sehetep-tawy ("Jener der die zwei Länder befriedigt"), und die Wahrscheinlichkeit besteht, das sie in beiden Fällen einen gewaltsamen Tod hatten. [1330]

Die lange Regierungszeit dieser beiden Pharaohs, unter denen Prinz Moses diente - 45 Jahre für Amenemes [III] und Sesostris [I] (was gut mit Herodotus halben Jahrhundert für Cheops und Chephren übereinstimmt) - könnte bedeuten, das diese zwei die einzigen Ägyptischen Herrscher für die ersten 80 Jahre im Leben Moses waren. Nach ihnen kam dann die schlecht endende Regierungszeit des Pharaohs des Exodus, dessen Zeit auf dem Thron nur kurz, vielleicht nur zwischen 1-5 Jahren, war, und dessen Sohn am Ende der zehn Plagen starb [Exodus 12:29]. Und so ist es von Vorteil, daß das Ende des Alten Königreiches kurz nach dem Ende des auch kurz regierenden letzten, männlichen Königs der 6. Dynastie, Merenre II., kam, der nun einen besonders guten Kandidat für den Pharaoh des Exodus macht. Seine Mittleres-Königreich-Personalität mag sehr wohl Amenemes IV, `Maat-en-ra' (ähnlich zu `Mer-en-re'), gewesen sein, dessen Mummie niemals gefunden wurde.[1340]

Wir stellen auch fest, das beide, die 6. und 12. Dynastie mit einem weiblichen König endete, für die 6. war es Nitokris und für die 12. Dynastie war es Sobek-neferure, beide von denen ich vermute, das sie die gleiche Person waren, was damit bedeutet das es kein weiteres, männliches Mitglied der königlichen Familie (nach den Zehn Plagen) mehr gab. [1345]:

Der Turin Kanon enthält sofort nach Merenre II den Namen der Nitokris, und beschreibt sie als den 'König von Ober und Unter Ägypten'. Diese Frau, deren Berühmtheit besonders während der Jahre der Ptolemaischen Könige wuchs, und sie als die legendäre Rhodopis ... Kurtisane ... bekannt machte, war die erste königliche Herrscherin in Ägypten, die politische Macht ausübte.

Nofer-ka-ra (Nefer-kare) der 6. Dynastie mag der unglückliche, `Erstgeborene Sohn' gewesen sein, der in der 10. Plage starb [Exodus 12:29], da Ägypten zu seiner Zeit eine große Dunkelheit überkam. (Sieh auch Stratigraphischer Teil).

Während W. Stiebing, im Gegensatz zu Courvilles Ansicht, einfach einen jeden Gedanken einer parallelen Geschichte der 6. und 12. Dynastien ablehnen [1355]:

... weist diese Revision, jedoch, die Tatsache einfach ab, das, während Palästinische Töpfe der Frühen Bronzzeit III (EB III) in den Gräbern der 6. Dynastie gefunden wurden, fand man sie nicht in den augenscheinlich zeitparallelen Gräbern der 12. Dynastie. Sie lässt auch unterschiedliche Stile und Entwicklungen der Grabbilder und Inschriften unbeachtet, die doch zeigen, das das Alte und Mittlere Königreich nicht parallel existierten ...

Es mag aber einige bedeutende architekturische Beweise geben die Courville unterstützen. So schlug John Osgood eine nahe Beziehung der Grabtempel, zwischen der 6. und 12. Dynasie, vor [1370]:

Edwards öffnet sicherlich diese Möglichkeit ohne Bedenken, wenn er die Pyramide Sesostris des Ersten erwähnt [1375]:

"... und die Ausmasse nach denen der Grabtempel von den Grabtempeln der 6. Dynastie kopiert wurden, ist uns ganz klar durch Pepi II. veranschaulicht." [1377]

Die Zurückbringung einer Kultur, zu dem wie sie einstmals war ... nach ungefähr 300 Jahren muß ein ungewöhnliches Ereignis gewesen sein. Die theoretische Möglichkeit, daß die beiden Kulturen, die der 12. und 6. Dynastien, tatsächlich zur gleichen Zeit existierten und einem gemeinsamen Plan für die Grabtempel folgten, sollten wir nun nicht als Wirklichkeit aus den Augen verlieren.



Jannes und Jambres

Der Apostel Paulus hat uns gefälliger Weise die namen von zwei Ägyptischen Würdenträgern hinterlassen von denen er sagt, das sie Moses entgegenstanden. "Als Jannes und Jambres [1390] widerstanden ..." (2. Timotheus 3:8; 2. Mose 7:11-13; 4. Mose 21:4-9; John 3:14-15) [1392]. Hätte er uns deren richtige Ägyptische Namen mitgeteilt, würden wir wohl keine Debatten über die Zeit Moses haben. Die Namen Jannes und Mambres sind aber Griechische oder Lateinische Versionen von originalen Ägyptischen Namen. Moses und die Zauberer Und diese Namen können ganz anders aussehen, wie wir es im Fall von Khnum-khuefui war, der umgekehrt Keops ist, und Ka-kheper-re, ist Kephren. Leichter erkennbare Namen sind Hor-mes, Sohn der Hathor, aus der für die Griechen Hermes wurde. Hermes Römische Parallel Person war Merkurius (Mercurius), ein Name der sehr wohl von Moses Ägyptischen Namen Menkaure herstammen kann. Wie es scheint, borgten auch die Römer Moses Name Musare und gaben diesen, nur in umgekehrter Form, den beiden legendären Gründern von Rom: Romulus (original Rhomus) und Remus [d.h., Re-Mu-Sa]. Die gut bekannte Legende dieser Zwillinge die von einer Wölfin gesäugt wurden ist nur eine Anpassung der Ägyptischen Legende des neugeborenen Horus, wie er von der Göttin Hathor als Kuh ernährt wurde. Die originale Geschichte, jedoch, ist die, wie das Kindlein Moses durch ein Mitweib die seine Mutter war, von der Schwester Moses gerufen, ihn für die Ägyptische Prinzessin aufzog, (2.Mose 2:5-10).

Die Aufgabe die zwei Ägyptischen Beamten zu identifizieren die der Apostel Paulus erwähnt - beide die hoffentlich als wichtige Personalitäten der Zeit Moses erkennbar sind - ist weiter durch zwei Variationen der Lateinischen und Griechischen Sprache kompliziert. (i) Wo wir im Lateinischen "Quemadmodum autem Jannes et Mambres restiterunt Moysi" lesen, steht im Griechischen Jannes und Jambres in 2.Timotheus 3:8 (2.Mose 7:11, 22): 2.Timothy 3:8; Image expands when downloaded Und wiederum, (ii) obwohl die Lateinische Wiedergabe nicht über ihr Amt mitteilt, werden sie im Griechischen "Pharaohs Zauberer" genannt: Exodus 7:11.

Ich bevorzuge in beiden Fällen die Lateinische Version. Wer waren die zwei Ägypter, die sich "gegen Moses" stellten? Zweifellos war Chenephres, der Augenscheinlich eine Fatwa gegen Moses ausrief die er bis zu seinem Tod beibehielt. Ich schlage vor das Chenephres der Jannes ist; sein schon im Westen gebräuchlicher Name wurde zu Chennes verkürzt, und daher kam Jannes. Der andere Widersacher Moses bis zu seinem Tod war der hartherzige Pharaoh des Auszugs, Mer-en-re ('Geliebt ist Re')/Maat-en-re ('Wahr ist Re'). Der Name Merenre/Maat-en-re hat keine schlechte Ähnlichkeit mit Mambres. Wir sollten ein "b" in der Mitte seines Namens bevorzugen, wie es auch der Fall war im Namen Meribre, um aber solch einen Namen zu finden müssen wir in der früheren Geschichte Ägyptens danach suchen, in die Zeit des Aufkommens der 10. Dynastie.



