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Was Jeder Christ Wissen Muss |
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Das Heiligtum Old & New Covenant Die Drei Engelsbotschaften Der Alte und Neue Bund
Berg des Bundes | Selbst und sterben Unsere Natur Simon Magus |
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Die Harmonie in den Evangelien und im Bund Gottes In der Bibel finden wir Enzelheiten die mit dem Alten und Neuen Bund zu tun haben in 2.Mose 20 und 5. Mose 5.[2] Das Wort Bibel bedeutet `Buch'. Manchmal nennt man es auch `Schrift'. Es ist `die heilige Schrift' (Lukas 8,21). Warum heilig? Weil es Worte enthält die uns Menschen auf eine höhere Lebensstufe bringt, sie ihr ganzes menschliches Wesen verbessern kann und uns mit unserem Schöpfer und Erlöser verbindet, Joh. 17,17; Luk. 11,28. So hören wir manchmal von der Harmonie der Evangelien, was sagen will, das die Bücher Matthäus, Markus, Lukas und Johannes sich gegenseitig nicht widersprechen [30]. Diese Übereinstimmung finden wir aber auch zwischen allen anderen biblischen Büchern. Deshalb ist es eine wunderbare Tasache, das wir Gottes Wort vertrauen können denn Sein Geist wacht über Sein Wort. Diese Harmonie finden wir auch besonders betont in Versen wie:
"Denn ich bin der Herr und wandle mich nicht." Maleachi 3,6 Dieses harmonische Verhältnis unter den Bibelbüchern hat eine besondere Attraktion für den Leser. Man erkennt, das man dem Inhalt vertrauen schenken kann. Aber manchmal scheint es einigen, das etwas darin verändert wurde. Wenn wir dies hören müssen wir gut aufpassen, denn das bedeutet das die Harmonie unterbrochen ist und wir müssen herausfinden warum: Wie sie vielleicht schon mal gehört haben stammen zwei der großartigsten Institutionen vom Anfang der Geschichte der Welt - der von Gott gestiftete und geheiligte Sabbat und der Anfang der Familie in einer Heiratssituation. Satan wartete aber am Tor der Schöpfung bei dem Baum und es gelang ihm Mißtrauen in die Gedanken unserer ersten Eltern hinein zu säen. Und so dauerte es nicht lange und die Institutionen, die Gott gesegnet hatte, kamen unter Anfechtung gefallener Menschen. Der Tag den Gott heilig gesprochen hatte, finden wir nun kritisiert und beschimpft in aller Welt. Man behauptet der Sabbat wurde ja abgeschafft und hat heute keine Bedeutung mehr für uns. Diese Situation ist aber eine ungeplante Veränderung im Wort Gottes und wir wollen untersuchen wie es sich damit verhält. Im Zentrum dieser Frage, warum man sich um den biblischen Sabbat kümmern sollte, ist die Frage, wie tief unsere Liebe zu Gott wirklich ist. Denken wir wirklich das Gott so etwas wie den Tag, an dem wir Ihn anbeten sollten, verändern würde? Oder ist es vielmehr unser Verständnis darüber das sich ändern sollte? Jesus gab uns einmal eine kurze und gute Anweisung zu diesem Thema. Er sagte:
"Denkt nicht, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen." Matt. 5,17. Wir lesen, `Denkt nicht', was bedeutet einen jeden Gedanken zu verbannen, das Gesetz Gottes abzuschaffen. Aber einige gutmeinende Christen denken `zu erfüllen' bedeutet, daß Jesus das Gesetz am Kreuz erfüllt hat und wir heute davon frei sind. Dies harmonisiert aber nicht mit dem ersten Teil des Verses, wo es sagt, das er nicht kam `aufzulösen.' Was bedeutet dann aber die Redewendung, `zu erfüllen?' Nun, Jesus will sagen, Ich kam das Gesetz mit Bedeutung zu füllen in dem er uns, dem Wort Gottes gegenüber, ein Beispiel vollkommenen Gehorsams gab. Dieses Beispiel ist so gemeint, das auch wir das Gesetz in unserem Leben erfüllen, d.h. das wir es täglich einhalten und befolgen. So fragen wir, Wie kann man `den Geist des Gesetzes' aufrecht erhalten ohne `den Worten des Gesetzes' gehorsam zu sein? Die "Worte" bilden ja dessen genaue Grundlage. Solche Erwägungen sollten uns helfen einzusehen, daß Gottes Gesetz (das vierte Gebot) nicht verändert werden kann, besonders nicht nach dem Tod Jesu auf dem Kreuz. Diese Idee lesen wir auch in Römer 8,3 und 4:
"Denn um das zu erreichen was dem Gesetz unmöglich war, weil seine Kraft gelähmt war durch das Fleisch, sandte Gott seinen Sohn in einer Gestalt, die dem sündlichen Fleisch ähnlich war, und um der Sünden willen und verurteilte die Sünde im Fleisch, damit die durch das Gesetz geforderte Gerechtigkeit erfüllt werde in uns, die wir nicht nach dem Fleisch wandeln, sondern nach dem Geist." Die Begriffe `Fleisch' und `Geist' bedeuten dies: `Fleisch' bin ich und du. Unser gesammtes menschliches Leben in einer Welt wo Sünde, schlechte Dinge, hineinkamen. Es ist das Leben jener Menschen die sicht nicht um Gott kehren. `Geist' dagegen bin ich und du wenn wir uns um Gott kümmern, unsere Gedanken schulen und kontrollieren damit sie nicht wild hier und dort herumsuchen, sich aber stattdessen dem Wort Gottes unterordnen, da wir einsehen, das Gott die Quelle allen Lebens ist. Der Apostel Paulus schrieb deshalb:
"Wer eins von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute also, der wird der kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich." Matt. 5:19. Diese Verse sagen uns also, das die Ansicht, das Gottes Gesetz am Kreuz zu seinem Ende kam, nicht richtig verstanden wird. Wir können nicht die Apostel so verstehen, das sie ihren Einfluss so benutzten, gegen Jesus und seine Mission zu arbeiten. Die Worte Jesu, ".. gehet hin und lehret alle Völker ... und lehrt sie halten alles, was ich euch befohlen habe." (Matth. 28,19-20) wurden von ihnen sicherlich nicht widersprochen. Paulus lehrte auch,
Paulus macht es hier schon klar daß das Gesetz erfüllt werden soll - nämlich in uns und wenn wir lesen `Christus ist das Ende des Gesetzes', dann wissen wir das bedeutet was John Wesley einmal schrieb [80]: An jene die behaupten "das Predigen des Evangeliums beantwortet das Ende des Gesetzes," schrieb er: "Dies verneinen wir ganz und gar. Es beantwortet nicht den ersten Teil des Gesetzes, nämlich Menschen von ihrer Sündhaftigkeit zu überzeugen, und die aufzuwecken die dem Rand der Hölle zustreben, ohne sich dessen bewusst zu sein." So erklärt Paulus "durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde" . . . `Die Starken bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken.' sagte Jesus, Matt. 9,12. Es ist deshalb unsinnig jenen Heilung zu wünschen die gesund sind, oder wenigstens so von sich denken. Du musst sie zuerst davon überzeugen das sie krank sind; sonst werden sie sich nicht für deine Mühen, sie zu heilen, bedanken. Es ist deshalb auch unsinnig Christus jenen zu bringen deren Herz noch voll ist, da es niemals gebrochen wurde.
Dies sollten wir wissen und uns daran erinnern: Christus ist das Ziel, die Absicht des Gesetzes. Das Gesetz verdammt den Sünder und verursacht ihn deshalb sich nach der Gerechtigkeit Jesu zu sehnen und nach ihr zu suchen. Das Gesetz und alle seine Pflichten wurden bei Jesus erfüllt. Durch das Leben, das er lebte, veranschaulichte Jesus, das wir auch das Gesetz Gottes halten können, genau so wie er, unser Beispiel, es auch tat. Eine andere Aussage Paulus sollte hier erwähnt werden:
Dies verursacht die Frage, "Wer ist unter dieser Gnade, der Mann der die Gebote bricht, oder jener, der sie hält?" "Ist der Mann der stiehlt, lügt und mordet, und solche Dinge tut, ohne Buße zu üben, unter der Gnade Gottes?" Wird ein gerechter Richter den schuldigen Verbrecher gnädig behandlen und sein Opfer schuldig sprechen? Wir werden sagen, "Natürlich nicht. Es ist der Mann der alle der Zehn Gebote hält, der unter dieser Gnade steht." Aber durch die Sünde eines Mannes (Adam), kamen wir alle unter den Einfluß der Sünde. Diese Sünde macht Gottes Gesetz und unsere zur Sünde neigende Natur unvereinbar, ". . . durch eines Sünde ist die Verdammnis über alle Menschen gekommen ..." Röm. 5:18a. Der erste Adam fing die Sünde an, der letzte Adam (Jesus) berichtigt die Folgen der Sünde Adams mit Bezug auf die gesamte Menschheit. Deshalb lesen wir, "... also ist auch durch eines Gerechtigkeit die Rechtfertigung des Lebens über alle Menschen gekommen." Röm. 5:18b. Und der Gedanke Paulus' geht weiter im nächsten Vers, "Denn gleichwie durch eines Menschen Ungehorsam viele Sünder geworden sind, also auch durch eines Gehorsam werden viele Gerechte." Röm. 5:19; 1.Kor. 15:47. So erinnern wir uns daran das Paulus im ersten Kapitel von Vers 18 an über die Gottlosen oder die Heiden und ihre Probleme spricht. Jene die keine Gelegenheit hatten den wahren Gott des Himmels und der Erde kennen zu lernen. Im zweiten Kapitel spricht er über die Probleme unter den Jüdischen Nachfolgern. Er sagt im Vergleich dieser beiden Gruppen, das es keinem hilft nur das Gesetz zu kennen und daran zu glauben. Es muß zuerst im Herzen gehalten werden. Warum sagt er das? Denn "... die Liebe ist des Gesetzes Erfüllung." Röm. 13:10. Jemand der diese Liebe Gottes in seinem Herzen hat, hat sie, da er weiß das Jesus für ihn auf dem Kreuz starb und er deshalb nicht mehr solche üblen Dinge begehen kann, die Jesus ans Kreuz nagelten. Auf diese Weise kann Sünde diese Person nicht mehr dominieren und sie vernichten. Die erlösende Gnade Gottes bewirkt nun Liebe in ihr für Gottes große Erlösung - und sie bewirkt Liebe in dieser Person für andere Menschen (Gal. 5:14) - und sie bewirkt in uns einen Haß aller Sünde, denn wir entschieden uns solch eine Person zu sein. So fragen wir uns, `Wie erfüllte Jesus das Gesetz Gottes, Matth. 5:17-19?' Christus gehorchte dem Gesetz und war immerzu eifrig bestrebt seinen himmlischen Vater zu verherrlichen, Ihn als den alle Menschen liebenden Vater darzustellen. Der Anteil des Bundes Wir wollen nun über den Alten, oder vielmehr den vorläufigen, zeitbegrenzten Bund, und den Neuen, oder ewigen Bund, sprechen [110]. Die Bibel berichtet wie der alte, zeitliche Bund auf dem Berg Sinai von Gott selber verkündigt und nieder geschrieben wurde, und das er in wenigstens zwei Teilen kam - den Zehn Geboten und dem Gesetz Moses' das dieser in ein Buch schrieb das in einer Seitentasche außen an der Bundeslade aufbewahrt wurde [112]. Dieser zeitliche Bund geht daher auf diese Sinai Ereignisse zurück und da er ein Akkord und Vertrag zwischen Gott und der Nation von Israel war, wurde er auch am Berg Sinai bestätigt. Im Gegensatz dazu existierte der neue, ewige Bund schon lange vor der Zeit des Neuen Testaments, in der Zeit Jeremias und Hesekiels (Jer. 3; 24,7; 28; 31,33.34; 33,14.15.25.26; Hes. 3,17-19; 11,19; 18,21-23,31-32; 20,19-20; 36,26). Der hauptsächlichste Unterschied zwischen dem zeitlichen und ewigen Bund war dieser: der alte, zeitliche Bund war zwischen Gott und dem Volk Israel, und der ewige, neue Bund zwischen Gott und individuellen Gläubigen, 1.Mose 17,7; 26,5; Psalm 105,43-45. Der ewige Bund war auch ganz anders als der zeitliche, da er sich auf eine Gott liebende Verbindung mit Menschen begründet und eine Wiederherstellung normaler Verbindung mit Gott verspricht. Gott möchte gerne die gleiche geistliche Verbindung mit uns herstellen, die er auch mit Abraham hatte,
"Und ich will aufrichten meinen Bund zwischen mir und dir ... das es ein ewiger Bund sei, also daß ich dein Gott sei und deines Samens nach dir. ... und will dir ... geben das Land ... Kanaan ... und will ihr Gott sein."
"... auf daß er dich heute ihm zum Volk aufrichte und er dein Gott sei, wie er es verheißen hat und wie er deinen Vätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen hat." Im alten, zeitlichen, Sinaitischen Bund bot Gott nicht eine neue Methode zur Erlösung an, er wandte aber seinen ewigen Plan an, um sein Volk diesen verstehen zu lassen und ihnen damit zu helfen. Zusammen mit den Zehn Geboten gab Gott Israel auch Pläne ein Heiligtum zu errichten und Dienste darin zu bewerkstelligen. Dieses Heiligtum sollte seinem Volk immer wieder zeigen, das sie Sünder waren, und ihnen Gelegenheit geben, ihre Sünden zu bekennen, sich zu bekehren und im Blick auf den versprochenen Erlöser um Vergebung zu bitten. Auf diese Weise unterrichtete das Heiligtum Israel über ihre Erlösung und wie sie ihre Kraft zum Gehorsam bekommen konnten, in dem sie dafür nur auf Gott sahen.[119] Als das Volk Israel Gott versprach dem Bund gehorsam zu leisten, errichteten sie nicht den Bund, aber nur eine Verbindung zu dem von Gott und Moses verkündigten Bund [120]. So ist es auch mit uns, wenn wir Jesus annehmen, fangen wir eine neue Verbindung mit Ihm an. Als Israel ihr Versprechen brach, dem Bund Gehorsam zu sein (2.Mose 19,3-8), wurde der Bund selber damit nicht zerstört, was nun aber nötig wurde, war für das Volk wieder neue Beziehungen zu Gottes Bund herzustellen. Die menschliche Ansicht ist, das Gott wegen ihres Ungehorsams das Gesetz beiseite setzte. Dies war aber nicht die Ansicht Gottes. Sein Volk benötigte immer noch die Erkenntnisse und Erziehung, die der Bund lehren kann. Deshalb sollten wir, wenn wir über den Bund Gottes sprechen, in unserem nächsten Satz uns nicht über die Zehn Gebote beschweren oder versuchen sie aufzulösen. Statt dessen sollten wir Gottes liebevolle Fürsorge für uns und seine sorgsame Hilfe zu verstehen suchen, wie er uns von Sünde - das ist unseren ewigen Tod - beschützen kann. Von dieser Grundlage her betrachtet können wir sehen, warum die Zehn Gebote "der Bund" genannt werden, 2.Mose 34,28. Sie waren nicht das Ergebnis eines Vertrages zwischen Menschen und Gott, aber Menschen stimmten darin zu, diesen göttlich befohlenen Befehlen zu gehorchen, 2.Mose 19,3-8; 5. Mose 4,13. Der Sinaitische Bund war ein befohlener Bund dem die versammelte Schar der Israeliten zustimmten, um der versprochenen Segen willen zu gehorchen. Der zeitweilige Bund war nicht ein Ersatz für den ewigen Bund aber eine Hilfslösung für ihn. Er wurde den Menschen gegeben damit sie den Weg zu ihrer Erlösung finden könnten in einer Zeit, als es keine Zeitungen oder geistliche Schriften gab:
Oder wie die Zürcher Bibel es übersetzt: "Nun hatte zwar auch der erste [Bund] Satzungen für den Gottesdienst und das Heiligtum, [freilich] auf der Erdenwelt." Die Satzungen, d.h. die Zehn Gebote, sollten in ihren Herzen eingeschrieben sein. Das will sagen, sie sollten ihren Kindern von klein auf gelehrt werden, das sie die Gebote auswendig halten würden, als eine normale Reaktion zu Situationen. Stattdessen fing man an Kinder im Rahmen des neuen Liberalismus zu erziehen was tragische Ergebnisse mit sich bringt. Aber der zeitliche Bund wurde bei den Israeliten falsch interpretiert als sie anfingen zu denken, das sie, die geborenen Israeliten, schon Recht zu einem Platz im Himmel hatten. Das Volk Israel war voller Selbstzufriedenheit und Unglaube Gott gegenüber, was sich darin zeigte, das sie oft mürrisch und auflehnerisch waren. Sie dachten sie könnten alles was Gott forderte aus eigener Kraft tun. Vieleicht lernten sie das in ihrer Sklavenzeit. Wenn so, verlor Ägypten schon gute, selbstmotivierte Arbeiter. Im Dienst Gottes, jedoch, ist es anders. In geistlichen Dingen hat man es nicht mit Fleisch und Blut zu tun, wir "... kämpfen" aber "... mit Fürsten und Gewaltigen, nämlich den Herren der Welt, die in der Finsternis dieser Welt herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel." (Eph. 6,12). Alt-Israel hatte den gleichen Geist, wie auch ihre Nachfahren, die fragten, "Was sollen wir tun, daß wir Gottes Werke wirken?" (Joh. 6,28) Ihnen war die Gerechtigkeit Gottes so unbekannt, das sie dachten, das sie ihre eigene Selbstgerechtigkeit als gleichwertig der Gerechtigkeit Gottes gegenüberstellen konnten. Deshalb schrieb Paulus, "Denn sie erkennen die Gerechtigkeit nicht, die vor Gott gilt, und trachten, ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten, und sind also der Gerechtigkeit, die vor Gott gilt,. nicht untertan." (Röm. 10,3) Wenn sie diese, ihre Sünde nicht erkannten, konnten sie nicht an den Versprechen Gottes Anteil haben. Deshalb war es wichtig ihnen das Gesetz zu erklären - d.h. zur Zeit Moses, zur Zeit der Könige Israels, zur Zeit der großen Propheten, zur Zeit Jesu --- zur Zeit der Kirchen, Reformation und Endzeit - heute - wir alle müssen das Gesetz Gottes, und alles was damit zu tun hat, richtig lernen. Es gab immer nur wenige die dies wirklich gut verstanden. Sie sollten erkennen das Gerechtigkeit nicht durch das Gesetz kommt, das sie aber durch das Gesetz bezeugt werden muss, Röm. 3,21. - Im Gericht sieht Gott das Leben eines Menschen an und vergleicht es mit seinem Gesetz. Findet er zwischen beiden Übereinstimmung? Fuhr diese Person auch nur auf einer Reise so, daß das Gesetz keinen Schaden erlitt? Oder sahen andere diese Person so schlecht fahren, das sie auch dazu verleitet wurden und nun eine ganze Autobahn sich schlecht im Verkehr verhielt? Denn die Ergebnisse unserer Taten folgen uns nach. Es ist aber nur Jesus, der den Platz des Sünders einnehmen und die Strafe auf sich nehmen kann. Das tat er als er auf dem Kreuz starb. Der Mensch muss aber die Folgen nach den menschlichen Gesetzen selber tragen. Kurz gesagt gab Gott ihnen also das Gesetz, um ihnen zu zeigen, das sie keinen Glauben hatten und nicht wirklich die wahren Nachfolger Abrahams waren und sie sich deshalb in der Situation befanden ihr Erbe zu verlieren. Gott wollte sein Gesetz in ihr Herz einschreiben, wie Er es auch ins Herz Abrahams einschrieb, wenn sie nur geglaubt hätten. Was tat Israel während der 40 Tage und Nächte, als Moses auf dem Berg mit Gott war? Anstatt das Gesetz Gottes zu lesen und auswendig zu lernen und sich gegenseitig abzufragen, gossen sie sich ein totes Götzenbild (2.M. 32) und versündigten sich gegen ihren Schöpfergott dessen laute Stimme sie kurz zuvor zum Zittern brachte, die gleiche Stimme die auch die Welt und alles was wir sehen in sechs Tagen schuf, und sie trotzen ihrer eigenen Erfahrung und fingen an, was sie selber gesehen und erlebt hatten, auf natürliche Weise erklären zu wollen, ohne einzusehen, das Leben nur von Gott kommen kann. Wie standt es mit dem ewigen Bund? Der ewige Bund betonte Herzreligion, Liebe an Gott und unseren Nachbarn. In diesem Sinn existierte dieser vor dem zeitweiligen Bund, und tatsächlich existierte er schon immer. Weil die Israeliten aber so viele Jahre als Sklaven in Ägypten lebten, hatten sie die von ihren Vorfahren überlieferten Wahrheiten über Gott vergessen und das ist der Grund warum Gott sie zu jener Zeit in Macht und Stärke aus dem Land am Nil in den Tagen Moses ausführte, um Sein Versprechen an Abraham zu erfüllen, 1.M. 12. Jene die behaupten die Bibel lehrt, das die Zehn Gebote, als Teil des Bundes, nach dem Kreuz abgetan wurden, übersehen die Tatsache, das der Apostel Johannes an drei Stellen in der Offenbarung betont, daß Gottes Volk, jene die sich entschlossen Christus zu folgen, die Zehn Gebote halten werden:
"Und ich fiel vor ihn
"Selig sind, die seine Gebote halten, auf daß sie Macht haben an dem Holz des Lebens und zu den Toren eingehen in die Stadt."
"Und Er (Gott) schrieb auf die Tafeln die Worte des Bundes, die Zehn Worte." Wurden diese Zehn Gebote später aber abgeschafft? Das Gesetz welches der Psalmist und Jesus `ewig' nennt und das der Grund war, warum Jesus am Kreuz sterben musste? Konnte das so ohne eine Zeremonie widerrufen oder abgeschaft werden? Fanden wir nicht schon Grund zu sagen, das die Bibel ein Buch der Harmonie ist und sich in solchen Dingen nicht widerspricht? Die Bibel ermuntert uns sie zu studieren.
"Sei eifrig, dich Gott als bewährt zu erweisen, als einen Arbeiter, der sich nicht schämen muss, der das Wort der Wahrheit richtig austeilt." Natürlich müssen wir die Bibel sehr sorgfältig interpretieren. Heute gilt es ja eine Generation zu retten. Um dies tun zu können sollten Eltern einige `Götzen' aus dem Haus entfernen, wie `die Tube' und alle Dinge die zu viel Zeit vom Wort Gottes wegnehmen. Warum können eure jungen Kinder nicht ein Mikroskop oder Teleskop haben und die Wunder der Natur lernen, und ihr könnt mit ihnen am Familientisch sprechen, statt nur stumm vor dem Apparat zu sitzen? Wacht auf Eltern. Ihr verliert eure Kinder. Ihr seit die Stellvertreter Gottes für sie. Haltet den Bund Gottes in eurer Familie.[160] Jesus gab uns Beispiele für die immerwährende Wichtigkeit der Gebote.
`Ich kam nicht die Gebote aufzulösen aber zu erfüllen. Es wird nicht ein Dot oder Iota von ihnen vergehen.'Der Apostel Paulus beachtete das Gesetz auch jeden Tag. "...das Gesetz ist heilig ..." Römer 7,12; 8,3-4;
... und so dachten jene in der folgenden, kurzen Liste. |
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Johannes Jakobus die Kirche der Übrigen |
1.John 3,4 "Sünde ist Übertretung des Gesetztes" Jak. 2,10-12 "... haltet das ganze Gesetz..." Offb.12,17; 14,12; 22,14 "... haltet die Befehle Gottes ..." |
Ja, etwas ging zu Ende, wir müssen das aber mit der Versicherung im Wort Gottes, das die Gebote ewig gültig sind, balanzieren. Wie kann so etwas zu Ende kommen und doch Ewig existieren?
oder in der Zürcher Bibel, "Die Werke seiner Hände sind Treue und Recht; verlässlich sind alle seine Gebote. Sie stehen fest auf immer und ewig, erfüllt in Treue und Redlichkeit." Psalm 111,7-8. Jene aber die denken das `alles wurde erfüllt' bedeutet, das sie zu ihrem Ende kamen, können damit nicht Johannes und Paulus Worte erklären, das es noch im ersten Jahrhundert nach dem Kreuz in Kraft war. So verstehen wir das `erfüllt' zu sagen meint, daß wir dem Gesetz immer noch gehorchen und auch zukünftig immer wieder gehorchen. Damit wird es in unserem Leben erfüllt, das es voll mit Bedeutung in uns erfüllt wird. Diese Art von Gehorsam gibt uns friedliches Leben. Solche kommen schwerlich in ein Gefängnis in einem gerechten Staat. Der Staat wird gerechter je mehr Menschen diesen Regeln Folge leisten. Wollt ihr das nicht?
