|
Was Jeder Christ Wissen Muss |
|
Das Heiligtum Old & New Covenant Die Drei Engelsbotschaften Der Alte und Neue Bund
Willenskraft | Berg des Bundes Selbst und sterben Unsere Natur |
|
Die Harmonie in den Evangelien und im Bund Gottes In der Bibel finden wir Enzelheiten die mit dem Alten und Neuen Bund zu tun haben in 2.Mose 20 und 5. Mose 5.[2] Das Wort Bibel bedeutet `Buch'. Manchmal nennt man es auch `Schrift'. Es ist `die heilige Schrift' (Lukas 8,21). Warum heilig? Weil es Worte enthält die uns Menschen auf eine höhere Lebensstufe bringt, sie ihr ganzes menschliches Wesen verbessern kann und uns mit unserem Schöpfer und Erlöser verbindet, Joh. 17,17; Luk. 11,28. So hören wir manchmal von der Harmonie der Evangelien, was sagen will, das die Bücher Matthäus, Markus, Lukas und Johannes sich gegenseitig nicht widersprechen [30]. Diese Übereinstimmung finden wir aber auch zwischen allen anderen biblischen Büchern. Deshalb ist es eine wunderbare Tasache, das wir Gottes Wort vertrauen können denn Sein Geist wacht über Sein Wort. Diese Harmonie finden wir auch besonders betont in Versen wie:
"Denn ich bin der Herr und wandle mich nicht." Maleachi 3,6 Dieses harmonische Verhältnis unter den Bibelbüchern hat eine besondere Attraktion für den Leser. Man erkennt, das man dem Inhalt vertrauen schenken kann. Aber manchmal scheint es einigen, das etwas darin verändert wurde. Wenn wir dies hören müssen wir gut aufpassen, denn das bedeutet das die Harmonie unterbrochen ist und wir müssen herausfinden warum: Wie sie vielleicht schon mal gehört haben stammen zwei der großartigsten Institutionen vom Anfang der Geschichte der Welt - der von Gott gestiftete und geheiligte Sabbat und der Anfang der Familie in einer Heiratssituation. Satan wartete aber am Tor der Schöpfung bei dem Baum und es gelang ihm Mißtrauen in die Gedanken unserer ersten Eltern hinein zu säen. Und so dauerte es nicht lange und die Institutionen, die Gott gesegnet hatte, kamen unter Anfechtung gefallener Menschen. Der Tag den Gott heilig gesprochen hatte, finden wir nun kritisiert und beschimpft in aller Welt. Man behauptet der Sabbat wurde ja abgeschafft und hat heute keine Bedeutung mehr für uns. Diese Situation ist aber eine ungeplante Veränderung im Wort Gottes und wir wollen untersuchen wie es sich damit verhält. Im Zentrum dieser Frage, warum man sich um den biblischen Sabbat kümmern sollte, ist die Frage, wie tief unsere Liebe zu Gott wirklich ist. Denken wir wirklich das Gott so etwas wie den Tag, an dem wir Ihn anbeten sollten, verändern würde? Oder ist es vielmehr unser Verständnis darüber das sich ändern sollte? Jesus gab uns einmal eine kurze und gute Anweisung zu diesem Thema. Er sagte:
"Denkt nicht, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen." Matt. 5,17. Wir lesen, `Denkt nicht', was bedeutet einen jeden Gedanken zu verbannen, das Gesetz Gottes abzuschaffen. Aber einige gutmeinende Christen denken `zu erfüllen' bedeutet, daß Jesus das Gesetz am Kreuz erfüllt hat und wir heute davon frei sind. Dies harmonisiert aber nicht mit dem ersten Teil des Verses, wo es sagt, das er nicht kam `aufzulösen.' Was bedeutet dann aber die Redewendung, `zu erfüllen?' Nun, Jesus will sagen, Ich kam das Gesetz mit Bedeutung zu füllen in dem er uns,dem Wort Gottes gegenüber, ein Beispiel vollkommenen Gehorsams gab. Dieses Beispiel ist so gemeint, das auch wir das Gesetz in unserem Leben erfüllen, d.h. das wir es täglich einhalten und befolgen. So fragen wir, Wie kann man `den Geist des Gesetzes' aufrecht erhalten ohne `den Worten des Gesetzes'? Die "Worte" bilden ja dessen genaue Grundlage. Solcher Erwägungen sollten uns helfen einzusehen, daß Gottes Gesetz (das vierte Gebot) nicht verändert werden kann, besonders nicht nach dem Tod Jesu auf dem Kreuz. Diese Idee lesen wir auch in Römer 8,3 und 4:
"Denn um das zu erreichen was dem Gesetz unmöglich war, weil seine Kraft gelähmt war durch das Fleisch, sandte Gott seinen Sohn in einer Gestalt, die dem sündlichen Fleisch ähnlich war, und um der Sünden willen und verurteilte die Sünde im Fleisch, damit die durch das Gesetz geforderte Gerechtigkeit erfüllt werde in uns, die wir nicht nach dem Fleisch wandeln, sondern nach dem Geist." Die Begriffe `Fleisch' und `Geist' bedeuten dies: `Fleisch' bin ich und du. Unser gesammtes menschliches Leben in einer Welt wo Sünde, schlechte Dinge, hineinkamen. Es ist das Leben jener Menschen die sicht nicht um Gott kehren. `Geist' dagegen bin ich und du wenn wir uns um Gott kümmern, unsere Gedanken schulen und kontrollieren damit sie nicht wild hier und dort herumsuchen, sich aber stattdessen dem Wort Gottes unterordnen, da wir einsehen, das Gott die Quelle allen Lebens ist. Der Apostel Paulus schrieb deshalb:
"Wer eins von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute also, der wird der kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich." Matt. 5:19. Diese Verse sagen uns also, das die Ansicht, das Gottes Gesetz am Kreuz zu seinem Ende kam, nicht richtig verstanden wird. Wir können nicht die Apostel so verstehen, das sie ihren Einfluss so benutzten, gegen Jesus und seine Mission zu arbeiten. Die Worte Jesu, ".. gehet hin und lehret alle Völker ... und lehrt sie halten alles, was ich euch befohlen habe." (Matth. 28,19-20) wurden von ihnen sicherlich nicht widersprochen. Paulus lehrte auch,
Paulus macht es hier schon klar daß das Gesetz erfüllt werden soll - nämlich in uns und wenn wir lesen `Christus ist das Ende des Gesetzes', dann wissen wir das bedeutet was John Wesley einmal schrieb [80]: An jene die behaupten "das Predigen des Evangeliums beantwortet das Ende des Gesetzes," schrieb er: "Dies verneinen wir ganz und gar. Es beantwortet nicht den ersten Teil des Gesetzes, nämlich Menschen von ihrer Sündhaftigkeit zu überzeugen, und die aufzuwecken die dem Rand der Hölle zustreben, ohne sich dessen bewusst zu sein." So erklärt Paulus "durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde" . . . `Die Starken bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken.' sagte Jesus, Matt. 9,12. Es ist deshalb unsinnig jenen Heilung zu wünschen die gesund sind, oder wenigstens so von sich denken. Du musst sie zuerst davon überzeugen das sie krank sind; sonst werden sie sich nicht für deine Mühen, sie zu heilen, bedanken. Es ist deshalb auch unsinnig Christus jenen zu bringen deren Herz noch voll ist, da es niemals gebrochen wurde.
Dies sollten wir wissen und uns daran erinnern: Christus ist das Ziel, die Absicht des Gesetzes. Das Gesetz verdammt den Sünder und verursacht ihn deshalb sich nach der Gerechtigkeit Jesu zu sehnen und nach ihr zu suchen. Das Gesetz und alle seine Pflichten wurden bei Jesus erfüllt. Durch das Leben, das er lebte, veranschaulichte Jesus, das wir auch das Gesetz Gottes halten können, genau so wie er, unser Beispiel, es auch tat. Eine andere Aussage Paulus sollte hier erwähnt werden:
Dies verursacht die Frage, "Wer ist unter dieser Gnade, der Mann der die Gebote bricht, oder jener, der sie hält?" "Ist der Mann der stiehlt, lügt und mordet, und solche Dinge tut, ohne Buße zu üben, unter der Gnade Gottes?" Wird ein gerechter Richter den schuldigen Verbrecher gnädig behandlen und sein Opfer schuldig sprechen? Wir werden sagen, "Natürlich nicht. Es ist der Mann der alle der Zehn Gebote hält, der unter dieser Gnade steht." Aber durch die Sünde eines Mannes (Adam), kamen wir alle unter den Einfluß der Sünde. Diese Sünde macht Gottes Gesetz und unsere zur Sünde neigende Natur unvereinbar, ". . . durch eines Sünde ist die Verdammnis über alle Menschen gekommen ..." Röm. 5:18a. Der erste Adam fing die Sünde an, der letzte Adam (Jesus) berichtigt die Folgen der Sünde Adams mit Bezug auf die gesamte Menschheit. Deshalb lesen wir, "... also ist auch durch eines Gerechtigkeit die Rechtfertigung des Lebens über alle Menschen gekommen." Röm. 5:18b. Und der Gedanke Paulus' geht weiter im nächsten Vers, "Denn gleichwie durch eines Menschen Ungehorsam viele Sünder geworden sind, also auch durch eines Gehorsam werden viele Gerechte." Röm. 5:19. So erinnern wir uns daran das Paulus im ersten Kapitel von Vers 18 an über die Gottlosen oder die Heiden und ihre Probleme spricht. Jene die keine Gelegenheit hatten den wahren Gott des Himmels und der Erde kennen zu lernen. Im zweiten Kapitel spricht er über die Probleme unter den Jüdischen Nachfolgern. Er sagt im Vergleich dieser beiden Gruppen, das es keinem hilft nur das Gesetz zu kennen und daran zu glauben. Es muß zuerst im Herzen gehalten werden. Warum sagt er das? Denn "... die Liebe ist des Gesetzes Erfüllung." Röm. 13:10. Jemand der diese Liebe Gottes in seinem Herzen hat, hat sie, da er weiß das Jesus für ihn auf dem Kreuz starb und er deshalb nicht mehr solche üblen Dinge begehen kann, die Jesus ans Kreuz nagelten. Auf diese Weise kann Sünde diese Person nicht mehr dominieren und sie vernichten. Die erlösende Gnade Gottes bewirkt nun Liebe in ihr für Gottes große Erlösung - und sie bewirkt Liebe in dieser Person für andere Menschen (Gal. 5:14) - und sie bewirkt in uns einen Haß aller Sünde, denn wir entschieden uns solch eine Person zu sein. So fragen wir uns, `Wie erfüllte Jesus das Gesetz Gottes, Matth. 5:17-19?' Christus gehorchte dem Gesetz und war immerzu eifrig bestrebt seinen himmlischen Vater zu verherrlichen, Ihn als den alle Menschen liebenden Vater darzustellen. Der Anteil des Bundes Wir wollen nun über den Alten, oder vielmehr den vorläufigen, zeitbegrenzten Bund, und den Neuen, oder ewigen Bund, sprechen [110]. Die Bibel berichtet wie der alte, zeitliche Bund auf dem Berg Sinai von Gott selber verkündigt und nieder geschrieben wurde, und das er in wenigstens zwei Teilen kam - den Zehn Geboten und dem Gesetz Moses' das dieser in ein Buch schrieb das in einer Seitentasche außen an der Bundeslade aufbewahrt wurde [112]. Dieser zeitliche Bund geht daher auf diese Sinai Ereignisse zurück und da er ein Akkord und Vertrag zwischen Gott und der Nation von Israel war, wurde er auch am Berg Sinai bestätigt. Im Gegensatz dazu existierte der neue, ewige Bund schon lange vor der Zeit des Neuen Testaments, in der Zeit Jeremias und Hesekiels (Jer. 3; 24,7; 28; 31,33.34; 33,14.15.25.26; Hes. 3,17-19; 11,19; 18,21-23,31-32; 20,19-20; 36,26). Der hauptsächlichste Unterschied zwischen dem zeitlichen und ewigen Bund war dieser: der alte, zeitliche Bund war zwischen Gott und dem Volk Israel, und der ewige, neue Bund zwischen Gott und individuellen Gläubigen, 1.Mose 17,7; 26,5; Psalm 105,43-45. Der ewige Bund war auch ganz anders als der zeitliche, da er sich auf eine Gott liebende Verbindung mit Menschen begründet und eine Wiederherstellung normaler Verbindung mit Gott verspricht. Gott möchte gerne die gleiche geistliche Verbindung mit uns herstellen, die er auch mit Abraham hatte,
"Und ich will aufrichten meinen Bund zwischen mir und dir ... das es ein ewiger Bund sei, also daß ich dein Gott sei und deines Samens nach dir. ... und will dir ... geben das Land ... Kanaan ... und will ihr Gott sein."