Breasted prüfte ganz und gar, daß das Alte Königreich mit großem durcheinander Endete wenn er die Archäologischen Daten zur Zeit des Endes der 6. Dynastie beschreibt. [1450]:

"Die einheimischen Unruhen die den Fall des Alten Königreiches verursachten, entwickelten sich zuletzt in einer großen Erschütterung in der die zerstörenden Mächte für einige Zeit vollständigen Sieg hatten. Wann genau diese Zerstörung stattfand und wer dafür verantwortlich ist, können wir jetzt nicht mehr feststellen, sehen aber wie die großartigen Tempel der mächtigsten Herrscher des Alten Königreichs einem Karneval von Zerstörung zum Opfer fielen der viele dieser Bauten vernichtete. Die Tempel wurden nicht nur beraubt und entheiligt, aber die kunstreichsten Steinarbeiten wurden systematisch und absichtlich so sehr beschädigt, das auch die großartigen Granit und Diorit Statuetten der Könige in kleine Stücke zersprengt wurden .... Die ganze Nation war durcheinander geraten.

Der Auszug

Mit Bezug auf die Frage ob die Ägypter den Auszug in ihren schriftlichen Überlieferungen erwähnen, schrieb Anati [1460]:

Während der letzten 100 Jahre, hat man viel Zeit damit verbracht festzustellen ob der Auszug der Israeliten in der Literatur Ägyptens gefunden werden kann. In den vielen Ägyptischen Texten aus der Zeit des Neuen Königreiches ... findet man keine Erwähnung dieser Flucht aus Ägypten oder der Überquerung des "Roten Meers."

Es steht fest das nicht einmal der ungefähre geschichtliche und soziale Hintergrund übereinstimmt ... Wenn alle diese Traditionen eine kleine Basis in wahrer Geschichte haben, könnten sie von den Ägyptern nicht vollständig übersehen worden sein.

Nach Angaben von Professor Anati liessen sie die Geschichte nicht unbeachtet [1470]:

... Die brauchbaren Texte stammen allerdings nicht aus der Zeit des Neuen Königreichs, aber gehören alle in die Zeit des Alten Königreiches. Mit anderen Worten ..., die in der Bibel beschriebene soziale Struktur von Volksstämmen, die klimatischen Veränderungen und die antike Ägyptische Literatur scheinen alle anzudeuten, das die Ereignisse und Situationen, die diese biblischen Berichte eingaben, nicht in die Zeit des 13. Jahrhunderts vor Christus gehören aber ... zum späten dritten Jahrtausend vor der Zeit Christi.

Professor Anati akzeptiert noch die konventionale Datierung des Alten und Neuen Königreichs [1480]. Dies bedeutet aber das seine Entdeckungen um so bedeutsamer sind, da er sie nicht fasste, um eine Chronologische Berichtigung herzustellen [1482].

Der Bericht des Auszugs, schrieb Lemonick, "hat mit so vielen Wundern zu tun" - mit Plagen, der Teilung des Roten Meers [1484], dem Manna vom Himmel, der Proklamation der Zehn Gebote - das Kritiker dies als "reine Fabeln" ansehen. [1486]

Er bezieht sich mit dieser Hinsicht auf Friar Anthony Axe, einem Bibel Lehrer in Jerusalems École Biblique, der behauptete das ein groß organisierter Auszug der zum Tod durch ertrinken der königlichen Armee führte unbedingt mächtige Wellen in Politik und Wirtschaft der ganzen Umgebung verursacht haben müsste. Und, mit Hinsicht darauf, das Steinzeitalterliche Funde in der Sinai gemacht wurden, findet Fr Axe es bestürzend - wie er darüber denkt - das keine Beweise einer Auswanderung der Israeliten gefunden wurden.

Tatsächlich hatte Fr. Axe schon recht wenn er sagte, das solch ein Ereignis weit verbreitete politische und wirtschaftliche Folgen verursacht haben müsste; da er aber in seiner Denkweise nur im Rahmen konventionaler Geschichte wirken konnte - der Sothis basierten Zeitrechnung, war es so zu sagen Fr. Axe nicht möglich `den Wald wegen all der Bäume zu sehen.' Denn entgegen seines konventionalen Verständnisses, geben die Ägyptischen Chroniken übermässige Zeugnisse einer Zeit der Katastrophen die an den Auszug erinnern, und Archäologie berichtet ganz klar über die Ankunft eines einfallendes Volkes das sich für einige Zeit in der Sinai/Negeb Gegend aufgehalten hatte.

Der Grund dann, warum die Israelitischen Archäologen der 60iger bis 80iger Jahre "... kein einziges Stück von Beweis für die 40 jährige Wüstenwanderung finden konnten", wie M. Broshi, anerkannter Museumsforscher der Schriftrollen vom Toten Meer, behauptete [1530], ist der, das sie immer solche "Beweise" im Zusammenhang des Neuen Königreiches suchten. Der Fehler nach Auszugsbeweisen innerhalb der Geschichte des Neuen Königreiches zu finden, wurde schon bei Anati aufgezeigt, und wird noch deutlicher zu unserem Thema über Schichtenkunde diskutiert, C.

Als man Dr. Cohen, Stellvertreter des Israelischen Antikbüros, einmal fragte, welche der Ägyptischen Dynastien er für zeitgemäß als die des Auszugs ansah, nannte er das Mittlere Königreich, die 12. Dynastie [1540]

Mit Bezug darauf deutete er zum Ipuwer Papyrus als ein Dokument das die Zustände in Ägypten beschreibt, die man als Ergebnis der Zehn Plagen (2.Mose 7-12) erwarten sollte. Cohen war natürlich nicht der erste der die 12. Dynastie als wichtig mit Bezug auf diese Geschichte ansah, oder den Ipuwer Papyrus las, und darin die Situation Israels in Ägypten sehen konnte. Courville [1554], ein pansionierter Lehrer, befasste sich seit Jahren mit dieser Geschichte, und schrieb darüber in interessanter Weise. Er diskutierte einen brauchbaren Hintergrund der Sklaverei Israels und ihre Befreiung (2.Mose 1:8-5:22) in vielen Einzelheiten. Vor nicht so langer Zeit entwickelte der Australische Forscherarchäologe und Herausgeber eines Magazins mit dem Titel `Diggings' (D. Downs) seine Ansichten zu diesem Thema.[1556] So brachte auch Immanuel Velikovsky einen gut dokumentierten Beitrag über den `Ipuwer Papyrus' den wir hier in Englisch presentieren. Er benutzte auch die Ermitage Papyrie Berichte über Plagen und Verwüstungen in Ägypten. [1558]

Stratigraphische Bemerkungen

Trotzdem es so scheinen mag das wir hier augenscheinlich wenig Archäologische Beweise vorbringen können, diese Zeit Ägyptischer Geschichte, dem Untergang des Alten/Mittleren Königreichs, zu beschreiben, gibt es klare Beweise das Asiatische Arbeiter Ägypten plötzlich und unerwarteter Weise verliessen. Die Archäologie von Illahûn, zum Beispiel (wo man fand das es diese ausländischen Arbeiter in großer Anzahl gab), ergab den genauen Zeitpunkt, wann sie den Ort verliessen. Bis zur Zeit des `Khasekhemre-Neferhotep I' der mittleren 13. Dynastie, gibt es Anzeichen ununterbrochener Bewohnung von Illahûn. Zu einem besonderen Zeitpunkt jedoch, erklärte Rosalie Davis, verliessen alle den Ort [1570]:

Es gibt alle Anzeichen das Kahun [Illahûn] zur Zeit der 12. und bis in die 13. Dynastie in gutem Schwung war ... Es ist geprüft worden, das die Fertigstellung der königlichen Pyramide nicht der Grund war, warum die Einwohner von Kahun ihre Stadt verliessen, warum sie alle Werkzeuge und andere Dinge in ihren Geschäften und Häusern zurück liessen. Die Anzahl und Typen von täglich benutzten Gebrauchsgegenständen, die sie in ihren Häusern zurück liessen, weist auf plötzliche und ungeplante Flucht hin.