Jesus und die Apostel sprechen über etwas das fortwährend geschieht, nicht über etwas das zu Ende kommt. Das einzige was zu Ende kam war die Art und Weise der Zustimmung Israels. Sie dachten sie konnten die Gebote mit ihrer eigenen Willenskraft, ohne Gottes Hilfe, halten. Wie konnten sie so etwas denken, wenn Gott gerade dabei war sie aus der Knechtschaft zu helfen? Sie unterschätzten den Einfluß der Sünde in ihrem Leben. Nur Abhängigkeit zum Wort Gottes kann uns auf dem richtigen Pfad halten. Jeden Tag sollen wir Seine Worte in unseren Herzen bewegen. Dies sind die meisten unter uns nicht gewöhnt zu tun, wir müssen das aber lernen wenn wir Gott gefallen wollen. Weil es nicht eine Reaktion unserer natürlichen, menschlichen Angewohnheit ist, müssen wir jeden Tag in unserem Herzen um etwas Zeit `kämpfen', dies zu tun. Lasst uns die Sachlage noch einmal kurz zusammenfassen. 1. Das Gesetz war nicht nur am Berg Sinai für die Israeliten gegeben worden. Genau so wie die Bibel über zwei Gesetze spricht, eins unveränderlich und ewig und das andere provisorisch und zeitweilig, so gab es auch zwei Bünde. Der eine Bund der Gnade enstand als unsere ersten Eltern noch im Garten lebten. Nach dem Fall gab Gott ihnen Sein Versprechen.
Für alle kommenden Generationen bot dieser Bund die helfende Gnade Gottes für zukünftigen Gehorsam, durch den Glauben an Jesus, an. Er verspricht den Nachfolgern Gottes ewiges Leben unter der Bedingung ihrer Treue dem Gesetz Gottes gegenüber, dessen Übertretung ja der Grund war, warum Jesus auf dem Kreuz sterben musste. Gott ehrte sein Volk Israel damit die Beschützer seines Gesetzes zu sein. Sie sollten es als ein heiliges Vertrauen für die ganze Welt aufbewahren und Gottes Missionare auf dieser Erde sein. Sieh dazu 5.M. 30,9-10; Jes. 27,6; Jer. 33,9; Sach. 8,21-15!; Mal. 3,8-12. 2. Die Bestätigung des Bundes Gottes. In 2.Mose 24 finden wir die Szene wo der provisorische, zeitweilige Bund aufgerichtet, bestätigt, und von Moses in ein Buch geschrieben (nicht bei Gott), und in der Seite der Bundeslade aufbewahrt wurde. Alle gesetzmäßigen Dokumente zwischen zwei `Partein' müssen bei dem versammelten Volk, und deren Fürsprecher, bestätigt werden. In diesem Fall war dies die versammelte Schar des Volkes Israel die einstimmig wählten, den ihnen gegebenen Gesetzen gehorsam zu sein. Sie taten dies aus ihrer eigenen Initiative, ihrem eigenen Wollen. Der Bericht lautet so:
"Darnach kam Mose und berichtete dem Volk alle Gebote des Herrn und alle Rechtssatzungen. Da antwortete das ganze Volk einmütig und sprach: `Alle Gebote, die der Herr gegeben hat, wollen wir halten." 2.M. 24,3. In Vers 7 und 8 lesen wir dann wie dieser Vertrag mit dem Blut eines Opfertieres versiegelt wurde and er sprach,
"... Seht, das ist das Blut des Bundes, den der Herr auf Grund all dieser Gebote mit euch geschlossen hat." 2.M. 24,8. Dieses Ereignis war ein wichtiger Tag für die Geschichte Israels. Sie hielten aber nicht ihr Versprechen dem Bund gegenüber. Sie wurden dem Herrn untreu, obwohl er immer wieder versuchte sie zu sich zu ziehen. Wie wir schon sahen, sprach Jesus nie über irgendeine Veränderung im Gesetz. Sein Tod am Kreuz versiegelte die ewige Natur des Gesetzes, Sein letzter Wille, Galater 3,15.
Paulus erklärt hier, wenn man den letzten Willen eines Mannes nicht verändern kann, wie viel mehr den letzten Willen Gottes, Hebr. 9,14-17. Von Anfang her war der wöchentliche Sabbat für eine sündenlose Welt geschaffen worden und machte freie Unterhaltung mit dem gnädigen Schöpfergott möglich. Als die ersten Eltern freiwillig darin zustimmten mit Gott Zeit an diesem Tag zu verbringen, konnten sie körperliche und geistige Kraft und Bereichung erhalten. Diese Gaben wurden für sie nach dem Fall noch viel wichtiger.[200] Das Ergebnis war, das später diese Moralen, Universalen Gesetze, und die für immer andauernden Funktionen der Sabbatregel in der Form eines kommandierenden Befehls verfasst wurden. So ist das Gesetz Gottes eine von ewiger Gültigkeit her proklamierte Verfassung für die gesamte Menschheit, deren Vertreter Adam und Eva waren, und konnte nicht am Kreuz zu seinem Ende kommen. Das Kreuz ist nicht die Linie der Unterscheidung zwischen dem Alten und Neuen Bund, Gesetz und Gnade, Sabbat und Sonntag. Solch eine Unterscheidung mag fantasievoll sein, ist aber nicht biblisch und fechtet gegen die Folgerichtigkeit und Festigkeit der Regierung Gottes und dessen Moralität. Es ist somit offensichtlich das Christus nicht kam, um die moralischen Bedingungen der Zehn Gebote, dem Prinzip der Liebe Gottes für alles was er schuf, zu verändern, aber vielmehr kam er, um unsere Übertretungen gegen diese Bedingungen stellvertretend für uns zu lösen, wie wir es in der Bibel lesen.
"... preist Gott ... daß Christus für uns gestorben ist, da wir noch Sünder waren."
"Denn das Gesetz des Geistes, der da lebendig macht in Christo Jesu, hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes. Denn was dem Gesetz unmöglich war, das tat Gott und sandte seinen Sohn in der Gestalt des sündlichen Fleisches und um der Sünde halben und verdammte die Sünde im Fleisch."
"Das Gesetz ist ja heilig, und das Gebot ist heilig, recht und gut." Das Gesetz selber kam also nicht am Kreuz zu seinem Ende aber nur die Art der Zustimmung zu diesem wie Israel es damals tat. Die Zehn Gebote konnten nicht zu Ende kommen, denn an anderen Stellen werden ihre ewige Gültigkeit von Jesus immer wieder unterstrichen.
"...niemals soll ein Tüttel oder Iota vom Gesetz zu Ende kommen." Um es noch einmal zu wiederholen, Israel vergass die Zustimmung ihres Volkes und sie hielten nicht Seine Gebote und so wurde die alte Zustimmung mit einer neuen ersetzt. Die alte Zustimmung hatte damit zu tun, wie Israel versuchte Gottes Gesetz aus eigener Kraft zu halten. "Und Moses stieg hinauf zu Gott [auf den Berg]. Und der Herr rief ihm vom Berg ... werdet ihr nun meiner Stimme gehorchen ... Und alles Volk antwortete zugleich ... wir wollen tun. Und Moses sagte die Rede des Volkes dem Herrn wieder." Israel dachte mit Hilfe ihrer eigenen, inneren Stärke Gott gehorsam zu sein. Sie unterschätzen ihren menschlichen Drang zu sündigen, und alles weitere, wie sie versuchten Gott so genau zu gefallen, ist menschliche Geschichte. Sie dachten, sie hatten alles gut verstanden. Ein Jude durfte später am Sabbattag nur eine Meile spazieren gehen, oder nur dies oder das tun und nicht mehr. Die Auslegung des Gesetzes unter den Lehrern Israels war mannigfaltig. Sie erfanden Formeln und Verhaltungsmassnahmen für die kleinsten Dinge, vergassen aber vollständig die Liebe Gottes. Gott wollte sein Gesetz in ein Ihn liebendes Herz hineinpflanzen. So etwas zu tun ändert aber nicht den Wortlaut der Gebote im Vergleich zu dem was die Rabbiner taten. Gottes Gesetz im Herz, Gehirn, zu haben, bedeutet, das wir mehr automatisch dazu reagieren. Es wird unsere Gewohnheit nicht nur unseren Willen durchzusetzen aber Seinen Willen zu tun - und auch Gottes 4. Gebot sollte so gehalten werden. Jemand mag aber fragen, `War nicht die Freude welche die bekehrten Juden in Phönizien und Samarien fühlten aufgekommen als sie hörten das viele Heiden sich zum Evangelium bekehrten, ein Ergebnis davon, das sie nicht mehr das alte Mosaische Gesetz halten mussten?' (Dies begründet sich auf Apostelgeschichte 15) Ja, natürlich. Sie waren sehr erfreut nicht mehr die vielen Opfer von Schafen und Lämmern, Tauben und anderen Arten, darbringen zu müßen, denn Jesus, das wahre Opferlamm, erfüllte alle diese Mosaischen Gesetze.[240] Aber dies hatte nichts mit den Zehn Geboten, den Gesundheitsgesetzen und jenen Gesetzen zu tun, die ein ordentliches, ziviles Leben garantieren. Dinge die damals Krankheiten verursachten, verursachen sie auch heute noch. Der ewige Bund lehrt uns in Jesus zu vertrauen, Ihn den guten Kampf des Glaubens (mit unserem willigen Gehorsam) für uns fechten zu lassen. Es ist unsere christliche Pflicht in Christus zu "verbleiben", stündlich, täglich, jede Minute, in dem wir sein Wort lesen und in unserem Herzen bewegen - darüber immer wieder nachdenken. Denn wir leben "von einem jeglichen Wort, das durch den Mund Gottes geht." Matth. 4,4. Die Bibel lehrt, das es nur Jesus ist, der in unserem Leben Satan schlagen kann. Das ist die Schönheit des neuen, ewigen Bundes. Da war wirklich nichts falsch mit dem zeitlichen, alten Bund. Was falsch war, war wie die Menschen versuchten seine Pflichten zu erfüllen. Alle Veränderungen mussten im Leben der Menschen geschehen, nicht im Wortlaut des Gesetzes. Sie sollten lernen durch ihren Glauben an den Erlöser, dem Opferlamm, auf Gott, zu vertrauen. Wenn das geschieht muss Satan fliehen, Jak. 4,7. Sie mussten lernen wie Er, unser Erlöser, unseren Platz einnimmt und den Feind für uns bekämpft, Joh. 15:5. Wir sind viel zu schwach und ungeschickt Satan selber zu schlagen. Wir müssen dies Jesus überlassen. Es ist aber unsere wichtige Aufgabe täglich in Christus zu verbleiben, tägliche Andacht zu pflegen, zu beten, Kommunikation mit ihm aufrecht erhalten, seinen Brief (die Bibel) an uns lesen. Durch die Liebe und Kraft Jesu in uns können wir dann auch seine Gebote halten, die uns von sündhaftem Stolpern schützen können, ob aber jemand sündigt so haben wir einen Heiland, der uns wieder aufhelfen kann.
"Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viele Früchte, denn ohne mich könnt ihr nichts tun. Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und müssen brennen. Nun, dies ist wirklich eine gute Botschaft in einer schlechten Welt, denken Sie nicht auch? Wir brauchen nur in seinem Wort, der Bibel, jeden Tag verbleiben, um diese himmlischen Kräfte für uns in Bewegung zu setzen. Mit bewußtem Zweck setzen wir uns gute Ziele im Leben. Wir müssen sein Wort genau studieren und unsere alten Ideen beiseite legen bis wir fest in seinem Wort gegründet sind. Vergiss deine alten Philosophien, die vielen Lügen über Gott und sein Wort für eine Zeit, so das Gottes lauteres, unverfälschtes Wort zu dir sprechen kann. Tu Buße, bekenn, bete und lese, lese und bete, tu buße und bekenne. Tu das anstatt TV anzusehen und du wirst dein Leben zum Guten verändern. Gott lieben zu lernen ist ein abstrakter Begriff. Die Bibel lehrt, das wir Gott lieben wenn wir seine Gebote halten die uns lehren Ihn zu lieben und unsere Nachbarn wie uns selbst. In solch einer Anordnung zur Gottesliebe würden wir aber nicht um etwas unsinniges Fragen, was zu keinem Vorteil für ein gesundes Verhältnis zwischen Gott und Mensch dient. Um diese abstrakte Liebe verstehen zu können gab Gott uns das Gesetz. Ohne dieses Gesetz können Menschen nicht objektiv die Liebe Gottes verstehen, da das Gesetz der Ausdruck des Charakters Gottes ist, der uns jeden Tag Sonne und Regen, Tag und Nacht, schöne Blumen, Sicherheit im eigenen Heim, Heiterkeit und Musik gibt. Der uns auch auf das Leben um uns herum aufmerksam macht und die Notwendigkeit, unseren Glauben leuchten zu lassen und sein Werk zu verbreiten, denn der Tag seiner Ankunft kommt schnell näher. Wenn Menschen sich von Gott abwenden kann Er ihnen nicht helfen, den Anfechtungen Satans zu widerstehen. Sie müssen dann die Folgen ihrer Entscheidung selber tragen. Wie ein vernachlässigtes Auto bald schlecht läuft, so geht es auch einem Volk ohne Gott. Dinge geschehen dann, die niemand voraus sah. Sünden haben ernste Folgen und ein Volk sinkt tiefer und tiefer in moralischer Hinsicht. 1.Kor. 6,9-11; 1.Tim. 1,8-10. Glaube rettet uns. Glaube das Jesus für uns kämpft, so wir sein Wort im Herzen haben und ausleben.
"Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gegeben hat durch unsern Herrn Jesus Christus." Jesus glaubte dies aufgrund seiner täglichen Verbindung mit dem Wort Gottes. Wir können diese Glauben stärkende Versicherung auch haben. Einige mögen aber Fragen, wie steht es aber mit diesem Vers ...
Wir müssen Gottes Wort also an dieser Stelle verstehen. Wir müssen einsehen, das im christlichen Leben eine Gleichmäßigkeit herrschen muss. Täglich in Christus zu verbleiben bedeutet nicht das wir faul, müde und träge werden und den Teufel an uns heranschleichen lassen können. Über alles, fürchtete Jesus im Garten von Gethsemane und Jakob in Bethel, von Gott alleine gelassen zu werden. Wir müssen deshalb sehr wachsam sein, unsere Sinne schärfen, uns nicht in Reichweite schädlicher Dinge begeben, nicht zu den Stellen zurück gehen, wo wir in unserem alten Leben sündigten. Das ist was dieser Vers in Philipper lehren will.
"Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunklen Wort; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich es stückweise; dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin." 1.Kor 13,12. So verstehen wir das die Methode anders ist. Wenn wir uns taufen lassen, stimmen wir zu, die Hauptpunkte unseres Glaubens einzuhalten bis wir weiter im Glauben wachsen. Da ist nichts unrichtig über die Zehn Gebote. Da ist aber etwas falsch mit uns. Viele Christen, wie das alte Israel, versuchen Gott aus eigener Stärke zu gefallen. Das sollten wir aufgeben, diese Art von Denkweise. Christus tut es, das Gott gefallen, für uns. Entferne die Dinge aus deinem Haus die dich in alter Zeit von Gott entfernten, Mt. 5,29-30. Vielleicht verstehen wir nun das Gott uns wirklich liebt. Deshalb wollen wir nichts tun, was diese Verbindung irgendwie beschädigt. Wie ein `wieder-geborener' Mann seiner Frau treu ist, so wollen wir auch Gott treu sein. Wir verstehen also, das unser Gesetz halten nicht der Grund ist warum wir erlöst werden. Es ist vielmehr die Folge unserer Erlösung und wir lassen uns für alle zum Zeugnis, das wir uns für Jesus entschieden haben, taufen. Die Zehn Gebote sind wie die Geländer einer Treppe, sie geben uns Sicherheit am Ziel anzukommen. Nun, das ist eine gute Botschaft, das Evangelium (Judas Vers 24), nicht wahr?
"... Ich habe dich je und je geliebt; darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte." Jeremia 31,3.Welche Art von Glaube ist erfolgreich?
Aber solche die darüber nur sprechen und nichts tun, sind nicht Männer starken Glaubens. Die Art von Glaube die Gott gefällt nimmt Ihn bei Seinem Wort und unterwirft sich Gott in Gehorsam. Gehorsam zu was? Seinen Zehn Geboten, dem Ausdruck Seines Charakters.
"Da sprach Saul zu Samuel: Ich habe gesündigt, daß ich des Herrn Befehl und deine Worte übertreten habe; denn ich fürchtete das Volk und gehorchte ihrer Stimme." 1.Sam. 15,24. Dies ist auch heute das Dilemma vieler Christen. Einige sündigen da sie denken, daß ist eine starkes Ding zu tun, vergessen aber, das jene, die sie versuchen zu beeindrucken, sie jeder Zeit aus Anlass kleinster Schwierigkeiten einfach verlassen werden, so wie man einen Hut fallen läßt. Erinnert euch daran welche Anklage Jesus gegen die Pharisäer erhob:
"Und er sprach zu ihnen, Prächtig verwerft ihr das Gebot Gottes, um eure Überlieferungen zu befolgen." Markus 7,9.Was ist echter Glaube? Welche Wirkung hatte das Predigen der Apostel über Jesus auf ihre Zuhörer?
"Und das Wort Gottes wuchs, und die Zahl der Jünger mehrte sich in Jerusalem sehr, und eine grosse Menge der Priester wurden dem Glauben gehorsam." Apg. 6,7.Was sagte Jesaja über Jesus was er tun würde?