"... auf daß er dich heute ihm zum Volk aufrichte und er dein Gott sei, wie er es verheißen hat und wie er deinen Vätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen hat." Im alten, zeitlichen, Sinaitischen Bund bot Gott nicht eine neue Methode zur Erlösung an, er wandte aber seinen ewigen Plan an, um sein Volk diesen verstehen zu lassen und ihnen damit zu helfen. Zusammen mit den Zehn Geboten gab Gott Israel auch Pläne ein Heiligtum zu errichten und Dienste darin zu bewerkstelligen. Dieses Heiligtum sollte seinem Volk immer wieder zeigen, das sie Sünder waren, und ihnen Gelegenheit geben, ihre Sünden zu bekennen, sich zu bekehren und im Blick auf den versprochenen Erlöser um Vergebung zu bitten. Auf diese Weise unterrichtete das Heiligtum Israel über ihre Erlösung und wie sie ihre Kraft zum Gehorsam bekommen konnten, in dem sie dafür nur auf Gott sahen. Als das Volk Israel Gott versprach dem Bund gehorsam zu leisten, errichteten sie nicht den Bund, aber nur eine Verbindung zu dem von Gott und Moses verkündigten Bund [120]. So ist es auch mit uns, wenn wir Jesus annehmen, fangen wir eine neue Verbindung mit Ihm an. Als Israel ihr Versprechen brach, dem Bund Gehorsam zu sein (2.Mose 19,3-8), wurde der Bund selber damit nicht zerstört, was nun aber nötig wurde, war für das Volk wieder neue Beziehungen zu Gottes Bund herzustellen. Die menschliche Ansicht ist, das Gott wegen ihres Ungehorsams das Gesetz beiseite setzte. Dies war aber nicht die Ansicht Gottes. Sein Volk benötigte immer noch die Erkenntnisse und Erziehung, die der Bund lehren kann. Deshalb sollten wir, wenn wir über den Bund Gottes sprechen, in unserem nächsten Satz uns nicht über die Zehn Gebote beschweren oder versuchen sie aufzulösen. Statt dessen sollten wir Gottes liebevolle Fürsorge für uns und seine sorgsame Hilfe zu verstehen suchen, wie er uns von Sünde - das ist unseren ewigen Tod - beschützen kann. Von dieser Grundlage her betrachtet können wir sehen, warum die Zehn Gebote "der Bund" genannt werden, 2.Mose 34,28. Sie waren nicht das Ergebnis eines Vertrages zwischen Menschen und Gott, aber Menschen stimmten darin zu, diesen göttlich befohlenen Befehlen zu gehorchen, 2.Mose 19,3-8; 5. Mose 4,13. Der Sinaitische Bund war ein befohlener Bund dem die versammelte Schar der Israeliten zustimmten, um der versprochenen Segen willen zu gehorchen. Der zeitweilige Bund war nicht ein Ersatz für den ewigen Bund aber eine Hilfslösung für ihn. Er wurde den Menschen gegeben damit sie den Weg zu ihrer Erlösung finden könnten in einer Zeit, als es keine Zeitungen oder geistliche Schriften gab:
Oder wie die Zürcher Bibel es übersetzt: "Nun hatte zwar auch der erste [Bund] Satzungen für den Gottesdienst und das Heiligtum, [freilich] auf der Erdenwelt." Die Satzungen, d.h. die Zehn Gebote, sollten in ihren Herzen eingeschrieben sein. Das will sagen, sie sollten ihren Kindern von klein auf gelehrt werden, das sie die Gebote auswendig halten würden, als eine normale Reaktion zu Situationen. Aber der zeitliche Bund wurde bei den Israeliten falsch interpretiert als sie anfingen zu denken, das sie, die geborenen Israeliten, schon Recht zu einem Platz im Himmel hatten. Der ewige Bund betonte Herzreligion, Liebe an Gott und unseren Nachbarn. In diesem Sinn existierte dieser vor dem zeitweiligen Bund, und tatsächlich existierte er schon immer. Weil die Israeliten aber so viele Jahre als Sklaven in Ägypten lebten, hatten sie die überlieferten Wahrheiten von ihren Vorfahren über Gott vergessen und das ist der Grund warum Gott sie zu jener Zeit in Macht und Stärke aus dem Land am Nil in den Tagen Moses ausführte. Jene die behaupten die Bibel lehrt, das die Zehn Gebote, als Teil des Bundes, nach dem Kreuz abgetan wurden, übersehen die Tatsache, das der Apostel Johannes an drei Stellen in der Offenbarung betont, daß Gottes Volk, jene die sich entschlossen Christus zu folgen, die Zehn Gebote halten werden:
"Und ich fiel vor ihn
"Selig sind, die seine Gebote halten, auf daß sie Macht haben an dem Holz des Lebens und zu den Toren eingehen in die Stadt."
"Und Er (Gott) schrieb auf die Tafeln die Worte des Bundes, die Zehn Worte." Wurden diese Zehn Gebote später aber abgeschafft? Das Gesetz welches der Psalmist und Jesus `ewig' nennt und das der Grund war, warum Jesus am Kreuz sterben musste? Konnte das so ohne eine Zeremonie widerrufen oder abgeschaft werden? Fanden wir nicht schon Grund zu sagen, das die Bibel ein Buch der Harmonie ist und sich in solchen Dingen nicht widerspricht? Die Bibel ermuntert uns sie zu studieren.
"Sei eifrig, dich Gott als bewährt zu erweisen, als einen Arbeiter, der sich nicht schämen muss, der das Wort der Wahrheit richtig austeilt." Natürlich müssen wir die Bibel sehr sorgfältig interpretieren. Heute gilt es ja eine Generation zu retten. Um dies tun zu können sollten Eltern einige `Götzen' aus dem Haus entfernen, wie `die Tube' und alle Dinge die zu viel Zeit vom Wort Gottes wegnehmen. Warum können eure jungen Kinder nicht ein Mikroskop oder Teleskop haben und die Wunder der Natur lernen, und ihr könnt mit ihnen am Familientisch sprechen, statt nur stumm vor dem Aparat zu sitzen? Wacht auf Eltern. Ihr verliert eure Kinder. Ihr seit die Stellvertreter Gottes für sie. Haltet den Bund Gottes in eurer Familie.[160] Jesus gab uns Beispiele für die immerwährende Wichtigkeit der Gebote.
`Ich kam nicht die Gebote aufzulösen aber zu erfüllen. Es wird nicht ein Dot oder Iota von ihnen vergehen.'Der Apostel Paulus beachtete das Gesetz auch jeden Tag. "...das Gesetz ist heilig ..." Römer 7,12; 8,3-4;
... und so dachten jene in der folgenden, kurzen Liste. |
|
Johannes Jakobus die Kirche der Übrigen |
1.John 3,4 "Sünde ist Übertretung des Gesetztes" Jak. 2,10-12 "... haltet das ganze Gesetz..." Offb.12,17; 14,12; 22,14 "... haltet die Befehle Gottes ..." |
Ja, etwas ging zu Ende, wir müssen das aber mit der Versicherung im Wort Gottes, das die Gebote ewig gültig sind, balanzieren. Wie kann so etwas zu Ende kommen und doch Ewig existieren?
oder in der Zürcher Bibel, "Die Werke seiner Hände sind Treue und Recht; verlässlich sind alle seine Gebote. Sie stehen fest auf immer und ewig, erfüllt in Treue und Redlichkeit." Psalm 111,7-8. Jene aber die denken das `alles wurde erfüllt' bedeutet, das sie zu ihrem Ende kamen, können damit nicht Johannes und Paulus Worte erklären, das es noch im ersten Jahrhundert nach dem Kreuz in Kraft war. So verstehen wir das `erfüllt' zu sagen meint, daß wir dem Gesetz immer noch gehorchen und auch zukünftig immer wieder gehorchen. Damit wird es in unserem Leben erfüllt, das es voll mit Bedeutung in uns erfüllt wird. Diese Art von Gehorsam gibt dir ein friedliches Leben. Du kommst schwerlich in ein Gefängnis in einem gerechten Staat. Der Staat wird gerechter je mehr Menschen diesen Regeln Folge leisten. Wollt ihr das nicht?
Jesus und die Apostel sprechen über etwas das forwährend geschieht, nicht über etwas das zu Ende kommt. Das einzige was zu Ende kam war die Art und Weise der Zustimmung Israels. Sie dachten sie konnten die Gebote mit ihrer eigenen Willenskraft, ohne Gottes Hilfe, halten. Wie konnten sie so etwas denken, wenn Gott gerade dabei war sie aus der Knechtschaft zu helfen? Sie unterschätzten den Einfluß der Sünde in ihrem Leben. Nur Abhängigkeit zum Wort Gottes kann uns auf dem richtigen Pfad halten. Jeden Tag sollen wir Seine Worte in unseren Herzen bewegen. Dies sind die meisten unter uns nicht gewöhnt zu tun, wir müssen as aber lernen wenn wir Gott gefallen wollen. Weil es nicht eine Reaktion unserer natürlichen, menschlichen Angewohnheit ist, müssen wir jeden Tag in unserem Herzen um etwas Zeit `kämpfen', dies zu tun. Lasst uns die Sachlage noch einmal kurz zusammenfassen. 1. Das Gesetz war nicht nur am Berg Sinai für die Israeliten gegeben worden. Genau so wie die Bibel über zwei Gesetze spricht, eins unveränderlich und ewig und das andere provisorisch und zeitweilig, so gab es auch zwei Bünde. Der eine Bund der Gnade enstand als unsere ersten Eltern noch im Garten lebten. Nach dem Fall gab ihnen Gott ein Versprechen.
Für alle kommenden Generationen bot dieser Bund die helfende Gnade Gottes für zukünftigen Gehorsam, durch den Glauben an Jesus, an. Er verspricht den Nachfolgern Gottes ewiges Leben unter der Bedingung ihrer Treue dem Gesetz Gottes gegenüber, dessen Übertretung ja der Grund war, warum Jesus auf dem Kreuz sterben musste. Gott ehrte sein Volk Israel damit die Beschützer seines Gesetzes zu sein. Sie sollten es als ein heiliges Vertrauen für die ganze Welt aufbewahren und Gottes Missionare auf dieser Erde sein. Sieh dazu 5.M. 30,9-10; Jes. 27,6; Jer. 33,9; Sach. 8,21-15!; Mal. 3,8-12. 2. Die Bestätigung des Bundes Gottes. In 2.Mose 24 finden wir die Szene wo der provisorische, zeitweilige Bund aufgerichtet, bestätigt, und von Moses in ein Buch geschrieben (nicht bei Gott), und in der Seite der Bundeslade aufbewahrt wurde. Alle gesetzmäßigen Dokumente zwischen zwei `Partein' müssen bei dem versammelten Volk, und deren Fürsprecher, bestätigt werden. In diesem Fall war dies die versammelte Schar des Volkes Israel die einstimmig wählten, den ihnen gegebenen Gesetzen gehorsam zu sein. Sie taten dies aus ihrer eigenen Initiative, ihrem eigenen Wollen. Der Bericht lautet so:
"Darnach kam Mose und berichtete dem Volk alle Gebote des Herrn und alle Rechtssatzungen. Da antwortete das ganze Volk einmütig und sprach: `Alle Gebote, die der Herr gegeben hat, wollen wir halten." 2.M. 24,3. In Vers 7 und 8 lesen wir dann wie dieser Vertrag mit dem Blut eines Opfertieres versiegelt wurde and er sprach,
"... Seht, das ist das Blut des Bundes, den der Herr auf Grund all dieser Gebote mit euch geschlossen hat." 2.M. 24,8. Dieses Ereignis war ein wichtiger Tag für die Geschichte Israels. Sie hielten aber nicht ihr Versprechen dem Bund gegenüber. Sie wurden dem Herrn untreu, obwohl er immer wieder versuchte sie zu sich zu ziehen. Wie wir schon sahen, sprach Jesus nie über irgendeine Veränderung im Gesetz. Sein Tod am Kreuz versiegelte die ewige Natur des Gesetzes, Sein letzter Wille, Galater 3,15.
Paulus erklärt hier, wenn man den letzten Willen eines Mannes nicht verändern kann, wie viel mehr den letzten Willen Gottes, Hebr. 9,14-17. Von Anfang her war der wöchentliche Sabbat für eine sündenlose Welt geschaffen worden und machte freie Unterhaltung mit dem gnädigen Schöpfergott möglich. Als die ersten Eltern freiwillig darin zustimmten mit Gott Zeit an diesem Tag zu verbringen, konnten sie körperliche und geistige Kraft und Bereichung erhalten. Diese Gaben wurden für sie nach dem Fall noch viel wichtiger.[200] Das Ergebnis war, das später diese Moralen, Universalen Gesetze, und die für immer andauernden Funktionen der Sabbatregel in der Form eines kommandierenden Befehls verfasst wurden. So ist das Gesetz Gottes eine von ewiger Gültigkeit her proklamierte Verfassung für die gesamte Menschheit, deren Vertreter Adam und Eva waren, und konnte nicht am Kreuz zu seinem Ende kommen. Das Kreuz ist nicht die Linie der Unterscheidung zwischen dem Alten und Neuen Bund, Gesetz und Gnade, Sabbat und Sonntag. Solch eine Unterscheidung mag fantasievoll sein, ist aber nicht biblisch und fechtet gegen die Folgerichtigkeit und Festigkeit der Regierung Gottes und dessen Moralität. Es ist somit offensichtlich das Christus nicht kam, um die moralischen Bedingungen der Zehn Gebote, dem Prinzip der Liebe Gottes für alles was er schuf, zu verändern, aber vielmehr kam er, um unsere Übertretungen gegen diese Bedingungen stellvertretend für uns zu lösen, wie wir es in der Bibel lesen.
"... preist Gott ... daß Christus für uns gestorben ist, da wir noch Sünder waren."
"Denn das Gesetz des Geistes, der da lebendig macht in Christo Jesu, hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes. Denn was dem Gesetz unmöglich war, das tat Gott und sandte seinen Sohn in der Gestalt des sündlichen Fleisches und um der Sünde halben und verdammte die Sünde im Fleisch."
"Das Gesetz ist ja heilig, und das Gebot ist heilig, recht und gut." Das Gesetz selber kam also nicht am Kreuz zu seinem Ende aber nur die Art der Zustimmung zu diesem wie Israel es damals tat. Die Zehn Gebote konnten nicht zu Ende kommen, denn an anderen Stellen werden ihre ewige Gültigkeit von Jesus immer wieder unterstrichen.