Wir können nun annehmen das Khasekhemre-Neferhotep I., ein Prinz der 13. Dynastie Illahûn verwaltete, wenn sich die Flucht zutrug und er ein Zeuge des Auszugs war. Diese Erkenntnisse helfen uns die 13. Dynastie mit Bezug auf den Exodus zu synchronisieren. Neferhoteps voller Name ist nicht viel anders als `Nofer-ka-ra' (Nefer-kare) der 6. Dynastie wie oben schon erwähnt. Es ist schon gut möglich das es diese Person war; sein Tod kam als Konsequenz der 10. Plage. David Rohl [1585] beschreibt die Archäologie von Tell el-Daba (das alte Avaris/ El Arish), die, wie er denkt, Beweise der 10. Plage vorbrachte:

Am Ende von Stratum G/1 ... entdeckten [Manfred] Bietak und seine Archäologischen Helfer eine greuliche Szene. Über die ganze Stadt von Avaris fanden sie dicht an der Oberfläche viele Gräber in denen man die Opfer eines schrecklichen Unglücks schnellstens begraben hatte. Dies waren keine sorgfältigen Beerdigungen der Toten. Ihre Körper hatte man nicht in richtiger Beerdigungsweise hineingelegt aber sie nur hineingeworfen, einen Körper auf den anderen, in Massengräbern. Man fand keine Begräbnisgaben wie es sonst immer Gewohnheit war. Bietak war davon überzeugt, das dies direkte Beweise einer Plage waren die wie eine Katastrophe über Avaris (Tell el Daba) kam.

Danach berichtet Rohl von einem Massenauszug von Avaris [1605]: "Dazu kommt noch, Begutachtung der Ausgrabungen liess uns vermuten das eine große Anzahl der Ortschaft ihre Häuser aufgaben und in Massen die Stadt verliessen."

Einige Zeit nach diesem Ereignis folgte eine Invasion von Ausländern [1615]:

Die Stelle wurde dann nach einer unbekannten Zeitlänge wieder von Asiaten angesiedelt die nicht Ägyptische Gewohnheiten aufweisen wie die vorherige Bevölkerung von Stratum G. Stratum F markiert den Anfang einer neuen Ansiedlung reiner Asiaten (Kanaaniter) ... Die Einwohner von Stratum G scheinen den Ort vor der Ankunft der Welle [dieser anderen] Asiatischen Immigranten verlassen zuhaben, also bevor sich die letzteren dort niederliessen und dort bis zum Anfang des Neuen Königreiches verblieben.

Nach Angaben von David Rohl, waren die Asiaten die zur Zeit des Mittleren Königreiches in Ägypten wohnten, durch und durch Ägyptischer Prägung (genau so wie man es von den Hebräern kurz vor dem Auszug erwarten sollte). Es scheint, das diese Ägyptischen Einheimischen Avaris zur Zeit der Plagen verliessen nur um etwas später von anderen Asiaten (Stratum F) ersetzt zu werden, die keinen Ägyptischen Hintergrund aufweisen. Diese letzteren würden deshalb die Hyksos (Amalekiter) Fremdlinge sein. Sie siedelten sich zur Regierungszeit von Neferhoteps Bruder, Sobkhotep IV., dort an.

Von Avaris, besiedelten die Hyksos Ausländer almälich das Land bis nach Memphis [1625] in dem sie dem östliche Delta-rand folgten: [1626]: " Diese Ausbreitung trug sich über eine Zeitspanne von einem halben Jahrhundert zu, bis ca. 1675 v.Chr. [sic]. Die 13. Dynastie hatte zu der Zeit ihren dreiunddreißigsten oder vierunddreißigsten König Dedumesiu I."; der fast sicherlich mit dem unglücklichen "Tutimaius" von Manetho gleichzusetzen ist (Wir wissen nicht welche Version der Liste er benutzte).

Mit dem Alten und Mittleren Königreich jetzt vereinigt, wird es auch notwendig sein die EBA (=Altes Königreich) mit der MBA (=Mittleres Königreich) zu verbinden. Dies ist etwas was Courville zu tun unterließ. Er versuchte gegen allen Tatsachen zu argumentieren, daß das kombinierte Alte/Mittlere Reich ganz und gar in die EBA Zeit hinein gehörte. Dies führt zu großen Problemen, die Courville nicht erkannt haben mag, wie die Kritik von Stiebing es aufweist. Dies wird auch noch in C offensichtlicher werden.



Notizen und Quellen

[2] "Are the Bible's Stories True?" (TIME Christmas edition, 1995), 51.

[10] Das Achior hier als ein `Ammoniter' bezeichnet wird mag zuerst als ein Problem erscheinen, wir sollten aber daran denken, das, was wir später über ihn lesen diese textliche Annahme unwahrscheinlich macht, und das ist, das Achior sich später zum Jüdisch/Israelischen Glauben bekehrt (Judith 13: 26-31), und beschnitten wird (14:6; 5.Mose 23:3,4). Achior retold the history of the Jewish people starting with the patriarchs. Judith 5.