Manche haben schon mal den Gedanken gehört, das wir als sündige Menschen, Gottes Gesetz nicht halten können. Sie sagen: "Glaube nur, das ist alles was wir tun können." Diese Ansicht kann man leicht bekommen wenn wir den tiefen Abgrund zwischen der sündigen Menschheit und dem großen, gerechten, vollkommenen Gott betrachten. Dieser Gott sandte seinen einzigen Sohn, den er liebte, in die Welt, um für die Sünden dieser Welt zu sterben. Aber nur jene die ihre Sünden bekennen, sie aufgeben and gut machen werden am Ende Erlösung empfangen. Wir mögen diese Schritte schon einhalten und wissen, das es immer noch andere Sünden gibt die uns anfechten und die uns dann vor Gott bringen, und er uns vergibt. Dies ist die große Frage unter vielen Christen: `Wie kann ich Gott gefallen und seiner Gnade würdig sein?' Wir lesen auch in der Bibel das wir vollkommen vor Gott sein müssen. Was bedeutet das? Ein kleines Kind ist vollkommen für sein Alter. Etwas später, nun etwas gewachsen, lernte er mehr und man erwartet mehr von ihm. Als Erwachsener ist er noch vollkommener, aber es gibt immer noch Raum zu wachsen. Wie die Gnade Gottes uns wirklich verändern kann Wie verhält es sich heute im Christentum? In Predigten, Büchern und Artikeln religiöser Art spricht und schreibt man viel über Gottes Gnade. Diese `Gottes Gnade' ist für viele oft nur ein Wort, sie verstehen nicht was man damit sagen will. In dieser kleinen Studie versuchen wir herauszufinden ob die heutigen, populären theologischen Ideen zu diesem Thema sich immer noch auf das Wort Gottes begründen. Man findet kaum jemanden, der gegen `Gnade' ist. Dies ist solch ein gut und weich klingendes Wort, das man es kaum als abstoßend empfinden würde. Man hört es immer wieder über Radiowellen verbreitet sobald jemand anders von Gehorsam dem Wort Gottes gegenüber spricht. Wie kann es denn sein, wenn man über Gnade spricht, die Idee von Gehorsam wenig in betracht kommt oder dann legalistisch genannt wird? Heutige Theologie lässt gerne Gehorsam den Zehn Geboten gegenüber aus. Theologen und Predigten jedoch kommen und gehen. Wir müssen die Bibel studieren, um dieses Thema von autoritärer Stelle her zu verstehen. Angesichts so vieler Meinungen über Gnade, oder eigentlich über Un-Gnade, macht es wichtig dieses Thema schriftlich begründet darzustellen. Sünde geschah [300]. Sie ist eine Tatsache des Lebens. Leben kam aus der Hand Gottes. Nur Er kann es auf dieser enger werdenden Welt am Leben erhalten. Der Böse hat am Thema Gnade keine Interesse. Als Teufel erinnert er uns gerne an unsere Vergangenheit und unsere vielen Sünden. Wenn das geschieht sollten wir lernen, den Teufel an seine Zukunft zu erinnern. Gnade hat damit zu tun, wie wir täglich leben, wie sich unser Leben verändert hat, und was aus uns geworden ist, Titus 2, 11-14 (ZB). Die erste Bedingung Gnade zu finden besteht darin "... dass wir die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden verleugnen und besonnen und gerecht und fromm leben ..." In Offenbarung 21,27 lesen wir das nichts "Unreines ... noch Greuel und Lüge ... eingehen wird." In anderen Worten, was Gottes Volk glaubt verändert sie gründlich, ganz und gar. Die Gnade Gottes ist seine fundamentale Charaktereigenschaft. Diese, Seine Gnade, sucht täglich nach neuen Zuhörern, um sie ihnen darzustellen. Wir verdienen nicht diese Gnade, sie sucht aber nach uns. Diese Gnade bringt uns zu einer besonderen Lebensweise nach der wir "züchtig, gerecht und gottselig leben ...". Menschen sprechen gerne über die so überaus quantitative, große Gnade Gottes für uns Menschen, wenn Gottes Wort oft über die qualitative Beschaffenheit unserer Gnade spricht. Im Buch Titus sagt Gott uns also, wenn Seine Gnade in uns wirkt führt dies zu den Qualitäten die uns `besonnen, gerecht, und fromm' machen. Dies sind grundlegende Qualitäten eines Lebens unter der Gnade Gottes. Dies ist kein billiges, scheinbares Ersatzmittel einer wahren Erfahrung in unserem Leben; sie ist Wirklichkeit. Sie findet gleich dann statt. Kein Zeitverlust.[Enoch] Jemand unter dieser Gnade Gottes, lebt, um auf das Zweite Kommen Jesu Ausschau zu halten. Der Brief an Titus lehrt auch das wir von gesetzwidriger Sünde erlöst wurden, nicht um Zeit zu verlieren diese lebensändernden Eigenschaften auszuführen, aber damit er "für sich selbst ein Volk zum Eigentum ... " reinigen kann. "Gesetzwidriges, ungerechtes" Leben ist Sünde. Jesus starb um uns von Sünde zu erlösen, die uns danach nicht mehr in ihrer Kralle hält. Jesus reicht uns seine Hand und `kaufte' uns zurück damit er nun ein Volk für sich reinigen kann. Ein Volk das sich ereifern wird gute Werke in ihrem neuen Leben auszuführen - nicht ein Volk ohne Werke, oder ein faules Volk. Wahre Gnade besteht also darin, das es Christen hervorbringt deren Leben sich ganz ändert. Ihre Sünden werden ihnen vergeben, da sie jetzt eine aufrichtig leben wollende Schar sind die ein Gebetsleben haben. Jeden Moment ihres Lebens sind sie sich ihrer neuen Berufung bewusst. Gnade hat nicht so sehr mit himmlischer Buchführung zu tun die ausserhalb von uns, irgendwo im Himmel geschieht, aber vielmehr ist Gnade ein wirklicher Zustandt. Gnade bringt Erlösung. Erlösung ist Wirklichkeit. Erlösung stellt Gnade dar, für alle zu sehen - In mir und in dir! Was sehen andere, wenn sie dich sehen? Natürlich weiß ich ,das ich nicht solch eine Frage stellen sollte. Man sagt, solch eine Frage hebt unsere Augen von Jesus auf. Wir verlieren damit Kontakt mit dem Erlösungsprozess. Jene, die warnen solch eine Frage nicht zu stellen, meinen wirklich, `Seh nicht das Leben der Erlösten an!' ... als ob es irgend etwas unwidriges enthalten könnte!' Denkt nicht so. Das Leben einer unter der Gnade Gottes stehenden Person sollte öffentlich ausstellbar sein. Unser Widersacher wird dann ganz nervös wenn er sieht wie Menschen diese Gnade Gottes suchen und in ihrem Leben anwenden und dies die Welt, in moralischer Verrektheit, etwas kleiner macht. Liebe Christen. Wir sind nicht alleine. Alle Engel Gottes wachen über uns von allen Himmelsrichtungen. Ob wir in der Großstadt wohnen, in einer Wüste, im tiefen Wald, auf einem Schiff im Meer - sie sehen uns. Jesus möchte uns gerne vor aller Welt ausstellen, der Satan möchte uns versteckt halten. Verstehen wir das? Gnade und Werke - Göttliches und Menschliches Zusammenwirken Man sagt das Menschen gar nichts für ihre Erlösung tun können. Irgendwelche menschliche Hingabe zu diesem Zweck ist auf Grund der Definition "Werke- Erlösung" unmöglich. Natürlich stimmen wir darin überein, das die Werke sündiger Menschen ihnen nie Erlösung bringen können. Aber es ist auch wahr, wenn ein Mensch nicht willig ist dieses Geschenk Gottes, seine Erlösung durch das Blut Jesu, anzunehmen, ist er auch nicht bereit Seine Gnade zu empfangen. Wir stellen also fest, das jene, die diese fehlerhafte Meinung zum Thema `Erlösung' haben, auch schon im Voraus eine mithelfende Kooperation ausschließen. Viele haben eigentlich nie diese Sachlage ernstlich studiert schliessen aber Kooperation gleich ohne Bedenken aus. Auf diese Weise kommen leicht Unterschiede zwischen Bibel und Kirchenglaube zustande. Wahrheiten Gottes [500] werden oft in kleinen Teilen definiert, bis bald nichts übrig bleibt. Größere, hinausreichende Themen leiden unter solch einer Methode. Wir müssen oft die ganze Bibel zu einem Thema studieren. Nicht nur Paulus oder Johannes, Petrus oder Lukas. Manchmal kann solch eine mikroskopische Auslegung mit Absicht geschehen, andere Male mag es ein Ergebnis davon sein, die unvollendete Ansicht eines anderen zu verbreiten (wie die Reformer), als ob sie die ganze Wahrheit enthält. Heute berichten wir über lang vernachlässigte Gesichtspunkte zu diesem Thema. Wir hörten schon alle wie die Bibel über menschliche Traditionen warnt. Diese Traditionen kommen nicht nur zu uns durch verinkelte alte Männer aber auch sehr oft in moderner Kleidung durch glatte, junge Männer. Wie kann es sein, das Menschen so leichthin die Gesetze Gottes in den Schatten stellen und die menschlichen Tradition, die Orthodoxie, auf den Leuchter? Das beste Beispiel göttlich-menschlichen Zusammenwirkens ist das Leben Jesu - Er war Gott kam aber im menschlichen Fleisch zu uns. Die menschliche Qualität die er annahm war genau die, die wir auch haben. Er hatte keine speziellen Ausnahmen, Röm. 8:3-4. Bevor Jesus kam, jedoch, lesen wir, er "entäußerte sich selbst ..." Phill. 2,7. In anderen Worten, Jesus leerte alle originale, himmlische Kraft aus seinem Leben und vertraute nur auf die Kraft Gottes auf Grund seines kooperativen Glaubens - als ein Beispiel für uns das wir auch so Leben könnten, denn er ist unser nachahmbares Beispiel. - Er `ist', nicht `war', unser Beispiel, denn Jesus lebt noch, genau so lebendig wie er auch damals war. Er möchte gerne das wir Ihm folgen, d.h. ihn nachahmen. Während Jesus ohne Sünde war, benötigte er nicht die Gnade Gottes aber nur seine Kraft. Er suchte seinen Vater im Gebet, wie wir es auch tun können. Während Jesus betete hörte er auch nicht die klingende Stimme Gottes in Antwort aber die Worte, die Verheissungen der Bibel, flossen in seiner Erinnerung. Engel würden ihn manchmal stärken, wie sie uns auch gerne stärken möchten. Zuerst nur im Bewußtsein, vielleicht später in Gegenwart. Sollten wir uns deshalb verwundern, wie die Gnade Gottes täglich für Ihn bereit war, so kann sie auch für uns bereit sein? - Wenn wir nur mehr Glauben in uns hätten? Jesus war keiner Sünde schuldig, so regiert auch Schuld und Verdammung nicht wirklich in unserer menschlichen Natur. Eine Hand ist nicht schuldig wenn sie stiehlt, ein Fuß ist nicht schuldig wenn er stößt, solche Aktionen stammen aus einem Gehirn das nicht unter dem Einfluß Gottes steht. Die Gedanken Jesu befanden sich aber immer unter dem Einfluß seines Vaters. Er übte nie gewohnheitsmäßige Sünde, wie wir sie kennen. Obwohl er in allen Dingen versucht war, wie auch wir, sündigte er nie, - so ganz anders wie wir. Jesus lebte ohne Sünde nahm aber unsere Schuld auf sich und litt den Tod dafür, so das wir ihn nicht leiden müssen. Er brach die Kraft der Sünde in ihrem Reich. Er kam geboren in unserem gebrochenen Fleisch überkam aber mit der Kraft des Himmels auf seiner Seite, die Kraft, die Luzifer verließ. Noch einmal, Jesus überkam mit Hilfe himmlischer Kraft und Gnade (Hebr. 4,16) so das die Kraft die Gott gibt - auch für uns - erreichbar ist und die Macht hat Sünde (Satan), wie sie sich in unserem Fleisch bemerkbar macht, zu verdammen. Nun, einige mögen einwenden, das dies nicht Gnade ist. Sie irren sich aber darüber. Gnade macht einen Unterschied. Gnade ist nicht Erlaubnis. Einige denken Gottes Gnade erlaubt es ihnen weiter zu sündigen (obwohl sie sagen mögen das wir nicht sündigen sollen). Sie denken sie können ja nur wenig Einfluß dazu ausüben. Gott wird alles schon gut machen. Jesus erlaubte uns aber nicht das Vorrecht, weiter zu sündigen, nach dem wir uns entschlossen Ihm zu folgen. Er gab uns aber das Vorrecht, über Sünde zu gewinnen. Er kam nicht, um uns eine unwirksame Medizin zu geben, aber die wirkliche. Er kam nicht, um uns ein gutes Gefühl zu geben, aber um seinen himmlischen Vater mit uns als reine Gabe zu verehren. Jesus kam nicht, um einen billigen Preis für uns zu bezahlen, aber um das ganze Haus der Sünde zu reinigen. Er kam, um den Einfluß der Sünde in unserem Leben zu beenden. Seine wirkliche Gnade, für wirkliche Erlöste, entblößt die Scharlatane und Betrüger und ihre falschen Lehren. Die wirkliche, gute Botschaft Gottes reinigt den Tempel in dem darin göttliche Kraft und menschliche Willigkeit zusammen arbeiten. Das Ergebnis dieser Kombination ist die Gerechtigkeit Gottes in uns, die unser Leben dann mit Christlicher Liebe, Wachstum and moralischer Schöhnheit füllt, so das wir richtig sagen können, das nicht der kleinste Teil davon irgendetwas mit unseren eigenen Taten zu tun hat: sie ist eine Gerechtigkeit die ganz von Gott kommt. Solch ein Mensch fügte nichts aus eigener Kraft hinzu. Wirkliche Gnade Gottes bedeutet, das Gottes Macht jene ändert, die mit Ihm in diesem Unternehmen zusammen arbeiten - kooperieren. Wir sprechen hier über wirkliche Gnade für wirkliche Christen. Jesus ist die einzige Quelle solcher Gnade. Er kam, um wirkliche Gnade wirklichen Menschen zu bringen. Gnade ist nicht Faulheit. Wie Wirkliche Gnade Gottes in Wirkliche Menschen hinein kommen kann Das Grab konnte Jesus nicht zurück halten. Die Truppe Römischer Soldaten lief in Furcht der Macht Gottes schnellstens davon, Mat. 27,64-28,15. Die Auferstehung Jesu ist unser Anlass andere Bibeltexte die mit dieser Gnade zu tun haben zu untersuchen. Die gleiche Kraft die Jesus wieder lebendig aus dem Grab schreiten liess wird uns kräftigen nach seinem Beispiel zu leben. [Sieh auch Selbst und Sterben.] Jesus vernichtete die Macht des Todes. Er tat dies damit seine wirkliche Gnade wirklichen Menschen - du und ich - ein neues Leben geben kann. Unsere Sinnesänderung ist ein leichter Tausch angesichts des großen Segens den Gott für uns bereit hält. Die Macht gewohnheitsmäßiger Sünde in unserem Leben wird von einer anderen Macht, Gottes Macht, in seinem Wort unterbrochen. Was uns vorher gefiel, erscheint uns nun in seinem wirklichen, schädlichen Licht. Wir geben Dinge auf, von denen wir schon wußten das sie eigentlich schlecht waren - die wir aber dennoch taten - um sie nun ganz mit Gottes Kraft aus unserem Leben zu verbannen. Die Kraft Gottes fliesst in uns in dem wir sein Wort in unserem Herz bewegen, sein Buch immer bereit auf dem Tisch, in unserer Tasche oder in unseren Gedanken haben. Wirkliche Gnade bedeutet ganze Befreiung von den Fesseln der Sünde - nicht nur ein kleines bißchen. Wahre Religion hat nichts damit zu tun das wir so gut wie möglich wie ein Christ leben. In wahrer Religion geht es darum Gott Sein Bestes in uns tun lassen zu können. Wir arbeiten zu diesem Zweck mit dem Schöpfer aller Welten zusammen. Wir leben nun `in einer anderen Welt'. Wir machen einen Vertrag mit unseren Augen und Ohren nur auf Gott zu schauen und zu hören. Wir können das sogleich tun. Es benötigt keine Zeit solch eine Entscheidung zu treffen. Gottes Auferstehungkraft macht sich auch sogleich in uns bemerkbar. Wir sollten jetzt auch verstehen, das unser Problem nicht das Gesetz Gottes ist. Unser Problem ist Sünde. Wenn dein Auto nicht gut läuft und du den Motor analysieren läßt und der Mechaniker sagt, `zehn Dinge sind kaput, die Reparatur kostet 10 Euros', meint er damit seine Analysierungsmaschine? Natürlich nicht, es ist die Reparatur deines Autos die 10 Euros kostet. Wenn wir in der Bibel lesen, wir sind nicht unter dem Gesetz, bedeutet das, das Jesus uns nicht mit einem zerbrochenen Motor zurückläßt worauf steht, `Immer noch kaputt.' Wir stehen unter der Gnade Gottes. Diese Gnade (Liebe zu Gott) macht es uns möglich dem Gesetz gehorsam zu sein, unseren kaputten Zustand (Motive) zu heilen. Das Problem der Sünde ist kein leichtes Ding. Unser ewiges Leben hängt von der Überkommung dieses Problems ab. Jesus starb damit wir leben können und Er lebt (in uns) damit wir unserem alten Leben gegenüber absterben können. Gottes Gnade ist nicht ein grosser Deckel der vom Himmel auf uns herab kommt, um uns irgendwie zu schützen und unsere Erlösung sicher zu stellen. Gott macht unsere Glieder nicht bewegungsunfähig, er macht es uns aber möglich uns ein gerechtes, reines, Gott wohlgefälliges Leben zu leben. Wir kooperieren darin mit Gott und geben nur Ihm alle Verehrung und allen Dank. Seine Gnade schwächt nicht unsere Sinne oder erlöst uns gegen unseren Willen, oder rechtfertigt uns dazu ein untätiges Leben zu führen. Gnade macht uns frei und gibt uns Macht Ihn nun in unserem Leben zu preisen. Nun diese Gnade kann ich verstehen. Wenn Dr. Martin Luther schrieb, "... durch den Glauben allein ..." verstehen wir, daß das Wort Glaube sich auf etwas beziehen muss. Es gibt garnicht so etwas wie "durch den Glauben alleine." Das Subjekt muß ein Objekt haben. Glaube an wen? Glaube an Jesus alleine. "... durch den Glauben an Jesus alleine" sollte der vollständige Vers lauten. Die Christliche Kirche wußte schon was Paulus hier meinte. Er brauchte nicht jedesmal alles so ganz vollständig zu beschreiben. Paulus konnte eigentlich nicht wissen, das seine Briefe in den Kanon der Bibel aufgenommen werden würden. Er sprach über Dinge, die viele Christen zu seiner Zeit schon gehört hatten. Er baute auf vorhandene Kenntnisse, um sie zu vertiefen. Gnade und Gehorsam Einige bestehen darauf das Christen, die von Gehorsam sprechen, Gottes Gnade garnicht verstehen. Das sie eine unbiblische Ansicht hegen und sich selbst unter das Gesetz stellen anstatt der Gnade Gottes. Ist dieses Argument wahr? Wir fangen gleich am Anfang des Briefes an die Gemeinde zu Rom an. Wir lesen,
Die gleiche Griechische Phrase für `Gehorsam des Glaubens' finden wir auch in Römer 16,25.26.27. Wie die zwei äußeren Umschläge eines Buches wiederholt Paulus diese Aufgabe des gepredigten Evangeliums am Anfang und Ende seines Briefes. Paulus benutzt auch das Wort Gnade in seiner Grußformel,
Dieser Vers sagt mehr als nur `Hallo' zu den Römern. Paulus bittet um den Segen Gottes für die Gemeinde. Dieser Vers sagt, 1. Gott liebt sein Volk, seine Schar der Gläubigen,
In anderen Worten, Gott liebt Menschen und ruft sie ein heiliges Leben zu leben. Heiligkeit, Gnade und Liebe gehören zusammen! Wie kann jemand es wagen sie auseinander zu halten?
Die Gnade Gottes die hier gelehrt wird ist nicht wie eine Decke in der Sünder Schutz finden können. Innere Gnade macht Menschen mächtig innerlich heilig zu leben und äußerlich wirksam zu sein. Wir lesen,
Unter allen Dingen die für ein göttliches Leben notwendig sind, befindet sich die Gnade. Die graphische Darstellung, jedoch, zeigt diesen Zusammenhang falsch. Sie beruht auf der Ansicht das Jesus das hinzufügen wird, was Menschen selber nicht erreichten. Das ist aber nur wahr wenn wir Jesus mit ganzem Herzen dienen, also Sünde in uns keinen Raum mehr geben. Jemand der die graphische Darstellung aber so sieht, das sie die uns deckende Gerechtigkeit Jesus darstellt während wir nicht die Früchte des Heiligen Geistes in unserem Leben haben, vermittelt nicht Wahrheit. Eine große Anzahl von Christen verstanden dies so, das sie langsam aber sicher im Christlichen Glauben wachsen, obwohl sie manchmal fallen, aber doch immer Gottes Vergebung offen haben bis sie am Ziel der Vollkommenheit ankommen. Sie dachten, das Jesus sie auch mit seiner Gerechtigkeit weiterhin beschützt, obwohl Menschen noch ihnen gut bekannte Sünden pflegen, ohne einzusehen, das sie diese aufgeben müssen. Wir können nicht zwei Herren dienen. Unsere Sinne, Gedanken, unsere Haltung Gott und Menschen gegebüber muss Christi Haltung wiederspiegeln. Die Frage, die wir uns fragen müssen, ist diese. Wie viel Sünde wird Gott mit seiner Gnade verdecken? Wie schlecht können wir werden, bevor er sagt, genug ist genug, du bist raus? Menschen tragen Ärger, Haß, sexuale und kriminelle Sünden mit sich herum, wie lange kann das andauern? Als Petrus aber im Wasser sank, mußte er seine Hand nach Jesus hin ausstrecken, um gerettet zu werden. Gott hilft nur jenen die Ihn suchen und folgen wollen. Wir müssen uns an dieser Kooperation beteiligen. Er hilft niemand gegen seinen Willen. Seine Liebe geschieht nicht, um unsere Schwachheit zu helfen schwach zu bleiben. Wir sollen geistlich stark sein. Es ist eine gefährliche Ansicht anzunehmen, das Gott uns als gerecht ansieht, obwohl wir uns noch an bekannte Sünden beteiligen. Das ist so als ob man sagt,
Gottes Schar der Gläubigen, obwohl nicht vollkommen, ist sein überaus köstlicher Schatz. Deshalb lesen wir,
Gott liebt seine Gemeinde auf Erden. Er gibt alle nötige Hilfe jenen, die Ihm, Jesus, ähnlicher werden. Seine Kraft ist aber nicht Schwäche. Er nimmt keinen Anteil an jene die sich weiterhin auf sündhaften Wegen befinden wie der reiche junge Mann. Nur wenn ernste Bitte um Vergebung stattfindet wird Sünde vergeben. Gott umhüllt nicht jene mit seinem Mantel der Gerechtigkeit, die noch Übel tun. Er ehrt aber ehrlichen Gottesdienst. Jene die Gott dienen sind demütig und nehmen Sein Wort zu Herzen in all seiner Pracht. Die Gemeinde Gottes ist Seine Festung auf Erden und eine Bastion gegen alles Sündige und gegen alle Falschheit. Wir können Gott nicht betrügen. Seine Gnade ist frei und mächtig in jenen die Ihn wirklich lieben. Wie frei ist aber diese Gnade wirklich? Wir lesen,
Einige lehren, da wir `ohne Verdienst aus seiner Gnade gerecht werden' spielt Gehorsam keine bedeutende Rolle mehr. Jesus gehorchte für uns, sagen sie, und wir finden Erlösung auf Grund seines und nicht unseren Gehorsams. Nun gut, lasst uns jetzt aber mal von diesem kleinen Text zurück treten und einen ausführlicheren Text lesen. Wir benutzen diesmal wieder die Zürcher Übersetzung.