"...niemals soll ein Tüttel oder Iota vom Gesetz zu Ende kommen." Um es noch einmal zu wiederholen, Israel vergass die Zustimmung ihres Volkes und hielten nicht Seine Gebote und so wurde die alte Zustimmung mit einer neuen ersetzt. Die alte Zustimmung hatte damit zu tun, wie Israel versuchte Gottes Gesetz aus eigener Kraft zu halten. "Und Moses stieg hinauf zu Gott [auf den Berg]. Und der Herr rief ihm vom Berg ... werdet ihr nun meiner Stimme gehorchen ... Und alles Volk antwortete zugleich ... wir wollen tun. Und Moses sagte die Rede des Volkes dem Herrn wieder." Israel dachte mit Hilfe ihrer eigenen, inneren Stärke Gott gehorsam zu sein. Sie unterschätzen ihren menschlichen Drang zu sündigen, und alles weitere, wie sie versuchten Gott so genau zu gefallen, ist menschliche Geschichte. Sie dachten, sie hatten alles gut verstanden. Ein Jude durfte am Sabbattag nur eine Meile spazieren gehen, oder nur dies oder das tun und nicht mehr. Die Auslegung des Gesetzes unter den Lehrern Israels war mannigfaltig. Sie erfanden Formeln und Verhaltungsmassnahmen für die kleinsten Dinge, vergassen aber vollständig die Liebe Gottes. Gott wollte sein Gesetz in ein Ihn liebendes Herz hineinpflanzen. So etwas zu tun ändert aber nicht den Wortlaut der Gebote im Vergleich zu dem was die Rabbiner taten. Gottes Gesetz im Herz, Gehirn, zu haben, bedeutet, das wir mehr automatisch dazu reagieren. Es wird unsere Gewohnheit nicht nur unseren Willen durchzusetzen aber Seinen Willen zu tun - und auch Gottes 4. Gebot sollte so gehalten werden. Jemand mag aber fragen, `War nicht die Freude welche die bekehrten Juden in Phönizien und Samarien fühlten aufgekommen als sie hörten das viele Heiden sich zum Evangelium bekehrten, ein Ergebnis davon, das sie nicht mehr das alte Mosaische Gesetz halten mussten?' (Dies begründet sich auf Apostelgeschichte 15) Ja, natürlich. Sie waren sehr erfreut nicht mehr die vielen Opfer von Schafen und Lämmern, Tauben und anderen Arten, darbringen zu müßen, denn Jesus, das wahre Opferlamm, erfüllte alle diese Mosaischen Gesetze.[240] Aber dies hatte nichts mit den Zehn Geboten, den Gesundheitsgesetzen und jenen Gesetzen zu tun, die ein ordentliches, ziviles Leben garantieren. Dinge die damals Krankheiten verursachten, verursachen sie auch heute noch. Der ewige Bund lehrt uns in Jesus zu vertrauen, Ihn den guten Kampf des Glaubens (mit unserem willigen Gehorsam) für uns fechten zu lassen. Es ist unsere christliche Pflicht in Christus zu "verbleiben", stündlich, täglich, jede Minute, in dem wir sein Wort lesen und in unserem Herzen bewegen - darüber immer wieder nachdenken. Denn wir leben "von einem jeglichen Wort, das durch den Mund Gottes geht." Matth. 4,4. Die Bibel lehrt, das es nur Jesus ist, der in unserem Leben Satan schlagen kann. Das ist die Schönheit des neuen, ewigen Bundes. Da war wirklich nichts falsch mit dem zeitlichen, alten Bund. Was falsch war, war wie die Menschen versuchten seine Pflichten zu erfüllen. Alle Veränderungen mussten im Leben der Menschen geschehen, nicht im Wortlaut des Gesetzes. Sie sollten lernen durch ihren Glauben an den Erlöser, dem Opferlamm, auf Gott, zu vertrauen. Wenn das geschieht muss Satan fliehen, Jak. 4,7. Sie mussten lernen wie Er, unser Erlöser, unseren Platz einnimmt und den Feind für uns bekämpft. Wir sind viel zu schwach und ungeschickt Satan selber zu schlagen. Wir müssen dies Jesus überlassen. Es ist aber unsere wichtige Aufgabe täglich in Christus zu verbleiben, tägliche Andacht zu pflegen, zu beten, Kommunikation mit ihm aufrecht erhalten, seinen Brief (die Bibel) an uns lesen. Durch die Liebe und Kraft Jesu in uns können wir dann auch seine Gebote halten, die uns von sündhaftem Stolpern schützen können, ob aber jemand sündigt so haben wir einen Heiland, der uns wieder aufhelfen kann.
"Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viele Früchte, denn ohne mich könnt ihr nichts tun. Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und müssen brennen. Nun, dies ist wirklich eine gute Botschaft in einer schlechten Welt, denken Sie nicht auch? Wir brauchen nur in seinem Wort, der Bibel, jeden Tag verbleiben, um diese himmlischen Kräfte für uns in Bewegung zu setzen. Mit bewußtem Zweck setzen wir uns gute Ziele im Leben. Wir müssen sein Wort genau studieren und unsere alten Ideen beiseite legen bis wir fest in seinem Wort gegründet sind. Vergiss deine alten Philosophien, die vielen Lügen über Gott und sein Wort für eine Zeit, so das Gottes lauteres, unverfälschtes Wort zu dir sprechen kann. Tu Buße, bekenn, bete und lese, lese und bete, tu buße und bekenne. Tu das anstatt TV anzusehen und du wirst dein Leben zum Guten verändern. Gott lieben zu lernen ist ein abstrakter Begriff. Die Bibel lehrt, das wir Gott lieben wenn wir seine Gebote halten die uns lehren Ihn zu lieben und unsere Nachbarn wie uns selbst. In solch einer Anordnung zur Gottesliebe würden wir aber nicht um etwas unsinniges Fragen, was zu keinem Vorteil für ein gesundes Verhältnis zwischen Gott und Mensch dient. Um diese abstrakte Liebe verstehen zu können gab Gott uns das Gesetz. Ohne dieses Gesetz können Menschen nicht objektiv die Liebe Gottes verstehen, da das Gesetz der Ausdruck des Charakters Gottes ist, der uns jeden Tag Sonne und Regen, Tag und Nacht, schöne Blumen, Sicherheit im eigenen Heim, Heiterkeit und Musik gibt. Der uns auch auf das Leben um uns herum aufmerksam macht und die Notwendigkeit, unseren Glauben leuchten zu lassen und sein Werk zu verbreiten, denn der Tag seiner Ankunft kommt schnell näher. Wenn Menschen sich von Gott wenden, kann Er ihnen nicht helfen den Anfechtungen Satans zu widerstehen. Sie müssen dann die Folgen ihrer Entscheidung selber tragen. Wie ein vernachlässigtes Auto bald schlecht läuft, so geht es auch einem Volk ohne Gott. Dinge geschehen dann, die niemand voraus sah. Sünden haben ernste Folgen und ein Volk sinkt tiefer und tiefer in moralischer Hinsicht. 1.Kor. 6,9-11; 1.Tim. 1,8-10. Glaube rettet uns. Glaube das Jesus für uns kämpft, so wir sein Wort im Herzen haben und ausleben.
"Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gegeben hat durch unsern Herrn Jesus Christus." Jesus glaubte dies aufgrund seiner täglichen Verbindung mit dem Wort Gottes. Wir können diese Glauben stärkende Versicherung auch haben. Einige mögen aber Fragen, wie steht es aber mit diesem Vers ...
Wir müssen Gottes Wort also an dieser Stelle verstehen. Wir müssen einsehen, das im christlichen Leben eine Gleichmäßigkeit herrschen muss. Täglich in Christus zu verbleiben bedeutet nicht das wir faul, müde und träge werden und den Teufel an uns heranschleichen lassen können. Über alles, fürchtete Jesus im Garten von Gethsemane und Jakob in Bethel, von Gott alleine gelassen zu werden. Wir müssen deshalb sehr wachsam sein, unsere Sinne schärfen, uns nicht in Reichweite schädlicher Dinge begeben, nicht zu den Stellen zurück gehen, wo wir in unserem alten Leben sündigten. Das ist was dieser Vers in Philipper lehren will.
"Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunklen Wort; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich es stückweise; dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin." 1.Kor 13,12. So verstehen wir das die Methode anders ist. Wenn wir uns taufen lassen, stimmen wir zu, die Hauptpunkte unseres Glaubens einzuhalten bis wir weiter im Glauben wachsen. Da ist nichts unrichtig über die Zehn Gebote. Da ist aber etwas falsch mit uns. Viele Christen, wie das alte Israel, versuchen Gott aus eigener Stärke zu gefallen. Das sollten wir aufgeben, diese Art von Denkweise. Christus tut es, das Gott gefallen, für uns. Entferne die Dinge aus deinem Haus die dich in alter Zeit von Gott entfernten, Mt. 5,29-30. Vielleicht verstehen wir nun das Gott uns wirklich liebt. Deshalb wollen wir nichts tun, was diese Verbindung irgendwie beschädigt. Wie ein `wieder-geborener' Mann seiner Frau treu ist, so wollen wir auch Gott treu sein. Wir verstehen also, das unser Gesetz halten nicht der Grund ist warum wir erlöst werden. Es ist vielmehr die Folge unserer Erlösung und wir lassen uns für alle zum Zeugnis, das wir uns für Jesus entschieden haben, taufen. Die Zehn Gebote sind wie die Geländer einer Treppe, sie geben uns Sicherheit am Ziel anzukommen. Nun, das ist eine gute Botschaft, das Evangelium (Judas Vers 24), nicht wahr?
"... Ich habe dich je und je geliebt; darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte." Jeremia 31,3.Welche Art von Glaube ist erfolgreich?
Aber solche die darüber nur sprechen und nichts tun, sind nicht Männer starken Glaubens. Die Art von Glaube die Gott gefällt nimmt Ihn bei Seinem Wort und unterwirft sich Gott in Gehorsam. Gehorsam zu was? Seinen Zehn Geboten, dem Ausdruck Seines Charakters.
"Da sprach Saul zu Samuel: Ich habe gesündigt, daß ich des Herrn Befehl und deine Worte übertreten habe; denn ich fürchtete das Volk und gehorchte ihrer Stimme." 1.Sam. 15,24. Dies ist auch heute das Dilemma vieler Christen. Einige sündigen da sie denken, daß ist eine starkes Ding zu tun, vergessen aber, das jene, die sie versuchen zu beeindrucken, sie jeder Zeit aus Anlass kleinster Schwierigkeiten einfach verlassen werden, so wie man einen Hut fallen läßt. Erinnert euch daran welche Anklage Jesus gegen die Pharisäer erhob:
"Und er sprach zu ihnen, Prächtig verwerft ihr das Gebot Gottes, um eure Überlieferungen zu befolgen." Markus 7,9.Was ist echter Glaube? Welche Wirkung hatte das Predigen der Apostel über Jesus auf ihre Zuhörer?
"Und das Wort Gottes wuchs, und die Zahl der Jünger mehrte sich in Jerusalem sehr, und eine grosse Menge der Priester wurden dem Glauben gehorsam." Apg. 6,7.Was sagte Jesaja über Jesus was er tun würde?
Manche haben schon mal den Gedanken gehört, das wir als sündige Menschen, Gottes Gesetz nicht halten können. Sie sagen: "Glaube nur, das ist alles was wir tun können." Diese Ansicht kann man leicht bekommen wenn wir den tiefen Abgrund zwischen der sündigen Menschheit und dem großen gerechten, vollkommenen Gott betrachten. Dieser Gott sandte seinen einzigen Sohn, den er liebte, in die Welt, um für die Sünden dieser Welt zu sterben. Aber nur jene die ihre Sünden bekennen, sie aufgeben and gut machen werden am Ende Erlösung empfangen. Wir mögen diese Schritte schon einhalten und wissen, das es immer noch andere Sünden gibt die uns anfechten und die uns dann vor Gott bringen, und er uns vergibt. Dies ist die große Frage unter vielen Christen: `Wie kann ich Gott gefallen und seiner Gnade würdig sein?' Wir lesen auch in der Bibel das wir vollkommen vor Gott sein müssen. Was bedeutet das? Ein kleines Kind ist vollkommen für sein Alter. Etwas später, nun etwas gewachsen, lernte er mehr und man erwartet mehr von ihm. Als Erwachsener ist er noch vollkommener, aber es gibt immer noch Raum zu wachsen. Wie die Gnade Gottes uns wirklich verändern kann Wie verhält es sich heute im Christentum? In Predigten, Büchern und Artikeln religiöser Art spricht und schreibt man viel über Gottes Gnade. Diese `Gottes Gnade' ist für viele oft nur ein Wort, sie verstehen nicht was man damit sagen will. In dieser kleinen Studie versuchen wir herauszufinden ob die heutigen, populären theologischen Ideen zu diesem Thema sich immer noch auf das Wort Gottes begründen. Man findet kaum jemanden, der gegen `Gnade' ist. Dies ist solch ein gut und weich klingendes Wort, das man es kaum als abstoßend empfinden würde. Man hört es immer wieder über Radiowellen verbreitet sobald jemand anders von Gehorsam dem Wort Gottes gegenüber spricht. Wie kann es denn sein, wenn man über Gnade spricht, die Idee von Gehorsam wenig in betracht kommt oder dann legalistisch genannt wird? Heutige Theologie lässt gerne Gehorsam den Zehn Geboten gegenüber aus. Theologen und Predigten jedoch kommen und gehen. Wir müssen die Bibel studieren, um dieses Thema von autoritärer Stelle her zu verstehen. Angesichts so vieler Meinungen über Gnade, oder eigentlich über Un-Gnade, macht es wichtig dieses Thema schriftlich begründet darzustellen. Sünde geschah [300]. Sie ist eine Tatsache des Lebens. Leben kam aus der Hand Gottes. Nur Er kann es auf dieser enger werdenden Welt am Leben erhalten. Der Böse hat am Thema Gnade keine Interesse. Als Teufel erinnert er uns gerne an unsere Vergangenheit und unsere vielen Sünden. Wenn das geschieht sollten wir lernen, den Teufel an seine Zukunft zu erinnern. Gnade hat damit zu tun, wie wir täglich leben, wie sich unser Leben verändert hat, und was aus uns geworden ist, Titus 2, 11-14 (ZB). Die erste Bedingung Gnade zu finden besteht darin "... dass wir die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden verleugnen und besonnen und gerecht und fromm leben ..." In Offenbarung 21,27 lesen wir das nichts "Unreines ... noch Greuel und Lüge ... eingehen wird." In anderen Worten, was Gottes Volk glaubt verändert sie gründlich, ganz und gar. Die Gnade Gottes ist seine fundamentale Charaktereigenschaft. Diese, Seine Gnade, sucht täglich nach neuen Zuhörern, um sie ihnen darzustellen. Wir verdienen nicht diese Gnade, sie sucht aber nach uns. Diese Gnade bringt uns zu einer besonderen Lebensweise nach der wir "züchtig, gerecht und gottselig leben ...". Menschen sprechen gerne über die so überaus quantitative, große Gnade Gottes für uns Menschen, wenn Gottes Wort oft über die qualitative Beschaffenheit unserer Gnade spricht. Im Buch Titus sagt Gott uns also, wenn Seine Gnade in uns wirkt führt dies zu den Qualitäten die uns `besonnen, gerecht, und fromm' machen. Dies sind grundlegende Qualitäten eines Lebens unter der Gnade Gottes. Dies ist kein billiges, scheinbares Ersatzmittel einer wahren Erfahrung in unserem Leben; sie ist Wirklichkeit. Sie findet gleich dann statt. Kein Zeitverlust.