  1. Und es ward dem Holofernes, dem Feldhauptmann von Assyrien angesagt, daß die Kinder Israel sich rüsteten und sich wehren wollten und wie sie die engen Wege im Gebirge eingenommen hatten. Da ergrimmte Holofernes, und forderte alle Obersten und Hauptleute der Moabiter und Ammoniter und sprach zu ihnen:
  2. Saget an, was ist dies für ein Volk, das im Gebirge wohnt? Was haben sie für große Städte? Was vermögen sie? Und was für Kriegsvolk und Könige haben sie, daß sie allein vor ellen andern im Morgenland uns verachten, und sind uns nicht entgegengegangen, daß sie uns aufnähmen mit Frieden?
  3. Da antwortete Achior, der Oberste aller Kinder Ammon, und sprach:
  4. Mein Herr, willst du es gern hören, so will ich dir die Wahrheit sagen, was dies für ein Volk sei, das im Gebirge wohnt, und dir nicht lügen.
  5. Dies Volk ist aus Chaldäa gergekommen.
  6. Und hat erstlich in Mesopotamien gewohnt, denn sie wollten nicht folgen den Göttern ihrer Väter in Chaldäa.
  7. Darum verlissen sie die Sitten ihrer Väter, welche viele Götter hatten, auf daß sie dem einigen Gott des Himmels dienen möchten, welcher ihnen auch gebot zu ziehen von dannen, und zu wohnen in Kanaan.
  8. Da nun in allen Landen teure Zeit war, reisten sie hinab nach Ägyptenland. Da sind ihrer in vier hundert Jahren so viel geworden, daß man sie nicht zählen konnte.
  9. Da aber der König in Ägypten sie beschwerte mit Erdeführen und Ziegelmachen, seine Städte zu bauen, riefen sie zu ihrem Herrn, der schlug ganz Ägypten mit mancherlei Plage.
  10. Da nun die Ägypter sie von sich ausgestoßen hatten, und die Plage von ihnen abließ, und wollten sich wieder fangen, und zum Dienst ins Land führen, tat ihnen auf der Flucht der Gott des Himmels das Meer auf, also daß das Wasser auf beiden Seiten fest stand wie eine Mauer; Auszugsweg und sie gingen trockenen Fußes auf das Meeres Grund, und kamen davon.
  11. Da aber die Ägypter ihnen mit ihrem ganzen Heer nacheilten, wurden sie alle ersäuft im Meer, also daß auch nicht einer übrigblieb, der es hätte können ansagen.
  12. Und da dies Volk aus dem Roten Meer kam, lagerte es sich in der Wüste des Berges Sinai, dazuvor keine Mensch wohnen noch sich aufhalten konnte.
  13. Da ward das bittere Wasser süß, daß sie es trinken konnten, und sie erhielten Brot vom Himmel vierzig Jahre lang;
  14. und wo sie zogen ohne Bogen, Pfeil, Schild und Schwert, da stritt Gott für sie und siegte.
  15. Und niemand konnte diesem Volk Schaden tun, als allein, wenn es abwich von den Geboten des Herrn, seines Gottes.
  16. Und so oft sie außer ihrem Gott einen anderen anbeteten, Nuweiba Strand am Roten Meer, Golf von Aqaba. Stelle der Überquerung.wurden sie erschlagen, und weggeführt mit allen Schanden.
  17. So oft sie aber es reute, daß sie abgewichen waren von den Geboten ihres Gottes, gab ihnen der Gott des Himmels wiederum Sieg wider ihre Feinde.
  18. Darum vertilgten sie die Könige der Kanaaniter, der Jebusiter, der Pheresiter, der Hethiter, der Heviter, der Amoriter und alle Gewaltigen zu Hesbon und nahmen ihr Land und ihre Städte ein;
  19. und es ging ihnen wohl, solange sie sich nicht versündigten an ihrem Gott; denn ihr Gott haßt das Unrecht.
  20. Sie sind auch vor diesen Zeiten oft vertrieben worden von diesen Völkern, und weggeführt in fremde Lande, darum das sie abgewichen waren von dem Gebot, das ihen Gott gegeben hatte, daß sie darin wandeln sollten.
  21. Aber sie sind neulich wiedergekommen aus der Fremde, darin sie waren, nachdem sie sich wieder bekehrt haben zum Herrn, ihrem Gott; und haben sich wieder festgesetzt in diesem Gebirge, und wohnen wiederum zu Jerusalem, da ihr Heiligtum ist.
  22. Darum, mein Herr, laß sie forschen, ob sich dieses Volk versündigt hat an ihrem Gott, so wollen wir hinaufziehen, und ihr Gott wird sie gewiß in die Hände geben, daß du sie bezwingst.
  23. Haben sie sich aber nicht versündigt an ihrem Gott, so schaffen wir nichts wider sie; denn ihr Gott wird sie beschirmen, und wir werden zu Spott werden dem ganzen Lande.
  24. Da Achior solches geredet hatte, wurden alle Hauptleute des Holofernes zornig, und gedachten, ihn zu töten, und sprachen untereinander ..."

[14] The Facts of Life (Fourth Estate, London, 1992), 60.

[15] The Archaeology of Mesopotamia, London (Thames & Hudson, 1984), 92. Emphasis added. The Ubaid period (c.4000 BC) is currently separated from Early Dynastic (c.3000 BC) by about a millennium.

[20] Archaeology in the Holy Land (Ernest Benn, London, 1960), 69-70, 273. Emphasis added.

[250] Ismael 'unterschrieb' den colophon der mit 1.Mose 25:12 endet und damit andeutet das er die Geschichte Abrahams bis zu diesem Zeitpunkt schrieb, also nachdem Terahs Colophon (1M. 11:27) schon vorhanden war. Isaak vollendete dann die Geschichte Abrahams mit einigen weiteren Versen, bis Kapitel 29:19.

[255] Zum Thema der 3. Dynastie sagte Dr. Zahi Hawass das "Günter Dreyer, der Direktor des Deutschen Instituts, die wichtige Entdeckung machte, das Djoser, der Erbauer der Stufenpyramide in Sakkara, der Gründer der 3. Dynastie war. Er schlußfolgerte dies, nachdem er den Namen Djosers innerhalb des Grabes seines Vaters Khasekemwy fand, der der letzte Pharao der 2. Dynastie war und der dort zusammen mit Pharaoh Peribsen beerdigt wurde."

[280] CE, Vol. 8, "Ebla" (P.F. Collier, Inc. NY), p. 501. Also `The Adventure of Aeachaeology', Nat. Geogr. Book, p. 318-319.

[290] Proc. of the 3rd Seminar of Catastrophism & Ancient History (C&AH Press, Toronto, 1986), 43.

[295] Ibid., Ref. 280.

[300] Ibid., Ref. 280.

[310] Ibid. (Ibid. heisst voriges Buch), 44.

[330] Ibid., 45.; Wir stimmen mit jenen überein nach deren Meinung das die meisten der Steine Around the Sphinxfür den großen Sphinx von dessen umgebenden Grundfelsen kamen, auch die des Dammweges von Kafra, der südlich des Sphinx liegt, was bedeutet, das die genaue Stelle des Steinbruchs Kufus mit Bezug auf die Position des Sphinx aber auch die des Dammweges von Kafra im voraus geplant waren.
Dazu kommt noch, das der Sphinx und der Templatz von Kafra Teile eines zusammengehörenden Positionsplans waren welcher die Lokale der Pyramide Kufus, Kafras und Menkaures bestimmten.

[333] Ibid., 44; `Dedan' wird in 1.Mose 10:7; 25:3 und in 1.Chronicles 1:9, 32 erwähnt.
[336] Ibid., 45.

[350] Ibid., Sieh Ref. 333.

[355] Ibid., 46.

[400] The Exodus Problem and its Ramifications, Vol.1 (Loma Linda CA, 1971), 170-176.

[403] Am bermeknswertesten war die Meinung von T. Chetwynd, "A Seven Year Famine in the Reign of King Djoser with Other Parallels between Imhotep and Joseph", C&AH, Vol. IX, pt.1 (Jan., 1987), 49-56.

[405] Following Uenephes, I note, was one Usaphaidos, the first part of whose name (Usaiph) pronounces almost identically Yusef, the Hebrew name for Joseph (JseOy).

[420] Some of the capitals of ancient nomes in the Nile Delta area were: Kom el-Hisn (Old Kingdom), Buto, Mendes, Tell el-Dab'a, Heliopolis, Memphis. [JARCE, Vol. XXV, 1988, p. 7]

[430] A History of Ancient Egypt, (Blackwell UK, 1994), 139. Khety III conventionally dated to the 7th/8th Dynasty. But see Here!

[433] Ibid., 145.

[450] Ibid., 45. Storck bemerkte schon, ibid. mit Bezug auf eine Quotierung von Poebel, das der Name `Azarah' sich vielleicht aus der West-Semitischen Form (WS), `entstehe', `komm heraus' und `WHR' "Mond" (Monat) entwickelte.