Was lernen wir in diesem Kapitelteil über die Gnade? Frage: Verdammt das Gesetz Sünder oder auch jene ohne Sünde? Antwort: Aber es gibt doch niemanden ohne Sünde! Frage: Auch nicht der dem seine Sünden vergeben sind? Antwort: Ja, der muss dann ja schon für wie immer lange ohne Sünde sein (Jesus war ohne Sünde, Hebr. 4,15.16; John 5:14; 8:7.11). Das Gesetz verdammt Sünder. Wenn du das Gesetz nicht brichst, kann das Gesetz dich nicht verdammen. Wir wissen aber das wir alle Gesetzesbrecher sind, Joh. 8,7. Wir verstehen deshalb, wie das Gesetz die Unterscheidungsgrenze zwischen Gut und Böse, Gerechtigkeit und Sünde ist. Das Gesetz hilft uns einzusehen das wir im Reich moralischer Abhängigkeit göttlicher Werte leben. Wir wurden in Seinem Abbild und mit der Macht eigener Entscheidungskraft geschaffen. Es ist die höchste Aufgabe der Eltern, ihre Kinder zu lehren, diese kostbare Entscheidungskraft richtig zu benutzen. In seinem Gesetz aber bringt Gott den Menschen dazu einzusehen, "Siehe ich habe dir heute vorgelegt das Leben und das Gute, den Tod und das Böse." 5.Mose 30,15. Obwohl wir freie Entscheidungskraft besitzen, haben wir oft zu wenig innere Kraft die guten Ratschläge unseres Denkens auszuführen. `So dienen wir mit unserem innern dem Gesetz Gottes, mit dem Fleisch aber dem Gesetz der Sünde.' Römer 7,25. Dies bedeutet einfach wenn der Mensch sein Herz dem Geist Gottes geöffnet hat, können wir Gottes Wort Gehorsam sein. Wenn wir aber dem runter ziehenden Einfluß unserer sündhaften Natur folgen, nimmt diese den Platz unserer Entscheidungskraft ein. Die Konsequenz davon ist moralische Fehler zu begehen. Unter solchen Umständen haben wir keine Kraft Gehorsam zu sein. Wir befinden uns unter dem Gesetz und die ganze Welt - wir alle - sind schuldig. Jeder von uns folgt dem Drang unserer unteren Natur, wir sündigen gegen Gott. Das Gesetz zeigt uns was Jesus über die moralischen Grenzen des Gesetzes denkt. Wir müssen einsehen das Gott das Gesetz ist - sie sind nicht nur zehn Vorschläge wie wir leben sollen. Wenn du das nächste mal dem Drang des Heiligen Geistes folgst und eine Sünde nicht begehst, stellst du dich auf die positive Seite. Je öfter wir uns für diese positive Seite entscheiden, um so leichter wird es uns sein im Gehorsam zu Gott zu leben. Ein sündhaftes Herz kann keinen heilenden Gehorsam leisten, aber ein vom Geist Gottes beeinflußte Herz kann heilige Werke vollbringen. D.h. einfach, wenn wir uns in allen Taten fragen, `Was sagt die Bibel (richtig verstanden) nun zu tun?', dann leben wir unter dem Einfluß des Heiligen Geistes. Sind solche Orientierungsfragen etwas wie Werke die uns retten? Nicht wirklich. Sie sind aber Werke die sich auf der positiven Seite des Gesetzes befinden. Sie sind Glaubenswerke. Sie verherrlichen unseren Vater im Himmel. Solche Werke werden nicht "unter dem Gesetz" vollbracht, aber vielmehr "unter der Gnade." Wir haben dann gelernt, impulsiv und sogleich die Gott gefällige Richtung oder Entscheidung einzuhalten. Je öfter wir das tun, um so leichter wird es uns sein so immer wieder zu tun. Genau so wie wir im `alten Leben' unserer sündhaften Natur so leichthin Gehorsam leisteten. Wenn Jesus am Ende der Zeit auf sein Volk der Endzeit hinweist, sagt er von ihnen,
Diese sind nicht eine Gruppe von Menschen, der letzten Generation auf Erden, die mit einem grimmigen Gesicht noch unter dem Einfluß der Sünde herumlaufen. Sie sind eine kleine Gruppe jener, die das Gesetz Gottes befolgen, und inneren Frieden haben:
Sie sind weit davon entfernt noch `unter' dem Gesetz zu stehen, dies sind Gehorsam liebende Menschen. Es ist Gottes Plan ein Endzeit Volk zu haben, das der Welt zeigt, wie man ein wirklich freies Leben führen kann, Offb. 14,5.[1000] Unter ihnen gibt es nun keine Sklaven zur Sünde, obwohl sie einst solche waren. Paulus spricht davon, wer `... kann durch das Werk des Gesetzes vor Ihm gerecht sein; denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde' nur. Römer 3,20. Wir erinnern uns daran das Paulus hier mit der allgemeinen Bosheit der heidnischen Bevölkerung zu tun hat. Im zweiten Kapitel des Briefes an die Römer spricht er über die Juden, die immer noch glaubten, das sie auf Grund ihrer Geburt als Juden Erlösung zu eigen haben. Paulus sagt beiden Gruppen, das nicht die Hörer des Gesetzes Erlösung finden werden, aber die Tuer. Unsere Herkunft kann keine schuldlose Verbindung mit Gott herstellen. `Nun,' sagen einige, `was geschieht wenn wir uns noch nicht ganz im letzten Teil der Endzeit befinden und ich sündige wieder einmal? Dann, liebe Leser, erinnern wir uns daran das Satan und seine Engel in offenem Aufstand gegen Gott fielen und darum keine Erlösung haben, wir Menschen fallen aber wegen der Versuchungen; die Schuld Satans und unsere Schuld sind also nicht gleichwertig. So wirkte es Gott das nur Menschen Gelegenheit finden können Gottes Erlösungsplan, aufgrund was Jesus vollbrachte, anzunehmen. Wir müssen unsere Willenskraft aber aus dem Einflußbereich Satans entfernen und sie Jesus übergeben. Wir müssen lernen unsere Gedankenbahnen zu kontrollieren. Wir müssen es aufgeben, sündhafte Dinge zu sehen, lesen, hören oder schmecken (Gal. 5:19-21), da sie unreine Gedanken verursachen. Wir können nicht hoffen schlechte Taten in Fernsehfilmen anzusehen und annehmen, das wir noch Kontrolle über unsere Gedanken haben. Das menschliche Gehirn ist das Schlachtfeld der tödlichsten Auseinandersetzung die je stattfand. Christus versucht es zu kontrollieren, damit er uns mit dem Wunsch, die höchste Lebenserfüllung zu erreichen, helfen kann da er diese selbst in uns hineinprogramiert hat. Satan versucht aber auch unser Gehirn zu kontrollieren was "Feindschaft wider Gott" ist, Röm. 8,7. Wie ein Komputer, speichert auch unser Gehirn alle Informationen auf. Nur zwei Quellen presentieren ihre Daten: Jesus oder Satan. Es gibt keinen Mittelgrund. Die Aktion des Komputers kann nur erhaltene Daten interpretieren. Nachdem unser Gehirn die erhaltene Information analisiert hat, bestimmt diese unsere Entscheidung und unsere folgenden Taten. Wie beeinflußt Gott Menschen? Wir lesen, "So kommt und lasst uns miteinander rechten ..." (Jes. 1,18). Gott will zuerst unser Herz, unsere Neigungen, zu Seinem Einfluß öffnen, "Gib mir, mein Sohn, dein Herz, und laß deinen Augen meine Wege wohlgefallen." Sprüche 23,26. Gott fängt nicht mit äußeren Dingen an, er will in uns, in unseren Gedanken die wir im Gehirn haben, wohnen, denn, "ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber sieht das Herz an." 1.Sam. 16,7. Warum? Hier ist die Antwort, "Behüte dein Herz mit allem Fleiß; denn daraus geht das Leben." Spr. 4,23. Satan zwingt und verletzt Menschen. Gottes Heilung geschieht aus dem Inneren williger Menschen. Gott sucht unseren willigen Gehorsam, Satan möchte uns mit des Menschen Bestehen auf vollständige Unabhängigkeit (auch von Gott) verleiten. "Der Feind bereitet sich auf seinen letzte Angriff gegen die Gemeinde vor. Er hat sich so unsichtbar versteckt das viele glauben, das er garnicht existiert, noch weniger sind sie davon überzeugt, das er solche große Macht und Fähigkeiten haben soll. Sie haben fast ganz seine vergangene Laufbahn vergessen; und wenn er eine vorhergeplante Bewegung macht, erkennen sie ihn nicht als ihren Feind, viele verstehen es aber als ob es von einem Freund herkommt, jemand der ihnen Gutes will. Sie bringen stolz ihre Unabhängigkeit vor, befinden sich aber unter scheinbaren, bezaubernden Einflüssen, die sie dazu bringen, den schlechtesten Antrieben zu gehorchen, und trotzdem zu glauben, daß Gott mit ihnen ist. Könnten ihre Augen geöffnet werden, um die Quelle ihrer Aktionen zu sehen, würden sie erkennen das sie nicht Gott dienen aber dem Feind aller Gerechtigkeit. Sie würden dann einsehen, daß ihre Stolz vorgebrachte Unabhängigkeit eine der schwersten Ketten Satans für unbalanzierte Denkweise ist." [Zeugnisse, Bd. 5, S. 294 Engl. Ausgabe, übersetzt bei CIAS.] Gott sagt aber durch Jesus, "Wenn nun der Sohn euch frei macht, so werdet ihr wirklich frei sein." Joh. 8,36. Satan sagt, `Na ja, du brauchst niemanden wie ein Sklave zu dienen.' -- Gott, in offener Gegenüberstellung, benutzt Vernunft. Satan, immer versteckt, verursacht in Menschen das Gefühl, das sie ihren eigenen Gedanken folgen und ihre eigenen Entscheidungen treffen, wenn das überhaupt nicht der Fall ist; sie tun das Gegenteil. Gerechtigkeit durch den Glauben Wörter wie "Erlösung", "Gnade", "Glaube" und "Gerechtigkeit," werden oft sehr falsch interpretiert oder verstanden. Viele Christen studieren dieses Thema mit einem falschen Verständnis über was die Bedeutung von "Gerechtigkeit" ist. Ihre theologische Meinung über das Wort "Gnade" stellt eine Version dar, die nicht sagt, das die Gerechtigkeit Gottes uns gerecht macht, aber vielmehr das die Gerechtigkeit Gottes uns dazu rechnet gerecht zu sein. Was bedeutet das? Die Biblische Ansicht ist, das wir gerecht gemacht werden. Eine Veränderung unserer Denkweise findet statt. Einige behaupten, das Gottes wirken in uns keinen "Erlösungseffekt" hat. Sie glauben das es gefährlicher ist Gehorsam zu üben als öffentlich zu sündigen. Jene die so etwas glauben begründen das auf einige, wenige Bibelverse in den Büchern an die Römer und Galater, ohne sich um die Evangelien oder Hebräischen Schriften zu kehren. Sie verstehen nicht das Thema im Sinn der ganzen Bibel. Paulus kennt nur eine Botschaft, ... die welche unser ganzes Leben verändert, Römer 1,16; ... und obwohl wir nicht durch unsere eigenen Bemühungen gerettet werden, wissen wir, das er "macht uns selig durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung des Heiligen Geistes welchen er ausgegossen hat über uns reichlich durch Jesum Christum, unsern Heiland." Titus 3,5. So lehren einige, als gerecht angesehen oder angerechnet zu werden ist die höchste Stelle die wir erreichen können. Sie ströben sich dagegen, das Gott es vorhaben könnte, das wir tatsächlich gerecht gemacht werden sollten. Gerecht gemacht zu sein, verstehen sie als einen Gnade verneinenden, heretischen Glauben. Solch ein Gedanke widerstrebt ihre Idee, das wir Menschen natürlicherweise schuldig sind, und es verlangt, das Werke, auch gute Werke, automatisch als legalistisch verstanden werden. Die Bibel lehrt aber, daß das Evangelium gerecht macht und nicht nur als gerecht ansieht. Das Evangelium endet nicht mit Rechtfertigung, schließt aber auch Heiligung mit ein. Die zugeteilte Gerechtigkeit zusammen mit der zugerechneten Gerechtigkeit [1500] öffnen den Biblischen Plan der Erlösung vor uns, wie einstweilige Sünder eines Tages in einem sündenlosen Himmel wohnen können, wo sie immer noch ihren freien Willen haben, und wo sie nicht wieder zu sündigen anfangen. Dies ist die wichtige Angelegenheit, deren Lösung alle heiligen Engel gerne herausfinden möchten. Das wichtige Griechische Wort logidzomai wird als `zugerechnet', `angerechnet' und `gezählt' übersetzt. Es kommt einige Male im vierten Kapitel des Römerbriefes vor. In anderen Fällen wird es als `denken', `dachte', `zugerechnet' wiedergegeben. Es ist also ein sehr dynamisches Wort dessen Bedeutung nicht immer in vollem Sinn richtig übersetzt werden kann. Eine Studie des Wortes bringt hervor, das dieses Wort so benutzt wird, um zu beschreiben wie Dinge sich wirklich verhalten, nicht wie sie nicht sind. Es ist die Sprache eines gründlichen Buchhalters (Röm. 2,26; 4,3.5; 9,8; Phil. 3,13). Es erlaubt nur zwei Farben, schwarz oder weiß. Kein Grau oder Nebelig. Ein Beispiel ist dieser Vers:
Das ist wohl so da Wahrheit nicht in einem "Päckchen" hier oder dort vorkommt, das sie in Wirklichkeit etwas unaufhörlich, fortwährendes ist - so das alle Fächer zusammenwirken und wir nicht Wahrheit nur von ein oder zwei Stellen her erfahren können. Astronomer können deshalb nicht bessere Wahrheit finden als Theologen. Die Christliche Kirche steht heute noch immer auf dem Pfad der zuerst von Martin Luther, Johannes Calvin, Ullrich Zwingli, Philip Melanchthon und anderen gelegt wurde. Diese Reformer reagierten zu ihrer Zeit, zu, für die Christliche Kirche, gefährliche Lehren die sich schon tausend Jahre lang formierten. Sie wollten das Christen die Traditionen der Menschen für biblischen Glauben eintauschen würden. Die Bibel verbindet Glaube mit Gerechtigkeit. Werke, die nicht aufgrund des Glaubens stattfinden, also ohne Gottes Hilfe, haben deshalb mit Sünde zu tun. Wir lesen,
Diese Verse sprechen über Sünde. Wem wird Sünde nicht zugerechnet? Jenem, der sie wirklich bereute und um Vergebung bat. Der Mann dem Sünde nicht angerechnet ist, von ihm wurde Sünde vertilgt. Nur Gott kann dies tun. Wir müssen das im Glauben als wahr annehmen, da es in der Bibel gelehrt wird. Die Bibel lehrt das Vergebung für uns vorhanden ist falls oder ob wir sündigen, nicht wenn. "... solches schreibe ich euch, auf daß ihr nicht sündiget, Und ob jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesum Christum, der gerecht ist." 1.Joh. 2,1. Für bekehrte Gläubige ist fortwährende Vergebung eine Vorkehrung, keine Notwendigkeit. Wir sollten jetzt verstehen, das die wirkliche Wahrheit über `Gerechtigkeit' nichts mit äußerlicher Reinheit, die Sünde weiß macht, zu tun hat. Sie ist keine warme Decke die alles verdeckt obwohl Sünde darunter noch existiert. Gerecht machen bedeutet eine Person zu schaffen, eine neue Schöpfung, die tatsächlich gerechtfertigt, rechtgesprochen wurde. Gottes Veränderungen in einer vergebenen Person sind tief reichend und Total. Der Heilige Geist zieht ein und drückt den Stempel Seines Eigentums auf sein Herz. Dieser Stempel ist keine theologische Zeichnung, er ist das Siegel Gottes am Tag der Taufe. Sünde wurde aufgegeben und entfernt solange der Kandidat es so haben will. Wenn er Sünde nicht aus seinem Leben entfernt, rechtfertigt Gott ihn auch nicht. Gott kennt unser Herz. Wir können Ihn nicht überlisten. Das Evangelium verlangt mehr als nur Versprechen und gibt auch mehr. Gott möchte sein Werk auf der Erde beenden. Er möchte in seinem Volk die gehoffte Herrlichkeit Jesu Christi offenbaren, Kol. 1,27-29. Er möchte alle Unklarheiten dieser, seiner Botschaft für uns entfernen und uns mehr entschlossen machen seine Botschaft voll zu verstehen, zu glauben und zu verbreiten. Sind wir bereit mit unserem Glauben ernst zu machen? Charakter Veränderung und Reife Paulus schrieb den Christen seiner Zeit,
Einige Christen sorgen sich um die Lehre die mit `Vollkommenheit' zu tun hat. Jesus läßt uns aber nicht dort, wo er uns fand. Wir wachsen im Glauben zu vollkommener Größe wie auch ein kleines Kind aufwächst und für jedes Alter vollkommen sein kann. Dieses geistliche Aufwachsen, obwohl nicht nur immer aufwärts wegen der Sünde, strebt aber doch dem Ziel zu solange wir es im Auge behalten, Eph. 4,13. Es gibt zwei Arten von Reife oder Vollkommenheit: 1. Charakterübergabe in die Hand Gottes und Charakterreife geschieht wenn wir Gott in unserem Leben nahe stehen und mit seinem Geist kooperieren. Es ist schon wahr, die einzige Bedingung zur Erlösung ist eigentlich Gott unseren Charakter beeinflußen zu lassen. Wie auch Technology immer bessere und bessere Autos und Maschinen produziert, so schafft auch der Heilige Geist in uns eine wachsende, reifende Vollkommenheit. Denken wir uns aber vollkommen? Nein. Wir denken nicht daran sehen aber nur auf unsere tägliche Not Gottes Wort in unserem Sinn zu haben. Während wir reifer im Christlichen Leben werden, erreichen wir aber nicht vollkommene Reife, einen neuen Leib, bis wir mit Jesus sind denn Vollkommenheit hat nichts damit zu tun wie `gut' wir zu werden hoffen, aber damit, das wir Ihm unbedingt und ohne Zweifel und viele Fragen vertrauen. Es ist die Haltung Hiobs die er Gott gegenüber hatte, Hiob 1,8. Aber jene die denken, wenn jemand den heissen Wunsch hat Gottes Geboten zu gehorchen dies irgendwie Legalismus ist. Wie soll man es ihnen erklären das Jesus in uns, Legalismus in uns zur gleichen Zeit ganz unmöglich macht? Wir wissen aber auch, das den Geboten Gottes nicht zu gehorchen Il-legalismus (Ungehorsam) ist. Der Böse weiß schon, das wir tief in uns den Samen für Selbstvernichtung haben. Wir fielen ja alle unter dem Fluch der Sünde. Dieser `Samen' ist es den Satan gerne bewässert. So führt er uns eifrig auf zweierlei Wegen auf diesen Pfad der Selbstzerstörung. (a) Unsere menschliche Natur ist seit Adam zerbrochen und Ob er unsere Stellen der Rechtfertigung unserer Sünde bewässert oder Sünde, die zu liederlichem Leben und Selbsthaß führt, arbeiten wir oft mit ihm zusammen für unsere eigene Zerstörung, wenn wir sündigen - wenn auch nur in kleinen Dingen. Prediger des Wortes Gottes sind besonders in Gefahr wenn sie die Wahrheit kennen aber ihr nicht folgen. Beide, die Gnade Gottes und sein Gesetz, kommen von derselben Quelle. Angesichts dieser Tatsache, wie kann jemand denken, das `Gnade' und `Gesetz' verschiedenen Zeitaltern angehören, als ob sie entgegengesetzte Eigenschaften besitzen? Solche Unterscheidungen sollten alle möglichen Vorsichtsmaßnahmen in uns aufwecken. Sagte Jesus nicht,
Der Apostel Paulus spricht am Anfang zu seinem 5. Kapitel über jene, die durch den Glauben an Jesus gerechtfertigt sind und sich mit Gott in Frieden befinden. Es ist wichtig festzustellen, wie Paulus diese Verbindung zur Gnade herstellt.
Diese Gnade unter der wir uns befinden - durch die wir siegreich über das Böse sein können - kommt zu uns nur, wenn Jesus in uns unseren Glauben aufweckt. Ohne Gottes Initiative ist unser Glaube ohne Kraft und unnütz. Der Tod Jesu am Kreuz erlaubt es dem Himmel nicht, in dieser Auseinandersetzung mit dem Bösen, zu betrügen, macht aber letzten Endes eine Lösung des Problems möglich. Am Anfang war der Tod Jesu nur ein Versprechen das in der Zukunft stattfinden würde. Inzwischen fand dieser Opfertod aber statt. Der Preis ist bezahlt worden. Das Urteil des Gesetzes traf seinen Gesetzgeber am Punkt der originalen Ursache.[1400] Justiz wurde vollstreckt. Nun kann Gott die so gewonnenen Segen Seiner Erlösungstat nicht nur im Sinn von wiederherstellender Erlösung geben, aber auch in uns eine vollständige Veränderung herstellen. Uns nur Vergebung aber keine innerliche Sinnesänderung zu geben würde, für uns, als frei wählende Wesen, ein schlechter Trick sein. Es würde Gott zu einem Hokus-pokus Heiland machen, jemand der uns nicht wirklich frei von Schuld machen kann, und macht Ihn in einen willkürlich regierenden Peiniger der Hilflosen. Wird Gott Gehorsam von jenen verlangen denen er keine Kraft zum Gehorsam geben will? Wird er uns aufgrund unserer Sünde verdammen, während er uns die Möglichkeit uns zu verändern enthält? Jesus macht aber unsere Glaubenshoffnung Wirklichkeit. Er macht es möglich das wir Vergebung finden können und Kraft durch seinen Geist. Wir erinnern uns daran das wir nicht nur als Gerecht gerechnet oder geschätzt werden, aber Gerecht gemacht werden. Auf diese Weise können wir gleich jetzt mit Gott in Frieden leben. Wir können ohne Scham und Gewissensbiße vor seinem Gesetz stehen. Wir können mutig stehen; Gehorsam; der Geist Gottes in uns, macht den Unterschied. Er wirkt in unserem Inneren, um dies im Äußeren wiederspiegeln zu lassen. Er vollbringt nicht nur eine scheinbare Veränderung, aber eine ganze. Durch Jesus haben wir Gnade durch den Glauben, wie wir uns jeden Tag, und immer wieder, mit diesen Gottesworten beschäftigen. Wir entschloßen uns ja mit Gott für unsere Erlösung zusammen zu arbeiten. Während unser Anteil dazu sehr klein ist, ist Gottes überaus groß. Aber ohne unseren Teil, wird Gott nicht Seinen beitragen. Er gibt uns geistliche Stärke, wir treffen die Entscheidungen. Weil Gott in uns Platz gefunden hat, benutzen wir Seine Kraft und unsere Entscheidung dazu, Ihm Gehorsam zu sein - den Gottesglauben auszuleben. Auf diese Weise befinden wir uns unter der Gnade Gottes. Wir verstehen nun, das Gesetz und Gnade sich niemals miteinander auseinandersetzen. Sie haben verschiedene Funktionen. Das Gesetz entblößt Sünde, Gnade rettet von ihr. Die Gebote Gottes streiten nicht gegen Seine Gnade. Gnade hat auch ihre Gebote. Wenn Jesus unser Herr ist, werden Seine Bitten für uns zu Befehlen. Das ist das Gebot der Gnade. Der Unterschied ist unser Motiv. Wir gehorchen Jesus, da wir Ihn liebgewonnen haben. Der Himmel verursacht nun die Entwicklung unseres Charakters. Dies geschieht während wir tun was wir tun sollen. Wir sind nicht nur Zuhörer. Er gießt seinen Geist in unser Herz, jenen "Geist", durch den wir mit unserem himmlischen Vater - im Glauben - verbunden sind. Unsere Mitgliedskarte ist sein heiliges Wort, wie es in uns lebt. Gottes Vergebung unserer Sünden ist aber nicht alles was wir empfangen, Er reinigt uns auch innerlich. Er gibt uns nicht nur kleine Stücke und halbe Überbleibsel seiner Gnade; Er gibt uns die Fülle Seiner Gnade, Römer 5,17. Der Ungehorsam eines Menschen brachte Unheil über uns. Der Gehorsam unseres Herrn würde viele wie machen? Was ist die Antwort dazu? Ja, sagen Sie es doch - Sein Gehorsam würde viele "gerecht" machen, Römer 5,19:
Viele werden "Gerechte" Nachfolger Jesu. Das hält die sündige Welt aber nicht davon ab sie zu verlachen und als Scheinheilige zu verurteilen. Die `Gerechten' mögen nicht immer diese Gewißheit tief in sich haben. Das Wort Gottes gibt ihen aber Zuversicht im Glauben. Liebe Christen, Glaubt dem Wort Gottes. Wichtig: Die Pläne Satan's führen immer dazu, das wir Gottes Gebote brechen. Deshalb schreiben wir so viel darüber das jeder Nachfolger Jesu die Zehn Gebote immer wieder lesen sollte, um sie ganz zu verstehen und festzustellen, das er in Einklang mit ihnen ist. Haben wir irgend eine Entschuldigung Gott nicht zu folgen? Wenn es um Sünde geht denken viele, `Nun, ich bin sicherlich nicht das Problem!' Solch eine Ansicht zeigt, das wir ausserhalb von uns selbst zu dieser Frage nach Antworten suchen. Wir entschuldigen uns anstatt uns "selber" für unseren Anteil der Verantwortung mit einzubeziehen. Es ist schon wahr das nichts was wir tun, wie in einem Vakuum vor sich geht. Jede Bewegung die wir machen beeinflusst die Moleküle um uns herum. Oft sind es nicht nur Moleküle, oft sind es andere Menschen. Mit Bezug auf unser Thema hören wir manchmal, `Ich bin schon ein sündiger Mensch in allem was ich tu. Gott erwartet eigentlich nicht von mir meine Natur zu überkommen. Er schuf mich so wie ich bin. Ich kann nur versuchen ein besserer Mensch zu werden und er, durch seine Gnade, schenkt mir den Rest.' Diese Art von Gedanken, wie sollen wir dazu reagieren? Gibt Gott uns einen `Versicherungsvertrag' für unsere vielen Fehler, da wir ja aus schwachem Fleisch bestehen? Entschuldigt dieser `Versicherungsvertrag' alles Schlechte was wir tun und schiebt er die Verantwortung auf jemand anders? Was finden wir im Brief an die Christen in Rom im sechsten bis zum achten Kapitel dieses Buches? Paulus benutzt unseren fleischlichen Körper, um zu erklären, wie Tod und Wiedergeburt funktionieren. Er sagt, das wir symbolisch sprechend, wegen unserer Sünde mit Jesus im Tod vereint sind, damit wir in Wirklichkeit mit Jesus in diesem Leben vereint werden nach dem wir uns bekehrten. Deshalb lesen wir:
In diesem Sinn entstandt die Sprachweise, "Jene die zweimal geboren werden sterben einmal, und jene die einmal geboren werden sterben zweimal." Das bedeutet einfach, das jene, die als Kind geboren werden und sich später im Leben bekehren und taufen lassen, also eine Sinnesänderung hatten, nur einmal den ersten Tod sterben werden, den alle Menschen vor dem Tag wenn Jesus kommt sterben. Jene aber die nur als Kind geboren werden und Gott und seine so große Erlösung ablehnen, sterben den ersten und zweiten Tod nach den tausend Jahren. Man hat Christen schon damit verklagt das sie Christentum als etwas mystisches, unwirkliches darstellen, in dem sie von der Kreuzigung und Auferstehung sprechen. Weil wir manchmal dieser Anklage schon schuldig sein mögen, sehen wir in diesen Kapiteln, das die Kreuzigung und Auferstehung schon tatsächliche, geschichtliche Ereignisse waren. Da diese Ereignisse nichts mit Legenden zu tun haben, machen sie die Christliche Erfahrung wahr. Der Sünde abzusterben bedeutet, das etwas das vorher in uns lebendig war jetzt keine kontrolierende Kraft mehr in uns hat, nachdem wir glaubende Jünger Jesu geworden sind. "Das die Sünde würde überaus sündig durchs Gebot" (Röm. 7:13) bedeutet, daß sie mit Hilfe der Gebote leichter als Sünde erkannt wird. Unser altes Leben war Anfangs in gewisser Weise sorglos. Aber so blieb es nicht. Unser sündiges Fleisch verlangte immer größere Bissen, um unseren fleischlichen Hunger zu stillen und wir wurden fetter und fetter, träger und träger, bis wir aufstehend unsere Zehen nicht mehr sehen konnten. Uns aus diesem Kreis der fleischlichen Natur zu befreien, war uns aus eigener Kraft nicht möglich. Nur Gott kann hinunterreichen und uns einen Ausweg zeigen. Wir mussten nur einmal willig sein Ihn durch seine Prediger anzuhören. Seinen Worten einmal wirklich nachdenken. Diese Worte kommen zu uns vom Himmel, "... daß wir hinfort der Sünde nicht dienen." Röm. 6,6. Viele suchen einen Ausweg, Gott vergessen zu können, der dennoch so erscheint, als ob sie sich an Gott erinnern; das ist es dann auch was sie finden. Ein Christ sucht nicht nach dem was am wenigsten seine geistliche Seite anspricht, am wenigsten über das Kreuz Jesu spricht; er sucht nach dem was ihn reifer im Glauben macht. Er möchte tief greifende Wahrheiten hören nicht nur schön klingende aber doch hohle Worte. Er hat seinen Willen dem Willen Gottes unterordnet. Jene aber die Gehorsam Gott gegenüber ablehnen, leben für einen anderen König. Das Gesetz gibt uns keine Kraft da es uns verdammt. Das Gesetz zeigt nur die Sünde. Jesus gibt uns Kraft; er erlöst uns völlig, Hebr. 7,25 (ZB). Fragt euch, `Was hat mehr Attraktion? Unser von Sünden geschwächte Körper oder Gott der uns Seine Gnade gerne und frei gibt?' Wirkliche Gnade bedeutet ein wirkliches, geistlich orientiertes Leben zu führen was uns von Entteuschungen, dummen und schlechten Taten beschützen kann. Das sind wahre, Hoffnung gebende Siege in unserem Leben. Sie nehmen von uns die Entschuldigungen und Strafen für Gesetz Übertreter [1440] und geben uns statt dessen Grund Ihn zu loben. Das Leben mit Gott macht es leichter unseren Weg in diesem Leben durch zu finden. Wie Betrüger Gnade gerne benutzen Diese Thema finden wir in Römer, Kapitel neun bis elf. Im 9. Kapitel schreibt Paulus über, `Wer ist Israel und warum?'; in Kapitel 10, `Wer ist Jesus und die Bedeutung des Ende des Gesetzes' und in Kapitel 11, `Was ist die Erwählung der Gnade'. Wer ist Israel?