[Enoch] Jemand unter dieser Gnade Gottes, lebt, um auf das Zweite Kommen Jesu Ausschau zu halten. Der Brief an Titus lehrt auch das wir von gesetzwidriger Sünde erlöst wurden, nicht um Zeit zu verlieren diese lebensändernden Eigenschaften auszuführen, aber damit er "für sich selbst ein Volk zum Eigentum ... " reinigen kann. "Gesetzwidriges, ungerechtes" Leben ist Sünde. Jesus starb um uns von Sünde zu erlösen, die uns danach nicht mehr in ihrer Kralle hält. Jesus reicht uns seine Hand und `kaufte' uns zurück damit er nun ein Volk für sich reinigen kann. Ein Volk das sich ereifern wird gute Werke in ihrem neuen Leben auszuführen - nicht ein Volk ohne Werke, oder ein faules Volk. Wahre Gnade besteht also darin, das es Christen hervorbringt deren Leben sich ganz ändert. Ihre Sünden werden ihnen vergeben, da sie jetzt eine aufrichtig leben wollende Schar sind die ein Gebetsleben haben. Jeden Moment ihres Lebens sind sie sich ihrer neuen Berufung bewusst. Gnade hat nicht so sehr mit himmlischer Buchführung zu tun das ausserhalb von uns irgendwo im Himmel geschieht, aber vielmehr ist Gnade ein wirklicher Zustandt. Gnade bringt Erlösung. Erlösung ist Wirklichkeit. Erlösung stellt Gnade dar, für alle zu sehen - In mir und in dir! Was sehen andere, wenn sie dich sehen? Natürlich weiß ich ,das ich nicht solch eine Frage stellen sollte. Man sagt, solch eine Frage hebt unsere Augen von Jesus auf. Wir verlieren damit Kontakt mit dem Erlösungsprozess. Jene, die warnen solch eine Frage nicht zu stellen, meinen wirklich, `Seh nicht das Leben der Erlösten an!' ... als ob es irgend etwas unwidriges enthalten könnte!' Denkt nicht so. Das Leben einer unter der Gnade Gottes stehenden Person sollte öffentlich ausstellbar sein. Unser Widersacher wird dann ganz nervös wenn er sieht wie Menschen diese Gnade Gottes suchen und in ihrem Leben anwenden und dies die Welt, in moralischer Verrektheit, etwas kleiner macht. Liebe Christen. Wir sind nicht alleine. Alle Engel Gottes wachen über uns von allen Himmelsrichtungen. Ob wir in der Großstadt wohnen, in einer Wüste, im tiefen Wald, auf einem Schiff im Meer - sie sehen uns. Jesus möchte uns gerne vor aller Welt ausstellen, der Satan möchte uns versteckt halten. Verstehen wir das? Gnade und Werke - Göttliches und Menschliches Zusammenwirken Man sagt das Menschen gar nichts für ihre Erlösung tun können. Irgendwelche menschliche Hingabe zu diesem Zweck ist auf Grund der Definition "Werke- Erlösung" unmöglich. Natürlich stimmen wir darin überein, das die Werke sündiger Menschen ihnen nie Erlösung bringen können. Aber es ist auch wahr, wenn ein Mensch nicht willig ist dieses Geschenk Gottes, seine Erlösung durch das Blut Jesu, anzunehmen, ist er auch nicht bereit Seine Gnade zu empfangen. Wir stellen also fest, das jene, die diese fehlerhafte Meinung zum Thema `Erlösung' haben, auch schon im Voraus eine mithelfende Kooperation ausschließen. Viele haben eigentlich nie diese Sachlage ernstlich studiert schliessen aber Kooperation gleich ohne Bedenken aus. Auf diese Weise kommen leicht Unterschiede zwischen Bibel und Kirchenglaube zustande. Wahrheiten Gottes [500] werden oft in kleinen Teilen definiert, bis bald nichts übrig bleibt. Größere, hinausreichende Themen leiden unter solch einer Methode. Wir müssen oft die ganze Bibel zu einem Thema studieren. Nicht nur Paulus oder Johannes, Petrus oder Lukas. Manchmal kann solch eine mikroskopische Auslegung mit Absicht geschehen, andere Male mag es ein Ergebnis davon sein, die unvollendete Ansicht eines anderen zu verbreiten (wie die Reformer), als ob sie die ganze Wahrheit enthält. Heute berichten wir über lang vernachlässigte Gesichtspunkte zu diesem Thema. Wir hörten schon alle wie die Bibel über menschliche Traditionen warnt. Diese Traditionen kommen nicht nur zu uns durch verinkelte alte Männer aber auch sehr oft in moderner Kleidung durch glatte, junge Männer. Wie kann es sein, das Menschen so leichthin die Gesetze Gottes in den Schatten stellen und die menschlichen Tradition, die Orthodoxie, auf den Leuchter? Das beste Beispiel göttlich-menschlichen Zusammenwirkens ist das Leben Jesu - Er war Gott kam aber im menschlichen Fleisch zu uns. Die menschliche Qualität die er annahm war genau die, die wir auch haben. Er hatte keine speziellen Ausnahmen, Röm. 8:3-4. Bevor Jesus kam, jedoch, lesen wir, er "entäußerte sich selbst ..." Phill. 2,7. In anderen Worten, Jesus leerte alle originale, himmlische Kraft aus seinem Leben und vertraute nur auf die Kraft Gottes auf Grund seines kooperativen Glaubens - als ein Beispiel für uns das wir auch so Leben könnten, denn er ist unser nachahmbares Beispiel. - Er `ist', nicht `war', unser Beispiel, denn Jesus lebt noch, genau so lebendig wie er auch damals war. Er möchte gerne das wir Ihm folgen, d.h. ihn nachahmen. Während Jesus ohne Sünde war, benötigte er nicht die Gnade Gottes aber nur seine Kraft. Er suchte seinen Vater im Gebet, wie wir es auch tun können. Während Jesus betete hörte er auch nicht die klingende Stimme Gottes in Antwort aber die Worte, die Verheissungen der Bibel, flossen in seiner Erinnerung. Engel würden ihn manchmal stärken, wie sie uns auch gerne stärken möchten. Zuerst nur im Bewußtsein, vielleicht später in Gegenwart. Sollten wir uns deshalb verwundern, wie die Gnade Gottes täglich für Ihn bereit war, so kann sie auch für uns bereit sein? - Wenn wir nur mehr Glauben in uns hätten? Jesus war keiner Sünde schuldig, so regiert auch Schuld und Verdammung nicht wirklich in unserer menschlichen Natur. Eine Hand ist nicht schuldig wenn sie stiehlt, ein Fuß ist nicht schuldig wenn er stößt, solche Aktionen stammen aus einem Gehirn das nicht unter dem Einfluß Gottes steht. Die Gedanken Jesu befanden sich aber immer unter dem Einfluß seines Vaters. Er übte nie gewohnheitsmäßige Sünde, wie wir sie kennen. Obwohl er in allen Dingen versucht war, wie auch wir, sündigte er nie, - so ganz anders wie wir. Jesus lebte ohne Sünde nahm aber unsere Schuld auf sich und litt den Tod dafür, so das wir ihn nicht leiden müssen. Er brach die Kraft der Sünde in ihrem Reich. Er kam geboren in unserem gebrochenen Fleisch überkam aber mit der Kraft des Himmels auf seiner Seite, die Kraft, die Luzifer verließ. Noch einmal, Jesus überkam mit Hilfe himmlischer Kraft und Gnade (Hebr. 4,16) so das die Kraft die Gott gibt - auch für uns - erreichbar ist und die Macht hat Sünde (Satan), wie sie sich in unserem Fleisch bemerkbar macht, zu verdammen. Nun, einige mögen einwenden, das dies nicht Gnade ist. Sie irren sich aber darüber. Gnade macht einen Unterschied. Gnade ist nicht Erlaubnis. Einige denken Gottes Gnade erlaubt es ihnen weiter zu sündigen (obwohl sie sagen mögen das wir nicht sündigen sollen). Sie denken sie können ja nur wenig Einfluß dazu ausüben. Gott wird alles schon gut machen. Jesus erlaubte uns aber nicht das Vorrecht, weiter zu sündigen, nach dem wir uns entschlossen Ihm zu folgen. Er gab uns aber das Vorrecht, über Sünde zu gewinnen. Er kam nicht, um uns eine unwirksame Medizin zu geben, aber die wirkliche. Er kam nicht, um uns ein gutes Gefühl zu geben, aber um seinen himmlischen Vater mit uns als reine Gabe zu verehren. Jesus kam nicht, um einen billigen Preis für uns zu bezahlen, aber um das ganze Haus der Sünde zu reinigen. Er kam, um den Einfluß der Sünde in unserem Leben zu beenden. Seine wirkliche Gnade, für wirkliche Erlöste, entblößt die Scharlatane und Betrüger und ihre falschen Lehren. Die wirkliche, gute Botschaft Gottes reinigt den Tempel in dem darin göttliche Kraft und menschliche Willigkeit zusammen arbeiten. Das Ergebnis dieser Kombination ist die Gerechtigkeit Gottes in uns, die unser Leben dann mit Christlicher Liebe, Wachstum and moralischer Schöhnheit füllt, so das wir richtig sagen können, das nicht der kleinste Teil davon irgendetwas mit unseren eigenen Taten zu tun hat: sie ist eine Gerechtigkeit die ganz von Gott kommt. Solch ein Mensch fügte nichts aus eigener Kraft hinzu. Wirkliche Gnade Gottes bedeutet, das Gottes Macht jene ändert, die mit Ihm in diesem Unternehmen zusammen arbeiten - kooperieren. Wir sprechen hier über wirkliche Gnade für wirkliche Christen. Jesus ist die einzige Quelle solcher Gnade. Er kam, um wirkliche Gnade wirklichen Menschen zu bringen. Gnade ist nicht Faulheit. Wie Wirkliche Gnade Gottes in Wirkliche Menschen hinein kommen kann Das Grab konnte Jesus nicht zurück halten. Die Truppe Römischer Soldaten lief in Furcht der Macht Gottes schnellstens davon, Mat. 27,64-28,15. Die Auferstehung Jesu ist unser Anlass andere Bibeltexte die mit dieser Gnade zu tun haben zu untersuchen. Die gleiche Kraft die Jesus wieder lebendig aus dem Grab schreiten liess wird uns kräftigen nach seinem Beispiel zu leben. [Sieh auch Selbst und Sterben.] Jesus vernichtete die Macht des Todes. Er tat dies damit seine wirkliche Gnade wirkliche Menschen - du und ich - ein neues Leben geben kann. Unsere Sinnesänderung ist ein leichter Tausch angesichts des großen Segens den Gott für uns bereit hält. Die Macht gewohnheitsmäßiger Sünde in unserem Leben wird von einer anderen Macht, Gottes Macht, in seinem Wort unterbrochen. Was uns vorher gefiel, erscheint uns nun in seinem wirklichen, schädlichen Licht. Wir geben Dinge auf, von denen wir schon wußten das sie eigentlich schlecht waren - die wir aber dennoch taten - um sie nun ganz mit Gottes Kraft aus unserem Leben zu verbannen. Die Kraft Gottes fliesst in uns in dem wir sein Wort in unserem Herz bewegen, sein Buch immer bereit auf dem Tisch, in unserer Tasche oder in unseren Gedanken haben. Wirkliche Gnade bedeutet ganze Befreiung von den Fesseln der Sünde - nicht nur ein kleines bißchen. Wahre Religion hat nichts damit zu tun das wir so gut wie möglich wie ein Christ leben. In wahrer Religion geht es darum Gott Sein Bestes in uns tun lassen zu können. Wir arbeiten zu diesem Zweck mit dem Schöpfer aller Welten zusammen. Wir leben nun `in einer anderen Welt'. Wir machen einen Vertrag mit unseren Augen und Ohren nur auf Gott zu schauen und zu hören. Wir können das sogleich tun. Es benötigt keine Zeit solch eine Entscheidung zu treffen. Gottes Auferstehungkraft macht sich auch sogleich in uns bemerkbar. Wir sollten jetzt auch verstehen, das unser Problem nicht das Gesetz Gottes ist. Unser Problem ist Sünde. Wenn dein Auto nicht gut läuft und du den Motor analysieren läßt und der Mechaniker sagt, `zehn Dinge sind kaput, die Reparatur kostet 10 Euros', meint er damit seine Analysierungsmaschine? Natürlich nicht, es ist die Reparatur deines Autos die 10 Euros kostet. Wenn wir in der Bibel lesen, wir sind nicht unter dem Gesetz, bedeutet das, das Jesus uns nicht mit einem zerbrochenen Motor zurückläßt worauf steht, `Immer noch kaputt.' Wir stehen unter der Gnade Gottes. Diese Gnade (Liebe zu Gott) macht es uns möglich dem Gesetz gehorsam zu sein, unseren kaputten Zustand (Motive) zu heilen. Das Problem der Sünde ist kein leichtes Ding. Unser ewiges Leben hängt von der Überkommung dieses Problems ab. Jesus starb damit wir leben können und Er lebt (in uns) damit wir unserem alten Leben gegenüber absterben können. Gottes Gnade ist nicht ein grosser Deckel der vom Himmel auf uns herab kommt, um uns irgendwie zu schützen und unsere Erlösung sicher zu stellen. Gott macht unsere Glieder nicht bewegungsunfähig, er macht es uns aber möglich uns ein gerechtes, reines, Gott wohlgefälliges Leben zu leben. Wir kooperieren darin mit Gott und geben nur Ihm alle Verehrung und allen Dank. Seine Gnade schwächt nicht unsere Sinne oder erlöst uns gegen unseren Willen, oder rechtfertigt uns dazu ein untätiges Leben zu führen. Gnade macht uns frei und gibt uns Macht Ihn nun in unserem Leben zu preisen. Nun diese Gnade kann ich verstehen. Wenn Dr. Martin Luther schrieb, "... durch den Glauben allein ..." verstehen wir, daß das Wort Glaube sich auf etwas beziehen muss. Es gibt garnicht so etwas wie "durch den Glauben alleine." Das Subjekt muß ein Objekt haben. Glaube an wen? Glaube an Jesus alleine. "... durch den Glauben an Jesus alleine" sollte der vollständige Vers lauten. Die Christliche Kirche wußte schon was Paulus hier meinte. Er brauchte nicht jedesmal alles so ganz vollständig zu beschreiben. Paulus konnte eigentlich nicht wissen, das seine Briefe in den Kanon der Bibel aufgenommen werden würden. Er sprach über Dinge, die viele Christen zu seiner Zeit schon gehört hatten. Er baute auf vorhandene Kenntnisse, um sie zu vertiefen. Gnade und Gehorsam Einige bestehen darauf das Christen, die von Gehorsam sprechen, Gottes Gnade garnicht verstehen. Das sie eine unbiblische Ansicht hegen und sich selbst unter das Gesetz stellen anstatt der Gnade Gottes. Ist dieses Argument wahr? Wir fangen gleich am Anfang des Briefes an die Gemeinde zu Rom an. Wir lesen,
Die gleiche Griechische Phrase für `Gehorsam des Glaubens' finden wir auch in Römer 16,25.26.27. Wie die zwei äußeren Umschläge eines Buches wiederholt Paulus diese Aufgabe des gepredigten Evangeliums am Anfang und Ende seines Briefes. Paulus benutzt auch das Wort Gnade in seiner Grußformel,
Dieser Vers sagt mehr als nur `Hallo' zu den Römern. Paulus bittet um den Segen Gottes für die Gemeinde. Dieser Vers sagt, 1. Gott liebt sein Volk, seine Schar der Gläubigen,
In anderen Worten, Gott liebt Menschen und ruft sie ein heiliges Leben zu leben. Heiligkeit, Gnade und Liebe gehören zusammen! Wie kann jemand es wagen sie auseinander zu halten?