[470] CAH, Vol. I, pt.2 (3rd ed.) , 602.

[480] Sieh Anson Rainey in Biblical Arcjaeology Review, März 1992, S. 73.

[482] Open citato (`in the work cited'), 45-46.

[485] CE, ibid.

[485] Roux, G., Ancient Iraq (Penguin, 1992), 170. See also CAH, 600.

[530] Roux, ibid. Sieh das Farbbild in Sumerian King List see `The Horizon Book of the Lost Worlds', N.Y., 1962, p. 150.

[540] CAH, 601. Emphasis addiert. Gut bekannte Sumerische KunstwerkeRendition of his name at time of Assurbanipal, Herrscher von Lagash, sind die sich umwickelnden Schlangen wie man sie hiere sehen kann, `... the Lost Worlds', N.Y., 1962, p. 148. Images and text on statues of Gudea at the Detroit Institute of Art can be seen in BAR, Vol. IX, May/June 1983, p. 74f. Auch gut bekannt ist der 36,8 cm langer Dolch des `Mes-kalem-dug' mit einem Schaft aus Lapis Lazuli und einer Scheide aus Gold.

[542] Eine Anzahl von Türschanieren wiesen den Namen `Gudea' in alter Keilschrift auf die damals im Pariser `Louvre' und im `Britischen Museum' aufbewahrt wurden. [B.T.A. Evetts, Discovery of Babylonian Antiquities in the City of London' in PSBA, Nov/Jun 1890/91, p. 54-(57f)-64.]

[550] Roux, 167.

[555] Ibid., 168.

[560] Ibid., 167.

[580] CAH, ibid. "Other towns listed as destroyed in the unremitting wars of Shulgi and his son... are Kimash and Khumurti, named with Madqa, from which Gudea had obtained asphalt ...".

[594] Michael G. Hasel, Recent Developments in Near Eastern Chronology and Radiocarbon Dating', www.grisda.org.

[605] Ein Bild des `Weißen Tempels' von Erek, einschließlich der Wendetreppen, dem Altarraum und der Eanna-Zikkurat sieh Hartmut Schmökel, Ur, Assur and Babylon, Stuttgart 1948, Tafel 3, S. 56.

[610] Man kann ein S&W Bild des bekannten `Gilgamesch Epos' in Keilschrift in K.G. Hoglund's, `The Collections at Yale University' in BA, Sept. 1984, p. 160-165 sehen.; Dort sieht man auch einen alten Literaturkatalog der verschiedene Sumerische Literatur bei ihrer ersten Zeile ("incipits") darstellt. [Yale Babylonian Collection #3654.]

[615] "Times of Abraham", EN Tech J., vol.2, 181. Sieh auch Osgoods Bearbeitung in seinen 3 Bänden (1988). "Techlets", 124-125.

[630] Op. cit., Vol.2 (Loma Linda CA, 1971), 144, 145.

[635] Ein SWB (schwarz-weisses) guter Qualität zeigt einen vertrockneten Körper, nach E.A.W. eines vor dynastischen Ägypter einschließlich von Tonwaren in seinem Werk `By Nile and Tigris', Vol. II, 1920, p. 360 (BM#32751).

[700] Lemonick, M., "Are the Bible's Stories True?" (Christmas, 1995).

[705] The Exodus Problem and its Ramifications, Vols. 1&2 (Loma Linda CA, 1971).

[720] Über die Ausmassen von Material benötigt, um die Pyramiden zu bauen sieh Mark Lehners `Lost City of the Pyramids', `Fire in the Desert' in Egypt Revealed, Fall 2000, p. 42-(53)-57; Die fortwährenden Feuer benötigt zu backen, Kupferwerkzeug Herstellung und ähnliche Geschäfte, schlägt der Schreiber vor, mag zu einer Zeitspanne des Wldverlusts in Ägypten geführt haben.

[770] Sieh P. Mauro's The Wonders of Bible Chronology (Reiner Publications, 1933), 32.

[800] Op. cit., I, Ch.XV.

[820] Shea, Walter, Famines in the Early History of Egypt and Syro-Palestine (Uni. of Michigan, 1976).

[825] Ibid., "Famines in the Early History of Egypt and Syro-Palestine", SIS Workshop, No. 1 (UK, 1986), 32.

[840] Labib Habachi, Building Activities of Sesostris I in the Area to the South of Thebes in Mitteilungen of the DAI, Band 31, 1975, p. 27-37, Tafeln 12-14. Gezeigte Inschriften und deren Duskussion schließen das Folgende mit ein: a) Ein Opfertisch von Elephantine, b) Stand eines Triads von Elephantine, c) Stele von Elephantine, d) Grenzstele von Karnak, e) Grenzstele im Museum von Kairo, f) Ein Stein von El-Ashar (kein Bild). Der übersetzte Text eines gut erhaltenen, grauen Granit Opfertisches (1.02 x 0.735 x 0.51 m) von Sesostris von El-Lisht gefunden im Juni 1976. Sieh Aly El-Khouly, An Offering Table from El-Lisht in Egyptian Archaeology, Vol. 64, 1978, p. 44.
Sieh auch Wolfgang Schenkel, Die Bauinschrift Sesostris' I. im Satet-Tempel von Elephantine in Ibid., p. 109-125; Entält eine Anzahl von Abbildungen der Inschriften.

[845] Wie bei Courville quotiert, op. cit., I, 141-142.

[850] Courville, Ibid., S. 142.

[845] The Language of the Pentateuch in its Relation to Egyptian (Oxford U.P., 1933), 33. Vielleicht kann man ein gutes Dung lernen von der Theorie des Ägypters Moustafa Gadalla das der originale Ägyptische Name des Josef so gelesen werden sollte: `[S ph] - ntr - iw-f-`nh', heißt "Nachfolge/Schaffung - gott - ist er - lebt", worin wir die folgenden Element bemerkenere, `s' und `ph', oder `seph'. So kann der ganze Name bedeuten `Schaffung/Nachfolge/Medizin gottes, lebe er lange'. M.G., 1Historical Deception, 1999, p. 167f.

[900] A History of Ancient Egypt (Blackwell, 1988), 158. For an image of a limestone relief attributed to king Mentuhotep III see KMT, Summer 2003, p. 20. However, this relief is in fact of the time of Mentuhotep II of the 11th Dynasty according to modern classifications, whose cartouche appears twice on the relief. See also A.H. Sayce, `The Karian and Lydian Inscriptions' in PSBA, Vol. XVII, Jan/Dec 1895, p. 39-43.; "This inscription was cut on the ledge of the sandstone rock overhanging a quarry which had been excavated. ... These inscriptions are for the most part of the XIth and XIIth dynasties, and several of them contain the name of Mentuhotep." p. 41.

[902] Grimal, N., A History of Ancient Egypt (Blackwell, 1988).

[905] Eine Diskussion über den göttlich verehrten Imhetep können sie in einer Arbeit des Chassinats lesen, `Pseudo-architecte du temple d'Horus a Edfu' (Ancient Egypt, Sep 1930, p. 91). Das Bild (der Inschrift) der veröffentlichten Naos Statuette des Imhotep sehen sie in KMT, Vol. 14, Fall 2003, p. 52. Die Beschreibung der Statuette sagte das sie in aus Römischer Zeit stammt als der Kult des 3. Dynastie Arzt/Architekt Imhotep bestand. Wir zeigen die Hieroglyphen des Naos Hier.