`Wer ist Israel?'auch anders fragen, `Hat, wer das Volk Gottes ist, damit zu tun, was sie sind?'Ist es wichtiger zu fragen, `Wer sie sind, statt wen sie kennen?'Seit langer Zeit lehrte man Christen darin das es wichtiger ist zu wissen, `Wen sie kennen', statt, `Wer sie sind' - innerlich, im Charakter. Die Bibel lehrt aber das wir beides, den Titel (das Recht), und die Charakterbereitschaft im Himmel wohnen zu können, zu gleicher Zeit haben müssen. Deshalb lesen wir,
Es ist die gleiche Anklage die Satan gegen Hiob erhob, "... alles was ein Mann hat, läßt er für sein Leben. Aber recke deine Hand aus und taste sein Gebein und Fleisch an, was gilt's, er wird dir ins Angesicht schlagen?" Hiob 1, 4-5. In anderen Worten, Satan klagte Gott an,
`Hiob folgt Gott nur wegen seiner Gesundheit und seiner Reichtümer. - Nicht wegen seines gehorsamen Vertrauens - gerecht und gottesfürchtig - zu Gott.'Satan sagt, "Menschen sind `Wen sie kennen', nicht, `Wer sie (charakterlich) sind.'" Paulus sagt also in seinem Brief an die Römer, geburtsweise ein Israelit zu sein garantiert nicht innerlich ein (bekehrter) `Israelit' zu sein. Er meint damit, im Christlichen Glauben aufzuwachsen und alle diese Predigten zu hören garantiert nicht das jemand ein Christ ist oder überhaupt weiß, was es bedeutet ein innerlich veränderter Christ zu sein. Paulus wollte gerne wissen, ob die Gemeindebesucher in Rom noch dem fleischlichen Leben anhängen oder das versprochene geistliche Leben suchen. Er fragt, welche Art von geistlichem Leben wir in unserm Inneren nachstreben. Kämpfen wir, greifen wir, schrecken wir auf, plagen wir uns, um ein geistliches Leben aus einem toten Inneren hervor zu bringen? Sind wir geistliche Nachkommen Sarah's oder Hagars? Nachkommen nach der Verheißung oder Nachkommen der Dienerin deren Nachkommen Gottes Verheißung nicht nachlebten? Gott öffnete noch einmal Sarahs schon unfruchtbaren Schoß. Abraham und Sarah taten ihren Teil und in dieser Kooperation mit Gott kam der Erlösungsplan zustande. Aus dem Samen dieser Familie wurde der versprochene Erlöser geboren. Die Nachkommen Hagars fingen an, einem `Heiland' ihrer eigenen Erfindung zu folgen. Israel, trotz vieler Abfallungen, blieb das Volk Gottes des Himmels und der Erde. Das Ende des Gesetzes?
Viele befremdende Feuer wurden auf Grund dieses Textes angezündet. Viele lehren das der Tod Jesu auf dem Kreuz das Zeitalter (dispensation) des Endes des Gesetzes Gottes bedeutet. Sie denken, Jesus erfüllte alle Verlangen des Gesetzes für uns, da wir unter Seiner Gnade stehen und wir darum von den Forderungen des Gesetzes freigestellt sind. Die falsche Theologie, die so entsteht, ist jene die sagt, das dem Menschen die Verdienste des Opfers Jesu jetzt zugerechnet werden. Sie fahren danach fort Kinder der Diener Frau Hagar zu produzieren. In Effekt sagen sie, wir brauchen ja nicht die Verheissungen Gottes; Gott wohlgefällige Werke zu haben. Wir können dies aus uns selbst tun, wenn wir in christlichem Eifer hinausgehen und andere Anhänger für `diesen eigenen Werke' Glauben finden, ohne uns um die Verheissungen Gottes kümmern zu müssen. Sie richten ihre eigene Rechtfertigung auf und folgen ihrem eigenen Erlösungsplan und, als Ergebnis, ströben sie sich dagegen sich der Gerechtigkeit Gottes zu unterordnen, die tatsächlich gerecht macht (nicht nur zurechnet), und die nur in Jesus gefunden werden kann. Wenn wir lesen, "... der Geist aber ist Leben um der Gerechtigkeit willen" (Röm. 8,10) bedeutet das, daß es Gottes Wille ist, das seine Schar die Gerechtigkeit die Er ihnen gibt ausleben! Auf diese Weise werden Christen Jesus ähnlicher. Der Apostel sagt, wir reinigen uns in Effekt, ob bewusst oder unbewusst, mit Jesus in uns selbst, "Und ein jeglicher, der solche Hoffnung hat zu ihm, der reinigt sich, gleichwie Er auch rein ist" 1. Joh. 3,3. Wir, die wir der Vollkommenheit oder Reife zustreben (Hebr. 6,1) reinigen uns in dem wir von sündigen Taten und Gedanken zurück schrecken. Wir befinden uns also, wegen der Kraft des Evangeliums, unterwegs wie auf einer Reise "bis wir ... zu der Reife wie bei einem vollkommenen Mann ... in dem die Fülle Christi erreicht wird" Eph. 4,13, ankommen. Gott gläubige Christen streben dem himmlischen Land zu, wo Jesus ist. Sie sehnen sich danach. Sie müssen dort sein, wo Jesus, das Lamm, ist. Und dann, an jenem Tag, wenn sie mit dem Lamm "auf dem Berg Zion stehen sieht ... und sein Name und der Name seines Vaters auf ihrer Stirn geschrieben steht. ... wird von diesen, seinem Volk, gesagt, das in ihrem Munde ist kein Falsch gefunden; denn sie sind unsträflich vor dem Stuhl Gottes." Offb. 14,1.5. Diese Schar ist nicht "unsträflich" geworden nur auf Grund dessen, was Jesus ihnen unverdienterweise schenkte oder `anrechnete'; nein, sie sind so aufgrund der Erlösungsbotschaft und ihres Gehorsams willen, was sie so macht. Durch die Gnade Gottes wurden sie Gefäße die Ihn verehren. Sie sind innerlich rein. Ihre Gesinnungsänderung war gründlich. Sie kooperieren mit Gott. Sie werden jene von denen Jesus sagt,
Gott ist das Ende des Gesetzes das Gerecht macht die es halten und an Ihn glauben. Er ist nicht das Ende des Gesetzes für die Ungerechten, die Sünder, damit sie ungestraft leben sollten. Die wirkliche Gnade Gottes produziert keine ungnädigen Christen. Es ist kein `Tu so gut wie möglich Plan'. Wirkliche Gnade macht uns so wie jener, der die Gnade personifiziert. Gottes wirkliche Gnade erreicht unsere Ohren und unser Herz horcht auf und das Ergebnis ist wirkliche Gerechtigkeit in uns,
Deshalb suchen wir Gottes Gerechtigkeit uns in Gehorsam zu Ihm gerecht zu machen. Wir lieben es alle seine Gebote zu halten, nach dem wir die tötliche Gefahr unserer Sünden erkannten, sie bereuten und bekannten, und uns jetzt von ihnen abwenden. Unser liebevoller Gott wird niemals aufhören Sünde zu hassen, aber nicht den Sünder, so er sich bekehrt. Jene aber die lehren, daß das Gesetz Gottes zu Ende kam schmuggeln diesen Gedanken ein, so das ihre Nachfolger sich in Sicherheit fühlen. Niemand schaut genau zu wie sie leben und was sie tun. Sie lernten es zu glauben, das Rechenschaft ihrer Taten nicht verlangt wird. Gott vergibt ihnen alle Sünden jeden Tag. Sie vergessen das unsere Erlösung ein kooperierendes zusammenarbeiten mit Gott ist. Gottes Anteil ist groß und unser Anteil klein, ohne unseren Anteil, jedoch, tut Gott auch nicht seinen. Für jene die gewohnheitsmäßig sündigen erscheint Sünde immer weniger sündhaft. Ihr Glaube leidet an Klahrheit. Dunkel kommt in ihr Leben ohne das sie es erkennen. Sie denken immer noch, das sie Gott gefällig sind, und erkennen nicht, wie ihre stolzen Anmaßungen sie prahlerisch machen. Das Gesetz Gottes unterscheidet für uns zwischen Wahrheit und Unwahrheit. Wir sind nicht Sklaven zum Gesetz, das Gesetz bringt uns aber mit dem Himmel in kommunikierende Verbindung. Ohne wirkliche Veränderungen in unserem Inneren bekleidet uns auch nicht die Gerechtigkeit Jesu. Wir versuchen seinem vollkommenen Beispiel nachzustreben und werden ihm auf diese Weise ähnlicher. Wenn wir Ihn nicht in Gehorsam suchen, bekleidet Er uns auch nicht mit Seiner Gerechtigkeit, Matt. 22,11-13. Je kälter und formaler Menschen in ihrem religiösen Leben sind, je mehr `selbst' pflegen sie noch in sich, und ihre Selbstsucht wirkt gegen die Pläne Jesu Christi für sie. Gesetz und Gnade Steht das Gesetz in Opposition zur Gnade? Diese Frage kommt öfter vor. Wir versuchen etwas Klarheit zu diesem Thema zu bringen. Man übersieht oft, das die heutige Auseinandersetzung zwischen Gesetz und Gnade nicht mit einbezieht, daß das Problem nicht zwischen diesen beiden Prinzipien ist, aber vielmehr über den falschen Benutz des Gesetzes auf der einen Seite, und Gnade auf der anderen. Anders ausgedrückt können wir sagen, nur wenn das Gesetz als Methode benutzt wird um Christliche Erlösung zu erlangen oder zur Zügelung der Sünde, kommt es zu einer Auseinandersetzung mit den Prinzipien der Gnade. In jeder anderen Hinsicht wirken die beiden in Einklang miteinander. Das Gesetz Gottes existiert aber nicht, um Sünder zu retten. In seinen Grundzügen wird es, und kann es nicht Gnade anfechten, denn Gesetz und Gnade wirken auf zwei völlig verschiedenen Ebenen und für von einander weit entfernten Zwecken. Das Gesetz entblößt Sünde; Gnade erlöst uns von Sünde. Es kann überhaupt kein Konflikt zwischen diesen beiden vorkommen. Der Unterschied ist nicht zwischen einem befohlenen Gesetz im Gegensatz zu regelfreier Gnade - aus dem einfachen Grund das Gnade auch ihre Regeln hat! Jene die immer das Wort, `befehlen', mit dem Wort `Gesetz' verbinden, lesen die Bibel, sinngemäß, noch nicht richtig. Wir wissen ja schon das ein `Befehl' nur der Ausdruck oder Wunsch einer Person ist, die Autorität hat. Wenn Jesus der Herr in unserem Leben ist, dann hat er Autorität über unser Leben, und seine Bitten sind für uns und alle die Ihn lieben Befehle. Diese sind dann für uns Anordnungen oder Befehle zur Gnade. Der Unterschied zwischen diesen und den Befehlen im Gesetz ist das Motiv. Warum sind wir dem Gesetz gehorsam? - Wegen Furcht! Warum gehorcht man dem Befehl der Gnade? - Wegen der Liebe! Dies stellt den Unterschied dar. In beiden Fällen mag der Befehl der gleiche sein; nur unser Grund, unser Motiv, warum wir gehorchen, ist verschieden. Wir empfanden das Gesetz als so unbequem, als uns so leicht verärgernd, da es so ein zurückhaltendes Benehmen aufzwang. Man bat uns, das nicht zu tun, was wir eigentlich tun wollten. Das gleiche Gesetz in einer von Gnade beeinflussten Person, verursacht sofortigen und willigen Gehorsam in uns, da wir jenen lieben, der uns um etwas bat. Das Gefühl von Einschränkung kommt in diesem Fall garnicht auf. Was geschah denn, wenn Gnade über das Gesetz an Einfluß gewann? Veränderte sich der Wunsch Gottes für den Menschen wie er in seinem Gesetz ausgedrückt ist? Nein; er wurde vielmehr verstärkt indem er im Inneren aufgeschrieben ist, anstatt nur äußerlich. Was war es also was sich veränderte? Es waren die Motive im menschlichen Herzen die sich änderten. Vorher versuchten wir so erfolglos einem gerechten Gesetz Gehorsam zu leisten - wegen der Furcht des Gerichtes. Jetzt, als an Jesus glaubende, stehen wir vor Gott in der vollkommenen Gerechtigkeit Jesu Christi, und, da wir Ihn lieben der uns zuerst liebte, versuchen wir Seinen Wünschen Folge zu leisten, etwas was wir nun ganz gerne tun -- und auf diese Weise, ohne uns dessen bewusst zu sein, erfüllen wir das Gesetz.
Gehorsam ist eine Bedingung für unsere Erlösung Gehorsam ist eine Bedingung und eine weiterhin stattfindende Forderung unserer Erlösung. Vielen Christen wurde gelehrt das wir ohne Gehorsam üben zu müssen erlöst werden, das Gehorsam nur eine Frucht unserer Erlösung ist. Die geistliche Verarmung unserer Zeit, auch in den Kirchen, zeigt sich darin das alle gerne die nützlichen Wohltätigkeiten und Belohnungen des Evangeliums erhalten möchten, aber dies ohne Gottes Bedingungen - Bedingungen die unser Sündenproblem lösen können. Damit sagen sie, `Ja, Herr Jesus, heile uns, wir wollen aber nicht Deine Medizin nehmen.' Lehrt die Bibel wirklich, das wir nicht einmal krank sind oder das es keine Bedingungen für unsere Erlösung gibt? Sie denken das wir nur glauben müssen. Glaube ist aber beides: eine Bedingung erlöst zu werden und eine fortwährende Forderung dazu. Wenn sich jemand gegen Gehorsam im Glauben wendet, streitet er gegen Glaube.
Es steht also fest das wir Gehorsam sein müssen, um den Heiligen Geist Gottes in uns zu empfangen. Es ist aber auch wahr, das wir `ohne Jesus nichts tun können.' (Jh. 15,5). Ist es kreisförmiges Denken zu sagen, das ich den Heiligen Geist haben muss, um Gehrosam sein zu können, aber das ich ohne Jesus nicht Gehorsam sein kann, und ohne Jesus kann ich nicht den Heiligen Geist empfangen? Wie lösen wir diesen Zustand? In welcher Reihenfolge muss dies verstanden werden? Wie steht es damit, wenn Gott uns zuerst Erlösung schenkt und Gehorsam nur eine Frucht davon ist? Die Bibel sagt schon das Gehorsam tatsächlich eine Frucht der Erlösung ist, aber nicht nur eine Frucht. Denke an deine Bekehrung zurück, sagte man dir nicht, das Gehorsam ein Teil des Glaubens ist, der `Ja' zum Evangelium sagt? Hier folgen einige Bibeltexte die sagen das Gehorsam am Anfang unseres Wandels im Glauben an Jesus vorhanden sein muss,
"Denn es ist Zeit, daß anfange das Gericht an dem Hause Gottes. So aber zuerst an uns, was will's für ein Ende werden mit denen, die dem Evangelium Gottes nicht glauben?" Wir müssen also einen tätigen, nicht passiven, Glauben haben, Gal. 5,6.Wir können aber nicht zwei Herren dienen. Was ist die Lösung zum Problem der Reihenfolge - was kommt zuerst, Glaube oder Gehorsam? Die Antwort ist diese, das im gleichen Augenblick in dem wir wirklich unsere Fehler einsehen und bekennen und Gott um Kraft bitten zum Gehorsam, gibt Gott uns diese Kraft. Diese Reihenfolge erfordert kein Warten. Keine Fragebogen müssen ausgefüllt werden. Alles geschieht zur gleichen Zeit. Gehorsam kommt also nicht zuerst oder zuletzt. Alle der Versprechen Gottes sind Befähigungen. Man bittet uns nicht unseren Glauben richtig zu leben ohne das Geschenk der Gerechtigkeit Gottes im Glauben erhalten zu haben. Wir können nicht die Gebote Gottes halten ohne der regenerierenden Gnade Jesu Christi. Er wartet jeden Augenblick auf uns zu Ihm zu kommen. Er möchte aus uns Kanäle oder Wege Seiner Gnade machen. Er rettet uns nicht aufgrund unseres Gehorsams zum Gesetz, aber auch nicht aufgrund unseres Ungehorsams zum Gesetz. Beide, Glaube und Gehorsam, retten uns nicht, Erlösung kommt aber auch nicht ohne Gehorsam im Glauben. Ohne einen Glauben der Gehorsam ist, gibt es kein glaubwürdiges Christentum. Verschiedene Arten von Bedingungen Was ist der Unterschied zwischen "genügend" und "notwendigen" Bedingungen? Eine notwendige Bedingung muss erfüllt werden, um den erwünschten Erfolg zu haben. Dazu mag es mehrere Bedingungen geben, um das Ziel zu erreichen. Eine `genügende' Bedingung führt sogleich zum Erfolg. Sie bringt alles sofort zustande. Nur sie zu haben war genug. Um unser Problem auf diese Weise auszdrücken, stellen wir also fest, das Gehorsam eine `notwendige' Bedingung ist um gerettet werden zu können, sie ist aber keine `genügende' Bedingung. Dies ist so, da wir es hier mit objektiven (ausserhalb von uns) und subjektiven (innerhalb von uns) Elementen zu tun haben. Hier folgt die praktische Glaubenserklärung der Sachlage. Ich muss Gehorsam sein um gerettet werden zu können. Mein Gehorsam alleine ist es aber nicht der mich rettet. Jesus starb für mich auf dem Kreuz. Er vollbrachte ein Opfer von außreichendem Wert mich zu retten, ich muss aber sein Opfer für mich in Anspruch nehmen. Die Frage, wie wir erlöst werden können hat also nicht nur mit der `genügend' aufgebrachten Erlösung zu tun, aber auch mit meiner Willigkeit sie, Gottes Geschenk, anzunehmen. Unsere Erlösung kommt also in zwei Teilen zustande. Das objektive Element geschieht ausserhalb von uns: Jesus lebte und starb an unser statt. Das subjektive Element ist nur in uns: wir müssen alles was Sein Leben und Sein Tod für uns tat annehmen. Gott trifft Entscheidungen, und wir auch. Die Rolle unseres freien Willens ist heute genau so wichtig wie sie auch im Garten von Eden war. Ohne Gott haben wir keine Erlösung. Er vollbrachte für uns ein vollkommenes Opfer auf dem Kreuz. Ich muss also die Tatsache annehmen, das Jesus für mich lebte und starb, um erlöst zu werden. Ich muss Ihm auch in Gehorsam dienen, um erlöst zu werden. Beide Bedingungen sind notwendig. Da Gott niemals unsere freie Entscheidung unbeachtet läßt, muss ich mich für Sein Königreich entscheiden. Da ich aber keine Kraft in mir habe mich entscheiden zu können, muss ich Seine Hilfe dazu haben. All dies muss ich haben oder sonst findet nichts statt. Unser Gehorsam ist eine verdienstlose Bedingung unserer Erlösung von Anfang bis zum Ende. Wir lernen mit Jesus zu gehen und folgen Ihn wo immer er uns hinführt. (Das heißt, wenn wir in der Bibel lesen, folgen wir den offenbaren Glaubenspunkten, den Zehn Geboten und den Geboten oder Bitten seiner Gnade.) Gott und wir sprechen zu gleicher Zeit; es ist eine Vermählung von Gnade und Glaube. Meine Beziehungen zu Gott vertiefen sich und so auch meine Buße. Ich muß mich nahe an Jesus halten, denn neue Charakterformierung benötigt viel Zeit. Jesus nimmt uns nicht sofort in den Himmel wenn wir Ihn bekennen und als unseren Heiland annehmen (Jh. 17,11.14.15). Wir leben noch auf der Erde. Er sendet uns aber vom Himmel Kraft Ihm Gehorsam zu bleiben, Hebr. 4,14-16. Jesus ist immer dazu bereit zu retten! Sollten wir denken, diese Worte hier geäußert sind eine wirklich harte Botschaft? Verlangen solche Worte zu viel von uns? Erscheint es uns das unser `kleiner Teil' in dieser Kooperation eigentlich nicht so klein ist? Denkt nicht so, liebe Leser. Je tiefer wir uns im Kreis unseres Selbst befinden, um so hartnäckiger mögen wir sein. Denkt an den überaus großen Preis dem wir zustreben. Denkt an die Einwohner der himmlischen Welten deren Nachbarn Gottes Menschenvolk sein wird. Denkt an Jesus und was er für uns tat, um diesen Preis erreichen zu können. Denkt, wir tauschen ein der Sünde dienendes Leben für ein gottseliges Leben ein. Wir sehen unseren schwachen Leib an, und erhalten ewiges Leben und Recht zum Baum des Lebens, Offb. 22.[1800] So verstehen wir also, das die Quelle für `ewiges Leben' uns nicht zu eigen ist, das wir es aber erhalten, in dem wir jeden Monat vom Baum des Lebens essen. Auf diese Weise hängt ewiges Leben nicht von uns selber ab, aber nur von der Macht Gottes - genauso wie es auch mit Adam und Eva der Fall war. Ewigkeit hat deshalb nichts mit Zeitlosigkeit zu tun, aber nur mit unendlicher Zeit. Nur in der Stadt Gottes, im Neuen Jerusalem, wird es keine Sonne und Mond geben da Gott ihr Licht ist. In allen anderen Teilen der neuen Welt, wird es Tag und Nacht geben, Offb. 21. Liebe Leser, dies sind nicht leere Worte oder Versprechen Gottes. Sie werden Wirklichkeit werden. Das Leben in der sündigen Welt wird wie ein Nebel, wie ein trauriger Schleier bald in Vergessenheit gehen, Mt. 24,35; 1.Jh. 2,17; Off. 21,1,4. Weil es jetzt noch schwer sein mag dies einzusehen, ist es dennoch mit den Versprechen Gottes geschworen, Off. 22,4. Wir mögen um uns herumblicken und denken, niemand in dieser Welt folgt solch einem Glauben. So dachte auch Gottes Prophet bis Gott ihm berichtete das es noch 7000 in Israel gab die ihre Knie Baal nicht gebeugt hatten. Wir sollten uns zu dieser Schar der 7000 rechnen statt zu der von 5 oder 6 Billionen. Gott liebte und sorgte sich um diese 7000 - d.h. uns, so wir ihm treu folgen - seine Bedingungen gerne erfüllen. Wir machen diese Wahl, wenn wir Gottes Bedingungen nicht erfüllen (Matt.7,24-26; 23,23;Lk.8,21), erfüllen wir die der Sünde - Satans Bedingungen. Wir denken, Oh, was wird so und so von mir denken. Mein Mann, meine Frau, meine Kinder und Verwandte. Mein Arbeitgeber und meine Mitarbbeiter - und wir schrecken zurück. In Wirklichkeit sieht es aber so aus. Diese gleichen uns nahestehenden Menschen denken jetzt, `Oh, du bist ja auch nur so wie sie.' Sie sehen in dir nur einen anderen armseligen Menschen, der genauso wie sie lebt und kein besseres Leben in seiner Zukunft hat. Wenn du dich aber für Gott entscheidest und sogleich anfängst dein Leben zum Guten zu ändern, denken sie, `Oh, er half mir heute. Irgend wie ist er ein anderer Mensch geworden. Ich muß ihn mal fragen, was mit ihm geschah.' Nun spiegelt sich in deinem Antlitz etwas von der Liebe Gottes. Zuerst nur noch wenig, wie du aber dem Wort Gottes treu bleibst und es in deinem Herz `bewegst' vertieft sich deine Zugehörigkeit zum Volk Gottes, den 7000. Du lebst für eine überaus großartige Zukunft und fragst dich, `Was muss ich tun um das ewige Leben zu erreichen?' In der Bibel wirst du finden wer das wahre Volk Gottes ist. Sie glauben an Jesus ihren Erlöser als Sohn Gottes von Ewigkeit her. Sie werfen sich in Reue zu Seinen Füßen und bitten um Vergebung. Sie folgen ihrem Entschluß standhaft und halten Seine Gebote. Wenn Sie solch eine Gruppe nicht finden, errichten Sie eine in Ihrem Ort. Gottes Wort ist Ihre Richtschnur. Nun hast du Einfluß auf Gott. Eines Tages wird er dir seinen Boten senden und du läßt dich taufen. Prüfe aber alle Boten nach dem wahren Wort Gottes. Sei sehr sorgsam das du nur Gottes Wort folgst und nicht eigenen Gedanken. Bitte Gott dir Verständnis zu geben. Studiere Gottes Wort nicht ohne Gebet. Sinnvolles Gebet, für mich, ist diese nieder zu schreiben wenn ich bete. Damit werden unsere wirren Gedanken in Seinen Wegen geschult. Wir lieben es nun unsere Gedanken kritisch zu prüfen, nicht nur die von anderen. Wenn wir das nicht tun, mögen wir unser eigener, schlimmster Feind sein. Satan wird uns anfechten wenn wir Gott suchen. Wir befinden uns im Kampf um unser Leben. Wir müßen uns zu diesem Kampf gut ausrüsten. Wir müssen denkende Menschen werden. Wir schulen uns Gottes Wort immer treu zu bleiben. Wir trennen uns von runter ziehenden, ungöttlichen Einflüssen. Wir suchen die Einsamkeit, unser `Gethsemane', um Gottes Wort zu studieren bis wir es ganz kennen. Gott segnet jeden Schritt in dieser Richtung. Wir haben die Macht Gottes und die seiner Engel auf unserer Seite. Und ob uns auch Anfechtungen gegenüber stehen, vertrauen wir Seinen Versprechen. Wissen wir wirklich was kommen wird? Es gab noch 7000 in Israel die ihre Knie nicht zu Baal gebeugt hatten (1.K. 19,18). Die meisten aber wurden Nachfolger dieser neuen Religion. Fast auf jedem Berg und Hügel versammelten sie sich in kleinen Gruppen und übten ihren Aberglauben wie sie es haben wollten. Ihre "Kirche" wuchs schnell heran. Ihr Glaube war wollüstig und irrational, statt gedankenreich und von guter Sitte (1.K.18,25ff). Obwohl die Baalpriester Gottes Altäre zerstört hatten und sie mit ihren eigenen eintauschten, dachten ihre leichtfertigen Anhänger immer noch, das sie den wahren Gott anbeteten! Jedes mahl wenn sie in ihrem Beten zusammen kamen, wandten sie sich zum Sonnenaufgang zu, da nach ihrer Meinung die Sonne die grosse Kraft in dieser Welt ist die alles Leben erhält. Die Bibel lehrt aber, das alle himmlischen, universalen Körper von Gott geschaffen wurden und das dieser Gott allmächtig ist und nicht nur menschliche Geschicklichkeiten zu Seiner Verfügung hat. Dieser Schöpfergott will es das alle Seine Kreaturen Ihn anbeten, Ihm Ehre erweisen, denn nur Er kann sie aus dieser Welt der Sünde erretten, denn Sünde und Sünder werden eines Tages zerstört werden und er will so viele wie möglich vom ewigen Tod retten. [Der Tod den wir sterben, wenn wir alt oder krank werden, ist der erste Tod oder Todesschlaf von dem es eine Auferstehung gibt.][Dieser Teil hinzugefügt da einige nicht verstanden was `Sonnenanbetung' ist.] Von den 7000 Übrigen sagt Paulus,
Gott möchte gerne, `jederman', alle Menschen aus der Macht der Sünde retten. Aber `jeder' ist nicht dazu bereit, 2.Petr. 3,9.