Die Gnade Gottes die hier gelehrt wird ist nicht wie eine Decke in der Sünder Schutz finden können. Innere Gnade macht Menschen mächtig innerlich heilig zu leben und äußerlich wirksam zu sein. Wir lesen,
Unter allen Dingen die für ein göttliches Leben notwendig sind, befindet sich die Gnade. Die graphische Darstellung, jedoch, zeigt diesen Zusammenhang falsch. Sie beruht auf der Ansicht das Jesus das hinzufügen wird, was Menschen selber nicht erreichten. Das ist aber nur wahr wenn wir Jesus mit ganzem Herzen dienen, also Sünde in uns keinen Raum mehr geben. Jemand der die graphische Darstellung aber so sieht, das sie die uns deckende Gerechtigkeit Jesus darstellt während wir nicht die Früchte des Heiligen Geistes in unserem Leben haben, vermittelt nicht Wahrheit. Eine große Anzahl von Christen verstanden dies so, das sie langsam aber sicher im Christlichen Glauben wachsen, obwohl sie manchmal fallen, aber doch immer Gottes Vergebung offen haben bis sie am Ziel der Vollkommenheit ankommen. Sie dachten, das Jesus sie auch mit seiner Gerechtigkeit weiterhin beschützt, obwohl Menschen noch ihnen gut bekannte Sünden pflegen, ohne einzusehen, das sie diese aufgeben müssen. Wir können nicht zwei Herren dienen. Unsere Sinne, Gedanken, unsere Haltung Gott und Menschen gegebüber muss Christi Haltung wiederspiegeln. Die Frage, die wir uns fragen müssen, ist diese. Wie viel Sünde wird Gott mit seiner Gnade verdecken? Wie schlecht können wir werden, bevor er sagt, genug ist genug, du bist raus? Menschen tragen Ärger, Haß, sexuale und kriminelle Sünden mit sich herum, wie lange kann das andauern? Als Petrus aber im Wasser sank, mußte er seine Hand nach Jesus hin ausstrecken, um gerettet zu werden. Gott hilft nur jenen die Ihn suchen und folgen wollen. Wir müssen uns an dieser Kooperation beteiligen. Er hilft niemand gegen seinen Willen. Seine Liebe geschieht nicht, um unsere Schwachheit zu helfen schwach zu bleiben. Wir sollen geistlich stark sein. Es ist eine gefährliche Ansicht anzunehmen, das Gott uns als gerecht ansieht, obwohl wir uns noch an bekannte Sünden beteiligen. Das ist so als ob man sagt,
Gottes Schar der Gläubigen, obwohl nicht vollkommen, ist sein überaus köstlicher Schatz. Deshalb lesen wir,
Gott liebt seine Gemeinde auf Erden. Er gibt alle nötige Hilfe jenen, die Ihm, Jesus, ähnlicher werden. Seine Kraft ist aber nicht Schwäche. Er nimmt keinen Anteil an jene die sich weiterhin auf sündhaften Wegen befinden wie der reiche junge Mann. Nur wenn ernste Bitte um Vergebung stattfindet wird Sünde vergeben. Gott umhüllt nicht jene mit seinem Mantel der Gerechtigkeit, die noch Übel tun. Er ehrt aber ehrlichen Gottesdienst. Jene die Gott dienen sind demütig und nehmen Sein Wort zu Herzen in all seiner Pracht. Die Gemeinde Gottes ist Seine Festung auf Erden und eine Bastion gegen alles Sündige und gegen alle Falschheit. Wir können Gott nicht betrügen. Seine Gnade ist frei und mächtig in jenen die Ihn wirklich lieben. Wie frei ist aber diese Gnade wirklich? Wir lesen,
Einige lehren, da wir `ohne Verdienst aus seiner Gnade gerecht werden' spielt Gehorsam keine bedeutende Rolle mehr. Jesus gehorchte für uns, sagen sie, und wir finden Erlösung auf Grund seines und nicht unseren Gehorsams. Nun gut, lasst uns jetzt aber mal von diesem kleinen Text zurück treten und einen ausführlicheren Text lesen. Wir benutzen diesmal wieder die Zürcher Übersetzung.
Was lernen wir in diesem Kapitelteil über die Gnade? Frage: Verdammt das Gesetz Sünder oder auch jene ohne Sünde? Antwort: Aber es gibt doch niemanden ohne Sünde! Frage: Auch nicht der dem seine Sünden vergeben sind? Antwort: Ja, der muss dann ja schon für wie immer lange ohne Sünde sein (Jesus war ohne Sünde, Hebr. 4,15.16; John 5:14; 8:7.11). Das Gesetz verdammt Sünder. Wenn du das Gesetz nicht brichst, kann das Gesetz dich nicht verdammen. Wir wissen aber das wir alle Gesetzesbrecher sind, Joh. 8,7. Wir verstehen deshalb, wie das Gesetz die Unterscheidungsgrenze zwischen Gut und Böse, Gerechtigkeit und Sünde ist. Das Gesetz hilft uns einzusehen das wir im Reich moralischer Abhängigkeit göttlicher Werte leben. Wir wurden in Seinem Abbild und mit der Macht eigener Entscheidungskraft geschaffen. Es ist die höchste Aufgabe der Eltern, ihre Kinder zu lehren, diese kostbare Entscheidungskraft richtig zu benutzen. In seinem Gesetz aber bringt Gott den Menschen dazu einzusehen, "Siehe ich habe dir heute vorgelegt das Leben und das Gute, den Tod und das Böse." 5.Mose 30,15. Obwohl wir freie Entscheidungskraft besitzen, haben wir oft zu wenig innere Kraft die guten Ratschläge unseres Denkens auszuführen. `So dienen wir mit unserem innern dem Gesetz Gottes, mit dem Fleisch aber dem Gesetz der Sünde.' Römer 7,25. Dies bedeutet einfach wenn der Mensch sein Herz dem Geist Gottes geöffnet hat, können wir Gottes Wort Gehorsam sein. Wenn wir aber dem runter ziehenden Einfluß unserer sündhaften Natur folgen, nimmt diese den Platz unserer Entscheidungskraft ein. Die Konsequenz davon ist moralische Fehler zu begehen. Unter solchen Umständen haben wir keine Kraft Gehorsam zu sein. Wir befinden uns unter dem Gesetz und die ganze Welt - wir alle - sind schuldig. Jeder von uns folgt dem Drang unserer unteren Natur, wir sündigen gegen Gott. Das Gesetz zeigt uns was Jesus über die moralischen Grenzen des Gesetzes denkt. Wir müssen einsehen das Gott das Gesetz ist - sie sind nicht nur zehn Vorschläge wie wir leben sollen. Wenn du das nächste mal dem Drang des Heiligen Geistes folgst und eine Sünde nicht begehst, stellst du dich auf die positive Seite. Je öfter wir uns für diese positive Seite entscheiden, um so leichter wird es uns sein im Gehorsam zu Gott zu leben. Ein sündhaftes Herz kann keinen heilenden Gehorsam leisten, aber ein vom Geist Gottes beeinflußte Herz kann heilige Werke vollbringen. D.h. einfach, wenn wir uns in allen Taten fragen, `Was sagt die Bibel (richtig verstanden) nun zu tun?', dann leben wir unter dem Einfluß des Heiligen Geistes. Sind solche Orientierungsfragen etwas wie Werke die uns retten? Nicht wirklich. Sie sind aber Werke die sich auf der positiven Seite des Gesetzes befinden. Sie sind Glaubenswerke. Sie verherrlichen unseren Vater im Himmel. Solche Werke werden nicht "unter dem Gesetz" vollbracht, aber vielmehr "unter der Gnade." Wir haben dann gelernt, impulsiv und sogleich die Gott gefällige Richtung oder Entscheidung einzuhalten. Je öfter wir das tun, um so leichter wird es uns sein so immer wieder zu tun. Genau so wie wir im `alten Leben' unserer sündhaften Natur so leichthin Gehorsam leisteten. Wenn Jesus am Ende der Zeit auf sein Volk der Endzeit hinweist, sagt er von ihnen,
Diese sind nicht eine Gruppe von Menschen, der letzten Generation auf Erden, die mit einem grimmigen Gesicht noch unter dem Einfluß der Sünde herumlaufen. Sie sind eine kleine Gruppe jener, die das Gesetz Gottes befolgen, und inneren Frieden haben:
Sie sind weit davon entfernt noch `unter' dem Gesetz zu stehen, dies sind Gehorsam liebende Menschen. Es ist Gottes Plan ein Endzeit Volk zu haben, das der Welt zeigt, wie man ein wirklich freies Leben führen kann, Offb. 14,5.[1000] Unter ihnen gibt es nun keine Sklaven zur Sünde, obwohl sie einst solche waren. Paulus spricht davon, wer `... kann durch das Werk des Gesetzes vor Ihm gerecht sein; denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde' nur. Römer 3,20. Wir erinnern uns daran das Paulus hier mit der allgemeinen Bosheit der heidnischen Bevölkerung zu tun hat. Im zweiten Kapitel des Briefes an die Römer spricht er über die Juden, die immer noch glaubten, das sie auf Grund ihrer Geburt als Juden Erlösung zu eigen haben. Paulus sagt beiden Gruppen, das nicht die Hörer des Gesetzes Erlösung finden werden, aber die Tuer. Unsere Herkunft kann keine schuldlose Verbindung mit Gott herstellen. `Nun,' sagen einige, `was geschieht wenn wir uns noch nicht ganz im letzten Teil der Endzeit befinden und ich sündige wieder einmal? Dann, liebe Leser, erinnern wir uns daran das Satan und seine Engel in offenem Aufstand gegen Gott fielen und darum keine Erlösung haben, wir Menschen fallen aber wegen der Versuchungen; die Schuld Satans und unsere Schuld sind also nicht gleichwertig. So wirkte es Gott das nur Menschen Gelegenheit finden können Gottes Erlösungsplan, aufgrund was Jesus vollbrachte, anzunehmen. Wir müssen unsere Willenskraft aber aus dem Einflußbereich Satans entfernen und sie Jesus übergeben. Wir müssen lernen unsere Gedankenbahnen zu kontrollieren. Wir müssen es aufgeben, sündhafte Dinge zu sehen, lesen, hören oder schmecken (Gal. 5:19-21), da sie unreine Gedanken verursachen. Wir können nicht hoffen schlechte Taten in Fernsehfilmen anzusehen und annehmen, das wir noch Kontrolle über unsere Gedanken haben. Das menschliche Gehirn ist das Schlachtfeld der tödlichsten Auseinandersetzung die je stattfand. Christus versucht es zu kontrollieren, damit er uns mit dem Wunsch, die höchste Lebenserfüllung zu erreichen, helfen kann da er diesen selbst in uns hineinprogramiert hat. Satan versucht aber auch unser Gehirn zu kontrollieren was "Feindschaft wider Gott" ist, Röm. 8,7. Wie ein Komputer, speichert auch unser Gehirn alle Informationen auf. Nur zwei Quellen presentieren ihre Daten: Jesus oder Satan. Es gibt keinen Mittelgrund. Die Aktion des Komputers kann nur erhaltene Daten interpretieren. Nachdem unser Gehirn die erhaltene Information analisiert hat, bestimmt diese unsere Entscheidung und unsere folgenden Taten. Wie beeinflußt Gott Menschen? Wir lesen, "So kommt und lasst uns miteinander rechten ..." (Jes. 1,18). Gott will zuerst unser Herz, unsere Neigungen, zu Seinem Einfluß öffnen, "Gib mir, mein Sohn, dein Herz, und laß deinen Augen meine Wege wohlgefallen." Sprüche 23,26. Gott fängt nicht mit äußeren Dingen an, er will in uns, in unseren Gedanken die wir im Gehirn haben, wohnen, denn, "ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber sieht das Herz an." 1.Sam. 16,7. Warum? Hier ist die Antwort, "Behüte dein Herz mit allem Fleiß; denn daraus geht das Leben." Spr. 4,23. Satan zwingt und verletzt Menschen. Gottes Heilung geschieht aus dem Inneren williger Menschen. Gott sucht unseren willigen Gehorsam, Satan möchte uns mit des Menschen Bestehen auf vollständige Unabhängigkeit verleiten. " Der Feind bereitet sich auf seinen letzte Angriff gegen die Gemeinde vor. Er hat sich so unsichtbar versteckt das viele glauben, das er garnicht existiert, noch weniger sind sie davon überzeugt, das er solche große Macht und Fähigkeiten haben soll. Sie haben fast ganz seine vergangene Laufbahn vergessen; und wenn er eine vorhergeplante Bewegung macht, erkennen sie ihn nicht als ihren Feind, viele verstehen es aber als ob es von einem Freund herkommt, jemand der ihnen Gutes will. Sie bringen stolz ihre Unabhängigkeit vor befinden sich aber unter scheinbaren, bezaubernden Einflüssen, die sie dazu bringen den schlechtesten Antrieben zu gehorchen und trotzdem zu glauben, daß Gott mit ihnen ist. Könnten ihre Augen geöffnet werden, um die Quelle ihrer Aktionen zu sehen, würden sie erkennen das sie nicht Gott dienen aber dem Feind aller Gerechtigkeit. Sie würden dann einsehen, daß ihre Stolz vorgebrachte Unabhängigkeit eine der schwersten Ketten Satans für unbalanzierte Denkweise ist." [Zeugnisse, Bd. 5, S. 294 Engl. Ausgabe, übersetzt bei CIAS.] Gott sagt aber durch Jesus, "Wenn nun der Sohn euch frei macht, so werdet ihr wirklich frei sein." Joh. 8,36. Satan sagt, `Na ja, du brauchst niemanden wie ein Sklave zu dienen.' -- Gott, in offener Gegenüberstellung, benutzt Vernunft. Satan, immer versteckt, verursacht in Menschen das Gefühl, das sie ihren eigenen Gedanken folgen und ihre eigenen Entscheidungen treffen, wenn das überhaupt nicht der Fall ist; sie tun das Gegenteil. Gerechtigkeit durch den Glauben Wörter wie "Erlösung", "Gnade", "Glaube" und "Gerechtigkeit," werden oft sehr falsch interpretiert oder verstanden. Viele Christen studieren dieses Thema mit einem falschen Verständnis über was die Bedeutung von "Gerechtigkeit" ist. Ihre theologische Meinung über das Wort "Gnade" stellt eine Version dar, die nicht sagt, das die Gerechtigkeit Gottes uns gerecht macht, aber vielmehr das die Gerechtigkeit Gottes uns dazu rechnet gerecht zu sein. Was bedeutet das? Die Biblische Ansicht ist, das wir gerecht gemacht werden. Eine Veränderung unserer Denkweise findet statt. Einige behaupten, das Gottes wirken in uns keinen "Erlösungseffekt" hat. Sie glauben das es gefährlicher ist Gehorsam zu üben als öffentlich zu sündigen. Jene die so etwas glauben begründen das auf einige, wenige Bibelverse in den Büchern an die Römer und Galater, ohne sich um die Evangelien oder Hebräischen Schriften zu kehren. Sie verstehen nicht das Thema im Sinn der ganzen Bibel. Paulus kennt nur eine Botschaft, ... die welche unser ganzes Leben verändert, Römer 1,16; ... und obwohl wir nicht durch unsere eigenen Bemühungen gerettet werden, wissen wir, das er "macht uns selig durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung des Heiligen Geistes welchen er ausgegossen hat über uns reichlich durch Jesum Christum, unsern Heiland." Titus 3,5. So lehren einige, als gerecht angesehen oder angerechnet zu werden ist die höchste Stelle die wir erreichen können. Sie ströben sich dagegen, das Gott es vorhaben könnte, das wir tatsächlich gerecht gemacht werden sollten. Gerecht gemacht zu sein, verstehen sie als einen Gnade verneinenden, heretischen Glauben. Solch ein Gedanke widerstrebt ihre Idee, das wir Menschen natürlicherweise schuldig sind, und es verlangt, das Werke, auch gute Werke, automatisch als legalistisch verstanden werden. Die Bibel lehrt aber, daß das Evangelium gerecht macht und nicht nur als gerecht ansieht. Das Evangelium endet nicht mit Rechtfertigung, schließt aber auch Heiligung mit ein. Die zugeteilte Gerechtigkeit zusammen mit der zugerechneten Gerechtigkeit [1500] öffnen den Biblischen Plan der Erlösung vor uns, wie einstweilige Sünder eines Tages in einem sündenlosen Himmel wohnen können, wo sie immer noch ihren freien Willen haben, und wo sie nicht wieder zu sündigen anfangen. Dies ist die wichtige Angelegenheit, deren Lösung alle heiligen Engel gerne herausfinden möchten. Das wichtige Griechische Wort logidzomai wird als `zugerechnet', `angerechnet' und `gezählt' übersetzt. Es kommt einige Male im vierten Kapitel des Römerbriefes vor. In anderen Fällen wird es als `denken', `dachte', `zugerechnet' wiedergegeben. Es ist also ein sehr dynamisches Wort dessen Bedeutung nicht immer in vollem Sinn richtig übersetzt werden kann. Eine Studie des Wortes bringt hervor, das dieses Wort so benutzt wird, um zu beschreiben wie Dinge sich wirklich verhalten, nicht wie sie nicht sind. Es ist die Sprache eines gründlichen Buchhalters (Röm. 2,26; 4,3.5; 9,8; Phil. 3,13). Es erlaubt nur zwei Farben, schwarz oder weiß. Kein Grau oder Nebelig. Ein Beispiel ist dieser Vers:
Die Christliche Kirche steht heute noch immer auf dem Pfad der zuerst von Martin Luther, Johannes Calvin, Ullrich Zwingli, Philip Melanchthon und anderen gelegt wurde. Diese Reformer reagierten zu ihrer Zeit, zu, für die Christliche Kirche, gefährliche Lehren die sich schon tausend Jahre lang formierten. Sie wollten das Christen die Traditionen der Menschen für biblischen Glauben eintauschen würden. Die Bibel verbindet Glaube mit Gerechtigkeit. Werke, die nicht aufgrund des Glaubens stattfinden, also ohne Gottes Hilfe, haben deshalb mit Sünde zu tun. Wir lesen,
Diese Verse sprechen über Sünde. Wem wird Sünde nicht zugerechnet? Jenem, der sie wirklich bereute und um Vergebung bat. Der Mann dem Sünde nicht angerechnet ist, von ihm wurde Sünde vertilgt. Nur Gott kann dies tun. Wir müssen das im Glauben als wahr annehmen, da es in der Bibel gelehrt wird. Die Bibel lehrt das Vergebung für uns vorhanden ist falls oder ob wir sündigen, nicht wenn. "... solches schreibe ich euch, auf daß ihr nicht sündiget, Und ob jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesum Christum, der gerecht ist." 1.Joh. 2,1. Für bekehrte Gläubige ist fortwährende Vergebung eine Vorkehrung, keine Notwendigkeit. Wir sollten jetzt verstehen, das die wirkliche Wahrheit über `Gerechtigkeit' nichts mit äußerlicher Reinheit, die Sünde weiß macht, zu tun hat. Sie ist keine warme Decke die alles verdeckt obwohl Sünde darunter noch existiert. Gerecht machen bedeutet eine Person zu schaffen, eine neue Schöpfung, die tatsächlich gerechtfertigt, rechtgesprochen wurde. Gottes Veränderungen in einer vergebenen Person sind tief reichend und Total. Der Heilige Geist zieht ein und drückt den Stempel seines Eigentums auf sein Herz. Dieser Stempel ist keine theologische Zeichnung, er ist das Siegel Gottes am Tag der Taufe. Sünde wurde aufgegeben und entfernt solange der Kandidat es so haben will. Wenn er Sünde nicht aus seinem Leben entfernt, rechtfertigt Gott ihn auch nicht. Gott kennt unser Herz. Wir können Ihn nicht überlisten. Das Evangelium verlangt mehr als nur Versprechen und gibt auch mehr. Gott möchte sein Werk auf der Erde beenden. Er möchte in seinem Volk die gehoffte Herrlichkeit Jesus Christi offenbaren, Kol. 1,27-29. Er möchte alle Unklarheiten dieser, seiner Botschaft für uns entfernen und uns mehr entschlossen machen seine Botschaft voll zu verstehen, zu glauben und zu verbreiten. Sind wir bereit mit unserem Glauben ernst zu machen? Charakter Veränderung und Reife Paulus schrieb den Christen seiner Zeit,
Einige Christen sorgen sich um die Lehre die mit `Vollkommenheit' zu tun hat. Jesus läßt uns aber nicht dort, wo er uns fand. Wir wachsen im Glauben zu vollkommener Größe wie auch ein kleines Kind aufwächst und für jedes Alter vollkommen sein kann. Dieses geistliche Aufwachsen, obwohl nicht nur immer aufwärts wegen der Sünde, strebt aber doch dem Ziel zu solange wir es im Auge behalten, Eph. 4,13. Es gibt zwei Arten von Reife oder Vollkommenheit: 1. Charakterübergabe in die Hand Gottes und Charakterreife geschieht wenn wir Gott in unserem Leben nahe stehen und mit seinem Geist kooperieren. Es ist schon wahr, die einzige Bedingung zur Erlösung ist eigentlich Gott unseren Charakter beeinflußen zu lassen. Wie auch Technology immer bessere und bessere Autos und Maschinen produziert, so schafft auch der Heilige Geist in uns eine wachsende, reifende Vollkommenheit. Denken wir uns aber vollkommen? Nein. Wir denken nicht daran sehen aber nur auf unsere tägliche Not Gottes Wort in unserem Sinn zu haben. Während wir reifer im Christlichen Leben werden, erreichen wir aber nicht vollkommene Reife, einen neuen Leib, bis wir mit Jesus sind denn Vollkommenheit hat nichts damit zu tun wie `gut' wir zu werden hoffen, aber damit, das wir Ihm unbedingt und ohne Zweifel und viele Fragen vertrauen. Es ist die Haltung Hiobs die er Gott gegenüber hatte, Hiob 1,8. Aber jene die denken, wenn jemand den heissen Wunsch hat Gottes Geboten zu gehorchen dies irgendwie Legalismus ist. Wie soll man es ihnen erklären das Jesus in uns, Legalismus in uns zur gleichen Zeit ganz unmöglich macht? Wir wissen aber auch, das den Geboten Gottes nicht zu gehorchen Il-legalismus (Ungehorsam) ist. Der Böse weiß schon, das wir tief in uns den Samen für Selbstvernichtung haben. Wir fielen ja alle unter dem Fluch der Sünde. Dieser `Samen' ist es den Satan gerne bewässert. So führt er uns eifrig auf zweierlei Wegen auf diesen Pfad der Selbstzerstörung. (a) Unsere menschliche Natur ist seit Adam zerbrochen und Ob er unsere Stellen der Rechtfertigung unserer Sünde bewässert oder Sünde, die zu liederlichem Leben und selbst Haß führt, arbeiten wir oft mit ihm zusammen für unsere eigene Zerstörung, wenn wir sündigen - wenn auch nur in kleinen Dingen. Prediger des Wortes Gottes sind besonders in Gefahr wenn sie die Wahrheit kennen aber ihr nicht folgen. Beide, die Gnade Gottes und sein Gesetz, kommen von derselben Quelle. Angesichts dieser Tatsache, wie kann jemand denken, das `Gnade' und `Gesetz' verschiedenen Zeitaltern angehören, als ob sie entgegen gesetzte Eigenschaften besitzen? Solche Unterscheidungen sollten alle möglichen Vorsichtsmaßnahmen in uns aufwecken. Sagte Jesus nicht,
Der Apostel Paulus spricht am Anfang zu seinem 5. Kapitel über jene, die durch den Glauben an Jesus gerechtfertigt sind und sich mit Gott in Frieden befinden. Es ist wichtig festzustellen, wie Paulus diese Verbindung zur Gnade herstellt.
Diese Gnade unter der wir uns befinden - durch die wir siegreich über das Böse sein können - kommt zu uns nur, wenn Jesus in uns unseren Glauben aufweckt. Ohne Gottes Initiative ist unser Glaube ohne Kraft und unnütz. Der Tod Jesu am Kreuz erlaubt es dem Himmel nicht, in dieser Auseinandersetzung mit dem Bösen, zu betrügen, macht aber letzten Endes eine Lösung des Problems möglich. Am Anfang war der Tod Jesu nur ein Versprechen das in der Zukunft stattfinden würde. Inzwischen fand dieser Opfertod aber statt. Der Preis ist bezahlt worden. Das Urteil des Gesetzes traf seinen Gesetzgeber am Punkt der originalen Ursache.[1400] Justiz wurde vollstreckt. Nun kann Gott die so gewonnenen Segen Seiner Erlösungstat nicht nur im Sinn von wiederherstellender Erlösung geben, aber auch in uns eine vollständige Veränderung herstellen. Uns nur Vergebung aber keine innerliche Sinnesänderung zu geben würde, für uns, als frei wählende Wesen, ein schlechter Trick sein. Es würde Gott zu einem Hokus-pokus Heiland machen, jemand der uns nicht wirklich frei von Schuld machen kann, und macht Ihn in einen willkürlich regierenden Peiniger der Hilflosen. Wird Gott Gehorsam von jenen verlangen denen er keine Kraft zum Gehorsam geben will? Wird er uns aufgrund unserer Sünde verdammen, während er uns die Möglichkeit uns zu verändern enthält? Jesus macht aber unsere Glaubenshoffnung Wirklichkeit. Er macht es möglich das wir Vergebung finden können und Kraft durch seinen Geist. Wir erinnern uns daran das wir nicht nur als Gerecht gerechnet oder geschätzt werden, aber Gerecht gemacht werden. Auf diese Weise können wir gleich jetzt mit Gott in Frieden leben. Wir können ohne Scham und Gewissensbiße vor seinem Gesetz stehen. Wir können mutig stehen; Gehorsam; der Geist Gottes in uns, macht den Unterschied. Er wirkt in unserem Inneren, um dies im Äußeren wiederspiegeln zu lassen. Er vollbringt nicht nur eine scheinbare Veränderung, aber eine ganze. Durch Jesus haben wir Gnade durch den Glauben, wie wir uns jeden Tag, und immer wieder, mit diesen Gottesworten beschäftigen. Wir entschloßen uns ja mit Gott für unsere Erlösung zusammen zu arbeiten. Während unser Anteil dazu sehr klein ist, ist Gottes überaus groß. Aber ohne unseren Teil, wird Gott nicht Seinen beitragen. Er gibt uns geistliche Stärke, wir treffen die Entscheidungen. Weil Gott in uns Platz gefunden hat, benutzen wir Seine Kraft und unsere Entscheidung dazu, Ihm Gehorsam zu sein - den Gottesglauben auszuleben. Auf diese Weise befinden wir uns unter der Gnade Gottes. Wir verstehen nun, das Gesetz und Gnade sich niemals miteinander auseinandersetzen. Sie haben verschiedene Funktionen. Das Gesetz entblößt Sünde, Gnade rettet von ihr. Die Gebote Gottes streiten nicht gegen Seine Gnade. Gnade hat auch ihre Gebote. Wenn Jesus unser Herr ist, werden Seine Bitten für uns zu Befehlen. Das ist das Gebot der Gnade. Der Unterschied ist unser Motiv. Wir gehorchen Jesus, da wir Ihn liebgewonnen haben. Der Himmel verursacht nun die Entwicklung unseres Charakters. Dies geschieht während wir tun was wir tun sollen. Wir sind nicht nur Zuhörer. Er gießt seinen Geist in unser Herz, jenen "Geist", durch den wir mit unserem himmlischen Vater - im Glauben - verbunden sind. Unsere Mitgliedskarte ist sein heiliges Wort, wie es in uns lebt. Gottes Vergebung unserer Sünden ist aber nicht alles was wir empfangen, Er reinigt uns auch innerlich. Er gibt uns nicht nur kleine Stücke und halbe Überbleibsel seiner Gnade; Er gibt uns die Fülle Seiner Gnade, Römer 5,17. Der Ungehorsam eines Menschen brachte Unheil über uns. Der Gehorsam unseres Herrn würde viele wie machen? Was ist die Antwort dazu? Ja, sagen Sie es doch - Sein Gehorsam würde viele "gerecht" machen, Römer 5,19:
Viele werden "Gerechte" Nachfolger Jesu. Das hält die sündige Welt aber nicht davon ab sie zu verlachen und als Scheinheilige zu verurteilen. Die `Gerechten' mögen nicht immer diese Gewißheit tief in sich haben. Das Wort Gottes gibt ihen aber Zuversicht im Glauben. Liebe Christen, Glaubt dem Wort Gottes. Wichtig: Die Pläne Satan's führen immer dazu, das wir Gottes Gebote brechen. Deshalb schreiben wir so viel darüber das jeder Nachfolger Jesu die Zehn Gebote immer wieder lesen sollte, um sie ganz zu verstehen und festzustellen, das er in Einklang mit ihnen ist. Haben wir irgend eine Entschuldigung Gott nicht zu folgen? Wenn es um Sünde geht denken viele, `Nun, ich bin sicherlich nicht das Problem!' Solch eine Ansicht zeigt, das wir ausserhalb von uns selbst zu dieser Frage nach Antworten suchen. Wir entschuldigen uns anstatt uns selber für unseren Anteil der Verantwortung mit einzubeziehen. Es ist schon wahr das nichts was wir tun, wie in einem Vakuum vor sich geht. Jede Bewegung die wir machen beeinflusst die Moleküle um uns herum. Oft sind es nicht nur Moleküle, oft sind es andere Menschen. Mit Bezug auf unser Thema hören wir manchmal, `Ich bin schon ein sündiger Mensch in allem was ich tu. Gott erwartet eigentlich nicht von mir meine Natur zu überkommen. Er schuf mich so wie ich bin. Ich kann nur versuchen ein besserer Mensch zu werden und er, durch seine Gnade, schenkt mir den Rest.' Diese Art von Gedanken, wie sollen wir dazu reagieren? Gibt Gott uns einen `Versicherungsvertrag' für unsere vielen Fehler, da wir ja aus schwachem Fleisch bestehen? Entschuldigt dieser `Versicherungsvertrag' alles Schlechte was wir tun und schiebt er die Verantwortung auf jemand anders? Was finden wir im Brief an die Christen in Rom im sechsten bis zum achten Kapitel dieses Buches? Paulus benutzt unseren fleischlichen Körper, um zu erklären, wie Tod und Wiedergeburt funktionieren. Er sagt, das wir symbolisch sprechend, wegen unserer Sünde mit Jesus im Tod vereint sind, damit wir in Wirklichkeit mit Jesus in diesem Leben vereint werden nach dem wir uns bekehrten. Deshalb lesen wir:
Man hat Christen schon damit verklagt das sie Christentum als etwas mystisches, unwirkliches darstellen, in dem sie von der Kreuzigung und Auferstehung sprechen. Weil wir manchmal dieser Anklage schon schuldig sein mögen, sehen wir in diesen Kapiteln, das die Kreuzigung und Auferstehung schon tatsächliche, geschichtliche Ereignisse waren. Da diese Ereignisse nichts mit Legenden zu tun haben, machen sie die Christliche Erfahrung wahr. Der Sünde abzusterben bedeutet, das etwas das vorher in uns lebendig war jetzt keine kontrolierende Kraft mehr in uns hat, nachdem wir glaubende Jünger Jesu geworden sind. "Das die Sünde würde überaus sündig durchs Gebot" (Röm. 7:13) bedeutet, daß sie mit Hilfe der Gebote leichter als Sünde erkannt wird. Unser altes Leben war Anfangs in gewisser Weise sorglos. Aber so blieb es nicht. Unser sündiges Fleisch verlangte immer größere Bissen, um unseren fleischlichen Hunger zu stillen und wir wurden fetter und fetter, träger und träger, bis wir aufstehend unsere Zehen nicht mehr sehen konnten. Uns aus diesem Kreis der fleischlichen Natur zu befreien, war uns aus eigener Kraft nicht möglich. Nur Gott kann hinunterreichen und uns einen Ausweg zeigen. Wir mussten nur einmal willig sein Ihn durch seine Prediger anzuhören. Seinen Worten einmal wirklich nachdenken. Diese Worte kommen zu uns vom Himmel, "... daß wir hinfort der Sünde nicht dienen." Röm. 6,6. Viele suchen einen Ausweg, Gott vergessen zu können, der dennoch so erscheint, als ob sie sich an Gott erinnern; das ist es dann auch was sie finden. Ein Christ sucht nicht nach dem was am wenigsten seine geistliche Seite anspricht, am wenigsten über das Kreuz Jesu spricht; er sucht nach dem was ihn reifer im Glauben macht. Er möchte tief greifende Wahrheiten hören nicht nur schön klingende aber doch hohle Worte. Er hat seinen Willen dem Willen Gottes unterordnet. Jene aber die Gehorsam Gott gegenüber ablehnen, leben für einen anderen König. Das Gesetz gibt uns keine Kraft da es uns verdammt. Das Gesetz zeigt nur die Sünde. Jesus gibt uns Kraft; er erlöst uns völlig, Hebr. 7,25 (ZB). Fragt euch, `Was hat mehr Attraktion? Unser von Sünden geschwächte Körper oder Gott der uns Seine Gnade gerne und frei gibt?' Wirkliche Gnade bedeutet ein wirkliches, geistlich orientiertes Leben zu führen was uns von Entteuschungen, dummen und schlechten Taten beschützen kann. Das sind wahre, Hoffnung gebende Siege in unserem Leben. Sie nehmen von uns die Entschuldigungen und Strafen für Gesetz Übertreter [1440] und geben uns statt dessen Grund Ihn zu loben. Das Leben mit Gott macht es leichter unseren Weg durch zu finden. Wie Betrüger Gnade gerne benutzen Diese Thema finden wir in Römer, Kapitel neun bis elf. Im 9. Kapitel schreibt Paulus über, `Wer ist Israel und warum?'; in Kapitel 10, `Wer ist Jesus und die Bedeutung des Ende des Gesetzes' und in Kapitel 11, `Was ist die Erwählung der Gnade'. Wer ist Israel?
`Wer ist Israel?'auch anders fragen, `Hat, wer das Volk Gottes ist, damit zu tun, was sie sind?'Ist es wichtiger zu fragen, `Wer sie sind, statt wen sie kennen?'Seit langer Zeit lehrte man Christen darin das es wichtiger ist zu wissen, `Wen sie kennen', statt, `Wer sie sind' - innerlich, im Charakter. Die Bibel lehrt aber das wir beides, den Titel (das Recht), und die Charakterbereitschaft im Himmel wohnen zu können, zu gleicher Zeit haben müssen. Deshalb lesen wir,
Es ist die gleiche Anklage die Satan gegen Hiob erhob, "... alles was ein Mann hat, läßt er für sein Leben. Aber recke deine Hand aus und taste sein Gebein und Fleisch an, was gilt's, er wird dir ins Angesicht schlagen?" Hiob 1, 4-5. In anderen Worten, Satan klagte Gott an,
`Hiob folgt Gott nur wegen seiner Gesundheit und seiner Reichtümer. - Nicht wegen seines gehorsamen Vertrauens - gerecht und gottesfürchtig - zu Gott.'Satan sagt, "Menschen sind `Wen sie kennen', nicht, `Wer sie (charakterlich) sind.'" Paulus sagt also in seinem Brief an die Römer, geburtsweise ein Israelit zu sein garantiert nicht innerlich ein (bekehrter) `Israelit' zu sein. Er meint damit, im Christlichen Glauben aufzuwachsen und alle diese Predigten zu hören garantiert nicht das jemand ein Christ ist oder überhaupt weiß, was es bedeutet ein innerlich veränderter Christ zu sein. Paulus wollte gerne wissen, ob die Gemeindebesucher in Rom noch dem fleischlichen Leben anhängen oder das versprochene geistliche Leben suchen. Er fragt, welche Art von geistlichem Leben wir in unserm Inneren nachstreben. Kämpfen wir, greifen wir, schrecken wir auf, plagen wir uns, um ein geistliches Leben aus einem toten Inneren hervor zu bringen? Sind wir geistliche Nachkommen Sarah's oder Hagars? Nachkommen nach der Verheißung oder Nachkommen der Dienerin deren Nachkommen Gottes Verheißung nicht nachlebten? Gott öffnete noch einmal Sarahs schon unfruchtbaren Schoß. Abraham und Sarah taten ihren Teil und in dieser Kooperation mit Gott kam der Erlösungsplan zustande. Aus dem Samen dieser Familie wurde der versprochene Erlöser geboren. Die Nachkommen Hagars fingen an, einem `Heiland' ihrer eigenen Erfindung zu folgen. Israel, trotz vieler Abfallungen, blieb das Volk Gottes des Himmels und der Erde. Das Ende des Gesetzes?
Viele befremdende Feuer wurden auf Grund dieses Textes angezündet. Viele lehren das der Tod Jesu auf dem Kreuz das Zeitalter (dispensation) des Endes des Gesetzes Gottes bedeutet. Sie denken, Jesus erfüllte alle Verlangen des Gesetzes für uns, da wir unter Seiner Gnade stehen und wir darum von den Forderungen des Gesetzes freigestellt sind. Die falsche Theologie, die so entsteht, ist jene die sagt, das dem Menschen die Verdienste des Opfers Jesu jetzt zugerechnet werden. Sie fahren danach fort Kinder der Diener Frau Hagar zu produzieren. In Effekt sagen sie, wir brauchen ja nicht die Verheissungen Gottes; Gott wohlgefällige Werke zu haben. Wir können dies aus uns selbst tun, wenn wir in christlichem Eifer hinausgehen und andere Anhänger für `diesen eigenen Werke' Glauben finden, ohne uns um die Verheissungen Gottes kümmern zu müssen. Sie richten ihre eigene Rechtfertigung auf und folgen ihrem eigenen Erlösungsplan und, als Ergebnis, ströben sich dagegen sich der Gerechtigkeit Gottes zu unterordnen, die tatsächlich gerecht macht (nicht nur zurechnet), und die nur in Jesus gefunden werden kann. Wenn wir lesen, "... der Geist aber ist Leben um der Gerechtigkeit willen" (Röm. 8,10) bedeutet das, daß es Gottes Wille ist, das seine Schar die Gerechtigkeit die Er ihnen gibt ausleben! Auf diese Weise werden Christen Jesus ähnlicher. Der Apostel sagt, wir reinigen uns in Effekt, ob bewusst oder unbewusst, mit Jesus in uns selbst, "Und ein jeglicher, der solche Hoffnung hat zu ihm, der reinigt sich, gleichwie Er auch rein ist" 1. Joh. 3,3. Wir, die wir der Vollkommenheit oder Reife zustreben (Hebr. 6,1) reinigen uns in dem wir von sündigen Taten und Gedanken zurück schrecken. Wir befinden uns also, wegen der Kraft des Evangeliums, unterwegs wie auf einer Reise "bis wir ... zu der Reife wie bei einem vollkommenen Mann ... in dem die Fülle Christi erreicht wird" Eph. 4,13, ankommen. Gott gläubige Christen streben dem himmlischen Land zu, wo Jesus ist. Sie sehnen sich danach. Sie müssen dort sein, wo Jesus, das Lamm, ist. Und dann, an jenem Tag, wenn sie mit dem Lamm "auf dem Berg Zion stehen ... und sein Name und der Name seines Vaters auf ihrer Stirn geschrieben steht. ... wird von diesen, seinem Volk, gesagt, das in ihrem Munde ist kein Falsch gefunden; denn sie sind unsträflich vor dem Stuhl Gottes." Offb. 14,1.5. Diese Schar ist nicht "unsträflich" geworden nur auf Grund dessen, was Jesus ihnen unverdienterweise schenkte oder `anrechnete'; nein, sie sind so aufgrund der Erlösungsbotschaft und ihres Gehorsams willen, was sie so macht. Durch die Gnade Gottes wurden sie Gefäße die Ihn verehren. Sie sind innerlich rein. Ihre Gesinnungsänderung war gründlich. Sie kooperieren mit Gott. Sie werden jene von denen Jesus sagt,
Gott ist das Ende des Gesetzes das Gerecht macht die es halten und an Ihn glauben. Er ist nicht das Ende des Gesetzes für die Ungerechten, die Sünder, damit sie ungestraft leben sollten. Die wirkliche Gnade Gottes produziert keine ungnädigen Christen. Es ist kein `Tu so gut wie möglich Plan'. Wirkliche Gnade macht uns so wie jener, der die Gnade personifiziert. Gottes wirkliche Gnade erreicht unsere Ohren und unser Herz horcht auf und das Ergebnis ist wirkliche Gerechtigkeit in uns,
Deshalb suchen wir Gottes Gerechtigkeit uns in Gehorsam zu Ihm gerecht zu machen. Wir lieben es alle seine Gebote zu halten, nach dem wir die tötliche Gefahr unserer Sünden erkannten, sie bereuten und bekannten, und uns jetzt von ihnen abwenden. Unser liebevoller Gott wird niemals aufhören Sünde zu hassen, aber nicht den Sünder, so er sich bekehrt. Jene aber die lehren, daß das Gesetz Gottes zu Ende kam schmuggeln diesen Gedanken ein, so das ihre Nachfolger sich in Sicherheit fühlen. Niemand schaut genau zu wie sie leben und was sie tun. Sie lernten es zu glauben, das Rechenschaft ihrer Taten nicht verlangt wird. Gott vergibt ihnen alle Sünden jeden Tag. Sie vergessen das unsere Erlösung ein kooperierendes zusammenarbeiten mit Gott ist. Gottes Anteil ist groß und unser Anteil klein, ohne unseren Anteil, jedoch, tut Gott auch nicht seinen. Für jene die gewohnheitsmäßig sündigen erscheint Sünde immer weniger sündhaft. Ihr Glaube leidet an Klahrheit. Dunkel kommt in ihr Leben ohne das sie es erkennen. Sie denken immer noch, das sie Gott gefällig sind, und erkennen nicht, wie ihre stolzen Anmaßungen sie prahlerisch machen. Das Gesetz Gottes unterscheidet für uns zwischen Wahrheit und Unwahrheit. Wir sind nicht Sklaven zum Gesetz, das Gesetz bringt uns aber mit dem Himmel in kommunikierende Verbindung. Ohne wirkliche Veränderungen in unserem Inneren bekleidet uns auch nicht die Gerechtigkeit Jesu. Wir versuchen seinem vollkommenen Beispiel nachzustreben und werden ihm auf diese Weise ähnlicher. Wenn wir Ihn nicht in Gehorsam suchen, bekleidet Er uns auch nicht mit Seiner Gerechtigkeit, Matt. 22,11-13. Je kälter und formaler Menschen in ihrem religiösen Leben sind, je mehr `selbst' pflegen sie noch in sich, und ihre Selbstsucht wirkt gegen die Pläne Jesu Christi für sie. Steht das Gesetz in Opposition zur Gnade? Diese Frage kommt öfter vor. Wir versuchen etwas Klarheit zu diesem Thema zu bringen. Man übersieht oft, das die heutige Auseinandersetzung zwischen Gesetz und Gnade nicht mit einbezieht, daß das Problem nicht zwischen diesen beiden Prinzipien ist, aber vielmehr über den falschen Benutz des Gesetzes auf der einen Seite, und Gnade auf der anderen. Anders ausgedrückt können wir sagen, nur wenn das Gesetz als Methode benutzt wird um Christliche Erlösung zu erlangen oder zur Zügelung der Sünde, kommt es zu einer Auseinandersetzung mit den Prinzipien der Gnade. In jeder anderen Hinsicht wirken die beiden in Einklang miteinander. Das Gesetz Gottes existiert aber nicht, um Sünder zu retten. In seinen Grundzügen wird es, und kann es nicht Gnade anfechten, denn Gesetz und Gnade wirken auf zwei völlig verschiedenen Ebenen und für von einander weit entfernten Zwecken. Das Gesetz entblößt Sünde; Gnade erlöst uns von Sünde. Es kann überhaupt kein Konflikt zwischen diesen beiden vorkommen. Der Unterschied ist nicht zwischen einem befohlenen Gesetz im Gegensatz zu regelfreier Gnade - aus dem einfachen Grund das Gnade auch ihre Regeln hat! Jene die immer das Wort, `befehlen', mit dem Wort `Gesetz' verbinden, lesen die Bibel, sinngemäß, noch nicht richtig. Wir wissen ja schon das ein `Befehl' nur der Ausdruck oder Wunsch einer Person ist, die Autorität hat. Wenn Jesus der Herr in unserem Leben ist, dann hat er Autorität über unser Leben, und seine Bitten sind für uns und alle die Ihn lieben Befehle. Diese sind dann für uns Anordnungen oder Befehle zur Gnade. Der Unterschied zwischen diesen und den Befehlen im Gesetz ist das Motiv. Warum sind wir dem Gesetz gehorsam? - Wegen Furcht! Warum gehorcht man dem Befehl der Gnade? - Wegen der Liebe! Dies stellt den Unterschied dar. In beiden Fällen mag der Befehl der gleiche sein; nur unser Grund, unser Motiv, warum wir gehorchen, ist verschieden. Wir empfanden das Gesetz als so unbequem, als uns so leicht verärgernd, da es so ein zurückhaltendes Benehmen aufzwang. Man bat uns, das nicht zu tun, was wir eigentlich tun wollten. Das gleiche Gesetz in einer von Gnade beeinflussten Person, verursacht sofortigen und willigen Gehorsam in uns, da wir jenen lieben, der uns um etwas bat. Das Gefühl von Einschränkung kommt in diesem Fall garnicht auf. Was geschah denn, wenn Gnade über das Gesetz an Einfluß gewann? Veränderte sich der Wunsch Gottes für den Menschen wie er in seinem Gesetz ausgedrückt ist? Nein; er wurde vielmehr verstärkt indem er im Inneren aufgeschrieben ist, anstatt nur äußerlich. Was war es also was sich veränderte? Es waren die Motive im menschlichen Herzen die sich änderten. Vorher versuchten wir so erfolglos einem gerechten Gesetz Gehorsam zu leisten - wegen der Furcht des Gerichtes. Jetzt, als an Jesus glaubende, stehen wir vor Gott in der vollkommenen Gerechtigkeit Jesu Christi, und, da wir Ihn lieben der uns zuerst liebte, versuchen wir Seinen Wünschen Folge zu leisten, etwas was wir nun ganz gerne tun -- und auf diese Weise, ohne uns dessen bewusst zu sein, erfüllen wir das Gesetz.