[920] Sieh auch Jaroslav Cerny, `A Note on the Recently Discovered Boat of Cheops' in JEA, Vol. 41, 1955, p. 75-79. Also C. Aldred, `Egypt to the end of the Old Kingdom', London, 1965, p. 87ff, & David O'Connor, The Earliest Royal Boat Graves, in Egyptian Archaeology, 1995, p. 3-7. Zum Thema antiken Straßenbaus klicken sie bitte Hier.
Für Englisch Leser zum Thema der Israelitischen Lade, klicken sie bitte hier.

[930] Josephus, F., Antiquities of the Jews, Bk.II, Ch.IX, par.1 (trans. Whiston). [Konventionalisten erkannten auch das Dashur als Neustadt am Anfang der 4. Dynastie (Snofru) aufkam und während der 12 Dynastie (Amenemhat II, III und Sesostris III.).] Innerhalb der großen Pyramide des Khufu fand man die Namen der Arbeiterschichten in einem steilen Gang. Eine der Arbeitsgruppen nannte sich, "Die starken Bootmänner von Khufu" und andere einfach "Die Reinen". Dies so aufgrund des Films, Building the Great Pyramid geleitet von Jonathan Stamp.

[935] Grimal, N., A History of Ancient Egypt (Blackwell, 1988), 71. Cheops was succeeded by Djedefre.

[940] As cited by Courville, op. cit., I, 155.

[960] The Language of the Pentateuch in its Relation to Egyptian (Oxford U.P., 1933), 259.

[970] Es scheint von Yahuda, ibid., 262 [n.1], das im alten Ägypten m und n manchmal miteinander verwechselt wurden, mw und nw wo beide `Wasser' bedeuten.
Zu diesem Thema finden wir in der Geschichte des Sinuhe das, obwohl der Name des Helden gewöhnlich mit einem n in der Mitte buchstabiert wird, die Prinzessinen, in ihren Willkommens-Liedern der Rückkehr des Sinuhe nach Ägypten, nennen ihn Samehit (auch wiedergegeben als Sime-hyet), mit einem m beide male.

[990] Grimal, op. cit., 158. Meine Betonung.

[992] CAH, 495. Meine Betonung;. [Konventionale Autoren mögen auch sagen, " Die ersten vier Grabstätten in der Liste (Dyn. IV, Ra`djedef to Shepsekaf) könnten früher als die Regierungszeit des Ra`djedef' sein, sind aber besser in diese Gruppe plaziert, um es leichter zu machen sie später besser zu datieren. ... Die frühste Kapelle in dieser Gruppe gehört wahrscheinlich zu (Kawah) einem Sohn von Khufu." Dann folgt eine Beschreibung einer Szene wo man Matten, Boote und Schleppnetze herstellt gefolgt von Käfigen mit Enten. "... Beide Figuren unterscheiden sich kaum in ihrer Haltung und Tätigkeit von den Figuren der Mattenhersteller der VI. Dynastie." [Harpur, Yvonne, `Decoration in Egyptian Tombs of the Old Kingdom', N.Y., 1987, p. 180; CIAS Kommentar: Nach konventionaler Ansicht trennen Khufu 200 jahre von der 6. Dynastie.]

[995] "Prophecy of Neferti". Peter Clayton, Chronicles of the Pharaohs, S. 78f.

[1000] CAH, Vol. 11, pt. 1, 49. Meine Betonung.

[1005] Petrie, wie quotierd in Digging Up the Past (October, 1986), 3.

[1007] David, R., The Pyramid Builders of Ancient Egypt, 191; wie quotierd in Arch. Dig., Vol.2, No. 6, 9.

[1012] Digging Up the Past (October, 1986), 5. Der dokumentarische Film Building the Great Pyramid, diregiert bei Jonathan Stamp, obwohl bemerkenswert, verfehlt einen gut dokumentierten Bericht der Sachlage der Aufrichtung der großen Giza Pyramide durch Khufu zu presentieren.

[1015] E.B. (1964), vol. 8, 35. Sieh auch Mace, A. C., und H. E.Winlock. 1916. `The tomb of Senebtisi at Lisht'. New York: Metropolitan Museum of Art. Nach Angaben im Brooklyn Papyrus, versucht sie ihr Recht 95 Diener zu haben zu verteidigen. Sieh auch N. Reeves, `The Great Discoveries', p. 141.

[1025] A History Of Egypt, 189-200.

[1036] Wie in Digging Up the Past (October, 1986), 8 quotiert. Meine Betonung.

[1040] A Test of Time (London, Random House Century, 1995), 271.

[1060] Sieh N. Grimal, op. cit., 161.

[1065] Deshalb schlage ich die schöne Diorite Statuette der 4. Dynastie vor.

[1067] Grimal, 159-161.

[1070] Courville, op. cit. I, 189, 214, er findet auch den Namen Sesonchosis gemeinsam unter diesen beiden Pharaohnen.

[1080] Grimal, 164-165. Emphasis added.

[1088] The Mountain of God (Rizzoli, NY., 1986), 158, Betonung addiert. Sieh auch, `The Ashmolean Ostracon of Sinuhe' by JWB Barns, Oxford, 1952, wie beschrieben in JEA, Vol. 39, 1953, p. 124f.

[1094] Donald B. Redford, A Response to Anson Rainey's Egypt, Canaan and Israel in Ancient Times in BASOR, Feb 1996, p. 77-81 worin der auch über Sinuhe schreibt.

[1100] Petrie, W.F., Egyptian Tales (Methuen & Co., London), 133, calls him Sanehat, which he translates as 'Son of the Sycamore'.

[1102] E.g. by J. Kaster, The Literature and Mythology of Ancient Egypt (Allen Lane, The Penguin Press); and A. Nibbi, Ancient Egypt and Some Eastern Neighbours (Noyes, Press, N.J., 1981).

[1103] Petrie, op. cit.

[1104] The Egyptians commonly inverted name-elements, e.g. Neferkare = Khaneferre.

[1110] Op. cit., 122.

[1130] Roman mythology eventually borrowed from this, with Remus (i.e. Musa-re) being suckled by the she-wolf. The Old kingdom Dynasties are also known for developing highly artistic, painted marsh scenes, Yvonne Harpur, `Decoration in Egyptian Tombs of the Old Kingdom', London, 1987.

[1132] Dies mag eine mögliche Verbindung der 5. Dynastie mit Moses, als Priester-König sein. Interessanter Weise kommt nach Berichten aus der Zeit der 5. Dynastie auch das erste Beispiel eines Pyramidentextes, dem `Wenis Text.' Die Pyramiden der 6. Dynastie enthalten auch diesen Text. Sieh Cyril Aldred, Egypt to the end of the Old Kingdom, London, 1965, p. 100f. Eine Figur der Isis wie sie das Kleinkind Horus säugt kann man sehen in Leonard Cottrell, Life Under the Pharaohs, plate 3

[1133] "Oft hat sie die Form einer Kuh - das ihr heiliges Tier ..." E.A.W. Budge, The Egyptian Book of the Dead, p. cxx.

[1136] Abdel-Aziz Saleh, `Excavations Around Mycerinus Pyramid Complex' in Mitteilungen of the DAI, Band 30,1, 1974, p. 131-154; Tafeln 19-34. Unmitten anderer Berichte beschreibt der Artikel 2 prominente Typen von Tonwaren die mit dem Alten Königreich verbunden werden: 1) einen Krug with rauem Material und mit Weißwasch überdeckt, manchmal nur äußerlich, andere male das Innere.