Innerhalb eines Satzes unterstreicht Petrus zweimal, in wenigen Worten, das alle zur Erlösung erwählt sind. Und er fährt fort und schreibt,
Wissen wir wirklich was auf uns zukommt? Glauben wir wirklich diesen Worten des Apostel Petrus? Wie er sagt, `Ja, wir sind alle zum Heil auserwählt, aber nicht alle erhalten die Vorbereitung von der Gott im Himmel sagt, das wir sie haben müssen.' Es ist eine traurige Tatsache das viele umkommen werden, denn sie wollen sich nicht bekehren. Auf der positiven Seite jedoch, wenn wir den Bedingungen des Herrn folgen, wird uns unsere Erlösung sicher sein. Unsere Wahl der Gnade schließt aber nicht aus, das wir nicht Ungnade wählen könnten. Müssen wir die Ungnade wählen? So viele Lügen über die Gnade des Herrn hat man verbreitet und einer bald sterbenden Welt aufgeredet. Wir benötigen die Gnade Gottes diese nun richtig darzustellen, denn wir haben nur noch wenig Zeit. Laßt uns nun noch einen Text betrachten.
Der Gott im Himmel gab sein Versprechen Jesus zu senden. Die Propheten nannten ihn den Erlöser. Was sollte er aber tun? Sollte er Israel erlösen damit sie darin fortfahren könnten zu sündigen? Was lesen wir?
Es mag aber einige unter den Lesern geben, die nun bemerken wie so ein ungutes Gefühl in ihnen aufkommt wenn wir darüber sprechen, das Gott von seinem Volk Sünden vertilgen oder wegnehmen wird. Diese Sünden verdeckt man nicht, um sie unsichtbar zu machen. Man fegt sie auch nicht unter einen Teppich - Gott nimmt sie vollständig weg! Jesus verändert sein treues Volk, seine wahren Nachfolger - er macht sie rein in ihrem Inneren. Er `baut' nicht weiß getünkte Grabstetten, aber lebendige Heilige. Solche Jünger die in sich wirklich, nicht nur scheinbar, die Zeichen wahrer Göttlichkeit aufweisen. Das wahre Christentum hat nichts mit dem Übersehen der Sünde zu tun, aber mit ihrer Abschaffung. Christentum ist nicht ein gutes, leichtfertiges Projekt Gottes, aber ein Prozess in dem Er Sünde ganz unschädlich macht - für alle Ewigkeit - und Satan in seiner Sündhaftigkeit vernichtet. Das Prinzip der Selbstsucht ist für immer vorüber. Jesus zerstört alle Werke des Bösen. Laßt uns Seine Gnade suchen. In Kapitel 9 des Briefes an die Römer lasen wir das Gottes Volk Teilnehmer wirklicher Gnade sind, sie sind nicht Passagiere einer Theologie der Ungnade. Im 10. Kapitel lernten wir das Christus das Ende des Gesetzes eigener Gerechtigkeit ist, das heißt, das Gottes Volk sich bekehrt und Gott getreu lebt und nicht Sein Gesetz beiseite setzt und sich darunter versteckt. Im 11. Kapitel lernten wir, das alle Menschen Gelegenheit zur Erlösung haben, aber das nicht alle solch eine Botschaft willkommen heißen. Deshalb verstehen wir auch das Gott nicht jemand gegen seinen Willen streubend in den Himmel aufnehmen wird. Inmitten aller Geschichte ist Jesus dabei Sünde von seinem Volk zu entfernen und die Willigen zu erlösen. Christentum und das Zentrale Thema im Buch an die Römer Die Reformer reagierten zu einem tausend Jahre langen Abfall vom biblischen Glauben. Mystizismus [2000] und Gesetz strenge Religion [2200] hatten zu ihrer Zeit den tiefsten Punkt erreicht. Die Schnelligkeit mit der sie den `Glauben der Erlösung durch Werke' abschaffen wollten, führte zu theologischen Fehlern ihrer eigenen Prägung. Sie nahmen eine Zentrallehre wie `Glaube' und dehnten es aus bis dieser eine fast unerkennliche Form aufzeigte. Statt Klarheit in Glaubensfragen zu bewahren und zu lehren, daß das wirkliche Problem `Sünde' ist, nahmen sie die Ansicht an, daß das Problem das Gesetz Gottes war. Wenn aber das Gesetz Gottes als Problem gepredigt wird, wird Gehorsam zu diesem ein Problem. Eine Reihenfolge Christlicher Grundsätze wurde gepredigt in der `Glaube' an erster Stelle kam, dann `Werke'. Natürlich hat dies alles mit der Erlösungsbotschaft zu tun. Lehrt die Bibel das Erlösung in solchen Stufen stattfindet? Die Bibel lehrt das Gott immer den ersten Schritt nimmt. Nur weil Gott schon immer durch seine Zeugen wirkte werden wir darauf aufmerksam und ein Saatkorn wächst in uns heran. Wir lesen,
Die obigen Texte - wie interpretieren wir sie?
II I. Gott rettet mich und ich bin Ihm danach gehorsam. Wie können wir diese biblischen Aussagen in Übereinstimmung bringen? Was kommt zuerst? Welche Worte haben den Vorrang? Während ein Text sagt, das wir nur durch Jesus den Heiligen Geist bekommen können, sagt der andere, das nur Gehorsam den Heiligen Geist kommen läßt und der dritte Vers sagt, das wir ohne Christus überhaupt nichts tun können. Und Jesaja erklärt, das unsere Gerechtigkeit, unser Christliches Leben ohne Gott, nur wie alte, schmutzige Kleider aussieht. Wir müssen uns erneuern können, und um diese Erneuerung haben zu können müssen wir den Heiligen Geist haben, der nur dann erhaltbar ist, wenn Jesus ihn uns zusendet.
Eine Methode diese Gedanken zusammen zu bringen ist, anzuerkennen, das Gott im gleichen Augenblick für seine an Ihn Glaubenden wirkt wenn sie tätig sind. Er wartet nicht einmal eine kleinste Sekunde. Wenn Er dem Heiligen Geist etwas zu tun gibt geschieht seine Erlösung, so wir sie wollen, zur gleichen Zeit. Wir haben die Wahl dies in uns geschehen zu lassen. Er hat die Kraft es zu tun. Wir wirken also mit Gott zusammen für unsere eigene Erlösung. Zusammenfassung: In diesem Teil bringen wir heraus was in unserem Christlichen Leben den Vorrang hat und zuerst geschehen muss. Es hängt also davon ab wie wir dieses Thema verstehen und dazu reagieren oder aber einen falschen Unterschied zwischen Typen von Gehorsam schaffen, oder aber einer falschen Ansicht zum Thema, was im Sündenfall geschah, Raum geben und wie unsere Natur davon beeinflusst wurde, oder aber die Heilige Schrift dieses ideologische Problem erklären lassen. Wir wiesen sorgfältig darauf hin, worüber wir nichts zu sagen hatten, und das Gott immer zuerst seinen Teil vollbringt. Wir haben noch nicht das Ende unserer Position erklärt, wollen dies aber im nächsten Teil tun in dem wir eine weiter ausgelegte biblische Base zum Thema der Gnade Gottes dafür zusammenbringen. Wir werden finden, das die Wort Jesu diese umfangreichere Ansicht ganz und gar unterstützen. Lange Vernachlässigte Ansichten des Neuen Testaments Eine kleine Begebenheit mag das Folgende erklären. In Gesprächen mit einem Freund, Ulrich, über religiöse Themen, sagte er mir das er sich um mich sorgte, das es ihm schien das ich zu viel Interesse an den Sabbat nahm. Er erklärte mir, das ich zu viel Zeit im Alten Testament verbrachte. Ich schlug vor, dieses Thema etwas systematischer zu studieren. Wir setzen uns an seinen Tisch und ich bat ihn 2.Mose 20 aufzuschlagen fand aber sogleich heraus das mein Mitarbeiter Freund nichts mit dem Alten Testament zu tun haben wollte. Etwas überrascht bat ich ihn dann Matthäus 24, Verse 20 usw. im Neuen Testament aufzuschlagen. Dort steht es geschrieben, das Jesus seine Jünger dazu ermahnte um etwas bestimmtes zu beten. Mein Plan kam aber sogleich zunichte wenn Ulrich sagte, das Matthäus für die Jüdischen Leser geschrieben worden war, und als Christen brauchten wir gar nicht darin zu lesen. Meine Antwort dazu war, wenn du so weiter machst, musst du auch die Bergpredigt in Matthäus 5-7 auslassen. Ulrich bestand darauf, das auch die Bergpredigt nur für die Jüdischen Gläubigen von Wichtigkeit war. Als ich vorschlug das Buch an die Hebräer zu benutzen gab er mir die gleiche Antwort, `Hebräer ist auch nur für Jüdische Nachfolger geschrieben worden.' Es wurde bald klar, das für Ulrich nur einige besonders ausgewählte Kapitel in der Apostelgeschichte, von den Briefen des Paulus, und die ersten drei Kapitel der Offenbarung lesenswert waren.[2300] Er war sehr darum besorgt worin er zustimmen, und was er zum Thema Sabbat anhören würde. Diese kleine Geschichte also zum Thema Neutestamentlicher Christen. Wie würde es Ulrich aber ergehen, wenn er nur diese wenigen Kapitel in der Bibel benutzen kann, um Sonntag als Gottes Sabbat zu erklären? Wir sehen also das Problem ein - nicht wahr? Das gleiche Prinzip unterliegt jedem anderen Glaubensthema. Wir können kaum Gottes Erlösung nur mit einigen, wenigen Bibeltexten erklären. Wir müssen Beispiele aus der ganzen Bibel zusammenbringen, um die Wahrheit zu diesem Thema entdecken zu können. Das erweiterte Evangelium unserer Erlösung Es scheint das viele, oder sogar die meisten Bibelchristen, das Buch in drei Teile geteilt haben: das Alte Testament, die geschichtlichen Bücher Matthäus, Markus, Lukas, Johannes, die Apostelgeschichte und die Briefe des Paulus. Eine nähere Betrachtung der Sachlage mag ergeben, das diese Studenten der Bibel auch das Alte Testament und die geschichtlichen Bücher nur sehr wenig benutzen und fast ihre ganze Zeit in den Briefen Paulus verbringen. Nur gelegentlich benutzen sie einen Text aus anderen Büchern der Bibel. Aber die Bücher des Paulus sind gerade die von denen die anderen Apostel sagten, das sie manchmal schwer zu verstehen sind, 2.Petrus 3,14-16. Aus diesem Grund versuchen wir insbesondere das Buch Paulus an die Römer als unseren Ausgangstext zu benutzen, sehen aber ein, das man das umfangreiche Alte Testament und die etlichen Epistel kaum auslassen kann. Auf diese Weise hoffen wir eine gründlichere Erklärung zum Thema der `vernachlässigten Gesichtspunkte der Erlösung' vorbringen zu können. Christentum und das Zentrale Thema im Buch an die Römer Das Evangelium des Matthäus enthält nicht viel über `Vorrang', aber stattdessen mehr zum Thema der Ergebnisse der Erlösung. Kurz nachdem Jesus die noch weltlich Gesinnten warnte - jene die noch leichthin sündigten das sie verloren gehen würden - erzählte er ihnen die Geschichte der zwei Bauherren.
[Lies auch: Mt. 11,5; 14,28-31; 18,23-35; Mk. 3,31-35; 5, 25-34; 6,56; 10,46-52; Lk. 4,4; 5,17-26; 15,11-32; 17,11-19; Jh. 5,1-9,17-31; 9,1-7; 14,10.16.17.20; Apg. 2,47; 5,30-32; 11,21; 28,20-31.] Wir lernen hier von Jesus, das wir in unserem Leben eine Prüfungszeit erfahren werden. Das heißt, diese Prüfung geschieht im Leben aller Menschen auf allen Kontinenten und zu allen Zeiten, da wir alle eine einzige menschliche Familie sind. Wie wird es uns dann ergehen? Christen haben den großen Vorteil das Wort Gottes in reichweite zu haben, andere Nationen haben nur ihr Gewissen. Wir sprechen zu diesem Thema eigentlich mehr zu Christen, jene die von Gott schon gehört haben. Wie gründlich haben wir uns damit beschäftigt, dem Willen unseres Schöpfers zu folgen? Haben wir seine Rede "gehört" oder nicht? Bauten wir unser Leben auf einem "Felsen" oder auf "Sand"? Nur die Reden Jesu zu hören, sie aber nicht befolgen, führt zu einem schlechten Ende. Am Ende werden wir geprüft werden. Dann helfen uns nicht unsere Worte und Ausflüchte, aber nur Seine Worte. Wie reagieren wir zu den Worten Jesu? Wollen wir uns sein Versprechen für Kraft zum Gehorsam zu eigen machen oder nicht? Oder sagte uns jemand, das wir ohne gute Werke erlöst werden? Lebten wir auf Grund solcher Ansicht zwischen Gehorsam und Gleichkültigkeit? Sollten wir es wagen einer Theologie zu folgen, die Gehorsam nur als Hintergedanke betrachtet? Es ist sicher das wir geprüft werden, ob wir auf Felsen oder Sand bauten. Unsere Worte und Glaubensbekenntnisse bringen uns nur so weit. Wer wir innerlich sind wird letztenendes bestimmen, ob wir `stehen' oder `fallen.' Sehen wir ein, das, was Gott in uns wirken will, wichtig ist? Jesus heilte viele, viele Menschen von ihren Krankheiten, Matth. 11,5. Damit illustrierte er das er den Sündenschaden in uns ganz heilt, Leib und Seele. Jene die diese Heilung suchten mussten aber ganz nahe zu ihm kommen, mit ihm Kontakt aufnehmen und um Heilung bitten. Jesus heilte sie nicht bevor sie kamen oder nach dem sie ihn verließen. Nur im Augenblick ihres Kontakts mit Jesus wurden sie geheilt, andere fanden Heilung nach dem ihr Glaube geprüft war. Die Jünger Jesu wollten Ihn König machen. Sie verstanden nicht das Ziel seines Strebens. Der Tod Jesu und seine Auferstehung waren noch in der Zukunft. Niemand unter all diesen Menschen konnte sich vorstellen das dieser Heiland eventuel auf einem Kreuz sterben würde, obwohl Jesus ihnen davon predigte. Wir verstehen deshalb, daß das Evangelium Jesu Christi weit und tiefreichender ist als nur sein Leben unter uns, sein Tod und seine Auferstehung. Wir erinnern uns daran, das wir "... durch seine Wunden geheilt sind." Jes. 53,5. Dieses Heilen ist das Evangelium. Zusammenfassung: Lasst uns noch einmal den Kern dieser Gedanken ausdrücken. Wenn wir denken, daß das Evangelium Gottes nur mit dem Tod Jesu auf dem Kreuz, ausserhalb von mir, zu tun hat - um so den Preis für meine Sünden zu bezahlen, begrenzen wir unsere Erlösung nur auf eine legale, rechtsmässige Stufe vor Gott. Wir sollten einsehen, das solch ein verkleinerter Plan Gottes nur eine künstliche, unbiblische Begrenzung darstellt. Jesus lehrt uns also das sein Evangelium mehr ist als nur auf Gesetze und Strafen acht zu geben, mehr als Satzungen und Rechenschaft geben - Jesus ist der große Arzt, der heilende Heiland, nicht nur der berechnende Richter. Das Evangelium hat mit der Erneuerung, der Wiedergeburt, unseres jetzigen Lebens zu tun. Petrus erfuhr die Wahrheit dieser Worte als er für einen kleinen Augenblick wie Jesus auf der Oberfläche des Wassers gehen konnte, Mt. 14,28-31. Nur eine Sekunde seine Augen von Jesus aufzuheben verursachte sein Sinken. Dies sollte uns lehren, das auch wir es uns nicht leisten können, von Jesus weg zu schauen. Die Gnade Jesu erlaubt es uns über der welligen Oberfläche der See gehen zu können. Gottes Gnade hat niemals damit zu tun, das wir in Knechtschaft zu sündigen Werken, ertrinken. Wenn wir im Glauben an Jesus verbleiben, können wir den Sieg erringen. Gottes Weltall, der Himmel, ist dann unser Preis. Das Problem der Juden zur Zeit Jesu und Paulus war dem Propheten Jesaja gezeigt worden, Jes. 6,9-10.
Wir verstehen aus diesem Text das Jesaja eine Vision hatte. Er sah den Herrn hoch oben und was er sah demütigte ihn als er die weite Trennung zwischen sich und Gott sah. Der Ausruf klang, `Wen soll ich senden?' Jesaja antwortete, `Sende mich!' Dann folgte die erstaunliche Verordnung Gottes sein Volk zu bitten zu hören, aber nicht zu verstehen; zu sehen, aber nicht einzusehen, ihre Herzen zu versteinern, ihre Ohren und Augen zu verschließen damit sie die Botschaft Gottes nicht bemerken, hören und sehen würden, ansonst sie sich bekehrten und geheilt werden. Was will Gott damit lehren? Möchte Gott nicht das ein jeder sich bekehrt und geheilt wird? Verstehen wir, das die Frage nicht immer ist was Gott möchte, aber was Menschen willig sind zu tun? Oft hören sie die Wahrheit, weisen sie aber dennoch ab; aber einige werden die Wahrheit annehmen. Hier ist die Kreuzung zwischen dem Willen Gottes und dem menschlichen freien Willen und freier Wahl. Gott wird niemals unsere Entscheidung, ihm zu trotzen und das Königreich dieser Welt anzunehmen, unbeachtet lassen. Aus dem Text sehen wir auch wieder, das wahre Gnade Gottes sofortige Heilung und Bekehrung bewerkstelligt, nicht Heilung in viel späterer Zeit. Diese Heilung muss nicht unbedingt Heilung von Krankenheiten sein, aber geistliche Heilung oder beides. Zusammenfassung: Wir lernten, wer wir am Ende sind wird geprüft werden, nicht wozu wir uns bekannt haben. Das Evangelium ist umfangreicher statt enger in Bedeutung, und schließt auch Heilung mit ein. Das Evangelium besteht immer wieder darauf das Mitarbeit und Kooperation zwischen Mensch und Gott wichtig ist. Die Bibel spricht in sehr harmonischer Weise, wenn wir einsehen, das Gott und Mensch zu gleicher Zeit sprechen können - hoffentlich einstimmig. Viele Evangelien und Interpretationen der Bibel Einige mögen jetzt heulen und widersprechen was wir hier vorgebracht haben. Sie schreien, das wir eine Art von `Legalismus', gesetzmäßige Ansichten vertreten. Nach Jahrzehnten von fortwährendem, klugen Lehren einiger gut bekannter Personalitäten haben sie viele auf ihre Seite gebracht das Gehorsam etwas äußerlich geschehendes ist und nach unserer Erlösung kommt. Stimmen Sie dieser Ansicht zu? Es ist wahr, wir stimmen dieser Ansicht nicht zu. Für zu lange Zeit predigte man diese Botschaft von einigen Kapiteln in den Briefen Paulus unterstützt, während andere Teile seiner Briefe unbeachtet blieben. Sogar der größte Anteil aller anderen Bibelbücher ist vollständig ausgelassen worden. Auch die Evangelien und die Apostelgeschichte - `Ulrichs' Meinung. Die Reformer glaubten das die Bibel mit der Bibel interpretiert werden muss. Das taten wir - vielleicht nicht 100 prozentig vollständig oder gründlich (wir wollen sie nicht ermüden), aber für unser Format genügend. Einige Texte sollten sie selber lesen ohne unsere Kommentare. Je weniger Bibeltexte eine Lehre unterstützen, um so dürftiger wird oder ist sie. Das Ergebnis ist eine enge Theologie über Gottes Gnade. Der himmlische Plan unserer Erlösung muß nicht von Menschen kommen, er muß von der Bibel kommen. Er muß nicht von irgendeiner aber nur von einer vergleichbar vertrauenswerten Übersetzung der Bibel kommen. Nachwort: Nun, wir haben einige Gesichtspunkte manchmal in anderen Worten wiederholt, aber nur um dieses reichhaltige Thema besser oder mit anderem Nachdruck zu erklären. Was können wir noch sagen? Wir müssen einen Zusammenfassenden Bericht, das ewige Evangelium Gottes, geben. Als Jesus den Kreuzestod starb, gab er dann nur irgendwelche Vorkehrungen durch die etwas für uns getan werden kann wenn wir nur unseren Teil zuerst tun? Oder tat er tatsächlich etwas für alle Menschen? Wenn so, was ist es das er für alle Menschen vollbrachte? Wir lesen,
1. Jesus Christus schmeckte den zweiten Tod für alle Menschen die jemals lebten. 2. Da `alle gesündigt haben', so werden `alle' `unverdienter Weise gerechtfertigt durch seine Gnade.' Dies ist legale Rechtfertigung. Gott zwingt niemanden gegen seinen Willen gerecht zu leben. 3. Aufgrund des Opfers Jesu, `rechnet' Gott `ihnen (der Welt) ihre Sünden nicht zu.' Stattdessen legte Gott diese Sünden auf die Schultern Seines Sohnes, Jesu Christi, unserem Stellvertreter. Aus diesem Grund kann kein verlorener Mensch den zweiten Tod sterben bis nach dem Endgericht der nach der zweiten Auferstehung stattfinden wird (Offb. 20:4,5a). Auf diese Weise können alle jetzt noch leben: Gläubige und Ungläubige. Unser Leben wurde durch Jesus erkauft. Er bezahlte den Preis das wir noch leben können, da er Gelegenheit gibt, das noch viele dies Evangelium annehmen werden bevor es zu spät ist. Alle Menschen können noch wegen der Gnade Gottes leben, auch wenn sie nie von dieser Botschaft gehört haben. Gott schüttet über alle Seine Gaben aus - Sonnenschein und Regen, Früchte und allerlei zum essen, Freude, Friede und Seine Güte. Nur unsere Weigerung Ihn als den Geber aller Gaben anzuerkennen, seinen Versprechungen Glauben zu schenken, wendet Ihn langsam aber sicher von uns ab und unser Planet wird schlechter und schlechter als Ergebnis. 4. Gott erlöste die ganze Welt! Alle! Wenn nur genug unter uns den Menschen diese Botschaft bringen würden, damit sie Glauben können. Das Hören und Glauben dieser Gotteswahrheiten wird ihr Leben ganz und gar verändern. In anderen Worten, wenn Jesus nicht Sein Leben für uns hingegeben hätte als er auf dem Kreuz starb, würde heute kein Leben auf der Welt zu finden sein. Da er aber für uns starb, verdanken wir unser Leben seines Opfertodes wegen. . . . Es gibt niemanden auf der Welt der sein tägliches Brot nicht dem Opfer Jesu verdanken muss. Wenn wir uns von den Gaben dieser Welt ernähren, nehmen wir in gewisser Weise sein Fleisch und sein Blut in uns auf. In Effekt ist das Kreuz Jesu auf jedes Stück Brot und in jedes Glas Wasser gedruckt, denn wir verdanken nur Ihm unser Leben. Wenn Sünder diese Wahrheit einsehen und ihr Herz dankbar dafür ist, erfähren sie die `Gerechtigkeit durch den Glauben.' Dies bedeutet deshalb viel mehr als nur eine legale Rechtfertigung oder Begnadigung - die `für alle Menschen' auf der ganzen Welt errungen wurde. `Rechtfertigung durch den Glauben' schließt unsere Sinnesänderung mit ein. Das Gleiche geschieht hier, was sich auch zuträgt, wenn Gottes Vergebung Sünde tatsächlich von uns entfernt. Das Griechische Wort für Vergebung ("aphesis") bedeutet `wegnehmen.' Mit anderen Worten, der nun Gott gläubige Mensch benutzt seinen neu gefundenen Glauben, um innerlich und äußerlich allen Geboten Gottes gegenüber Gehorsam zu sein. Solch ein Glaube, wenn er nicht durch Babylonische Irrlehren abgeleitet wird, wird so gut und mächtig aufwachsen, das er ein Volk auf Erden haben wird, die für die Wiederkunft Jesu ganz und gar vorbereitet sein werden. Das ist es was damit gemeint ist wenn man sagt, `Dies ist die wirkliche Dritte Engelsbotschaft.' Alle werden aber nicht gerettet werden. Der Grund dafür liegt tiefer. Er hat nichts damit zu tun das solche nicht schlau genug sind oder nicht schnell genug die Initiative ergriffen zu haben. Der Grund liegt weiter unten in Menschen verborgen. Solche werden tatsächlich und tatkräftig der ihnen vorgebrachten freien Erlösung und Versöhnung mit Gott durch Jesus widerstehen. Gott nahm den allerersten Schritt `alle' Menschen zu erlösen, Menschen haben aber Freiheit ihres Willens solch ein Geschenk anzunehmen oder abzulehnen - auch wenn es schon ein erkauftes Geschenk ist und es ihnen nichts kostet, als nur den Weg des Todes für den Weg zum Leben einzutauschen. Ein Mensch der sich so dagegen entscheidet ist wie Esau war, der sein Geburtsrecht für eine Linsenmahlzeit verkaufte. Wir können unsere Entfremdung von Christus, und unseren Haß Seiner Gerechtigkeit, gern haben, bis wir die offenen Tore für unsere Erlösung selber schließen. Jene die letzten Endes Erlösung finden, werden sie wegen der Initiative Gottes erhalten; jene die verloren werden sind so aufgrund ihrer eigenen Initiative dazu. So schrieb jemand: "Der Glaube Jesu muß die Gerechtigkeit Gottes mit sich bringen, da der Besitz solchen Glaubens den Besitz des Herrn im Leben selber bedeutet. Diese Art von Glaube erhält jeder Mensch, wie auch Jesus sich für jeden Menschen hingab. Fragst du was Menschen davon abhält Rettung zu finden? Die Antwort ist `Nichts!, ausgenommen der Tatsache das nicht alle Menschen Glauben annehmen. Wenn alle das alles behalten würden, das Gott ihnen gibt, würden alle erlöst sein . . . Es gibt überhaupt keinen Grund warum nicht alle Menschen die jemals gelebt haben zum ewigen Leben errettet werden könnten, ausgenommen dem Grund, das sie es nicht so haben wollten. Viele Menschen lehnen Gottes freies Angebot verächtlicher Weise ab." [Waggoner, E.J., Signs of the Times, January 16, 1896.; Ibid., March 12, 1896.] Nach den Worten Jesu, die einzige Sünde für die jemand verloren gehen kann ist diese, das sie Seine Gnade nicht willkommen heißen und annehmen wollen. Dies ist es was wir Unglaube nennen. "... wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet ... Das ist aber das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Werke waren böse." Joh, 3:18-19. Warum lieben Menschen Finsternis besser als Licht? Sie tun böse Werke. Die Maßgebenden Männer dieser Welt, treffen ihre Entscheidungen in geheimen Konferenzen - keine Berichterstatter erlaubt. Es kann aber auch vorkommen das in Treffen, wo das Licht des Evangeliums gepredigt wird, solche zugegen sind, die es verdrehen werden. Warum ist das so? Nun, jemand sagte einmal, `Wo Licht ist, gibt es auch Ungeziefer.' So finden wir Probleme in beiden Situationen und wir erkennen, das nur vertrauen auf Gott alleine uns richtig führen kann. Wir müssen unser selbst aufgeben damit Gott uns füllen kann. Ein Frau heiratete einen Egoisten. Als sie in ihr neues Haus einzogen, sagte er, `Erinnere dich nur immer daran; ich bin der Boss und du bist nichts.' - `Oh,' antwortete sie, `dann bist du also Boss über nichts und ich kann tun was ich will.' Das erinnert uns an die Worte von Psalm 107:40,41 und Kol. 3:11. - Wir sollten lernen, das unser Leben ohne Jesus schwierig ist; sogar dunkel, oft unerfreulich, ziellos am Ende und weiter geht die Liste. Wir müssen es lernen mit Jesus in uns zu leben. Wie kann es wahr sein, daß das Kreuz Jesu auf jedes Stück Brot gedruckt steht damit ungläubige Sünder sich des Lebens, wegen des Opfers Jesu, erfreuen können? Es ist aus diesem Grund wahr, wie das Lamm, "das erwürgt ist von Anfang der Welt" (Offb. 13:8) Leben "... und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht [hat] durch das Evangelium" (2.Tim. 1:10), so ist dies der ganzen Welt als Geschenk gegeben worden. Die Geschichte der Menschen, wegen ihres freien Willens, war aber schon so schlimm und schlecht zur Zeit des Römischen Reiches, das die Menschen sich schon alle selbst umgebracht hätten, wäre Jesus nicht zu genau jener Zeit gekommen als "die Zeit erfüllt war." [Die Internetverbindung zeigt Bilder, jedoch mit Erklärungen in Englisch].