Gehorsam ist eine Bedingung für unsere Erlösung Gehorsam ist eine Bedingung und eine weiterhin stattfindende Forderung unserer Erlösung. Vielen Christen wurde gelehrt das wir ohne Gehorsam üben zu müssen erlöst werden, das Gehorsam nur eine Frucht unserer Erlösung ist. Die geistliche Verarmung unserer Zeit, auch in den Kirchen, zeigt sich darin das alle gerne die nützlichen Wohltätigkeiten und Belohnungen des Evangeliums erhalten möchten, aber dies ohne Gottes Bedingungen - Bedingungen die unser Sündenproblem lösen können. Damit sagen sie, `Ja, Herr Jesus, heile uns, wir wollen aber nicht Deine Medizin nehmen.' Lehrt die Bibel wirklich, das wir nicht einmal krank sind oder das es keine Bedingungen für unsere Erlösung gibt? Sie denken das wir nur glauben müssen. Glaube ist aber beides: eine Bedingung erlöst zu werden und eine fortwährende Forderung dazu. Wenn sich jemand gegen Gehorsam im Glauben wendet, streitet er gegen Glaube.
Es steht also fest das wir Gehorsam sein müssen, um den Heiligen Geist Gottes in uns zu empfangen. Es ist aber auch wahr, das wir `ohne Jesus nichts tun können.' (Jh. 15,5). Ist es kreisförmiges Denken zu sagen, das ich den Heiligen Geist haben muss, um Gehrosam sein zu können, aber das ich ohne Jesus nicht Gehorsam sein kann, und ohne Jesus kann ich nicht den Heiligen Geist empfangen? Wie lösen wir diesen Zustand? In welcher Reihenfolge muss dies verstanden werden? Wie steht es damit, wenn Gott uns zuerst Erlösung schenkt und Gehorsam nur eine Frucht davon ist? Die Bibel sagt schon das Gehorsam tatsächlich eine Frucht der Erlösung ist, aber nicht nur eine Frucht. Denke an deine Bekehrung zurück, sagte man dir nicht, das Gehorsam ein Teil des Glaubens ist, der `Ja' zum Evangelium sagt? Hier folgen einige Bibeltexte die sagen das Gehorsam am Anfang unseres Wandels im Glauben an Jesus vorhanden sein muss,
"Denn es ist Zeit, daß anfange das Gericht an dem Hause Gottes. So aber zuerst an uns, was will's für ein Ende werden mit denen, die dem Evangelium Gottes nicht glauben?" Wir müssen also einen tätigen, nicht passiven, Glauben haben, Gal. 5,6.Wir können aber nicht zwei Herren dienen. Was ist die Lösung zum Problem der Reihenfolge - was kommt zuerst, Glaube oder Gehorsam? Die Antwort ist diese, das im gleichen Augenblick in dem wir wirklich unsere Fehler einsehen und bekennen und Gott um Kraft bitten zum Gehorsam, gibt Gott uns diese Kraft. Diese Reihenfolge erfordert kein Warten. Keine Fragebogen müssen ausgefüllt werden. Alles geschieht zur gleichen Zeit. Gehorsam kommt also nicht zuerst oder zuletzt. Alle der Versprechen Gottes sind Befähigungen. Man bittet uns nicht unseren Glauben richtig zu leben ohne das Geschenk der Gerechtigkeit Gottes im Glauben erhalten zu haben. Wir können nicht die Gebote Gottes halten ohne der regenerierenden Gnade Jesu Christi. Er wartet jeden Augenblick auf uns zu Ihm zu kommen. Er möchte aus uns Kanäle oder Wege Seiner Gnade machen. Er rettet uns nicht aufgrund unseres Gehorsams zum Gesetz, aber auch nicht aufgrund unseres Ungehorsams zum Gesetz. Beide, Glaube und Gehorsam, retten uns nicht, Erlösung kommt aber auch nicht ohne Gehorsam im Glauben. Ohne einen Glauben der Gehorsam ist, gibt es kein glaubwürdiges Christentum. Verschiedene Arten von Bedingungen Was ist der Unterschied zwischen "genügend" und "notwendigen" Bedingungen? Eine notwendige Bedingung muss erfüllt werden, um den erwünschten Erfolg zu haben. Dazu mag es mehrere Bedingungen geben, um das Ziel zu erreichen. Eine `genügende' Bedingung führt sogleich zum Erfolg. Sie bringt alles sofort zustande. Nur sie zu haben war genug. Um unser Problem auf diese Weise auszdrücken, stellen wir also fest, das Gehorsam eine `notwendige' Bedingung ist um gerettet werden zu können, sie ist aber keine `genügende' Bedingung. Dies ist so, da wir es hier mit objektiven (ausserhalb von uns) und subjektiven (innerhalb von uns) Elementen zu tun haben. Hier folgt die praktische Glaubenserklärung der Sachlage. Ich muss Gehorsam sein um gerettet werden zu können, mein Gehorsam alleine ist es aber nicht der mich rettet. Jesus starb für mich auf dem Kreuz. Er vollbrachte ein Opfer von außreichendem Wert mich zu retten, ich muss aber sein Opfer für mich in Anspruch nehmen. Die Frage, wie wir erlöst werden können hat also nicht nur mit der `genügend' aufgebrachten Erlösung zu tun, aber auch mit meiner Willigkeit sie, Gottes Geschenk, anzunehmen. Unsere Erlösung kommt also in zwei Teilen zustande. Das objektive Element geschieht ausserhalb von uns: Jesus lebte und starb an unser statt. Das subjektive Element ist nur in uns: wir müssen alles was Sein Leben und Sein Tod für uns tat annehmen. Gott trifft Entscheidungen, und wir auch. Die Rolle unseres freien Willens ist heute genau so wichtig wie sie auch im Garten von Eden war. Ohne Gott haben wir keine Erlösung. Er vollbrachte für uns ein vollkommenes Opfer auf dem Kreuz. Ich muss also die Tatsache annehmen, das Jesus für mich lebte und starb, um erlöst zu werden. Ich muss Ihm auch in Gehorsam dienen, um erlöst zu werden. Beide Bedingungen sind notwendig. Da Gott niemals unsere freie Entscheidung unbeachtet läßt, muss ich mich für Sein Königreich entscheiden. Da ich aber keine Kraft in mir habe mich entscheiden zu können, muss ich Seine Hilfe dazu haben. All dies muss ich haben oder sonst findet nichts statt. Unser Gehorsam ist eine verdienstlose Bedingung unserer Erlösung von Anfang bis zum Ende. Wir lernen mit Jesus zu gehen und folgen Ihn wo immer er uns hinführt. (Das heißt, wenn wir in der Bibel lesen, folgen wir den offenbaren Glaubenspunkten, den Zehn Geboten und den Geboten oder Bitten seiner Gnade.) Gott und wir sprechen zu gleicher Zeit; es ist eine Vermählung von Gnade und Glaube. Meine Beziehungen zu Gott vertiefen sich und so auch meine Buße. Ich muß mich nahe an Jesus halten, denn neue Charakterformierung benötigt viel Zeit. Jesus nimmt uns nicht sofort in den Himmel wenn wir Ihn bekennen und als unseren Heiland annehmen (Jh. 17,11.14.15). Wir leben noch auf der Erde. Er sendet uns aber vom Himmel Kraft Ihm Gehorsam zu bleiben, Hebr. 4,14-16. Jesus ist immer dazu bereit zu retten! Sollten wir denken, diese Worte hier geäußert sind eine wirklich harte Botschaft? Verlangen solche Worte zu viel von uns? Erscheint es uns das unser `kleiner Teil' in dieser Kooperation eigentlich nicht so klein ist? Denkt nicht so, liebe Leser. Je tiefer wir uns im Kreis unseres Selbst befinden, um so hartnäckiger mögen wir sein. Denkt an den überaus großen Preis dem wir zu streben. Denkt an die Einwohner der himmlischen Welten deren Nachbarn Gottes Menschenvolk sein wird. Denkt an Jesus und was er für uns tat, um diesen Preis erreichen zu können. Denkt, wir tauschen ein der Sünde dienendes Leben für ein gottseliges Leben ein. Wir sehen unseren schwachen Leib an, und erhalten ewiges Leben und Recht zum Baum des Lebens, Offb. 22.[1800] Liebe Leser, dies sind nicht leere Worte oder Versprechen Gottes. Sie werden Wirklichkeit werden. Das Leben in der sündigen Welt wird wie ein Nebel, wie ein trauriger Schleier bald in Vergessenheit gehen, Mt. 24,35; 1.Jh. 2,17; Off. 21,1,4. Weil es jetzt noch schwer sein mag dies einzusehen, ist es dennoch mit den Versprechen Gottes geschworen, Off. 22,4. Wir mögen um uns herumblicken und denken, niemand in dieser Welt folgt solch einem Glauben. So dachte auch Gottes Prophet bis Gott ihm berichtete das es noch 7000 in Israel gab die ihre Knie Baal nicht gebeugt hatten. Wir sollten uns zu dieser Schar der 7000 rechnen statt zu der von 5 oder 6 Billionen. Gott liebte und sorgte sich um diese 7000 - d.h. uns, so wir ihm treu folgen - seine Bedingungen gerne erfüllen. Wir machen diese Wahl, wenn wir Gottes Bedingungen nicht erfüllen (Matt.7,24-26; 23,23;Lk.8,21), erfüllen wir die der Sünde - Satans Bedingungen. Wir denken, Oh, was wird so und so von mir denken. Mein Mann, meine Frau, meine Kinder und Verwandte. Mein Arbeitgeber und meine Mitabrbeiter - und wir schrecken zurück. In Wirklichkeit sieht es aber so aus. Diese gleichen uns nahestehenden Menschen denken jetzt, `Oh, du bist ja auch nur so wie sie.' Sie sehen in dir nur einen anderen armseligen Menschen, der genauso wie sie lebt und kein besseres Leben in seiner Zukunft hat. Wenn du dich aber für Gott entscheidest und sogleich anfängst dein Leben zum Guten zu ändern, denken sie, `Oh, er half mir heute. Irgend wie ist er ein anderer Mensch geworden. Ich muß ihn mal fragen, was mit ihm geschah.' Nun spiegelt sich in deinem Antlitz etwas von der Liebe Gottes. Zuerst nur noch wenig, wie du aber dem Wort Gottes treu bleibst und es in deinem Herz `bewegst' vertieft sich deine Zugehörigkeit zum Volk Gottes, den 7000. Du lebst für eine überaus großartige Zukunft und fragst dich, `Was muss ich tun um das ewige Leben zu erreichen?' In der Bibel wirst du finden wer das wahre Volk Gottes ist. Sie glauben an Jesus ihren Erlöser als Sohn Gottes von Ewigkeit her. Sie werfen sich in Reue zu Seinen Füßen und bitten um Vergebung. Sie folgen ihrem Entschluß standhaft und halten Seine Gebote. Wenn Sie solch eine Gruppe nicht finden, errichten Sie eine in Ihrem Ort. Gottes Wort ist Ihre Richtschnur. Nun hast du Einfluß auf Gott. Eines Tages wird er dir seinen Boten senden und du läßt dich taufen. Prüfe aber alle Boten nach dem wahren Wort Gottes. Sei sehr sorgsam das du nur Gottes Wort folgst und nicht eigenen Gedanken. Bitte Gott dir Verständnis zu geben. Studiere Gottes Wort nicht ohne Gebet. Sinnvolles Gebet, für mich, ist diese nieder zu schreiben wenn ich bete. Damit werden unsere wirren Gedanken in Seinen Wegen geschult. Wir lieben es nun unsere Gedanken kritisch zu prüfen, nicht nur die von anderen. Wenn wir das nicht tun, mögen wir unser eigener, schlimmster Feind sein. Satan wird uns anfechten wenn wir Gott suchen. Wir befinden uns im Kampf um unser Leben. Wir müßen uns zu diesem Kampf gu |