[1140] At least in Jewish accounts. Nach Berichten sollen die unteren Steinreihen der dritten Giza Pyramide des Menkaure/Mycerinus "... aus rotem Aswan Granit sein statt dem gewöhnlichen weißen Kalkstein. Die äußere Seite der Steine wurden nicht poliert bevor sie ihren Platz einnahmen, und man kann noch die genaue Stelle sehen wo die antiken Arbeiter ihre Werkzeuge niederlegten als sie die Nachricht erhielten, das der Gott (ihr König) zu seinen Vätern gegangen war (das er gestorben war)", was nach konventionaler Ansicht eine Indizie seines frühen Todes war, in unserer revidierten Ansicht jedoch die Ablehnung seiner Ägyptischen Erziehung bedeutet und er dann Moses der Israeliten wurde. [B.Mertz, Temples, Tombs, and Hieroglyphs, p. 70.

[1142] Egyptian Tales (Methuen & Co., London).

[1144] Israel in Egypt, as referred to in TIME's "Who was Moses?" (December 14, 1998).

[1160] The Histories, Penguin, 1972, Bk.II. Emphasis added to third block quote (about Mycerinus).

[1185] D. Murphie, "Critique of David Rohl's A Test of Time", C&C Review (1997:1), 33.

[1200] D. Murphie, Ibid. Wie das Brustschild des Usertesen III zwei Kreaturen zeigt und wie sei, ein jedes, eine Pfote auf eine unterworfenen Figur legen, zeigt das die Wurzeln und Prinzipien despotischer Herrschaft die besonders hier in einer Reihe von Artikeln ca. vor 173 Jahren von Brutus in New York verfasst wurden.

[1205] CAH, 514. Emphasis added.

[1208] E.g. D. Down in articles in his periodicals, Digging Up the Past; (later) Diggings and Archaeological Diggings.

[1220] Grimal, 169-170. Emphasis added.

[1225] Ibid., 70.

[1230] No longer need it be said, according to the textbooks, that Sesostris II was the first to undertake the extensive exploitation of this area, since (according to this revision) the Faiyûm-developing Amenemes III is now to be dated before Sesostris II and would therefore have inaugurated this massive project.

[1240] See e.g. Grimal, 80-81.

[1250] Autors mögen behaupten, "Wir haben gute Gründe anzunehmen das Semiten, die sich in Ägypten seit Generationen niederließen, Sklaven des Staates wurden nachdem Ägypten von ihren fremden Herrschern befreit wurde. Diese Beweisführung kommt von Proto-Sinaitischen Inschriften die Petrie und andere seit 1905 fanden." [The Biblical Archaeologist, Vol. 36, No. 2, 1973, p. 54.]
Irgendwelche Semitische und auch besonders Israelitische Gegenwart in Ägypten zur Zeit der 18. Dynastie ist oft in unserer revididerten Geschichte erklärt worden. (Sieh hier und hier z.B.) Man schreibt den etwas ungewißen "Proto" Typen von Texten oft zu viel zu. Statt solchen Krücken zu vertrauen sollten Forscher den Biblischen Berichten vertrauen auch wenn diese an verschiedenen Stellen davon spricht das sie Sünder sind und den wahren Schöpfergott anbeten sollen. Mehrere Perioden, wenn auch nicht alle, in der Geschichte Ägyptens hatte Sklaven im Land. Es gab viele Israelitische Sklaven bevor die Hyksos/ Amalekiter ihre Herrschaft in Ägypten anfingen.

[1253] Ibid., 89.

[1258] For the Hawara pyramid of Amenemhat III see Aldan Dodson, The Intact Burial at Hawara ... in KMT, Winter 2000-01, p. 40-(42)-47.

[1265] Eifersucht Aufsatz (Jealousy paper).

[1280] See also P. Le Page Renouf, `The Myth of the Osiris Unnefer' in TSBA, Vol. IX, 1893, p. 281-294; Lies in der April 6, 1886 Ausgabe.

[1290] Die Giza Archive dokumentieren die Kunstwerke des alten Königreiches in ihren Grabmälern. Unter diesen befinden sich die 3 Felsinschrifen in Grabmälern G7530-7540 von Meresankhs nördlicher Kammer. Sieh Peter Der Manuelian, Virtual Pyramids - Real Research' in KMT, Fall 2005, p. 68-(77)-80. Der Artikel vergleicht die 1930 Fotos der `drei Personen' Statuetten in den Gräbern mit einem Photo wie es heute aussieht. Sie dokumentieren den fortgeschrittenen Schaden den sie set jenem Jahr erlitten.

[1300] The Jealousy paper. Nach Angaben von Gerald Herm, Phoenicians, p. 128-129, "In Phoenizien, wie auch in Ägypten, ist der König ein Priester-Tyrann."

[1330] Sieh z.B. ibid., p. 80-81. Für den Horus Thronnamen klick hier.

[1340] Die Bibel lehrt das Moses, mehr so als der nächste Pharaoh, wegen seines Glaubens es mehr Wert erachtete die Sachen Christi zu tun als den Reichtümern und Schätzen Ägyptens anzuhängen, Hebräer 11. War dies eine gute Entscheidung? Wir können sagen, wenn Moses darauf gewartet hätte Pharaoh zu werden, würden wir mehr Erfolg haben ihn in den Ecken des Britischen Museum zu finden, oder als eine Mumie in Ägypten. Statt dessen, lehrt die Bibel, das Moses jetzt im Himmel ist, denn er und Elia erschienen Jesus auf dem Berg Seiner Verklärung wie es Matthäus, Markus und Lukas beschreiben.

[1345] Har Karkom in the Light of New Discoveries (Edizioni del Centro, 1993), 76. Bedeutung addiert. Sieh auch P.E.Newberry, `Queen Nitocris of the 6th Dynasty' in JEA, Vol. 29, 1943, p. 51f. Wir haben geschlußfolgert das Har Karkom nur ein Berg war den man besuchte, nicht Sinai/Horeb der mit Jebel el Lawz in Saudi-Arabien zu identifizieren ist.

[1355] Ibid.; John MacDonald schrieb, "... man fand verschiedene Palästinische Tonwaren in häufiger Anzahl an Stellen in Ägypten die in die Zeit der frühen Dynastien und dem Alten Königreich gehören. Diese vorhandenen Tatsachen muß man, auch in konservativem Sinn, so sehen das Ägypten im Levant Einfluß ausübte." [J. MacDonald, Egyptian Interests in Western Asia' im Australian Journal of Biblical Archaeology - AJBA, Vol. II, 1972, p. 74.; Referencing W. Helck, Die Beziehungen Ägyptens zu Vorderasien im 3. & 2. Jahrtausend v.Chr.', Wiesbaden, 1962, S. 31f.; Sieh auch D. Courville zur 6. Dynastie.

[1370] "The Time of the Judges - The Archaeology: (a) Exodus to Conquest", EN Tech. J., Vol.2 (1986), 76.

[1375] Der Konstruktionsplan des Pyramiden Komplexes des Sesostris I. können Sie in Aidan Dodsons, `An Eternal Harem' in KMT, Spring, 2005, p. 28 sehen. [Im großen und ganzen stimmt der Artikel der Meinung zu wenn darin steht, "Der Pyramidenkomplex von Senwosert I. ist besser erhalten geblieben und veröffentlicht als der seines Vaters, und wir haben deshalb mehr Daten dazu wie alles arrangiert wurde. Er hat viele Ähnlichkeiten mit den Pyramiden des Alten Königreiches, besonders mit Bezug den Entwurf ihrer Hauptteile im Grabtempel und die Position der (kleineren) Nebenpyramiden." Ibid., p, 27.