Schneller Zugang zu einigen Fragen: Frage 1 Frage 2 Frage 3 Frage 4 Frage 5 Frage 6 Frage 7 Frage 8 Frage 9 Frage 10 Frage 11 Frage 12 Frage 13 Frage 14 Frage 15 Frage 16 Oben Haupt Menu [0002] Auch in 2.Mose 31,18; 34; Verse die mit den Zehn Geboten zu tun haben und in 5.Mose 31,24-26; 2. Kön. 23,2-3; 2.Chr. 35,12; Verse die mit den Levitischen Zeremonial Gesetzen zu tun haben.
[0030] Wir verstehn auf Grund unseres Glaubens das der Kanon der Bibel mit Hilfe des Heiligen Geistes entschieden wurde obwohl sich die Teilnehmer dessen nicht unbedingt bewusst waren. [0080] John Wesley, Works, Vol. 3, sermon 35. [0090] Wie sollen wir die Worte Paulus "wir sind unter dem Gesetz" verstehen? Einige behaupten, `Unter dem Gesetz zu sein führt zu Sünde.' Das Neue Testament macht dies etwas klarer und sagt, das Sünde zu begehen uns `unter das Gesetz' bringt, statt zu sagen, `unter dem Gesetz zu sein' führt zur Sünde. Manche sagen auch, `Unter der Gnade Gottes zu sein führt zu einem heiligen Leben.' Diese Ansicht kann sich aber widersprechen, denn, wenn wir das Gesetz nicht halten, warum würde die Gnade Gottes uns heilig machen? [0110] Das Hebr. Wort für `Gesetz' enthält mehrere Besipiele. [0112] Sieh 2.M. 31,18; 5.M. 5,22; 9,9-11; 10,4 - und 5.M. 17,18; 31,24; 5.M. 31,26. [0119] Zum Thema der Sünde müssen wir noch die folgenden Unterschiede und ihre Konsequenzen erwähnen. Sünden (Mehrzahl) und Sünde (Einzahl), sind zwei Begriffe von unterschiedlicher Bedeutung. `Sünden' (Mehrzahl) sind Übertretungen der Zehn Gebote, und Gott ist immer willig und bereit solche dem reuigen Übertreter zu vergeben. `Sünde' (Einzahl) jedoch stellt das Zentrum der Sünde dar, die Natur der Sünde und Gott kann sie nicht vergeben. Sünde ist die Krankheit und Sünden sind die begleitenden Anzeichen der Krankheit. `Sünde' (Einzahl) kann Gott nur auf eine Weise handhaben; als Jesus auf dem Kreuz starb brachte das die Möglichkeit das die Sünden der Menschen vergeben werden konnten, aber nicht `Sünde' selber. `Sünde' ist die Natur des Menschen die zum Kreuz gehen muß. `Sünde' (Einzahl) muß mit Jesus ans Kreuz genagelt werden. Sie, die Natur sündiger Menschen muß sterben. - Warum? - Da sie unverbesserlicht ist. Die sündige Natur des Menschen zu vergeben, würde den Menschen selber nicht verändern. Wir lesen, "... aufsehen auf Jesum, den Anfänger und Vollender des Glaubens; welcher, da er wohl hätte mögen Freude haben, erduldete das Kreuz und achtete der Schande nicht und hat sich gesetzt zur Rechten auf den Stuhl Gottes. Gedenket an den, der ein solches Widerstreben von den Sündern wider sich erduldet hat, daß er ihr nicht in eurem Mut matt werdet und ablasset. Denn ihr habt noch nicht bis aufs Blut widerstanden in dem Kämpfen wider die Sünde." (Hebr. 12:2-4). - - Wir haben der Sünde nocht nicht bis aufs Blut widerstanden. Wessem Blut? Unserem Blut? Das will sagen das wir lernen sollten willig zu sein dafür zu sterben. - Christen wollen lieber der Sünde absterben ohne Schmerzen zu erleiden. Wenn wir Sünde ohne Schmerzen uberkommen könnten, würden Menschen diesen Weg schon leichter einschlagen. Sünde möchte seine Opfer nicht frei geben, sie hält sie fest in ihren Klauen, da unser `Selbst' nicht sterben will. Christen wurden Christen durch die Taufe. Christliche Taufe ist ein Symbol des Sterbens, Begräbnisses und der Auferstehung Jesu. Es gibt aber viele Christen, obwohl sie getauft wurden, ihrem `Selbst' nicht abgestorben sind. Das sollte schon vor der Taufe stattgefunden haben. Da sie ihrem `Selbst' nicht absagten und abstarben können sie nicht zu einem neuen Leben in Jesus auferstehen oder handeln. Sie sind noch Sklaven ihres alten Sündelebens und deshalb sind die Kirchen voll von Mitgliedern die nicht an den wirklichen Christus glauben und Ihm folgen und wie er leben. Die tragische Situation unter allen Christen ist die, das die meisten jetzt, lange nach ihrer Taufe, ihrem `Selbst' absterben müssen, wenn sie beim Zweiten Kommen Jesus in den Himmel aufgenommen werden möchten. Sie sollten wissen das Taufe und Bekehrung nicht das Gleiche ist. Taufe ist nut ein äußerliches Symbol einer inneren Abwendung vom Leben in Sünde, zu einem vollkommen neuem Leben mit Jesus, einer Wiedergeburt. Gott möchte uns von unserem Inneren hinaus vollständig nach der Lebensweise Jesu verändern. Satan will immer in unser Leben eindringen. Er arbeitet immer gegen den Plan Gottes. In dieser Zeit der letzten Generation kommen nur die in den Himmel, die Gottes Wort verstehen und sich damit befassen nur Gott zu folgen, ihr Leben völlig ändern, alle Gebote halten da sie es Lieben Gott wohlgefällig zu leben und so den Einwohnern der Sündlosen Welten zeigen, das sie sich darauf vorbereiten mit Gott zu wohnen, damit Sünde nicht wieder aufkommen kann. Jesus verbürgte sich, das er diese Veränderung in Menschen hervorbringen kann. Wir müssen mit dem Plan Gottes zusammenwirken.
[0120] Das Hebr. Wort für Bund ist `likhrot b [0150] Manche Ausleger deuten daraufhin das die Gebote Gottes im 5.Buch Mose etwas anders lauten als in 2.Mose 20 und sie deshalb schon von Menschen verändert werden können. Wenn wir das hören müßen wir uns daran erinnern das 5.Buch Mose vom Anfang an zu lesen. Wenn wir das tun stellen wir fest das es eigentlich nur eine lange Predigt des Moses ist, um sein Volk kurz vor seinem Tod und deren Eintritt in das verheißene Land noch einmal an alles zu ermahnen was Gott ihnen gab. Er passt seine Predigt den gegenwärtigen Denkweisen des Volkes etwas an, was für die etwas anders klingenden Worte verantwortlich ist. Da Moses aber nicht Gott ist, kann er auch dessen heilige Gebote nicht wirklich verändern, und so müssen wir nur die in 2.Mose 20 wieder lesen, die vom Finger Gottes auf Steintafeln geschrieben wurden. [0160] Studien über den Einfluß von TV brachten die folgenden Ergebnisse: 1) Kinder benötigen längere Zeit ihrem Alter gemäß zu reifen; 2) Sie scheinen zu denken, das sie immer Schüler sein werden und haben Schwierigkeiten für ihre Zukunft zu planen oder sich überhaupt etwas darüber vorzustellen; 3) Sie haben Schwierigkeiten besonders mit Erwachsenen sitzen und erzählen zu können, da so etwas ihnen als langweilig erscheint. Insgesamt fand man 6 Punkte, ich erinnere mich nur noch an diese drei, da ich sie im Radio während einer Reise hörte. [0200] Gott schuf alles in sechs Tagen und ruhte am siebten Tag. Für den Menschen, jedoch, war der siebte Tag, der erste volle Tag an dem er als aufgewachsener Mann lebte. Der feine Unterschied ist dieser, Gott ruhte von schon vollendeten Werken, während der Mensch sich für seine Werke am Sabbat der kommenden Woche ausruht; seiner Zukunft, für die er Gottes befähigende Kraft benötigt sie zu bestehen. - Sofort konnte er was er sah, fühlte, und hörte, in seinem vollkommenen Gehirn aufspeichern. Am Sabbatmorgen, und jeden Sabbat danach, führte Gott ihn durch seine Schöpfung und zeigte und erklärte ihm alles was für Adam notwendig war zu wissen. Diesen siebten Tag segnete und heiligte Gott, und er ruhte von Seinem Schöpfungswerk darin, 1.Mose 2,2 (Jes. 40,28). Der Sabbat war also Gottes Bund mit dem Menschen das ihn `Gott-abhängig' macht. Es war der Tag Seiner Unterschrift das Er alles in sechs Tagen schuf. Alles war für Adam ja schon fertig geschaffen worden. [Dieser von uns verkürkzte Teil ist von L. Kirkpatrick, `Real Grace for Real People', (140 Seiten) teilweise übersetzt bei CIAS, damit sie Gott Glauben und sich in dieser letzten Zeit, als letzte Generation, sein Kommen beschleunigen und sich darauf vorbereiten können.] - Leider sündigte der Mensch indem er Gott seinen Rücken zukehrte. So sprach Gott, Ok, wenn du nur von dir selbst abhängig sein willst, mußt du auch durch deine eigene Arbeit dein Leben verdienen und wieder zum Staub der Erde, aus dem du geschaffen bist, zurückkehren. - So müssen wir uns daran erinnern, daß Gottes Sabbatruhe auf eine himmlische Ruhe vorrausweist an der Menschen Anteil haben können, wenn sie sich von Gott wieder abhängig wissen und das Evangelium ihrer Erlösung annehmen. So ist es also das Menschen, die dieses Angebot von Gott annehmen, jeden heiligen Sabbat in Gottes Wort ruhen können, um dann für die nächste Arbeitswoche gestärkt zu sein. Jene, die dies tun geben ihre Selbsterlösung auf, da sie doch nicht Erlösung bringt, und nehmen Gottabhängigkeit, die einzige Quelle wahrer Kraft, mit Freuden an. [0240] Gott hatte keinen Gefallen an tausenden von Schlachtopfern. Jedesmal wenn ein Israelit kam, um sein Sündopfer darzubringen, sollte diese schreckliche Tat ihn dazu bringen nicht wieder zu sündigen. Nach einiger Zeit jedoch betrachteten die Menschen diese Zeremonie als eine leichte Bezahlung für kommende Sünden. Reue und wahrer Leid ihrer Tat verminderte sich. Sie dachten nun das sie mit einer Gabe schnell wieder ihre Missetat überkommen konnten und dann keine Sorgen mehr zu haben. Das Ergebnis war das viele, viele Opfer stattfanden, Michah 6,7. Das war nicht der Plan Gottes. Es sollten weniger und weniger Opfer von einem geheiligten Volk stattfinden, Hebr. 10,1-2. Die Dienste wurden also auf diese Weise verdorben. Die Priester halfen diesem auch, da sie herausfanden das sie auf diese Weise mehr Geld einnahmen. (Hosea 4,8; 1 Sam. 2,13-16). So fiel Israel und die Leviten tief von dem originalen Plan Gottes ab. Das Haus Gottes wurde ein Viehmarkt, Jer. 7,11; Matth. 21.13. Dieses Treiben wurde nicht mehr besser, und Gott erlaubte es endlich, das der Tempel (von den Babyloniern) zerstört wurde und das Volk in Gefangenschaft ging, wo diese verdorbene Generation starb. Unehrliche Hohe Priester trugen besonders die Verantwortung für die Greuel der Verwüstung ihrer Zeit. Sie waren Bestecher, Lästerer und der größten Sünden schuldig, Matth. 21,13. Gott sandte seine Propheten, um das Volk von ihrer Untreue zu warnen. Als Jesus kam, waren ihre Herzen überaus verstockt und der Rest ist Neutestamentliche Geschichte. Gott wollte weniger Opfer und ein heiliges Volk. Er wollte Gehorsam, nicht Opfer, Amos 5,21-22. Dies will Er auch von uns. Das einzige was zu Ende kam als Jesus auf dem Kreuz starb, war ". . . das Opfer und Speisopfer ..." (Daniel 9,27), aber nicht die Gebote Gottes oder auch nur das Sabbatgebot. [0280] Wir wurden darauf aufmerksam gemacht das viele Sabbat haltende Gemeinden in Deutschland nicht mehr so fest im Glauben stehen wie es noch vor einigen Jahre, oder Jahrzehnten war. So, suchen sie die beste Gemeinde und wenn solch eine schwer zu finden ist, nehmt Kontakt auf mit einigen Mitgliedern die willig sind Fragen zu beantworten, oder vielleicht auch im Internet. .. . Wenn's nicht klappt studieren sie die Bibel zu Hause. Auch die neue Literatur die man heute schreibt mag nicht mehr die lautere Wahrheit enthalten. Benutzen sie auch nur die reinste Bibelübersetzung. Katholische Übersetzungen sind nicht vertrauenswert im Englischen und wohl auch in Deutscher Sprache, sie lassen oft ganze Verse oder halbe Verse und Wörter aus. Sie versuchen auch aus Jesus nur eine Lehrer zu machen, statt einen Meister und seine Erlösungstat zu vermindern da sie ja die jetzt im Garbe ruhende Maria in ihrer Meinung in den Himmel brachten und sie darum auch erlösen kann, so denken sie wenigstens, steht aber nicht so in guten Bibeln. Ich würde die Luther oder Zürcher Bibel benutzen (habe aber auch nur diese zwei hier), aber etwas über seine Übersetzungsprobleme lernen. - Wenn jemand lehrt das wir Sünde nicht überkommen können, ist das nur wahr in dem Sinn, das wir sie nicht ohne Jesus in uns überwinden können. Wer das auch verneint, ist ein falscher Lehrer. [0300] Hat der Böse Macht über uns? Kann er unseren Willen kontrolieren? Nein. Er kann uns aber Dinge in den Weg legen die uns in Verzweiflung bringen können, um unseren Blick von Jesus und seine Worte abzulenken. Er versteht unsere menschliche Natur. Er kann uns aber nicht zwingen zu sündigen. Niemand ist mit Sünde geboren haben aber Schwäche dazu. Wir sind sehr von Sünde um uns herum beeinflußt. Obwohl Satans Pläne zunichte kommen werden, gelingt es ihm immer wieder viele zu verführen. Sie folgen einem Verlierer. Einem Feind, der auf seinem letzten Bein steht. Jesus hatte die gleichen fleischlichen Teile wie wir sie auch haben. Von jung auf, jedoch, folgte er nie den fleischlichen Neigungen die auf Ihn eindrangen wie sie auch uns anfechten. Sein ganzes Leben lang widerstand er den bösen Einflüssen. Er ist unser Beispiel. Er möchte gerne das wir auch aufhören zu sündigen, das wir aufhören uns selber weiterhin durch Sünde zu verletzen. Er möchte das wir im Glauben wachsen, Ihm ähnlicher werden. 1.Petrt. 4,1-2; Hebr. 5,8. [0500] Die Wichtigkeit Christlicher Grundsätze. Wahrheit ist nicht die Summe paradoxischer Behauptungen. Wahrheit ist die harmonische Zusammengehörigkeit von Teilen. Diese Teile sind auf solche Weise miteinander verbunden, das, wenn man einen Teil entfernt, etwas wichtiges wegen dieser resultierenden Unvollständigkeit fehlt. Wahrheit stellt ein Ganzes dar - und sie verändert Menschen, wenn sie dazu reagieren. Der Geist Gottes will ein Werk der Verwandlung zu einem Menschen in uns vollbringen, der einst im Himmel leben kann; dies ist kein wahlfreies Werk. Uns wurde Wahrheit gegeben, um eine gefährliche Situation zu beantworten und uns zu helfen. Während Wahrheit alleine uns nicht retten kann, spielt sie doch eine kritische Rolle, mit Bezug auf unsere inneren Motivierungen und Haltungen, die uns dazu bringen, durch Gnade und Glaube gerettet zu werden. Die Bibel lehrt, das wir durch das Ansehen der Herrlichkeit des Herrn (in seinem Wort) verwandelt werden, 2.Kor, 3,18. Wenn wir aber nur einen Teil dieser Herrlichkeit, also der Wahrheiten über Gott, kennen, kann uns dieser Teil - vom Ganzen isoliert - nur ein teilweises, also falsch orientiertes Verständnis über Gott geben, und unsere Verwandlung wird nicht richtig verstanden. Falsch orientierte Menschen spiegeln ein falsches Bild Gottes wieder. Ein falsches Verständnis Gottes in uns verlängert den Kampf zwischen Gut und Böse und verleiht den Anklagen Satans gegen Gott mehr Gewicht. Der Kampf zwischen Gut und Böse bildet die Grundlage des Erlösungsplanes, der Bibelwahrheiten, dem ersten Kommen und Triumph Jesu auf Erden, und seinem Tod auf dem Kreuz. Er veranschaulicht wie der Tod Jesu in uns zum Leben wirken kann. Er zeigt auf, warum Gott durch sein Volk der Endzeit letzten Endes beweist, was Seine Gnade tun kann, und offenbart, wie Satans Anklagen am Ende zunichte kommen. In dieser Zeit in der wir Leben, ruft Gott sein Volk, die Liebe Gottes zu verstehen, auszuleben und aller Welt darzustellen, wie Gott jedem eine Gelegenheit gibt, den Höhepunkt der Auseinandersetzung zwischen Gut und Böse erfolgreich zu gewinnen. [1000] Dies `zeigen' wird wohl völlig stattfinden wenn die Erlösten, als gerecht befunden, mit Jesus in den Himmel aufgenommen werden. Einige Menschen mögen von sich denken, daß sie ohne Sünde sind. Darin verführen sie sich selbst. Nur Gott kann solch einen Menschen richtig beurteilen, da es ja schon Menschen gab und wohl auch gibt, die auf ihrem Heilsweg ziemlich weit gekommen waren oder sind. Keiner der Propheten und Apostel behaupteten jemals, das sie ohne Sünde waren. Im Gegenteil, Paulus sah sich als den größten Sünder. Für Christen ist es aber ein Ziel in ihrer Zukunft nicht wieder wie im alten Leben zu sündigen, ob sie aber fallen, haben sie einen Fürsprecher. Zu erkennen was Sünde ist, ist am Anfang nur oberflächlich, täglicher Kontakt mit dem Wort Gottes macht erfahrener und einen naheren Wandel mit Gott möglich denn sie erkennen, das nur die Gnade Gottes sie retten kann. Je näher wir zu Jesus kommen, um so klarer sehen wir seine Reinheit und fühlen unseren Mangel. Für die gesamte Zeit unserer Geschichte lebten wir in Sünde und unter der vergebenden Gnade Jesu so wir sie suchten. Ganz am Ende aller Zeit jedoch wird Gott eine Schar haben die in den Augen Gottes ohne Fleck oder Runzel sein wird. Sie überkamen ihre Schwachheiten und erhalten das `Hochzeitsgewand' Gottes. Während der himmlische Richter sie frei spricht, sind sie sich dessen nicht bewusst. Sie wissen nur, das sie den Herrn Tag und Nacht anriefen sie nicht zu verlassen, ihnen nahe zu bleiben. Sie vertrauen seinem ganzen Wort. Da wir die Zeit Seiner Ankunft nicht wissen, sollten wir solch ein Leben schon jetzt suchen und führen. [1400] Wenn Sündenschuld nicht von einem zu einem anderen übertragen werden kann, gibt es für uns keine Hoffnung. Wir verstehen das alle Lebewesen, in ihrer vollkommenen Freiheit im Reich Gottes, sich unter Bewährung befinden. Diese Bewährung ist nicht etwas was sie geistlich plagt, sie in ihrer denkweise furchtsam macht. Nein. Diese Bewährung findet ihre Erfüllung in selbstloser, freimütiger, immer lobender, singender und jauchzender Liebe Gott gegenüber. Jesus wurde Sünde für uns. Er, der Unschuldige, lud unsere Sünden auf sich damit wir Erlösung haben können. Wir, die wir das Leben in einem reinen Himmel noch niemals kennen lernten.