[1377] Ein älteres Dokument spricht über `die vor kurzem gefundene Pyramide von Pepi II (Meren-ra), 6. Dynastie, bei Sakkara' see PSBA, June 1881, p. 111-116. Die Inschrift auf seinem Sarg besagte, "Der lebendige Horus, Leben den Diademe, König von Ober und Unter Ägypten, Leben der Diademe Meren-ra der doppelte oder zweite Falke Meren-ra der Erbe von Kheb Meren-ra, dem großen gott Herrn des Horizont Meren-ra wie die Sonne." Solch einen längeren hieroglyphischer Pyramidentext findet man auch auf Seite 124.

[1390] Everistus Mader, `Mambre - Die Ergebnisse der Ausgrabungen im heiligen Bezirk Ramet El-Halil in Südpalästina', Mit Erlaubnis der Ordensobern, München, 15. April, 1957. Mit Kirchlicher Druckerlaubnis, Freiburg im Breisgau, 27. April, 1957. - Hier ist ein Beispiel wie die katholische Kirche Gedankengut zu beeinfliessen sucht.

[1392] Jesus benutzt das Bild einer erhobenen Erzschlange in seiner Unterhaltung mit Nikodemus, seinem nächtlichen Besucher, dem er erklärt "... das die Erzerne Schlange das Aussehen einer Schlange hatte aber ihr Gift nicht besass, so würde es auch mit Christus sein, wenn Christus an das Kreuz genagelt hoch gehoben wurde hatte er das Aussehen eines Sünders aber war keiner Sünde schuldig." [Fulton J. Sheen, `Life of Christ', S. 90]

[1450] A History of Egypt (Uni. of Chicago Press, 1954), 147.

[1460] Wie bei Lemonick quotiert, op. cit.

[1470] Har Karkom in the Light of New Discoveries (Edizioni del Centro, 1993), 76. `Jebel el Lawz' in neuere Entdeckung.

[1480] So würde er das Ereignis des Auszugs 500 - 600 Jahre zu früh legen.

[1482] Tatsächlich ist Anati eigentlich weit entfernt davon ein biblischer `Literalist'i zu sein. Er beschwert sich nicht wenn er mal eine gegebene in der Bibel erwähnte Tatsache abstößt wenn er dafür keine Beweise finden kann. Dazu kommt noch, scheint er der liberalen "Documentary Hypothesis" der Bibel Interpretation zu folgen. Har Karkom, 22. Heute glauben wir das der Berg Horeb/Sinai mit Jebel al Lawz in Arabien gleich zu setzen ist.

[1484] op. cit. Der biblische Weg für den Auszug aus Ägypten kam gar nicht in die Nähe des Roten Meers nach der Geographischen Meinung Anatis in seinem The Mountain of God; neue Information, jedoch, hat festgestellt das `Nuweiba Beach' die Stelle ist wo die Überquerung stattfand.

[1486] Die 10 Plagen geschahen augenscheinlich in einer logischen Reihenfolge: Gesundes Wohlergehen/Insekten verbunden: Wasser wird zu Blut/Rot (Insekten wie Moskitos zuerst, dann Blut) Frösche (verlassen das Wasser), Läuse, Fliegen, infektierte Beulen; Wetter: Hagel; Insekten: Heuschrecken; Umgebung: Dunkelheit; erstgeborene sterben. Mehr zum Thema Froschplage. Die Ägypter das, bevor die Welt entstand, gab es viel dunkles Wasser und richtungsloses Durcheinander. In diesem Durcheinander lebte Ogdoad von Khumunu (Hermopolis), vier Froschgötter und vier Schlangengötter des Chaos. Diese Götter waren `Nun' und `Naunet (Wasser),' Amen und Amaunet (Unsichtbarkeit), `Heh' und `Hauhet' (Unendlichkeit) und `Kek' und `Kauket' (Dunkelheit). Das Wasser reichte unendlich in alle Richtungen, so lange andauerned wie die Zeit. `Heh' und `Hauhet' symbolisierten unendliche Zeit und langes Leben. [http://www.touregypt.net/magazine/godsofancientegypt.htm] Budge quotierte Lanzone 853, Rec. 3,65, IV, 224, Heqit war die Froschgöttin, eine Göttin der Fruchtbarkeit, Vermehrung also Auferstehung. Er schrieb: `Auf einer Lampe Christlichen Ursprungs in der Form eines Frosches steht die Griechische Inschrift, "Egw eimi anastasis. (`Ich soll vergehen' oder `Ich komme wieder.')"' [E.A.W.Budge, An Egyptian Hieroglyphic Dictionary, Vol. I, p. 514, column A. Heqit wurde von Thoth als einer der acht primordial Götter der Schöpfung (Amen, Amenet, Heq, Heqet, Nun, Naunet, Kau, Kauket) geschaffen. Kommentar: Einige mögen im Symbol eines Ägyptischen Frosches aufgrund ihrer zahlreichen Vermehrung die Idee der Unsterblichkeit sehen; die Zukunft der Frösche aus ihrem heiligen Nil war für sie garantiert. Andererseits, da sie eine Göttin der Auferstehung waren, mögen sie auch Götter der Unsterblichkeit gewesen sein.

[1530] As quoted by Lemonick, op. cit.
[1540] Down, D., "Dr. Cohen Identifies the Mysterious MBI People", Diggings No.9 (September, 1992), 7. See also the article by the same title and the accompanying color images in BAR, Vol. IX, No. 4, July/ August 1983, p. 16-29.

[1552] `The Exodus Problem', Vol. 1, esp. ch's IX, X, XIII.

[1556] Down, Ibid.

[1558] Velikovsky, I., Ages in Chaos, Vol. I, pp. 35-29. - - Other scholars like Gardiner concluded that the `Admonitions of Ipuwer' (Leiden Papyrus) referred to conditions under the 10th dynasty and therefore should not have been written under the 12th. (Gardiner, `Egypt of the Pharaohs', p. 111). Now that is interesting since Velikovsky and John Van Seeters dated the papyrus to the 2nd Intermediate Period (JEA, 50, 1964, 13-23), the view received the support of William Albright (BASOR, 179, 1965, 40f.; BA, 36, 1973, 30), as well as being corroborated independently by some later researchers.

[1570] Rosalie Davis, `Source', xxx. Peter Clayton wrote in `Chronicle of the Pharaohs': "Kahun was like an Egyptian Pompeii since it seems to have been suddenly abandoned, with many possessions left behind." p. 83.

[1585] Op. cit., pp. 34-39.

[1605] Ibid., 279 (Check).

[1615] Ibid., 279-280.

[1625] Amelia B. Edwards, Egyptologist, wrote in her book, 'A Thousand Miles up the Nile,' pages 97-99: "And this is all that remains of Memphis, eldest of cities: a few rubbish heaps, a dozen or so of broken statues, and a name! . . . Where are the stately ruins that even in the Middle Ages extended over a space estimated at half a day's journey in every direction? One can hardly believe that a great city ever flourished on this spot or can hardly understand how it should have been effaced so utterly." Ezekiel 30:13 says: "Thus says the Lord Jehova: I will also destroy the idols, and I will cause their images to cease out of Noph (Memphis); and there shall be no more a prince of the land of Egypt.."

[1630] Grimal, 185.



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