[1440] Erlaubt die Bibel korporale Strafen unserer Kinder? Wir lesen, "Laß nicht ab, den Knaben zu züchtigen, denn wenn du ihn mit der Rute haust so wird man ihn nicht töten. Du haust ihn mit der Rute; aber du errettest seine Seele vom Tod." Sprüche 23,13-14. Ist dies eine gute/ richtige Übersetzung dieses Bibelverses? Das Hebräische Wort für `Rute, Stecken' oder auch `Zepter' in diesem Text ist `
[1500] In welchem Zusammenhang sollten diese Verse verstanden werden? Die Begriffe `Zugerechnet, zurechnen' in der Bibel: "Wohl dem, dem alle Übertretungen vergeben sind, dem die Sünde bedeckt ist! Wohl dem Menschen, dem der Herr die Missetat nicht zurechnet, in des Geist kein Falsch ist." Psalm 32,2. Wir sehen, das die Missetat nicht zugerechnet ist, da dieser Mensch eine vollständige Sinnesänderung mit Bezug auf Glauben an Gott hatte, eine gründliche Bekehrung. Das heißt er ist nun ein gehorsamer Nachfolger Jesu. [1800] Wir bemerkten eine interessante Interpretation. In Offenbarung 21,18 & 21 lesen wir über "... kai e polis xrusion kadaron ualw kadarw," `und "die Stadt von lauterm Golde" in der Lutherübersetzung und "die Stadt ist reines Gold gleich reinem Glas" in der Zürcherübersetzung. Nach unserer Ansicht verfehlen beide die eigentliche Bedeutung der wiederholten "kadaron ... kadarw", die sagen will das Gold ist so rein das es durchsichtig ist. Nun ja, unser Gold hier kennen wir nicht als durchsichtig. Wir haben es hier mit himmlischen Gold zu tun und die Übersetzer, wohl schwachgläubiger Weise, konnten sich nicht durchsichtiges Gold vorstellen und machten ihrem Zweifel Raum und übersetzten die Worte mit "lauterem" oder "reinem" Gold. So sollte niemand übersetzen. Wir sollten niemals die eigentlichen Worte mit unserem Kleinglauben ersetzen. [2000] Mystizismus kam aus Ägypten, durch spekulative Theosophische Lehren und Asiatischen nachdenklichen Religionen, meistens im Sinne von Spiritismus und Pantheismus. Sie lehrten da Gott in allen wohnt können solche nicht sündigen. Männer wie der Muslim Averroes (1126-1198) lehrten, da Jüdisches Gesetz und Zeremonie von Christus abgetan wurde und das frühe Christentum durch den Heiligen Geist ersetzt wurde, Islam dessen Platz einnahm. Solche Ansichten kamen aus Unverständnis der wirklichen Worte in der Bibel die davor warnen nicht jenen nachzufolgen, die das Gesetz Gottes nicht genau halten und die Mission Jesu verleugnen. [2200] Die Gesetzstrenge Religion die hier gemeint ist, ist jene die Hundert Tausende oder Millionen in den Martyrtod sandte.
[2300] Ein Beispiel solch einer kurzen Bibel mag die `A College Bible' von Norman Foerster und M. Willard Lampe von der Staats Universität von Iowa, gedruckt bei Appleton-Century-Crofts, Copyright 1938, sein. Diese Version weist eine sehr kurze Bibel auf die sie "Literatur" nennen aber, Gott sei gedankt, benutzen sie die KJ Version als ihren Text. Man findet darin nur Lukas, Teile von Matthäus (V-VII), Johannes (Verse 1-18), Teile der Apg. und 1.Korinther. |
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Das Wort "Bund" kann als Vertrag oder auch als `Übereinstimmung' zweier Partner verstanden werden, oder auch als letztes Testament, ein Versprechen das eine Person macht das anderen helfen kann. Die Bibel beschreibt zwei unvereinbare Methoden der Erlösung und nennt eins den Alten Bund und das andere den Neuen Bund. Der Alte Bund war ein Vertrag den Gott mit den Israeliten einging, während der Neue Bund ein Testament ist, ein Versprechen Gottes, das Er die Menschheit, durch das Geschenk Seines Sohnes Jesus Christus, erreten würde. Die Israeliten erhielten den Alten Bund zur Zeit ihres Auszugs aus Ägypten. Dieser Bund war ein (`Heirats') Vertrag, eine Übereinstimmung zwischen ihnen und Gott. In diesem Vertrag legte Gott Sein Gesetz für sie aus, besonders die Zehn Gebote wurden hier schriftlich verfasst und Israel versprach diesen Bund einzuhalten. Die Übereinstimmung ließ sie wissen das Gehorsam zum Bund ihnen Leben gibt, Ungehorsam aber den Tod. Gott wußte jedoch das sie den Bund nicht halten würden. Dieser sogenannte Alte Bund war auf das Versprechen Israels und ihrer Ausführung der Gesetze dieses Bundes begründet, er sollte sie darauf aufmerksam machen, das sie einen Erlöser benötigen, und das ihre Herzen auf diese Weise für den Neuen Bund vorbereitet werden würden, nämlich der versprochenen Erlösung durch Christus. Da Sünde ein Betrüger ist, machen heute viele den gleichen Fehler wie Israel und schließen ein Alttypischen Bund mit Gott, da sie denken, das sie wegen ihres Versprechens ein gutes Leben zu führen, gerettet werden können. In dieser Studie wollen wir die zwei Bünde untersuchen und feststellen, warum der Alte Bund uns niemals retten kann. Unser einzige Hoffnung auf Erlösung beruht auf den Neuen Bund da sie nur durch Gnade und Glaube alleine möglich ist, in dem was Gott für uns bereithält, wegen dem, was Jesus Christus für uns tat. |
| Notiz: Das Buch des Bundes das ihnen vorgelesen wurde war die `Torah,' Wort wie wir sie jetzt in den ersten fünf Büchern Moses finden. Als sie darin einstimmten diese Gesetze zu halten, stimmten sie einem Vertrag zu den wir heute als den Alten Bund kennen. |
| 2. |
Warum wurde es für Gott notwendig einen Neuen Bund einzuführen?
Antwort: "_____________________________ | "Siehe es kommt die Zeit, spricht der Herr, da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund machen; nicht, wie der Bund gewesen ist, den ich mit den Vätern machte, da ich sie bei der Hand nahm, daß ich sie aus Ägyptenland führte, welchen Bund sie nicht gehalten haben, und ich sie zwingen mußte, spricht der Herr." Jeremia 31:31,32. |
| Notiz: Der Grund warum Gott den Alten Bund, der Erlösung durch Gesetzeswerke abschloß war, er wollte sie davon überzeugen das sie einen Erlöser benötigten. Soblad dieser Plan erfüllt war, wird der Neue Bund der Gnade bedeutsam sein. |
| 3. |
Was versprach Gott in Seinem Neuen Bund?
Antwort: "_____________________________ | "... das soll der Bund sein, den ich mit dem hause Israel machen will nach dieser Zeit, spricht der Herr: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben; und sie sollen mein Volk sein, so will ich ihr Gott sein." Jeremia 31:33. |
| Notiz: Sein Gesetz in unser Herz zu pflanzen bedeutet einfach in uns neue hoffnungsvolle Ziele und Wünsche zu schaffen die in Einklang mit seinem Gesetz sind (Sieh Hesekiel 36:26,27). Solch Verlangen und Wünsche kommen in unserem Denken auf da wir jetzt Dankbarkeit im Herzen für die Vergebung unserer Sünden haben und wegen der Hoffnung der Erlösung durch Jesus Christus. |
| 4. |
Was für eine Redewendung benutzt der Apostel Paulus als er den Alten Bund beschreibt? Antwort: _____________________________ | "Wir wissen aber, daß, was das Gesetz sagt, das sagt es denen, die unter dem Gesetz sind, auf daß aller Mund verstopft werde und alle Welt Gott schuldig sei." Römer 3:19. |
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Notiz: Nach der Meinung des Paulus, verfehlte die gesamte Menschheit dem Gesetz Gottes zu gehorchen und sie stehen deshalb schuldig vor Gott. `Unter dem Gesetz' zu stehen bezieht sich aber nicht nur unter der Verdammung des Gesetzes zu sein.
Beispiel: Die Christen in Galatien wollten `unter dem Gesetz' verbleiben (Gal. 4:21). Natürlich wollten sie nicht unter der Verdammung des Gesetzes stehen, sie wollten gerne durch das Verlangen des Gesetzes "ich lege euch heute vor den Segen und den Fluch: den Segen so ihr gehorchet den Geboten des Herrn, eures Gottes, die ich euch heute gebiete; den Fluch aber, so ihr nicht gehorchen werdet den Geboten des Herrn, eures Gottes, und abweichet von dem Wege, den ich euch heute gebiete, daß ihr andern Göttern nachwandelt, die ihr nicht kennt." (5.Mose 11:26-28). |
| 5. |
Auf was werden wir durch das Gesetz aufmerksam gemacht? Antwort: ______________________________ | "... daß kein Fleisch durch des Gesetzes Werke vor ihm gerecht sein kann; denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde." Romans 3:20. |
| Notiz: Das Gesetz hat nicht die Macht zu erlösen. Es kann uns nur auf unser Sündenproblem aufmerksam machen (Röm. 3:23). Dies zu verstehen ist ein wichtiger Schritt als das Mittel das wir Gottes Versprechen der Erlösung durch Christus, den Neuen Bund - Erlösung durch Gnade und Glaube alleine, annehmen (sieh Römer 3:24). |
| 6. |
Warum ist Rechtfertigung durch Glaube in Christus unsere einzige Hoffnung der Erlösung?
Antwort: _______________________________ | "doch weil wir wissen, (1.)daß der Mensch durch des Gesetzes Werke nicht gerecht wird, sondern durch den Glauben and Jesum Christum, so glauben wir auch an Christum Jesum, auf (2.) daß wir gerettet werden durch den Glauben an Christum und nicht durch des Gesetzes Werke; denn (3.) durch des Gesetzes Werke wird kein Fleisch gerecht." Galater 2:16. |
| Notiz: Liest diesen Vers sorgfälltig um die dort drei mal vorgebrachte Botschaft zu finden. |
| 7. |
Was stellen die zwei Söhne Abbrahams dar, und ihre Mütter?
Antwort: _______________________________ | "Denn es steht geschrieben, daß Abraham zwei Söhne hatte: einen von der Magd, den andern von der Freien. Aber der von der Magd war, ist nach dem Fleisch geboren; der aber von der Freien ist durch die Verheißung geboren. Die Worte bedeuten etwas. Denn das sind die zwei Testamente: eins von dem Berg Sinai, das zur Knechtschaft gebiert, welches ist die Hagar; denn Hagar heißt in Arabien der Berg Sinai und kommt überein mit Jerusalem, das zu dieser Zeit ist und dienstbar ist mit seinen Kindern. Aber das Jerusalem, das droben ist, das ist die Freie; die ist unser aller Mutter." Galater 4:22-26. |
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Notiz: Die zwei Söhne Abrahams und ihre Mütter waren ausgezeichnete Beispiele der zwei Bünde. Ismael, Abrahams Sohn durch seine Sklavenfrau Hagar, stellt de Alten Bund dar, da er aufgrund menschlichen Handelseifers geboren wurde.. Issak, Abrahams Sohn durch seine frau Sara, wurde aufgrund des Versprechen Gottes geboren (sieh Römer 4:16-22). Ismael versinnbildet deshalb Erlösung durch Werke - der Alte Bund - Abraham wollte Gott selber aushelfen ihm einen Sohn zu geben. Isaak versinnbildet aber den Neuen Bund - Erlösung durch Gnade alleine, das man nur durch Glaube alleine erfahren kann - denn Abraham war schon 100 Jahre alt und Sara 90. |
| 8. |
Mit welchen dieser beiden Söhne Abrahams verbindet Paulus die Christen?
Antwort: ______________________________ | "Wir aber, liebe Brüder, sind, Isaak nach, der Verheißung der Kinder." Gal. 4:28. |
| Notiz: Ein wahrer Christ ist jemand der sich bewußt wurde das es unmöglich ist durch Gesetzeswerke gerettet zu werden und er nimmt deshalb Jesus als seinen oder ihren Erlöser an. Solch eine Person ist nun vollständig von Gottes Gnade abhängig die ihm in der Erlösung durch Christum Jesum angeboten wird. Das ist es was es bedeutet unter dem Neuen Bund zu sein - man erhält Gerechtigkeit nur durch Glauben an was Jesus Christus alleine vollbrachte, statt unseren eigenen Werken zu vertrauen. (z.B. Bußübungen, jeden Tag eine besondere Zahl von Gebeten herunter zu ratteln, Dinge zu tun die nicht in der Bibel verlangt werden.) |
| 9. |
Was müssen wir aufgeben um diese Erlösung durch Gnade allein zu erfahren?
Antwort: __________________________ |
"Aber gleichwie zu der Zeit, der nach dek Fleisch geboren war, verfolgte den, der nach dem Geist geboren war, also geht es jetzt auch. Aber was spricht die Schrift? `Stoß die Magd hinaus mit ihrem Sohn; denn der Magd Sohn soll nicht erben mit dem Sohn der Freien.' So sind wir nun, liebe Brüder, nicht der Magd Kinder, sondern der Freien." Gal. 4:29-31. |
| Notiz: Erlösung durch Werke und Erlösung durch Gnade sind zwei völlig entgegengesetzte Methoden die man nicht in Übereinstimmung bringen kann. Man hat entweder die eine oder die andere. Genau so auch, kann nicht Jesus und der Teufel im gleichen Herzen wohnen. Wenn wir durch unseren Glauben Gottes Geschenk der Erlösung durch Seinen Sohn Jesus Christus annehmen, könne wir nicht länger unsere eigene Selbstgerechtigkeit beibehalten. Wir müssen dann dem Selbst absterben. Das Evangelium ist nicht, "Ich und Jesus" aber "Nicht Ich, stattdessen aber Jesus." (Phil. 3:3-9) |
| 10. |
Was geschieht wenn `Gesetze halten' zu unserer Rechtschaffenheit durch Glauben als Erlösungsmethode benutzt wird?
Antwort: ___________________________ | "Ihr habt Christum nicht verloren, die ihr durch das Gesetz gerecht werden wollt, und seid von der Gnade gefallen." Gal. 5:4. |
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Notiz: Du kannst es nicht auf beiden Wegen erreichen: (1) Das du einerseits zugibst das du ein 100%iger Sünder bist und deshalb nichts für deine eigene Erlösung tun kannst, und dann (2) andererseits, deine eigenen Werke oder dein eigenes Gesetze halten zufügst um erlöst zu werden. Unsere einzige Hoffnung erlöst zu werden beruht auf der Gerechtigkeit Jesu Christi und nichts anderem (lies Gal. 5:5,6). |
| 11. |
Warum wird der Neue Bund ein besserer Bund genannt?
Antwort: _________________________ | "Nun aber hat er ein besseres Amt erlangt, als der eines besseren Testaments Mittler ist, welches auch auf besseren Verheißungen steht." Hebr. 8:6. |
| Notiz: Der Alte Bund beruhte auf menschlichen Versprechen, die wie Sand schnell verwehen. Andererseits jedoch, beruht der Neue Bund auf Gottes Versprechen, die niemals fehl gehen. Das ist der Grund warum der Neue Bund ein besserer Bund ist. |
| 12. |
Welchen Grund gibt die Bibel das ein Neuer Bund notwendig wurde?
Antwort: __________________________ | "Denn so jenes, das erste, untadelig gewsen wäre, würde nicht Raum zu einem andern gesucht." Hebr. 8:7. |
| Notes: ______________________________ |
| 13. |
Worin bestandt im Alten Bund der Fehler?
Antwort: _________________________ | "Denn er tadelt sie und sagt: `Siehe, es kommen die Tage, spricht der Herr, daß ich über das Haus Israel und über das Haus Juda ein neues Testament machen will; nicht nach dem Testament, das ich gemacht habe mit ihren Vätern and dem Tage, da ich ihre Hand ergriff, sie auszuführen aus Ägypten land. Denn sie sind nicht geblieben in meinem Testament, so habe ich ihrer auch nicht wollen achten, spricht der Herr." Hebr. 8:8,9. |
| Notiz: Der Fehler mit dem Alten Bund existierte nicht aufgrund des Gesetzes Gottes, vielmehr aber in der Verfehlung Israels seine Regeln einzuhalten. Das ist der tatsächliche Grund für den Alten Bund, uns davon zu überzeugen das wir Sünder sind die einen Erlöser benötigen (sieh Johannes 8:32-34). |
| 14. |
Beendet der Neue Bund die Notwendigkeit des Gesetzes?
Antwort: _________________________ | "Denn das ist das Testament, das ich machen will mit dem Hause Israel nach diesen Tagen, spricht der Herr: Ich will geben mein Gesetz in ihren Sinn, und in ihr Herz will ich es schreiben, und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein." Hebr. 8:10. |
| Notiz: Nirgendwo in den Heiligen Schriften finden wir die lehre daß das Kreuz Christi das Gesetz beseitigte (sieh Matth. 5:17-19). Ganz im Gegenteil, das Gesetz ist nun fest in unserem Herzen zu Hause in diesem, unserem Verhältnis zum Neuen Bund. Während das Gesetz Sünder nicht erretten oder erlösen kann ist es dennoch die Richtschnur jedes Christlichen Lebens (sieh Röm. 13:8-10; Gal. 5:13,14). |
| 15. |
Wie vergleicht Paulus das Gesetz mit seiner sündhaften Natur?
Antwort: ____________________________ | "Denn wir wissen, daß das Gesetz geistlich ist, ich bin aber fleischlich, unter die Sünde verkauft." Röm. 7:14. |
| Notiz: Das heilige Gesetz Gottes und die sündhafte menschliche Natur sind unvereinbar miteinander. Nur nachdem wir diese Tatsache erkennen, wegen unserer vielen Fehltritte, wird es uns möglich sein Christus und Seiner erlösenden Gnade dankbar zu sein und Ihn wirklich lieb zu haben (lies Römer 7:15-25). |
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Notiz: Keine menschliche Methode kann uns von der Sklaverei der Sünde befreien (wie Mönche zu leben), dem Prinzip der Selbstsucht. Die einzige Kraft die das vollbringen kann ist das Evangelium, die Wahrheit, wie wir sie in Christus, dem Eingeber aller Schriften, finden.
Frage: Kannst du diese `Wahrheit' noch etwas besser beschreiben? Antwort: Ja, Sie können sie in unseren anderen Artikeln und Bibelstudien finden so weit sie übersetzt sind, oder auch ganz kurze Fragen im Gästebuch stellen. |
| 17. |
Was für eine Antwort gaben die Juden zu der Bemerkung in unserer 16. Frage? (Johannes 8:32)
Antwort: ____________________________ | "Da antworteten sie ihm: Wir sind Abrahams Samen, sind niemals jemandes Knechte gewesenl wie sprichst du denn: `Ihr sollt frei werden?'" Johannes 8:33. |
| Notiz: Was bedeutet dieser Einwand der Juden den sie damals gaben in unserer heutigen Zeit? Lies weiter! |
| 18. |
Was war die Antwort Jesu zu ihrem Einwand?
Antwort: _________________________ | "Jesus antwortete ihnen und sprach: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer Sünde tut, der ist der Sünde Knecht." Johannes 8:34. |
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Notiz: Das Griechische Wort das hier benutzt wird (Griech.: doulos) bedutet nicht "Knecht" (Luther), aber "Sklave." Das ist was wir auch seit unserer Geburt sind mit Bezug auf Sünde. Nur Jesus kann uns von dieser Sklaverei der Sünde befreien (Joh. 8:36). Wir sollten einsehen daß das Leben eines Christen leichter ist, als das Leben jener die Gott absagen. Ein Christ wirft seine Fehler jeden Tag auf die Schultern Gottes und kann dann in Frieden schlafen gehen. |
| 19. |
Warum gelang es den Israeliten der Zeit Paulus nicht Gerechtigkeit zu erlangen?
Antwort: ____________________________ |
"Was wollen wir nun hier sagen? Das wollen wir sagen: `Die Heiden, die nicht haben nach der Gerechtigkeit getrachtetm haben die Gerechtigkeit erlangt; ich sage aber von der Gerechtigkeit, die aus dem Glauben kommt. Israel aber hat dem Gesetz der Gerechtigkeit nachgetrachtet, und hat das Gesetz der Gerechtigkeit nicht erreicht. Warum das? Darum daß sie es nicht aus dem Glauben, sondern als aus den Werken des Gesetzes suchen. Denn sie haben sich gestoßen and den Stein des Anlaufens." Römer 9:30-32. |
| Notiz: Die Redewendung `Werke des Gesetzes' (Röm. 9:32) benutzt Paulus um das Alte Testament damit darzustellen - man benutzt das Gesetz als eine Methode der Erlösung - strenges Gesetz halten; d.h. besonders strenges Gesetz halten jener Gesetze die die Schriftgelehrten ausgetüftet hatten. Man nennt das `Legalismus (strenges oder genaues Gesetzes halten) als Methode zur Erlösung. Gott lehrt aber in Seinem Wort das wir nur durch den Glauben and Jesus Christus, dem Neuen Bund, Gerchtigkeit erlangen können und damit Erlösung. (Studiert was Jesus im himmlischen Heiligtum für uns dazu tut. |
| 20. |
Im Abendmahl des Herr, mit was verbindet Jesus sein vergossenes Blut?
Antwort: _________________________ | "... das ist mein Blut des neuen Testaments, welches vergossen wird für viele (also nicht alle) zur Vergebung der Sünde." Matth. 26:28. |
| Notiz: Da der Neue Bund, oder Testament, ein Wille (Versprechen) Gottes ist für die gesamte Menschheit, kann dieser Wille nicht in Kraft treten bis ein Tod stattfindet. Als Jesus auf dem Kreuz starb, wurde Gottes Versprechen Wirklichkeit. |
| 21. |
Wegen dem Kreuz, was nahm der Neue Bund fort?
Antwort: ____________________________ | "Und dies ist mein Testament mit ihnen, wenn ich ihre Sünden werde wegnehmen." Römer 11:27. |
| Notiz: Bedeutet das, das wir weiterhin sündigen können bis Jesus wieder kommt? Natürlich nicht. Wenn Jesus eine Sünde vergibt, wenn er sie wegnimmt, ist sie nicht mehr in unserem Leben da. Wir denken sie niemals wieder zu begehen. |
| 22. |
Was ist ein anderer Name für `Neuer Bund'?
Antwort: _________________________ | "Der Gott aber des Friedens, der von den Toten ausgeführt hat den großen Hirten der Schafe durch das Blut des ewigen Testaments, unsern Herrn Jesus, der mache euch fertig in allem guten Werk, zu tun seinen Willen, und schaffe in euch, was vor ihm gefällig ist, durch Jesum Christum; welchem sei Ehre von Ewigkeit zi Ewigkeit! Amen." Hebrews 13:20,21. |
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Notiz: Wie auch der Alte Bund jene zu ewigem Tod verdammte die ihm Ungehorsam waren, auf gleicher Weise bringt auch der neue Bund ewiges Leben nur für jene die dieses Angebot der Erlösung durch Jesus Christus annehmen. Das ist der grund warum die Heilige Schrift den Neuen Bund manchmal den Immerwähreden, Ewigen Bund nennt.
Meine Reaktion zu dieser Bibelstudie Antwort __________________________________ |
Das Ende dieser Studie über den ALten und Neuen Bund
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